|
|

Museums - und Ausstellungstipps
Lange Nacht der Demokratie Banner (c) LpB BW | | | | | „Lange Nacht der Demokratie“ in Baden-Württemberg | Landesweit laden mehr als 50 Standorte zu Begegnung, Austausch und Veranstaltungen der Demokratiebildung ein
Zum zweiten Mal wird in Baden-Württemberg die „Lange Nacht der Demokratie“ gefeiert. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, am 2. Oktober 2026, lädt ein breites Bündnis Bürgerinnen und Bürger in ganz Baden-Württemberg dazu ein, sich gemeinsam für Demokratiebildung und Demokratie starkzumachen. Landesweit werden in zahlreichen Kommunen vielfältige Veranstaltungen und Beteiligungsformate angeboten, bei denen sich Menschen treffen, miteinander diskutieren und in attraktiven Formaten Demokratie erleben können.
Die Lange Nacht bietet Raum für Inspiration, Begegnung und Reflexion – offen, auf Augenhöhe und vielfältig. Sie macht demokratisches Engagement sichtbar und lädt dazu ein, sich aktiv in die Gestaltung unserer Gesellschaft einzubringen.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Engagierte aus Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur, Initiativen oder Kommunen sind herzlich eingeladen, eigene Angebote einzureichen und Teil der Langen Nacht der Demokratie 2026 zu werden. Ob Diskussion, Workshop, Lesung, Ausstellung, Theater, Musik oder Begegnungsformat: Gefragt sind kreative Ideen, die Demokratie erfahrbar machen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Weitere Informationen, Hinweise zur Beteiligung sowie eine Übersicht zu den teilnehmenden Einrichtungen finden Sie auf der Webseite: https://www.langenachtderdemokratie-bw.de.
Geförderte Durchführung an mehr als 50 Standorten
Die Durchführung der Langen Nacht der Demokratie an mehr als 50 Standorten in Baden-Württemberg wird gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung, das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit, das Ministerium für Kultus, die Allianz für Beteiligung sowie die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Die Lange Nacht der Demokratie ist eine gemeinsame Initiative von Allianz für Beteiligung e.V., Demokratiezentrum Baden-Württemberg, Kirchlicher Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg, Landesjugendring Baden-Württemberg e.V., Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 24. bis 30. August | (Kalenderwoche 35)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Feierabend-Führung im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 26. August, um 17.30 Uhr, geht es um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Joanna Reichert verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin: von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Gesunder Rücken
Am Donnerstag, 27. August, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Carlos Orille leitet diesmal Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Führung: Marcel van Eedens Umgang mit Texten
Das Augustinermuseum lädt am Samstag, 29. August, um 15 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Marcel van Eeden. 6. August 1870“ im Haus der Graphischen Sammlung ein. Dabei geht es um die Bedeutung und den Einsatz von Texten im Werk des Künstlers. Ausgangspunkt seiner künstlerischen Forschung ist das Schicksal eines aus Nordafrika stammenden Kolonialsoldaten während des Deutsch-Französischen Krieges. Van Eeden setzt sich mit den Zusammenhängen von Nationalismus, Kolonialismus und Rassismus auseinander. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34. | | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Sabine Steffler | | | | | Offene Ateliers Durlach und Grötzingen 2026 | Über 40 Künstlerinnen und Künstler laden zu einem Blick hinter die Kulissen
Am Samstag, 12., und Sonntag, 13. September 2026, öffnen Ateliers in Durlach und Grötzingen erneut ihre Türen. Alle zwei Jahre bieten professionelle Künstlerinnen und Künstler aus beiden Stadtteilen die Gelegenheit, Kunst zu erleben, wo sie entsteht. Mehr als 40 Kunstschaffende aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Objektkunst laden Besucherinnen und Besucher ein, ihre Ateliers zu entdecken und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Für ein Wochenende verwandeln sich Hinterhöfe, Werkstätten und Ateliers in lebendige Orte der Begegnung und des kreativen Austauschs. Individuelle Rundgänge durch Durlach und Grötzingen ermöglichen es, die Vielfalt der regionalen Kunstszene kennenzulernen und spannende Einblicke in Arbeitsprozesse, künstlerische Inspirationen sowie die Entstehung der Werke zu gewinnen.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt die Offenen Ateliers und macht das Wochenende zu einem besonderen Kulturerlebnis für die ganze Familie.
