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Donnerstag, 29. Januar 2026
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Sonstiges

 
Freiburger Leiter 2026
Preis für herausragende künstlerische Leistung verliehen

Auf der Internationalen Kulturbörse Freiburg wurde am Eröffnungsabend der IKF Award 2026 - Culture Connects People - feierlich in Form der Freiburger Leiter verliehen. Die seit 2008 verliehene Auszeichnung würdigt die besondere künstlerische Qualität und zählt zu den renommierten Preisen im deutschsprachigen Veranstaltungs- und Bühnensektor.

In diesem Jahr geht die begehrte Auszeichnung an Toy Toy Toy aus dem Bereich Theater im öffentlichen Raum, die die Jury und das Fachpublikum mit einer herausragenden Darbietung überzeugten.

Nominiert waren folgende Produktionen:

• Musik: TRËI - ONE'S FOR SORROW, TWO'S FOR JOY
• Darstellende Kunst: Jane Mumford – LEBEN
• Theater im öffentlichen Raum: Toy Toy Toy

Die Gewinner:
Toy Toy Toy, das sind die Yo-Yo-Künstler Naoto Okada und Shu Takada. Sie verwandeln das Spiel mit dem Yo-Yo in eine Kunstform. Beide verkörpern japanische Präzision, Eleganz und Leidenschaft in vollendeter Harmonie. 2022 gründeten sie gemeinsam die Company Toy Toy Toy. Ihre spektakuläre Performance wurde 2025 beim 44. Festival Mondial du Cirque de Demain und beim Salieri Circus Festival jeweils mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Wenn Naoto Okada und Shu Takada auftreten, verschmelzen Körper, Rhythmus und Technik zu purer Magie.

Freiburger Leiter
Zusätzlich zur Preisskulptur Freiburger Leiter – sie symbolisiert den schwungvollen Aufstieg zum Erfolg – erhalten die Ausgezeichneten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Darüber hinaus werden sie zur nächsten Internationalen Kulturbörse Freiburg sowie zur Schweizer Künstlerbörse in Thun eingeladen, was ihnen wertvolle Präsentations- und Vernetzungsmöglichkeiten bietet.

Mit der Verleihung der Freiburger Leiter unterstreicht die IKF ihre Rolle als bedeutende Plattform für Kreativität, künstlerische Exzellenz und die Förderung innovativer Bühnenschaffender.
 
 

Kunstrauschen 2026: Karlsruhes freie Kunstszene öffnet ihre Türen
© Foto: Oliver-Selim Boualam
 
Kunstrauschen 2026: Karlsruhes freie Kunstszene öffnet ihre Türen
Am Freitag, 6. Februar 2026, lädt das Kunstrauschen von 17 bis 23 Uhr erneut dazu ein, die unabhängige Kunstszene Karlsruhes in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken. Parallel zur art karlsruhe öffnen 20 Off-Spaces und Projekträume ihre Türen und bieten einen besonderen Einblick in zeitgenössische Kunst abseits des Mainstreams.

Von Hinterhofwerkstätten über Privatwohnungen bis hin zu Ateliers und ehemaligen Industriehallen eröffnen die teilnehmenden Räume einen facettenreichen Einblick in zeitgenössische Kunst abseits etablierter Institutionen. Besuchende begegnen dabei nicht nur den Werken, sondern auch den Künstlerinnen und Künstlern selbst und erhalten unmittelbare Einblicke in künstlerische Prozesse und Perspektiven. Als Einladung zum Dialog und zur Begegnung entsteht so – parallel zur art karlsruhe – ein vielschichtiger Blick auf die kreative Energie Karlsruhes, die die Stadt als UNESCO Creative City of Media Arts auszeichnet.

Die teilnehmenden Räume

Als Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es zudem am Abend des Kunstrauschen einen Shuttlebus, der von 19 bis 22 Uhr die AHOI studios und das Nordbecken von der Haltestelle Rheinhafen aus anfährt.

Teilnehmende Räume: AHOI studios, Atelierhaus Alter Schlachthof, CIRCUS 3000, COLA TAXI OKAY, CU, Die Neue Fledermaus, Kunstperipherie/n, Luis Leu, Medienkunstinitiative Lichtspielsauna e.V., Nordbecken, Projektraum Rochade, Projektraum Spektrum, Schauraum B9, schillllerstrasse, Showroom Schmitt, ßpace – die Anstoß e.V., studio hö, Studio Karat, V8, V12

Weitere Informationen zum Kunstrauschen und den teilnehmenden Räumen finden Sie auf der Seite der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe.
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Theatertipp: Achtsam Morden
 
Theatertipp: Achtsam Morden
Nach dem gleichnamigen ersten Teil der Bestsellerreihe von Karsten Dusse

Theaterfassung von Bernd Schmidt

Björn Diemel, völlig überforderter Anwalt und Verteidiger – vor allem professioneller Krimineller – braucht Hilfe. Von einem Achtsamkeitscoach! Was begann, um seine Ehe zu retten und seine Vaterpflichten wieder wahrzunehmen, verändert sein Leben – allerdings ganz anders als erwartet… aber achtsam!

Eine Krimi-Komödie für drei Darsteller:innen in 19 Rollen.

Wallgraben Theater Freiburg
Wiederaufnahme 16. Januar 2026

Regie Marcel Keller
Besetzung David Köhne / Daniel Leers / Katharina Rauenbusch

«Ein Heidenspaß. Da passt alles. Großer Applaus.»
(Badische Zeitung, Ossenberg)

«Lustige Krimikomödie voller Action und Klischees.»
(Kulturjoker, Klötzer)
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Das erste Quartal im Kulturzentrum Orgelfabrik Karlsruhe
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Das erste Quartal im Kulturzentrum Orgelfabrik Karlsruhe
Das Kulturbüro Karlsruhe stellt das Programm der Orgelfabrik Durlach für das erste Quartal 2026 vor. Von Januar bis März erwarten Besucherinnen und Besucher der Orgelfabrik ein abwechslungsreiches Angebot aus Ausstellungen, Musik, Theater und vielem mehr.

