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Montag, 19. Oktober 2020
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Als Mann, Frau und * schuf er sie …
agung der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“

„Wie kommt geschlechtliche Identität zustande? Was ist mit Menschen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen können?“ Diese und weitere Fragen werden bei der Tagung „Als Mann, Frau und * schuf er sie …“ von Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr, bis Sonntag, 25. Oktober in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, diskutiert. Die Tagung in der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“ findet in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Karlsruhe statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro, ermäßigt 20 Euro zzgl. Übernachtung und Verpflegung.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12. Oktober, da die Anzahl an Plätzen Corona-bedingt stark begrenzt ist: www.katholische-akademie-freiburg.de

Vortrag mit Livestream

Die Freiburger Soziologin Prof. Nina Degele spricht am Freitag, 23. Oktober um 19:15 Uhr »Zur hartnäckigen Verwicklung von sex und gender« im Rahmen der Tagung »Als Mann, Frau und * schuf er sie ...«. Der Vortrag wird live gestreamt. Die Online-Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich: auf unserem Youtube-Kanal oder auf www.katholische-akademie-freiburg.de

Vortrag mit Livestream

Der evangelische Theologe Prof. Matthias Wirth von der Universität Bern stellt sich am Sonntag, 25. Oktober um 9:15 Uhr im Rahmen der Tagung »Als Mann, Frau und * schuf er sie ...« den Fragen, die sich für Theologie und Kirche aus einem differenzierten Blick auf das Geschlechtliche heute ergeben. Der Vortrag wird live gestreamt. Die Online-Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich: auf unserem Youtube-Kanal oder auf www.katholische-akademie-freiburg.de
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Bibliotheken 
 
 
Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken vom 12. bis 16. Oktober
Mittwoch, 14. Oktober, 10 bis 12 Uhr, und Freitag, 16. Oktober, 16 bis 17.30 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde in der Stadtbibliothek
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder EReader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Mittwoch, 14. Oktober von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 16. Oktober, von 16 bis 17.30 Uhr im Regiocafé der Stadtbibliothek, am Münsterplatz 17, statt.
Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 16. Oktober, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus aus Mulhouse auf dem Münsterplatz)
Am Freitag, 16. Oktober, kommt der Bibliobus aus Mulhouse nach Freiburg. Auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek bietet er von 14.30 bis 16.30 Uhr Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache. Für die Ausleihe genügt der gültige Ausweis der Stadtbibliothek Freiburg.
Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung. Der Eintritt ist frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Archäologie aktuell - Bilder schaffen Wahrheit?
Kath. Akademie: Bilder schaffen Wahrheit (c) S. Gihring
 
Archäologie aktuell - Bilder schaffen Wahrheit?
„Bilder schaffen Wahrheit?“ ist der Titel eines Diskussionsabends in der Reihe „Archäologie aktuell“ am Mittwoch, 14. Oktober um 19 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Inwiefern Wahrheiten über Bilder erzeugt, rein deskriptiv dargestellt oder aber sogar manipuliert und verfälscht werden, darüber diskutieren Cornelia Brink, Professorin für Interdisziplinäre Anthropologie in Freiburg, Ralf von den Hoff, Professor für Klassische Archäologie in Freiburg und die Freiburger Kunsthistorikerin Isabelle von Marschall.

Die interdisziplinäre Podiumsdiskussion veranstalten die Katholische Akademie Freiburg und das Archäologische Museum Colombischlössle anlässlich der Ausstellung "Der römische Legionär – weit mehr als ein Krieger". Der Eintritt ist frei. Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung unter arco-museum@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2574.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Ausstellung ab 9. Oktober: Gestern – Heute – Morgen
60 Jahre Reinhold-Schneider-Preis, Bildende Kunst

Ab Freitag, 9. Oktober, ist in den Räumen von Kunst Koch, in der Hanferstr. 26, eine Ausstellung über 60 Jahre Reinhold-Schneider-Preis zu sehen. Ursprünglich war bereits eine erste Ausstellung im April dieses Jahres geplant, die wegen der Corona-Krise leider nicht stattfinden konnte. Die Ausstellung konzentriert sich ausschließlich auf die Sparte „Bildende Kunst“ und zeigt Werke der Preisträgerinnen und Preisträger Peter Staechlin, Viola Keiser, Hans Rath, Peter Vogel, Freya Richter, Sabine Wannenmacher, Thomas Kitzinger, Beatrice Adler, Stefanie Gerhardt, Susi Juvan, Andreas von Ow und Helga Martin.

Der Reinhold-Schneider-Preis wurde 1960 als offizieller Kulturpreis der Stadt Freiburg ins Leben gerufen und wird verliehen in Erinnerung an den Schriftsteller Reinhold Schneider (1903 bis 1958). Er lebte von 1938 an in Freiburg und engagierte sich in seinen frühen Werken gegen Unterdrückung und Rassenwahn. Im Nationalsozialismus wurden seine Bücher verboten. In der Nachkriegszeit widmete er sich der kultur-philosophischen Erforschung der Ursachen der NS-Barbarei und trat für eine aktive Friedenspolitik ein.

Parallel zu der, von dem Freiburger Galeristen Albert Baumgarten kuratierten Ausstellung, ist bei Kunst Koch ein Katalog erschienen. Die Publikation folgt der Chronologie der Preisverleihung und bildet jeweils 2 Werke der Künstlerinnen und Künstler ab. Im Anhang findet man zudem Kurzbiografien der Preisträgerinnen und Preisträger. Die Ausstellung kann bis 29. Januar 2021 besichtigt werden.
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Sonstiges 
 
Kabarett/Comedy: Oropax - Testsieger am Scheitel.
Oropax: Testsieger am Scheitel / Foto: Veranstalter
 
Kabarett/Comedy: Oropax - Testsieger am Scheitel.
Fr 09.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Traditionell tollkühn feiern die intellektuellen Underdogs von Oropax ein buntes Gipfeltreffen der Sinnlosigkeit. Im Rausch des Abends starten sie ein Festival der Wortakrobatik. Im Nirwana zwischen Irrwitz und herrlichem Wahnsinn werden alle Geister befreit.
Bestochene Zuschauer*innen und bezahlte Verwandte bewerteten diese Show übrigens als „enorm lustig“ und geben acht von fünf Sternen.
Thomas und Volker, die langsamsten Shootingstars der Comedy-Geschichte, sind diesmal Testsieger in der haarigen Kategorie Scheitel mit Punkt – aber ohne Pony.
„Testsieger am Scheitel.“ präsentiert u.a. den Geh-heim-Agenten Pinski, doppelte Biberzähne, barockes Rock-go-go, das Geheimnis der Mehrzahl und tropische Mönche. Der kahlköpfige Volker feiert ausgefallen sein Kamm-Bäck – denn nur so wird der Weg frei zur GmbHaar.

