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Samstag, 30. August 2025
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
Doku-Podcast
Podcast Host Alice Loxton © Rankin
 
Doku-Podcast "MONET - Zeiten des Umbruchs" nun auch auf Englisch verfügbar
Potsdam, August 2025 – Mehr als 150 Jahre nach Entstehung des Impressionismus faszinieren die lichtdurchfluteten Meisterwerke seiner Künstlerinnen und Künstler noch immer Menschen weltweit. Der Doku-Podcast "MONET – Century of Change", der in seiner deutschsprachigen Version" MONET – Zeiten des Umbruchs" bereits über 110.000 Hörerinnen und Hörer begeistert hat, widmet sich nun auch in einer englischsprachigen Version dem Leben Claude Monets (1840–1926), einem der bedeutendsten Vertreter der Kunstrichtung.

In sechs Episoden zeichnet der Podcast Monets Werdegang nach: vom rebellischen jugendlichen Karikaturisten zu einem der einflussreichsten Maler der Moderne. Moderiert wird MONET – Century of Change von der britischen Historikerin, Autorin und Moderatorin Alice Loxton, deren lebhafte Erzählweise die Zuhörer in Monets Welt eintauchen lässt. Der britische Schauspieler James d’Arcy (Dunkirk, Oppenheimer, Cloud Atlas, Homeland, Agent Carter), leiht Claude Monet seine Stimme und verleiht dem Künstler eine eindringliche Präsenz. In einer dichten Collage aus Hörspielelementen und Interviews mit internationalen Monet-Forscherinnen und -Forschern wird Monets emotionale und geistige Welt erlebbar: sein familiäres und künstlerisches Netzwerk sowie die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit, geprägt von Industrialisierung, Krieg, Exil und einem tiefgreifenden kulturellen Wandel. Die ersten vier Episoden sind auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar, zwei weitere folgen in den nächsten beiden Wochen. Produziert wurde der Podcast – wie auch die deutschsprachige Version – von Studio Jot, Berlin, und dem Museum Barberini, Potsdam, das die größte Monet-Sammlung Europas außerhalb von Paris beherbergt.

„Monets Gemälde sind voller Bewegung, Gefühl und unzähliger Nuancen“, sagt Alice Loxton, Moderatorin des Podcasts. „Es war eine aufregende Erfahrung, diese Welt durch einen Podcast erlebbar zu machen. Ich hoffe, die Hörer:innen werden dadurch inspiriert, Monets Kunst mit neuen Augen zu betrachten.“

„Claude Monets Werke berühren auch heute noch Menschen auf der ganzen Welt“, sagt Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini. „Als Zentrum für impressionistische Landschaftsmalerei ist es uns ein Anliegen, das revolutionäre Erbe dieser Künstler:innen auf vielfältige Weise zu vermitteln. Der Podcast eröffnet einen völlig neuen Zugang zur Kunst – ob unterwegs, beim Kochen oder entspannt auf dem Sofa.“

Über die Beteiligten

Die britische Historikerin, Autorin und Moderatorin Alice Loxton ist bekannt dafür, Geschichte auf zugängliche Weise einem breiten Publikum näherzubringen. Sie arbeitete bereits mit BBC News, BBC Radio London, Meta, Sky Arts, Channel 5, Channel 4, Times Radio, Christie’s, Sotheby’s, The National Gallery, The National Trust, History Hit sowie 10 Downing Street zusammen. Ihr erstes Sachbuch UPROAR!, erschienen 2023, erhielt hervorragende Kritiken in The Times, The New Statesman, London Review of Books und The Spectator. Ihr zweites Buch Eighteen (2024) war ein Sunday Times-Bestseller. Ihr neues Werk ELEANOR: A 200 MILE WALK IN SEARCH OF ENGLAND’S LOST QUEEN erscheint im November 2025.

Der englische Schauspieler und Regisseur James D’Arcy ist bekannt für seine Rolle als Edwin Jarvis im Marvel-Universum (Agent Carter, Avengers: Endgame), weitere Rollen spielte er u.a. in den Serien Broadchurch und Homeland sowie in Christopher Nolans Filmen Dunkirk und Oppenheimer. 2020 schrieb und inszenierte er den Film Made in Italy.

MONET – Century of Change

Mit:
• Alice Loxton, Moderatorin
• James d’Arcy, Stimme von Claude Monet
• Felicitas Klein, Restauratorin, Berlin
• Felix Krämer, Direktor, Museum Kunstpalast, Düsseldorf
• Marianne Mathieu, Monet-Expertin und Kunsthistorikerin, Paris
• Lionel Pissarro, Kunsthändler und Urenkel von Camille Pissarro, Paris
• Richard Thompson, Kunsthistoriker, Edinburgh
• Paul Hayes Tucker, Monet-Experte, Kunsthistoriker und Kurator, New York
• Jakob Vogel, Historiker, Sciences Po Universität, Paris
• Ortrud Westheider, Direktorin, Museum Barberini, Potsdam

Wissenschaftliche Beratung:
• Ortrud Westheider, Direktorin, Museum Barberini
• Daniel Zamani, Künstlerischer Direktor, Museum Frieder Burda, Baden-Baden; ehemaliger Kurator und Sammlungsleiter, Museum Barberini
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Die Geschichte der Charité von 1710 bis zum Mauerbau
Geländeführung

1710 als Pesthaus erbaut, hat sich die Charité zu einem Universitätskrankenhaus mit internationalem Ruf weiterentwickelt. Entdecken Sie am 16.08.2025 um 15 Uhr in einer einstündigen Führung das historische Gelände der Charité und erfahren Sie spannende Geschichten und Anekdoten über das älteste Krankenhaus Berlins. Auf der Suche nach Spuren des stetigen Wandels lernen Sie verschiedene bedeutsame Persönlichkeiten der Berliner Medizingeschichte wie Rudolf Virchow, Rahel Hirsch oder Ferdinand Sauerbruch kennen.
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Bibliotheken 
 
Lesespaß im Jubi Sommer Club
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Lesespaß im Jubi Sommer Club
Auch in diesem Sommer lädt die Kinder- und Jugendbibliothek Karlsruhe wieder zum beliebten Jubi Sommer Club ein. Bis zum 3. September 2025 können Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter mit einem persönlichen Lesepass spannende Bingo-Aufgaben lösen und dabei ihrer Leselust freien Lauf lassen.

Der Lesepass ist ab sofort an der Auskunft der Kinder- und Jugendbibliothek erhältlich und dient nicht nur als Übersicht, sondern auch als Sammelplatz für Stempel, die für jedes gelesene Buch vergeben werden. Ziel ist es, spielerisch zum Lesen zu motivieren und Lesekompetenz zu fördern.

Zum Abschluss des Aktionszeitraums findet am Mittwoch, 24. September, um 16:30 Uhr eine feierliche Preisverlosung in der Kinder- und Jugendbibliothek statt. Alle Teilnehmenden, die persönlich anwesend sind und sich im Vorfeld unter jugendbibliothek(at)kultur.karsruhe.de oder telefonisch unter 0721 133-4262 angemeldet haben, nehmen an der Verlosung teil. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise – ein zusätzlicher Anreiz, die Sommerferien lesend zu verbringen.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Ausgehöhlt
Von Dirk Laucke
Mit Maike Knirsch, Katja Bürkle, Johannes Kienast u. v. a.
Regie: Anne Osterloh
(Produktion: MDR 2025)

Vor 6 Jahren wurde in einem stillgelegten Bergwerksschacht ein toter Asylbewerber gefunden. Bevor der Fall in den Archiven verschwindet, schickt Gesche Kraus vom LKA die junge Polizistin Nancy Ritter als Verdeckte Ermittlerin in das Bergwerksstädtchen. Nancy ahnt nicht, dass Kraus mit dem Fall mehr zu tun hat, als ihr lieb ist …
Dirk Laucke, 1982 in Schkeuditz geboren, schreibt für Theater, Film und Hörspiel. Nach "Erster Angriff" (2020), "Schlachten und Zerlegen" (2021), "Ramsch" (2022), "Auserwählt" (2023) und "Lädiert" (2024) ist "Ausgehöhlt" sein sechster ARD Radio Tatort für den MDR.

