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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 27. Juli bis 2. August | (Kalenderwoche 31)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum Natur und Mensch
Afterwork-Führung: Mothers of Kendeng
Ethnologin Deborah Schlecht führt am Dienstag, 28. Juli, um 17.30 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, durch die von Dewi Candraningrum konzipierte Kunstinstallation „Mothers of Kendeng“. Dabei stellt sie Bezüge her zwischen den Frauen-Porträts und dem Widerstand der lokalen Bevölkerung gegen den Rohstoffabbau im Kendeng-Gebirge auf Java. Der Rundgang ist Teil der Ausstellung „Voll unfair!“. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Fitnessboxen
Es wird sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Der Kooperationspartner Benefit lädt am Donnerstag, 30. Juli, um 17 Uhr zum Fitnessboxen ein. Elsa Durieux zeigt, wie Boxtechniken eingesetzt werden, um Ausdauer, Kraft und Koordination zu verbessern. Begleitend zur Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ können Interessierte bei einem Schnupperkurs-Programm im Ausstellungsraum verschiedene Sportarten ausprobieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Führung: Marcel van Eeden
Die Führung am Freitag, 31. Juli, um 17.30 Uhr stellt den 70-teiligen Werkzyklus „6. August 1870“ des Künstlers Marcel van Eeden vor, der aktuell im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum präsentiert wird. Ausgangspunkt van Eedens künstlerischer Forschung ist das Schicksal eines aus Nordafrika stammenden Kolonialsoldaten während des Deutsch-Französischen Krieges. Der Künstler setzt sich mit den Verflechtungen von Nationalismus, Kolonialismus und Rassismus auseinander. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 2. August, um 10.30 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Von frühen Burgen zu heutigen Ausflugszielen
Bei der Führung am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen die Teilnehmenden auf Zeitreise ins frühe Mittelalter. Dabei entdecken sie beliebte Ausflugsziele der Region aus archäologischer Perspektive und erfahren, wie sich das Leben der Menschen nach dem Ende der römischen Verwaltungsstrukturen veränderte. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 20. bis 26. Juli | (Kalenderwoche 30)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf
www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Sprechstunde Archäologie
In der Sprechstunde Archäologie am Mittwoch, 22. Juli, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, entscheiden die Besuchenden das Thema des Abends. Sie stellen Fragen, Museumsdirektor Hans Oelze gibt anhand archäologischer Funde Antworten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum für Neue Kunst
Digitales Künstlergespräch in englischer Sprache: Guido van der Werve
Beim Künstlergespräch am Donnerstag, 23. Juli, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst ist Guido van der Werve zu Gast. In seinen künstlerischen Werken spielt Sport eine wichtige Rolle. Immer wieder bringt er sich an seine körperlichen und mentalen Grenzen – wie beim 12-Stunden-Lauf um sein Haus. Im Gespräch berichtet er mehr über das in der Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ gezeigte „nummer dertien“ und weitere seiner Werke. Das Gespräch ist auf Englisch, eine Übersetzung wird nicht angeboten. Die Veranstaltung findet digital statt, kann aber auch im Museum verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Zugang erfolgt unter: https://meet.freiburg.de/b/rooms/yox-nur-e7m-het/join.
Augustinermuseum
Samstagsmuseum für Kids: Zeitreise ins mittelalterliche Freiburg
Beim Samstagsmuseum für Kids am 25. Juli, von 10 bis 13 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz, gehen Kinder zwischen sechs und zehn Jahren auf Erkundungstour im mittelalterlichen Freiburg. Dabei entdecken sie eine Ritterrüstung und die große Münsterbaustelle. Als Andenken gestalten die Teilnehmenden ihren eigenen Schild. In der Zwischenzeit können die Erwachsenen aktuelle Ausstellungen besuchen oder durch die Innenstadt bummeln. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro und ist nur im Online-Shop erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Bitte den Kindern einen Malerkittel und bei Bedarf etwas zu Essen und zu Trinken mitgeben. Treffpunkt ist das Kassenfoyer am Haupteingang des Museums.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 26. Juli, um 10.30 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ ein. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema „Erinnern an den Holocaust“: Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen immer stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer zu welcher Zeit was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum Natur und Mensch
Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 26. Juli, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung "Voll unfair!" ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
| © Harald Wacker | | | | | Führungen durch Ausstellungen im Stadtmuseum und im Pfinzgaumuseum | Führung im Stadtmuseum Karlsruhe
Bei der Führung am Sonntag, 19. Juli, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die neue Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum und stellt eine Auswahl an Orten vor, die heute nicht mehr existieren oder inzwischen in anderer Form genutzt werden. Dabei tauchen die Teilnehmenden in die besondere Ästhetik dieser "Lost Places" ein, entdecken nicht mehr existente Arbeits- und Freizeitwelten und bekommen spannende Einblicke in das fotografische Schaffen von Harald Wacker.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Am Sonntag, 26. Juli, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Hertweck Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.
