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Mittwoch, 7. Januar 2026
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Museums - und Ausstellungstipps

Museum Tinguely blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi
 
Museum Tinguely blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück
Das Museum Tinguely konnte im vergangenen Jahr 166.133 Eintritte verzeichnen. Mit diesem bestem Publikumsergebnis seit 1998 blickt das Haus auf herausragende zwölf Monate zurück. Nur in den ersten zwei Jahren nach der Eröffnung 1996 zählte die Institution noch höhere Besucherinnenzahlen. 2025 wäre der Schweizer Künstler Jean Tinguely 100 Jahre alt geworden. Das Museum nutzte den runden Geburtstag seines Hauskünstlers und bot unter dem Motto «tinguely100» mit mehreren Highlights ein Programm, das bei einem lokalen wie internationalen Publikum sehr positiven Anklang fand: Das grosse, publikumsnahe Geburtstagsfest am 22. Mai 2025 im Park und Museum, das ungewöhnliche Geisterbahn-Projekt Scream Machines sowie die erfolg-reiche Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone trugen wesentlich dazu bei, das Museum noch stärker als attraktives Ausflugsziel im vergangenen Jahr zu profilieren. Zusätzlich verhalfen Kooperationen im Rahmen der letztjährigen Grossveranstaltungen in Basel, dem Eurovision Song Contest und der UEFA Women’s EURO 2025, den allgemeinen Bekanntheitsgrad des Künstlers Jean Tinguely über den Kunstbereich hinaus zu erhöhen. Überdurchschnittlich viele Gäste kamen vor allem in den Sommerwochen ins Museum Tinguely und nutzten die Angebote und einzigartige Lage am Rheinufer. Der Entscheid, im Geburtstagsjahr viele Werke der Sammlung begleitet vom Restauratorenteam «on tour» zu schicken, erwies sich ebenfalls als richtig. Das Museum konnte somit europaweit Ausstellungen und Festivitäten unterstützen und auf diese Weise das innovative, spielerische und bis heute aktuelle und relevante Werk des Künstlers Jean Tinguely über die Schweiz hinaus würdigen.

Jean Tinguelys 100. Geburtstag: Basel feiert mit einer spektakulären Hommage

Mit rund 2.000 Gästen eröffnete das Museum Tinguely im Rahmen eines grossen Geburtstagsfestes am 22. Mai 2025 die Kunst-Geisterbahn Scream Machines. Das ambitionierte Gesamtkunstwerk erwies Tinguelys Werk Le Crocrodrome de Zig et Puce Referenz: Zusammen mit Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle hatte Tinguely 1977 für die Eröffnung des Centre Pompidou in Paris eine riesige, begehbare Skulptur mit einer integrierten Geisterbahn geschaffen. Für die Hommage zum 100. Geburtstag mietete das Museum Tinguely die historische Wiener Prater Geisterbahn von 1935 und installierte sie im Solitude Park vor dem Museum. Die jungen Künstler:innen Rebecca Moss und Augustin Rebetez gestalteten die zweigeschossige Bahn künstlerisch neu. Bereits Anfang August hatte die Sommerattraktion über 30.000 Gäste in ihren kleinen orginalen Wägelchen ratternd durch einen fantasievoll inszenierten Kunstparcours mit einer Vielzahl an überraschenden und humorvoll-skurrilen Werken geführt. Aufgrund des grossen Publikumserfolges wurde die Geisterbahn um drei Wochen bis zum 21. September 2025 verlängert. Mit der Vorarbeit des Museums-projektes und Teams konnte der Verein «Rettung und Erhalt der Original Wiener Prater Geisterbahn Basel» das Fahrgeschäft anschliessend übernehmen und an der Basler Herbstmesse
2025 wieder im ursprünglichen Zustand in Betrieb nehmen.

Julian Charrière – das Publikum taucht in ein immersives Museumserlebnis

86.018 Besucher:innen erlebten die Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone, die vom 11. Juni bis 2. November 2025 im Museum Tinguely gezeigt wurde. Dem französisch-schweizerische Künstler gelang es, das Publikum auf einen einzigartigen, sinnlichen Tauchgang in die schier unendlichen Tiefen der Ozeane mitzunehmen und die Besucher:innen an seinen Expeditionen, Abenteuern und künstlerischen Bildwelten auf immersive und poetische Weise partizipieren zu lassen.