Was aber hat Thomas noch, was Volker nicht mehr hat?
Wo macht der Scheitel seinen Punkt?
Wer ist der Sieger der Testsieger?
Erlesen Sie gerade den Unterschied zwischen Fritteusen und Friseusen?
Es lebe die doppelte Mönch-Singularität,
es lebe diese analoge Liveshow!
Es lebe der brüderliche Zweiheitsdrang!

Eintritt: 21,00 €/ 18,00 €
 
 

Sonstiges 
 
 
Die neuen Rechten im Netz
Sonntag, 11.10.2020 l 19 Uhr l Online

Die neuen Rechten im Netz: Manipulation, Propaganda, Hetze - Herausforderungen für Freiheit und Demokratie

Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten der Vernetzung. Influencer der rechtsextremen Szene wissen die modernen Kommunikationsmöglichkeiten geschickt einzusetzen, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen. Erfolgsrezept ist der Fokus auf Emotionen, Manipulation und falsche Informationen. Wie kann sich eine digitale Demokratie dieser Entwicklung entgegenstellen? Wir freuen uns, diese und weitere Fragen gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ihnen zu diskutieren.
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Lesungen / Vorträge 
 
Vier fürs Klima
Vier fürs Klima / Quelle: hasskarl.de
 
Vier fürs Klima
In der Reihe „Mensch und Schöpfung“

Der Berliner Journalist und Schriftsteller Günter Wessel stellt am Mittwoch, 07. Oktober um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, die Erfahrungen und Ergebnisse seines Familienprojekts vor: Die vierköpfige Familie hat ein Jahr lang versucht, ihren CO2-Ausstoß radikal zu senken - ohne aus dem normalen Alltag auszusteigen. Sie stellten sich Fragen und suchten Antworten, bei Studien, Fachleuten und Freunden. Die Antworten waren manchmal ernüchternd, oft aber überraschend und manchmal sogar ziemlich lustig.

Die Veranstaltung „Vier fürs Klima“ wird zugleich per Livestream übertragen. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft statt. Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um vorherige Anmeldung zu dieser Veranstaltung, da die Anzahl an Plätzen Corona-bedingt stark begrenzt ist. Auch für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung nötig, beides gerne über unsere Website www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Sonstiges 
 
 
Freiburg Art Fair (FAF)
9. + 10. Oktober 2020, Messe Freiburg
Neue Kunstmesse Freiburg Art Fair 2020: Rund 50 regionale Künstler_innen präsentieren ihre Werke in der Messe Freiburg.
Exponate können direkt vor Ort beim jeweiligen Künstler erworben und mitgenommen werden.

Am 9. und 10. Oktober 2020 findet in der Halle 1 der Messe Freiburg erstmals die „Freiburg Art Fair (FAF)“ statt. Im Rahmen der neuen Künstlermesse stellen rund 50 regionale Künstlerinnen und Künstler ihre Exponate, die direkt vor Ort zum Kauf angeboten werden, in der Messe Freiburg aus. Die 50 ausstellenden Künstler_innen zeigen zeitgenössische Kunst in vielfältigen Erscheinungsformen. Die FAF soll als Produzenten-Kunstmesse verstanden werden, bei der die Werke der Freiburger Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig bietet das neue Format die Gelegenheit, Kunstobjekte an einem zentralen Ort auszustellen, und diese den Besucherinnen und Besuchern direkt vor Ort zum Kauf anzubieten.

„Bei der FAF handelt es sich um eine reine Künstlermesse, ohne direkte Beteiligung von Galerien und ohne die üblichen Präsentationsformen“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki. „In einem ungewöhnlichen Ambiente wird Kunst für Kunstliebhaber_innen auf besondere Art präsentiert und vermittelt. Die ausgestellten Exponate können außerdem direkt vor Ort erworben werden. Mit der Realisierung der FAF möchten wir so einen Beitrag zur Unterstützung der lokalen Kunstszene leisten, deren Geschäfte durch die Corona-Pandemie und den damit einhergegangenen Lockdown massiv eingebrochen sind.“

„Bei der FAF wird außerdem ein gemeinschaftlich-sozialer Aspekt gepflegt: Die Künstler_innen teilen einen definierten Prozentsatz des Gesamtgewinns untereinander auf. Die FAF wird somit auch dafür genutzt, als Künstler_innen in diesen Zeiten füreinander einzustehen“, so Ben Hübsch, Sprecher der FAF GbR, die die Freiburg Art Fair gemeinsam mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) veranstaltet.

Die Freiburger Kreativschaffenden stehen vor großen Herausforderungen. Um die Bedeutung der lokalen Kulturszene und den Ruf als kulturell vielfältige Stadt nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit und über die Grenzen Deutschlands hinaus stärken zu können, spielt auch die bildende Kunst eine wichtige Rolle. Um weiterhin die identitätsstiftende Funktion, die die bildende Kunst für die Stadtgesellschaft erfüllt, erhalten zu können, müssen neue Formate geschaffen werden. Eine weitere Herausforderung stellt das begrenzte Angebot bezahlbarer Atelierflächen dar. Die Corona-Pandemie hat die Situation der Kreativschaffenden zusätzlich verschärft. Um neue Möglichkeiten für Künstler verschiedener Generationen schaffen zu können, musste ein kreatives Konzept entwickelt werden. Das Ergebnis ist eine Produzenten-Kunstmesse, quasi als Hilfe zur Selbsthilfe, die nun in Form der FAF realisiert wird. Die Idee zum neuen Messeformat stammt von einer Initiative betroffener Künstlerinnen und Künstler, die die FAF gemeinsam mit der FWTM veranstaltet.

Auch das Ambiente in der Messehalle ist besonders: In einer Mischung aus Lager und Ausstellung werden in der Mitte der Messehalle 1 große Präsentationswände stehen. Darauf sollen abwechselnd verschiedene Kunstwerke gezeigt werden, die zuvor von den Besucherinnen und Besuchern aus dem Pool der vorhandenen Arbeiten ausgewählt werden. Die Reihenfolge der gezeigten Arbeiten folgt dabei dem Anspruch von Abwechslung und Spannung und wird daher nicht nach den Namen der Künstler sortiert. Die Besucherinnen und Besucher können sich so aktiv an der FAF beteiligen und die Werke ihrer Wahl an einer der Präsentationsflächen hängen lassen. Damit möchte die Initiative einen lebendigen Austausch zwischen Besuchern und Künstlern entstehen lassen. Das Besondere an diesem Konzept ist, dass die Kunst direkt auf der Messe gekauft und mitgenommen werden kann. So findet mit der FAF am Freitag, 9. Oktober und am Samstag, 10. Oktober 2020 ein neues Format in der Messe Freiburg statt, welches ein ganz eigenes Profil haben wird.

