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Sonstiges
| | | Fokus Bundestag – Parteiinteressen auf dem Weg zur Regierungsbildung | Neu in der Reihe „Planspiele“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
GroKo, Jamaika, Deutschland-Koalition oder Schwarz-Grün? Wer regiert die Bundesrepublik Deutschland? Und wie wird man Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler? Das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienene neue Planspielheft „Fokus Bundestag – Parteiinteressen auf dem Weg zur Regierungsbildung“ beantwortet genau diese und viele weitere Fragen. Die Positionen der verschiedenen Parteien und ihre Aufgaben im Bundestag sowie die Regierungsbildung stehen im Mittelpunkt der Simulation. Sie ermöglicht es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Positionen inhaltlich selbst erarbeiten und den Wahlkampf nacherleben. In den Rollen von Politikerinnen und Politikern führen sie Sondierungs- und Koalitionsgespräche und wählen schließlich auch die Regierungschefin oder den Regierungschef.
Das Planspiel ist in allen Regelschularten ab Klasse 9 einsetzbar, ebenso eignet es sich für außerschulische Einrichtungen und Gruppen. Es ist auf ca. sechs Schulstunden ausgelegt – entsprechend etwa fünf Zeitstunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr Niveau zum Teil selbst bestimmen, je nach Thema und gewünschter Vertiefung der Diskussionen. Die klare Unterteilung in zwei Simulationsphasen erlaubt es außerdem, dass beide Phasen auch unabhängig voneinander gespielt werden können. „Fokus Bundestag“ unterstützt das eigeninitiative Handeln der Beteiligten, die sowohl den Verlauf als auch den Ausgang des Planspiels gestalten können. Eine kurze Einführungsphase leitet in die Thematik ein. Im Anschluss an die zweigeteilte Simulationsphase findet eine gemeinsame Auswertung statt, bei der der Verlauf als auch die Methode Planspiel reflektiert und ein „Realitätscheck“ vorgenommen wird.
Die 112-seitige Heft enthält neben detaillierten Ablaufplänen und methodisch-didaktischen Hinweisen zur Spielanleitung auch einen Kopierleitfaden und einen Rollenverteilungsschlüssel. Damit lässt sich die Simulation problemlos an die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anpassen. Zudem sind Parteiprofile, Rollenangaben mit persönlichem Anliegen und unterschiedliche Arbeitsaufträge für die Gremienarbeit enthalten. Parteilogos, Namensschilder und weitere Vorlagen ergänzen die Broschüre.
Das Heft richtet sich insbesondere an Lehrkräfte in der schulischen wie außerschulischen Bildung, die das Planspiel eigenständig anwenden wollen. Es ist in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt entstanden.
Die LpB-Reihe „Planspiele“:
Die Reihe unterstützt eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu erkennen und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen. Über die Hefte informieren im Überblick die Seiten unter www.lpb-bw.de/planspiele-lpb.
Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. | Mehr | | | |
| (c) khri8! | | | Freiburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam | Slam Szene Freiburgs
Mi 29.07. | 17:00 Uhr | Parkplatz EWERK Freiburg
In diesem Sommer finden vom 29. bis 31. Juli die ersten Freiburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam statt – nach knapp 30 Jahren Slamgeschichte ist es höchste Zeit dafür! Freut euch auf drei fetzige Abende, an denen die lokale Slamszene sich in zwei Vorrunden und einem Finale eloquente Wortgefechte liefert, dubiose Anekdoten vom Stapel lässt, in feingeschliffener Lyrik schwelgt und politische Verhältnisse in feinstes Slamtextil kleidet. Fantasie und Form sind beim Slam keine Grenzen gesetzt, also lasst sie uns ausloten!
Vorrunde I findet am 29.07. von 17:00-20:oo Uhr auf dem E-WERK-Parkplatz statt, sichert euch euer Ticket, um den Poet*innen zu lauschen und sie ins Finale zu feiern. Für all diejenigen, die lieber vom Sofa aus zuschauen möchten, werden die Vorrunden parallel auf der YouTube-Seite von „Duo Einfach so“ und das Finale über „In Freiburg zuhause“ gestreamt.
