lesen-oder-vorlesen.de
Freitag, 1. Mai 2026
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Museums - und Ausstellungstipps

Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Mai 2026
© Stadt Karlsruhe, Foto: Monika Müller-Gmelin
 
Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Mai 2026
Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ verlängt

Aufgrund der großen Beliebtheit wird die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum bis zum 5. Juli 2026 verlängert.

Am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Er stellt dabei eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich überraschende Geschichten verbergen, die vielfältige Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Führung und freier Eintritt zum Internationalen Museumstag am 17. Mai
Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais öffnet im Rahmen des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai bei freiem Eintritt seine Tore. Die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ kann an diesem Tag kostenlos besucht werden.

Um 15 Uhr führt Judith Göhre durch diese Präsentation und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich überraschende Geschichten verbergen, die vielfältige Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Eine Anmeldung ist auch hier nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist ebenso wie der Museumseintritt kostenlos.

zum Bild oben:
Das Gemälde von Alfred Kusche, Altes Mühlburger Tor im Schnee, ist im Stadtmuseum zu sehen.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
Mehr
 

Ausprobieren, Barrieren abbauen und Regeln neu denken
Ausstellung Spielfeld (c) Museum für Neue Kunst, Foto: Bernhard Strauss
 
Ausprobieren, Barrieren abbauen und Regeln neu denken
Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ im Museum für Neue Kunst

Schirmherr ist der ehemalige SC Freiburg-Trainer Christian Streich

Das Museum für Neue Kunst verwandelt sich ab Freitag, 1. Mai, in ein Spielfeld, die Besuchenden werden zu Akteur*innen oder Beobachter*innen an der Seitenlinie: Die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ eröffnet neue Perspektiven. Was geschieht, wenn man Regeln verändert oder völlig neu denkt? Funktionen und Formen von Sportgeräten abwandelt? Oder Sport vom Leistungsgedanken befreit? Schirmherr ist der ehemalige SC Freiburg-Trainer Christian Streich, der in der Ausstellung mit Audio-Kommentaren zu einzelnen Kunstwerken vertreten ist. Die Schau läuft bis Sonntag, 11. Oktober.

17 internationale Künstler*innen hinterfragen in teils raumgreifenden Werken soziale, kulturelle und gesellschaftliche Dimensionen des Sports. Als Massenphänomen verbindet er Menschen und stiftet Identität. Gleichzeitig sind Zugangshürden allgegenwärtig. Welche Erwartungen, Vorstellungen und Vorurteile prägen unseren Blick? Was bedeuten Hindernisse und Verletzlichkeit im Sport? Welche Rolle spielen Gewinnen und Verlieren? Die Ausstellung spürt diesen und weiteren Fragen nach und erprobt neue Formen des Zusammenspiels.

Viele Arbeiten laden zum Mitmachen ein und stellen Gewohntes auf die Probe. Beispielsweise „PINGPINPOOLPONG (or how I learned to laugh at failure)“, eine Installation von Basim Magdy: Auf einer Tischtennisplatte machen variabel einsetzbare Hindernisse die Flugbahn des Balles unkontrollierbar. Es liegt an uns, neue Spielregeln zu finden – am besten beim gemeinsamen Lachen über Fehler. Irritation rufen auch die eckigen Bälle aus Mario* Sinnhofers Arbeit „VFB versus BALL“ hervor. Handelt es sich hierbei um Sportgeräte oder künstlerische Objekte? Oder beides? Sinnhofers Bälle werden inzwischen auch von Profivereinen für das Training verwendet, denn das ungewohnte Roll- und Sprungverhalten ist herausfordernd. Die Konzept-Künstlerin Yoko Ono, in deren Werken oft gemeinsames Handeln im Mittelpunkt steht, hat 1966 ein Schachspiel geschaffen, in dem alles komplett weiß gehalten ist: Schachbrett, Figuren, Tisch und Stühle: „Play It By Trust“ lenkt den Blick auf Vertrauen, Erinnerung und die gemeinsame Herausforderung.

