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Buchtipps 
 
Buchtipp: Rye Curtis
 
Buchtipp: Rye Curtis "Cloris"
Roman
Aus dem Englischen von Cornelius Hartz.

Nachdem sie auf wundersame Weise einen Flugzeugabsturz mitten in der Wildnis der Bitterroot Mountains überlebt hat, muss sich die 72-jährige Texanerin Cloris Waldrip durch die unbarmherzige Natur im Norden der USA schlagen - ausgerüstet mit einem einzelnen Stiefel, einer Bibel und ein paar Karamellbonbons. Aber jemand scheint eine schützende Hand über Cloris zuhalten. Ist sie doch nicht allein?

Rangerin Debra Lewis hat sich von ihrem Mann scheiden lassen, der in drei verschiedenen Bundesstaaten mit drei verschiedenen Frauen verheiratet war. Nun trinkt sie Merlot, um durch den Tag zu kommen. Als sie ein rätselhafter Notruf erreicht, ist Rangerin Lewis die Einzige, die an das Überleben von Mrs Waldrip glaubt. Trotz der Aussichtslosigkeit des Unterfangens macht sie sich gemeinsam mit einer Gruppe verschrobener "Friends of the Forest" auf die Suche nach dem abgestürzten Flugzeug und der vermissten Cloris. Rye Curtis' kauzige Figuren kämpfen sich in dieser ungewöhnlichen Abenteuergeschichte mit Lebensklugheit und Mut durch die Wildnis und sehen am Ende mit einem neuen Blick auf ihr altes Leben.

Der Autor Rye Curtis stammt aus Amarillo, Texas. Er hat einen Abschluss von der Columbia University und lebt in Queens. "Cloris" ist sein erster Roman.

Verlag C.H.Beck 2020, 352 Seiten, € 24,00 (D)
ISBN 978-3-406-75535-4
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Annas zweite Erschaffung der Welt
oder Die 81 Minuten des Fräulein A.

Von Lothar Trolle
Mit: Corinna Harfouch, Renate Pick, Conny Wolter, Jürgen Holtz
Musik: Klaus Buhlert
Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Jannings
(Produktion: SDR/DLR Berlin 1997)

Ein Tag im Leben einer Supermarktkassiererin. Die Szenerie im Pausenraum, die Schikanen durch Kolleginnen, Kunden oder Betriebsleitung unterscheiden sich nur graduell. Oder ist doch bloß alles eine Frage der jeweiligen Optik? Gerät da nicht plötzlich eine Männerwelt in Verzückung? Ist man womöglich eine von König Lears Töchtern? Werden denn nicht - und warum nicht jetzt - alle Sprüche/Gleichnisse/Prophezeiungen erst einmal wahr? Das Stück erhielt 1998 den Lautsprecher-Publikumspreis der Akademie der Künste.

Sonntag, 26. Juli 2020, 18:20 Uhr, ca. 54´00 Min.
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 27. Juli bis 2. August
Foto: Axel Killian
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 27. Juli bis 2. August
Augustinermuseum

Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Kunstpause – Der Heilige Jakobus und der Jakobsweg
„Der Heilige Jakobus und der Jakobsweg“ ist der Titel einer Kurzführung mit Adila Garbanzo León am Mittwoch, 29. Juli, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Dienstag, 28. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Orgelmusik im Augustinermuseum
Jakob Wolfes von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Samstag, 1. August, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Donnerstag, 30. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Führung – 900 Jahre Leben in der Stadt
Eine Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ findet am Sonntag, 2. August, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Besucherinnen und Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in die Stadtgeschichtsforschung vom Zeitpunkt der Verleihung des Marktrechts bis in die Neuzeit. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Donnerstag, 30. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung – Priska von Martin
Eine Führung durch die Ausstellung „Priska von Martin“ findet am Sonntag, 2. August, um 10 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Donnerstag, 30. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Führung – Stadtgeschichte(n) aufgedeckt
„Stadtgeschichte(n) aufgedeckt – Von der Ausgrabung zum virtuellen Modell“ lautet der Titel einer Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – 200 Jahre Forschen in der Stadt“ am Samstag, 1. August, um 10.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Donnerstag, 30. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Führung – Ausgepackt
Die Sammlungen des Museums Natur und Mensch beherbergen tausende Dinge aus aller Welt. Aber wie und wann kamen sie nach Freiburg? Bei einer Führung durch die Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ werden am Sonntag, 2. August, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, die spannenden Geschichten hinter den Objekten enthüllt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Donnerstag, 30. Juli, 15 Uhr erforderlich.

zum Bild oben:
Ausstellungsansicht "Ausgepackt! 125 Jahre Geschichte(n) im Museum Natur und Mensch"
Museum Natur und Mensch - Städtische Museen Freiburg
Foto: Axel Killian
 
 

Bibliotheken 
 
 
Deutscher Kindersoftwarepreis „Tommi“
Stadtbibliothek sucht Jury. Anmeldefrist endet am 13. August

Mädchen und Jungen zwischen 6 und 13 Jahre werden von der Stadtbibliothek als Tester für elektronische Spielzeuge und Videospiele gesucht. Dabei wird eine Auswahl der neuesten PC- und Konsolenspiele sowie elektronische Spielzeuge, Apps und Lernsoftware (alle kindgerecht) ausprobiert und bewertet.

Getestet wird in der Zeit zwischen 19. September und 5. Oktober jeweils montags und samstags in der Stadtteilbibliothek Haslach, der Mediothek Rieselfeld und der ComputerSpielSchule des Jugendhilfswerks Freiburg. Um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, ist für jeden Ort nur eine begrenzte Anzahl an Personen zugelassen.

Zum Auftakt von „Tommi“ wird am Freitag, 18. September, das Eltern-Kind-Webinar „Gaming und Digitale Spiele“ angeboten; die Uhrzeit dafür wird noch bekannt gegeben.

Anmeldebögen und weitere Informationen für die Aktion gibt es in den teilnehmenden Institutionen vor Ort oder auf der Webseite der Stadtbibliothek. Anmeldeschluss ist am Donnerstag, 13. August. Die Anmeldung und Teilnahme ist kostenlos.

Alle Infos stehen auch im Netz ...
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Pinakothek der Moderne/ Astrid Klein. Dass vollkommene Liebe die Angst austreibe
© Astrid Klein
 
Pinakothek der Moderne/ Astrid Klein. Dass vollkommene Liebe die Angst austreibe
SAMMLUNG+ | SAAL 27+ PDM WAND TREPPE OST
AUSSTELLUNGSDAUER | 21. JULI 2020 BIS 17. JANUAR 2021

Astrid Klein (*1951) zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Zentraler Aspekt ihres Gesamtwerks ist die Auseinandersetzung mit dem politischen Klima im Nachkriegsdeutschland und der westlichen Welt, mit Ängsten und Sehnsüchten, die über die Medien global transportiert werden. Sie untersucht diese grenzübergreifenden, gleichwohl stereotypisierten Machtverhältnisse, wobei ihr künstlerischer Ansatz auf der wahrnehmungspsychologischen Hinterfragung tradierter Bildkultur fußt. Ihre konzeptuelle Herangehensweise steht dabei in enger Verbindung mit amerikanischen Zeitgenossen*innen, John Baldessari, Jenny Holzer, Barbara Kruger oder Richard Prince.

Dank der substanziellen Förderung der Michael & Eleonore Stoffel Stiftung wurden 2019 fünf Werke von Astrid Klein für die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne erworben. Der nunmehr sieben Exponate umfassende Sammlungsbestand zentraler Fotoarbeiten und Collagen aus den 1970er-1980er Jahren wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem wird eine großformatige, aus zerschossenen Spiegeln bestehende Installation der Künstlerin gezeigt, die die BesucherInnen beim Aufgang in das 1. Obergeschoss mit einem fragmentierten Abbild ihrer selbst konfrontiert.

