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Samstag, 17. Januar 2026
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Museums - und Ausstellungstipps

Archäologisches Museum Colombischlössle: „Archäologie aktuell“
Ausstellungsansicht „Urformen“ (c) Foto: Patrick Seeger
 
Archäologisches Museum Colombischlössle: „Archäologie aktuell“
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt anlässlich der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg zur Reihe „Archäologie aktuell“ ein. Interessierte erleben an zwei Abenden spannende Debatten über historische und aktuelle Perspektiven und bekommen die Gelegenheit zum Austausch mit Expert*innen.

Der erste Termin findet am Mittwoch, 21. Januar, von 19 bis 20 Uhr statt. Miriam N. Haidle von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gibt in ihrem Vortrag mit dem Titel „Die Kunst der Aufmerksamkeit“ Einblick in frühe Entwicklungen: Seit zwei Millionen Jahren nutzen Menschen Werkzeuge und Techniken, um Aufmerksamkeit zu lenken, Wissen zu teilen und gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Vor rund 100.000 Jahren begannen sie, bewusst Spuren zu hinterlassen – war dies die Grundlage späterer Kunst? Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.

Die zweite Veranstaltung, eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion mit dem Titel „(Er)Findung der Kunst?“, findet am Mittwoch, 4. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen menschliche Ausdrucksformen seit der Urgeschichte. Schon früh entstanden Objekte, die über reine Funktionalität hinausgingen: Figuren, Symbole und Malereien, die Fragen nach Bedeutung, Ästhetik und Funktion aufwerfen. Handelt es sich dabei um „Kunst“ im heutigen Sinne oder vielmehr um die Darstellung von Weltwahrnehmung? Es diskutieren der Bildhauer Tobias Eder, die Anthropologin Marion Mangelsdorf und die Urgeschichtlerin Sybille Wolf. Die Moderation übernimmt Stefan Orth, Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.
 
 

 
Museum für Kommunikation Frankfurt: Jahresprogramm 2026
Künstliche Intelligenz, Demokratiebildung und Erinnerungskultur

Das Museum für Kommunikation präsentiert sein Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm 2026 mit Fokus auf KI, Medienkompetenz und gesellschaftlichem Dialog

In unserem Pressegespräch zieht Dr. Annabelle Hornung eine Bilanz ihres ersten Jahres als Direktorin, zugleich richtet sie den Blick nach vorn: Auch 2026 steht im Fokus der Vermittlung von Künstlicher Intelligenz, ihren Chancen und Risiken. Am 27. Mai eröffnet das Museum den Stelenwald „20+1: 20 und (d)eine Perspektive auf KI“ neu in der Dauerausstellung. Dafür setzt es die mit einem Ideenforum im Dezember 2025 gestarte Zusammenarbeit mit der interessierten Öffentlichkeit fort. Aufbauend auf zentralen Fragen der Teilnehmenden zu selbstlernenden Algorithmen und dem gesellschaftlichen Einfluss von KI werden die seit 2017 in die Ausstellung integrierten digitalen Stelen mit Statements von Expert:innen neu bespielt.

Das Programm des Hauses startet direkt zum Jahresbeginn: Im Januar feiert die Mobiltelefonie ihr 100-jähriges Jubiläum. Dieser langen Historie widmet das Museum ab dem 14. Januar eine Pop-Up-Ausstellung im Museumsfoyer sowie eine digitale Präsentation auf der Website.

Dass Erinnern, auch angesichts des anstehenden „Super-Wahljahres“ wichtig ist, macht die Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ ab dem 29. Januar 2026 deutlich. Sie wurde gemeinsam mit Schüler:innen entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Mit „Samizdat: Worte der Freiheit“ rückt das Museum ab August anlässlich des Buchmesse-Gastlandes Tschechien die Produktion und Verbreitung verbotener Literatur und Gedanken in der Tschechoslowakei in den Fokus. Im Herbst eröffnet schließlich die große Sonderausstellung „Familienbande“. Sie geht der Frage nach, wie sich Familienkommunikation in einer vernetzten Welt entwickelt.

