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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 7. September bis 13. September | (Kalenderwoche 37)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Ferienangebot für Kinder: Ab aufs Spielfeld!
Auf die Plätze, fertig... los! Beim Ferienprogramm am Donnerstag, 10. September, um 10.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, entdecken Kinder von sechs bis sieben Jahren die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“. Dabei heißt es: hinschauen, ausprobieren und hinterfragen. Was bedeuten Spielregeln im Sport und Alltag? Müssen Bälle rund sein? Wozu einen Turnschuh auf dem Kopf balancieren? Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 7. September, unter museumspaedagogik@freiburg.de.
Archäologisches Museum Colombischlössle,
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Augustinermuseum
Aktionstag: Tag des offenen Denkmals
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr öffnen das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, und erstmals auch das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei freiem Eintritt ihre Türen. Bei spannenden Führungen und Mitmachaktionen erkunden Groß und Klein die historischen Gebäude und finden heraus, warum Denkmale heute so wichtig sind. Das diesjährige Motto lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles.
Museum Natur und Mensch
Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
| © Mathilde Tijen Hansen | | | | | Zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz - Ausstellung "Gute Aussicht | Das Kunstmuseum Karlsruhe setzt anlässlich des „1. Festivals der Fotografie, Poesie und KI“ (9.–13. September 2026) in Neustadt an der Weinstraße seine Kooperation mit „gute aussichten“, dem renommierten Nachwuchsförderpreis für junge Fotografinnen und Fotografen in Deutschland, fort.
Vom 10. September bis 25. Oktober 2026 präsentiert es im Projektraum die Gruppenausstellung „gute aussichten – analog*digital*synthetisch*“: Die Arbeiten von Maximilian Gessler, Mathilde Tijen Hansen, NiKA, Vanessa Amoah Opoku und Robin C. Wolf bewegen sich im Spannungsfeld zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz.
In „Das analoge und das digitale Grau“ (2025) demonstriert Maximilian Gessler den Verlust von Details in der digitalen Fotografie, während Vanessa Amoah Opokus KI-Videoarbeit „Nichts als Solide“ (2021) einen poetisch anmutenden Spaziergang durch eine Stadtlandschaft zeigt. Dass ein Stadtbild mittels analoger Fotografie nichts an Sogwirkung verloren hat, wird an Mathilde Tijen Hansens Schwarzweiß-Serie „Sonnenallee“ (2024) deutlich.
Robin C. Wolf dreht den Spieß schließlich um, wenn er in seiner Arbeit „Prompt: Me“ (2024) in die Rolle der KI schlüpft und aus den „Prompts“ Anderer Objekte, Collagen und ein Triptychon kreiert. In ihrer Videoinstallation „digital_dopamine“ (2024) fokussiert NiKA auf die Mechanismen der Sozialen Medien und erprobt diese in verschiedenen Rollen.
zum Bild oben:
Immer noch relevant: Rein analoge Fotografie, hier im Rahmen der Serie "Sonnenallee" von 2024 der Künstlerin Mathilde Tijen Hansens
© Mathilde Tijen Hansen | | Mehr | | | |
| | | | | | Farbenfrohe Vielfalt im Wintergarten der Wilhelma | Chili-Ausstellung bringt Farbe und Schärfe in den Spätsommer
Von mild und fruchtig bis rekordverdächtig scharf: Ende August 2026 hat in der Wilhelma die diesjährige Chili-Ausstellung begonnen. Im Wintergarten der historischen Gewächshauszeile präsentieren die Gärtnerinnen und Gärtner des Zoologisch-Botanischen Gartens eine Vielfalt von rund 80 Chilisorten sowie mehrerer Wildformen. Inmitten des üppigen Grüns von Bananenstauden und Palmen leuchten ihre Früchte in Gelb, Orange, Rot, Violett und beinahe Schwarz. Wilhelma-Gärtnerin Fenja Baumgärtner zeigt sich zufrieden: „Für viele Pflanzen war die Hitze der vergangenen Wochen eine große Beanspruchung. Unseren Chilis haben die hohen Temperaturen aber nicht geschadet – ganz im Gegenteil. Sie sind besonders gut gewachsen. Dieses Jahr haben wir außerdem einige Sorten im Programm, die wir schon lange nicht mehr gezeigt haben, deren Samen aber noch bei uns lagerten. So haben wir zum Beispiel wieder Pflanzen der Sorte Capsicum annuum Spanish Pepper Yellow oder der Wildform Capsicum eximium herangezogen.“ | | Mehr | | | |
| | | | | | Schwarzwaldbereich im Augustinermuseum wochenweise geschlossen | Immersive Rauminstallation noch bis Sonntag, 6. September, zu sehen
Der Schwarzwaldbereich im Augustinermuseum wird ab Montag, 7. September, umgestaltet. An Samstag, 10. Oktober, ist er wieder für Besuchende zugänglich.
