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Donnerstag, 5. August 2021
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Digitale & analoge Veranstaltungstipps der Städt. Museen Freiburg vom 19.-25.7.
(29. Kalenderwoche)

Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig. (Reservierung unter Tel. 0761/201 2566 oder Online-Buchung unter www.freiburg.de/museen-tickets).

Augustinermuseum

Themenführung – Highlights der mittelalterlichen Tafelmalerei
Zu den Highlights der mittelalterlichen Tafelmalerei geht es bei einer Führung am Freitag, 23. Juli, um 17 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Augustinerfreunde führen – Die Welte Orgel
Die Welte-Orgel steht im Fokus einer Führung mit Wolfgang Huller vom Freundeskreis Augustinermuseum am Augustinerplatz am Sonntag, 25. Juli, um 11 Uhr. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung – Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Eine Führung durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ findet am Samstag, 24. Juli, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zzgl. Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung – Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis
Eine Führung durch die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ findet am Sonntag, 25. Juli, um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnehmenden tauchen ein in die Geschichte des Piktogramms und lernen unterschiedliche Zeichensysteme kennen. Wer dabei sein will, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Familiennachmittag – Tierisch giftig!
Ob blau, gelb oder rot: Die Farben der Gifttiere haben alle eine Botschaft: Lass mich in Ruhe, ich bin giftig! Beim Familiennachmittag zur Ausstellung „Tierisch giftig!“ am Samstag, 24. Juli, um 15 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, gestalten Kinder ab 3 Jahren aus Klorollen giftige Schlangen und Pfeilgiftfrösche. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung – Bronze: Ein Werkstoff schreibt Menschheitsgeschichte
„Bronze: Ein Werkstoff schreibt Menschheitsgeschichte“ lautet der Titel einer Führung am Mittwoch, 21. Juli, um 17 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, mit Museumsdirektorin Beate Grimmer-Dehn. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Führung – Leben vor der Stadt
Eine Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ findet am Sonntag, 25. Juli, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 22. Juli, 15 Uhr erforderlich.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Alice Frontzek
 
Buchtipp: Alice Frontzek "Die Pfaffenhure"
Ein historischer Roman um Martin Luther

»Nichts als ein Bier- und Hurhaus« - mit diesen Worten äußerte sich Martin Luther einst über seinen Studienort Erfurt. Im zarten Alter von 17 Jahren nahm er das Studium der Sieben Freien Künste auf, bevor er mit 21 in das Erfurter Augustinerkloster eintrat und an die Theologische Fakultät wechselte. Doch zunächst lernte der junge Martin das Leben und die Versuchungen einer Großstadt, des Studentenlebens - und die hübsche Anna, kennen. Die Verbindung mit der Tochter einer Pfaffenhure blieb nicht folgenlos und stürzte den strebsamen Martin in eine tiefe Gewissenskrise …

Die Autorin Alice Frontzek, 1966 in Berlin geboren, ist bei Hildesheim aufgewachsen und hat in Erlangen studiert.
1993 zog sie mit ihrem Mann von Nürnberg nach Erfurt. Mit der Familiengründung entschloss sie sich zur Freiberuflichkeit, um ihren vier Kindern gerecht zu werden. So arbeitet sie als Übersetzerin, Stadtführerin sowie Dozentin für Englisch und Deutsch in der Erwachsenenbildung. 2010 begann sie mit verschriftlichten Stadtrundgängen und Thüringenbeiträgen in Zeitschriften ihre Autorenlaufbahn. Mittlerweile ist sie in Thüringen verwurzelt und widmet sich der Regionalliteratur.

Gmeiner Verlag 2021, 283 Seiten, € 12,– (D)
ISBN 978-3-8392-0016-2
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
"Wasser marsch" im Durlacher Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Führung durch Sonderausstellung zu 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Mittwoch, 21. Juli, um 18 Uhr eine Führung durch die ab 17. Juli laufende Sonderausstellung "Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach" an. Die Führung mit Melanie Diehm ist kostenfrei und erlaubt vielfältige Einblicke in die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Durlach von der Gründung 1846 bis zur Gegenwart.

Die Teilnehmerzahl des Rundgangs ist begrenzt, eine Anmeldung bis zum 20. Juli per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231 notwendig.

Informationen zur Ausstellung sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen gibt es im Internet
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Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Wie gelingt der Generationswechsel in Kultureinrichtungen?
Kulturfrühstück diskutiert am 23. Juli Fragen zum Thema

Der bevorstehende Generationswechsel stellt Karlsruher Kultureinrichtungen vor große Herausforderungen – zahlreiche Kulturschaffende treten in den nächsten Jahren in den Ruhestand, einige haben den Wechsel bereits vollzogen. Das öffentliche Kulturfrühstück unter dem Titel "Wie managen wir den Generationswechsel" nimmt sich am Freitag, 23. Juli, um 10 Uhr im überdachten Biergarten der Alten Hackerei auf dem Schlachthofgelände des Themas an.

Moderiert von Kulturamtsleiterin Susanne Asche, diskutiert die Runde beispielsweise darüber, wie der Veränderungsprozess gestaltet werden kann und wie es gelingt, sowohl den Ansprüchen jüngeren, vielleicht auch diverseren Publikums, als auch denen älterer Gäste gerecht zu werden.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Simon Beckett
 
Buchtipp: Simon Beckett "Die Verlorenen"
Thriller
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Englischen von Karen Witthuhn und Sabine Längsfeld

Der Name Simon Beckett ist fest mit seinem Protagonisten David Hunter verbunden. Über 12 Millionen Mal haben sich die bisher sechs Bände seiner Reihe um den forensischen Anthropologen allein im deutschsprachigen Raum verkauft. Doch nun macht Hunter eine Pause und Raum für einen neuen Ermittler, der ein ganz anderer Typ ist:

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals zerbrach seine Ehe und auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin. Deshalb zögert Jonah zunächst, als Gavin ihn urplötzlich um ein Treffen am Südufer der Themse bittet. Am Telefon klingt sein alter Freund ängstlich und verzweifelt, und als Jonah schließlich zu dem verlassenen Lagerhaus am Slaughter Quay fährt, findet er nur seine Leiche – und drei weitere Opfer. Jonah wird hinterrücks niedergeschlagen, doch später zieht die Polizei seine Schilderungen in Zweifel. Stattdessen gerät er selbst ins Visier der Ermittler. Jonahs Suche nach der Wahrheit bringt seine Vergangenheit zurück. Was ist Theo damals wirklich zugestoßen? Und was geschah in der Nacht am Slaughter Quay?

Der Schriftsteller Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. «Die ewigen Toten», Teil 6 der Reihe, erreichte Platz 1 der Bestsellerliste, ebenso wie sein atmosphärischer Psychothriller «Der Hof». Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield. Mehr über Simon Beckett unter www.simon-beckett.de

Die Übersetzerinnen:
Sabine Längsfeld übersetzt bereits in zweiter Generation Literatur verschiedenster Genres aus dem Englischen in ihre Muttersprache. Zu den von ihr übertragenen AutorInnen zählen Anna McPartlin, Sara Gruen, Glennon Doyle, Malala Yousafzai, Roddy Doyle und Simon Beckett.
Karen Witthuhn übersetzt nach einem ersten Leben im Theater seit 2000 Theatertexte und Romane, u.a. von Simon Beckett, D.B. John, Ken Bruen, Sam Hawken, Percy Everett, Anita Nair, Alan Carter und George Pelecanos. 2015 und 2018 erhielt sie Arbeitsstipendien des Deutschen Übersetzerfonds.

Verlag Wunderlich 2021, 416 Seiten, € 24,00 (D), 24,70 (A)
ISBN: 978-3-8052-0052-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Vom Sinn und Unsinn der Heiligen
Finissage der Ausstellung von Harald Herrmann

Zur Finissage der aktuellen Ausstellung „Legenden der Übertreibung – Heilige“ des Freiburger Künstlers Harald Herrmann lädt die Katholische Akademie Freiburg am Dienstag, 20. Juli um 19 Uhr in die Wintererstr. 1 ein. Die Freiburger Kirchenhistorikerin Christine Schmitt wirft einen kritischen Blick auf das Thema „Heilige“, ihr Potential und die mitunter übertriebene Legendenbildung. Sie beschreibt, was „Sinn und Zweck“ einer gelebten Heiligenverehrung ist und wo diese durchaus problematisiert und hinterfragt werden sollte. Im Anschluss an ihr Referat wird der Künstler Harald Herrmann zu Wort kommen und im Gespräch darauf eingehen, welche Heiligen-Perspektiven in und mit seinen Bildern zum Ausdruck kommen.

Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet die Finissage in Zusammenarbeit mit der Citypastoral St. Martin, dem Karl Rahner Haus, der Pfarrei Liebfrauen (Freiburg-Günterstal) sowie der Pfarrei St. Maria Magdalena (Freiburg-Rieselfeld).

Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.katholische-akademie-freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Die Kunstwerke von Harald Herrmann sind noch bis 30. Juli, Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.30 Uhr, in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu sehen.
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Lesungen / Vorträge 
 
Karlsruhe: Zum 21. Mal Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung
Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung / Foto: pr
 
Karlsruhe: Zum 21. Mal Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung
Siegbert Schefke spricht zu "Als die Angst die Seiten wechselte" / Eintrittskarten in begrenzter Anzahl

Siegbert Schefke hält am Donnerstag, 22. Juli, die 21. Reinhold-Frank-Gedächtnisvorlesung. Der Journalist und frühere DDR-Bürgerrechtler spricht dann um 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz über "Als die Angst die Seiten wechselte". Schefke filmte zusammen mit dem Fotografen Aram Radomski am 9. Oktober 1989 in einer waghalsigen Aktion, von der Stasi verfolgt, die erste große Leipziger Montagsdemonstration. Das Material spielte er westlichen Medien zu. Seine Bilder gingen um die Welt und gehören heute zum Bildgedächtnis der Friedlichen Revolution 1989. Er berichtet bei seiner Vorlesung in Karlsruhe von seinen Erfahrungen im Widerstand gegen das DDR-Regime und den Auswirkungen der "Wende" im Osten Deutschlands bis heute.

Limitiertes Kartenkontingent an Rathauspforte erhältlich

Für den Besuch der Vorlesung ist ab Montag, 19. Juli, 8 Uhr an der Pforte des Rathauses am Marktplatz eine begrenzte Anzahl an Eintrittskarten erhältlich. Daran Interessiert sollten beachten, dass aufgrund der Pandemiesituation das Kontingent stark limitiert ist und schnell vergriffen sein kann. Pro Person kann nur eine Karte ausgegeben werden. Die Karten sind nur gegen Vorlage eines Ausweises erhältlich. Im Rathaus herrscht Maskenpflicht. Besucherinnen und Besucher, die Hilfsmittel oder Unterstützung (etwa Gebärdenverdolmetschung) benötigen, sollten dies an der Pforte hinterlegen.

Bürgerinnen und Bürger können die Veranstaltung aber auch im Internet mitverfolgen. Sie wird unter der unter der Adresse www.karlsruhe.de/livestream auf dem YouTube-Kanal der Stadt Karlsruhe übertragen.

Reinhold-Frank-Gedächtsnisvorlesung:

Die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann stehende Gedächtnisvorlesung wird seit dem Jahr 2000 in Erinnerung an den Karlsruher Rechtsanwalt Reinhold Frank (1896-1945) gehalten, der im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Das Beispiel von Reinhold Frank soll den Blick auf den Einsatz für Menschen- und Bürgerrechte in Geschichte und Gegenwart lenken: Etwa auf Widerstand in Nationalsozialismus und Kommunismus, Freiheitsbestrebungen in Diktaturen, Zivilcourage im öffentlichen Raum. Alljährlich berichten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte von ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie.

Mitveranstalter neben der Stadt sind seit 2009 Bundesverfassungsgericht, Bundesgerichtshof, Bundesanwaltschaft, Rechtsanwaltskammer beim BGH, Oberlandesgericht, Rechtsanwaltskammer, Landgericht und das Amtsgericht Karlsruhe.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
State and Nature
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8a - 76530 Baden-Baden
17.07. - 31.10.2021
Eröffnung mit Poesie: 16.07.2021, 18.00 Uhr

Mit neu konzipierten Arbeiten und künstlerischen Beiträgen von:
Andreas Achenbach, Sina Ataeian Dena, Khaled Barakeh, Yael Bartana, Mehtap Baydu, Alfredo Ceibal, Mahmut Celayir, DAF (Dynamische Akustische Forschung), Simone Demandt, Egemen Demirci & Sunette L. Viljoen, Simon Denny, Silvina Der Meguerditchian, Nina Fischer & Maroan el Sani, Regina José Galindo, Anike Joyce Sadiq, Stelios Kallinikou, Henrik Olesen, Alexandra Pirici, Agnieszka Polska, Jimmy Robert, Robodynamische Diffusion: RDD ( Michael Akstaller, Nele Jäger, Oliver Mayer, Jan St. Werner ), Gabriel Rossell Santillán, Neda Saeedi, Cengiz Tekin, Anton Vidokle, Jan St. Werner

State and Nature ist die erste große Ausstellung im Rahmen der Neuausrichtung derStaatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Ausgangspunkt ist zunächst die Kunsthalle selbst mit ihrer historischen und aktuellen Verortung im dynamischen urbanen Gefüge der Stadt zwischen Repräsentation, Neubestimmung und Luxus. Das Team der Kunsthalle entwickelte die Ausstellung unter pandemischen Bedingungen – in einer Zeit also, in der Strukturen sichtbar und die Kategorien von Ordnung und Unordnung in Frage gestellt worden sind.

In dem gepflegten Stadtpark der Lichtentaler Allee gelegen, ist die Kunsthalle Baden-Baden als staatlich getragene Institution ein idealer Ort, um sich mit dem wandelnden Verhältnis von Staat und Natur auseinanderzusetzen – zwei Instanzen, die das Leben der Menschen massiv prägen. Die Ausstellung ist damit auch eine (selbst-)kritische Reflexion über das Erbe und Selbstverständnis der Kunsthalle als staatliche Institution im Verhältnis zu der sie umgebenden Natur und der Versuch, Politiken der Repräsentation, Selbst- und Fremdzuschreibungen sowie soziale und ökonomische Infrastrukturen neu zu bewerten.

Inspiriert von Ece Ayhans poetischem Werk Devlet ve Tabiat [State and Nature] (1973), insbesondere von Zeilen aus dem Gedicht “Monument of the Unknown Student” setzt sich State and Nature mit den Veränderungen im Verhältnis von Staat und Natur auseinander. Denn das Verhältnis von Staat und Natur ist oft mehr als eine rein binäre Beziehung. Es ist schon lange nicht mehr so, dass die Natur nur dann existiert, wenn sie vom Menschen unberührt ist, oder dass die Staatsgewalt nur zwischen den Menschen ausgeübt wird. Der aus der Ägäis stammende Ece Ayhan war ein prominenter und kontrovers diskutierter Protagonist der sogenannten İkinci Yeni-Bewegung, die die türkischsprachige Literatur revolutionierte. Die inspirierende Kraft seines Schreibens öffnete die Lyrik für das Sprechen über nicht privilegierte Menschen, unsichtbare Gemeinschaften und kleine Gesten. In seinen Texten erscheint der Staat nicht als die das Chaos der Natur ordnende Kraft, sondern als unberechenbare Gewalt, der die Menschen ausgeliefert sind; Natur dagegen erscheint als Utopia der verlorenen Vernunft. Diese - politische - Lesart von Natur und Staat prägt auch die Ausstellung.

Insbesondere die für State and Nature neu entstandenen künstlerischen Arbeiten und Kollaborationen bilden den Rahmen, um über diese beiden Begriffe nachzudenken und die unmittelbare Umgebung der Kunsthalle mit anderen Augen zu betrachten. Die Arbeiten fordern einen neuen Blick auf historische Entwicklungen von Staat, Staatsbürgerschaft und sozialer Ordnung, weisen auf die begrenzten weltlichen Ressourcen hin und stellen genealogische Fragen zur menschlichen Präsenz auf der Erde.

Die Videoinstallation Pastorale Sinfonie (2021) des in Diyarbakır lebenden kurdischen Künstlers Cengiz Tekin zeigt die Zerstörung jahrhundertealter Siedlungsstrukturen durch gigantische Staudammprojekte. Tekin wirft die Frage auf, wo die Grenze zwischen der vom Menschen geschaffenen Umwelt und dem Zusammenbruch der Natur in den aktuellen Notstandsgebieten von Mesopotamien bis nach Mittelamerikaverläuft. Die neue skulpturale Arbeit von Mehtap Baydu dagegen weist einen klaren mythologischen Bezug zur weiblichen Ontologie von Governance auf: In Şahmaran (2021) bezieht sich die in Berlin lebende Künstlerin mit zazaischen Wurzeln auf die gleichnamige legendäre Gestalt aus der Volkskunst Anatoliens, des Irak und Iran, die die Verletzlichkeit der Natur und weibliche Fruchtbarkeit symbolisiert. Ihre Unsterblichkeit ist auch ein berechtigendes Symbol weiblicher Weisheit und Widerständigkeit.

In den frühen Morgenstunden des 4. Oktober 2020 inszenierte Yael Bartana die neue Performance Days of Awe (2020) auf dem Dach der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Diese Erfahrung hat sie in einen neuen Film transformiert (The Werewolf (AT) (2021)), der für die Kunsthalle entstanden ist und hier seine Premiere feiern wird. Eine Musikerin begrüßt die aufgehende Sonne, indem sie mehrfach in den Schofar bläst – ein Musikinstrument aus einem Widderhorn, das in der jüdischen Tradition ausschließlich an Yom Kippur erklingt. Der Klang des Schofars wurde verstärkt und breitete sich über ganz Baden-Baden aus. Yael Bartana verweist somit auch auf miteinander verbundene Aspekte von deutscher und jüdischer Geschichte, insbesondere im Rahmen des Jubiläums “1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”.

Ausgangspunkt für Stelios Kallinikous Flamingo Theatre (2015) sind die komplexen Rückstände kolonialer Geschichte auf der Insel Zypern. In den fotografischen Arbeiten des zypriotischen Künstlers bilden Zugvögel ebenso wie am Himmel vorbei donnernde Kampfjets poetische Choreografien und lösen den vermeintlichen Gegensatz zwischen Staat und Natur auf. Durch diese Form der Koexistenz werden die britischen Streitkräfte und die Flamingos, die sich auf Zypern immer wieder auf ihren Zugrouten versammeln, zu ständigen Boten einer schwelenden Geopolitik und deren Folgen für das Ökosystem.