Mehrere Werke wurden eigens für „Spielfeld“ neu entwickelt oder erweitert. Basim Magdy präsentiert mit „Discovering Fire“ eine Serie von Polaroids, die den Versuch zeigen, übergroße Gegenstände in einen Basketballkorb zu werfen. Was bringt eine Herausforderung, die zum Scheitern verurteilt ist? Thenjiwe Niki Nkosi erweitert für Freiburg ihre Soundarbeit „Arena VI“ und realisiert mit „Notes on Falling“ eine raumgreifende Wandinstallation, die den Moment des Fallens von Sportler*innen thematisiert.

Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung. Schnupperkurse des Vereins Benefit, die sich zum Teil auch an Rollstuhlfahrer*innen richten, geben die Möglichkeit, wöchentlich eine andere Sportart zu erproben – von Line Dance über Capoeira bis hin zu Pilates. Der Künstler Georg Winter bietet einen Bewegungs- und Trainingsworkshop zur „Annemarie-Methode“ an, der den Umgang mit Barrieren praktisch erlebbar macht. Digitale Künstler*innengespräche mit Thenjiwe Niki Nkosi und Guido van der Werve vertiefen inhaltliche Fragen der Ausstellung. Ein Poetry Slam zum Thema „Höher, schneller, weiter?“ übersetzt sportliche Narrative in poetische Formen. Auch für kleine Sport- und Kunstfans heißt es bei Familienveranstaltungen: kicken, werfen, jonglieren und mutig Regeln hinterfragen. Alle aktuellen Veranstaltungen gibt es unter www.museen.freiburg.de/mnk/sonderausstellungen-mnk.

„Spielfeld“ versammelt Positionen von Astrid Heibach, Basim Magdy, Erwin Wurm, Guido van der Werve, Jack Goldstein, Jean Jacoby, Lygia Clark, Mark Bradford, Mario* Sinnhofer, Michael Klant, Pelle Cass, R. Eric McMaster, Thenjiwe Niki Nkosi, Thomas Liu Le Lann, Valie Export, Yoko Ono und Zuzanna Janin. Das Team des Museums für Neue Kunst hat die Ausstellung gemeinsam kuratiert. Das Projekt entstand in Kooperation mit den Vereinen Benefit und Ring Freiburg, die gemeinsam mit dem Museum Wege zu mehr Teilhabe entwickeln. Unterstützt wird die Schau von der Renate und Waltraut Sick Stiftung.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Fördervereins, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées ist er frei. Tickets gibt es an der Museumskasse oder unter www.museen-freiburg.de/shop.
Mehr
 

 
Stiftung für das Richard-Wagner-Museum Bayreuth errichtet
Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen stiftet das New Yorker Ehepaar Jeffrey und Nadežda Brinck sein beträchtliches Vermögen für die Arbeit von Museum und Archiv‌

Jeffrey und Nadežda Brinck sind enthusiastische Liebhaber der europäischen Kultur, der Oper und vor allem der Werke Richard Wagners. Viele Jahre lang besuchten sie auch die Bayreuther Festspiele und das Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried.

Jeffrey Brinck ist überdies leidenschaftlicher Sammler und hatte dem Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth bereits 2011 42 Briefhandschriften aus seiner bemerkenswerten Wagner-Sammlung als Schenkung überlassen.

Obwohl infolge der Covid-Pandemie und aus Altersgründen das Reisen für sie schwieriger wurde, verfolgten Jeffrey und Nadežda Brinck die Arbeit von Museum und Archiv in freundschaftlicher Verbundenheit mit Direktor Dr. Sven Friedrich stets mit großer Aufmerksamkeit und Sympathie, insbesondere auch die Sanierung, Erweiterung und Neugestaltung zwischen 2010 und 2015. In der Folge beschlossen sie, ihre Sammlung und ihr Vermögen im mittleren siebenstelligen Bereich testamentarisch dem Museum und Archiv zu vermachen.

