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Samstag, 7. November 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Kriminacht im Planetarium Freiburg: „Lieber reich leben als arm sterben“
Lesung mit Musik am Donnerstag, 12. November, um 19.30 Uhr

Eine Dichterin auf Rachefeldzug: Bei der Kriminacht im Planetarium Freiburg liest der in Freiburg lebende Schriftsteller Ulrich Land am Donnerstag, 12. November, aus seinem Werk „Lieber reich leben als arm sterben“. Musikalisch begleitet wird er vom Percussionisten Michael Kiedaisch. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Planetarium (Bismarckallee 7g). Der Eintritt kostet 12,50 Euro, ermäßigt 9 Euro.

Im Mittelpunkt der fiktiven Geschichte steht die Dichterin Else Lasker-Schüler, die eigentlich keiner Fliege etwas zuleide tun kann. Doch der jahrelang aufgestaute Schmerz um ihren viel zu früh verstorbenen Sohn kocht plötzlich über. Also erdichtet sie ihren Tod, um sich inkognito auf die Suche nach einem Schuldigen zu machen. Wen wird sie finden?

Musikalisch begleitet wird die Lesung vom Percussionisten Michael Kiedaisch, dessen Schaffen im Spannungsfeld von Neuer Musik, Jazz und freier Improvisation liegt.

Kartenreservierung unter Tel. 0761-3890630 oder auf www.planetariumfreiburg.de

Termin:
Donnerstag, 12. November um 19.30 Uhr; Eintrittspreise regulär: 12,50 Euro; ermäßigt 9 Euro
 
 

 
Chanson-Lesung |
Barbara – von Paris nach Göttingen – Catherine Le Ray

Am Freitag , den 06. November um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein Konzert von Catherine Le Ray und Frédéric Langlais statt, bei dem es um die Sängerin Barbara gehen wird.

„Von Paris nach Göttingen“ ist die bewegende Biographie der französischen Sängerin Barbara (bürgerlich Monique Cerf, 1930-1997). Eine musikalische Reise von Paris über Brüssel nach Göttingen, mit Barbaras eigenen Chansons und von ihrem gesungenen Liedgut (u.a. Piaf, Brel, Moustaki) aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inszeniert von Catherine Le Ray, basierend auf der außergewöhnlichen Autobiographie Barbaras. Barbara, die auf Grund ihrer Kindheitserlebnisse nicht nach Deutschland kommen wollte, war während des Zweiten Weltkrieges 10 Jahre alt und musste erleben, wie ihre jüdische Familie mit ihr immer wieder vor der französischen Gestapo fliehen musste. Barbara ist in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl sie in Frankreich als Kultsängerin auf eine Ebene mit Piaf und Gréco gestellt wird. Barbara ist die speziell in Göttingen verehrte Chansonsängerin, für ihre Hommage an die Stadt. Barbara schrieb 1964 den Titel „Göttingen“ zur Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland, bekam dafür 1988 sogar das Bundesverdienstkreuz. Wie damals Barbara, interpretiert Catherine Le Ray einige Chansons in Deutsch, genial von Walter Brandin 1967 übersetzt.

Eintritt: €25 | Kartenkauf online über Reservix und Tourist Information Freiburg. Sprache: D/F. Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11.
 
 

 
Leseabend «Silent Reading» im Centre Culturel Français Freiburg
05.11.2026 I 18.00-20.30

Gemeinsam alleine in der Bibliothek lesen!

Im Rahmen des Aktionsmonats „November gegen Einsamkeit“ lädt das Centre Culturel Français Freiburg am Donnerstag, den 5. November 2026, zu einem besonderen Leseabend in seine Bibliothek ein. Beim sogenannten Silent Reading steht das gemeinsame Lesen in entspannter Atmosphäre im Mittelpunkt.

Ob das eigene Lieblingsbuch oder eine neue Lektüre: Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ein Buch mitzubringen oder sich vor Ort von der Bibliothekarin bei der Auswahl beraten zu lassen. Anschließend kann sich jeder einen gemütlichen Platz suchen und ganz in Ruhe in die eigene Lektüre eintauchen. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Freiburger Literaturgespräch, 4.–8.11.2026
Restkarten verfügbar

Verehrtes Publikum, liebe Leserinnen und Leser!

