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Freitag, 27. November 2020
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Sonstiges

 
Theater Freiburg: Aussetzung des Spielbetriebs
Am 25.11.2020 haben Bund und Länder beschlossen, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis mindestens 20.12.2020 zu verlängern. Davon ist auch der Spielbetrieb des Theaters Freiburg betroffen. Da wir damit rechnen müssen, dass die beim Bund-Länder-Gipfel getroffenen Maßnahmen auch über den 20.12.2020 hinaus kurzfristig weiter verlängert werden, hat das Theater Freiburg in Absprache mit nahezu allen Kommunaltheatern Baden-Württembergs entschieden, den regulären Spielbetrieb bis einschließlich 14.1.2021 einzustellen.

Als eine der größten kulturellen Institutionen der Stadt nehmen wir unsere Verantwortung wahr, die getroffenen politischen Entscheidung mitzutragen.

Die Entscheidung des Theaters Freiburg, den Spielbetrieb bis 14.1.2021 auszusetzen, ist mit dem Kulturbürgermeister der Stadt Freiburg, Herrn Ulrich von Kirchbach, abgestimmt. Der Theaterausschuss der Stadt wurde über die Entwicklungen in Kenntnis gesetzt.

Wir hoffen, dass die Umstände es uns ermöglichen werden, ab 15.1.2021 wieder den regulären Spielbetrieb aufzunehmen.

Gleichzeitig wünschen wir uns, bei den nächsten politischen Entscheidung ab Mitte Dezember mit größerer Planungssicherheit rechnen zu können. Den tragfähigen Hygienekonzepten, die die Bühnen in den letzten Monaten erarbeitet haben, sollte auch in politischen Entscheidungen Rechnung getragen werden.

In den kommenden Tagen werden wir die Öffentlichkeit über das geplante Programm ab 15.1.2021 sowie die über die Möglichkeit der Ticket-Reservierung informieren.
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Französische Kultur ganz gemütlich von zu Hause aus genießen
Das Internet bietet uns die Möglichkeit, trotz Lockdowns unsere Veranstaltungen für Sie zugänglich zu machen. Die regnerischen Herbsttage laden zum gemütlichen Tee-Decke-Couch-Abende ein, und wir sind da, um Sie mit französischer Kultur zu versorgen! Französische Kultur ganz bequem, auf Abruf, von zu Hause aus genießen – das geht!

Auf unserem neuen YouTube Kanal veröffentlichen wir regelmäßig Videos unserer Veranstaltungen. So konnte zum Beispiel die am 12.09. geplante Vernissage des Freiburger Fotografen Telemach Wiesinger, „Temps en france“, online stattfinden. Die Aufzeichnung der Diskussion zwischen Hubert Matt-Willmatt und Philippe und Barbara Maynial zu deren Dokumentarfilm „Les filles de l’escadron bleu“ hat zum jetzigen Zeitpunkt fast 300 Aufrufe. Auf YouTube veröffentlichen wir auch Blicke hinter die Kulissen und Videoplaylisten für Französischlernende etc…

Unsere Abenteuer können Sie natürlich auch auf Facebook und Instagram verfolgen! Dort erwarten Sie spannende Anekdoten, lustige Gewinnspiele und die Möglichkeit, direkt mit uns in Kontakt zu treten. Schauen Sie vorbei!

Am Freitag, 27.11. wird das Gespräch zwischen der Übersetzerin Désirée Schneider und ihrem Mentor Tobias Scheffel zum Ende ihrer Residenz in Freiburg auf unserem YouTube Kanal und Facebook-Seite veröffentlicht (19h30). Verpassen Sie nicht den spannenden Rückblick der jungen Übersetzerin! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Dort finden Sie auch, da Weihnachten naht, unseren „Adventskalender des CCFF“ (Der Inhalt wird erst ab 01.12. veröffentlicht – Vorfreude ist die schönste Freude!). Jeden Tag können Sie ein Kästchen „öffnen“ und ein bisschen französische Kultur entdecken: Film- und Musiktipps, exklusive Weihnachtsgeschichten, von bekannten Autoren gelesen, spannende Gewinnspiele… Rendez-vous am 01.12. auf unserer Internetseite!
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Seasons of Media Arts geht bis Mitte 2021 in die Verlängerung
UNESCO City of Media Arts Karlsruhe: Weitere Arbeiten kommen neu hinzu