Auf Friedrichs Anregung wurde hierzu nun am 17. April die „J & N Brinck-Foundation“ mit Sitz in Bayreuth als Begünstigte des Vermächtnisses errichtet. Zweck der Stiftung ist laut Satzung die anteilige Förderung des Erwerbs wertvoller Ergänzungen des Archivs, der Erhaltung und Pflege seiner Sammlungen, die Einführung verbesserter Mittel und Technologien zwecks Erleichterung der Verbreitung der Sammlung in der Öffentlichkeit und der Finanzierung von Instandhaltung und Betrieb des Museums. Den Vorstand bilden Museumsdirektor Friedrich und Stefan Seewald, Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung.

Jeffrey Brinck erklärte nach Unterzeichnung der Stiftungsurkunde in deutscher Sprache: „Mit aller angemessenen Demut möchte ich sagen, dass meine Frau und ich entzückt sind und, ja, auch stolz darauf, uns solch vornehmen Gönnern Wagners anzuschließen, wie zum Beispiel König Ludwig II., Otto Wesendonck, Franz Liszt, Julie Ritter, Eliza Wille, Hans von Bülow, Peter Cornelius, Theodor Apel, Theodor Uhlig, Wilhelm Fischer, Ferdinand Heine, Napoleon III., Fürstin Pauline Metternich, Anton Pusinelli, Ernst Benedikt Kietz, Gottfried Anders, Samuel Lehrs, Joseph Alois Tichatschek, Wilhelmine Schröder-Devrient, unter Übergehung von Friedrich August II. von Sachsen, Kaiser Wilhelm I. und seinem Minister Otto von Bismarck, um Richard Wagners vormaligen Lebensunterhalt und heutiges künstlerisches Erbe zu unterstützen. Wir wissen mit Gewissheit, dass Wagner, lebendig oder tot, diese Achtung für seine Kunst wertschätzen würde.“

Der geschäftsführende Vorstand der neuen Stiftung, Museumsdirektor Friedrich, zeigte sich hocherfreut und sagte: „Die überaus großherzige Entscheidung unserer hochgeschätzten Freunde und Gönner Jeffrey und Nadežda Brinck aus New York, ihr gesamtes beträchtliches Vermögen testamentarisch der heute von ihnen errichteten Stiftung zugunsten von Museum und Archiv zu vermachen, beweist gerade im Jahr des 150-jährigen Jubiläums der Bayreuther Festspiele und des 50-Jährigen Bestehens der Richard-Wagner-Museums nicht nur die ungebrochene internationale Wirkung Richard Wagners, sondern ist auch eine nachgerade anrührende Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit. Gerade auch in wirtschaftlich immer schwierigeren Zeiten wird die „J & N Brinck-Foundation“ künftig einen Beitrag zur Zukunftssicherung von Museum und Archiv leisten können. So gilt Jeffrey und Nadežda Brinck auch ganz persönlich großer Dank für das in uns gesetzte Vertrauen. Es wird uns stets Ansporn sein, Museum und Archiv auch künftig in bewährter Weise weiterzuentwickeln.“
 