Neda Saeedi richtet in Two Shades of Green (2021) ihren künstlerischen Blick auf eine mögliche Zukunft, in der Architektur und lebende Pflanzen auf das Engste miteinander verbunden sind. Ihre Vision von Infrastruktur ermöglicht ein Zusammenleben, das gegenseitiges Gedeihen fördert, statt Kabel und Betonröhren durch die lebendige Erde zu treiben und Natur und menschliches Leben als Gegensatz zu begreifen. Für ihre Installation hat die iranische Künstlerin auf Spaziergängen in der Lichtentaler Allee, in der seit zwei Jahrhunderten zahlreiche Pflanzenarten aus aller Welt angepflanzt und aufgezogen wurden, Blätter gesammelt und in ein neuartiges Herbarium verwandelt.

Agnieszka Polska setzt mit ihrem Video The Longing Gaze (2021) Fragen nach Beziehung und Konsens in Verbindung zum intimen Miteinander, ohne dabei die technologisierte Biomacht des globalen Kapitalismus außer Acht zu lassen. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie hochentwickelte Überwachungsapparate unsere Lebenswelten ausspähen und festhalten. Gleichzeitig sind sie zu unserem einzigen verbliebenen Zugang zur Welt geworden; einer Welt, die uns nur noch über digitale Geräte erreicht, während sich unsere Körper angesichts des Virus voneinander isolieren.

Unter dem Titel Synch wird es ab sofort einen neuen Raum in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden geben, der Sammlungen, Kollektiven und kreativen Ideen auch jenseits der aktuellen Ausstellung gewidmet sein wird. Im Rahmen von State and Nature treffen hier die zweihundert Jahre alten Skizzen und Gemälde des deutschen Malers Andreas Achenbach auf eines der von der Kunsthalle unterstützten Forschungsprojekte. Robodynamic Diffusion (RDD) ist ein innovatives Instrument, das durch räumliche Effekte Klangwellen entfaltet. Der so generierte Sound verbindet sich mit den imaginären Klängen von Landschaftsmalereien, Seestücken und anderen Beispielen der deutschen Romantik, die Entropie, Unordnung und Beschädigung verheißen.

Die Produktion neuer Arbeiten wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

State and Nature wird durch ein umfangreiches Diskussions-, Performance- und Veranstaltungsprogramm mit Alexandra Pirici, Regina José Galindo, Mehtap Baydu und Denise Ferreira da Silva u.a. erweitert. Das vollständige Programm wird zum Eröffnungstag auf der Website www.kunsthalle-baden-baden.de veröffentlicht.

Die Ausstellung State and Nature wurde erdacht, entwickelt und realisiert vom Team der Kunsthalle Baden Baden. Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız haben im Mai letzten Jahres gemeinsam die Leitung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden übernommen. State and Nature ist daher auf Grund der wiederholten Lockdowns in den Kulturinstitutionen im vergangenen Jahr die erste Ausstellung unter ihrer Leitung.

Çağla İlk hat an der Technischen Universität Berlin und an der Mimar Sinan Universität Istanbul Architektur studiert und war als Dramaturgin und Kuratorin am Maxim Gorki Theater in Berlin tätig. Zahlreiche Ausstellungen wurden von ihr kuratiert, unter anderem mehrere Ausgaben des „Berliner Herbstsalons“. Von 2008 bis 2012 war sie an unterschiedlichen Produktionen als Produzentin, Regisseurin und Dramaturgin im Ballhaus Naunynstrasse tätig und etablierte hier das Postmigrantische Theater mit.

Misal Adnan Yıldız studierte Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Boğaziçi Universität in Istanbul und schloss später seinen Master in Bildender Kunst und Bildtheorie an der Sabancı Uni ab. Er ist Mitglied des Vorstands des New Centre for Research & Practice und lehrt dort auch kuratorische Methoden. Yıldız ist der ehemalige Direktor des Artspace Aotearoa in Auckland/Neuseeland und war künstlerischer Leiter am Künstlerhaus Stuttgart.

Gemeinsam mit Assaf Kimmel zeichnen Ilk und Yildiz verantwortlich für die Hauptausstellung der Ural Industrial Biennial in Ekaterinburg und Umgebung im Herbst 2021.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach
Freiwillige Feuerwehr Durlach um 1906 © Pfinzgaumuseum
 
Karlsruhe: Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach
Sonderausstellung startet am 17. Juli im Pfinzgaumuseum

Im Jahr 2021 besteht die Freiwillige Feuerwehr Durlach seit 175 Jahren. Aus diesem Anlass zeigt das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach die Sonderausstellung "Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach". Die Ausstellung startet am Samstag, 17. Juli, und schildert wesentliche Entwicklungen und Ereignisse in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Durlach von 1846 bis zur Gegenwart.

Bricht ein Feuer aus, ist die Feuerwehr rasch zur Stelle. Doch so selbstverständlich wie heute war das schnelle Löschen von Bränden früher nicht. Erst dem Durlacher Stadtbaumeister Christian Hengst gelang es, bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
Durlach modernste Technik mit einer professionell ausgebildeten Mannschaft zu kombinieren.

Durlacher Feuerwehrgeschichte
Neben der Gründung widmet sich die Ausstellung der Organisation und den Mitgliedern, der Vereinskultur und den Feiern, den Geräten und Gebäuden sowie den Übungen und Einsätzen. Zahlreiche Objekte und Fotografien bieten vielfältige Einblicke in die Durlacher Feuerwehrgeschichte. Spezielle Angebote für Kinder machen die Ausstellung auch für junge Besucherinnen und Besucher informativ und abwechslungsreich.

Aktuelle Informationen zur Ausstellung, zu den Begleitveranstaltungen sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen beim Museumsbesuch finden Sie unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum.
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Sonstiges 
 
 
Theatertipp: JUKEBOXOPERA
Ein chronologisches Musiktheater von Detlef Heusinger

URAUFFÜHRUNG | PREMIERE am Fr, 23.07.2021 // 19.00 Uhr // Theater Freiburg, Großes Haus
Weitere Termine: Sa, 24. und So, 25. Juli 2021

Die JUKEBOXOPERA ist ein musikalisches Geburtstagsgeschenk. Der Zeitraum des Bilderbogens beginnt symbolisch vor 900 Jahren und reicht bis in die Gegenwart. In der JUKEBOXOPERA gehen drei Jugendliche auf Zeitreise und erleben allerhand Abenteuer - musikalisch einmal quer durch die Operngeschichte. Sie streifen mit Orlando durch einen Zaubergarten (mit Musik von Georg Friedrich Händel), lauschen Olympias Koloraturen (Jaques Offenbach) und sind mit der Ingenieurin Poppy Northcut und King Kong dabei, wenn eine Rakete ins Weltall aufbricht.

Anlässlich des Freiburger Stadtjubiläums kreiert Komponist und Regisseur Detlef Heusinger mit dem Theater Freiburg und dem SWR Experimentalstudio eine Reise durch Musik Geschichte(n): Wir fallen aus der Jetztzeit in Licht und Schatten der Vergangenheit, um im Zeitraffer durch die Jahrhunderte zu fliegen. Mit Händels ORLANDO geht es mit Magie und Liebeswahnsinn hinüber zu den Gestrandeten auf MERLINS INSEL von Gluck. Glaube, Liebe und Hoffnung werden mit Heusingers HERZLIEB und Mozarts DON GIOVANNI zurückgelassen. Wir begegnen weiblichen Figuren, darunter LULU und OLYMPIA. Ist diese perfekt singende Puppe aus HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN ein Fantasma der Romantik oder doch etwa eine zukünftige Form der "Musical Intelligence"? Die Zeit dreht ihre Kreise, mit Hilfe von Poppy Northcut wird eine Rakete ins All geschossen und ein Astronaut schwebt durch den Weltraum. Von dort blicken wir zurück zur Erde, nach Freiburg.

Im Rahmen des Stadtjubiläums Freiburg 20/21 gemeinsam. weiter.

Musikalische Leitung Ektoras Tartanis | Künstlerische Leitung Detlef Heusinger | Bühne Detlef Heusinger | Videoanimation/Supervision Roland Horvarth | Videoanimation Judith Selenko | Videoanimation-Assistenz Myungduk Kim | Licht Michael Philipp | Live-Elektronische Realisation SWR Experimentalstudio | Klangregie SWR Experimentalstudio Joachim Haas, Maurice Oeser | Klangregie/Video SWR Experimentalstudio Tim Abramczik | Chordirektor Norbert Kleinschmidt | Dramaturgie Tatjana Beyer, Annika Hertwig | Mit Gan-ya Ben-gur Akselrod (Barbarella), Janina Staub (Jeannie), Inga Schäfer (Poppy), Junbum Lee (Major Tom), Jin Seok Lee (Direktor), Roberto Gionfriddo (King Kong), John Carpenter (Reporter), Seungwon Choi (Michael), Martin Müller-Reisinger (Professor)

Philharmonisches Orchester Freiburg, Ensemble Experimental, Opernchor, Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg

Da es einmal quer durch die Musikgeschichte geht, haben alle Darstellenden mehrere Rollen.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
STAATSGALERIE IN DER RESIDENZ WÜRZBURG: VENEZIANISCHE MALEREI
NEUER KATALOG DER BEDEUTENDEN GALERIEBESTÄNDE

Der kürzlich erschienene Katalog der in der Würzburger Residenz versammelten Meisterwerke venezianischer Malerei vervollständigt die Serie der Publikumsführer, die über die reichen Bestände der Zweiggalerien der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen informieren. In ausführlichen, von zahlreichen Farbabbildungen begleiteten Katalognummern präsentiert der Band auf dem neuesten Forschungsstand alles Wissenswerte zu den 42 in Würzburg ausgestellten Gemälden. Ein einleitender Essay erläutert darüber hinaus die Entwicklung und Charakteristika der venezianischen Malerei von Bellini bis Tiepolo.

