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Dienstag, 26. Januar 2021
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
#feedback5: Global Warning! – Marshall McLuhan and the arts
Q & A Online Videogespräch (in Englisch) mit Andrew McLuhan & Baruch Gottlieb
Livestream – Freitag, 15.01.21 (18 – 19.15 Uhr)

Die derzeit anhaltende CoronaSituation bedingt Veränderungen – gerade im Hinblick auf Veranstaltungen. Das Museum für Kommunikation reagiert darauf mit zunehmender Digitalisierung der Angebote und nutzt zudem die Chance im virtuellen Museum Gesprächspartner*innen und Besucher*innen zusammenzubringen und den Raum für Dialog, Austausch und Vernetzung im Digitalen zu erweitern.

Im Rahmen der Ausstellung „#feedback5: Global Warning! – Marshall McLuhan and the arts“ laden wir Sie zu einem besonderen Gespräch mit Andrew McLuhan ein. Andrew McLuhan arbeitet seit vielen Jahren an den Bibliotheken seines Großvaters Marshall McLuhan und seines Vaters Eric McLuhan und untersucht deren Referenzen, ihre Lesegewohnheiten und die Rolle, die Bücher und Publikationen in der medientheoretischen Praxis spielten.

Marshall McLuhan hat sich lange damit beschäftigt, wie neue Technologien die Art und Weise, wie wir leben, denken, lernen und kommunizieren verändern. Auch wenn wir zunehmend über Bildschirme kommunizieren, sind diese Technologien und der soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Austausch, der dort stattfindet, immer noch sehr stark von den vorangegangenen Technologien Text und Druck geprägt.

Zu diesem besonderen Anlass wird Andrew McLuhan uns helfen, diese wichtige Beziehung zwischen textuellen und digitalen Daten, zwischen Buch und Bildschirm zu erforschen. Die Videosession widmet sich Marshall McLuhans Büchern und der Art und Weise, wie er mit ihnen als Teil seines Prozesses zum Verständnis der Medien interagierte.

Das Online Video Gespräch, das am Freitag, den 15. Januar 2021 um 18.00 Uhr stattfindet, wird vom Kurator der Ausstellung Baruch Gottlieb eingeleitet und moderiert und auf dem Kanal des Museums für Kommunikation Frankfurt unter https://www.youtube.com/user/mfkfrankfurt als Livestream übertragen.

An Andrew McLuhan können ganz im Sinne des Formats Q & A (Questions & Answers/Fragen & Antworten) Fragen aus dem Chat weitergereicht werden. Das Gespräch wird auf Englisch geführt, die Fragen können auch auf Deutsch gestellt werden.

Gesprächsteilnehmer:

Andrew McLuhan ist Direktor des McLuhan-Instituts - einer Organisation zur Vorbereitung und Förderung der Studien McLuhans. Sein Forschungsprojekt ist die Katalogisierung und Auswertung der Arbeitsbibliothek von Marshall McLuhan in Kanada. https://themcluhaninstitute.com/

Baruch Gottlieb hat an der Universität der Künste Berlin in digitaler Ästhetik promoviert. Er ist aktives Mitglied der Künstlerkollektive Telekommunisten, Arts & Economic Group und laboratoire de déberlinisation. Er ist Kurator von „Feedback #5: Global Warning!“ und künstlerischer Researcher in Residence bei West Den Haag.

#Feedback ist ein Projekt von West Den Haag, kuratiert von Baruch Gottlieb. Die Ausstellung ist ein Ausblick auf den Auftritt Kanadas als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2021 und wurde von der Regierung Kanadas (Botschaft von Kanada in Deutschland) unterstützt.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Daniela Galitzdörfer
 
Buchtipp: Daniela Galitzdörfer "Denk dich schlank"
Abnehmen beginnt im Kopf

Für viele ist der tägliche Gang auf die Waage eine immer wiederkehrende Enttäuschung, wenn die Waage noch immer nicht das erhoffte Traumgewicht anzeigt. Frustriert geben viele auf. Das muss nicht sein, so die Gesundheitsexpertin und Personaltrainerin Daniela Galitzdörfer. In ihrem neuen Buch empfiehlt sie: „Denk dich schlank“. Sie zeigt, warum eine perfekte Figur eine Frage der Geisteshaltung ist.

Können wir uns tatsächlich einfach so ´schlank denken´? Zum Abnehmen reicht es leider nicht, sich in Gedanken in einem tollen Badeanzug am Strand zu räkeln. Wer abnehmen möchte, muss etwas dafür tun. Daniela Galitzdörfer fordert in ihrem Buch ihre Leserinnen und Leser auf: „Erkennen Sie, was Sie bisher am erfolgreichen Abnehmen gehindert hat. Lernen Sie zu denken wie schlanke Menschen“.

Die Autorin vermittelt anschaulich die Psychologie des Abnehmens, aber auch des Schlankbleibens. „Denk dich schlank“ vereint in einzigartiger Weise Expertenwissen und neueste Ansätze aus Pädagogik, Psychologie und Gesundheitscoaching. In fünf Kapiteln zeigt Galitzdörfer, was die Grundpfeiler schlanken Denkens sind, wie ein schlanker Lebensstil in der Praxis aussieht, wie man auf Dauer motiviert bleibt, die Hindernisse aus der Vergangenheit überwindet und die eigene Zukunft positiv gestaltet.

Für alle die bereit sind, ihre Einstellung zum Abnehmen infrage zu stellen, neu zu definieren und persönlich zu wachsen, bietet die Autorin anhand zahlreicher praktischer Übungen und Tipps einen inspirierenden Führer auf dem Weg zum Traumkörper.

„Schlanke Menschen essen bewusst und intuitiv. Und sie wissen, dass es nötig ist durchzuhalten, um ein Ziel zu erreichen“, so die Gesundheitsexpertin Daniela Galitzdörfer.

dielus edition 2020. 236 Seiten, € 19.00 (D), 20.00 (A) / SFr 29.00
ISBN: 978-3-9822120-1-2
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Videotour zu IMPASSE RONSIN im Museum Tinguely, Basel
Seit Mitte Dezember ist die Ausstellung IMPASSE RONSIN. MORD, LIEBE UND KUNST IM HERZEN VON PARIS eröffnet. Bis zum 5. April 2021 präsentiert das Museum Tinguely die erste umfassende Museumssausstellung, die sich dieser einzigartigen Künstlersiedlung inmitten des Pariser Montparnasse Quartiers widmet.

Über 100 Jahre war die «Impasse Ronsin» bekannt als Ort der Kunst, der Kontemplation, des Gesprächs, der Feier, der Innovation, Kreation und Destruktion. Die Ausstellung präsentiert rund 50 Künstler*innen mit über 200 Werken, die alle in der legendären Gasse entstanden sind: u.a. mit Arbeiten von Constantin Brâncuși, Max Ernst, Marta Minujín, Eva Aeppli, Niki de Saint Phalle, Larry Rivers bis zu André Almo Del Debbio oder Alfred Laliberté.

Die Kuratoren Adrian Dannatt und Andres Pardey bieten Ihnen per Video einen Einblick in die Ausstellung >> Videotour starten ...
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Terberger
 
Buchtipp: Thomas Terberger "Tollensetal 1300 v. Chr: Das älteste Schlachtfeld Eu
Eine Ausgrabungsstätte der Superlative: Wer waren die Krieger der Bronzezeit?

Was mit Zufallsfunden im Mai 1996 begann, gilt heute als eine der bedeutendsten Ausgrabungen weltweit: Ein Flusstal in Mecklenburg-Vorpommern war Schauplatz der frühesten in Europa dokumentierten Kriegshandlung. Ein Team von Archäologen und freiwilligen Helfern arbeitet seit 2009 daran, die Ereignisse rund um die Tollense nahe Altentreptow zu rekonstruieren.

Mit Beiträgen der Mitwirkenden und vielen Fotos dokumentiert Thomas Terberger in diesem Buch nicht nur die groß angelegten Ausgrabungsarbeiten, sondern entwirft auch ein Bild des Szenarios, das sich an diesem Flusstal abgespielt haben mag.

