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Donnerstag, 6. Oktober 2022
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Gefährliche Riten (1/2)
Die Blume des Bösen
Petra Delicado löst ihren ersten Fall
Hörspiel in 2 Teilen nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Alicia Giménez-Bartlett
Aus dem Spanischen von Sybille Martin
Mit: Lena Stolze, Michael Mendl, Bodo Primus, Hedi Kriegeskotte, Walter Renneisen, Laura Maire u. v. a.
Musik: Henrik Albrecht
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2004)

Petra Delicado - Anwältin, frisch geschieden - fristet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Polizeiarchiv ein eher unspektakuläres Dasein. Als jedoch ein Kollege verunglückt, soll sie bei einer Ermittlung einspringen: Ein Vergewaltiger treibt in den Straßen von Barcelona sein Unwesen. Zugeteilt für diesen komplizierten Fall wird ihr als Mitarbeiter Subinspector Fermín Garzón, der erst vor Kurzem von Salamanca nach Barcelona versetzt worden ist. Der macht ihre Aufgabe nicht leichter, denn er ist ein kauziger, von der Provinz geprägter Beamter, dem eine starke Kollegin äußerst unangenehm ist.

Samstag, 01. Oktober 2022, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi

(Teil 2, Samstag, 8. Oktober 2022, 19.05 Uhr)
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 26. September bis 1. Oktober
(Kalenderwoche 39)

bis Donnerstag, 6. Oktober
Kostenloser PC-Zugang für Teilnahme am Beteiligungshaushalt (Stadtbibliothek)
Bis Donnerstag, 6. Oktober, lädt die Stadt Freiburg alle Menschen, die in Freiburg leben, zum Mitmachen beim Beteiligungshaushalt ein. Dafür stellen die Stadtbibliothek und ihre Filialen jeweils einen kostenlosen PC-Zugang zur Verfügung. Zugang erhalten interessierte Bürger über die Hauptstelle, Münsterplatz 17, Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, zu den jeweiligen Öffnungszeiten. In der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Str. 10, ist ein PC-Zugang erst nach dem Umzug in die neuen Räume des ehemaligen Kinder- und Jugendtreffs in Haslach möglich.

Montag, 26. September, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Das größte Glück der Welt“ (Mediothek Rieselfeld)
Papa Wolf hatte kein Glück und ist schlecht gelaunt. Seine kleine Tochter macht sich auf den Weg, um ihm eine Portion Glück zu besorgen. Doch das ist nicht so einfach. In der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, wird am Montag, 26. September, um 16 Uhr, das Bilderbuchkino „Das größte Glück der Welt“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. September, 10 bis 12 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Mittwoch, 28. September, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29. September, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag, von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29. September, 14 bis 16 Uhr
SprachCafé Deutsch für Anfänger (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, von 16 bis 18 Uhr, das Sprachcafé Deutsch für Anfänger statt. In lockerem Rahmen werden sprachliche Grundlagen vermittelt, um die Angst vor der deutschen Sprache zu nehmen. Infos über Tel. 0176/3454 0899, Kontakt ist auf deutsch, persisch oder englisch möglich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28., und Freitag, 30. September, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und jeden Freitag zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29. September, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, von 16 bis 18 Uhr, das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen (ab Niveau A2), sich kennenzulernen und auszutauschen. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. September, 16 Uhr
Vorlesen für Kinder (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Geschichten am Mittwoch, 28. September, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. September, 19.30 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mittwoch, 28. September, um 19.30 Uhr ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Lesetipps zu erhalten. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 29. September, 15.30 Uhr
Kamishibai „Freunde“ (Kinder- und Jugendbibliothek)
Die drei Freunde Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar meistern zu dritt alle Höhen und Tiefen des Lebens, denn richtige Freunde halten immer zusammen. In der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergstr. 21, wird am Donnerstag, 29. September, um 15.30 Uhr die Geschichte „Freunde“ mit dem Erzähltheater Kamishibai für Kinder ab 4 Jahren gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 30. September, 17 Uhr
„Ich höre das, was du nicht hörst: Einblicke über Ton und Musik im Film“ mit Vasiliki Kourti-Papamoustou (Stadtbibliothek) In der Reihe „Freiburger Gespräche zur Neuen Musik“ findet am Freitag, 30. September, um 17 Uhr, in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, ein Vortrag mit der Komponistin Vasiliki Kourti-Papamoustou statt. Das Verhältnis zwischen Ton (Sound Design) und Musik im Film sind Thema des Komponistengespräches. Der Eintritt ist frei.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Achim Bogdahn
 
Buchtipp: Achim Bogdahn "Unter den Wolken"
Ein Buch über Deutschland, über Begegnungen und Gespräche, über Menschen und über das Leben – mit vielen Umwegen und Exkursen.

Hans-Joachim Watzke, der Chef von Borussia Dortmund, ging mit auf den Langenberg, stürzte beim Abstieg und geriet im Dauerregen laut eigenen Worten in den ,,Abstiegskampf". Judith Holofernes von Wir sind Helden genoss die Stille und die gute Luft fernab von der Corona-Hölle in ihrem Kreuzberger Kiez am Großen Müggelberg in Köpenick. Ex-Bischöfin Margot Käßmann sprach beim Aufstieg auf den Wurmberg in Niedersachsen über Berge und Täler ihrer beruflichen Karriere. Mehmet Scholl erinnerte sich am Feldberg mit Schrecken an eine Strafwanderung auf den Wallberg unter dem damaligen FC Bayern-Trainer Felix Magath. Der Regisseur und Preisträger des Deutschen Filmpreises, Edgar Reitz, blickte vom Erbeskopf in Rheinland-Pfalz auf seine alte „Heimat", den Hunsrück. Und mit Diskus - Olympiasieger Lars Riedel besuchte Achim Bogdahn beim Abstieg den zweimaligen Olympiasieger im Skispringen Jens Weißflog in dessen Skihütte am Fichtelberg in Sachsen.

Die längste Anreise führte Achim Bogdahn zum Helpter Berg in Mecklenburg-Vorpommern. Sein Mitwanderer, Devid Striesow, konnte kaum glauben, dass man eine 14-stündige Zuganreise für einen Aufstieg von nicht einmal 200 Höhenmetern in Kauf nimmt. Und das natürlich auch wieder zurück.