Am Sonntag, 9. August, um 15 Uhr führt Eva Unterburg bei einer weiteren Führung durch die Sonderausstellung. Eine Anmeldung ist bei beiden Führungen nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Durch die Dauerausstellung „Rauchende Schlote und dampfende Maschinen: Durlacher Industriegeschichte“ am Sonntag, 26. Juli, um 16.30 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten und spannenden Überblick über den Wandel Durlachs von einer landwirtschaftlich geprägten Stadt zu einem attraktiven Industriestandort für zahlreiche große und kleine Unternehmen.
Die Führung ist ebenfalls kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 13. bis 19. Juli | (Kalenderwoche 29)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Kulturpause: Späte Anerkennung
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt zu einer Kurzführung am Dienstag, 14. Juli, um 12.30 Uhr ein. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Leonie Werle lenkt den Blick auf im Nationalsozialismus verfolgte Menschen, die lange gesellschaftlich wenig beachtet blieben. So wurden Personen, die als sogenannte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden, erst 2020 offiziell vom Bundestag als NS-Opfergruppe anerkannt. Die Führung geht auf Herausforderungen in der Erforschung ihrer Biografien sowie auf Fragen der gesellschaftlichen und politischen Anerkennung ein. Für die Teilnahme wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum Natur und Mensch
Afterwork-Führung: Voll unfair!
Bei der Feierabend-Führung am Dienstag, 14. Juli, um 17.30 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, können Interessierte die Ausstellung „Voll unfair!“ entdecken. Die Leiterin der Ethnologischen Sammlung Nicole Landmann-Burghart stellt die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien vor. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Pilates – auch mit Rollstuhl
Es wird sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Am Donnerstag, 16. Juli, um 17 Uhr gibt Freya Guddas-Nebelung einen Einblick in das Ganzkörpertraining Pilates, das Kräftigung und Beweglichkeit verbindet. Alexander Butz vom Verein Ring Freiburg passt die Übungen für Rollstuhlfahrer*innen an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Samstagsmuseum für Kids: Im römischen Götterhimmel
Beim Samstagsmuseum für Kids am 18. Juli von 10 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, erkunden Neugierige von 6 bis 10 Jahren den römischen Götterhimmel. Sie entdecken den Gott der Diebe, die Göttin des Waldes und den mächtigen Jupiter und lauschen ihren spannenden Geschichten. Zur Erinnerung gestaltet jedes Kind eine göttliche Maske. In der Zwischenzeit können die Erwachsenen aktuelle Sonderausstellungen besuchen oder durch die Innenstadt bummeln. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro und ist nur im Online-Shop erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Bitte den Kindern bei Bedarf etwas zu Essen und zu Trinken mitgeben. Treffpunkt ist die Museumskasse. | | | | | |
| (c) Cartoonmuseum Basel | | | | | Ausstellung «Emil Ferris. Between Selves» | Cartoonmuseum Basel
bis 15.11.2026
Die Ausstellung präsentiert erstmals in Europa Originalarbeiten der US-amerikanischen Comiczeichnerin Emil Ferris und widmet sich einem Werk, das die internationale Comicwelt in den vergangenen Jahren nachhaltig geprägt hat.
Mit ihrem 2017 erschienenen, späten Debüt «Am liebsten mag ich Monster» wurde Ferris schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Die Graphic Novel wurde unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung begeistert aufgenommen, vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit Eisner Awards – und gilt heute als eines der bedeutendsten Comicwerke der Gegenwart. 2024 setzte Ferris die Geschichte in einem zweiten Band fort.
In ihren detailreichen, an alte Meisterinnen und Meister erinnernden Schraffuren verbindet Ferris persönliche Erfahrungen, familiäre Geheimnisse und gesellschaftliche Konflikte zu einer ebenso dichten wie eindringlichen Bildwelt. Im Mittelpunkt steht die junge Karen Reyes, die im Chicago der 1960er-Jahre lebt und sich selbst als Werwolf imaginiert. Als ihre Nachbarin Anka Silverberg unter rätselhaften Umständen stirbt, beginnt Karen, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei stösst sie auf die Nachwirkungen des Holocausts, auf Gewalt und Ausgrenzung in ihrem Umfeld sowie auf Fragen nach Identität, Einsamkeit und Andersartigkeit.
Die Ausstellung «Emil Ferris. Between Selves» bietet die Gelegenheit, Originale und Objekte der Künstlerin aus nächster Nähe zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist zudem die Präsenz der Künstlerin selbst: Emil Ferris wird nicht nur an der Vernissage teilnehmen, sondern auch bei mehreren Veranstaltungen Einblicke in ihr Werk und ihre Arbeitsweise geben sowie das Gespräch mit dem Publikum suchen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt – Geschichte und Perspektiven | Das Ortskuratorium München lädt zu einer Führung ein
Das Ortskuratorium München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 17. Juli 2026 von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu der Führung „Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt – Geschichte und Perspektiven“ ein. Treffpunkt ist das Bayerische Armeemuseum – Neues Schloss, Paradeplatz 4 in 85049 Ingolstadt. Die Kosten belaufen sich auf 5 Euro pro Erwachsenen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.