- Bronzezeit in Deutschland: wie der Fund im Tollensetal unseren Blick auf die Ur- und Frühgeschichte verändert

- Teamleistung der Forscher: wie Archäologen, Anthropologen, Forensiker und Naturwissenschaftler gemeinsam die Geschehnisse rund um das Schlachtfeld aufdecken

- Die Methoden der Archäologen: wie mit Metalldetektoren und durch den Einsatz von Tauchern tausende Skelett- und Gegenstandsfunde zu Tage gefördert werden

- Wettlauf gegen die Zeit: warum moderne Entwässerungsmaßnahmen die archäologische Arbeit auf dem prähistorischen Schlachtfeld erschweren

Bronze-Funde und Pfeilspitzen aus Feuerstein: Was das Schlachtfeld uns heute über die Bronzezeit verrät

Lange Zeit herrschte die Meinung, dass es in der Bronzezeit eher friedlich zuging. Die Überreste der an der Tollense gefallenen Krieger sprechen jedoch eine andere Sprache: Pfeilspitzen, die noch nach Jahrtausenden fest in Knochen stecken und zahlreiche Waffenfunde erzählen die Geschichte einer heftigen Auseinandersetzung. Verheilte Verletzungen zeugen von der Kampferfahrung der Krieger. Eine Isotopenanalyse deutet darauf hin, dass ein Teil der Opfer nicht aus der Region stammt.

Thomas Terberger gibt faszinierende Einblicke in die archäologische Feldarbeit und lässt eine außergewöhnliche Fundsituation in Beiträgen und Bildern greifbar werden!

Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2020, 112 Seiten
ISBN 978-3806241921
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Lebensgeschichte & gesammelte Erfahrungen David Copperfields des Jüngeren (2/5)
Von Charles Dickens
Aus dem Englischen von Carl Kolb
Mit: Mit Heiner Schmidt, Mila Kopp, Erika von Thellmann, Elisabeth Schwarz, Jörg Schleicher, Christine Born, Hans-Helmut Dickow, Edith Heerdegen u. v. a.
Hörspielbearbeitung: Walter Andreas Schwarz
Komposition: Enno Dugend
Technische Realisierung: Walter Jost und Ursula Guggenberger
Regie: Cläre Schimmel
(Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1966)

David Copperfield ist dem trostlosen Dasein im Londoner Armenviertel entronnen und besucht in Canterbury die Schule, um eines Tages den ehrgeizigen Erwartungen seiner ebenso strengen wie gutmütigen Tante Betsy zu entsprechen. Neben ihr sind es vor allen Dingen der stets vergnügte Mister Dick und der nie verzagende Mister Micawber, durch deren eindringliche Beobachtung er die Vielfalt der menschlichen Charaktere und deren Verhalten in der Gesellschaft einschätzen lernt.

Sonntag, 10. Januar 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag

(weitere Sendetermine: Sonntag, 17. / 24. / 31. Januar, jeweils 18.20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Grüner leben nebenbei"
Was jeder für Klima und Umwelt tun kann

Dass etwas fürs Klima getan werden muss, ist den meisten Menschen klar. Nur vor konkreten Schritten schre­cken viele zurück: zu anstrengend, zu teuer, zu viel Verzicht. Dass Klima- und Umwelt­schutz viel weniger Aufwand erfordern, als viele denken, und gute Taten keine lebens­fernen Einschränkungen bedeuten, sondern vor allem eine klare, konsequente Haltung, das erklärt ein neuer Ratgeber der Stiftung Warentest. Grüner leben nebenbei heißt er, und er zeigt: Man kann nebenbei eine Menge tun fürs Klima.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Hölderlins Heimsuchung
Ein Kriminalhörspiel zum Hölderlinjahr
Von Ulrich Land
Mit: Jens Harzer, Steffen Reuber, Rainer Homann, Bernhard Kuschmann, Mareike Hein u. a.
Regie: Jörg Schlüter
(Produktion: WDR 2020)

1807. Im beschaulichen Tübingen sind zwei unnatürliche Todesfälle in kurzer Folge zu beklagen. Oder sind es sogar drei? Ein Drucker und ein Fremder sind auf gespenstische Weise zu Tode gekommen - und der Schlosserlehrling jetzt etwa auch noch? Was haben die Toten bloß mit der Verskunst Hölderlins zu schaffen? Jenes Dichters, der sein Dasein am Rande des Wahnsinns in einem Turmzimmer fristet und traumschöne Poesie verfasst. Richter Heckle und Gendarm Burger versuchen mit den modernsten Untersuchungsmethoden, Licht in die Finsternis um Hölderlin zu bringen.

Freitag, 08. Januar 2021, 22:03 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Uwe Klausner
 
Buchtipp: Uwe Klausner "Operation Werwolf - Blutweihe"
Kriminalroman

Berlin im Juli 1941. Ein Serienmörder versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Die Opfer werden grausam verstümmelt und obwohl die Fahndung auf Hochtouren läuft, tappen die Ermittler im Dunkeln.
Um ihn bloßzustellen, wird Tom von Sydow, Kommissar bei der Mordinspektion Berlin, von seinem Vorgesetzten genötigt, den Fall zu übernehmen. Dabei deckt er Verbindungen des Täters auf, die um keinen Preis nach außen dringen dürfen. Verbindungen, die bis in die Reihen der Gestapo reichen, und die den Jäger zum Gejagten werden lassen …

Der Autor Uwe Klausner wurde in Heidelberg geboren und wuchs dort auf. Sein Studium der Geschichte und Anglistik absolvierte er in Mannheim und Heidelberg, die damit verbundenen Auslandsaufenthalte an der University of Kent in Canterbury und an der University of Minnesota in Minneapolis/USA. Heute lebt Uwe Klausner mit seiner Familie in Bad Mergentheim. Neben seiner Tätigkeit als Autor hat er bereits mehrere Theaterstücke verfasst, darunter „Figaro – oder die Revolution frisst ihre Kinder“, „Prophet der letzten Tage“, „Mensch, Martin!“ und erst jüngst „Anonymus“, ein Zweiakter über die Autorenschaft der Shakespeare-Dramen, der 2019 am Martin-Schleyer-Gymnasium in Lauda uraufgeführt wurde.

Gmeiner Verlag 2020, 283 Seiten, € 13,00 (D)
ISBN 978-3-8392-2745-9
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: „Gegenwärtig lebe ich allein ...“
Hörstück in 9 Bildern mit Texten von Henri Michaux
Aus dem Französischen von Kurt Leonhard, Paul Celan Gerd Henninger u. a.
Mit: David Bennent (Stimme) und Heiner Goebbels (Klavier)
(Produktion: SWR / Dlf Kultur 2020)

"Ich reise nicht mehr. Reisen, was für ein Interesse sollte das für mich haben? Berge stelle ich mir hin, wann es mir passt und wo es mir passt." Das schrieb der Weltreisende, Dichter und bildende Künstler Henri Michaux (1899 - 1984). Der renommierte Komponist Heiner Goebbels hat nach der Lektüre von Michaux ein Radiostück gemacht. Sein erstes seit 25 Jahren. "Ich kann nicht einmal sagen, was mich am Werk dieses unangepassten Einzelgängers mehr fasziniert: die Texte oder die Bilder. Vielleicht versuche ich ihm in einem dritten, akustischen Medium näherzukommen."

Donnerstag, 07. Januar 2021, 22:03 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Buchtipps 
 
DIE SCHÖNEN: Musiktheater im E-Werk
Operette sich wer kann (c) Doreen Eich
 
DIE SCHÖNEN: Musiktheater im E-Werk
MIT ABSTAND – DAS BESTE
Das Programm im Januar:

Premiere!
OPERETTE SICH WER KANN
Ein Spiel mit der leichten Muse

In ihrer neuen Produktion bringen die „Schönen“ ausufernde Lebenslust auf die Bühne. Dank ihrer bewährten, operettenversierten Handschrift entfaltet sich ein unterhaltsames Spiel mit der leichten Muse, vor der sich niemand retten muss.