Samstag, 16. August 2025, 19:04 Uhr
SWR Kultur, Krimi - ARD Radio Tatort
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
„Bücher können feiern“
Bianca Iosivoni (c) Michael Bader
 
„Bücher können feiern“
Die Stuttgarter Buchwochen sind ein Lesefest der Generationen

Die Stuttgarter Buchwochen laden zum 75. Jubiläum vom 13. bis 30. November 2025 ins Haus der Wirtschaft ein. Rund 150 deutschsprachige Verlage präsentieren auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche mehr als 7.500 Bücher. Ergänzt wird die Buchmesse durch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit über 60 Lesungen, Gesprächen und Workshops. Zahlreiche Empfehlungslisten, Thementische und Buchempfehlungen bieten Inspiration und Geschenktipps für den Buchkauf direkt vor Ort.

Anlässlich der Eröffnung der Buchwochen am 12.11. spricht Ilija Trojanow mit Nele Holdack (Herausgeberin der Anderen Bibliothek) über „Literatur und Macht“. Zuvor überbringen Staatssekretär Dr. Patrick Rapp (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus), Bürgermeisterin Isabel Fezer (Referat Jugend und Bildung) und der Börsenverein-Vorsitzende Thomas Lindemann ihre Geburtstagsglückwünsche zum 75. Jubiläum. Im Anschluss laden die Buchwochen zum traditionellen Empfang mit Verleger*innen, Buchhändler*innen und Bücherfans aus Kultur und Politik ein. Die Eröffnung wird großzügig unterstützt von der Holtzbrinck Publishing Group und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Krimi, Ratgeber, Politik und Literatur: Prominente Stimmen, große Geschichten

Den Auftakt des Veranstaltungsprogramms macht Bestsellerautor Lutz Geißler am 15.11. mit Expertentipps zum Brotbacken im Gespräch mit Petra Klein (SWR). Am 16.11. steht die Live-Aufzeichnung des NDR-Podcasts eat.READ.sleep. mit Katharina Mahrenholtz und Daniel Kaiser auf dem Programm. Am 17.11. liest Klaus-Peter Wolf, der an diesem Abend mit dem media control Award ausgezeichnet wird. Spannung verspricht das Gespräch zwischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Jagoda Marinić über die Bücher, die ihn prägten, sowie die Lesungen der Bestseller-Autor*innen Giulia Enders („Organisch“), Carsten Henn („Sonnenaufgang Nr. 5“), Caroline Wahl („Die Assistentin“) und Pater Anselm Grün („Einfach leben“). Mit Ruth Shaw aus Neuseeland („Drei kleine Buchläden am anderen Ende der Welt“) ist auch eine international bekannte Autorin vertreten.

Romantasy, New Adult & BookTok: Junge Formate im Fokus

Neben etablierten Formaten greifen die Stuttgarter Buchwochen auch neue Lese- und Buchtrends auf: Erstmals gibt es einen Silent Reading-Abend im „Café Blattgold“, dem Lesecafé der Buchwochen, sowie den Romantasy-Tag am 14.11. mit dem Workshop „Painted Edges“ und einer Talk-Runde und Signierstunde mit Ava Reed, Marie Niehoff und Julia Kuhn, moderiert von Sarah Grund vom beliebten „ausgelesen“-Podcast.

Am 21.11. rückt der New Adult-Abend ein weiteres Genre in den Fokus, das besonders junge Leser*innen begeistert. In einem von Nina Wolf (SWR) moderierten Podiumsgespräch diskutieren Carolin Wahl (Autorin), Elena Hein (Lektorin) und Leserin Antonia Braun über den Einfluss und die Zukunft des Genres, danach treffen sich die Autorinnen Carolin Wahl, Inka Lindberg, Bianca Iosivoni und Kim Leopold zum New-Adult-Talk, moderiert von BookToker Thomas Sachsenmaier (@thomas_bookclub und SWR DASDING). Anschließend: Signieren, Selfies und Begegnungen.

Die Buchwochen bieten zudem eine Vielzahl an Workshops: Es gibt einen Hip-Hop- und Songwriting-Workshop mit Musiker Rudy Dioubate, einen Comic-Workshop mit Illustratorin Sarah Chand und als Lyrik-Highlight einen Workshop zur Instagram-Poesie mit der renommierten Autorin und Literaturvermittlerin Carolin Callies.

Buchlieblinge und Lesetipps: von Profis empfohlen

Wer Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen sucht, ist auf den Buchwochen genau richtig: Literaturkritiker Denis Scheck präsentiert am 26.11. gewohnt scharfzüngig seine Weihnachtsempfehlungen 2025. Wenn Florian Valerius (@literarischernerd) mit der Buchhändlerin Susanne Link Büchertipps austauscht, wird es ebenfalls unterhaltsam – ob sie sich einig sind oder nicht.

Erstmals wird die Literatursendung zur SWR-Bestenliste auf den Buchwochen aufgezeichnet: die Jurymitglieder Shirin Sojitrawalla, Helmut Böttiger und Klaus Nüchtern diskutieren am 25.11. vier Bücher von der aktuellen Bestenliste des Monats Dezember, moderiert von Carsten Otte.

Auch die Stuttgarter Bücherrunde aus Buchhändler*innen und Bibliothekar*innen gibt unter der Moderation von Literaturkritiker und Podcaster Wolfgang Tischer (literaturcafe.de) Lektüre-Anregungen und Geschenktipps.

Familienzeit: Pippi Langstrumpf, Spiele-Nachmittag & Weihnachtssingen

Für die jüngsten Leser*innen gibt es ebenfalls zahlreiche Programmpunkte: Am 16.11. feiert Pippi Langstrumpf Geburtstag – mit Bastelaktion, Bilderbuchlesung, Kinderschminken und Quiz. Eine tiptoi®-Rallye führt die Kinder am 23.11. mit einer Rätseljagd durch die Ausstellung.

Der Familiensonntag am 1. Advent, dem 30.11., steht ganz im Zeichen von Weihnachten: Mit Bastelwerkstatt, Puppentheater und der beliebten Kinderbücher-Tombola unterm Weihnachtsbaum. Beim Spielenachmittag mit Spiele-Erklärer*innen können die neusten Spiele des KOSMOS Verlags ausprobiert werden. Zum Ausklang lädt Franziska de Gilde, Leiterin des Kinder- und Jugendchors am Stadttheater Gießen, zum gemeinsamen Adventssingen unterm Weihnachtsbaum ein.

Ein Fest zum Lesen für Klein und Groß

Auch in diesem Jahr führen Auszubildende der Schweitzer Fachinformation einen Buchverkauf in Kooperation mit dem Bietigheimer Buchhandelsgrossisten Umbreit durch. Buchhandlungen aus der Region Stuttgart sind Teil eines Werbekonzepts für die lokale Wirtschaft und zum Erhalt der kulturellen Vielfalt der Stadt.

Wie in den vergangenen Jahren steht auch der Aspekt der Leseförderung bei den Stuttgarter Buchwochen wieder im Fokus: Im Rahmen des kostenlosen Programms für Schüler*innen lesen zahlreiche renommierte Kinder- und Jugendbuchautor*innen wie zum Beispiel Markus Heitz oder Sina Flammang.

SWR Kultur als Medienpartner berichtet im Hörfunk, Online und TV über die größte Bücherschau Baden-Württembergs. Die Buchwochen werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg als Mitveranstalter großzügig unterstützt sowie von der Stadt Stuttgart gefördert.