Den Auftakt im Januar bildet die Ausstellung „Preymode“ von Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die vom 15. bis 25. Januar läuft. Die Vernissage findet am Mittwoch, 14. Januar, um 19 Uhr statt und setzt sich mit zeitgenössischen Vorstellungen von Verletzlichkeit und Verantwortung auseinander. Im Februar und März folgen drei weitere Ausstellungen, die Themen wie politische Erinnerung, Identität sowie Fragen nach dem Konservieren, Festhalten und Umgang mit Zeit aufgreifen und aktuelle Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft eröffnen.

Darüber hinaus bietet das Quartalsprogramm ein breites Spektrum an Veranstaltungen. Auf der Bühne sind unter anderem Kabarett, Theater und Improvisationsformate zu erleben, ergänzt durch Konzerte und musikalische Abende. Das vollständige Programm mit allen Terminen und weiteren Informationen ist auf der Internetseite des Kulturbüros Karlsruhe zu finden.

zum Bild oben:
Die Orgelfabrik stellt ihr Programm für das erste Quartal 2026 vor.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Neu bei "Missverstehen Sie" mich richtig
Kevin Kühnert stellt seine ersten Gäste vor

"Missverstehen Sie mich richtig" ist eine auch bei YouTube ausgestrahlte Gesprächsreihe, die von Linken-Politiker Gregor Gysi, Journalistin Ulrike Herrmann und der Transformationsforscherin Maja Göpel moderiert wird. Ab Februar 2026 ist Kevin Kühnert neu dabei.
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Theatertipp: every body
every body (c) Bart Grietens
 
Theatertipp: every body
»Abhängen im Glitzerwald, oder: Die Geschichte vom Tisch, der zum Tanzpartner wird.«

Aus einem Händedruck blüht eine Blume auf. Aus einer Drehung stürzt sich ein Vogel herab. Aus einem Tisch wird ein Tanzpartner. Bewegung und Musik zaubern in every_body eine Welt voller Magie auf die Bühne. Sanfte Beats geben den Puls vor. Die Tänzer*innen Chia-Hung Chung und Charlotte Cétaire verbinden dazu Akrobatik und Zirkuskunst mit zeitgenössischem Tanz. Vor einem bunten Glitzerwald mit gelben und violetten Blumen spielen sie mit den Grenzen der Schwerkraft. Mit Humor und Leichtigkeit stellen sie die Welt infrage und zeigen: Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.

Tanz-Performance von Alexander Vantournhout / Not Standing.
Theater Freiburg, Kleines Haus
Deutsche Erstaufführung, Gastspiel
Nur am 16. Januar 2026
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Europäische Erstaufführung „The Loser“
Musikalische Leitung und szenische Einrichtung: André de Ridder

Der österreichische Autor Thomas Bernhard war ein Übertreibungskünstler. Er selbst hätte von sich gesagt, dass er gar nicht übertreiben kann und will. Und doch sind seine Texte voll von kunstvollen Übersteigerungen, Zuspitzungen und Zumutungen. In langen Strömen von Gedanken blickt der Erzähler in Bernhards Roman Der Untergeher zurück auf die Beziehungen eines Lebens.
Seine kraftvollen Erinnerungen wirken dabei wie der Versuch, sich die Verzweiflung von der Seele zu schimpfen. Wo ist der Ort, an dem ich es aushalten kann?, fragt Der Untergeher. Wie kann ich mit mir selbst zurechtkommen? Und wann habe ich den Moment überholt, in dem mir die Zukunft noch offenstand? Der Komponist David Lang übernimmt die Fragen in seine Solo-Performance für Bariton-Stimme The Loser. Seine Musik lässt Bernhards Wut immer wieder in sich zusammenfallen und ihre Unsicherheit hervortreten. Die Fragen bleiben dieselben. Naturgemäß erwarten wir keine Antworten. Es gibt sie nicht. Und doch lauschen wir fasziniert den Schreien und Hilferufen. Wir haben Unterstützung ja selbst bitter nötig.

Oper von David Lang nach dem Roman Der Untergeher von Thomas Bernhard. Europäische Erstaufführung - Auf Englisch

Freiburger Theater, Winterer-Foyer
Ab 5. Januar 2026
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Filmtipp: LAILA – DIE TOCHTER DES NORDENS
Norwegen 1929 / 145 Min.
Regie: George Schnéevoigt
Stummfilm mit Musikbegleitung

Der Film LAILA (1929), inszeniert vom dänischen Regisseur George Schnéevoigt, spielt auf dem Finnmarksvidda-Plateau im hohen Norden Norwegens. Er erzählt eine bewegende Geschichte aus dem Leben der indigenen samischen Bevölkerung. Als einziger norwegischer Stummfilm, der eine breite internationale Verbreitung fand, erfreute sich Laila in den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren großer Beliebtheit in vielen europäischen Ländern.
Der Film gilt zudem als die erste bedeutende filmische Darstellung des samischen Volkes und markierte den Beginn des Filmtourismus in Norwegen. In dieser Zeit machten Kreuzfahrtschiffe entlang der norwegischen Küste zunehmend Halt im nordnorwegischen Alta, wo Touristen die samischen Lager besuchen und den sogenannten „Laila-Wasserfall“ besichtigen konnten.

Kommunales Kino Freiburg
Sa 20.12., 19:00, am Klavier: Günter A. Buchwald
 
 



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