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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Das GEDOK-Haus. Wohnen und Arbeiten im Denkmal
Das Ortskuratorium lädt zu Vortrag und Führung ein

Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 12. Juli 2024 von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr zu einem Vortrag über das GEDOK-Haus mit anschließender Führung durch das Gebäude in der Hölderlinstraße 17 in 70174 Stuttgart ein. Es referiert und führt Dr. Kerstin Renz, Studienleiterin bei der Evangelischen Akademie Bad Boll. Das GEDOK-Haus wurde 1955 ausschließlich für Frauen gebaut, die als Künstlerinnen arbeiten und selbstbestimmt wohnen wollten.

Renz erläutert den Ursprung und Fortgang dieser Idee der Moderne. Im Anschluss daran führt sie durch Haus, Garten und Atelier. Dabei besteht die Gelegenheit, mit Bewohnerinnen ins Gespräch zu kommen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Dr. Fritz Fischer, Tel. 01573-0709399. Vortrag und Führung sind kostenfrei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Schon zur Zeit seiner Entstehung war das 2011 und 2015 auch von der DSD geförderte GEDOK-Haus inmitten des Stuttgarter Westens ein ungewöhnliches Projekt. Heute ist es ein lebendiges Kulturdenkmal, das aus Atelier- und Wohnhaus besteht mit Ausstellungs- und Veranstaltungssaal im Untergeschoss, einem bezaubernden Garten und dem Garten-Atelierhaus und einem im Jahr 1958 gebauten Saal für künstlerischen Tanz.

Es gibt drei Varianten von Ateliers und Atelierwohnungen. Das gleichmäßige Licht an der Nordseite schätzen insbesondere die bildenden Künstlerinnen. Die Wohnateliers an der Südseite mit ihren Balkonen und dem weiten Blick über die Stadt sind multipel nutzbar. Das gartenseitige Erdgeschoss enthält mit Terrasse und Veranstaltungssaal hervorragende Möglichkeiten, um sich untereinander und mit der Stadtgesellschaft zu verbinden. Bis heute erfüllt die Architektur die Anforderungen an ein intergenerationelles Haus, in dem sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

Die Referentin geht verschiedenen Fragen nach: Was können wir heute von Häusern wie dem GEDOK-Haus lernen? Wie funktioniert Gemeinschaft mit und unter Individualisten? Was ist nötig, damit das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach und in einem städtebaulich dichten Umfeld zum erfolgreichen Projekt wird? Das bald 70 Jahre alte Haus und seine Bewohnerinnen aller Altersgruppen geben an diesem Sommerabend Auskunft.
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Rassismus tötet – Lesung und Gespräch mit Çetin Gültekin und Mutlu Koçak
Do 13. Juni 2024 | 18:00 – 20:00 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt

In dem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland“ erzählt Çetin Gültekin die Geschichte seines Bruders Gökhan, der am 19. Februar 2020 bei einem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau getötet wurde. Am 13. Juni 2024 ist der Autor zusammen mit seinem engen Freund und Co-Autor Mutlu Koçak für eine Lesung im Rahmen der Veranstaltung "Rassismus tötet – eine bewegende Geschichte und ein aufrüttelnder Appell" zu Gast im Museum für Kommunikation Frankfurt. Vor der Veranstaltung haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, an einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung" teilzunehmen und nach der Lesung die Möglichkeit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.

Mit „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland. Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau“ bietet Çetin Gültekin zunächst einen Einblick in die Geschichte der Familie Gültekin. Wie der Vater 1968 als Gastarbeiter nach Deutschland kam und schließlich entschied in Hanau zu bleiben. Wie Çetin, der 1974 geboren wurde, mit seinem 1982 geborenen Bruder Gökhan eine unbeschwerte Kindheit verbrachte. Zu späteren Zeiten entkam dieser zweimal knapp dem Tod und stand trotz aller Rückschläge immer wieder auf. Den Anschlag am 19. Februar 2020 überlebte er nicht.

„Wenn mir früher Menschen davon erzählten, sie hätten eine Vorahnung gehabt, dass etwas Schlimmes passiert, dann hielt ich sie oft für esoterische Spinner. Doch es war da, dieses unheilvolle Gefühl“, beschreibt Cetin Gültekin den Tag, der das Leben der Familie Gültekin und vieler Weiterer für immer veränderte: Ein Attentäter erschießt aus rassistischen Motiven neben Gökhan Gültekin acht weitere Menschen – mitten in Hanau.

Die Zeit nach dem Anschlag ist für die Angehörigen geprägt von Trauer, Ungewissheit und dem Wunsch nach Aufklärung. Versäumnisse von Politik und Behörden, für Cetin Gültekin eine „Kette des Versagens“, führen zu Unverständnis und dem Ruf nach Gerechtigkeit, der bis heute nicht verstummt ist. Çetin Gültekin kämpft unermüdlich gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland und dafür, dass die Opfer nie vergessen werden.

