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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Museums - und Ausstellungstipps

Führung durch Sonderausstellung im Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013 © Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
 
Führung durch Sonderausstellung im Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Einblicke in Baugeschichte und Erinnerung an Bewohner

Das Stadtmuseum lädt die Besucherinnen und Besucher bis Ende des Jahres dazu ein, in der Sonderausstellung „Prinz-Max-Palais. Ein Haus erzählt Geschichte(n)“ in die bewegte Vergangenheit dieses historischen Gebäudes einzutauchen. Die nächste Führung findet am Sonntag, 16. Juni, um 15 Uhr statt. Judith Göhre führt dabei durch die Sonderausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die Baugeschichte und erinnert an einstige Bewohner und Nutzer der imposanten Stadtvilla. Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos.

1881 bis 1884 als Alterswohnsitz des Millionärs August Schmieder errichtet, kam das Palais um die Jahrhundertwende in den Besitz des letzten badischen Thronfolgers Prinz Max von Baden, dessen Namen es bis heute trägt. Auf Max von Baden folgten verschiedene Mieter und Nutzer, bis 1951 das Bundesverfassungsgericht dort seinen ersten Standort fand. Nachdem das Gericht das Haus 1969 verlassen hatte, gelangte das Prinz-Max-Palais in den Besitz der Stadt Karlsruhe. Es beherbergt seitdem verschiedene Kulturinstitutionen und ist bis heute ein lebendiger und vielseitiger Treffpunkt für Groß und Klein.

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Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013 © Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
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Freiburg: Abschied vom L6
Die letzte Ausstellung „Eine neue Bibliothek: Kataloge Freiburger Künstler_innen“ eröffnet am 13. Juni um 18 Uhr

100 Ausstellungen von über 500 Künstlerinnen und Künstler: In den letzten 20 Jahren gab es Einiges zu sehen im L6. Vom 13. bis zum 30. Juni lässt eine letzte Ausstellung an diesem Ort das Geschehene Revue passieren.

Die Städtische Galerie möchte aber auch die Gelegenheit nutzen, nicht nur zurück, sondern auch nach vorne zu schauen. Der neue Standort – das Morat-Institut – bietet mehr Platz und soll in Zukunft eine kleine Bibliothek mit Katalogen aus der Freiburger Kunstszene dauerhaft im Ausstellungsraum präsentieren. Diese Kataloge entstehen am Eröffnungsabend im Kunsthaus L6 durch die Künstlerinnen und Künstler.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr eröffnet, und dauert bis Sonntag, 30. Juni. Geöffnet ist sie donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Feiertags bleibt die Ausstellung geschlossen.

Das Kunsthaus L6 befindet sich in der Lameystraße 6 und ist per Mail an samuel.dangel@stadt.freiburg.de oder Tel. 0761/2012113 erreichbar. Mehr Informationen gibt es auch unter www.freiburg.de/kunsthausl6
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Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 10. bis 16. Juni
(Kalenderwoche 24)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Inklusive Führung mit Gebärdensprache (DGS): Bellissimo!
Im Fokus einer inklusiven Führung am Sonntag, 16. Juni, um 10.30 Uhr durch die Ausstellung „Bellissimo!“ im Augustinermuseum am Augustinerplatz steht die italienische Tafelmalerei vom 13. bis 16. Jahrhundert. Prächtige Goldgründe, leuchtende Farben und raffinierte Techniken – so begeistern die Werke der italienischen Renaissance. Die Führung wird von einer Gebärdensprachdolmetscherin (DGS) begleitet. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Gespräch: Jour Fixe mit Danesh Ashouri
Beim Jour Fixe am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr ist Danesh Ashouri zu Gast im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Der interdisziplinär arbeitende Künstler ist Wissenschaftler und Ingenieur der Biomedizintechnik. In seinen Werken widmet er sich den Herausforderungen und ethischen Bedenken, die biomedizinische Technologien und deren Einsatz beim Menschen mit sich bringen. Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat des Fördervereins und findet im Museumscafé statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Museum Natur und Mensch