Verlag Heyne 2022, 416 Seiten, € 22,00 (D), 22,70 (A) / SFr 30,90
ISBN 978-3-453-27382-5
 
 

Sonstiges 
 
 
Organspende und Sterbehilfe – Beispiele ethischer Wertekonflikte
Neue Ausgabe der Unterrichtshandreichung „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Organspende, Sterbehilfe, Triage, Schwangerschaftsabbruch oder die Möglichkeiten, die sich aus der Gentechnologie ergeben – diese und weitere kontrovers und meist lebhaft diskutierte Beispiele für ethische Fragen stellt diese jetzt vorliegende Ausgabe vor. Sie ermuntert Schülerinnen und Schüler, anhand kurzer Informationstexte und Arbeitsaufgaben, sich dazu eine eigene Meinung zu bilden. Ethische Konflikte in der Medizin werden aufgegriffen und aus ganz unterschiedlichen Positionen diskutiert, so auch aus der Perspektive von Angehörigen oder aus religiöser und politischer Sicht.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen und Lückentexten ansprechend gestaltet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung: Arbeitsblätter mit Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps. Die Inhalte der Handreichung lassen sich damit aufgreifen und interaktiv vertiefen.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe auch im PDF-Format zum Herunterladen bereit.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Karlsruhe
Im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais eröffnet eine neue Sonderausstellung. Ab dem 1. Oktober ist "Stadt, Mensch, Fluss. Karlsruher*innen am Rhein" zu sehen. Im Zentrum stehen 22 Karlsruherinnen und Karlsruher, in deren Leben der Rhein eine wichtige Rolle spielt oder gespielt hat – aber auch solche, die ihrerseits das Gesicht des Flusses bei Karlsruhe prägen oder prägten. Präsentiert werden nicht nur historische Persönlichkeiten, sondern auch und gerade heutige Bewohner und Besucherinnen der Stadt.

Die vorgestellten Menschen sind ebenso unterschiedlich wie ihre Bezüge zum Fluss. Ob als Arbeitsplatz oder Sportfläche, ob als künstlerische Inspirationsquelle oder Naturerlebnisraum – die präsentierten Personen führen vor Augen, welch vielfältige Möglichkeiten der Rhein seit jeher bietet und wie die Karlsruherinnen und Karlsruher diese ganz unterschiedlich und immer wieder neu zu nutzen wissen.

Der Eintrittspreis in die Sonderausstellung beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm online.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Zwei neue Ausstellungen in der Städtischen Galerie
Am kommenden Wochenende findet auch die Finissage der Künster*innenmesse statt

Am letzten Septemberwochenende bietet die Städtische Galerie Karlsruhe bei verlängerten Öffnungszeiten ein umfangreiches Programm: Am Freitag, 23. September, werden im Rahmen des art, weekend, karlsruhe die beiden Retour de Paris-Ausstellungen "Florina Leinß: Echoes and Traces" und "Karolina Sobel: Fontis" zwischen 18 und 21 Uhr eröffnet. Dazu findet um 19.30 Uhr eine Performance statt.

Als Highlight am Finissage-Wochenende der 25. Karlsruher Künstler*innenmesse folgt am Samstag, 24. September, um 18 Uhr ein Konzert mit Spark | Die klassische Band. Der Eintritt ist während des gesamten Wochenendes frei, auch zum Konzert.

Eindrücke nach Rückkehr aus Paris
Retour de Paris ist eine Ausstellungsreihe, die Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg nach ihrem Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris die Präsentation ihrer Arbeiten ermöglicht. Jährlich werden drei Ausstellungen realisiert – zwei davon finden 2022 erstmals in Kooperation zwischen der Städtischen Galerie und dem Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe statt. Die beiden Künstlerinnen Florina Leinß und Karolina Sobel konzipierten ortsspezifische Werke, in denen sie sowohl Eindrücke und recherchiertes Material aus ihrer Zeit in Paris als auch Begegnungen mit der Museumssammlung reflektieren. Das Ministerium für Kunst, Wissenschaft und Forschung Baden-Württemberg unterstützt die Reihe.

Echos and Traces: Spuren des Zeichnens verfolgen
In Florina Leinß' Wandarbeit, die mit Graphit entstanden ist und deren Formen sich übermenschlich groß auftürmen, lässt die Oberflächenbeschaffenheit kaum mehr Spuren des zeichnerischen Aktes erahnen. Ihre Ausstellung Echoes and Traces thematisiert den Austausch zwischen Subjekt und Umwelt.

Fontis: Fotografie als Forschungswerkzeug
In ihrer künstlerischen Praxis setzt Karolina Sobel Fotografie als Werkzeug für visuelle Forschungen ein. Dabei geht sie Fragen der Gruppenidentität, des kollektiven Gedächtnisses, sozialer Ausgrenzung und des Aufbauprozesses von Gemeinschaften nach. In ihrer Arbeit Fontis befasst sie sich mit sozialen Themen, die Aspekte der Parallelität, Heimlichkeit und Sorgfalt ergründen.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Offene Ateliers in Durlach und Grötzingen
© Harald Witte
 
Offene Ateliers in Durlach und Grötzingen
Kunstschaffende laden am 24. und 25. September kunstinteressiertes Publikum ein

Es ist mittlerweile Tradition, dass im Zwei-Jahres-Rhythmus am Ende des Sommers Kunstschaffende in Durlach und Grötzingen ihre Ateliers dem kunstinteressierten Publikum öffnen. Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2020 coronabedingt ausfallen musste, gibt es nun am 24. und 25. September eine neue Auflage. Der Termin wurde bewusst gewählt, da zeitgleich das art, weekend, karlsruhe stattfindet. Dann wird die gesamte Stadt zur Ausstellungsfläche. Ausrichter sind die Ortsverwaltung Grötzingen und das Stadtamt Durlach. Unterstützt werden sie von dem neuen Organisatorenteam mit Harald Witte und Esther Klauke.

Über 40 lokale bildende Künstlerinnen und Künstler in Durlach und Grötzingen öffnen jeweils ab 11 Uhr bis in den Abend ihre Ateliers für das Publikum. So erhält die Öffentlichkeit die Möglichkeit, in persönlichem Kontakt mit den Kunstschaffenden einen vertieften Einblick in den konkreten Entstehungsprozess und die Breite ihrer Arbeiten zu bekommen.

Darüber hinaus ermöglicht die Veranstaltung auch einmalig Zugang zu Ecken und Hinterhöfen in Durlach und Grötzingen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Große Vielfalt von künstlerischen Techniken
Die Veranstaltung fokussiert sich ganz bewusst auf die lokale Kunstszene mit bildenden Künstlern und Künstlerinnen, die entweder ihren Wohnsitz oder ihren Atelierstandort in Durlach oder Grötzingen haben. Auch mit dieser Beschränkung ist eine große Vielfalt künstlerischer Techniken von der Malerei, über verschiedene Drucktechniken bis hin zu Collagen, Skulpturen und Objekten und Keramikarbeiten zu entdecken. In einigen Ateliers werden auch noch zusätzliche Programmpunkte wie Lesungen oder Perfomances angeboten.