Großes Interesse am Fokusthema Künstliche Intelligenz

2025 hatte die neue Direktorin Dr. Annabelle Hornung den Themenschwerpunkt „Künstliche Intelligenz und Kommunikation“ gesetzt. Seither hat das Museumsteam die Auseinandersetzung mit KI vertieft: Während die Ausstellung „New Realities“ noch bis Anfang 2026 die Wirkmacht bildgenerierender KI erkundete, wurden im Dezember 2025 zwei neue Themeninseln in der Dauerausstellung eröffnet, um die technischen und gesellschaftlichen Auswirkungen im Bereich KI zu vermitteln. Auch in vielen der mehr als 1.100 gebuchten museumspädagogischen Angeboten des Museums hat KI eine wichtige Rolle gespielt, etwa im Creative AI Studio oder im medienpädagogischen Workshop zum Thema Fake News.

Demokratieförderung durch Medienbildung

Das zentrale Anliegen, das Dr. Annabelle Hornung zum Antritt formuliert hatte, nämlich Medienkompetenz und -bildung als Demokratiestärkung zu begreifen, wurde ebenfalls 2025 umgesetzt. Dabei reichte das Angebot von der Entdeckungstour für die Kleinsten bis hin zur Führung mit demenziell erkrankten Menschen. Auch 2026 gibt das Museum für Kommunikation mit seinen Workshops und Führungen seinen Gästen Tools und Kompetenzen an die Hand, die den Umgang mit Kommunikationstechnologien fördern. Gemeinsam mit der vhs Frankfurt organisiert es drei Weiterbildungskurse, die u.a. ältere Menschen adressieren und hilfreiche Tipps geben, wie KI-Apps etwa für Textverarbeitung und Recherche eingesetzt werden können, um den Alltag zu erleichtern. Ein anderer Kurs befasst sich mit der Festschreibung von menschlichen Vorurteilen durch KI, sowie mit damit verbundenen neuen Formen der Diskriminierung.

Co-Working mit der interessierten Öffentlichkeit

Um die Bedürfnisse und Erfahrungen von Menschen unterschiedlichen Alters mit Künstlicher Intelligenz noch stärker in das Museumsprogramm einzubinden, hat das Museumsteam ein neues Gesprächsformat entwickelt, das Ideenforum: Am 6. Dezember 2025 kamen 100 interessierte Menschen zusammen, um über persönliche Erfahrungen, Perspektiven auf Kommunikation und Gesellschaft und Zugänge zu AI Literacy ins Gespräch zu kommen. Am 14. März ist der zweite Teil dieser Veranstaltungsreihe geplant. Das Museum hat außerdem eine Umfrage zum Nutzungsverhalten der Besucher:innen konzipiert. Daran haben bis jetzt fast 100 Menschen teilgenommen. Die Auswertung der Umfrage bekräftigt ein starkes Interesse daran, KI in soziale, kulturelle und politische Kontexte einordnen zu können. Dabei werden Lernformate bevorzugt, die angeleitet und strukturiert sind. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich eine Mischung aus Zuhören und Ausprobieren in kleinen Gruppen.

Die Ergebnisse der Ideenforen und der Umfrage werden in die Konzeption der Vermittlungsangebote des Museums und in den Stelenwald „20+1 : 20 und (d)eine Perspektive auf KI“ in der Dauerausstellung einfließen. Am 27. Mai wird der Bereich des Stelenwalds mit Statements von Expert:innen zu den meistdiskutierten Themen unserer Museumsgäste in Bezug auf Künstliche Intelligenz neu eröffnet. Eine Medienstation unterstützt Besuchende dabei, sich zurechtzufinden. Sie können mittels eines „Bons“ individuell zusammenstellen, welche Zukunftsthemen sie weiter vertiefen wollen – sie werden dann an die entsprechende Stele gelotst – oder ob sie weiterführende Inhalte auf ihrem Smartphone mit nach Hause nehmen.

