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Dienstag, 26. Mai 2020
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Dreiländermuseum öffnet für Einzelbesucher
Wochenthema online ist die Dreiländerausstellung

Noch ist das Dreiländermuseum geschlossen. Wir bieten Ihnen aber die Möglichkeit, über 1000 Exponate unser Dreiländerausstellung online zu betrachten. So nennen wir unsere Dauerausstellung - das Wochenthema unseres digitalen Angebotes in Kalenderwoche 20. Wenn Sie diese Nachricht in Ihrem Smartphone abrufen, bieten wir Ihnen neu auch alle Themen der Serie 'Perlen aus der Museumssammlung' und die Möglichkeit zur Recherche in der Online-Sammlungsdatenbank auf der Mobilversion unserer Internetpräsenz an.

Wir freuen uns, dass wir Sie bald im Dreiländermuseum auch persönlich wieder als unsere Gäste begrüßen dürfen. Ab 19. Mai öffnen wir das Museum wieder zunächst für Einzelbesucherinnen und -besucher. Unsere Abstands- und Hygieneregeln sowie die Obergrenze von 20 Personen pro Stockwerk bieten dann eine so große Sicherheit, dass Sie sich sogar ohne Mund-Nasen-Schutz in den Ausstellungen bewegen dürfen. Jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt können wieder Führungen und Veranstaltungen möglich sein. Wenn Sie wissen möchten, in welchen Stufen wir den Museumsbetrieb in den nächsten Monaten allmählich wieder hochfahren wollen, finden Sie hier weitere Informationen ...
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Museum für Kommunikation Frankfurt öffnet am Dienstag,  12. Mai 2020 seine Türen
Foto: Veranstalter
 
Museum für Kommunikation Frankfurt öffnet am Dienstag, 12. Mai 2020 seine Türen
Abstands- und Hygienemaßnahmen ermöglichen entspanntes Museumserlebnis: Zeitslots, Besucher*innenführung, überarbeitete interaktive Stationen

Die Museumsstiftung, zu der das Frankfurter Kommunikationsmuseum ebenso wie die Schwesterhäuser in Berlin und Nürnberg gehört, hat bereits Ende April ein Maßnahmenkonzept für die Wiederaufnahme des Museumsbetriebs erarbeitet. Während die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen in dem großzügigen Museumsneubau von Günther Behnisch gut zu realisieren sind, stellen sich besondere Herausforderungen durch das hohe Maß an Interaktivität und Handson, die das Museum für Kommunikation prägen. Daher öffnet das Haus nicht am frühestmöglichen Termin, sondern am 12. Mai 2020, damit der Museumsbesuch für alle unsere Besucher*innen und das Museumsteam sicher und entspannt werden. Bitte beachten Sie auch die geänderten Corona-Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Das Hygienekonzept lehnt sich an die Empfehlungen vom Hessischen Museumsbund und des Gesundheits- und Kulturamtes der Stadt Frankfurt an. Für die zahlreichen interaktiven Stationen und Hands-on-Objekte, die elementarer Bestandteil unserer Sonder- und Dauerausstellung sind, hat das Team z.T. Alternativangebote entwickelt, die es möglich machen, die Inhalte der Stationen auf digitalem Weg oder über die Ausgabe von Touchpens zu entdecken. Einzelne wenige historische Apparate machen „Corona-Pause“ und werden - da sie aus restauratorischen Gründen nicht desinfiziert werden können - nicht benutzbar sein. Wir stehen weiterhin im permanenten Austausch mit den Landes- und Bundesbehörden und passen unsere Maßnahmen an die aktuelle Lage an. Über die Fortentwicklung informieren wir Sie über Presseinformationen sowie über unsere Website.

Hygienemaßnahmen und Besucherführung
Die Großzügigkeit der Museumsräume ermöglicht es, die Abstandsregeln einzuhalten. Besucher*innen werden durch voneinander getrennte Ein- und Ausgänge (in das bzw. aus dem Museum) geführt. Der Museumsempfang ist mit einem Plexiglasschutz ausgestattet. Unsere Mitarbeiter*innen tragen eine Gesichtsmaske. Wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten gilt im Museum für Besucher*innen die Pflicht, einfache Schutzmasken zu tragen. Die Besucher*innen werden außerdem individuell und über Infoschilder über Hygiene- und Abstandsmaßnahmen informiert. Die sanitären Anlagen sind entsprechend ausgerüstet. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten der Desinfektion an mehreren Orten.

Zeitslots für Sonderausstellungen
Für die Sonderausstellungen werden Zeitslots vergeben: Hier nutzt das Museum die jahrelangen guten Erfahrungen aus der Praxis der Kinderwerkstatt, die mit stundenweisem Einlass seit Jahren den Besucherandrang regelt. Die Zeitfenster sorgen dafür, dass sich im Ausstellungsraum nie mehr als die empfohlene Besucheranzahl pro qm aufhält. Bei Öffnung stehen drei Sonderausstellungen sowie die Dauerausstellung auf 2.800 qm zur Wahl, so dass sich für die Besuchenden geeignete Zeitslots finden werden, um die Ausstellungen zu erkunden. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich, aber möglich, (telefonisch oder per Mail), wenn sehr konkrete Termin- und Besuchswünsche bestehen.

Aktuelle Ausstellungen: Premiere für #neuland: Ich, wir & die Digitalisierung
Insbesondere unsere neue Sonderausstellung „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“ feiert ihre (analoge) Premiere und kann erstmals erkundet werden. Auch unsere Forumsausstellung „Das Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen“ sowie die Kabinettausstellung „Germania. Marke & Mythos“ und die Dauerausstellung sind wieder für das Publikum geöffnet.

Unsere Kommunikator*innen lenken die Besucherströme, wenn Rückstaus oder Schlangenbildung abzusehen sind, der Besucherservice ist umfassend vorbereitet und geschult. Es ist im Interesse des Museums, das Publikum möglichst bedenkenlos durch die Räumlichkeiten zu leiten und die Bewegungsfreiheit - soweit es die erforderlichen Hygienestandards zulassen - nicht grundlegend einzuschränken.

Das Museumscafé sowie die Kinderwerkstatt bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Veranstaltungen und Führungen finden weiterhin vor Ort nicht statt. Der Museumsshop ist geöffnet. Ebenfalls wieder möglich ist der Besuch der Museumsbibliothek: Unser Bibliotheksteam unterstützt gerne bei der Recherche zur Kommunikationsgeschichte. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich.

Digitale Angebote
Das Museumsteam freut sich auf den Besuch im analogen Raum - weiterhin sind wir aber auch auf unseren digitalen Kanälen verstärkt aktiv und verlagern das museumspädagogische Angebot, das derzeit nicht stattfinden kann, in die digitale Sphäre. Besuchen Sie uns auf:

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Die Fakten im Überblick:
Öffnungszeiten: Di-So, 11-18 Uhr
Anmeldung für Sonderausstellungen möglich:
• mit E-Mail an buchungen-mkf@mspt.de oder
• telefonisch unter 069 60 60 321

Zutritt mit Mundschutz unter Einhaltung der Hygiene- und Kontaktregeln

Anmeldung für die Museumsbibliothek (Di-Do: 10–16 Uhr):
• s.lang@mspt.de • Telefon +49 (0)69 60 60 371
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das dritte Ohr
Kriminalhörspiel von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger
Mit: Michael Neuenschwander u. a.
Musik: Ulrich Bassenge
Regie: Susanne Janson
(Produktion SRF 2020)

Der zweite Teil der "Meiringer Trilogie" spielt im April 2020: H. P. Anliker, berühmter Kommissär der Zürcher Polizei, begibt sich nach Meiringen in Behandlung. Unerklärliche Hörprobleme lähmen ihn. In der Klinik, die auf Burnout spezialisiert ist, soll ihm geholfen werden. Doch die ländliche Idylle führt nicht zur Erholung: Bei einem schlafwandlerischen Streifzug entdeckt er im Wald eine Leiche - die kurz darauf aber wieder verschwunden ist. Wer kann Anliker bei der Lösung dieses Rätsels helfen? Die Dorfpolizei, die Schulmedizin - oder die Heilsversprechungen der esoterischen "AURIS" Gemeinschaft?

