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Samstag, 18. Juli 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

7. Durlacher Kultursommer
© Stadt Karlsruhe, Georg Hertweck
 
7. Durlacher Kultursommer
Live- und Open-Air-Musik und Kultur auf zwei Bühnen

Durlach wird auch in diesem Sommer wieder zur Bühne: Der Kultursommer Durlach geht in seine siebte Runde und bringt vom 23. Juli bis 30. August 2026 ein vielfältiges Open-Air-Kulturprogramm an zwei Bühnenstandorten mit. Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe wurde 2020 als Kooperation zwischen dem Stadtamt Durlach und der OrgelFabrik Kultur in Durlach e. V. ins Leben gerufen – und hat sich seitdem fest im kulturellen Veranstaltungskalender etabliert.

Insgesamt sind 29 Veranstaltungen geplant – von Livemusik verschiedenster Stilrichtungen über klassische Konzerte, Improvisation, Instrumentalmusik bis hin zu Lesungen und Kindertheater. Das Programm bietet für jedes Alter und jeden Geschmack etwas und findet überwiegend donnerstags bis sonntags abends und vereinzelt auch an Nachmittagen statt.

Zwei Spielstätten
Die Veranstaltungen des 7. Durlacher Kultursommers finden an zwei stimmungsvollen Open-Air-Spielstätten statt: Im Schlossgarten Durlach wird vom 23. Juli bis zum 16. August 2026 ein abwechslungsreiches Programm geboten. Vom 20. bis zum 30. August 2026 macht der Kultursommer Station auf dem Alten Friedhof, der mit seiner besonderen Atmosphäre ebenfalls zur kulturellen Kulisse wird.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden zur Unterstützung des Programms sind jedoch herzlich willkommen. Bei schlechtem Wetter müssen die Veranstaltungen leider entfallen.

Das vollständige Programm sowie aktuelle Informationen und kurzfristige Änderungen gibt es online unter kultursommer-durlach.de.

zum Bild oben:
Der Lesesommer ist Teil des Durlacher Kultursommers.
© Stadt Karlsruhe, Georg Hertweck
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„Kühler wohnen – Hitzeschutz im Sommer“
Online-Vortrag am Dienstag, 21. Juli

Hitzewellen mit Temperaturen an die 40 Grad werden immer häufiger. Da verwandelt sich das eigene Zuhause schnell in einen Backofen. Welche Strategien gibt es, um die Wohnung natürlich kühl zu halten und die Hitze nicht ins Haus zu lassen? Das erfahren Interessierte im Online-Vortrag „Kühler wohnen – Hitzeschutz im Sommer“ am Dienstag, 21. Juli, von 12 bis 13.15 Uhr. Eine Anmeldung ist möglich unter www.energieagentur-regio-freiburg.eu/kuehler-wohnen/. Der Vortrag ist kostenlos.

Welche Kühlkonzepte gibt es? Wie lassen sich überhitzte Räume vermeiden und wann ist eine Klimaanlage tatsächlich sinnvoll? Diese und weitere Fragen beantwortet Energieberater Ingo Falk von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg; der Fokus liegt dabei auf baulichen Anpassungen wie Dämmung und Verschattung. Interessierte erfahren außerdem, welche öffentlichen Förderungen es für Hitzeschutz gibt. Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg statt und ist Teil des Förderprogramms „Klimafreundlich wohnen“ der Stadt Freiburg.
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Marianne Birthler hält Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung
Marianne Birthler © Hoffotografen
 
Marianne Birthler hält Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung
Die ostdeutsche Bürgerrechtlerin und Ex-Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, wird am 22. Juli 2026, 18 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz die 26. Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung halten. Thema des Vortrages ist „Über die Schönheit freier Menschen. Gedanken zu Eigensinn, Widerstand und Verantwortung“.

Die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Cem Özdemir stehende Gedächtnisvorlesung wird seit dem Jahr 2000 in Erinnerung an den Karlsruher Rechtsanwalt Reinhold Frank (1896-1945) gehalten, der im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Das Beispiel von Reinhold Frank soll den Blick auf den Einsatz für Menschen- und Bürgerrechte in Geschichte und Gegenwart lenken. Alljähr­lich berichten inter­essante Persön­lich­kei­ten der Zeitge­schichte von ihrem Kampf für Freiheit und Demokratie.

