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Montag, 17. Mai 2021
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Sonstiges

 
Rassismus – Geschichte, Spuren, Kontinuitäten
Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe

Mit der Geschichte des Rassismus und seinen ideologischen Grundlagen setzt sich ein neues Heft der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auseinander. Als aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ ist es ab sofort erhältlich. Es zeigt verschiedene Positionen auf und erläutert Phänomene und gegenwärtige Erscheinungsformen von Rassismus.

Das 88-seitige Heft umfasst zwölf Aufsätze. Ausgehend von der Frage „Was ist Rassismus?“ wird den Verflechtungen mit dem Kolonialismus nachgegangen. Im Vordergrund stehen dabei die europäischen und deutschen Kolonialgeschichte, ebenso wird der Rassismus in der Geschichte der Einwanderungsgesellschaft thematisiert. Menschen, die Rassismus im Alltag erleben, berichten in eigenen Beiträgen von ihren Erfahrungen und verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Ein Aufsatz beschäftigt sich mit rassistischer Sprache. Schließlich geht es um die politische Bildung. So gibt ein Gespräch zwischen drei Antirassismustrainerinnen einen Einblick in die Bedingungen ihrer praktischen Arbeit.

Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit.

Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Europatag am 9. Mai: Internetportal bietet Informationen und Materialien
Im Online-Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Der Europatag am 9. Mai rückt alljährlich das Thema Europa ins Rampenlicht. Ein Online-Portal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet grundlegende Informationen über die EU, setzt sich mit aktuellen Fragestellungen auseinander und stellt kostenlos Materialien für den Unterricht bereit.

Der Politikwissenschaftler Martin Große Hüttmann von der Universität Tübingen beleuchtet die wichtigsten gegenwärtigen Herausforderungen für die EU: die europäische Politik in der Corona-Pandemie, die europäische Migrationspolitik und die gemeinsame Außenpolitik. Der 9. Mai 2021 ist gleichzeitig Startpunkt eines europaweit angelegten Projekts. Mit der „Konferenz zur Zukunft Europas“ eröffnet die EU einen Bürgerbeteiligungsprozess, dessen Ziel es ist, neue Ideen und Visionen für ein Europa von morgen zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Auch darüber informieren die Seiten.

Die rund um den Europatag stattfindenden Europawochen sind für die Schulen immer wieder Anlass, das Thema im Unterricht aufzugreifen oder zu vertiefen. Das Portal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet hierfür umfassende und abwechslungsreiche Unterrichtsmaterialien. Es steht online zur Verfügung.
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Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erinnert mit einem Online-Dossier an die Widerstandskämpferin

Kurz vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943 schrieb Sophie Scholl unbemerkt auf die Akte ihres Geständnisses zweimal das Wort „Freiheit“. Die Freiheit war es, für die sie und die Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ kämpften und sich damit gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben. Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl am 9. Mai 2021 erinnert die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit einem Dossier an sie. Was führte sie, ihren Bruder Hans und deren Freunde in den aktiven Widerstand? Neben übersichtlich gestalteten biographischen Angaben stellen eigene Textabschnitte „Die Weiße Rose“ vor und zeichnen das entschiedene Handeln der studentischen Widerstandsgruppe nach. Schließlich wird auch die Erinnerung an Sophie und Hans Scholl thematisiert.

Literaturhinweise, Materialien für Lehrkräfte, Informationen zu Ausstellungen, Erinnerungsorten und -initiativen wie auch weiterführende Links ergänzen das Online-Angebot. Zudem findet sich eine Terminvorschau, die über Veranstaltungen und Aktivitäten rund um den 100. Geburtstag am 9. Mai 2021 informiert.

Das bebilderte Dossier steht online zur Verfügung.
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Mendelssohn-Bartholdy-Platz
Das Areal vor der Musikhochschule bekommt einen Namen

Ein langjähriger Wunsch vieler Musikfreundinnen und -freunde geht bald in Erfüllung. Das Areal vor der Musikhochschule bekommt den Namen „Mendelssohn-Bartholdy-Platz“. Auf seiner Hochzeitsreise hielt sich der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy mit seiner Frau Cécile im April und Mai 1837 in Freiburg auf. Hier hat er einige seiner Werke entworfen oder abgeschlossen, etwa die Vertonung des Psalms 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir“.

Der Senat der Musikhochschule und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach haben diese Würdigung von Mendelssohn Bartholdy auf den Weg gebracht. Sie haben damit eine Lücke geschlossen, die in Freiburg seit langem besteht. 1924 stellte der zuständige Ausschuss der Stadt eine Liste mit Namen geeigneter Komponisten für eine einheitliche Straßenbenennung auf. Diese Liste war von einer nationalistischen und antisemitischen Grundhaltung geprägt. Felix Mendelssohn Bartholdy, musikalisch betrachtet ein zwingender Kandidat, fehlte daher. Als das Freiburger Musikerviertel nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 seine Straßennamen erhielt, wurden sie ganz im Dienste der Nazi-Ideologie ausgewählt.

