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Mittwoch, 29. Juli 2026
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Sonstiges

50 Jahre Rathaushofspiele
Plakat (c) Wallgraben Theater
 
50 Jahre Rathaushofspiele
Vom 5. bis 30. August 2026 feiert das Wallgraben Theater 50 Jahre Rathaushofspiele!

Gespielt wird "Extrawurst" von Jacobs & Netenjakob und darüberhinaus ergänzen zahlreiche Gäste unser Jubiläumsprogramm: Neben altbekannten Rathaushofgästen wie dem "Ensemble madrugá flamenca" und "The Shoo-Shoos" freuen wir uns auf regionale Institutionen wie "The Redhouse Hot Six", "Tabasco" oder "The No Plastic Band" sowie Bonbons wie die "Hammond Jazz Night feat. Magdalena Ganter" und das "Cyprian Ensemble".

"EXTRAWURST"
von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Was kommt auf den Grill oder besser auf welchen Grill? Dieser Frage stellt sich die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz. Ein neuer Grill soll angeschafft werden. In klassischer Vereinsmanier stimmt man darüber natürlich ab. Reine Formsache, sollte man denken. Gäbe es da nicht den Vorschlag, einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Vereins anzuschaffen...

Eine gut gemeinte Idee, die aber schnell zu hitzigen Diskussionen führt und die heile Vereinswelt vor eine Zerreißprobe stellt. Welche Rechte muss die Mehrheit einer Minderheit zugestehen? Ist Grillen ein deutsches Kulturgut? Und sind Vegetarier nicht eigentlich auch eine Art Glaubensgemeinschaft?

"Extrawurst" ist eine Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die sich u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.

Regie Hans Poeschl
Es spielen Falk Döhler / Daniel Leers / Hans Poeschl / Katharina Rauenbusch / Christian Theil
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Schreibwettbewerb im Rahmen des neuen „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“
Plakat (c) FWTM
 
Schreibwettbewerb im Rahmen des neuen „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“
Lokale und regionale Autor*innen sind aufgerufen, Kurzgeschichten für den Schreibwettbewerb „Let the computer dream“ einzureichen, der im Rahmen der neuen Veranstaltung „Words & Vibes – Buchfestival Freiburg“ stattfindet. Die besten Kurzgeschichten werden während des Festivals im Oktober in der Freiburger Innenstadt mittels „Virtual Reality“ (VR) visuell zum Leben erweckt. Auf diese Weise werden Berührungspunkte zwischen Literatur, Kunst und digitaler Technologie sichtbar: Die Besucher*innen tauchen mit einer speziellen VR-Brille in die Welt der jeweiligen Kurzgeschichte ein, die im Vorfeld mittels Künstlicher Intelligenz basierend auf dem Text erschaffen wird.
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dm-Award „connecting worlds“ 2026
Yulia Mashkova und Grisha Mumrikov © Foto: Dasha Karetnikova
 
dm-Award „connecting worlds“ 2026
Yulia Mashkova & Grisha Mumrikov zeigen „Fragile Homes“

Yulia Mashkova und Grisha Mumrikov gewinnen den dm-Award „connecting worlds“ 2026. Der mit 10.000 Euro dotierte, international ausgeschriebene Preis wird damit zum dritten Mal an ein Projekt verliehen, das digitale und analoge Welten verbindet. Ihr Projekt „Fragile Homes“ ist vom 13. August bis 13. September beim Sschlosslichtspiele Light Festival Karlsruhe sowie in der Ausstellung „Media art is here“ zu sehen.

Ein Projekt, das den Spuren des Papiers nachgeht

Mit „Fragile Homes. Migrating Landscapes“ thematisieren die Künstlerin und der Künstler Migration als persönliche und gesellschaftliche Erfahrung zwischen Aufbruch, Ankommen und bürokratischen Hürden. Im Zentrum des Projekts stehen „hohle Körper“ aus behördlichen Dokumenten und Formularen, die sichtbar machen, wie stark bürokratische Prozesse die Lebensrealität von Migrantinnen und Migranten prägen. Die digitale Projektion verbindet diese Erzählungen mit dem Karlsruher Stadtbild, dessen Straßen sich in Wurzelsysteme und neuronale Netzwerke verwandeln – als Symbol für Verbundenheit, Orientierung und neue Heimat. Über den digitalen Raum hinaus wird das Projekt im öffentlichen Stadtraum durch interaktive „Listening Stations“ erlebbar, die aus recycelten Dokumenten von Bürgerinnen und Bürgern gefertigt werden. Die Skulpturen laden dazu ein, innezuhalten und die Stadt als Ort des gemeinsamen Verwurzelt seins und der Begegnung neu zu entdecken.