Einige Highlights der Buchwochen – alle weiteren auf www.buchwochen.de:

12.11. Eröffnung: Ilija Trojanow im Gespräch über „Literatur und Macht – Worte gegen die Ohnmacht”
14.11. Themenabend Romantasy: Workshop „Painted Edges” und Ava Reed, Marie Niehoff und Julia Kuhn im Gespräch mit Sarah Grund
15.11. Gespräch: Lutz Geißler: „Selbst gutes Brot backen? – Einfache Grundregeln und praktische Tipps vom Brot-Experten“
16.11. Live-Podcast: NDR Kultur-Bücherpodcast „eat.READ.sleep.“
17.11. Lesung und Preisverleihung: media control Award an Klaus-Peter Wolf, Lesung aus „Der Weihnachtsmannkiller“
18.11. Ruth Shaw „Drei kleine Buchläden am Ende der Welt“
20.11. Lesung: Giulia Enders: „Organisch“
21.11. Themenabend New Adult: Podiumsdiskussion und Carolin Wahl, Inka Lindberg, Bianca Iosivoni und Kim Leopold im Gespräch mit Thomas Sachsenmaier
24.11. Gespräch: Pater Anselm Grün „Einfach Leben“
26.11. Denis Scheck: „Meine Lieblingsbücher ´25 – Weihnachtsempfehlungen“
27.11. „Die Kelten in Baden-Württemberg“: Archäologie, Geschichte und Fundstätten
28.11. Gespräch: Jagoda Marinić und Winfried Kretschmann: „Bücher, die mich prägten“
29.11. Lesung: Caroline Wahl: „Die Assistentin“
30.11. Familiensonntag mit Puppentheater, Basteln, Spielenachmittag und Adventssingen unterm Weihnachtsbaum

Tickets sind ab sofort erhältlich unter: www.reservix.de, der Ticket-Hotline 0761 88 84 99 99, oder in den Reservix-Vorverkaufsstellen. Ab 13.11. auch an der Buchwochen-Infotheke, Restbestände an der Abendkasse (ohne Gewähr).

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag geöffnet von 10.00 bis 19.30 Uhr, am Samstag und Sonntag von 11.00 bis 19.30 Uhr im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart.
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Führung: Koloniales Erbe an der Charité Berlin
In wissenschaftlichen Sammlungen der Charité befanden und befinden sich menschliche Gebeine aus kolonialen Gewalt- und Unrechtskontexten. Um welche Sammlungen handelt es sich? Wie geht die Charité damit um?

Judith Hahn, Historikerin, nimmt Sie am 13.08.2025 um 17:45 Uhr mit in die Dauerausstellung des BMM und in die Ausstellung des Projektes "Gedenkort.Charité" in der Psychiatrischen und Nervenklinik und thematisiert die Bedeutung wissenschaftlichen Sammelns, die Praktiken des Sammelns in der Kolonialzeit sowie die Ergebnisse und Grenzen der Provenienzforschung an der Charité. Zudem erhalten Sie einen Einblick in die Organisation von Rückgaben menschlicher Gebeine an Herkunftsgesellschaften weltweit.
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Drei Führungen durch die Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum
© Pfinzgaumuseum
 
Drei Führungen durch die Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum
Im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg in Durlach können Interessierte an Führungen durch die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner “ teilnehmen.

Führung am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr
Bei der Führung am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr können Interessierte Georg Hertweck auf einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum begleiten und dabei Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Durlacher Mopeds der 1950er- und 1960er-Jahre erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Telefonführung am Samstag, 16. August, um 13 Uhr
Bei der kostenlosen Telefonführung am Samstag, 16. August, um 13 Uhr dreht sich alles um die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum. Bei diesem barrierefreien Angebot können die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Eva Unterburg auf Entdeckungsreise durch die Ausstellungsräume gehen und dabei Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Durlacher Mopeds der 1950er- und 1960er-Jahre erfahren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 15. August unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721 133-4231 ist erforderlich.

Kuratorinnenführung am Sonntag, 24. August, um 15 Uhr
Bei der Kuratorinnenführung am Sonntag, 24. August, um 15 Uhr können Interessierte Dr. Christiane Sutter auf einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum begleiten und dabei Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Durlacher Mopeds der 1950er- und 1960er-Jahre erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Allgemeine Infromationen zur Ausstellung
Die Durlacher Firma Gritzner-Kayser verkaufte Nähmaschinen in über 80 Länder. Daneben produzierte der Hersteller auch Fahrräder mit Hilfsmotor, Mopeds und sogar Motorräder, insbesondere in den 1950er- und 1960er-Jahren. Diesem eher unbekannten Kapitel der Firmengeschichte widmet das Pfinzgaumuseum bis 18. Januar 2026 eine Sonderausstellung.

Originale Mopeds mit den Namen Brummi, Monza oder Milano zeigen ein vergangenes Kapitel der Verkehrsgeschichte, geprägt von der Zeit des Wirtschaftswunders mit zunehmender Reiselust. Die erschwinglichen, zuverlässigen Modelle boten zudem elegantes Design. Einzelne umgebaute Maschinen waren gar im Motorsport erfolgreich.

Historische Aufnahmen und Werbematerialien vermitteln spannende Einblicke in die Herstellung, die Produktpalette, den Vertrieb und die Nutzung der Mopeds. Fun Facts, ein Führerschein-Quiz und eine nostalgische Camping-Inszenierung laden ebenso in die Ausstellung ein.

zum Bild oben:
Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach
© Pfinzgaumuseum
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 12. bis 17. August
(Kalenderwoche 33)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Augustinerfreunde führen: Barockskulpturen aus dem Südwesten
Bei einer Führung am Sonntag, 17. August, um 11 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz stellt Hans-Ludwig Wagner vom Freundeskreis ausgewählte Barockskulpturen aus der ständigen Sammlung vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Alter!
Alter(n) ist relativ, auch in der Kunst: Bei einer Führung durch die Ausstellung „Alter! Grafik aus fünf Jahrhunderten“ am Samstag, 16. August, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34, stehen Darstellungen von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert im Mittelpunkt. Darunter befinden sich Grafiken von Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Käthe Kollwitz und Pablo Picasso. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibts im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Führung: Marta!
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Donnerstag, 14. August, um 18 Uhr zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ ein. Marta Kuhn-Weber (1903–1990) verband als künstlerische Grenzgängerin Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Poesie. Im Mittelpunkt stehen ihre einzigartigen Puppen, die gesellschaftliche Rollenbilder, Gender und Sexualität thematisieren: Sie zeigen Berühmtheiten wie Marylin Monroe, Mick Jagger oder Salvador Dalí. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Expertenführung mit Aperitif: Der Silberschatz aus dem Glottertal
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Mittwoch, 13. August, um 17.30 Uhr zu einer Expertenführung mit Aperitif ein. Thema ist der Silberschatz aus dem Glottertal. 700 Jahre lag der spektakuläre Münzfund in der Erde. Seine Entdeckung sorgte für großes Aufsehen und neue Erkenntnisse in der mittelalterlichen Münzkunde. Der Entdecker und Archäologe Andreas Haasis-Berner vom Landesamt für Denkmalpflege schildert die spannenden Fundumstände, den Wert und die Bedeutung des Schatzes. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung durch die Dauerausstellung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus, Rotteckring 14, am Sonntag, 17. August, von 10.30 bis 12 Uhr erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

Sonstiges 
 
Sommer-Programm im Kulturzentrum Orgelfabrik Durlach
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Sommer-Programm im Kulturzentrum Orgelfabrik Durlach
Das Kulturbüro Karlsruhe stellt das Programm der Orgelfabrik Durlach für das dritte Quartal 2025 vor. Die Sommermonate gehören traditionell dem Sommertheater – so auch in diesem Jahr. Mit einer neuen Inszenierung, zahlreichen Aufführungsterminen und der beliebten Mittwochsreihe lädt das „Theater in der Orgelfabrik“ wieder zu einem abwechslungsreichen Kulturerlebnis ein. Die Kabarettbühne macht Sommerpause – das Herbstprogramm ist aber bereits online verfügbar.

