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Montag, 23. März 2026
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Museums - und Ausstellungstipps

 
Vernissage der Ausstellung «José Muñoz. Broken Voices»
Cartoonmuseum Basel
Freitag, 27.3.2026, 18.30–21 Uhr

Mit: Baschi Dürr, Direktor der Christoph Merian Stiftung, Basel (CH), José Muñoz, Comiczeichner und Künstler, Mailand (IT); Lorenzo Mattotti, Comickünstler, Paris (FR); sowie Anette Gehrig, Direktorin und Kuratorin Cartoonmuseum Basel
Musik: Vanessa Lemoine und Gabriela Suárez, Jazzcampus Basel
Alle sind herzlich eingeladen!

Eintritt frei
Ohne Anmeldung
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Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im März und April
Blick auf die Karlsburg in Durlach © Stadt Karlsuhe, Monika Müller-Gmelin
 
Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im März und April
Eine Zeitreise, Durlacher Innovationen und ein Oster-Special: Im März und April 2026 bietet das Pfinzgaumuseum in Durlach mehrere Führungen durch die Dauer- sowie die Sonderausstellung an. Alle Führungen im Überblick:

Führung durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“

Am Sonntag, 29. März, um 15 Uhr führt Eva Unterburg durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Frau Unterburg Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Führung durch die Dauerausstellung

Bei der Themenführung „Von Zündhölzern und Zahnradbahnen: Innovationen aus Durlach“ am Sonntag, 29. März, um 16.30 Uhr führt Eva Unterburg durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten und spannenden Überblick über innovative Durlacher Ideen und ihre Umsetzung. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Oster-Special für Familien

Bei der Familienführung „Trepp‘ auf, Trepp‘ ab durchs ganze Haus. Ein Rundgang zur Stadt- und Schlossgeschichte“ am Ostersonntag, 5. April, um 15 Uhr erkunden die Teilnehmenden gemeinsam mit Susanne Stephan-Kabierske das Pfinzgaumuseum und die Durlacher Karlsburg. Auf dem Rundgang mit Ostereiersuche gibt es für Klein und Groß allerlei Spannendes zur Stadt- und Schlossgeschichte zu entdecken. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“

Am Sonntag, 12. April, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Herr Hertweck Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung im Eintrittspreis inbegriffen.
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 23. bis 29. März
(Kalenderwoche 13)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Museum Natur und Mensch

Familienführung: Museumsküken am Abend
Die wuseligen Museumsküken sind nicht nur süß. Sie regen auch zum Nachdenken an. Bei einer Führung durch die Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ am Dienstag, 24. März, um 17.30 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lernen Familien mit Kindern ab 4 Jahren viel über das Leben von Hühnern und anderen eierlegenden Tieren. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Museum für Neue Kunst

Kuratorinnenführung: MAL ER, MAL SIE
Lisa Bauer-Zhao führt Interessierte am Donnerstag, 26. März, um 18 Uhr durch die von ihr kuratierte Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht eine Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Telefon-Führung: Zwangsarbeit in Freiburg
Bei der Telefon-Führung aus dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) am Donnerstag, 26. März, um 15 Uhr geht es um die Geschichte von Zwangsarbeiter*innen. Während des Zweiten Weltkriegs mussten Tausende verschleppte Menschen in Freiburger Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und privaten Haushalten Zwangsarbeit leisten. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Caroline Klemm gibt einen Überblick über den Einsatz und einzelne Biografien von Zwangsarbeiter*innen in Freiburg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist auf der Website www.beianrufkultur.de oder telefonisch unter 040 209 404 69 erforderlich. Eine Anmeldung über das DZNS ist nicht möglich.

