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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
Dr. Rahsan Dogan © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Premieren-Lesung von Dr. Rahsan Dogan: „Der Fall Augustenberg“ | Die Stadtteilbibliothek Grötzingen, die "Heimatfreunde Grötzingen" und die Ortsverwaltung Grötzingen laden herzlich zur Premierenlesung des neuen Kriminalromans „Der Fall Augustenberg“ von Rahsan Dogan ein, die am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Grötzingen stattfindet. Die Autorin stellt ihr Werk persönlich vor und gibt bei der kostenlosen Veranstaltung Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Romans.
Die Handlung des Romans
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Karlsruher Rechtsanwältin Adeviye Bel, die ihren Sommerurlaub in Frankreich verbringt, während in Grötzingen ein spektakulärer Fund die Öffentlichkeit erschüttert: Auf dem Augustenberg wird ein eingemauertes Skelett entdeckt. Rasch entstehen Spekulationen über dessen Herkunft – reicht die Geschichte zurück in die Zeit der Grötzinger Malerkolonie oder sogar in die Jahre des Nationalsozialismus?
Der ermittelnde Staatsanwalt Meyer bittet Adeviye Bel um Unterstützung, denn die „Akte Augustenberg N. N.“ führt zu mehreren historischen Rätseln: einem antiken Gemälde, einer verschwundenen Künstlerin und den Schicksalen von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg. Die Spurensuche über verschiedene Epochen hinweg bleibt lange im Dunkeln, bis sich schließlich die entscheidende Fährte zeigt.
Rahsan Dogan, 1975 in Karlsruhe geboren, ist als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Sie studierte Jura in Heidelberg, promovierte im Strafrecht und engagiert sich seit 2014 als Stadträtin im Karlsruher Gemeinderat. Ihre Begeisterung für Kriminalgeschichten und historische Zusammenhänge prägt ihr literarisches Schaffen. | | Mehr | | | |
| | | | | | „Deutsche Wirtschaft in schwerer See: Können wir Herausforderungen bewältigen?" | Vortrag von Prof. Dr. Peter Bofinger am 15. Juli 2026 in der Hochschule Heilbronn
Zu Vortrag und Gespräch mit dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Peter Bofinger lädt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nach Heilbronn ein. Am Mittwoch, 15. Juli 2026 ist er im Rahmen der neuen Reihe „Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus“ zu hören.
Das Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft, geprägt von Export, von Automobilwirtschaft und Maschinenbau, trägt nicht mehr wie bisher. Steigende Energiepreise und Zölle setzen es ebenso unter Druck wie der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Anbieter. Wie kann unter diesen Bedingungen die Transformation gelingen? Welche Reformen sind notwendig? Und welche Grenzen setzt die Staatsverschuldung? Diese Fragen stellen sich besonders am Industriestandort Baden-Württemberg.
Prof. Dr. Peter Bofinger ist Seniorprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Als einer der sogenannten Wirtschaftsweisen war er von 2004 bis 2019 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er ist derzeit Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung.
Mittwoch, 15. Juli 2026, 19 bis 20.30 Uhr
Hochschule Heilbronn
Bildungscampus Nord, Gebäude T, Raum TV-50
74076 Heilbronn
Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung online (Klicke auf "mehr")
LpB-Vortragsreihe „Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus“:
Wie krisenfest ist Deutschlands Wirtschaft? Und welche Folgen haben wirtschaftliche Umbrüche für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Die neue Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nimmt wirtschaftliche Entwicklungen in Baden-Württemberg in den Blick und ordnet sie in globale Zusammenhänge ein. Sie zeigt dabei verständlich und praxisnah, wie weltweite Trends unseren Alltag, soziale und demokratische Prozesse beeinflussen. Die Vorträge laden dazu ein, wirtschaftliche Fragen neu zu betrachten, Zusammenhänge darzulegen und gemeinsam über die Folgen für Demokratie und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.
Nächste Veranstaltung:
Dienstag, 3. November 2026 in der Abendakademie Mannheim:
„Die demokratische (R)Evolution des Geldes“
Vortrag von Friedmann Brenneis, freier Journalist mit Schwerpunkt Bitcoin und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft | | Mehr | | | |
| | | | | | Der Juli im Literaturhaus Freiburg | Zum Saisonfinale freuen wir uns auf junges Publikum: „Hört mal!“ Beim Wilden Freitag mit Nele Palmtags neuestem Buch reimen und spielen alle ab 5 Jahren das Flüsterpost-Spiel in voller Lautstärke (3.7.). Unsere Schreibcouch präsentiert die jüngsten Literaturhaus-Autor*innen (10.7.), der zwischen/stand unveröffentlichte Texte (14.7.).