Sommertheaterstück
„Zauberhafte Aktenwelt“ heißt das diesjährige Sommertheaterstück des „Theater in der Orgelfabrik“. Seit 38 Jahren fester Bestandteil des Karlsruher Kultursommers, basiert die Uraufführung 2025 auf dem satirischen Roman Messieurs les ronds-de-cuir von Georges Courteline. Die Bearbeitung von Gabriele Michel und Franco Rosa führt das Publikum in eine groteske Bürokratie, in der sich Angestellte im Alltag zwischen nutzlosen Akten, absurden Zuständigkeiten und persönlichen Machtspielen verlieren – absurd, komisch und erschreckend vertraut zugleich.

Die Premiere findet am 9. August statt, weitere Vorstellungen folgen bis 19. September jeweils von Donnerstag bis Samstag um 20 Uhr. Neben der Hauptproduktion steht auch in diesem Jahr wieder an drei Abenden die bewährte Mittwochsreihe „In der Welt der Musik – Unwahrscheinliche Interviews“ auf dem Programm.

Programm bis Jahresende
Die Kabarettbühne ist ab dem 17. Oktober mit neuem Programm aus der Sommerpause zurück. Das Herbst- und Winterprogramm ist bereits online einsehbar. Im vierten Quartal folgen nach der Durlacher Filmwoche die beiden letzten Ausstellungen, die im Rahmen der Ausschreibung des Kulturbüros Karlsruhe gezeigt werden. Es folgen der Kunsthandwerkermarkt ARTvent#23 und die Winterausstellung des Vereines „Die Orgelfabrik – Kultur in Durlach e. V.“ Das Forum Freie Musik Karlsruhe setzt mit dem Konzert von Unfinished Business den Schlusspunkt der diesjährigen Veranstaltungen in der Halle.
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Ausstellung «Waldeslust»
Bewährte Klassiker und inspirierende Impulse im neuen Begleitprogramm

Begleitend zur bis am 5. April 2026 verlängerten Ausstellung «Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth» erkundet das Forum Würth Arlesheim das Thema Wald und seine Facetten auch im Begleitprogramm.

Den Auftakt ins neue Begleitprogramm bildet am letzten Augustwochenende ein dreitägiges kostenloses Programm anlässlich der Kunsttage Basel: Unter der Leitung von Susann Fey wird am 30. August mit «Mach Dich auf die Socken» gestartet. Dabei werden einfache Radiergummis als Druckstempel umfunktioniert, um Socken-Paare individuell zu bedrucken. Am Folgetag wird mit «Sparks» in Kurzführungen die aktuelle Ausstellung vertieft und Karten ausgehändigt mit denen der «Funke» in andere Institutionen der Kunsttage Basel überspringen kann, Gespräche oder Perspektivenwechsel möglich sind.

Nur eine Woche später startet das neue Angebot Kunst Zmorge und Kunst Zmittag in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Chez Würth. An insgesamt vier Terminen im September und Oktober werden Kunst und Kulinarik in Kombination angeboten. Der beliebte und inzwischen etablierte Kunst.Hand.Werk. Markt geht am 21. September in die siebte Runde. Handgefertigte Textil- und Papierarbeiten, Illustrationen, Keramiken oder Schmuck können an diesem Tag direkt von den freien Kunstschaffenden vor Ort erworben werden. Ein kostenloser Upcycling Workshop unter der Anleitung von Ursina Gloor, vom Verein Arlesheim Kreativ, sowie Snacks und Getränke, runden das Sonntagsangebot ab.

Vielfältige Schätze aus der Natur kommen beim Workshop «Kraft des Waldes» am 23. Oktober zum Einsatz. Nach einem inspirativen Impuls in der aktuellen Ausstellung «Waldeslust» werden im Workshop von Madeleine Michel persönliche Badezusätze sowie ein immunstärkendes Oxymel hergestellt. Kurz vor dem ersten Frost ist im Workshop Wald x Würth am 16. Oktober wieder handwerkliches Geschick gefragt. Aus ausrangierten Holzpaletten wird ein Futterhaus für Vögel gebaut, das mit nach Hause genommen werden darf. Wer schon immer einmal wissen wollte, was entsteht, wenn Natur sich selbst überlassen wird, hat am 13. November die Gelegenheit dazu. Gezeigt wird der Film «Der Wilde Wald» über das einzigartige Ökosystem des Nationalparks Bayrischer Wald – ein Ort, an dem seit rund fünfzig Jahren nicht mehr in die Natur eingegriffen wird.

Als Einstimmung in die bevorstehende Adventszeit und die dunkleren Tage des Jahres, kann auch in diesem Jahr am 26. und 27. November im Forum Würth Arlesheim ein eigener Adventskranz gebunden werden. In den beliebten Sonntagsateliers im August und September können Familien gemeinsam kreativ werden und in der Serie «Kunstmütze» alle Kinder ab sieben Jahren über einen längeren Zeitraum und regelmässig das Kunstatelier besuchen, um gemeinsam eine Geschichte zu erfinden und diese in einem Buch umzusetzen. Inspiration liefert ein Kunstwerk aus der aktuellen Ausstellung und dessen Technik.

Die Ausstellung «Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth» ist noch bis 5. April 2026 im Forum Würth Arlesheim zu sehen. An Aussagekraft und damit verbundener Deutungsvielfalt kann den Wald so leicht kein Sujet der Kunstgeschichte überbieten. Die Ausstellung im Forum Würth Arlesheim vereint rund 60 signifikante Werke der Sammlung Würth, von Alfred Sisley bis Anselm Kiefer. In wechselnden künstlerischen Positionen wird Einblick in die Faszination und Bedeutung des Waldes und der Bäume für den Menschen und die Bildende Kunst gegeben. Ein separater Walderlebnis-Raum mit sensorischen Impulsen und ein Audio-Waldspaziergang in das angrenzende Naturschutzgebiet Reinacher Heide schlagen zudem eine Brücke in die Umgebung und ermöglichen weitere individuelle Walderfahrungen direkt vor Ort.

«Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth».
Verlängert bis 5. April 2026
geöffnet Dienstag bis Sonntag 11–17 Uhr, Eintritt frei.
kunst.wuerth-ag.ch

Forum Würth Arlesheim
Das 2003 eröffnete Forum Würth Arlesheim zeigt wechselnde Ausstellungen, hauptsächlich mit Werken aus der über 20’000 Exponate umfassenden Sammlung Würth.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
Alle Aktivitäten des Forum Würth Arlesheim sind Projekte der Würth AG.
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Sonstiges 
 
Medienkunst im Stadtraum
© Stadt Karlsruhe, Kulturamt, UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe
 
Medienkunst im Stadtraum
Karlsruhe präsentiert „Media art is here“

Vom Donnerstag, 14. August, bis zum Sonntag, 14. September 2025, wird Karlsruhe wieder zur Plattform für zeitgenössische Medienkunst: Die "UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe" präsentiert die Ausstellung "Media art is here" und bringt zehn künstlerische Arbeiten direkt in den öffentlichen Raum. Auf Straßen, Plätzen und in Grünanlagen begegnen Besuchenden Werke internationaler und regionaler Künstler und Künstlerinnen. Ziel der kostenfrei zugänglichen Ausstellung ist es, Medienkunst für eine breite Öffentlichkeit unmittelbar erlebbar zu machen und den Austausch zwischen Kunst, Stadt und Gesellschaft zu fördern.