Für das Publikum sind zentrale Infostellen in Durlach im Rathausgewölbekeller in der Pfinztalstrasse und in Grötzingen in der Galerie Kunstfachwerk N6 in der Niddastrasse 6 eingerichtet. Hier kann man sich einen Überblick über die Vielzahl der beteiligten Kunstschaffenden und die jeweiligen Atelierstandorte verschaffen. Hier liegt auch, wie in allen beteiligten Ateliers, eine detaillierte Veranstaltungsübersicht über alle beteiligten Ateliers in Durlach und Grötzingen aus.

zum Bild oben:
Die Ortsverwaltung Grötzingen und das Stadtamt Durlach richten nun zum 5. Mal die Offenen Ateliers in Durlach und Grötzingen aus.
© Harald Witte
 
 

Sonstiges 
 
 
Kunsthandwerkermarkt auf dem Stephanplatz
Kunstschaffende präsentieren Handarbeit und laden zum Mitmachen ein

Besondere Kreativität und Vielfalt können kunstinteressierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Kunsthandwerkermarkt erleben. Am Samstag, 24. September, von 10 bis 18 Uhr, findet die beliebte Veranstaltung mit selbst Hergestelltem auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie statt. Rund neunzig Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren ihre Waren und geben direkt vor Ort Einblicke in ihr Handwerk.

Kunstinteressierten Besucherinnen und Besucher können sich auf eine vielfältige Palette freuen: Schmuck, Malerei, Fotografie, Lederwaren, Unikate aus Holz, kreative Kunstwerke aus Filz und Stoff – alles in Handarbeit hergestellt. Einzelne Lebensmittelstände ergänzen das Angebot mit beispielsweise verschiedenen Honig-, Marmelade- und Senfkreationen. Am Stand von Gabriele und Hans-Peter Meyer Kinder kreativ werden und Holzstücke unter Anleitung bemalen. Für das leibliche Wohl sorgt ein Grill-Imbiss.
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Französisch 2023
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Französisch 2023
Tagesabreißkalender

Täglich 5 bis 10 Minuten Lernspaß mit dem Französisch-Kalender 2023. Der perfekte Mix aus Sprachtraining, Information und Unterhaltung. Jedes Kalenderblatt mit Vokabel des Tages inklusive Übersetzung und Beispielsatz. Effektiv Französisch lernen, üben und rätseln im klar strukturierten Wochenrhythmus. Zum Aufstellen und Aufhängen.

Wochenrhythmus des Kalenders:
Montag: Wissenswertes zu Land & Leuten
Dienstag: Berühmte Zitate oder typische Fehler in der französischen Sprache
Mittwoch: Französische Grammatik üben
Donnerstag: Fettnäpfchen vermeiden oder Umgangssprache verstehen
Freitag: Wichtiger französischer Wortschatz
Wochenende: Typisch französische Rezepte oder unterhaltsame Rätsel

Verlag Langenscheidt bei PONS 2022, 640 Seiten, € 9,95 (D)
ISBN: 978-3-12-563530-2
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 19. bis 25. September
(38. Kalenderwoche)

Infos zu Preisen und Tickets: www.freiburg.de/museen-tickets
Freier Eintritt unter 27 Jahren und mit Museums-Pass-Musées

Augustinermuseum

Familiennachmittag: Kunterbunt und glasklar
Wie wurden im Mittelalter die leuchtend bunten Glasfenster hergestellt? Das erfahren Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 25. September, von 14 bis 16 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Nach einem interaktiven Museumsbesuch entstehen in der Werkstatt eigene Hinterglasmalereien. Die Teilnahme kostet 5 Euro, Erwachsene zahlen zuzüglich den Museumseintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Expertenführung: Landschaft. Natur. Kultur
Der Kurator Jochen Rees vom Staatsarchiv Freiburg führt am Freitag, 23. September, um 17 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, durch die Ausstellung „Typisch?! Freiburg und die Region in Fotos von Willy Pragher“. Interessierte erfahren mehr über das Wechselspiel zwischen vermeintlich unberührter Natur und menschlichen Eingriffen, das charakteristisch für Praghers Arbeiten ist. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Let’s talk about: Ben Rivers „A Liberty!“ (2008)
Am Donnerstag, 25. September, um 18 Uhr geht es bei einer Führung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, um die Videoarbeit „A Liberty!“ (2008) von Ben Rivers. Nach einer Kurzvorstellung des Werks sind Interessierte eingeladen, gemeinsam zu diskutieren. Die Arbeit ist Teil der Ausstellung „Someone Else. Die Fremdheit der Kinder“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Führung: Handle with care
Welche Pilze sind schmackhaft, welche giftig? Pilzsammlerinnen und -sammler haben am Montag, 19. September, von 16 bis 18 Uhr in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15, die Möglichkeit, ihre Funde den Expertinnen Veronika Wähnert und Annika Stobbe vorzulegen und sich zu informieren. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familiennachmittag: Ausgezeichnet!
Familien mit Kindern ab 5 Jahren tauchen am Sonntag, 25. September, von 14 bis 16 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, in die Zeit der römischen Legionäre ein. Als Souvenir der Zeitreise fertigen die Teilnehmenden ein Abzeichen aus Zinn an. Die Veranstaltung kostet 5 Euro, Erwachsene zahlen zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n): Wentzingers Haus
Im Fokus einer Führung am Freitag, 23. September, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, steht der ehemalige Eigentümer des Hauses: Johann Christian Wentzinger. Er war Maler, Bildhauer und Architekt und baute 1761 sein Wohnhaus mit Münsterblick. Bis heute weist es viele Spuren aus der Bauzeit auf. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Finissage mit Konzert
Zur Finissage der Ausstellung „#StolenMemory“ der Arolsen Archives lädt das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus am Dienstag, 20. September, um 21 Uhr in die Kirche St. Ursula im Schwarzen Kloster, Rathausgasse 50, ein. Durch den Abend führen der Sprecher Alexander Dick, die Sopranistin Siri Karoline Thornhill, Muriel Cantoreggi an der Violine, Geneviève Strossere an der Viola und Dina Fortuna-Bollon am Violoncello. Zu hören sind unter anderem Werke von Hans Krása, Paul Celan und Getrud Kolmar. Die Finissage ist eine Kooperation mit dem Bronislaw Huberman Forum. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Schaum der Tage
Nach dem gleichnamigen Roman von Boris Vian
Aus dem Englischen von Antje Pehnt
Mit: Kathrin Angerer, Fabian Gerhardt, Ingo Hülsmann, Matthias Neukirch
Hörspielbearbeitung: Fabian Gerhardt
Regie: Ulrich Gerhardt
(Produktion: SWR 2002)

Colin, jung und reich, lebt in einer schönen Wohnung und wird von hervorragendem Personal verwöhnt. Sein Freund Chick hingegen muss arbeiten. Doch um eines beneidet Colin seinen Freund Chick von ganzem Herzen: dessen Freundin Alise. Er sehnt sich danach, zu lieben und geliebt zu werden. Kurze Zeit darauf lernt er Chloé kennen - ein Geschenk des Himmels. Doch schon auf der Hochzeitsreise beginnt Chloé zu kränkeln. Eine Seerose breitet sich in ihrer Brust aus, nimmt ihr den Atem und verdunkelt Colins helle Tage, all sein Glück schwindet.