Am 13. Juni 2024, von 18 Uhr bis 20, Uhr lesen Çetin Gültekin und Mutlu Koçak aus dem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland" im Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main. Ab 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, bei einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung" teilzunehmen.

Tickets und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter https://eveeno.com/lesung-hanau.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main
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Buchvernissage mit Richard McGuire
I Never Read
Mittwoch, 12.6.2024,
18 Uhr

Das Cartoonmuseum Basel ist an der Kunstbuchmesse I Never Read (12.6. –15.6.2024) mit einer ausgesuchten Auswahl an Kunstbüchern unterwegs.

Richard McGuire signiert zur Buchvernissage
Ort: Kaserne Basel
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Lesereise: Marie Darrieussecq "DAS MEER VON UNTEN"
Marie Darrieussecq gilt als eine der wirklich bedeutenden Autorinnen Frankreichs; ihr viel gelobter und gerühmter Roman »Das Meer von unten« ist im März diesen Jahres bei uns in der wunderbaren Übersetzung von Patricia Klobusiczky erschienen.

Nun freue ich mich ganz besonders, dass Marie Darrieussecq auf Lesereise nach Deutschland kommt.

Wir starten am Sonntag, dem 9. Juni um 20:00 Uhr im Roten Salon der Berliner Volksbühne. Das Gespräch mit der Autorin führt Patricia Klobusiczky, Auszüge aus dem Roman werden von Kathrin Angerer vortragen.

Am Montag, dem 10. Juni wird ab 19:00 im Literarturhaus München Judith Heitkamp vom BR das Gespräch mit der Autorin führen und Wiebke Puls von den Münchener Kammerspielen Auszüge aus dem Text vortragen.

Am Dienstag, dem 11. Juni, sind wir um 19:30 Uhr im Hamburger Literaturhaus, hier führt die Übersetzerin mit der Autorin das Gespräch und wird auch die deutschsprachigen Passagen lesen.

Am Mittwoch, dem 12. Juni sind wir um 19:30 Uhr in Düsseldorf zu Gast im Institut Français, in Kooperation mit der Buchhandlung Müller & Böhm und dem Heine Haus. Das Gespräch führt auch hier Patricia Klobusiczky.

Am Donnerstag, dem 13. Juni schließlich öffnet für uns das Kölner Literaturhaus um 19:30 seine Türen, die Autorin wird mit ihrer Übersetzerin über Empathie und Moral sprechen, Auszüge aus dem Roman wird uns Christiane Nothofer zu Gehör bringen und die Buchhandlung Klaus Bittner übernimmt den Büchertisch.

Dann gibt es eine kleine Pause.

Und dann, am 18. Juni, kommt die Autorin noch einmal aus Paris zu uns, genauer, nach Bonn, wo sie wiederum im Gespräch mit ihrer Übersetzerin im Institut Français ab 19:00 Uhr über ihren Roman und seine berührenden Themen sprechen wird, Martin Sinn übersetzt das Gespräch konsekutiv und das Literaturhaus Bonn ist unser Partner an diesem Abend.

Wer die Autorin schon einmal auf einem Lesepodium erlebt hat, weiß, wie klug und anregend ihre Sicht auf die Welt ist und was es für eine Freude ist, ihren Gesprächen zu lauschen. Fühlen Sie sich also aufs herzlichste eingeladen, diesem Gespräch über Gastfreundschaft im weitesten Sinne zu folgen!
 
 

 
Utlu, Ben Yishai, Wahl: neue Termine, neue Orte!
Infos aus dem Literaturhaus Freiburg

Liebes Publikum,

krankheitsbedingt müssen wir zwei kommende Veranstaltungen verschieben: Statt morgen wird Deniz Utlu am Montag, 8. Juli seinen Roman „Vaters Meer“ im Gespräch mit Karl-Heinz Ott vorstellen. Neuer Ort: Hinterhof der Günterstalstr. 55, bei Regen: Buchhandlung Schwarz, Günterstalstr. 44. Die für den 13. Juni geplante Veranstaltung mit der Dramatikerin Sivan Ben Yishai und Ivna Žic über „Vertrauen in das Wort“ in Kriegszeiten kann leider erst im Herbst stattfinden. Bereits gekaufte Tickets für diese Abende innerhalb unserer Reihe „Ins Freie“ behalten ihre Gültigkeit.

Mit Caroline Wahl und „Windstärke 17“ ziehen wir am 21. Juni aufgrund der großen Nachfrage in den Kinosaal um: Die Lesung findet im Friedrichsbau statt. Bitte beachten Sie, dass wir statt des angesetzten „Pay after“ einen Eintrittspreis von 10 Euro, ermäßigt 6 Euro erheben müssen. Falls Sie bereits einen Platz reserviert haben, ist ab sofort ein Ticket für Sie in der Buchhandlung Schwarz hinterlegt. Dort werden auch Stornierungen und Warteliste-Wünsche notiert (info@buchhandlung-schwarz.de).