Museum Tinguely lanciert wissenschaftliche Online-Zeitschrift und neue Publikation zum Künstler-Geburtstag.

Vom 20. bis 22. März 2025 organisierte das Museum in Basel eine internationale Konferenz unter dem Titel Jean Tinguely Revisited. Konferenzbeiträge bildeten die Grundlage für die neue, frei zugängliche Online-Zeitschrift Tinguely Studies, die nun frei zugänglich auf der Website des Museums ist und als zentrale Plattform für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Tinguelys Werk dient. Ebenso publizierte das Museum zum Geburtstag die neue Publikation. «l'univers tinguely – 15 Dimensionen im Œuvre von Jean Tinguely» die dazu einlädt, die beeindruckende Vielfalt von Tinguelys Lebenswerk anhand von rund 15 Themenkreisen und ausgewählten Werken neu zu entdecken (36 CHF, ISBN 978-3-96900-198-1).

Museum Tinguely: 30 Jahre Kulturengagement von Roche in Basel

Das Museum Tinguely ist 1996 anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Roche als Dank an die Bevölkerung Basels eröffnet worden. Niki de Saint Phalle, die Witwe von Jean Tinguely, hatte aus dem Nachlass des Künstlers über 50 Maschinen-Skulpturen und eine große Anzahl an Zeichnungen und Archivalien in die eigens dafür gegründete Jubiläumsstiftung eingebracht. Roche übernahm den Bau des Museums (Architekt: Mario Botta), brachte Werke aus eigenen Beständen ein und finanziert den Betrieb seither vollumfänglich. Das Museum hat in 30 Jahren über 135 Ausstellungen realisiert, die ausgehend von Tinguelys Ideenwelt ein weites Spektrum von Künstler:innen und Themen vorstellen. Ergänzt werden diese durch ein vielgestaltiges Programm aus Konzerten, Gesprächen, Performances und weiteren Angeboten, zu denen auch der Park, das Bistro und der Tinguely Beach zählen. Das Museum Tinguely lädt ein, Kunst aus ungewohnten Blickwinkeln spielerisch zu entdecken, aktuelle Fragestellungen in einem erweiterten Kontext zu diskutieren und den Ort mit seiner einzigartigen Lage am Rhein zu nutzen. Freude, Reflexion und (Wissens-) Austausch stehen dabei im Zentrum. Das Museum Tinguely versteht Kunst als umfassendes, alle Sinne aktivierendes Erlebnis.

Weiterhin zu sehen im Rahmen von «tinguely on tour»:
Schweiz: Musée d’art et d’histoire MAHF & Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle, bis 22. Februar 2026
UK: Hauser & Wirth, Somerset, Nike de Saint Phalle and Jean Tinguely, bis 1. Februar 2026

Allgemeine Informationen:
Öffnungszeiten: Di – So 11-18 Uhr, Do bis 21 Uhr
Website: www.tinguely.ch
Social Media: @museumtinguely | #museumtinguely | #tinguely100 | #artghosttrain

zum Bild oben:
Solitude Park am Tag des Geburtstagsfestes, 22. Mai 2025, mit Jean Tinguelys Schwimmwasserplastik, 1980
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi
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Zwei Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
© Pfinzgaumuseum
 
Zwei Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Laternenführung durch den historischen Dachspeicher

Bei der Laternenführung „Licht und Schatten“ am Sonntag, 4. Januar, um 17 Uhr wird der historische Dachspeicher der Karlsburg einmal ganz anders erlebbar: im Dunkeln! Ein stimmungsvolles Wechselspiel aus Licht und Schatten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Ziegeldach der Karlsburg. Ausgerüstet mit elektrischen Laternen folgen sie dem von Eva Unterburg geführten Rundgang durch die spannende Geschichte von Handwerk und Landwirtschaft in Durlach.
Bitte warme Kleidung anziehen, der Dachspeicher ist nicht beheizt. Die Führung ist kostenlos. Der Dachspeicher ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 2. Januar erforderlich unter: stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder Telefon 0721 133-4231.

