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 Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Florian Illies "Wenn die Sonne unter geht" | Im glühend heißen Sommer 1933 spitzt sich die politische Lage in Europa zu - und die der Familie Mann: Thomas und Katia Mann und ihre sechs Kinder sind nach abenteuerlichen Fluchten im Juni in dem verträumten Hafenort Sanary am französischen Mittelmeer gestrandet. Und jetzt wissen sie alle weder vor noch zurück.
Ein Ort, eine Familie, drei Monate bei dreißig Grad – »Wenn die Sonne untergeht« ist eine große Familienaufstellung: Kaum im unsicheren südfranzösischen Exil angekommen, will Thomas Mann eigentlich sofort wieder zurück in seine edle Münchner Villa. Sein Bruder Heinrich hingegen genießt die Freiheit des Südens. Dazwischen die sechs Kinder von Thomas und Katia: Der eine, Michael, spielt Tag und Nacht Geige, der zweite, Klaus, gründet eine Exil-Zeitschrift, die dritte, Elisabeth, badet und genießt die Zeit ohne Schule. Erika, die älteste, führt Regie und schmuggelt den Besitz der Manns aus München über die Grenze, Golo holt das Geld von den Konten und versorgt den vergessenen Hund. Und Monika? Sie bleibt einfach am Strand von Sanary liegen.
Florian Illies erzählt von der Trauer um den Verlust der Heimat und des Besitzes, der Angst vor den Plünderungen der Nazis, von Trotz und Leidenschaft. Von Wehmut und vom Überlebenswillen, obwohl die alte Welt einzustürzen droht. Und er erzählt von der großen Zerreißprobe zwischen Klaus und Erika und ihrem Vater Thomas.
S.Fischer Verlag 2025, 336 Seiten, € 26,00 (D)
ISBN: 978-3-10-397192-7 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 12. bis 18. Januar | (Kalenderwoche 3)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Expertenführung: Mensch Mammut!
Hans Oelze führt Interessierte im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 14. Januar, um 17.30 Uhr mit durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“. Die Tierwelt der Eiszeit und die Lebensgrundlage der Menschen in der Altsteinzeit sind eng miteinander verwoben. Archäologische Funde machen deutlich, dass es um weit mehr ging, als nur um Ernährung. Teilnehmende tauchen in die Welt der berühmten und weniger bekannten Eiszeittiere ein und erfahren, wie der Mensch in dieser scheinbar lebensfeindlichen Umwelt bestehen konnte. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Webtalk: Die dunkle Seite von Familienrecherche
Im nächsten Webtalk des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus am Mittwoch, 14. Januar, von 20.15 bis 22 Uhr geht es um die Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Nicola Hanefeld erzählt von Verwandten, die deutschsprachige tschechische Juden waren und von den Nazis ermordet wurden. Durch Recherchen tauchten beeindruckende Schriften von Familienmitgliedern auf, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet online statt über:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq
Museum für Neue Kunst
Jazz & Talk: Krischan Lukanow
„Jazz & Talk“ am Donnerstag, 15. Januar, von 19 bis 21 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist kein Konzert im klassischen Sinne. Der Saxofonist Niko Halfmann lädt regelmäßig Musiker*innen ein, die mehr zu erzählen haben als nur Noten. Diesmal ist Krischan Lukanow zu Gast. Er studierte Jazzsaxofon und Pädagogik an der Hochschule für Musik Basel und lebt seither beides: die Bühne und den Unterrichtsraum. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit „La Terrazza ad Arte“. Der Eintritt ist frei.
Augustinermuseum
Kostümführung: Kunstbetrachtung mit einem „Grafen von Freiburg“ Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Freitag, 16. Januar, um 17.30 Uhr zu einem Rundgang mit einem „Grafen von Freiburg“ ein. Angelehnt an die historischen Grafen aus dem Geschlecht von Freiburg-Urach stellt er Bezüge zwischen seiner mittelalterlichen Lebenswelt, den Skulpturen des Münsters und weiteren Kunstwerken her. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Ausstellungsansicht „MAL ER, MAL SIE“, Foto: Bernhard Strauss | | | | | Museum für Neue Kunst lädt zum Mitmachen ein | Besucher*innen gestalten Präsentation von Artur Stolls Gemälden um
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Donnerstag, 15. Januar, von 18 bis 19 Uhr dazu ein, an der Neuordnung des 17-teiligen Gemäldezyklus „De Norso“ von Artur Stoll mitzuwirken. Besucher*innen haben die Möglichkeit, unterschiedliche Anordnungen der Werke in einem Raummodell selbst zu erproben und darüber zu diskutieren. Die Kuratorinnen setzen die gemeinsam entwickelten Ideen im Anschluss direkt um und hängen die originalen Gemälde entsprechend neu. Die daraus entstehende Präsentation bleibt bis zur nächsten Umhängung am Donnerstag, 5. März, bestehen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Veranstaltung findet anlässlich der aktuellen Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“ statt, in der das Museum zwei Künstler*innen vorstellt, deren Werke aus unterschiedlichen Zeiten stammen, sich jedoch in einer grundlegenden Frage begegnen: Was ist Malerei – und was kann sie sein? | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek vom 12. bis 18. Januar | (Kalenderwoche 3)
Dienstag, 13. Januar, 10 bis 12 Uhr
Sprachcafé für Frauen (Stadtbibliothek)
Im Sprachcafé für Frauen am Dienstag, den 13, Januar, um 10 Uhr, können Frauen in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, in lockerem Rahmen Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 13. Januar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das von Mehr Demokratie e.V. entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Der Demokratie Dienstag findet am 13. Januar von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die digitale Sprechstunde findet am Mittwoch, 14. Januar von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, Donnerstag, 15. Januar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 14. Januar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 16 bis 17 Uhr
Geschichtenzauber (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, am Mittwoch, 14. Januar, um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest unsere Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 14. Januar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 15. Januar, 17 Uhr
Ausstellungseröffnung „Foto verbindet“ (Stadtteilbibliothek Haslach)
Am Donnerstag, 15. Januar, um 17 Uhr wird in der Stadtteilbibliothek
Haslach die Fotoausstellung „Foto verbindet“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des Workshops „20 Jahre Freiburger Jugendfotopreis“ und ist bis zum 12. Februar in der Stadtteilbibliothek Haslach zu den Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 16. Januar, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus Mulhouse (Münsterplatz)
Der Bibliobus aus Mulhouse steht am Freitag, 16. Januar, von 14.30 bis 16.30 Uhr wieder auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek. Mit dem Ausweis der Stadtbibliothek können Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache ausgeliehen werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 16. Januar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, stehen 4 Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 17. Januar, 13 bis 19 Uhr
Pen & Paper: Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspielverein Freiburg lädt am Samstag, 17. Januar, ab 13 Uhr zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Beim Rollenspiel „Pen & Paper“ geht es um das gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben „Stift und Papier“ werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren; Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Eintritt kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro); für Mitglieder des Rollenspielvereins ist er frei. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 | Politik – einfach erklärt: Neue Ausgabe der Unterrichtshandreichung „Mach´s klar!“
Zur Landtagswahl am 8. März 2026 ist jetzt eine neue Ausgabe von „Mach´s klar!“ erschienen. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die vierseitige Handreichung für den Unterricht ab sofort erhältlich.
