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Freitag, 7. Oktober 2022
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Filmtipp

Filmtipp: NOCH EINMAL, JUNE
NOCH EINMAL, JUNE (c) MT Trading GmbH
 
Filmtipp: NOCH EINMAL, JUNE
Australien 2020 | 100 Minuten
Regie: JJ Winlove
Darsteller: Noni Hazlehurst, Claudia Karvan, Stephen Curry

June, die nach fünf Jahren Demenz überraschend eine wache Phase hat, versucht, ihre Familie wieder auf Kurs zu bringen... Eine ergreifende Geschichte mit einem präzisen Blick auf das, was Familie ausmacht, mit viel Humor und einem untrüglichen Gespür für die kleinen und großen Absurditäten des Alltags – und die großartige australische Hauptdarstellerin Noni Hazlehurst, außerhalb ihrer Heimat noch wenig bekannt, gibt ein fantastisches Stelldichein für die internationale Bühne!

Als June Wilton (Noni Hazlehurst) zu sich kommt, sieht sie sich einem Arzt gegenüber, der sie allen Ernstes fragt, was das für ein Ding sei, das er in der Hand hält. Ein Kugelschreiber natürlich, blöde Frage, meint June. Und warum, fragt sie indigniert, ist sie nicht zuhause? June muss daraufhin erfahren, dass sie nach einem Schlaganfall dement wurde und seit fünf Jahren in einem Pflegeheim lebt – bis nun völlig überraschend – ein Zustand vollständiger geistige Klarheit eingetreten ist. Allerdings droht jederzeit ein Rückfall, warnt der Arzt, wenn sie sich zu sehr aufregt. Das hält die willensstarke June allerdings nicht davon ab, bei erstbester Gelegenheit aus dem Heim zu flüchten und in ihr Haus zurückzukehren. Doch dort wohnt inzwischen eine ihr völlig unbekannte Familie. Und das ist erst der Anfang des Schlamassels: Ihre Tochter Ginny (Claudia Karvan) hat Schulden, ihr Sohn Devon (Stephen Curry) seine Karriere als Architekt in den Sand gesetzt. Obendrein ist er von Junes geliebter Schwiegertochter Tiffany geschieden. Und in Junes Werkstatt für edle, handbedruckte Tapeten hat jetzt ein schmieriger Manager das Sagen. June versucht alles, um ihre völlig aus den Fugen geratene Familie wieder auf Vordermann zu bringen – und stößt zufällig auf die Spur ihres früheren Geliebten. Doch Junes Zeit läuft... Der Neuseeländer JJ Winlove hat NOCH EINMAL, JUNE geschrieben und inszeniert. Es ist eine von Herzen kommende Geschichte, die er hier erzählt, die den Humor bei aller Tragik in den Mittelpunkt rückt. Phasen, wie June sie hat, sind tatsächlich das, als was der Arzt sie bezeichnet: Wunder. Aber dieses Wunder ist der Katalysator der Geschichte. Ein amüsanter, wunderbar witziger und liebevoller Film – dessen letzter Akt vielleicht gerade deshalb ganz besonders trifft. Und noch ein kleiner, aber feiner Hinweis: In unserer Sneak ist dieses englischsprachige Langfilmdebüt sehr gut angekommen!

Läuft im Kandelhof Freiburg
teilweise im englischen Original mit Untertiteln
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Filmtipp: MODERN TIMES
MODERN TIMES © Roy Export S.A.S.
 
Filmtipp: MODERN TIMES
STUMMFILMKONZERT MIT CHARLIE CHAPLINS KLASSIKER IM STADTTEATHER

Musikalische Begleitung durch Günter A. Buchwald und das Philharmonische Orchester Freiburg

USA 1924 | 60 Min.
Regie: Charlie Chaplin
Mit Charlie Chaplin, Paulette Goddard, Henry Bergman, Allan Garcia

Sa 12.02., 19:30 Uhr und So 13.02., 18:00 Uhr
im Theater Freiburg // Großes Haus
in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino

Ein, wenn nicht sogar DER Klassiker des Stummfilms steht mit MODERN TIMES auf dem Programm des Stummfilmkonzertes. 1936 einen Film zu produzieren, in dem es zwar Toneffekte gibt, der aber sonst noch wie ein Stummfilm funktioniert, war ein Wagnis, das sich letztlich aber doch als Erfolg erwies. Chaplin präsentiert den Menschen im Räderwerk der modernen Technik, degradiert zum Anhängsel der Apparaturen;