In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg und dem Vorderhaus.
MIT
Philipp Multhaupt | Moderation
Ansgar Hufnagel | Feature
Gefördert von Kulturamt Freiburg, In Freiburg zuhause, Suslet Outlet, Fairfood Freiburg, Private Sponsor*innen
Eintritt: 12,00€/8,00€ | Mehr | | | |
| Kabarettist Thomas Reis © Foto: Fabian Mondl | | | JUBELäum im Garten | Kabarett, Gespensterlesung, Jazz und mehr vom 9. bis 15. Juli im Mensagarten
Im Mensagarten finden unter dem Motto „Jubeläum im Garten“ vom 9. bis 15. Juli allabendlich ab 20 Uhr unterschiedliche Veranstaltungen statt - mit Konzerten, Filmen, Kabarett, einer Gespenster-Lesung und mehr.
Tickets für 9 Euro gibt es an der Abendkasse und unter www.reservix.de. Bitte ins Suchfeld bei Reservix „Jubeläum“ eingeben, dann erscheinen alle Künstler_innen, die im Mensagarten auftreten.
Freitag, 9. Juli, 20 Uhr: Thomas Reis (Kabarett)
Das Lachen in Zeiten der Corona hat seine eigenen Gesetze.
Daher spielt Thomas Reis ab sofort ein (fast ganz) neues Programm: „Mit Abstand das Beste“, eine geladene, humoristische Riesen-Packung mit vielen aktuellen, vulnerablen und infektiösen Texten, gespickt mit komischen Klassikern seines satirischen Schaffens. Im Frühjahr 2020 wurde er mit dem Ehrenpreis des Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg für sein (bisheriges) Gesamtwerk ausgezeichnet. „In puncto Scharfzüngigkeit spielt er in der Champions League. (...) So sieht brillantes Kabarett aus, in dieser Qualität eine absolute Extra-Klasse.“ (aus der Jury-Begründung)
Samstag, 10. Juli, 21 Uhr:
Das Trio Stark (Piano), Pöhlmann (Bass) & Schweier (Schlagzeug) spielt zur Einstimmung Jazz / Latin / Pop
Im Anschluss, 22.15 Uhr
Lesung: Spuk und Geistererscheinungen
Peter Haug-Lamersdorf, Musik: Marc Vetter (Schlagzeug),
Moderation: Uwe Schellinger & Michael Nahm
Oder etwa doch? Im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums sind Uwe Schellinger und Michael Nahm vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) stadtgeschichtlichen Quellen nachgegangen, in denen Gespenster eine Rolle spielen. In dieser Lesung werden verschiedene Episoden aus einem daraus entstandenen Buch vorgetragen, das den Zeitraum von 1800 bis heute abdeckt. Lassen Sie sich davon überraschen, welche ungewöhnlichen Aspekte die Freiburger Stadtgeschichte zu bieten hat... Gespenstisches zur Nacht:
Sonntag, 11. Juli, 20 Uhr: Schneider (Konzert)
Die permanente Suche, das alltägliche Leid, der immer währende Wahnsinn in strikten Rhythmen und kalten Klängen... und die Liebe ist natürlich auch dabei. Das Duo aus Freiburg zählt – wenn wir schon bei Schubladen sind – in die der Synth Wave. Gonzalo: Bass, Gesang // Fabian: Synthesizer, Gesang.
Sonntag, 11. Juli, 21.30 Uhr: Between Owls (Konzert)
„Musik, die Deinen Eltern gefällt“ stand neulich auf dem Konzertflyer und so ganz daneben ist das nicht: wunderbar luftig-leichter, beschwingter Indie- Post- Punk-Pop- Garage-Mix mit teils deutschen, teils englischen Texten und
mehrstimmigem Male/Female-Gesang. Between Owls aus Freiburg sind seit 2014 mit vielen Gigs und etwasAnlaufzeit gereift und haben ihren ganz eigenen Weg gefunden. Ihre Veröffentlichung „Wellness“ ist ein erwachsenes, genresprengendes Album, das trotz seiner musikalischen Breite funktioniert und in allen Phasen mitreißt.