Öffnungszeiten:
Samstag, 12. September 2026, 11 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag, 13. September 2026, 11 Uhr bis 18 Uhr
Das vollständige Programm mit allen teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern, den geöffneten Ateliers sowie weiteren Informationen ist unter www.offene-ateliers.org abrufbar.
zum Bild oben:
Über 40 Künstlerinnen und Künstler laden zu einem Blick hinter die Kulissen.
© Stadt Karlsruhe, Sabine Steffler | | Mehr | | | |
| | | | | | Vanessa Porter: „TEXTURE" | „50/150 – Utopie und Echo“ Positionen – Vanessa Porter: „TEXTURE"
TEXTURE I – Speech Fragments
erforscht die Grenzen zwischen Sprache, Klang und Bewegung. Stimmen werden zu Rhythmus, Gesten zu musikalischem Material, Geräusche zu Fragmenten. Das Schlagzeug erscheint dabei nicht nur als Instrument, sondern als Resonanzkörper — als Erweiterung von Atem, Sprache und physischer Präsenz.
Im Programm begegnen sich Werke von Kurt Schwitters und Juri Seo mit eigens für die Künstlerin komponierten Stücken von Georges Aperghis und Emil Kuyumcuyan sowie einer Bearbeitung von Robert Schumann. Zwischen präziser Struktur, eruptiver Energie und Momenten der Stille entsteht ein Klangraum, in dem Musik unmittelbar und physisch erfahrbar wird.
TEXTURE II – Resonance Forms
widmet sich Klang als physischem Material: Resonanzen, Oberflächen, Reibungen und Nachklänge treten in den Vordergrund. Das Schlagzeug erscheint dabei als Raum aus unterschiedlichen Materialien und Klangfarben: fragil, roh und zugleich hochpräzise.
Im Programm begegnen sich Werke von Rebecca Saunders, Thierry De Mey, Pierre Jodlowski und Robert Schumann. Zwischen feinen Resonanzen, mechanischer Energie und Momenten konzentrierter Stille entsteht ein Klangraum, in dem Material, Bewegung und Körper unmittelbar hörbar werden.
Termin: Freitag, 21. und Samstag, 22. August 2026
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Richard Wagner Museum, Musemsneubau, Ausstellungshalle
Kartenverkauf: Die Konzerte sind jeweils im Museumseintritt enthalten
(10 €, 8 € ermäßigt). Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. | | Mehr | | | |
| © Gustai/Pixelgrün | | | | | Führungen im Pfinzgaumuseum im August und September | Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“
Am Sonntag, 23. August sowie am 6. September, jeweils um 15 Uhr führt Eva Unterburg durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem Rundgang berichtet Unterburg Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach" im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün | | Mehr | | | |
| | | | | | Mike Svoboda Quartet: „Lieben Sie Wagner?" | „50/150 Utopie und Echo" Positionen – Mike Svoboda Quartet: "Lieben Sie Wagner?"
Musik von Richard Wagner und Mike Svoboda
Texte von Thomas Mann, Filippo Tommaso Marinetti, Friedrich Nietzsche, Camille Saint-Saëns, Erik Satie und Richard Wagner
Mit „Lieben Sie Wagner?“ nehmen Mike Svoboda und sein virtuoses Ensemble das Publikum auf einen herb-heftigen Ritt zwischen Wagner, Neutönerei, Jazz und Rock. Mit kurzen Texten von, über und gegen Wagner aus den Federn Friedrich Nietzsches, Thomas Manns, Filippo Tommaso Marinettis und Erik Saties führt Svoboda den Zuhörer provokant, gar frech, an der Nase und durch das Programm. Es wird gespielt, gesungen und ohne stilistische Scheuklappen am Mythos Wagner gekratzt, wobei eine Menge Fragen aufgewirbelt werden: Darf man ein Werk lieben, wenn die Person, die es schuf, kaum liebenswürdig ist? Wo hört political-correctness auf und wo fängt cancel-culture an? Kann ich ein Werk überhaupt ohne Voreingenommenheit betrachten? Und ja, lieben wir Wagner eigentlich?
