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Samstag, 24. Juni 2017
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Pressemitteilungen

 
Freiburg: Freiburger Bücherbus auf Sommertour
Der Freiburger Bücherbus hält nächste Woche an Opfinger See, Mundenhof, Bürgerhaus Seepark und Waldsee

In der ersten Ferienwoche, vom 5. bis 8. August, steuert der Bücherbus der Stadtbibliothek nicht seine üblichen Haltestellen an. Stattdessen stehen in der Sommertour jeweils von 10 bis 14 Uhr andere Standorte auf dem Programm:

Dienstag, 5. August: Großer Opfinger Baggersee (Parkplatz)
Mittwoch, 6. August: Mundenhof (Nistplatz)
Donnerstag, 7. August: Seepark (Regio-Platz beim Bürgerhaus)
Freitag, 8. August: Waldsee (Restaurant).

Neben der Besichtigung und Ausleihmöglichkeit des umfangreichen Medienangebotes können Bücherbusmodelle gebastelt und ausgewählte Spiele gleich ausprobiert werden.

Im Rahmen der Aktion „Lesestart“ wird zudem das Bilderbuch „Lieselotte macht Urlaub“ vorgelesen. Die Kuh Lieselotte möchte endlich einmal in Urlaub fahren. Doch sie wartet vergeblich auf einen Bus und findet schließlich eine herrliche Wiese ganz in der Nähe. Könnte das der perfekte Urlaubsort sein? Dreijährige Kinder bekommen im Rahmen der Aktion eine „Lesestart-Tasche“ mit Bilderbuch. Der Eintritt ist frei.
 
 

Bernhard Albrecht erhält den Deutschen Reporterpreis 2013
Bernhard Albrecht / Foto: Droemer Verlag
 
Bernhard Albrecht erhält den Deutschen Reporterpreis 2013
Der Wissenschaftsjournalist und Autor Bernhard Albrecht wird mit dem renommierten Deutschen Reporterpreis in der Kategorie “Freistil“ ausgezeichnet.

In der Reportage „Und Frieda lebt doch“ rekonstruiert Albrecht die Geschichte eines Mädchens, das in der 22. Schwangerschaftswoche geboren wurde, laut Lehrbuch nicht hätte überleben dürfen und heute zwei Jahre alt ist. In der Begründung der Jury heißt es: „Es ist eine Geschichte, die dem Leser sehr nahe geht, weil Albrecht, selbst Arzt, die medizinischen Fakten meisterhaft mit den Emotionen der Beteiligten verknüpft.“

Die prämierte Reportage erschien als Vorabdruck im SZ-Magazin und ist ein Kapitel seines bei Droemer erschienenen Sachbuchs „Patient meines Lebens. Von Ärzten, die alles wagen“. Bernhard Albrecht erzählt darin von Patienten, deren Fälle aussichtslos erscheinen und von Ärzten, die alles daransetzen, die Krankheit gegen alle Wahrscheinlichkeit zu heilen und Leben zu retten. In imponierender Weise führt er vor Augen, was alles möglich ist, wenn Ärzte und Patienten alles geben - und ihrem Bauchgefühl vertrauen.

Bernhard Albrecht studierte Medizin und Publizistik in Bochum, Uppsala, Barcelona und Straßburg und promovierte zum Dr. med.. Er arbeitete zunächst als Arzt und schrieb nebenher für Tageszeitungen und Zeitschriften. Seit 2000 arbeitete er als Journalist für verschiedene Fernsehanstalten und schrieb u.a. für Spiegel und Geo. Mehrfach wurde er für seine Arbeiten ausgezeichnet, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis. Bernhard Albrecht lebt heute als Redakteur des "Stern" in Hamburg und München.
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Theatertipp: Doppeltüren
R. Effinger, K. Rauenbusch, P. Haug-Lamersdorf / Foto: Christine Deutsch
 