Montag, 12. Juli, 22 Uhr: 3einhalb Freiburger Berg Geschichten
Ein Film von Petra Gaus und Joe Killi (50 Min)
Musikalische Einstimmung live ab 21:30 Uhr!
Petra Gaus und Joe Killi haben sich auf den Weg gemacht Menschen und deren Geschichten rund um die Freiburger Berge zu finden. In ihrem filmischen Kaleidoskop spannen sie einen abwechslungsreichen Bogen über den Schlossberg, den Lorettoberg, den Schönberg und den Schauinsland. Die inspirierenden, kurzweiligen und berührenden Geschichten und Bilder schwingen noch lange nach.
Dienstag, 13. Juli, 20 Uhr: Smart City Sound
Eine audio-visuelle Reise durch Bilder und Datenströme der Stadt von Dream Control
Steve Schroyder und Zeus B. Held haben sich zusammen gefunden, um mit ihrem eigenen Sound und Rhythmus eine galaktische Reise durch Freiburg zu zelebrie-ren. Mit einem Mix aus strukturierten Songs und Improvisationen, erweitert durch den Oberton- und Kehlkopfgesang von Felix Mönich kreieren sie eine Technicolor Odyssey mit Klangfarben, elektronischen Rhythmen und traumhaft ambienten Passagen. Eine perfekte Jubiläums-Mischung für Herz, Ohren und Beine.
Mittwoch, 14. Juli, 20 Uhr: Carrousel (Konzert)
Carrousel kehren mit ihrem neuen Album „Cinq“ endlich auf die Bühne zurück. Weil dem charmanten Duo der Kontaktzum Publikum sehr gefehlt hat, steht der Herbst 2021 sowie das Frühjahr 2022 ganz im Zeichen von neuer Musik und ausgiebigem Touren samt Band. Die vielfältigen und dynamischen Songs klingen modern, ihr Stil und ihre Melodien sind stets poppig und die französischen Texte sind voller Poesie. Im Mittelpunkt stehen Energie und Live Emotionen mit dem Publikum – eine Einladung zum Träumen, Mitsingen und Tanzen, um die Zeit zu vergessen. Voilà!
Donnerstag, 15. Juli: Drei-Länder-Abend des Blues
Das Freiburg Blues Festival präsentiert:
17 Uhr: Manuel Torres & Jakewalk (D, Waldkirch)
Dunklen Tagen folgen wilde Nächte! So ist auch der Name der Bluesband Jake-walk zu verstehen, denn das Wort beschrieb zu Zeiten der Prohibition die Ausfallerscheinungen nach dem Genuss illegalen Fusels. Natürlich geht es heute aber nicht mehr um solche Exzesse, sondern um den Spaß an traditionell geprägter Musik. Das Repertoire reicht dabei von treibendem Shuffle bis zu Rock- und Soullastigen Spielarten des Blues: „Blues ain’t nothing but dance music“, hat der legendäre Musiker R. L. Burnside einmal gesagt. Dem möchten Manuel Torres & Jakewalk bei jeder Show gerecht werden!
19 Uhr: Pink Pedrazzi (CH, Basel)
Pink Pedrazzi ist für das Publikum in Freiburg kein Unbekannter: Seit vielen Jahren zaubert er mit herausragender Stimme, Gitarre, Ukulele und wunderschönen Songs ein Stück Americana aus seinem großenschwarzen Zylinder. Pink hat schon viele Karten gespielt und prägte mit Bands wie der Moondog Show die Schweizer Musikszene. In seinem Soloprogramm präsentiert er Songs und Geschichten über einen unaufmerksamen Taxifahrer, die erste Mondlandung und über das Älterwerden. Und: zwei neue 5-Song EPs werden ebenfalls vorgestellt!