Führung: Mensch Macht Musik
Musik ist eine wichtige Quelle für Identität und Zugehörigkeit. Eine Führung am Sonntag, 16. Juni, um 14 Uhr durch die Ausstellung
„Mensch Macht Musik“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, gibt Einblicke in die Macht von Musik. Interessierte erfahren, wie sowohl Regierungen und Herrschende als auch Unterdrückte sich ihre Kraft zu Nutze machen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familienführung: KeltenKids
Durch die Comic-Helden Asterix und Obelix wurden die Kelten weltberühmt. Aber wie lebten die Menschen in der Eisenzeit wirklich? Bei einer Führung am Samstag, 15. Juni, um 15 Uhr durch die Ausstellung „KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen Familien mit Kindern ab 5 Jahren auf eine interaktive Zeitreise. Sie entdecken spannende Fundstücke, erkunden ein Playmobilmodell und tauchen am Hafen oder auf dem Markt spielerisch in die Eisenzeit ein. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n): Gesammelte Erinnerungen
Bei einer Führung am Freitag, 14. Juni, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, geht es um gesammelte Erinnerungsstücke, die spannende Geschichten aus dem 20. Jahrhundert erzählen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Vortrag: Vom Markenhof nach Palästina
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus lädt zum Vortrag „Vom Markenhof nach Palästina. Zionistische Träume im Dreisamtal“ am Montag, 10 Juni, um 18.30 Uhr der Geschichts-AG des Kollegs St. Sebastian in Stegen ein. Einen selbstständigen jüdischen Nationalstaat in Palästina zu schaffen, begeisterte Anfang des 20. Jahrhunderts viele europäische Jüdinnen und Juden, auch den Freiburger Unternehmer Konrad Goldmann. Mit der Gründung eines landwirtschaftlichen Lehrguts für jugendliche Palästinasiedlerinnen und -siedler auf dem Markenhof in Kirchzarten wollte er zur Verwirklichung dieses Traums beitragen. Was war das für eine Einrichtung? Dieser und weiteren Fragen sind die Schülerinnen und Schüler nachgegangen und präsentieren im Vortrag ihre Forschungsergebnisse. Die Veranstaltung findet im Theatersaal der VHS Freiburg, Rotteckring 12, statt. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag ist eine Veranstaltung der Geschichts-AG am Kolleg St. Sebastian Stegen in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg.
 
 

Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung
© Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
 
Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung "Auftakt des Terrors"
Im Begleitangebot findet am Sonntag, 9. Juni, um 15 Uhr eine Kuratorinnenführung durch die Karlsruher Ausstellung mit Luisa Lehnen statt.

Bis Sonntag, 16. Juni, zeigen das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und der Lernort Kislau die Ausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ im Prinz-Max-Palais.

Der Begriff "Konzentrationslager" lässt die meisten Menschen vor allem an Gaskammern, Krematorien und industrialisierten Massenmord denken. Dass dieser Massenmord erst in der Hochphase des Zweiten Weltkriegs in Gang gesetzt wurde, ist nur wenig bekannt. In Vergessenheit geraten ist damit zugleich die Geschichte der sogenannten "frühen Lager" wie zum Beispiel des KZ Kislau auf der Gemarkung der heutigen Gemeinde Bad Schönborn.

Bei der Etablierung der NS-Diktatur kam den frühen Lagern eine zentrale Rolle zu: Die politischen Gegner der Nazis sollten neutralisiert und gedemütigt, Widerstand möglichst im Keim erstickt werden. Zugleich erprobten die NS-Machthaber in diesen Lagern Instrumentarien der Gewalt. Der Weg in den millionenfachen Mord war damit nicht vorgezeichnet, aber geebnet. Anhand exemplarischer Einzelschicksale führt die Ausstellung die nie da gewesene Brutalität vor Augen, die auch schon die Frühphase der NS-Diktatur kennzeichnete.

Der Eintritt in die Sonderausstellung und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013
© Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
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Zwischen Repression, Widerstand und Weltkulturerbe
Mensch Macht Musik, Capoeira-Instrumente aus Brasilien, 2022, Foto: Axel Killian
 
Zwischen Repression, Widerstand und Weltkulturerbe
Neue Ausstellung über Musiktraditionen im Museum Natur und Mensch