Vier der fünf neu erworbenen Werke von Astrid Klein knüpfen in besonderem Maß an die bereits im Sammlungsbestand vorhandene Fotoarbeit „Ohne Titel (daß vollkommene Liebe …)“ von 1979 an. Darunter bildet das Werk „Ohne Titel (Eine Frau muß geliebt werden – und sie muß wissen, daß sie geliebt wird)“ von 1978 in Format und Bildsprache ein visuelles Pendant. Die zwei Werke zeigen eine Szene physischer Nähe zwischen Mann und Frau, in der sich Bedrängnis und Aneignung des weiblichen Körpers offenbaren. Ein jeweils quer über das Bild gelegter Schriftzug liest sich dabei wie der bevormundende Gedanke des im Bild agierenden männlichen Protagonisten. Astrid Klein kombiniert hier die Ausdrucksgewalt eines Bildes mit der Prägnanz einer Textstelle, und führt vor, wie leicht wir uns der Illusion hingeben, dass Text Bild erklärt und Bild Text illustriert. Die Wahrnehmung des Betrachters wird durch die Dissonanz zwischen den beiden Ausdrucksvarianten aktiviert und zum eigentlichen Thema der Werke.

Noch entlarvender ist das Verhältnis von Bild und Text in den drei Collagen von 1980, die zur Serie „Les tâches dominicales“ (Sonntagsarbeiten) gehören. Astrid Klein verbindet in diesen Arbeiten eine Bildästhetik, die sie dem damals populären Genre des Fotoromans entlehnt, mit Textpassagen aus poetischen und philosophischen Schriften. In „Ohne Titel (ich weiß keine bessere Welt)“ erstreckt sich über die unter dem Kürzel „BB" bekannt gewordene Brigitte Bardot der wiederholte Schriftzug „Ich weiß keine bessere Welt“. Es wirkt, als spreche die Protagonistin diesen Satz in Reaktion auf den Übergriff einer männlichen Hand, die ihr das Handtuch von ihrer nackten Haut zu entziehen versucht. Der Satz ist jedoch auch titelgebender Ausdruck eines Gedichts aus Ingeborg Bachmanns Spätwerk. Auf ähnliche Weise verdichtet Astrid Klein in den beiden anderen Collagen weitere Zitate, etwa von Erik Satie und Georges Bataille. Wessen Stimme spricht und wem wird sie zugeordnet? Mit diesen Leitfragen eröffnet Astrid Klein immer wieder die Suche nach neuen Sinn- und Sinnesebenen.

Die wandfüllende Arbeit „Endzeitgefühle II“ von 1982 ist ein weiteres Hauptwerk der Künstlerin, das den thematischen Fokus der Sammlungspräsentation entscheidend erweitert. Es besticht mit einem kraftvollen Motiv: dunkle Hunde-Silhouetten stürzen aus dem geschwärzten linken Bildrand quer an einer vermauerten Tür vorbei. Der spannungsreiche Moment dieses monumentalen Bildes liegt in der Ambivalenz seines Ausdrucks: Flucht oder Angriff, Sackgasse oder Schlupfloch? Ende oder Kehrtwende? Alles schwingt hier gleichzeitig mit, worin auch die Brücke zu dem bereits in der Sammlung vorhandenen Werk „Gleichzeitigkeiten“ von 1984 geschlagen wird.

Die Spiegelinstallation „Untitled“, 1993 bildet den Auftakt und Abschluss der konzentrierten Sammlungsschau. Hier wird im wortwörtlichen Sinn die gewohnte Wahrnehmung „zerschossen“ und die glatte Oberfläche des Scheins „aufgebrochen“. Somit werden Bruchstücke einer neuen Realität greifbar, was sich nicht zuletzt auch mit der aktuellen Lage und Neuordnung der Welt in Verbindung bringen lässt.    

Kuratorin: Corinna Thierolf unter Mitarbeit von Tatjana Schäfer

zum Bild oben:
Astrid Klein (DE 1951)
CUT IX
1986/1996
transparent film, 257,6 x 361 cm (gerahmt)
Sammlung Michael & Eleonore Stoffel
Foto: Sprüth Magers
© Astrid Klein
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Stadtrundgang "Durlach für Einsteiger*innen"
Allerlei Wissenswertes über Markgrafenstadt erfahren

Unter dem Titel "Durlach für Einsteiger*innen 1: Gebäude mit Geschichte" lädt das Pfinzgaumuseum für Sonntag, 26. Juli, zu einem Stadtrundgang ein. Treffpunkt ist um 11.15 Uhr vor der Karlsburg (Eingang B). Auf dem rund einstündigen Rundgang wird Eva Unterburg allerlei Wissenswertes über die alte Markgrafenstadt vermitteln.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 0721/133-4225 oder archiv@kultur.karlsruhe.de ist bis spätestens 24. Juli um 12 Uhr erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Bibliotheken 
 
 
Bücherflohmarkt in der Kinder- und Jugendbibliothek Kalsruhe
Wegen begrenzten Einlasses sind Wartezeiten möglich

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien veranstaltet die Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais am Dienstag, 28. Juli, einen großen Bücherflohmarkt. Wer sich gegen Langeweile wappnen will, findet von 11 bis 17 Uhr im Hinterhof der Bibliothek Kinder- und Jugendbücher, Manga, Sachbücher und vieles mehr. Der Flohmarkt findet nur bei gutem Wetter statt. Der Einlass ist begrenzt, es kann deshalb zu Wartezeiten kommen.
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Buchtipps 
 
Buchtippp: Silke Braemer
 
Buchtippp: Silke Braemer "Auf Augenhöhe mit Hühnern"
Erlebnisse mit gefiederten Mitbewohnern

Von Hühnern und Menschen. Dieses Buch hat fünf Hauptdarstellerinnen: Da ist zunächst Berta, die Unerschrockene, die Chefin. Dann gibt es Mimi, die anfangs Unauffällige, stets im »Windschatten« von Berta. Inzwischen ist sie selbstbewusster und zeigt auch ganz andere Seiten. Dickie hat einen besonderen Hang zu den genüsslichen und beschaulichen Seiten des Lebens und macht auch mal Pausen. Merle hingegen ist sehr hübsch und scheint das auch zu wissen. Sie achtet sehr auf ihr Äußeres.

Die Letzte im Bunde ist Nöli, die von Anfang an irgendwie anders war als die anderen, eine Außenseiterin.

Berta, Mimi, Dickie, Merle und Nöli sind Hühner und leben zusammen mit Silke Braemer und ihrer Freundin auf einem alten Winzerhof am Dorfrand von Ihringen am Kaiserstuhl. Dort erfreuen die Hühner die ganze Nachbarschaft, die Freunde und die Feriengäste, die auf dem Hof übernachten.

In ihrem Buch »Auf Augenhöhe mit Hühnern«, erschienen im pala-verlag, erzählt Silke Braemer unterhaltsam und anschaulich von diesem Hühner- und Menschenleben, von den gemeinsamen Erfahrungen und von den Freuden und Sorgen des Zusammenseins. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel Wissenswertes über die artgerechte Hühnerhaltung und erhalten wertvolle Tipps für den Einstieg.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2020, 128 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-397-0
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Einzigen
Von Maja Zade
Mit: Jenny König, Ole Lagerpusch, Sascha Nathan, Annette Paulmann, Wolfram Koch und Emma Beimel
Musik und Regie: Björn SC Deigner
(Produktion: SWR 2020 - Ursendung)

Maja Zade gehört zu den neuen deutschsprachigen Theaterautorinnen, die stilsicher und dialogstark die Generation der liberalen, im Zeichen der Globalisierung aufgewachsenen Generation der heute 40-Jährigen ins Zentrum stellt. Hinter dem Schein der Leichtigkeit des Seins macht sie tiefe Verwerfungen aus. Über Ihr Hörspieldebüt notiert sie: "Was ist, wenn man nach ihrem Tod entdeckt, dass die beste Freundin, die Person, von der man dachte, dass sie einem am nächsten steht, ein Doppelleben geführt hat? Dass es noch ein ganz anderes, die ganze Zeit über parallellaufendes Leben in einer anderen Stadt, in einem anderen Land gab, mit einem anderen Mann, mit Menschen, die ihr vielleicht noch näher waren als man selbst? Wie geht man mit einer Trauer um, die durchtränkt ist von dem Gefühl, dass die Freundschaft verraten wurde? Hat man die Freundin vielleicht überhaupt nicht wirklich gekannt?"