Ihren Weltruhm verdankt die fürstbischöfliche Residenz Würzburg der großartigen Architektur Balthasar Neumanns und besonders dem Höhepunkt ihrer reichen Ausstattung: der Freskendekoration im Kaisersaal und Treppenhaus durch Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770). Die im Nordflügel der Residenz befindliche Staatsgalerie ist deshalb den großen Jahrhunderten der venezianischen Malerei gewidmet. Nach einer Renovierung der Galerieräume im Jahr 2016 wurde die Präsentation überarbeitet, durch wichtige Werke ergänzt und gelangte auch dank zahlreicher konservatorischer Maßnahmen zu neuer Strahlkraft.

Neben Tizian und Tintoretto prägte vor allem Veronese die Malerei der Renaissance in Venedig. Zwei in seiner Werkstatt ausgeführte Bilderserien rufen in der Staatsgalerie die große Tradition der Kunst- und Handelsmetropole in Erinnerung. Werke von Palma il Giovane und den Bassano dokumentieren das Fortbestehen der künstlerischen Blütezeit bis ins frühe 17. Jahrhundert. Die ausgestellten Andachts- und Historienbilder, Veduten, Allegorien und Porträts eröffnen Einblicke in das politische, gesellschaftliche und religiöse Leben der Lagunenstadt. Im 18. Jahrhundert setzten Amigoni, Piazzetta, Pittoni und die beiden Tiepolo ihre Bilderzählungen mit viel Intelligenz und Witz in Szene. Fern ihrer Heimat stellten sich diese Meister, die in der Galerie mit bedeutenden Werken vertreten sind, in den Dienst der europäischen Fürsten. Ihre elegante, koloristisch reiche Kunst schmückte bald zahlreiche Residenzen nördlich der Alpen.

STAATSGALERIE IN DER RESIDENZ WÜRZBURG. VENEZIANISCHE MALEREI
Hg. Andreas Schumacher
Beiträge von Annette Kranz, Andreas Raub und Andreas Schumacher
168 Seiten, 43 Abbildungen in Farbe, 14,8 x 21 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7954-3556-1
EUR 16,-
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Wiebke Busch
 
Buchtipp: Wiebke Busch "Familie ist, wenn man trotzdem lacht"
Steffi hat genug und renoviert kurzerhand ihr Leben. Ein amüsanter Roman über den Mietwahnsinn in Großstädten, über eine tolle Mehrgenerationen-WG-Villa, so manches aufregende Familiengeheimnis und eine unerwartete Liebe.

„Drei Zimmer, drei Personen. Passt doch“, sagt Arno Ruttmann, als er und seine Frau Steffi ihr erstes Kind bekommen. Steffi ist sich da nicht so sicher – könnte eng werden. Als Kind Nummer zwei kommt, ist es zu spät: Die Hamburger Mieten sind in astronomische Höhen gestiegen. Was tun? Seine Seele verkaufen? Oder den Erstgeborenen? Nach zahllosen Besichtigungen und Maklern aus der Hölle kommt die Lösung so unerwartet wie simpel daher: Eine Mehrgenerationen-WG! Flora Blum wohnt seit 49 Jahren in einer idyllischen Stadtvilla mit Garten. Der Deal: Familie Ruttmann kauft einen Teil des Hauses, hilft bei der Renovierung – und darf bei ihr einziehen. Dafür gibt’s jede Menge Platz, Kinderbetreuung und Flora als neues Familienmitglied. Die hütet wiederum das eine oder andere aufregende Geheimnis, das es zu lüften gilt.

Viele Eltern und Wohnungssuchende werden sich im Buch wiedererkennen und seufzen, ob der tollen Idee einer Mehrgenerationen-WG-Villa.

Die Autorin Wiebke Busch war für ihre Familie selbst jahrelang auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg unterwegs und hat dort so ziemlich alles erlebt. Wenn sie keine Bücher schreibt, verfasst sie Werbetexte oder dichtet Einkaufszettel. In ihrem Brigitte Mom Blog hat sie einer beachtlichen Leserschaft regelmäßig über ihr Leben als Ehefrau und Mutter zweier Kinder berichtet.

Heyne Verlag 2021, 320 Seiten, € 12,99 (D), 13,40 (A), SFR 18,90
ISBN 978-3-453-42472-2
 
 

Sonstiges 
 
 
„Asoziale Hetzwerke regulieren oder zerschlagen“
Direktor der Landeszentrale für politische Bildung fordert mehr Gemeinschaftskundeunterricht an allen Schulen

Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Lothar Frick, fordert eine strengere Regulierung der so genannten „sozialen Netzwerke“. Diese hätten sich zu „asozialen Hetzwerken“ entwickelt, die der Demokratie großen Schaden zufügten, indem sie zur Radikalisierung vieler Menschen und zur Verrohung in gesellschaftlichen Debatten beitrügen. Das Mindeste sei es, dass sie ihre Algorithmen offenlegen sowie für die von ihnen veröffentlichten Inhalte haften müssten, wie dies auch für die klassischen Medien gelte, so Frick in einem heute auf der Internetseite der LpB veröffentlichten Artikel.

Der LpB-Direktor fordert zudem, an allen Schulen ab der ersten Klasse in allen Jahrgängen mindestens zweistündig Gemeinschaftskunde zu unterrichten und damit Artikel 21 der baden-württembergischen Landesverfassung zu erfüllen: „In allen Schulen ist Gemeinschaftskunde ordentliches Lehrfach“. Die Abschaffung von Fächerverbünden sowie die Einführung des Leitfadens Demokratiebildung hätten zwar Fortschritte gebracht; diese reichten jedoch nicht aus, um demokratisches Denken und Handeln langfristig zu festigen.

Frick spricht sich zudem dafür aus, identitätspolitische Standpunkte in der Politischen Bildung zu thematisieren, sich diese jedoch nicht zu eigen zu machen. Es helfe nicht weiter, Alltagsfloskeln wie die Frage nach der Herkunft eines Menschen fälschlicherweise als Rassismus zu brandmarken, andererseits aber ständige Abwertungen großer Gruppen von Menschen wie im so genannten „Gangsta-Rap“ in der Bildungsarbeit weitgehend außer Acht zu lassen. Diese würden insbesondere auch antisemitischen Vorurteilen Vorschub leisten.

Der Artikel unter dem Titel „Laufen wir nicht in die Falle der Identitätspolitik! – Persönliche Anmerkungen zur Gegenwart und Zukunft der Politischen Bildung“ ist unter www.lpb-bw.de abrufbar.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Rattatatam, mein Herz – Über das Leben mit der Angst
Nach dem gleichnamigen Buch von Franziska Seyboldt
Mit: Pola O'Mara, Franz Pätzold, Christian Schneller, Julia Prochnow, Ulrike Arnold, Nora Bollmann, Vincent Redetzki, Anne Bolik und Géraldine Raths
Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann
(Produktion: BR 2020)

Beim Arzt, im Job, am Tresen: In allen Lebenslagen kämpft Franziska Seyboldt mit ihrer Angststörung. Die Krankheit ist für sie wie eine nervige Mitbewohnerin im eigenen Leib. Millionen von Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so "normal" wie Depressionen oder Burn-out?

Sonntag, 18. Juli 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Mercedes Rosende
 
Buchtipp: Mercedes Rosende "Der Ursula-Effekt"
Kriminalroman
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Ursula hat einen Riesenhaufen Geld erbeutet. Und sie hat nicht vor, es den rechtmäßigen Verbrechern zurückzugeben.

Ganz so schlau, wie die feinen Herren Verbrecher sich fühlen, scheinen sie nicht zu sein – denn sie haben den Überfall auf einen Geldtransporter recht gründlich vermasselt. Ein Glücksfall für die resolute Ursula, die die ganze Chose kurzerhand übernommen hat und sich zusammen mit ihrem nervösen, zur Ohnmacht neigenden Kumpan Germán die Beute unter den Nagel reißt. Nur sind ihr jetzt die um ihr Geld betrogenen Verbrecher auf den Fersen. Und die Polizei. Und eine Privatdetektivin. Und Ursulas Schwester.

Aber Ursula entpuppt sich als verflucht begabt, was kriminalistische Unternehmen angeht, und mit ein wenig Glauben an die Dummheit der anderen wird sie das Ding doch wohl schaukeln?

