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Sonntag, 14. April 2024
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Sonstiges

Theatertipp:
Foto: Veranstalter
 
Theatertipp: "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall"
Ein Schauspiel mit Gesang von Martin Heckmanns

Wenn Sie heute verstanden hätten, was die Tiere Sie fragen, hätten Sie morgen eine bessere Antwort?

Esel, Hund, Katze und Huhn, alle ohne Perspektive, ausgebeutet und geschlagen oder geflüchtet, schließen sich zusammen, gründen eine Band – und hoffen auf ein besseres Leben. Aus der Truppe wird eine Kampfgemeinschaft gegen kapitalistische Ausbeutung… aber ist Gewalt auch keine Lösung?

Martin Heckmannsʾ ausgelassene Umsturzphantasie feiert den Übermut, die Widersprüche und die Auseinandersetzung in einer angstgeprägten Zeit. Der Autor gibt den Tieren Stimmen und Lieder und stürzt ihre Beherrscher:innen in Erklärungsnot. Und findet schließlich in Visionen vom guten Sterben noch eine Hoffnung auf ein befreites Miteinander.

Wallgraben Theater Freiburg
Premiere 12. April 2024
Regie: Regine Effinger & Hans Poeschl

Uraufführung: 22. September 2022, Staatstheater Kassel
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Theater Freiburg freut sich über neue Stühle im Kleinen Haus
Der Zuschauerraum des Kleinen Hauses hat eine neue Bestuhlung bekommen. Möglich gemacht haben dies die TheaterFreunde Freiburg, die das Projekt über sogenannte „Stuhlpatenschaften“ finanziert haben.

Wer schon einmal eine Vorstellung im Kleinen Haus besucht hat, weiß: So richtig gemütlich waren die Plastikstühle im Saal nicht, auf denen man es sich für ein bis zwei Stunden – nun ja – bequem machen musste, um ein Schauspiel, Tanzgastspiel oder eine Diskursveranstaltung zu sehen. Diese Erfahrung gehört nun der Vergangenheit an: Ab sofort wartet das Kleine Haus dank neuer Stühle mit mehr Sitzkomfort auf. Das Theater Freiburg hat die spielfreien Tage vor Ostern genutzt, um 158 Stühle aus schwarzem Holz mit dunkelrotem Sitzspiegel einzubauen, welche die grauen Plastikstühle in Reihe 1-8 ersetzen. Die Kinosessel im ersten Rang bleiben erhalten.

Neben erhöhtem Komfort bestechen die neuen Stühle auch durch Nachhaltigkeit und Regionalität. Produziert wurden sie von der Firma Hiller aus Kippenheim im Schwarzwald, das Holz stammt hauptsächlich aus einheimischen Holzbeständen aus dem Schwarzwald und den Vogesen. Auch der Stoff des Sitzspiegels ist ein natürlich wachsender Rohstoff, er besteht zu 96% aus Schurwolle.

Ermöglicht haben die Anschaffung der neuen Stühle die TheaterFreunde Freiburg, die für das Projekt Stuhlpat_innen gesucht und gefunden haben. Für 300 € konnten Zuschauer_innen und Freund_innen des Theaters einen Stuhl spenden und sich mit einer Namensplakette auf dem Stuhl verewigen. 68 Personen haben bisher eine Stuhlpatenschaft übernommen und insgesamt 105 Stühle gestiftet.

„Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg der Aktion und darüber, dass wir dem Theater Freiburg auf diese Weise neue Stühle zur Verfügung stellen konnten“, so der Vereinsvorsitzende Gernot Hugo. „Es wird beizeiten auch eine kleine Einweihungsfeier geben, zu der wir alle Stuhlpatinnen und -paten ins Theater einladen werden.“

Für eine Patenschaft ist es aber auch nach dem Einzug der Stühle noch nicht zu spät. „Wer Interesse hat, eine Stuhlpatenschaft zu übernehmen, kann sich gerne bei uns melden – es gibt noch ein paar Namensplaketten zu vergeben“, sagt Gernot Hugo.
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Theatertipp: DIE RÄUBER
Theaterscene (c) Foto: Laura Nickel / Theater Freiburg
 
Theatertipp: DIE RÄUBER
Schauspiel von Friedrich Schiller

Schillers Räuber sind sich einig: Die Welt lässt sich nicht mit Worten verändern, sondern nur mit Taten. Und so zieht eine Bande junger Männer durch das Land, entschlossen, alle Grenzen der in ihren Augen falschen Gesellschaft zu sprengen. Sie kämpfen für Freiheit und sind zuletzt nichts weiter als eine Mörderbande. Der Regisseur Mathias Spaan versetzt Schillers Räuberbande in die Zukunft. Alt geworden sind sie, die Räuber mit Heldenmut, und sinnieren über „die guten alten Zeiten“, in denen Gewalt ein legitimes Mittel für die Revolution war und „männliche Eigenschaften“ wie Mut und Kraft noch nicht als toxisch galten.