Sonntag, 26. Juli 2020, 18:20 Uhr, ca. 56´00 Min.
Ursendung
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Großzügige Schenkung
(c) Museum für Neue Kunst, Schenkung Jessen /Foto: Bernhard Strauss
 
Großzügige Schenkung
Bronzeplastik von Georg Kolbe fürs Freiburger Museum für Neue Kunst

Prominenter Zuwachs für die Sammlung: Das Museum für Neue Kunst freut sich über die Schenkung einer Bronzeplastik von Georg Kolbe. Christoph und Monika Jessen haben die 1926 entstandene Figur mit dem Titel „Die Klagende“ an Christine Litz, Direktorin des Museums für Neue Kunst, und Isabel Herda, Kuratorin am Museum für Neue Kunst, übergeben.

Christoph Jessen hatte bereits als kleiner Junge im Haus seiner Großeltern in Berlin Bekanntschaft mit der „Klagenden“ geschlossen. Später begleitete sie ihn und seine Ehefrau lange Jahre in ihrem Haus im Freiburger Umland. Auf der Suche nach einer neuen Heimat für die Plastik entschieden sie sich schließlich für das Museum für Neue Kunst in Freiburg: „Wir wollten „Die Klagende“ an einem Ort wissen, an dem sie wertgeschätzt wird. Besonders freut uns, dass unser Geschenk nun nicht im Depot verschwindet, sondern direkt im Museum zu sehen ist“, so Christoph Jessen bei der Übergabe der Schenkung.

Georg Kolbe (1877–1947) zählte zu den wichtigsten Bildhauern im Deutschland der 1920er Jahre. In seinen Werken suchte er nach Sinnbildern, um große Gefühle wie Schmerz, Trauer oder Einsamkeit auszudrücken. Kolbe ließ sich auch vom Ausdruckstanz der Zeit inspirieren. So wirkt die Haltung seiner „Klagenden“ bewusst inszeniert. Modell stand jedoch keine Tänzerin, sondern die Kunststudentin Hanna Weber. Die Bronze wurde im Wachsausschmelzverfahren hergestellt – bei diesem speziellen Verfahren kann der Künstler sehr genau die Struktur der Oberfläche bestimmen. Insgesamt gibt es zwölf Exemplare, neun davon sind zu Lebzeiten von Kolbe gegossen worden, darunter das Freiburger Stück.

Bis Sonntag, 28. März 2021 ist „Die Klagende“ im Erdgeschoss des Museums für Neue Kunst zu sehen. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und ab 30. Juli donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Die Tickets für die Sonderausstellung kosten 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Besucherinnen und Besucher unter 27 Jahren, Mitglieder des Fördervereins und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Städtische Museen Freiburg verlängern Öffnungszeiten
Museumsbesuch nach Feierabend: Die Städtischen Museen Freiburg führen ab Donnerstag, 30. Juli, verlängerte Öffnungszeiten ein. Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch der Besucherinnen und Besucher und der Museumsdirektion. Die regulären Öffnungszeiten sind Montag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Nun öffnet zusätzlich von Dienstag bis Freitag jeweils ein Haus des Verbunds bis 19 Uhr.

Das Museum Natur und Mensch können Interessierte am Dienstagabend besuchen. Im Archäologischen Museum Colombischlössle bleiben am Mittwoch die Türen länger offen. Das Museum für Neue Kunst lädt am Donnerstag zum abendlichen Rundgang ein. Und das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung ist am Freitag bis 19 Uhr zugänglich.

Ab Oktober bieten die Museen auch ein abwechslungsreiches Programm für den Feierabend – von Podiumsdiskussionen im Archäologischen Museum über Orgelkonzerte im Augustinermuseum bis zu Künstlerinnengesprächen im Museum für Neue Kunst und Vorträgen im Museum Natur und Mensch.

Der Eintritt ins Augustinermuseum und ins Museum für Neue Kunst beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Tickets für das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum Natur und Mensch kosten jeweils 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Sonderausstellungen sind inklusive. Wer mehrere Häuser besuchen möchte, kann die Tageskarte für 7 Euro, ermäßigt 5 Euro nutzen. Mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei. Kostenfreien Zutritt haben im Jubiläumsjahr 2020 außerdem junge Menschen unter 27 Jahren.
 
 

Buchtipps 
 
Ratgeber Onlinebanking: Bankgeschäfte sicher von zu Hause aus erledigen
 
Ratgeber Onlinebanking: Bankgeschäfte sicher von zu Hause aus erledigen
Viele nutzen schon die Vorteile des Onlinebankings. Doch gerade bei weniger internetaffinen Menschen überwiegen häufig Zweifel und Berührungsängste. Onlinebanking, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest aus der beliebten Reihe „Digitale Welt für Einsteiger“, nimmt seine Leser an die Hand, ihre ersten Bankgeschäfte zu Hause am Computer zu meistern.

Das schon bestehende Girokonto für das Onlinebanking freischalten zu lassen ist ein einfacher erster Schritt. Wer Preise und Konditionen vergleicht, kann mit einem neuen Konto oder einem günstigeren Kontomodell der eigenen Bank und der Nutzung von Onlinebanking sogar Geld sparen.

Mit diesem Ratgeber lernt jeder, sein Konto bequem vom Sofa aus zu verwalten und sein Geld renditeträchtig anzulegen. Außerdem werden die einzelnen Online-Bezahldienste wie PayPal, Kreditkarte, Lastschrift oder PostPay ausführlich vorgestellt. Schritt für Schritt wird erklärt, welche Voreinstellungen an PC und Smartphone die Nutzung von Bezahldiensten und Onlinebanking sicherer machen. Außerdem gibt es Finanztest-Tipps und Bewertungen zu Trading-Apps, Versicherungs-Apps und Robo-Advisors.

Digitale Welt für Einsteiger Onlinebanking hat 176 Seiten und ist für 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter: www.test.de/onlinebanking-buch
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Sonstiges 
 
 
Digitaler Unterricht mit Moodle, H5P und BigBlueButton – Handreichung für Lehrkr
Online bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) abrufbar

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet für Lehrkräfte eine Online-Handreichung zum digitalen Unterricht an. Das neue Dossier, abrufbar unter https://www.lpb-bw.de/moodle-h5p, vermittelt einen breiten Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten der Plattform Moodle, des Videokonferenzsystems BigBlueButton und der interaktiven Softwarelösungen von H5P. Mit der Handreichung reagiert die LpB auf die zunehmende Verlagerung des Unterrichts in die digitale Sphäre. Durch die Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Online-Angeboten auch an den Schulen deutlich gestiegen.

Das Dossier beantwortet wichtige Fragen im Umgang mit digitalen Lehrmöglichkeiten. Gefragt wird beispielsweise, was „Moodle“ eigentlich ist und wie Unterrichtsinhalte damit strukturiert werden können. Wie gelingt ein Austausch mit Schülerinnen und Schülern, der mehr ist als digitaler Frontalunterricht? Und wie kann Wissen anhand eines Quiz vermittelt werden? Die Handreichung präsentiert Erklärvideos, bündelt Anleitungen zu digitalen Unterrichtsmethoden und ergänzt dieses Angebot mit vielen Links.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) sammelt seit Jahren Erfahrungen in der digitalen Lehre mit Moodle über ihre E-Learning-Plattform www.elearning-politik.de. Die dort verfügbaren offenen Kurse können als weitere Quelle für den eigenen Unterricht dienen.

