|
|

Museums - und Ausstellungstipps
Sonderausstellung "Insekten" im Museum Mensch & Natur in Freiburg (c) P.Seeger | | | | | Städtische Museen Freiburg: Von der Steinzeit bis zur Gegenwart | | Eine Stadt, fünf Museen: In Freiburg haben Kulturfans auf der Durchreise die Qual der Wahl. Wer länger bleibt, kann sich auf eine Zeitreise von den ältesten Kunstwerken Südbadens bis zur zeitgenössischen regionalen Kunst begeben. Angefangen bei altsteinzeitlichen Frauenstatuetten und Artefakten aus der Kelten- und Römerzeit im Archäologischen Museum Colombischlössle über die Kunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert im Augustinermuseum hin zu den Werken des 20. und 21. Jahrhunderts im Museum für Neue Kunst. Mit der Erdgeschichte und den geologischen Besonderheiten und Lebensräumen der Region befasst sich das Museum Natur und Mensch. Und seit 2025 lädt das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus zur Auseinandersetzung mit der lokalen NS-Geschichte ein. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 13. bis 19. April | (Kalenderwoche 16)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Film und Gespräch: „Marco, the Invented Truth“
Die Reihe „HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi“ geht weiter: Am Mittwoch, 15. April, von 19.30 bis 21.45 Uhr ist der spanische Spielfilm „Marco“ (2024) zu sehen. Die Regisseure Aitor Arregi und Jon Garaño erzählen die Geschichte eines Mannes, der sich jahrelang als Holocaust-Überlebender ausgab. Erst die Recherchen eines Historikers widerlegen diese „erfundene Wahrheit“. Die Handlung ist inspiriert von wahren Begebenheiten. Der Film wird im Kommunalen Kino, Urachstraße 40, in Originalsprache mit Untertiteln (OmU) gezeigt. Tickets gibt es dort zum regulären Kino-Eintrittspreis.
Museum für Neue Kunst
Jour Fixe: Im Gespräch mit Sandra Eades und Reinhard Klessinger
Beim Jour Fixe am Donnerstag, 16. April, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, sind die Malerin Sandra Eades und der Bildhauer Reinhard Klessinger zu Gast. Das Künstlerpaar spricht über die e&k Stiftung. Ausgehend von einer sehr persönlichen Sammlung liegt der Schwerpunkt ihrer Stiftung seit 2018 auf Werken von Künstlerkolleg*innen zur Förderung visueller Kunst. Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat des Fördervereins. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Kinder führen Kinder: Als das Mammut zu schwitzen begann
Die jungen Kulturlots*innen nehmen Kinder ab 6 Jahren am Samstag, 18. April, um 15 Uhr mit durchs Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Bei der interaktiven Reise in die Steinzeit erkunden sie, wie sich das Leben der Menschen veränderte, als „das Mammut zu schwitzen begann“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen, diese benötigt ebenfalls eine Eintrittskarte und ein Gratis-Ticket.
Augustinermuseum
Führung: Zukunfts(t)räume
Das Augustinermuseum lädt am Samstag, 18. April, um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel“ im FREI_Raum ein. Die Teilnehmenden erkunden die Geschichte des Hauses und entdecken, welche Fragen das Museum heute und morgen bewegen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus 12 Euro Eintritt, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34. | | | | | |
| © Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung | | | | | Generation 1700. Zeichnen an der königlichen Akademie in Paris | 17.4. – 30.8.2026 im Graphik-Kabinett
Die Ausstellung »Generation 1700« widmet sich dem Zeichenunterricht an der »Académie royale de peinture et de sculpture«, der Königlichen Akademie in Paris, und verdeutlicht mit größtenteils erstmals gezeigten Werken, wie die bedeutendsten Künstler der französischen Aufklärung ihr Studium der Anatomie mit künstlerischem Ausdruck verbinden. Anlässlich des 75. Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft wird der Blick auf eine Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche gerichtet, in der das Zeichnen selbst zum Medium aufgeklärter, revolutionärer Freiheit wird.