Noch bis Sonntag, 6. September, können sich Gäste hier einem traditionellen Hochzeitszug anschließen oder durch verschneite Winterlandschaften stapfen. In einer immersiven Rauminstallation erwachen Gemälde und Objekte aus der Sammlung um sie herum zum Leben. Sie erzählen von regionalem Brauchtum, handwerklichen Innovationen, Umweltthemen und der Entwicklung des Tourismus. | | | | | |
| © Stadtarchiv Karlsruhe | | | | | "Weinbrenners verlorene Bauten" | Kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs
Eine kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs von Dienstag, 1. September 2026, bis Donnerstag, 28. Januar 2027, zeigt anhand von Fotos und Grafiken verschwundene Bauten Weinbrenners. Anlässlich dessen 200. Todestags erinnert die Ausstellung an Weinbrenners große Werkvielfalt. Jenseits des wiederhergestellten Marktplatzes mit seinen vorbildlichen klassizistischen Bauten blieb davon fast nichts erhalten.
Rund 25 Jahre wirkte Friedrich Weinbrenner (1766-1826) als badischer Baudirektor in Karlsruhe und hatte dabei unterschiedlichste architektonische Aufgaben. Er war verantwortlich für die Schaffung repräsentativer Gebäude für die aufstrebende Residenzstadt, darunter das erste Hoftheater am Schlossplatz, entwarf vornehme Palais, war zuständig für Infrastrukturbauten und errichtete zahlreiche bürgerliche Wohnhäuser.
Die Foyerausstellung kann innerhalb der Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Markgrafenstraße 29 kostenfrei besucht werden.
zum Bild oben:
Symbolbild zur Foyerausstellung "Weinbrenners verlorene Bauten" im Stadtarchiv Karlsruhe
© Stadtarchiv Karlsruhe | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 31. August bis 6. September | (Kalenderwoche 36)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum Natur und Mensch
Pilzberatung
Welche Pilze sind schmackhaft, welche giftig? Am Montag, 31. August, von 16 bis 18 Uhr können Pilzsammler*innen in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15, ihre Funde Pilzsachverständigen vorlegen und sich informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Ferienprogramm: Mit Tunika und Schild durch die Römerzeit
Beim Ferienprogramm am Dienstag, 1. September, von 10 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, tauchen Kinder von 7 bis 10 Jahren in die Welt der Römer ein. Im „Legionärslager“ entdecken sie die Ausrüstung der Soldaten, spüren das Gewicht eines Kettenhemdes und erfahren, was auf langen Märschen über die Alpen mitgeführt wurde. Anschließend besuchen sie ein römisches Gutshaus und lernen den Alltag einer römischen Familie kennen. Zum Abschluss gestaltet jedes Kind sein eigenes römisches Legionärsschild – bereit für das nächste Abenteuer! Die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 30. August, um 15 Uhr unter museumspaedagogik@freiburg.de erforderlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Pilates
Am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a! Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Freya Guddas-Nebelung gibt diesmal einen Einblick in das Ganzkörpertraining Pilates, das Kräftigung und Beweglichkeit verbindet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
LeseLounge: Heinzl Spagl liest aus David Diops „Nachts ist unser Blut schwarz“
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz verwandelt sich am Freitag, 4. September, von 17.30 bis 19 Uhr in eine LeseLounge. Der Schauspieler Heinz Spagl liest aus dem Roman „Nachts ist unser Blut schwarz“ des französisch-senegalesischen Autors David Diop. Der Text gibt Einblick in das Innenleben eines Senegalschützen, der im Ersten Weltkrieg an der Seite seiner französischen Kameraden in Lothringen gegen die feindlichen Deutschen kämpfte. Die Soldaten aus den Kolonien wurden dabei gezielt als „Wilde“ im Kampf gegen den Feind inszeniert. Diop macht die entmenschlichenden Erfahrungen des Krieges aus der Perspektive eines „Fremdkörpers“ in einem anderen Land erfahrbar. Im Anschluss an die Lesung schlägt Isabel Herda eine Brücke zu der von ihr kuratierten Ausstellung „Marcel van Eeden. 6. August 1870“. Das Veranstaltungsticket kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Treffpunkt ist im Freundeskreis-Auditorium.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung für Groß und Klein: Hinter den Fassaden
Wie veränderte sich das Leben in der Nazi-Zeit in Freiburg? Bei der Führung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr bekommen Interessierte ab 8 Jahren Einblick in die Dauerausstellung. Das Angebot richtet sich vor allem an Familien mit Kindern, ist jedoch für alle buchbar. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. | | | | | |
| | | | | | Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit | Führungen durch die Ausstellung im Stadtarchiv Freiburg
Das Stadtarchiv Freiburg lädt am Mittwoch, 2. September, um 15 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Studioausstellung „Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit“ ein (Stadtarchiv Freiburg, Neuer Messplatz 5a). Florian Hoffmann, Leiter des Stadtarchivs, führt durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Maximilian Dortu wurde 1826 in Potsdam geboren und starb mit nur 23 Jahren in Freiburg. Am 31. Juli 1849 wurde er auf dem Alten Friedhof in der Wiehre „wegen Kriegsverrats“ hingerichtet. Bis heute bewegt sein Schicksal viele Menschen in Freiburg.