„Operette sich wer kann“ spielt mit der Absurdität der Operette und präsentiert vorbehaltlos, was an gehobenem Unsinn und frechen Anzüglichkeiten in ihr steckt. Und so wird die Operette wieder zu dem, was sie ursprünglich war: eine vitale und vitalisierende Kunstform, welche die Lage der Welt mit süffisanter Leichtigkeit kommentiert - gestern so wie heute.

Zeitgemäß arrangiert, bieten die Ausschnitte u.a. aus der „Blume von Hawaii“ (Paul Abraham), aus dem „Weißen Rössl“ (Ralph Benatzky) oder der „Fledermaus“ (Johan Strauß) jede Menge Operettenspaß. Kalmans „Czardasfürstin“ ist ebenso zu Gast wie die „Lustige Witwe“ von Franz Lehar, sowie viele andere zündende Operetten Hits. Mitsingen ist erlaubt!

Serviert werden die Lieder und Szenen von drei charmanten jungen Musikern. Katrin Mayer (Sopran), Rubén Olivares (Tenor) und Max Langer (Klavier) gehen mit Herzschmerz, Witz, Ironie und Kitsch auf eine musikalische Reise zwischen Waikiki, Berlin, Wien und Varazdin.

Mit dabei als charmanter und schlagfertiger Operettenführer ist Klaus Gülker, langjähriger Redaktionsleiter Unterhaltung im SWR Studio Freiburg.

Ein Programm zum Durchatmen, Entspannen und Geniessen.

Die Produktion wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

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DIE SCHÖNEN / Musiktheater im E-WERK
Ferdinand Weiß Str. 6a, 79106 Freiburg

Mit Abstand das Beste: OPERETTE SICH WER KANN

Vorstellungstermine:
Januar: Sa 16. / Fr 22. / Sa 23. / Fr 29. / Sa 30.
Februar: Fr 5. / Sa 6. / Fr 12. / Sa 13. / Fr 19. / Sa 20. / Fr 26. / Sa 27.

Jeweils 20:00 Uhr

VVK bei allen Geschäftsstellen der Badischen Zeitung und im Internet:
www.dieschoenen.com
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Hörspieltipps 
 
 
Lebensgeschichte & gesammelte Erfahrungen David Copperfields des Jüngeren (1/5)
Von Charles Dickens
Aus dem Englischen von Carl Kolb
Mit: Mit Heiner Schmidt, Mila Kopp, Erika von Thellmann, Elisabeth Schwarz, Jörg Schleicher, Christine Born, Hans-Helmut Dickow, Edith Heerdegen u. v. a.
Hörspielbearbeitung: Walter Andreas Schwarz
Komposition: Enno Dugend
Technische Realisierung: Walter Jost und Ursula Guggenberger
Regie: Cläre Schimmel
(Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1966)

„David Copperfield“ ist Dickens populärstes und persönlichstes Werk, es enthält stark autobiografische Züge.
Im ersten Teil wird die Kindheit des Helden in Blunderstone geschildert. Nach dem frühen Tod seiner Mutter und den Demütigungen, die er von seinem Stiefvater, Mr. Murdstone, erfährt, kann das alte Dienstmädchen Pegotty den kleinen Copperfield eine Weile unter ihre Obhut nehmen. Aber schon bald beendet Mr. Murdstone diese Idylle und zwingt David, in London ein Leben auf eigene Rechnung zu beginnen.

Sonntag, 03. Januar 2021, 18:20 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel am Sonntag

(weitere Sendetermine: Sonntag, 10. / 17. / 24. / 31. Januar, jeweils 18.20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Bertram Jenisch und Jonatan A. Segura
 
Buchtipp: Bertram Jenisch und Jonatan A. Segura "freiburg.comic"
900 Jahre Leben in der Stadt

Freiburg hat eine über 900 Jahre alte Geschichte. Was wissen wir eigentlich über Freiburgs Vergangenheit? Wer gründete die Stadt und wer lebte hier? Wie sah die Arbeits- und Freizeitwelt aus? Vom Alltag der Menschen erzählen nur wenige Schriftquellen. Anders die Funde aus der Erde, die aber meist nur fragmentarisch überliefert sind. Wer die Hinweise verschiedener Forschungszweige zusammenpuzzelt, erhält ein vielschichtiges Bild früherer Zeiten.

Der freiburg.comic schlägt eine Brücke von den Menschen vergangener Zeiten in die Gegenwart. Wichtige Stationen der Stadtgeschichte - Marktgründung, Bau der Stadt, Alltagsgeschichte im Spätmittelalter, Bau der Festung, Entwicklung im 19. Jahrhundert und Zerstörung im Luftangriff 1944 - werden als Graphic Novel aufbereitet.

Um die Geschichte Freiburgs buchstäblich zum Leben zu erwecken, hat der Archäologe Dr. Bertram Jenisch einigen Skeletten aus Gräberfunden am Münsterplatz eine fiktive, aber historisch plausible Biographie zugeschrieben – kongenial gezeichnet von Jonatan Alcina Segura ist ein plastisches Bild vom Leben im Freiburg vergangener Zeiten entstanden.

Der freiburg.comic lädt Freiburg-Fans jeden Alters zu einer spannenden Zeitreise ein - die ungewöhnliche, liebevoll ausgestattete Neuerscheinung zur Geschichte der Stadt ist in den Freiburger Museen und im Buchhandel erhältlich.

verlag regionalkultur 2020, 72 Seiten, € 14,90 (D)
ISBN 978-3-95505-212-6
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Mandeville. Vaudeville
Von Jan Wagner
Mit: Wolf Dietrich Sprenger, Aljoscha Stadelmann, Sonja Beißwenger u. a.
Komposition: Sven-Ingo Koch
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: Deutschlandfunk/SWR 2020 - Ursendung)

Der Lyriker Jan Wagner hat als Folie für sein zweites Originalhörspiel den mittelalterlichen Text des John Mandeville aus dem 14. Jahrhundert genutzt. Erzählt wird von einer Reise vom Heiligen Land nach Asien. Wer weiß noch, dass Mandevilles Text einst in der Kajüte von Christopher Kolumbus lag und berühmter war als Marco Polos Berichte. Bei Wagner wird es eine Reise in ein amüsantes wie fantastisches Mittelalter, das durchaus mit Hexen und Heiligen als poetisch verkleidetes Sinnbild heutiger Zeit gelten kann. Diese Abenteuerreise begleitet musikalisch und mit Chansons Sven-Ingo Koch.

Freitag, 01. Januar 2021, 18:20 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel an Sonn- und Feiertag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Harald Lesch und Thomas Schwartz
 
Buchtipp: Harald Lesch und Thomas Schwartz "Unberechenbar"
Das Leben ist mehr als eine Gleichung

Gibt es eine perfekte Gesellschaft? Nein. Aber in welcher Gesellschaft wollen wir leben – vor allem, wenn es schwierig wird? Helfen da Physik, Mathematik oder die Wirtschaft? Harald Lesch und Thomas Schwartz analysieren mit Scharfsinn und Witz, welche Missstände und Fehlentwicklungen uns beschäftigen. Viel wichtiger aber: Sie begnügen sich nicht mit Krisen-Gejammer, sie wollen mehr. Ihre Schlüsse sind wissenschaftlich präzise, sie entlarven Verschwörungstheorien und Vorurteile, und stellen konkrete Forderungen an Politik, Wirtschaft und jeden einzelnen. Pointiert und vor allem kreativ erklären Lesch und Schwartz, weshalb das Dorf-Prinzip hilft, singen das Lob der Grenze und lassen eine Freiheit fühlen, die Dialekt spricht und Raum gibt. Ein faszinierendes und bahnbrechendes Buch – ein Buch so unberechenbar wie das Leben.

