lesen-oder-vorlesen.de
Mittwoch, 21. April 2021
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


Museums- und Ausstellungstipps 
 
Foresta Nera
Friedemann Hahn "Der Tod des Malers“ (2020) / Foto: Ina Steinhusen
 
Foresta Nera
Das Museum für Neue Kunst zeigt Werke von Friedemann Hahn

Große Formate, kräftige Farben, schnelle Pinselstriche: Ab sofort und noch bis Sonntag, 29. August, zeigt das Museum für Neue Kunst innerhalb der Dauerausstellung eine Auswahl von Arbeiten des 1949 geborenen Künstlers Friedemann Hahn. Zu sehen sind insgesamt vier Arbeiten aus dem Museumsbestand, ergänzt um sechs Leihgaben des Künstlers.

Hahns Werk kreist um Geschichten, die sich aus Literatur, Kunst, Film und Popkultur speisen. Besonders faszinieren ihn dabei moderne Legenden um Personen, die sich an gesellschaftlichen Abgründen bewegen. Seine Gemälde tragen Titel wie „Painting and Guns“, „Glauser“, „Le Samourai“ oder „Lichtung (nach E. L. Kirchner)“.

Mit der Region ist Friedemann Hahn eng verbunden: Lange Zeit war der Südschwarzwald sein Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Geboren in Singen am Hohentwiel, studierte er Malerei in der Freiburger Außenstelle der Staatlichen Akademie Karlsruhe bei Peter Dreher und an der Akademie in Düsseldorf bei K. O. Götz. 1991 wurde er als Professor an die Kunsthochschule Mainz berufen, dort leitete er bis 2014 eine Klasse für Malerei. Mittlerweile lebt er in Schleswig-Holstein, schreibt, malt und geht auf lange Spaziergänge mit seinem Hund Käpt’n.

Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-englisches Lesebuch, das zahlreiche Abbildungen sowie Texte von acht Autorinnen und Autoren versammelt, die sich mit der Bilderwelt Friedemann Hahns beschäftigen. Es ist für 10 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist aktuell regulär geöffnet (Di–So: 10–17 Uhr, Do: 10–19 Uhr). Solange sich die Inzidenz zwischen 50 und 100 bewegt, ist eine Voranmeldung notwendig. Zeitfenster-Tickets sind online erhältlich unter www.freiburg.de/museen-tickets. Alternativ kann ein Zeitfenster telefonisch reserviert werden unter 0761 / 201–2583. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 27 Jahren (bis 31.7.2021) und mit dem Museums-PASS-Musées ist er frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Kirner-Werke werden für eine Ausstellung im Augustinermuseum restauriert
Förderung durch die Ernst von Siemens Kunststiftung

Mehrere Werke des Malers Johann Baptist Kirner werden derzeit für eine große Ausstellung im Augustinermuseum aufwendig restauriert. Möglich macht dies die Ernst von Siemens Kunststiftung, die die Restaurierung im Rahmen der Corona-Förderlinie mit rund 15.000 Euro unterstützt.

Johann Baptist Kirner (1806–1866), Zeitgenosse und Künstlerfreund des berühmten Franz Xaver Winterhalter, ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Das Augustinermuseum widmet dem Badener, der lange in Italien lebte, im Herbst eine erste große Werkschau. Museale Bestände Kirners haben jahrzehntelang in Depots gelagert. Um sie in der Ausstellung zeigen zu können, sind umfassende Restaurierungen notwendig.

Durch die Förderung konnte das Museum nun Restauratoren beauftragen, Kirners Gemälde „Der Improvisator“ für die Ausstellung vorzubereiten. Das Werk, das Eigentum der Hamburger Kunsthalle ist, wartet inzwischen frisch restauriert im Augustinermuseum auf die Schau im Herbst. Markus Bertsch, Leiter der Sammlung 19. Jahrhundert der Hamburger Kunsthalle, freut sich: „Dank der Corona-Förderlinie der Ernst von Siemens Kunststiftung kann nun mit dem „Improvisator“ ein Hauptwerk von Johann Baptist Kirner von seinem Depotdasein befreit und in die Galerietauglichkeit überführt werden.“ Das Gemälde entstand 1836 in Rom. Noch zu Lebzeiten des Künstlers hatte die Hamburger Mäzenin Susanne Elisabeth Sillem das Bild erworben. Kirners Werke waren damals weit über Baden hinaus bekannt und beliebt.

Aktuell wird außerdem ein Konvolut von Ölskizzen Kirners aus dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe restauriert, um im Herbst als Leihgabe nach Freiburg zu reisen. Die detaillierten Vorstudien einzelner Personen, Tiere und Interieurs sind selbst im kleinen Format eigenständige Werke von großer künstlerischer Qualität. In der geplanten Kirner-Schau werden rund vierzig dieser Studien, größtenteils zusammen mit ihren Gemälden zu sehen sein. Besucherinnen und Besucher können so nachvollziehen, wie Kirner gearbeitet hat. Dorit Schäfer, Leiterin des Kupferstichkabinetts, zeigt sich sehr erfreut: „Unsere umfängliche Leihgabe von 40 Werken des Schwarzwälder Porträt- und Genremalers Johann Baptist Kirner konnte nur durch die außergewöhnliche Corona-Förderlinie der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht werden. Die restauratorische Bearbeitung der angefragten Objekte hätte die hauseigenen Kapazitäten bei weitem überstiegen.“

Die Ausstellung „Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben“ im Augustinermuseum startet am 27. November 2021 und läuft bis zum 27. März 2022. Parallel ist vom 30. Oktober bis zum 4. Februar 2022 ein Auszug auf dem zeichnerischen Werkbestand Kirners im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen.

Weitere Infos zur Corona-Förderlinie der Ernst von Siemens Kunststiftung gibt es unter: www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/corona-foerderlinie-foerderungen.html
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
»JOSEPH BEUYS. DER RAUMKURATOR«
Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart
bis 18.7.2021

Anlässlich des 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt die Staatsgalerie unter dem Titel »Joseph Beuys. Der Raumkurator« eine Ausstellung zu einem der wichtigsten deutschen Künstler. Die Staatsgalerie verfügt über einen Beuys-Raum, der 1984 vom Künstler eingerichtet wurde und bis heute unverändert ist. Dessen Entstehungsgeschichte wird über Fotografien, Filme und Objekte nachvollzogen. Die Ausstellung läuft bis 18.7.2021.

Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys widmet die Staatsgalerie dem Künstler eine Ausstellung, die das Verhältnis des Künstlers zur Institution Museum in den Blick nimmt. Ausgangspunkt ist der Beuys-Raum in der Staatsgalerie, den der Künstler im Jahr 1984 selbst eingerichtet hat – mit sechs, sehr unkonventionell neu präsentierten Werken, so dass ein neues Kunstwerk entstanden ist.

Joseph Beuys war ein charismatischer Künstler mit einem Gestaltungswillen, der an den Grenzen von Institutionen und Museen keinen Halt machte. Seine Aktionen fanden deshalb häufig außerhalb des Museums statt, denn letztlich ging es ihm darum, durch Kunst die Gesellschaft zu gestalten. Wenn Beuys dennoch in Museumsräumen arbeitete, so eignete er sich die Räume in einer Weise an, die mit den Konventionen der Institution radikal brach.

Direktorin Christiane Lange sagt: »Für Beuys sollte das Museum ein Ort gesellschaftlicher Debatten sein. Dass wir das Ende der Corona-Pause mit der Eröffnung einer ihm gewidmeten Ausstellung feiern, wäre sicherlich ganz in seinem Sinne gewesen.«

Kuratorin der Ausstellung ist Ina Conzen, langjährige Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Hauptkonservatorin 20./21. Jahrhundert. Sie sagt: »Beuys starb vor über 30 Jahren, aber als vehementer Verfechter von ökologischen, basisdemokratischen und spirituellen Belangen ist er von geradezu verblüffender Aktualität. Dass er davon überzeugt war, dass Künstler die Welt verändern können, ist wunderbar!«

Die Ausstellung zeichnet Beuys‘ sensibles Arbeiten zwischen Werk, Betrachterin und Betrachter sowie Museumsraum anhand von Fotografien, Filmaufnahmen und Objekten nach. Mit dabei ein umfassendes Konvolut an Fotografien von Lothar Wolleh (1930-1979), der Beuys über Jahre begleitete.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Fall Ricardo Klement - Verhör eines Massenmörders
Ein Hördokument von Jochen Lang
Mit: Burghart Klaußner, Hans Kemner, Siegfried W. Kernen, Rolf Becker
Regie: Hans Rosenhauer
(Produktion: NDR 1988)

Der Massenmörder Ricardo Klement lebte 15 Jahre lang unbehelligt in Argentinien. Als er 1960 in einem Gefängnis bei Tel Aviv verhört wurde, hieß er wieder Adolf Eichmann. Der israelische Geheimdienst hatte den ehemaligen SS-Obersturmbannführer aufgespürt und ins Land der Juden verschleppt. Dort verhörte ihn der Polizeihauptmann Avner Less, Sohn eines Berliner Juden, der in Auschwitz vergast wurde. Fragen und Antworten dienten der Vorbereitung des Prozesses gegen Eichmann. Ein Auszug des Verhörs - kein Wort Eichmanns und seines Vernehmers Less wurde geändert - wird hier nachgespielt.

Sonntag, 11. April 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. Larry Payne
 
Buchtipp: Dr. Larry Payne "Yoga ab 55 für Dummies"
Yoga ist keine Frage des Alters

Von Yoga kann man in jedem Alter profitieren. Wie, das zeigt der Yoga-Lehrer Dr. Larry Payne sehr anschaulich in seinem neuen Buch „Yoga ab 55 für Dummies“. Er bietet Übungen, die jeder auch dann machen kann, wenn sich erste Wehwehchen wie Knieprobleme oder Rückenschmerzen zeigen. Und besonders wichtig: seine kurzen Übungsprogramme lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Gerade ältere Menschen profitieren besonders von Yoga. Denn es wirkt gegen das Altern: Es vertreibt die Steifheit und die Trägheit aus dem Körper, reduziert Verspannungen und stärkt das Selbstbewusstsein.

„Yoga ist eine äußerst sanfte und schonende Möglichkeit, den Körper beweglich und den Geist fit zu halten. Außerdem lässt sich Yoga sehr gut an die Bedürfnisse und Einschränkungen älterer Menschen anpassen“, so Larry Payne in seinem Ratgeber „Yoga ab 55 für Dummies“. Der erfahrene Yoga-Therapeut und -Lehrer stellt darin die einzelnen Übungen Schritt für Schritt und mit zahlreichen Fotos vor. Ergänzend finden sich kurze Übungsprogramme, die in fünf, fünfzehn oder zwanzig Minuten durchzuführen sind und die sich problemlos in den Tagesablauf einbauen lassen.

Payne: „Ich möchte Ihnen Wege aufzeigen, wie Yoga für Sie von Nutzen sein kann. Wenn Sie also bislang noch kein Yoga praktiziert haben, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, zu starten. Falls Sie bereits Yoga-erfahren sind, dann können Sie trotz körperlicher Veränderung wieder in die Praxis einsteigen oder fortführen. Auf jeden Fall wird es Ihnen Ihrer Körper danken.“

Für alle, die es eilig haben, bieten die Schummelseiten und der Top-Ten-Teil einen schnellen Überblick – für noch mehr Kenntnisse rund um mehr körperliche und geistige Beweglichkeit.

Verlag Wiley 2021, 352 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71832-0
 
 

Sonstiges 
 
 
Workshop der Schreibwerkstatt
Schreibwerkstatt zum Briefe-Projekt „Alles Liebe, Dein/e… Briefe ins 1000. Jubiläumsjahr der Stadt Freiburg“

Die Projektgruppe Stadtjubiläum ruft seit Mitte Dezember letzten Jahres alle Freiburgerinnen und Freiburger dazu auf, Briefe zu schreiben, die erst in 100 Jahren zugestellt und geöffnet werden. Wer mitmachen möchte und sich dabei Betreuung und Gesellschaft wünscht, kann sich jetzt zu einem Workshop unter der Leitung von Sylvia Schmieder anmelden.