Sie informiert über Grundlagen des Staatsaufbaus und Zuständigkeiten im föderalen System. Die Aufgabenverteilung zwischen Kommune, Land und Bund verdeutlicht Beispiele aus dem Alltag. Ein ganzseitiges Schaubild zeigt, wie die Wahl abläuft: Von der Stimmabgabe der Wahlberechtigten, die über die Sitzverteilung im Landtag entscheiden, bis hin zur späteren Regierungsbildung. Das neue Wahlrecht lässt sich über einen Lückentext erschließen. Er geht auf die Bedeutung von Erststimme und Zweitstimme ein, die bei dieser Landtagswahl erstmals zu vergeben sind. Ebenso wird die Absenkung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre thematisiert. Eine Zuordnungsaufgabe unter dem Titel „5 Gründe, wählen zu gehen“ regt zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Wahlrecht an. Fachbegriffe wie Ausgleichs- oder Überhangmandat werden verständlich erklärt.
Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen und Lückentexten ansprechend aufbereitet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter www.machsklar-lpb.de stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung: Arbeitsblätter mit Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps. Die Inhalte der Handreichung lassen sich damit aufgreifen und interaktiv vertiefen. Die Materialien eignen sich für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I, können je nach Thema aber auch in anderen Fächern eingesetzt werden. „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.
„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion, auch als Klassensatz, im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe zudem im PDF-Format zum Herunterladen bereit. | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
Die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Buchclubs der Stadtbibliothek Karlsruhe laden zum Austausch ein | Die Stadtbibliothek Karlsruhe lädt Literaturinteressierte ab 2026 zu zwei regelmäßig stattfindenden Buchclubs ein.
Der Krimi-Buchclub, geleitet von Jörg Mattusch (Stephanus Buchhandlung), widmet sich der Welt der Krimis und Thriller. In den Treffen werden Leseerfahrungen ausgetauscht, neue Autorinnen und Autoren vorgestellt und Lieblingswerke diskutiert. Die Zusammenkünfte finden jeweils am vierten Dienstag in ungeraden Monaten von 17 bis 18 Uhr statt.
Der Buchclub „Buchtipps“ knüpft an die erfolgreiche Buchtipp-Aktion der Stadtbibliothek an. Im Mittelpunkt stehen persönliche Empfehlungen von Kollegium und Kundschaft – Romane, Sachbücher oder Lyrik, die berühren und inspirieren. Die Treffen finden jeden dritten Mittwoch in ungeraden Monaten von 15:30 bis 16:30 Uhr statt.
Beide Buchclubs sind bereits 2025 gestartet und haben sich nun erfolgreich etabliert. Sie finden in der Zentrale im Neuen Ständehaus statt, sind kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung besuchbar. Die Stadtbibliothek Karlsruhe schafft damit Orte des Austauschs und der Inspiration für alle Literaturbegeisterten. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi | | | | | Museum Tinguely blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück | Das Museum Tinguely konnte im vergangenen Jahr 166.133 Eintritte verzeichnen. Mit diesem bestem Publikumsergebnis seit 1998 blickt das Haus auf herausragende zwölf Monate zurück. Nur in den ersten zwei Jahren nach der Eröffnung 1996 zählte die Institution noch höhere Besucherinnenzahlen. 2025 wäre der Schweizer Künstler Jean Tinguely 100 Jahre alt geworden. Das Museum nutzte den runden Geburtstag seines Hauskünstlers und bot unter dem Motto «tinguely100» mit mehreren Highlights ein Programm, das bei einem lokalen wie internationalen Publikum sehr positiven Anklang fand: Das grosse, publikumsnahe Geburtstagsfest am 22. Mai 2025 im Park und Museum, das ungewöhnliche Geisterbahn-Projekt Scream Machines sowie die erfolg-reiche Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone trugen wesentlich dazu bei, das Museum noch stärker als attraktives Ausflugsziel im vergangenen Jahr zu profilieren. Zusätzlich verhalfen Kooperationen im Rahmen der letztjährigen Grossveranstaltungen in Basel, dem Eurovision Song Contest und der UEFA Women’s EURO 2025, den allgemeinen Bekanntheitsgrad des Künstlers Jean Tinguely über den Kunstbereich hinaus zu erhöhen. Überdurchschnittlich viele Gäste kamen vor allem in den Sommerwochen ins Museum Tinguely und nutzten die Angebote und einzigartige Lage am Rheinufer. Der Entscheid, im Geburtstagsjahr viele Werke der Sammlung begleitet vom Restauratorenteam «on tour» zu schicken, erwies sich ebenfalls als richtig. Das Museum konnte somit europaweit Ausstellungen und Festivitäten unterstützen und auf diese Weise das innovative, spielerische und bis heute aktuelle und relevante Werk des Künstlers Jean Tinguely über die Schweiz hinaus würdigen.
Jean Tinguelys 100. Geburtstag: Basel feiert mit einer spektakulären Hommage
Mit rund 2.000 Gästen eröffnete das Museum Tinguely im Rahmen eines grossen Geburtstagsfestes am 22. Mai 2025 die Kunst-Geisterbahn Scream Machines. Das ambitionierte Gesamtkunstwerk erwies Tinguelys Werk Le Crocrodrome de Zig et Puce Referenz: Zusammen mit Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle hatte Tinguely 1977 für die Eröffnung des Centre Pompidou in Paris eine riesige, begehbare Skulptur mit einer integrierten Geisterbahn geschaffen. Für die Hommage zum 100. Geburtstag mietete das Museum Tinguely die historische Wiener Prater Geisterbahn von 1935 und installierte sie im Solitude Park vor dem Museum. Die jungen Künstler:innen Rebecca Moss und Augustin Rebetez gestalteten die zweigeschossige Bahn künstlerisch neu. Bereits Anfang August hatte die Sommerattraktion über 30.000 Gäste in ihren kleinen orginalen Wägelchen ratternd durch einen fantasievoll inszenierten Kunstparcours mit einer Vielzahl an überraschenden und humorvoll-skurrilen Werken geführt. Aufgrund des grossen Publikumserfolges wurde die Geisterbahn um drei Wochen bis zum 21. September 2025 verlängert. Mit der Vorarbeit des Museums-projektes und Teams konnte der Verein «Rettung und Erhalt der Original Wiener Prater Geisterbahn Basel» das Fahrgeschäft anschliessend übernehmen und an der Basler Herbstmesse
2025 wieder im ursprünglichen Zustand in Betrieb nehmen.
Julian Charrière – das Publikum taucht in ein immersives Museumserlebnis
86.018 Besucher:innen erlebten die Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone, die vom 11. Juni bis 2. November 2025 im Museum Tinguely gezeigt wurde. Dem französisch-schweizerische Künstler gelang es, das Publikum auf einen einzigartigen, sinnlichen Tauchgang in die schier unendlichen Tiefen der Ozeane mitzunehmen und die Besucher:innen an seinen Expeditionen, Abenteuern und künstlerischen Bildwelten auf immersive und poetische Weise partizipieren zu lassen.
Museum Tinguely lanciert wissenschaftliche Online-Zeitschrift und neue Publikation zum Künstler-Geburtstag.
Vom 20. bis 22. März 2025 organisierte das Museum in Basel eine internationale Konferenz unter dem Titel Jean Tinguely Revisited. Konferenzbeiträge bildeten die Grundlage für die neue, frei zugängliche Online-Zeitschrift Tinguely Studies, die nun frei zugänglich auf der Website des Museums ist und als zentrale Plattform für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Tinguelys Werk dient. Ebenso publizierte das Museum zum Geburtstag die neue Publikation. «l'univers tinguely – 15 Dimensionen im Œuvre von Jean Tinguely» die dazu einlädt, die beeindruckende Vielfalt von Tinguelys Lebenswerk anhand von rund 15 Themenkreisen und ausgewählten Werken neu zu entdecken (36 CHF, ISBN 978-3-96900-198-1).