Ob bei Zeremonien auf den Marshallinseln, beim Kampftanz Capoeira in Brasilien oder bei modernen elektronischen Klängen aus Simbabwe: Musik spielt – mal laut, mal leise – in den verschiedensten Kulturen eine große Rolle und bringt Menschen weltweit zusammen. Sie ist eine wichtige Quelle für Identität und Zugehörigkeit. Die Ausstellung „Mensch Macht Musik“ präsentiert ab Mittwoch, 5. Juni, im Museum Natur und Mensch traditionelle Instrumente aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Die Objekte erzählen Geschichten über die Bedeutung von Musik für die Menschen vor Ort und darüber hinaus. Bis Sonntag, 26. Januar 2025, sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, die vielfältigen Rollen von Musik zu erkunden und ihren Musikhorizont zu erweitern.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf außereuropäischen Musiktraditionen. Anhand von über 50 Instrumenten aus 24 Regionen weltweit werden unterschiedliche Aspekte von Musik und ihrer Macht – sowohl für Regierungen und Herrschende, als auch für Unterdrückte – aufgegriffen. Dabei verzichtet die Schau auf eine thematische Gliederung nach europäischen musiktheoretischen Ansätzen. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf den einzelnen Instrumenten und deren Geschichten. Verschiedene Fotografien, Hörbeispiele, Filme und eine Leseecke veranschaulichen die Thematik. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher viele der gezeigten Instrumente selbst ausprobieren.

Klänge und Töne sind kulturelle Ausdrucksformen, die meist voller Bedeutungen stecken. Sie begleiten Zeremonien und Riten, historische und mythische Erzählungen. In einigen Fällen ist genau geregelt, wer bestimmte Töne hören oder Instrumente spielen darf. Neben Alter und Geschlecht kann der soziale Status den Zugang behindern. So wurden beispielsweise die Aje-Trommeln von den Marshallinseln bis Ende des 19. Jahrhunderts ausschließlich von Frauen gespielt, die bei Konflikten und Kriegen sehr einflussreich waren. Sie begleiteten die Zeremonien sowie Gesangs- und Tanzaufführungen der Männer. Mit der Kolonisierung und Missionierung verloren sie ihren besonderen Status – auch die Aje-Trommeln verschwanden zu dieser Zeit. Dagegen wird der Musikbogen „Ombulumbumba“ aus Namibia noch heute traditionell von Männern gespielt. Je nach Sprache wird er unterschiedlich genannt, zum Beispiel „Tshitendole“ oder „Segwane“.

Musikstile oder Instrumente können – damals wie heute – auch von Herrschenden verboten sein. Die europäischen Kolonialmächte untersagten sie zum Beispiel in den von ihnen eroberten Gebieten, weil sie die Macht, die von den Instrumenten ausging, fürchteten. So war das Spielen des Angklungs, einer Gleitrassel aus Bambusstäben, im 17. Jahrhundert in Indonesien, zu dieser Zeit niederländische Kolonie, zeitweise verboten. Seit 2010 wird es von der Unesco als immaterielles Weltkulturerbe geführt. Auch der Mbira aus Simbabwe erging es ähnlich. Während der Freiheitskämpfe der 1970er-Jahre erfuhr das Instrument, eine Art Daumenklavier, gepaart mit elektronischer Musik jedoch eine Renaissance. Heute gilt es als Symbol für Widerstand und Unabhängigkeit. Das Mbira-Spiel sowie die Herstellung des Instruments sind seit 2020 ebenfalls immaterielles Weltkulturerbe der Unesco.

Die Macht von Musik zeigt sich auch bei anderen Widerstandsbewegungen. In vielen Regionen begleitet Musik Gruppen, die sich auflehnen. Im Fall des brasilianischen Kampftanzes Capoeira tarnte die Musik die Kampfübungen als Tanz. Der Berimbau, ein Musikbogen aus Brasilien, ist das zentrale Instrument der Capoeira. Er gelangte wahrscheinlich mit versklavten und verschleppten Menschen im Zuge der europäischen Kolonisierung der Amerikas vom afrikanischen Kontinent nach Brasilien. Bis heute gilt Capoeira in Brasilien vielen als Widerstand gegen Marginalisierung, Armut und Gewalt.

Die Ausstellung kuratierte das Team der Ethnologischen Sammlung des Museums Natur und Mensch unter der Leitung von Nicole Landmann-Burghart. Unterstützt wurde es von zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern, zum Beispiel von Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die den Part zum indonesischen Gamelan erarbeitet haben. Auch die aus Namibia stammende und in Deutschland lebende Kuratorin Aino Moongo konnte für das Projekt gewonnen werden. Für die Ausstellung hat sie mit Instrumentenbauern und Musikern in Namibia gesprochen und einen Film über die kulturelle Bedeutung der Instrumente gedreht.