Die letzten beiden Jahre seines kurzen Lebens widmete Dortu dem Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit – zunächst in seiner brandenburgischen Heimat, ab Mai 1849 als Mitstreiter der Badischen Revolution. Nach seinem Tod wurde er von Weggefährten schnell zum „Helden“ und „Märtyrer“ verklärt. In Freiburg entwickelte er sich zu einer Symbolfigur der revolutionären Bewegung von 1848/49.
Die Ausstellung im Stadtarchiv zeigt wichtige Stationen seines Lebenswegs, stellt Verbindungen zu weiteren Akteuren der demokratischen Bewegung her und ordnet die Ereignisse in die Freiburger Revolutionsgeschichte ein. | | | | | |
| © 2026, ProLitteris, Zürich / Foto: Ralph Feiner, Malans | | | | | Kunst und Kultur zwischen September und November | Bewährte Klassiker und kreative Impulse für die Herbstmonate im neuen Begleitprogramm vom Forum Würth Arlesheim.
Den Auftakt ins Programm bildet am 20. September das Sonntagsatelier «Stempelwesen». Knöpfe, Trinkhalme und andere Alltagsmaterialien werden zu Druckstempeln umfunktioniert und mit etwas Fantasie und Neugierde entstehen daraus originelle Tierwesen auf dem Papier. Nur sieben Tage später und bereits zum achten Mal findet am 27. September der beliebte Kunst.Hand.Werk. Markt statt. Handgefertigte Textil- und Papierarbeiten, Illustrationen, Keramiken oder Schmuck können an diesem Tag direkt von den freien Kunstschaffenden vor Ort erworben werden. Ein kostenloser Upcycling Workshop unter der Anleitung von Ursina Gloor, vom Verein Arlesheim Kreativ, sowie Snacks und Getränke, runden das Sonntagserlebnis ab. Im Oktober ist das Forum Würth Arlesheim erstmals Teil des TRIO Festivals – dem inklusiven Kulturfestival im Dreiländereck: Das inklusive Ensemble TANZflug zeigt am 11. Oktober KALEIDOSKOP, eine Tanzperformance über kollektive Formen und individuelle Eigenständigkeit, die sich im Spannungsfeld von Nähe, Distanz und Verbindung bewegt. Im Anschluss sind Menschen mit und ohne Behinderung dazu eingeladen im «DanceAbility» Workshop gemeinsam in Bewegung zu treten. Nur eine Woche später, am 18. Oktober, gastiert das inklusive Tanztheater Öflingen im Forum Würth Arlesheim und lädt mit dem Stück «Der Traum, den es nicht gibt» auf eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit ein. Im Workshop «TETRA PAK®-DRUCK» am 22. Oktober wird mit Alltagsmaterialien experimentiert. Anstelle von Druckplatten nutzen die Teilnehmenden ausrangierte Verpackungen. Schneiden, ritzen, prägen, drucken – im kreativen Prozess werden die vielfältigen Möglichkeiten des Materials erkundet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Neugierde, Offenheit und Lust am Gestalten genügen.
Eine Woche vor Halloween findet das Sonntagsatelier «Gruselspass» statt. Egal ob Gross oder Klein, alle sind willkommen, um für eine Stunde mit unterschiedlichen Drucktechniken Gruselmotive wie tanzende Skelette, freche Fledermäuse oder haarige Spinnen zu gestalten.
