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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
Krimiautor Oliver Bottini © Hans Scherhaufer | | | | | Lesung von Oliver Bottini: „Die Summe aller Dinge" | Die Stadtbibliothek Karlsruhe präsentiert in Kooperation mit der Stephanus Buchhandlung eine Lesung des Krimiautors Oliver Bottini. Am Donnerstag, 28. Mai 2026, von 19 bis 20.30 Uhr liest er in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus aus seinem neuen Roman „Die Summe aller Dinge".
Im Buch
Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen. In London wird ein anderer von einem geheimnisvollen Wagen totgefahren. Auf Capri sprechen alle von Mord – doch am Tatort findet sich weder ein Körper noch Blut. Dass das kein Zufall sein kann, ahnt auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert und nach Capri reist, um Antworten zu finden. Was hat er vor ihr verheimlicht? Ist Erik, der langjährige Freund und Kollege ihres Mannes, wirklich in seiner Villa ermordet worden – und wenn nicht, wo ist er? Und warum ist Veras Tochter nach dem Tod ihres Vaters plötzlich verschwunden? Oliver Bottini erzählt davon, wohin ungebremste Gier führen kann.
Zum Autor
Bottini, geboren 1965, zählt zu den renommiertesten Krimiautoren Deutschlands. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner Krimifuchs, den Stuttgarter Krimipreis sowie sechsmal den Deutschen Krimipreis, zuletzt 2022 für „Einmal noch sterben".
Tickets
Tickets sind für 14 Euro erhältlich, ermäßigt für 12 Euro, in der Buchhandlung oder unter stephanusbuch.de. | | Mehr | | | |
| | | | | | Baugeschichte und Fresken der Wallfahrtskapelle St. Gangolf | Das Ortskuratorium Bad Wimpfen lädt zu einem Vortrag über ein Kleinod im Jagsttal ein
Das Ortskuratorium Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 24. Mai 2026 um 15.00 Uhr zu der zweistündigen Vortragsveranstaltung „Ein Kleinod im Jagsttal – Baugeschichte und Fresken der Wallfahrtskapelle St. Gangolf“ in das kleine Gotteshaus, L 1096 – Siglinger Straße in 74861 Neudenau ein. Zunächst referiert Claudia Eckstein, Referentin für Bauforschung und Baudokumentation beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, über die Baugeschichte der Kapelle. Danach widmet sich Anna-Barbara Soergel, Restauratorin im Bereich Baudenkmalpflege in Freiburg und Expertin für Wandmalereirestaurierung, dem Thema "Fassadenmalereien im Dachboden? Die Wandmalereien im Choranbau der Gangolfskapelle". Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.
Die Wallfahrtskapelle St. Gangolf ist ein Kleinod am Wegesrand. Der romanisch-gotische Kirchenbau wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Der älteste Teil der Kapelle ist der romanische Turm aus dem frühen 13. Jahrhundert, der Chor und das Kirchenschiff wurden im späten 13. Jahrhundert fertiggestellt und sind der Gotik zuzurechnen. Einst war St. Gangolf die Pfarrkirche des um 1600 aufgegebenen Ortes Deitingen. Das Dorf lag in den Jagstauen unterhalb der Stadt Neudenau. Beim Betreten der Kapelle fällt der erste Blick auf den Gangolfsaltar, dem Hochaltar aus dem Jahr 1501. Im Altarraum und im Nebenchor befinden sich zahlreiche faszinierende Wandmalereien und Fresken aus dem 13. Jahrhundert – ein jahrhundertealter Kulturschatz. | | | | | |
| | | | | | Karlsruhe: #digiTALK lädt zur Diskussion | Digitaler Alltag zwischen Komfort, Kontrolle und Datenmacht
KI-gestützte Analysesoftware in der Polizeiarbeit, Debatten um digitale Anonymität und die Entstehung digitaler Identitäten prägen zunehmend den Umgang mit persönlichen Daten, digitaler Kommunikation und Plattformen im Alltag. Der Karlsruher digiTALK am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum macht diese Zusammenhänge sichtbar und lädt dazu ein, eigene Fragen zu stellen und zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.