Der Großteil der gezeigten Objekte stammt aus der Ethnologischen Sammlung des Museums Natur und Mensch. Die Provenienzen wurden im Vorfeld kritisch überprüft. So wurden die Fragen geklärt, woher sie kommen und wie sie einst nach Freiburg gelangten. Diese Informationen sind für Interessierte in der Ausstellung transparent aufbereitet.

Ob Familienangebote, Workshops, Vorträge oder Filmvorführungen im Kommunalen Kino: Die Ausstellung begleitet ein umfangreiches und vielseitiges Programm. Wer mag, kann sich im Kampftanz Capoeira ausprobieren, selbst Trommeln fertigen, sein Wissen zu „Weltmusik“ und „Folklore“ hinterfragen oder etwas über die Hip-Hop-Kultur in Tansania erfahren. Alle Veranstaltungen gibt es unter freiburg.de/museen-kalender

Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Freundeskreises, mit Freiburg-Pass und mit Museums-PASS-Musées ist der Eintritt frei.

Weitere Infos zur Ausstellung gibt es unter freiburg.de/mensch-macht-musik

Blick ins Museum für Neue Kunst

Noch bis Sonntag, 8. September 2024, greift das Museum für Neue Kunst ein verwandtes Thema auf. Die Ausstellung „anders hören“ beschäftigt sich partizipativ und integrativ mit verschiedenen Klangwelten in der zeitgenössischen Kunst. Mehr Infos gibt es unter freiburg.de/anders-hoeren. Mit einem Tagesticket für 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, können beide Ausstellungen, sowie alle weiteren Häuser der Städtischen Museen Freiburg, besucht werden.

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Museum Natur und Mensch – Städtische Museen Freiburg,
Mensch Macht Musik, Capoeira-Instrumente aus Brasilien, 2022,
Foto: Axel Killian
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Führung durch die Sonderausstellung „Durlach x 100“ im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün
 
Führung durch die Sonderausstellung „Durlach x 100“ im Pfinzgaumuseum
Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Vor hundert Jahren, am 13. April 1924, öffnete es erstmals seine Pforten. Von Beginn an erfuhr das Museum breite Unterstützung aus der Bevölkerung – vor allem in Form von Schenkungen.

Mit der Sonderausstellung „Durlach x 100. 100 Schenkungen aus 100 Jahren Pfinzgaumuseum“ würdigt das Pfinzgaumuseum diese bis heute anhaltende Verbundenheit der Durlacher*innen mit „ihrem“ Museum und zeigt bis 15. September 100 Objekte, die es seit seiner Gründung als Schenkung erhalten hat.

Die Besucher*innen sind zu einer Entdeckungsreise eingeladen, bei der sie die Vielfalt der Ausstellungsstücke erleben. Die Bandbreite umfasst Alltagsgegenstände, Objekte aus Handwerk, Landwirtschaft und Handel, Kinderspielzeug, Kleidungsstücke, Urkunden, Gemälde und vieles mehr. Darunter vermutlich auch das ein oder andere Stück, das man nicht in der Museumssammlung erwartet hätte!

Am Sonntag, 9. Juni, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung und stellt ausgewählte Stücke vor. Egal ob groß oder klein, ob alt oder noch relativ neu: Jedes der Objekte erzählt eine ganz besondere Geschichte und lässt ein Stück Vergangenheit wieder lebendig werden.

Die Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur Sonderausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie auf karlsruhe.de.
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„Frieden in Europa“
© Schülerwettbewerb des Landtags – Antonia Kazi
 
„Frieden in Europa“
Ausstellung zeigt preisgekrönte Plakate des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg

Ab 1. Juni 2024 im Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Bad Urach zu sehen

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) präsentiert in ihrem Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ in Bad Urach preisgekrönte Plakate zum Thema „Frieden in Europa“. Die Ausstellung ist vom 1. Juni bis 28. Juli 2024 zu sehen.