Das neue Dossier „Digitaler Unterricht mit Moodle, H5P und BigBlueButton – Handreichung für Lehrkräfte“ soll weiter ausgebaut werden. Die LpB nimmt deshalb gerne Rückmeldungen und Anregungen zum digitalen Unterricht mit Moodle und BigBlueButton entgegen. Melden Sie sich dazu gerne bei: sabine.keitel@lpb.bwl.de.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
FRITZ WINTER. DOCUMENTA-KÜNSTLER DER ERSTEN STUNDE
© Fritz-Winter-Haus, Ahlen
 
FRITZ WINTER. DOCUMENTA-KÜNSTLER DER ERSTEN STUNDE
VERLEIHUNG DES FRITZ-WINTER-PREISES

13. NOVEMBER 2020 BIS 21. FEBRUAR 2021
NEUE GALERIE, MUSEUMSLANDSCHAFT HESSEN KASSEL

Vor 65 Jahren, am 16. Juli 1955, öffnete die erste documenta in Kassel ihre Tore. Als ehemaliger Bauhausschüler und einer der meist beachteten deutschen Maler der Nachkriegszeit wurde Fritz Winter mit sieben Gemälden zu dieser ersten großen international ausgerichteten Übersichtsschau von Arnold Bode eingeladen. Winters Auftritt im Museum Fridericianum war spektakulär: Für eine Stirnwand des Großen Malereisaals malte er die sechs Meter breite abstrakte „Komposition vor Blau und Gelb“ (siehe Abb.), durch deren Gegenüberstellung mit Pablo Picassos aus New York entliehenem „Mädchen vor einem Spiegel“ der Anschluss der westdeutschen Malerei an die internationale Kunstentwicklung proklamiert wurde.

Dieses erste situativ für eine documenta konzipierte Kunstwerk wird in diesem Herbst wieder in Kassel zu sehen sein. Die Museumslandschaft Hessen Kassel rekonstruiert in der Neuen Galerie auf Initiative der Fritz-Winter-Stiftung und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Rahmen der Ausstellung „Fritz Winter. documenta-Künstler der ersten Stunde“ die zentralen Beiträge des Künstlers zu den ersten drei documenta-Ausstellungen 1955, 1959 und 1964.

Die Ausstellung in der Neuen Galerie wird rund 90 Werke aus Malerei, Grafik und Bildwirkerei zeigen. Sie basiert auf den umfangreichen Beständen der Museumslandschaft Hessen Kassel und der Fritz-Winter-Stiftung, die seit ihrer Gründung im Jahr 1981 an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen beheimatet ist. Die Ausstellung wird maßgeblich unterstützt durch das Fritz-Winter-Haus, Ahlen, das bedeutende Leihgaben zur Verfügung stellt. Die Präsentation erfährt großzügige Unterstützung von der Hessischen Kulturstiftung und dem Museumsverein Kassel e.V.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird der mit 20.000 Euro dotierte Fritz-Winter-Preis verliehen.


FRITZ WINTER ALS GALIONSFIGUR DER BUNDESDEUTSCHEN NACHKRIEGSKUNST

Als ehemaliger Schüler von Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer am Bauhaus in Dessau galt Fritz Winter (1905-1976) unter den Nationalsozialisten als entartet. 1949 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der „Gruppe der Gegenstandslosen“ ZEN 49 in München. Trotz informeller Tendenzen in den 1950er-Jahren vertrat Winter eine biomorphe, den elementaren Kräften und Strukturen der Natur verpflichtete Abstraktion. Zeitlebens variierte er Klees Credo „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar“ und wurde so zur idealen Mittlerfigur zwischen den Protagonisten der Vor- und Zwischenkriegsmoderne und der jüngeren Generation. Am 1. Mai 1955 trat der Künstler eine Professur an der fortschrittlichen Werkakademie in Kassel an, wo er bis 1970 lehrte. In den folgenden Jahren arbeitete er eng mit dem Gründer der documenta Arnold Bode zusammen und war zunehmend in die Entscheidungs- und Organisationsstrukturen der Großausstellung eingebunden.

Mit Fritz Winter gilt es, einen zentralen Protagonisten der frühen documenta-Geschichte wiederzuentdecken – und einen Maler, der die Sprache der gegenstandslosen Kunst in Deutschland seit den 1920er-Jahren maßgeblich erweiterte.

Eine Kooperation der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Fritz-Winter-Stiftung an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit der Museumslandschaft Hessen Kassel.

zum Bild oben:
Fritz Winter, Komposition vor Blau und Gelb, 1955, Öl auf Leinwand, 381 x 615 cm, Fritz-Winter-Haus, Ahlen, © Fritz-Winter-Haus, Ahlen
 
 

Sonstiges 
 
 
Stadtraumlieder: Mit der App 20 Songs ins Ohr der Stadt
Zu allen Zeiten sind Menschen nach Freiburg gekommen, um hier Schutz, Arbeit und ein neues Leben zu suchen. Sie brachten immer auch ihre Lieder mit. 20 dieser Lieder aus verschiedenen Zeiten und Epochen wurden gesammelt und für den SÜDUFER-Chor bearbeitet.

Freiburg hat eine reiche wechselvolle Migrationsgeschichte, die Lieder haben teils direkte, teils indirekte musikalische Bezüge zur Stadt und den Menschen die in ihr leben. Diese Lieder sind durch eine App in einem Audiowalk ins Stadtbild eingefügt und mit Orten, die für die Migrationsgeschichte oder die aktuelle Migration wichtig sind, verknüpft. Sie wurden vom Chor an den jeweiligen Orten gesungen und aufgenommen. Bedingt durch die Corona-Krise verzögert sich die Veröffentlichung der App und reicht bis ins Jahr 2021 hinein.

Die App 20songs ist ab sofort kostenlos für Android (Google Play) und iOS (AppStore) erhältlich. Im ersten Schritt werden sechs Lieder in der App veröffentlicht, im weiteren Verlauf des Jubiläums 2020/21 kommen 14 weitere hinzu.

Im SÜDUFER-Chor begegnen sich seit 2016 neue und alte Freiburger*innen mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund. Von Anfang an singt der Chor Lieder aus den Herkunftsländern der Sänger*innen, die von den Chorleiter*innen Fiona Combosch und Jan F. Kurth für den Chor bearbeitet und arrangiert werden. Der SÜDUFER-Chor ist ein Projekt des E-Werk Freiburg.

Ein Projekt des E-WERK Freiburg im Rahmen des Stadtjubiläums „900 Jahre Freiburg“

Hier geht es direkt zum Download:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ewerk.freiburg.stadtraumlieder

Dank an alle Menschen, Institutionen und Partner*innen, die den SÜDUFER-Chor bei diesem Projekt unterstützt und Orte fürs Singen zur Verfügung gestellt haben. Dank an Clemens Hauser, Priv.-Doz. Dr. Tobias Widmaier (Zentrum für Populäre Kultur und Musik an der Uni Freiburg), Prof. Ephraim Wegner (Studiengan Informatik Audiovisuelle Medien (IAVM), Hochschule Macromedia Campus Freiburg), Ruben Frankenstein, Cornelia Haberlandt-Krüger, Agostinho Dias, Ingeborg Reschke, Isabelle Ruf, Stefanie Gibat, Leonora Lorena, Hani Hasan, Hend Amman, Samira Bazm Ara, Minou Sasan, Dragan Živković, Dina Reis, Lily Shtreich und viele andere. Besonderer Dank an Hiltrud und Bernd Hainmüller für Idee, Konzept und Inhalte. Ganz besonderer Dank an die Mitglieder des SÜDUFER-CHOR, die bei Wind und Wetter durch Freiburg gezogen sind und mit viel Geduld und hoher Konzentration die Lieder aufgenommen haben.

Gesamtleitung | Jan F. Kurth und Fiona Combosch
App-Entwicklung | Sebastian Kordus, Pascal Kuri, Alexander Schmiederer
Ton-Aufnahmen | Sebastián Gomez Manchego
Fotos und Fotoauswahl | Marc Doradzillo
Logo und Layout | Sarah Hunger
Projektleitung | Laila Koller
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Romy Jaster und David Lanius
 
Buchtipp: Romy Jaster und David Lanius "Die Wahrheit schafft sich ab"
Wie Fake News Politik machen. [Was bedeutet das alles?]

Warum gibt es Fake News? Und warum verbreiten sie sich so erfolgreich? Weil der Mensch nicht so rational ist, wie er gerne denkt. Denn Fake News gibt es schon, solange es Nachrichten gibt. Neu ist nur ihr Ausmaß. Und das hat mit der Funktionslogik sozialer Netzwerke zu tun. Inhalte werden geteilt, weil man zu einer Gruppe gehören möchte, oder weil sie zu dem passen, was man ohnehin schon glaubt. Die Autoren des Bandes bieten eine umfassende Analyse der Erfolgsgeschichte von Fake News sowie Lösungsmöglichkeiten an, wie wir ihrem Einfluss wieder entkommen können.