Seit September verwandelt das Festival Seasons of Media Arts ganz Karlsruhe in eine große Bühne für Medienkunst, laden monumentale Sound,- Video- und Lichtinstallationen, interaktive Projektionen auf Gebäudefassaden und Straßen Bürgerinnen und Bürger zum Sehen und Erleben ein. Damit möglichst viele Menschen trotz pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen in den Genuss der von städtischem Kulturamt und Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) initiierten Schau kommen, wird sie bis Mitte 2021 verlängert. Einige der Kunstwerke sind damit länger als ursprünglich geplant zu sehen, andere Arbeiten kommen im Laufe der nächsten Wochen und Monate hinzu.

"Our City" ab 22. November an der Fassade des Turmbergs

Relativ neu dabei ist am ZKM-Kubus die Installation "Funkelnder Kubus" von Walter Giers. Stroboskopische Lichter blitzen unvermittelt an der gläsernen Fassade des Gebäudes auf und machen es zu einer funkelnden, weithin sichtbaren Lichtskulptur. Mit "Our City" haben Marco Zampella & Alexander Liebrich ihren audiovisuellen Festivalbeitrag überschrieben. Ab 22. November bespielen sie die Fassade des Durlacher Turmbergs und ermöglichen, über digitale Schnittstellen Teil eines kreativen Prozesses zu werden und gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Ab Januar werden im Stadtraum dann Werke von PONG.Li Studios, Eva Judkins & Holger Förterer, Marie Sester präsentiert.

Bedeutung von Kunst und Kultur zeigt sich jetzt ganz besonders

Kunst und Kultur ermöglichten neue Perspektiven, gäben Orientierung und stifteten Zusammenhalt, deren Bedeutung "zeigt sich besonders jetzt", ist Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup überzeugt. Die Seasons of Media Arts seien auch das Ergebnis von guten Partnerschaften und Kooperation. Das stärke Karlsruhe "als Medienkunst- und Kreativstadt, bringt neue Impulse und wirkt integrierend in die Stadtgesellschaft".

Verlängerung ist optimistisches Signal

In den schwierigen Zeiten der Corona-Krise, in der größere Ansammlungen von Menschen berechtigterweise nicht durchführbar seien, müsse "die Kunst aus den geschlossenen Räumen des Museums in die offenen urbanen Räume umso mehr vordringen", so Prof. Peter Weibel vom ZKM. Insofern sei es "ein signifikantes Zeichen, ein optimistisches Signal, dass Seasons of Media Arts verlängert wird."

Auch Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche zeigt sich beeindruckt von dem Festival, an dem viele Künstlerinnen und aus Karlsruhe mitwirken. "Als international vernetzte UNESCO Creative City of Media Arts möchten wir aus unserer Kulturstadt heraus ein starkes Zeichen der Hoffnung setzen. Kunst inspiriert, fasziniert und integriert". Kunst im öffentlichen Raum solle soweit möglich zugänglich gemacht werden - stets unter dem Motto "Mit Bedacht und Abstand".
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Karlsruher Künstlermesse 2021 - jetzt bewerben
Plattform für Kunstschaffende und Kunstinteressierte findet zum 25. Mal statt

Das Jubiläum steigt zwar erst im nächsten Frühjahr, aber Bewerbungen für die Karlsruher Künstlermesse werden schon jetzt angenommen. Zur 25. Auflage der Traditionsveranstaltung, die vom 15. bis 18. April 2021 im Regierungspräsidium am Rondellplatz stattfinden wird, schreiben die Stadt und der Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstlerinnen Karlsruhe e.V. rund 30 Ausstellungplätze und einen Plakatwettbewerb aus. Bewerben können sich ab sofort Kunstschaffende mit einer anerkannten künstlerischen Ausbildung an einer Hochschule oder mit einer Mitgliedschaft in einem entsprechenden Berufsverband. Des Weiteren richtet sich die Ausschreibung auch an Studierende einer Kunsthochschule oder Kunstakademie ab dem 7. Semester für einen Ausstellungsplatz oder ab dem 4. Semester für den Plakatwettbewerb. Voraussetzung ist ferner ein Wohn- oder Arbeitsort in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder dem Elsass. Bewerbungsschluss ist Mittwoch, 20. Januar 2021.