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 27. April bis 3. Mai
(Kalenderwoche 18)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Führung: Zukunfts(t)räume
Das Augustinermuseum lädt am Samstag, 2. Mai, um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel“ im FREI_Raum ein. Die Teilnehmenden erkunden die Geschichte des Hauses und entdecken, welche Fragen das Museum heute und morgen bewegen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Macht und Magie
Bei der Matinee am Sonntag, 3. Mai, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, entdecken Interessierte Geheimnisse aus frühmittelalterlichen Gräbern. Archäologin Paula Schecker beleuchtet faszinierende Grabbeigaben. Männer- und Frauengräber erzählen dabei jeweils eigene Geschichten – doch nicht alles ist, wie es scheint. Zwischen Fibeln, Schwertern und Klappstühlen offenbaren sich faszinierende Einblicke in eine vergangene Welt. Für die musikalische Untermalung sorgt Roland Zipfel „Ziro!“. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung für Groß und Klein: Hinter den Fassaden
Wie veränderte sich das Leben in der Nazi-Zeit in Freiburg? Erstmals gibt es am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, eine Führung, die sich besonders an Familien mit Kindern ab 8 Jahren richtet. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Führung: Spielfeld
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr zur ersten öffentlichen Führung durch die neue Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ ein. Als Massenphänomen verbindet Sport Menschen, wirft aber auch Fragen zu Fairplay, Teilhabe und Barriere auf. Videoarbeiten, Skulpturen und interaktive Werke beleuchten soziale, kulturelle und gesellschaftliche Dimensionen aus künstlerischer Sicht. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

Kunterbuntes Museumsfest im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
© Pfinzgaumuseum Durlach
 
Kunterbuntes Museumsfest im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach feiert am Sonntag, 26. Mai 2026, zwischen 11 und 18 Uhr sein jährliches Museumsfest. Im Festsaal der Karlsburg und in den Museumsräumen finden Aktionen und Führungen für kleine und große Besucherinnen und Besucher statt. Auf dem Programm stehen Rundgänge durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“.

Junge Besucherinnen und Besucher können ab 12 Uhr als Bastelangebot Pflanztöpfchen selbst gestalten und Kressesamen säen. Die historische Druckerei ist ab 13 Uhr geöffnet. Zeitgleich findet in Rahmen von „Durlach blüht auf“ der verkaufsoffene Sonntag sowie der Kreativmarkt auf dem Saumarkt statt.

Im Festsaal sorgt der "Freundeskreis Pfinzgaumuseum – historischer Verein Durlach" ab 13 Uhr mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl. Um 14 Uhr und 16 Uhr spielt die Band Harrycane ruhige Rock- und Pop-Klassiker. Der Eintritt ist beim Museumsfest frei.

zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum mit Besuchenden
© Pfinzgaumuseum Durlach
Mehr
 

 
Neue Ausstellungen im Dreiländermuseum
Kunst und Geschichte hautnah erleben!

1. Sonderausstellung: ‚Legal - Illegal. Graffiti, Street Art & Murals‘

22. April – 12. Juli 2026
Graffiti und Street Art haben längst ihren Platz im öffentlichen Raum gefunden – und das nicht nur in großen Metropolen. Auch hier in der Dreiländerregion prägen sie das urbane Bild. In dieser Ausstellung zeigt Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus anhand eindrucksvoller Aufnahmen, wie Graffiti von einer wilden Randerscheinung zu einer anerkannten Kunstform wurde. Die Ausstellung wirft einen Blick auf regionale „Hotspots“ in Lörrach, Mannheim, Basel und Mulhouse, sowie internationale Projekte und lädt dazu ein, die kreative Vielfalt dieser Kunstform zu entdecken. Beleuchtet wird auch die Rolle der lokalen Jugendkulturen, die aktiv an der Gestaltung der urbanen Kunstszene beteiligt sind – zum Beispiel durch Projekte wie Lörrachs „Open Bridge“.

2. Ausstellung im Hebelsaal: ‚Burg Rötteln – Neue Methoden in der Archäologie‘

27. März – 14. Juni 2026
Diese Ausstellung ist Teil des Projekts „Burgen am Oberrhein“ – eine Kooperation mit der Burg Rötteln und weiteren Partnern. Während auf der Burg selbst Grabungsergebnisse gezeigt werden, erfahren Sie im Dreiländermuseum, wie moderne archäologische Methoden neue Einblicke in die Geschichte der Burg Rötteln liefern. Von der Ringmauer bis zur Kapelle – neue Technologien ermöglichen detaillierte Einblicke in die Baugeschichte der Burg.

