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Museums - und Ausstellungstipps
(c) Cartoonmuseum Basel | | | | | Ausstellung «Emil Ferris. Between Selves» | Cartoonmuseum Basel
bis 15.11.2026
Die Ausstellung präsentiert erstmals in Europa Originalarbeiten der US-amerikanischen Comiczeichnerin Emil Ferris und widmet sich einem Werk, das die internationale Comicwelt in den vergangenen Jahren nachhaltig geprägt hat.
Mit ihrem 2017 erschienenen, späten Debüt «Am liebsten mag ich Monster» wurde Ferris schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Die Graphic Novel wurde unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung begeistert aufgenommen, vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit Eisner Awards – und gilt heute als eines der bedeutendsten Comicwerke der Gegenwart. 2024 setzte Ferris die Geschichte in einem zweiten Band fort.
In ihren detailreichen, an alte Meisterinnen und Meister erinnernden Schraffuren verbindet Ferris persönliche Erfahrungen, familiäre Geheimnisse und gesellschaftliche Konflikte zu einer ebenso dichten wie eindringlichen Bildwelt. Im Mittelpunkt steht die junge Karen Reyes, die im Chicago der 1960er-Jahre lebt und sich selbst als Werwolf imaginiert. Als ihre Nachbarin Anka Silverberg unter rätselhaften Umständen stirbt, beginnt Karen, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei stösst sie auf die Nachwirkungen des Holocausts, auf Gewalt und Ausgrenzung in ihrem Umfeld sowie auf Fragen nach Identität, Einsamkeit und Andersartigkeit.
Die Ausstellung «Emil Ferris. Between Selves» bietet die Gelegenheit, Originale und Objekte der Künstlerin aus nächster Nähe zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist zudem die Präsenz der Künstlerin selbst: Emil Ferris wird nicht nur an der Vernissage teilnehmen, sondern auch bei mehreren Veranstaltungen Einblicke in ihr Werk und ihre Arbeitsweise geben sowie das Gespräch mit dem Publikum suchen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt – Geschichte und Perspektiven | Das Ortskuratorium München lädt zu einer Führung ein
Das Ortskuratorium München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 17. Juli 2026 von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu der Führung „Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt – Geschichte und Perspektiven“ ein. Treffpunkt ist das Bayerische Armeemuseum – Neues Schloss, Paradeplatz 4 in 85049 Ingolstadt. Die Kosten belaufen sich auf 5 Euro pro Erwachsenen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.
Dr. Tobias Schönauer, Oberkonservator und stellvertretender Direktor des Armeemuseums, und Messalina Mayer vom Ortskuratorium München öffnen die Pforte des Zeughauses im Bayerischen Armeemuseum, die für die Öffentlichkeit für gewöhnlich verschlossen bleibt.
Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt wurde im Zuge des ersten Ausbaus des Schlossareals zwischen 1470 und 1474 errichtet. Ursprünglich diente es als Getreidespeicher. Erst später wurde es umgewidmet und zum Zeughaus. Die historischen und baugeschichtlichen Untersuchungen kommen gleichzeitig zu dem faszinierenden Ergebnis, dass das Gebäude schon im 16. Jahrhundert repräsentativ ausgestaltet war. Zeughäuser hatten bereits vor Jahrhunderten neben ihrem praktischen Zweck als Waffenlager eine museale Funktion. Die hier gelagerten Waffen und Ausrüstungen konnten Gästen gezeigt werden – auch zum Ruhm der bayerischen Landesherren. Das Armeemuseum findet im Zeughaus sowohl funktional als auch inhaltlich eine ebenso notwendige wie passende Ergänzung.
Seit nunmehr fast 100 Jahren ist das Zeughaus weitgehend ungenutzt und steht leer. Dr. Tobias Schönauer erläutert Ursprung, Gestalt und Geschichte dieses großen historischen Bauwerks, außerdem geht er auf die Planungen für dessen künftige Nutzung und die vorliegenden Optionen ein. Zumal auf dem Areal des Neuen Schlosses in Ingolstadt, dem Sitz des Bayerischen Armeemuseums, ein erheblicher, bei einzelnen Gebäuden sogar dramatischer Sanierungsbedarf besteht. Dieser Umstand wird ebenfalls erörtert.