21 Uhr: Flo Bauer & Band (F, Mulhouse)
Der charismatische Elsässer Flo Bauer gehört zur neuen Generation von Musikern, die sich dem Blues verschrieben haben: Bereits mit 23 Jahren kann er auf Hunderte Konzerte zurückblicken und hat zahlreiche Preise gewonnen. Mit 14 gründete er seine erste Band, und er erregte als 16-jähriger beim TV Casting-Format The Voice France großes Aufsehen und kam bis ins Viertelfinale. Mit 18 gewann er in Paris den Prix Rélévation als bester Nachwuchskünstler in der Sparte Blues. Das Blues Festival Basel ehrte ihn 2018 mit dem Promo Blues Night-Preis. Daraufhin lud ihn die Schweizer Blueslegende Philipp Fankhauser als Special Guest auf die Bühne des Montreux Jazz Festivals!
Weitere Infos zum Stadtjubiläum:
Der Jubiläumscontainer auf dem Platz der Alten Synagoge
Montag bis Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet.
www.2020.freiburg.de.
facebook.com/2020.freiburg
instagram.com/2020_freiburg | Mehr | | | |
| | | | SUMMER STAGE | EIN BÜHNENSOMMER AM THEATER
Sa, 03.07. bis So, 25.07.2021
Open Air vor dem Theater Freiburg // Live und umsonst
Bevor sich die Theaterhäuser in die Sommerpause verabschieden, lässt das Theater Freiburg sein Programm noch einmal auf Hochtouren laufen und lädt vom 03. bis 25. Juli 2021 zur großen Summer Stage auf den Theatervorplatz ein. Drei Wochen lang wird auf einer Open Air Bühne am zentralsten Platz der Stadt ein vielseitiges Programm dargeboten, das von Orchesterabenden und Swingkonzerten über Tanzvorstellungen und Lesungen bis hin zu einem speziellen Kinder- und Jugendprogramm verschiedenste Formate und Genres abdeckt. Gemeinsam gestaltet wurde das Programm in enger Zusammenarbeit mit Kulturakteur_innen der Freien Szene Freiburgs: E-WERK FREIBURG // VORDERHAUS – KULTUR IN DER FABRIK // HOCHSCHULE FÜR MUSIK FREIBURG // SLOW CLUB FREIBURG // FREIBURG STIMMT EIN // TANZNETZ | FREIBURG // JAZZHAUS FREIBURG // KLONG
Täglich ab 18.00 Uhr finden pro Abend mindestens zwei Aufführungen, Konzerte und andere künstlerische Aktionen statt: Liebhaber_innen von Livemusik können sich unter anderem auf das Heim- und Fluchtorchester, eine Blues Brother Formation und einen Liederabend zu Kurt Weill freuen sowie auf zahlreiche Auftritte lokaler Bands wie TRIAZ, Between Owls und Ester Poly. Auch klassische Musikdarbietungen wie ein bunter Arien-Potpourri-Abend, ein Georgisches Quartett sowie ein fulminanter Orchesterabend warten auf das Publikum. Das tanznetz I Freiburg wird mit insgesamt fünf Tanzvorstellungen vertreten sein. An den Wochenenden werden zusätzlich tagsüber Veranstaltungen speziell für Familien und Kinder angeboten, unter anderem verschiedene Bewegungs- und Tanzworkshops, die sich an alle Altersgruppen richten. Ziel der Summer Stage ist es, Theater und Kultur wieder in das Herz der Stadt und in das kollektive Bewusstsein zurückzubringen, nachdem diese in den letzten Monaten sowohl im öffentlichen Raum wie auch in den gesellschaftlichen Diskursen zwangsläufig kaum noch wahrnehmbar waren. Die Summer Stage ist auch der Versuch, es den Kulturschaffenden des Theater Freiburg sowie der Freien Szene überhaupt wieder zu ermöglichen vor Publikum spielen zu können. Das Theater Freiburg möchte durch die Öffnung der Summer Stage einen signifikanten Beitrag zur Unterstützung all jener Kulturschaffender leisten, die seit der Corona-Krise um ihre Existenz bangen.
Die Veranstaltung wird gemäß der geltenden Coronaregeln seitens der Stadt Freiburg durchgeführt.
Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg | Mehr | | | |
| | | | Freiburg: Kulturamt vergibt Zuschüsse in Höhe von 300.000 Euro | Corona-Pandemie: Stadt unterstützt 19 gefährdete Kultureinrichtungen und Kulturbetriebe
Kulturförderung nach einem Corona-Jahr: Im Mai hatte der Gemeinderat beschlossen, gefährdete Kultureinrichtungen in Freiburg mit 300.000 Euro zu unterstützen. Jetzt gibt das Kulturamt der Stadt bekannt, welche 19 Anträge Geld aus dem „Nothilfefonds-Kultur“ bekommen sollen.
„Es war und ist eine harte Zeit für die Kultur. Und das wird es auch trotz der ersten Lockerungen noch bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass wir den Einrichtungen und vor allem den Menschen in der Branche unter die Arme greifen“, so Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach.
Erfreulich ist, dass auch zwölf Kultureinrichtungen und Kulturbetriebe Zuschüsse bekommen, die sonst ohne eine regelmäßige Förderung aus dem Kulturhaushalt der Stadt auskommen.
Die Zuschüsse gehen an:
Albert Konzerte GmbH (30.000 Euro)
Alemannische Bühne Freiburg e.V. (36.000 Euro)
ArTik e.V. (10.500 Euro)
Cala Theater e.V. (32.000 Euro)
Chaos-Theater Oropax GbR (10.000 Euro)
Delphi e.V. (4000 Euro)
Freiburg Living History UG (3000 Euro)
Jazzchor Freiburg e.V. (6000 Euro)
Jazzhaus Freiburg GmbH (30.000 Euro)
Jugend Pro Arte e.V. (34.000 Euro)
Sea You Freiburg GmbH (15.000 Euro)
Schwere(s)Los e.V. (12.000 Euro)
Slow Club Freiburg e.V. (10.500 Euro)
T66 Kulturwerk e.V. (8000 Euro)
Theater Hans Dürr (10.000 Euro)
Theater Harrys Depot (10.000 Euro)
Vaddi Concerts GmbH (10.000 Euro)
Zelt-Musik-Festival GmbH (20.000 Euro)
Zentrum für Flamencokunst La Solea GbR (9000 Euro)
Insgesamt sind 32 Anträge in Höhe von rund 567.000 Euro eingegangen. Das Kulturamt stand vor der schwierigen Aufgabe, die Balance zu finden zwischen Einzelzuschüssen, die auch etwas bewirken können und dem Ansinnen, eine angemessene Anzahl an Kultureinrichtungen und Kulturbetrieben zu fördern. Voraussetzung für einen Antrag war, dass der Hauptzweck der Einrichtung oder des Kulturbetriebes deutlich auf Kunst und Kultur fokussiert ist. Außerdem müssen die Kultureinrichtung oder der Kulturbetrieb eine Sichtbarkeit und regelmäßige Wirksamkeit in der Freiburger Kulturszene haben. Dreizehn Anträgen konnte nicht entsprochen werden, u.a. da sie den in der Ausschreibung genannten – und vom Gemeinderat verabschiedeten – Kriterien nicht ausreichend entsprochen haben. | | | | |
| Konzerthaus Freiburg / Foto: Artur Jäger | | | Das Konzerthaus Freiburg feiert 25-jähriges Jubiläum | Rund 4,5 Mio. Gäste und 10.000 Veranstaltungen
Veranstaltungshaus hat seit der Eröffnung ca. 460 Mio. Euro Kaufkraftzufluss für Freiburg generiert
Am 28. Juni 2021 feiert das Konzerthaus Freiburg seinen 25. Geburtstag. Als anfänglich stark umstrittenes Projekt kann Freiburgs größtes innerstädtisches Veranstaltungshaus heute auf eine überaus erfolgreiche Geschichte zurückblicken: Insgesamt 4.537.249 Gäste haben seit der Eröffnung 10.011 Veranstaltungen verschiedener Formate besucht. Dabei konnte das Konzerthaus Freiburg zahlreiche prominente Künstler_innen und Redner_innen begrüßen. So waren unter anderem Anna Netrebko, David Garrett, Papst Benedikt XVI. oder Bundeskanzlerin Angela Merkel, zu Gast. Mittlerweile ist das an der Bahnhofsachse gelegene Veranstaltungshaus aus dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben Freiburgs nicht mehr wegzudenken und stellt eine hohe Wert schöpfung für die Stadt und die Region dar. Bewirtschaftet von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) strahlt das architektonische Highlight auch heute noch in seinem ursprünglichen Glanz.