Die Schreibwerkstätten finden digital über die Plattform Zoom statt: am 9. und 17. April, jeweils 15 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung ist jeweils nur zu einem der beiden Termine möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Workshops sind kostenfrei.

Anmeldungen nur per E-Mail unter sylviaschmieder@onlinehome.de .
Mehr Informationen zum Projekt findet man unter www.freiburg.de/briefe

Briefe können bis einschließlich 15. Juli 2021 eingesandt werden. Auf den Umschlag schreibt man, wer diesen Brief in 100 Jahren lesen soll. Auf der Rückseite stehen der Name des Absenders bzw. der Absenderin, seine Adresse und weitere freiwillige Informationen zur Person. Diesen Brief wirft man in den Jubiläumsbriefkasten vor dem Alten Rathaus oder man steckt ihn in einen weiteren Umschlag und schickt diesen an die Projektgruppe Stadtjubiläum. Die Briefe werden an einem sicheren Ort im Stadtarchiv Freiburg eingelagert und im Jahr 2120 an die angegebenen Empfänger und Empfängerinnen ausgehändigt.

Das Briefe-Projekt wird unterstützt von: E-Werk Freiburg, Kommunales Kino Freiburg, Literaturbüro Freiburg, VHS Freiburg, Stadtarchiv Freiburg, Theater Freiburg, Herder Verlag Freiburg und Universität Freiburg.

Unser besonderer Dank gilt der arriva GmbH für die Bereitstellung von zwei Briefkästen!
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Cassandra Rising
Hörspiel von Martin Heindel
Mit: Rosalie Thomass, Aurel Manthei, Philipp Moog, Jochen Striebeck, Walter Hess u. v. a.
Komposition: Haarmann
Regie: Martin Heindel
(Autorenproduktion 2020)

Wir schreiben das Jahr 2060. Klimawandel und Völkerwanderung sind vollzogen. 80% der Bevölkerung Europas lebt "Im Gürtel“ zwischen der norddeutschen Seenplatte und dem versteppten Mittelmeerraum. In einer hochverdichteten Bienenstock-Architektur, den Wabenhochhäusern, hat sich eine neue Klassengesellschaft herausgebildet. Cyrill Kuchinsky, Officer der Hive Security, kümmert sich um "Predictive Policing". Aber können Computer wirklich Straftaten vorhersagen? Lauert irgendwo ein gefährliches Virus? Antworten darauf sucht nicht zuletzt Cassandra, die Stimme der Prognose-Software der Hive Security.

Freitag, 09. April 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Gang nach Buchenwald
Von Christoph Korn
Mit: Naftali Fürst im O-Ton sowie Christoph Korn und Jana Schulz
Realisation: Christoph Korn
(Produktion: Dlf Kultur/Kunstfest Weimar/ACHAVA Festspiele Thüringen, Stiftung Buchenwald 2020)

Am 11. April 1945 befreiten US-amerikanische Truppen das Konzentrationslager (KZ) Buchenwald. Vom Weimarer Hauptbahnhof führt ein etwa zweistündiger Fußweg dorthin. Diesen Weg mussten tausende Opfer des Naziregimes gehen. Am 16. April 1945 gingen ihn auf Anordnung des amerikanischen Oberkommandos rund 1.000 Weimarer Bürgerinnen und Bürger. Sie sollten das Grauen von Buchenwald mit eigenen Augen sehen. Christoph Korns Hörstück ist ein Sich-Nähern: im klangkünstlerischen Gehen auf Asphalt, Teer, Laub, Kies, hin zu jenem unaussprechlichen Ort sowie über die Zeugenschaft des Shoa Überlebenden Naftali Fürst.

Donnerstag, 08. April 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Marcel Proust
 
Hörbuchtipp: Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"
Über zehn Jahre lang schrieb Marcel Proust an seinem grandiosen und zeitlosen Meisterwerk »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. Er entfaltet eine ganze Welt im Verstreichen ihrer Zeit: das Drama von Liebe und Eifersucht, die Intrigen der Gesellschaften in den Pariser Salons, Gedanken über Literatur, Musik und Kunst, die Poesie der Landschaft und den Geschmack der Erinnerung.

Den sieben Bände und 5.300 Buchseiten umfassenden Roman »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« hat Schauspieler Peter Matić im Lauf von sieben Jahren in 156 1/2 Stunden Hörzeit verwandelt. Seine vollständige Lesung entfaltet eine Magie, die bereits bei der Erstveröffentlichung Hörer*innen, Presse und Jurys beeindruckte.

Das Ergebnis des Aufnahmemarathons in den Studios des RBB, den Peter Matić selbst als „Suche“, als „Bergbesteigung“ oder „Gang durch ein Labyrinth“ beschrieb, wurde seinerzeit mit dem Jahrespreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet sowie zum Hörbuch des Jahres der hr2-Hörbuchbestenliste gekürt.

Anlässlich des 150. Geburtstags von Marcel Proust legt der Hörverlag im März die Hörbuch-Gesamtedition neu auf.

Zum Autor:
Marcel Proust, 1871 geboren, gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Er führte - schon früh an Asthma leidend - nach Studium und Tätigkeit in der Bibliothèque Mazarine in Paris ein Salonleben, das nur von Reisen unterbrochen wurde. Nach dem Tod seiner Mutter zog sich Proust aus dem sozialen Leben in die Einsamkeit eines schallisolierten, mit Kork ausgeschlagenen Zimmers am Boulevard Haussmann zurück und machte die Arbeit an dem Roman »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Im März 1922 beendete er das Werk und betrachtete dies als Erfüllung seines Lebens. Proust starb kurze Zeit später in Paris.