Sonntag, 25. September 2022, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: W. P. A. Schneider
 
Buchtipp: W. P. A. Schneider "Tatort Heidelberg"
Die Bürgermeistermorde vom Pfalzgrafenstein

1921: Ein Doppelmord erschüttert ganz Deutschland. Zwei Bürgermeister kehren von einem Waldspaziergang nicht mehr zurück und noch ehe die Leichen gefunden sind, wird der vermeintliche Täter verhaftet.
Der authentische Fall, den W. P. A. Schneider anhand von historischen Originalquellen detailgetreu nachgezeichnet hat, ist das spektakulärste Verbrechen in der Historie Heidelbergs. Das Gerichtsverfahren ging als einer der ersten Indizienprozesse in die Justizgeschichte ein und markiert eine Zeitenwende in der Verbrechensaufklärung.

Gmeiner Verlag 2022, 316 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN 978-3-8392-0307-1
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg von 19. bis 24. September
(38. Kalenderwoche)

Werde Game-Tester_in! Anmelden bis 22. September
Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren sind eingeladen, für den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI elektronisches Spielzeug, Apps sowie PC- und Konsolenspiele zu testen. Die Testphase läuft von Samstag, 24. September, bis Freitag, 7. Oktober, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, und in der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17. Es gibt noch freie Plätze. Anmeldungen sind bis Donnerstag, 22. September, möglich. Informationen unter
www.stadtbibliothek.freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Sprachcafé für Frauen
Im Sprachcafé für Frauen bietet die Stadtbibliothek am Münsterplatz einen lockeren Rahmen für fremdsprachige Frauen, um Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das nächste Sprachcafé für Frauen findet am Dienstag, 20. September, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vorlesestunde für 3- bis 5-Jährige
Vorlesepatin Lisa Adams liest am Dienstag, 20. September, um 15.30 Uhr in der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, lustige und spannende Bilderbücher für Kinder von 3 bis 5 Jahren vor. Der Eintritt ist frei.

Onleihe- und IT-Sprechstunde
Die IT-Scouts der Stadtbibliothek helfen bei Fragen zum Ausleihportal Onleihe und den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader gerne weiter: Die nächsten Onleihe- und IT-Sprechstunden findet am Mittwoch, 21. September, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 23. September, von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

E-Learning-Sprachkurse
Über die Online-Plattform Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) findet jeden Mittwoch und Donnerstag in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung statt. Die nächsten Termine sind: Mittwoch, 21. September, und Donnerstag, 22. September, jeweils von 14 bis 15.45 Uhr. Weitere Infos bei Marius Barbot, Tel. +49 176 / 81 14 87 56. Der Eintritt ist frei.

Sprachcafé Deutsch für Anfänger
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, von 16 bis 18 Uhr, das Sprachcafé „Deutsch für Anfänger“ statt. In lockerem Rahmen werden sprachliche Grundlagen vermittelt, um die Angst vor der deutschen Sprache zu nehmen. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 21. September, und Donnerstag, 22. September, von 16 bis 18 Uhr. Weitere Infos unter Tel. +49 176 / 34 54 08 99, der Kontakt ist auf Deutsch, Persisch oder Englisch möglich. Der Eintritt ist frei.

Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und jeden Freitag von 15 Uhr bis 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Die nächsten Gaming-Termine sind am Mittwoch, 21. September, und Freitag, 23. September. Der Eintritt ist frei.

Vorlesen für Kinder ab 3 Jahren
Vorlesepatin Marion Ernst liest am Mittwoch, 21. September, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lustige und spannende Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Freiburger Andruck: Lesung mit Werner Weimar-Mazur
Dichtung und Melancholie sind oft nicht zu trennen, wie „heimwehe“ aufs Schönste beweist, der vierte Gedichtband des Lyrikers Werner Weimar-Mazur. Moderiert von José F. A. Oliver stellt Weimar-Mazur im Rahmen der Reihe Freiburger Andruck die „gesänge“ am Mittwoch, 21. September, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, vor. Tickets für 9 Euro, ermäßigt 6 Euro sind über den BZ-Kartenservice und Reservix erhältlich.

Stunde Kunterbunt in der Mediothek Rieselfeld
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt am Donnerstag, 22. September, von 16 bis 17 Uhr zur „Stunde Kunterbunt“: Charlotte bietet Lesen, Spiele und Basteln für Kinder ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Struwwelpeter
Hörspiel von Michael Quast / Ensemble Modern
Nach dem gleichnamigen Buch von Heinrich Hoffmann
Mit: Michael Quast, Sabine Fischmann und dem Ensemble Modern
Komposition: Christian Hommel, Uwe Dierksen, Hermann Kretzschmar
Regie: Björn SC Deigner
(Produktion: SWR/Ensemble Modern/Fliegende Volksbühne 2022 - Ursendung)

anschließend:
„Was ist denn mit dem Struwwelpeter“
Werkstattgespräch zur „Schwarzen Pädagogik“ mit den Hörspielmachern

1845 erschienen, erzählt das weltweit bekannte Werk des Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann in mehreren Geschichten von den Folgen, die widerspenstigen Verhalten von Kindern begleiten könnten. „Der Struwwelpeter“ spielt mit dem Grusel und der grotesken Übertreibung. Er gleicht damit Märchen, gilt aber zugleich als ein Werk, das für den autoritären bürgerlichen Erziehungsstil einer „Schwarzen Pädagogik“ steht. Kann der Spagat zwischen Aufklärung und Unterdrückung über eine Inszenierung gelingen, die die Anarchie des Volkstheaters mit der „Neuen Musik“ aus dem Geiste der Demokratie verknüpft?

Samstag, 24.September 2022, 23:03 Uhr, Premiere
SWR2 Ohne Limit (bis 2 Uhr)
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Städtischen Museen Freiburg: Themenwoche „Fokus Namibia“
(c) Städtische Museen Freiburg, Foto: Patrick Seeger.
 
Städtischen Museen Freiburg: Themenwoche „Fokus Namibia“
Zum Abschluss wird der neue Ausstellungskatalog „Freiburg und Kolonialismus“ vorgestellt

Wie ist die namibische Sicht auf den deutschen Kolonialismus und dessen Folgen bis in die Gegenwart? Dieser Frage widmen sich die Städtischen Museen Freiburg in der Veranstaltungsreihe „Fokus Namibia“ ab Montag, 19. September, an fünf aufeinanderfolgenden Abenden.

Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ kooperiert das Augustinermuseum mit namibischen Partnerinnen und Partnern, die bis Freitag, 23. September, in Freiburg zu Gast sind. Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der Namibia University of Science and Technology Windhoek (NUST), dem Kommunalen Kino Freiburg (Koki) und Angehörigen der namibischen Herkunftsgesellschaften statt.

Die ersten vier Themenabende finden mit kostenfreiem Eintritt im Kommunalen Kino Freiburg, Urachstraße 40, statt: Den Auftakt macht eine Lesung mit Prince Kamadawengue, einem der Protagonisten des Dokumentarfilms „Herero Genocide Survivor Narratives", am Montag, 19. September, um 19.30 Uhr. Am Dienstag, 20. September, um 19.30 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Vergangenheit in der Gegenwart – Spuren der deutschen Kolonialzeit“. Namibierinnen und Namibier sprechen über den kulturellen Wandel der Gesellschaften ihrer Vorfahrinnen und Vorfahren, der durch den deutschen Kolonialismus in Gang gesetzt wurde. Teile ihres kulturellen Erbes werden aktuell in der Sammlung des Museums Natur und Mensch verwahrt. Am Mittwoch, 21. September, wird um 19.30 Uhr der Dokumentarfilm „Herero Genocide Survivor Narratives“ (2021) gezeigt. Im Anschluss kommen vier der Protagonistinnen und Protagonisten mit der Projektleiterin Sarala Krishnamurthy ins Gespräch. Es geht um den Genozid an den OvaHerero und Nama (1904–1908), der die Familien seit Generationen belastet. Sarala Krishnamurthy berichtet außerdem bei einem Gespräch am Donnerstag, 22. September, um 19.30 Uhr von ihren aktuellen und künftigen Projekten zur Aufarbeitung der Traumata durch den Krieg gegen OvaHerero und Nama.

Zum Abschluss der Themenwoche stellt Kuratorin Beatrix Hoffmann-Ihde am Freitag, 23. September, um 18 Uhr im Augustinermuseum den Katalog „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ vor, den sie für die Städtischen Museen Freiburg zur aktuellen Ausstellung herausgegeben hat. Im Anschluss lädt sie zusammen mit den namibischen Gästen zu einer interaktiven Führung zum Thema „Krieg und Expansion“ ein. Die Führung findet auf Englisch statt. Die Veranstaltung kostet den regulären Museumseintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Ausstellungskatalog erscheint am Mittwoch, 21. September, im Dresdner Sandstein-Verlag und kostet im Museums-Shop vor Ort oder online 29,80 Euro, im Buchhandel 38 Euro.

zum Bild oben:
Blick in die Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“, Kapitel „Krieg und Expansion“
Städtische Museen Freiburg, Foto: Patrick Seeger.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Bilder bluten nicht
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Léo Malet
Aus dem Französischen von Hans-Joachim Hartstein
Mit: Christian Brückner, Sabine Postel, Angelika Thomas, Dieter Eppler, Hans Wyprächtiger u. v. a.
Hörspielbearbeitung: Klaus Schmitz
Regie: Hans Gerd Krogmann
(Produktion: SWF 1993)

Das 1. Arrondissement von Paris, jedem Touristen durch Louvre und Palais Royal vertraut, zeigt 1954 für den Privatdetektiv Nestor Burma seine finstere Kehrseite, denn hier geht es um Paris-Besucher von durchaus besitzergreifendem Kunst-Interesse. Dabei scheint kein Mensch hinter blutleeren Kunstwerken her zu sein: Da ist ein Provinzler, den es zu den Damen des Hallen-Viertels treibt, eine zwielichtige Schönheit mit einflussreichen Freunden und ein Yachtbesitzer, der auf der Seine seinen Lebensabend genießt. Bis an diskreten Orten Blut fließt und Burma wieder einmal seinen Kopf hinhalten muss.

Samstag, 24. September 2022, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
Werner Weimar-Mazur beim Freiburger Andruck
Lyriker stellt seinen neuen Band „heimwehe“ vor

Lesung und Gespräch mit dem Autor am 21. September in der Stadtbibliothek am Münsterplatz

In der vierten Veranstaltung der Lesereihe „Freiburger Andruck“ in diesem Jahr ist der Lyriker Werner Weimar-Mazur zu Gast in der Stadtbibliothek. Im Gespräch mit seinem Schriftstellerkollegen José F.A. Oliver stellt er seinen neuen, vierten Gedichtband „heimwehe“ vor.

Dichtung und Melancholie sind oft nicht zu trennen, wie „heimwehe“ aufs Schönste beweist. Christoph Meckel, der erste Leser des Typoskripts, nannte diese Gedichte offene Gebilde mit einer weitschwingenden Musikalität.

Werner Weimar-Mazur, geboren 1955 in Weimar, aufgewachsen in Karlsruhe, studierte Geologie und arbeitete bis zum Jahresende 2021 als Ingenieurgeologe/Geotechniker in verschiedenen Ingenieurbüros in Deutschland und der Schweiz. Er lebt in Waldkirch. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien sowie drei Gedichtbände, zuletzt 2016 „herzecho. lyrische sonogramme“.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren und Übersetzerinnen und Übersetzern vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Die Lesung mit Werner Weimar-Mazur findet statt am Mittwoch, 21. September, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz. Eintritt 9 Euro /ermäßigt 6 Euro. Tickets: BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Straße 229, www.reservix.de, 01806/700733
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Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
LESUNG MIT PRINCE KAMAAZENGI MARENGA I
Kommunales Kino Freiburg
Mo. 19.09., 19:30

Prince Kamaazengi Marenga I ist ein namibischer Dichter und Autor des radikalen Schwarzbuchs P-O-E-M-S [Pieces Of Enlightenment Molding Society] und von THE ROSE THAT GREW FROM CONCRETE – Notes From Kalakuta. Er arbeitete an dem Dokumentarfilm WATERBERG TO WATERBERG mit, der den Spuren von Samuel Maherero und dem Herero-Exodus von 1904 folgt, als sie vor dem Ausrottungsbefehl der deutschen Kolonialmacht flohen.
Sein Gedicht PHOTOSENTENCES gewann den vom Goethe Institut organisierten Lyrikwettbewerb der Wissenschaftswoche 2020. Er ist in der Anthologie Best „New“ African Poets 2020 vertreten und arbeitet hauptberuflich als Gedichtbaumzüchter.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Stadtgeschichte wird bei Führungen und Wanderung lebendig
Historischer Dachspeicher © Pfinzgaumuseum
 
Karlsruhe: Stadtgeschichte wird bei Führungen und Wanderung lebendig
Sonderausstellungen im Pfinzgaumuseum und Stadtmuseum

Die Sonderausstellung "Das kommt auf den Teller! Landwirtschaft und Ernährung in Durlach früher und heute" im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg beleuchtet am Beispiel Durlachs den Wandel der Herstellung und des Konsums von Lebensmitteln von etwa 1900 bis heute. Anhand von vielfältigen Objekten, Fotografien und Mitmachstationen schildert die Ausstellung die Entwicklung der letzten 100 Jahre und beschäftigt sich auch mit den Auswirkungen dieser Veränderungen auf Gesundheit und Natur.