Der Autor Harald Lesch, geb. 1960, ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph und Fernsehmoderator. Er studierte Physik und Philosophie in Gießen und Bonn und war später am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) tätig, 1992 wirkte er als Gastprofessor an der University of Toronto, 1994 erfolgte seine Habilitation. Lesch ist als Fernsehmoderator und Autor bekannt, seine letzten Bücher waren allesamt Bestseller.

Der Autor Thomas Schwartz, Prof. Dr., geb. 1964, studierte Theologie und Philosophie in Münster, Augsburg und Rom. 1990 wurde er zum Priester geweiht und 2001 im Fach Moraltheologie an der Universität Freiburg promoviert. Schwartz lehrt heute Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Augsburg und ist Pfarrer in Mering. Er ist bekannt aus mehreren TV-Sendungen, gefragter Redner und Verfasser mehrere Bücher.

Verlag Herder 2020, 176 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN: 978-3-451-39385-3
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Neue Perspektive für die Majolika
Stadt und Majolika Stiftung sowie Majolika GmbH führen Gespräche mit Hans Bretz

Der Karlsruher Unternehmer Hans Bretz (Mitbegründer und ehemaliges Mitglied der Vollack Gruppe) will als Investor bei der Majolika Manufaktur einsteigen. Im Beisein von Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Bürgermeister Dr. Albert Käuflein sprach er mit dem Vorstand der Majolika-Stiftung Klaus Lindemann und dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Majolika GmbH, Gerhard J. Rastetter.

"Wir haben immer eine Investorenlösung für die Manufaktur begrüßt", kommentiert Luczak-Schwarz. Gespräche mit Ralf Müller, dem Inhaber der Zeller Keramikmanufaktur, der Teile seiner Produktion nach Karlsruhe verlegen will, und der Stiftung haben bisher nicht zum Erfolg geführt. Auch der für die Kultur zuständige Bürgermeister Dr. Käuflein freut sich über diese Entwicklung: "Mir liegt der Bestand der Majolika am Herzen. Hier tut sich eine neue vielversprechende Perspektive auf.“

Bretz will in drei Jahren die Majolika aus der Verlustzone führen. Dazu ist er bereit, Geld zu investieren. Er erwartet aber auch ein Engagement der Stadt auf Augenhöhe. Gestern wurde der Gemeinderat über die Entwicklung informiert. Details sollen im kommenden Jahr im Begleitgremium Majolika mit der Stadtpolitik diskutiert werden.
 
 

Buchtipps 
 
Die einzigartigen Bildbände über den Kurpark und die Architektur der Stadt
Allee mit Nebel / Foto: pr
 
Die einzigartigen Bildbände über den Kurpark und die Architektur der Stadt
BAD KROZINGEN. Bad Krozingen, ein kleines Stück wahrgewordenes Paradies mitten im Markgräflerland, zwischen Schwarzwald und Rhein gelegen, ist heute ein attraktiver Wohn-, Arbeits- und Kurort. Das enorme Wachstum veränderte die Stadt nachhaltig. Zum Ausspannen lädt hier der Kurpark mit seiner beeindruckenden Artenvielfalt auf rund 40 Hektar zum Flanieren ein.

Die Stadt Bad Krozingen befindet sich im dauerhaften Wandel und diese spannende Entwicklung hat die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen in zwei interessanten Bildbänden festgehalten. In diesem Winter wurde der Bildband „Architektur Bad Krozingen – Ein Rundgang durch die Jahrhunderte“ gemeinsam mit der Werbeagentur Mathis aus Merzhausen veröffentlicht. Eine umfassende Sammlung an Bildern, die den Wandel der Stadt von der Vergangenheit bis in die Gegenwart festhalten. Jede Zeit hat ihre eigenen architektonischen Zeugnisse hervorgebracht, die es zu entdecken gibt: historische Gasthäuser und landwirtschaftliche Anwesen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Villenarchitektur, Siedlungsbauten, futuristische Architekturformen oder die Wohn- und Gewerbebauten der neu erschlossenen Gebiete. Die Texte wurden von Kunsthistorikerin Sabine Lauffer verfasst. Die abgebildeten Gebäude sollten fachlich, verständlich und in wenigen Sätzen beschrieben werden. Ausgangspunkt war die bauliche Beschreibung - Gebäudetyp, Architektursprache, Besonderheiten - um die Gebäude danach historisch und sozialgeschichtlich einzuordnen und in den Kontext der Umgebung zu stellen. Der ehemals landschaftlich geprägte Ort ist zu einer attraktiven Gesundheitsstadt mit 21.000 Einwohnern herangewachsen.

Einer der beeindruckendsten Orte ist die grüne Lunge der Stadt - der Kurpark Bad Krozingen. Der Park ist im Stil englischer Gärten angelegt und umfasst eine Fläche von 40 Hektar. Hier finden nicht nur Vögel, Nagetiere und Insekten ein Zuhause, sondern auch viele seltene Baum- und Pflanzenarten. Diese Einzigartigkeiten umfasst der Bildband „Bäume- Faszination Kurpark Bad Krozingen“ welcher ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Mathis entstanden ist. Auf knapp 100 Seiten sind einzigartige Fotos vom Aufblühen, Wachsen und Verblühen des Parks zu sehen. Die informativen Beschreibungen zu den Bildern stammen aus der Feder von Gärtnermeister Ulrich Herzog von der Bad Krozinger Gärtnerei „Fautz – die Gärten“, welche den Kurpark bereits seit zwanzig Jahre pflegt.

Die Bildbände „Architektur Bad Krozingen – Ein Rundgang durch die Jahrhunderte“ (ISBN: 978-3-00-066307-9) für einen Preis von 26,00 € und „Bäume - Faszination Kurpark Bad Krozingen“ (ISBN: 978-3-00-059248-5) für einen Preis von 22,00 € sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen und in der Buchhandlung Pfister erhältlich.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Museum für zu Hause – live
Städel und Liebieghaus bieten neue Kunstvermittlungsformate online an

Seit Mitte Dezember starten das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung mit „Museum für zu Hause – Live“ Online-Formate für die Kunstvermittlung. Das neu entwickelte Angebot ermöglicht die Begegnung mit Kunst und den interaktiven Austausch darüber im digitalen Raum. Gerade in Zeiten, in denen das direkte Gespräch über die Kunst nicht vor Ort im Museum möglich ist, sind Momente der gemeinsamen Kunstbetrachtung selten. Mit innovativen Online-Touren und Online-Sessions schafft „Museum für zu Hause – Live“ einen sozialen Kunsterlebnisraum im Digitalen, der Kunstbegegnungen, Einführungen in die aktuellen Sonderausstellungen und überraschende Verbindungen zwischen den Themen unserer Zeit und den großen Meisterwerken des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung bietet.

Die Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung bringen an festen Terminen die aktuellen Sonderausstellungen „Schaulust. Niederländische Zeichenkunst des 18. Jahrhunderts“ und „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ob zu Hause auf der Couch, am Schreibtisch in der Mittagspause oder mit der Familie im Wohnzimmer – von überall kann Kunst in Form einer Videokonferenz erlebt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Online-Touren werden in die Themen und kunsthistorischen Inhalte der Ausstellungen eingeführt und haben darüber hinaus die Gelegenheit, gemeinsam mit allen über die präsentierten Kunstwerke zu diskutieren.

Bei den Online-Sessions wird es für die Teilnehmenden besonders interaktiv und multimedial: Die kommunikativen Möglichkeiten des Internets werden ausgeschöpft und die Grenzen des digitalen Erlebens von Kunst aufgehoben. Nicht nur die Digitale Sammlung des Städel Museums wird für die Kunstbetrachtung herangezogen, sondern auch Musik, Filme und weitere Onlineangebote. Im Städel finden die ersten Online-Sessions unter dem Thema „Die Macht der Bilder“ statt. Dabei spielen die Stars der Gegenwart genauso eine Rolle wie alltägliche Medienphänomene oder die Beeinflussung durch Propaganda. Klug und überraschend intensiv sind dabei die Verbindungen zu den großen Meisterwerken des Städel Museums.