Im Rahmen des 65. Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg im Schuljahr 2022/23 haben sich rund 800 Schülerinnen und Schüler anhand von Plakaten mit dem Thema „Frieden in Europa“ und mit der Frage beschäftigt, wie ein friedliches Miteinander gelingen kann. 13 Arbeiten hat eine Jury mit einem ersten Preis ausgezeichnet, darunter vier Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Die Preisträgerinnen und Preisträger finden auf die Frage nach einem gelingenden Frieden kreative, oft berührende, stets Mut machende und manchmal auch humorvolle Antworten.

Die meisten Generationen in Deutschland kennen heute nur ein Leben im Frieden. Dabei ist Frieden nichts Selbstverständliches. Immer und überall auf der Welt wurden und werden Kriege geführt, in denen viele Menschen ihr Leben lassen und ganze Landstriche zerstört werden: so auch in der Ukraine, die im Februar 2022 von Russland angegriffen wurde.

Die Ausstellung „Frieden in Europa“ wird mit einer kostenlosen Führung am 12. Juni 2024 um 18.30 Uhr offiziell eröffnet. Daran schließt sich um 19.15 Uhr das Konzert „So klingt Frieden“ an. Es findet in der Reihe „Feierabendkonzerte im Haus auf der Alb“ statt.

Das Tagungszentrum ist geöffnet werktags von 9 bis 16 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 13 Uhr. Vor dem Besuch der Ausstellung empfiehlt sich eine telefonische Kontaktaufnahme unter 07125/152-0.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 3. bis 9. Juni
(Kalenderwoche 23)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Kuratorinnenführung: Treffpunkt Gutach
Mirja Straub, Kuratorin der Ausstellung „Treffpunkt Gutach“, führtInteressierte am Freitag, 7. Juni, um 17.30 Uhr durch die Schau im Dachgeschoss des Augustinermuseums am Augustinerplatz. Der Maler Wilhelm Hasemann war so angetan vom kleinen Schwarzwalddorf Gutach, dass er einige Künstlerkolleginnen und - kollegen mit seiner Begeisterung ansteckte und dort eine Malerkolonie gründete. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Kunstdialoge: anders hören
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Samstag, 8. Juni, um 15 Uhr zum Kunstdialog in die Ausstellung „anders hören“ ein. Die Schau widmet sich dem Phänomen Klang und dessen Wahrnehmung anhand von Werken internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Bei diesem Format entscheiden die Besuchenden selbst, zu welchem Kunstwerk aus der Ausstellung sie mehr erfahren möchten und tauschen sich mit Mitgliedern des Fördervereins darüber aus. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Familiennachmittag: Angklung, Balafon und Mbira
Beim Familiennachmittag am Sonntag, 9. Juni, von 14 bis 16 Uhr entdecken Familien mit Kindern ab 6 Jahren die Ausstellung „Mensch Macht Musik“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32. Die Teilnehmenden erforschen Herkunft und Materialien bekannter oder weniger bekannter Musikinstrumente und probieren sie aus. Diesmal stehen Angklung, Balafon und Mbira im Fokus. Im Anschluss bauen Groß und Klein eine eigene Trommel. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Kinder führen Kinder: KeltenKids
Die archäologiebegeisterten Kinder und Jugendlichen des „Jungen ArCo“ nehmen Familien mit Kindern ab 6 Jahren am Samstag, 8. Juni, um 15 Uhr mit zu den Kelten. In der Ausstellung „KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, spüren sie am Playmobilmodell Asterix und Obelix auf, erkunden spannende Fundstücke und erleben am Hafen, auf dem Markt oder im Wohnhaus spielerisch den Alltag in der damaligen Zeit. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Webtalk: Die NS-Annexionsherrschaft im Elsass
Bei einem Webtalk am Mittwoch, 5. Juni, um 20.15 Uhr steht die NS-Annexionsherrschaft im Elsass zwischen 1940 und 1944/45 im Fokus des Gesprächs mit Theresa Ehret. Dabei wird die Beziehung von „Herrschenden“ und „Beherrschten“ in den Städten und Gemeinden des besetzten Elsass dargestellt. Theresa Ehret promoviert derzeit zum Thema am Historischen Seminar der Universität Freiburg. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Freiburg und die Region im Nationalsozialismus“ und findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG), der Universität Freiburg und dem Verbund Gedenkstätten Südlicher Oberrhein statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Über den folgenden Link geht es zur Veranstaltung: https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq.
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