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Sonntag, 20. August 2017
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Filmtipp

 
Karlsruhe: Wenn die Seebühne zum Kinosaal wird
Programm vom 20. bis 23. August / "Die Leuchte Asiens" beim Themenabend Ethik in den Religionen

Immer sonntags können Besucher und Besucherinnen des Zoologischen Stadtgartens Tierpräsentationen auf der Seebühne erleben. So auch am kommenden Sonntag, 20. August, von 12 bis 12.30 Uhr sowie von 15 bis 15.30 Uhr. Am Montag, 21. August, geht das Seebühnen-Programm mit einem Bunten Nachmittag von 15.30 bis 17 Uhr weiter. Auf der Bühne sind das Schlager-Duo Ingrid Mikos und Pascal Chevalier sowie Baubürgermeister Michael Obert im Interview. Die Conférence hat Dieter Farrenkopf, außerdem spielt "Pit - immer ein Hit".

Dienstag, 22. August, wird die Seebühne zum Kinosaal beim Themenabend "Ethik in den Religionen". Gezeigt wird - in Kooperation mit dem Stadtmedienzentrum Karlsruhe - der deutsch-indische Spielfilm "Die Leuchte Asiens" aus dem Jahr 1925, die erste Koproduktion indischer und deutscher Filmschaffender überhaupt. Im Mittelpunkt des Films steht der Königssohn Gautama, der dem Thron entsagt und als armer Prediger zum Stifter des Buddhismus wird. Musikalisch begleitet wird der Film von Ilmar Klahn (Violine), Holger Ebeling (Piano) und Christoph Köhler. Tobias Tiltscher führt in den Film ein und Dr. Albert Käuflein hält einen Kurzvortrag über die ethischen Gemeinsamkeiten der Religionen. Zugang über den Eingang Nord, zu bezahlen ist der Eintritt in den Zoo (5 Euro), um Spenden wird gebeten.

Märchenhaft wird es wieder am Mittwoch, 23. August, auf der Seebühne. Denn von 14.30 bis 15.30 Uhr ist Märchenstunde mit der "Märchenerzählgruppe Elfriede Hasenkamp". Die musikalische Umrahmung übernimmt mit klassischen Werken Michael Friedmann - unter anderem mit der Harfe.

Bei schlechter Witterung fallen die Ver­an­stal­tun­gen aus. In der Regel erfolg­t eine Absage circa zwei Stunden vor Be­ginn. Infor­ma­tio­nen bei der Kassen-Info des Zoo­lo­gi­schen Stadt­gar­tens unter Telefon 0721/133-6815.
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Filmtipp: Robert Doisneau - Das Auge von Paris
Frankreich 2016 | 77 Minuten
Regie: Clémentine Deroudille
Vorstellung im französischen Original mit Untertiteln

Einfühsamer Dokumentarfilm über die französische Fotografen-Legende Robert Doisneau. Die vielseitigen und berührenden Werke Doisneaus auf der großen Leinwand zu sehen, ist eine Sensation!

ROBERT DOISNEAU: DAS AUGE VON PARIS erzählt wie ein Kind aus einer Vorstadt von Paris zu einem Superstar der Fotografie wurde. Ein intimes Porträt von Doisneaus Leben und seiner Arbeit – die so eng mit einander verwoben waren, dass er sein leidenschaftliches Künstlersein als Quelle seines Glücks verstand. Die Regisseurin Clémentine Deroudille ist eine Enkelin von Robert Doisneau (14.4.1912 – 1.4.1994), der Film hat daher einen sehr privaten und familiären Zugang zu bisher unveröffentlichten Materialien aus dem Nachlass. Daneben stehen Interviews mit Doisneau, seinen Freunden und Kollegen und natürlich sein Werk. Seinem Werk entsprechend aber ist Clémentine Deroudilles Film nicht nur ein Film über Robert Doisneau geworden, sondern auch ein Film über Doisneaus wichtigste Sujets, Paris und seine Menschen.