Die Online-Sessions der Liebieghaus Skulpturensammlung stehen unter dem Motto „Weihnachten“. Sie eröffnen anhand der Sammlung des Museums einen neuen Blick auf das Weihnachtsfest und die damit verbundenen Bräuche: Wie feierten die Menschen im Mittelalter Weihnachten und wie feiern wir das Fest heute?
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Judith Merchant
 
Buchtipp: Judith Merchant "Nibelungenmord"
Kriminalroman

In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künstlerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...

Kriminalhauptkommissar Jan Seidel ermittelt mit seiner ebenso neugierigen wie scharfsinnigen Großmutter Edith - ein ebenso origineller wie ortskundiger Reihenstart: "Ein Romandebüt mit Star-Qualität!" Berliner Kurier

Verlag Knaur 2020, 368 Seiten, € 10,99 (D)
ISBN: 978-3-426-52731-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Kelten-Weihnachtsgeschenk für das Colombischlössle
Kunststaatssekretärin Petra Olschowski: „Die keltischen Funde im Breisgau sind unverzichtbarer Bestandteil des Keltenlands Baden-Württemberg“

Land fördert multimediales Kelten-Projekt des Archäologischen Museums Colombischlössle Freiburg mit rund 78.000 Euro

Das Archäologische Museum Colombischlössle Freiburg entwickelt einen interaktiven Multimedia-Guide und ein digitales Adventure-Spiel. Diese Weiterentwicklung der multimedialen Vermittlungsstrategie des Museums fördert das
Land mit rund 78.000 Euro.

„Das Projekt ‚Auf den Spuren der Kelten‘ ist die stringente Fortführung der multimedialen und digitalen Vermittlungsarbeit des Museums“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski, am Montag (21. Dezember) in Stuttgart anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der Förderung. „Die Unterstützung des Colombischlössles spiegelt die Bedeutung des südbadischen Raums und insbesondere des Breisgaus und des Ober- und Hochrheins für die keltische Geschichte unseres Landes wider“, erklärte Olschowski. „Für die von der Landesregierung initiierte Konzeption ‚Keltenland Baden-Württemberg‘ hat Südbaden
deshalb ein besonderes Gewicht.“

„Wir freuen uns sehr, dass dank der Zuwendung des Landes das Team des Archäologischen Museums Colombischlössle die Chance bekommt, das Keltenerbe Südbadens durch neue digitale Zugänge unseren Besucherinnen und Besuchern näherzubringen“, so Dr. Helena Pastor und Dr. Beate GrimmerDehn, die beiden Direktorinnen des Museums.

Das geförderte Projekt besteht aus zwei Teilen, der „Keltenspur“ und dem Rollenspiel „Geschichten aus der Keltenwelt“: In der „Keltenspur“ wird der bereits bestehende Audioguide des Museums zu einem interaktiven Multimedia-Guide weiterentwickelt, der die Exponate virtuell veranschaulicht. Eine interaktive Karte und Drohnenaufnahmen machen die Fundstätten in der Region erfahrbar und vermitteln den Besucherinnen und Besuchern vielfältige Informationen

„Geschichten aus der Keltenwelt“ ist eine Fortführung des bestehenden digitalen Rollenspiels, das 2018 in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub des Museums entwickelt wurde. Hier können die Spielenden die Rollen von fiktiven historischen Persönlichkeiten einnehmen. Dadurch wird ein interaktiver, spielerischer und niederschwelliger Zugang zu der Lebenswirklichkeit in keltischer Zeit ermöglicht.

„Durch die Weiterentwicklung der multimedialen Angebote wird der niedrigschwellige Zugang zur kulturellen Bildung und Teilhabe für eine breite Bevölkerungsgruppe möglich. Insbesondere Teenager und Jugendliche werden durch die innovative Vermittlung angesprochen“, so die Staatssekretärin.

Das Colombischlössle – ein Schaufenster der Archäologie Das Museum versteht sich als Schaufenster der Archäologie in Südbaden und präsentiert auf drei Etagen archäologische Funde aus der Region, von der Steinzeit bis zum Frühmittelalter. Besonders die Bedeutung Südbadens als keltisches Gebiet wird hier eindrucksvoll dokumentiert.

Das geförderte Projekt schlägt eine Brücke zwischen den Objekten im Museum und den originalen Fundorten im Gelände und trägt so zur Stärkung der kulturellen Infrastruktur und Anziehungskraft der Region bei. Damit wird das Archäologische Museum Colombischlössle zu einem unverzichtbaren Teil der kulturpolitischen Landeskonzeption „Keltenland Baden-Württemberg“, in deren Rahmen die historische Bedeutung der Kelten im Land sichtbar und erfahrbar gemacht wird. Weitere Keltenstätten, die mit Förderungen unterstützt werden, sind die Heuneburg (Landkreis Sigmaringen), das Oppidum Heidengraben (Schwäbische Alb), der Ipf in Bopfingen, das Keltenmuseum Hochdorf und das Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen. Weitere Keltenstätten sollen hinzukommen.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Online-Eröffnung der Ausstellung „Impressionismus in Russland“
Seit 10. Dezember kann die Ausstellung „Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde“ des Museums Barberini digital entdeckt werden. Ein umfangreiches Online-Programm ermöglicht es, die Lichtmalerei russischer Künstler wie Ilja Repin, Natalija Gontscharowa und Kasimir Malewitsch kennenzulernen. Während des Lockdowns bringen digitale Führungen, Gespräche, Rundgänge, Lesungen und viele weitere Angebote die Kunst und die Geschichten hinter den Gemälden zu den Besuchern nach Hause.

„Der aktuelle Lockdown ist sehr schmerzhaft, im Frühjahr konnten wir unsere Monet-Schau immerhin fast einen Monat lang präsentieren, bevor wir schließen mussten“, erklärt Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini. Für die lang geplante Ausstellung „Impressionismus in Russland“ waren trotz der coronabedingten Einschränkungen im Transportbereich alle Leihgaben aus der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau, dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid, dem Stedelijk Museum, Amsterdam, und vielen weiteren namhaften Institutionen rechtzeitig nach Potsdam gelangt. Seit dem 7. November sollten anhand von über 80 Werken die bislang kaum erforschte Rezeption französischer Lichtmalerei in Russland und die Internationalität der impressionistischen Bildsprache um 1900 vorgestellt werden. Dabei zeigen sich auch überraschende Parallelen zur Präsentation der Sammlung Hasso Plattner.

„Wir hoffen sehr, dass wir das Museum bald wieder öffnen können, und versuchen in der Zwischenzeit, aus der Situation das Bestmögliche zu machen. Wir laden alle herzlich ein, die Ausstellung und auch die umfangreiche Sammlungspräsentation auf digitalem Wege zu erleben,“ so Ortrud Westheider. Mit einer Live-Tour ist es möglich, die Ausstellung und die Sammlung von zuhause aus und persönlich mit einem Guide zu besichtigen – geeignet für die ganze Familie oder für eine digitale Weihnachtsfeier. Im Programm sind zudem digitale Live-Talks zu besonderen Themen, Expertenvideos und eine digitale Yoga-Stunde vor den Gemälden. Besonders empfiehlt Ortrud Westheider den gefilmten Rundgang mit dem Autor Florian Illies und eine Lesung mit dem Schauspieler Fabian Hinrichs. „All dies kann von nun an auf unserer Website entdeckt werden – und hoffentlich auch bald wieder vor Ort im Museum!“
 
 

Buchtipps 
 
Neuerscheinung: Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120 –1293)
 
Neuerscheinung: Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120 –1293)
Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau Band 43

„Kundgetan sei […], dass ich […], an einem Ort, der mein Eigengut ist, nämlich Freiburg, einen Markt errichtet habe, im Jahr 1120 nach der Menschwerdung des Herrn.“ Mit diesen Worten hat Konrad von Zähringen Freiburg das berühmte Marktrecht verliehen, aufgrund dessen wir dieses Jahr das 900jährige Jubiläum feiern. Mit dem Gründungsprivileg sprach der Lehnsherr all seinen Bürgerinnen und Bürgern bestimmte Rechte, Privilegien und Pflichten zu, wie beispielsweise die Befreiung von bestimmten Steuern oder Strafen für Verstöße und Vergehen: die Stadtrechte.