Bis zum Ende der Laufzeit von „NACHRICHTEN – NEWS“ im September 2026 geht es im Museum für Kommunikation weiterhin um Orientierung in der zunehmend wachsenden Nachrichtenflut. Während sich die Besuchenden in der Ausstellung mit Nachrichtenproduktion selbst und ihrem eigenen Konsum auseinandersetzen können, bietet das Begleitprogramm Vertiefungsmöglichkeiten. Am 5. Mai 2026 – dem Tag des Lokaljournalismus – veranstaltet das Museum mit seinen Kooperationspartnern aus der Medienbranche einen Aktionstag. Nachdem sich am Vormittag Schulklassen für #UseTheNews anmelden können, finden am Nachmittag Angebote für Familien statt. Am Abend gibt es eine Talkrunde mit bekannten Journalist:innen aus der Region zum Thema „Lokale Berichterstattung als wohltuende Alternative zu den unerfreulichen Nachrichten aus aller Welt?“.

Zwei Pop-Up-Ausstellungen im Museumsfoyer rücken zwei weitere Themen in den Fokus: Ab dem 14.1. wird das 100-jährige Jubiläum der Mobiltelefonie vorgestellt, die am am 7. Januar 1926 mit dem ersten Telefongespräch in einem fahrenden Zug begann. Ergänzt wird die Vor-Ort-Ausstellung mit einer digitalen Präsentation auf der Webseite des Museums.

Eine zweite Pop-Up-Ausstellung findet im Rahmen der World Design Capital 2026 statt: Sie zeigt Klassiker aus der Dauerausstellung, die Designgeschichte geschrieben haben, etwa der Schneewittchen-Sarg von BRAUN oder der Kuba Komet. Die Exponate werden ab dem 1. Juni 2026 im Foyer präsentiert.

Die erste Sonderausstellung des Jahres eröffnet bereits in der Woche des Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz am 29. Januar 2026. „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ ist in Zusammenarbeit mit dem Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg entstanden und thematisiert den Umgang mit dem Nationalsozialimus in Deutschland seit 1945. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf und thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer, aber auch deren Nachkommen.

Das Begleitprogramm der Ausstellung stellt lokale Bezüge zum Thema Erinnerungskultur her. Am 25. Februar lädt das Museum zum Erzählcafé, in dem Frankfurter Initiativen (u.a. die Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main und Förderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken) von ihrer Arbeit berichten. Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 10 können am 26. Februar mit Zeitzeug:innen aus dem Rhein-Main-Gebiet ins Gespräch kommen. Und ab April führt Historikerin Kathrin Rahlwes Interessierte an wichtige Orte der Frankfurter NS-Vergangenheit.

Eine weitere Auseinandersetzung mit der Unterdrückung des freien Lebens durch Diktaturen ist die Eröffnugn der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ am 19. August. Als Reaktion auf die strenge Zensur und die staatliche Kontrolle über alle offiziellen Publikationen in der Sowjetunion entstand Samizdat (russisch in etwa „Selbstverlag“) mit dem Ziel der Reproduktion und Verbreitung von als nicht systemkonform eingestufter Literatur und anderer Texte. Nachdem staatliche Zensur bereits in der Kaiserzeit und der nationalsozialistischen Besatzung unterlaufen wurde, gab es in der Tschechoslowakei eine gut organisierte Samizdat-Bewegung, zu denen auch bekannte Autor:innen wie beispielsweise der spätere Präsident Václav Havel zählten.

Sonderausstellung „Familienbande“ und Audiospur

Gegen Ende des Jahres lädt die große Sonderausstellung „Familienbande“ (ab 22.10.2026) dazu ein, die Vielfalt von Familien und die Entwicklung von Familienkommunikation zu entdecken. Begleitend zu „Familienbande“ wird ein intergenerationeller Audioguide entwickelt, der die Inhalte der Ausstellung anhand unterschiedlicher Perspektiven auf das Thema Familie vermittelt. Erarbeitet werden die Inhalte der Audiospur in einer Reihe von Workshops und im Austausch mit diversen Gruppen.

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Karlsruhe: Escape Game im Pfinzgaumuseum spielen
Escape Game in der Dauerausstellung © Pfinzgaumuseum
 
Karlsruhe: Escape Game im Pfinzgaumuseum spielen
Das neue Escape Game des Pfinzgaumuseums „Das verfluchte Kindermädchen“ lädt zu einer spannenden Abenteuerreise durch die Räume der Dauerausstellung in der Durlacher Karlsburg ein.