Im Fokus stehen konkrete Einblicke in aktuelle Entwicklungen. Dazu zählt unter anderem der geplante Einsatz der KI-Analysesoftware Gotham des Unternehmens Palantir bei der Landespolizei Baden-Württemberg. Der Einsatz ist ab dem zweiten Quartal 2026 vorgesehen, trotz Protesten aus der Zivilgesellschaft und auf Grundlage einer 2025 angepassten Gesetzgebung.
Zugleich wächst das Bedürfnis nach digitaler Selbstbestimmung. Der zunehmende Erfolg datenschutzorientierter Messenger-Dienste wie Signal zeigt, welche Bedeutung der Schutz persönlicher Daten für viele Nutzerinnen und Nutzer inzwischen einnimmt. Dabei stellt sich zunehmend die Frage, wie belastbar digitale Anonymität tatsächlich ist und wo technische Grenzen liegen.
Im Mittelpunkt steht außerdem die Frage, wie digitale Identitäten entstehen und warum sie nicht allein durch das Verhalten einzelner Nutzerinnen und Nutzer bestimmt werden.
Drei Impulse geben Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven:
Alexandra (Entropia / Chaos Computer Club Karlsruhe): "Der autoritäre Stack im Ländle: Mit der Einführung Palantirs bei der Landespolizei zum Überwachungsstaat"
Prof. Dr. Thorsten Strufe (Karlsruher Institut für Technologie): „Anonym online: wie geht’s und wie nicht?“
Constantin Breß (FIZ Karlsruhe): "Wie entsteht digitale Identität?"
Der digiTALK versteht sich bewusst als offener Diskussionsraum. Besucherinnen und Besucher können Fragen aus ihrem Alltag einbringen, konkrete Beispiele diskutieren und Einschätzungen aus Wissenschaft und Praxis erhalten. Der Abend bietet damit Orientierung für den eigenen Umgang mit digitalen Technologien im Alltag.
Der digiTALK ist eine Kooperation des Wissenschaftsbüros der Wirtschaftsförderung Karlsruhe mit karlsruhe.digital, ka-news und der Karlshochschule. Die Reihe bringt regelmäßig aktuelle Digitalisierungsthemen in einen lokalen, dialogorientierten Kontext. Moderiert wird die Veranstaltung von Uwe Gradwohl, Leiter der Redaktion Wissen beim SWR und langjähriger Moderator des #digiTALKs.
Weitere Informationen online | | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt | | | | | Lesung mit Lukas Mi-Sa Nguyen Egger | Die Stadtbibliothek Karlsruhe präsentiert in Kooperation mit der Stephanus Buchhandlung eine Lesung des Karlsruher Autors Lukas Mi-Sa Nguyen Egger. Am Donnerstag, 21. Mai 2026, von 19:30 bis 21 Uhr liest er in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus aus seinem Debütroman „Vielleicht im Sommer". Die Veranstaltung findet im Rahmen des Welttags der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung des Deutschen Bibliotheksverband statt.
Zum Buch
Sommer 2007: Der 15-jährige Kian, aufgewachsen bei seinem kleinkriminellen Vater, landet nach einem schweren Schicksalsschlag im Heim – und weiß sofort, dass er dort nicht bleiben kann. Bei einem nächtlichen Fluchtversuch trifft er auf Marco, der ganz andere Gründe hat abzuhauen: Nach einsamen Jahren im Waisenhaus hat er erfahren, dass er eine Halbschwester an der Nordsee hat. Gemeinsam brechen die beiden ungleichen Jungen aus und beginnen eine abenteuerliche Reise Richtung Meer. Sie entdecken die Freiheit – und zum ersten Mal, was es bedeutet, füreinander da zu sein.