Dr. Dominika Szope, Leiterin des Kulturamts Karlsruhe, betont die Bedeutung des Projekts: „Das Duo verbindet in Fragile Homes das Persönliche und das Politische mit künstlerischen Mitteln, die wirklich berühren: als Emigrierte, für die Papier nicht abstrakt ist, sondern über Zugehörigkeit entscheidet.“

Kooperation mit dm als nachhaltiger Partner

Die Kooperation der Stadt Karlsruhe und dm-drogerie markt als auslobender Partner des Preises unterstreicht die nachhaltige Ausrichtung Karlsruhes als Mitglied des UNESCO Creative Cities Network.

„Mit dem dm-Award ‚connecting worlds' unterstützen wir als Unternehmen Künstlerinnen und Künstler, die zeigen, wie Kreativität gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar macht. ‘Fragile Homes‘ verbindet digitale Bildwelten mit haptischen, aus recycelten Materialien gefertigten Skulpturen. Damit greift das Projekt einen zentralen Gedanken des dm-Awards auf: die kreative Verknüpfung von digitaler und analoger Welt, um neue Formen des Engagements, des Dialogs und des gemeinsamen Erlebens zu schaffen“, sagt Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

Karlsruhe bisher einzige Stadt mit dem Titel „Creative City of Media Arts“

2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ (Stadt der Medienkunst) ausgezeichnet und in das UNESCO Creative Cities Network (UCCN) aufgenommen. Das globale Netzwerk wurde im Jahr 2004 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Städten zu fördern, die Kreativität und Kultur für den Aufbau nachhaltiger Stadtgesellschaften als wichtigen Faktor identifiziert haben.

zum Bild oben:
Das Künstlerduo Yulia Mashkova (rechts) und Grisha Mumrikov erhält den diesjährigen dm-Award.
© Foto: Dasha Karetnikova
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Denkmalschutz-Kolloquium Sommerhausen
Das Ortskuratorium Würzburg lädt ein

Das Ortskuratorium Würzburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 31. Juli 2026 um 14.00 Uhr zum Denkmalschutz-Kolloquium Sommerhausen in den Bürgersaal des Historischen Rathauses, Hauptstraße 15 in 97286 Sommerhausen ein. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

In kurzen Vorträgen werden moderiert von dem Kunsthistoriker Dr. Peter Süß Denkmale der Region vorgestellt. So wird einerseits über den aktuellen Stand regionaler Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz berichtet als auch über weniger bekannte Baudenkmale informiert.

Programm

14.00 Uhr Begrüßung durch DSD-Ortskurator Würzburg Professor Dr. Matthias Staschull
Grußwort des Sommerhausener Bürgermeisters Wilfried Saak

14.15 Uhr Aktivitäten des Würzburger Ortskuratoriums (Prof. Dr. Matthias Staschull, Leiter)

14.30 Uhr Juliusspital Würzburg – Restaurierung der historischen Brunnen (Prof. Dr. Matthias Staschull)

15.00 Uhr St. Mauritius Winterhausen – Architekturplanung und Denkmalschutz (Dipl.-Ing. Architekt Friedrich Staib)

15.30 Uhr St. Mauritius Winterhausen – Leben im Denkmal (Ute Schwärzler)

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr Das Weinbergshäuschen an der Randersackerer Straße (Petra Maidt M.A., Dipl.-Ing. Friedrich Staib, Prof. Dr. Matthias Staschull)

17.00 Uhr Barockpavillon in Eibelstadt: architektur- und kunstgeschichtliche Betrachtung (Prof. Dr. Johannes Sander, Universität Würzburg)

17.30 Uhr Förderverein „Natur und Kultur“ – Barockgarten Eibelstadt (Anna Haase von Brincken, Initiatorin des Fördervereins)

ab rund 18:30 Uhr Get-Together
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Filmtipp: Auf zwei Rädern
© Veranstalter
 
Filmtipp: Auf zwei Rädern
Frankreich 2024 | Doku-Drama | Originalsprache: Französisch | Ab 6 Jahren | 89 Minuten
Regie: Mathias Mlekuz |
Darsteller: Mathias Mlekuz, Philippe Rebbot, Josef Mlekuz, Adriane Grządziel |

Nach dem Freitod von Youri macht sich sein Vater, Regisseur und Hauptdarsteller Mathias Mlekuz, mit Fahrrad, Freund und Hund auf den Weg durch Europa – auf den Spuren seines Sohnes… Ein zutiefst berührendes, lebensbejahendes Roadmovie, das mühelos zwischen feiner Situationskomik, Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert.

Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe (Philippe Rebbot) und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias (Mathias Mlekuz) aufs Fahrrad und begibt sich auf eine sehr persönliche Reise. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst zurücklegte – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sie sich mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben… Mathias Mlekuz macht aus der Trauer um seinen durch Suizid verstorbenen Sohn keinen Betroffenheitsfilm, sondern ein zutiefst menschliches Roadmovie voller Wärme, Witz und Wahrhaftigkeit. Indem AUF ZWEI RÄDERN Schmerz und Lebensfreude ganz selbstverständlich nebeneinander stehen lässt, entfaltet der Film eine außergewöhnliche emotionale Kraft und avancierte in Frankreich zu einem Publikumsliebling.

Läuft in der Harmonie Freiburg
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Filmtipp: WIE RAUBKATZEN (LES FÉLINS)
Vier Jahre nach seinem Geniestreich Plein soleil (NUR DIE SONNE WAR ZEUGE) begibt sich René Clément für diesen tiefschwarzen, von Existenzialismus durchdrungenen Psychothriller erneut an die französische Riviera. Alain Delon brilliert als schmierig-eleganter Hasardeur Marc, der auf der Flucht vor New Yorker Gangstern im labyrinthischen Anwesen einer exzentrischen amerikanischen Witwe und ihrer Nichte (eine junge Jane Fonda) untertaucht. Henri Decaës kontrastreiche Schwarz-Weiß-Kamera bricht die mediterrane Sonne in ein klaustrophobisches Kammerspiel aus Licht und Schatten. Clément inszeniert eine amoralische, sadomasochistische Versuchsanordnung, in der die Figuren – ganz dem Titel entsprechend – einander belauern, manipulieren und schließlich erlegen. Ein meisterhaftes Kinostück über die unerbittliche Mechanik von Begierde und Ohnmacht, getragen von Lalo Schifrins nervösem Jazz-Score.

Frankreich 1964, 97 Min., Regie: René Clément
Kommunales Kino Freiburg, Ciné Club
Do 02.07., 19:30, Einführung: Flavien Le Bouter / Sa 04.07., 19:30
 
 

Filmtipp: Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
(c) Veranstalter
 
Filmtipp: Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
Deutschland, Österreich 2026 | Dokumentation | 102 Minuten
Regie: Regina Schilling | Darsteller: Sandra Hüller | Ab 6 Jahren

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. Ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Gerade noch mit Ryan Gosling für Hollywood im Weltraum unterwegs und für die Hosenrolle in ROSE den Silbernen Bären abgeräumt, tritt Sandra Hüller nun als Ingeborg Bachmann auf und bringt der Ausnahme-Autorin ein Biopic-Ständchen zum 100. Geburtstag. Neben den Spielszenen in einer römischen Wohnung gibt es Archivmaterial über die Schriftstellerin, Briefe und Auszüge aus ihren Werken ergänzen das hybride Porträt wie ein Mosaik. Wer angestrengtes Streber-Kino oder eine bleischwere Pflichtübung für Deutsch-Leistungskurse befürchtet, sieht sich zum Glück enttäuscht: Dieses eigenwillige Porträt sprüht vor Ideen und findet einen sinnlichen Zugang zur sprachgewaltigen Schriftstellerin. Ein funkelndes Kaleidoskop, das Lust macht auf das (Wieder-)Entdecken der Werke dieser einzigartigen Literatin. Und Sandra Hüller ist einfach großartig

Läuft im Friedrichsbau Freiburg
 
 

Theatertipp: Des Ernstes Kunst – LORIOT
Loriot (c) Wallgraben Theater
 
Theatertipp: Des Ernstes Kunst – LORIOT
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten deutschen Humoristen des letzten Jahrtausends? "Wenn man nicht ernst spielt, macht es keinen Spaß", ist eines seiner berühmten Zitate. Seine Texte aus den Achtzigern setzen wir in einen zeitgeistigen Rahmen und arbeiten ernsthaft an einer kunstvollen Fassung. So entsteht nun, ganz nach Loriot, "Des Ernstes Kunst".

Wallgraben Theater Freiburg
Premiere 13. Juni 2026, 20 Uhr
Fassung Hans Poeschl
Regie Regine Effinger & Hans Poeschl
Besetzung Regine Effinger / Natalia Herrera / Peter Haug / Falk Döhler
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