Theatertipp: Doppeltüren
Komödie von Alan Ayckbourne
Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Regie Christian H. Voss
Mit Regine Effinger / Susanne Henneberger / Katharina Rauenbusch /
Peter Haug-Lamersdorf / Burkhard Wein / Olaf Creutzburg
Premiere: 17. Dezember 2013 im Wallgrabentheater Freiburg
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Generationengespräch über „Kabale und Liebe“
am Sonntag, 1. Dezember, 11 Uhr
im Theater im Marienbad, Freiburg

Gibt es generationsspezifische Unterschiede im Theater-Erleben, wo liegt das Hauptinteresse im Handlungsverlauf, wie ist die ästhetische Wahrnehmung? Wie ist das Sprach- und Musikerleben? Was heißt in diesem Stück „Liebe“?

Wir laden Theaterinteressierte unterschiedlicher Altersstufen ein, all diese Fragen im kleinen Kreis miteinander zu diskutieren. Moderiert wird dieses Gespräch von der Deutschlehrerin Martina Herrmann und dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Hans Peter Herrmann. Beide haben ausführlichüber „Kabale und Liebe“ nachgedacht und publiziert. Sie werden über den sozialgeschichtlichen Hintergrund von „Kabale und Liebe“ und über ihre Sichtweise der Hauptfiguren sprechen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen, die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt! Falls Sie vor dem Gespräch das Stück nochmals anschauen wollen, reservieren Sie bitte rechtzeitig Karten!
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Freiburg: Leselernpatenschaften
Amt für Schule und Bildung sucht neue ehrenamtliche Patinnen und Paten
Info-Veranstaltung am 28. November im Historischen Ratssaal

„Oma“, schreit der Frieder, „lies mir was vor!“ Natürlich lässt sich die
beste Oma nicht lange bitten und erfüllt den Wunsch des vorlauten
Enkels. Wenn sie die allerbeste Oma ist, liest sie aber nicht nur vor –
sie führt Frieder auch behutsam ans Selberlesen heran.

Nicht jedes Kind hat jederzeit die allerbeste Oma griffbereit. Deshalb
gibt es in Freiburg „Leselernpatenschaften“. Seit 2005 setzen sich
Männer und Frauen als Paten und Patinnen dafür ein, Kindern das
Lesenlernen zu erleichtern. Derzeit betreuen rund 220
Ehrenamtliche, von Senioren über Eltern bis zu Studenten, rund 680
Kinder an 33 Schulen; dazu gehören neben allen 30 Grund- und
Hauptschulen auch drei Real- und Sonderschulen.

„Alle Beteiligten sind sich einig: Die geförderten Kinder können sich
deutlich besser ausdrücken als zuvor, lesen fließender und verfügen
über bessere Deutschkenntnisse“, betont Bürgermeisterin Gerda
Stuchlik. Bis heute haben schon 650 Kinder vom Angebot profitiert.

Nun findet am Donnerstag, 28. November, um 17.30 Uhr im
Historischen Ratssaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung
für alle Personen statt, die Interesse an einer Patenschaft an einer
öffentlichen Freiburger Grundschule haben. Dabei stellen
Vertreterinnen des Amtes für Schule und Bildung das Projekt und
seine Kooperationspartner vor und beantworten Fragen. Aktuell
benötigt werden Leselernpaten in folgenden Stadtteilen: Altstadt,
Betzenhausen, Haslach, Herdern, Hochdorf, Landwasser,
Littenweiler, Mooswald, Munzingen, Oberau, St. Georgen, Stühlinger,
Tiengen, Vauban, Weingarten, Wiehre und Zähringen.

Etwa 80 Prozent der Förderung findet in Grundschulen statt. In der
Regel werden Patenschaften für ein ganzes Schuljahr übernommen,
die meisten Ehrenamtlichen betreuen ein Kind ein bis zwei Mal pro
Woche. Doch es gibt auch „Mehrfach-Paten“: So kümmern sich
einzelne Bürgerinnen und Bürger um zwei bis drei Kinder, die sie in
Einzel- oder Gruppenterminen betreuen.