Genusstour durch die Durlacher Innenstadt
Die Genussführung zur Sonderausstellung "Das kommt auf den Teller!" am Mittwoch, 21. September, um 16 Uhr beginnt mit einer Kurzführung durch die Ausstellungsräume. Anschließend geht es zusammen mit Susanne Stephan-Kabierske weiter zu einer Verköstigung in der Metzgerei Sack, im Café Kehrle und in der Kleinen Feinschmeckerei in der Durlacher Innenstadt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 3,50 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 19. September erforderlich unter: stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231.

Bei der Themenführung "Das Leben in der Karlsburg – Klänge aus Renaissance und Barock" am Sonntag, 25. September, um 11.15 Uhr mit Helene Seifert erwarten die Besucherinnen und Besucher in der Dauerausstellung spannende Einblicke in die Musikgeschichte sowie ausgewählte Musikbespiele. Interessierte können ohne Anmeldung kostenfrei teilnehmen.

Im Zentrum der Sonderausstellung "Stadt, Mensch, Fluss. Karlsruher*innen am Rhein", die ab 1. Oktober im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais zu sehen ist, stehen 22 Karlsruherinnen und Karlsruher, in deren Leben der Rhein eine wichtige Rolle spielt oder spielte – aber auch solche, die ihrerseits das Gesicht des Flusses bei Karlsruhe prägen oder prägten.

Die vorgestellten Menschen sind ebenso unterschiedlich wie ihre Bezüge zum Fluss. Ob sie ihn als Arbeitsplatz oder Sportfläche, ob als künstlerische Inspirationsquelle oder Naturerlebnisraum nutzen: Sie führen vor Augen, welche vielfältige Möglichkeiten der Rhein seit jeher bietet und wie die Karlsruher Bevölkerung diese immer wieder neu zu nutzen weiß.

Am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr führt Helene Seifert durch die Sonderausstellung und stellt anhand von Fotografien, persönlichen Gegenständen und weiteren spannenden Objekten die Beziehungen der in der Ausstellung ausgewählten Karlsruherinnen und Karlsruher zum Rhein vor.

Der Eintrittspreis in die Sonderausstellung beträgt vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die etwa zweistündige Wanderung "Naturerlebnis Rheinauen" am Montag, 3. Oktober, um 15 Uhr mit Günter Kromer lädt dazu ein, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und auch auf die kleinen Dinge am Wegrand zu achten. Nach dem Start am Eingang zum Rheinstrandbad Rappenwört erfahren die Teilnehmenden viel Interessantes über den Lebensraum Rheinauen, der sich im steten Wandel zwischen Hoch- und Niedrigwasser und den vier Jahreszeiten befindet.

Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung bis spätestens 30. September unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231 wird gebeten.
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Buchtipps 
 
 
Karlsruhe: Buchvorstellung und Gespräch im Ständehaussaal
Umfangreicher Fotoband zum 70. Jahrestag des Landes Baden-Württemberg

Zum 70. Jahrestag der Gründung des Landes Baden-Württemberg im Jahr 1952 legt die Landeszentrale für politische Bildung einen umfangreichen Fotoband vor. Dieser wird am Dienstag, 20. September, um 18 Uhr im Ständehaussaal im Neuen Ständehaus vorgestellt.

Anschließend unterhalten sich der Karlsruher Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, die Historikerin Prof. Dr. Angela Borgstedt (Universität Mannheim) und Marlène Rigler, die Direktorin des Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe über die grundlegenden Entwicklungen der jüngeren Zeitgeschichte des Südwestens, aber auch über die zukünftigen Fragen nach dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per E-Mail an das Stadtarchiv Karlsruhe ist notwendig.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Kindertag im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Karlsburg Durlach lockt von 11 bis 18 Uhr

Am Sonntag, 18. September, lädt das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach von 11 bis 18 Uhr zum Kindertag ein. Für kleine und große Kinder warten zahlreiche Aktionen auf dem Schlossplatz und in den Museumsräumen. Die traditionelle archäologische Schatzsuche im großen Sandkasten gehört genauso zum Programm wie das Drucken in der historischen Druckerei des Museums.

Darüber hinaus können die jungen Besucherinnen und Besucher unter Anleitung basteln, Butter herstellen oder historische Kinderspiele ausprobieren. Für Familien und Kinder gibt es zudem spannende Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung "Das kommt auf den Teller! Landwirtschaft und Ernährung in Durlach früher und heute".

Das vollständige Programm ist unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum zu finden. Der Eintritt zum Kindertag ist frei.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Wohin der Weg uns führt" 2023
Wandkalender

Gerade jetzt brauchen wir Sehnsuchtsorte für unsere Seele, stille Wege zum Gehen in Gedanken.
Querformat für besonders viel Tiefenwirkung

Verlag: Harenberg Weingarten 2022, Format 550mm x 461mm, 14 Seiten, € 34,00 (D)
ISBN 9783840083983
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Jugend und Vollendung des Königs Henri Quatre (6/6)
Zum 450. Jahrestag der „Bartholomäusnacht” am 23.08.2022

Nach den Romanen von Heinrich Mann
Mit: Gerry Wolff, Peter Reusse, Inge Keller, Eckhart Strehle, Ruth Glöss, Hans Teuscher u. a.
Hörspielbearbeitung: Wolfgang Beck
Komposition: Tilo Medek
Regie: Fritz Göhler
(Produktion: Rundfunk der DDR 1971)

Nach dem gewaltsamen Tod Gabrielle d'Estrées heiratet Henri Maria von Medici, eine Verbindung, die der politischen Stabilisierung des französischen Königtums dient, das noch immer von den partikularistischen Kräften des hugenottischen und katholischen Hochadels bedroht ist. Gestützt auf seinen Minister Rosny wird Henri jedoch dieser Verschwörungen Herr. Er versucht zugleich einen Bund europäischer Staaten zu gründen, um einen gemeinsamen Angriff gegen Spanien und das Haus Habsburg in die Wege zu leiten. Diese Bemühungen scheitern jedoch, Henri wird Opfer eines Attentats.