Die FAF öffnet am Freitag, 9. Oktober von 18:30 Uhr bis 22 Uhr sowie am Samstag, 10. Oktober vom 10 bis 18 Uhr ihre Tore. Die Messe kann in Time Slots von jeweils zweieinhalb Stunden besucht werden, die beim Ticketkauf ausgewählt werden können. Diese sind: Freitag, 9. Oktober: 18:30 Uhr bis 22 Uhr, Samstag, 10. Oktober: 10 Uhr bis 12:30 Uhr, 13 Uhr bis 15:30 Uhr sowie 16 Uhr bis 18:30 Uhr. Eine Online-Vorabregistrierung beim Ticketkauf ist zwingend erforderlich. Tickets sind ab sofort online unter www.faf-freiburg.de und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen gibt es außerdem auf dem Instagram-Kanal der FAF, @freiburgartfair.
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Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Jan Weiler
 
Hörbuchtipp: Jan Weiler "Die Ältern"
Vollständige Lesung
gelesen von Jan Weiler

Jan Weilers neue, hinreißend amüsante Geschichten über Eltern, deren Nachwuchs flügge wird.

Irgendwann ist es soweit: Wenn aus Pubertieren Erwachsene werden, ist es an Papa und Mama, sich zu verwandeln. Eben noch Gegner mutieren sie zu den milde belächelten, ahnungslosen: Ältern. Und natürlich sind sie darauf ganz schlecht vorbereitet, denn ist ja so: Man ist 49, fühlt sich wie 29 – wird aber behandelt, als sei man 79. Und sieht einer ungewissen Zukunft ohne Wäscheberge, Jungs-Deo und leeren Chipstüten entgegen. Beunruhigt fragt man sich vielleicht: Werden die in die Freiheit entlassenen Pubertiere noch einmal den Weg zurück in den heimischen Stall finden? Und was wird eigentlich, wenn sämtliche Lastschriftaufträge für die Kinder einmal erloschen sein werden? Ist man dann für immer allein?

der hörverlag 2020, 2 CDs/Laufzeit: ca. 2 h 30 min, € 15,00 [D], 15,50 [A] / SFr 21,90
ISBN: 978-3-8445-4072-7
 
 

Sonstiges 
 
 
Unsere Wälder in Gefahr – was, wenn sie sterben?
In der Unterrichtsreihe „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ neu erschienen

Mit dem Zustand von Wäldern und der Gefahr des Waldsterbens befasst sich die neue Ausgabe der Unterrichtsreihe „Mach´s klar! Politik einfach erklärt“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt die aktuelle Ausgabe jetzt vor. Auf vier Seiten informiert sie über die wichtigsten Funktionen des Waldes und auch über den Waldbestand in den Bundesländern im Vergleich. Sie stellt anschaulich die Vor- und Nachteile von Monokulturen und Mischkulturen dar und regt an, über Gefährdungen für den Wald zu diskutieren. Eine Wärmekarte für Deutschland und ein Satellitenbild der Erde zeigen, welche Herausforderungen im Blick auf Brandgefahren und Brände bestehen.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer und unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Die Ausgaben im DIN A 4-Format sind mit Tabellen und Schaubildern grafisch ansprechend aufbereitet, Arbeitsaufgaben bieten weitere Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. Einzelne Seiten lassen sich zudem als Kopier- oder Folienvorlagen verwenden. Online stehen unter www.lpb-bw.de/machs-klar zusätzlich Arbeitsblätter, Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps zur Verfügung. Die Inhalte der Handreichung können damit aufgegriffen und interaktiv vertieft werden.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online als pdf zur Verfügung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Verfahren - Der NSU-Prozess als gespenstische Groteske
Von Katrin Röggla
Mit: Graham F. Valentine, Meriam Abbas, Jan Krauter, Astrid Meyerfeldt, Fabian Hinrichs, Victoria Trauttmannsdorff u. a.
Regie: Hannah Georgi
(Produktion: WDR/BR 2020)

Wie in der Realität ist auch in diesem Hörspiel die fünfjährige Gerichtsverhandlung um die NSU-Morde längst vorbei - und geht doch geisterhaft immer weiter. Wir hören ein Echo: Sind es die Stimmen von Richter, Staatsanwaltschaft, Verteidigung oder Zeugen, die in den Mikrofonen des Verhandlungssaals gefangen sind? Oder hören wir dem Gerichtspublikum auf der Empore zu, den Bescheidwissern und Engagierten aus der ersten Reihe, die von den Dämonen des Prozesses besetzt sind?

Sonntag, 11. Oktober 2020, 18:20 Uhr, ca. 53´00 Min.
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Sonstiges 
 
Konzert: Lydie Auvray - Musetteries
Lydie Auvray Trio / Foto: Ulla Küpperfahrenburg
 
Konzert: Lydie Auvray - Musetteries
Mi 07.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Seit fast vier Jahrzehnten begeistert und fasziniert Lydie Auvray mit ihrer Musik und ihrem Akkordeon-Spiel. Sie hat dem als volkstümlich-verstaubt verorteten Instrument zu neuem – modernem – Glanz verholfen. Von Beginn ihrer Karriere an hat sie sich mit vielen musikalischen Genres beschäftigt und immer wieder ausprobiert, was auf dem Knopfakkordeon möglich ist. Auf ihrem aktuellen Album, mittlerweile ihr 21., wendet sie sich explizit ihrer musikalischen Herkunft – der Musette-Musik – zu.