Zum Sprecher:
Peter Matić (1937–2019) wurde in Wien geboren, wo er 1960 seinen Weg als Schauspieler am Theater in der Josefstadt begann. Nach kurzen Stationen am Basler Theater und an den Kammerspielen in München war er von 1972 bis zu deren Schließung 1994 Mitglied der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Danach gehörte er dem Ensemble des Burgtheaters in Wien an. Neben Gastspielen bei den Salzburger Festspielen, an der Bayerischen Staatsoper und in Berlin an der Deutschen Oper, am Theater des Westens und am Renaissance-Theater realisierte er zahlreiche Arbeiten für Fernsehen und Hörfunk. Literaturlesungen gehörten zu seinen bevorzugten Tätigkeiten. 2001 Verleihung des Albin-Skoda-Ringes, der alle 10 Jahre einem »besonders hervorragenden Sprecher unter den lebenden Schauspielern des deutschen Sprachgebietes« verliehen wird. Von der ORF-Hörspiel-Jury wurde er zum Schauspieler des Jahres 2005 gewählt, 2006 erhielt er den Titel Kammerschauspieler

der Hörverlag 2021, 17 MP3-CDs mit 156 h 15 min Spieldauer,
€ 99,00 (D), 101,80 (A) / SFR 134,00
ISBN 978-3-8445-3921-9
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Kunstgenuss und Kochkunst im Frühling
Neues Webinar in der Reihe "StädtischeGalerie@Kitchen"

Unter dem Motto "Alles Grün - Von Landschaften und Dinkel" findet am Samstag, 10. April, von 16 bis 17.30 Uhr wieder ein Webinar mit Carmen Beckenbach in der Reihe "StädtischeGalerie@Kitchen" statt. Inspiriert von einem Kunstwerk aus der Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe und passend zur Jahreszeit geht es ans Kochen in der heimischen Küche. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das um 1900 entstandene Gemälde "Frühling" von Gustav Kampmann, der Ende des 19. Jahrhunderts zu den Mitbegründern der Grötzinger Malerkolonie zählte.

Die Anmeldung zum Webinar erfolgt unter kunstvermittlung.galerie@kultur.karlsruhe.de oder über Instagram. Nach der Anmeldung werden der Link zur Veranstaltung und die Zutatenliste zur Verfügung gestellt.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Rückkehr von Krähe
Hörspiel von Ulf Stolterfoht und Thomas Weber
Mit: Lilith Stangenberg und Sebastian Zimmler
Komposition: Thomas Weber
Musik: Kammerflimmer Kollektief
Regie: Iris Drögekamp und Thomas Weber
(Produktion: SWR 2021)

Im Hörspiel "Rückkehr von Krähe" lassen Ulf Stolterfoht und Thomas Weber Lyrik und Musik aufeinander krachen. Sie führen in extreme Text- und Geräusch-Landschaften, viel zu karg für Menschen, bewohnbar alleine für einen wie Krähe und seinesgleichen. Als eine Art dunkler Parzival hat sich Krähe vielfach zu bewähren, wobei seine Prüfungen nicht selten musikalischer Natur sind. Thomas Weber verwandelt dafür Stolterfohts sprachliche Ungunstgebiete in illbiente bzw. dark ambiente Hallräume. Field Recordings verbreiten als tönende Erweiterung eine angenehme, entspannte Lagerfeuer-Sentimentrealität.

Dienstag, 06. April 2021, 23:03 Uhr, Ursendung
SWR2 ars acustica
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der König von Narnia (2/2)
Kinderhörspiel nach dem gleichnamigen Fantasy-Roman von C. S. Lewis
Aus dem Englischen von Wolfgang Hohlbein und Christian Rendel
Teil 2: Nach Cair Paravel und zurück
Mit: Friedhelm Ptok, Ben Hadad, Kiara Scheicht, Felix Lengenfelder, Valentina Biesinger, Valery Tscheplanowa, Felix von Manteuffel u. v. a.
Musik: b.deutung
Hörspielbearbeitung und Regie: Robert Schoen
(Produktion: SWR/NDR 2021)

Die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy gelangen ins fantastische Land Narnia und werden dort von wundersamen Geschöpfen beherbergt. Am alten Steintisch wollen sie den Löwen Aslan, den König von Narnia, treffen. Weil Edmund von der Hexe Jadis dazu verführt wird, verrät er seine Geschwister. Diese müssen nun fliehen und werden von der Hexe verfolgt. Als sie den Steintisch erreichen, bricht der Frühling herein. Bei einer großen Versammlung treten sie Aslan gegenüber. Nach einem atemberaubenden Sieg über das Böse kommen Peter, Susan, Edmund und Lucy zurück in unsere Welt.

Montag, 05. April 2021, 14:05 Uhr, Ursendung
SWR2 Spielraum
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Sechs Koffer (1/2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Maxim Biller
Mit: Sylvester Groth, Corinna Kirchhoff, Judith Engel, Ulrich Noethen, Robert Dölle, Christian Redl, Robert Gallinowski, Rainer Homann, Marina Galic, Anna Maria Marx, Nicolas Handwerker, Jordy-Leon Sun, Julia Fritz u. v. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
(Produktion: SWR 2020/2021 - Ursendung)

In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod.
"Sechs Koffer" erzählt die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich. Aus sechs Perspektiven wird ein großer Verrat, eine Denunziation geschildert. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft.
"Großartig, nein, nicht artig, groß: Maxim Biller." Robert Menasse

Sonntag, 04. April 2021, 18:20 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel am Sonntag

Teil 2 am Montag, 05. April 2021, 18:20 Uhr, Ursendung
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Roger Frie
 
Buchtipp: Roger Frie "Nicht in meiner Familie"
Deutsches Erinnern und die Verantwortung nach dem Holocaust

»Dieses Buch ist so bemerkenswert, weil ihm das beinahe Unmögliche gelingt: den Schmerz der Deutschen anzuerkennen, ohne die unvorstellbaren Leiden und Schmerzen, die Deutschland anderen zugefügt hat, je aus dem Blick zu verlieren. Leidenschaftlich und großherzig lässt Frie die Leser an seinen psychischen Prozessen teilhaben. In einem kontinuierlichen Prozess der Selbsterforschung und Selbstreflexion erforscht er die tiefsten Tiefen auf seiner Suche nach einer ›gelebten historischen Wahrheit‹ in sich selbst, nach der Wahrheit seines geliebten Großvaters mütterlicherseits, eines Mitglieds der Nazi-Partei, und dessen Komplizenschaft bei den Verbrechen, die das Nazi-Regime verübte.«
Dori Laub, MD, Clinical Professor of Psychiatry, Yale University School of Medicine, und Mitbegründer des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies

Verlag Brandes & Apsel 2021, 313 Seiten, € 29,90 (D)
ISBN 9783955582845
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Liebieghaus Frankfurt: Online-Veranstaltungsprogramm April 2021
Im April bietet die Liebieghaus Skulpturensammlung eine Vielzahl von Veranstaltungen und Vermittlungsangeboten rund um die Sammlung des Hauses und anlässlich der aktuellen Ausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ an.