Wie lernt man, den menschlichen Körper zu zeichnen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung »Generation 1700«, die sich dem Zeichenunterricht an der »Académie royale de peinture et de sculpture« widmet, der prestigeträchtigen Kunstakademie Frankreichs im 18. Jahrhundert – eine Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche: Während sich das Bürgertum im Zeichen der Aufklärung vom absolutistischen Hof emanzipiert, wird auch das Zeichnen selbst zum Medium der Befreiung. Junge Künstler bilden den menschlichen Körper nicht mehr nur ab, sondern studieren mit rationaler Erkenntnis die Anatomie und begreifen sie zugleich als Ausdruck individueller Ideen.
Anlässlich des 75. Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft, die 2026 gefeiert wird, beleuchtet die Staatsgalerie Stuttgart nun das Zeichnen nach dem lebenden Modell zwischen Disziplin, Wissenschaft und künstlerischer Entfaltung.
Im Zentrum der Ausstellung im Graphik-Kabinett steht Michel-François Dandré-Bardon (1700–1783), einer der bedeutendsten Künstler der französischen Aufklärung. Mit Verständnis für Anatomie und einem feinen Gespür für Bewegung und Stofflichkeit inszeniert er den menschlichen Körper in dramatisch komponierten Studien: buchstäblich vom Fuß über den Kopf bis zur ganzen Figur. Seine Werke zeigen eindrucksvoll, wie die strengen Prinzipien der Akademie fruchtbaren Boden für künstlerische Experimente bereiten.
Die Staatsgalerie besitzt einen der umfangreichsten Grafikbestände von Dandré-Bardon in Europa. Ergänzt wird die Präsentation mit Werken von Zeitgenossen wie Carle van Loo, Jean François de Troy, Charles Joseph Natoire und Nicolas Guibal. Anhand von rund 80 Zeichnungen, Druckgrafiken und Gemälden, die größtenteils erstmals gezeigt werden, ermöglicht die Ausstellung »Generation 1700« einen Blick in den Alltag der Akademie.
Gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
zum Bild oben:
Auf einem Steinblock liegender männlicher Halbakt, mit der einen Hand seinen Unterarm packend
Michel-François DandréBardon
um 1725
© Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung | | | | | |
| Große offene Halle der Orgelfabrik Durlach © Stadt Karlsruhe, M.Müller-Gmelin | | | | | Orgelfabrik Durlach: Ausschreibung für Kunstausstellungen 2027 | Das Kulturbüro der Stadt Karlsruhe vergibt erneut die Ausstellungsmöglichkeiten in der Orgelfabrik Durlach für das Jahr 2027. Kunstschaffende erhalten die Gelegenheit, ihre Arbeiten in den besonderen Räumlichkeiten des Kulturzentrums zu zeigen. Bewerbungen sind noch bis einschließlich 14. Juni 2026 möglich.
Zur Bewerbung eingeladen sind freischaffende bildende Künstlerinnen und Künstler mit abgeschlossener künstlerischer Ausbildung oder entsprechender Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Ebenso können sich Studierende der Karlsruher Kunsthochschulen bewerben. Die Orgelfabrik verfügt über eine großzügige Ausstellungshalle sowie mehrere kleinere Räume und eignet sich damit sowohl für großformatige Werke als auch für Installationen und performative Formate. Die offene Bauweise und das industrielle Ambiente verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre.
Über die Vergabe der Ausstellungsplätze entscheidet eine Fachjury auf Grundlage der eingereichten Unterlagen. Die Stadt Karlsruhe stellt die Räume kostenfrei zur Verfügung. Für Konzeption, Aufbau, Präsentation sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit sind die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler selbst verantwortlich. | | | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 6. bis 12. April | (Kalenderwoche 15)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Familienführung: Mit Würfelglück in die Römische Zeit zurück
Bei der Führung am Dienstag, 7. April, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, machen Familien mit Kindern ab 5 Jahren eine Reise in die Zeit der alten Römer. Wie die Legionäre erproben sie ihr Würfelglück und tauchen mit allen Sinnen in die damalige Lebenswelt am Oberrhein ein. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Vortrag: Nationalsozialistische Kommunalpolitik in Freiburg unter OB Franz Kerber
Franz Kerber: ein überzeugter Nationalsozialist und dennoch ein „normaler“ Freiburger Oberbürgermeister? In seinem Vortrag am Dienstag, 7. April, um 19 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, bricht Wulf Rüskamp mit derartigen Vorstellungen. Denn Kerbers Weg ins Rathaus war verbunden mit Gewalt, Rechtsbrüchen und der entscheidenden Unterstützung durch den NSDAP-Gauleiter Robert Wagner. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenlosen Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.