Freitag, 15. Mai 2020, 22:33 Uhr, Ursendung, 54´00 Min., SWR2 Krimi
Sonntag, 17. Mai 2020, 21:03 Uhr, Zweitsendung SWR4 BW
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Olaf Gulbransson Museum | Wiedereröffnung
Nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten achtwöchigen Schließung eröffnen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen stufenweise ihre Museen. Ab dem kommenden Dienstag (12. Mai) kann auch die Tegernseer Zweiggalerie, das Olaf Gulbransson Museum wieder besucht werden.

Als Sonderausstellung präsentieren wir Ihnen derzeit die Sonderausstellung „REFLEXIONEN. Karikaturen und Zeichnungen von Pepsch Gottscheber“. Bitte beachten Sie, dass diese Präsentation verlängert wird und bis 8. November 2020 zu sehen ist. Die ursprünglich geplante Sonderausstellung „Mit Leidenschaft gesammelt“ wird ins kommende Jahr verschoben.

Für den Besuch gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Besucherinnen und Besucher sind gebeten, mit einem Mundschutz in die Museen zu kommen und diesen während des gesamten Besuches zu tragen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bis auf Weiteres alle Veranstaltungen sowie Führungen abgesagt haben.

Ausführliche Besucherinformationen und FAQs zu den Maßnahmen stehen auf den Websites des Museums zur Verfügung und liegen an der Kasse aus.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Richard Roper
 
Buchtipp: Richard Roper "Das Beste kommt noch"
Übersetzt von Katharina Naumann

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang – und für die große Liebe.

Andrews Beruf ist der Tod. Seine Arbeit als Nachlass-Verwalter ist nichts für Zartbesaitete, aber zum Glück wartet auf ihn zuhause eine liebevolle Familie, die ihn aufheitert - glauben zumindest seine Kollegen. Aber das ist eine Notlüge, die irgendwann ein Eigenleben entwickelte. In Wahrheit wohnt Andrew allein in einem Londoner Ein-Zimmer-Apartment in und führt ein genauso einsames Dasein wie seine Verstorbenen kurz vor ihrem Tod. Das ändert sich, als eine neue Kollegin in der Abteilung anfängt. Peggy bringt frischen Wind in Andrews Welt und sein Herz schlängt in ihrer Nähe schneller. Das Problem: Peggy ist verheiratet, hat zwei Kinder und glaubt, Andrew wäre in der gleichen Situation.

Der Autor Richard Roper arbeitet als Sachbuch-Lektor für einen großen Londoner Verlag. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass sein Debüt-Roman bereits vor Erscheinen für Furore sorgen würde: Die nationalen und internationalen Verlage rissen sich förmlich um die Veröffentlichungsrechte, mit dem Ergebnis, dass «Das Beste kommt noch» in 20 Ländern erscheint. Eine Verfilmung als Fernsehserie ist in Vorbereitung. Der Autor lebt in London und schreibt an seinem zweiten Roman.

Verlag Wunderlich 2020, 416 Seiten, € 20,00
ISBN: 978-3-8052-0044-8
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Wiedereröffnung der Alten Pinakothek und mehr ...
Nach einer von der Corona-Pandemie bedingten achtwöchigen Schließung eröffnen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen stufenweise ihre Museen. Ab dem kommenden Dienstag (12. Mai) können die wieder geöffnete Alte Pinakothek und das Museum Brandhorst besucht werden. Regulär am Mittwoch (13. Mai), öffnet die Sammlung Schack ihre Museumspforte wieder.

Die Pinakothek der Moderne mit der Sammlung Moderne Kunst, der Staatlichen Graphischen Sammlung, dem Architekturmuseum der TU und Der Neuen Sammlung wird eine Woche später zugänglich gemacht. Dieses komplexe Haus wird mit einem großen Anteil externer Aufsichtskräfte betrieben; für deren Bestellung gibt es eine längere, wenngleich durchaus dank der Zusammenarbeit mit der Wachfirma verkürzte Vorlaufzeit. Zudem laufen noch Arbeiten, für die die Schließzeit genutzt wurde. „Auch da sind wir in Kürze startklar; wir öffnen am 19. Mai und freuen uns darauf“, verkündet Prof. Dr. Bernhard Maaz auch im Namen der anderen Museen.

Folgende Ausstellungen und Präsentationen sind in der Pinakothek der Moderne ab dem 19. Mai zu sehen:

„Experience in Action. Designbuild in der Architektur“ im Architekturmuseum (verlängert bis 13.09.2020)
Die neu eingerichtete Danner Rotunde in Der Neuen Sammlung
Die Ausstellung „FEELINGS“ in der Sammlung Moderne Kunst ist planmäßig bis 04.10.2020 zu sehen
Als neue Präsentation zeigt die Stiftung Ann und Jürgen Wilde in der Pinakothek der Moderne Italienfotografien von August Sander

Die Gäste der Alten Pinakothek können sich wieder über die Vielfalt und Fülle der hiesigen fantastischen Originale freuen – sie sind immer eine Reise oder einen Spaziergang wert, jetzt besonders für die lokalen Besucher. Der 500. Todestag Raffaels wurde zum Anlass einer kleinen Sonderpräsentation im Italiener-Saal genommen: Raffaels „Heilige Familie Canigiani“ tritt in Dialoge. Digitale Angebote und vertiefende Inhalte finden Sie auf unserer Ausstellungswebsite http://www.pinakothek.de/raffael. Die Meisterwerke der Neuen Pinakothek sind unverändert in der Alten Pinakothek und der Sammlung Schack zu sehen.

Im Museum Brandhorst dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf zwei neue Spot On-Räume freuen. Unter dem Titel „Bücher in der Sammlung Brandhorst“ sind zentrale Neuwerbungen der letzten Jahre erstmals zu sehen, die die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Buch in seiner Ambiguität und Vielfalt zeigen: als Denkraum und lebendiges Medium in oftmals experimentellen Formen und Formaten. Mit Publikationen, Skulpturen und Malereien von Richard Artschwager, Jacqueline Humphries, Arthur Jafa, Kara Walker, Ed Ruscha, Andy Warhol, Lawrence Weiner, Laura Owens u.a. greift das Museum Künstlerpublikationen als wichtigen Teil der Sammlung und des Programms erneut auf. Die sogenannten „Spot On“-Räume widmen sich jüngst erworbenen Werkblöcken von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern und wechseln über das Jubiläumsjahr anlässlich des zehnten Geburtstag des Hauses sowie der dazugehörigen Ausstellung „Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst“. Die Jubiläumsausstellung ist noch bis einschließlich 19. Juli 2020 zu sehen. Weitere Informationen: www.museum-brandhorst.de