Am Plakatwettbewerb können Künstlerinnen und Künstler auch unabhängig von der Bewerbung um einen Ausstellungsplatz teilnehmen. Vergeben werden drei Preise über 2.000, 1.000 und 500 Euro. Das Siegerplakat verleiht als Werbeplakat und Werbemotiv der Künstlermesse ihr Gesicht. Zusätzlich wird der mit 4.000 Euro dotierte Preis der Karlsruher Künstlermesse an einen oder mehrere Teilnehmende der Messe vergeben. Die Preisträger werden von der überregionalen Fachjury, die über die Vergabe der Ausstellungsplätze und die Prämierung der Plakate entscheidet, ausgewählt.

Erstmals läuft die Bewerbung für die Wettbewerbe der Karlsruher Künstlermesse online unter https://www.karlsruhe.de/kuenstlermesse

Die Karlsruher Künstlermesse bietet den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform für Präsentation, Kommunikation und den Verkauf ihrer Kunst. Den Kunstinteressierten eröffnet sie einen Blick auf die große Bandbreite und Qualität aktuellen künstlerischen Schaffens. Der direkte Austausch zwischen den Kunstschaffenden und dem Publikum steht im Fokus und unterscheidet die Karlsruher Künstlermesse wesentlich von Kunstmessen, auf denen die Kunst durch Galerien ausgesucht und präsentiert wird.
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Förderprogramm „Kunst trotz Abstand“
Graffitikunst auf dem Bauzaun des Augustinermuseums Freiburg

Museen und freie Szene, Kultur aus vergangenen Jahrhunderten und zeitgenössische Street-Art: Das sind keine unvereinbaren Gegenpole, wie ein Projekt der Städtischen Museen Freiburg und dem Verein Kulturaggregat nun beweist. Sechs Künstlerinnen und Künstler verwandeln ab dem kommenden Sonntag, 15. November, den Bauzaun am Augustinerplatz in ein Gesamtkunstwerk.

Darwin Zulkifli und Dietmar Helfrich vom Kulturaggregat koordinieren das Projekt. Die beteiligten Künstler und Künstlerinnen sind Zorana Arsic, Michael Genter, Steffen Heisch, Sebastian Rauch, Hanna Richter und Gwendolin Widmann. Während der coronabedingten Schließzeit öffnen sie mit ihrem Kunstwerk ein Fenster in die Freiburger Museen. Als Inspiration für die gemeinsame Arbeit dienen ihnen die Sammlungen des Augustinermuseums, des Museums für Neue Kunst, des Archäologischen Museums Colombischlössle und des Museums Natur und Mensch.

In einem Dokumentationsvideo begleitet der Filmemacher Sebastian Lucht die Verwandlung des Bauzauns zur Leinwand – von der Entwicklung erster Ideen bis hin zum fertigen Kunstwerk.

Das Projekt wird gefördert vom Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mit dem Programm unterstützt das Land die Kulturszene in der Corona-Pandemie.
 
 

Prof.Dr. Michael Wehner leitet die neu geschaffenen Abteilung „Regionale Arbeit“
Bild: Prof. Dr. Michael Wehner (Foto: LpB BW)
 
Prof.Dr. Michael Wehner leitet die neu geschaffenen Abteilung „Regionale Arbeit“
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert

Seit 1. November 2020 verfügt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) über eine neu geschaffene Abteilung „Regionale Arbeit“. Ihr steht Prof. Dr. Michael Wehner vor, der langjährige Leiter der Außenstelle Freiburg der LpB. Die neue Funktion nimmt er zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit wahr. Die Abteilung 5 „Regionale Arbeit“ umfasst die beiden Außenstellen in Heidelberg und Freiburg sowie die künftigen, sich im Aufbau befindlichen Außenstellen Tübingen und Ludwigsburg. Damit ist die LpB in allen vier Regierungsbezirken des Landes mit eigenen Standorten vertreten. Ein Schwerpunkt der regionalen Arbeit liegt in der Unterstützung der Schulen in Baden-Württemberg. So unterbreiten die Außenstellen „Politische Tage“, die sich thematisch an den Bildungsplänen orientieren und Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, sich jenseits des schulischen Alltags mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zu befassen. Die Außenstellen engagieren sich zudem in der Erwachsenenbildung und führen in diesem Bereich vielfältige Veranstaltungen durch. Sie arbeiten dabei eng mit den Kreisen und Gemeinden sowie mit örtlichen Trägern der politischen Bildung in den jeweiligen Regierungsbezirken zusammen.