Vergeblich versucht der Tramp, die unzähligen Schrauben anzuziehen, die auf dem Fließband im schnellen Tempo an ihm vorbeiziehen. Wiederholt fällt er aus dem Takt und bringt damit die scheinbar perfekt funktionierende Maschinerie zum Erliegen. In der nächsten Episode dient er als Testperson: Ein neues Gerät soll die Mittagspause einsparen und schaufelt dafür in hoher Kadenz heiße Suppe und Mais in den wehrlosen Mund des Arbeiters.
Bei seinem letzten Auftritt als Tramp kämpft Charles Chaplin mit dem für seine Figur typischen Slapstick gegen die Tücken der modernen Zeit…

Obwohl MODERN TIMES als Tonfilm konzipiert worden ist, behält Chaplin dennoch seine Stummfilmästhetik bei und platziert nur wenige Dialoge innerhalb des Films. Entsprechend hoch ist die musikalische Dichte. Die facettenreiche Komposition zu MODERN TIMES gehört zu den komplexesten und innovativsten in Chaplins gesamten Opus. Die Musik reflektiert nicht nur die Geschichte, sondern übersetzt auch musikalisch ihre Botschaft. Von depressiv stimmenden Passagen bis zu jugendlich spritzigen Einwürfen reicht die Ausdruckspalette. Gerade die Tanznummern im Café sprühen nur so vor Leben und zeugen von der besonderen Qualität des Komponisten Chaplin. Zudem konnte das Publikum zum ersten Mal die Stimme des Tramps hören, der den Song „Titina“ zum Besten gibt.

Tickets und mehr Infos auf der Homepage des Theaters Freiburg
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Karlsruhe: Filmvorführung "The Human Scale"
Die Vision eines menschlichen und nachhaltigen Stadtlebens

Im Rahmen des Jubiläums 50 Jahre Städtebauförderung in Deutschland zeigt das Stadtplanungsamt am Dienstag, 5. Oktober, um 19 Uhr in der Kinemathek den preisgekrönten Dokumentarfilm "The Human Scale". In diesem Film geht es um die Ideen des berühmten dänischen Stadtplaners und Architekten Jan Gehl. Im Anschluss an die Filmvorstellung besteht Gelegenheit zur Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Karlsruhe und von Gehl.People.

Innenstädte wieder lebenswert machen
Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Städteplaner Jan Gehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner visionären und revolutionären Arbeit. Jan Gehl und sein Kollegium haben es sich zur Aufgabe gemacht, neues Leben in die Innenstädte zu bringen, sie wieder lebenswert zu machen. Ihre Städteplanung zielt auf die Optimierung der Beziehung zwischen gebauter Umwelt und der Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Sie wollen die Großstädte von der Überflutung durch Autos bewahren, Platz für Fuß- und Radverkehr schaffen, öffentliche Plätze "zurückerobern".

Prominente Beispiele dafür sind die Fußgängerzone und die Fahrradwege in Kopenhagen, die Wiederbelebung der Innenstadt von Melbourne, die Fußgängerbereiche mit Sitzgelegenheiten auf dem Times Square in New York, der Wiederaufbau nach einem Erdbeben der Innenstadt von Christchurch, Neuseeland, in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern, die Millionenstädte Chongqing in China und Dhaka in Bangladesch – der nachhaltige Ansatz Jan Gehls und der Architekten und Architektinnen, die seinem Weg folgen, veränderten diese Innenstädte merklich zu Gunsten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.

Weitere Informationen und Eintrittsgebühren unter kinemathek-karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/9374714.
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Filmtipp: "Kampf um die grüne Lunge der Welt"
Dokumentarfilm von Martin Keßler jetzt auf DVD

Ab sofort gibt es „Kampf um die grüne Lunge der Welt“ (95 min, 2020), den großen Abschlussfilm unserer „Count – Down am Xingu“ – Reihe, auf DVD. Zu beziehen für 19,90 € zzgl Versand über unsere Webseite www.neuewut.de (bestellung@neuewut.de).

Zur Premiere im Kino BABYLON, Berlin, kamen Ende Oktober trotz Corona-Krise zahlreiche Gäste. Und es gab eine spannende Diskussion im Anschluß. Mit Klimaforscher Prof. Dr. Schellnhuber, Bischof Erwin Kräuler (zugeschaltet aus Brasilien), Filmemacher Martin Keßler und dem Publikum.

Leider müssen wir alle weiteren geplanten Vorführungen des Filmes wegen der Corona- Auflagen absagen. Aber wir hoffen, dass im kommenden Jahr wieder Veranstaltungen möglich sind. Bis dahin empfehlen wir den Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=RmHr-RE3PPA und den kompletten Film auf DVD.