Das Archiv der Stadt Freiburg hat nun zu diesem bedeutenden Kapitel der Stadtgeschichte eine neue Publikation herausgebracht. Das Freiburger Stadtrecht spielt in der Forschung von jeher eine wichtige Rolle. Für keine andere deutsche Stadt, die im hohen Mittelalter gegründet wurde, lässt sich die frühe Rechtsentwicklung so detailliert nachvollziehen wie für Freiburg im Breisgau. Ediert werden in dem Buch erstmals sämtliche Freiburger Stadtrechtstexte und stadtrechtsnahen Urkunden von der Marktgründung 1120 bis zum deutschen Stadtrecht von 1293. Darunter auch die verlorenen, aber rekonstruierbaren Stadtrechtstexte der Zähringerzeit, die zu den ältesten Stadtrechtstexten im deutschsprachigen Raum gehören.

Eingeleitet wird der Band von einem Überblick über die Geschichte Freiburgs im 12. und 13. Jahrhundert und einem Beitrag, der die Besonderheiten der Freiburger Texte erläutert und sie in die Stadtrechtsentwicklung ihrer Zeit einordnet. Neuhochdeutsche Übersetzungen der lateinischen und mittelhochdeutschen Originale sollen die Edition auch einem breiteren Lesepublikum zugänglich machen.

Ursprünglich sollte das Buch im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 14. Dezember im Paulussaal vorgestellt werden. Dies ist wegen der Corona-Verordnungen nun leider nicht möglich.

Das Buch ist im Buchhandel oder im Stadtarchiv erhältlich unter: Stadtarchiv Freiburg i. Br., Grünwälderstr. 15, 79098 Freiburg; Telefonisch unter 0761 / 201 – 2701, oder unter E-Mail: stadtarchiv@stadt.freiburg.de

Herausgegeben von Marita Blattmann, Jürgen Dendorfer, Mathias Kälble und Heinz Krieg
Verlag Stadtarchiv Freiburg i. Br., Freiburg 2020
410 S., 7 Abb., Format 15,5 x 22,5 cm, gebunden
ISBN 978-3-923272-44-0
Preis: 30 Euro
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Mansfield Park (1-3)
Von Jane Austen
Aus dem Englischen von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié
Musik: Martina Eisenreich mit dem hr-Sinfonieorchester
Hörspielbearbeitung und Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: hr/SWR/Der Hörverlag 2020 - Ursendung)
Um seine in ärmlichen Verhältnissen lebende Schwägerin zu entlasten, erklärt sich der reiche Sir Thomas Bertram bereit, eine ihrer Töchter bei sich in Mansfield Park aufzunehmen, um ihr eine bessere Erziehung zu ermöglichen. Für die schüchterne und zurückhaltende 10-jährige Fanny Price ein schwerer Schlag: Sie leidet unter Heimweh und dem Standesdünkel ihrer neuen Familie. Ihr Onkel, die beiden Tanten und ihre Cousinen gefallen sich in der Rolle der Gönner, blicken aber hochnäsig auf Fanny herab, allein Cousin Edmund ist ihr ein liebevoller Freund.

Freitag, 25. Dezember 2020, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonn- und Feiertag

(Teil 2, Samstag, 26. Dezember; Teil 3, Sonntag, 27. Dezember 2020; jeweils 18.20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Ammann
 
Buchtipp: Thomas Ammann "Corona – Das entfesselte Virus"
Eine unabhängige Informationsquelle für alle, die Antworten auf das Leben mit dem Virus suchen.

Ein Leitfaden im Wirrwarr um Erreger und Erregte: Seit Anfang 2020 hält ein Virus die Welt im Griff. Mit jeder neuen Höchstzahl an Infizierten wächst die Angst vor Ansteckung und unabsehbaren Folgen auf der einen, steigern sich Wut und Hass über den staatlich verordneten „Lockdown“ auf der anderen Seite. Und mit jedem Tag dieser Pandemie wächst die Verunsicherung.

Dieses Buch gibt Antworten auf die drängendsten Fragen: Wie gefährlich ist das Virus wirklich? Was weiß man über Langzeitfolgen? Ist der „Lockdown“ der Normalzustand, an den wir uns alle gewöhnen sollten? Wie meistern wir die Herausforderungen in Beruf, Familie oder Partnerschaft? Wie reagieren Kinder auf diese Ausnahmesituation? Wer hilft, wenn es schwierig wird? Wie weiter, wenn man fürchtet, infiziert zu sein? Und: Ist der bald erhältliche Impfstoff wirklich sicher?

Transparent und im Sinne einer offenen Diskussion geht Thomas Ammann das Thema aus verschiedenen Perspektiven an – mit wissenschaftlich belegten Fakten, intensiven Interviews mit Forschern, Ärzten sowie Gesprächen mit Patienten und Genesenen. Dazu Checklisten und Adressen für Hilfe im Corona-Alltag. „Corona – Das entfesselte Virus“ bietet damit nicht nur einen guten Überblick über die aktuelle Situation, sondern zeigt den gesellschaftspolitischen Sprengstoff auf, den das Virus wie durch ein Brennglas immer weiter aufheizt. „Das Virus ist auch in unserem Land zum Teil politisch“, sagt der Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit in seinem Interview mit Thomas Ammann.

Mit einem Vorwort von Dr. Eckart von Hirschhausen und einem Nachwort von Johannes B. Kerner, der darin von seiner eigenen Coronaerkrankung berichtet, bietet dieses Buch eine unverzichtbare Informationsquelle für alle, die Antworten auf das Leben mit dem Virus suchen. „Diese Pandemie ist noch lange nicht besiegt“, so Thomas Ammann. Die Pandemie ist nicht nur eine Bedrohung durch das Virus, sondern auch ein Produkt unseres eigenen Verhaltens. „Wir haben es deshalb zu einem guten Stückweit selbst in der Hand, wie es uns damit geht.“

Der Journalist, Autor und Fernsehproduzent Thomas Ammann arbeitet seit vielen Jahren in der Medienbranche. Politik & Gesellschaft gehören ebenso zu den Schwerpunktthemen des ehemaligen stellvertretenden Chefredakteurs des STERN wie die sozialen Aspekte der digitalen Gesellschaft und Fragen der Gesundheitspolitik. Zusammen mit Stefan Aust veröffentlichte Ammann „Hitlers Menschenhändler“ sowie „Die Porsche-Saga“. Ammann lässt in seine wohlrecherchierten Faktenbücher 30 Jahre Erfahrung in Recherche und Aufbereitung komplexer Themen einfließen. Zuletzt erschienen von ihm die Titel „Die digitale Diktatur – Totalüberwachung, Datenmissbrauch, Cyberkrieg”. sowie „Die Machtprobe. Wie Social Media unsere Demokratie verändern“.

Verlag millemari 2020, 220 Seiten, € 19,95 (D)
ISBN 978-3-96706-038-6
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Faustinchen einszweidrei (1-3)
Hörspiel für Kinder frei nach Goethes "Faust"
Mit: Christian Kuchenbuch als Faust, Ernst Konarek als Mephisto, Lou Tillmanns als Johanna u. v. a.
Bearbeitung: Thilo Reffert
Musik: b.deutung
Regie: Robert Schoen
(Produktion: SWR 2017)

Goethes "Faust" für Kinder, wie soll das denn gehen? Dem Hörspielbearbeiter Thilo Reffert gelingt es ganz wunderbar. Denn es gibt auch noch Johanna, Fausts Tochter, von der Mephisto (und wir) bisher noch nichts wussten. Johanna hat nicht nur einen frischen Blick auf altbekannte Geschehnisse, vom Teufelspakt über Auerbachs Keller bis zur Walpurgisnacht. Sie ist auch gewitzt genug, an entscheidenden Stellen dem Teufel ordentlich Kontra zu geben. Und statt eines Vorspiels auf dem Theater gibt es einige erhellende Zwischenspiele im Hörspielstudio. Ein festliches Hörvergnügen für Groß und Klein!