Es besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Making Max Emanuel – Wie wird man zur Legende?“ im Bayerischen Armeemuseum zu besuchen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Fünfter Förderpreis für Bildende Kunst | Zwei Kunststudierende erhalten am Freitag, 10. Juli den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Freiburg und der Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau
Das Engagement junger Kunststudierender honorieren und deren künstlerische Entwicklung stärken: Das ist das Ziel des „Förderpreis für Bildende Kunst“. Zwei Studierende können so mit je 1000 Euro ausgezeichnet werden.
Bei der Vernissage am Freitag, 10. Juli, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie in den Morat-Hallen wird der Kulturbürgermeister Roland Meder zusammen mit Beate Schwarz, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, den Preis übergeben. Die Ausstellung zeigt Werke von 13 vorgeschlagenen Studierenden der drei Ausbildungsstätten für Bildende Kunst: Macromedia Hochschule, Pädagogische Hochschule und die Edith Maryon Kunstschule. Die Ausstellung bietet einen guten Einblick in das jüngste Kunstschaffen in Freiburg.
Der diesjährigen Jury für den Förderpreis gehören an: Lea Altner (PEAC), Isabel Herda (Museum für Neue Kunst) und Heinrich Dietz (Kunstverein).
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie, Lörracher Straße 31, ist vom 11. Juli bis 2. August zu sehen: donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Feiertags ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
| Paul Signac, Segel und Pinien, 1896, © Privatsammlung | | | | | Paul Signac und der Neoimpressionismus | Museum Barberini, Potsdam
4. Juli bis 11. Oktober 2026
Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Die Ausstellung Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus beleuchtet vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 im Museum Barberini als erste umfassende Signac-Schau in Deutschland seit 30 Jahren die zentrale Rolle des Künstlers innerhalb der Bewegung des Neoimpressionismus und geht seinem Einfluss als Theoretiker, Netzwerker und Ausstellungsorganisator nach.
Die Ausstellung – eine Kooperation mit der Kunsthal Rotterdam – präsentiert sein künstlerisches Werk von den frühen Uferlandschaften des passionierten Seglers über seine Interieur- und Porträtmalerei bis zu den sozialutopisch aufgeladenen Bildern der Côte d’Azur, die er als Motivschatz für die Moderne erschloss. Sie umfasst über 90 Werke, von denen mehr als ein Drittel von Paul Signac stammen. Sie stehen im Dialog mit Gemälden von Lucie Cousturier, Henri-Edmond Cross, Maximilien Luce, Camille Pissarro, Théo van Rysselberghe, Jeanne Selmersheim-Desgrange, Georges Seurat, Jan Toorop und anderen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 6. bis 12. Juli | (Kalenderwoche 28)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Nachrichten aus dem römischen Reich
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Mittwoch, 8. Juli, um 17.30 Uhr zu einer Feierabend-Führung durch die Dauerausstellung ein. Aus dem Römischen Reich sind von Wachstafeln über steinerne Inschriften bis zu Fluchtafeln viele verschiedene Schriftzeugnisse überliefert. Was sie alles über den Alltag der Menschen verraten, erzählt die Archäologin Leonie Anders. Die Teilnahme kostet den Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Film und Gespräch: „Die Ermittlung“
Die Reihe „HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum
Nationalsozialismus & KoKi“ geht weiter: Am Donnerstag, 9. Juli, von 19.30 bis 23 Uhr läuft der deutsche Spielfilm „Die Ermittlung“ (2024). Er basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Weiss und stellt anhand von Aussagen von Zeitzeug*innen die ersten Frankfurter Prozesse zum Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz nach. Der Film wird im Kommunalen Kino, Urachstraße 40, gezeigt. Das Veranstaltungsticket kostet 8 Euro, mit 5er-Karte 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Es ist vor Ort im Kino erhältlich.
