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Dienstag, 19. Juni 2018
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Uwe Westphal
 
Buchtipp: Uwe Westphal "Das große Buch der Gartenvögel"
Unsere Vögel im Garten erleben, fördern, schützen
Illustrationen von Christopher Schmidt

Auf gute Nachbarschaft mit Amsel, Zaunkönig und Co. Angesichts der Tatsache, dass die uns umgebende Kulturlandschaft für Vögel immer unwirtlicher wird, haben wir eine besondere Verantwortung für die Vogelwelt rund um Haus und Garten. Uwe Westphal, einer der renommiertesten Ornithologen Deutschlands, und Christopher Schmidt, Naturmaler mit wachsender Fangemeinde, haben sich deshalb für »Das große Buch der Gartenvögel«, erschienen im pala-verlag, zusammengetan.

Über 50 Vogelarten, die sich im Garten oder vom Balkon aus beobachten lassen, stellen sie vor. Sachliche Informationen und Empathie in Wort und Bild lassen die Vögel zwischen den Buchseiten lebendig werden und helfen dabei, sie und ihr verborgenes, aufregendes Leben besser zu verstehen. Vieles, was der Autor in jahrzehntelanger ornithologischer Praxis mit Vögeln im Garten erlebt hat, ist in diese Beschreibungen eingeflossen, sei es in anekdotischer Form oder atmosphärischer Beschreibung.

Wie man Vögeln im Garten helfen kann und sollte, wie man sie schützen und anlocken kann, erklärt Uwe Westphal beginnend mit den Dingen, die man sofort umsetzen kann, wie dem Angebot von Nistkästen oder der Zusatzfütterung, bis hin zu größeren Maßnahmen zum Vogelschutz.

Vogelfreundliche Gärten sind immer auch menschenfreundliche Gärten. Denn wo Amsel, Zaunkönig und Co. zwitschern und tirilieren, können sich Körper und Seele im tieferen Sinne zuhause fühlen. Wer Vögel liebt, ist mit diesem Buch bestens beraten!

pala-verlag 2018, 288 Seiten, EUR 29,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-375-8
 
 

Sonstiges 
 
 
Ist Karlsruhe eine Stadt der Frauen?
Stadträtinnen und Gleichstellungsbeauftragte laden für 27.Juni zum Austausch

Ob Ausbildung und Arbeit, Wohnen und Versorgung, Verkehr und Mobilität, Sport und Kultur, Sicherheit und Schutz vor Gewalt – ihre Anliegen und Vorschläge können Bürgerinnen und Frauenverbände bei einer öffentlichen Anhörung am Mittwoch, 27. Juni, von 17 bis 20 Uhr im Ständehaussaal (Ständehausstraße 2) vortragen. Gastgeberinnen für „Karlsruhe: Stadt der Frauen?!“ sind Karlsruher Stadträtinnen und die städtische Gleichstellungsbeauftragte. Wer auch kurzfristig noch mitmachen will oder einfach nur zuhören möchte, ist eingeladen. Jeder Beitrag, wie Karlsruhe für Frauen noch lebenswerter gestaltet werden kann, ist willkommen. Beim anschließenden Austausch können die Themen vertieft und neue Kontakte geknüpft werden.

Nähere Informationen gibt es im Gleichstellungsbüro der Stadt, Telefon 133-3060 oder auf Anfrage gb@karlsruhe.de. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Finis Terrae
Hörspiel von Raoul Schrott und Klaus Buhlert
Mit: Rolf Boysen, Ignaz Kirchner und Werner Wölbern
Musik und Regie: Klaus Buhlert
(Produktion: BR / ORF 1996)

Der österreichische Romancier und Dichter Raoul Schrott hat seinen Roman "Finis Terrae" gemeinsam mit dem Regisseur Klaus Buhlert für das Radio bearbeitet. Im Zentrum steht der Nachlass des Archäologen Ludwig Höhnel: Das erste Heft enthält das von Höhnel übersetzte Logbuch des Pytheas von Massalia, der im 4. Jahrhundert v. Chr., als erster griechischer Navigator und Astronom, mit dem Schiff den Norden Europas bereiste und bis zur Insel Thule kam, dem Ende der Welt. Höhnel selbst folgte den in Pytheas' Bericht beschriebenen Reisestationen und berichtet davon in Briefen und Notizen seinem Kollegen Ghjuvan Schiaparelli. Davon handelt das zweite Heft. Hier finden sich aber auch Refexionen über Höhnels tödliche Krankheit sowie Andeutungen über die komplizierte Liebesbeziehung zu Schiaparelli und Höhnels Frau Sofia. Über die Zeiten und die Personen hinweg entstehen leitmotivisch sprachliche und klangliche Entsprechungen, die von einer langsamen Erstarrung von Körper und Seele erzählen.