Einst stahl das Kindermädchen Agnes den goldenen Siegelring des kleinen Markgrafen Karl Friedrich. Wegen dieser schändlichen Tat ist sie nun dazu verflucht, als Geist durch die Mauern der Karlsburg zu spuken – so erzählt es die fiktive Geschichte des unterhaltsamen Rätselspiels. In dem Escape Game versuchen die Spielerinnen und Spieler Agnes zu erlösen, indem sie verschiedene Rätsel rund um die Geschichte Durlachs lösen. Gelingt es, das versteckte Schmuckstück wiederzufinden?

Auf spielerische Weise tauchen die Spielerinnen und Spieler bei diesem Vermittlungsformat in die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums ein und erfahren beim Knacken der Rätsel mehr über die spannende Vergangenheit Durlachs.

Die Rätsel des Escape Games wurden von Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Kooperation mit dem Markgrafen-Gymnasium und der TheoPrax Stiftung entwickelt. Es ist ab Sonntag, den 18. Januar 2026, für 3 Euro pro Person spielbar. Das Spiel dauert circa 60 Minuten und ist geeignet für zwei bis fünf Spielende ab 12 Jahren. Das Museum empfiehlt, das Spiel in Begleitung einer erwachsenen Person zu spielen.

Termine und Buchung:

Das Escape Game ist während der Öffnungszeiten des Museums spielbar, frühester Beginn ist 30 Minuten nach Öffnung, spätester Beginn ist 90 Minuten vor Schließung des Museums. Das Escape Game kann montags bis freitags von 9 bis 16 Uh telefonisch unter 0721/133-4231 oder 133-4222 gebucht sowie bei Verfügbarkeit spontan gespielt werden.
 
 

Führungen und Zeitzeugengespräch im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
© Stadtarchiv Karlsruhe, Firmenarchiv Gritzner
 
Führungen und Zeitzeugengespräch im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Museum in der Karlsburg erlaubt begleitete Einblicke in seine Ausstellungen zur Durlacher Geschichte

Das Pfinzgaumuseum zeigt die Geschichte der bis 1938 selbstständigen Stadt Durlach. Mehrere Veranstaltungen laden zum Erkunden der Ausstellungen ein – in den Räumen der barocken Karlsburg oder bequem von zuhause aus.

Telefonführung „Löscheimer und Feuerspritze“ durch die Dauerausstellung
Bei der kostenlosen Telefonführung am kommenden Samstag, 17. Januar, um 13 Uhr dreht sich unter dem Titel „Löscheimer und Feuerspritze: Deutschlands erste moderne Feuerwehr in Durlach“ alles um die Anfänge des Feuerwehrwesens in Durlach. Bei diesem barrierefreien Angebot gehen die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Eva Unterburg auf Entdeckungsreise durch die Räume und erfahren Spannendes über den Durlacher Stadtbaumeister Christian Hengst, seine innovativen Ideen und die Feuerwehr in Durlach.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 16. Januar unter stadtmuseum[at]kultur.karlsruhe.de oder 0721 133-4231 ist erforderlich.

Zeitzeuginnen und -zeugen des Badischen Landesmuseums zu Gast im Pfinzgaumuseum
Am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr sind die Zeitzeuginnen und -zeugen des Badischen Landesmuseums zu Gast im Pfinzgaumuseum. In der von Dagmar Vituschek moderierten, lockeren Gesprächsrunde zur Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ berichten die Zeitzeugen Gerhard Lustig und Gudrun Rieckert unter dem Titel „Zur Arbeit und zum Vergnügen: Motorradfahren in den 50er bis 70er Jahren“ von ihren Erlebnissen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Themenführung durch die Dauerausstellung zur Industriegeschichte
Bei der Themenführung „Rauchende Schlote und dampfende Maschinen – Durlacher Industriegeschichte“ am Sonntag, 25. Januar, um 16.30 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und schlägt dabei das spannende Kapitel der Industrialisierung in Durlach auf. Bei dem kurzweiligen Rundgang erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die Entwicklung Durlachs von einem landwirtschaftlich geprägten Städtchen zu einem modernen Industriestandort.

Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung durch die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“
Bei der Führung am Sonntag, 25. Januar, um 15 Uhr begleiten Interessierte Georg Hertweck auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Werbefotografie für das Moped „Brummi“ von Gritzner aus dem Jahr 1962.
© Stadtarchiv Karlsruhe, Firmenarchiv Gritzner
 
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 12. bis 18. Januar
(Kalenderwoche 3)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Expertenführung: Mensch Mammut!
Hans Oelze führt Interessierte im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 14. Januar, um 17.30 Uhr mit durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“. Die Tierwelt der Eiszeit und die Lebensgrundlage der Menschen in der Altsteinzeit sind eng miteinander verwoben. Archäologische Funde machen deutlich, dass es um weit mehr ging, als nur um Ernährung. Teilnehmende tauchen in die Welt der berühmten und weniger bekannten Eiszeittiere ein und erfahren, wie der Mensch in dieser scheinbar lebensfeindlichen Umwelt bestehen konnte. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Webtalk: Die dunkle Seite von Familienrecherche
Im nächsten Webtalk des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus am Mittwoch, 14. Januar, von 20.15 bis 22 Uhr geht es um die Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Nicola Hanefeld erzählt von Verwandten, die deutschsprachige tschechische Juden waren und von den Nazis ermordet wurden. Durch Recherchen tauchten beeindruckende Schriften von Familienmitgliedern auf, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet online statt über:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq

Museum für Neue Kunst

Jazz & Talk: Krischan Lukanow
„Jazz & Talk“ am Donnerstag, 15. Januar, von 19 bis 21 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist kein Konzert im klassischen Sinne. Der Saxofonist Niko Halfmann lädt regelmäßig Musiker*innen ein, die mehr zu erzählen haben als nur Noten. Diesmal ist Krischan Lukanow zu Gast. Er studierte Jazzsaxofon und Pädagogik an der Hochschule für Musik Basel und lebt seither beides: die Bühne und den Unterrichtsraum. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit „La Terrazza ad Arte“. Der Eintritt ist frei.

Augustinermuseum

Kostümführung: Kunstbetrachtung mit einem „Grafen von Freiburg“ Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Freitag, 16. Januar, um 17.30 Uhr zu einem Rundgang mit einem „Grafen von Freiburg“ ein. Angelehnt an die historischen Grafen aus dem Geschlecht von Freiburg-Urach stellt er Bezüge zwischen seiner mittelalterlichen Lebenswelt, den Skulpturen des Münsters und weiteren Kunstwerken her. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

Museum für Neue Kunst lädt zum Mitmachen ein
Ausstellungsansicht „MAL ER, MAL SIE“, Foto: Bernhard Strauss
 
Museum für Neue Kunst lädt zum Mitmachen ein
Besucher*innen gestalten Präsentation von Artur Stolls Gemälden um

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Donnerstag, 15. Januar, von 18 bis 19 Uhr dazu ein, an der Neuordnung des 17-teiligen Gemäldezyklus „De Norso“ von Artur Stoll mitzuwirken. Besucher*innen haben die Möglichkeit, unterschiedliche Anordnungen der Werke in einem Raummodell selbst zu erproben und darüber zu diskutieren. Die Kuratorinnen setzen die gemeinsam entwickelten Ideen im Anschluss direkt um und hängen die originalen Gemälde entsprechend neu. Die daraus entstehende Präsentation bleibt bis zur nächsten Umhängung am Donnerstag, 5. März, bestehen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Die Veranstaltung findet anlässlich der aktuellen Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“ statt, in der das Museum zwei Künstler*innen vorstellt, deren Werke aus unterschiedlichen Zeiten stammen, sich jedoch in einer grundlegenden Frage begegnen: Was ist Malerei – und was kann sie sein?
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Museum Tinguely blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi
 
