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Montag, 26. Februar 2024
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Tiere im Krieg
Vortrag in der Reihe "Mensch und Schöpfung" – auch online

Ein Vortrag über Tiere im Krieg findet am Mittwoch, 21. Februar um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, sowie online statt. Der Theologe Thomas Ruster von der TU Dortmund spricht über die Rolle von Tieren in kriegerischen Auseinandersetzungen, von historischen Einsätzen bis zu modernen Aufgaben wie Spionage und Minensuche. Die Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft, beleuchtet die Beziehung zwischen Mensch und Tier im Krieg.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Freiburger Andruck: „Der große Rausch“
Lesung und Gespräch mit der Autorin Helena Barop am 7. Februar ab 19.30 Uhr im SWR-Studio Freiburg

Wer Anfang des 19. Jahrhunderts in der westlichen Welt Drogen kaufen wollte, ging in die Apotheke. Wer Anfang des 21. Jahrhunderts in der westlichen Welt Drogen kaufen wollte, musste zu seinem Dealer. Wie Medikamente zu Rauschmitteln, Rauschmittel zu Rauschgift und Rauschgift zu illegalen Drogen wurden, erklärt die Freiburger Autorin Helena Barop bei der beliebten Lesereihe „Freiburger Andruck“ und stellt ihre Geschichte der Drogenpolitik „Der große Rausch. Warum Drogen kriminalisiert werden“ vor.

Die Historikerin zeigt, wie vor allem die US-amerikanische Haltung ihren Weg nach Deutschland und in den Rest der Welt fand und Drogen vielerorts zu einem gesellschaftlichen Problem erklärte. Anschaulich schildert Barop, wie die Angst vor Drogen sich zuverlässig in politisches Kapital umwandeln ließ und lässt. Dabei thematisiert sie Vorurteile und Halbwahrheiten. Die Freiburgerin verdeutlicht an zahlreichen Beispielen: Die Geschichte der Drogenpolitik ist eine Geschichte der schillernden Ambivalenzen. Ihr Ziel ist es, sie neu zu sortieren.

Barop wurde 1986 in Bonn geboren und lebt mit ihrer Familie in Freiburg. Seit ihrer Promotion zur amerikanischen Drogengeschichte im Jahr 2021 arbeitet sie als freie Autorin, Historikerin, Ghostwriterin, Lektorin und Regisseurin. Die Moderation übernimmt Ina Held vom SWR.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen, Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Die Veranstaltung findet am 7. Februar, ab 19.30 Uhr im SWR Studio Freiburg (Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45) statt. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Tickets gibt es beim BZ- Kartenservice, Kaiser-Joseph-Straße 229 oder unter www.reservix.de, 01806-700733.
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Historikerin hält Vortrag zur Karlsruher Modeschöpferin Emmy Schoch
© Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle
 
Historikerin hält Vortrag zur Karlsruher Modeschöpferin Emmy Schoch
Die Karlsruher Modeschöpferin Emmy Schoch (1881-1968) war eine engagierte Verfechterin des sogenannten Reformkleides, das die bürgerliche Frauenmode vom bewegungseinschränkenden Korsett befreien wollte. Die Autorin und Historikerin Dr. Aliena Guggenberger hält am Donnerstag, 1. Februar, um 18 Uhr im Stadtmuseum, Karlstraße 10, einen Vortrag mit dem Titel „Kleider, Kunst und Kontroversen – Mode zur Zeit von Emmy Schoch“ zu der Modeschöpferin, die später mit den Nationalsozialisten paktierte.

Manche Überzeugungen dieser Reformbewegung, die Emmy Schoch mit vertrat, ähnelten den Vorstellungen, die nationalistische Ideologien dieser Zeit von „Nation“ und „Volk“ hatten. Auch Emmy Schoch stellte schließlich das „deutsche Kleid“ gegen die „französische Mode“. Letztlich suchte sie aus modekulturellen wie berufspraktischen Gründen gar den Pakt mit den Nationalsozialisten.

