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Montag, 11. Dezember 2017
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Sonstiges

 
Freiburg: Kulturamt fördert auch 2018 Projekte für Kulturelle Bildung
Kunst- und Kulturprojekte richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und vernetzen Schulen, Kulturschaffende und Kulturinstitutionen

Ende November hat eine Fachjury des Kulturamts darüber entschieden, welche Projekte für Kulturelle Bildung im Rahmen des „Innovationsfonds Kulturkonzept“ eine städtische Projektförderung erhalten werden.

Insgesamt lagen der Jury 19 Anträge vor, an sieben Projekte vergab sie die Fördermittel von insgesamt 29.500 Euro. Außerdem werden in 2018 drei Projekte gefördert, die in den vorangegangenen Jahren eine mehrjährige Förderung zugesprochen bekommen haben.

Die geförderten Kunst- und Kulturprojekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und vernetzen Schulen, Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Kulturinstitutionen in Freiburg. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich unter professioneller Anleitung ästhetisch-künstlerisch mit verschiedenen Themen auseinandersetzen.

Der Verein P.A.K.T erhält für das Projekt „Traumflug und Libellenschlag“, das eine Kooperation mit dem Flüchtlingswohnheim in der Höllentalstraße eingeht, eine zweijährige Förderung. Die Initiative für Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung wird unterstütz, „das mehrsprachige Monster“ umzusetzen, das einen künstlerischen Begegnungsraum für mehrsprachig aufwachsende Kinder schafft.

Bewegungs-Art e.V. entwickelt mit dem Projekt „Be my peer“, eine zeitgenössische Tanzchallenge mit Jugendlichen aus dem Stühlinger und angrenzenden Stadteilen. Die Tänzerinnen und Choreografinnen Katja Gluding und Belinda Winkelmann setzen sich, gemeinsam mit künstlerischen Laien der Caritaswerkstatt, tänzerisch mit dem Thema Inklusion auseinander. Der Verein ILLU Freiburg e.V. wird mit „Mapping Freiburg“ eine erfolgreiche Initiative weiterführen, die alternative Freiburger Stadtkarten mit Geflüchteten und Einheimischen umsetzt. Das Theater Instrumental verstetigt mit „Crossing Bridges“ eine Kooperation mit der Via Nova Schule und dem Droste-Hülshoff Gymnasium. Und die Freie Landesakademie Kunst nimmt mit Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweizer-Schule II durch bildnerische Verfahren die „Zukunft in den Blick“.

Außerdem werden drei Projekte gefördert, die 2016 eine mehrjährige Förderung zugesprochen bekommen haben: „Die Fotomediale Freiburg“ des Vereins Kommunikation & Medien e.V., die Schüler, Studierende und Fotografinnen und Fotografen vernetzt und jährlich ein umfangreiches Angebot an künstlerischen Workshops anbietet und das Atelier im Grün beziehungsweise der Verein Kronenbrücke e.V. mit „Brückenabriss - Brücken bauen - Kunstprojekte für mehr Menschlichkeit“; und Theater RadiX mit „Vom Drehbuch bis zum Schnitt“, einem Film-Projekt mit der Max-Weber-Schule.
 
 

 
Theatertipp: Christoph Sieber „Hoffnungslos optimistisch“
Kabarett
in der Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen
Donnerstag 14.12.2017 – 20 Uhr

Christoph Sieber ist der Preisträger 2015 des deutschen Kleinkunstpreises in der Sparte Kabarett, der als die bedeutendste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum gilt.

Der gebürtige Schwabe präsentiert mit „Hoffnungslos optimistisch“ sein fünftes Soloprogramm und führt vor, wie Kabarett heute begeistern kann.

Er fokussiert sich dabei längst nicht mehr auf die Marionetten des Berliner Puppentheaters, sondern viel mehr auf die Strippenzieher und Lobbyisten im Hintergrund. Mit großer Leidenschaft und einer gehörigen Portion Empörung spielt hier einer gegen die bestehenden Zustände an und begeistert sein Publikum.