„Der Bescheidene sah sich weder als Auteur noch als Künstler – und gehört doch in den Pantheon der humanistischen Fotografie!“ ARTE

Friedrichsbau Freiburg
Sonntag, 20. August 2017, 13:15 Uhr
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Filmtipp: DIE NIBELUNGEN
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: DIE NIBELUNGEN
Deutschland 1922-1924
Regie: Fritz Lang
250 Min.

Fritz Langs zweiteiliger Monumentalfilm aus den Jahren 1922-1924 galt zu seiner Zeit als teuerster und aufwändigster Film Deutschlands. Die Tricktechnik, die dafür genutzt wurde, war bahnbrechend. Die jetzt zu sehende restaurierte Fassung wurde 2010 an der Deutschen Oper in Berlin uraufgeführt.
Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hatte das Werk mit Musik von Gottfried Huppertz mühevoll restauriert. Der Film wurde im historischen Verfahren viragiert, so dass er nun – mit Ausnahme einer Traumsequenz in Blau – im ursprünglichen orangefarbenen Ton zu erleben ist. Erstmals ist auch zu sehen, dass Kriemhild weder einen Liebestod stirbt – wie Brunhild an der Leiche von Siegfried – und auch nicht an Erschöpfung nach vollbrachter Rache an Hagen, sondern am Schwerthieb eines Gefolgsmanns von König Etzel.

Im Rahmen des Seminars »Das Mittelalter im populären Film« an der Universität Freiburg zeigt das Kommunale Kino gemeinsam mit Studierenden der Mediävistik und der Medienkulturwissenschaft in einer langen Nacht das fast 5-stündige Heldenepos in zwei Teilen.

Kommunales Kino Freiburg
Montag, 12.06.2017 18:30 Uhr - ca. 20 min Pause nach Teil I
Reihe: Mitelalter im populären Film - Fritz Langs Nibelungen
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Kino in der Karwoche
Szenenfoto (Bild: Veranstalter PR)
 
Kino in der Karwoche
Manchester by the Sea mit Kinogespräch

Freiburg. Der ökumenische c-punkt präsentiert in der Reihe „Kino in der Karwoche“ am Mittwoch, 12. April 2017 um 19 Uhr im Kino Harmonie (Gründwälderstr. 16) den Film "Manchester by the Sea" (Regie: Kenneth Lonergan) mit anschließendem Filmgespräch. Das Drama zeigt ein packendes Porträt eines gebrochenen Mannes, der in sein Heimatdorf zurückkehrt. Die Kritik (Gabriele Schoder, BZ) schreibt: „Ein wahrhaftiger und tief berührender Film, der gleichwohl auf jedes Pathos verzichtet.“ Es geht um Schuld und Verantwortung, um Verzeihen und Zukunft. Der Film (137 Min.) brachte dem Hauptdarsteller Casey Affleck den Oscar 2017 ein.

Die c-punkt Filmreihe ist eine Kooperation mit der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik in Freiburg, der Evangelischen Stadtkirchenarbeit und den Harmonie & Friedrichsbau Lichtspielen. Eintritt, normaler Kinopreis.
 
 

Filmtipp: DIAMOND ISLAND
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: DIAMOND ISLAND

Kambodscha, Frankreich, Deutschland 2016 | OmU | 104 Min.
Regie: Davy Chou | mit: Noun Sobon, Nov Cheanik

Der 18-­jährige Bora verlässt sein Dorf, um auf der Baustelle von Koh Pich (Diamond Island) in Phnom Penh zu arbeiten. Dort wird ein Neubauprojekt errichtet für die, die es sich leisten können: der kambodschanische Traum von Wachstum und Modernität. Hier trifft er seinen älteren Bruder Solei wieder, den er 5 Jahre lang nicht gesehen hat. Durch ihn erhält Bora Zutritt zum schönen Leben rund um die Hauptstadt, lernt Jugendliche der urbanen Mittelschicht kennen und erlebt aufregende Nächte. Eng an den Figuren entlang entwirft Regisseur Davy Chou das Mosaik eines Landes im Wandel – und das einer Generation, die lernen muss, sich neu zu verorten in einer unberechenbaren, veränderten Umgebung.