Mendelssohn hat 1843 das erste deutsche Konservatorium in Leipzig und damit die erste Musikhochschule in Deutschland gegründet. Welch besseren Ort könnte es daher in Freiburg für seine Würdigung eben als das Areal der Hochschule für Musik Freiburg. Die Musikhochschule wird den Platz im Rahmen der Feier zu ihrem 75-jährigen Bestehen in diesem November einweihen.
 
 

 
Karlsruhe: Kunsthandwerkermarkt fällt im Frühjahr aus
Für Herbstausgabe der Veranstaltung läuft Bewerbungsfrist bis 1. Juni

Der für 8. Mai terminierte Kunsthandwerkermarkt auf dem Stephanplatz fällt aus. Die aktuelle Corona-Verordnung untersagt Veranstaltungen im öffentlichen Raum und damit auch Spezialmärkte wie diesen. Für die Herbstausgabe des Kunsthandwerkermarkts (25. September) können sich Interessierte noch bis 1. Juni bewerben, das Formular findet sich auf der städtischen Website. Ob und unter welchen Auflagen sie dann stattfinden könne, bleibe abzuwarten, erklärt dazu das städtische Marktamt.
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Bargeldlose Zukunft – nur schöne neue Welt?
Für den Unterricht: „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“

Über verschiedene Bezahlmöglichkeiten und deren Vor- und Nachteile informiert das neue „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“. Die aktuelle Ausgabe der Handreichung für den Unterricht ist bei Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erhältlich. Ein Überblick geht auf die Geschichte und Funktionen des Geldes ein. Die möglichen Folgen einer bargeldlosen Zukunft lassen sich anhand eines Schaubildes entwerfen. Und am Beispiel Bitcoin wird gezeigt, wie eine Kryptowährung funktioniert und welche Vorzüge, aber auch Schattenseiten sie hat.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer und unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht und ebenso den im Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung. Jede Ausgabe ist für eine Stunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung enthält Arbeitsaufgaben, die über Schaubilder, Tabellen und Lückentexte grafisch ansprechend gestaltet sind.

Unter www.lpb-bw.de/machs-klar stehen online Zusatzmaterialien, Links zu Videos und Learning Apps zur Verfügung. Die Inhalte der Handreichung können damit interaktiv vertieft werden. „Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe auch im PDF-Format zum Herunterladen bereit.
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Von Erbfeinden zu guten Nachbarn. Die deutsch-französischen Beziehungen
150 Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 befasst sich die Online-Tagung am Donnerstag, 6. Mai von 10 bis 13 Uhr mit der Vergangenheit und Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen. Im Zentrum der Tagung steht ein deutsch–französischer Dialog zwischen Hélène Miard-Delacroix von der Sorbonne, Paris, und Andreas Wirsching von der LMU, München, die im Gespräch mit dem Freiburger Historiker Jörn Leonhard der Frage nachgehen, wie die Entwicklung „Von Erbfeinden zu guten Nachbarn“ nach 1945 möglich wurde. Eröffnet wird der Vormittag durch einen Vortrag von Tobias Arand von der PH Ludwigsburg, der ein innovatives Twitter-Projekt von Studierenden der PH Ludwigsburg und Ruhr-Universität Bochum leitet, das man täglich unter dem Titel „Heute vor 150 Jahren“ @Krieg7071 auf Twitter verfolgen kann.

Die Online-Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Français, dem Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, dem Historischen Seminar der Universität Freiburg und dem Literaturhaus Freiburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Bürgerforum zur Sanierung des Badischen Staatstheaters
Virtuelle Veranstaltung am 14. Mai / Stadt und Theater informieren

Über den aktuellen Stand der Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters informiert ein virtuelles Bürgerforum, zu dem Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Interessierte für Freitag, 14. Mai, um 18 Uhr einlädt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Sanierungskommunikation des Badischen Staatstheaters statt.

Nach der Begrüßung durch OB Dr. Frank Mentrup berichten Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg, des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, der Stadtverwaltung und des Staatstheaters über den aktuellen Stand. Hierzu zählt neben der Bedeutung des Projekts für Stadt und Land, dem Entwurf der Sanierungsmaßnahmen mit Planung, Bauzeit und Kostenentwicklung auch der städtebauliche Kontext.

Wer möchte, kann die Veranstaltung über einen Livestream auf dem städtischen YouTube-Kanal verfolgen. Über ein Beteiligungstool können schriftlich Fragen an die Referierenden gestellt werden, die durch die Moderation gebündelt weitergegeben werden. Weitere Informationen und der Link zum Livestream werden zeitnah vor der Veranstaltung durch die Presse und die sozialen Medien sowie über das Beteiligungsportal der Stadt (https://beteiligung.karlsruhe.de/) veröffentlicht.
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