Auch als regelmäßiger Gast in Kabarettsendungen im Fernsehen, wie „Neues aus der Anstalt“ (ZDF), "Satire Gipfel" (ARD), „Mitternachtsspitzen“ (WDR), "Volker Pispers & Gäste“ (3sat) und anderen, ist er zu einer festen Größe der deutschen Kabarettszene geworden.

Siebers Texte sind gereift und man spürt in jeder Minute dieses zweistündigen Abends, dass die Pointen kein Selbstzweck sind, sondern es ihm darum geht, etwas zu erzählen und darzustellen, was er sehr genau beobachtet und analysiert hat.
Durch seine einzigartige Bandbreite von stilistischen und inhaltlichen Finessen gelingt es ihm scheinbar mühelos, das Publikum mitzureißen und immer wieder zu überraschen.

Das Leben ist eine Zumutung. Aber mit Christoph Sieber lässt sich diese Zumutung einfach leichter ertragen.

Der sympathische Kabarettist der nächsten Generation bietet unter dem verheißungsvollen Titel: „Hoffnungslos optimistisch“ einen tollen Kleinkunstabend, einen kabarettistischen Rundumschlag der Extraklasse für Jung und Alt. „Christoph Sieber ist die Stimme des jungen Kabaretts“, so die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises.

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen
Bundesstrasse 44, Eingang Christophorusweg 4, 79206 Breisach, www.hosp.de
kleinkunstbuehne-schlossrimsingen@hosp.de, 07664.3135
Vorverkauf mit Gebühr: alle BZ-Verkaufsstellen, www.reservix.de, Breisach-Touristik
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„Auf Jahr und Tag – Leben im mittelalterlichen Freiburg“
Buch zur Vortragsreihe erscheint am 7. Dezember

Gleichzeitig Buchvorstellung im Peterhofkeller der Universität - Für Geschichtsinteressierte sicher ein guter Geschenktipp zu Weihnachten

In feierlichem Rahmen und mit musikalischer Begleitung wird der dritte Band „Leben im mittelalterlichen Freiburg“ der beliebten Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“ am Donnerstag, 7. Dezember, präsentiert.

Anhand von einzelnen Personen wird das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen. Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Hans Baldung Grien, Universitätsrektor Johannes Kerer, der Humanist Ulrich Zasius, der Bauernführer Joß Fritz und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag beziehungsweise Aufgaben und Umfeld dargestellt werden.

Das thematische Spektrum der elf Beiträge reicht somit von den Stadtherren und vom Stadtadel bis zu Handwerkern und Künstlern, wobei auch der Alltag in den Klöstern, an der Universität und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit beleuchtet werden.

In gut lesbarer und leicht verständlicher Form wird in diesem Buch die spannende Epoche des Hoch- und Spätmittelalters in Freiburg mit allen seinen Facetten aus einem nicht alltäglichen Blickwinkel vermittelt.

Am Donnerstag, 7. Dezember, um 18 Uhr, werden die Herausgeber Heinz Krieg, R. Johanna Regnath, Hans-Peter Widmann, Stephanie Zumbrink sowie Torang Sinaga vom Rombach Verlag das Buch im Peterhofkeller der Universität, Niemensstraße 10, das Buch der Öffentlichkeit vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Das Buch kostet 26 Euro ((Subskriptionspreis 24 Euro bis einschließlich 7. Dezember bei Bestellung im Alemannischen Institut Freiburg beziehungsweise bei der Buchvorstellung) und ist ab 8. Dezember im Buchhandel erhältlich.

Veranstalter sind neben dem Stadtarchiv die Abteilung Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität, das Alemannische Institut, der Breisgau-Geschichtsverein "Schau-ins-Land", der Landesverein Badische Heimat sowie der Münsterbauverein.

Weitere Informationen zu der Vortragsreihe "Auf Jahr und Tag" sowie den Vorgängerbänden 1 und 2 finden Sie im Internet ...
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Die neuen Medien und die politische Meinungsbildung
„Fake News“ – ein Produkt der neuen Medien?