Museum für Neue Kunst
DJ-Event: Farbe – Material – Klang
Musik hören, chillen und schlendern durch die Kunst: Bei dem DJ-Event am Donnerstag, 9. April, von 17 bis 20 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, erwartet Interessierte ein besonderes Sound-Erlebnis. Im Laufe der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ konnten die Besuchenden auf die Frage „Welche Musik verbindest du mit den Werken von Olga Jakob und Artur Stoll?“ ihre musikalischen Assoziationen teilen. Die daraus entstandene Playlist gibt es an diesem Abend zu hören. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Augustinermuseum
Welte-Konzert: Die romantische Interpretationskunst
Beim Welte-Konzert am Samstag, 11. April, um 11 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz trifft Musikgenuss auf technische Raffinesse. Wolfgang Huller stellt die Funktionsweise des Reproduktionsflügels der Freiburger Firma M. Welte & Söhne vor. Die vorgeführten Musikstücke spiegeln die Interpretationskunst romantischer Pianist*innen wie Maria Avani-Carreras, Emil von Sauer, Carl Reinecke, Lazzaro Uzielli und Josef Lhévinne wider. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Tickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist die Welte-Lounge.
Museum Natur und Mensch
Ausstellung: „Vom Ei zum Küken“
Letzte Chance: Die beliebte Familienausstellung „Vom Ei zum Küken“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, endet am Sonntag, 12. April. Wer rund um Ostern noch einmal beim Schlüpf-Marathon mitfiebern und den flauschigen Hühner-Nachwuchs bewundern möchte, sollte sich also beeilen. Zudem gibt es jede Menge Spannendes über die Welt der Hühner und eierlegenden Tiere, eine verantwortungsvolle Nutztierhaltung sowie Feste und Bräuche zu entdecken. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. | | | | | |
| © Harald Wacker | | | | | Karlsruhe: Veranstaltungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im April | Buchvorstellung und Führung durch die Sonderausstellung mit kulinarischem Angebot
Am Donnerstag, 9. April 2026, um 18 Uhr stellen die Autoren Harald Wacker und Wolfgang Wegner ihr neues Buch „Abgeschlossen. Vergessene Orte in Karlsruhe und Umgebung“ vor.
Das Werk präsentiert außergewöhnliche Einblicke in Karlsruher Orte, die in Vergessenheit geraten sind, nicht mehr existieren oder inzwischen neue Nutzungen erfahren haben. Die fotografischen Arbeiten von Harald Wacker bilden zusammen mit den stimmungsvollen Texten von Wolfgang Wegner einen spannenden Blick auf das Karlsruher Stadtbild, das sich früher wie heute in einem stetigen Wandel befindet.
Die Buchvorstellung bietet zudem einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“, die ab 4. Juli 2026 im Stadtmuseum präsentiert wird.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Buchvorstellung ist kostenlos.
Führung durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum mit kulinarischem Angebot
Am Sonntag, 19. April 2026, um 15 Uhr führt Korinna Ammon durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich überraschende Geschichten verbergen, die vielfältige Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.
Zur Führung am 19. April, um 15 Uhr mit Korinna Ammon gibt es ein kulinarisches Zusatzangebot: Unter dem Titel „‚K‘ wie…Kultur, Kaffee und Kuchen“ gibt es für den Preis von 9,50 Euro Eintritt und Führung sowie ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee im Café Palais Max, vor oder nach der Führung. Der Kauf an der Museumskasse sowie die Einlösung im Café sind nur an diesem Tag möglich. | | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Karlsruhe: Programm des Kulturzentrums Orgelfabrik im zweiten Quartal | Das Kulturbüro Karlsruhe stellt das Programm der Orgelfabrik Durlach für das zweite Quartal 2026 vor. Von April bis Juni erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Angebot aus Ausstellungen, Musik und Theater.