Prof Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen stellt fest: „Was wir vor ein paar Tagen noch nicht gedacht haben, wird jetzt Wirklichkeit: Die Öffnung der Museen für das Publikum. Es wird sicherlich noch Wochen und Monate dauern, bis wir die Normalität und das Vertraute wiedergewonnen haben. Das schrittweise Öffnen unserer Museen zeigt aber an, dass wir den Weg dahin beginnen. Darüber und auf unsere Besucher freuen wir uns!“

Für den Besuch gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Besucherinnen und Besucher sind gebeten, mit einem Mundschutz in die Museen zu kommen und diesen während des gesamten Besuches zu tragen. Ausführliche Besucherinformationen und FAQs zu den Maßnahmen stehen ab Freitag auf den Websites der Museen zur Verfügung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Gefangene (1/3)
Nach dem Roman "La Prisonnière" von Marcel Proust
Aus dem Französischen von Bernd-Jürgen Fischer
Teil 1: Leben mit Albertine in Paris
Mit: Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u. a.
Komposition: Hermann Kretzschmar
Musik: Ensemble Modern
Hörspielbearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
Regie: Iris Drögekamp und Hermann Kretzschmar
(Produktion: SWR/Dlf 2019)

Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren?

Donnerstag, 14. Mai 2020, 22:03 Uhr, Ursendung, 55´00 Min.
SWR2 Hörspiel-Studio

(Teil 2, 28. Mai; Teil 3, 4. Juni, jeweils donnerstags, 22.03 Uhr)
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Dreiländermuseum online /Musée des Trois Pays...
Traditionell feiert das Dreiland den Geburtstag von Johann Peter Hebel am 10. Mai mit großen Veranstaltungen. Doch das Schatzkästlein in Lörrach mit Verleihung des Hebeldankes ist ebenso abgesagt wie die Hebel-Feierlichkeiten und der Festumzug im Hebeldorf Hausen und die Veranstaltung der Hebelstiftung Basel.

Das Dreiländermuseum bietet während seiner Schließung aber jede Woche eine virtuelle Reise durch seine Sammlung an. In Kalenderwoche 19, die mit dem Hebelsonntag endet, widmet sich das Museum dem großen Dichter aus dem Wiesental. Johann Peter Hebel, am 10. Mai 1760 in Basel geboren, wohnte und arbeitete als Lehrer im Pädagogium Lörrach, dem heutigen Dreiländermuseum. Dieses betreut heute mit 600 Objekten die größte Museumssammlung zu Hebel. Auch für Sie wird mit europäischen Mitteln aus dem Interreg-Programm ab Herbst 2020 ein Museumsdepot in Lörrach errichtet.

Zur Hebelwoche hat das Dreiländermuseum 112 Objekte unter dem Thema „Johann Peter Hebel“ zusammengestellt. Wer in der Online-Datenbank unter dem Begriff „Hebel“ (dazu auf der Seite links oben unter Themen die Rubrik Johann Peter Hebel anklicken) sucht, erhält sogar 194 Treffer. Zu sehen sind persönliche Gegenstände des Dichters, frühe Ausgaben seiner Werke, Illustrationen von verschiedenen Künstlern und Erinnerungen an Hebel-Veranstaltungen. Und rund 1000 Werke von und über Hebel sind zusätzlich in der Museumsbibliothek online recherchierbar.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Das Kunstmuseum Wolfsburg öffnet wieder am Samstag, 9. Mai 2020!
© Ulrich Hensel
 
Das Kunstmuseum Wolfsburg öffnet wieder am Samstag, 9. Mai 2020!
Wir freuen uns außerordentlich, nach acht Wochen der Schließung am kommenden Samstag, 9. Mai 2020, endlich wieder das Kunstmuseum Wolfsburg für unsere Gäste öffnen zu können!

Die Sicherheit unserer Besucher*innen steht hierbei an oberster Stelle. Als Maßnahmen gegen eine Infektion mit dem Corona-Virus haben wir deshalb einige Vorkehrungen getroffen: Wir haben Desinfektionsmittel bereitstehen, unsere Mitarbeiter*innen werden Masken tragen, ebensolche bieten wir kostenlos auch unseren Besucher*innen an, sofern sie nicht über einen eigenen Mund-Nase-Schutz verfügen. Unsere Aufsicht wird zudem darauf achten, dass der vorgegebene Mindestabstand eingehalten wird.

Wir präsentieren mit der ersten europäischen Museumsausstellung der US-amerikanischen Künstlerin Barbara Kasten. Works sowie mit Ulrich Hensel. Zwischenwelten zwei Fotografie-Ausstellungen, die wir nicht offiziell eröffnen konnten. Wir haben damit eine Ausstellungsfläche von 800 Quadratmetern, weshalb wir die Besucherzahlen auf maximal 80 Personen (1 Person/10 qm) beschränken.

Aufgrund der Schließung im März und April haben wir bereits entschieden, die beiden Ausstellungen bis zum 8. November 2020 zu zeigen, also rund zwei Monate länger, als ursprünglich geplant. Die große Hallenausstellung Macht! Licht!, die sich der politischen Lichtkunst widmet, haben wir auf den Herbst 2021 verschoben. Dafür werden wir die Ausstellung In aller Munde bereits am 30. Oktober eröffnen – sie wird umfassend kunst- und auch kulturgeschichtlich alles rund um den Mund zeigen.

zum Bild oben:
Ulrich Hensel: DÜSSELDORF, AM MÜHLENTURM
2009, C-Print Diasec, 207 x 284 cm
Sammlung Gereon Frauenrath, Düsseldorf
© Ulrich Hensel
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Grenzöffnung im Zeichen Hebels
Der vom Hebelbund Lörrach organisierte Hebeltag 1947 ist angesichts geschlossener Grenzen heute besonders interessant. Denn auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieben die Grenzen noch Jahre lang geschlossen, Familien und Freunde wurden - wie heute - getrennt. Lesen Sie dazu den Artikel auf der Internetseite des Dreiländermuseums. An diesem Tag 1947 wurde die geschlossene Grenze für einen Tag geöffnet: 18.000 Personen kamen aus der Schweiz nach Lörrach und vielleicht können wir gerade heute wieder etwas besser nachvollziehen, welch emotional wichtiges Ereignis dies für die Menschen damals war. Ein Plakat vom Hebeltag 1947 ist ebenfalls in der Sammlungsdatenbank zu finden.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Caricatura Museum Frankfurt: Wiedereröffnung und Fortsetzung der Ausstellungen
Das Caricatura Museum öffnet wieder mit der Fortsetzung der aktuellen Ausstellung „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“ und umfassenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Freunde der Komischen Kunst können sich freuen. Nach acht langen Wochen öffnet das Caricatura Museum am Dienstag, dem 12. Mai 2020 seine Türen mit erweiterter Laufzeit der Ausstellungen und erhöhten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Die aktuelle Sonderschau „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“ sowie die Dauerausstellung mit der Sammlung „F.W. Bernsteins Trainingslager an der Eider. Das kann ja heiter werden. Die Postkarten-Connection der Rendsburger Zeichnerei von 1990 bis heute“ und der besonderen Bestückung des Poth-Kabinetts werden noch weitere Monate zu sehen sein. In Abstimmung mit den örtlichen Behörden wurde ein umfangreiches Konzept erarbeitet und umgesetzt, um den Besuchern den Aufenthalt so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten. Die persönliche Sicherheit ist hierbei oberstes Gebot.