Als Mitveranstalter der Stadt Karlsruhe treten seit 2009 das Bundesverfassungsgericht, der Bundesgerichtshof, die Bundesanwaltschaft, die Rechtsanwaltskammer beim BGH, das Oberlandesgericht Karlsruhe, die Rechtsanwaltskammer Karlsruhe, das Landgericht Karlsruhe und das Amtsgericht Karlsruhe auf.

Eine begrenzte Anzahl an Bürgerkarten – pro Person maximal zwei - liegt ab Freitag, 17. Juli, 8 Uhr, an der Pforte des Rathauses bereit.
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Premieren-Lesung von Dr. Rahsan Dogan: „Der Fall Augustenberg“
Dr. Rahsan Dogan © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Premieren-Lesung von Dr. Rahsan Dogan: „Der Fall Augustenberg“
Die Stadtteilbibliothek Grötzingen, die "Heimatfreunde Grötzingen" und die Ortsverwaltung Grötzingen laden herzlich zur Premierenlesung des neuen Kriminalromans „Der Fall Augustenberg“ von Rahsan Dogan ein, die am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Grötzingen stattfindet. Die Autorin stellt ihr Werk persönlich vor und gibt bei der kostenlosen Veranstaltung Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Romans.

Die Handlung des Romans
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Karlsruher Rechtsanwältin Adeviye Bel, die ihren Sommerurlaub in Frankreich verbringt, während in Grötzingen ein spektakulärer Fund die Öffentlichkeit erschüttert: Auf dem Augustenberg wird ein eingemauertes Skelett entdeckt. Rasch entstehen Spekulationen über dessen Herkunft – reicht die Geschichte zurück in die Zeit der Grötzinger Malerkolonie oder sogar in die Jahre des Nationalsozialismus?

Der ermittelnde Staatsanwalt Meyer bittet Adeviye Bel um Unterstützung, denn die „Akte Augustenberg N. N.“ führt zu mehreren historischen Rätseln: einem antiken Gemälde, einer verschwundenen Künstlerin und den Schicksalen von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg. Die Spurensuche über verschiedene Epochen hinweg bleibt lange im Dunkeln, bis sich schließlich die entscheidende Fährte zeigt.

Rahsan Dogan, 1975 in Karlsruhe geboren, ist als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Sie studierte Jura in Heidelberg, promovierte im Strafrecht und engagiert sich seit 2014 als Stadträtin im Karlsruher Gemeinderat. Ihre Begeisterung für Kriminalgeschichten und historische Zusammenhänge prägt ihr literarisches Schaffen.
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„Deutsche Wirtschaft in schwerer See: Können wir Herausforderungen bewältigen?"
Vortrag von Prof. Dr. Peter Bofinger am 15. Juli 2026 in der Hochschule Heilbronn

Zu Vortrag und Gespräch mit dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Peter Bofinger lädt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nach Heilbronn ein. Am Mittwoch, 15. Juli 2026 ist er im Rahmen der neuen Reihe „Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus“ zu hören.

Das Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft, geprägt von Export, von Automobilwirtschaft und Maschinenbau, trägt nicht mehr wie bisher. Steigende Energiepreise und Zölle setzen es ebenso unter Druck wie der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Anbieter. Wie kann unter diesen Bedingungen die Transformation gelingen? Welche Reformen sind notwendig? Und welche Grenzen setzt die Staatsverschuldung? Diese Fragen stellen sich besonders am Industriestandort Baden-Württemberg.

Prof. Dr. Peter Bofinger ist Seniorprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Als einer der sogenannten Wirtschaftsweisen war er von 2004 bis 2019 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er ist derzeit Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung.

Mittwoch, 15. Juli 2026, 19 bis 20.30 Uhr
Hochschule Heilbronn
Bildungscampus Nord, Gebäude T, Raum TV-50
74076 Heilbronn

Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung online (Klicke auf "mehr")