Den Titel „Musetteries“, eine eigene Wortschöpfung, erklärt sie so: „Ich wollte mit einem Augenzwinkern ausdrücken, dass dieses Album zwar mit Musette zu tun hat, aber nicht dem reinen, puren Musette-Stil gewidmet ist. Es handelt sich dabei um zwölf sehr unterschiedliche Stücke, die mehr oder weniger nah an dieser Musik sind. Sie spiegeln wider, was ich aus meinen Musette-Wurzeln gemacht habe.“

Und was dabei herausgekommen ist, klingt frisch, authentisch und überzeugend, wohl auch deshalb, weil sie einen weiten Bogen um die Klischees macht, die sich aufdrängen, wenn man an französische Akkordeonmusik denkt. Wer der „Grande Dame des Akkordeons“ auf ihrer neuen CD „Musetteries“ zuhört, erlebt eine ebenso abwechslungsreiche wie stimmige Reise durch unterschiedliche musikalische Landschaften. Wie zum Beispiel den sinnlichen Tango „Macho Picchu“, dessen Titel dem männlichen Part des Tango humorvoll entspricht. „La Java d’Manu“ ist ein frecher Java, wie er bei einem „Bal-Musette“ in den Vorstädten getanzt wurde. Für „Cohabitation“ treffen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander: Ein afrikanischer Rhythmus flirtet hier mit einem klassischen Musette-Walzer, die beide aber dank des raffinierten Arrangements dennoch vorzüglich miteinander harmonieren. „Le Chien Ricanant“ ist eine Verbeugung vor dem Gypsy-Swing-Stil, der sich in den 30er und 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Musette vermischte. Und mit „Rue de la Huchette“ erweist Lydie dem Swing-Waltz die Ehre.

Eintritt: 25,00 €
 
 

Bibliotheken 
 
 
Onleihe- und IT-Sprechstunde in der Stadtbibliothek Freiburg
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Mittwoch, 7. Oktober von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 9. Oktober, von 16 bis 17.30 Uhr im Regio-Café der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17 statt. Der Eintritt ist frei.

Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 5. bis 11. Oktober
Augustinermuseum

Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum
Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Aktuell sind außerdem ein Glaskabinett in der zweiten Etage und die südliche Empore geschlossen. Das Museum ist damit nur eingeschränkt barrierefrei, der Aufzug fährt nur bis ins erste Obergeschoss zum Kaiserfenster. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Kunstpause zu Susanne Kühn
Um Susanne Kühns Kunstwerk „Bank“ aus dem Jahr 2015 geht es bei einer Kurzführung mit Christine Litz, Direktorin des Museums für Neue Kunst, am Mittwoch, 7. Oktober, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Künstlerin ist aktuell mit ihrem Werk zu Gast im Augustinermuseum. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 6. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Führung mit der Kuratorin: Meisterwerke des Mittelalters
„Meisterwerke der mittelalterlichen Kunst“ lautet der Titel einer Führung mit Kuratorin Eva Breisig am Freitag, 9. Oktober, um 17 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 8. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Kunstdialoge
Mitglieder des Freundeskreises des Museums für Neue Kunst, Marienstraße 10a, laden am Dienstag, 6. Oktober, um 11 Uhr zum gemeinsamen Austausch über Werke der Sammlung des Museums ein. Die Teilnahme am „kunst:dialog“ ist im regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro inbegriffen. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Montag, 5. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Moving Image: Videos und moderiertes Gespräch
Videoarbeiten von Kunststudierenden der Macromedia Hochschule Freiburg zeigt das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am Donnerstag, 8. Oktober, um 15 Uhr im Schau-Raum. Im Anschluss an jeden Film moderiert die freie Kuratorin Didem Yazici ein Gespräch mit der jeweiligen Künstlerin bzw. dem jeweiligen Künstler über die vorgestellte Arbeit. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Moving Image“. Eine Voranmeldung unter mnk@stadt.freiburg.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Führung: Smartphone, Tablet, Laptop
„Smartphone, Tablet, Laptop – Spiegel unserer selbst?“ lautet der Titel einer Führung am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Mittwoch, 7. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Archäologischer Kulturgenuss: Projection Mapping
Wie kann digitale Technik die Archäologie veranschaulichen? Und was steckt hinter dem Begriff „Projection Mapping“? Diese Fragen beantwortet Hans Oelze bei einer Kurzführung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ am Mittwoch, 7. Oktober, um 12.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 6. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Kinder führen Kinder: Wie lebte ein römischer Soldat?
Wie lebte ein römischer Soldat? Am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr erkunden Kinder ab 6 Jahren im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gemeinsam mit dem Kulturlotsenteam den Alltag eines römischen Legionärs. Sie spüren das Gewicht seines Kettenhemdes und stöbern in seiner Schreibstube. Für Kinder ist die Teilnahme kostenfrei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 8. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Führung: Der Tjurunga-Stein
Eine Führung nach Feierabend findet am Dienstag, 6. Oktober, um 17 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt. Die Ethnologin Stefanie Schien spricht in der Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ über den Tjurunga-Stein. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis zum Veranstaltungstag um 15 Uhr erforderlich.

Familiennachmittag: Pflanzenpressen selbst gebaut
Bei einem Familiennachmittag am Sonntag, 11. Oktober, ab 14 Uhr bauen Familien mit Kindern ab 5 Jahren ihre eigene Pflanzenpresse und sammeln bei einer kleinen Exkursion Pflanzen für ihr Taschenherbarium. Treffpunkt ist das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32. Wer teilnehmen will, zahlt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist
bis Donnerstag, 8. Oktober, 15 Uhr erforderlich.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Christof Sandt
 
Buchtipp: Christof Sandt "Kleine Anleitung zum Gehölzschnitt"
So einfach wie möglich: Obstbäume und Ziergehölze fachgerecht pflegen

Richtig schön schneiden: So einfach wie möglich begleitet Baumschulgärtner und Landschaftsarchitekt Christof Sandt beim Gehölzschnitt im Garten. Sein Buch »Kleine Anleitung zum Gehölzschnitt«, erschienen im pala-verlag, richtet sich an alle, die aus dem Gehölzschnitt keine Wissenschaft machen wollen. Und an alle, die sich an langlebigen und schönen Gartengehölzen erfreuen möchten.

Schneiden oder nicht schneiden? Wann wird geschnitten? Und was ist der allgemeine Auslichtungsschnitt? Diese und andere Fragen beantwortet Christof Sandt ebenso praxisorientiert wie leicht verständlich. Wertvolle Informationen über Wachstum und Wundheilung der Pflanzen helfen, schonend zu schneiden und dafür den richtigen Zeitpunkt auszuwählen: damit Ziergehölze und Rosen schön blühen, Obstbäume und Beerensträucher üppig tragen, Hecken und Kletterpflanzen ihre Schutzfunktion erfüllen oder ein gesunder Wuchs wiederhergestellt wird. Illustrationen veranschaulichen wichtige Schnittregeln.

