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Freitag, 20. Mai 2022
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Sonstiges

 
Karlsruhe: Von der unbändigen Kraft der Musik
Badisches Konservatorium: Kinderkonzert und Tag der offenen Tür am 21. Mai

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause lädt das Badische Konservatorium für Samstag, 21. Mai, zu einem Kinderkonzert sowie zum Tag der offenen Tür ein.

Ab 14 Uhr dreht sich im Albert-Schweitzer-Saal (Reinhold-Frank-Straße 48a) für Familien mit Kindern ab vier Jahren alles um "Die kleine schiefe Note", die Künstlerinnen und Künstler der städtischen Musikschule erstmals musikalisch zum Leben erwecken. Das Konzert basiert auf einer Geschichte des Hamburger Autors Boris Ziefle und handelt vom Mut des Andersseins, von Fehlertoleranz und vor allem von der unbändigen Kraft der Musik.

Im Anschluss an das Konzert öffnet das Konservatorium wenige Gehminuten entfernt in seinem Hauptgebäude in der Jahnstraße 20 die Türen zum Kennenlernen und Ausprobieren sämtlicher Instrumente und Unterrichtsfächer. Von 15 bis 18 Uhr beantworten die Lehrkräfte alle Fragen rund um Instrumente, Üben und Unterricht. Im Garten bewirtet der Elternbeirat mit Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
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Karlsruhe: "Percussion Plus" eröffnet neue Klangwelten
Solisten des Badischen Konservatoriums geben am 13. Mai Benefizkonzert

Ein großes Spektrum an Schlagzeuginstrumenten erwartet Zuhörerinnen und Zuhörer am Freitag, 13. Mai, um 19:30 Uhr im Ordensteinsaal in der Kaiserallee 11 c. Unter dem Titel "Percussion Plus" geben fünf Solisten des Badischen Konservatoriums ein Benefizkonzert. Grundidee ist, die klangliche Palette mit anderen Instrumenten zu kombinieren und zu erweitern. Trompete, Violine, Horn und Violoncello eröffnen zusammen mit Marimba, Vibraphon, Drum Set und Percussion-Instrumenten wie dem Pandeiro eine Vielzahl neuer Klangwelten. Ist kein anderes Instrument mit von der Partie, dient der Computer als Spielpartner - wie bei der Uraufführung von Adam Scott Neals "Terminal Moraine" für Vibraphon und Computer. Mit dabei sind neben Initiator Frank Thomé (Schlagzeug) auch Julia Mielke (Violine), Reinhard Armleder (Violoncello), Sean Guptill (Trompete), Thomas Crome (Horn) und das Percussion Ensemble BadenBackBeat.

Tickets gibt es bei der Tourist-Info am Marktplatz, im Musikhaus Schlaile, in der Postgalerie oder online über Reservix. Der Erlös des Abends fließt in den Fonds zur Anschaffung eines neuen Konzertflügels. Weitere Informationen und die Übersicht zu den Benefizkonzerten sind unter www.kons-spendensymphonie.de zu finden.

Hintergrund: Das Badische Konservatorium, die Musikschule der Stadt Karlsruhe, zieht 2023 in die ehemalige Dragonerkaserne. Um den dann wesentlich größeren Konzertsaal des neuen Unterrichtsgebäudes ausreichend mit Klang zu füllen, startete die Musikschule die Kampagne "KONS-Spendensymphonie" zur Finanzierung eines Steinway-Konzertflügels. Im Rahmen der Kampagne konzertieren bekannte Künstler wie Peter Lehel, Frank Dupree oder das KIT-Kammerorchester ebenso für die gute Sache wie die eigenen Lehrkräfte des Hauses.
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Stuttgart: Auf den Spuren des Stutengartens
Schillerplatz in Stuttgart (c) Stuttgart Marketing GmbH / Martina Denker
 
Stuttgart: Auf den Spuren des Stutengartens
Bei allem Wandel im Stadtbild lassen sich auch heute noch Spuren des alten Stuttgarts im Zentrum finden. Mit dem Schillerplatz etwa hat sich eine der bedeutendsten historischen Platzanlagen erhalten. Vor etwa 1.000 Jahren befand sich an dieser Stelle ein Teil des Pferdegestüts „Stutengarten“, das der Stadt ihren Namen gab. Eine der ersten Wohnanlagen Stuttgarts musste im 16. Jahrhundert zugunsten eines repräsentativen Platzes für das angrenzende Alte Schloss weichen. Seit 1839 überwacht das erste Schillerdenkmal Deutschlands die mittelalterliche Anlage. Noch heute überwacht der Dichter das bunte Treiben auf Wochen- und Weihnachtsmarkt und beim alljährlichen Weindorf.
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THE FOLLY
PREMIERE | URAUFFÜHRUNG
Sa, 21.05.2022 // 19.30 Uhr // Großes Haus, Freiburger Theater

Fabrice Bollon
Musikalische Leitung: Fabrice Bollon | Regie: Clemens Bechtel

Nur wer Dummes tut, bringt die Welt voran. Schon vor 500 Jahren regierte die Torheit – THE FOLLY – und spiegelte sich nicht anders als heute im zeitgenössischen Diskurs, in der Politik und vor allem in der Kirche wider. Bereits um 1500 geht es um die immer noch aktuelle Frage, was passiert, wenn sich die Mitte eine Gesellschaft beginnt zu spalten. Damals waren es katholische Mönche, die ihre Stimme gegen die eigene Kirche erhoben, als ein Papst nach dem anderen wie ein weltlicher Kaiser lebte und herrschte, Ablasshandel und Vetternwirtschaft betrieb und Eroberungskriege führte. Zwei Männer prangerten diese Missstände besonders öffentlichkeitswirksam an: Erasmus von Rotterdam und Martin Luther.