Museum Tinguely: 30 Jahre Kulturengagement von Roche in Basel
Das Museum Tinguely ist 1996 anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Roche als Dank an die Bevölkerung Basels eröffnet worden. Niki de Saint Phalle, die Witwe von Jean Tinguely, hatte aus dem Nachlass des Künstlers über 50 Maschinen-Skulpturen und eine große Anzahl an Zeichnungen und Archivalien in die eigens dafür gegründete Jubiläumsstiftung eingebracht. Roche übernahm den Bau des Museums (Architekt: Mario Botta), brachte Werke aus eigenen Beständen ein und finanziert den Betrieb seither vollumfänglich. Das Museum hat in 30 Jahren über 135 Ausstellungen realisiert, die ausgehend von Tinguelys Ideenwelt ein weites Spektrum von Künstler:innen und Themen vorstellen. Ergänzt werden diese durch ein vielgestaltiges Programm aus Konzerten, Gesprächen, Performances und weiteren Angeboten, zu denen auch der Park, das Bistro und der Tinguely Beach zählen. Das Museum Tinguely lädt ein, Kunst aus ungewohnten Blickwinkeln spielerisch zu entdecken, aktuelle Fragestellungen in einem erweiterten Kontext zu diskutieren und den Ort mit seiner einzigartigen Lage am Rhein zu nutzen. Freude, Reflexion und (Wissens-) Austausch stehen dabei im Zentrum. Das Museum Tinguely versteht Kunst als umfassendes, alle Sinne aktivierendes Erlebnis.
Weiterhin zu sehen im Rahmen von «tinguely on tour»:
Schweiz: Musée d’art et d’histoire MAHF & Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle, bis 22. Februar 2026
UK: Hauser & Wirth, Somerset, Nike de Saint Phalle and Jean Tinguely, bis 1. Februar 2026
Allgemeine Informationen:
Öffnungszeiten: Di – So 11-18 Uhr, Do bis 21 Uhr
Website: www.tinguely.ch
Social Media: @museumtinguely | #museumtinguely | #tinguely100 | #artghosttrain
zum Bild oben:
Solitude Park am Tag des Geburtstagsfestes, 22. Mai 2025, mit Jean Tinguelys Schwimmwasserplastik, 1980
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Gala gegen Rechts | Vorderhaus Freiburg
Mittwoch, 21.01.26 // 19.00 Uhr
Mit einem vielfältigen Kulturprogramm setzt die Initiative Gesichter gegen Rechts ein deutliches Zeichen für Demokratie und Zivilcourage.
Gemeinsam mit zahlreichen lokalen Künstlerinnen wurde ein hochwertiges und abwechslungsreiches Bühnenprogramm zusammengestellt. Besucherinnen erwartet ein Abend mit Livemusik, Gesang, Tanz, Magie, Drag, Burlesque und Comedy, der unterhält und gleichzeitig Haltung zeigt. | | Mehr | | | |
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Sonstiges
every body (c) Bart Grietens | | | | | Theatertipp: every body | »Abhängen im Glitzerwald, oder: Die Geschichte vom Tisch, der zum Tanzpartner wird.«
Aus einem Händedruck blüht eine Blume auf. Aus einer Drehung stürzt sich ein Vogel herab. Aus einem Tisch wird ein Tanzpartner. Bewegung und Musik zaubern in every_body eine Welt voller Magie auf die Bühne. Sanfte Beats geben den Puls vor. Die Tänzer*innen Chia-Hung Chung und Charlotte Cétaire verbinden dazu Akrobatik und Zirkuskunst mit zeitgenössischem Tanz. Vor einem bunten Glitzerwald mit gelben und violetten Blumen spielen sie mit den Grenzen der Schwerkraft. Mit Humor und Leichtigkeit stellen sie die Welt infrage und zeigen: Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.
Tanz-Performance von Alexander Vantournhout / Not Standing.
Theater Freiburg, Kleines Haus
Deutsche Erstaufführung, Gastspiel
Nur am 16. Januar 2026 | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Pfinzgaumuseum | | | | | Zwei Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe | Laternenführung durch den historischen Dachspeicher
Bei der Laternenführung „Licht und Schatten“ am Sonntag, 4. Januar, um 17 Uhr wird der historische Dachspeicher der Karlsburg einmal ganz anders erlebbar: im Dunkeln! Ein stimmungsvolles Wechselspiel aus Licht und Schatten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Ziegeldach der Karlsburg. Ausgerüstet mit elektrischen Laternen folgen sie dem von Eva Unterburg geführten Rundgang durch die spannende Geschichte von Handwerk und Landwirtschaft in Durlach.
Bitte warme Kleidung anziehen, der Dachspeicher ist nicht beheizt. Die Führung ist kostenlos. Der Dachspeicher ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 2. Januar erforderlich unter: stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder Telefon 0721 133-4231.
Führung durch die verlängerte Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“ im Pfinzgaumuseum
Bei der Führung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr begleiten Interessierte Eva Unterburg auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds. Die Sonderausstellung wird bis zum 8. Februar 2026 verlängert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Symbolbild zur Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach
© Pfinzgaumuseum | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer "Schilddrüsenunterfunktion erfolgreich behandeln" | Wege aus dem Stimmungstief. So bringen Sie ihr Gewicht wieder in Balance
Alles Wissenswerte über die Funktion der Schilddrüse sowie über Ursachen, Symptome und Behandlung der Unterfunktion
Endlich nachhaltig abnehmen, gelassener und ausgeglichener werden – mit natürlichen Methoden und sanften Therapien
Übergewicht, Depressionen, Müdigkeit, niedriger Blutdruck oder ständiges Frieren sind häufige Beschwerden einer Schilddrüsenunterfunktion. Weil die Symptome breit gefächert sind, kann es oft dauern, bis die Erkrankung diagnostiziert wird. Und das, obwohl Störungen der Schilddrüse zu häufigsten Erkrankungen in Deutschland zählen. Dr. Andrea Flemmer liefert in diesem Ratgeber alle wichtigen Informationen, um den hormonellen Teufelskreis zu durchbrechen, nachhaltig abzunehmen und ausgeglichener zu werden. Zusätzlich gibt es Mood-Food-Rezepte mit vielen Glückshormonen sowie ganzheitliche Tipps für Heilkräuter und Gewürze, um sich dauerhaft gut zu fühlen.