Niederschwellige Zugänglichkeit

„Mit ‚Media art is here‘ schaffen wir kulturelle Teilhabe im besten Sinne: Die Ausstellung bringt Medienkunst kostenfrei in den öffentlichen Raum und eröffnet allen Karlsruherinnen und Karlsruhern sowie unseren Gästen die Möglichkeit, diese ganz unmittelbar und ohne Hürden zu erleben. Gerade diese niederschwellige Zugänglichkeit ist für uns ein zentraler Baustein bürgerlicher Partizipation in unserer 'UNESCO Creative City of Media Arts'“, sagt der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Ergänzend zur Ausstellung werden erneut kostenfreie Fahrrad-Führungen angeboten, die vertiefende Einblicke in Hintergründe sowie technische und künstlerische Ansätze der Werke bieten. Die Führungen finden statt an den Donnerstagen, 28. August, 19 Uhr, 4. September,19 Uhr, und 11. September, 17 Uhr und dauern jeweils ungefähr 1,5 Stunden.

Gezeigt werden Arbeiten von Javier Argota Sánchez-Vaquerizo, Manfred Juretzko, Arturo Romero Carnicero, ato (Hannah Cooke, Jannik Lang und Norina Quinte), Jihye Jang, Benjamin Jantzen, Chiharu Koda, JeongHo Park, Sierk Schmalzriedt, Lehel Lajos, Daniela Vargas, Alessandro Lupi, Maxin10sity, Dennis Siering, Julijonas Urbonas.

Gemeinsames Zeichen für Medienkunst

Die Ausstellung wird vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem "ZKM | Zentrum für Kunst und Medien" sowie der "Karlsruhe Marketing und Event Gesellschaft (KME) realisiert und ist Teil der Veranstaltungsreihe „Kunst | Sommer | Technik“ des Karlsruher Instituts für Technologie. ‚Media art is here‘ ergänzt dabei das Schlosslichtspiele Light Festival und setzt gemeinsam mit diesem ein gemeinsames Zeichen für Medienkunst in Karlsruhe.

Weitere Informationen zu den ausgestellten Werken, Standorten und Führungen sowie den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sind online unter www.cityofmediaarts.de abrufbar.
Creative City of Media Arts

2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ ausgezeichnet. Im internationalen "UNESCO Creative Cities Network" engagiert sich Karlsruhe gemeinsam mit über 40 Partnerinstitutionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Fokus auf Kreativität und Kultur.

zum Bild oben:
Key Visual der Ausstellung Media art is here
© Stadt Karlsruhe, Kulturamt, UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Bartleby
Nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville
Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schnack
Mit: Hans Helmut Dickow, Max Haufler, Johannes Schauer, Balduin Baas u. a.
Hörspielbearbeitung: Gert Hofmann
Regie: Peter Schulze-Rohr
(Produktion: SWF/BR 1963)

Herman Melvilles »Geschichte aus der Wall Street« mit der sprichwörtlich gewordenen Sentenz »I would prefer not to« wurde 1853 erstmals publiziert. Im Mittelpunkt steht der Angestellte einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei, Bartleby, der die ihm aufgetragenen Schreib- und Kopiertätigkeiten zunächst mit Fleiß und Hingabe erfüllt, plötzlich aber nicht mehr »mitmachen« möchte. Er wird immer schweigsamer, will die aufgetragenen Büroarbeiten nicht ausführen und lässt seinen Arbeitgeber verwirrt zurück. Bartleby verweigert sich schließlich dem Leben selbst.

Sonntag, 10. August 2025, 18:20 Uhr
SWR Kultur, Hörspiel
 
 

Bibliotheken 
 
Sommerferienspaß in Grötzinger Bibliothek
Grötzinger Stadtteilbibliothek. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Sommerferienspaß in Grötzinger Bibliothek
Die Stadtteilbibliothek Grötzingen lädt in der Woche vom Montag, 11., bis Donnerstag, 14. August 2025, zu einem abwechslungsreichen Sommerferienprogramm ein. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr öffnet die Bibliothek ihre Türen für Kinder und Jugendliche und bietet täglich kreative und spielerische Aktivitäten. Alle Angebote sind kostenfrei.
Vorlesezeit mit Basteln

Montag, 11. August, 10:30 bis 12 Uhr: Eine spannende und humorvolle Geschichte bildet den Auftakt des Ferienprogramms. Im Anschluss können die Kinder ihrer Kreativität bei einer Bastelrunde freien Lauf lassen. Für Kinder ab 6 Jahren. Anmeldung erforderlich in der Stadtteilbibliothek Grötzingen.
GameLab

Dienstag, 12. August, 10:30 bis 13:30 Uhr: Digitale und analoge Spiele stehen im Mittelpunkt dieses Vormittags. Ob Nintendo Switch, Playstation 4 oder klassische Brettspiele – Spielspaß ist garantiert. Für Kinder ab 6 Jahren. Keine Voranmeldung notwendig. Anmeldung erfolgt am Veranstaltungstag vor Ort. Die Videospielzeit ist auf 30 Minuten pro Person begrenzt.
Collegeblock-Cover gestalten

Mittwoch, 13. August, 10:30 bis 12:30 Uhr: Kreative Köpfe gestalten individuelle A5-Collegeblock-Cover und setzen damit ein persönliches Statement für den Schulstart nach den Ferien. Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Keine Anmeldung erforderlich.
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Sonstiges 
 
 
"Dingliche Erinnerung. Objekte aus Gedenkstätten der LAGG"
Die virtuelle Ausstellung zeigt 56 Exponate aus ganz Baden-Württemberg

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) präsentiert virtuelle Ausstellung zur Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG)

2025 feiert die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) ihr 30-jähriges Bestehen. 1995 hatten sich rund 20 Erinnerungsorte zur Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten (LAG) in Vaihingen an der Enz und Freudental zusammengeschlossen. Heute hat die LAGG über 80 Mitglieder.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat dies zum Anlass genommen, gemeinsam mit der LAGG und den Mitgliedsgedenkstätten und -initiativen eine virtuelle Ausstellung zu erstellen, die seit Juli auf dem Gedenkstättenportal bereitsteht und online begehbar ist.

Die Ausstellung zeigt ganz unterschiedliche Objekte, die alle eine spezifische Bedeutung für den jeweiligen Ort und dessen Erinnerungsarbeit haben. Sie geben zugleich einen Einblick in die Vielfalt der Gedenkstättenlandschaft von Baden-Württemberg. Insgesamt werden 56 Exponate und ihre Geschichten vorgestellt. Neben historischen Dokumenten, Fotografien und Zeichnungen umfasst dies z. B. auch Judaica, Gebrauchsgegenstände und viele weitere Zeugnisse der NS-Zeit und der DDR-Geschichte.

Impressionen des Festakts „30 Jahre LAGG“, der am 5. Juli 2025 im Erinnerungsort Hotel Silber in Stuttgart gemeinsam mit der LpB und unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Muhterem Aras MdL begangen wurde, runden die Ausstellung ab.

Die Ausstellung steht online zur Verfügung
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Sonstiges 
 
Filmtipp: Der Salzpfad
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: Der Salzpfad
Großbritannien 2024 | 116 Minuten
Drama, Reiseabenteuer | Originalsprache: Englisch
Regie: Marianne Elliott
Darsteller: Gillian Anderson, Jason Isaacs, James Lance

Moth und Raynor stehen vor dem Nichts: Ihr Haus und ihre Ersparnisse sind weg und Moth ist krank. Nur mit Rucksack und Zelt machen sie sich auf den Wer entlang des South West Coast Path, Englands berühmtem Küstenwanderweg… Ein starker, berührender Film über Verlust, Liebe und die heilende Kraft der Natur: Die Kamera fängt jede Welle, jede Klippe ein, als würde sie den Wandel im Inneren spiegeln und Anderson und Isaacs liefern eine derart intensive, einfühlsame Darbietung aus stillen Blicken und leisen Gesten, dass sie das Publikum schier mit dem Paar atmen lassen – DER SALZPFAD wandert auf 1000 km durch eine der schönsten Ecken Englands - Exmoor, Devon, Cornwall, Dorset - und direkt ins Herz.