Donnerstag, 24. Dezember 2020, 14:05 Uhr
SWR2 Spielraum

(Teil 2, Freitag, 25. Dezember; Teil 3, Samstag, 26. Dezember, jeweils 14.05 Uhr)
 
 

Sonstiges 
 
 
Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital
Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events
18. – 20. Januar 2021, Messe Freiburg

IKF.digital 2021 - Tickets ab 18. Dezember erhältlich

In der Kultur- und Kreativbranche ist es – angesichts erschwerter äußerer Bedingungen – wichtiger denn je, im Austausch miteinander zu bleiben, sich zu vernetzen, sich Inspirationen zu holen und die Anbahnung von Geschäften voranzubringen. Die IKF.digital bietet sich hier als geeignete und, gerade in der Zeit der Pandemie, sichere Plattform an. Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM wünscht sich daher, „dass das digitale Angebot intensiv genutzt und in der Zeit vom 18. – 20. Januar 2021 unter www.kulturboerse-freiburg.de ein reger, aktiver Austausch zwischen Ausstellern, Künstlern und Fachpublikum stattfinden wird.“

Ab 18. Dezember können über die Website der IKF Online-Tickets à 33,00 € für den Besuch der IKF.digital gekauft werden. Nach anschließender Registrierung ist der Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich geöffnet, in dem die Teilnahme an allen Angeboten der IKF.digital möglich ist.

Dabei können registrierte Teilnehmer untereinander Kontakt aufnehmen, alle Aussteller und deren Angebote sehen sowie sich über einen Online-Terminkalender zu Meetings im Videochat verabreden. Künstler, die bei der 33. IKF live vor Ort für einen Showcase vorgesehen waren, können an prominenter Stelle ihre Videos präsentieren.

Die Kommunikation funktioniert in alle Richtungen: Selbstredend haben auch Aussteller und Künstler die Gelegenheit, mit registrierten Fachbesuchern in Kontakt zu treten.

Das umfangreiche Online-Rahmenprogramm, bestehend aus Seminaren, Vorträgen und Talks zu aktuellen und branchenrelevanten Themen, bietet zahlreiche Gelegenheiten, neue Impulse zu erhalten. Das inhaltliche Spektrum ist breit gefächert. So kann man u. a. nicht nur etwas über „Vertragsrecht in Corona-Zeiten“, „Virtuelle Events & Kollaborationen“, „Strategische Planung in Krisen für Veranstalter und Künstler“ und „Veranstaltungssicherheit in Coronazeiten“ erfahren, sondern auch die neuesten „Förderprogramme der Initiative Musik“ und „Neue Fundraising-Modelle“ kennenlernen. Ergänzt wird das Programmangebot durchmehrere Vorträge und Kurzpräsentationen neuer Projekte aus den Bereichen „Theater im Öffentlichen Raum“ und „Zeitgenössischer Zirkus“.

Susanne Göhner, Projektleiterin der IKF, ist davon überzeugt, „dass die IKF auch in ihrer digitalen Ausgabe für die Branche ein zentraler, inspirierender Treffpunkt sein wird.“

Weitere Details zur IKF.digital können ab 18. Dezember unter www.kulturboerse.de nachgelesen werden.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Freiburger Marktkalender 2021
 
Kalendertipp: Freiburger Marktkalender 2021
Der Freiburger Münstermarkt zieht Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Unter den Ständen mit ihren bunten Schirmen machen sich Aprikosen, Holzofenbrot, Mangold, Oliven und Zwetschgenmus breit. Der Markt findet das ganze Jahr über statt und jede Jahreszeit hat ihre besondere Atmosphäre, die der Freiburger Marktkalender mit Fotos und Illustrationen gekonnt in Szene setzt.

Monat für Monat gibt es ein feines Rezept von Hans-Albert Stechl mit Zutaten vom Markt: Grünkohl, Kartoffelküchle, Lachsforelle, Pavlova mit Erdbeeren, Sauerkraut-Tarte oder Zucchini-Spaghetti. Passende Weinempfehlungen ergänzen die Gerichte.

Mit 12 Rezeptkarten zum Ausschneiden, zahlreichen Farbabbildungen und Illustrationen, Spiralbindung.

Rombach Verlag 2020, 42 x 29,7 cm, 16 Blatt/32 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN 9-783-7930-5192-3
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Sonstiges 
 
 
Für eine aktive Kulturszene
Wie die Stadt Freiburg die Kultur in Pandemiezeiten stärkt

Die Corona-Pandemie trifft viele Branchen, besonders hart aber den Kulturbetrieb. Die Stadt Freiburg hat jüngst mehrere Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Infrastruktur in der Musik- und Tanzszene zu stärken. Das war Ziel der Maßnahmen, die der Gemeinderat jüngst auf Initiative der Kulturverwaltung beschlossen hat.

 Für die Jazzhaus GmbH und den Verein Jugend Pro Arte wurden zwei Förderprogramme beschlossen. Die Förderung kommt sowohl den Institutionen als auch Kunstschaffenden von Musik und Tanz zugute. Mit einer Einmalzahlung an die Jazzhaus GmbH (90.000 Euro) und an Jugend Pro Arte (50.000 Euro) finanziert die Stadt ein Kontingent an Probe- und Konzertterminen, die von Kunstschaffenden der jeweiligen Szene stark kostenreduziert in Anspruch genommen werden kann.

 Zur Sicherung von Existenz und Handlungsfähigkeit beschloss der Gemeinderat Einmalzahlungen für das Freiburger Barockorchester (150.000 Euro), das ensemble recherche (80.000 Euro) und Albert-Konzerte (65.000 Euro).

 Für 1,1 Millionen Euro werden neue Bandübungsräume eingerichtet. Sie entstehen auf 680 Quadratmetern Fläche in der Karlsruher Straße. Der Verein Multicore ist als Betreiber vorgesehen. Losgelöst von den Herausforderungen der Corona-Pandemie entstanden, kommt der Startschuss für das Projekt zum rechten Zeitpunkt.

 Kulturveranstalter können auch weiterhin Veranstaltungsräume der FWTM günstiger nutzen – seit Mitte 2020 gibt es die Möglichkeit der Mietkostenerstattung, diese Möglichkeit hat der Gemeinderat für das Jahr 2021 verlängert.

Doch das ist bei Weitem nicht alles, was 2020 für die Kulturszene getan wurde. Denn die Beschlüsse des Gemeinderats schließen an vielfältige Fördermaßnahmen an, mit denen die Kulturverwaltung Kulturschaffenden seit Beginn der Pandemie zur Seite steht. Neben einem kulanten Umgang mit zugesagten Förderungen, institutionell wie projektbezogen, wurden Wege gefunden, besonders unter Druck geratene Zielgruppen finanziell zusätzlich zu fördern. In einem Förderprogramm, das der Gemeinderat beschlossen hatte, wurden 2020 insgesamt 68.000 Euro an Musikclubs und Musikspielstätten ausgeschüttet. Die Ausschreibung „Alternative Kunstformate“ richtete sich zudem gezielt an die freie Szene aller Sparten – 22 Projekte erhielten insgesamt 56.000 Euro an Förderung.

Um die Sichtbarkeit der kulturellen Akteure in Freiburg zu stärken, wurden 2020 vielfach Open Air-Formate mit insgesamt rund 55.000 Euro unterstützt. Davon profitierten etwa „Ins Weite“ des Kommunalen Kinos mit Kooperationspartnern, „Asphalt Sessions“ des E-Werks, „Open Air Sommer im Basler Hof“ des Kulturvereins Resonance oder „reboot“ des Vereins Multicore. Begleitet wurde die finanzielle Förderung durch die Aktion „Frischluft“ des Kulturamts, die auf die Veranstaltungen des Sommers aufmerksam gemacht hat.