Dr. Tobias Schönauer, Oberkonservator und stellvertretender Direktor des Armeemuseums, und Messalina Mayer vom Ortskuratorium München öffnen die Pforte des Zeughauses im Bayerischen Armeemuseum, die für die Öffentlichkeit für gewöhnlich verschlossen bleibt.
Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt wurde im Zuge des ersten Ausbaus des Schlossareals zwischen 1470 und 1474 errichtet. Ursprünglich diente es als Getreidespeicher. Erst später wurde es umgewidmet und zum Zeughaus. Die historischen und baugeschichtlichen Untersuchungen kommen gleichzeitig zu dem faszinierenden Ergebnis, dass das Gebäude schon im 16. Jahrhundert repräsentativ ausgestaltet war. Zeughäuser hatten bereits vor Jahrhunderten neben ihrem praktischen Zweck als Waffenlager eine museale Funktion. Die hier gelagerten Waffen und Ausrüstungen konnten Gästen gezeigt werden – auch zum Ruhm der bayerischen Landesherren. Das Armeemuseum findet im Zeughaus sowohl funktional als auch inhaltlich eine ebenso notwendige wie passende Ergänzung.
Seit nunmehr fast 100 Jahren ist das Zeughaus weitgehend ungenutzt und steht leer. Dr. Tobias Schönauer erläutert Ursprung, Gestalt und Geschichte dieses großen historischen Bauwerks, außerdem geht er auf die Planungen für dessen künftige Nutzung und die vorliegenden Optionen ein. Zumal auf dem Areal des Neuen Schlosses in Ingolstadt, dem Sitz des Bayerischen Armeemuseums, ein erheblicher, bei einzelnen Gebäuden sogar dramatischer Sanierungsbedarf besteht. Dieser Umstand wird ebenfalls erörtert.
Es besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Making Max Emanuel – Wie wird man zur Legende?“ im Bayerischen Armeemuseum zu besuchen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Fünfter Förderpreis für Bildende Kunst | Zwei Kunststudierende erhalten am Freitag, 10. Juli den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Freiburg und der Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau
Das Engagement junger Kunststudierender honorieren und deren künstlerische Entwicklung stärken: Das ist das Ziel des „Förderpreis für Bildende Kunst“. Zwei Studierende können so mit je 1000 Euro ausgezeichnet werden.
Bei der Vernissage am Freitag, 10. Juli, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie in den Morat-Hallen wird der Kulturbürgermeister Roland Meder zusammen mit Beate Schwarz, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, den Preis übergeben. Die Ausstellung zeigt Werke von 13 vorgeschlagenen Studierenden der drei Ausbildungsstätten für Bildende Kunst: Macromedia Hochschule, Pädagogische Hochschule und die Edith Maryon Kunstschule. Die Ausstellung bietet einen guten Einblick in das jüngste Kunstschaffen in Freiburg.
Der diesjährigen Jury für den Förderpreis gehören an: Lea Altner (PEAC), Isabel Herda (Museum für Neue Kunst) und Heinrich Dietz (Kunstverein).
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie, Lörracher Straße 31, ist vom 11. Juli bis 2. August zu sehen: donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Feiertags ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
| Paul Signac, Segel und Pinien, 1896, © Privatsammlung | | | | | Paul Signac und der Neoimpressionismus | Museum Barberini, Potsdam
4. Juli bis 11. Oktober 2026
Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Die Ausstellung Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus beleuchtet vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 im Museum Barberini als erste umfassende Signac-Schau in Deutschland seit 30 Jahren die zentrale Rolle des Künstlers innerhalb der Bewegung des Neoimpressionismus und geht seinem Einfluss als Theoretiker, Netzwerker und Ausstellungsorganisator nach.
Die Ausstellung – eine Kooperation mit der Kunsthal Rotterdam – präsentiert sein künstlerisches Werk von den frühen Uferlandschaften des passionierten Seglers über seine Interieur- und Porträtmalerei bis zu den sozialutopisch aufgeladenen Bildern der Côte d’Azur, die er als Motivschatz für die Moderne erschloss. Sie umfasst über 90 Werke, von denen mehr als ein Drittel von Paul Signac stammen. Sie stehen im Dialog mit Gemälden von Lucie Cousturier, Henri-Edmond Cross, Maximilien Luce, Camille Pissarro, Théo van Rysselberghe, Jeanne Selmersheim-Desgrange, Georges Seurat, Jan Toorop und anderen. | | Mehr | | | |
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