Termin: Mittwoch, 19. und Donnerstag, 20. August 2026
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Richard Wagner Museum, Musemsneubau, Ausstellungshalle
Kartenverkauf: Die Konzerte sind jeweils im Museumseintritt enthalten
(10 €, 8 € ermäßigt). Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. | | Mehr | | | |
| | | | | | Katharina Greve – Qualitätsideen seit 1972 | Caricatura Museum Frankfurt - Museum für Komische Kunst
bis 17. Januar 2027
Katharina Greve gehört zu den renommiertesten Vertreterinnen der Komischen Kunst. Ihr vielfach ausgezeichnetes Werk ist geprägt von satirischem Humor sowie architektonisch inspirierten Zeichnungen und wird nun in einer umfassenden Gesamtschau präsentiert. Greves künstlerisches Repertoire ist breit gefächert und umfasst neben Cartoons und Comics auch Malerei, Illustrationen, Fotos sowie Objekt-, Film- und Textarbeiten. Mal verspielt und leicht, mal pointiert kritisch und nah am Zeitgeschehen, und dann von Nonsens getragen, überrascht sie immer wieder mit ihrem scharfsinnigen Blick auf unsere Welt.
Katharina Greve, geboren 1972 in Hamburg, schloss 1999 ihr Architekturstudium an der TU Berlin ab. Seit 2002 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, widmete sich zunächst dem szenischen Schreiben, Performances, Installationen und Designarbeiten. Ab 2004 folgten erste Cartoons, die bis heute in vielen Zeitungen und Magazinen erscheinen, darunter Titanic, taz, neues deutschland und Süddeutsche Zeitung.
Bereits bei ihrem Comic-Debüt Ein Mann geht an die Decke erregte Greve Aufmerksamkeit mit ihrer unverwechselbaren Stilistik. Zentrale Merkmale zeigen sich bereits hier in konzeptuellen Erzählansätzen, seriellen Strukturen und spielerischen Perspektivwechseln, die aus absurden Ausgangssituationen heraus grundlegende Fragen zu Wahrnehmung und gesellschaftlicher Ordnung entwickeln. Diesen Ansatz führt sie sowohl in Patchwork, einer lakonisch erzählten Geschichte über eine Transplantationsforscherin, die ihre Kinder im Labor erschafft, wie auch in Hotel Hades, ihrem Entwurf einer absurden Jenseitswelt, konsequent fort.
Die dicke Prinzessin Petronia stellt wiederum Greves parodistische Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis (seit 2015 in Das Magazin). Mit ironischer Zuspitzung überführt sie Saint-Exupérys Kunstmärchen Der kleine Prinz in eine episodische Comic-Erzählung. Im Mittelpunkt steht die stets übel gelaunte Cousine des kleinen Prinzen: Prinzessin Petronia, die sich den Erwartungen ihres Umfelds widersetzt und um Selbstbestimmung ringt. Hier schafft Greve eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Körpernormen, gesellschaftlicher Zuschreibung, Identität und Anpassung. Die Besucherinnen und Besucher des Museums werden indes bereits im Schaufenster von einem Skulptoon der Prinzessin Petronia begrüßt, die zusammen mit dem Multifunktionswurm Mirco auf ihrem Planeten durch das Universum schwebt. Angefertigt wurde das Werk vom Kasseler Bildhauer Sigi Böttcher.
Zu Greves bedeutendsten Werken zählt ihr 2015 gestarteter Webcomic Das Hochhaus – 102 Etagen Leben. Über zwei Jahre hinweg wuchs das virtuelle Gebäude täglich um ein Stockwerk. Inzwischen auch als Buch erhältlich (Buchrolle vergriffen), entwirft Greve ein absurd komisches Panorama des (zwischen-)menschlichen Lebens. Hinter den scheinbar abgeschlossenen, privaten Mikrokosmen der Bewohner und Bewohnerinnen entfalten sich ungefiltert die großen gesellschaftlichen Themen der Gegenwart: Arbeit und Leistungsdruck, Familien- und Rollenbilder, Einsamkeit und soziale Nähe, Migration, Identität und Zugehörigkeit, Wohlstand und Ungleichheit. Auf engstem Raum verdichtet sich so ein vielschichtiges Bild gesellschaftlicher Realität – präzise beobachtet und zugleich von feinsinnigem Humor durchzogen.