„Deutschland & Europa“ – Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft mit neuem Heft

Auf die aktuelle Medienlandschaft und ihre Herausforderungen gehen Experten in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ ein. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft mit sieben Aufsätzen jetzt erschienen.

Verschiedene Beiträge untersuchen „Manipulationen in sozialen Netzwerken“ oder „Verschwörungstheorien im Internet“. Die „Macht der Internetkonzerne“ und die Bedeutung, die neue Medien für populistische Parteien haben, werden ebenso thematisiert. Schließlich geht es um Herausforderungen, die mit dem Strukturwandel des Mediensystems verbunden sind – im Blick auf eine kritische Auseinandersetzung und eine verantwortungsbewusste Nutzung. Was also ist dran am Vorwurf der „Lügenpresse“? Und welche Bedeutung haben „Fake News“? Aber auch der produktive Umgang, wie er sich beispielsweise bei den sozialen Medien und ihren enormen Möglichkeiten zur Partizipation bietet, wird angesprochen.

Neben den überwiegend wissenschaftlichen Beiträgen stellt das Heft Meinungen und Materialien zur unmittelbaren Verwendung im Unterricht zur Verfügung. „Deutschland & Europa“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, insbesondere an die der Klassen- oder Kursstufen 10 bis 12/13.

Das D&E-Heft 74-2017 „Neue Medien und politische Meinungsbildung“ umfasst 72 Seiten und ist kostenlos. Es kann (auch als Klassensatz) online bei der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop oder www.deutschlandundeuropa.de. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.
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Theatertipp: Volkmar Staub & Florian Schroeder - Zugabe
Der kabarettistische Jahresrückblick
Samstag, 21.01. 2018, 19.30 Uhr | Sonntag, 22.01. 2018, 19 Uhr
Paulussaal Freiburg

Deutschland am Ende eines jeden Jahres. Ein Land braucht eine Therapie.
Die Kabarettisten Volkmar Staub und Florian Schroeder ziehen die Couch aus, nehmen den Patienten gründlich unter die Zeit-Lupe und krempeln den ganzen Krempel um. Ein ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien, Liedern und Gedichten. ZUGABE – die ultimative Schocktherapie, jedes Jahr neu, ohne Rezept, an allen Kassen …

»Wenn es so etwas wie ein Witze-Verbot gibt, dann ignoriert das Duo Staub/Schroeder es nach allen Regeln der Satire, die schließlich alles darf, nur nicht langweilen.«
(Kölner Stadt-Anzeiger)
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Theatertipp: Matthias Brandt und Jens Thomas - Psycho
Fantasie über das kalte Entsetzen
Samstag, 25. November 2017 | 19.30 Uhr
im Theater Freiburg, Großes Haus

Alfred Hitchcock hat „Psycho“ als Experimentalfilm verstanden, der beim Publikum eine eindrückliche Wirkung zeitigen sollte. Der Schauspieler Matthias Brandt interpretiert dieses filmische Jahrhundertwerk gemeinsam mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas neu auf der Bühne.
Dieser Abend ist nicht festgelegt und routiniert einstudiert, vielmehr lebt er von der intensiven, spontanen Interaktion zwischen beiden Akteuren.
„Bemerkenswert ist, wie Brandt und Thomas die Aufmerksamkeit des Publikums lenken und wie unmittelbar es dadurch den Schrecken dieser Nacht miterlebt“. (Göttinger Tageblatt)
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Theatertipp: Philipp Weber - Weber N°5: Ich liebe ihn!
Comedy
Donnerstag, 30. November 2017 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

„WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig.
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Theatertipp: Matthias Deutschmann - Wie sagen wir's dem Volk?
Die Wahrheit über Deutschland
Kabarett
Sonntag, 26. November 2017 | 19.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

„Der Freiburger macht auch nach drei Jahrzehnten ein Edelkabarett, hinter dem nicht nur ein kluger, sondern brillanter Kopf steckt.“ AZ München
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