Zum Filminhalt:

Rom, Oktober 2019. Im Vatikan treffen wir den brasilianischen Bischof Dom Erwin Kräutler, bekannt für seinen Kampf für die Rechte der Indigenen und gegen den Mega-Staudamm Belo Monte. Gemeinsam mit Bischöfen aus Amazonien und Europa, Indigenen und Wissenschaftler hat er sich mit Papst Franziskus versammelt. Zur großen Amazonas – Synode. Und es geht es um nichts Geringeres als den „Erhalt der Schöpfung“. Denn der größte Urwald der Erde, der Amazonas - Urwald, ist in seiner Existenz bedroht, dabei sichert er das Überleben der Menschheit.

Die Amazonas – Synode bildet den Rahmen für den großen Abschlussfilm unserer dokumentarischen Langzeitbeobachtung über den Kampf gegen den Staudamm Belo Monte. Den drittgrößten Staudamm der Welt, im brasilianischen Amazonasgebiet, am Fluß Xingu. Während der letzten zehn Jahre haben wir Bischof Kräutler und seine Mitstreiter-Innen immer wieder mit der Kamera begleitet. Während sie versuchen, die Weltöffentlichkeit wachzurütteln und den Bau des Staudamms zu verhindern.

„Count - Down am Xingu , Kampf um die grüne Lunge der Welt“ erzählt die Geschichte des Widerstandes gegen Belo Monte - vom Baubeginn bis zur Inbetriebnahme der letzten Turbine. Und schildert die „Politik der vollendeten Tatsachen“ und die massive Gewalt, mit der das Großprojekt durchgesetzt wird.. Eine exemplarische Geschichte über die fortschreitende Zerstörung der grünen Lunge der Welt. Und von Menschen, die dagegen kämpfen.

Film gefördert von:
Adveniat, Adveniat Lëtzebuerg (Luxembourg), Fondation Partage Luxembourg, Haleakala – Stiftung treuhänderische Stiftung in der GLS Treuhand, Misereor, POEMA, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
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Filmtipp: CASANOVA
Stummfilmkonzert im Theater Freiburg, Grosses Haus
Filmmusik von Günter A. Buchwald

Die turbulenten Ereignisse im Leben des Giacomo Casanova sind gut bekannt. Doch der in Frankreich produzierte Stummfilm aus dem Jahr 1927 brachte seinem Publikum die turbulenten Liebeshändel des Titelhelden in einer solchen Opulenz und Bildgewalt nahe, dass manchem Zuschauer der Atem gestockt haben mag. CASANOVA galt damals als der Film mit der größten je realisierten Ausstattung, die Aufnahmen wurden teils aufwändig handkoloriert. Für die restaurierte Fassung dieses Meisterwerks hat Günter A. Buchwald eine neue Filmmusik komponiert, die die überwältigende Bildsprache, aber auch die zwischen großem Ernst und sprühender Situationskomik changierende Erzählweise des Films neu erlebbar macht.

Dirigent: Günter A. Buchwald

Eine Kooperation mit dem Kommunalen Kino.

Film/Konzert-Termine:
Samstag, 26.10.2019 // 19:30
Sonntag, 27.10.2019 // 18:00
 
 

 
Filmausschnitt zu "Bitten der Vögel im Winter"
Filmprojekt im Rahmen des Martha-Saalfeld-Förderpreises 2018 zum Roman „Bitten der Vögel im Winter“ von Ute Bales, unterstützt vom ZKW Zentrum für Kultur- und Wissensdialog der Universität Koblenz-Landau, dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Nano Theater e.V. Ludwigshafen.

1942 sind in einem katholischen Kinderheim im schwäbischen Mulfingen 40 Roma- und Sintikinder interniert. Eva Justin, Mitarbeiterin am Rassenhygienischen Forschungsamt in Berlin, führt zu Forschungszwecken Tests an diesen Kindern durch. Ihr Ziel ist es, nachzuweisen, dass „Zigeunerkinder“ nicht erziehbar sind. Die Spiele, die sie für ihre Tests einsetzt, entscheiden über Leben und Tod. Als ihre Arbeit abgeschlossen ist, werden die Kinder nach Auschwitz deportiert.
Eva Justin war in der NS-Zeit mitverantwortlich für die Deportation und Ermordung tausender Sinti und Roma. Der Roman „Bitten der Vögel im Winter“ beschreibt ein tiefdunkles Kapitel deutscher Geschichte, über das bis heute geschwiegen wird.
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Filmgespräch: 303
Gespräch mit Regisseur Hans Weingartner und den beiden Hauptdarstellern am Sonntag (22.7.) um 19.00 Uhr, Friedrichsbau Freiburg