Augustinermuseum
Kammerkonzert mit Mitgliedern des SWR-Symphonieorchesters: Geige und Akkordeon
Kammermusik in besonderem Ambiente: In der Skulpturenhalle des Augustinermuseums am Augustinerplatz erwartet das Publikum am Freitag, 10. Juli, um 20 Uhr ein Konzert von Mitgliedern des SWR-Symphonieorchesters. Harald Paul und Andreas Nebl spielen Werke von Mozart, Pärt und Cage. Das Veranstaltungsticket kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.
Museum Natur und Mensch
Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum für Neue Kunst
Inklusive Führung: Spielfeld
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 12. Juli, um 15 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ ein. Die Führung wird durch eine Dolmetscherin in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Videoarbeiten, Skulpturen und interaktive Werke beleuchten soziale, kulturelle und gesellschaftliche Dimensionen von Sport aus künstlerischer Sicht. Als Massenphänomen verbindet er Menschen, wirft aber auch Fragen zu Fairplay, Teilhabe und Barriere auf. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
| © Berlinde De Bruyckere | | | | | Neuerwerbung: »Need III« von Berlinde De Bruyckere | Staatsgalerie Stuttgart
Zwischen Körperlichkeit und Vergänglichkeit: Berlinde De Bruyckere trifft auf Doris Salcedo und Teresa Margolles. Drei weibliche Positionen, die jeweils eine eigene, eindringliche visuelle Sprache für das Unsagbare gefunden haben, werden aktuell in »THIS IS TOMORROW« in der Staatsgalerie Stuttgart gezeigt.
Berlinde De Bruyckere (geb. 1964) lebt und arbeitet in Gent und gehört zu den international renommiertesten belgischen Künstlerinnen. Seit den frühen 1990er Jahren entwickelt sie ein eindringliches Œuvre, in dem die menschliche Existenz, die Verletzlichkeit des Körpers und die Spannung zwischen Leben und Tod im Zentrum stehen. Ihr Werk zeichnet sich durch eine tiefe Sensibilität für Bilder aus – sei es aus der Kunstgeschichte oder von aktuellen Ereignissen – und spiegelt sowohl kollektive als auch intime Erfahrungen wider: von Leid, Vergänglichkeit und Traumata zu Geborgenheit und Schönheit.
Ein zentrales Interesse von De Bruyckere liegt in der Körperlichkeit des Menschen. So beeinflusst ihre intensive Beschäftigung damit auch die Werkreihe »Need«. Hier werden aus in Wachs geformte Körperfragmente mit gefundenen, präzise arrangierten Materialien kombiniert und in zu Vitrinen umgebauten alten Glasfenstern gezeigt. Das Wachs erscheint durch seine Brüche, Verletzungen und Abformungen fast wie Fleisch, wodurch die Grenze zwischen Belebtem und Unbelebtem, zwischen Realität und Imagination aufgehoben wird. Die Vitrine mit ihren brüchigen Streben und dem alten Glas gehört zum Gesamtensemble und versetzt die Objekte zu körperhaften Erscheinungen, die jeden Betrachtenden in einen Zustand des Nachdenkens über Verletzlichkeit und Transzendenz versetzen.
Die Freunde der Staatsgalerie Stuttgart e. V. ermöglichen mit dem Ankauf von »Need III, 2023–2024« von Berlinde De Bruyckere nun eine bedeutende Erweiterung der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Staatsgalerie Stuttgart. Der Neuankauf unterstreicht das kontinuierliche Engagement der Freunde der Staatsgalerie Stuttgart e. V., herausragende künstlerische Positionen für die Sammlung zu sichern und aktuelle Perspektiven in den Museumsdialog einzubringen.
Im Rahmen der Sammlungspräsentation »THIS IS TOMORROW« wird die Installation »Need III, 2023-2024« in Gegenüberstellung mit Werken von Doris Salcedo und Teresa Margolles gezeigt. Drei weibliche Positionen, die jeweils eine eigene, eindringliche visuelle Sprache für das Unsagbare gefunden haben. Die gemeinsamen Themen dieser drei Künstlerinnen sind: Gewalt, Verlust und Trauer. Daher wählte De Bruyckere spezifische Werke der Alten Meister aus, stellte sie in einen neuen Kontext und stellte eine Verbindung zu ihren eigenen Arbeiten her: die Kreuzigung Christi, moderne Tragödien wie die Waffengewalt in amerikanischen Städten, Kartellgewalt und Femizide.
