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Donnerstag, 3. April 2025
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Sonstiges

Sanierung des Stiftungsvermögens
(c) Museum Langmatt
 
Sanierung des Stiftungsvermögens
Um den künftigen Betrieb des Museums Langmatt langfristig zu sichern, hat sich die Stiftung verpflichtet, das Stiftungsvermögen durch einen Bilderverkauf zu sanieren. Mit dem gelösten Kapital von rund CHF 40 Mio. kann jährlich genug Ertrag erwirtschaftet werden, um zukünftig den nötigen Beitrag an die Betriebskosten zu leisten.

Für den Verkauf ausgewählt wurden drei Werke von Paul Cézanne: Fruits et pot de gingembre (Schätzung: US$ 35-55 Millionen), Quatre pommes et un couteau (Schätzung: US$ 7-10 Millionen) sowie La mer à l'Estaque (US$ 3-5 Millionen). Der Verkauf findet am 9. November 2023 während der wichtigen New Yorker Herbstauktionswochen durch das Auktionshaus Christie's statt.

Das besondere an dem Verkauf ist das einzigartige Auktionsformat: Die Bilder werden nacheinander ausgerufen, bis der Gesamtbetrag der Verkaufserlöse das Fundraising-Ziel von CHF 40 Mio. (ca. US$ 45 Mio.) erreicht hat. Unter den gegebenen Bedingungen hat sich Christie‘s verpflichtet, nur so viele Lose zu verkaufen, wie zum Erreichen des finanziellen Ziels notwendig sind. Sobald die CHF 40 Mio.-Marke in der Auktion erreicht ist, werden alle weiteren Werke des Trios von der Auktion zurückgezogen und ins Museum Langmatt zurückkehren.

zum Bild oben:
Paul Cézanne, Fruits et pot de gingembre, um 1890/93, Schätzung: US$ 35-55 Millionen
(c) Museum Langmatt
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Private Stiftung bereichert die Kultur
Mechthild-Mayer-Stiftung kommen Städtischer Galerie Karlsruhe zugute

„Bleibendes schaffen für kommende Generationen“ – das haben sich die 27 Stiftungen zum Ziel gesetzt, die Karlsruherinnen und Karlsruhern zu Gunsten der Allgemeinheit errichtet haben und die die Stadt Karlsruhe verwaltet. Sie helfen, Projekte, Ideen oder konkrete Hilfe zu realisieren, die sonst nicht möglich wären.

So fördert die Mechthild-Mayer-Stiftung, die 2001 durch ein Testament zustande kam, gezielt Projekte der Städtischen Galerie und der Litera­ri­schen Gesell­schaft. Die in diesem Jahr ausgeschütteten Erträge in Höhe von insgesamt 3.000 Euro erleichtern es der Städtischen Galerie, das museumspädagogische Projekt für Grundschulen „Museum in der Box“ auch digital zu präsentieren. Die Literarische Gesellschaft wird bei der Herausgabe der Jubiläumsschrift anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2024 unterstützt.

„Das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Form von Stiftungen trägt ganz konkret dazu bei, das Leben der Menschen in unserer Stadt zu bereichern“, freute sich Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein über den Zugewinn für die beiden Institutionen.
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Felicia Zeller
(c) Flavio Degen
 
Felicia Zeller "DER FISKUS"
„Wir sind hier keine Bastelstube!“

Was haben Sie heute vergessen, in Ihrer Steuererklärung anzugeben, worüber Sie sich morgen schwarz ärgern werden?
Fünf Beamte/-innen am Rande des Nervenzusammenbruchs – tägliche Beschwerdebriefe, falsch ausgefüllte Formulare, zusammengetackerte Belege, und dann noch der interne Konkurrenzkampf! Soll man im großen Stil begangene Steuersünden anprangern oder durchwinken? Ähnlichkeiten mit Cum-Ex-Skandal sind nicht zufällig…

Eine Finanzamt-Satire inklusive einiger interessanter Steuertipps!

Regie: Nina Pichler
Es spielen: Regine Effinger / David Köhne / Elisabeth Kreßler / Katharina Rauenbusch /
Cornelia Schmidt

Wallgraben Theater Freiburg
Premiere: Freitag, 13. Oktober 2023
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Zum 100. Geburtstag von Yaşar Kemal
Yaşar Kemal (c) Foto Maria Kapcisk
 
Zum 100. Geburtstag von Yaşar Kemal
Am 6. Oktober 2023 wäre der 100. Geburtstag des Friedenspreisträgers Yaşar Kemal. 1923 in einem Dorf Südanatoliens geboren, lernte er dort als einziges Kind lesen und schreiben und wurde zum wichtigsten Autor seines Landes.