Die Besucher werden mittels vorgegebener Routen, gemäß der Einbahnstrassenregelung, durch das Museum geleitet. Das impliziert, anders als die Besucher des Caricatura Museums es gewohnt sind, einen getrennten Ein- und Ausgang. Schutzschreiben und Markierungen im Kassenbereich bieten die notwendige Sicherheit für Besucher und Mitarbeiter. Die Besucher sind angehalten, Mund- und Nasenschutz zu tragen sowie den nötigen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern als auch zu Mitarbeitern einzuhalten. Um regelmäßiges Händewaschen sowie der Einhaltung der Nies- und Hustenetikette wird gebeten. Um den Ausstellungsbesuch auch während der Pandemie zu gewährleisten, finden keine öffentlichen und privaten Führungen statt. Die Medienlounge bleibt geschlossen.

Die Laufzeiten der aktuellen Ausstellungen konnten verlängert werden. Ein satirisches Best-of an Karikaturen, Cartoons und Witzzeichnungen der vergangenen Dekade kann noch einige Monate in der Sonderausstellung „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“ bestaunt werden, bis sie im Herbst von dem Cartoonduo „Hauck & Bauer“ abgelöst wird. Zum zehnjährigen Jubiläum der beliebten Buchreihe „Beste Bilder“ fasst die Ausstellung die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Ereignisse zusammen und kommentiert sie so kritisch wie komisch. Vertreten sind 81 Künstlerinnen und Künstler, darunter viele bekannte Namen aus renommierten Tageszeitungen, politischen Magazinen und Zeitschriften.

Noch bis November 2020 bringen Sie die Dauerausstellung sowie die KabinettsAusstellung „F.W. Bernsteins Grafisches Trainingslager an der Eider. Das kann ja heiter werden. Die Postkarten-Connection der Rendsburger Zeichnerei von 1990 bis heute“ zum Schmunzeln. Im Kabinett von F.W. Bernstein sind 260 gezeichnete Postkarten von 62 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter viele von F.W. Bernstein selbst. Was als Übung zwischen den von Bernstein geleiteten jährlichen Trainingslagern gedacht war, entwickelte sich zum Selbstläufer. Zu sehen ist eine variantenreiche Korrespondenz aus vielfältigen Themen, Formaten und Techniken. Als weitere Besonderheit zeigt das Kabinett von Chlodwig Poth anlässlich seines 90. Geburtstags frühere seiner Zeichnungen. Ein Highlight ist eine seiner ersten Karikaturen, die Poth als 14-Jähriger im 2. Weltkrieg gezeichnet hat. Zudem sind Zeichnungen aus der Nachkriegszeit in Berlin sowie jüngere Werke zu sehen.

Das erweitere Online-Angebot bleibt weiterhin für Besucher bestehen.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Wiedereröffnung der Städtischen Galerie
Blick in laufende Schau / Foto: Peter Bastian
 
Karlsruhe: Wiedereröffnung der Städtischen Galerie
Digitale Angebote bleiben / Noch keine analogen Veranstaltungen

Karlsruhe, 6. Mai 2020. Fast zwei Monate sind vergangen, seit die Städtische Galerie Karlsruhe im Zuge der Corona-Pandemie geschlossen werden musste. Nun wird das Museum am heutigen Mittwoch wieder für das Publikum geöffnet.

Schrittweise Ausstellungen zugänglich

Zunächst ist das Erdgeschoss mit der großen Sonderausstellung "(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980" zugänglich, deren Vernissage nur wenige Tage vor der Corona-Schließung stattgefunden hatte. Ab Samstag, 9. Mai, können auch die weiteren Präsentationen in den Obergeschossen besucht werden. Die Ausstellung "Florian Köhler. Tschau Agip" im ersten Obergeschoss wird bis zum 12. Juli verlängert. Die wegen der Pandemie verschobene Schau "Peter Ackermann - Verrätselte Architekturen 1965-1999" ist nun ab 13. Mai 2020 im zweiten Obergeschoss der Galerie zu sehen (gesonderte Presseinformation folgt). Die Ausstellung der Preisträgerin des Hanna-Nagel-Preises 2020 "Peco Kawashima. Encounters" wurde hingegen um ein ganzes Jahr in den Mai 2021 verlegt.

Digitale Angebote laufen weiter

Auch die Städtische Galerie Karlsruhe hat in den vergangenen Wochen verstärkt auf digitale Kommunikation und Vermittlungswege gesetzt. Damit konnten trotz aller Einschränkungen viele Kunstinteressierte erreicht werden. Diese Vermittlungsformate werden auch in Zukunft angeboten. "Aber ich bin froh, dass wir in Zeiten der Isolation beziehungsweise Distanzierung neben allen digitalen Welten der Kunst nun wieder analog begegnen können, denn die Erfahrung vor und mit dem Original ist durch nichts zu ersetzen", so Dr. Susanne Asche, Leiterin des städtischen Kulturamts.

Noch keine analogen Veranstaltungen

Veranstaltungen, Führungen, die Kinderwerkstatt am Sonntag oder die Museumsnachmittage für Eltern und Kinder können aufgrund des Infektionsrisikos aktuell leider nicht stattfinden.

Auflagen für das Publikum

Zum Schutz der Besuchenden unterliegt die Öffnung zudem bis auf weiteres einigen Auflagen. So dürfen sich nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig in den Ausstellungsräumen aufhalten und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist obligatorisch.

Es gelten die üblichen Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr.

zum Bild oben
Die Ausstellung "(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980" ist wieder zu sehen.
Foto: Peter Bastian
 
 

Sonstiges 
 
 
30 Jahre Deutsche Einheit
Neue Ausgabe von „Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erschienen

Mit dem wichtigsten Ereignis der jüngeren deutschen Geschichte setzt sich die Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auseinander. Das jetzt vorliegende Heft „30 Jahre Deutsche Einheit“ bietet eine Fülle von Materialien für den schulischen wie außerschulischen Unterricht zu diesem Thema.

Inhaltlich umfasst das Heft einen Rückblick auf den Prozess von der friedlichen Revolution bis zur staatlichen Einheit am 3. Oktober 1990. Es thematisiert am Beispiel des Unternehmens Carl Zeiss Jena ebenso den wirtschaftlichen Transformationsprozess in Ostdeutschland mitsamt seinen sozialen Folgen. Weitere Schwerpunkte der Materialien liegen auf dem politischen und gesellschaftlichen Wandel in der Bundesrepublik in den vergangenen 30 Jahren und auch auf aktuellen Herausforderungen in Deutschland. Das Heft ermöglicht die Beschäftigung mit diesen Themen anhand ausgewählter Beispiele wie der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik oder der Sozialpolitik. Problematisiert werden auch die veränderte Parteienlandschaft und der Wandel bei den Einstellungen von Jugendlichen. Die vergleichende Perspektive folgt dabei nicht ausschließlich dem Ost-West-Muster, sondern hat die regionale Vielfalt Deutschlands im Blick.

Die beiden Autoren, Prof. Dr. Bettina Degner und Christian Mühleis, lehren und forschen als Historikerin bzw. als Politikwissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Geschichte, Ethik oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Stadtmuseum Karlsruhe öffnet wieder seine Türen
Weimarer Republik in Karlsruhe wieder analog

Alle an der Stadtgeschichte Interessierten können ab Donnerstag, 7. Mai, die Geschichte Karlsruhes in der Weimarer Republik nicht mehr nur im Netz, sondern auch wieder analog sehen. Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais öffnet dann zu den regulären Öffnungszeiten für Besucherinnen und Besucher. "Gerade in Zeiten der Isolierung sind Museumsbesuche wichtiger denn je - auch wenn immer noch Distanz gewahrt werden muss", betont Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche.