Nach Berliner Vorbild von der Stadt Freiburg, dem Staatlichen
Schulamt und der Stadtbibliothek gemeinsam ins Leben gerufen,
richtet sich das „Bürgernetzwerk Bildung – Leselernpatenschaften“
an Kinder, die gar nicht oder nur schlecht lesen können. Neben der
Vermittlung von Lesetechnik geht es auch darum, Freude am Lesen
zu wecken, das Medium Buch zu entdecken, Schreib- und
Sprachfähigkeit zu verbessern und soziale Kompetenz zu entwickeln.
Zudem fördert das Projekt den Kontakt zwischen den Generationen.
Das Ziel der Aktion lautet: Jedes Kind soll mit Abschluss der vierten
Klasse lesen können.

Über Leselernpatenschaften informiert das Amt für Schule und
Bildung, Fehrenbachallee 12, Tel. 0761/201-2339 oder -2316
(vormittags), elisabeth.weber@stadt.freiburg.de und
antje.suter@stadt.freiburg.de.
 
 

Frankfurt: Podiumsdiskussion
 
Frankfurt: Podiumsdiskussion "Freiheit versus Sicherheit. ..."
"... Big Brother und die Grenzen staatlicher Kontrolle"

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung „Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt“ im Museum für Kommunikation, Frankfurt

Mit Blick auf die aktuellen Fälle von staatlicher Überwachung und vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Biografien diskutieren am Donnerstag, dem 28. November 2013, 19 Uhr im Museum für Kommunikation Frankfurt Günter Wallraff (Enthüllungsjournalist), Erich Schmidt-Eenboom (Geheimdienstexperte) und Bernd Carstensen (stellvertretender Bundesvorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter, a. D.) über Freiheit versus Sicherheit. Big Brother und die Grenzen staatlicher Kontrolle. Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Dirk Emig (hr-Info, Ressortleiter Aktualität).
Eine der hochbrisanten Fragen dieses Abends wird sein, wie sich die staatliche Kontrolle in der Bundesrepublik Deutschland auf die Bürgerrechte auswirkt und unser Leben beeinflusst. Denn der moderne Staat sorgt auch für das Wohlergehen und den Schutz der Bürger. Diese geben einen Teil ihrer Freiheit ab, damit ihnen Wohlstand und Sicherheit garantiert wird und sie vor Kriminalität geschützt werden. Was kostet uns jedoch das Sicherheitsversprechen, wenn staatliche Institutionen den Menschen in seiner Gesamtheit kontrollieren? Wehrt diese Überwachung tatsächlich die Feinde der Demokratie ab? Sind uns die Kontrolltechniken schon entglitten und will, bzw. kann die Gesellschaft noch Grenzen setzen? Die Diskussionsteilnehmer geben u. a. durch ihre eigenen Erfahrungen mit Kontroll- und Überwachungsmethoden detailreiche Einblicke in das staatliche Sicherheitssystem der letzten 40 Jahre und die Möglichkeiten für eine Einflussnahme von Bürgern. Sie offenbaren aber auch die historische Dimension der aktuellen öffentlichen Debatte.

Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt“, die noch bis zum 23. Februar 2014 zu sehen ist, oder das Museumscafé zu besuchen.

Donnerstag, 28. November 2013, Beginn 19 Uhr
Eintritt: 6 EUR
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Freiburg: „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“
Stadtbibliothek unterstützt Initiative zur frühkindlichen Leseförderung

Auftaktveranstaltung für Dreijährige und ihre Eltern am
Donnerstag, 21. November, in Kinderbibliothek am Münsterplatz

Kinder, die mit Büchern und Geschichten aufwachsen, lernen besser
lesen und haben mehr Freude daran. Sie trainieren ihre kognitiven
Fähigkeiten, der Spracherwerb fällt ihnen leichter. All das zusammen
erhöht ihre Bildungschancen – und genau darum geht es bei
„Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen“.