Aus dem Inhalt:
Schilddrüsenunterfunktion: Das sollten Sie wissen
Lage und Aufbau der Schilddrüse
Die Hormone der Schilddrüse
Die richtige Ernährung: Leckere Rezepte mit viel Jod
Abnehmen trotz Schilddrüsenunterfunktion
Seelische Befindlichkeit und Schilddrüse – Zusammenhänge erkennen
Leckere Mood-Food-Rezepte mit viel Glückshormonen
Verlag humboldt 2018, 144 Seiten, € 19,99 (D), 20,60 (A)
ISBN 978-3-89993-887-6 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 5. bis 11. Januar | (Kalenderwoche 2)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Perspektivwechsel: er / sie
Die Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ am Donnerstag, 8. Januar, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, bietet einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“. Im Gespräch mit Simone Thomas – Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg – über Artur Stoll und Olga Jakob werden neue Details und Eindrücke sichtbar: Was trennt einen männlichen Künstler aus den 1980er-Jahren und eine zeitgenössische Künstlerin? Was haben sie gemeinsam? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Zeichnungsworkshop: Blumenpracht
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Samstag, 10. Januar, von 14 bis 17 Uhr zu einem Zeichnungsworkshop ein. Wie lässt sich eine bunte Blumenpracht in eine schwarz-weiße Skizze übertragen? Unter der Anleitung von Kunstvermittlerin Annelie Möller nähern sich die Teilnehmenden zeichnerisch mit Bleistift an die Blumenstillleben der Präsentation „Ins Licht gerückt!“ an. Das Material wird gestellt. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Vom Rohstoff zur Eiszeitkunst
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Besucher*innen am Sonntag, 11. Januar, von 11 bis 13 Uhr zu einer Matinee in die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Die Schau zeigt eiszeitliche Kunstwerke mit einer modern wirkenden Ausstrahlung. Bemerkenswert sind die Materialien, aus denen sie bestehen: Stein, Ton, Elfenbein, Geweih, Bernstein und Gagat. Der Archäologe und Archäotechniker Michael Kaiser stellt einige der Rohmaterialien vor und erläutert die damit verbundenen Besonderheiten in der Herstellung der Figuren. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Jazzduo Serhii Danych und Sebastian Spies. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum Natur und Mensch
Letzte Gelegenheit vor Ausstellungsende: Insekten-Dates
Bei den Insekten-Dates im Museum Natur und Mensch, Geberau 32, am Sonntag, 11. Januar, von 14.30 bis 16.30 Uhr können Neugierige ab 2 Jahren lebende Gespenstschrecken, Schaben und weitere spannende Krabbeltiere hautnah erleben. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Insekten – schillernd schön und tierisch wichtig“, die mit diesem Tag endet. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadtmuseum Karlsruhe | | | | | Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Januar 2026 | Führungen durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“
Am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr führt Kira Kokoska durch die neue Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen „verborgene Geschichten“ Einblicke in die Vergangenheit der Stadt und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Im Anschluss an diese Führung besteht ein kulinarisches Zusatzangebot: Unter dem Titel „‚K‘ wie…Kultur, Kaffee und Kuchen“ bietet das Café Palais Max für 9,50 Euro ein Stück Kuchen und ein Kaffeegetränk nach Wahl. Der Kauf an der Museumskasse sowie die Einlösung im Café sind nur an diesem Tag möglich.
Am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr findet eine weitere Führung durch die Ausstellung statt, mit Judith Göhre. Eine Anmeldung ist für beide Führungen nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „‚…von der Bevölkerung kaum wahrgenommen‘. Fotografien zur Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940“
Bei der Kuratorenführung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr führt Jürgen Stude (Förderverein Mahnmal zur Erinnerung an die nach Gurs deportierten badischen Jüdinnen und Juden e. V.) durch die Sonderausstellung „‚…von der Bevölkerung kaum wahrgenommen‘. Fotografien zur Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Dabei stellt er die aus insgesamt sieben Orten überlieferten Fotografien dieses NS-Verbrechens vor. Eintritt und Führung sind kostenlos.
Führung durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt“ im Stadtmuseum
Am Sonntag, 11. Januar, um 16.30 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum. Schlesigers Fotografien aus den Jahren 1950 bis 1990 spiegeln das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt wie auch Alltag, Freizeit und Arbeitswelt der Menschen wider. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung und der Vorführung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadtmuseum Karlsruhe | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 29.12.2025 bis 4.01.2026 | (Kalenderwoche 1)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 4. Januar, von 10.30 bis 12 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Zwischen Macht und Moral
Annegret Rieckmann vom Freundeskreis Augustinermuseum nimmt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 11 Uhr mit auf einen Rundgang durchs Haus am Augustinerplatz. Die vielfältigen Beziehungskonstellationen in den Darstellungen christlicher Altar-Bilder stehen dabei im Fokus. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. Nachbildungen von berühmten eiszeitlichen Figuren sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum Natur und Mensch
Familienführung: Spuren im Schnee
Wer ist im schneebedeckten Winterwald unterwegs? Familien mit Kindern ab 5 Jahren gehen bei einer Führung am Sonntag, 4. Januar, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, verdächtigen Tierspuren nach. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
Museum für Neue Kunst
Führung: MAL ER, MAL SIE
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht die Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
1955: Eine Frau telefoniert im Auto (c) Museum für Kommunikation Frankfurt | | | | | 100 Jahre unterwegs telefonieren | Digitale Präsentation und Pop-Up-Ausstellung zur Geschichte des Mobiltelefons
Am 7. Januar 1926 konnten die Menschen erstmals in einem fahrenden Zug auf dem Weg von Hamburg nach Berlin telefonieren. Die Funkstrecke zwischen einer parallel der Gleise verlaufenden Freileitung und einer Antenne auf dem Dach des Zuges umfasste nur wenige Meter, war damals aber eine technische Sensation. Sie erfüllte den lang gehegten Traum, unterwegs zu telefonieren – und steht am Anfang der mittlerweile 100-jährigen Historie des Mobiltelefons.
Drei Jahrzehnte später setzte sich die Erfolgsgeschichte der mobilen Kommunikation mit dem Autotelefon fort, nachdem die Bundespost 1958 den öffentlichen beweglichen Landfunk (öbL) einführte und dazu mehrere kleine Funknetze zum ersten flächendeckenden Mobilfunknetz der Bundesrepublik zusammenführte. 1988 folgten die ersten tragbaren Mobiltelefone, die außerhalb eines Fahrzeugs genutzt werden konnten. Sie leiteten das Zeitalter des „Handys“ ein. Heute ist das mobile Telefonieren nur eine Funktion unter vielen, doch auch der digitale Alleskönner Smartphone ist vor allem eines: ein Telefon für unterwegs.
Unter dem Titel „100 Jahre unterwegs telefonieren“ feiern die Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg das Jubiläum der Mobiltelefonie sowohl in einer digitalen Präsentation (Expotizer) als auch einer analogen Pop-Up-Ausstellung.
In der digitalen Präsentation wird die Geschichte des Mobiltelefons seit 1926 in sieben Kapiteln zusammengefasst – vom Zugtelefon über das Autotelefon bis hin zum Handy und den aktuellen Smartphones. Die Pop-Up-Präsentationen an allen drei Museen für Kommunikation zeigen anlässlich des Jubiläums eine kleine Auswahl historischer Mobiltelefone und ergänzen somit die virtuellen Inhalte.
Die digitale Präsentation ist ab dem 7. Januar 2026 über die Webseiten der Museen aufrufbar. Die Pop-Up-Präsentationen mit einer Laufzeit von circa fünf Monaten können ab dem 7. Januar 2026 in den Museen für Kommunikation in Berlin und Nürnberg besichtigt werden.
Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt die Exponate ab dem 14. Januar. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 22. bis 28. Dezember | (Kalenderwoche 52)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Tierische Gefährten
Lämmer, Ochsen, Esel und weitere Tiere gilt es am Sonntag, 28. Dezember, um 11 Uhr auf den mittelalterlichen Gemälden und Skulpturen im Haus am Augustinerplatz zu entdecken. Annegret Rieckmann vom Freundeskreis Augustinermuseum gibt dabei Hilfestellung und erklärt die Bedeutung der tierischen Gefährten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Sonntag, 28. Dezember, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. 23 Nachbildungen der berühmtesten eiszeitlichen Figuren und Flöten der Schwäbischen Alb sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum für Neue Kunst
Führung: MAL ER, MAL SIE
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 28. Dezember, um 15 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht eine Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Helmut Luft "Jenseits von 90" | Das Versagen des Körpers und die Reifung der Person im hohen Alter
Helmut Luft – seit dem 11. November 2024 hundertjährig – möchte Leserinnen und Leser dazu anzuregen, über ihr eigenes hohes Alter nachzudenken und Anregungen zu finden, ihre persönliche Lebensphase jenseits von 90 befriedigend zu gestalten. In seinem Werk teilt Luft als Psychoanalytiker und Arzt dabei den unbewussten Kontext seiner Erfahrungen und seine Assoziationen mit und bezieht dabei auch Quellen anderer Hochaltriger, Lieder, Texte und Träume ein.
Das Thema ist in den letzten Jahrzehnten weithin interessant geworden, weil wir um die zwanzig Jahre älter werden als noch vor hundert Jahren. Die früher unbekannte Lebensphase von »Fitness über 90« wird sich vermutlich noch weiter verlängern; es wird immer mehr Hundertjährige geben, die noch fit sind. »Mit 120 gesund sterben« ist ein wahrscheinlich bald erreichbares Ziel. Es lohnt sich also, sich dafür zu interessieren, was uns im hohen Alter erwarten wird, wie wir damit umgehen können und das Beste daraus machen können.
»Erst jenseits von 90 fiel mir auf, dass sich meine Anschauungen über das Alter aufgrund meiner in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen ganz wesentlich verändert haben. Ich hatte insgesamt eine neue Stufe erreicht, die mich manches überraschend anders sehen ließ, sodass ich es besser begreifen konnte. Damit wurde klar, dass ich vorher nur die üblichen, meist angst- und wunschverzerrten Phantasien, Klischees und Vorurteile über das spätere Altern hatte und ich mir die Wirklichkeit, wie ich sie später erlebte, einfach noch nicht hatte vorstellen können.«
(aus der Einleitung)
Brandes & Apsel Verlag 2025, 168 Seiten, € 24,90 (D)
ISBN 978-3-95558-389-7 | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Museen Freiburg: Öffnungszeiten zum Jahreswechsel 2025/26 | Die Museen Freiburg – das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus – sind am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, und am Feiertag Heilige Drei Könige, 6. Januar, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
An Heiligabend, 24. Dezember, am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, an Silvester, 31. Dezember, sowie an Neujahr, 1. Januar, bleiben alle Häuser geschlossen.
Alle Informationen sind auch online zu finden | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Dankeschön und Neujahrswünsche aus dem Literaturhaus Freiburg | Dankbar blicken wir zurück auf ein vielfältiges, bereicherndes und herausragend gut besuchtes Literaturhaus-Jahr! Seien Sie auch 2026 sehr herzlich willkommen im Literaturhaus – zum Saisonauftakt treffen wir uns im Januar bei Suppe um Brot, schon jetzt können Sie auf unserer Website durch die kommenden Monate blättern.
Geschenk-Tipps: Wir empfehlen Tickets oder Gutscheine für einen Literaturhaus-Besuch im neuen Jahr oder eine Geschenk-Mitgliedschaft in unserem Förderkreis.
Mit besten Wünschen für die Feiertage und das neue Jahr
grüßen Sie herzlich für das Literaturhaus-Team
Martin Bruch, Birgit Güde, Hanna Hovtvian, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Augustinermuseum: Ausstellungsbereich „Revolution“ (c) Marc Doradzillo | | | | | Das erwartet Freiburgs Museumspublikum im neuen Jahr | Vorschau 2026: Höhepunkt ist die Neueröffnung des Augustinermuseums
Die Museen Freiburg starten 2026 mit einem vielseitigen Programm. Das Highlight ist die Eröffnung des sanierten Augustinermuseums Ende Februar. Im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus steht außerdem die erste Sonderausstellung an. Das 35. Jubiläum der beliebten Familienausstellung „Vom Ei zum Küken“, das interaktive Projekt „Spielfeld. Sport & Kunst“ oder das „Archäo-Labor“ versprechen Abwechslung.
Alle Ausstellungen im Überblick:
Augustinermuseum
Ab 28. Februar
Neueröffnung Augustinermuseum
Mit Eröffnung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen
Konventgebäude ist die langjährige Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen. Modern, barrierefrei und interaktiv präsentiert es auf einer Gesamtfläche von 2900 Quadratmetern Kunst- und Kulturgeschichte der Region.
28. Februar 2026 bis 21. Februar 2027
„Frei_Raum“, Konventgebäude
Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel Kloster, Theater, Kartoffellager, Museum – und partizipativer Ort für kulturellen Austausch: Das Haus blickt zurück und denkt gemeinsam mit den Freiburger*innen in die Zukunft.
14. November 2026 bis 18. April 2027
Ausstellungshalle Augustinermuseum
Haar – Macht – Lust
Haare sind Ausdruck von Identität – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Die Ausstellung präsentiert Exponate von der Antike bis zur Gegenwart. Sie wurde von der Kunsthalle der Hypovereinsbank München konzipiert und für Freiburg weiterentwickelt.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
27. Januar bis 13. September 2026
Ende der Zeitzeugenschaft?
Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Shoa können ihre Erlebnisse und Erfahrungen nur noch für begrenzte Zeit in persönlichen Begegnungen vermitteln. Was bleibt, sind ihre Erinnerungen in Büchern, Filmdokumentationen, Ausstellungen und Bildungsprojekten. Hinzu kommen immer neue Medien wie Comics, Social Media-Formate, Hologramme. Die Ausstellung nimmt deren Entstehung in den Blick und widmet sich der Frage, was sich im Umgang mit diesen Zeugnissen seit 1945 verändert hat. Das Projekt der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und des Jüdischen Museums Hohenems wurde für Freiburg ergänzt.
Museum Natur und Mensch
21. Februar bis 12. April 2026
Vom Ei zum Küken
Schon zum 35. Mal schlüpfen im Museum Küken seltener Hühnerrassen und begeistern Jung oder Alt. Beim Rätseln und Ausprobieren erfahren Neugierige nicht nur alles rund ums Hühnerei und damit verbundene Bräuche, sondern lernen auch Spannendes über andere eierlegende Tiere. Mitmachstationen regen dazu an, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken. Außerdem jagen Kinder bei einer Rallye einen geheimnisvollen Eierdieb oder entspannen in der Mal- und Leseecke.
20. Mai 2026 bis 3. Januar 2027
Voll unfair!
Die Ethnologische Sammlung präsentiert zwei künstlerische Positionen, die soziale, wirtschaftliche und politische Fragen diskutieren: Marcello Martinez-Vega thematisiert in „El País del Cacao“ die Kakao-Produktion in Ecuador. Welche Folgen der Rohstoffabbau für die Zementindustrie in Indonesiens Kendeng-Gebirge hat, beleuchtet Dewi Candraningrum mit Frauenporträts und Installationen.