Der Lesekiosk Freileser tourt weiter durch Freiburger Schulhöfe und Freibäder, mit an Bord: Bilderbücher, Kinderromane, Sachbücher und Comics zum Thema Klima und Natur.
Buchclub und Literarisches Werkstattgespräch laden ein zum Mitdiskutieren (16.7.). Und alle Kurzentschlossenen sind morgen Abend willkommen zur Gastveranstaltung Faszination New Adult (1.7.).
Mit sommerlichen Grüßen
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | | | | |
| Autor Alex Rühle © Heike Bogenberger | | | | | Alex Rühle stellt Buch zum Thema Europa vor | Der Autor Alex Rühle stellt am Donnerstag, 2. Juli, um 19:30 Uhr sein Buch "Europa - Wo bist Du?" in der Zentralbibliothek vor.
Ein Beben ging durch Europa, als Russland im Februar 20222 die Ukraine angriff, die politische Tektonik des Kontinents verschob sich. Alex Rühle, Kulturjournalist, wollte wissen, was das für die Menschen bedeutet und brach im März 2022 zu einer großen Rundreise durch die Europäische Union auf. Mit Interrailticket, Rucksack und Notizblock stellte er sich die zentrale Frage: Was eint und was trennt uns Europäer?
Seine Reise führte ihn in die Dörfer Kalabriens, an die estnisch‑russische Grenze und in die Altstadt von Lissabon. In seinem Buch „Europa – Wo bist Du?“ zeichnet er das Panorama eines aufgewühlten Kontinents und zeigt, wie viel vom großen Versprechen der Europäischen Union tatsächlich im Alltag der Menschen ankommt.
Das ist Alex Rühle
Alex Rühle, Jahrgang 1969, studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Französisch in München, Berlin und Paris. Seit 2001 arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung, viele Jahre als Kulturreporter im Feuilleton, seit 2022 als Skandinavien‑Korrespondent. Er ist Autor mehrerer Sach- und Kinderbücher und lebt mit seiner Familie in München und Stockholm.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Karlsruhe, der Volkshochschule Karlsruhe und Europe Direct Karlsruhe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist kostenlos. | | Mehr | | | |
| | | | | | Sprachmaschinen – Roberto Simanowski zu Gast | Vortrag und Gespräch in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“
Der Medienphilosoph und Internetexperte Roberto Simanowski ist am Donnerstag, 2. Juli um 20.15 Uhr in der Universität Freiburg (Platz der Universität 3, Hörsaal 1015) zu Gast in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“.
Simanowski spricht in seinem Vortrag, der auch per Livestream übertragen wird, über sein 2025 erschienenes Buch „Sprachmaschinen. Philosophie der Künstlichen Intelligenz“. Darin untersucht er die Folgen des rasanten Ausbaus von KI-Systemen wie ChatGPT oder Gemini. Er fragt, wie diese Technologien unser Lesen, Schreiben und Denken verändern, ob sie unsere Meinungen beeinflussen und inwiefern sie menschliche Entscheidungsfähigkeit verdrängen könnten. Im Anschluss diskutiert Simanowski seine Thesen mit Christian Dries von der Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg.
Für die Reihe „Über Leben im Anthropozän“ ist das Thema auch deshalb relevant, weil KI weitreichende Möglichkeiten für Eingriffe in natürliche Lebensgrundlagen eröffnet. Die Veranstaltung geht der Frage nach, ob die Entwicklung intelligenter Maschinen einen neuen Wendepunkt im Anthropozän markiert.
Die Reihe wird von der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Günther-Anders-Forschungsstelle, dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg veranstaltet.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen und Livestream unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | | | | |
| | | | | | System Schlachthof – Arbeit, Würde und notwendiger Wandel | Podiumsdiskussion der Reihe „Es geht um die Wurst“ – auch online
Wie steht es um die Menschen, die in Schlachthöfen arbeiten, und welche Veränderungen braucht das System der Fleischproduktion? Diesen Fragen widmet sich eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 1. Juli um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg sowie online.