Sonntag, 24.06.2018, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Ausstellungstipp: Relação
Foto: edithmaryonkunstschule
 
Ausstellungstipp: Relação
Diplomausstellung der Edith Maryon Kunstschule

Fr 29.06. | 18:30 Uhr Vernissage im EWERK Freiburg
Performance Terezinha Malaquias | 19 Uhr Galerie 2
Ausstellung bis 08.07.

Die Absolventinnen der Edith Maryon Kunstschule für Bildhauerei in Munzingen präsentieren in
Galerie für Gegenwartskunst ihre Diplomabschlussarbeiten.

Unter dem Titel Relação – portugiesisch: Beziehung stellen Felicitas Adobatti, Sabrina Braun, Claudia Borowsky, Wiebke Cohrs, Monika Hagen, Stephanie Legat und Terezinha Malaquias die Werke ihres Diplomjahres an der EMK für Bildhauerei aus.
So unterschiedlich die Materialien, Themen und Darstellungsmittel sind – es besteht eine Beziehung zwischen den 7 Künstlerinnen und ihren Arbeiten.

Äußerliche und atmosphärische Bewegungen, sowie das innerlich bewegt sein, sind die Experimentierfelder auf denen sich Felicitas Adobatti momentan bewegt.
Sie arbeitet schon seit einigen Jahren mit Druckgrafik, Film und Rauminstallationen.
Sabrina Braun arbeitet künstlerisch oft in Serien. Dadurch kann sie alle Aspekte eines Themas greifen. Sie schöpft dabei auch die Vielfalt der Materialien aus:
Stoff, Draht, Metall, Fett, Gips…Von der Haut bis zur Hülle ist ihr aktuelles Thema.
Claudia Borowsky beschäftigt sich mit der Frage, wie das Material mit seiner Eigendynamik den Werkentstehungsprozess und den Inhalt einer Arbeit mitbestimmt. Sie setzt das Material als passiven und aktiven Rohstoff und den Menschen als Formenden und Handelnden zueinander in Beziehung.

Stücke, die das Innerste berühren und bewegen und den Betrachter nicht mehr loslassen. Das ist, was Wiebke Cohrs berührt und antreibt. Liebe zur Form, zu Farbe, zu Natur. Sie schnitzt zur Zeit vorwiegend freie Formen aus Obstbaumholz.
Monika Hagen tastet sich behutsam an ihren Ausdruck heran. In prozesshaftem Arbeiten mit Gipsabdrücken, Holzarbeiten und Fotografie beschäftigt sie sich mit dem Thema Mensch-sein und Auf-eigenen-Füßen-stehen.

Stephanie Legat erspielt sich mit ihrer installativen Arbeit einen Freiraum. Neugierde steht am Anfang ihres spielerischen Prozesses in dem sie mit Stoffen, Farben, Wolle, Papier experimentiert; Altes durchbricht und neue Beziehungen herstellt.
Die gebürtige Brasilianerin Terezinha Malaquias arbeitet schon seit Jahren als Performancekünstlerin. Ihr Thema ist der Mensch in der Gesellschaft. Sie äußert Kritik an Zuständen und Verhältnissen. In ihrem Film bearbeitet sie ihre Erfahrungen als Kunstmodell.