Regie: Hans Weingartner
Darsteller: Mala Emde, Anton Spieker, Thomas Schmuckert, Steven Lange, Martin Neuhaus

Deutschland 2018 | 139 Minuten | ab 12

Ein Zwei-Personenstück im Wohnmobil. Wenig Action. Viel Gequatsche. Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn. Und doch fällt dieses Lovestory-Roadmovie überaus unterhaltsam aus… Hans Weingartners neuer kapitalismuskritischer Coup mit viel Zeit, zunehmendem Kribbeln im Bauch und Kultfilm-Qualitäten!

Jan (Anton Spieker) ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule (Mala Emde) hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist. Beide unterwegs in Richtung Atlantik, bietet sie Jan einen Platz in ihrem 303-Oldtimer-Wohnmobil an. Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll die gemeinsame Fahrt nur bis Köln dauern, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück? Und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Sie durchqueren Frankreich, erreichen Spanien, ihre fesselnden Gespräche werden immer persönlicher – und es fällt ihnen zunehmend schwer, sich nicht ineinander zu verlieben…

Zur Cannes-Premiere von DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI trotzte Hans Weingartner einst dem Glamour und fuhr mit seinem klapprigen Campingbus am Roten Teppich vor. Ein altes Wohnmobil vom titelgebenden Typ 303 spielt nun die Hauptrolle in seinem neuen Film über zwei zufällige Weggefährten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Die beiden philosophieren, streiten, flirten während der gesamten Reise – deutlich spürbar, welches Vergnügen Weingartner am Verfassen witzig-nachdenklicher Wortgefechte hat und wie nebenbei noch das Genre der philosophischen Screwball-Comedy zu erfinden scheint. Dass die geschliffenen Dialoge dabei spontan und natürlich klingen zu lassen, ist freilich das starke Stück, das Mala Emde (WIR TÖTEN STELLA) und Anton Spieker (VON JETZT AN KEIN ZURÜCK) mit so überzeugender Leichtigkeit liefern wie einst Julie Delpy und Ethan Hawke in der BEFORE SUNRISE-Trilogie, mit der Richard Linklater bereits bestens bewies, wie gut Plappern auf der Leinwand klappen kann. So verlässlich der alte Daimler, Baujahr 1980, mit gemächlichem Tempo gen Süden zuckelt, so pannenfrei entwickelt sich der Charme dieses vergnüglich nachdenklichen Roadmovies. Und beim Quatschen über Gott und die Welt und die letzten großen Fragen der Menschheit bleibt zudem noch ausreichend Zeit zum Suchen und Finden der Liebe: Slow-Dating auf 2.500 Kilometern quer durch Europa. Weingartners „Anti-Tinder-Film“ trifft einen Nerv: Zwei Menschen beim sich langsam ineinander Verlieben zuschauen. So wie es früher einmal war. Die erste Fahrprüfung vor Publikum hat 303 auf der Berlinale jedenfalls mit Bravour und Beifall bestanden!

"Eines der schönsten Roadmovies, das man je gesehen hat!" BERILNER ZEITUNG
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Karlsruhe: Film über Sozialistisches Patientenkollektiv
Kinemathek begleitet Ausstellung mit Reihe "Celluloid im Aufruhr"

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Karlsruhe begleitend zur dortigen Ausstellung "Bewegt euch! 1968 und die Folgen" widmet sich die Kinemathek Karlsruhe bis 7. Oktober dem filmischen Erbe jener Zeit.

Am Donnerstag, 7. Juni, um 19 Uhr und Sonntag, 10. Juni, um 17 Uhr ist der Film von Gerd Kroske "SPK Komplex" (Deutschland 2018, 111 Minuten) in der Kinemathek Karlsruhe, Kaiserpassage 6, zu sehen. Das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK) existierte keine zwei Jahre, dann wurde es zur terroristischen Vereinigung erklärt, zahlreiche Mitglieder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Einige von ihnen tauchten mit der RAF ab. In Gerd Kroskes minutiös recherchiertem Film entsteht ein präzises Bild der BRD zwischen 1968 und deutschem Herbst – ein Raum von Experimenten und zunehmender Radikalisierung auf allen Seiten.

Der Eintritt beträgt sieben, ermäßigt fünf Euro.
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