»Es ist phänomenal, wie sich der Dorfjunge, der nach acht Jahren von der Schule abging, zum renommiertesten Romancier der türkischen Sprache seiner Generation entwickelte und früh zu internationalem Ruhm gelangte. Den Durchbruch schaffte er 1955 mit dem Roman Memed mein Falke, der als erster türkischer Roman nach dem Zweiten Weltkrieg in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.« Deutschlandfunk

Yaşar Kemal wurde 1923 im Dorf Hemite in Südanatolien geboren und wuchs in großer Armut auf. Als einziges Kind in seinem Dorf lernte er lesen und schreiben, arbeitete als Tagelöhner auf Baumwollfeldern und Reisplantagen, war Hirte, Wasserträger, Schuhmacher, Traktorfahrer, Fabrikarbeiter. Schließlich konnte er genug Geld sparen, um sich eine alte Schreibmaschine zu kaufen. Als Straßenschreiber ließ er sich in einer kleinen Stadt nieder. Für Bauern, die nicht lesen und schreiben gelernt hatten, verfasste er Briefe, Bittschriften, Dokumente.

1951 wurden seine ersten Erzählungen in der Istanbuler Zeitung Cumhuriyet abgedruckt. Sie erregten Aufsehen, denn sie handelten vom täglichen Leben der Bauern und waren im Stil der Umgangssprache geschrieben – in der türkischen Literatur jener Jahre etwas Ungewohntes. Als Journalist durchstreifte er zwölf Jahre lang die türkischen Landgebiete. Er schrieb über die Armut, den Hunger, die Dürre, die Ausbeutung durch feudale Großgrundbesitzer. Noch nie waren solche Berichte in der türkischen Presse erschienen. Einige führten sogar zu Debatten in der Nationalversammlung.

Mit dem Roman "Memed mein Falke" wurde er 1955 auf einen Schlag zum meistgelesenen Schriftsteller der Türkei. Mit fast einer halben Million verkauften Exemplaren hat er in diesem Land mit seiner hohen Zahl von Analphabeten eine einzigartige Verbreitung gefunden. "Memed" brachte Kemal auch den Durchbruch in die internationale Literatur. Auf Empfehlung der UNESCO und des internationalen PEN-Clubs wurden seine Werke in über dreißig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 wurde er mit dem Türkischen Staatspreis geehrt.

Er starb am 28.2.2015.

Eine Neuausgabe des Titels "Auch die Vögel sind fort", ein bewegender Istanbul-Roman, ist zum 100. Geburtstag von Yaşar Kemal gerade im Unionsverlag erschienen.
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Karlsruhe: Schlager und Chansons der 1920er
Liederabend mit dem Salontrio „Von Kopf bis Fuß“

Am Freitag, 6. Oktober, um 19 Uhr sind im Rathaus Grötzingen, Bürgersaal, Rathausplatz 1, Schlager aus den 1920er-Jahren zu hören. Der Eintritt ist frei.

Der Name ist Programm: Friedrich Hollaenders bekanntes Chanson steht im Mittelpunkt des Repertoires, dem sich das „Salontrio von Kopf bis Fuß“ widmet. Zusammen mit der Musik von Ralph Benatzky, Theo Mackeben oder Kurt Weill geht es um Glanz und Glamour der großen Bühne Berlins, der „Goldenen Zwanziger“, aber auch um eine Reminiszenz an die jüdischen Musiker und Komponisten in der Nazizeit.

Wenn die Sopranistin Raphaela Stürmer mit anrührender Stimme und schauspielerischem Talent zusammen mit dem feinfühligen und kultivierten Klavierspiel Katrin Düringers und dem warmen Klarinettenklang von Waldemar Bischke auf der Bühne steht, ist dies mehr als ein Liederabend: Es ist eine Liebeserklärung an längst vergangene Musik mit Melancholie, komödiantischen Elementen und kammermusikalischen Facetten.

Die Ortsverwaltung Grötzingen lädt zu dem vom Kulturamt geförderten Konzert herzlich ein.
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Lernposter „Konflikte analysieren mit Friedensfokus“
Bei der Servicestelle Friedensbildung ab sofort für den Unterricht erhältlich

Die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ansässige Servicestelle Friedensbildung hat jetzt ein neues Lernposter veröffentlicht, das dabei hilft, eine Konfliktanalyse mit Friedensfokus zu erstellen.

Auf dem Lernposter finden sich zentrale Fragen, um einen Krieg bzw. bewaffneten Konflikt Schritt für Schritt zu analysieren. Die Zeichnungen regen dazu an, unterschiedliche Erklärungsansätze aus der Friedens- und Konfliktforschung anzuwenden sowie verschiedene bestehende und denkbare Friedenspotenziale zusammenzutragen.