Am Ostersamstag, 3. April geht es für Groß und Klein auf Entdeckungstour: Die Online-Tour für Familien um 15.00 Uhr bietet dialogisch und interaktiv ein Erlebnis für alle, die mehr über Drachen, Meerjungfrauen und Flussgötter Rund ums Liebieghaus erfahren möchten.

Ein weiteres Highlight im April ist das kostenfreie Angebot Kunst und Religion-Online: Am Dienstag, 13. April um 16.00 Uhr diskutieren ein Theologe und ein Kunstexperte das Thema „Ich armer elender Mensch“ anhand ausgewählter Skulpturen der Sammlung. Dabei ist auch Ihre Meinung gefragt. Stellen Sie Fragen und werfen sie eigene Argumente zu ethischen und religionsphilosophischen Fragestellungen ein.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm für April 2021 können Sie online einsehen ...
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Ines Thorn
 
Buchtipp: Ines Thorn "Die Buchhändlerin"
Roman

Niemand wäre besser geeignet, einen Roman in der Frankfurter Buchhandels- und Literaturwelt der Nachkriegszeit anzusiedeln als Ines Thorn, selbst Buchhändlerin.

Frankfurt, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Christa bricht enttäuscht ihr Germanistikstudium ab, weil sie als Frau an der Universität nicht für voll genommen wird. Zunächst aus Verlegenheit fängt sie an, in der Buchhandlung ihres Onkels auszuhelfen, die dieser nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten nun wieder aufbaut. Die Menschen stürzen sich auf die Bücher aus dem Keller, als hätten sie jahrelang auf geistige Nahrung gewartet. Die einen suchen nach Zerstreuung und Ablenkung, die anderen erhoffen sich Antworten. Aber alle vereint das Bedürfnis, die Gedanken neu auszurichten.

Bald schon wird das Bücherverkaufen für Christa zur Passion – und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch noch sind die Wunden der Kriegszeit nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren – und vor der Tür steht die erste Frankfurter Buchmesse...

Die Autorin Ines Thorn wurde in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und schreibt seit langem erfolgreich historische Romane.

Rowohlt Polaris 2021, 336 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN: 978-3-499-00515-2
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Foresta Nera
Das Museum für Neue Kunst zeigt Werke von Friedemann Hahn

Große Formate, kräftige Farben, schnelle Pinselstriche: Ab sofort und noch bis Sonntag, 29. August, zeigt das Museum für Neue Kunst innerhalb der Dauerausstellung eine Auswahl von Arbeiten des 1949 geborenen Künstlers Friedemann Hahn. Zu sehen sind insgesamt vier Arbeiten aus dem Museumsbestand, ergänzt um sechs Leihgaben des Künstlers.

Hahns Werk kreist um Geschichten, die sich aus Literatur, Kunst, Film und Popkultur speisen. Besonders faszinieren ihn dabei moderne Legenden um Personen, die sich an gesellschaftlichen Abgründen bewegen. Seine Gemälde tragen Titel wie „Painting and Guns“, „Glauser“, „Le Samourai“ oder „Lichtung (nach E. L. Kirchner)“.

Mit der Region ist Friedemann Hahn eng verbunden: Lange Zeit war der Südschwarzwald sein Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Geboren in Singen am Hohentwiel, studierte er Malerei in der Freiburger Außenstelle der Staatlichen Akademie Karlsruhe bei Peter Dreher und an der Akademie in Düsseldorf bei K. O. Götz. 1991 wurde er als Professor an die Kunsthochschule Mainz berufen, dort leitete er bis 2014 eine Klasse für Malerei. Mittlerweile lebt er in Schleswig-Holstein, schreibt, malt und geht auf lange Spaziergänge mit seinem Hund Käpt’n.

Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-englisches Lesebuch, das zahlreiche Abbildungen sowie Texte von acht Autorinnen und Autoren versammelt, die sich mit der Bilderwelt Friedemann Hahns beschäftigen. Es ist für 10 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist aktuell regulär geöffnet (Di–So: 10–17 Uhr, Do: 10–19 Uhr). Solange sich die Inzidenz zwischen 50 und 100 bewegt, ist eine Voranmeldung notwendig. Zeitfenster-Tickets sind online erhältlich unter www.freiburg.de/museen-tickets. Alternativ kann ein Zeitfenster telefonisch reserviert werden unter 0761 / 201–2583. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 27 Jahren (bis 31.7.2021) und mit dem Museums-PASS-Musées ist er frei.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Enno Janßen
 
Buchtipp: Enno Janßen "Der Inselvogt von Memmert"
Eine einsame Insel, viele Vögel und kein Mensch weit und breit…

Wer wünscht sich nicht in manchen Augenblicken, auf einer einsamen Insel zu sein, in der Natur, fernab vom Stress und den Herausforderungen des Alltags… Aber dort leben? Für mehr als nur ein paar Stunden? Enno Janßen tut genau das. Er lebt und arbeitet als Inselvogt und Vogelwart auf Memmert, einer kleinen unbewohnten Nordseeinsel zwischen Borkum und Juist. Zwischen Anfang März und Ende Oktober ist er der einzige Mensch auf der Vogelschutzinsel mitten im Wattenmeer. Seine einzige Verbindung zur Zivilisation ist ein kleines Boot, denn die Insel darf nur im Ausnahmefall betreten werden. Internet und E-Mail gibt es auf der Insel nicht, dafür aber unberührte Natur weit und breit, sattes Grün und Ruhe, außer dem Tosen der Brandung und den Geräuschen der Vögel. Doch einsam ist der Inselvogt trotzdem nicht: Memmert beherbergt 60 bis 70 Brutvogelarten – und im Jahreslauf machen bis zu 100.000 Zugvögel auf dem Eiland Station. Enno Janßen zählt und beobachtet sie, er protokolliert jede Veränderung. Tag für Tag streift er über das gut fünf Quadratkilometer große Memmert und schützt seine einzigartige Fauna und Flora.