Tickets gibt es zu 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, in der Buchhandlung oder online unter stephanusbuch.de.
Zum Autor
Lukas Mi-Sa Nguyen Egger wurde 2000 in Pforzheim geboren und wuchs als jüngster Sohn eines vietnamesischen Vaters und einer deutschen Mutter auf. Früh erlebte er, was es bedeuten kann, kulturell und ökonomisch am Rand der Gesellschaft zu stehen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus prekären Verhältnissen sowie seine Masterarbeit über Armut in Deutschland prägten seinen Blick und weckten den Wunsch, denjenigen eine Stimme zu geben, die keine haben. „Vielleicht im Sommer" ist sein erstes Buch. Lukas Mi-Sa Nguyen Egger lebt und arbeitet in Karlsruhe.
zum Bild oben:
Die Stadtbibliothek veranstaltet in Kooperation mit der "Stephanus Buchhandlung" für den 21. Mai eine Lesung.
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt | | Mehr | | | |
| | | | | | Kulturgeschichte des Friedhofs in Deutschland | Das Ortskuratorium Nürnberg lädt zu einem Vortrag ein
Das Ortskuratorium Nürnberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 22. Mai 2026, um 18.00 Uhr zu einem Vortrag zur „Kulturgeschichte des Friedhofs in Deutschland“ in das Café Dampfnudelbäck, Johannisstraße 34, in Nürnberg ein. Es referiert die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Kluxen, Ortskuratorin Nürnberg der DSD, und ehemalige Bezirksheimatpflegerin des Bezirks Mittelfranken.
Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Restaurierung des St. Johannisfriedhofs wird gebeten. Der Vortrag wird vom Bürgerverein St. Johannis unterstützt.
Die Sepulkralkultur ist eine der ältesten kulturellen Äußerungen der Menschheit und Ausgangspunkt aller kulturellen Tätigkeiten. Der Vortrag erläutert die Entwicklung des Friedhofs in Deutschland vom Mittelalter über die Barockzeit am Beispiel der Kirche St. Johannis/St. Rochus in Nürnberg bis in die Gegenwart. Darüber hinaus geht Andrea Kluxen auf das Thema „Friedhof als Denkmal“ ein, dessen Bedeutung zunehmend ins Bewusstsein rückt. | | | | | |
| | | | | | Vortrag: Judenhass gestern und heute – Richard Wagners „Erlösungsantisemitismus“ | Vor dem Hintergrund eines wiedererstarkenden Antisemitismus beleuchtet Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich mit einem Vortrag im Haus Wahnfried Richard Wagners Judenhass.
Ausgehend von einer aktuellen Situationsbeschreibung und den historischen Hintergründen wird Wagners spezifischer „Erlösungsantisemitismus“ als Ausdruck eines zunehmenden antisemitischen Grundrauschens im 19. Jahrhundert erläutert. Dabei werden Wagners Kampfschrift über „Das Judenthum in der Musik“ ebenso behandelt wie die Frage nach antisemitischen Spuren in seinem Werk und die wirkungsgeschichtlich hoch prekäre Amalgamierung der antijüdischen Ressentiments mit seiner Kulturtheorie und Ästhetik des „Gesamtkunstwerks“.
Internationaler Museumstag
Richard Wagner Museum
Richard-Wagner-Str. 48 - 95444 Bayreuth
Sonntag, 17. Mai 2026
17.00 Uhr - 18.30 Uhr
Ort: Saal, Haus Wahnfried
Keine Voranmeldung nötig
Der Eintritt ist frei | | | | | |
| Nürnberg: St.Johannisfriedhof (c) Guido Siebert / DSD | | | | | Vortrag zur Epitaphienkultur auf dem Nürnberger St.-Johannis-Friedhof | Historie und Symbolik der Gedenktafeln auf einem der schönsten Friedhöfe Deutschlands
Das Ortskuratorium Nürnberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 15. Mai 2026, um 17.00 Uhr zu einem Vortrag über 500 Jahre Nürnberger Epitaphienkultur. Dr. Claudia Maué, Heimatpflegerin der Stadt Nürnberg und Vorsitzende des Vereins Nürnberger Epitaphienkunst und ‑kultur wird auf dem St. Johannisfriedhof in Nürnberg über die Entstehung, handwerkliche Techniken, Symbolik und stilistische Entwicklung der Epitaphien sprechen und historische und gesellschaftliche Zusammenhänge erläutern. Treffpunkt ist der Ost-Eingang des Friedhofs in der Johannisgasse.