Dieses bundesweite Programm zur frühkindlichen Leseförderung will
Kinder und ihre Eltern in drei Phasen mit Büchern und Lesen vertraut
machen. Dafür erhalten sie Lesetaschen, die u. a. gefüllt sind mit
einem altersgerechten Bilderbuch und einem mehrsprachigen
Ratgeber mit Tipps rund ums Vorlesen. Von dem Programm sollen
besonders Kinder profitieren, die in einem bildungsbenachteiligten
Umfeld aufwachsen oder denen bislang wenig vorgelesen wird.
Durch die direkte Ansprache der Eltern erkennen diese auch die
Möglichkeiten der Bibliothek vor Ort und ihrer Angebote für sich und
ihre Kinder.

In der ersten Phase (2011-13) werden über Kinderarztpraxen
Lesestart-Sets für Eltern mit Einjährigen verteilt. In der zweiten
Phase (2013-15), die jetzt bundesweit anläuft, gibt es in den
Bibliotheken Lesestart-Sets für Dreijährige. In der dritten Phase (ab
2016) erhalten die Grundschulen Lesestart-Sets für Schulstarter.

Am Donnerstag, 21. November, um 16 Uhr findet in der
Kinderbibliothek am Münsterplatz die Auftaktveranstaltung für
dreijährige Kinder und ihre Eltern mit Bürgermeister Ulrich von
Kirchbach statt. Die Band Ratzfatz sorgt für Musik und zauberhafte
Überraschungen. Dreijährige können danach mit ihren Eltern bis
2015 jederzeit in der Stadtbibliothek, allen Zweigstellen und im
Bücherbus das zweite Lesestart-Set kostenlos abholen.

Die Stadtbibliothek ist ein wichtiger Baustein der frühkindlichen
Bildung. Ihr Medienangebot beginnt mit Pappbilderbüchern und
Kinderliedern und -geschichten auch auf CD, so wachsen die Kinder
früh in die selbstverständliche Nutzung von Büchern und anderen
Medien hinein und erleben eine Bibliothek als spannenden Ort. Die
Eltern finden Anregungen zum Vorlesen und ein reiches Angebot an
Ratgeberliteratur. Regelmäßige Besuche mit der Kindergartengruppe
in der Bibliothek um die Ecke oder im Bücherbus unterstützen die
medienpädagogische Arbeit. Die Kinder werden durch spielerische
Führungen für Kindergartengruppen, Bilderbuchkinos und Kamishibai
mit dem Ort Bibliothek vertraut.

„Lesestart“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
finanziert und von der Stiftung Lesen gemeinsam mit Einrichtungen
vor Ort durchgeführt. Mehr Informationen unter www.lesestart.de.
Näheres zu den Angeboten und Veranstaltungen der Stadtbibliothek
steht auf www.freiburg.de/stadtbibliothek.
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Männerschwarm-Verleger Joachim Bartholomae bekommt Übersetzerpreis
In seinem theoretischen Hauptwerk, dem Essay „Der Kritiker als Künstler“, skizziert der junge Oscar Wilde die Grundzüge seines Literaturverständnisses. Für die Neuübersetzung dieses in Deutschland wenig bekannten Essays wurde Joachim Bartholomae mit dem diesjährigen Übersetzerpreis der Hamburger Kulturbehörde ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 2. Dezember um 20 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt.

Vom ersten Roman an, der 1994 im Männerschwarm Verlag erschienen ist, gehört der Umgang mit literarischen Übersetzungen zum Kern seiner Lektoratsarbeit. 2010 wagte sich Joachim Bartholomae erstmals selbst an einen englischen Titel heran: Michael Downings „Frühstück mit Scot“. Kollegen und Leser schätzen an seiner Arbeit, wie unprätentiös er der Diktion der Vorlage zu ihrem Recht verhilft. Neben weiteren Übersetzungen für Männerschwarm (u.a. Ronald Tavel: „Straße der Stufen“ und Richard Amory: „Das Lied des Sterntauchers“) folgten auch Arbeiten für den Rowohlt Verlag. Im September 2012 erschien dort Tom Eppersons Thriller „Hyänen“, 2014 folgt Chris Ewans Roman „Safe House“.

„Der Kritiker als Künstler“ erschien 2013 in der Sammlung „Die Wahrheit von Masken“ bei Männerschwarm.
 
 



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