In diesem Buch erzählt Enno Janßen von seinem so einsamen wie erfüllten Leben auf Memmert, vom Abenteuer mit der Natur und seiner spannenden Arbeit als Inselvogt und Vogelwart. Ein Sehnsuchtsbuch für alle Nordsee- und Vogelfreunde – und alle, die sich auf die einsame Insel wünschen.

Enno Janßen wurde 1961 an der Nordseeküste geboren, sein Vater stammte aus einer Fischerfamilie. Von Kindesbeinen an träumte er vom Leben auf einer einsamen Insel. Seit 2003 ist er Inselvogt auf Memmert, wo er den Großteil des Jahres verbringt.

Knaur 2021, 232 Seiten, € 16,99 (D), 17,50 (A)
ISBN 978-3-426-21492-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Stadtarchiv vom 6. bis 9. April geschlossen
Anfragen und Bestellung von Dokumenten werden weiter bearbeitet

In der Woche vom 6. bis 9. April bleibt das Stadtarchiv Karlsruhe für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Anfragen und Dokumentenbestellungen werden weiter wie gewohnt bearbeitet. Ab Dienstag, 13. April, ist die Nutzung des Lesesaals im Stadtarchiv für Recherchen und zur Archivalieneinsicht wieder von Dienstag bis Donnerstag von 8.30 bis 15.30 Uhr möglich und erfordert eine vorherige Anmeldung unter 0721/133-4277 oder archiv2@kultur.karlsruhe.de.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der König von Narnia (1/2)
Kinderhörspiel nach dem gleichnamigen Fantasy-Roman von C. S. Lewis
Aus dem Englischen von Wolfgang Hohlbein und Christian Rendel
Teil 1: Die Prophezeiung
Mit: Friedhelm Ptok, Ben Hadad, Kiara Scheicht, Felix Lengenfelder, Valentina Biesinger, Valery Tscheplanowa, Felix von Manteuffel u. v. a.
Musik: b.deutung
Hörspielbearbeitung und Regie: Robert Schoen
(Produktion: SWR/NDR 2021)

Die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy werden von London aus zu einem alten Professor aufs Land geschickt. Durch einen Kleiderschrank gelangt Lucy in das fantastische Land Narnia. Sie findet sich in einem verschneiten Wald wieder. Der Faun Tumnus erzählt ihr, dass Narnia mit seinen mystischen Wesen und sprechenden Tieren schon seit über hundert Jahren vom kalten Winter heimgesucht und von der Hexe Jadis beherrscht wird. Nach Lucys Rückkehr in unsere Welt glaubt ihr keines der Geschwister. Doch kurz darauf gelangt auch Edmund durch den Schrank nach Narnia. Und trifft prompt auf die Hexe.

Sonntag, 04. April 2021, 14:05 Uhr, Ursendung
SWR2 Spielraum

Teil 2, "Nach Cair Paravel und zurück", Ostermontag, 5. April, 14.05 Uhr
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Wiedereröffnung der Städtischen Museen in Karlsruhe
Städtische Galerie / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Wiedereröffnung der Städtischen Museen in Karlsruhe
Besuch nach Voranmeldung möglich / Führungen finden nicht statt

Aufgrund der rückläufigen Inzidenzwerte öffnen die Städtischen Museen in Karlsruhe in dieser Woche wieder ihre Ausstellungen. Ab Mittwoch, 31. März, sind die Städtische Galerie Karlsruhe und das Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg unter Schutzauflagen wieder für das Publikum zugänglich; am Donnerstag, 1. April, öffnet das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais seine Türen. Voraussetzung für den Besuch der Museen ist eine vorherige Terminreservierung per Telefon oder E-Mail.

Die Öffnung erfolgt entsprechend eines Hygieneplans, der nach den behördlichen Vorgaben entwickelt und umgesetzt wurde. Daher darf sich nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig in den Ausstellungsräumen aufhalten. Bei einem Besuch müssen die Kontaktdaten hinterlegt werden und es gelten die bekannten Abstandsregeln sowie die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder FFP2-Standard). Veranstaltungen und Führungen können aufgrund des Infektionsrisikos aktuell nicht stattfinden.

Städtische Galerie Karlsruhe
Terminvereinbarungen: E-Mail: ticket.galerie@kultur.karlsruhe.de, Telefon: 0721/133-4444 (Mo+Di 9-17 Uhr, Mi–So 11–18 Uhr)

Öffnungszeiten: Mi-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr, Mo+Di geschlossen
Sonderöffnungszeiten an Ostern: Karfreitag, 2. April, 13-18 Uhr, Ostermontag, 5. April, 11-18 Uhr

Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum
Terminvereinbarungen für beide Museen: E-Mail: stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de und Telefon: 0721/133-4231 (Mo-Fr 10-16 Uhr)

Öffnungszeiten Stadtmuseum: Di+Fr 10-18 Uhr, Do 10-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr, Mo+Mi geschlossen
Öffnungszeiten Pfinzgaumuseum: Mi 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Ausstellung "Gurs 1940" macht im Stadtmuseum Station
Virtuelle Eröffnung am 8. April per Live-Stream

Die von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz 2020 gestaltete Ausstellung "Gurs 1940" thematisiert die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Südwestdeutschland nach Südfrankreich vor 80 Jahren. Die 26 Tafeln umfassende Schau ist an zahlreichen Orten zu sehen, vom 8. April bis 3. Oktober auch im Karlsruher Stadtmuseum.