Regeln für den Museumsbesuch

Aufgrund der aktuellen Sicherheits- und Hygienevorschriften gelten für den Museumsbesuch folgende Regelungen: Der Besuch der Ausstellungsräume ist grundsätzlich nur mit einer Atemschutzmaske oder einer anderen Abdeckung von Mund und Nase (beispielsweise Schal, Tuch) gestattet. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig in der stadthistorischen Ausstellung aufhalten dürfen, ist auf maximal 20 begrenzt. Es gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern zu allen Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören. Führungen und Veranstaltungen können aufgrund des Infektionsrisikos aktuell nicht stattfinden.

Reguläre Öffnungszeiten:
Das Stadtmuseum ist bei freiem Eintritt zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag und Freitag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 19 Uhr, Samstag 14 bis 18 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Markus Warken
 
Buchtipp: Markus Warken "Tödliche K. I."
Thriller

Die Studentin Jana sitzt vor ihrem Computer und kann es nicht fassen: Terroristen kennen nicht nur ihre private E-Mail-Adresse, sondern auch ihren echten Namen, ihren echten Wohnort. Und das, obwohl sie nur online und mit falscher Identität für ihre Seminararbeit über Propaganda recherchiert hat. In Panik wendet sie sich an ihren Schulfreund Nils, einen begnadeten Hacker. Er löscht einen Virus von ihrem PC, doch Jana ahnt nicht, dass damit der Albtraum erst richtig beginnt …

Der Autor Markus Warken wurde 1965 in Saarbrücken geboren. Er ist Vater von drei Kindern und lebte mehrere Jahre in Bonn, Cambridge, Brüssel, Ulm und Berlin. Der promovierte Physiker arbeitet in der Forschung und Entwicklung eines weltweit führenden Technologieunternehmens und verfügt über einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten und Entwicklungen der Computer- und Telekommunikationsindustrie. Seine Leidenschaft für das Schreiben begann im Flugzeug auf einer Dienstreise.

Gmeiner Verlag 2020, 348 Seiten, € 15,00
ISBN 978-3-8392-2641-4
 
 

Bibliotheken 
 
 
Freiburg: Stadtbibliothek bietet Zugang zum Info-Portal „Genios eBib“ an
Hilfreich auch für schulische Leistungsprüfungen

Ab sofort bietet die Stadtbibliothek Freiburg ihren Nutzerinnen und Nutzern Zugang zum digitalen Informations-Portal „Genios eBib“ an. Damit können sich vor allem Schülerinnen und Schüler optimal auf schulische Leistungsprüfungen vorbereiten. Das Portal verschafft Bibliothekskunden den Zugang zu Zeitungen, Zeitschriften, Wirtschaftsinformationen und vielem mehr. Seine Datenbank umfasst über 400 Titel aus lokalen, überregionalen und internationalen Zeitungen und rund 1.000 Fach- und Publikumszeitschriften. Das Archiv enthält die Artikel der letzten 20 Jahre.

Über die Homepage der Stadtbibliothek oder über https://bibbawue.genios.de können sich Nutzer/innen der Stadtbibliothek mit ihrer Bibliotheksausweisnummer und ihrem Passwort anmelden. Wer noch keinen Ausweis der Stadtbibliothek besitzt, kann sich über die Homepage der Stadtbibliothek selbst registrieren.

Spezielle Wirtschaftsinformationen bietet die Datenbank „Wirtschaft kompakt“. Dazu gehören Informationen zu den 14 wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Trends und Wissen aus über 350 Fachquellen werden von einem Autorenteam zusammengefasst und übersichtlich aufbereitet. Eine weitere Datenbank bringt aktuelle Themen der Wirtschaft auf den Punkt. Auch hier wertet ein Autorenteam über 350 Fachquellen aus und fasst den Wissensstand zu einem Thema leicht verständlich zusammen. Praxisbeispiele und Fallstudien geben zudem Einblick in andere Unternehmen und bieten Anregungen zum Umgang mit aktuellen Fragestellungen.

Ergänzt wird das Angebot durch den Statistikscout „Tilasto“. Er enthält 3,7 Millionen Statistiken zu über 30.000 Themen aus Bereichen wie Bildung, Wissenschaft, Bevölkerung, Energie, Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft.

„Genios eBib“ ist ein Portal der GBI Genios, einem Tochterunternehmen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Handelsblatt Media Group. GBI Genios zählt zu den führenden Anbietern elektronischer Wirtschaftsinformationen im deutschsprachigen Raum.

Mit „Genios eBib“ erweitert die Stadtbibliothek ihr Angebot des digitalen Wissensportals Munzinger. Dieses bietet aktuelle und qualifizierte Informationen und Daten unter anderem zu Biografien, Filmen, Ländern, Literatur, Musik und Sport.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Die Städtischen Museen Freiburg öffnen wieder
Haus der Graphischen Sammlung ab Mittwoch zugänglich, Augustinermuseum und Museum für Neue Kunst ab Freitag

Nach sieben Wochen Schließzeit bereiten sich die Städtischen Museen Freiburg auf die Wiedereröffnung vor. Das Haus der Graphischen Sammlung macht den Anfang und startet am Mittwoch, 6. Mai. Das Augustinermuseum und das Museum für Neue Kunst folgen am Freitag, 8. Mai. Das Archäologische Museum Colombischlössle, das Museum Natur und Mensch und das Museum für Stadtgeschichte sind dann ab Dienstag, 12. Mai, wieder fürs Publikum zugänglich.

Die Öffnung der Häuser erfolgt unter strengen Hygiene- und Schutzauflagen. Die Museen haben dazu einen Katalog mit umfangreichen Sicherheitsstandards entwickelt. Die Besucherzahl ist entsprechend der Größe der jeweiligen Ausstellungsfläche begrenzt. Für alle Besucherinnen und Besucher gilt, entsprechend der Hausordnung für städtische Gebäude, eine Maskenpflicht. Ein Wegeleitsystem mit Bodenmarkierungen sorgt dafür, dass der Mindestabstand von zwei Metern in den Ausstellungsräumen eingehalten wird. Audioguides, Hands-On Stationen und Touchscreens stehen vorübergehend nicht zur Verfügung. Auch Führungen und andere museumspädagogische Angebote finden vorerst nicht statt. Plakate informieren die Gäste über die Hygiene- und Abstandsregeln.

Keine Einschränkungen gibt es hingegen bei den Öffnungszeiten: Die Häuser und der Museumshop in der Salzstraße sind, wie vor der Schließung, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach freut sich: „Nach dieser langen kulturellen Durststrecke können die Museen endlich wieder öffnen. Oberstes Gebot ist natürlich auch beim Ausstellungsbesuch der Schutz der Gesundheit der Besucherinnen und Besucher und des Personals. Wir sind froh, dass wir die entsprechenden Sicherheitsstandards so schnell realisieren konnten.“ Tilmann von Stockhausen, Leitender Direktor der Städtischen Museen Freiburg, lädt dazu ein, in dieser schwierigen Zeit den Besuch besonders zu genießen: „Die Begegnung mit den Ausstellungsobjekten kann eine andere Qualität erreichen. Ganz in Ruhe und mit viel Raum die Museen und die Ausstellungen zu entdecken, tut wohl in diesen unruhigen Zeiten.“

Im Haus der Graphischen Sammlung kann nun ab Mittwoch die Ausstellung „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“ beginnen, ursprünglicher Starttermin war der 21. März. Im Augustinermuseum lädt ab Freitag die bereits Ende letzten Jahres eröffnete Schau „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ zum Besuch ein. Im Museum für Neue Kunst sind ebenfalls ab Freitag die Arbeiten von Priska von Martin dem Publikum zugänglich. Die Schau hätte am 4. April starten sollen.