Übermorgen beginnt die Jubiläumsausgabe des 40. Freiburger Literaturgesprächs (4.–8. November 2026): Ab heute können wir wenige Restkarten des ansonsten ausverkauften Festivals freigeben, zu finden über unsere Website!

Zur großen Eröffnung blättern wir durch Judith Hermanns Gesamtwerk, das seit drei Jahrzehnten die deutschsprachige Gegenwartsliteratur prägt (4.11.). Am Donnerstag leuchtet „Der Große Wagen“ von Nadja Küchenmeister im Literaturhaus, im Anschluss schlägt „Das tickende Herz“ von Lutz Seiler im Historischen Kaufhaus (5.11.).

Am Freitagnachmittag wird es wild mit Arne Rautenberg und Rotraut Susanne Berner, bevor wir im Theater im Marienbad zum Debütant*innenball mit Anja Gmeinwieser, Martin Piekar und Lara Rüter aufspielen, der in den „Saloon“ von Mia Oberländer mündet (6.11.).

Zum Lesemarathon am Samstag stellen Martina Hefter, Arne Rautenberg, Julia Weber, Tristan Marquardt, Andreas Töpfer, Heike Geißler und Radka Denemarková ihre Neuerscheinungen vor (7.11.). Den Abschluss bildet eine Matinee zwischen Laut- und Gebärdensprache mit Katharina Mevissen, Natascha Gangl und Christian Dierstein sowie dem Freiburger Chor der Singenden Hände (8.11.).

Weitere Informationen zum Programm finden Sie mit Klick auf den Bilderreigen unten. In den Freiburger Buchhandlungen erhalten Sie das begleitende Leseheft.

In Vorfreude auf inspirierende Festivaltage grüßen
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
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Meine Trauer wird dich finden
Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit

Online-Veranstaltung in der Reihe: „Wenn alles anders ist …“

Der Psychotherapeut und Trauerbegleiter Roland Kachler ist am Freitag, 6. November von 14 bis 15.30 Uhr zu Gast in der Online-Reihe „Wenn alles anders ist …“. In seinem Vortrag „Meine Trauer wird dich finden“ stellt er einen beziehungsorientierten Ansatz in der Trauerarbeit vor. Dabei geht es nicht darum, einen verstorbenen Menschen „loszulassen“, sondern die innere Beziehung zu ihm zu bewahren und die Liebe in veränderter Form weiterzuleben.

Kachler hat diesen Ansatz aus eigener Verlusterfahrung und seiner therapeutischen Arbeit entwickelt. Er zeigt konkrete Schritte und Übungen auf, die trauernden Menschen helfen können, einen neuen Umgang mit ihrem Verlust zu finden.

Der Vortrag mit anschließendem Gespräch bildet den Auftakt der Online-Reihe „Wenn alles anders ist …“ im Rahmen des Palliative Care Forums und findet in Zusammenarbeit mit dem Referat Pastorale Projekte und Grunddienste im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg sowie dem Fachbereich Liturgie des Abschieds im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Zoo-Vortragsreihe:
Prof. Dr. Martin Husemann © Zoo Karlsruhe, privat
 
Zoo-Vortragsreihe: "Sprünge durch die Evolution"
Der Zoo Karlsruhe setzt seine Vortragsreihe rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz fort. Prof. Dr. Martin Husemann spricht am kommenden Donnerstag, 5. November, 18:15 Uhr über „Sprünge durch die Evolution – die Geschichte der Ödlandschrecken“. Er ist Direktor des Naturkundemuseums Karlsruhe, das in unterschiedlichen Bereichen eng mit dem Zoo zusammenarbeitet.

Ödlandschrecken sind eine artenreiche Gruppe innerhalb der Heuschrecken, die sich durch unterschiedliche Verhaltensweisen und Anpassungen auszeichnet. Gleichzeitig handelt es sich um eine entwicklungsgeschichtlich vergleichsweise junge Gruppe. Ihre Verwandtschaftsverhältnisse und ihre Verbreitung weisen komplexe Muster auf.