Pandemiebedingt findet die Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 8. April, um 19 Uhr ausschließlich virtuell statt. Unter www.karlsruhe.de/livestream wird die Veranstaltung auf dem YouTube Kanal der Stadt Karlsruhe per Live-Stream übertragen. Auf die Begrüßung durch Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup folgt mit einem Grußwort für das Land Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Dritter Redner ist Rami Suliman, Vorsitzender des Oberrats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden.
Mehr
 

Bibliotheken 
 
 
Karlsruhe: Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu Ostern
Gründonnerstag noch erreichbar und dann wieder nach den Feiertagen

Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek Karlsruhe sind am Gründonnerstag, 1. April, zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Am Karsamstag, 3. April, bleiben die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus und die Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais sowie die Amerikanische Bibliothek geschlossen. Erster Ausleihtag nach den Osterfeiertagen ist Dienstag, 6. April.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das Ende von Iflingen
Hörspiel von Wolfram Lotz
Mit: Wolf-Dietrich Sprenger, Steffen Schortie Scheumann, Lars Rudolph, Cathleen Gawlich, Florian von Manteuffel, Wolfgang Pregler u. a.
Musik: Peter Kaizar
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2019)

Der Tag des Jüngsten Gerichts ist angebrochen. Mit flammendem Schwert und viel Arbeitseifer steht Erzengel Michael - nicht in Rom. Sondern am Rande des Örtchens Iflingen. Da kommt Engel Ludwig angeflattert. Ohne Schwert, aber mit Posaune. Und hat nicht nur keine Ahnung vom "Auftrag". Sondern meldet auch noch Zweifel an. An Gottes Plan! Entnervt schreitet Erzengel Michael voran, um Gottes Anweisung in die Tat umzusetzen. Doch statt Menschen begegnen den Engeln sprechende Tiere.
Nominiert für den Hörspielpreis der Kriegsblinden 2020.
Postapokalyptische Radiokunst in Bestform.“ Medienkorrespondenz

Karfreitag, 02. April 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonn- und Feiertag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Axel Simon
 
Buchtipp: Axel Simon "Goldtod"
Kriminalroman

Die historische Kriminalserie um den unkonventionellen Sonderermittler Gabriel Landow im wilhelminischen Berlin geht weiter.

Berlin, 1889: Die Reichshauptstadt hält den Atem an! Wie ein großes, blutiges X hängt ein prominenter Bankier im Schlosspark von Charlottenburg. Doch der Duzfreund des Reichskanzlers bleibt nicht allein. Ein weiteres Opfer aus einflussreichen Kreisen folgt sogleich. Alles deutet auf eine Tat antikapitalistischer Gruppen hin, und unter den erfolgsverwöhnten Goldjungs der Stadt geht die Angst um. Aber Privatermittler Gabriel Landow lässt sich kein X für ein U vormachen. Gemeinsam mit seinem trickreichen Kompagnon Orsini ist er der Polizei einen entscheidenden Schritt voraus. Eine zweite Spur führt die beiden eigenwilligen Detektive in eine ganz neue Richtung und zugleich in tödliche Gefahr: Ein exklusiver Zirkel lässt sich im Verborgenen gern beflügeln. Von antiker Lyrik und den Apfelbäckchen goldiger, nackter Engelchen. Lebender Engelchen.

So oder so: Am Ende goldener Zeiten wartet immer der Tod. Und wer Gold sät, wird Tod ernten.

Der Autor Axel Simon wuchs im Ruhrgebiet auf. Er hat an verschiedenen Theatern zeitgenössische Opern inszeniert und arbeitete danach lange als Creative Director in großen Werbeagenturen. Er lebt heute in Hamburg.

Kindler Verlag 2021, 464 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 (A)
ISBN: 978-3-463-00013-8
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg in der Osterzeit
Mittwoch, 31. März, 15 – 15.30 Uhr
Digitaler Bibo-Lese-Raum (Stadtteilbibliothek Haslach)
Das Bibliotheksmaskottchen Bibo lädt Kinder zwischen 5 und 8 Jahren in den virtuellen Lese-Raum der Stadtteilbibliothek Haslach ein. Bibo erzählt von der Bibliothek, stellt neue Kinderbücher vor, lädt auf eine virtuelle Schatzsuche ein oder erzählt Märchen. Am Mittwoch, 31. März ist der virtuelle Leseraum wieder von 15 bis 15.30 Uhr geöffnet. Nach der Anmeldung per Email an Stadtbibliothek-Haslach@stadt.freiburg.de wird der Link zur Veranstaltung mitgeteilt.
Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten in den Osterferien
Die Hauptstelle der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, bleibt von Karfreitag bis Ostermontag, einschließlich Samstag, 4. April, geschlossen.
Die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald sowie die Mediothek Rieselfeld sind zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Neu Brockhaus digital
Die Stadtbibliothek hat ihr Angebot an digitalen Nachschlagewerken erweitert: Mit der Brockhaus Enzyklopädie und dem Brockhaus Jugendlexiko bietet sie ihren Nutzerinnen und Nutzern nun auch den digitalen Zugang zum Standardlexikon. Dazu vermittelt der Kurs „Fit im Internet für Erwachsene“ Medienkompetenz im Umgang mit der Welt der digitalen Medien.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Matthäus-Passion ohne Bach
In der Bibeltextfassung von Martin Luther, Picander und Paul Gerhardt
Mit: Lilith Häßle, Michael Maertens, Petra Morzé, Peter Simonischek und Claudius von Stolzmann
Musik: Lukas Schiske
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: ORF 2020)

Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion, uraufgeführt 1727 in der Leipziger Thomaskirche, gilt als eines der zentralen Werke der abendländischen Musik. Sie bezaubert und berauscht auch jenseits christlicher Rezeption. Im Libretto verherrlicht sie Heilswerk und Leidensgeschichte Jesu, erzählt von Schuld und Sühne. Und historisch gesehen, könnte sie antisemitische Haltungen bekräftigen. Ohne Bachs Musik, so das Anliegen des Hörspiels, werden vielleicht die universalen und humanen Bibeltopoi von Liebe, Hoffnung, Verzweiflung und Vergebung noch deutlicher erkennbar.