Augustinermuseum

Direktorinnenführung: Von der Badischen Revolution zum FREI_Raum
Die Museumsdirektorin Jutta Götzmann führt am Freitag, 27. März, um 17.30 Uhr durch einige der neu eröffneten Bereiche des Augustinermuseums am Augustinerplatz und präsentiert die vielseitigen Themen der Dauerausstellung. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung: Fastenzeit und Feiertage
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt am Sonntag, 29. März, um 12 Uhr Interessierte zu einer Führung durch die Dauerausstellung ein. Dabei stehen religiöse Brauchtümer im Mittelpunkt. Unabhängig von ihrem Glauben nutzen heute noch viele Menschen die Zeit vor Ostern als „Fastenzeit“ oder freuen sich über die christlichen Feiertage. Bei einer Zeitreise ins frühe Mittelalter erfahren die Teilnehmenden, wo diese Traditionen ihren Anfang nahmen und begegnen den ersten Spuren des Christentums in Südwestdeutschland. Die Teilnahme kostet 2,50 plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

 
Kunstmuseum Basel: The First Homosexuals
Die Entstehung neuer Identitäten 1869–1939

Kunstmuseum Neubau
bis 02.08.2026

Die Ausstellung im Kunstmuseum Basel widmet sich der frühen Sichtbarkeit gleichgeschlechtlichen Begehrens und der Geschlechtervielfalt in der Kunst. Sie beleuchtet anhand von rund achtzig Gemälden, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Fotografien, wie sich ab der ersten öffentlichen Verwendung des Begriffs «homosexuell» im Jahr 1869 neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten. Die vielschichtige Ausstellung öffnet den Blick auf queere Gemeinschaften, intime Porträts, selbstbestimmte Lebensentwürfe, kodiertes Verlangen und koloniale Verflechtungen.
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Ausstellung: "DEUTSCH!"
Kunstmuseum Heidenheim
bis 31. Mai 2026

500 Zeichen
Was ist typisch deutsch? In Zeiten zunehmender Umfragewerte rechter Parteien ist diese Frage zu einer heiklen politischen Debatte geworden. Um diese zur Disposition zu stellen, zeigt das Kunstmuseum Heidenheim rund 20 künstlerische Positionen und mehrere Antworten aus der Bevölkerung, die sich mit Geschichten und Motiven beschäftigen, die mit Deutschland assoziiert werden. Was davon ist Stereotyp, was möchten wir lieber vergessen, was ist Augenzwinkern und was bierernst? Die Schau lädt ein, sich diesen Fragen zu nähern.

1000 Zeichen
Die zunehmenden Umfragewerte rechtsradikaler und nationalkonservativer Parteien gehen mit einem Wandel einer von Populismus geprägten Sprache einher. Diese zeichnet sich durch einen ausgrenzenden Nationalstolz und die Propagierung der Bewahrung “eigener” Werte aus. Hierbei stellt sich jedoch die Frage, was eigentlich damit gemeint sein soll, wenn von einer deutschen Identität die Rede ist.
Das Kunstmuseum Heidenheim nimmt dieses vage Terrain zum Anlass für eine Ausstellung, in welcher aus Perspektive der bildenden Kunst nach Aspekten des Deutschen gefragt werden soll.
Die Ausstellung ist gegliedert in fünf Themenblöcke: Traditionen und Alltag, Deutsche Landschaft, Gebaute Umwelt und Geschichte sowie persönliche Statements aus der Bevölkerung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit will die Schau zum Diskutieren und Nachdenken anregen. Was sind Stereotype, was möchten wir lieber vergessen? Was ist Augenzwinkern und was bierernst?

Mit Werken von:
Albrecht/Wilke, Antonia Alessia Virginia Beeskow, Andy Heller, Kai Fischer, Alexander Gdanietz, Bianca Patricia Isensee, Max Kersting, Jens Klein, Jody Korbach, Jaemin Lee, Anna Ley, Maximilian Martinetz, Andreas Mühe, Peter Piller, Michael Schlecht & Emanuel Aeneas Megersa, Nicholas Warburg, Karla Zipfel

Langtext (3.000 Zeichen)
Die zunehmenden Umfragewerte rechtsradikaler und nationalkonservativer Parteien gehen mit einem Wandel einer von Populismus geprägten Sprache einher. Diese zeichnet sich durch einen ausgrenzenden Nationalstolz und die Propagierung der Bewahrung “eigener” Werte aus.
Auch offizielle Institutionen wie Heimatministerien sind Zeugnisse des Versuchs eine lokale oder nationale Identität zu definieren und dadurch zu verfestigen. Hierbei stellt sich jedoch die Frage, was eigentlich damit gemeint sein soll, wenn von einer deutschen Identität die Rede ist.
Das Kunstmuseum Heidenheim nimmt dieses vage Terrain zum Anlass für eine Ausstellung, in welcher aus Perspektive der bildenden Kunst nach Aspekten des Deutschen gefragt werden soll.