Gastspiel der Bühnen Bern im Rahmen von X-CHANGE – Nachhaltigkeit durch Austausch
Fr, 05.04.2024 // 20.00 Uhr // Theater Freiburg, Kleines Haus
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Impro-Theater: Improshow Crossover
Theater L.U.S.T. & Die Mauerbrecher
Di 26.03. | 20:00 Uhr | Kammertheaterim EWERK Freiburg

Die zwei Longtime-player der Freiburger Improszene gemeinsam auf der Bühne: Das wird ein Abend voller Synergie und Kreativität mit starker Bühnenpräsenz und Spontaneität. Freut euch auf dramatische improvisierte Inszenierungen, die euch in eine Welt voller Emotionen und fesselnder Geschichten entführen, Szenen voller Komik, die eure Lachmuskeln strapazieren und euer Herz mit treffsicheren Pointen und unerwarteten Wendungen erobern. Natürlich wie immer mit improvisierter Livemusik.

Seid dabei, wenn sich das Beste zweier Welten vereinigt, die Grenzen verschwimmen und die Magie des Augenblicks die Bühne erobert. Es erwartet euch ein Theatererlebnis der besonderen Art – voller Humor, Spannung und unvergleichlicher Unterhaltung.

Theater L.U.S.T. und die Mauerbrecher spielen beide seit über 25 Jahren regelmäßig in Freiburg und rocken nun öfter die Bühne gemeinsam!

Eintritt: 19,40€ / 13,90€
 
 

 
Freiburg: Leselern- und Bildungspatenschaften gesucht
Ehrenamtliche lesen an Grundschulen vor oder unterstützen ein Kind mit Fluchterfahrung beim Lernen

Sprache öffnet Wege – zu Freundschaften, zu Bildung und zu gesellschaftlicher Teilhabe. Darum ist es so wichtig, dass alle Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft die deutsche Sprache möglichst schnell lernen und sie durch Lesen festigen. Das Amt für Schule und Bildung (ASB) sucht deshalb Ehrenamtliche für Bildungs- und Leselernpatenschaften.

Im Idealfall entdecken Kinder in der Grundschule Bücher und die Freude am Lesen. So verbessern sie auch das Schreiben, ihre Sprache und soziale Kompetenzen. Das ASB vermittelt Patenschaften, mit denen engagierte Bürgerinnen und Bürger Kindern beim Lesenlernen helfen. Auch der Austausch zwischen den Generationen wird gefördert, wenn Eltern, Seniorinnen, Schüler und Studentinnen sich einmal wöchentlich vormittags Zeit nehmen, um in einer Grundschule mit einem Kind Lesen zu üben. Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/leselernpatenschaften

Als Bildungspate oder -patin ist man Bezugsperson für einen Schüler oder eine Schülerin mit Fluchterfahrung. Die Kinder und Jugendlichen sollen davon profitieren, dass sich jemand Zeit nimmt und sie dabei unterstützt, die eigenen Stärken kennenzulernen und zu nutzen. Im Idealfall haben die Patinnen und Paten eine pädagogische Ausbildung oder einen pädagogischen Hintergrund. Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/bildungspatenschaften

Interessierte können sich bei Petra Höfel von der Koordinationsstelle Bildungs- und Leselernpatenschaften melden, bildungspatenschaften@stadt.freiburg.de oder leselernpatenschaften@stadt.freiburg.de.
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WIR WERDEN NICHT VERSCHWINDEN
Foto: Veranstalter
 