Donnerstag, 01. April 2021, 23:03 Uhr
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Rupert Ebner und Eva Rosenkranz
 
Buchtipp: Rupert Ebner und Eva Rosenkranz "Pillen vor die Säue"
Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefährden«
Mit einem Vorwort von Tanja Busse

Die größte Gesundheitskrise unserer Zeit ist da – und sie heißt nicht Corona

Wie verwundbar wir, unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem sind, hat uns das Coronavirus vor Augen geführt. Dass uns bakterielle Infektionen in Folge von Antibiotikaresistenzen in eine noch größere globale Gesundheitskrise stürzen könnten, wird hingegen immer noch unterschätzt. In ihrem Buch reden Rupert Ebner und Eva Rosenkranz Klartext: über »Schweinereien« in Intensivmastanlagen und Schlachtbetrieben – und über unser nicht zukunftsfähiges Agrarsystem. Denn der immense Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung vermehrt nicht nur das Leid der Tiere, sondern gefährdet auch unsere eigene Gesundheit – und unser Leben.

Schon 1994 warnte die Mikrobiologin Laurie Garrett vor den »kommenden Plagen«, neuen Infektionskrankheiten, die jederzeit überall dort entstehen könnten, wo Menschen in vorher unberührte Ökosysteme eingreifen. Viele ignorierten ihre Prognosen – bis Corona kam. Doch wie wäre es, wenn wir beim Thema Antibiotikamissbrauch endlich aktiv gegensteuern würden und nicht warten, bis die Katastrophe über uns hereinbricht? Mit »Pillen vor die Säue. Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefährden« haben die Autorin Eva Rosenkranz und der Tierarzt Rupert Ebner eine überfällige Warnung verfasst. Im Zentrum steht dabei die Tierhaltung in der industriellen Landwirtschaft, die ohne massiven Antibiotikaeinsatz nicht möglich ist und gewaltige Kollateralschäden für Umwelt, Gesellschaft und jeden Einzelnen verursacht. Unsere Nutztiere sind hier ebenso Opfer eines Systems der kontinuierlichen Entwertung wie die Landwirtinnen und Landwirte.

»Wissenschaftler, Mediziner und Gesundheitsorganisationen weltweit sind seit Jahren alarmiert: Zu den wesentlichen Treibern bei der Entwicklung sogenannter Killerkeime gehört die derzeit vorherrschende Landwirtschaft, in der Antibiotika als Betriebsmittel in Tonnen gerechnet werden. Die Resistenz von Bakterien schreitet daher weltweit so schnell voran, dass wir uns mit der größten Gesundheitskrise unserer Zeit konfrontiert sehen«, beschreiben Ebner und Rosenkranz die Lage. Denn ohne die bisherige Wunderwaffe Antibiotika in Tropf und Tablette würden Operationen riskant und selbst kleine Infektionen potenziell lebensgefährlich.

»Pillen vor die Säue« erläutert Zusammenhänge, benennt Tatbestände und zeigt auf, was jetzt zu tun ist – für mehr Tierwohl, gesunde Menschen und eine intakte Umwelt.

oekom Verlag, 256 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 (A)
ISBN 978-3-96238-206-3
Mehr
 

Sonstiges 
 
 
„Das gehet meiner Seele nah“
Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion | Musik von Leid und Leidenschaft

Zu Bachs Matthäus-Passion „Das gehet meiner Seele nah“ bietet die Katholische Akademie Freiburg am Samstag, 27. März von 14 bis 17 Uhr eine Online-Veranstaltung an. Das Werk „übersetzt“ die Leidensgeschichte Jesu in anteilnehmende Worte und affektvolle Barockmusik. Der Dirigent Hannes Reich, Künstlerischer Leiter des Freiburger Bachchors, und der Theologe und Musikwissenschaftler Meinrad Walter werden sich über Fragen der musikalischen und theologischen Interpretation austauschen.

Eingeladen zu dieser interdisziplinären Reflexion über die Worte und Klänge des unerschöpflichen Werkes sind alle, die Bachs Musik in dieser Passionszeit 2021 leider nicht konzertant singen und spielen können, aber auch alle, die sich mit seiner Musik auf die bevorstehenden Kar- und Ostertage einstimmen wollen.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Lone Theils
 
Buchtipp: Lone Theils "Falsche Gesichter"
Kriminalroman

Ihr Debütroman wurde in 16 Sprachen übersetzt, von der Presse international gefeiert und war die Nr. 1 der dänischen Bestsellerliste. Mit psychologischer Raffinesse setzt Lone Theils in «Falsche Gesichter» ihre Krimireihe um die Ermittlerin Nora Sand fort und erzählt eine spannungsgeladene Kriminalgeschichte über korrupte Polizisten und zwielichtige Geschäfte.

Der Polizeipräsident eines englischen Städtchens wird ermordet. Enthauptet. Seine Hinrichtung gefilmt und ins Netz gestellt. Alles deutet auf einen islamistischen Hintergrund. Doch als Journalistin Nora Sand vor Ort ermittelt, stellt sie fest, dass es in Toppinghham keine Islamisten gibt. Dafür jedoch eine Menge Menschen, die den korrupten Polizisten keinesfalls vermissen. Und es gibt junge Mädchen, um die sich niemand kümmert. Die nachts durch die Straßen irren, ohne dass das Gesetz eingreift.

Die Autorin Lone Theils war jahrelang London-Korrespondentin für die angesehene dänische Tageszeitung Politiken sowie fürs Fernsehen. Ihr Debütroman und Auftakt der Reihe um Nora Sand erscheint in 16 Ländern und wird für das Fernsehen verfilmt. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit zwischen Dänemark und England teilt die Autorin mit ihrer Protagonistin auch die Leidenschaft fürs Kickboxen.

rororo 2021, 480 Seiten, € 10,00 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-00003-4
 
 



Seite 1 2 
historix2.jpg
modo2.jpg
prolixWodsch.png
gruenequellen.jpg

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 


Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger