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Sonstiges
| | | | | Filmtipp: WIE RAUBKATZEN (LES FÉLINS) | Vier Jahre nach seinem Geniestreich Plein soleil (NUR DIE SONNE WAR ZEUGE) begibt sich René Clément für diesen tiefschwarzen, von Existenzialismus durchdrungenen Psychothriller erneut an die französische Riviera. Alain Delon brilliert als schmierig-eleganter Hasardeur Marc, der auf der Flucht vor New Yorker Gangstern im labyrinthischen Anwesen einer exzentrischen amerikanischen Witwe und ihrer Nichte (eine junge Jane Fonda) untertaucht. Henri Decaës kontrastreiche Schwarz-Weiß-Kamera bricht die mediterrane Sonne in ein klaustrophobisches Kammerspiel aus Licht und Schatten. Clément inszeniert eine amoralische, sadomasochistische Versuchsanordnung, in der die Figuren – ganz dem Titel entsprechend – einander belauern, manipulieren und schließlich erlegen. Ein meisterhaftes Kinostück über die unerbittliche Mechanik von Begierde und Ohnmacht, getragen von Lalo Schifrins nervösem Jazz-Score.
Frankreich 1964, 97 Min., Regie: René Clément
Kommunales Kino Freiburg, Ciné Club
Do 02.07., 19:30, Einführung: Flavien Le Bouter / Sa 04.07., 19:30 | | | | | |
| (c) Veranstalter | | | | | Filmtipp: Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war | Deutschland, Österreich 2026 | Dokumentation | 102 Minuten
Regie: Regina Schilling | Darsteller: Sandra Hüller | Ab 6 Jahren
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. Ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Gerade noch mit Ryan Gosling für Hollywood im Weltraum unterwegs und für die Hosenrolle in ROSE den Silbernen Bären abgeräumt, tritt Sandra Hüller nun als Ingeborg Bachmann auf und bringt der Ausnahme-Autorin ein Biopic-Ständchen zum 100. Geburtstag. Neben den Spielszenen in einer römischen Wohnung gibt es Archivmaterial über die Schriftstellerin, Briefe und Auszüge aus ihren Werken ergänzen das hybride Porträt wie ein Mosaik. Wer angestrengtes Streber-Kino oder eine bleischwere Pflichtübung für Deutsch-Leistungskurse befürchtet, sieht sich zum Glück enttäuscht: Dieses eigenwillige Porträt sprüht vor Ideen und findet einen sinnlichen Zugang zur sprachgewaltigen Schriftstellerin. Ein funkelndes Kaleidoskop, das Lust macht auf das (Wieder-)Entdecken der Werke dieser einzigartigen Literatin. Und Sandra Hüller ist einfach großartig
Läuft im Friedrichsbau Freiburg | | | | | |
| Loriot (c) Wallgraben Theater | | | | | Theatertipp: Des Ernstes Kunst – LORIOT | Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten deutschen Humoristen des letzten Jahrtausends? "Wenn man nicht ernst spielt, macht es keinen Spaß", ist eines seiner berühmten Zitate. Seine Texte aus den Achtzigern setzen wir in einen zeitgeistigen Rahmen und arbeiten ernsthaft an einer kunstvollen Fassung. So entsteht nun, ganz nach Loriot, "Des Ernstes Kunst".
Wallgraben Theater Freiburg
Premiere 13. Juni 2026, 20 Uhr
Fassung Hans Poeschl
Regie Regine Effinger & Hans Poeschl
Besetzung Regine Effinger / Natalia Herrera / Peter Haug / Falk Döhler
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| | | | | | Stadt Karlsruhe entwickelt Kulturkonzept 2035 weiter | Die Stadt Karlsruhe hat im Anne-Frank-Haus bei der zweiten Kulturwerkstatt die Weiterentwicklung des Kulturkonzepts 2035 vorangebracht. Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein hatte Kulturschaffende und Gemeinderatsmitglieder eingeladen, gemeinsam die künftige Ausrichtung der städtischen Kulturarbeit zu gestalten. Mit 118 Anmeldungen verzeichnete die Veranstaltung eine Rekordbeteiligung. Die Fertigstellung des Kulturkonzepts 2035 ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Das neue Konzept baut auf dem bestehenden Kulturkonzept 2025 auf, das seit seiner Verabschiedung als wichtige Grundlage für die kulturelle Entwicklung der Stadt dient. In vier moderierten Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmenden die zentralen Handlungsfelder: gesellschaftliche Verantwortung, Vernetzung, Innovation sowie Nachhaltigkeit.
"Karlsruhe als Kulturstadt weiter voranbringen"
Die Veranstaltung fand dabei unter angespannten finanziellen Rahmenbedingungen statt: Der Doppelhaushalt 2026/27 wurde nur unter Auflagen des Regierungspräsidiums genehmigt. Dennoch zeigte sich Kulturbürgermeister Dr. Käuflein optimistisch: „Es ist ein sehr schönes Zeichen, dass weit über 100 Menschen aus der Kultur mit ihrer Anmeldung ausdrücken: Gerade in diesen schwierigen Zeiten arbeiten wir zusammen am Kulturkonzept und schauen, wie wir Karlsruhe als Kulturstadt weiter voranbringen können."
Kulturamtsleiterin Dr. Dominika Szope resümierte die Ergebnisse am Ende der Veranstaltung: „Es ist sehr Vieles zusammengekommen, auch Neues, das uns viele Schritte weiter nach vorne bringt. Viele Dinge sind wesentlich konkreter geworden als in der ersten Kulturwerkstatt. Davon können wir nur profitieren."
Ob eine dritte Kulturwerkstatt erforderlich sein wird, bleibt offen. In allen Gruppen wurde jedoch der Wunsch geäußert, junge Menschen aus Karlsruhe stärker einzubeziehen. Diese Erkenntnis soll aufgegriffen und voraussichtlich in einem Format umgesetzt werden, das gezielt auf die Lebenswelt junger Menschen zugeschnitten ist. | | Mehr | | | |
| | | | | | Filmtipp: LOVING VINCENT | Polen, UK 2017, 94 Min.
Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman
LOVING VINCENT ist der erste Film, der vollständig aus Ölgemälden erschaffen wurde und van Goghs berühmte Bilderwelten auf der Kinoleinwand lebendig werden lässt. Ein nie dagewesenes Gesamtkunstwerk, das die Zuschauer*innen visuell und inhaltlich tief in die Welt des Vincent van Gogh eintauchen lässt. Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Biopics der letzten Jahre. Die Handlung spielt ein Jahr nach dem tragischen Lebensende van Goghs. Der junge Armand Roulin soll einen posthum aufgetauchten Brief Vincents an dessen Bruder Theo aushändigen. In Auverssur-Oise spricht er mit mehreren Leuten, die angeben, Vincent gekannt zu haben.
Kommunales Kino Freiburg
Begleitprogramm zur Ausstellung Klaus Hietkamp
Fr 22.05., 21:30 / Mo 25.05., 17:30 | | | | | |
| | | | | | Medienkunst zum Selbstentdecken | Ab sofort sind die neu entwickelten analogen Karten zu den Medienkunstrouten des internationalen Austauschprojekts CULT verfügbar. Kostenlos in Karlsruher Institutionen erhältlich. Die Karten laden dazu ein, Medienkunst im Stadtraum zu erkunden.
Die Karten sind das sichtbare Ergebnis eines intensiven und lebendigen Austauschs zwischen den UNESCO-Medienkunststädten Karlsruhe und Modena. Entstanden sind sie im Rahmen des von Oktober 2024 bis September 2025 laufenden Projekts CULT, das von der Europäischen Union kofinanziert wurde und kulturelles Erbe mit Medienkunst verknüpft sowie Impulse für eine gemeinsame europäische Identität setzt.
Workshops im Frühjahr 2025
Im Frühjahr 2025 trafen jeweils 25 Bürgerinnen und Bürger, Kunstschaffende und Kreative aus beiden Städten aufeinander. In Workshops, Gesprächen und gemeinsamen Stadterkundungen entwickelten die Gruppen Ideen, wie Medienkunst im urbanen Raum erlebbar und zugänglich werden kann – und setzten diese schließlich in konkrete Routen um.
Ein zentrales Ziel des Projekts war es, ein greifbares Ergebnis zu schaffen, das über die Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfaltet und für die Stadtgesellschaft sowie Besuchende dauerhaft nutzbar ist. Die Karte erfüllt genau diesen Anspruch: Sie macht Medienkunst im Stadtraum sichtbar und lädt zum eigenständigen Entdecken ein. Besonders bereichernd ist dabei die Außenperspektive: zu sehen, welche Orte für die Gäste aus Modena relevant sind, und diese Sichtweise wiederum in ihre Stadt zurückzutragen.