Unionsverlag 2021, 288 Seiten, € 18.00 (D), 18,50 (A) / SFr 24.00
ISBN 978-3-293-00576-1
 
 

Buchtipps 
 
 
Endinger Büchermarkt
Es gibt grandiose Neuigkeiten: Im Oktober 2021 wir erstmals und einmalig an zwei Tagen der legendärer Endinger Büchermarkt stattfinden. Am Samstag, 9. Oktober, und Sonntag, 10. Oktober, wandelt sich Endingen wieder in eine große Open Air Büchermeile. Die bisher eingegangenen Anmeldungen für den Büchermarkt am 24. Mai 2021 verlieren ihre Gültigkeit - für den neuen Termin ist eine erneute Anmeldung erforderlich.

Bitte baldmöglichst anmelden. Die Veranstalter wünschen, wie schon in der Vergangenheit, allzeit ein gutes Buch,
das in diesen Zeiten (mehr denn je) für Erholung & Entspannung sorgt!

Anmeldung und Marktordunung sind online (klicke auf "mehr")
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
„Wer nicht denken will, fliegt raus.“
BEUYS-Talk mit Werkstatt

Kommunikation ist ein zentrales Thema im Werk von Joseph Beuys. Es durchzieht sein Œuvre wie ein roter Faden, und vor allem seine Vorträge und Aktionen waren für ihn Anlass, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Kommunikation steht für die (über-)lebenswichtige Verbindung zwischen Individuen. Es verwundert daher nicht, dass der gesellschaftskritische Künstler, der eine Erweiterung des Kunstbegriffs propagierte, politisch aktiv war und sich früh in der grünen Bewegung engagiert hat.

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation hat 1989 das Objekt „Fadentelephon S – E“ erworben. Der Ankauf des Multiples von 1974, das den Dialog über Distanz in elementarer Form durch zwei Blechdosen, die mit einem Faden verbunden sind, verdichtet, sorgte für einen analogen Shitstorm. Eine Flut von Briefen im Frühjahr vor der Wiedervereinigung an den Bundesminister Schwarz-Schilling zeugen von der Entrüstung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger für dieses Werk eine fünfstellige Summe auszugeben.

Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys stellen wir die Ankaufsgeschichte des „Fadentelefons“ vor und fragen nach dem Verhältnis von Kunst und Politik für den gesellschaftlichen Wandel.

Anschließend können die Gäste in der Werkstatt aktiv werden und unter Anleitung Beuys‘ Ideen gestaltend nachspüren. Neue Perspektiven in der Wahrnehmung sind nicht ausgeschlossen.

Gespräch und Werkstatt richten sich an Familien mit Kindern ab 12 Jahren und Erwachsene.

Anmeldungen für Gespräch und Werkstatt sind unabhängig voneinander möglich. Bei Interesse an Gespräch und Werkstatt melden Sie sich bitte unter beiden Angeboten an.

Dienstag, 13. Juli, 17-20 Uhr
„Wer nicht denken will, fliegt raus.“
BEUYS-Talk mit Werkstatt

17−18 Uhr Gespräch
18−20 Uhr Werkstatt

Im Dialog:
Margret Baumann, M.A., Redakteurin, Ausstellungskuratorin und Mitherausgeberin des Bands: „Wer nicht denken will fliegt raus“ – Joseph Beuys Postkarten
Mirjam Schmidt, MdL, Bündnis 90/Die Grünen
Moderation:
Dr. Corinna Engel, Museum für Kommunikation Frankfurt

Anmeldung: https://eveeno.com/BeuysTalkmitWerkstatt
Kosten: Gespräch 4 €, Werkstatt 1,50 €, Werkstatt & Gespräch 5€
Es ist möglich mit dem Veranstaltungseintritt auch vor Beginn der Veranstaltung die Ausstellung im Museum zu besuchen.

Hinweis: Teilnehmer:innen ab 6 Jahren müssen einen Corona-Negativtest (aus einem Testzentrum max. 24 Stunden alt), eine Corona-Impfung oder eine Corona-Genesung am Museumsempfang nachweisen.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Bäume 2022
(c) DUMONT Kalender, Foto: Heinz Wohner
 
Kalendertipp: Bäume 2022
Fotokunst-Kalender zum Aufhängen

Zwölf faszinierende Aufnahmen renommierter Fotografen, Schmuckkalendarium mit Feiertagen, Kalenderwochen und Mondphasen
- ein wunderbares Geschenk für Naturliebhaber

Diese Bäume haben Charakter! Bergahorne, eine Buche, ein Mandelbaum, eine Eiche, ein Taschentuchbaum, ein Weißdorn, eine Kopfweide, eine Linde und Fichten geben jedem Kalenderblatt ein unverwechselbares Gesicht. Eine rundum gelungene Sammlung aus Deutschland und Großbritannien.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

DuMont Kalenderverlag 2021, 58,4 x 48,5 cm, Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, € 32,00
EAN: 42 508096 4799 9
 
 

Sonstiges 
 
 
Fokus Bundestag – Parteiinteressen auf dem Weg zur Regierungsbildung
Neu in der Reihe „Planspiele“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

GroKo, Jamaika, Deutschland-Koalition oder Schwarz-Grün? Wer regiert die Bundesrepublik Deutschland? Und wie wird man Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler? Das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienene neue Planspielheft „Fokus Bundestag – Parteiinteressen auf dem Weg zur Regierungsbildung“ beantwortet genau diese und viele weitere Fragen. Die Positionen der verschiedenen Parteien und ihre Aufgaben im Bundestag sowie die Regierungsbildung stehen im Mittelpunkt der Simulation. Sie ermöglicht es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Positionen inhaltlich selbst erarbeiten und den Wahlkampf nacherleben. In den Rollen von Politikerinnen und Politikern führen sie Sondierungs- und Koalitionsgespräche und wählen schließlich auch die Regierungschefin oder den Regierungschef.

Das Planspiel ist in allen Regelschularten ab Klasse 9 einsetzbar, ebenso eignet es sich für außerschulische Einrichtungen und Gruppen. Es ist auf ca. sechs Schulstunden ausgelegt – entsprechend etwa fünf Zeitstunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr Niveau zum Teil selbst bestimmen, je nach Thema und gewünschter Vertiefung der Diskussionen. Die klare Unterteilung in zwei Simulationsphasen erlaubt es außerdem, dass beide Phasen auch unabhängig voneinander gespielt werden können. „Fokus Bundestag“ unterstützt das eigeninitiative Handeln der Beteiligten, die sowohl den Verlauf als auch den Ausgang des Planspiels gestalten können. Eine kurze Einführungsphase leitet in die Thematik ein. Im Anschluss an die zweigeteilte Simulationsphase findet eine gemeinsame Auswertung statt, bei der der Verlauf als auch die Methode Planspiel reflektiert und ein „Realitätscheck“ vorgenommen wird.

Die 112-seitige Heft enthält neben detaillierten Ablaufplänen und methodisch-didaktischen Hinweisen zur Spielanleitung auch einen Kopierleitfaden und einen Rollenverteilungsschlüssel. Damit lässt sich die Simulation problemlos an die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anpassen. Zudem sind Parteiprofile, Rollenangaben mit persönlichem Anliegen und unterschiedliche Arbeitsaufträge für die Gremienarbeit enthalten. Parteilogos, Namensschilder und weitere Vorlagen ergänzen die Broschüre.

Das Heft richtet sich insbesondere an Lehrkräfte in der schulischen wie außerschulischen Bildung, die das Planspiel eigenständig anwenden wollen. Es ist in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt entstanden.

Die LpB-Reihe „Planspiele“:
Die Reihe unterstützt eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu erkennen und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen. Über die Hefte informieren im Überblick die Seiten unter www.lpb-bw.de/planspiele-lpb.

Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Michaela Frölich
 
Buchtipp: Michaela Frölich "Familiengeschichte schreiben Dummies"
Die Familiengeschichte für die Nachwelt bewahren

Jedes Leben ist reich an Erlebnissen, die es wert sind, aufgeschrieben zu werden. „Familiengeschichte schreiben für Dummies“ von Michaela Frölich informiert leicht verständlich, wie man Familiengeschichten und eigene Lebenserinnerungen verfasst und somit den Familienschatz für die nachkommenden Generationen und sich selbst sichert.

Die besten Geschichten schreibt noch immer das Leben. In jeder Familie gibt es besondere Geschichten und Erinnerungen, die man gerne festhalten möchte und die nicht in Vergessenheit geraten sollten, davon ist Michaela Frölich überzeugt. Wer in der Familie erinnert sich später noch daran, warum die Großmutter aus dem Sudetenland nach Bayern kam? Wie lernten sich die Urgroßeltern kennen? Hat der Onkel das handwerkliche Geschick vielleicht vom Großvater geerbt?

Oft fehlt der Mut und das Know-how, die Erinnerungen selbst zu Papier zu bringen und nicht selten gerät die Familiengeschichte dann in Vergessenheit.

Michaela Frölich, Germanistin und Dozentin für autobiografisches Schreiben, zeigt in „Familiengeschichte schreiben für Dummies“, wie man sich an das Leben der Familie und ihre Geschichte erinnern kann und wie man die Inhalte strukturieren sollte. Sie gibt Tipps, was in eine Familiengeschichte hineingehört und was nicht. Anleitungen zum Überarbeiten des Manuskripts sowie für den Umgang mit zukünftigen Lesern runden den Schreibratgeber ab. Damit die Familiengeschichte und die eigene Biografie für die Nachfahren erhalten bleibt.