Vortragsreihe im Dreiländermuseum:
Lernen Sie von Expert*innen, wie moderne Methoden der Archäologie, wie Archäozoologie und geophysikalische Untersuchungen, zur Erforschung der Burggeschichte beitragen. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos und die Vorträge bieten vertiefte Einblicke in die Forschung.

Die nächsten Vorträge im Überblick:
- 28. April 2026, 18 Uhr: Dr. Katharina Herrmann – „Neue Erkenntnisse zur Burg Rötteln aus der Baugeschichte“
- 2. Juni 2026, 18 Uhr: Adila Garbanzo León M.A. – „Einblicke in die spätgotischen Grabdenkmäler auf Burg Rötteln“

Dreiländermuseum
Basler Straße 143
D-79540 Lörrach
Mehr
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 20. bis 26. April
(Kalenderwoche 17)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Kulturpause: Über den Gedenkraum im DZNS
Bei der Kurzführung am Dienstag, 21. April, um 12.30 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS), Rotteckring 14, geht es um den Gedenkraum im überdachten Innenhof des Hauses. Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des DZNS, spricht über die Entstehung und das Konzept. Der Gedenkraum ist allen Freiburger*innen gewidmet, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Hier sind bislang mehr als 1000 Menschen namentlich sichtbar, die zwischen 1933 und 1945 ermordet wurden oder im Kontext der Verfolgung gestorben sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, muss ein kostenloses Veranstaltungsticket im Online-Shop gebucht werden.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Sprechstunde Archäologie
In der Sprechstunde Archäologie am Mittwoch, 22. April, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, entscheiden die Besuchenden das Thema des Abends. Sie stellen Fragen – Museumsdirektor Hans Oelze gibt anhand archäologischer Funde Antworten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, muss zusätzlich ein kostenloses Veranstaltungsticket im Online-Shop gebucht werden.

Augustinermuseum

Kuratorinnenführung: Alte Zeugnisse und neue Perspektiven der Freiburger Stadtgeschichte
Bei der Führung am Freitag, 24. April, um 17.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz steht die neu eingerichtete Sammlungspräsentation zur Freiburger Stadtgeschichte im Mittelpunkt. Ausstellungskuratorin Carola Freund verrät, welche neuen Perspektiven und Fragestellungen zu den historischen Zeugnissen der Stadt aufgegriffen und umgesetzt wurden. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist im Flur vor dem Raum „Stadtgeschichte“ im 1. OG.

Museum für Neue Kunst

Führung: Die Sammlung im Fokus
Im Fokus der Führung am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr steht die Sammlungspräsentation des Museums für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Sie zeigt sowohl Werke der Klassischen Moderne von Auguste Rodin, Wilhelm Lehmbruck und Julius Bissier, als auch Werke zeitgenössischer Künstlerinnen, wie Maria Lassnig, Susanne Kühn oder Susi Juvan. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

Städtische Museen Freiburg: Von der Steinzeit bis zur Gegenwart
Sonderausstellung "Insekten" im Museum Mensch & Natur in Freiburg (c) P.Seeger
 
Städtische Museen Freiburg: Von der Steinzeit bis zur Gegenwart
Eine Stadt, fünf Museen: In Freiburg haben Kulturfans auf der Durchreise die Qual der Wahl. Wer länger bleibt, kann sich auf eine Zeitreise von den ältesten Kunstwerken Südbadens bis zur zeitgenössischen regionalen Kunst begeben. Angefangen bei altsteinzeitlichen Frauenstatuetten und Artefakten aus der Kelten- und Römerzeit im Archäologischen Museum Colombischlössle über die Kunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert im Augustinermuseum hin zu den Werken des 20. und 21. Jahrhunderts im Museum für Neue Kunst. Mit der Erdgeschichte und den geologischen Besonderheiten und Lebensräumen der Region befasst sich das Museum Natur und Mensch. Und seit 2025 lädt das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus zur Auseinandersetzung mit der lokalen NS-Geschichte ein.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 


Copyright 2010 - 2026 B. Jäger