Die Veranstaltungen Tex 1 und Tex 2 schafften zusätzliche Sichtbarkeit für die Bereiche Bildende Kunst, Musik und Tanz. Das Kulturamt hat sie in Kooperation mit dem Kulturaggregat e. V. und der Interessengemeinschaft Subkultur am künftigen Standort der Bandproberäume veranstaltet. Zwei weitere Plakataktionen verfolgten ebenfalls das Ziel, Kulturschaffenden in Pandemiezeiten Aufmerksamkeit zu verleihen: Im Rahmen der Kunstaktion „Litfass Haikus“, entwarfen Autorinnen der Jugend-Schreibwerkstatt des Literaturhauses Freiburg und zwölf Illustrator*innen des ILLU Freiburg e.V. Plakat-Poesie um die Themen Nachhaltigkeit und Solidarität. Die landesweite Plakataktion unter dem Motto: „Kultur braucht uns - wir brauchen Kultur!“ entstand auf Initiative der AG Kulturämter in Baden-Württemberg.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: David Jackson
 
Buchtipp: David Jackson "Der Bewohner"
Thriller

Stellen sie sich vor, auf ihrem Dachboden sitzt ein gesuchter Serienkiller und sie wissen nichts davon.

Auf der Flucht vor der Polizei versteckt sich der Serienkiller Thomas Brogan auf einem Dachboden eines unbewohnten Reihenhauses. Nächte um Nächte verbringt der Serienkiller dort und kann ungeahnt in die bewohnten Häuser nebenan eindringen. Denn: Die Dachböden der Häuserzeile sind miteinander verbunden. Brogan «besucht» die anderen Häuser, klaut Essen und erfährt intimste Geheimnisse. Die schöne Colette hat es ihm besonders angetan: Er will alles über sie herausfinden, er muss sie besitzen, sie seinem Willen unterwerfen – und sie töten. Doch nicht nur, dass in Brogans Kopf zwei Seelen streiten – auch will Colette lieber am Leben bleiben.

Abgründig, packend und originell erzählt David Jackson in «Der Bewohner» die Geschichte des grausamen Serienkillers Thomas Brogan, der sich seine Opfer genauestens aussucht.

Rowohlt Taschenbuch Verlag 2020, 368 Seiten, € 12,00 (D)
ISBN: 978-3-499-00296-0
 
 

Sonstiges 
 
 
Neu erschienen: „Die Zeit, sie vergeht nicht“
Sonderpublikation des Freiburger Amtsblatts über 900 Jahre Freiburger Stadtgeschichte

„Die Zeit, sie vergeht nicht“. Mit diesem Satz ist eine Sonderveröffentlichung des Freiburger Amtsblatts überschrieben, die am Freitag, dem 18. Dezember haushaltsdeckend verteilt wird. „Die Zeit sie vergeht nicht - allerdings gilt das nur für jene, die sich an ihre Geschichte erinnern und daraus Schlüsse für die Zukunft ziehen“, sagt Oberbürgermeister Martin Horn in seinem Vorwort. Deshalb hat sich die Stadt anlässlich des 900-jährigen Jubiläums dazu entschlossen, diesen Abriss der Stadtgeschichte der ganzen Bürgerschaft zugänglich zu machen.

Auf insgesamt 20 Seiten im Zeitungsformat haben die 18 Autoren und Autorinnen die prägendsten Ereignisse der 900-jährigen Geschichte der Stadt ausgewählt und beschrieben: Ihre Texte handeln von den ersten Rentierjägern, der Marktgründung, den Stiftungen und ihren Sozialleistungen, Freiburgs schwieriger Stellung zwischen den Großmächten, den Bauernkriegen, den 48-er Aufständen bis hin zur gegenwartsnahen Epoche mit Rassenwahn, Weltkrieg und dem Aufbruch in eine nachhaltige Zukunft. Daneben finden sich eine Auswahl kleiner Geschichten und Personenporträts sowie eine Zeitleiste für jedes Jahrhundert. Die durchwegs akademische Autorenschaft nutzt einen Schreibstil, der Laien den Zugang zu den Texten erleichtert.

Das Heft wurde von Gerd Süssbier, Redakteur beim städtischen Amtsblatt, konzipiert und redaktionell betreut. Die fachliche Beratung erfolgte durch Peter Kalchthaler, dem Leiter des Museums für Stadtgeschichte und Hans-Peter Widmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs. Die Gestaltung übernahm Reinhardt Jacobi von der Freiburger Agentur kwasibanane.

Das Heft eignet sich auch für den Schulunterricht. Interessierte Lehrkräfte können es über die Amtsblattredaktion, telefonisch unter 0761 / 201-1341, beziehen. Außerdem ist die Publikation in den Museen, in den Rathäusern, in der Stadtbibliothek, im Info-Container des Stadtjubiläums am Platz der Alten Synagoge sowie der Touristeninformation erhältlich.

Das PDF der Beilage steht unter: www.2020.freiburg.de zum Download bereit.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Kandidaten. Kontroversen. Koalitionen.
Landtagswahlkampf in der (digitalen) Mediengesellschaft 2020
Digitale Vortragsveranstaltung am 17. Dezember 2020 zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Zur Diskussion mit Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim und Prof. Dr. Thorsten Faas von der FU Berlin lädt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein. Im Rahmen einer neunteiligen Online-Vortragsreihe zur Landtagswahl 2021 sprechen die beiden Experten an diesem Donnerstag, den 17. Dezember 2020, über den Wahlkampf in der Mediengesellschaft.

Medien und Soziale Medien spielen auch bei der Politikberichterstattung und der Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger eine entscheidende Rolle. In Zeiten einer Pandemie gewinnt die digitale Informationsbeschaffung noch einmal an Bedeutung. Wie nutzen Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten die unterschiedlichsten Medienformate, um auf sich aufmerksam zu machen, Wahlkampf zu betreiben, sich unterschiedlich zu profilieren und Stimmen zu sammeln? Zu diesen und vielen weitere Fragen nehmen die beiden Wissenschaftler Stellung. Das Gespräch moderieren Reiner Ruf von der Stuttgarter Zeitung und Prof. Dr. Michael Wehner, LpB.

Wir laden Sie herzlich ein, mitzudiskutieren.
Donnerstag, 17. Dezember 2020, 20.15 bis 21.30 Uhr:
Kandidaten. Kontroversen. Koalitionen.
Landtagswahlkampf in der (digitalen) Mediengesellschaft 2020

Prof. Dr. Frank Brettschneider, Universität Hohenheim,
Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und

Prof. Dr. Thorsten Faas, Freie Universität Berlin,
Arbeitsstelle Politische Soziologie

Moderation: Reiner Ruf, Stuttgarter Zeitung, und Prof. Dr. Michael Wehner LpB

Der Vortrag findet im Rahmen der neunteiligen Webtalk-Reihe „Im Zeichen von Pandemie und Populismus: Baden-Württemberg vor der Landtagswahl“ statt. Sie ist eine Kooperation des Carl-Schurz-Hauses - Deutsch-Amerikanisches Institut Freiburg e. V., des Colloquium politicums der Universität Freiburg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Für die Teilnahme ist eine kostenlose Anmeldung für das Konferenzsystem „alfaview“ notwendig. Weitere Informationen, auch zur digitalen Zuschaltung, enthalten die beigefügten Programme zur Gesamtreihe wie auch zur fünften Veranstaltung am 17. Dezember 2020.

Zuschaltung unter: https://app.alfaview.com/#/join/lpb/a9029aaa-2eea-4452-8411-ec0dd5b6d930/def037d4-9e30-462d-b024-4584f582e8b3. Die Nutzung der App (https://alfaview.com/de/download/) erfolgt in Übereinstimmung mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
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