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Sonntag, 15. März 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Lebendige Landschaften gestalten
Wie Agroforstsysteme und Naturoasen die natürliche Vielfalt erhalten
Vorträge und Diskussion in der Reihe „Mensch und Schöpfung"

Wie kann land- und forstwirtschaftliche Nutzung zur Förderung der biologischen Vielfalt beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg am Mittwoch, 25. März um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, Freiburg, sowie online.

Christopher Morhart (Waldwachstum und Dendroökologie, Freiburg) stellt Agroforstsysteme vor – die Kombination von Bäumen mit landwirtschaftlicher Nutzung – und erläutert deren Vorteile für Mensch und Natur. Wolfgang Ambach (Stiftung Natur Zuerst, Schallstadt) präsentiert das Naturschutzprojekt „Naturoasen“, land- und forstwirtschaftliche Flächen, die dauerhaft der Vielfalt des Lebens gewidmet sind und von Ehrenamtlichen betreut werden.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mensch und Schöpfung“ der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Onlinevortrag von Robert Franken
„Wenn Vereinbarkeit Karrieren beendet – Was Führung heute falsch macht“

Online-Auftakt der landesweiten Veranstaltungsreihe der Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg

Dauerverfügbarkeit, Präsenz, informelle Männernetzwerke und eine stillschweigende Auslagerung der Care-Arbeit an Frauen: Zu oft prägen diese Logiken nach wie vor unserer Arbeitswelt und bremsen damit weibliche Karrieren aus. In einem Online-Impulsvortrag fordert Robert Franken am Dienstag, 17. März, von 17 bis 19 Uhr dazu auf, diese ökonomischen und kulturellen Grundsätze kritisch zu hinterfragen, anstatt nach individuellen Lösungen zu suchen. Der Vortrag bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe 2026, die die Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-Württemberg gemeinsam anbieten.

Unter dem Titel „Wenn (ausgerechnet) Vereinbarkeit Karrieren beendet – Was Führung heute falsch macht“ legt Franken offen, wie gängige Vereinbarkeitsmodelle berufliche Erfolge von Frauen behindern – obwohl sie als Fortschritt verkauft werden. Die Forderung nach Gleichstellung, neuen Arbeitsformen, Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion verbindet er zu einer zentralen Leitfrage: Wie wollen wir künftig arbeiten – und wer trägt die Kosten unseres Systems?

Robert Franken ist freiberuflicher Berater, Experte für Diversity, Equity, Inclusion & Belonging (DEIB), Mitinitiator der Plattform „Male Feminists Europe“, Botschafter der Kampagne „HeForShe Deutschland“ und ehemaliger CEO von urbia.de und Chefkoch.de. Seine Arbeit widmet er der systemischen Analyse von Macht, Privilegien und ungesagten Regeln in Organisationen.

Der Impulsvortrag richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche, sowie an interessierte Frauen und Männer und alle, die bestehende Strukturen hinterfragen und Verantwortung in Organisationen neu definieren möchten. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein mit allen Kontaktstellen in BadenWürttemberg.

Anmeldung und Infos:

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Webseite der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein: www.frauundberuf-bw.de/freiburg (Rubrik „Veranstaltungen“).
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Freiburger Andruck: „Wir Töchter“
Lesung und Gespräch mit Oliwia Hälterlein

Egal ob Essay, Theatertext oder nun in ihrem Debütroman: Die in Freiburg lebende Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Dramaturgin Oliwia Hälterlein widmet sich in ihren Arbeiten feministischen Perspektiven. Am Mittwoch, 11. März, ist sie in der beliebten Lesereihe „Freiburger Andruck“ zu Gast und stellt ihren Debütroman „Wir Töchter“ vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Literaturhaus Freiburg.

Als Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, löst das Unerwartetes in ihr aus – obwohl sie sich nie ein Kind gewünscht hat. Was bedeutet es, die Letzte in der Generationenfolge ihrer Familie zu sein? Ihre Großmutter Marianna, geboren während des Zweiten Weltkriegs, war Bäuerin. Die Mutter Róža, geprägt von der sozialistischen Volksrepublik Polen, wuchs ebenfalls auf dem Land auf. Durch Zufall lernt sie die Stadt Gdańsk und das Leben inmitten der Solidarność-Bewegung kennen und verlässt Polen Ende der 1980er-Jahre Richtung Westdeutschland, wo Waleria groß wird.

Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen: Raffiniert verwebt Oliwia Hälterlein die Geschichte dreier Generationen. Sie erzählt von Töchtern und Müttern, von Körper und Sprache, von Herkunft und Zukunft. Durch den Abend führt Hanna Hovtvian (Kulturamt Freiburg).

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. März 2026 im Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, statt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets sind beim BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, und über Reservix, www.reservix.de bzw. 01806-700733, erhältlich. Weitere Informationen zu Veranstaltung finden sich unter www.freiburg.de/freiburgerandruck oder telefonisch beim Kulturamt unter 0761 201-2115.
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Haus- und Baugeschichte(n) – Vom steinernen Wohnturm zum Wolkenkratzer
Das Ortskuratorium Freiburg lädt zum Vortrag ein

