lesen-oder-vorlesen.de
Donnerstag, 14. Mai 2026
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Museums - und Ausstellungstipps

Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im Mai
© Gustai/Pixelgrün
 
Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im Mai
Freier Eintritt am 17. Mai beim internationalen Museumstag

Telefonführung durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum

Bei der kostenlosen Telefonführung am Samstag, 16. Mai um 13 Uhr dreht sich alles um die Zeit, als das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach stationiert war und Soldaten in dunkelblauen Uniformen das Stadtbild prägten. Bei diesem barrierefreien Angebot gehen die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Eva Unterburg auf Entdeckungsreise durch die Räume und erfahren Interessantes über Alltag und Aufgaben der Soldaten sowie über ihre Beziehungen zur Durlacher Bevölkerung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 15. Mai unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231 ist erforderlich.

Freier Eintritt zum Internationalen Museumstag am 17. Mai und Führung durch die Sonderausstellung

Im Rahmen des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai öffnet das Pfinzgaumuseum bei freiem Eintritt seine Tore. Die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ kann an diesem Tag kostenlos besucht werden. Um 11.15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch diese Sonderausstellung. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Stephan-Kabierske Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am folgenden Sonntag, 24. Mai, führt Susanne Stephan-Kabierske um 15 Uhr durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist auch hier nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und im Eintrittspreis inbegriffen.

Führung durch die Dauerausstellung "Durlach für Einsteiger" im Pfinzgaumuseum

Bei der Themenführung „Durlach für Einsteiger: Stadtgeschichte (nicht nur) für Zugezogene, Erstsemester und andere ‚Neigeschmeckte‘“ am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten Überblick über die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt Durlach. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach" im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün
 
 

 
Frankfurt: Internationaler Museumstag in Heusenstamm
Sonntag, 17. Mai 2026, 10–17 Uhr, Eintritt frei

Das Museum für Kommunikation Frankfurt lädt zum Internationalen Museumstag in sein Sammlungsdepot in Heusenstamm ein
18. Internationales Treffen historischer Postfahrzeuge

Die Sammlung der Museen für Kommunikation öffnet ihre Türen: 375.000 Objekte veranschaulichen den Wandel der Technik – von Telefonhäuschen über Radios und Röhrenfernsehern bis zu Smartphones. Spannende Führungen und funktionsbereite Geräte bieten Einblick in die vielfältige Geschichte der Kommunikation. Auf dem Außengelände findet das 18. Internationale Treffen der Sammler historischer Postfahrzeuge statt. Zahlreiche liebevoll restaurierte Postfahrzeuge sind zu bestaunen: vom Postmoped bis zum fahrbaren Postamt. Eine historische Postkutsche sowie ein Postbus laden an diesem Tag zu Rundfahrten ein.

Programm
10–17 Uhr

Rundfahrten mit der historischen Postkutsche
3 € pro Person, unter 6 Jahre 1,50 €

Halbstündlich Führungen durch das Depot (10.30- 16.30 Uhr)
ab 6 Jahre 2 €, ab 18 Jahre 5 €
Fahrzeugführungen um 12 Uhr und 14 Uhr

Historische Technik nutzen: Hier können die Besuchenden Fernschreiber über das Internet bedienen, ein Telegramm versenden, Sprache auf verschiedenen Wegen übermitteln, Telefonzellen und Münztelefone nutzen und Einblicke in die Funktion von Streaming und IP-Telefonie bekommen.

Schau genau! Eine Depot-Rallye lädt Kinder zur Entdeckungstour im Sammlungsdepot ein.

Kinderwerkstatt (11.00-16.00 Uhr)
Junge Tüftler:innen können sich im Upcycling ausprobieren und aus Elektroschrott Monster und kreative Kunstwerke gestalten.

Historische Elektrofahrzeuge
Über 100 Jahre Elektromobilität bei der Post

DGPT
Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte präsentiert ihre Zeitschrift DAS ARCHIV – Magazin für Kommunikation und gibt einen Einblick in die Vereinsarbeit rund um die Kommunikationsgeschichte.

