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Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2011 für Arno Geiger |
Der 1968 in Bregenz geborene Autor erhält den Preis für seine Werke, die von einer Ethik der familialen und sozialen Verantwortung zeugen, die sich gerade in unserer alternden Gesellschaft bewährt. Arno Geiger plädiert für ein kommunikatives Gedächtnis, das die Generationen nicht trennt, sondern zusammenführt und zusammenhält.
Zugleich gestaltet der Autor mit genuiner Sprach- und Dialogkunst die wichtigen Themen unserer Zeit: Erinnerung und Sprache, Heimat und Identität, Menschenwürde und Freiheit. Der Vorsitzende der KAS, Hans-Gert Pöttering, verleiht den Literaturpreis am 18. September 2011 in Weimar. |
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„Nahe, ferne Heimat – 60 Jahre Kriegsende und Vertreibung“ |
Ausstellung in der Stadtbibliothek vom 5. bis 28. Mai
„Nahe, ferne Heimat – 60 Jahre Kriegsende und Vertreibung“
lautet der Titel einer Ausstellung, die am Mittwoch, 4. Mai,
um 20 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz eröffnet
wird. Zur Einführung spricht Professor Dietmar Neutatz,
Historisches Seminar der Universität.
Veranstaltet wird die Ausstellung im Rahmen der
Tschechischen Kulturtage gemeinsam mit der Brücke/Most-
Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen
Verständigung und Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht das
Geschehen in Nordböhmen, Sachsen und Niederschlesien im
Jahr 1945 aus der Sicht der Opfer. Bombenkrieg,
Zwangsarbeit, Todesmärsche, Deportation, Vertreibung und
Zwangsmigration sind die Themen.
„Nahe, ferne Heimat“ läuft bis zum 28. Mai. Die Ausstellung
ist dienstags bis freitags von 10 bis 19 Uhr sowie samstags
von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. |
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Geprächstreff für Leserinnen und Leser: Irène Némirovskys „Der Ball“ |
Beim nächsten Gesprächstreff für Leserinnen und Leser in
der Stadtbibliothek am Münsterplatz spricht Ursula Dietrich
am Dienstag, 26. April um 15 Uhr mit Interessierten über
Irène Némirovskys „Der Ball“.
Die Veranstaltung findet im Besprechungsraum, 3. Stock,
(links hinter der Glastür) statt. |
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Sport, Erholung und Freizeit im Stadtwald |
Die Neuauflage der Waldfreizeitkarte Freiburg ist jetzt im Handel
Ob Sport, Spiel oder Erholung im Stadtwald: Die Waldfreizeitkarte
zählt seit Jahren zur Grundausstattung des frischluftbewegten
Freiburgers. Für die Neuauflage haben Vermessungsamt und
Forstamt alle Daten grundlegend überarbeitet. Neu ist nun
- ein Koordinatengitter für die Orientierung mit GPS-Geräten,
- eine Darstellung der Rettungspunkte im Stadtwald zur schnelleren Alarmierung und Leitung der Rettungsdienste im Falle eines Unfalles und
- eine plastischere Geländedarstellung durch Schummerung.
Die gesamte Karteninformation wurde durch das Vermessungsamt
der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Forstamt auf den
aktuellen Stand gebracht, so dass alle Änderungen von Wege- und
Streckenverläufen seit 2005 berücksichtigt und vorhandene
Ungenauigkeiten berichtigt wurden. Die Kartographie, die durch
das Ingenieurbüro Benjes (www.benjes-online.de) erstellt wurde,
ist einzigartig, auch in Bezug auf Genauigkeit und
Informationsgehalt. Und da Freiburg ein Herz für den Wald hat,
stammt das Papier für die Karte aus nachhaltiger Waldwirtschaft.
Sie ist an der Touristinformation, der Rathausinformation, am
Forstamt, am Vermessungsamt und im Buchhandel zum Preis von
5 Euro erhältlich. |
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Kinderbuchautorin Andrea Hensgen zu Gast in der Buchhandlung Sillmann |
Die in Vörstetten lebende renommierte Kinderbuchautorin Andrea Hensgen wird am Freitag, den 15. April 2011 ab 10.30 Uhr in der Emmendinger Buchhandlung Sillmann, Theodor-Ludwig-Straße 26 ihre sechs neuen Kinderbücher vorstellen und auf Wunsch auch signieren.
Die engagierte Kinderbuchautorin Andrea Hensgen steht am kommenden Freitag zu persönlichen Gesprächen mit Kindern, Eltern, Großeltern, Paten und Lehrern zur Verfügung. Die liebevoll gestalteten Bilder- und Kinderbücher wenden sich an Kinder im Vorschul- und ersten Lesealter.