Einblicke in aktuelle Forschung
Erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass äußerlich ähnliche Arten nicht immer so eng miteinander verwandt sind wie zunächst angenommen. Umgekehrt können zwischen unterschiedlich erscheinenden Arten überraschende Verbindungen bestehen. Husemann gibt Einblicke in die aktuelle Forschung und erläutert, welche Erkenntnisse sich daraus über die Evolution und Ausbreitung der Ödlandschrecken gewinnen lassen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b, nicht über den Zoo. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.

zum Bild oben:
Prof. Dr. Martin Husemann bei der Feldarbeit zum Fang von Heuschrecken.
© Zoo Karlsruhe, privat
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Freiburger Umweltgespräche: „Wie gelingt eine faire Wärmewende?“
Zwei Vorträge am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr im Jazzhaus

Ein Großteil der Wohnungen in Freiburg wird weiterhin mit Erdgas und Öl beheizt. Dabei ist der Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung wichtig für die Zukunft: Sie hilft, CO₂-Emissionen zu senken und macht unabhängiger von fossilen Energien. Dafür sind Schritte wie ein Heizungstausch oder die Sanierungen von Gebäuden notwendig. Doch wie kann dieser Übergang sozial gerecht gestaltet werden?

Damit beschäftigen sich die nächsten Freiburger Umweltgespräche unter dem Titel „Wie gelingt eine faire Wärmewende?“. Dabei werden verschiedene Gruppen von Bürger*innen in den Blick genommen und die Auswirkungen für sie, wenn sich immer mehr Haushalte vom Gasnetz abtrennen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg und findet am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr im Jazzhaus statt. Der Eintritt ist frei.

Den Abend eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit mit einem Grußwort. Anschließend beschäftigt sich die Umweltpsychologin Charlotte Schmid von der Universität Bremen mit der Lebenssituation verschiedener Bevölkerungsgruppen und ihren Herausforderungen im Kontext der Wärmewende. Dazu gehören hohe Investitionskosten, wechselnde Förderbedingungen und komplexe Entscheidungen. Ihr Vortrag wirft einen differenzierten Blick auf Förder-, Beratungs- und sonstige Unterstützungsbedarfe: zum Beispiel von älteren Immobilieneigentümer*innen, Alleinerziehenden oder Wohnungseigentümergenossenschaften.

Prof. Dr. Philipp Späth von der Universität Freiburg spricht aus seiner Perspektive der Politikwissenschaft und Humangeographie über gerechte Umweltpolitik auf städtischer Ebene und die Zukunft der Gasnetze. Je mehr Gebäude auf klimafreundliche Heizsysteme umsteigen, desto weniger Menschen nutzen künftig das Gasnetz, dessen Betrieb und Erhalt weiterhin Kosten verursacht. Wie diese Übergangsphase gerecht gestaltet werden kann, beleuchtet Philipp Späth in seinem Vortrag und berichtet auch von Erfahrungen aus Mannheim und Zürich.

Moderiert wird die etwa zweistündige Veranstaltung von Astrid Schaffert von Zukunft KlimaSozial / Institut für Klimasozialpolitik. Im Anschluss an die Fachvorträge gibt es eine Austauschrunde. Die Freiburger Umweltgespräche richten sich an interessierte Bürger*innen, insbesondere auch an Studierende. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, komplexe Umweltfragen und aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel leicht verständlich zu vermitteln. An die Veranstaltung schließt sich ein Get-Together an.
 
 

Musikalischer Vortrag im Augustinermuseum
Susanne Eckert (c) Foto: Patrick Seeger
 
Musikalischer Vortrag im Augustinermuseum
Welte-Nachfahrin Susanne Eckert erzählt

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt am Freitag, 30. Oktober, um 16 Uhr zu einem musikalischen Vortrag mit Susanne Eckert ein. Die Enkelin von Edwin Welte, Erfinder des Reproduktionsklaviers, erzählt spannende Geschichten aus der über hundertjährigen Geschichte der berühmten Firma Welte und Söhne. Mitgebrachte Erbstücke, persönliche Anekdoten und eingestreute Musikbeispiele garantieren einen unterhaltsamen Nachmittag in der Welte-Lounge.

Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Wegen begrenzter Raumkapazitäten ist zusätzlich ein kostenfreies Veranstaltungsticket erforderlich. Tickets sind im Online-Shop der Museen Freiburg unter www.museen-freiburg.de/shop/veranstaltungen sowie an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist in der Welte-Lounge.
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