Plötzlich ohne festen Wohnsitz wird für Moth (Jason Isaacs) und Raynor (Gillian Anderson) der Ort, an dem sie ihr Zeltlager aufschlagen, ihr neues Zuhause. Unterwegs auf dem längsten britischen Küstenweg kämpfen sie mit der ständigen Sorge, nicht genug Geld für den nächsten Tag zu haben. Doch trotz aller Widrigkeiten finden sie in der Natur und in zufälligen Begegnungen Trost und Inspiration. Ihre Wanderung wird zu einer Reise zurück ins Leben… Abenteuerfilm, Roadmovie, Romanze – mit der Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Raynor Winn ist der britischen Theaterregisseurin Marianne Elliott ein starkes Kinodebüt geglückt. In Rückblenden erzählt sie die Vorgeschichte ihrer Protagonisten, hauptsächlich aber bleibt sie mit Raynor und Moth auf deren fesselndem Küstenweg, der dank der Kameraarbeit von Hélène Louvart (LA CHIMERA) nicht nur hochspannend ist, sondern auch das Auge mit herrlichen Landschafts- und Naturaufnahmen erfreut. Die gefühlsintensive Life- and Lovestory brilliert mit zwei herausragenden Schauspielstars: Die charismatische und immer wieder überraschend wandlungsfähige Gillian Anderson und der sympathische Jason Isaacs sind das perfekte Paar. Zusammen überstehen sie Regen, Gewitterstürmen und Meeresfluten. Sie streiten sich, sie lieben sich, und sie entdecken die Schönheit der Natur, während sie ihrem Ziel langsam näher kommen. Marianne Elliott beweist ein großartiges Gespür für die stille Kraft und die raue, melancholische Schönheit dieser Geschichte, die nirgendwo sonst spielen könnte als an dieser Küste.

Läuft im Kandelhof Freiburg
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner (3/6)
Die Lügnerin
Krimisommer mit Tabor Süden
Tabor Süden ermittelt in den Tiefen des Schwarzwalds
Hörspielserie in 6 Teilen von Friedrich Ani
Folge 3: Die Lügnerin
Mit: Klaus Spürkel, Annabelle Leip, Paul Faßnacht, Anna Böger, Steffen Scheumann und Cathy Bernecker
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2015)

Als Tabor Süden der ehemaligen Köchin Eloise Valery ein Foto der verschwundenen Natalia Aschenbrenner zeigt, erkennt sie darauf zwar nicht die Verschwundene, dafür aber deren Freundin Maxie und den Mann, in dessen Begleitung Maxie sich am Tag davor in Eloises Hotel verirrt hat. Auch Walter Steinhaus ist für sie kein Unbekannter. Doch die Köchin will nicht über die Geschichte reden, die sie mit ihm verbindet. Süden nimmt sich kurzentschlossen ein Zimmer im Hotel, um den düsteren Geheimnissen auf den Grund zu kommen. In der Nacht taucht Maxie plötzlich wieder auf, und Süden wittert seine Chance.

Samstag, 09. August 2025, 19:04 Uhr
SWR Kultur, Krimi

(Teil 4: Das Schattenhaus, Samstag, 23. August 2025, 19.04 Uhr)
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Der deutsche Wald – Ein literarischer Spaziergang 2026
 
Kalendertipp: Der deutsche Wald – Ein literarischer Spaziergang 2026
Wandkalender

Wunderschöner großformatiger Fotokunst-Kalender mit beeindruckenden Aufnahmen aus Deutschlands Wäldern und schönen literarischen Zitaten deutscher Klassiker.

Athesia Kalenderverlag / Heye 2025, 15 Seiten, Spiralbindung, € 26,00 (D)
ISBN 978-3-7564-1091-0
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Der Sommer im Literaturhaus Freiburg
Wir danken für eine anregende, begegnungsreiche und prallvolle Saison – für Ihre zahlreichen Besuche und alle Neugier!

Seien Sie im Herbst wieder bei uns zu Gast: Blättern Sie schon jetzt durch den September und Oktober im Literaturhaus und sichern Sie sich Tickets für erste Veranstaltungen der neuen Spielzeit. Das 39. Freiburger Literaturgespräch findet vom 6. bis 9. November statt, der Vorverkauf startet am 10. September.

Während Büro und Saal bis zum 31. August geschlossen bleiben, steuert unser Lese-Kiosk Freileser Orte an, an denen viele Freiburger Kinder und Jugendliche den Sommer verbringen: Freibäder, Bolzplätze und andere grüne Inseln in den Stadtteilen. Aktuelle Infos hier!

Unsere Jugendschreibwerkstatt „Schreibcouch“ geht in die nächste Runde: Wir freuen uns auf Bewerbungen von jungen Schreibenden ab 13 Jahren bis zum 29. September.

Wir wünschen einen lesereichen Sommer!
Birgit Güde und Hanna Hovtvian
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
KinderLiteraturtage 2025 in Karlsruhe erfolgreich abgeschlossen
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Monika Müller-Gmelin
 
KinderLiteraturtage 2025 in Karlsruhe erfolgreich abgeschlossen
Am 25. Juli 2025 gingen die elften KinderLiteraturtage Karlsruhe (KLiK) mit großem Erfolg zu Ende. Über 4.500 Kinder und Jugendliche nahmen an den vielfältigen Schulangeboten teil, die das Kulturbüro der Stadt organisiert hat.

Insgesamt besuchten bekannte Autorinnen, Autoren, Schauspielerinnen und Schauspieler 43 Karlsruher Schulen und brachten rund 140 spannende Literaturprojekte direkt zu den Schülerinnen und Schülern – von Lesungen über Schreibwerkstätten bis hin zu Poetry Slam-Workshops.

Das diesjährige Motto „Vielfalt“ spiegelte sich nicht nur in den ausgewählten Büchern wider, sondern auch in den Menschen, die sie vortrugen – darunter zweisprachige Texte, queere Perspektiven und Vorlesende mit Behinderung. Neu im Programm waren zudem Angebote in leichter Sprache, die das Festival noch inklusiver machten.

Der direkte Austausch mit regionalen und national bekannten Autorinnen und Autoren war für viele Schülerinnen und Schüler eine bereichernde Erfahrung. Besonders beliebt war das Jugendbuch von Bestsellerautorin Sarah Welk, die mit ihrer frischen Art begeisterte. Auch Beate von Malottki und Katrin Zimmermann fesselten mit ihren Geschichten und machten das Thema Integration greifbar und verständlich. Von der ersten bis zur Abschlussklasse erlebten die Kinder und Jugendlichen zahlreiche spannende, witzige und berührende Momente. Neben den Schulangeboten gab es ein öffentliches Rahmenprogramm: Theater-Workshops, eine Kunstausstellung und Schreibwerkstätten in verschiedenen Karlsruher Einrichtungen, an denen rund 800 Besucherinnen und Besucher teilnahmen.

Die nächsten KinderLiteraturtage finden 2027 statt.

zum Bild oben:
Gegen die Norm: Jennifer, dargestellt von Nico Herzig, Sophie von Grudzinski und Jeanne Marie Bertram (v.l.), ist nicht mehr Leo.
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Monika Müller-Gmelin
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 4. bis 9. August
(Kalenderwoche 32)

Montag, 4. August, bis Freitag, 8. August, täglich 10 bis 16 Uhr
Workshop „Von Hogwarts nach Konoha“ – eine Reise zu den Held*innen moderner Mythen und Sagen“ (Mediothek Rieselfeld)
In der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, findet von Montag, 4. August, bis Freitag, 8. August, von 10 bis 16 Uhr ein Workshop zu den Held*innen moderner Mythen und Sagen für Kinder ab 12 Jahren statt. Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich mit Hilfe analoger und digitaler Medien (z.B. Gaming, 3D-Druck) mit den Held*innen auseinanderzusetzen. Nur mit Anmeldung an veranstaltungen-stadtbibliothek@freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 9. August, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächste digitale Sprechstunde findet am Samstag, 9. August, von 10 bis 12 Uhr, in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten in den Sommerferien
Während der Sommerferien ist die Hauptstelle zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Die Stadtteilbibliothek Haslach ist von Montag, 4. August, bis Freitag, 12. September, geschlossen.
Die Mediothek Rieselfeld, die Stadtteilbibliothek Mooswald und der Bücherbus sind von Montag, 11. August, bis Freitag, 5. September, geschlossen.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Alfons Kaiser / Simon Schwartz
 
Buchtipp: Alfons Kaiser / Simon Schwartz "Lagerfeld"
Graphic Novel

Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt. Was aber steckt hinter dieser überlebensgroßen, charismatischen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt? In dieser Graphic Novel kommt man dem Menschen Lagerfeld durch Simon Schwartz' kongeniale bildliche Umsetzung sehr nahe und erlebt ihn in den vielen Rollen seines Lebens.