Die kommunikativen Bücher "Unser Garten mit Bertha", "Shorty - der Professor und der kleine Affe", "Besuch bei Oma" oder "Frohe Ostern, Sophie!" können in interessanten Gesprächen mit der Autorin Andrea Hensgen gründlich kennen gelernt werden. |
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Museumstipp: Hebelhaus Hausen |
Hausen im Wiesental (D)
Das Hebelhaus zählt den vier ältesten noch erhaltenen Gebäuden Hausens. Hier verbrachte der Dichter, Pädagoge und Theologe Johann Peter Hebel (1760-1826) einen wichtigen Teil seiner Kindheit und Jugend. Heute ist in dem Haus ein interaktives, modernes Literaturmuseum mit vielen Originalbüchern und Gegenständen Hebels eingerichtet. ... |
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Landkreis-Puzzle von Baden-Württemberg |
Ein neues Baden-Württemberg-Puzzle der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bietet Jung und Alt die Möglichkeit, die Verwaltungsebenen des Landes spielerisch kennen zu lernen. Das Landkreis-Puzzle besteht aus 70 Teilen und ist 28 mal 36 cm groß. Abgebildet sind die 35 Landkreise und die neun Stadtkreise von Baden-Württemberg; außerdem sind die vier Regierungsbezirke mit ihren jeweiligen Sitzen eingezeichnet. Aufgrund seiner einfachen und bunten Gestaltung eignet sich das Puzzle auch für Grundschülerinnen und Grundschüler.
Erhältlich ist das Landkreis-Puzzle für 4,50 Euro zzgl. Versandkosten bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax 0711.164099-77, marketing@lpb.bwl.de, www.lpb-bw.de/shop. |
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Schriftstellerin Ingeborg Hecht-Studniczka vollendet 90. Lebensjahr |
OB Dieter Salomon: „Eine couragierte und ermüdliche Zeitzeugin
und Mahnerin gegen Rassismus und Fremdenhass“
Als eine „couragierte und unermüdliche Zeitzeugin und Mahnerin
gegen Rassismus und Fremdenhass“ würdigt Oberbürgermeister
Dieter Salomon das Wirken der Freiburger Schriftstellerin Ingeborg
Hecht-Studniczka, die am Freitag (1. April) ihr 90. Lebensjahr
vollendet. Die gebürtige Hamburgerin, die seit 1954 in Freiburg
zu Hause ist, habe wesentlich durch ihre Schriften und Vorträge
dazu beigetragen, die „Heilsamkeit des Erinnerns“ (so der
Titel eines ihrer Bücher) von Generation zu Generation weiterzutragen.
Ingeborg Hecht-Studniczka wurde am 1. April 1921 in Hamburg
als Tochter eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter
geboren. Als „Nicht-Arierin“ blieben ihr Abitur und Studium
verwehrt. 1943 siedelte sie mit ihrer Mutter und ihrer kleinen
Tochter nach Südbaden über, nachdem ihr Vater ins KZ verschleppt
und später in Auschwitz ermordet worden ist. Seit 1954
lebt sie in Freiburg als freie Journalistin und Autorin. Erst Jahrzehnte
nach den Verbrechen an der eigenen Familie fand Ingeborg
Hecht-Studniczka die Kraft, ihre eigenen Erfahrungen in
einer dokumentarischen Autobiographie zu verarbeiten. Ihr 1984
erschienener Band „Als unsichtbare Mauern wuchsen. Eine deutsche
Familie unter den Nürnberger Rassengesetzen“ gehört bis
heute zu den eindrucksvollsten Schilderungen des Terrors und
der Verfolgung gegenüber jüdischen Familien in der NS-Zeit und
fand bundesweit sowie dank mehrerer Übersetzungen auch in-
ternational Beachtung. 1991 veröffentlichte sie den Band „Von
der Heilsamkeit des Erinnerns“ mit Berichten über Menschen, die
– wie sie selbst - Opfer der so genannten Nürnberger Rassengesetze
gewesen sind. Bis ins hohe Alter hielt sie Vorträge in Schulen.
2005 wurde Ingeborg Hecht-Studniczka mit dem Bundesverdienstkreuz
1. Klasse ausgezeichnet. In einer Festveranstaltung
2004 im Jüdischen Museum in Berlin wurde ihr Engagement gegen
Rassismus und Antisemitismus gewürdigt. |
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