Sonntag, 18. September 2022, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Frugalité Créative - Weniger ist genug
Ausstellung vom 20.09.-25.11.2022 im Centre Culturel Français Freiburg

Die zweisprachige Wanderausstellung „Frugalité créative – weniger ist genug“ präsentiert eine Vielfalt an Beispielen frugaler Architektur und bietet einen deutsch-französischen Austausch zu nachhaltigem Bauen, Wohnen und Leben. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Familiennachmittag für ukrainische Geflüchtete
© Städtische Galerie, Stadt Karlsruhe
 
Familiennachmittag für ukrainische Geflüchtete
Begegnung und Austausch in der Städtischen Galerie Karlsruhe

Einen Familiennachmittag für ukrainische Geflüchtete veranstaltet die Städtische Galerie Karlsruhe am Samstag, 17. September, von 15 bis 17 Uhr. Im gemeinsamen Betrachten der Kunstwerke wird ein offener Ort der Begegnung und des Austauschs geboten, begleitet von einem Workshop, bei dem Kinder wie Erwachsene kreativ tätig werden können. Die Veranstaltung findet auf Deutsch sowie Ukrainisch und/oder Russisch statt und dauert 120 Minuten. Eintritt und Teilnahme sind frei. Um die Vorlage eines ukrainischen Passes wird gebeten.

Das Projekt wird im Rahmen der Initiative Sonnenstunden durch die Kulturstiftung der Länder und der beteiligten Partner gefördert. Es handelt sich um eine Initiative der Kulturstiftung der Länder, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, dem Ministerium für Kunst und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen, der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur in Sachsen-Anhalt und privaten Spendern.

Weitere Termine (jeweils samstags, 15 bis 17 Uhr): 1. Oktober, 8. Oktober, 22. Oktober, 5. November, 26. November und 17. Dezember.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Termin
Nach dem gleichnamigen Roman von Katharina Volckmer
Aus dem Englischen von Milena Adam
Mit: Hannah Schutsch, Tilman Strauß, Franziska Machens, Dor Aloni und Camill Jammal
Komposition: Camill Jammal
Hörspielbearbeitung und Regie: Rebekka David
(Produktion: SWR 2022 - Premiere)

Eine junge Frau aus Deutschland vertraut sich ihrem Londoner Arzt Dr. Seligman in dessen Praxis an. Ihr witziger, schonungsloser und auch tragischer Monolog handelt von Hitler, von Juden und nicht zuletzt von kulturellen und sexuellen Identitäten. Obwohl sie sich von ihrer katholischen Nachkriegsdeutschen Familie abgewandt hat und seit Jahren in London lebt, wird sie von den alten Geistern verfolgt. Doch hier und jetzt nabelt sie sich von ihrer Vergangenheit und sogar von ihrer Gegenwart ab, befreit sich fundamental von ihrer Scham, ihrer Kultur und ihrer Geschlechtlichkeit.

Samstag, 17.September 2022, 23:03 Uhr, Premiere
SWR2 Ohne Limit (bis 2 Uhr)
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Neueröffnung nach fast vier Jahren Umbau
Ausstellungsansicht, Augustinermuseum / Foto: Patrick Seeger
 
Neueröffnung nach fast vier Jahren Umbau
Das Augustinermuseum Freiburg präsentiert die Gemäldeausstellung „Faszination Italien“ im sanierten Dachgeschoss

La dolce Vita: Italien ist berühmt für sein besonderes Lebensgefühl. Nach zwei Jahren Bauzeit, in denen das städtische Gebäudemanagement (GMF) den Dachstuhl des Kirchenschiffs saniert und die dazugehörige Technikzentrale instandgesetzt hat, präsentiert das Augustinermuseum ab Freitag, 9. September, die Ausstellung „Faszination Italien“ in der wieder eröffneten Gemäldegalerie.

Sonnige, mediterrane Landschaften, kräftige Farben und ein ganz anderer Lebensstil als in Deutschland – die Kunstschaffenden des 19. Jahrhunderts waren fasziniert und inspiriert vom „Land, in dem die Zitronen blühen“. Gerne nutzten sie es als Inspirationsquelle für ihre oftmals idealisierten Werke. Die Ausstellung zeigt 34 Gemälde von Künstlern wie Franz Xaver Winterhalter, Anselm Feuerbach, Emil Lugo, Johann Baptist Kirner oder Max Wilhelm Roman. Allesamt folgten sie der Sehnsucht nach Italien, bereisten das Land und hielten es auf unterschiedliche Weise fest. Besuchende sind eingeladen, die Sichtweise der Maler auf das Land zu ergründen.

Die Ausstellung widmet sich der Faszination der Künstler unter drei Schwerpunkten: Alltag, Landschaft und Menschen. Künstler wie Johann Baptist Kirner hatten während ihres Aufenthalts großes Interesse an Traditionen, farbenfrohen Trachten und dem Alltagsleben. Sie waren begeistert von Leichtigkeit und Lebendigkeit der italienischen Bevölkerung. Ausflüge führten sie in die Umgebung Roms, die Sabiner Berge oder an die Küste Neapels. Sie skizzierten flirrende Hitze, knorrige Olivenbäume, von Pinien gesäumte Wege oder auch wilde und raue Küstenlandschaft bei schlechtem Wetter. Es entstanden zahlreiche Zeichnungen, die, wie etwa bei Bernhard und Ernst Fries, erst im Atelier in Deutschland zu Landschaftsgemälden fertig gestellt wurden. Eine Faszination übten auch die Menschen aus, die den Sehnsuchtsort Italien bevölkerten. Es entstanden zahlreiche Porträts, für welche die Künstler auch italienische Modelle engagierten.

Präsentiert wird die neue Gemäldeausstellung im Dachgeschoss des Augustinermuseums, das für Besuchende fast vier Jahre lang nicht zugänglich war. Im Zuge des Bauunterhalts hatte das GMF Ende 2018 akuten Sanierungsbedarf im historischen Dachstuhl festgestellt. Der weiße Porenschwamm hatte etliche Balkenköpfe befallen und teilweise zerstört. Erst nach umfangreichen Sondierungen durch einen Holzfachexperten konnte ein eigens dafür aufgestelltes Planungsteam mit Mitgliedern aus den Bereichen Architektur, Haustechnikplanung und Bauphysik einen Sanierungsplan erstellen und die erforderlichen Arbeiten öffentlich ausschreiben.

Diese wurden größtenteils an ortsansässige Firmen vergeben. Sämtliche Arbeiten wurden bei laufendem Museumsbetrieb durchgeführt. Um Lüftung und Feuchtigkeitsregulierung für das Museumsklima sicher zu stellen, wurde im Nordteil des Dachgeschosses eine provisorische Technikzentrale mit Heizung eingerichtet. Von September 2020 bis Januar 2022 musste für statische Maßnahmen zur Balkensanierung zusätzlich die Empore Süd geschlossen bleiben, und von Juni bis Oktober 2021 wurde die Empore Nord renoviert.

Auch die beengten Räumlichkeiten der komplexen Technikzentrale wurden neu strukturiert. Der Bodenaufbau ist nun wasserdicht, vielfältige Brandschutzanforderungen wurden baulich und technisch umgesetzt und Technikkomponenten ausgetauscht oder modernisiert. Mit der Wiedereröffnung des Dachgeschosses kehrt die Gemäldegalerie, eine Erweiterung der Dauerausstellung mit ganz besonderem Flair, endlich zurück.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und freitags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren, Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-PASS-Musées ist der Eintritt frei.