Ausstellung: Sa, 30.6.2018 – So, 8.7.2018
Eintritt frei
Öffnungszeiten: Di – Fr jeweils 17-20 Uhr; Sa jeweils 14-20 Uhr, So jeweils 14-18 Uhr
An beiden Sonntagen sind die Künstlerinnen jeweils 16-17 Uhr anwesend.
Mit Felicitas Adobatti, Sabrina Braun, Claudia Borowsky, Wiebke Cohrs, Monika Hagen, Stephanie Legat und Terezinha Malaquias
 
 

Sonstiges 
 
 
Tanztheatertipp: AUTÓCTONOS II
von Ayelen Parolin (Belgien / Argentinien)
Deutschland-Premiere / Koproduktion Theater Freiburg / Fokus Belgien
Donnerstag, 28. Juni 2018, Freiburger Theater, Kleines Haus, 20.00 Uhr

Mit AUTÓCTONOS II wehrt sich die außergewöhnliche Brüsseler Choreografin Ayelen Parolin gegen die Tyrannei des Positiven. Sie lässt ihre Performer_innen und eine Pianistin auf der Bühne die Fäuste recken, stampfen und wild tanzen. Es scheint, als würden sie ihrer Wut freien Lauf lassen, wäre hier nicht sichtlich alles gesetzt und in genauen Bewegungen gezeichnet. Jegliche Homogenisierung und Konformität wird zurückgewiesen, denn Ayelen Parolin zeigt auf das, was gerne verdrängt wird: Negativität, Verschiedenheit und Zwietracht. So wird auf der Bühne mit einer einnehmenden Kraft verneint, unterschieden und gestritten.

Warum nennt Ayelen Parolin ihr Stück AUTÓCTONOS II, was übersetzt so viel heißt wie „Die Eingeborenen“? In welchem Sinne eingeboren, worin (hin)eingeboren? Was bedeutet dieses Wort, wenn doch die Choreografin (wie auch ihre Performer_innen) nicht aus Brüssel kommt und dort aber ihren Lebensmittelpunkt hat?

Mit einem rebellischen Gestus wirft Ayelen Parolin ein zersplittertes Selbstportrait vor uns auf die Bühne und stellt sich dem Kampf gegen die Reduzierung von Identitäten auf einfache Zuschreibungen, seien sie noch so politically correct. Der Titel deutet auf die Tatsache hin, dass jede_r von uns zwangsläufig von irgendwoher kommt und sich seinem_ihrem wie auch immer gearteten Geworden-Sein nicht entziehen kann und auch nicht dem, was man nach außen hin repräsentiert – sei dies Frau sein, queer sein, Tänzerin sein, aus einem bestimmten Land zu kommen. Zugleich aber zeigt das Stück, dass die Lösung nicht darin liegen kann, alle von vornherein als gleich zu betrachten. Ayelen Parolin stellt damit sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede ihrer Performer_innen und ihre eigenen intrapersonalen Differenzen auf die Bühne, so dass die Identitätskategorien sich multiplizieren und differenzieren: Was uns allen gemein ist, ist wohl die Differenz.

Konzept, Choreografie, Kostüm Ayelen Parolin Musik, Piano Lea Petra Dramaturgie Olivier Hespel External Eye Leslie Mannès Lichtdesign Laurence Halloy Produktion, Tourmanagement Karin Vermeire
Mit Daniel Barkan, Kinga Jaczewska, Marc Iglesias, Eveline Van Bauwel, Lea Petra (Piano)

Eine Produktion von RUDA asbl in Koproduktion mit Theater Freiburg, Charleroi danse, KunstenFestivaldesarts, Théâtre les Tanneurs, Théâtre de Liège, Montpellier Danse 2017, CCN de Tours / Thomas Lebrun, Le Gymnase CDC Roubaix- Hauts de France, Le CCN Ballet National de Marseille, CDCN Atelier de Paris, Ma scène nationale - Pays de Montbéliard. Mit freundlicher Unterstützung von Fédération Wallonie-Bruxelles – Service de la Danse, WBT/D, WBI, SABAM, SACD. Ermöglicht durch Residenzen bei La Raffinerie / Charleroi Danses, Théâtre Les Tanneurs, Les Brigittines, Grand Studio, Studio Cie Thor, Studio Ultima Vez, ZSenne Art Lab, CCN de Tours, Le Gymnase CDC.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: O Sole mio! (1/2)
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Johanna Alba & Jan Chorin
Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Regie: Andrea Leclerque
(Produktion: SWR 2018)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Buon giorno, Eure Heiligkeit! Der Papst macht Ferien - das Verbrechen nicht ... Italien im August: Das ist Sonnenbaden, Eis essen und Dolce Vita. Doch daran ist für Papst Petrus II. nicht zu denken: Er kämpft gegen die Intrigenspiele im Vatikan. Doch als ihm sein Studienfreund Giuseppe von seinem einfachen, aber erfüllten Leben als Dorfpfarrer in einem kleinen Fischerort an der Amalfiküste erzählt, hat Petrus eine ausgezeichnete Idee: Wäre das nicht auch etwas für ihn? Kurzentschlossen übernimmt er Giuseppes Urlaubsvertretung, inkognito natürlich. Petrus genießt seine Auszeit in vollen Zügen. Dann allerdings wird sein Boccia-Partner Raffaele ermordet, und Petrus muss ermitteln. Seine Nachforschungen führen ihn mitten in die glamouröse Vergangenheit der Amalfiküste.