Mit der Eröffnung des Konzerthauses am 28. Juni 1996 endete eine mehr als zehnjährige Entwicklungs- und Bauhistorie eines der größten Projekte in Freiburg nach dem zweiten Weltkrieg. Vorangetrieben durch das unermüdliche Engagement des damaligen Freiburger Oberbürgermeisters Rolf Böhme und nach dem Entwurf des Berliner Architekten Dietrich Bangert von der Freiburger Stadtbau GmbH errichtet, ersetzt das Konzerthaus in hoher architektonischer und akustischer Qualität die bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 zerstörte Festhalle der Stadt. Beginnend mit einer Projektstudie im Jahr 1983 und gefolgt von zahlreichen kontroversen Debatten innerhalb der Freiburger Stadtgesellschaft, der Gründung von Bürgerinitiativen sowie dem ersten Bürgerentscheid in der Stadtgeschichte – der allerdings erfolglos blieb – begann im Mai 1992 der Bau des Konzerthauses. Die Grundsteinlegung erfolgte im Oktober 1992. Insgesamt wurden 147 Mio. D-Mark in den Bau des Konzerthauses und die darunter liegende Konzerthaus garage investiert. In Kombination mit dem benachbarten Dorint Kongresshotel, dem heutigen Novotel am Konzerthaus, stieg Freiburg in die erste Liga der Tagungs- und Kongressstädte auf.
Von der Idee bis zur Realisierung maßgeblich mitbegleitet wurde das Projekt von Bernd Dallmann, ehemaliger Geschäftsführer der FWTM: „Als ich 1987 nach erfolgreicher Landesgartenschau Freiburg mit der Vorbereitung des Projektes Konzerthaus Freiburg beauftragt wurde, hatte ich nicht geahnt, dass es zehn Jahre – bis 1996 – dauern sollte, bis wir das Konzerthaus eröffnen konnten. Die Zeit aber war gut investiert: Entstanden ist das bedeutendste öffentliche Gebäude nach dem 2. Weltkrieg. Es wurde zu dem, wozu es gedacht war: Ein Haus für Alle – für Konzerte, Tagungen, Ausstellungen, Kongresse, gesellschaftliche Anlässe. Die besondere Architektur an einem zentralen Standort bei hoher Funktionalität und großer Auslastung machen den Erfolg des Hauses aus. Die Aufgabe, für das Konzerthaus Freiburg mit seinen hoch engagierten Mitarbeitern 20 Jahre verantwortlich zu sein, ist für mich eine großartige Erinnerung. Dankbar müssen wir insbesondere einer Persönlichkeit sein, ohne die es dieses Haus nicht geben würde: Altoberbürgermeister Rolf Böhme.“
Thomas Körber, Sprecher des Fördervereins Konzerthaus Freiburg e.V., ergänzt: „Gerade 33 Jahre nach Gemeinderatsbeschluss und 25 Jahre seit Einweihung erinnern wir mit Dank Dr. Rolf Böhme als Oberbürgermeister, Ideengeber, Durchsetzer wie Umsetzer dieses für die Kultur- und Wirtschaftsregion Freiburg, ihre Menschen wie auch ihre Gäste unverzichtbaren, als KTS heiß umkämpften, als Konzerthaus Freiburg heiß geliebten, „Dach für Alle“ – wie Josef Diel zu sagen pflegte. Kompliment auch allen Bürgern wie Helmut Heine, Generalisten wie Architekt Dietrich Bangert, Hegern und Pflegern des Konzerthauses wie Wirtschaftsförderer Dr. Bernd Dallmann. Für die sich ständig ändernden Zeiten ist dieser schönste Profanbau Freiburgs ob seiner Multifunktionalität und seiner innovativen Technik bestens
geeignet für bewährte wie auch neue Veranstaltungsformate. Hanna Böhme, Daniel Strowitzki und der FWTM gilt unser vorauseilender Dank, und gerne unsere Begleitung.“ Dank eines ausgeklügelten Konzeptes bietet das moderne Veranstal tungshaus zahlreiche flexible Möglichkeiten zur Durchführung von Ver anstaltungen unterschiedlicher Größenordnungen. Möglich ist die viel fältige Nutzbarkeit unter anderem durch eine aufwendige Hub- und Bühnentechnik. So lässt sich das Herzstück des Gebäudes, der Rolf Böhme Saal, durch Absenken des in Streifenpodien gegliederten Bo dens über Spirallifte oder Hochfahren der Seitenränge per Seilzugsys tem individuell verwandeln.
