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Donnerstag, 11. Juni 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
„Habe ich nicht das Recht auf ein (gesundes) Kind?“
Fortpflanzungsfreiheit und reproduktive Selbstbestimmung

Mit Fragen rund um Reproduktionsmedizin, Fortpflanzungsfreiheit und ethische Grenzen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 17. Juni um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar / Collegium Borromaeum, Schoferstr. 1, in Freiburg sowie online.

Nach einem Einführungsvortrag der Göttinger Medizinethikerin Claudia Wiesemann diskutieren Aida Hanjalic-Beck (CERF Centrum für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg), Thorsten Langer (Leitung Sozialpädiatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Freiburg) und Ursula Nothelle-Wildfeuer (Christliche Gesellschaftslehre, Freiburg).

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Debatten um In-vitro-Fertilisation, Samenspende, Präimplantationsdiagnostik sowie die Frage, ob Eizellspende und Leihmutterschaft in Deutschland erlaubt werden sollten. Diskutiert werden medizinische, rechtliche und ethische Perspektiven auf reproduktive Selbstbestimmung und deren Grenzen.

Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Thales-Akademie für angewandte Philosophie.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Der Juni im Literaturhaus Freiburg
Liebes Publikum,

im Juni freuen wir uns auf Angela Merkels Memoiren im Stadttheater (8.6., ausverkauft) und die Fortsetzung unserer Literatursommer-Reihe Kompass: Von politischen „Extremwetterlagen“ mit Manja Präkels, Barbara Thériault und Alexander Leistner (16.6.) über lyrisch-musikalische Höhenflüge mit Frieda Paris und dem Ensemble Recherche (21.6.) bis zu Erzählungen über „Schweigen“ und darüber, wie man es bricht, von Birgit Weyhe (19.6.) und Judith Hermann (26.6., ausverkauft).

Alle ab 4 Jahren führt Malin Widén auf die Insel: Vorhang auf für Bilderbuchkunst mit dem weltgrößten Kamishibai (19.6.). Unser Freileser-Fahrrad tourt den ganzen Monat zu Buchbuden und Bolzplätzen in Weingarten, Brühl und Zähringen.

Außerdem heißen wir Sie willkommen zu Helena Barops Buchpremiere unter freiem Himmel und unseren offenen Formaten Literarisches Werkstattgespräch und Buchclub (25.6.).

Sommerliche Grüße!
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
 
 

Vortrag zum Thema
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
 
Vortrag zum Thema "Enkeltrick & Co." im Lesecafé Karlsruhe
Wie Betrüger vorgehen und wie man sich wehrt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben“ lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe gemeinsam mit dem Seniorenbüro zu einem Informationsvortrag ein. Am Donnerstag, 18. Juni 2026, erläutert Polizeihauptkommissar Michael Ottwaska vom Polizeipräsidium Karlsruhe die aktuellsten Betrugsmaschen und zeigt praxisnah, wie man sich selbst und andere zuverlässig davor schützt. Der Vortrag findet von 15 bis 16 Uhr im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und richtet sich an alle Interessierten, die sich über Gefahren wie den sogenannten „Enkeltrick“, falsche Polizeibeamte oder digitale Betrugsformen informieren möchten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben“ verfolgt das Ziel, Bürgerinnen und Bürgern alltagsrelevantes Wissen kompakt und verständlich zu vermitteln.

zum Bild oben:
Der Vortrag findet im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt.
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Freiburger Umweltgespräch
„Wege aus der Biodiversitätskrise – Nachhaltige Landnutzung als Schlüssel?“

Zwei Vorträge am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Jazzhaus

Die Artenvielfalt nimmt weltweit stark ab. Viele Tier- und Pflanzenarten werden seltener und Lebensräume gehen verloren. Welche Wege führen uns aus der Biodiversitätskrise? Wie können landwirtschaftliche Flächen und Wälder nachhaltiger genutzt und gleichzeitig besser geschützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Freiburger Umweltgespräche am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Jazzhaus. Der Eintritt ist frei. Die Umweltgespräche sind eine Kooperation mit der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg.

Sebastian Lakner von der Universität Rostock spricht in seinem Vortrag über die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Diese unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, Umwelt- und Naturschutzziele zu erreichen. Lakner stellt die Stärken und Schwächen der Agrarpolitik dar und erklärt, wie man sie zukünftig verbessern könnte.

In einem weiteren Fachvortrag geht es um moderne Waldschutzkonzepte. Sie sollen die Wälder stärken und widerstandsfähiger machen, gleichzeitig aber Holzgewinnung und Erholung im Wald ermöglichen. Peter Biedermann von der Universität Freiburg erläutert, wie solche Konzepte funktionieren und wie sie auch in anderen Bereichen angewendet werden können.

Heiner Schanz, Leiter der Professur für Environmental Governance an der Universität Freiburg, eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Die Moderation übernimmt Anne Hillenbach von der Energieagentur Regio Freiburg. Im Anschluss an die Fachvorträge gibt es eine kurze Austauschrunde.

Die Freiburger Umweltgespräche richten sich an interessierte Bürger*innen, insbesondere auch an Studierende. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, komplexe Umweltfragen und aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und dem Zustand der biologischen Vielfalt leicht verständlich zu vermitteln.
 
 

 
Büro für Integration: „Biografiegespräche der Vielfalt“
Ein Raum für Dialog und Begegnung

Zu Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juni 2026, lädt das Büro für Integration im Rahmen des Projekts „Biografiegespräche der Vielfalt – Menschen erzählen sich ihr Leben“ für einer Veranstaltung im Schloss Flehingen in Oberderdingen ein. An dem Wochenende haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich in einem respektvollen und offenen Rahmen auszutauschen, persönliche Lebensgeschichten zu teilen und die Perspektiven anderer zu erfahren.

Durch diese Gespräche soll ein stärkeres Bewusstsein für die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmenden geschaffen werden – und damit auch ein besseres Miteinander in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft.

Was sind die Biografiegespräche?
Die „Biografiegespräche der Vielfalt“ orientieren sich an dem erfolgreichen Konzept der Ost-West-Biografiegespräche, die seit zwanzig Jahren Menschen aus den alten und neuen Bundesländern zusammenbringen und das Verständnis füreinander vertiefen.

Die Moderation wird von Antonija Čerkez Ivković, einer Traumapädagogin, Schreibtherapeutin und ICF-zertifizierten Coachin und Panajoti Koça, einem erfahrenen Sozialpädagogen, Resilienz-Coach und Supervisor, moderiert. Beide bringen ihre Expertise ein, um den Teilnehmer*innen einen sicheren Raum für Reflexion und Austausch zu bieten.

Anmeldung
Die Anmeldung für die Veranstaltung ist bis zum Freitag, 5. Juni, möglich. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, erfolgt die Vergabe der Plätze nach Losverfahren.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung per E-Mail unter buero.fuer.integration(at)sjb.karlsruhe.de.
 
 

Karlsruhe: Lesung von Simon Hegewald
© UA Karlsruhe
 
Karlsruhe: Lesung von Simon Hegewald
Autor stellt sein Buch am 11. Juni zwischen 19 und 20:30 Uhr vor

Die Stadtbibliothek Karlsruhe lädt zusammen mit der Stephanus Buchhandlung zu einer Autorenveranstaltung ein. Am Donnerstag, 11. Juni 2026, präsentiert der Influencer und Autor Simon Hegewald, in den sozialen Medien bekannt als „hegefire“, sein Buch „Entdecke, wo du lebst – Deutschlands schönste Ziele!“. Die Lesung findet von 19 bis 20:30 Uhr im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt.

Hegewald nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch die Landschaften Deutschlands. Neben Auszügen aus seinem Buch stellt er auch Inhalte aus seiner Sammlung „Geheimnisse am Wegesrand“ vor – einer Zusammenstellung sagenumwobener Orte, vergessener Schätze, vertuschter Skandale und überraschender Zufälle, die die Geschichte unseres Landes geprägt haben und dennoch weitgehend unbekannt geblieben sind.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Freude an außergewöhnlichen Geschichten, Reiselust und spannenden Hintergründen zur deutschen Kultur- und Naturgeschichte haben.

Tickets sind für 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, in der Buchhandlung oder unter www.stephanusbuch.de erhältlich.

zum Bild oben:
Simon Hegewald stellt in seinem Buch unter anderem Waldlandschaften vor (Symbolbild).
© UA Karlsruhe
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Lesung von Oliver Bottini: „Die Summe aller Dinge
Krimiautor Oliver Bottini © Hans Scherhaufer
 
Lesung von Oliver Bottini: „Die Summe aller Dinge"
Die Stadtbibliothek Karlsruhe präsentiert in Kooperation mit der Stephanus Buchhandlung eine Lesung des Krimiautors Oliver Bottini. Am Donnerstag, 28. Mai 2026, von 19 bis 20.30 Uhr liest er in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus aus seinem neuen Roman „Die Summe aller Dinge".
Im Buch

Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen. In London wird ein anderer von einem geheimnisvollen Wagen totgefahren. Auf Capri sprechen alle von Mord – doch am Tatort findet sich weder ein Körper noch Blut. Dass das kein Zufall sein kann, ahnt auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert und nach Capri reist, um Antworten zu finden. Was hat er vor ihr verheimlicht? Ist Erik, der langjährige Freund und Kollege ihres Mannes, wirklich in seiner Villa ermordet worden – und wenn nicht, wo ist er? Und warum ist Veras Tochter nach dem Tod ihres Vaters plötzlich verschwunden? Oliver Bottini erzählt davon, wohin ungebremste Gier führen kann.
Zum Autor

Bottini, geboren 1965, zählt zu den renommiertesten Krimiautoren Deutschlands. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner Krimifuchs, den Stuttgarter Krimipreis sowie sechsmal den Deutschen Krimipreis, zuletzt 2022 für „Einmal noch sterben".
Tickets

Tickets sind für 14 Euro erhältlich, ermäßigt für 12 Euro, in der Buchhandlung oder unter stephanusbuch.de.
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Baugeschichte und Fresken der Wallfahrtskapelle St. Gangolf
Das Ortskuratorium Bad Wimpfen lädt zu einem Vortrag über ein Kleinod im Jagsttal ein

Das Ortskuratorium Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 24. Mai 2026 um 15.00 Uhr zu der zweistündigen Vortragsveranstaltung „Ein Kleinod im Jagsttal – Baugeschichte und Fresken der Wallfahrtskapelle St. Gangolf“ in das kleine Gotteshaus, L 1096 – Siglinger Straße in 74861 Neudenau ein. Zunächst referiert Claudia Eckstein, Referentin für Bauforschung und Baudokumentation beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, über die Baugeschichte der Kapelle. Danach widmet sich Anna-Barbara Soergel, Restauratorin im Bereich Baudenkmalpflege in Freiburg und Expertin für Wandmalereirestaurierung, dem Thema "Fassadenmalereien im Dachboden? Die Wandmalereien im Choranbau der Gangolfskapelle". Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Die Wallfahrtskapelle St. Gangolf ist ein Kleinod am Wegesrand. Der romanisch-gotische Kirchenbau wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Der älteste Teil der Kapelle ist der romanische Turm aus dem frühen 13. Jahrhundert, der Chor und das Kirchenschiff wurden im späten 13. Jahrhundert fertiggestellt und sind der Gotik zuzurechnen. Einst war St. Gangolf die Pfarrkirche des um 1600 aufgegebenen Ortes Deitingen. Das Dorf lag in den Jagstauen unterhalb der Stadt Neudenau. Beim Betreten der Kapelle fällt der erste Blick auf den Gangolfsaltar, dem Hochaltar aus dem Jahr 1501. Im Altarraum und im Nebenchor befinden sich zahlreiche faszinierende Wandmalereien und Fresken aus dem 13. Jahrhundert – ein jahrhundertealter Kulturschatz.
 
 



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