“Der Film markiert ein neues Erwachen des kambodschanischen Kinos.” (Variety)

Kommunales Kino Freiburg
Donnerstag, 19.01.2017 19:30 und Freitag, 20.01.2017 21:30
Samstag, 21.01.2017 19:30 und Mittwoch, 25.01.2017 21:45
Donnerstag, 26.01.2017 19:30 und Freitag, 27.01.2017 19:30
Reihe: Film des Monats - Januar
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Filmtipp: KOSMISCHE REISE / Kosmitscheski Reis
Filmausschnitt / Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: KOSMISCHE REISE / Kosmitscheski Reis
Sowjetunion 1936 | OmU | 70 Min.
Regie: Wasili Schurawljow | Buch: Alexander Filimonow, nach dem Roman »Außerhalb der Erde« von Konstantin Ziolkowski | mit: Sergei Komarow, K. Mos - kalenko, Wassili Gaponenko, Nikolai Feoktistow, Wasili Kowrigin

Der letzte sowjetische Stummfilm entstand zu einer Zeit, als der Tonfilm sich schon längst durchgesetzt hatte. Die mit großem Aufwand und verblüffender Tricktechnik produzierte Science-Fiction-Geschichte zeigt das fiktive Moskau des Jahres 1946, so wie Stalin es geplant, aber nie vollständig umgesetzt hat. Im Mittelpunkt steht eine Reise im Raumschiff zum Mond, die seinerzeit das Interesse der Zuschauer für die Raumfahrt wecken sollte.
Da der Film den Vorgaben des sozialistischen Realismus nicht entsprach, wurde er nach seiner Premiere sehr schnell aus dem Verkehr gezogen und geriet in Vergessenheit. (Internationale Stummfilmtage - Bonner Kinemathek)

Kommunales Kino Freiburg
am Samstag, 07.01.2017 19:30 Uhr
am Klavier: Günter A. Buchwald
Reihe: Stummfilm mit Live-Musik
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Filmtipp: UNTER DEN DÄCHERN VON PARIS
 
Filmtipp: UNTER DEN DÄCHERN VON PARIS
Sous les Toits de Paris

Frankreich 1930 | OmU | 90 Min.
Regie: René Clair | mit: Albert Préjean, Pola Illery, Gaston Modot

SOUS LES TOITS DE PARIS erzählt eine Dreiecks-Liebesgeschichte aus dem Milieu der Pariser Straßensänger, Gauner und Taschendiebe. »Eine schlichte und zugleich zärtliche Liebeserklärung an Clairs Heimatstadt Paris, an ihre skurrilen und verqueren, sentimentalen und aufbrausenden Typen, an die Mansardenwohnungen und die Bistros, die Hinterhöfe und Gassen, an ihr Flair und ihre Musik – eine verklärte Welt voll Charme und Eleganz, die er in den Filmstudios der französischen Kapitale kreieren ließ.« (Kay Weniger) „ Durch seinen intelligenten, kontrapunktischen Einsatz des Tons wirkte der Film zugleich wie ein Manifest der Möglichkeiten des damals neuen Tonfilms (DIF, Deutsches Filmmuseum)

Kommunales Kino Freiburg
am Donnerstag, 20.10.2016 19:30 Mit Einführung
sowie am Sonntag, 23.10.2016 17:30
Reihe: ciné club
 
 

Filmtipp: Genius - Die tausend Seiten einer Freundschaft
 
Filmtipp: Genius - Die tausend Seiten einer Freundschaft
Neue Worte, radikale Ideen: Für Lektor Maxwell Perkins ist klar, was einen großen Roman ausmacht. Als der junge Thomas Wolfe mit einer tausendseitigen Blättersammlung in seinem Büro auftaucht, sagt ihm sein Instinkt sofort: Hinter diesem Chaos verbirgt sich ein literarisches Genie! Perkins versucht, die überschäumenden Texte des exzentrischen Künstlers zu bändigen, Lektor und Autor kämpfen um jede Formulierung. Es entsteht eine strapaziöse Freundschaft, die sowohl Wolfes Geliebte Aline, als auch Perkins' Frau Louise eifersüchtig macht…

Läuft am 10. August im Kandelhof Freiburg und im CinemaxX Freiburg.
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