Neben konkreten Schnittanleitungen für die einzelnen Gehölze gibt es Tipps zur Neupflanzung. Ein Buch, das neben dem Machen auch zum Beobachten und Seinlassen ermutigt: Denn viele Gehölze brauchen gar nicht geschnitten zu werden. Sie entfalten ihre natürliche Erscheinung ganz ohne diese Pflege.

pala Verlag 2020, 120 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-398-7
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Kunst im Kloster
Exkursion nach Maulbronn

Die Tagesexkursion der Katholischen Akademie Freiburg führt am Samstag, 17. Oktober ins ehemalige Zisterzienserkloster Maulbronn im Nordschwarzwald. Am Vormittag ist eine Führung durch das Kloster, das seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe ist, geplant. Am Nachmittag besteht die Gelegenheit, die klostereigenen Museen zu besuchen und das Areal weiter zu erkunden.

Die Exkursion in Zusammenarbeit mit dem Referat Kunst, Kultur, Kirche des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg beginnt um 7.30 Uhr und endet um 19 Uhr. Die Kosten betragen 50,00 €, ermäßigt 35,00 €. Anmeldung über www.katholische-akademie-freiburg.de
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Sonstiges 
 
 
Red or Blue? The 2020 U.S. Elections
Zweisprachige Ausgabe von „Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ neu erschienen

Die Wahl des US-Präsidenten am 3. November steht im Mittelpunkt des bilingualen Hefts „Red or Blue? The 2020 U.S. Elections“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg liegt die neue Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ jetzt vor. Sie ist in enger Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut e.V. Stuttgart entstanden.

Neben den Grundzügen des US-amerikanischen Parteien- und Wahlsystems thematisiert das Heft in vier „Bausteinen“ die wichtigsten Themen des Wahlkampfs und stellt auch die beiden aussichtsreichsten Kandidaten vor: dem amtierenden Präsidenten Donald J. Trump und seinen Herausforderer Joe Biden von der Demokratischen Partei. Die Materialien bieten zudem verschiedene Möglichkeiten, sich mit den unterschiedlichen Positionen der beiden großen Parteien, Demokraten und Republikaner, sowie einer Bilanz der Präsidentschaft von Donald J. Trump seit 2017 zu befassen. Auch die deutsch-amerikanischen Beziehungen greift das Heft auf.

Zu den Texten und Materialen gehören aktuelle Karikaturen, Grafiken oder Auszüge in deutscher und englischer Sprache. Anwendungen auf der Lernplattform Moodle, die speziell für diese Ausgabe gestaltet wurden, fördern den interaktiven Unterricht.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Sie eignen sich je nach Thema auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Geschichte, Ethik oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Doberschütz und das Ende des Informanten
Von Tom Peuckert
Mit: Felix Goeser, László I. Kish, Heike Warmuth, Thomas Arnold, Thorsten Merten, Bettina Kurth u. a.
Musik: Jean-Boris Szymczak
Regie: Thomas Leutzbach
(Produktion: WDR 2019)

Jahresende 1989: Ein neuer Fall führt Privatermittler Frank Doberschütz in eine psychotherapeutische Klinik in Halle und auf die Spur eines zwielichtigen Patienten. Ist Ibrahim Böhme, Chef der Ost-SPD, vielleicht der kommende Staatschef der DDR? Doberschütz' Auftrag - eine eventuelle Untreue seiner Zielperson auszumachen - wird schon bald zu einer politischen Untersuchung, einer geheimen Chronik der Wende. Er stürzt ihn nicht nur in politische Grabenkämpfe, um die Zukunft Ostdeutschlands, sondern auch in ein Ringen mit sich selbst und um die Frage seiner eigenen Schuld.

Freitag, 09. Oktober 2020, 22:03 Uhr, 54´00 Min.
SWR2 Krimi
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Die Liebe im digitalen Zeitalter
Museum für Neue Kunst Freiburg zeigt Arbeiten von Kunstschaffenden aus zwölf Ländern

Wie steht es um Liebe und Beziehungen im Zeitalter von Internet, Neoliberalismus und Globalisierung? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)“ im Freiburger Museum für Neue Kunst ab Samstag, 3. Oktober. Kunstschaffende aus zwölf Ländern untersuchen, wie sich die digitalisierte Welt auf unsere intimen Beziehungen auswirkt. Die Kuratorin Katerina Gregos hat die Schau realisiert. Zu sehen sind die Arbeiten bis Sonntag, 7. März 2021.

Digitale Technologie und Konsumdenken haben die Liebe und soziale Beziehungen stark verändert: Durch die Erfahrung des Virtuellen lösen sich die Grenzen zwischen privat und öffentlich auf. Dies beeinflusst, wie wir miteinander kommunizieren und interagieren – besonders in unseren engsten Beziehungen.

Einerseits erleichtern das Internet und die soziale Medien den Ausdruck von nicht heteronormativen Identitäten, Formen der Lust und alternativen Lebensweisen. Andererseits kultivieren sie aber auch pathologische Phänomene wie Narzissmus, obsesive Selbstdarstellung, digitale Abhängigkeit und das Zur-Ware-Werden von Gefühlen. Das Verschmelzen von Realität und Fantasie kann zu komplexen psychologischen und zwischenmenschlichen Verstrickungen führen. Die Ausstellung widmet sich diesen und anderen Entwicklungen.

Zu sehen sind Videoarbeiten, Fotografien, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen von 16 Kunstschaffenden, die in Ägypten, Belgien, Estland, Dänemark, Finnland, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Portugal, der Schweiz, Ungarn und den USA leben und arbeiten. Darunter ein Tool-Kit mit Produkten zur Erzeugung menschlicher Wärme, eine Videoarbeit, die von der Liebe zwischen einer jungen Frau und einem Roboter erzählt, oder Screenshots von Chatverläufen, die als analoge Fotos in der Dunkelkammer entwickelt wurden. Vier Künstlerinnen haben eigens für die Ausstellung neue Werke produziert.

Die Arbeiten befragen das Verhältnis von Mensch und Technik, von Liebe und Konsum, von Privatem und Öffentlichem. Sie geben einer Emotion Aufmerksamkeit, die in der modernen Kunst oft als nostalgisch oder kitschig ausgespart wird.