Prof. Dr. Michael Wehner hat Politikwissenschaft, Geschichte und Chemie studiert und war zwei Jahre lang im Schuldienst des Landes Baden-Württemberg tätig. Seit 1991 leitet der die Außenstelle Freiburg der LpB. Mit einer Arbeit über die Auswirkungen des veränderten Medien- und Kommunikationsverhaltens auf die politische Bildung wurde er 1995 promoviert. Seit 2018 ist er Honorarprofessor am Seminar für wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu politikwissenschaftlichen und pädagogischen Themen und hat Schulbücher in den Fächern Geschichte und Gemeinschaftskunde verfasst.
 
 

 
Corona-Einschränkungen betreffen Kulturbetrieb
Veranstaltungen abgesagt oder verschoben
Verleihung des Reinhold-Schneider-Preises erst 2021

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, gelten derzeit Regeln, die auch den Kulturbetrieb betreffen. Das hat zur Folge, dass Veranstaltungen des Kulturamts im November abgesagt oder verschoben werden.

Als Beitrag zum Stadtjubiläum wollte das zum Kulturamt gehörende Stadtarchiv, den Band „Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120-1293) - Edition, Übersetzung, Einordnung“ vorstellen. Die Veranstaltung, hätte am 16. November im Paulussaal stattfinden sollen und wurde vorerst abgesagt. Der Band ist entstanden in Kooperation mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland, der Universität Freiburg, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I und Abt. Landesgeschichte. Geplant war eine moderierte Gesprächsrunde mit Professor Frank Schäfer und den Herausgebern und der Herausgeberin Professor Marita Blattmann, Professor Jürgen Dendorfer, Dr. Mathias Kälble und Dr. Heinz Krieg. Als neuer Termin ist Montag, 14. Dezember 2020, 18 Uhr, voraussichtlich wieder im Paulussaal, vorgesehen. Es soll zudem einen Livestream geben auf der Internetseite
www.infreiburgzuhause.de
Weitere Informationen zur Buchvorstellung:
www.freiburg.de/stadtarchiv

Der Reinhold-Schneider-Preis, der Kulturpreis der Stadt Freiburg, kann trotz aller Bemühungen nicht stattfinden. Die Verleihung war für den 22. November im Theater geplant. Erstmalig wird der Preis parallel in zwei Sparten − Literatur und Darstellende Kunst – vergeben. Die Preisverleihung wird in das Jahr 2021 verschoben. Über den neuen Termin für den Festakt wird so bald wie möglich informiert werden.
Weitere Informationen zum Reinhold-Schneider-Preis:
www.freiburg.de/reinhold-schneider-preis

Seit 2014 ist die Stadt Freiburg Mitglied der internationalen Städtekampagne „Cities for Life – Cities against the Death Penalty“ (Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe). Für den weltweiten Aktionstag am 30. November hatte das Kulturamt gemeinsam mit der Freiburger Hochschulgruppe von Amnesty International eine Sondervorstellung im Friedrichbau Kino des Spielfilms „Doch das Böse gibt es nicht“ geplant. Auch diese Veranstaltung kann nicht stattfinden. Die symbolische Aktion zu dem Tag, die Beleuchtung der Fassade des Theater Freiburg im Blauton des Logos der Städtekampagne, kann wie im letzten Jahr realisiert werden.
Weitere Informationen zu Cities for Life:
www.freiburg.de/citiesforlife
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Wir feiern mit ABSTAND am besten!
Freiburg-App / Foto: Extended Vision
 
Wir feiern mit ABSTAND am besten!
Zahlreiche digitale Angebote und Lesetipps auf
www.2020.freiburg.de

Im November müssen die Veranstaltungen im Rahmen des Stadtjubiläums leider vorübergehend ausgesetzt werden. Die Termine, die nun nicht stattfinden können, werden nach Möglichkeit in den kommenden Wochen und Monaten nachgeholt. Damit jedoch in der nächsten Zeit keine Langeweile aufkommt, hat das Team des Stadtjubiläums eine Reihe von Kultur-, Sport- und Lesetipps zusammengestellt.