Das Jubiläumsprojekt „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichte(n) im Museum Natur und Mensch“ wird voraussichtlich mit zwei Wochen Verzug am Dienstag, 16. Juni, eröffnen. Die Schau „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, deren Beginn für den 28. Mai geplant war, muss verschoben werden und ist voraussichtlich ab Sommer zu sehen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu den einzelnen Ausstellungen und die Übersicht über alle Schutzauflagen sind online zu finden ...
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Freiburgs erster Fotograf
Hase: Eisenbahnstraße, Blick zum Münster (c) Haus der Graph. Sammlung
 
Freiburgs erster Fotograf
Ausstellung zu Gottlieb Theodor Hase im Haus der Graphischen Sammlung

Heute fotografieren wir alle – die Handykamera ist immer griffbereit. Doch wie war das im 19. Jahrhundert? Das Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum bietet mit der Ausstellung „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“, einen faszinierenden Einblick in die Frühzeit der Fotografie. Eigentlich sollte die Schau seit Samstag, 21. März, zu sehen sein. Aufgrund der aktuellen Lage musste der Starttermin jedoch verschoben werden, er wird in Kürze bekannt gegeben. Geplantes Ende der Ausstellung ist Sonntag, 27. September.

Bis dahin bieten die Museen auf der Internetseite www.freiburg.de/museen und dem Facebook-Kanal des Augustinermuseums www.facebook.com/augustinermuseum virtuelle Einblicke. Dort gibt es auch einen Video-Rundgang mit Kurator Peter Kalchthaler. Gottlieb Theodor Hases (1818–1888) Ansichten von Freiburger Straßenzügen, Landschaftsaufnahmen aus dem Schwarzwald und Porträts der badischen Großherzogsfamilie laden zur Zeitreise ein. Als er begann, mit dem Fotoapparat zu arbeiten, war das Medium noch neu. Nicht alle waren von dieser technischen Errungenschaft begeistert. Dennoch gelang es Hase, sich als erster Profifotograf in Freiburg zu etablieren. In seinem Atelier ließen sich Bürgerinnen und Bürger ablichten. Touristen kauften Bilder von Münster und Martinstor, Wissenschaftler beauftragten den Fotografen. Schließlich wurde der gebürtige Erfurter sogar badischer Hoffotograf.

Hases Architektur-Fotos sind einzigartige Zeugnisse der Freiburger Stadtgeschichte. Ob Zylinder oder Pferdewagen, die abgelichteten Szenen überraschen mit charmanten Details. Das Haus der Graphischen Sammlung zeigt 70 Originalabzüge und Vintage-Prints, ergänzt um einige Reproduktionen. Der Großteil stammt aus der Sammlung des Augustinermuseums. Hinzu kommen Leihgaben aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe und aus mehreren Privatsammlungen.

Auch wer sich für die Geschichte des Mediums interessiert, kommt bei der Ausstellung auf seine Kosten. Mit einer authentischen Schiebekastenkamera können Neugierige die damalige Technik erkunden.

Die Kuratoren der Ausstellung sind der Kirchzartener Archivar Dargleff Jahnke und Peter Kalchthaler, Leiter des Museums für Stadtgeschichte. Zur Schau erscheint im Juni ein Katalog im Michael Imhof Verlag, der für 19,80 Euro an den Museumskassen und auf der Website sowie für 24,80 Euro im Buchhandel erhältlich ist.

Sobald die Städtischen Museen wieder öffnen können, ist das Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, wieder dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Von Montag, 29. Juni, bis Freitag, 3. Juli, ist die Ausstellung geschlossen. In dieser Zeit wird ein Teil der lichtempfindlichen Fotografien ausgetauscht. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-PASS-Musées ist er frei.

Auch auf der Internetseite des Stadtjubiläums 2020.freiburg.de bieten die Museen virtuelle Einblicke in dieses und viele weitere Angebote der einzelnen Häuser. Wegen der Corona-Pandemie läuft die Internetseite seit einigen Wochen unter dem neuen Motto „Freiburg 2020: Freiburg hält zusammen“ und bietet ein zentrales Portal für digitale Bildungs- und Kulturangebote sowie Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu engagieren.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Wiedereröffnung der Staatsgalerie Stuttgart
Seit dem 13. März 2020 ist die Staatsgalerie aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen. Die neue Corona-Landesverordnung Baden-Württemberg vom 4. Mai 2020 ermöglicht es den Museen wieder zu öffnen. Die Staatsgalerie wird ab Dienstag, den 12. Mai 2020 wieder für die Besucherinnen und Besucher geöffnet sein.

Der lange Zeitraum ohne Besucherinnen und Besucher ist auch für die Staatsgalerie eine ganz neue Erfahrung. Noch nie war das Museum in seiner über 175-jährigen Geschichte in Friedenszeiten so lange geschlossen. Umso mehr freut sich die Staatsgalerie, dass die jetzt geltende neue Corona-Verordnung die Öffnung der Museen wieder erlaubt. Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung laufen schon seit längerem, so dass ab Dienstag, den 12. Mai 2020 wieder geöffnet werden kann. Der Vorlauf ist nötig, um in Kooperation mit den externen Partnern das Aufsichtspersonal wieder an Bord zu haben.

Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie: „Wir freuen uns sehr, dass die neue, heutige Corona-Verordnung auch in Baden-Württemberg die Wiedereröffnung der Museen ermöglicht. Hinter den Kulissen haben wir dazu ja längst alles vorbereitet, von der Hygiene bis zu einem Einbahn-Wegesystem. Etwas Vorlauf benötigen wir aber noch, um die externen Aufsichten bei unserem Dienstleister verbindlich zu bestellen. Ab Dienstag, den 12. Mai können die Besucherinnen und Besucher wieder zu uns kommen. Es warten auf sie neben der Sammlung auch die zwei Sonderausstellungen »Drucksache Bauhaus« und »Ida Kerkovius. Die ganze Welt ist Farbe«, deren Eröffnung wir im März ja leider absagen mussten.“

In der gesamten Staatsgalerie gilt das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern, durch die Sammlungs- und Ausstellungsflächen führt ein Einbahnstraßen-System und im Foyer mit den Ticketschaltern, der Garderobe und dem Museumsshop gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Regeln zum Tragen einer Maske.

Noch ist offen, wann wieder Führungen und Veranstaltungen angeboten werden. Dr. Helga Huskamp, Leiterin Kommunikation und Vermittlung sagt dazu: „Wir haben schon Ideen, wie wir unsere Vermittlungsangebote und auch Veranstaltungen mit den Anforderungen an Hygiene- und Abstandsregeln anbieten könnten. Aber noch ist es zu früh, um hier verbindliche Termine zu planen. Dazu müssen wir erst die weiteren Entwicklungen abwarten.“
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Programm der Freiburger Museumsnacht wird auf 2021 verschoben
Die Städtischen Museen Freiburg verschieben die Museumsnacht 2020, die für Samstag, 25. Juli, geplant war. Die fünf Häuser hatten dem Event schon entgegen gefiebert und gemeinsam mit vielen Partnern ein spannendes Programm auf die Beine gestellt. Nun soll es möglichst komplett ins nächste Jahr übertragen werden. Voraussichtlicher Termin ist Samstag, der 24. Juli 2021.