Eine Wand im Treppenhaus des Museums hat der Graffiti-Künstler Fabian Bielefeld zu einer Selfie-Station umgestaltet. Besucherinnen und Besucher können hier ihre persönliche Lovestory inszenieren, fotografieren und anschließend unter dem Hashtag #modernlovers in den sozialen Netzwerken teilen.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Kunsthalle Tallinn / Tallinna Kunstihoone (Estland) und dem Festival IMPAKT Utrecht (Niederlande) entstanden. Die Kuratorin und Autorin Katerina Gregos wurde in Griechenland geboren, lebt in Brüssel und ist international tätig: 2015 hat sie den belgischen Pavillon auf der Biennale von Venedig kuratiert, 2018 war sie Chef-Kuratorin der ersten Riga-Biennale.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Die Tickets kosten 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Besucherinnen und Besucher unter 27 Jahren, Mitglieder des Fördervereins und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Zu sehen sind Arbeiten von: Gabriel Abrantes, Hannah Toticki Anbert, Melanie Bonajo, Laura Cemin, Benjamin Crotty, Kyriaki Goni, David Haines, Juliet Jacques, Mahmoud Khaled, Lauren Lee McCarthy, Maria Mavropoulou, Kyle McDonald, Marge Monko, Peter Puklus, Marijke De Roover, Margaret Salmon.
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Schweizer Impressionen 2021
 
Kalendertipp: Schweizer Impressionen 2021
Wandkalender

Die Schönheit des Alpenlandes zu jeder Jahreszeit - von Genf über das Berner Oberland, ins Wallis, Graubünden, in die Ostschweiz und bis in die Sonnenstube im Tessin

HEYE Kalender, Format 48.00 x 33.00 cm, € 19,99
ISBN: 978-3-0362-0098-9
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Vier fürs Klima
In der Reihe „Mensch und Schöpfung“

Der Berliner Journalist und Schriftsteller Günter Wessel stellt am Mittwoch, 07. Oktober um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, die Erfahrungen und Ergebnisse seines Familienprojekts vor: Die vierköpfige Familie hat ein Jahr lang versucht, ihren CO2-Ausstoß radikal zu senken - ohne aus dem normalen Alltag auszusteigen. Sie stellten sich Fragen und suchten Antworten, bei Studien, Fachleuten und Freunden. Die Antworten waren manchmal ernüchternd, oft aber überraschend und manchmal sogar ziemlich lustig.

Die Veranstaltung „Vier fürs Klima“ wird zugleich per Livestream übertragen. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft statt. Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um vorherige Anmeldung zu dieser Veranstaltung, da die Anzahl an Plätzen Corona-bedingt stark begrenzt ist. Auch für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung nötig, beides gerne über unsere Website www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Lars Jaeger
 
Buchtipp: Lars Jaeger "Sternstunden der Wissenschaft"
Ob Corona- oder Klimakrise: Um die globalen Probleme unserer Zeit einzudämmen, brauchen wir die Wissenschaften. Lars Jaeger nimmt uns in seinem neuesten Buch mit auf eine Reise durch ihre Geschichte:

Nach dem finsteren Mittelalter setzte sich eine neue Art zu denken und Wissen über die Zusammenhänge der Welt zu gewinnen durch. Wie war das möglich? In seinem neuesten Werk „Sternstunden der Wissenschaft. Eine Erfolgsgeschichte des Denkens“ zeigt uns der Physiker und Philosoph auf einer spannenden Entdeckungsreise, wie das naturwissenschaftlich-rationale Denken entstehen und die moderne Geschichte nachhaltig prägen konnte. Komplexe Zusammenhänge der Geistes- und Menschheitsgeschichte werden dabei anschaulich erklärt – eine fesselnde und kurzweilige Lektüre.

Lars Jaeger, Dr. rer. nat., Jahrgang 1969, hat Physik, Mathematik, Philosophie und Geschichte in Bonn und Paris studiert und mehrere Jahre in der theoretischen Physik im Bereich der Quantenfeldtheorien und Chaostheorie geforscht. Er lebt mit seiner Familie im Schweizer Kanton Zug und ist tätig als umtriebiger Querdenker, Autor, Referent und Unternehmer. In seinen Publikationen widmet er sich aktuellen Themen aus den Naturwissenschaften, der Technologie und Philosophie.

Südverlag 2020, 352 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN 9783878001409
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Lirum Larum Lesefest startet am 3. Oktober im Literaturhaus
Kinderliteraturfestival dieses Jahr kleiner als üblich
Autor des Kleinen Drachen Kokosnuss zu Gast in Freiburg

Auftakt für das Kinderliteraturfestival in Freiburg: Am 3. Oktober startet das Lirum Larum Lesefest in seine 27. Saison. Dieses Jahr wegen der Covid-19-Pandemie allerdings unter besonderen Bedingungen und mit weniger Veranstaltungen als üblich. Lange war ungewiss, ob und in welchem Rahmen das Lesefest 2020 stattfinden kann. Von Samstag, 3. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober, kommen nun immerhin vier Lesegäste mit tollen Neuerscheinungen im Gepäck nach Freiburg.

Zum Auftakt des Kinderliteraturfestivals im Literaturhaus Freiburg am 3. Oktober zeigt der Fotograf Jan von Holleben ausgewählte Fotografien aus „Alles immer – Das Bilderbuch“. Er erzählt von seiner Arbeit und verrät, wie er seine Ideen umsetzt: Fliegende Kinder, bunte Strohhalm-Frisuren, riesige Bestecktürme auf dem kleinen Finger – wie geht das denn? Mit den richtigen Tipps, Tricks und einer Handvoll verrückter Requisiten ist nichts, wie es scheint. Die Veranstaltung wird an dem Tag zwei Mal angeboten, um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde davor. Eine begleitende, dreitägige Ausstellung vom 4. bis zum 6. Oktober im Literaturhaus zeigt einige der bekanntesten Bilder des Fotografen – groß, bunt, schräg – eine Einladung zum Träumen, Ideensammeln und Staunen. Die Öffnungszeiten sind: Sonntag, Montag, und Dienstag, 4. bis 6. Oktober, jeweils von 14 Bis 17 Uhr.

Nicole Mahne stellt bei verschiedenen Schulveranstaltungen ihr Kinderbuchdebut voller Humor, Leichtigkeit und Ironie vor: „Mia und die aus der 19“. „Spannend und echt gut geschrieben, ein super Buch!“ meint Tove (9) vom Jungen Leseteam. Außerdem ist Bettina Obrecht mit dem Schnürsenkel-fressenden „Grompel“, einem Tier, das jede Menge Chaos verursacht, in diversen Schulen und beim Finale zu Gast.