Dr. Aliena Guggenberger stellt mit ihrem Vortrag auch das Ende 2023 erschienene gleichnamige Buch aus der Reihe „Karlsruher Köpfe“ des Stadtarchivs vor. Ort der Veranstaltung: das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Weitere Informationen zum Stadtmuseum und zu den Publikationen des Stadtarchivs finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/stadtmuseum und https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/publikationen.

zum Bild oben:
Das Stadtmuseum ist im Prinz-Max-Palais untergebracht.
© Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle
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Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum endet mit Führung und Vortrag
Noch bis 28. Januar ist die Ausstellung "300 Jahre Durlacher Fayencen" zu sehen

Noch bis zum 28. Januar zeigt das Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg die bereits zweimal verlängerte Sonderausstellung Aufgetischt! 300 Jahre Durlacher Fayencen mit ausgewählten Stücken der Durlacher Manufaktur. Zum Abschluss gibt es zwei besondere Veranstaltungen.

Einblick in die Welt der Fayencen

Am Mittwoch, 24. Januar, um 18 Uhr berichtet Günter Widmann bei seinem Vortrag „Durlacher Fayencen – Originale, Nachahmungen und Fälschungen“ von seiner jahrzehntelangen Sammlertätigkeit und erläutert die Unterschiede zwischen Original, Nachahmung und Fälschung.

Ein letztes Mal führt Kurator Dr. Ferdinand Leikam am Sonntag, 28. Januar, durch die Sonderausstellung. Um 15 Uhr gibt er Interessierten Einblicke in die faszinierende Welt der Fayencen.

Durlacher Fayencen

Fayencen sind eine Art Vorläufer des Porzellans. In den über einhundert Jahren des Bestehens der Durlacher Manufaktur waren ihre vielfältigen Produkte weit über die Markgrafenstadt hinaus bekannt und begehrt. Anlässlich des 300. Jahrestages seiner Gründung widmet das Pfinzgaumuseum diesem bedeutenden Unternehmen eine Sonderausstellung.

Im Zentrum steht die breite Produktpalette der Manufaktur, die anhand ausgewählter Exemplare vorgestellt wird. Die Präsentation führt die beeindruckende Vielfalt an Formen und Dekoren der in Durlach produzierten Fayencen vor Augen, die von exotischen Szenen aus Fernost über farbenfrohe Flora und Fauna bis hin zu idyllischen Landschaften reicht. Darüber hinaus vermittelt die Ausstellung Wissenswertes über den aufwändigen Herstellungsprozess der Fayencen sowie über Geschichte, Mitarbeiter und Kunden der Durlacher Manufaktur.

Mehr Informationen zur Sonderausstellung, zur Dauerausstellung und dem Begleitprogramm finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum.

Wer abseits der Fayencen in der Dauerausstellung erfahren möchte, welche unterschiedlichen Produkte in Durlach hergestellt wurden und werden, erhält bei der Führung „Von Fahrrädern und Globuli: Durlach als Industriestandort“ einen Einblick. Eva Unterburg führt am Sonntag, 28. Januar, um 16:30 Uhr durch die Dauerausstellung.

Die Teilnahme an Vortrag und Führungen ist kostenfrei, beziehungsweise im Eintrittspreis enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
 

Englischsprachige Lesung in der Amerikanischen Bibliothek Karlsruhe
Ukrainische Autorin Iryna Kupchynska © Sasha Gulich
 
Englischsprachige Lesung in der Amerikanischen Bibliothek Karlsruhe
Ukrainische Autorin liest aus Gedichten und Essays

Kupchynska liest auf Englisch aus ihren Gedichten und kürzlich erschienenen Essays "Interrogation - Outerrogation" (dt. „Verhör/Erhör“) und spricht über ihr Leben zwischen Deutschland und der Ukraine. Der Eintritt ist frei. Iryna Kupchynska, geboren 1993 in Lutsk, Ukraine, ist Autorin, Kommunikationsberaterin und Redakteurin. Sie hat sowohl einen Master-Abschluss in Public Relations, als auch in Sozialanthropologie. Ihre Essays reflektieren das Dazwischen inmitten friedlicher Weinberge in Süddeutschland und die gleichzeitige Realität der vom Krieg zerrissenen Ukraine. Die allgegenwärtige Präsenz des Krieges, wenn man einmal mit ihm konfrontiert wurde, alltägliche Gegenstände, die erschütternde Geschichten erzählen, die Schuld, der Schmerz - und die Hoffnung, all das wird in ihren Arbeiten thematisiert.

Freitag, 26. Januar 2024, 19:30 – 21:00 Uhr
Kanalweg 52, Stadtbibliothek Karlsruhe - Amerikanische Bibliothek
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Märchenstunde: Frau Holle in der Kinder- und Jugendbibliothek Karlsruhe
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Märchenstunde: Frau Holle in der Kinder- und Jugendbibliothek Karlsruhe
Vorleserunde mit Basteln am 25. Januar

Am Donnerstag, 25. Januar, findet ab 15 Uhr wieder eine Vorlesezeit in der Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais statt. Kinder ab fünf Jahren können dem Märchen "Frau Holle" der Brüder Grimm lauschen und anschließend basteln. Um telefonische Anmeldung unter 0721 133-4262 wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Übrigens: Jeden Mittwoch findet um 16 Uhr eine Vorleserunde für Kinder von drei bis fünf Jahren ohne Anmeldung in der Kinder- und Jugendbibliothek statt.
 
 

Autorinnenlesung in der Stadtteilbibliothek Mühlburg
Autorin der Romanbiografie "Die Mutter der Berggorillas" © AVAU
 
Autorinnenlesung in der Stadtteilbibliothek Mühlburg
Elisa Jakob liest aus ihrer Romanbiografie „Die Mutter der Berggorillas“
Donnerstag, 25. Januar 2024, 19:30 – 20:30 Uhr

Die Autorin liest Kostproben aus ihrem Buch und beantwortet Fragen des Publikums zu Dian Fosseys Leben und ihrer Arbeit mit den Primaten. Der Eintritt ist frei. „Die Mutter der Berggorillas - Dian Fossey - Sie lernte ihre Sprache, sie wurde ihre Vertraute, sie riskierte alles für ihr Überleben“ ist Band 18 der erfolgreichen Piper-Buchreihe „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“. Ohne den mutigen Kampf Dian Fosseys für den Natur- und Artenschutz gäbe es heutzutage wohl keine Berggorillas mehr in Afrika. Die Primatenforscherin bezahlte den unerschrockenen Einsatz für ihre Schützlinge am Ende mit ihrem Leben, doch ihr Vermächtnis lebt weiter.

Über die Autorin:

Elisa Jakob (*1971) lebt in Trier. Sie studierte Amerikanistik und Politikwissenschaft und arbeitet freiberuflich als Autorin, Literaturgutachterin und Übersetzerin. Jakob liegen besonders die Lebensgeschichten von wissbegierigen, mutigen und kreativen Frauen am Herzen – eben Frauen wie Dian Fossey. Jene Frauen, die der Vergangenheit ihren Stempel aufgedrückt haben, allzu oft nur im Verborgenen. Ihre Geschichte(n) lässt Elisa Jakob wieder lebendig werden.
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Online-Vortrag: Vielfalt in der Kirche
Die neue Reihe "Voll das Leben – Herausforderungen an Kirche" startet am Dienstag, 23. Januar von 17 bis 18.30 Uhr mit einem Online-Vortrag zum Thema Vielfalt. Die Referentin Dr. Dorothee Steiof, Expertin für Verbandsentwicklung, Caritastheologie und Vielfalt im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V. geht in ihrem Vortrag der Frage nach, welche Bedeutung der bewusst gewählte Begriff Vielfalt in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um Diversität, Integration und das Miteinander unterschiedlicher Menschen hat. Insbesondere beleuchtet sie, was sich hinter dem Begriff Vielfalt verbirgt und welche Konsequenzen sich daraus für das große „Netzwerk Kirche“ ergeben.

Die Veranstaltung in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten im Erzbistum Freiburg und der Abteilung Erwachsenenpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg findet online statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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