Den Auftakt im April bildet die Ausstellung „…und ich dachte, Karlsruhe wäre flach“, 16. bis 26. April, Vernissage: 15. April, 19 Uhr, die sich mit verborgenen Infrastrukturen und den unsichtbaren Strukturen urbaner Räume auseinandersetzt. Im Mai folgt „Maybe fake is what I like“, 7. bis 17. Mai, Vernissage: 6. Mai, 19 Uhr, die die Wandelbarkeit von Erinnerung und die Grenzen zwischen Realität und Wahrnehmung thematisiert.
Im Anschluss findet „Between A and B“ statt, 28. Mai bis 7. Juni, Vernissage: 27. Mai, 19 Uhr - eine Ausstellung über Beziehungen zwischen Zeit, Raum und individuellen wie gesellschaftlichen Grenzen.
Kabarett, Theater und Improvisationsformat
Darüber hinaus bietet das Quartalsprogramm ein breites Spektrum an Veranstaltungen. Auf der Bühne sind unter anderem Kabarett, Theater und Improvisationsformate zu erleben, ergänzt durch Konzerte und musikalische Abende.
Das vollständige Programm mit allen Terminen und weiteren Informationen ist auf der Internetseite des Kulturbüros Karlsruhe zu finden.
Zum Bildoben:
In der Durlacher Orgelfabrik finden im zweiten Quartal Ausstellungen, Theater und Kabarett statt.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
| Das Hubbuch-Archiv im Kunstmuseum. © Anne-Sophie Stolz | | | | | Museumsarbeit live: Einblicke in den Hubbuch-Nachlass | Kunstmuseum Karlsruhe lädt ein
Einblicke in die Museumsarbeit
Während der Öffnungszeiten des Archivs (mittwochs und donnerstags 10 bis 17 Uhr) können Interessierte den Prozess der Inventarisierung miterleben und mehr über die Arbeit im Museum und im Archiv erfahren.
Zusätzlich können Besucherinnen und Besucher die umfangreiche Präsenzbibliothek zu Karl Hubbuch nutzen, sich Werke und Archivalien vorlegen lassen sowie den Forschungsnachlass des Kunsthistorikers Wolfgang Hartmann einsehen.
Monatliche Führungen ab April 2026
Ab dem 9. April bieten monatliche Führungen im Hubbuch-Archiv Einblicke in die Vielfalt des künstlerischen Nachlasses und laden zum Austausch über Leben und Werk des Künstlers ein.
Termine, jeweils 17 Uhr: 09.04.2026, 07.05.2026, 25.06.2026, 16.07.2026, 20.08.2026
Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt
Neue Perspektiven auf Karl Hubbuchs Werk
Karl Hubbuch (1891–1979) zählt zu den wichtigsten Vertretenden des Verismus und der Neuen Sachlichkeit in Deutschland. Nach seiner Entlassung als Professor der Badischen Landeskunstschule Karlsruhe (heute Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe) durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 arbeitete Hubbuch unter schwierigen Bedingungen weiter. Mit der Wiedereröffnung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste 1947 erhielt Hubbuch sein Professorenamt zurück, in welchem er bis 1957 tätig war.
Wolfgang Hartmann (1938–1999), der als Professor für Kunstgeschichte an der Karlsruher Universität (heute KIT) lehrte, setzte sich intensiv mit dem Karlsruher Künstler auseinander und hinterließ umfangreiche Materialien zu dessen künstlerischem Schaffen.
Sammlung und Forschung am Kunstmuseum Karlsruhe
Mit mehr als 1.500 Papierarbeiten und 33 Gemälden beherbergt das Kunstmuseum Karlsruhe den weltweit größten Bestand an Arbeiten Karl Hubbuchs. Die wissenschaftliche Aufarbeitung erfolgt im Hubbuch-Archiv im zweiten Obergeschoss. Bereits 2023 wurden in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung bei einer ersten Bestandsaufnahme 100 Werke ausgewählt und systematisch erschlossen.
Seit Oktober 2025 wird die Kooperation fortgesetzt: Ziel des Projekts ist die Inventarisierung und Digitalisierung des gesamten Nachlasses, die Vorbereitung einer Einzelausstellung im April 2027 sowie die Entwicklung neuer Vermittlungsformate. Dafür unterstützt die Wüstenrot Stiftung das Kunstmuseum Karlsruhe mit Mitteln in Höhe von bis zu 75.000 Euro. | | Mehr | | | |
|
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352
|
|
|