Greves Liebe zu außergewöhnlichen Figuren und Geschichten zeigt sich wiederum in ihrem Werk Die letzten 23 Tage der Plüm. In minimalistischer Bildsprache und pointierten Texten entwirft Greve ein amüsantes Lehrstück zum Krisenmanagement der Plüms, zwischen ehrlichen Bemühungen zur Rettung ihrer Welt und tiefster Resignation vor der scheinbar unabdingbaren Apokalypse.
Ihr neuestes Werk Meine Geschichten von Mutter und Tochter ist Greves Hommage an Erich Ohsers (alias e. o. plauen) Vater und Sohn. Mit großem Gespür übersetzt sie seine berühmten Bildergeschichten in das Hier und Jetzt. Ihre Protagonistinnen begegnen den Herausforderungen des modernen Alltags und beantworten Fragen nach Geschlecht, Normen und Erwartungen mit viel Kreativität, Herz und Verstand.
Über ihre Buchpublikationen hinaus entfaltet Katharina Greve ihre künstlerische Vielseitigkeit in zahlreichen weiteren Projekten: Regelmäßig erscheinen Textbeiträge in der Titanic-Rubrik „Vom Fachmann für Kenner“, im Jahr 2020 widmete sie sich der Acrylmalerei. Ebenso erstreckt sich Greves künstlerisches Repertoire auf Fotografie wie die „Aussagekräftigen Symbolbilder“. Von Kreativität zeugt ebenso ihre Objektkunst, so präsentiert die Ausstellung unter anderem ihr Werk Kalendula, den ersten Armband-Abreißkalender.
Insbesondere sind Greves zahlreiche Cartoons für Zeitungen und Magazine hervorzuheben. Pointiert kommentiert sie gesellschaftliche und politische Themen wie die Gefahren der Robotik, die Krise des Gesundheitswesens, den Klimawandel oder die Rentendebatte. Internationale Beachtung fand Greves Cartoon, der im Karicartoon-Kalender exakt am 10. Februar 2013 den Papstrücktritt von Benedikt XVI. vorhersagte.
Die Werkschau „Qualitätsideen seit 1972“ im Caricatura Museum gibt einen umfassenden Einblick in das künstlerische Œuvre von Katharina Greve. Ein Highlight der Ausstellung ist unter anderem das komplette Hochhaus, über fünf Meter hoch. Das einem Cartoon nachempfundene Verlierertreppchen dürfte zudem für viele Lacher und Selfies sorgen. Auch die Tapete als prägendes Gestaltungselement und heimlicher Star in Greves Cartoons rückt in den Fokus der Ausstellung: Ein für sie charakteristisches Tapetendesign gestaltet eine gemütliche Leseecke. In dieser ruhigen, einladenden Atmosphäre können Besucherinnen und Besucher in Greves Bildwelt eintauchen und in ihren Publikationen schmökern. | | Mehr | | | |
| | | | | | „50/150 – Utopie und Echo“ | Spektakuläre Klangwelten zum Jubiläum:
Vanessa Porter und Mike Svoboda Quartet an vier Abenden live im Richard Wagner Museum
Das Richard Wagner Museum holt zwei internationale Größen der zeitgenössischen Musikszene nach Bayreuth: die gefeierte Perkussions-Virtuosin Vanessa Porter und das renommierte Mike Svoboda Quartet. Beide Formate stehen exemplarisch für musikalische „Positionen“ – jener zentrale Teil des Jubiläumsprogramms, der Wagners Erbe mit zeitgenössischen künstlerischen Impulsen aus der Gegenwart heraus befragt.
Im Rahmen des Doppeljubiläums „50/150 – Utopie und Echo“ werden damit vom 19. bis zum 22. August vier Konzertabende präsentiert, die einen faszinierenden Gegenpol zum traditionellen Konzertprogramm des Richard Wagner Museums bilden. Die Konzerte finden in der Ausstellungshalle des Museumsneubaus statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Karten sind zum Museumseintritt (10 € und 8 € ermäßigt für Schüler und Studierende) an der Abendkasse erhältlich. | | Mehr | | | |
|
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361
|
|
|