Auf dem Podium diskutieren Pfarrer Peter Kossen (Bistum Münster) und Ulrich Reichenbach (Metzgerei Reichenbach, Glottertal).
Schlachthöfe sind ein zentraler Bestandteil der Fleischproduktion, bleiben für viele Menschen jedoch weitgehend unsichtbar. Die Beschäftigten arbeiten unter hohem körperlichem und psychischem Druck und töten täglich Tiere aus industrieller Massentierhaltung. Die Diskussion beleuchtet die Folgen dieser Arbeit und fragt nach Perspektiven für einen notwendigen Systemwandel.
Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet den Abend gemeinsam mit der Stabsstelle Schöpfung und Umwelt der Erzdiözese Freiburg, der Betriebsseelsorge Breisgau-Schwarzwald-Baar und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Freiburg.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de. | | Mehr | | | |
| | | | | | Literarischer Abend | Habiter le monde en archipel | Am Donnerstag, den 25. Juni um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein literarischer Abend über karibische frankophone Literatur statt. Als Gast spricht Beate Thill, die auf frankophone karibische Literatur spezialisiert ist und Preisträgerin des Reinhold-Schneider-Preises der Stadt Freiburg (2025) ist.
Das archipelische Denken prägt auch die Literatur anderer Schriftsteller*innen aus der Karibik, wie Maryse Condé, Patrick Chamoiseau und Dany Laferrière. Die karibische Literatur wird mit der weltweiten Verbreitung des Zouk in Verbindung gebracht, hier sind Anne-Catherine Girondin und Jorane Marelille Expertinnen, die auch den Abend moderieren. Beide sind Mitglieder des Corosol-Kollektivs, welches die karibische Kultur in Freiburg fördert. Eingeladen wurde die Übersetzerin Beate Thill, die auf frankophone karibische Literatur spezialisiert ist und Preisträgerin des Reinhold-Schneider-Preises der Stadt Freiburg (2025) ist.
Eintritt: frei. Sprache: Französisch mit deutscher Zusammenfassung. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. In Kooperation mit: Corosol-Kollektiv. Finanziell unterstützt durch: Demokratie leben! | | | | | |
| | | | | | Freiburger Andruck: „Mythen, Macht und Muttermund“ von Helena Barop | Open-Air-Lesung und Gespräch am Münsterplatz
Eine Reise durch die Kreißsäle der Geschichte: In der nächsten Ausgabe des Freiburger Andrucks am Donnerstag, 25. Juni, präsentiert die Freiburger Historikerin und Autorin Helena Barop ihr neues Sachbuch „Mythen, Macht und Muttermund“, das sich der Geburt aus einer feministischen Perspektive widmet. Die Open-Air-Lesung am Münsterplatz beginnt um 19.30 Uhr.
Die heute übliche Vorstellung der Geburt im Krankenhaus unter medizinischer Betreuung entwickelte sich im 18. Jahrhundert und ist von hierarchischen und patriarchalen Strukturen geprägt: Patientinnen sollen passiv und gehorsam sein. In ihrem neuen Buch zeigt Barop, wie diese Machtverhältnisse zwischen medizinischem Personal und werdenden Müttern mit Gewalt bei der Geburt zusammenhängen. Außerdem spricht sie mit Philine Sauvageot (SWR) darüber, was sich verändern muss, damit Frau und Kind selbstbestimmt und sicher im Mittelpunkt stehen können.
Seit 2009 stellt die Lesereihe „Freiburger Andruck“ in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Reihe wird vom Kulturamt in Kooperation mit dem Literaturhaus, der Stadtbibliothek, dem Theater, dem SWR Studio Freiburg sowie der Badischen Zeitung organisiert. Diese Ausgabe der Reihe findet in Zusammenarbeit mit dem Lesefestival Stadtlesen statt.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 25. Juni, Open Air am Münsterplatz statt. Bei Regen liest die Autorin in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter www.freiburg.de/freiburgerandruck oder beim Kulturamt unter 0761 201- 2115.
Die Lesung ist auch Auftakt der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum der Stadtbibliothek Freiburg. Von Donnerstag, 25. bis Sonntag, 28. Juni, wird der Geburtstag mit Lesungen, Kindertheater und Aktionsprogramm gefeiert. Die Bibliothek am Münsterplatz ist am Donnerstag, Freitag und Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr geöffnet. | | | | | |
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