Nicole Mahne wird auch beim Finale des Lesefestes zu sehen sein. Das findet am Sonntag, 11. Oktober, im Großen und Kleinen Haus des Theater Freiburg statt. Hier liest an dem Tag auch Ingo Siegner, Autor des kleinen Drachen Kokosnuss. Er ist zum ersten Mal Gast beim Freiburger Kinderliteraturfestival und liest nicht nur aus der neuen Geschichte vom kleinen Drachen Kokosnuss, sondern in einer zweiten Veranstaltung auch aus dem neusten Band der beiden Rattenkinder „Eliot und Isabella“. Die Lesung aus den Abenteuern des Kleinen Drachen Kokusnuss findelt um 11 Uhr statt, die zu Eliot und Isabella um 15 Uhr.

Die Veranstaltungen beim Finale im Großen Haus werden in Gebärdensprache übersetzt. Aufgrund der Covid-19-Pandemie wird es beim Finale im Theater in diesem Jahr kein Rahmenprogramm geben. Alle Veranstaltungen des Festivals sind kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Die Plätze sind begrenzt, es soll vor allem Kindern die Teilnahme ermöglicht werden. Familien sehen deshalb bitte nach, dass sie sich nur mit so vielen Erwachsenen anmelden, wie für die Kinderbetreuung nötig sind.

Das Lirum Larum Lesefest ist eine Veranstaltung des Kulturamts in Kooperation mit dem Theater Freiburg und dem Literaturhaus Freiburg und in Zusammenarbeit mit vielen Institutionen, Vereinen und Buchhandlungen.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Das Festivalprogramm und die Anmeldung sind zu finden unter: www.freiburg.de/lesefest Das Finale im Theater Freiburg ist ebenfalls kostenlos. Karten gibt es nur an der Theaterkasse, sie können ab Donnerstag, 1. Oktober, geordert werden.

In diesem Jahr gibt es kein „Lirum Larum Leseheft“. Änderungen sind aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklungen vorbehalten. Weitere Informationen gibt es beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 0761/ 201-2101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de .
 
 

Sonstiges 
 
 
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Isabella Hammad
 
Buchtipp: Isabella Hammad "Der Fremde aus Paris"
Roman.
Aus dem Englischen von Henning Ahrens

Montpellier, zu Beginn des Ersten Weltkriegs: Als der junge Palästinenser Midhat von Bord eines Dampfers aus Alexandria geht, ist das für ihn der Aufbruch in eine strahlende Zukunft. Begierig wirft er sich in sein Medizinstudium, saugt die französische Kultur auf, verliebt sich in die emanzipierte Jeannette. Doch in den vom Krieg aufgeschreckten bürgerlichen Salons bleibt Midhat ein Fremder - und muss lernen, wie zerbrechlich alles ist: aus Freunden werden Feinde, aus Liebe wird Verrat. Er flüchtet sich in das exzessive Treiben in Paris und von dort zurück in die strenge väterliche Obhut nach Palästina. Doch auch aus seiner Heimat ist im Streben um Unabhängigkeit mittlerweile ein Pulverfass geworden...

Virtuos erzählt die in London geborenen Autorin mit palästinensischen Wurzeln vom Leben des jungen Midhat zwischen Tradition und Aufbruch und von einer unmöglichen Liebe zwischen den Kulturen. Der opulente Roman ist angelehnt an die Geschichte des Urgroßvaters von Isabella Hammad.

“The Parisian“ (Originaltitel) wurde weltweit in 16 Länder verkauft und ist für The New York Times "einer der wichtigsten Romane des Jahres 2019". „Dass dieses Epos das Debüt einer Autorin in den Zwanzigern sein soll, scheint unmöglich und ist dennoch wahr. Isabella Hammad ist ein ungeheures Talent und ihr Buch ein Wunder“, meint Zadie Smith und „Ein fesselnder historischer Roman, eine ergreifende Liebesgeschichte und eine eindrucksvolle Familiensaga“ Jonathan Safran Foer.

Luchterhand Literaturverlag 2020, 736 Seiten, € 24,00 [D], 24,70 [A] / SFr
ISBN: 978-3-630-87617-7
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Ein ganzes Leben
Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler
Mit: Peter Matic, Christoph Luser, Branko Samarovski, Werner Lustig, Gerti Drassl u. a.
Musik: Fatima Dunn
Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann
(Produktion: SRF/ORF 2019)

Andreas Egger ist stark, aber langsam. Als vierjähriger Waise wird er 1902 auf den Hof des Großbauern Hubert Kranzstocker gebracht. Er sieht zum ersten Mal die Berge und bekommt bei jeder Gelegenheit den Ochsenziemer zu spüren - einmal knackt etwas im Bein, und Egger hinkt. Als 18-Jähriger verlässt er den Hof. Ohne zu murren arbeitet er als Knecht, hilft beim Bau der ersten Seilbahn im Tal und lernt die Liebe seines Lebens kennen: Marie. Er wird sie verlieren und krank und starr vor Traurigkeit sein, wird ihr im Zweiten Weltkrieg aus Russland einen Brief schreiben und ihr schließlich wieder begegnen.

Sonntag, 4. Oktober 2020, 18:20 Uhr, ca. 55´00 Min.
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Ab Oktober: Neues Feierabendprogramm bei den Städtischen Museen Freiburg
Seit Beginn der Sommerferien gelten verlängerte Öffnungszeiten bei den Städtischen Museen Freiburg: Von Dienstag bis Freitag lädt jeweils ein Museum bis 19 Uhr zum Besuch ein. Zur Herbstsaison bieten das Augustinermuseum, das Museum für Neue Kunst, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum Natur und Mensch nun auch ein neues Programm zum Feierabend:

Dienstags: Geheimnisvolle Geschichten im Museum Natur und Mensch
Halbstündige Themenführungen zur aktuellen Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ bietet das Museum Natur und Mensch dienstags um 17 Uhr an. Über den geheimnisvollen Tjurunga-Stein spricht die Ethnologin Stefanie Schien am Dienstag, 6. Oktober. Fehlende Objekte sind das Thema einer Führung mit der Biologin und Museumsdirektorin Silke Stoll am Dienstag, 13. Oktober. Eine Anmeldung ist bis 15 Uhr am gleichen Tag möglich. Wer dabei sein möchte, zahlt den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Mittwochs: Einblicke in aktuelle Forschungen im Colombischlössle
Mit einem Abend unter dem Motto „Bilder schaffen Wahrheit?“ setzt das Archäologische Museum Colombischlössle die moderierten Gesprächsrunden zu aktuellen archäologischen Themen fort. Am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr laden Ralf von den Hoff, Professor für Klassische Archäologie, die Kunsthistorikerin Isabelle von Marschall und Cornelia Brink, Professorin für interdisziplinäre Anthropologie, zur Diskussion ein. Die Reihe „Archäologie Aktuell“ ist eine Kooperation mit der Katholischen Akademie Freiburg. Auch die Reihe „Junge Forschung“ nimmt das Museum wieder auf. Erster Termin ist Mittwoch, 28. Oktober, um 17.30 Uhr. Uwe Müller von der Universität Freiburg stellt Ergebnisse seiner Promotionsarbeit zum Legionslager von Mainz vor. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum Vortag um 15 Uhr erforderlich.