Museum Tinguely blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück
Das Museum Tinguely konnte im vergangenen Jahr 166.133 Eintritte verzeichnen. Mit diesem bestem Publikumsergebnis seit 1998 blickt das Haus auf herausragende zwölf Monate zurück. Nur in den ersten zwei Jahren nach der Eröffnung 1996 zählte die Institution noch höhere Besucherinnenzahlen. 2025 wäre der Schweizer Künstler Jean Tinguely 100 Jahre alt geworden. Das Museum nutzte den runden Geburtstag seines Hauskünstlers und bot unter dem Motto «tinguely100» mit mehreren Highlights ein Programm, das bei einem lokalen wie internationalen Publikum sehr positiven Anklang fand: Das grosse, publikumsnahe Geburtstagsfest am 22. Mai 2025 im Park und Museum, das ungewöhnliche Geisterbahn-Projekt Scream Machines sowie die erfolg-reiche Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone trugen wesentlich dazu bei, das Museum noch stärker als attraktives Ausflugsziel im vergangenen Jahr zu profilieren. Zusätzlich verhalfen Kooperationen im Rahmen der letztjährigen Grossveranstaltungen in Basel, dem Eurovision Song Contest und der UEFA Women’s EURO 2025, den allgemeinen Bekanntheitsgrad des Künstlers Jean Tinguely über den Kunstbereich hinaus zu erhöhen. Überdurchschnittlich viele Gäste kamen vor allem in den Sommerwochen ins Museum Tinguely und nutzten die Angebote und einzigartige Lage am Rheinufer. Der Entscheid, im Geburtstagsjahr viele Werke der Sammlung begleitet vom Restauratorenteam «on tour» zu schicken, erwies sich ebenfalls als richtig. Das Museum konnte somit europaweit Ausstellungen und Festivitäten unterstützen und auf diese Weise das innovative, spielerische und bis heute aktuelle und relevante Werk des Künstlers Jean Tinguely über die Schweiz hinaus würdigen.

Jean Tinguelys 100. Geburtstag: Basel feiert mit einer spektakulären Hommage

Mit rund 2.000 Gästen eröffnete das Museum Tinguely im Rahmen eines grossen Geburtstagsfestes am 22. Mai 2025 die Kunst-Geisterbahn Scream Machines. Das ambitionierte Gesamtkunstwerk erwies Tinguelys Werk Le Crocrodrome de Zig et Puce Referenz: Zusammen mit Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle hatte Tinguely 1977 für die Eröffnung des Centre Pompidou in Paris eine riesige, begehbare Skulptur mit einer integrierten Geisterbahn geschaffen. Für die Hommage zum 100. Geburtstag mietete das Museum Tinguely die historische Wiener Prater Geisterbahn von 1935 und installierte sie im Solitude Park vor dem Museum. Die jungen Künstler:innen Rebecca Moss und Augustin Rebetez gestalteten die zweigeschossige Bahn künstlerisch neu. Bereits Anfang August hatte die Sommerattraktion über 30.000 Gäste in ihren kleinen orginalen Wägelchen ratternd durch einen fantasievoll inszenierten Kunstparcours mit einer Vielzahl an überraschenden und humorvoll-skurrilen Werken geführt. Aufgrund des grossen Publikumserfolges wurde die Geisterbahn um drei Wochen bis zum 21. September 2025 verlängert. Mit der Vorarbeit des Museums-projektes und Teams konnte der Verein «Rettung und Erhalt der Original Wiener Prater Geisterbahn Basel» das Fahrgeschäft anschliessend übernehmen und an der Basler Herbstmesse
2025 wieder im ursprünglichen Zustand in Betrieb nehmen.

Julian Charrière – das Publikum taucht in ein immersives Museumserlebnis

86.018 Besucher:innen erlebten die Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone, die vom 11. Juni bis 2. November 2025 im Museum Tinguely gezeigt wurde. Dem französisch-schweizerische Künstler gelang es, das Publikum auf einen einzigartigen, sinnlichen Tauchgang in die schier unendlichen Tiefen der Ozeane mitzunehmen und die Besucher:innen an seinen Expeditionen, Abenteuern und künstlerischen Bildwelten auf immersive und poetische Weise partizipieren zu lassen.

Museum Tinguely lanciert wissenschaftliche Online-Zeitschrift und neue Publikation zum Künstler-Geburtstag.