„Die Museumsnacht ist ein Fest für Kulturbegeisterte der ganzen Region. Sie lädt zum lebendigen Austausch ein und bringt uns jedes Jahr mit Bekannten, Freundinnen und Freunden zusammen. Es fällt uns sehr schwer, dieses Ereignis abzusagen, aber die aktuellen Verordnungen und die Vernunft machen diesen Schritt notwendig“, bedauert der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach.

„Derzeit stecken wir viel Energie in den Ausbau unserer Online-Angebote und hoffen so, viele unserer treuen, aber auch zahlreiche neue Museumsfans zu erreichen“, ergänzt Tilmann von Stockhausen, Leitender Direktor der Städtischen Museen Freiburg.

Die Internetseite www.freiburg.de/museen verweist auf alle Kanäle und wird kontinuierlich ausgebaut. Auch auf der Jubiläumsseite 2020.freiburg.de sind zahlreiche digitale Angebote der Städtischen Museen zu finden.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Satomis Geheimnis
Von Jonas Rothlaender
Mit Hans Löw, Joy Maria Bai, Luise Heyer, Lily Kottkamp, Lars Rudolph, Ernst Stötzner, Prodromos Antoniadis, Gen Seto und Yusuke Yamasaki
Musik: Julius Rotlaender
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts / Villa Kamagawa, Kyoto
(Produktion: SWR 2017)

Journalist Martin reist nach Japan, um über die Folgen der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe zu berichten. Doch er hat auch eine private Mission. Er will Satomi wiedersehen, die mit ihm vor über 20 Jahren in Freiburg studiert hat. Tatsächlich findet er sie wieder - und wieder ist es um ihn geschehen. Dass er verheiratet und Vater ist, verschweigt er ihr. Aber irgendetwas scheint auch Satomi zu verschweigen. Oder versteht er das falsch? So wie er vieles in Japan nicht versteht. Zwischen Faszination und Irritation gerät Martins Wirklichkeit ins Wanken. Und dann offenbart sich Satomis Geheimnis.

Sonntag,10. Mai 2020, 18:20 Uhr, 79´00 Min.
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Dave Eggers
 
Hörbuchtipp: Dave Eggers "Der größte Kapitän aller Zeiten"
Übersetzung: Ulrike Wasel; Klaus Timmermann
Ungekürzte Lesung, Sprecher: Matthias Matschke

Ein clownesker Kapitän, der die Passagiere an Bord seines großen Schiffes an den Rand der Katastrophe führt – absurd, urkomisch und uns allen allzu bekannt.

Als der dekorierte Kapitän zum letzten Mal die Landungsbrücke hinabsteigt, übernimmt ein Mann mit einer gelben Feder im Haar das Ruder. Ohne jegliche Kenntnisse der nautischen Navigation oder des Seerechts schwört er feierlich, alles anders und besser zu machen als sein Vorgänger. Zusammen mit den Upskirt Boys mischt der Kapitän die Passagiere ordentlich auf, schreibt seine Träume und Visionen täglich auf das Weiße Brett in der Cafeteria, prahlt mit seiner vorbildlichen Anatomie, verschlingt Cheeseburger und wirft jeden über Bord, der ihm missfällt. Doch als eines Tages ein berühmter Pirat an Bord geht, der von den Passagieren lange gefürchtet, aber vom Kapitän verehrt wurde, weil er oben ohne auf Pferden gut aussieht, kommt alles ins Wanken ...

Der Autor Dave Eggers, geboren 1970, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller. Sein Werk wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. Sein Roman "Der Circle" war weltweit ein Bestseller. Der Roman "Ein Hologramm für den König" war nominiert für den National Book Award, für "Zeitoun" wurde ihm u. a. der American Book Award und der Albatros-Preis der Günter-Grass-Stiftung verliehen. Eggers ist Gründer und Herausgeber von McSweeney’s, einem unabhängigen Verlag mit Sitz in San Francisco. Eggers stammt aus Chicago und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Nordkalifornien.

Der Sprecher Matthias Matschke studierte der an der Hochschule der Künste in Berlin. Neben seinen zahlreichen Theaterengagements ist er auch aus dem deutschen Fernsehen nicht wegzudenken. Er war festes Ensemblemitglied in Ladykracher sowie in Sketch History und seit 2005 ist er in der Comedy-Serie Pastewka als Bastian Pastewkas Bruder Hagen zu sehen. Neben etlichen Kinofilmen, übernimmt Matschke auch immer wieder Hauptrollen in Fernsehproduktionen, so ermittelt er an der Seite von Claudia Michelsen im Polizeiruf 110 in Magdeburg oder als Professor T in der gleichnamigen ZDF-Reihe.

der Hörverlag 2020, 2 CDs/Laufzeit: ca. 150 Min., € 14,00 [D], 15,70 [A] / SFr 20,50
ISBN: 978-3-8445-4043-7
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Verfluchtes Gift
Kriminalhörspiel von Lukas Holliger
Mit: Martin Engler, Holger Kunkel, Tanja Schleiff, Robert Dölle u. v. a.
Musik: Andreas Bernhard
Regie: Mark Ginzler
(Produktion: SRF 2019)

Die Fernsehnachrichten werden beherrscht von Tschernobyl, Europa fürchtet den radioaktiven Niederschlag, und auch in Basel demonstrieren Tausende. Der neurotische Polizeichef Hess hat viel Ärger - ermordete Ärzte, pöbelnde Linksalternative, schlecht vergrabene Giftfässer, die ersten prominenten Aids-Toten. Schon bald verliert auch Kriminalkommissär Heiner Glut die Kontrolle. Ein Abstieg in die Hölle illegaler Giftmülldeponien und Verschwörungstheorien rund um Seveso, gemixt mit Originaltönen und Songs von 1986: Mit diesem apokalyptischen Hörspielkrimi endet Holligers "Verflucht"-Trilogie zum Jahrestag der Nuklearkatastrophe.

Freitag, 8. Mai 2020, 22:03 Uhr, 57´00 Min.
SWR2 Krimi
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Stefanie Schäfter u.a.
 
Buchtipp: Stefanie Schäfter u.a. "Super Local Food"
Lokale Alleskönner statt Produkte aus Übersee

Superfood ist in. Das meist importierte Obst und Gemüse gilt als wahres Wundermittel zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Doch so positiv es oft dargestellt wird, so problembehaftet ist es für die Umwelt und die Menschen vor Ort: Transportwege, Pestizideinsatz, Wasserverbrauch und Konkurrenz um Flächen und Nahrung in den Anbaugebieten sind nur einige der negativen Auswirkungen.