Leichtfüßig und mit Originaltexten aus Briefen, Pamphleten und Folianten wird in THE FOLLY vom Ur-Konflikt erzählt, wie weit man Weltgeschehen gleichzeitig beobachten und mitgestalten kann. Wie positioniert sich der ehrwürdige, bedachte, so oft zu Frieden mahnende Erasmus im Konflikt der Kirche mit dem jüngeren und vor keiner Drastik zurückschreckenden Luther? Erasmus verweigert eine eindeutige Stellungnahme. Gegner und Förderer Luthers versuchen erfolglos, den geachtetsten aller Humanisten Europas auf ihre Seite zu ziehen. Erasmus will in diesem Schauspiel Beobachter bleiben und fürchtet, was wenig später geschieht. Die Spannungen schüren erbitterte Gewalt.

Musikalische Leitung Fabrice Bollon | Libretto und Regie Clemens Bechtel | Bühne Stefan Heyne | Kostüme Tanja Liebermann | Chordirektor Norbert Kleinschmidt | Dramaturgie Annika Hertwig | Mit Michael Borth, John Carpenter, Yeonjo Choi, Zvi Emanuel-Marial, Bonnie Frauenthal, Roberto Gionfriddo, Jörg Golombek, Anja Jung, Christiane Klier, Jin Seok Lee, Agostina Migoni, Stavros-Christos Nikolaou, Charis Peden, Inga Schäfer, Melissa Serluco, James Turcotte, Jung-Nam Yoo, Jae Seung Yu Philharmonisches Orchester, Opern- und Extrachor des Theater Freiburg, Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg, Statisterie des Theater Freiburg

Ein Auftragswerk des Theater Freiburg mit freundlicher Unterstützung der Erzbischof Hermann Stiftung der Erzdiözese Freiburg und der Sparkasse Freiburg.
 
 

 
Literarisch um den Bodensee
Per Pedal zur Poesie

Schon bevor die Erfinder zu Weltruhm aufstiegen, machten die Dichterinnen und Dichter den Süden Deutschlands überregional berühmt. Auf elf literarischen Radwegen kann man ihren Lebensspuren und Werken durch unterschiedliche Regionen folgen. Radweg Nummer 4 beginnt in Öhningen an der deutsch-schweizerischen Grenze und führt auf etwa 50 Kilometern am Bodensee entlang über die Halbinsel Höri, Radolfzell und Allensbach nach Konstanz. Auf der literarischen Zeitreise wird der Bogen vom Minnesang des Mittelalters bis zur Lyrik der jüngsten Vergangenheit gespannt. Literatinnen und Literaten, die wie Jacob Picard hier geboren wurden oder wie Anna Seghers für einige Wochen Station machten, wird dabei ebenso gedacht wie jenen, die sich wie Joseph Victor von Scheffel und Hermann Hesse über einen längeren Zeitraum in die traumhaft schöne Natur am Bodensee flüchteten.
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Zu Fuß um die älteste Stadt Deutschlands
Wanderweg Heuneburg

Sie ist die älteste Stadt nördlich der Alpen und war einst ein bedeutendes Handelszentrum, das Verbindungen bis nach Marseille und in den süditalienischen Raum pflegte. Die Heuneburg, im Altertum vermutlich als „Pyrene“ bekannt, entwickelte sich ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. und hatte in ihrer Blütezeit so viele Einwohner wie das damalige Athen. Rund um die Höhensiedlung oberhalb der Donau führt ein 10,6 Kilometer langer und leicht zu bewältigender Wanderweg zu den Außensiedlungen und keltischen Grabhügeln, wie dem Fürstengrabhügel Hohmichele, dem frühkeltischen Grabhügel Speckhau und der spätkeltischen Viereckschanze. Start und Ziel für die Tour ist die Übersichtstafel am Heuneburgmuseum in Herbertingen.
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Deutsch-Französische Kulturgespräche finden wieder statt
Thema: Die Stadt von morgen

Zahlreiche Veranstaltungen vom 12. bis zum 14. Mai

Endlich wieder live mit Publikum: Nachdem die 12. Deutsch-Französischen Kulturgespräche Freiburg 2020 wegen der Coronapandemie abgesagt werden mussten, können sie in diesem Frühling vom 12. bis zum 14. Mai über die Bühne gehen. Unter der Überschrift „Die Stadt von morgen“ stehen Vorträge, Diskussionen, eine ARTE-Filmreihe, eine Exkursion, eine Foto-Ausstellung und Kurzfilme von Studierenden auf dem Programm.
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„Wo d Hase Hoosa haaße, un di Hoosa Housa haaße“ – Hohenlohisch für alle
Hohenlohe im nördlichen Baden-Württemberg ist Heimat eines besonderen sprachlichen Phänomens: Das Hohenlohische grenzt im Süden ans Schwäbische, und im Norden und Osten ans Ostfränkische, was dem Dialekt seinen eigentümlichen Klang beschert. Die Einheimischen sind zwar nicht direkt als Franken zu erkennen, lassen sich aber auch ungern mit Schwaben verwechseln. Was durchaus vorkommt, denn ihre Mundart trügt. Wer neugierig geworden ist, sollte sich in Öhringen einer historischen Mundartführung anschließen oder ab Forchtenberg einen Spaziergang auf dem „Hohenloher Mundartweg“ machen. Allerdings mit viel Zeit, denn die Hohenlohischen Vokabeln und Sprüche erschließen sich oft erst auf den zweiten oder dritten Blick.
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