Der Autor David Lanius, geb. 1984, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am DebateLab des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Er schreibt für ZEIT ONLINE und ist Trainer für Argumentation und konstruktiven Diskurs beim Forum für Streitkultur.

Die Autorin Romy Jaster, geb. 1985, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie schreibt für ZEIT ONLINE und ist Trainerin für Argumentation und konstruktiven Diskurs beim Forum für Streitkultur.

Reclam Verlag 2019, 127 Seiten, €6,00 (D)
ISBN 978-3-15-019608-3
 
 

Sonstiges 
 
 
Frischluft – Kultur unter freiem Himmel
Kulturamt wirbt mit einem Plakat und einer Webseite für Kulturveranstaltungen im Sommer

Die Freiburger Kunst- und Kulturszene hat in den letzten Wochen neue Formate entwickelt und neue Spielorte entdeckt, um Kunst und Kultur auch unter Pandemie-Bedingungen unmittelbar und in Gesellschaft erlebbar zu machen. Entstanden ist eine Reihe von Veranstaltungen, die überwiegend im Freien stattfinden. Das Kulturamt unterstützt das kurzfristig mit der Werbekampagne ‚Frischluft – Kultur unter freiem Himmel‘.

Ab Freitag, 24. Juli, hängt das Plakat in der ganzen Stadt und macht auf die Seite www.freiburg.de/frischluft aufmerksam, auf der es bereits ab Donnerstag, 16. Juli, einen Veranstaltungskalender gibt. Kulturinteressierte finden in dem Kalender Angaben zu Festivals und Veranstaltungen aller Kunstsparten im Zeitraum von Mitte Juli bis Ende September. Das Kulturamt ergänzt und aktualisiert den Kalender regelmäßig.

Mit dabei sind beispielsweise die ‚Asphalt Sessions‘ vom E-Werk, die Reihe ‚Ins Weite‘ des Kommunalen Kinos, Gartenkonzerte von ‚Jazz am Schönberg‘ oder ein Konzert-Parcours durch Freiburg mit dem Freiburger Barockorchester. Für Literaturfreunde findet wieder die ‚Grether Nach(t)lese‘ statt. Das Theater Marienbad lädt die kleinen Besucher zum Freilufttheater im Außenbecken ein, die Vereine Kubus und Artik zeigen in einem Ausstellungsparcours, wie sich Jugendliche künstlerisch mit dem Thema ‚Grenzenloswerden‘ während der Corona- Zeit auseinandergesetzt haben.

„Wir sind sehr froh, dass die Kunstschaffenden wieder die Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu präsentieren. Neben der finanziellen Förderung ist es uns als Schnittstelle zur Kulturszene eine Herzensangelegenheit, das Publikum auf diese Veranstaltungen aufmerksam zu machen“, betont der stellvertretende Kulturamtsleiter Udo Eichmeier
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Frankfurt: Neue Aufgabe für den Elch
Caricatura Museum Frankfurt: Abstand (c) Stephan Rürup
 
Frankfurt: Neue Aufgabe für den Elch
Humorvoller Wegweiser durchs Museum Weltweit einzigartig – durch das Museum für Komische Kunst leitet ein cartoonistisches Corona-Artwork von Stephan Rürup

Das Caricatura Museum Frankfurt ist zurück aus der Corona-Pause – mit einem
künstlerisch durchdachten wie kunterbunten Hygienekonzept! Durch das gesamte schönste Museum der Welt leitet nämlich das Wappentier des Hauses: der Elch. Der Grund dafür: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!“ (F.W. Bernstein). Elche leiten zur korrekten Hand-Desinfektion an: „Bitte nicht im Trump-Style spritzen, trinken oder darin duschen.“ Sie verweisen aber auch auf das viruseindämmende Verhalten im Museum mit den notwendigen Hinweisen für einen entspannten Museumsbesuch wie Masken-Pflicht und Einhalten des Mindestabstandes. Außerdem muss das Virus wie ein Hund im Einzelhandel leider draußen bleiben.

Ein farbiges Einbahnstraßen-System leitet die Besuchenden durch die laufenden Ausstellungen: „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“, die Dauerausstellung der „Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“, die Sonderausstellung „Das kann ja heiter werden! Die Postkarten-Connection der Rendsburger Zeichnerei von 1990 bis heute“ und leitet sie wieder aus den Toren der humorigen Hallen heraus. Als einziges Museum weltweit gestaltete das Caricatura Museum das Leitsystem mit dem Zeichner Stephan Rürup (TITANIC, Welt am Sonntag u.a.) – er hatte coronabedingt Zeit.

Die Wechselausstellung „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“ verkündet zudem ihre Verlängerung bis zum 20. September 2020. Zu sehen ist das Beste vom Besten aus den komischen Zehnerjahren des 21. Jahrhunderts: Höhe- und Tiefpunkte, Alltägliches, politische Umbrüche wie gesellschaftsrelevante Ereignisse und Trends. Die bislang größte Gemeinschaftsausstellung deutschsprachiger CartoonistInnen zeigt Zeichnungen von 81 KünstlerInnen, darunter junges Gemüse und alte Hasen. In den sozialen Netzwerken können derzeit sowohl Cartoons der letzten Dekade der ZeichnerInnen begutachtet, als auch über den Sommer die Reihe „3 Fragen an humorvolle Leute“ verfolgt werden. Hierbei antworten die Beteiligten der Ausstellung in Schrift, Bild oder Video und machen ersichtlich, welches ihr Highlight der vergangenen zehn Jahre war – und warum nicht die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA.

Es bleibt cartoonistisch: Ab dem 1. Oktober 2020 zeigt das Caricatura Museum die Wechselausstellung „Hauck & Bauer: Cartoons“. Die Ausstellung läuft bis zum 7. März 2021.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main
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Bibliotheken 
 
 
Zwei Sommeraktionen der Stadtbibliothek Freiburg vom 21. Juli bis 18. September
„Heiß auf Lesen“ – die Leseclub-Aktion für die Klassen 5 bis 8
In diesem Sommer bietet die Stadtbibliothek wieder die Leseclub-Aktion „Heiß auf Lesen“ an. Alle, die nach den Sommerferien in die 5. bis 8. Klasse kommen, können sich von Dienstag, 21. Juli, an in der Stadtbibliothek am Münsterplatz, in den Stadtteilbibliotheken oder im Bücherbus anmelden. Wer mindestens ein Buch liest und seine Eindrücke in ein Logbuch schreibt, erhält eine Urkunde und hat die Chance, tolle Preise in der Stadtbibliothek zu gewinnen und an der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums teilzunehmen.

„Lesen, gestalten, gewinnen“ – Lesezeichen-Aktion für Kinder der Klassen 2 bis 4
Für Kinder der Klassen 2 bis 4 bietet die Stadtbibliothek die Lesezeichenaktion „Lesen, gestalten, gewinnen“. Die Kinder leihen sich ein Buch aus der Stadtbibliothek. Dazu gestalten sie Lesezeichen mit den Angaben: Titel, Autor, eine kurze Bemerkung, wie ihnen das Buch gefallen hat. Der Vorname und das Alter sollten auch auf das Lesezeichen. Darüber hinaus sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wer sein Lesezeichen in der Stadtbibliothek abgibt, nimmt an einer Preisauslosung teil, deren Termin noch bekannt gegeben wird. Gerne können Kinder mehrere Lesezeichen gestalten.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Helga Föger
 
Kalendertipp: Helga Föger "Mondleben 2021"
Wandkalender

Ein attraktiver, großformatiger Wandkalender, der Mondinformationen und -tipps für die Bereiche Gesundheit, Ernährung, Garten und Landwirtschaft sowie Beruf und Karriere, Familie und Partnerschaft vermittelt.

Das besondere Extra ist ein großer Mond-Jahresplaner als Poster zum Herausnehmen.