Verlag C.H.Beck 2025, 104 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN 978-3-406-83772-2
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Technische Wartung: Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus schließt
Freiburg. Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS), Rotteckring 14, bleibt am Dienstag, 5. August, und Dienstag, 12. August, geschlossen. Grund dafür sind technische Wartungsarbeiten im Haus. Ein Besuch ist leider nicht möglich.

An allen anderen Tagen gelten die regulären Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist bis März 2026 frei.

Weitere Informationen gibt es online
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
Karlsruher Bilder-Schatz wird gehoben
© Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Kulturbüro, Foto: Gabi Glutsch
 
Karlsruher Bilder-Schatz wird gehoben
Mit einer Förderung von mehr als 50.000 Euro durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg startete jüngst ein Pilotprojekt des Stadtarchivs zur Bereitstellung Tausender für die Karlsruher Stadtgeschichte historisch bedeutsamer Fotografien.

Diese entstanden in der 1957 gegründeten und beim Stadtplanungsamt angesiedelten Städtischen Bildstelle. Mehrere Fotografen dokumentierten aus kommunaler Perspektive den Alltag sowie das gesellschaftliche und politische Leben in der Fächerstadt. Die bildlichen Zeugnisse zeigen unter anderem den Wandel des Stadtbildes, Besuche hochrangiger Persönlichkeiten oder die glamourösen Bambiverleihungen der 50er- und 60er-Jahre. Sie decken den Zeitraum von der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit bis zur Umstellung auf digitale Fotografie im Jahr 2003 ab.

Es ist geplant, diesen einmaligen Fundus an zeithistorischen Bilddokumenten einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In wenigen Wochen sollen bereits die ersten 1.000 Bilder in der Recherchedatenbank des Stadtarchivs und über das landeskundliche Portal LEO-BW für Interessierte recherchierbar sein. Das Stadtarchiv ist sich sicher, dass die Fotografien ähnlich wie das beliebte Bildarchiv des ehemaligen Zeitungsfotografen Horst Schlesiger eine rege Nutzung im Rahmen von Presseberichterstattungen, der Erstellung von Ausstellungen oder der Bebilderung von Publikationen erfahren wird.

zum Bild oben:
Außenansicht des Stadtarchivs mit Eingang
© Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Kulturbüro, Foto: Gabi Glutsch
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Meerkatzer – Oder der Kran übers Haus
Ein schriftstellerisches Sehnsuchtshörspiel von Bettie I. Alfred
Mit: Bettie I. Alfred, Mariana Kunica, Jens Harzer, Axel Grube, Leopold von Verschuer, Cordula Heiland und Jan Christ
Sounddesign und Regie: Die Autorin
(Produktion: SWR 2023)

An einem Sonntagabend am Springbrunnen im Gewitterpark begegnen die Autorin und ihre nach 30 Jahren wiedergefundene Freundin zunächst einem jungen Fuchs und dann einem kleinen, wirren Greis. Dieser stellt sich ihnen als Schriftsteller Mak Meerkatzer vor. Die Autorin genießt die Situation, als sei sie frisch verliebt, wenn auch rein platonisch. Sie liest seinen Erstling über ein verlorenes Kind und ersehnt eine weitere Begegnung mit dem lebhaften Schriftsteller. Doch die Bank am Springbrunnen bleibt leer.

Sonntag, 03. August 2025, 18:20 Uhr
SWR Kultur, Hörspiel
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "365 gute ©tom-tage! 2026"
Tageskalender von ©TOM (Autor)

Kult-Comicstrips für jeden Tag des Jahres
Seit 1991 erscheinen seine Comicstrips in der Reihe "Touché" täglich in der Tageszeitung taz. Auch Leser der Badischen Zeitung kennen ihn. Seine Werke werden als "Ziegelsteine" im Lappan Verlag veröffentlicht und sein Humor ist legendär: ©TOM! Unablässig begeistert der Mann mit der Berliner Schnauze seine Fans mit lustigen Cartoons und seinem charakteristischen Pinselstrich – und täglich kommen neue Fans dazu. 2026 soll das so bleiben – mit dem Cartoon-Kalender "365 gute ©TOM-Tage".

Lachen, abreißen, wieder lachen – DER Humorkalender für 2026
Der Alltag ist oft schon schwer genug. Die beste Art und Weise in den Tag zu starten, bietet definitiv dieser Tagesabreißkalender. 314 Comicstrips begleiten die Fans von ©TOM durch die 365 Tage des Jahres 2026. Auch praktisch: Die Blätter lassen sich ganz leicht abreißen – zum Sammeln oder zum Verschenken. Selbstverständlich wieder mit dabei: die Post-Oma, der Teufel und Gehilfe Schulz, Paschulke und der kleine Buddler. So kommen Sie jeden Tag auf Ihre Kosten – inklusive Bauchmuskeltraining.

Verlag Lappan 2025 , 632 Seiten, € 16,00 (D), 16,00 (A) / SFr 24.50
ISBN 978-3-8303-2212-2
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 4. bis 10. August 2025
Bitte beachten: aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Führung: Impressionisten
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Sonntag, 10. August, um 10.30 Uhr zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Licht und Landschaft. Impressionisten in der Normandie“ ein. Schroffe Felsen oder lange Sandstrände, das Meer und ein malerischer Himmel: Mehr als 70 Werke, etwa von Jean-Gustave Courbet, Baptiste Camille Corot und Claude Monet, zeigen die Bedeutung der Normandie für den Impressionismus. Unter freiem Himmel entstanden gemalte Momentaufnahmen, die die Stilrichtung prägen. Die Ausstellung basiert auf der Sammlung „Peindre en Normandie“ aus Caen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Haus der Graphischen Sammlung

Offenes Zeichnen in der Ausstellung
Das Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34, lädt Interessierte am Freitag, 8. August, von 16 bis 18.30 Uhr zum offenen Zeichnen ein. Vor den Werken der Ausstellung „Alter! Grafik aus fünf Jahrhunderten“ können die Teilnehmenden frei oder mit Hilfestellung der Kreativität freien Lauf lassen. Das Material wird gestellt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Museum für Neue Kunst

Führung: Marta!
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10A, lädt am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ ein. Marta Kuhn-Weber (1903–1990) verband als künstlerische Grenzgängerin Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Poesie. Im Mittelpunkt stehen ihre einzigartigen Puppen, die gesellschaftliche Rollenbilder, Gender und Sexualität thematisieren: Sie zeigen Berühmtheiten wie Marylin Monroe, Mick Jagger oder Salvador Dalí. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Feste Rollen seit Urzeiten?
In der Steinzeit jagten die Männer, während die Frauen die Höhle hüteten und Beeren sammelten? Bei einer Feierabendführung im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 6. August um 17.30 Uhr nimmt Direktorin Helena Pastor hartnäckige Klischees unter die Lupe. Dabei erfahren die Teilnehmenden, was es für archäologische Erkenntnisse aus der Steinzeit gibt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
 
 

Sonstiges 
 
Schriftstellerin Doris Gercke verstorben
Doris Gercke (c) Deff Westerkamp
 
Schriftstellerin Doris Gercke verstorben
Am 25.07.2025 ist in Hamburg die Schriftstellerin, Lyrikerin und Drehbuchautorin Doris Gercke verstorben.