Führung durch die verlängerte Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“ im Pfinzgaumuseum

Bei der Führung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr begleiten Interessierte Eva Unterburg auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds. Die Sonderausstellung wird bis zum 8. Februar 2026 verlängert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Symbolbild zur Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach
© Pfinzgaumuseum
 
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 5. bis 11. Januar
(Kalenderwoche 2)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Museum für Neue Kunst

Perspektivwechsel: er / sie
Die Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ am Donnerstag, 8. Januar, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, bietet einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“. Im Gespräch mit Simone Thomas – Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg – über Artur Stoll und Olga Jakob werden neue Details und Eindrücke sichtbar: Was trennt einen männlichen Künstler aus den 1980er-Jahren und eine zeitgenössische Künstlerin? Was haben sie gemeinsam? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Augustinermuseum

Zeichnungsworkshop: Blumenpracht
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Samstag, 10. Januar, von 14 bis 17 Uhr zu einem Zeichnungsworkshop ein. Wie lässt sich eine bunte Blumenpracht in eine schwarz-weiße Skizze übertragen? Unter der Anleitung von Kunstvermittlerin Annelie Möller nähern sich die Teilnehmenden zeichnerisch mit Bleistift an die Blumenstillleben der Präsentation „Ins Licht gerückt!“ an. Das Material wird gestellt. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Vom Rohstoff zur Eiszeitkunst
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Besucher*innen am Sonntag, 11. Januar, von 11 bis 13 Uhr zu einer Matinee in die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Die Schau zeigt eiszeitliche Kunstwerke mit einer modern wirkenden Ausstrahlung. Bemerkenswert sind die Materialien, aus denen sie bestehen: Stein, Ton, Elfenbein, Geweih, Bernstein und Gagat. Der Archäologe und Archäotechniker Michael Kaiser stellt einige der Rohmaterialien vor und erläutert die damit verbundenen Besonderheiten in der Herstellung der Figuren. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Jazzduo Serhii Danych und Sebastian Spies. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum Natur und Mensch

Letzte Gelegenheit vor Ausstellungsende: Insekten-Dates
Bei den Insekten-Dates im Museum Natur und Mensch, Geberau 32, am Sonntag, 11. Januar, von 14.30 bis 16.30 Uhr können Neugierige ab 2 Jahren lebende Gespenstschrecken, Schaben und weitere spannende Krabbeltiere hautnah erleben. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Insekten – schillernd schön und tierisch wichtig“, die mit diesem Tag endet. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
 
 

Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Januar 2026
© Stadtmuseum Karlsruhe
 
Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Januar 2026
Führungen durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“

Am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr führt Kira Kokoska durch die neue Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen „verborgene Geschichten“ Einblicke in die Vergangenheit der Stadt und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Im Anschluss an diese Führung besteht ein kulinarisches Zusatzangebot: Unter dem Titel „‚K‘ wie…Kultur, Kaffee und Kuchen“ bietet das Café Palais Max für 9,50 Euro ein Stück Kuchen und ein Kaffeegetränk nach Wahl. Der Kauf an der Museumskasse sowie die Einlösung im Café sind nur an diesem Tag möglich.

Am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr findet eine weitere Führung durch die Ausstellung statt, mit Judith Göhre. Eine Anmeldung ist für beide Führungen nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „‚…von der Bevölkerung kaum wahrgenommen‘. Fotografien zur Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940“

Bei der Kuratorenführung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr führt Jürgen Stude (Förderverein Mahnmal zur Erinnerung an die nach Gurs deportierten badischen Jüdinnen und Juden e. V.) durch die Sonderausstellung „‚…von der Bevölkerung kaum wahrgenommen‘. Fotografien zur Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Dabei stellt er die aus insgesamt sieben Orten überlieferten Fotografien dieses NS-Verbrechens vor. Eintritt und Führung sind kostenlos.

Führung durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt“ im Stadtmuseum

Am Sonntag, 11. Januar, um 16.30 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum. Schlesigers Fotografien aus den Jahren 1950 bis 1990 spiegeln das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt wie auch Alltag, Freizeit und Arbeitswelt der Menschen wider. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung und der Vorführung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadtmuseum Karlsruhe
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 29.12.2025 bis 4.01.2026
(Kalenderwoche 1)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 4. Januar, von 10.30 bis 12 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Augustinermuseum

Augustinerfreunde führen: Zwischen Macht und Moral
Annegret Rieckmann vom Freundeskreis Augustinermuseum nimmt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 11 Uhr mit auf einen Rundgang durchs Haus am Augustinerplatz. Die vielfältigen Beziehungskonstellationen in den Darstellungen christlicher Altar-Bilder stehen dabei im Fokus. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. Nachbildungen von berühmten eiszeitlichen Figuren sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum Natur und Mensch