Kuratierte Auswahl kultureller Orte
Die CULT-Karten präsentieren eine kuratierte Auswahl kultureller Orte in Karlsruhe und Modena, bieten eine beispielhafte Route zur Orientierung und ermöglichen zugleich, eigene Stationen hinzuzufügen. Eine ausführliche und erweiterte Version der Karte ist zudem – einfach zu erreichen über einen QR-Code auf der Karte – online verfügbar.
Erhältlich sind die Karten unter anderem im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, in der Kinemathek Karlsruhe, beim Badischen Staatstheater sowie in der Tourist-Information Karlsruhe.
Creative City of Media Arts
2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ ausgezeichnet. Im internationalen UNESCO Creative Cities Network engagiert sich Karlsruhe gemeinsam mit über 40 Partnerinstitutionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Fokus auf Kreativität und Kultur. | | Mehr | | | |
| | | | | | Premiere: Bücher- und Antikmarkt in Hausen im Wiesental | Nur noch wenige Plätze frei!
Liebe Bücher- und Antikmarktfreunde,
heute möchten wir Ihr Augenmerk auf eine ganz besondere Premiere lenken – und die Chance, von Anfang an dabei zu sein:
Erstmaliger Bücher- und Antikmarkt in Hausen im Wiesental
Am Samstag, den 2. Mai 2026, laden wir zum ersten Mal in das schöne Hausen im Wiesental (nahe der Schweizer Grenze) ein. Von 11 bis 17 Uhr bieten wir Sammlern, Lesebegeisterten und Musikfans eine ganz neue Bühne.
Die Resonanz auf unsere Ankündigung war bereits sehr gut, daher ein wichtiger Hinweis: Es sind aktuell nur noch wenige Plätze verfügbar!
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich einen der letzten Plätze an diesem attraktiven neuen Standort zu Top-Konditionen zu sichern. Wir freuen uns darauf, diesen neuen Markt gemeinsam mit Ihnen erfolgreich aus der Taufe zu heben!
Anmeldung & Fragen:
Melden Sie sich gerne direkt bei uns zurück. Sie erreichen Frau Glockner immer vormittags unter:
Telefon: 07642/49702-30
E-Mail: info@altstadt-antikmarkt.de
Alle weiteren Termine und Informationen finden Sie wie gewohnt auf unserer Homepage oder bei Facebook.
Wir freuen uns auf eine gelungene Premiere mit Ihnen in Hausen im Wiesental!
Herzliche Grüße aus der Agentur
Claudia Glockner und Wolfgang Koch | | Mehr | | | |
| | | | | | Erstmals Büchermarkt in Hausen im Wiesental | Liebe Bücher- und Schallplattenfreunde,
heute möchten wir Ihr Augenmerk auf eine ganz besondere Premiere lenken:
Erstmaliger Bücher- und Schallplattenmarkt in Hausen im Wiesental
Am Samstag, den 2. Mai 2026, laden wir zum ersten Mal in das schöne Hausen im Wiesental (nahe der schweizer Grenze) ein. Von 11 bis 17 Uhr bieten wir Sammlern, Lesebegeisterten und Musikfans eine ganz neue Bühne.
Für diesen Termin suchen wir gezielt Spezialisten aus den Bereichen:
Büchermarkt:
Ob bibliophile Kostbarkeiten, alte Chroniken, Sammlerstücke; Taschenbücher oder gut erhaltene Klassiker.
Schallplatten:
Auch Händler von Vinyl sind herzlich willkommen, um das Angebot für Musikliebhaber abzurunden.
Konditionen:
Der laufende Meter Standfläche kostet für diesen Markt lediglich 12,50 Euro.
Es sind aktuell noch Plätze verfügbar. Da es sich um eine Erstveranstaltung handelt, freuen wir uns besonders auf Ihre Anmeldung, um diesen neuen Markt gemeinsam erfolgreich zu starten!
Nutzen Sie die Chance auf diesen attraktiven neuen Standort zu Top-Konditionen und melden Sie sich gerne bei uns zurück.
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in Hausen im Wiesental Premiere zu feiern!
Herzliche Grüße aus der Agentur
Claudia Glockner und Wolfgang Koch
Sie wollen sich anmelden oder haben Fragen? Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail! Sie erreichen Frau Glockner immer vormittags. Telefon: 07642/49702-30 – Email: info@altstadt-antikmarkt.de
Alle Termine und Informationen finden Sie immer auf dem aktuellsten Stand auf unserer Homepage oder bei Facebook | | Mehr | | | |
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