Freitag, 22.06.2018, 21:03 Uhr Ursendung, SWR2 Krimi

(Teil 2, Freitag 29. Juni, 22.03 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Claus-Peter Hutter
 
Buchtipp: Claus-Peter Hutter "Die Erde rechnet ab"
Wie der Klimawandel unser tägliches Leben verändert - und was wir noch tun können

Der Klimawandel steht uns nicht bevor, er ist bereits da! Jahrhundertsturm, Jahrtausendflut, Jahrhundertdürre – extreme Wetterereignisse treten inzwischen im Jahresrhythmus auf. Verdorrte Böden, Hochwasser und Schlammfluten, Insektensterben – auch das ist schon länger nichts mehr, das irgendwo in fernen Ländern stattfindet. Und dennoch sind dies erst Vorboten. Claus-Peter Hutter führt uns eindringlich vor Augen, wie weit die Entwicklung vorangeschritten ist und womit wir in den nächsten Jahren rechnen müssen. Ein Appell an die Verantwortlichen in Verwaltung, Politik und Wirtschaft, die Entwicklung endlich zu bremsen – aber auch ein Maßnahmenplan, was jeder Einzelne tun kann und muss, um sich auf diese Veränderungen bestmöglich vorzubereiten.

“Es reicht längst nicht mehr, die Menschen dazu aufzufordern, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, den Energieverbrauch zu senken und unseren Alltag klimaneutral zu gestalten. Wir brauchen einen alltagstauglichen Krisenplan, damit wir nicht blind in die Klimafalle laufen. Der Klimawandel ist da – wir müssen uns darauf einstellen.“
Claus-Peter Hutter

Der Autor Claus-Peter Hutter, Jahrgang 1955, ist Präsident der Stiftung NatureLife-International und Autor zahlreicher Bücher und Publikationen zu Umwelt- und Verbraucherthemen. Unter seiner Federführung entstanden weltweit beachtete und prämierte Projekte zur Naturbewahrung und Umweltvorsorge sowie verschiedene Umweltkampagnen, unter anderem für den BUND und die von ihm mitbegründete Stiftung EuroNatur. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. vor Kurzem mit dem Bundesverdienstkreuz. Hauptberuflich leitet Claus-Peter Hutter die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg.

Verlag Ludwig 2018, 304 Seiten, EUR 17,00 (D), 17,50 (A) / SFr 23,90
ISBN 978-3-453-28105-9
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Freiburg: Kunst-Spaziergang zu Bissier am 23. Juni
Auf die Suche nach Spuren des Künstlers Julius Bissier geht es bei einem Stadtspaziergang mit Werner Klipfel am Samstag, 23. Juni, um 10.30 Uhr. Treffpunkt für den Ausflug ist der Platz der Alten Synagoge, Ecke Bertoldstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung unter museumspaedagogik@stadt.freiburg.de gebeten.

Anlass für den Kunstspaziergang ist die aktuelle Sonderausstellung „Im Raum meiner Imagination. Julius Bissier und Ostasien“ des Museums für Neue Kunst. Die Schau ist bis Sonntag, 23. September, in der Ausstellungshalle des Augustinermuseums zu sehen. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr.
 
 



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Stadtplan Freiburg

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