An rund 250 Veranstaltungstagen im Jahr finden im Konzerthaus Freiburg im Durchschnitt 265 Veranstaltungen statt. Man könnte also sagen, dass es an jedem Veranstaltungstag im Jahr auch eine andere Veranstaltung gibt. Bis heute fanden an 6898 Tagen 10.011 Veranstaltungen statt, zu denen insgesamt 4.537.249 Besucher, davon 2.939.517 zu kulturellen Events, 1.103.147 zu Tagungen und Kongressen sowie 494.585 zu gesellschaftlichen Veranstaltungen kamen. Nach 25 Jahren hat das Veranstaltungsportfolio 6416 kulturelle Events, 2780 Tagungen und Kongresse sowie 815 gesellschaftliche Veranstaltungen zu verzeichnen. So fanden im Konzerthaus Freiburg beispielsweise die After-Show-Party von „Wetten, dass…?“, die Roadshow von Jean Paul Gaultier, Konzerte mit Anne-Sophie Mutter oder die Verleihung des Deutschen Umweltpreises statt. Bereits seit der Eröffnung laden das Freiburger Barockorchester, das Philharmonische Orchester und das SWR Symphonieorchester jedes Jahr zu Konzerten ein. Auch für zahlreiche Kongresse wie die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin oder die Hauptversammlung des ADAC ist das Konzerthaus ein beliebter Veranstaltungsort.
Für ein einzigartiges Veranstaltungserlebnis, das lange positiv in Erinnerung bleibt, sorgt neben den Veranstalter_innen die FWTM als Pächterin und Betreiberin des Gebäudes. Als eines von vier FWTM-Veranstaltungshäusern steht das Konzerthaus Freiburg immer noch
zeitlos elegant da und ist dank umfangreicher Investitionen der FWTM trotz seines Alters technisch auf dem neuesten Stand. Daniela Stobert, Leiterin des Konzerthaus Freiburg: „Die FWTM betreibt das Konzerthaus seit der ersten Stunde. Seitdem haben wir regelmäßig in die Instandhaltung, Instandsetzung und neue Technik investiert. Das zahlt sich aus: Seit seiner Eröffnung hat das Konzerthaus ca. 460 Mio. Euro an Umwegrentabilität für Freiburg generiert und leistet damit seit nunmehr 25 Jahren einen wichtigen Beitrag für die Kultur und die Wirt schaft in der Stadt und der Region.“
Weitere Informationen zum Konzerthaus Freiburg sowie zu den Veranstaltungen sind online unter www.konzerthaus.freiburg.de zu finden. | Mehr | | | |
| | | | La France - un pays en mutation / Frankreich - ein Land im Wandel | „Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erstmals in Französisch-Deutsch erschienen
Eine neue zweisprachige Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) widmet sich Frankreich und den engen deutsch-französischen Beziehungen. Als aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ liegt das Heft vor und ist ab sofort erhältlich.