Die Autorin Helga Föger lebt und arbeitet im Einklang mit den natürlichen Rhythmen auf ihrem eigenen Hof in der ländlichen Idylle des an bäuerlichen Traditionen reichen österreichischen Waldviertels. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich die »Mondfrau« intensiv mit Mystik, Astrologie und alten, oft in Vergessenheit geratenen Volksweisheiten. Ihre Erkenntnisse setzt sie auch praktisch um und gibt sie – um eigene Erfahrungen bereichert – an ihre Leserinnen und Leser weiter.

Verlag Heyne Ludwig, 14 Seiten, € 15,99 (D), 15,99 (A) / SFr 24,50
ISBN: 978-3-453-23874-9
 
 

Sonstiges 
 
 
Kulturamt Freiburg fördert 22 ‚Alternative Kunstformate‘ mit 56.000 Euro
Über 70 Projektanträge sind eingegangen

„Welche Kunst-Aktionen sind auf Abstand möglich?“ fragte das Kulturamt die Kunst- und Kulturschaffenden Freiburgs in seiner Ausschreibung ‚Alternative Kunstformate‘. Die Corona-Pandemie hat das öffentliche Kunst- und Kulturleben in kürzester Zeit grundlegend eingeschränkt und nahezu zum Erliegen gebracht. Um dem entgegenzuwirken, suchte das Amt gezielt nach Projekten, die unter den aktuellen Bedingungen alternative Formate initiieren, neu ausprobieren oder intensivieren.

Nach einer Laufzeit von zwei Monaten und über 70 eingegangenen Projektanträgen endete die Ausschreibung im Juni. Mit Sondermitteln von 48.600 Euro hat das Amt nun 17 Projekte gefördert. Das Geld stammt aus frei gewordenen Mitteln abgesagter Veranstaltungen der Stadt. Weitere fünf Projekte wurden kurzerhand mit 7.400 Euro aus Projekttöpfen unterstützt. Insgesamt fördert die Stadt somit 22 Projekte mit insgesamt 56.000 Euro.

Der stellvertretende Amtsleiter Udo Eichmeier ist zufrieden: „Die Ausschreibung hat offenbar dem Bedürfnis in der Kunst- und Kulturszene entsprochen. Es ist gelungen, ein Nachdenken über neue, alternative Wege und Formate anzuregen, die kurzfristige Umsetzung einiger Formate zu unterstützen und nebenbei einem Teil der Kulturschaffenden projektbezogen eine zusätzliche Förderung zu ermöglichen.“

Die geförderten Projekte sind sehr verschieden: Künstler und Künstlerinnen haben zum Beispiel mit Konzerten und Tanzdarbietungen in Hinterhöfen vor Fenstern und Balkonen auf die Ausschreibung reagiert. Viele Formate sind klein, analog und auf wenige Zuschauer und Zuschauerinnen zugeschnitten. Auch Kunstaktionen am Telefon waren dabei. Hinzu kamen digitale Formate wie ein interaktives Online-Magazin und eine OnlineInszenierung von Goethes ‚Die Leiden des jungen Werthers‘ mit ‚screen capturing‘ und Livestream. Beim Projekt ‚Dis1,5mTanz‘ haben sozial benachteiligte Menschen mit oder ohne körperliche oder psychische Beeinträchtigung die Distanz durch Performance erforscht. Sie planen auch eine Fotoausstellung der künstlerischen Abstandskostüme und der Geh- und Bewegungshilfen, die sie für das Projekt gefertigt haben.

Außerdem gab es Plakat-Poesie für alle: Sechs Autoren und utorinnen der Jugend-Schreibwerkstatt des Literaturhauses und zwölf Illustratoren und Illustratorinnen des Illu-Vereins haben 15 leerstehende Litfaßsäulen mit großformatigen Plakaten rund um die Themen Nachhaltigkeit und Solidarität gefüllt.

Raus aus der Warteschlange, rein ins Theater, heißt es beim ‚Kleinst Kunst Theater‘. Hier tauchen Wartende einzeln für drei Minuten in ein Mini-Universum von tanzenden Nägeln, Hämmern und Schrauben ein. Ihren Warteplatz übernimmt solange eine Holzfigur.

Eine Liste aller geförderten Projekte gibt es auf der Internetseite des Kulturamts ...
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Matthias Robert
 
Buchtipp: Matthias Robert "Reizdarm lindern für dummies"
Endlich Ruhe in Magen und Darm

Peinlich, unangenehm, schmerzhaft: Jeder fünfte Deutsche leidet gelegentlich bis dauerhaft unter Reizdarmbeschwerden. Dr. Matthias Robert, Facharzt für innere Medizin und Ernährungsmediziner, entführt mit dem Ratgeber „Reizdarmbeschwerden lindern für Dummies“ seine Leser auf eine unterhaltsame und lehrreiche Reise durch unser Verdauungssystem. Er erklärt wissenschaftlich fundiert, aber dennoch leicht verständlich, was sich hinter dem Reizdarmsyndrom verbirgt, welche Untersuchungen zur richtigen Diagnose führen und wie man den Alltag mit Reizdarm bewältigt.

Bauch und Hirn gehen beim Reizdarm eine enge Symbiose ein, Psyche und Stress spielen hier eine große Rolle. Neben medikamentösen klassischen Therapien liegt ein Schwerpunkt des Buches daher auf einer ganzen Reihe von Möglichkeiten, wie man die eigenen Beschwerden lindern kann: Ernährungsumstellung und Entspannung, Medikamente und alternative Heilmethoden.

Damit endlich Ruhe im Bauch einkehrt, bietet dieses Buch einen umfangreichen Abschnitt zum Thema Leben und Arbeiten mit Reizdarm. Es hilft, kritische Situationen zu bewältigen und nimmt Ängste vor dem ein oder anderen „Pups“ oder (vermeintlich) peinlichen Situationen in Partnerschaft, Privatleben und Beruf. Auch damit ist „Reizdarmbeschwerden lindern für Dummies“ ein wertvoller Begleiter im Alltag und hilft, Auslöser für Beschwerden zu vermeiden. Ein Rundum-Sorglos-Paket also und eine wichtige Informationsquelle für alle Betroffenen.

Verlag Wiley 2020, 344 Seiten, € 17,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71604-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 20. Juli bis 26. Juli
Augustinermuseum

Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Orgelmusik im Augustinermuseum
David Kiefer von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Samstag, 25. Juli, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 23. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Führung – 900 Jahre Leben in der Stadt
Eine Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ findet am Sonntag, 26. Juli, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Besucherinnen und Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in die Stadtgeschichtsforschung vom Zeitpunkt der Verleihung des Marktrechts bis in die Neuzeit. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 23. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung – Freiburgs erster Fotograf
Eine Führung durch die Ausstellung „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“ findet am Samstag, 25. Juli, um 10.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 23. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung – Unterwegs auf römischen Sohlen
„Unterwegs auf römischen Sohlen“ ist das Thema einer Führung am Sonntag, 26. Juli, um 10.30 Uhr durch die Ausstellung „Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 23. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung – Priska von Martin
Eine Führung durch die Ausstellung „Priska von Martin“ findet am Sonntag, 26. Juli, um zehn Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 23. Juli, 15 Uhr erforderlich.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Künstlergespräch in der Ausstellung
Agnes Märkel, Letzte Ressourcen (2015) (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020
 
Karlsruhe: Künstlergespräch in der Ausstellung "(Un)endliche Ressourcen?"
Christina Korzen spricht mit Agnes Märkel über Kunst und Ökologie

Für Mittwoch, 22. Juli, um 18 Uhr lädt die Städtische Galerie Karlsruhe zu einem Gespräch in der Ausstellung "(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980" ein. Die Kuratorin Christina Korzen spricht mit der Künstlerin Agnes Märkel, Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, über die Thematik dieser Schau und ihr darin präsentiertes Werk "Letzte Ressourcen" aus dem Jahr 2015. Dabei handelt es sich um eine fünfteilige, großformatige Serie aus Fotocollagen und Pastellmalerei, in der viele aktuelle Debatten wie Rohstoffverbrauch und Klimawandel, aber auch endzeitliche Szenarien anklingen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Bis 21. Juli sollten Anmeldungen per Telefon 0721/133-4401 oder Mail an staedtische-galerie@karlsruhe.de vorliegen.

zum Bild oben:
Agnes Märkel, Letzte Ressourcen, 2015, Detail aus einer 5-teiligen Serie, Städtische Galerie Karlsruhe
Copyright: VG Bild-Kunst Bonn 2020
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Karlsruhe: Onlinevortrag zu Sexualität und Älterwerden
Dr. Anne Rudigier und Joachim Sailer referieren am 23. Juli / Anonyme Teilnahme möglich

Sexualität gehört zum Menschsein. Sie kann sich in jeder Lebensphase und mit Lebensumständen verändern. Und auch mit dem Alter. Die Sexualität alternder Menschen wird in einer auf "ewige Jugend" eingestellten Gesellschaft noch immer tabuisiert. Dies wollen die Frauenärztin Dr. Anne Rudigier und der Sozialpädagoge Joachim Sailer von Pro Familia Karlsruhe am Donnerstag, 23. Juli, um 17 Uhr bei einem Online-Vortrag ändern.