Wenn ein Museum für zeitgenössische Kunst eine Ausstellung mit dem Titel “Deutsch!” organisiert, dann mag das erst einmal provokant anmuten. Ziel der Werkschau ist dabei jedoch keine Deutschtümelei oder die Bestätigung klischeebeladener Bilder. Vielmehr soll im Subtext das Ausrufezeichen als Fragezeichen verstanden und ein Raum für Diskussionen geschaffen werden.
Zu diesem Zweck versammelt die Ausstellung Arbeiten von 20 Künstler:innen, die sich auf ihre je eigene Weise mit der Geschichte und mit Motiven beschäftigen, die mit Deutschland assoziiert werden oder nationale Stereotype zur Disposition stellen.

Aufgeteilt ist die Ausstellung in fünf Themenblöcke. Der Rundgang beginnt mit Werken zu Tradition und Alltag. Hier treffen Gemälde von Literaturklassikern, Reisepässen und dem Grundgesetz (Anna Ley) auf gemalten Toast Hawaii und Leberkäse (Albrecht/Wilke). Zeitungsartikel (Peter Piller, Max Kersting) gesellen sich zu Räuchermännchen (Max Martinetz) und Fußballbildchen (Kai Fischer). Dieser Bereich soll einen humorvollen Einstieg bieten, der aber auch schon erste Diskussionen zulässt. Kann man eine nationale Identität wirklich auf kulinarische Produkte reduzieren?

Im Bereich gebaute Umwelt werden sowohl die Provinz (Andy Heller, Peter Piller) als auch die Shoppingcenter im Osten Berlins (Alexander Gdanietz) verhandelt, aber auch das klassisch süddeutsche Häuslebauen im Allgemeinen (Karla Zipfel).

Der Bereich Deutsche Landschaft offenbart mehr Politik als es den Anschein haben mag. Sie wird zur fiktiven Kulisse für die Werbung (Jaemin Lee), ist Schauplatz der Rüstungsindustrie (Bianca Patricia Isensee), ist Ort für FKK aber auch für eine Überhöhung der Geschichte (Antonia Alessia Virginia Beeskow, Jens Klein).

In Bereich Deutsche Geschichte geht es dann auch um die Schattenseiten: NSU und RFA (Andreas Mühe) stehen neben Rostock-Lichtenhagen (Jody Korbach) oder der dunklen Seite von Hugo Boss (Nicholas Warburg). Zu sehen ist auch, wie sich Populismus in zärtliche Gesten deutscher Politiker:innen zeigt (Michael Schlecht & Emanuel Aeneas Megersa).

Der fünfte Bereich ist ein offener Parcours. Mit dem Museum verbundene Personen wurden eingeladen, ihren Beitrag auf die Frage „Was ist typisch deutsch“ einzureichen. Antworten von Personen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Nation bieten ein breites Bild von Meinungen und Ideen. Drei leere Sockel dürfen vom Publikum bespielt werden und laden ein, das Thema weiterzudenken.

Mit Werken von:
Albrecht/Wilke, Antonia Alessia Virginia Beeskow, Andy Heller, Kai Fischer, Alexander Gdanietz, Bianca Patricia Isensee, Max Kersting, Jens Klein, Jody Korbach, Jaemin Lee, Anna Ley, Maximilian Martinetz, Andreas Mühe, Peter Piller, Michael Schlecht & Emanuel Aeneas Megersa, Nicholas Warburg, Karla Zipfel

Kunstmuseum Heidenheim
Marienstr. 4 / 89518 Heidenheim
Öffnungszeiten: Di – So: 11 – 17 Uhr / Mi: 13 – 19 Uhr
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Stadtrundgang und Führung im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadt Karlsruhe, Kowarsch
 
Stadtrundgang und Führung im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
Stadtrundgang zur Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum

Am Sonntag, 22. März 2026, um 15 Uhr bietet das Stadtmuseum einen Stadtrundgang unter dem Titel „Gemalte Stadtgeschichte(n): Von inspirierenden Motiven und verborgenen Geschichten“ an. Bei dieser Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais nimmt Georg Hertweck die Teilnehmenden mit auf einen kurzweiligen Spaziergang durch die Karlsruher Innenstadt. Dabei werden ausgewählte Kunstwerke aus der Ausstellung an ihren originalen Schauplätzen vorgestellt und Einblicke in die überraschenden „verborgenen“ Geschichten hinter den Motiven vermittelt.