Museum für Neue Kunst
1. Mai bis 11. Oktober 2026
Spielfeld. Sport & Kunst
Das Museum als Spielfeld: Besucher*innen werden zu Akteur*innen oder beobachten das Geschehen von der Seitenlinie. Künstlerische Positionen beleuchten Sport als Massenphänomen, das Gemeinschaft stiftet, aber auch Grenzen der Teilhabe und Barrieren sichtbar macht. In Kooperation mit dem Verein Ring Freiburg und dem Verein Benefit. Schirmherr ist Christian Streich.
30. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Freundschaftsspiel. Musée international d’Art naïf Anatole Jakovsky :
Museum für Neue Kunst
Mit der Reihe „Freundschaftsspiel“ geht das Museum für Neue Kunst diesmal in den deutsch-französischen Austausch und tritt in Dialog mit dem Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky. Erstmals stehen Naive Kunst und Art brut im Fokus.
Haus der Graphischen Sammlung
27. Juni bis 18. Oktober 2026
Eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst
Marcel van Eeden. 6. August 1870
Mit künstlerischer Fotografie und Zitaten aus historischen Texten setzt sich Marcel van Eeden mit Nationalismus, Kolonialismus und Rassismus auseinander. Ausgangspunkt ist das Schicksal eines algerischen Kolonialsoldaten, der im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 starb. Sein Schädel kam zu Studienzwecken in die Anatomisch-anthropologische Sammlung von Alexander Ecker (1816–1887), die heute von der Universität Freiburg verwahrt wird.
28. November 2026 bis 14. März 2027
Max Klinger. Radierungen
Max Klingers Radierkunst markiert eine Renaissance der Technik um 1900. Symbolismus, Jugendstil und frühe surrealistische Elemente verbinden sich zu einem unverwechselbaren Stil. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum der Bildenden Künste Leipzig. Archäologisches Museum Colombischlössle
8. Oktober 2026 bis 27. Juni 2027
Archäo-Labor. Neues aus der Wissenschaft
Manche archäologischen Objekte faszinieren durch ihr Alter oder ihre kunstvolle Machart. Bahnbrechende Erkenntnisse liefern aber oft unscheinbare Stücke oder Details, die in interdisziplinären Untersuchungen sichtbar werden. Wie helfen etwa Jahresringe von Bäumen bei der Datierung jahrtausendealter Objekte? Können Rohstoffe einen „Fingerabdruck“ haben?
Die Ausstellung präsentiert Neufunde aus Südbaden und vermittelt, wie moderne Archäologie arbeitet. | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | Europäische Erstaufführung „The Loser“ | Musikalische Leitung und szenische Einrichtung: André de Ridder
Der österreichische Autor Thomas Bernhard war ein Übertreibungskünstler. Er selbst hätte von sich gesagt, dass er gar nicht übertreiben kann und will. Und doch sind seine Texte voll von kunstvollen Übersteigerungen, Zuspitzungen und Zumutungen. In langen Strömen von Gedanken blickt der Erzähler in Bernhards Roman Der Untergeher zurück auf die Beziehungen eines Lebens.
Seine kraftvollen Erinnerungen wirken dabei wie der Versuch, sich die Verzweiflung von der Seele zu schimpfen. Wo ist der Ort, an dem ich es aushalten kann?, fragt Der Untergeher. Wie kann ich mit mir selbst zurechtkommen? Und wann habe ich den Moment überholt, in dem mir die Zukunft noch offenstand? Der Komponist David Lang übernimmt die Fragen in seine Solo-Performance für Bariton-Stimme The Loser. Seine Musik lässt Bernhards Wut immer wieder in sich zusammenfallen und ihre Unsicherheit hervortreten. Die Fragen bleiben dieselben. Naturgemäß erwarten wir keine Antworten. Es gibt sie nicht. Und doch lauschen wir fasziniert den Schreien und Hilferufen. Wir haben Unterstützung ja selbst bitter nötig.
Oper von David Lang nach dem Roman Der Untergeher von Thomas Bernhard. Europäische Erstaufführung - Auf Englisch
Freiburger Theater, Winterer-Foyer
Ab 5. Januar 2026 | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: "Digitale Sicherheit für Senioren für Dummies" | Sicherer Umgang mit Online-Formularen, E-Mails und den Sozialen Medien
Laut Bitkom-DESI-Index 2025 belegt Deutschland in Sachen „digitale Kompetenz“ im Vergleich Platz 15 und liegt damit unter dem EU-Durchschnitt. Rund 20 Prozent der Bundesbürger verfügen über überdurchschnittliche Fähigkeiten in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologien, aber besonders ältere Menschen fühlen sich angesichts von digitalen Behördengängen und Sozialen Medien unsicher und überfordert. Der neue Ratgeber „Digitale Sicherheit für Senioren für Dummies“ von Hans-Jürgen Fackler schafft Abhilfe.
„Die Angst, einem Angriff von Hackern und anderen Cyberkriminellen wehrlos ausgesetzt zu sein und nicht zu wissen, wie man in einem solchen Fall reagieren soll, diese Angst ist der häufigste Grund für Senioren, den Schritt in die digitale Welt nicht zu gehen“, weiß Hans-Jürgen Fackler. Der ehemalige Netzwerkbetreuer, selbst Jahrgang 1948, war viele Jahre in der Seniorenhilfe tätig und vermittelte das notwendige Wissen, um Ängste zu nehmen und fit für den Umgang mit Tablets, Smartphones und Co. fit zu machen.
Sein Ratgeber „Digitale Sicherheit für Senioren für Dummies“ ist ein praktischer und sehr leicht verständlicher Leitfaden für Ältere, die sich mit den Möglichkeiten des Internets beschäftigen und von den Vorteilen profitieren möchten. Die Leser erfahren, wie man am besten mit Cookies umgeht, was gute Passwörter sind und welche einfachen Maßnahmen helfen, sicher im Internet unterwegs zu sein. Zur besseren Erklärung verwendet Fackler viele anschauliche Beispiele, etwa von alltäglichen Einkäufen in Kaufhäusern oder auch aus der Welt von Burgen und Rittern. Mit diesem Buch steht der Teilhabe an der digitalen Welt nichts mehr im Weg.
Verlag Wiley-VCH 2025, 288 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN: 978-3-527-72271-6 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 22. bis 27. Dezember | (Kalenderwoche 52)
Öffnungszeiten in den Weihnachtsferien
Die Hauptstelle der Stadtbibliothek ist vom 24. bis 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar geschlossen. Die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald, die Mediothek Rieselfeld und die Fahrbibliothek sind vom 22. Dezember bis 6. Januar geschlossen.