Eine Anmeldung ist unter www.karlsruhe.de/senioren möglich. Wer will, kann auch anonym mit einem fiktiven Namen an der Veranstaltung teilnehmen, Fragen können schriftlich im Chat gestellt werden.

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben…“ als Kooperationsveranstaltung von Stadtbibliothek, Seniorenbüro und Pflegestützpunkt statt. Die Reihe wird nach der Sommerpause im Herbst online fortgesetzt.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Die letzten Paradiese - Edition Alexander von Humboldt 2021
 
Kalendertipp: Die letzten Paradiese - Edition Alexander von Humboldt 2021
Wandkalender

Es gibt sie noch, die letzten Paradiese unserer Erde. Dieser spektakuläre Editionskalender nimmt uns mit auf eine Reise u. a. nach Argentinien, Hawaii, Indonesien und Tasmanien, in unberührte Landschaften von atemberaubender Schönheit. Ein Meisterwerk internationaler Fotografie aus der Alexander von Humboldt-Reihe.

HEYE Kalender, Format 78.00 x 58.00 cm, Spiralbindung, € 49,00
ISBN: 978-3-8401-7799-6
 
 

Sonstiges 
 
 
MUSIKTHEATER: DIE SIEBEN TODSÜNDEN
Ballett mit Gesang von Kurt Weill // Text von Bertolt Brecht
Uraufführung der Fassung für 15 Spieler von HK Gruber/Christian Muthspiel

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MOTHERLAND
Kata Wéber // Uraufführung
Regie: Kornél Mundruczó

Donnerstag, 16. Juli 2020 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Um Geld für ein kleines Eigenheim am Mississippi zu verdienen, werden die Schwestern Anna I und Anna II aus den Südstaaten von ihrer Familie auf eine siebenjährige Reise durch sieben US-amerikanische Städte geschickt. „Die eine der beiden Annas ist die Managerin, die andere die Künstlerin; die eine (Anna I) ist die Verkäuferin, die andere (Anna II) ist die Ware“, erläutert Bertolt Brecht zu Beginn seines Librettos. Während die Künstlerin Anna II anfangs noch auf ein Leben beharrt, das menschliche Eigenschaften und Anwandlungen wie Faulheit, Lust, Stolz oder Zorn erlaubt, treibt ihr anderes Ich, Anna I, sie zu immer mehr Selbstoptimierung und Anpassung an die Gesetze des Marktes.

Kurt Weill komponierte DIE SIEBEN TODSÜNDEN im Pariser Exil, wohin er nach der Machtübernehme der Nationalsozialisten geflohen war. Ein letztes Mal tat er sich mit Bertolt Brecht zusammen, mit dem er bahnbrechende Musiktheaterwerke wie MAHAGONNY und DIE DREIGROSCHENOPER kreiert hatte. Am 7. Juni 1933 erlebten DIE SIEBEN TODSÜNDEN im Pariser Théâtre des Champs-Élsysées in deutscher Sprache ihre Uraufführung.

Kornél Mundruczó gehört sowohl als Film- wie auch als Opern- und Schauspielregisseur zu den aufregendsten Künstlern Europas. Die Produktionen seines ungarischen Proton Theatre sind auf den Theaterfestivals in Avignon, Salzburg, Brüssel, Adelaide, Seoul oder bei der RuhrTriennale zu sehen, während Mundruczós Spielfilme wie DELTA (2008) oder UNDERDOG (2014) z. B. in Cannes mehrfach ausgezeichnet wurden. Für seine Inszenierung IMITATION OF LIFE war er 2017 für den Deutschen Theaterpreis Der Faust nominiert. Als Musiktheaterregisseur debütierte Mundruczó 2014 an der Vlaamse Opera Antwerpen mit einer zugleich politischen, sinnlichen wie intelligenten Verknüpfung aus Bartóks HERZOG BLAUBARTS BURG und Schuberts WINTERREISE.

Seine Inszenierung der SIEBEN TODSÜNDEN kombiniert Mundruczó mit dem Schauspiel MOTHERLAND der Autorin Kata Wéber, mit der er kontinuierlich zusammenarbeitet. Diese Uraufführung greift Weills und Brechts Thema der kapitalistischen Ausbeutung und Machtausübung innerhalb von Familien auf und führt es in unsere Gegenwart: Eine Mutter trainiert ihre kleine Tochter für eine Schönheitskonkurrenz und schreckt selbst vor drastischen Maßnahmen nicht zurück …

Musikalische Leitung Ektoras Tartanis Regie, Konzept Kornél Mundruczó Adaption Kata Wéber Bühne Márton Ágh, Kornél Mundruczó Kostüme Pia Salecker Musik MOTHERLAND Asher Goldschmidt Dramaturgie Soma Boronkay, Rüdiger Bering

Mit Nora Buzalka, John Carpenter, Roberto Gionfriddo, Jin Seok Lee, Junbum Lee, Inga Schäfer u. a. sowie dem Philharmonischen Orchester Freiburg
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Sturmhöhe (2/2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Emily Brontë
Aus dem Englischen von Gisela Etzel
Mit: Bibiana Beglau, Alexander Fehling, Franziska Wulf u. v. a.
Musik: Anne Clark und Murat Parlak
Hörspielbearbeitung und Regie: Kai Grehn
(Produktion: NDR/SWR 2012)

Der alte Earnshaw, Besitzer des Anwesens "Wuthering Heights", "Sturmhöhe", hatte Heathcliff im Alter von sechs Jahren als Findelkind aufgenommen und zusammen mit seinen eigenen Kindern Hindley und Catherine aufgezogen. Hindley hasst seinen Adoptivbruder, quält und misshandelt ihn, während Catherine und der einzelgängerische, leidenschaftliche Heathcliff unzertrennlich sind. Doch als Catherine um des gesellschaftlichen Aufstiegs willen Edgar Linton heiratet, den Sohn des benachbarten Gutsbesitzers, verfolgt Heathcliff sie und ihre Familien mit seinem zerstörerischen Hass bis in den Tod.

Sonntag, 19. Juli 2020, 18:20 Uhr, ca. 95´00 Min.
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Kathrin Passig und  Aleks Scholz
 
Hörbuchtipp: Kathrin Passig und Aleks Scholz "Handbuch für Zeitreisende"
Von den Dinosauriern bis zum Fall der Mauer

„Die Gegenwart ist die beste, die wir vorfinden können. Das weiß neben Schopenhauer auch ich mittlerweile und deswegen gilt es, die Gegenwart zu einer wunderbaren Zukunft zu machen und die Vergangenheit als mahnendes, vielleicht auch amüsantes Gewesenes zu akzeptieren.“ Sprecher Matthias Matschke

Reisen ist in diesem Jahr gar nicht so einfach wie wir das gewohnt sind. Doch Reisen im Kopf, mit einem Hörbuch als Kompass und Reiseführer, das geht – und das sogar in die Vergangenheit, wie das Handbuch für Zeitreisende von Kathrin Passig und Aleks Scholz eindrücklich beweist!