Wiley-VCH 2021, 304 Seiten, € 17,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71738-5
 
 

Bibliotheken 
 
 
"Heiß auf Lesen" – die Leseclubaktion für die Klassen 2 bis 8
Vom 13. Juli bis 25. September in der Stadtbibliothek Freiburg

Mit Büchern auf Fantasiereisen gehen, wilde Abenteuer erleben, verzwickte Kriminalfälle lösen, in vergangene Zeiten eintauchen – das können Kinder und Jugendliche wieder bei der Leseclubaktion „Heiß auf Lesen“. Sie beginnt am Dienstag, 13. Juli, dauert bis Samstag, 25. September, und umfasst damit auch wieder die gesamten Sommerferien. Neu ist, dass in diesem Jahr die Aktion bereits für Kinder ab der 2. Klasse angeboten wird.

Von Dienstag, 13. Juli an, können sich alle, die nach den Ferien in die 2. bis 8. Klasse kommen, in der Stadtbibliothek am Münsterplatz, in den Stadtteilbibliotheken oder im Bücherbus anmelden. Wer mindestens ein Buch liest und seine Eindrücke in ein Logbuch schreibt, erhält eine Urkunde und hat die Chance, tolle Preise in der Stadtbibliothek zu gewinnen oder sogar bei der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums Freiburg teilzunehmen. Die RP-Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen koordiniert die Leseclubaktion.

Anmeldekarten für „Heiß auf Lesen“ gibt es in den Stadtbibliotheken. Die Teilnahme setzt den Leseausweis der Stadtbibliothek voraus, der für Kinder und Jugendliche kostenlos ist. Alle Teilnehmer sind zur Abschlussveranstaltung am Freitag, 1. Oktober, um 17 oder 19 Uhr in die Stadtbibliothek am Münsterplatz eingeladen: Zauberkünstler Jan Gerken präsentiert hier die interaktive „Zauber-Lese-Show“.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Digitale & analoge Veranstaltungstipps der Städt. Museen Freiburg vom 12. -18.7.
Goliath-Vogelspinne (c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg
 
Digitale & analoge Veranstaltungstipps der Städt. Museen Freiburg vom 12. -18.7.
(28. Kalenderwoche)

Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich.Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig. (Reservierung unter Tel. 0761/201 2566 oder Online-Buchung unter www.freiburg.de/museen-tickets).

Augustinermuseum

Orgelmusik im Augustinermuseum
Min Woo von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Samstag, 17. Juli, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 15. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung – Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Eine Führung durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ findet am Samstag, 17. Juli, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstr. 32, statt. Wer teilnehmen will, zahlt 2,50 Euro zzgl. Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 15. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Familienführung – Smiley und Co.
Wie funktioniert ein Piktogramm und wer hat sich Smiley und Co. ausgedacht? Das erfahren Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 18. Juli, um 14 Uhr bei einer interaktiven Führung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Im Anschluss bringen Groß und Klein eigene Bildzeichen aufs Papier. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 15. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Die Familienführungen durch die Ausstellung „Tierisch giftig!“ sind für diese Woche bereits ausgebucht.

Feierabendführung – Spinnen und Skorpione
Wie giftig sind Vogelspinnen? Und was passiert, wenn man von einem Skorpion gestochen wird? Bei einer Feierabendführung durch die Ausstellung „Tierisch giftig!“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, am Dienstag, 13. Juli, um 17 Uhr beantwortet Ruta Stulpinaite, wissenschaftliche Volontärin am Museum, Fragen rund um die Biologie der Gifttiere. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung unter Tel. 0761/201-2566 ist bis 12 Uhr am Tag der Veranstaltung erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Digitale Führung – Neue Forschung zum Leben vor der Stadt
Eine digitale Führung mit Hans Oelze zur Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“, die aktuell im Archäologischen Museum Colombischlössle zu sehen ist, findet am Mittwoch, 14. Juli, um 18.30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist frei und unter folgendem Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n

Kinder führen Kinder – Komm mit in die Steinzeit!
Wie haben die Menschen in der Steinzeit gelebt? Das erfahren Kinder ab 5 Jahren am Samstag, 17. Juli, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Archäologiebegeisterte Kinder des Kulturlotsen-Teams nehmen kleine Zeitreisende mit auf eine spannende Entdeckungstour. Für Kinder ist die Teilnahme frei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 15. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Führung – Das Haus zum schönen Eck
„Das Haus zum schönen Eck“ lautet der Titel einer Führung durchs Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, am Sonntag, 18. Juli, um 12 Uhr. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 2 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2501 ist bis Donnerstag, 15. Juli, 15 Uhr erforderlich.
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Sonstiges 
 
Freiburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam
(c) khri8!
 
Freiburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam
Slam Szene Freiburgs
Mi 29.07. | 17:00 Uhr | Parkplatz EWERK Freiburg

In diesem Sommer finden vom 29. bis 31. Juli die ersten Freiburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam statt – nach knapp 30 Jahren Slamgeschichte ist es höchste Zeit dafür! Freut euch auf drei fetzige Abende, an denen die lokale Slamszene sich in zwei Vorrunden und einem Finale eloquente Wortgefechte liefert, dubiose Anekdoten vom Stapel lässt, in feingeschliffener Lyrik schwelgt und politische Verhältnisse in feinstes Slamtextil kleidet. Fantasie und Form sind beim Slam keine Grenzen gesetzt, also lasst sie uns ausloten!

Vorrunde I findet am 29.07. von 17:00-20:oo Uhr auf dem E-WERK-Parkplatz statt, sichert euch euer Ticket, um den Poet*innen zu lauschen und sie ins Finale zu feiern. Für all diejenigen, die lieber vom Sofa aus zuschauen möchten, werden die Vorrunden parallel auf der YouTube-Seite von „Duo Einfach so“ und das Finale über „In Freiburg zuhause“ gestreamt.

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg und dem Vorderhaus.

MIT
Philipp Multhaupt | Moderation
Ansgar Hufnagel | Feature

Gefördert von Kulturamt Freiburg, In Freiburg zuhause, Suslet Outlet, Fairfood Freiburg, Private Sponsor*innen

Eintritt: 12,00€/8,00€
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 12. bis 16. Juli
(Kalenderwoche 28)

Montag, 12. Juli, 14 bis 17 Uhr
Abi-Scout – Online- und Vorort-Beratung (Stadtbibliothek)
Abi-Scout, die Recherchehilfe für das mündliche Abitur bietet die Stadtbibliothek in diesem Jahr zweigleisig an. In der Hauptstelle am Münsterplatz 17 erhalten Schüler am Montag, 12. Juli von 14 bis 17 Uhr. Die Beratung vor Ort beginnt mit einer allgemeinen Einführung in relevante Datenbanken. Es stehen die Zeitfenster 14 bis 15, 15 bis 16 und 16 bis 17 Uhr mit jeweils einer Stunde zur Verfügung. Alternativ ist eine Online-Beratung mit individueller Recherchehilfe per Videochat möglich. Um ein Zeitfenster für die Vor-Ort-Beratung zu reservieren oder einen Online-Termin zu vereinbaren, wird um eine Email an infothek-stadtbibliothe@stadt.freiburg.de gebeten. Für die Online-Beratung sollten die Prüfungsthemen im Voraus genannt werden. Alle Infos unter www.stadtbibliothek.freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Montag, 12. Juli, 15 bis 15.30 Uhr
Digitaler Bibo-Lese-Raum (Stadtteilbibliothek Haslach)
Das Bibliotheksmaskottchen Bibo lädt Kinder zwischen 5 und 8 Jahren in den virtuellen Lese-Raum der Stadtteilbibliothek Haslach ein. Bibo erzählt von der Bibliothek, stellt neue Kinderbücher vor, lädt auf eine virtuelle Schatzsuche ein oder erzählt Märchen. Am Montag, 12. Juli ist ist der virtuelle Leseraum über den Link unter www.stadtbibliothek.freiburg.de wieder von 15 bis 15.30 Uhr geöffnet. Die aufgezeichneten Märchen finden sich zum Nachhören ebenfalls auf dem Internetportal der Stadtbibliothek. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 14., und Donnerstag, 15. Juli, jeweils 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 14., und Donnerstag, 15. Juli, jeweils 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr bietet die Stadtbibliothek ihr Sprachcafé Deutsch an. In lockerem Rahmen besteht die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé findet im Stadtgarten statt, ist offen für alle und ohne Anmeldung. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 16. Juli, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club Training an. Das nächste eSports-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren findet am Freitag, 16. Juli, ab 15 bis 18 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Für die Veranstaltung sind die 3-G-Regeln Voraussetzung. Für Schüler genügt die Bescheinigung über den Testnachweis in der Schule. Der Eintritt ist frei.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Neues aus dem Dreiländermuseum
Alle Angebote Sommer - Herbst auf einen Blick

Nach langen Monaten der Einschränkungen für uns alle gilt seit Ende Juni 2021 eine neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg und angesichts niedriger Inzidenzen haben wir wieder mehr Freiheiten. Das bedeutet, dass auch wir wieder Veranstaltungen anbieten und durchführen können! Ab sofort ist für Veranstaltungen im Museum keine Anmeldung und kein 3G-Nachweis mehr erforderlich. Nur Ihre Kontaktdaten werden beim Eintritt erfasst und im Museum muss eine medizinische Maske getragen werden.