Post-Oldtimerschau auf dem Außengelände in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung historischen Postgutes e.V.

Der TTC Heusenstamm sorgt für das leibliche Wohl!

Hinweis: Nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten vorhanden!

Anfahrt
Sammlungsdepot
Museum für Kommunikation
Philipp-Reis-Straße 4–8
63150 Heusenstamm
www.mfk-frankfurt.de
http://sammlungen.museumsstiftung.de/

Anfahrt mit Bus & Bahn
Von Frankfurt oder Offenbach mit der S-Bahn S2 Richtung Dietzenbach bis Heusenstamm Bahnhof und von dort zu Fuß (1,5 km, ca. 20 Min.)
Mehr
 

 
Führung zur baulichen Entwicklung des „Academischen Krankenhauses“ Heidelberg
Der Rundgang ist die erste Veranstaltung der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“

Das Ortskuratorium Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Samstag, 16. Mai 2026, um 14.00 Uhr, zu einer Führung zur baulichen Entwicklung des „Academischen Krankenhauses“ Heidelberg-Bergheim ein. Treffpunkt ist der Haupteingang der Alten Anatomie in der Brunnengasse 1. Eine Anmeldung ist unter www.denkmalschutz.de/anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für die DSD gebeten.

Der Rundgang ist Auftakt der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“, die zu Kulturdenkmalen des 19. und 20. Jahrhunderts führen. Heinrich Hübsch, Architekt der Alten Anatomie, begann sein Studium in Heidelberg und gab 1828 mit seiner programmatischen Schrift „In welchem Style sollen wir bauen?“ gerade in Heidelberg den Anstoß für eine spannende bauliche Entwicklung im 19.Jahrhundert. In der Alten Anatomie werden die Grundsätze des romantischen Klassizismus erläutert.

Danach geht es zu den ältesten Gebäuden des „Academischen Krankenhauses“ von 1867, die zu ihrer Bauzeit zu den modernsten Klinikanlagen in Europa gehörten. Der weitere Verlauf zeigt den Historismus der Gründerzeit, die Entwicklung des Krankenhausbaus und wichtigen Stationen der Medizingeschichte bis in die 1920er Jahre. Nach 1871 entstanden neue Gebäudetypen für Forschung, Lehre und Krankenversorgung zunächst im Stil des späten Romantischen Klassizismus. Heute besteht die zwölf Hektar große Anlage aus rund 50 Gebäuden, überwiegend von Uni und Universitätsklinikum genutzt.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 11. bis 17. Mai
(Kalenderwoche 20)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Feierabendführung: Das historische Gebäude
Bei einer Kurzführung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS), Rotteckring 14, am Dienstag, 12. Mai, um 17.30 Uhr mit der wissenschaftlichen Leiterin Julia Wolrab geht es um das historische Verkehrsamt, in dem sich das DZNS befindet. Die Führung folgt Spuren, die bis heute im denkmalgeschützten Gebäude erkennbar sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenlosen Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.

Augustinermuseum

Kuratorinnenführung: Ins Licht gerückt!
Bei der Führung im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Freitag, 15. Mai, um 17.30 Uhr erkunden Interessierte die Präsentation „Ins Licht gerückt! Künstlerinnen im 19. Jahrhundert“. Sie zeigt Werke von Malerinnen aus der eigenen Sammlung. Ausstellungskuratorin Mirja Straub gibt Einblicke in einzelne Biografien und Werke sowie die teils schwierigen Lebensumstände. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungstickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Dachgeschoss im Augustinermuseum.
 
 

Vernissage| Périmètre de transformations
(c) Manuela Marques, Passage 3, 2022, Galerie Anne Barrault, Paris.
 
Vernissage| Périmètre de transformations
Am Donnerstag, den 07. Mai um 19 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die Vernissage der Fotoausstellung „Périmètre de transformations“ von Manuela Marques statt. Die französisch-portugiesische Künstlerin zeigt ihr Werke im Rahmen der Biennale de la Photographie de Mulhouse 2026 in Freiburg.