Donnerstags: Führungen zu digitaler und analoger Kunst im Museum für Neue Kunst
Donnerstags hat das Museum für Neue Kunst bis 19 Uhr geöffnet. Durch die neue Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)“ geht es bei einer Führung am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr. Das Motto lautet: „Smartphone, Tablet, Laptop – Spiegel unserer selbst?“. Wie eine Bronzeplastik entsteht, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Führung am Donnerstag, 15. Oktober, um 18 Uhr. Interessierte können sich bis zum Vortag um 15 Uhr anmelden. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Freitags: Orgelklänge und mittelalterliche Meisterwerke im Augustinermuseum
Das Augustinermuseum bietet die beliebten Orgelkonzerte jetzt auch am Freitagabend an. Sanne Lorenzen von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Freitag, 2. Oktober, ab 18 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welteorgel. Am darauffolgenden Freitag, 9. Oktober führt Eva Breisig um 17 Uhr durchs Augustinermuseum. Der Fokus liegt dabei auf Meisterwerke der mittelalterlichen Kunst. Anmelden kann man sich jeweils bis zum Vortag um 15 Uhr, das Orgelkonzert kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt.

Für alle Veranstaltungen erfolgt die Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501. Die Teilnahmezahl ist jeweils begrenzt. Es gelten die üblichen Hygienevorschriften, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Abstandsregeln. Die Übersicht über alle Veranstaltungen der Städtischen Museen Freiburg gibt es immer aktuell unter www.freiburg.de/museen-kalender.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Gabriele Münter" - Einsteckkalender 2021
Kalender mit 12 eingesteckten Kunstkarten, Titelblatt mit Passepartout und Foliendeckblatt. Dreisprachiges Kalendarium. Kalenderformat: 19 x 24,5 cm. Jede Kunstkarte kann nach Monatsende zum Sammeln, Verschenken oder Schreiben von Kartengrüßen weiterverwendet werden.

"Gabriele Münter (* 19. Februar 1877 in Berlin; † 19. Mai 1962 in Murnau am Staffelsee) war eine Malerin des Expressionismus, daneben zeichnete sie und betätigte sich auf dem Gebiet der Druckgrafik. Sie war Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.) und später eng mit dem Blauen Reiter verbunden. Als langjährige Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky rettete sie später einen bedeutenden Teil seiner Werke durch die Kriegs- und Nachkriegszeit und machte sie, zusammen mit Bildern der Künstlerfreunde des Blauen Reiters und eigenen Bildern, der Öffentlichkeit zugänglich.." (Wikipedia)

Fink Verlag 2020, 12 Blatt, € 15,54
ISBN 978-3-7717-1841-1
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 28. September bis 4. Okt
Augustinermuseum
Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Aktuell sind außerdem ein Glaskabinett in der zweiten Etage und die südliche Empore geschlossen. Das Museum ist damit nur eingeschränkt barrierefrei, der Aufzug fährt nur bis ins erste Obergeschoss zum Kaiserfenster. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Letzte Führung: 900 Jahre Leben in der Stadt
Eine letzte Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ findet am Sonntag, 4. Oktober, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum statt. Besucherinnen und Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in die Stadtgeschichtsforschung vom Zeitpunkt der Verleihung des Marktrechts bis in die Neuzeit. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 1. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Für Familien: Vom Bächle zum Bobbele
„Vom Bächle zum Bobbele“ ist der Titel einer Familienführung am Sonntag, 4. Oktober, um 14 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Sie führt durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“. Zeitreisende ab 5 Jahren erforschen das Leben der Freiburger Bobbele, lösen spannende Rätsel und prägen eine eigene Münze. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro zuzüglich Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 1. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung zu Modern Love
Eine Führung durch die Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)“ findet am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 1. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Kombiführung: Leben und Forschen in der Stadt
Eine Kombiführung durch die Ausstellungen „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ im Archäologischen Museum Colombischlössle und „freiburg.archäologie – 200 Jahre Forschen in der Stadt“ im Museum für Stadtgeschichte findet am Samstag, 3. Oktober, ab 10.30 Uhr statt. Treffpunkt ist das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Teilnahme kostet 5 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 1. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Archäologie – Musik – Aperitif: Der römische Legionär
Zur Matinée „Archäologie – Musik – Aperitif“ lädt das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 13 Uhr ein. Nach einem musikalischen Auftakt mit Stücken von Mario Miladin und You Seung Ha begeben sich Besucherinnen und Besucher bei einer Führung auf die Spuren der römischen Legionäre. Wer dabei sein möchte, zahlt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an arcomuseum@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201
2571 ist bis Mittwoch, 30. September, 17 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Ausgepackt
Die Sammlungen des Museums Natur und Mensch beherbergen tausende Dinge aus aller Welt. Aber wie und wann kamen sie nach Freiburg? Bei einer Führung durch die Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ werden am Sonntag, 4. Oktober, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, die spannenden Geschichten hinter den Objekten enthüllt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 1. Oktober, 15 Uhr erforderlich.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Sylvain Prudhomme
 
Buchtipp: Sylvain Prudhomme "Allerorten"
Roman
Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Sacha sehnt sich nach Einsamkeit. Müde vom lauten Paris, zieht er in eine Kleinstadt, irgendwo in der Provence. Fernab von allem, zwischen Platanen und menschenleeren Plätzen, möchte er sich dem Schreiben widmen. Doch dann trifft er auf einen alten Jugendfreund, den »Anhalter« - und der ist immer noch derselbe: Wie schon zu Jugendzeiten bricht er auf, ohne Vorwarnung, hängt sich ein Schild um den Hals – "Nach Auxerre" oder "Nach Landes" – und reist kreuz und quer durch Frankreich. Seine Frau Marie und sein Sohn Agustín bleiben allein zurück.

Aus Wochen des Wartens werden Monate. Sacha kümmert sich rührend um Agustín und knüpft ein immer engeres Band zu Marie. Eine zarte Geschichte über Sehnsüchte und die große Frage, was ein erfülltes Leben ausmacht.

Unionsverlag 2020, 256 Seiten, € 22.00 (D), 22,70 (A) / SFr 30.00
ISBN 978-3-293-00561-7
 
 



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