WIR WERDEN NICHT VERSCHWINDEN
Zwei Jahre Krieg gegen die Ukraine

FRA, POL, UKR, USA 2023 / OmeU / 100 Min.
Regie & Drehbuch: Alisa Kovalenko

Andriy, Illia, Lera, Liza und Ruslan wachsen im Donbas auf. Eine Region in der Ukraine, in der seit 2014 Krieg herrscht und harte Kämpfe wüten. Für die fünf Jugendlichen gehört der stetige Lärm von Gewehrsalven genauso zu ihrem Alltag wie die gewöhnlichen Fragen des Teenagerdaseins. Was möchte ich einmal werden und welche Abenteuer und Entdeckungen warten in der weiten Welt? Diese Fragen haben einen bitteren Beigeschmack, wenn die Perspektiven in der eigenen Heimat begrenzt sind und der Krieg die ihnen vertrauten Orte zerstört. Doch was er nicht zerstört, sind ihre Hoffnungen, Träume und zärtliche Neugier, die sie sich mit einer Reise zum Himalaya erfüllen. Alisa Kovalenko, die 2019 bereits im goEast Wettbewerb mit ihrem Film HOME GAMES zu Gast war, zeichnet mit einfühlsamem Blick und unaufdringlich beobachtender Kamera das Porträt einer Jugend, die den Mut hat, inmitten des Krieges mit entwaffnender Menschlichkeit nach der Schönheit im Leben zu streben.

Kommunales Kino Freiburg
So 03.03., 17:30 Uhr
 
 

 
Deutscher Lesepreis 2024
Städtisches Kinder- und Familienzentrum Landwasser für hervorragende Leseförderung ausgezeichnet

Rund drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland können Lese-Studien zufolge nicht gut lesen. Oft ist der Grund ganz einfach: Vielen Kindern wird nie oder selten vorgelesen. Nicht so in der städtischen Kita in Landwasser. Sie wurde gestern in Berlin mit dem Deutschen Lesepreis 2024 ausgezeichnet. Die Kita erreichte bei der Preis Verleihung den dritten Platz in der Kategorie „Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas“ und bekam ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preis vergeben die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern seit 2013.

Überzeugt hat die Jury, dass in der Kita Bücher nicht nur ab und an eine Rolle spielen, sondern das Lesen und Vorlesen strukturell verankert sind. Beides sind feste Bestandteile des Tages- und Jahresprogramms. Jedes Kind kommt jeden Tag in den Genuss etwas vorgelesen zu bekommen. In jedem Gruppenraum gibt es eine Leseecke und eine mehrsprachige Ausleihbücherei steht allen Familien offen. Kinderbuchausstellungen, eine jährliche Buchwoche und (digitale) Projekte zu und mit Bilderbüchern wecken das Interesse der Kinder immer wieder aufs Neue. Im Bundesprogramm „Sprachkitas“ wird die Kita schon seit 2011 gefördert, seit vergangenem Juli ist sie auch Teil des Landesprogramms „Sprachkitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

„Leseförderung ist ein unverzichtbarer Baustein in der frühkindlichen Bildung. Wenn unseren Jüngsten die Welt der Sprache durch Bücher nähergebracht wird, erhöht es ihre Teilhabechancen. Daher freue ich mich sehr über diese Auszeichnung. Mein bester Dank und herzliche Glückwünsche gehen an das ganze Team der Kita Landwasser – insbesondere an die Kitaleitung Stefanie Haaga, ihre Stellvertreterin Judith Frau Lang und an die Sprachfachkraft Lisa Stein.“, so Bürgermeisterin Christine Buchheit. Aus Rückmeldungen weiß Haaga, dass viele Eltern die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern beim Vorlesen als Gewinn sehen. Dementsprechend häufig wird die Ausleihbücherei von ihnen genutzt.

Es ist nicht die erste Auszeichnung für die Kita in Landwasser. Bereits im Oktober 2023 wurde sie im Rahmen der Frankfurter Buchmesse als eine von 83 Kitas in ganz Deutschland vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Deutschen Bibliotheksverband mit dem Gütesiegel Buchkita für ihr Engagement in der frühkindlichen Leseförderung ausgezeichnet.

Mehr Informationen zum Deutschen Lesepreis gibt es online
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Theatertipp: Der Nazi und der Friseur
(c) Flávio Degen
 
Theatertipp: Der Nazi und der Friseur
Nach dem gleichnamigen Roman von Edgar Hilsenrath

Was würden Sie heute tun, wenn Sie wüssten, dass morgen wieder Nazis an die Regierungsmacht kämen?

Zwei Männer, Itzig Finkelstein (Sohn eines jüdischen Friseurs) und Max Schulz, waren Schulfreunde. Doch als die Stimmung in Deutschland kippt, kippt Max auch und wird ein Nazi, SS-Mann und Massenmörder; nach dem Krieg nimmt er die Identität seines ehemaligen Freundes an. Satirisch-groteske Erzählung aus der Täterperspektive.

Eine «Sprache, die eine düstere und auch eine stille Poesie entfaltet» (Heinrich Böll)

Fassung & Regie: Monique Hamelmann
Es spielen: Falk Döhler / Ole Pampuch

Wallgraben Theater Freiburg
Termine siehe Spielplan
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