Die künstlerische Arbeit von Manuela Marques ist Teil einer zeitgenössischen Auseinandersetzung mit Landschaftsdarstellung und der Konstruktion des Blicks darauf. Sie entwickelt sich ausgehend von einzigartigen Umgebungen, die als regelrechte Orte der Erkundung und Forschung betrachtet werden. Jeder untersuchte Ort wird zu einem Raum der Erforschung, in dem sich verschiedene Wahrnehmungsebenen kreuzen und überlagern. Dabei treten historische, geografische und wissenschaftliche Daten in einen Dialog mit einer sensiblen und experimentellen Herangehensweise. Dieser Ansatz entfaltet sich in fotografischen Arbeiten, Videos, Klangstücken und Installationen, die als Beobachtungs- und Erfahrungsdispositive konzipiert sind.

Dauer der Ausstellung: 07. Mai – 04. September Eintritt: frei. Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. Im Rahmen von : Biennale de la Photographie de Mulhouse 2026.
Mehr
 

 
Tag des Lokaljournalismus
Museum für Kommunikation
am Dienstag, den 5. Mai 2026

Zum bundesweiten Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai veranstaltet das Museum für Kommunikation Frankfurt ein informatives Aktionsprogramm. Zusammen mit den Kooperations- und Medienpartnern der Ausstellung „Nachrichten - NEWS“ und weiteren Medienhäusern der Region gibt es Workshops und Sonderführungen für Schulklassen, Mitmachangebote für Museumsgäste, sowie ein abschließendes Podiumsgespräch über die unterschätzte Macht des Lokaljournalismus und seine Rolle für die Demokratie.

Lokaljournalismus, das ist mehr als Kaninchenzucht und Kreisligafußball, Vereinsfest und Schulprojekt. Lokaljournalismus schaut genau hin, wenn im Rathaus und Stadtparlament Entscheidungen getroffen werden. Er begleitet politische Debatten, die es nicht bis in die „Tagesschau“ schaffen, deckt Missstände auf und ordnet Entwicklungen ein, die das Leben vieler Menschen direkt vor ihrer Haustür prägen. Zwischen scheinbar kleinen Geschichten und großen Fragen zeichnet der Lokaljournalismus ein vielschichtiges Bild unserer Gemeinschaft: Was bewegt die Menschen? Wo gibt es Konflikte? Und wohin entwickelt sich unsere Stadt oder Region?

Gleichzeitig stehen lokale Medien unter Druck: Schwindende Ressourcen, Konkurrenz durch nicht-journalistische Quellen und geringe Werbeerlöse setzen Redaktionen zu. Verlage gehen bankrott oder konsolidieren sich, die Vielfalt in der Berichterstattung nimmt ab.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Nachrichten – NEWS“ und anlässlich des zweiten, bundesweiten Tags des Lokaljournalismus am 5. Mai setzt das Museum für Kommunikation Frankfurt ein Zeichen für gute lokale Berichterstattung. Das Museum bietet regionalen Medien eine Bühne, um sich vorzustellen und spielerisch Nachrichtenkompetenz zu vermitteln.

Workshops und Mitmachstationen im Museum

Am Vormittag nehmen rund 120 angemeldete Schüler:innen aus Schulklassen von fünf Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet an Workshops der Initiative #UseTheNews und der Deutschen Presse-Agentur dpa teil. Unterstützt werden die Workshops von Journalist:innen der Frankfurter Rundschau und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In Kleingruppen lernen die Jugendlichen, wie Nachrichten entstehen und Falschinformationen entlarvt werden. Sie können live erleben, wie Redaktionen arbeiten und Nachrichten den Weg zu den Menschen finden. Zusätzlich erhalten sie Führungen durch die Sonderausstellung „Nachrichten – NEWS“.

Zwischen 9 und 14 Uhr befinden sich in den Ausstellungsräumen des Museums zudem mehrere Mitmachstationen, die von allen Museumsgästen genutzt werden können. Mit dem „Desinformator“ lernen sie, Fakten von Fake News zu unterscheiden. Aus Satzteilen lassen sich lustige, aber unwahre „Fakten“ basteln, die für Unterhaltung sorgen und manchmal gar nicht so weit weg sind von der Realität. An einer anderen Station zeigt eine Dating-App für Nachrichtenformate, wie der Journalismus der Zukunft aussehen kann und welche Formate zu individuellen Wünschen passen.

Demokratie beginnt vor der Haustür

Den Abschluss des Tages bildet von 18:00 bis 19:30 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Die unterschätzte Macht des Lokaljournalismus“ im Lichthof des Museums.

Während Algorithmen globale Trends und Ereignisse verstärken, entscheidet sich demokratische Teilhabe vor der eigenen Haustür. Nicht selten sind es engagierte Lokaljournalist:innen, die als erste Unzulänglichkeiten aufdecken und somit ihrer Rolle als vierte Gewalt gerecht werden. Gleichzeitig stiften lokale Medien Orientierung, Identität und Gemeinschaft – und bieten damit ein Gegengewicht zur digitalen Dauererregung.

Unsere Gäste sprechen über Chancen, Risiken und neue Wege, wie lokale Medien und die Öffentlichkeit gemeinsam Demokratie stärken können. Es warten spannende Einblicke in das Innenleben von Lokaljournalismus und in die Themen, die Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet bewegen. Das Publikum ist eingeladen, im Anschluss an die Diskussion Fragen zu stellen und eigene Impulse einzubringen.

Gäste:
Jule Lumma, Chefredakteurin VRM
Georg Leppert, Ressortleiter Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurter Rundschau
Jasmin Schülke, Chefredakteurin Journal Frankfurt
Ralf Euler, verantw. Redakteur Rhein-Main, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Moderation: Alexandra Borchardt, Journalistin und Dozentin
Die Teilnahme an der Diskussion ist kostenlos, um Anmeldung wird erbeten
Mehr
 

Kunstmuseum Karlsruhe stärkt Positionen von Künstlerinnen
© Margret Eicher
 
Kunstmuseum Karlsruhe stärkt Positionen von Künstlerinnen
Neun Werke von Margret Eicher, Lea Gocht und Shanee Roe erweitern die Sammlung des Kunstmuseums Karlsruhe. Der Erwerb zeitgenössischer Künstlerinnen verfolgt eine gezielte Strategie, Lücken im Bestand zu schließen und den Anteil von Künstlerinnen in der Sammlung zu stärken. „Der aktuelle Status quo von 17 Prozent Frauenanteil ist für uns ein Ausgangspunkt, um weiter aktiv an einer ausgewogeneren Repräsentation zu arbeiten“, so Direktorin Stefanie Patruno. „Mit diesen drei Ankäufen setzen wir ein deutliches Zeichen dafür, dass weibliche Perspektiven nicht nur ergänzt, sondern als tragende Säulen unserer Sammlung etabliert werden.“

Mit „Höhlengleichnis“ (2011) und „Stadt der Frauen“ (2016) finden zwei Wandteppiche der Künstlerin Margret Eicher Eingang in die Sammlung und ergänzen als zweite zentrale Werkgruppe vier „Copy-Collagen“, die bereits seit den frühen 1990er-Jahren im Bestand des Kunstmuseum Karlsruhe sind. Die Künstlerin vollzieht mit ihren Tapisserien einen künstlerischen Brückenschlag zwischen Prä- und Postmoderne: Dafür verknüpft Eicher das berühmte Bildmedium mit digitalen Collagen popkultureller Motive und setzt mit ihnen politische Statements.