LpB-Vortragsreihe „Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus“:
Wie krisenfest ist Deutschlands Wirtschaft? Und welche Folgen haben wirtschaftliche Umbrüche für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Die neue Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nimmt wirtschaftliche Entwicklungen in Baden-Württemberg in den Blick und ordnet sie in globale Zusammenhänge ein. Sie zeigt dabei verständlich und praxisnah, wie weltweite Trends unseren Alltag, soziale und demokratische Prozesse beeinflussen. Die Vorträge laden dazu ein, wirtschaftliche Fragen neu zu betrachten, Zusammenhänge darzulegen und gemeinsam über die Folgen für Demokratie und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Nächste Veranstaltung:
Dienstag, 3. November 2026 in der Abendakademie Mannheim:
„Die demokratische (R)Evolution des Geldes“
Vortrag von Friedmann Brenneis, freier Journalist mit Schwerpunkt Bitcoin und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft
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Der Juli im Literaturhaus Freiburg
Zum Saisonfinale freuen wir uns auf junges Publikum: „Hört mal!“ Beim Wilden Freitag mit Nele Palmtags neuestem Buch reimen und spielen alle ab 5 Jahren das Flüsterpost-Spiel in voller Lautstärke (3.7.). Unsere Schreibcouch präsentiert die jüngsten Literaturhaus-Autor*innen (10.7.), der zwischen/stand unveröffentlichte Texte (14.7.).

Der Lesekiosk Freileser tourt weiter durch Freiburger Schulhöfe und Freibäder, mit an Bord: Bilderbücher, Kinderromane, Sachbücher und Comics zum Thema Klima und Natur.

Buchclub und Literarisches Werkstattgespräch laden ein zum Mitdiskutieren (16.7.). Und alle Kurzentschlossenen sind morgen Abend willkommen zur Gastveranstaltung Faszination New Adult (1.7.).

Mit sommerlichen Grüßen
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
 
 

Alex Rühle stellt Buch zum Thema Europa vor
Autor Alex Rühle © Heike Bogenberger
 
Alex Rühle stellt Buch zum Thema Europa vor
Der Autor Alex Rühle stellt am Donnerstag, 2. Juli, um 19:30 Uhr sein Buch "Europa - Wo bist Du?" in der Zentralbibliothek vor.

Ein Beben ging durch Europa, als Russland im Februar 20222 die Ukraine angriff, die politische Tektonik des Kontinents verschob sich. Alex Rühle, Kulturjournalist, wollte wissen, was das für die Menschen bedeutet und brach im März 2022 zu einer großen Rundreise durch die Europäische Union auf. Mit Interrailticket, Rucksack und Notizblock stellte er sich die zentrale Frage: Was eint und was trennt uns Europäer?

Seine Reise führte ihn in die Dörfer Kalabriens, an die estnisch‑russische Grenze und in die Altstadt von Lissabon. In seinem Buch „Europa – Wo bist Du?“ zeichnet er das Panorama eines aufgewühlten Kontinents und zeigt, wie viel vom großen Versprechen der Europäischen Union tatsächlich im Alltag der Menschen ankommt.

Das ist Alex Rühle
Alex Rühle, Jahrgang 1969, studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Französisch in München, Berlin und Paris. Seit 2001 arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung, viele Jahre als Kulturreporter im Feuilleton, seit 2022 als Skandinavien‑Korrespondent. Er ist Autor mehrerer Sach- und Kinderbücher und lebt mit seiner Familie in München und Stockholm.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Karlsruhe, der Volkshochschule Karlsruhe und Europe Direct Karlsruhe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist kostenlos.
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Sprachmaschinen – Roberto Simanowski zu Gast
Vortrag und Gespräch in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“

Der Medienphilosoph und Internetexperte Roberto Simanowski ist am Donnerstag, 2. Juli um 20.15 Uhr in der Universität Freiburg (Platz der Universität 3, Hörsaal 1015) zu Gast in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“.

Simanowski spricht in seinem Vortrag, der auch per Livestream übertragen wird, über sein 2025 erschienenes Buch „Sprachmaschinen. Philosophie der Künstlichen Intelligenz“. Darin untersucht er die Folgen des rasanten Ausbaus von KI-Systemen wie ChatGPT oder Gemini. Er fragt, wie diese Technologien unser Lesen, Schreiben und Denken verändern, ob sie unsere Meinungen beeinflussen und inwiefern sie menschliche Entscheidungsfähigkeit verdrängen könnten. Im Anschluss diskutiert Simanowski seine Thesen mit Christian Dries von der Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg.

Für die Reihe „Über Leben im Anthropozän“ ist das Thema auch deshalb relevant, weil KI weitreichende Möglichkeiten für Eingriffe in natürliche Lebensgrundlagen eröffnet. Die Veranstaltung geht der Frage nach, ob die Entwicklung intelligenter Maschinen einen neuen Wendepunkt im Anthropozän markiert.

Die Reihe wird von der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Günther-Anders-Forschungsstelle, dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg veranstaltet.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen und Livestream unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
 
 



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