Ein weiteres Schlüsselwerk De Bruyckeres ist ihre Serie auf Papier »It almost seemed a lily«. Ausgangspunkt dafür war ihre Begegnung mit den »Eingeschlossenen Gärten« (Hortus Conclusus) der Augustiner-Hospital-Schwestern in Mechelen. Deren akribisch gestaltete Andachtskästen vereinen Textilien, Wachs, Holz, künstliche Blumen und andere Materialien und dienen den Nonnen als intime Räume spiritueller Versenkung. Das Motiv der welkenden Blume ist der Inbegriff der Vereinigung von Leben und Tod, und so friedlich die Blumen-Collagen auch wirken mögen, die brutalen Kratzer auf dem Kohlepapier lassen eine verborgene Gewalt erahnen. Für De Bruyckere symbolisieren sie zugleich Orte des Begehrens und werden zu Ausgangspunkten für eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit diesen Themen. Drei Blätter dieser Folge sind aktuell im Dialog mit zwei Werken aus unserer Altmeister-Sammlung zu sehen: Die Künstlerin hat dafür ein Diptychon von Aelbert Bouts aus der Sammlung der Staatsgalerie ausgewählt und in Gegenüberstellung zu ihren Arbeiten im Bereich der zeitgenössischen Sammlung gebracht.
zum Bild oben:
Berlinde De Bruyckere, Need III, 2023–2024, Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie Stuttgart e.V.
© Berlinde De Bruyckere | | | | | |
| | | | | | Museum für Neue Kunst schließt am Donnerstag, 2. Juli, um 17 Uhr | | Am Donnerstag, 2. Juli, nehmen die Mitarbeiter*innen der Museen Freiburg, des Kulturamts und des Stadtarchivs am jährlichen Betriebsausflug teil. Aus diesem Grund fallen im Museum für Neue Kunst die verlängerten Öffnungszeiten weg. Normalerweise ist das Museum für Neue Kunst donnerstags bis 19 Uhr offen. An diesem Tag schließt das Haus, genau wie das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung, das Archäologische Museum Colombischlössle, das Museum Natur und Mensch und das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, um 17 Uhr. Der Schnupperkurs „Tabata“, der für 17 Uhr geplant war, findet nicht statt. | | | | | |
| © Harald Wacker | | | | | Neue Sonderausstellung "Lost Places" in Karlsruhe | Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum
Mit der Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ präsentiert das Stadtmuseum vom 4. Juli 2026 bis 7. Februar 2027 einmal eine ganz andere, eher unbekannte Seite der Fächerstadt. Mit der Kamera hat der Fotograf Harald Wacker heute nicht mehr existente, inzwischen vergessene oder umgenutzte Karlsruher Orte festgehalten und ihre einzigartigen Geschichten bewahrt.
Seine Fotografien zeigen nicht nur urbane Architektur, sondern laden auch dazu ein, in die Ästhetik der Orte einzutauchen. Dazu präsentiert das Stadtmuseum ausgewählte Objekte aus seiner Sammlung, die Teil dieser Orte waren oder dort hergestellt wurden – wie Kosmetikartikel der Seifenfabrik F. Wolff & Sohn, Fleischerhaken vom Alten Schlachthof oder ein Gemälde aus den ehemaligen Künstlerateliers am Hauptbahnhof.
Teil der Sonderausstellung ist außerdem das Escape Game „Der letzte Badetag“, das alle Besuchenden dazu einlädt, spielerisch in die Geschichte des einstigen Tullabads einzutauchen, das heute als Exotenhaus des Zoologischen Gartens genutzt wird.
Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung
Am Sonntag, 5. Juli, um 15 Uhr führt Dr. Christiane Sutter durch die Sonderausstellung. Die Teilnehmenden erhalten spannende Einblicke in das fotografische Schaffen von Harald Wacker.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen. | | Mehr | | | |
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