Vom 20. bis 22. März 2025 organisierte das Museum in Basel eine internationale Konferenz unter dem Titel Jean Tinguely Revisited. Konferenzbeiträge bildeten die Grundlage für die neue, frei zugängliche Online-Zeitschrift Tinguely Studies, die nun frei zugänglich auf der Website des Museums ist und als zentrale Plattform für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Tinguelys Werk dient. Ebenso publizierte das Museum zum Geburtstag die neue Publikation. «l'univers tinguely – 15 Dimensionen im Œuvre von Jean Tinguely» die dazu einlädt, die beeindruckende Vielfalt von Tinguelys Lebenswerk anhand von rund 15 Themenkreisen und ausgewählten Werken neu zu entdecken (36 CHF, ISBN 978-3-96900-198-1).

Museum Tinguely: 30 Jahre Kulturengagement von Roche in Basel

Das Museum Tinguely ist 1996 anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Roche als Dank an die Bevölkerung Basels eröffnet worden. Niki de Saint Phalle, die Witwe von Jean Tinguely, hatte aus dem Nachlass des Künstlers über 50 Maschinen-Skulpturen und eine große Anzahl an Zeichnungen und Archivalien in die eigens dafür gegründete Jubiläumsstiftung eingebracht. Roche übernahm den Bau des Museums (Architekt: Mario Botta), brachte Werke aus eigenen Beständen ein und finanziert den Betrieb seither vollumfänglich. Das Museum hat in 30 Jahren über 135 Ausstellungen realisiert, die ausgehend von Tinguelys Ideenwelt ein weites Spektrum von Künstler:innen und Themen vorstellen. Ergänzt werden diese durch ein vielgestaltiges Programm aus Konzerten, Gesprächen, Performances und weiteren Angeboten, zu denen auch der Park, das Bistro und der Tinguely Beach zählen. Das Museum Tinguely lädt ein, Kunst aus ungewohnten Blickwinkeln spielerisch zu entdecken, aktuelle Fragestellungen in einem erweiterten Kontext zu diskutieren und den Ort mit seiner einzigartigen Lage am Rhein zu nutzen. Freude, Reflexion und (Wissens-) Austausch stehen dabei im Zentrum. Das Museum Tinguely versteht Kunst als umfassendes, alle Sinne aktivierendes Erlebnis.

Weiterhin zu sehen im Rahmen von «tinguely on tour»:
Schweiz: Musée d’art et d’histoire MAHF & Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle, bis 22. Februar 2026
UK: Hauser & Wirth, Somerset, Nike de Saint Phalle and Jean Tinguely, bis 1. Februar 2026

Allgemeine Informationen:
Öffnungszeiten: Di – So 11-18 Uhr, Do bis 21 Uhr
Website: www.tinguely.ch
Social Media: @museumtinguely | #museumtinguely | #tinguely100 | #artghosttrain

zum Bild oben:
Solitude Park am Tag des Geburtstagsfestes, 22. Mai 2025, mit Jean Tinguelys Schwimmwasserplastik, 1980
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi
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Zwei Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
© Pfinzgaumuseum
 
Zwei Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Laternenführung durch den historischen Dachspeicher

Bei der Laternenführung „Licht und Schatten“ am Sonntag, 4. Januar, um 17 Uhr wird der historische Dachspeicher der Karlsburg einmal ganz anders erlebbar: im Dunkeln! Ein stimmungsvolles Wechselspiel aus Licht und Schatten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Ziegeldach der Karlsburg. Ausgerüstet mit elektrischen Laternen folgen sie dem von Eva Unterburg geführten Rundgang durch die spannende Geschichte von Handwerk und Landwirtschaft in Durlach.
Bitte warme Kleidung anziehen, der Dachspeicher ist nicht beheizt. Die Führung ist kostenlos. Der Dachspeicher ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 2. Januar erforderlich unter: stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder Telefon 0721 133-4231.

Führung durch die verlängerte Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“ im Pfinzgaumuseum

Bei der Führung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr begleiten Interessierte Eva Unterburg auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds. Die Sonderausstellung wird bis zum 8. Februar 2026 verlängert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Symbolbild zur Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach
© Pfinzgaumuseum
 
 



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