Dienstag, 23. Dezember, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren am Dienstag, 23. Dezember, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Außenansicht der Städtischen Galerie Karlsruhe © ARTIS-Uli Deck | | | | | Städtische Galerie wird zum Kunstmuseum Karlsruhe | Gemeinderat beschließt Weiterentwicklung
Einführung des neuen Namens im Februar 2026
Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 25. November 2025 steht es offiziell fest: Die Städtische Galerie Karlsruhe wird zum Kunstmuseum Karlsruhe. Damit folgt die Stadt einer institutionellen Entwicklung, die das Haus seit vielen Jahren prägt: weg von einer lokalen Galerie hin zu einem wissenschaftlich arbeitenden Museum mit einer Sammlung von über 20.000 Werken, einem Schwerpunkt auf Kunst seit 1960 sowie starken Profilbereichen in Malerei, Fotografie und Gegenwartskunst.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup begrüßt die Entscheidung des Gemeinderats ausdrücklich: „Das Kunstmuseum Karlsruhe stärkt die kommunale Museumslandschaft und schafft Klarheit im kulturellen Profil der Stadt. Die Umbenennung ist eine Investition in Sichtbarkeit, Kooperationen und Zukunftsfähigkeit – und sie erfolgt vollständig aus eigenen Mitteln. Damit setzen wir ein wichtiges kulturpolitisches Signal für die kommenden Jahre.“
Auch Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseums Karlsruhe, betont die Bedeutung des Schrittes: „Der Name Kunstmuseum Karlsruhe macht sichtbar, was unser Haus schon lange ist – und er macht es für alle verständlich. ‚Museum‘ ist ein klarer, nachvollziehbarer Begriff: für Kinder, für Menschen mit wenig Museumserfahrung, für Besucherinnen und Besucher aus anderen Ländern. Der Name senkt Hürden, schafft Orientierung und lädt ein“, so Patruno. „Er steht zugleich für die Arbeit, die wir seit Jahrzehnten leisten: sammeln, erforschen, vermitteln und Gegenwartskunst zugänglich machen.“
Einführung Anfang Februar 2026 – zwei öffentliche Höhepunkte
Die Einführung des neuen Namens wird bewusst mit zwei besonderen Ereignissen verbunden:
Am 1. Februar 2026 – am Tag der offenen Tür im Hallenbau – lädt das Haus die Karlsruher Stadtgesellschaft ein, das Museum, seine Sammlung und seinen neuen Auftritt kennenzulernen.
Nur wenige Tage später präsentiert sich das Kunstmuseum Karlsruhe erstmals mit neuem Logo und neuer visueller Identität auf der art karlsruhe – ein starkes Signal für den Start in die neue Phase der Institution.
Hintergrund
Die Umbenennung erfolgt auf Basis einer strategischen Bewertung der Stadt Karlsruhe und der Museumsleitung. Sie trägt der gewachsenen musealen Realität Rechnung, stärkt die Position des Hauses in der nationalen und internationalen Museumslandschaft und verbessert die Förderfähigkeit bei Bund, Land, Stiftungen und privaten Partnern.
Die Umsetzung wird vollständig aus internen Mitteln finanziert, unter anderem durch Mehreinnahmen aus dem Lotto-Museumspreis. | | Mehr | | | |
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Sonstiges
| | | | | Filmtipp: LAILA – DIE TOCHTER DES NORDENS | Norwegen 1929 / 145 Min.
Regie: George Schnéevoigt
Stummfilm mit Musikbegleitung
Der Film LAILA (1929), inszeniert vom dänischen Regisseur George Schnéevoigt, spielt auf dem Finnmarksvidda-Plateau im hohen Norden Norwegens. Er erzählt eine bewegende Geschichte aus dem Leben der indigenen samischen Bevölkerung. Als einziger norwegischer Stummfilm, der eine breite internationale Verbreitung fand, erfreute sich Laila in den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren großer Beliebtheit in vielen europäischen Ländern.
Der Film gilt zudem als die erste bedeutende filmische Darstellung des samischen Volkes und markierte den Beginn des Filmtourismus in Norwegen. In dieser Zeit machten Kreuzfahrtschiffe entlang der norwegischen Küste zunehmend Halt im nordnorwegischen Alta, wo Touristen die samischen Lager besuchen und den sogenannten „Laila-Wasserfall“ besichtigen konnten.
Kommunales Kino Freiburg
Sa 20.12., 19:00, am Klavier: Günter A. Buchwald | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Niko Pross "Jahresendzeitgrüße eines maritimen Zeitgenossen" | Sechsunddreißig von Hand gezeichnete Postkartenmotive navigieren über die Wellen und zu vergangenen Ereignissen. Der Bildband „Jahresendzeitgrüße eines maritimen Zeitgenossen“ beinhaltet eine Folge aus gezeichneten Szenerien, die von See, Zeit und Erinnerung getragen werden. Jede davon in kontrastreichen Schwarz-Weiß-Tönen, mit wenigen farbigen Akzenten, entfaltet eine eigene Geschichte, verwebt persönliches Erleben mit historischer Atmosphäre.
Der Arzt und Künstler Dr. Nikolaus Pross war seit frühester Jugend fasziniert von der Seefahrt und begeisterter Schiffsmodellbauer. Nach Jahren klinischer Tätigkeit als Gefäßchirurg fand er zur Symbiose von Hobby und Medizin: er wurde ärztlicher Leiter der See-Berufsgenossenschaft Bremerhaven. Ab Ende der Achtzigerjahre zeichnete er, jeweils zur Weihnachtszeit, ein Bildmotiv aus der Seefahrt und versandte es als „Jahresendzeitgruß" an sein persönliches Umfeld.
In diesem „historischen Bilderbuch" werden alle Zeichnungen von 1988 bis 2024 präsentiert und deren Bezug zum jeweiligen Weltgeschehen durch eine Zusammenfassung der Top-TEN-Ereignisse des entsprechenden Jahres dargelegt. Dieser feinsinnige und kunstvolle Bildband lädt sowohl Liebhaber für alles Maritime als auch alle zeitgeschichtlich Interessierten zu einer Zeitreise über fast vier Dekaden ein.
Unken Verlag, 158 Seiten, € 22,00 (D), 22,70 (A)
ISBN 978-3-949286-15-5 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Recht auf Hoffnung – das beeindruckende Utopia-Symposium in Berlin! | In Kooperation mit der Akademie der Künste (AdK) fand am 13. Dezember 2025 am Pariser Platz das Symposium Utopia. Recht auf Hoffnung statt. Die Veranstaltung begleitete die gleichnamige Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg und widmete sich aktuellen gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Fragestellungen im Kontext utopischer Zukunftsszenarien.
Nach der Begrüßung durch Karin Sander, Direktorin der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste, eröffneten mehrere Impulsvorträge die jeweiligen Panels des Symposiums. Thematische Schwerpunkte lagen unter anderem auf Ressourcen und Stadtplanung, Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie sowie globaler Gerechtigkeit. In den anschließenden Diskussionsrunden wurde intensiv und interdisziplinär über Perspektiven einer zukunftsfähigen Gesellschaft debattiert, in die auch das Publikum einbezogen wurde.
Ein besonderes Merkmal der Veranstaltung war ihre internationale Ausrichtung: Live zugeschaltet beteiligten sich auch Wissenschaftlerinnen aus Jakarta und Newcastle an den Diskussionen und erweiterten den Austausch um globale Perspektiven.
An der Veranstaltung wirkten zahlreiche Expert*innen aus Kunst, Wissenschaft und Stadtplanung mit, darunter Anh-Linh Ngo (ARCH+/AdK), Karin Sander (Künstlerin, AdK), Friedrich von Borries (HfbK Hamburg), Ina-Marie Orawiec (Stadtplanerin/Architektin), Folke Köbberling (TU Braunschweig), Lisa Garforth (Newcastle University, GB), Tilo Wesche (Universität Oldenburg), Violeta Burckhardt (Landschaftsarchitektin/Stadtplanerin), Andreas Greiner (Künstler), Nikita Dhawan (TU Dresden), Ludger Schwarte (Kunstakademie Düsseldorf) sowie Marina Naprushkina (Künstlerin und Aktivistin).
Ein bewegender Moment des Symposiums war der Hinweis von Marina Naprushkina, dass zeitgleich zu den Diskussionen über Demokratie und globale Gerechtigkeit 123 politische Gefangene aus belarussischen Gefängnissen freigelassen wurden – ein starkes Zeichen der Hoffnung, das dem Titel der Veranstaltung besondere Aktualität verlieh.