Eine Anmeldung ist unter www.denkmalschutz.de/anmeldung erforderlich. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Spenden zugunsten der Restaurierung des St. Johannisfriedhofs, der von der DSD schon gefördert wurde, wird gebeten.
Epitaphien sind kunstvoll gestaltete Gedenktafeln aus Stein oder Bronze, die an Gräbern angebracht sind und an die Verstorbenen erinnern. Häufig verbinden sie Bild und Schrift und geben der Nachwelt Auskunft über Herkunft, Beruf, Lebensweg und Selbstverständnis der Verstorbenen.
Der St. Johannisfriedhof gilt als einer der schönsten Friedhöfe Deutschlands. Er ist für seine mit Bronze- oder Messinggedenktafeln geschmückten Gräber berühmt und als immaterielles Kulturerbe Bayerns anerkannt. In den insgesamt 6.500 Gräbern aus mehr als fünf Jahrhunderten sind berühmte Persönlichkeiten wie Albrecht Dürer, der Dichter Hans Sachs oder der Philosoph Ludwig Feuerbach beigesetzt. | | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Karten für 26. Karlsruher Verfassungsgespräch | Zum Thema „Im Spiegel der Zeit – 75 Jahre Bundesverfassungsgericht" findet am Freitag, 22. Mai 2026, ab 18 Uhr das 26. Karlsruher Verfassungsgespräch im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts statt. Auch in diesem Jahr gibt es ein begrenztes Kartenkontingent für Bürgerinnen und Bürger. Die kostenlosen Karten sind am Montag, 18. Mai, ab 8 Uhr an der Rathauspforte erhältlich. Eine vorherige Reservierung ist nicht möglich und es können maximal zwei Karten pro Personen ausgegeben werden.
Karten nur mit Ausweis erhältlich
Karten für die Veranstaltung sind nur gegen Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments und Angabe von Name, Vorname sowie Geburtsdatum erhältlich. Auch für die zweite Person muss ein Ausweis oder eine Ausweiskopie vorgelegt und die entsprechenden Angaben gemacht werden. Die Daten werden aus Sicherheitsgründen an die Bundespolizei übermittelt und dort mit dem Inhalt des Informationssystems der Polizei abgeglichen. Wenige Tage nach der Veranstaltung werden sie wieder gelöscht.
Auch von zuhause oder über mobile Endgeräte lässt sich die gesamte Veranstaltung verfolgen. Der Sender phoenix überträgt am Freitag, 22. Mai 2026, ab 18 Uhr das Karlsruher Verfassungsgespräch live im linearen Fernsehprogramm sowie auf phoenix.de.
Zusammenfassung am Sonntag, 24. Mai, zu sehen
Teil der Übertragung ist neben der Podiumsdiskussion auch die Vorstellung einer Studie zu den ersten Jahren des Bundesverfassungsgerichts sowie Grußworte des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, der Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ), Prof. Dr. Isabel Heinemann, sowie von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als Vertreter der Stadt Karlsruhe. Einen 60-minütigen Zusammenschnitt der Podiumsdiskussion sendet phoenix voraussichtlich am Sonntag, 24. Mai, um 13 Uhr im TV.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Teilnehmenden der Podiumsdiskussion finden sich auf karlsruhe.de/verfassungsgespraeche.
zum Bild oben:
Archivbild vom Verfassungsgespräch im vergangenen Jahr.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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