Dabei ist gesunde und vielseitige Ernährung genauso regional möglich: Zahlreiche Sorten, die hier gedeihen, stehen den Importen in ihrem Vitamingehalt, Nährwert und Geschmack in nichts nach. Mit Fakten im Gepäck nimmt der Ratgeber »Super Local Food. Gesund und nachhaltig Essen« Avocado, Quinoa und Co. genauer unter die Lupe und geht auf eine Entdeckungsreise zu Alternativen, die direkt vor unserer Haustür wachsen. Mit einer Vielzahl saisonaler Rezepte zeigt das Buch außerdem, wie man die lokalen Alleskönner mit wenigen Handgriffen schmackhaft auf den Teller bringt.

oekom Verlag 2020, 160 Seiten, € 20 (D), 20.60 (A)
ISBN 978-3-96238-180-6
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Krieg geht zu Ende
Chronik für Stimmen. Mai 1945
Von Walter Kempowski und Walter Adler
SWR Fassung des gleichnamigen 12-stündigen Radiotags
Teil 5/5: 5. bis 10. Mai 1945
Mit: Hermann Lause, Jutta Lampe, Günter Lamprecht, Michel Rehberg, Otto Sander, Ulrich Wildgruber u. v. a.
Regie: Walter Adler
(Produktion: hr/SWF/NDR/BR 1995)

Der letzte Teil von Walter Kempowskis "Geschichte von unten" aus Tagebüchern, Briefen und Erinnerungen umkreist die letzten Tage vor der deutschen Kapitulation: Am 5. Mai wird das KZ Mauthausen in Österreich von den Amerikanern befreit. Am 7. Mai wird im französischen Reims die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte unterzeichnet. Die Kapitulation tritt am 9. Mai um 0 Uhr 01 in Kraft. Am selben Tag versichert Stalin, er beabsichtige nicht, "Deutschland zu zerstückeln".

Donnerstag, 07. Mai 2020, 22:03 Uhr, 55´00 Min.
SWR2 Hörspiel-Studio - 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
12. Deutsch-Französische Kulturgespräche – Die Stadt von morgen
Veranstaltung wird abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation können die 12. Deutsch-Französischen Kulturgespräche leider nicht stattfinden.

Thema der auch als Beitrag zum Stadtjubiläum geplanten Kulturgespräche war „Die Stadt von morgen“.

Mit internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Architektur, Städtebau, Kommunen, Städtenetzwerken, Kultur, Medien und Nichtregierungsorganisationen sollte an zweieinhalb Tagen über die „Stadt von morgen“ und über die Rolle der Stadt für gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert werden.

Vorgesehen war ein vielfältiges Programm: Einzelvorträge und Podiumsdiskussionen in der Aula der Universität und im Literaturhaus, Fotoausstellung im Centre Culturel Français Freiburg, ARTE-Filmreihe im Kommunalen Kino, Exkursionen in Freiburg und nach Basel sowie Kurzfilme von Studierenden.

Zum Auftakt sollte die renommierte Stadtsoziologin Saskia Sassen sprechen. Sie prägte bereits Anfang der 1990er Jahre den Begriff „global city“, um die zunehmende globale ökonomische Vernetzung und die transnationale Rolle bestimmter Städte zu beschreiben.

Die 12. Deutsch-Französischen Kulturgespräche Freiburg wurden als Kooperationsprojekt des Kulturamts der Stadt Freiburg und des Frankreich-Zentrums der Universität in Zusammenarbeit mit ARTE, Architekturforum, Centre Culturel Français, Kommunales Kino, Literaturhaus sowie dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel geplant.

Die Deutsch-Französischen Kulturgespräche finden alle zwei Jahre statt und somit wieder im Jahr 2022.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Anja Niekerken
 
Buchtipp: Anja Niekerken "Die Kunst, kein Arschloch zu sein"
Gelassen bleiben, wenn andere durchdrehen

Oft genug ärgern wir uns über Arschlöcher im Alltag: Ob in der Politik, im öffentlichen Nahverkehr oder im Büro, sie lauern überall. Dabei fällt uns häufig gar nicht auf, wie schnell auch wir selbst zum Arschloch werden. Denn wie wir uns wahrnehmen hat meist wenig damit zu tun, wie wir auf andere wirken. Dabei können wir schon mit kleinen Tricks ganz leicht auf die Arschlochbremse treten. Witzig, anschaulich und alltagsnah zeigt Anja Niekerken wo Arschlochfallen lauern, wie wir sie umgehen und es auch in beschissenen Situationen schaffen, die zu bleiben, die wir sein wollen.

Als Coach, Vortragsrednerin und Autorin vermittelt Anja Niekerken Prinzipien der Führung und Selbstführung mit Beispielen direkt aus dem Leben. Darüber hinaus ist sie begeisterte Mutter, passionierte Reiterin, ambitionierte Freizeitsportlerin, engagierte Hundetante und praktizierende Ehefrau. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.

Verlag Knaur 2020, 208 Seiten, € 12,99
ISBN: 978-3-426-21477-0
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Gute Nachricht von der Kunsthalle Messmer
Ab dem 05.05.2020 ist die Kunsthalle wieder geöffnet!

Das Programm präsentiert weiterhin die stimmungsvolle Themenschau „Venedig – Faszination und Mythos“, mit welcher ein bis zwei Stündchen aus dem Alltag in die wundervolle Serenissima entflohen werden kann.

Bis Dienstag werden fleißig alle Hygienemaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Besucher nach bester Möglichkeit zu gewährleisten.

Neben den inzwischen schon aus anderen Umgebungen bekannten Abstandsmarkierungen, werden in der Kunsthalle auch eigens eingerichtete Desinfektions-Stationen zu finden sein.

Des Weiteren bittet das Team der Kunsthalle um Verständnis, dass bis auf Weiteres keine Führungen angeboten werdden und das Café geschlossen bleiben muss.

Geöffnet zu den regulären Zeiten Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Sackgasse im Himmel
Hörspiel von Matt Wand
Aus dem Englischen von Christian von Arnim
Sprachregie dt. Fassung: Iris Drögekamp
Komposition und Regie: Matt Wand
(Produktion: SWR 2014)

Matt Wand bezeichnete sein Hörspieldebüt als "audio electro-acoustimentary", basierend auf seinen umfangreichen Recherchen zur Geschichte des Zeppelins. Das Stück beschäftigt sich aber nicht vordergründig mit der Wiedergabe der chronologischen Geschichte der Luftschifffahrt. Es lädt zu einer siebentägigen Luftschiffreise mit obskuren Gästen und einem seltsamen Begleitprogramm ein. Zu dessen Hauptattraktion zählt die Hellseherin Madam Mertvyeslova, die Kontakt zu den verstorbenen Angehörigen der Mitreisenden aufnimmt.

Dienstag, 05. Mai 2020, 23:03 Uhr, 51´00 Min.
SWR2 ARS ACUSTICA
 
 

Hörspieltipps 
 
SWR / Vorauswahl zum Prix-Italia steht fest
Copyright: SWR/Alexander Kluge
 
SWR / Vorauswahl zum Prix-Italia steht fest
Die ARD-Vorjury hat entschieden – folgende Produktionen sind für den Prix Italia nominiert:

in der Kategorie Hörspiel die SWR Produktion „Das Ende von Iflingen“ von Wolfram Lotz

in der Kategorie Radiofeature die gemeinsame Produktion von WDR/DLF und ORF „Königreich des Schweigens“ von Jakob Weingartner und

in der Musikkategorie „When Weather was Wildlife“ von Werner Cee, eine Produktion des SWR.

zum Bild oben:
Das Ende von Iflingen, Hörspiel von Wolfram Lotz, Regie: Leonhard Koppelmann
v.li.: Steffen Scheumann (Rolle Ludwig), Cathlen Gawlich (Rolle Mauersegler/Bewohnerin), Lars Rudolph (Rolle Igel/Bewohner), Wolf-Dietrich Sprenger (Rolle Michael)
Copyright: SWR/Alexander Kluge
 
 



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