Das herbstliche Wetter erlaubt ausgedehnte Spaziergänge und so kann man beispielsweise mit einer der zahlreichen Freiburg-Apps die Stadt alleine und in Ruhe erkunden. Die Freiburg Zeitreise App, die man kostenlos auf sein Handy laden kann, lässt eindrucksvoll Freiburgs Vergangenheit vor Ort lebendig werden und zeigt darüber hinaus, wie die Stadt bis 2030 ihr Gesicht verändern wird. Ohrenbetörend ist ein Hörspaziergang durch Freiburg mit elf Freiburger Schauspielerinnen und Schauspielern, die die Zuhörer an ihre Lieblingsplätze führen. Der Audioguide Our Stories präsentiert Geschichten von Freiburgerinnen aus aller Welt und mit dem Hörspaziergang schalomfreiburg! begibt man sich auf die Spuren jüdischer Geschichte in Freiburg.

So lange die Museen geschlossen bleiben, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Kunst digital zu entdecken. So haben die Städtischen Museen eine ganze Reihe von Videoführungen durch ihre Ausstellungen online gestellt. Wer beispielsweise die zentrale Jubiläumsausstellung „freiburg.archäologie. 900 Jahre Leben in der Stadt“ im Augustinermuseum verpasst hat, der hat jetzt Gelegenheit online an einer Führung von Peter Kalchthaler teilzunehmen. Auch der letzte Teil der Ausstellungstrilogie im Museum Colombischlössle "freiburg.archäologie - 900 Jahre Leben vor der Stadt" wird im Netz von Kurator Hans Ölze präsentiert.

Herbstzeit ist Lesezeit: Im Rahmen des Stadtjubiläums sind eine ganze Reihe von Publikationen zu unterschiedlichsten Themen der Stadtgeschichte erschienen. Einen umfassenden Einblick in 900 Jahre Stadtgeschichte bietet die Stadtchronik, das offizielle Jubiläumsbuch der Stadt Freiburg. Elisabeth Cheauré, Professorin für Slavistik an der Universität Freiburg, vereint in dem reich bebilderten Sachbuch „Das russische Freiburg“ nahezu sämtliche Ereignisse und Menschen, die Freiburg mit Russland historisch und kulturell verbindet. Der ehemalie Freiburger Bürgermeister Sven von Ungern-Sternberg hat ein Buch über „Freiburg auf dem Weg zur Green City“ herausgebracht. Zu Wort kommen Zeitzeugen, die an entscheidender Stelle an dem Weg der ökologischen Ausrichtung der Stadt mitgewirkt haben. Zudem sind zwei Kunstkataloge erschienen: „gestern-heute-morgen“ dokumentiert 60 Jahre Reinhold-Schneider-Preis für bildende Kunst und der Fotoband „Strafraum. Absitzen in Freiburg“ zeigt die Bilder der gleichnamigen Ausstellung an den Außenmauern der JVA Freiburg.

Da auch alle Tanzschulen und Fitnessclubs geschlossen sind, hier ein paar Tipps für Sport im Wohnzimmer. Der FT Freiburg, der bisher jeden Donnerstag „Sport im Park“ veranstaltet hat, verlagert nun sein Angebot ins heimische Wohnzimmer. Unter www.ft1844-freiburg.de/sport-im-park findet man ab dem 12. November, jeden Donnerstag um 18 Uhr, ein Fitnessangebot, bei dem man zu Hause mitmachen kann. Unter dem Titel „Los es bruzzle!“ präsentieren zudem Kim und René in einem Livestream auf Instagram @k.ii.m (Fit mit Kim und’m Haberströhle) jeden Mittwoch um 18 Uhr Trainingsangebote zum Mitmachen.

Wir feiern MIT ABSTAND am besten!
Zwar sind zur Zeit leider keine Live-Veranstaltungen möglich, aber das Stadtjubiläum geht dennoch auf anderen Kanälen weiter. Und so findet man diese und viele weitere Angebote von Projektpartnern des Stadtjubiläums auf
www.2020.freiburg.de, unter ‚Digitale Angebote‘.
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