Das Ortskuratorium Freiburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 25. März 2026 um 18.30 Uhr zum Vortrag „Haus- und Baugeschichte(n) – Vom steinernen Wohnturm zum Wolkenkratzer“ mit der Architektin und Diplom-Ingenieurin Angelika Reiff in den Parlersaal der Freiburger Münsterbauhütte, Schoferstraße 4 in 79098 Freiburg ein. Reiff ist ehemalige Referentin für praktische Bau- und Kunstdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Wie wir wohnen, bauen und arbeiten spiegelt stets die Zeit, in der wir leben. Der Bau- und Hausbestand ermöglicht faszinierende Einblicke in die Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Anhand ausgewählter Bau- und Hausdokumente lässt sich die Entwicklung vom steinernen Wohnturm über das Bürgerhaus und den Bungalow bis hin zum High-Tech-Hochhaus nachvollziehen.Dabei werden nicht nur bauliche Veränderungen sichtbar, sondern auch das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Soziale, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen beeinflussen und prägen das Baugeschehen ebenso wie klimatische und topographische Gegebenheiten. Von der Zimmermannskunst bis hin zu Modulbauweise und industriell gefertigten Bauteilen der Moderne zeigt sich ein stetiger Wandel der Konstruktionen – verbunden mit der Frage, wie wir heute mit unserem baulichen Erbe umgehen.
 
 

 
DiskursCafé – Neue Sachbücher im Gespräch
Das DiskursCafé in der Stadtbibliothek Freiburg lädt dazu ein, aktuelle Sachbücher kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 10. März um 15 Uhr im 2. Obergeschoss der Stadtbibliothek Freiburg statt.

Im Mittelpunkt steht diesmal Sighard Neckels Buch „Katastrophenzeit: Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation“. Über das Werk und seine zentralen Thesen diskutieren Christian Dries (Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg), Josef Mackert (Katholische Akademie Freiburg) und Thomas Steiner (Badische Zeitung).

Das DiskursCafé bietet einen öffentlichen Raum für alle, die über aktuelle Sachbücher ins Gespräch kommen möchten. Die Reihe lädt dazu ein, gemeinsam mit Fachleuten sowie interessierten Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf gesellschaftliche Themen zu gewinnen.

Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung, der Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg und der Stadtbibliothek Freiburg.

Der Eintritt ist im Rahmen der verfügbaren Plätze frei. „Pay after“. Weitere Informationen unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Der März im Literaturhaus Freiburg
Lernen Sie eine der geheimnisvollsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts kennen: Clarice Lispector schrieb schillernde Prosa im Stil von Kafka, Joyce und Woolf und führte ein aufregendes Leben zwischen der Ukraine, Brasilien, Europa und den USA. Der neue Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Verleger Sebastian Guggolz würdigt sie in seiner „Hommage an eine Waghalsige“ (3.3.).

Die „Große Pause“ diskutiert Kids of Color im Kinderbuch (5.3.), beim „Wilden Freitag“ erzählt Ayşe Klinge von der Freundschaft mit einer Vampirin (6.3., ab 9 Jahre). Außerdem freuen wir uns auf Debüts von Nefeli Kavouras (9.3.) und Oliwia Hälterlein (11.3.).

Zum Monatsende entführt uns die flämische Autorin Gaea Schoeters mit 20.000 Elefanten nach Berlin (27.3.). Und wie gewohnt sind alle Interessierten zu Frühsport und Werkstattgespräch willkommen (beide am 26.3.).

Auf bald im Literaturhaus
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
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„Ein Kind ist ein ganzes Leben“
Lesung und Gespräch zum Debütroman von Pina Kühr am Donnerstag, 19. Februar, im Theater Freiburg

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ geht in eine neue Runde: Am Donnerstag, 19. Februar, ist die Freiburger Autorin und Schauspielerin Pina Kühr zu Gast. Um 20 Uhr gibt sie im Weltraum des Theaters Freiburg Einblicke in ihr Debüt „Ein Kind ist ein ganzes Leben“.

Der 2025 erschienene Roman zeichnet eine tragische Geschichte: Als Mathildas neugeborener Sohn 34 Tage nach der Geburt stirbt, verliert sie das Vertrauen und die Zuversicht in die Welt. „Das Einzige, was wir müssen, ist weiterleben“, so lautet das Mantra trauernder Eltern. Doch für Mathilda findet das Weiterleben lediglich an der Oberfläche statt: Sie kehrt zurück in den Alltag, auf die Bühne, spricht fremde Texte, trägt fremde Gesichter – und verliert sich darin selbst. Erst das Schreiben über ihren Sohn und das Scheitern ihrer Beziehung führen sie zu sich und zurück ins Leben.

Leise und unerschrocken erzählt Pina Kühr von einer Frau, die in ihrer Trauer fast untergeht und langsam, tastend, einen neuen Boden findet. Im Anschluss an die Lesung spricht die Autorin mit René Zipperlen, Redakteur der Badische Zeitung, über ihren Roman.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es an der Theaterkasse in der Bertoldstraße 46, telefonisch unter 0761 / 201-2853, per Mail an theaterkasse@theater.freiburg.de oder online unter www.theater.freiburg.de.

Weitere Infos zur Veranstaltung online
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Vortrag | Deutsch-Französische Schicksale in drei Generationen
Am Donnerstag, den 12. Februar um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein Vortrag von André Thomas über ein Deutsch-Französisches Familienschicksal statt. Diese Familiengeschichte hat nichts mit der Geschichte des Elsass zu tun, wie es oft der Fall ist, wenn man von deutsch-französischen Schicksalen spricht. Sie ist im Herzen von Paris zwischen dem Louvre, den Tuilerien, dem Boulevard Saint-Germain und in Villingen, die alte Schwarzwälder Zähringerstadt, verwurzelt.

Eintritt: frei. Sprache: Deutsch mit französischer Powerpoint-Präsentation. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de.
 
 



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