Die ständige Dreiländerausstellung, unsere Erlebnisausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Drei-Länder-Region mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz, ist immer einen Besuch wert, mehrere Ausstellungsbereiche würden überarbeitet und zeigen sich in neuem Licht.

Aktuell und noch bis Oktober sind "Kunst und Nationalsozialismus" und "Gefeiert und gefürchtet - Die NS-Dikatur in Brombach, Haagen und Hauingen" im ersten Stockwerk präsentiert, im Hebelsaal ist die bis in den Winter laufende Ausstellung "1870/71 - Nachbarn im Krieg" zu sehen.

Wie gewohnt finden Sie auch alle aktuellen Informationen online. Besuchen Sie doch auch einmal unseren Instagram-Kanal unter: @3lm_loerrach.

Dreiländermuseum
Basler Straße 143
D-79540 Lörrach
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Sonstiges 
 
JUBELäum im Garten
Kabarettist Thomas Reis © Foto: Fabian Mondl
 
JUBELäum im Garten
Kabarett, Gespensterlesung, Jazz und mehr vom 9. bis 15. Juli im Mensagarten

Im Mensagarten finden unter dem Motto „Jubeläum im Garten“ vom 9. bis 15. Juli allabendlich ab 20 Uhr unterschiedliche Veranstaltungen statt - mit Konzerten, Filmen, Kabarett, einer Gespenster-Lesung und mehr.

Tickets für 9 Euro gibt es an der Abendkasse und unter www.reservix.de. Bitte ins Suchfeld bei Reservix „Jubeläum“ eingeben, dann erscheinen alle Künstler_innen, die im Mensagarten auftreten.

Freitag, 9. Juli, 20 Uhr: Thomas Reis (Kabarett)
Das Lachen in Zeiten der Corona hat seine eigenen Gesetze.
Daher spielt Thomas Reis ab sofort ein (fast ganz) neues Programm: „Mit Abstand das Beste“, eine geladene, humoristische Riesen-Packung mit vielen aktuellen, vulnerablen und infektiösen Texten, gespickt mit komischen Klassikern seines satirischen Schaffens. Im Frühjahr 2020 wurde er mit dem Ehrenpreis des Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg für sein (bisheriges) Gesamtwerk ausgezeichnet. „In puncto Scharfzüngigkeit spielt er in der Champions League. (...) So sieht brillantes Kabarett aus, in dieser Qualität eine absolute Extra-Klasse.“ (aus der Jury-Begründung)

Samstag, 10. Juli, 21 Uhr:
Das Trio Stark (Piano), Pöhlmann (Bass) & Schweier (Schlagzeug) spielt zur Einstimmung Jazz / Latin / Pop

Im Anschluss, 22.15 Uhr
Lesung: Spuk und Geistererscheinungen
Peter Haug-Lamersdorf, Musik: Marc Vetter (Schlagzeug),
Moderation: Uwe Schellinger & Michael Nahm
Oder etwa doch? Im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums sind Uwe Schellinger und Michael Nahm vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) stadtgeschichtlichen Quellen nachgegangen, in denen Gespenster eine Rolle spielen. In dieser Lesung werden verschiedene Episoden aus einem daraus entstandenen Buch vorgetragen, das den Zeitraum von 1800 bis heute abdeckt. Lassen Sie sich davon überraschen, welche ungewöhnlichen Aspekte die Freiburger Stadtgeschichte zu bieten hat... Gespenstisches zur Nacht:

Sonntag, 11. Juli, 20 Uhr: Schneider (Konzert)
Die permanente Suche, das alltägliche Leid, der immer währende Wahnsinn in strikten Rhythmen und kalten Klängen... und die Liebe ist natürlich auch dabei. Das Duo aus Freiburg zählt – wenn wir schon bei Schubladen sind – in die der Synth Wave. Gonzalo: Bass, Gesang // Fabian: Synthesizer, Gesang.

Sonntag, 11. Juli, 21.30 Uhr: Between Owls (Konzert)
„Musik, die Deinen Eltern gefällt“ stand neulich auf dem Konzertflyer und so ganz daneben ist das nicht: wunderbar luftig-leichter, beschwingter Indie- Post- Punk-Pop- Garage-Mix mit teils deutschen, teils englischen Texten und
mehrstimmigem Male/Female-Gesang. Between Owls aus Freiburg sind seit 2014 mit vielen Gigs und etwasAnlaufzeit gereift und haben ihren ganz eigenen Weg gefunden. Ihre Veröffentlichung „Wellness“ ist ein erwachsenes, genresprengendes Album, das trotz seiner musikalischen Breite funktioniert und in allen Phasen mitreißt.

Montag, 12. Juli, 22 Uhr: 3einhalb Freiburger Berg Geschichten
Ein Film von Petra Gaus und Joe Killi (50 Min)
Musikalische Einstimmung live ab 21:30 Uhr!
Petra Gaus und Joe Killi haben sich auf den Weg gemacht Menschen und deren Geschichten rund um die Freiburger Berge zu finden. In ihrem filmischen Kaleidoskop spannen sie einen abwechslungsreichen Bogen über den Schlossberg, den Lorettoberg, den Schönberg und den Schauinsland. Die inspirierenden, kurzweiligen und berührenden Geschichten und Bilder schwingen noch lange nach.

Dienstag, 13. Juli, 20 Uhr: Smart City Sound
Eine audio-visuelle Reise durch Bilder und Datenströme der Stadt von Dream Control
Steve Schroyder und Zeus B. Held haben sich zusammen gefunden, um mit ihrem eigenen Sound und Rhythmus eine galaktische Reise durch Freiburg zu zelebrie-ren. Mit einem Mix aus strukturierten Songs und Improvisationen, erweitert durch den Oberton- und Kehlkopfgesang von Felix Mönich kreieren sie eine Technicolor Odyssey mit Klangfarben, elektronischen Rhythmen und traumhaft ambienten Passagen. Eine perfekte Jubiläums-Mischung für Herz, Ohren und Beine.

Mittwoch, 14. Juli, 20 Uhr: Carrousel (Konzert)
Carrousel kehren mit ihrem neuen Album „Cinq“ endlich auf die Bühne zurück. Weil dem charmanten Duo der Kontaktzum Publikum sehr gefehlt hat, steht der Herbst 2021 sowie das Frühjahr 2022 ganz im Zeichen von neuer Musik und ausgiebigem Touren samt Band. Die vielfältigen und dynamischen Songs klingen modern, ihr Stil und ihre Melodien sind stets poppig und die französischen Texte sind voller Poesie. Im Mittelpunkt stehen Energie und Live Emotionen mit dem Publikum – eine Einladung zum Träumen, Mitsingen und Tanzen, um die Zeit zu vergessen. Voilà!

Donnerstag, 15. Juli: Drei-Länder-Abend des Blues
Das Freiburg Blues Festival präsentiert:

17 Uhr: Manuel Torres & Jakewalk (D, Waldkirch)
Dunklen Tagen folgen wilde Nächte! So ist auch der Name der Bluesband Jake-walk zu verstehen, denn das Wort beschrieb zu Zeiten der Prohibition die Ausfallerscheinungen nach dem Genuss illegalen Fusels. Natürlich geht es heute aber nicht mehr um solche Exzesse, sondern um den Spaß an traditionell geprägter Musik. Das Repertoire reicht dabei von treibendem Shuffle bis zu Rock- und Soullastigen Spielarten des Blues: „Blues ain’t nothing but dance music“, hat der legendäre Musiker R. L. Burnside einmal gesagt. Dem möchten Manuel Torres & Jakewalk bei jeder Show gerecht werden!

19 Uhr: Pink Pedrazzi (CH, Basel)
Pink Pedrazzi ist für das Publikum in Freiburg kein Unbekannter: Seit vielen Jahren zaubert er mit herausragender Stimme, Gitarre, Ukulele und wunderschönen Songs ein Stück Americana aus seinem großenschwarzen Zylinder. Pink hat schon viele Karten gespielt und prägte mit Bands wie der Moondog Show die Schweizer Musikszene. In seinem Soloprogramm präsentiert er Songs und Geschichten über einen unaufmerksamen Taxifahrer, die erste Mondlandung und über das Älterwerden. Und: zwei neue 5-Song EPs werden ebenfalls vorgestellt!

21 Uhr: Flo Bauer & Band (F, Mulhouse)
Der charismatische Elsässer Flo Bauer gehört zur neuen Generation von Musikern, die sich dem Blues verschrieben haben: Bereits mit 23 Jahren kann er auf Hunderte Konzerte zurückblicken und hat zahlreiche Preise gewonnen. Mit 14 gründete er seine erste Band, und er erregte als 16-jähriger beim TV Casting-Format The Voice France großes Aufsehen und kam bis ins Viertelfinale. Mit 18 gewann er in Paris den Prix Rélévation als bester Nachwuchskünstler in der Sparte Blues. Das Blues Festival Basel ehrte ihn 2018 mit dem Promo Blues Night-Preis. Daraufhin lud ihn die Schweizer Blueslegende Philipp Fankhauser als Special Guest auf die Bühne des Montreux Jazz Festivals!