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Herzliche Grüße
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Der Juni im Literaturhaus Freiburg
Liebes Publikum,

kommen Sie mit auf eine „Reise durch die Zeit mit Kurt Tucholsky“: Der Musiker und Schauspieler Robert Stadlober legt mit Daniel Moheit (Akkordeon) Melodien über hundert Jahre alte Texte. Zeile um Zeile wandert ins Ohr, durch den Kopf, in die Gegenwart (5.6.).

Unsere Reihe „Ins Freie“ setzen wir fort mit Deniz Utlus Roman „Vaters Meer“, moderiert von Karl-Heinz Ott (7.6.). Ivna Žic spricht über „Vertrauen in das Wort“ in Kriegszeiten mit Sivan Ben Yishai, die am letzten Wochenende den Mülheimer Dramatikpreis 2024 erhielt (13.6.). Direkt nach der Europawahl denken Emma Braslavsky und Carolin Amlinger mit Karl-Heinz Ott über Politik, Freiheit und Fiktion nach (19.6.).

Das Junge Literaturhaus fährt im Juni „Bus“: Mit Christina Röckls Kinderbuch im Gepäck düst das Freileser-Fahrrad vom Bolzplatz Zähringer Park (12.6.) über den Bolzplatz Langemarckstraße (13.6.) zum „Wilden Freitag“ ins Literaturhaus (14.6.).

Nach draußen geht es mit Caroline Wahl und „Windstärke 17“ (21.6., Hinterhof der Günterstalstraße 55, ausgebucht), während wir im Literaturhaus die Ausstellung „Rude Girl“ zu Birgit Weyhes Graphic Novel aufbauen (Vernissage: 27.6.). Wie jeden Monat sind Sie außerdem willkommen zu Buchclub und Literarischem Werkstattgespräch (beides 20.6.).

Herzliche Grüße und auf bald!
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Vortrag „Huhn oder Ei“
Gehen der Gesellschaft die Denkmale verloren oder den Denkmalen die Gesellschaft?

Das Ortskuratorium München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt ein am Montag, den 3. Juni 2024 um 18.30 Uhr in der Veranstaltungsreihe: "Denkmalschutz - Geschenk an die Zukunft" zu dem Vortrag „Huhn oder Ei – Gehen der Gesellschaft die Denkmale verloren oder den Denkmalen die Gesellschaft?“. Im Suresnes-Schlössl der Katholischen Akademie in Bayern, Werneckstraße 24 in 80802 München referiert der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Georg Steinmetzer. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Axel Hofstadt, Tel. 089-2710750. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

Gehen der Gesellschaft die Denkmale verloren oder den Denkmalen die Gesellschaft? Auf dem Hintergrund dieser Frage versucht Dr. Steinmetzer mit seinen Zuhörern, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Seit den Anfängen der Denkmalpflege hatte deren Grundsatz, Vergangenes für Künftige zu erhalten, ausschließlich die materiellen Zeugnisse der Vergangenheit im Blick und nicht die künftigen Generationen, für die sie erhalten wurden. Der Konsens der Gesellschaft zu Erhalt und Pflege der Denkmale galt trotz umwälzender Veränderungen im 20. Jahrhundert als gesichert. Doch seit der Jahrtausendwende bröckelt dieser Konsens. Die Hochzeit der Denkmalpflege scheint vorbei und ein wirtschaftlich wie politisch rauer Wind weht ihr entgegen. Noch schwerer als der Verlust einzelner Denkmale wiegt die Prognose für deren Adressaten in der Zukunft: Angesichts der durch neue Sehgewohnheiten, digitale Erlebnisformen, schwindendes Geschichtsbewusstsein und unscharfe Kulturbegriffe sich verändernden Gesellschaft stellt sich die Frage, wer in 50 Jahren den bis dahin überlieferten Denkmalbestand überhaupt noch wahrnehmen kann und unser Kulturerbe erhalten will.
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Marie Antoinette und ihr Retter auf vier Pfoten, Gilles Buscot
Musikalische Lesung

Am Mittwoch, den 15. Mai um 19:00 Uhr kommt der Straßburger Germanist Gilles ins Centre Culturel Français, um gemeinsam mit Michel Ott eine musikalische deutsch-französische Lesung seines neuen Romans zu geben.

Gilles Marie, begleitet von dem Pianisten Michel Ott, liest Auszüge aus seinem letzten Jugendroman En mission secrète pour Marie Antoinette, sowohl in französischer als auch in deutscher Sprache vor. Ausgehend von seinen Recherchen in den Freiburger und Straßburger Stadtarchiven mischt er geschichtstreue Fakten und Fantasie, um dem jungen Publikum, aber auch allen Erwachsenen, die Geschichte dieser spannenden Reise vor Augen zu führen…und zwar aus der Perspektive eines kleinen, hinreißenden Hundes! Dabei wird der Aufenthalt der Prinzessin in Freiburg und dann in Straßburg besonders anschaulich und erfrischend erzählt.

Eintritt: € 9 | € 6 | Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de.
 
 



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