Erfahren Sie unter anderem, warum man seine Mittelalterreise in Island verbringen sollte, weshalb gerade das Pleistozän eine Fülle an Outdooraktivitäten bietet und wieso die am stärksten nachgefragte Reise zu den Dinosauriern gleichzeitig auch die unbefriedigendste ist.

Begeben Sie sich mit Sprecher Matthias Matschke auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit. Die Autoren beantworten ebenso geistreich wie kompetent die drängendsten Fragen von Zeitreisenden. Was ist möglich und was nicht, wie verhält man sich in einer anderen Zeit und vor allem: Was soll man anziehen?

Die Autorin Kathrin Passig lebt in Berlin von Sachbüchern, Essays, Vorträgen und ihrem automatischen T-Shirt-Generator »zufallsshirt.de«. 2006 gewann sie mit ihrem literarischen Debüt »Sie befinden sich hier« den Ingeborg-Bachmann-Preis, im Herbst 2016 den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Bei Rowohlt Berlin liegen von ihr u.a. vor »Das Lexikon des Unwissens« (mit Aleks Scholz), »Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin« (mit Sascha Lobo), »Verirren. Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene« (mit Aleks Scholz) und »Internet. Segen oder Fluch« (mit Sascha Lobo).

Der Coautor Alex Scholz lebt in Schottland, er ist von Beruf Astronom und spezialisiert auf braune Zwerge. Nach Promotion 2004 und zwei Jahren Forschung in Toronto arbeitet er seit Anfang 2007 als „SUPA Advanced Fellow in Astrobiology“ an der Universität von St. Andrews in Schottland. Er schrieb unter anderem für den »Merkur«, die »Süddeutsche Zeitung«, »Spiegel Online«, die »Zeit«, das »Terra Mater Magazin«, die »taz«, den »Standard« und »Unofficial Britain«. Bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur gewann er 2010 mit seinem Text »Google Earth« den Ernst-Willner-Preis.

Der Sprecher Matthias Matschke studierte an der Hochschule der Künste in Berlin. Es folgen Engagements an der Volksbühne Berlin, der Schaubühne am Lehniner Platz, an den Schauspielhäusern Hamburg und Zürich. Seit 2011 spielt er am Wiener Burgtheater. Er war festes Ensemblemitglied in »Ladykracher«, in »Sketch History« und in der Comedy-Serie »Pastewka« und tritt regelmäßig in der »heute show« auf. Neben etlichen Kinofilmen übernimmt Matschke auch immer wieder Hauptrollen in Fernsehproduktionen, so auch in dem viel beachteten Fernsehfilm "Südstadt" oder als "Professor T." in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie. 2017 erhielt er den Deutschen Comedypreis, 2020 den Deutschen Hörbuchpreis.

Hörverlag 2020, 2 CDs, Laufzeit: 2h 36min, € 20,00 (D), 20,60 (A) / SFr 28,90
ISBN: 978-3-8445-4053-6
 
 

Buchtipps 
 
 
Museum Brandhorst: „Forever Young“ – Noch bis 19. Juli
München, 10. Juli 2020 - Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums zeigt das Museum Brandhorst seit Mai letzten Jahres seine Jubiläumsausstellung. Ausschließlich mit Werken der eigenen Sammlung bestückt, gibt die Schau Einblicke in zeitgenössische Kunst seit den 1960er-Jahren. Wer die umfangreiche Schau mit über 250 Arbeiten von mehr als 44 Künstlerinnen und Künstlern in München noch (einmal) besuchen möchte, hat bis einschließlich Sonntag, 19. Juli 2020 Gelegenheit dazu. Parallel gibt es in der Ausstellungsreihe „Spot On“ Künstlerbücher von Ed Ruscha, Andy Warhol und anderen zu sehen. Highlights aus der Sammlung werden ab dem 22. Oktober 2020 im Neuen Museum in Nürnberg gezeigt.

Seit dem 24. Mai 2019 feiert das Museum Brandhorst seinen zehnten Geburtstag. Dies ist der Anlass für eine Werkschau aus den Sammlungsbeständen. „Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst“ spannt einen Bogen von den frühen 1960er-Jahren bis in die aktuelle Kunstproduktion. Neben bekannten und beliebten Höhepunkten sind zahlreiche Neuerwerbungen zu sehen, die seit 2009 in die Sammlung Brandhorst aufgenommen wurden und nun erstmals im Museum präsentiert werden.

Die Ausstellung umfasst über 250 Werke von mehr als 44 Künstlerinnen und Künstlern und hat drei Schwerpunkte, die für sich stehen können und doch aufeinander Bezug nehmen:

Das erste Narrativ im Erdgeschoss des Museums widmet sich der Pop-Art, durch die sich die Kunst in den 1960er-Jahren der Alltags- und Populärkultur öffnete. Der Fokus liegt dabei auf ihrer oft übersehenen politischen Dimension.

Ein zweiter Strang konzentriert sich im großen Saal des Untergeschosses auf das brisante Thema der Subjektivität in der Gegenwart und damit auf die Frage, wie der Kapitalismus Identitäten prägt.

Die dritte Sektion wendet sich in den Kabinetten des Untergeschosses einem der Kernthemen des Museums Brandhorst zu: der zeitgenössischen Malerei und der Fragestellung, wie sich diese althergebrachte Kunstgattung durch die Digitalisierung, neue Technologien und mediale Verbreitung immer wieder erneuert.

Anlässlich des Jubiläums ist Twomblys Rosensaal wieder in seiner ursprünglichen, vom Künstler konzipierten Form zu sehen. Neben dem dauerhaft installierten „Lepanto“-Zyklus (2001) und zahlreichen Werken aus der 60-jährigen Karriere des Künstlers zeigt das Museum im Obergeschoss eine prominente Neuerwerbung aus Twomblys letzter, farbintensiver Werkserie „Camino Real“ (2011).

Ausstellungsreihe „Spot On“ – Bücher in der Sammlung Brandhorst
Unter dem Titel „Spot On“ werden in zwei Räumen im Erdgeschoss sowie in den Medienräumen im Untergeschoss jüngst erworbene Werkblöcke von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Noch bis 20. September 2020 werden im Erdgeschoss Bücher aus der Sammlung Brandhorst gezeigt. In der Ausstellung sind zentrale Neuerwerbungen der letzten Jahre zu sehen, u.a. von Jacqueline Humphries, Arthur Jafa, Andy Warhol und Ed Ruscha.

„Bücher sind Behältnisse für Information, Prosa und Poesie, sie sind Fetischobjekte und Mittel zur Kommunikation und repräsentieren wie kein anderes Medium die Demokratisierung von Wissen. Ihre kulturelle, soziale sowie historische Bedeutung hat auch im digitalen Zeitalter nicht an Strahlkraft verloren und erklärt die anhaltende Auseinandersetzung von Künstlerinnen und Künstlern mit dem Objekt und der Idee „Buch“, so Patrizia Dander und Monika Beyer-Wermuth, Kuratorinnen des laufenden „Spot On“.

Ausblick: Highlights der Sammlung Brandhorst werden ab Herbst 2020 in Nürnberg gezeigt.
Ab dem 22. Oktober 2020 werden die Highlights der Sammlung Brandhorst nicht nur in München, sondern auch im Neuen Museum in Nürnberg prominent zu sehen sein. Somit wird die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst auch andernorts erlebbar.

Museum Brandhorst
Das Museum Brandhorst widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Seit seiner Eröffnung 2009 hat sich das Haus als einer der zentralen Orte für Gegenwartskunst in Deutschland etabliert. Hinter der spektakulären Fassade aus 36.000 Keramikstäben erleben Besucherinnen und Besucher aus aller Welt Spitzenwerke der Kunst von den 1960er-Jahren bis heute. Das Museum beherbergt die mit Abstand größte Sammlung von Werken Andy Warhols in Europa. Weltweit einzigartig ist auch der Schwerpunkt auf dem Schaffen von Cy Twombly. Sein monumentaler „Lepanto“-Zyklus (2001) wird dauerhaft in einem Saal präsentiert, der eigens nach den Wünschen des Künstlers gestaltet wurde.

Öffnungszeiten: Täglich außer Montag: 10:00 - 18:00 Uhr, Donnerstag: 10:00 - 20:00 Uhr
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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