Das Poster kann einzeln oder in Kombination mit der „Arbeitsanregung zur Erstellung einer eigenen Konfliktanalyse“ (unter https://www.friedensbildung-bw.de/konfliktanalysen-arbeitsanregungen) im Unterricht eingesetzt werden. Es ist kostenlos und kann, auch als Klassensatz, im LpB-Webshop bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop (Stichwort: Friedensbildung). Das Lernposter im Format DIN A 1 wird gefaltet geliefert. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

Die Servicestelle Friedensbildung wurde im August 2015 eingerichtet und hat die Aufgabe, Friedensbildung in den baden-württembergischen Schulen fächerübergreifend zu stärken. Gemeinsame Träger sind die Berghof Foundation, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Mehr Informationen über die Servicestelle Friedensbildung und ihre Arbeit stehen unter www.friedensbildung-bw.de.
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Kultur macht stark: Songwriting-Projekt gestartet
„Bildungscampus Weststadt“ stellt Songs der Jugendlichen vor - im Januar neue Workshops

Am „Bildungscampus Weststadt“, dem gemeinsamen Standort von Badisches KONServatorium (Kons), Volkshochschule (VHS) und Internationales Begegnungszentrum (ibz Karlsruhe) ist ein neues Songwriting-Projekt gestartet. In den Sommerferien haben Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in zwei Workshops ihre eigenen Songs getextet, vertont und produziert. Nach den zwei Ferien-Pilotprojekten soll es ab Januar 2024 noch zwei weitere Songwriting-Workshops geben. Darauf weisen jetzt die Veranstalter vom KONS hin.
Förderung mit Bundesmitteln

Möglich ist das Kulturprojekt durch die Finanzierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Auch die Workshops ab Januar haben eine Förderzusage erhalten. Angeleitet wurden die knapp 30 Jugendlichen in den Sommerferien von den beiden Karlsruher Künstlern Duke Elington Pagna und Stiven Brandy Schäfer. Die Songs der Jugendlichen, die sich unter anderem mit Themen wie Liebe, Self Expression, Stress, Veränderungen in der Welt beschäftigen, werden am Samstag, 30.September, im Rahmen des Tags der offenen Tür im ibz der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung legt das Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ seit 2013 auf und hat in dieser Zeit bereits 15.000 Bündnisse in rund 40.000 Projekten gefördert. Ziel der Förderung ist es, Jugendlichen aus Risikolagen eine aktive Teilhabe an Kultur zu ermöglichen.

Durch die Förderung aus den Töpfen des Bundesministeriums ist die Teilnahme für die Jugendlichen kostenlos. Nach den zwei Ferien-Pilotprojekten wird es ab Januar 2024 noch zwei weitere Songwriting-Workshops am Bildungscampus geben, die bereits eine Förderzusage erhalten haben. Weitere Informationen hierzu finden Interessierte unter bildungscampus-weststadt.de.

Projektantrag

Den Projektantrag reicht ein Bildungsbündnis allerdings nicht beim Bundesministerium selbst ein, sondern bei einem von 27 Förderern in ganz Deutschland. Das Songwriting-Projekt #musikverbindet der Partner KONS, VHS und ibz hat die Türkische Gemeinde in Deutschland als Förderer gefunden, die mit ihrem Programm "Mein Land – Zeit für Zukunft" Medienprojekte in ganz Deutschland fördert.
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Musikalisches zur Badischen Revolution
Revolution... Freiheit für alle! Eine literarische und musikalische Erinnerung anlässlich 175 Jahre Badische Revolution

Der Kulturabend zur Erinnerung an die Badische Revolution vor 175 Jahren findet am Montag, 18. September, um 19:30 Uhr im Ständehaussaal im Neuen Ständehaus, Ständehausstraße 2, Karlsruhe, statt.

Proteste, Barrikadenkämpfe und Umsturzversuche – die Rufe nach Grundrechten und demokratischer Teilhabe führten 1848/49 zu einem revolutionären Aufbegehren gegen die herrschende Ordnung. Auch wenn der Traum der Freiheit erst einmal platzte, wirkten die Ideen der Revolution gerade auch in Schriften und Liedern nach.

Mit Texten, die Rita Fromm ausgewählt hat, und musikalischen Bearbeitungen der Schlagzeugerin Leonie Klein wird an die Revolution von 1848/49 erinnert. Leidenschaftliches, Angriffslustiges und Nachdenkliches aus Briefwechseln, Zeitzeugenberichten, Gedichten und Flugblattliedern werden von Ursula Zetzmann und Rita Fromm vorgetragen.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung der Reinhold-Maier-Stiftung in Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Stadtbibliothek Karlsruhe ist frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird erbeten per E-Mail: service(at)freiheit.org oder per Telefon: 030 2201 2634 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr).
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