Ein besonderer Dank gilt Angela Lammert und Karoline Czech von der Akademie der Künste für ihre umfassende Unterstützung. Organisiert und moderiert wurde das Symposium durch das Wolfsburger Utopia-Team Andreas Beitin, Sebastian Mühl, Dino Steinhof sowie Veronika Mehlhart.
Nach der breiten und positiven medialen Resonanz auf die Ausstellung Utopia. Recht auf Hoffnung im Kunstmuseum Wolfsburg, unter anderem in FAZ, ZEIT, SZ, taz, ZDF heute journal, ZDF aspekte und beim NDR, stellte das Berliner Symposium einen weiteren Höhepunkt dar. Es unterstrich eindrucksvoll die gesellschaftliche Relevanz von Utopien und die Notwendigkeit von Hoffnung in einer Zeit globaler Umbrüche.
Die Ausstellung Utopia. Recht auf Hoffnung ist noch bis zum 11. Januar 2026 im Kunstmuseum Wolfsburg zu sehen.
Begleitet wird das Ausstellungsprojekt Utopia. Recht auf Hoffnung von einer transdisziplinär ausgerichteten und reichhaltig bebilderten Publikation (dt./engl., 280 Seiten, 289 Abbildungen) mit Texten von Inke Arns, Andreas Beitin, Friedrich von Borries, Dagmar Fink, Lisa Garforth, Jörg Heiser, Jakob Huber, Wolfgang Kaleck, Sebastian Mühl, Ludger Schwarte, Maristella Svampa, Tilo Wesche, Kerstin Wolff und Alex Zamalin. Die Publikation ist im Museumsshop vor Ort oder im Onlineshop für 39 € erhältlich. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Helmut Luft "Der Mann über 60" | Ganzheitlicher Ratgeber für junge bis hochbetagte Alte
Luft stellt die reiferen Jahre des Mannes unter einem ganzheitlichen Ansatz dar. Das umfasst sowohl die biologisch-körperlichen wie auch den psychisch-geistigen Aspekte des männlichen Seins. Das Wesen des Mannes wird aus der Entwicklung seiner Organsysteme und den Stufen der psychischen Entwicklung mitsamt den unbewussten Phantasien und Handlungsweisen abgeleitet. Dabei wird eine Korrektur seines phallokratischen Selbstverständnisses durch den Feminismus als notwendig angesehen.
Ein in die Tiefe gehender Ratgeber: ohne Tabus und mit der notwendigen Direktheit und mit unterstützender Empathie und wissenschaftlicher Erfahrung geschrieben.
Brandes & Apsel Verlag 2024, 216 Seiten, € 29,90 (D)
ISBN 978-3-95558-278-4 | | | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | „Talk im KomTurm“ | Katholische Akademie Freiburg startet neue Gesprächsreihe
Erste Folge mit Stefan Orth über gesellschaftliche Spaltungen, Fachjournalismus und den Umgang mit der extremen Rechten
Freiburg, 15. Dezember – Mit der neuen monatlichen Gesprächsreihe „Talk im KomTurm“ eröffnet die Katholische Akademie Freiburg ein digitales Format, das aktuelle gesellschaftliche Fragen mit Weitblick beleuchtet. Auf dem YouTube-Kanal der Akademie spricht Akademiedirektor Karsten Kreutzer künftig mit Gästen aus Politik, Kirche, Wissenschaft, Kultur und Medien über Entwicklungen, die unsere Gesellschaft prägen.
Die rund 30-minütigen Gespräche sind bewusst keine Expertendebatten, sondern suchen aus einer Art Vogelperspektive nach Orientierung: Was bewegt Menschen heute? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Welche Chancen bietet die gegenwärtige Umbruchszeit?
Ein Format mit Aussicht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn
Der Titel der Reihe spielt auf den Standort der Akademie an: Während der Sanierung des Tagungshauses arbeitet das Akademieteam im KomTurm im Freiburger Norden. Aus der siebten Etage eröffnet sich ein beeindruckender Rundumblick über Freiburg, den Schwarzwald und bis zu den Vogesen. Diese weite räumliche Perspektive prägt auch die Gespräche – analytisch, offen, zugewandt.
Stefan Orth eröffnet die Reihe
Erster Gast ist Stefan Orth, Chefredakteur der renommierten Herder Korrespondenz, Monatshefte für Gesellschaft und Religion. Das Gespräch thematisiert die Rolle eines differenzierten Fachjournalismus in Zeiten zunehmender Polarisierung. Orth und Kreutzer sprechen darüber,
- ob unsere Gesellschaft tatsächlich gespalten ist oder ob der Eindruck trügt,
- wie die Kirchen mit der extremen Rechten umgehen sollten,
- und ob die Entwicklungen des christlichen Nationalismus in den USA eine Blaupause für Deutschland sind.
Orth plädiert im Gespräch für einen Journalismus, der Orientierung gibt, ohne zu vereinfachen, und der gerade deshalb Vertrauen schafft. „Analytische Tiefe ist wichtiger denn je“, betont er – ein Leitgedanke, den auch die neue Reihe transportieren möchte.
Ab sofort online
Die erste Folge von „Talk im KomTurm“ ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal der Katholischen Akademie Freiburg abrufbar:
www.youtube.com/@katholischeakademiefreiburg
Weitere Folgen erscheinen jeweils am 15. des Monats. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Lutz van der Horst "Konfetti-Blues" | Ein Liebesroman
Ein erfolgloser Komiker sucht die Liebe – und findet versehentlich sich selbst
Comedian Lutz van der Horst hat seinen ersten Roman geschrieben: lustig, tragikomisch und ganz nebenbei voller Weisheit: »Für mich ein perfektes Buch!« Oliver Kalkofe
Max, Ende 20 und Comedyautor, sieht sich am Anfang einer steilen Karriere: Er ist der Moderator seiner eigenen Show – zumindest dreimal. Dann erfährt er aus der Fernsehzeitschrift, dass sie wieder abgesetzt wurde. Der hübsche Typ aus dem Club, die vermeintlich neue größte Liebe seines Lebens, will auch nichts mehr von ihm wissen. Und möchte Max nicht eigentlich sowieso seine Exfreundin zurück?
Sein Weg auf die große Bühne und zur großen Liebe ist gepflastert mit Fettnäpfchen, peinlicher Stille nach dem Witz, Liebeskummer und Enttäuschungen – und der Frage, ob es am Ende ein Happy End für Max geben kann oder sein Leben doch für immer die unlustigste Show der Welt bleibt.
Der Humor von Lutz van der Horst trifft auf eine Liebesgeschichte mit Nick-Hornby-Vibes
Für alle Zyniker, Romantiker, Komiker und jede und jeden dazwischen kommt hier der vielleicht witzigste Roman über das Scheitern: »Konfetti-Blues«.
»heute-show«-Außenreporter Lutz van der Horst zieht alle Register zwischen Genie, Wahnsinn und den großen Fragen des Lebens.
»Wir sollten alle mehr lesen. Dieser Satz gilt von nun an doppelt: einmal allgemein, und einmal im Speziellen für das, was Lutz van der Horst für uns schreibt.« Hazel Brugger
Verlag: Droemer 2025, 288 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN: 978-3-426-56145-4 | | | | | |
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Stadtplan Freiburg
Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich
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