Es bietet Texte und Materialien in fünf als „Bausteine“ gekennzeichneten Themenschwerpunkten, die sich weitgehend unabhängig voneinander bearbeiten lassen. Sie ermöglichen eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen der französischen Politik und aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Frankreich – so etwa mit dem Erstarken des Extremismus, mit der Herausforderung des islamistischen Terrorismus oder mit den sozialen Protesten der „Gelbwesten“-Bewegung. Wesentliche Prinzipien des französischen Staatsverständnisses wie der Zentralismus oder der Laizismus sowie die Bedeutung der Sprachpolitik werden thematisiert. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf den deutsch-französischen Beziehungen und ihrer Bedeutung als Motor des europäischen Einigungsprozesses. Dabei wird auch gezeigt, wie es nach einer Zeit der „Erbfeindschaft“ und zwei verheerenden Weltkriegen gelang, ein neues Verhältnis auf der Basis von Partnerschaft und Kooperation aufzubauen.
Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ eignet sich für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema sind die Materialien auch gut in anderen Fächern einsetzbar, etwa in Geschichte, Ethik oder Religionslehre. Die aktuelle Ausgabe ist insbesondere für den bilingualen Unterricht sowie für das Fach Französisch von Interesse. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.
Das Heft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
Besondere Beziehungen Baden-Württembergs zu Frankreich und der Region Elsass
Baden-Württemberg ist durch seine geografische Lage besonders eng mit Frankreich und der Region Elsass verbunden. Seit 1997 arbeitet das Land im Oberrheinrat mit den Regionen Grand Est und Nordwestschweiz sowie Rheinland-Pfalz grenzüberschreitend zusammen. In grenznahen Gebieten der Rheinebene ist Französisch die erste Fremdsprache. Im Januar 2021 unterzeichneten Vertreterinnen und Vertreter des Landtags von Baden-Württemberg, des baden-württembergischen Kultusministeriums, des Europäischen Parlamentes, der europäischen Gebietskörperschaft Elsass und der Akademie Straßburg eine Absichtserklärung zur Förderung der gemeinsamen politischen und historischen Bildung junger Menschen aus Baden-Württemberg und dem Elsass. | Mehr | | | |
| Loretta / Foto: Daniel Jäger | | | Freiburg: Künstler bietet Rücknahme der „Loretta“ an | Der Freiburger Künstler Thomas Rees hat angeboten, die im Lorettobad aufgestellte und in den vergangenen Wochen kritisch diskutierte Skulptur „Loretta“ zurückzunehmen. „Werke nur nach allgemeiner Gefälligkeit zu schaffen, entspricht nicht meiner Vorstellung von Kunst. Kunst kann, darf und muss Gegenstand kontroverser Auseinandersetzungen sein – die Freiheit der Kunst, aber auch die Freiheit der Rede sind nicht umsonst das Fundament jeder freien Gesellschaft. Jedoch bietet die Skulptur offensichtlich in ihren Interpretationsmöglichkeiten zu viel Brisanz und ich möchte nicht, dass das Freiburger Lorettobad weiterhin einer derart polarisierenden Diskussion ausgesetzt ist“, so der Künstler. Den entstandenen Streit findet er fragwürdig und bedauerlich.
Die Regiobäder GmbH als Betreiberin des Lorettobades und die Stadt haben das Rücknahmeangebot des Künstlers angenommen. „Sicherlich waren die Beteiligungsprozesse in dem gesamten Verfahren verbesserungswürdig“, betonte der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. „Wir werden nun die Kommunikationswege und das Verfahren kritisch beleuchten und zukünftig optimieren und die Beteiligungen sichern. Der Verein der Freunde des Lorettobades sowie der Künstler wollten das Bad künstlerisch aufwerten und bereichern. Wir bedauern es sehr, dass dies nun durch die stark polarisierende öffentliche Debatte in das Gegenteil verkehrt wurde. Wir bedanken uns bei Herrn Rees für sein konstruktives Angebot, nehmen dieses gerne an und hoffen, dass die überhitzte Debatte zu diesem Thema nun bald beendet ist."
Zugleich dankten die Stadt und die Regiobäder GmbH dem Verein der Freunde des Lorettobades für die langjährige und zukünftige Unterstützung, die den nachhaltigen Betrieb des traditionsreichen Lorettobades erst ermögliche. Der Abbau der Skulptur soll in absehbarer Zeit erfolgen. | | | | |
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