Weitere Infos zum Stadtjubiläum:
Der Jubiläumscontainer auf dem Platz der Alten Synagoge
Montag bis Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

www.2020.freiburg.de.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
„Debütant_innen-Preis für Bildende Kunst“
Zwei Kunststudierende erhalten diesen Freitag, 9. Juli den Preis der Stadt Freiburg und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Das Engagement junger Kunststudierender honorieren und deren künstlerische Entwicklung stärken: Das ist das Ziel der Stifter des Debütantinnenpreises. Zwei Kunststudierende können so mit jeweils 1000 Euro unterstützt werden. Ihre Werke werden dann für drei Wochen im T66 Kulturwerk ausgestellt.

Bei der Vernissage im T66 Kulturwerk am Freitag, 9. Juli um 19 Uhr wird der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach zusammen mit Beate Schwarz, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, den Preis übergeben. Danach wird Prof. Nikolaus Bischoff von der Makromedia-Hochschule in die Ausstellung einführen.

Nach dem Wegzug der Akademie der Bildenden Künste Freiburg gab es zunächst keinen Förderpreis mehr für junge Absolventen und Absolventinnen im Fachbereich Freie Kunst. Um das zu ändern, gründeten die Stadt Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau im Jahr 2020 den Nachfolgepreis. Der diesjährigen Jury gehörten an: Heinrich Dietz (Kunstverein), Ann-Kathrin Harr (Kulturamt) und Julia Galandi-Pascual (PEAC).

Die Ausstellung im T66 Kulturwerk, Talstraße 66, ist von Freitag, 10. Juli bis Samstag, 31.Juli von Donnertag bis Samstag (14-18 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
12. Durlacher Lesesommer sucht Vorleserinnen und Vorleser
Buntgemischtes Publikum beim Durlacher © Stadt Karlsruhe
 
12. Durlacher Lesesommer sucht Vorleserinnen und Vorleser
Abwechslungsreiche Leseabende auf dem Alten Friedhof

Wer hat sich bei der Lektüre eines guten Buches nicht schon gewünscht, es mit anderen teilen zu können? Bei einem gemütlichen Vorleseabend unter freiem Himmel ergibt sich vielleicht die Gelegenheit dazu. Für die zwölfte Ausgabe des Durlacher Lesesommers, der vom 3. bis 5. August von 19.30 bis 21.30 Uhr auf dem Alten Friedhof stattfindet, können sich Vorleserinnen und Vorleser bewerben.

Literatur für jeden Geschmack
Gesucht sind Auszüge aus Lieblingsbüchern: Ob Krimi, Märchen oder Kurzgeschichte – je unterschiedlicher die Texte sind, desto abwechslungsreicher gestaltet sich das Programm. Selbstverfasstes ist jedoch nicht erlaubt. Die Vorlesezeit sollte etwa 10 bis 15 Minuten betragen und das Einsenden von zwei Vorschlägen ist möglich.

Anmeldebögen liegen im Durlacher Stadtamt und in der Stadtteilbibliothek Durlach, sowie in den Buchhandlungen "Der Rabe" und "Mächtlinger" aus. Sie sind auch online erhältlich. Anmeldeschluss ist Dienstag, 20. Juli, danach wählt eine Fachjury aus den eingegangenen Anmeldungen die Beiträge für den Lesesommer aus.

Nicht nur für Erwachsene: auch Kinderlesesommer findet statt
Zusätzlich wird an den genannten Abenden ab 17.30 Uhr ein Kinderleseprogramm veranstaltet. Weitere Informationen und Anmeldungen sind über die Stadtteilbibliothek Durlach verfügbar.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Durlacher Kultursommers 2021 und wird auch in diesem Jahr gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung mit viel Abstand, aber ungetrübter Lesefreude, ausgerichtet. Literaturbegeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer sind zu den kostenlosen Abendprogrammen herzlich eingeladen.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Frankfurt: Liebieghaus Skulpturensammlung
Veranstaltungsprogramm Juli 2021

Die Liebieghaus Skulpturensammlung startet im Juli wieder mit seinem Vermittlungsprogramm vor Ort! Alle Formate finden ausschließlich in geeigneten Räumen und mit begrenzter Teilnehmerzahl statt. Von Führungen über Workshops für Kinder bis zu exklusiven Angeboten für kleine Gruppen ist für alle etwas dabei: Erfahrene Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler rücken bei der Sonntagsführung jeden Sonntag, um 11.00 Uhr unterschiedliche Aspekte und neue Details der Sammlung oder der Ausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ in den Mittelpunkt.

Im Atelierkurs für Erwachsene „Harte Kanten – weiche Formen“ am Sonntag, den 18. Juli um 11.00 Uhr wird nach einer inspirierenden Führung zu den Meisterwerken der Liebieghaus Skulpturensammlung das Atelier unter freiem Himmel im idyllischen Liebieghaus Garten eröffnet: Hier erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine professionelle Einführung in die Grundlagen der Steinbildhauerei. Auch Kinder und Jugendliche können im Rahmen der Ferienkurse spannende künstlerische Techniken und die Geheimnisse des Liebieghauses entdecken.

Zusätzlich dazu ermöglicht das abwechslungsreiche Online-Angebot Museum für zu Hause – Live die Begegnung mit Kunst und den interaktiven Austausch im digitalen Raum mit spannenden Einführungen zu Highlights der Sammlung.

Lauschen, träumen und staunen können die Besucherinnen und Besucher jeden Donnerstag bei LIEBIEGHAUS LIVE. Wechselnde Livemusik bringt den Liebieghaus Garten zum Klingen und im Museum inspiriert die Ausstellung „BUNTE GÖTTER“.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Ausstellungstipp: Grober Strich und feiner Witz
Hauck & Bauer: Cartoons
Caricatura Museum Frankfurt, Museum für Komische Kunst
Die aktuelle Ausstellung endet am 11. Juli 2021.

Sie sind seriös, anarchistisch und komisch zugleich: Elias Hauck und Dominik Bauer sind das Cartoon-Duo Hauck & Bauer, dessen grober Strich und feiner Witz nun in einer großen Sonderausstellung im Caricatura Museum Frankfurt gewürdigt wird. Seit 17 Jahren veröffentlichen die beiden jede Woche einen Strip in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Im Satiremagazin TITANIC, für das sie seit 2005 arbeiten, tragen sie seit 2008 allmonatlich zur Rubrik „Hier lacht der Betrachter“ bei. Ihre Fernsehtauglichkeit haben sie schließlich mit Cartoonfilmen zu Anke Engelkes TV-Show „Anke hat Zeit“ (WDR) unter Beweis gestellt.

Zu den Besonderheiten im Werk von Hauck & Bauer zählt zum einen die eigentümliche Spannung zwischen roher, skizzenhafter Zeichentechnik und präzise gesetztem Text und Thema, die sich im Regelfall in einer herausragenden Pointe auflöst. Der karge Filzstiftstrich lässt viel Raum für großnasige Figuren und das Einfühlungsvermögen der Schauenden, außerdem signalisiert er Spontaneität und Dringlichkeit. Zum anderen zählt dazu die Fähigkeit des Duos, die deutsche Alltagswirklichkeit an jenen Stätten abzubilden, wo sich ihre Bewohner zu flüchtigen Alltagsbegegnungen treffen: im Wirtshaus, auf der Straße, beim Abendbrot. Dabei gibt es bei den Witzen von Hauck & Bauer fast immer das Angebot, sich mit irgendwas in den Ambitionen und Selbsttäuschungen der Figuren zu identifizieren. Wer sich davon angesprochen fühlt, lacht immer auch ein bisschen über sich selbst.

Elias Hauck und Dominik Bauer, beide Jahrgang 1978, kennen sich schon aus gemeinsamen Schultagen im unterfränkischen Alzenau und schätzten gleich wechselseitig ihren Sinn für Komik. Nach ihrem Beschluss, als Cartoon-Duo weiterzuarbeiten, kristallisierte sich bald ein arbeitsteiliges Vorgehen heraus: Bauer schreibt, Hauck zeichnet, beide diskutieren. Heute wohnt Elias Hauck in Berlin und Dominik Bauer in Frankfurt a.M. Sie wurden für ihre Werke mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Deutschen Karikaturenpreis zweimal in Silber und zuletzt 2018 mit dem Geflügelten Bleistift für eine besondere Leistung.

Die Sonderausstellung „Hauck & Bauer: Cartoons“ zeigt die lustigsten Cartoons und besten Strips der beiden, darunter viele Originale. Dabei führt sie durch das Spektrum der sozialen Schauplätze, in denen sich der unnachahmliche Witz der beiden entfaltet, und zeichnet chronologisch die Evolutionsstufen der gemeinsamen Arbeit nach. Präsentiert wird zudem eine Auswahl der Filme, die Hauck & Bauer für Anke Engelkes Sendung „Anke hat Zeit“ entwickelten. Ergänzt wird die Schau mit einer Reihe von Skulpturen des Kasseler Bildhauers Sigi Böttcher, der Cartoons von Hauck & Bauer in die dritte Dimension überführt, einem Gemälde von Michael Sowa sowie etlichen Objekten und Erinnerungsstücken aus dem Besitz der Künstler.
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