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Ausstellungsansicht, Augustinermuseum – Städtische Museen Freiburg
Foto: Patrick Seeger
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 12. bis 18. September
(37. Kalenderwoche)

Infos zu Preisen und Tickets: www.freiburg.de/museen-tickets
Freier Eintritt unter 27 und mit Museums-Pass-Musées

Augustinermuseum

Vortrag: Bildgeschichte der Zypresse
„Der ernste Traum – die Zypresse. Bemerkungen zu einem Bild des Südens“ lautet der Titel eines Vortrags des ehemaligen BZ-Kulturredakteurs Volker Bauermeister. Die Veranstaltung findet am Freitag, 16. September, um 19 Uhr im neu sanierten Dachgeschoss des Augustinermuseums am Augustinerplatz statt. Die Zypresse steht wie ein Symbol für den mediterranen Süden, aber in den Werken von Liszt, van Gogh und Böcklin hat die Pflanze sehr unterschiedliche Bedeutungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Kunstpause: Zeichnen mit Licht
Felix Reuße führt am Mittwoch, 14. September, um 12.30 Uhr durch die Ausstellung „Typisch?! Freiburg und die Region in Fotos von Willy Pragher" im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Im Fokus der Kurzführung steht Praghers Bildkomposition: Wie komponiert er seine Fotos und welche Variante eines Motivs wählt er aus? Auch geht es um den Vergleich zwischen Negativen und zeitgenössischen Papierabzügen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Someone Else: Kunstgespräch mit Jugendlichen
Beim „JugendKunstGespräch“ am Samstag, 17. September, um 14 Uhr untersuchen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, gemeinsam einzelne Videoarbeiten der Ausstellung „Someone Else. Die Fremdheit der Kinder“. Dabei gehen sie der Frage nach: Was machen Kunstwerke mit mir? Es geht um die eigene Wahrnehmung, aber auch darum, was die Künstlerinnen und Künstler mit ihrem Werk ausdrücken wollen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung: Die ersten Pilze sammeln
Wie sammelt und lagert man Pilze? Die Reihe „Pilzkunde“ startet am Montag, 12. September, um 18 Uhr in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15. Die Expertin Veronika Wähnert stellt den Teilnehmenden diesmal die Gruppe der Röhrlinge vor. Die Kursteilnahme kostet 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Samstagsmuseum für Kids
Wie lebten die Menschen in der Steinzeit? Das erfahren Kinder zwischen 6 und 10 Jahren beim Samstagsmuseum für Kids am 17. September zwischen 10 und 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Mit detektivischem Blick spüren sie spannende Fundstücke auf, die von Werkzeugen bis zu Schmuckstücken reichen. Sie erproben steinzeitliche Techniken und werden in der Werkstatt kreativ. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Veranstaltungsreihe findet am ersten und dritten Samstag im Monat abwechselnd in allen Museen statt. Tickets gibt es an der Museumskasse vor Ort.

Museum für Stadtgeschichte

Familiennachmittag: Mittelalterliches Leben in Freiburg
Auf Zeitreise ins Mittelalter begeben sich Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 18. September, von 14 bis 16 Uhr bei einem Familiennachmittag im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Groß und Klein erfahren, wie Kinder damals lebten und ob das Rechnen ohne die Null wirklich ein Kinderspiel war. Im Anschluss gestalten sie einen Kreisel aus Holz. Die Teilnahme kostet 5 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich den Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Vortrag: Zwangsarbeit in Freiburg und der Region
Claudius Heitz, Leiter der Geschichts-AG des Kollegs St. Sebastian, und Ulrich Ecker, Mitarbeiter des Forschungsprojekts zur Zwangsarbeit der Stadt Freiburg, geben bei einem Vortrag am Donnerstag, 15. September, um 19 Uhr Einblicke in ihre Projekte. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „#StolenMemory“ der Arolsen Archives. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnahmezahl jedoch begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an elmira.detscher@stadt.freiburg.de ist bis Montag, 12. September, erforderlich.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Eric Tyson
 
Buchtipp: Eric Tyson "Investieren für Dummies"
Vermögen aufbauen mit den richtigen Strategien

Das Thema `Geldanlage` ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Und gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten, sollten Investitionen klug bedacht werden. Wer finanziell abgesichert sein möchte, muss wissen, wie und wo man Geld am besten anlegen kann. Der Finanzexperte Eric Tyson zeigt in „Investieren für Dummies“, einen erfolgversprechenden Weg.

Wer heutzutage Geld anlegen will, hat unzählige Möglichkeiten. Eric Tyson empfiehlt daher: „Verschaffen Sie sich unbedingt vorab einen Überblick über Ihre finanzielle Lage. Nur wenn Sie sich über Ihre persönlichen Anlageziele und Ihrer Risikobereitschaft bewusst sind, können Sie ein für Sie geeignetes Portfolio aufbauen.“

In seinem Ratgeber „Investieren für Dummies“ zeigt Tyson, wie sich Geld gewinnbringend anlegen lässt. Er erklärt leicht verständlich zunächst die Grundlagen und Investment-Möglichkeiten, die sich anbieten und welche konkreten Schritte dafür unternommen werden müssen. Der Finanzexperte zeigt, wie sich Aktien, Fonds und ETFs unterscheiden und geschickt auswählen lassen. Zusätzlich beschreibt er die verschiedenen Möglichkeiten von Investitionen in Immobilien und Unternehmen. „Investieren für Dummies“ bietet das notwendige finanzielle Grundwissen, das Anlegern hilft, ihr Geld gewinnbringend anzulegen und nie mehr als ein kalkulierbares Risiko einzugehen.

Schummelseiten und der Top-Ten-Teil bieten einen kompakten Überblick – ideal für alle, die sich mal schnell informieren möchten, um dann zu investieren.

Der Autor Eric Tyson ist ein international bekannter und preisgekrönter Bestseller-Autor unzähliger Bücher, vielgefragter Vortragsredner und selbstständiger Berater zum Thema Investments.

Wiley Verlag 2022, 402 Seiten, € 25,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71973-0
 
 

Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
Saisonstart im Literaturhaus Freiburg
Willkommen im Literaturhaus-Herbst! Durch unsere Veranstaltungen bis Weihnachten blättern Sie in unserem druckfrischen Programmheft – erhältlich im Literaturhaus, in den Buchhandlungen der Stadt und bei den Reservix-Vorverkaufsstellen – sowie online auf unserer Website. Der Karten-Vorverkauf läuft, auch für das 36. Freiburger Literaturgespräch (10.–13.11.).
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Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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