Shanee Roe begreift in ihren Gemälden „3 Wishes“ (2025) und „Blown Lover“ (2025) den menschlichen Körper als emotionalen und psychischen Erfahrungsraum: Er wird zum Ort innerer Bewegungen, an dem sich Intimität, Unsicherheit und Ironie zu einer Bildsprache verdichten. Beide Arbeiten wurden im Rahmen des "art karlsruhe Preises 2026" gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg erworben.

Auch Lea Gocht arbeitet in ihren Objekten explizit mit Körperlichkeit: Ihre „Katzen“ (2024) – von denen das Kunstmuseum Karlsruhe kürzlich fünf adoptierte – setzen sich aus Schnittmustern mit fotografischen Fragmenten eines weiblichen Körpers zusammen und regen zur Reflexion über Wahrnehmung und Identität an. Die Zwitterwesen aus Mensch und Tier waren bereits 2025 im Rahmen des Werner-Stober-Preises in der Ausstellung „anhedonia II“ im Projektraum des Kunstmuseums zu Gast.

Die Neuzugänge von Margret Eicher, Lea Gocht und Shanee Roe sind ab sofort Teil der Sammlungsausstellung „Update“, deren vierter Szenenwechsel am 22. Mai 2026, 19 Uhr, offiziell eröffnet wird. Bereits am Mittwoch, 6. Mai, um 15 Uhr widmet sich das "Kunsthäppchen" den Werken, wenn es fragt „Wer bestimmt den Kanon? – Frauen in der Kunst neu betrachtet“. Die Kosten belaufen sich zusätzlich zum Eintritt auf zwei Euro.

zum Bild oben:
Margret Eichers "Höhlengleichnis" von 2011 zählt zu den neuen Bildern in der Sammlung des Kunstmuseums.
© Margret Eicher
Mehr
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 4. bis 10. Mai
(Kalenderwoche 19)

Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Prägung, Preis und Politik im Römischen Reich
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Mittwoch, 6. Mai, um 17.30 Uhr zu einer Feierabend-Führung durch die Dauerausstellung ein. Archäologin Leonie Anders schildert, was römische Münzen vom Gehalt eines Legionärs über den internationalen Handel bis hin zu politischen Ereignissen im Imperium Romanum verraten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Event: Die Annemarie-Methode
Im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, erwartet Interessierte am Donnerstag, 7. Mai, um 17 Uhr ein künstlerischer Bewegungs- und Trainingsworkshop mit Georg Winter. Er richtet sich an alle, die erleben möchten, wie man Barrieren und Barrikaden baut, sie überwindet und gemeinsam neue Räume erschließt. Zusammen mit dem TanzPflanzPlan und Aktivist*innen des Europäischen Zentrums für Promenadologie Völklingen wird der vorhandene Raum spielerisch erweitert und neu verhandelt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals „Performing Democracy“ statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Augustinermuseum

Kammerkonzert mit Mitgliedern des SWR-Symphonieorchesters: Zwei Geigen
Kammermusik im besonderen Ambiente der Skulpturenhalle des Augustinermuseums am Augustinerplatz erwartet das Publikum am Freitag, 8. Mai, um 20 Uhr bei einem Konzert von Mitgliedern des SWR-Symphonieorchesters. Anna Breidenstein und Andrea Alcalde Polo spielen Werke von Leclair, Bériot und Glière. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten sind an der Museumskasse und im Online-Shop im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich. Treffpunkt ist die Skulpturenhalle.

Museum Natur und Mensch

Zeichnungsworkshop: Tiere schnell erfasst
Bei dem Workshop am Samstag, 9. Mai, von 14 bis 17 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, steht das zeichnerische Erfassen der Körperformen und Proportionen verschiedener Tiere im Mittelpunkt. Kunstvermittlerin Annelie Möller gibt Tipps zum schnellen Skizzieren. Das Zeichenmaterial wird gestellt. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Tickets gibt es nur im Online-Shop. Treffpunkt ist die Museumskasse.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 10. Mai, um 10.30 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ ein. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema „Erinnern an den Holocaust“: Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer zu welcher Zeit was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 


Copyright 2010 - 2026 B. Jäger