Familienführung: Spuren im Schnee
Wer ist im schneebedeckten Winterwald unterwegs? Familien mit Kindern ab 5 Jahren gehen bei einer Führung am Sonntag, 4. Januar, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, verdächtigen Tierspuren nach. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Museum für Neue Kunst

Führung: MAL ER, MAL SIE
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht die Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

100 Jahre unterwegs telefonieren
1955: Eine Frau telefoniert im Auto (c) Museum für Kommunikation Frankfurt
 
100 Jahre unterwegs telefonieren
Digitale Präsentation und Pop-Up-Ausstellung zur Geschichte des Mobiltelefons

Am 7. Januar 1926 konnten die Menschen erstmals in einem fahrenden Zug auf dem Weg von Hamburg nach Berlin telefonieren. Die Funkstrecke zwischen einer parallel der Gleise verlaufenden Freileitung und einer Antenne auf dem Dach des Zuges umfasste nur wenige Meter, war damals aber eine technische Sensation. Sie erfüllte den lang gehegten Traum, unterwegs zu telefonieren – und steht am Anfang der mittlerweile 100-jährigen Historie des Mobiltelefons.

Drei Jahrzehnte später setzte sich die Erfolgsgeschichte der mobilen Kommunikation mit dem Autotelefon fort, nachdem die Bundespost 1958 den öffentlichen beweglichen Landfunk (öbL) einführte und dazu mehrere kleine Funknetze zum ersten flächendeckenden Mobilfunknetz der Bundesrepublik zusammenführte. 1988 folgten die ersten tragbaren Mobiltelefone, die außerhalb eines Fahrzeugs genutzt werden konnten. Sie leiteten das Zeitalter des „Handys“ ein. Heute ist das mobile Telefonieren nur eine Funktion unter vielen, doch auch der digitale Alleskönner Smartphone ist vor allem eines: ein Telefon für unterwegs.

Unter dem Titel „100 Jahre unterwegs telefonieren“ feiern die Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg das Jubiläum der Mobiltelefonie sowohl in einer digitalen Präsentation (Expotizer) als auch einer analogen Pop-Up-Ausstellung.

In der digitalen Präsentation wird die Geschichte des Mobiltelefons seit 1926 in sieben Kapiteln zusammengefasst – vom Zugtelefon über das Autotelefon bis hin zum Handy und den aktuellen Smartphones. Die Pop-Up-Präsentationen an allen drei Museen für Kommunikation zeigen anlässlich des Jubiläums eine kleine Auswahl historischer Mobiltelefone und ergänzen somit die virtuellen Inhalte.

Die digitale Präsentation ist ab dem 7. Januar 2026 über die Webseiten der Museen aufrufbar. Die Pop-Up-Präsentationen mit einer Laufzeit von circa fünf Monaten können ab dem 7. Januar 2026 in den Museen für Kommunikation in Berlin und Nürnberg besichtigt werden.

Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt die Exponate ab dem 14. Januar.
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 22. bis 28. Dezember
(Kalenderwoche 52)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Augustinerfreunde führen: Tierische Gefährten
Lämmer, Ochsen, Esel und weitere Tiere gilt es am Sonntag, 28. Dezember, um 11 Uhr auf den mittelalterlichen Gemälden und Skulpturen im Haus am Augustinerplatz zu entdecken. Annegret Rieckmann vom Freundeskreis Augustinermuseum gibt dabei Hilfestellung und erklärt die Bedeutung der tierischen Gefährten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Sonntag, 28. Dezember, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. 23 Nachbildungen der berühmtesten eiszeitlichen Figuren und Flöten der Schwäbischen Alb sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Führung: MAL ER, MAL SIE
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 28. Dezember, um 15 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht eine Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

 
Museen Freiburg: Öffnungszeiten zum Jahreswechsel 2025/26
Die Museen Freiburg – das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus – sind am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, und am Feiertag Heilige Drei Könige, 6. Januar, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

An Heiligabend, 24. Dezember, am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, an Silvester, 31. Dezember, sowie an Neujahr, 1. Januar, bleiben alle Häuser geschlossen.

Alle Informationen sind auch online zu finden
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