Doris Gercke, 1937 in Greifswald geboren, siedelte als Kind nach Hamburg um. Sie war Verwaltungsbeamtin, dann Hausfrau und Mutter, studierte später Jura mit Abschluss ›Befähigung zum Richteramt‹, fing jedoch stattdessen das Schreiben an. Politisch wirkte sie 1967 in der Apo mit, trat 1970 der KP bei, engagierte sich ihr Leben lang konsequent antifaschistisch.

Ihr erster Kriminalroman „Weinschröter du musst hängen“ erschien 1988 beim Verlag am Galgenberg. Durch seine Ermittlerin Bella Block wurde Doris Gercke einem sehr breiten Publikum bekannt: Mit ihr als Hauptfigur erschienen insgesamt 17 Kriminalromane, und es gab eine ARD-Serie mit Hannelore Hoger in der Hauptrolle. Doris Gercke entwarf in ihren Büchern noch andere wichtige Frauenfiguren wie die rastlose Ex-Anwältin Milena Proháska. Sie erhielt 1991 den Schwedischen Krimipreis und im Jahr 2000 den Glauser Ehrenpreis des Syndikats für ihr Gesamtwerk.

Außer der ihr immer besonders wichtigen Kriminalliteratur schrieb Doris Gercke sporadisch in anderen Genres und Formen, Kinder- und Jugendbuch, Romane, Gedichte. Sie schuf auch Vernetzung, kannte viele, verband Kriminalschriftstellerinnen, schreibende und politische Menschen.

Kurz vor ihrem Tod entschied sie gemeinsam mit ihrer Verlegerin, dass aus ihren letzten teils noch handschriftlichen Texten (Prosa und Lyrik) ein schmales Buch entstehen wird. Else Laudan, Argument Verlag: „Es ist uns eine Ehre, nach zehnjähriger Freundschaft und zwei gemeinsamen Büchern auch noch die späten Texte von Doris Gercke zu verlegen. Ihr Blick auf die Welt wird uns sehr fehlen.“
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner
(2/6) | Der Fremde
Krimisommer mit Tabor Süden
Tabor Süden ermittelt in den Tiefen des Schwarzwalds
Hörspielserie in 6 Teilen von Friedrich Ani
Folge 2: Der Fremde
Mit: Klaus Spürkel, Annabelle Leip, Paul Faßnacht, Anna Böger, Steffen Scheumann und Cathy Bernecker
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2015)

Durch einen Anruf ist der Münchner Detektiv Tabor Süden nach Baden-Baden gelockt worden. In einem Hotel soll er den Vater der verschwundenen Maskenbildnerin Natalia Aschenbrenner treffen. Doch Walter Steinhaus weiß nichts von einem Anruf, und Natalia ist ihm unbekannt. Aber dafür kennt er das Schwarzwalddorf Henkersbach, in dem die Maskenbildnerin anscheinend zuletzt gesehen wurde. Kurz darauf taucht Natalias Freundin Maxie auf, die sich als die Verschwundene ausgegeben hat, und bittet Süden, Natalia zu finden. Zusammen mit Walter Steinhaus macht er sich auf den Weg ins einsame Henkersbach.

Samstag, 02. August 2025, 19:04 Uhr
SWR Kultur, Krimi

(Teil 3: Die Lügnerin, Samstag, 9. August 2025, 19.04 Uhr)
 
 

Sonstiges 
 
Christmas Garden leuchtet nicht mehr in Karlsruhe
© Timo Deible, Zoo Karlsruhe
 
Christmas Garden leuchtet nicht mehr in Karlsruhe
Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe wird es keinen Christmas Garden mehr geben. Alle Beteiligten haben einen Aufhebungsvertrag geschlossen. Die Illuminationen wurden als Kooperation zwischen den Unternehmen "Christmas Garden Deutschland" und der "C² Concerts" sowie dem Zoo und dem Gartenbauamt in den vergangenen zwei Winterspielzeiten veranstaltet.

„Wir freuen uns, dass der Christmas Garden Karlsruhe zweimal im Zoologischen Stadtgarten stattfinden konnte und von vielen Tausenden begeisterten Gästen besucht wurde. Als privatwirtschaftliche Veranstaltung ist die Finanzierung dieses hochwertigen Events ohne öffentliche Subventionen und Förderungen allein durch die Einnahmen realisierbar. Aufgrund der allgemein gestiegenen Kosten, der generell gesunkenen Kaufkraft und der daraus resultierten geringer als erwartet ausgefallenen Publikumszahlen, verzichten wir auf eine Fortsetzung dieses aufwendigen Events. Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihren Besuch des Christmas Garden Karlsruhe sowie bei dem Zoologischen Stadtgarten und dem Stadtmarketing der Stadt Karlsruhe für die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Sebastian Stein, Geschäftsführer von Christmas Garden Deutschland.

„Die zwei Spielzeiten haben mir persönlich sehr gefallen und ich bedauere die Entscheidung. Wenn sich eine solche Veranstaltung allerdings finanziell nicht trägt, kann sie nicht weitergeführt werden“, betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der vor einigen Jahren den Kontakt zu Christmas Garden Deutschland aufgebaut hatte. Die Veranstaltung wurde weitgehend im Gartenteil mit einem etwa zwei Kilometer langen Trail ausgerichtet. Insgesamt rund 50.000 Gäste hatten den Christmas Garden in der vergangenen Winterspielzeit besucht.

zum Bild oben:
Christmas Garden Karlsruhe wurde zwei Winterspielzeiten im Zoologischen Stadtgarten veranstaltet. Eine Neuauflage wird es nicht geben.
© Timo Deible, Zoo Karlsruhe
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Die spannende Restaurierung der Zehntscheune in Bittenfeld
Das Ortskuratorium Stuttgart lädt ein

Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 13. August 2025 um 16.00 Uhr zu einer Führung mit dem früheren Waiblinger Stadtbaudirektor Kurt-Christian Ehinger durch die spätgotische Zehntscheune ein. Treffpunkt ist das Rathaus Bittenfeld, Schulstraße 3 in 71336 Waiblingen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Dr. Fritz Fischer, Telefon 01573-0709399. Die Führung ist kostenfrei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, wird gebeten.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Bittenfeld fast vollständig niedergebrannt. Die mehr als 500 Jahre alte, etwas außerhalb gelegene Zehntscheune blieb erhalten. 1990 bis 2005 wurde sie durch eine aufwändige Sanierung vor dem Verfall gerettet.

Die Zehntscheune von Waiblingen-Bittenfeld, ein dreischiffig angelegter Hallenbau, wurde 1502/1503 in der oberdeutschen Fachwerkbauweise der Spätgotik errichtet. 1796/1797 erweiterte man sie nach Norden. In dieser Form hat sich die Scheune bis heute weitestgehend unverändert erhalten. Sie verfügt über einen Naturstein-Gewölbekeller und ein Krüppelwalmdach. Es handelt sich um die älteste erhaltene Zehntscheune im Kreisgebiet, die mit dem in unmittelbarer Nähe gelegenen ehemaligen Pfarrhaus und der Pfarrscheune eine Gesamtanlage bildet. Statische Schäden und eine Durchfeuchtung der Dach- und Fachwerkkonstruktion traten an dem Gebäude auf, das nach provisorischer Nutzung durch den städtischen Bauhof lange Zeit leer stand und an dem jahrzehntelang nur notdürftig Bauunterhaltungsmaßnahmen vorgenommen worden waren. Die Kommune nutzt den Bau nun als Vereins- und Bürgerhaus für den Sommer. Der Architekt und Fachwerkspezialist Kurt-Christian Ehinger stellt nicht nur das Bauwerk vor, sondern ordnet es auch in die Geschichte von Bittenfeld ein.
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