Treffpunkt für die etwa eineinhalbstündige Führung ist die Akademiestraße 26. Die zurückzulegende Strecke beträgt rund 2,7 Kilometer. Eine Anmeldung ist bis 20. März erforderlich unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721 133-4231. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Führung durch „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum

Am Sonntag, 29. März, um 15 Uhr führt Kira Kokoska durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich überraschende Geschichten verbergen, die vielfältige Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Blick in die Ausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais.
© Stadt Karlsruhe, Kowarsch
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Neue Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war
© Pfinzgaumuseum Karlsruhe
 
Neue Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war" im Pfinzgaumuseum
1894 zog das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach ein und nutzte die Karlsburg, einst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach, als neue Stammgarnison. Die Soldaten mit den dunkelblauen Uniformen prägten fortan das Stadtbild und es fand ein reger Austausch zwischen dem Militär und der Bevölkerung statt. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs blieb die Einheit in Durlach stationiert. Mit der Sonderausstellung widmet sich das Pfinzgaumuseum erstmals diesem spannenden Kapitel der Durlacher Militärgeschichte und präsentiert in seiner neuen Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ vom 14. März bis 20. September 2026 vielfältige historische Schätze aus den eigenen Beständen, aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt sowie aus der Sammlung Widmann, aus der zahlreiche und besonders kostbare Objekte stammen.

Historische Fotografien und Pläne führen vor Augen, wo sich in Durlach früher Einrichtungen des Train-Bataillons befanden. Eine Vielzahl an Objekten wie Uniformen, Pickelhauben und Säbel lädt dazu ein, die Aufgaben, die Ausrüstung und den Alltag der Soldaten kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher können anhand zahlreicher persönlicher Gegenstände wie Reservistenkrügen oder Fotoporträts erfahren, wie die Erfahrung der eigenen Dienstzeit und der Stolz auf das Bataillon in der Erinnerungskultur gepflegt wurden. Auch einzelne Soldatenschicksale während des Ersten Weltkriegs und das nachfolgende Ende Durlachs als Militärstandort können nachvollzogen werden.

Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro, ermäßigt ein Euro.

Bei einer Kuratorinnenführung am Sonntag, 15. März, um 15 Uhr führt Dr. Christiane Sutter durch die Sonderausstellung und vermittelt spannende Einblicke in eine vergangene Zeit, in der die Karlsburg als Kaserne diente und blau-uniformierte Soldaten ein alltäglicher Anblick auf Durlachs Straßen waren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Das Foto der Reitbesichtigung beim Badischen Train-Bataillon Nr. 14 ist in der Ausstellung zu sehen.
© Pfinzgaumuseum Karlsruhe
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 16. bis 22. März
(Kalenderwoche 12)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Führung am Mittwoch, 18. März, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Pia Micheel verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin: von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Perspektivwechsel: Norsingen als Heimat
Beim „Perspektivwechsel“ am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr erhalten Interessierte einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Das Gespräch mit Hermann-Joseph Krieg, Ortsvorsteher von Norsingen, widmet sich dem 17-teiligen Zyklus „De Norso“ von Artur Stoll: Kann Norsingen in den Werken erkannt werden? Drücken die Gemälde ein Heimatgefühl aus? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Augustinermuseum

Orgelmusik im Augustinermuseum
Auf dem größten Ausstellungsobjekt des Augustinermuseums am Augustinerplatz, der Welte-Orgel, spielen am Samstag, 21. März, um 12 Uhr Studierende der Hochschule für Musik Freiburg. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Gespräch: Nicht nur Vögel legen Eier
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Familien mit Kindern ab 4 Jahren am Sonntag, 22. März, um 14 Uhr in die Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ ein. Mitarbeitende der Reptilienauffangstation geben an einer Info-Station spannende Einblicke in die Biologie von Schildkröten, Echsen und Schlangen. Einige ihrer Schützlinge kann man dabei hautnah erleben. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
 
 



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