Am 1. November besteht die Möglichkeit, an einer Führung im Historischen Museum Basel teilzunehmen, welche die Hintergründe des Basler Totentanzes beleuchtet und dessen Einfluss auf das künstlerische Schaffen von HAP Grieshaber aufzeigt. Am Wochenende darauf ist das Forum Würth Arlesheim zu Gast in der Basler Papiermühle. Anlässlich des Wochenendes der Graphik werden spielerische Aktivierungen geboten, welche von den Werken und der Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» inspiriert sind. Der November ist in vielen Kulturen ein Monat des Erinnerns und lädt dazu ein, sich mit der Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Passend dazu zeigt das Forum Würth Arlesheim am 12. November den Film «Yalom’s Cure», ein eindrucksvolles Porträt über den amerikanischen Psychiater und Bestsellerautor Irvin D. Yalom. Der Film regt dazu an, dem Thema Tod offen zu begegnen – und gerade darin neue Perspektiven auf das Leben zu entdecken. Neu startet am 19. November die Veranstaltungsreihe «Akzente», in der Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen persönliche Perspektiven auf die Kunstwerke und ausgewählte Themen der Ausstellung eröffnen. Den Auftakt bildet die Führung mit Historiker Franz Egger. Als Experte für den Basler Totentanz nimmt er die Teilnehmenden mit auf eine Reise zu den Hintergründen dieser historischen Bildfolge. Den Abschluss im Programm bildet am 25. und 26. November das beliebte Adventskranzbinden. Unter der Anleitung von Charlotte Huwyler können auch in diesem Jahr traditionelle oder aussergewöhnliche Kränze gebunden und dekoriert werden, um sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen.
Im Forum Würth Arlesheim ist aktuell und bis am 2. Mai 2027 die Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» zu sehen. Es ist die erste Einzelausstellung mit Werken von HAP Grieshaber aus der Sammlung Würth in der Schweiz. Zu sehen sind ausgewählte Werke (Holzschnitte, Gemälde, Bücher, Zeitschriften, Plakate und Fotografien) aus den 1960er- bis 1980er-Jahren, darunter bedeutende Werkgruppen wie der «Totentanz von Basel» und der «Osterritt».
In thematischen Schwerpunkten werden seine gesellschaftspolitischen Arbeiten, seine musisch und lyrisch inspirierten Werke sowie seine persönlichen «Malbriefe» und eine Serie von Selbstporträts erkundet. Die Ausstellung macht dabei erfahrbar, wie der «Einschnitt» bei Grieshaber sowohl gestalterische Geste als auch Haltung ist – ein pointierter Ausdruck zwischen Protest, Poesie und geistiger Tiefe.
Begleitend zur Ausstellung gibt es weiterführende Aktivierungen, die dazu einladen, sich vertieft mit dem Künstler und seinem Schaffen auseinanderzusetzen.
Parallel dazu ist die Ausstellung «Resonanzen» vom 19. Bis 30. August im Forum Würth Arlesheim zu sehen. Die Ausstellung zeigt 70 Arbeiten von 21 Kunstschaffenden aus dem Machwerk Liestal des Vereins für Sozialpsychiatrie Baselland. Inspiriert von den Werken und der Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» haben die Kunstschaffenden eigene künstlerische Positionen erarbeitet, deren verbindendes Element die Drucktechnik ist. Resonanz wird so als offener Prozess erfahrbar – als persönliche Spur, als Annäherung und als individueller künstlerischer Ausdruck.
«HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth»
28. April 2026 – 02. Mai 2027
«Resonanzen» in Kooperation mit dem Machwerk Liestal
19. August bis 30. August 2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
kunst.wuerth-ag.ch
Forum Würth Arlesheim
Das 2003 eröffnete Forum Würth Arlesheim zeigt wechselnde Ausstellungen, hauptsächlich auf Basis der Sammlung Würth mit ihren über 21’000 Werken.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
Alle Aktivitäten des Forum Würth Arlesheim sind Projekte der Würth AG.
zum Bild oben:
HAP Grieshaber, Das blaue Paar, aus der Mappe: «Baumblüte», 1963
Holzschnitt auf Velin; Probedruck, 70 x 69,5 cm
Sammlung Würth, Inv. 11714
© 2026, ProLitteris, Zürich / Foto: Ralph Feiner, Malans | | Mehr | | | |
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