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Sonstiges
| | | Auftakt für Podiumsdiskussionen im Colombischlössle | Mitdiskutieren erwünscht: Das Archäologische Museum und
die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg laden zu
drei kontroversen Podiumsdiskussionen ein. Fachleute aus
der Archäologie diskutieren mit renommierten Experten
anderer Disziplinen und stellen aktuelle Bezüge her. Anlass ist
die neue Ausstellung „Kultur – Umwelt – Wandel. Steinzeit
und Bronzezeit am südlichen Oberrhein“.
Alle Termine finden im Treppenhaus des Colombischlössles,
Rotteckring 5, statt. Einlass ist jeweils um 18.30 Uhr, Beginn
um 19 Uhr und Ende gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, die
Plätze sind beschränkt. Eine Reservierung ist nicht möglich.
Stefan Orth, Redakteur der Herder Korrespondenz, moderiert
die Abende.
Der Auftakt findet am Donnerstag, 18. Februar, statt und
dreht sich um das Thema „Kunst oder Kultur“: Wo beginnt die
Kunst? Ab wann sprechen wir von Kunstwerken? Wie blicken
die Menschen heutzutage auf die Objekte der Stein- und
Bronzezeit? Sind unsere Begriffe den Erscheinungen von
damals angemessen? Stefanie Kölbl (Archäologin und Leiterin
des Urgeschichtlichen Museums in Blaubeuren) diskutiert mit
Johannes Brümmer (Kunstberater und Kurator von
Ausstellung zur zeitgenössischen Kunst aus Karlsruhe) und
Bettina Eichin (freischaffende Künstlerin aus Oberrottweil).
Am Donnerstag, 7. April, geht es um den Leitsatz „Kultur
schafft Umwelt“ und dessen heutige Folgen für uns. Marion
Benz (Archäologin aus Freiburg), Hansjörg Küster
(Geobotaniker an der Universität Hannover) und Jörg Lange
(Verein Regiowasser / Klimabündnis Freiburg) setzen sich mit
dem Thema auseinander.
Die letzte Diskussion am Donnerstag, 12. Mai, widmet sich
einem häufig tabuisierten Thema: Den „Kulturen des Todes“.
Auf dem Podium debattieren Nils Müller-Scheeßel
(Archäologe von der Römisch-Germanischen Kommission in
Frankfurt), Barbara Henze (Spezialistin für
Frömmigkeitsgeschichte an der Universität Freiburg) und
Jochen Kunath (Theologischer Vorstand des DiakonieKrankenhauses
in Freiburg). | | | | |
| | | | TASCHENPARADIESE | Vorlesereise für kleine Leute
Für Zuhörer ab 3 Jahren kramt ein Freiburger Leser seine Kinderbücher hervor und liest im bunten Zelt aus seinen Lieblingsgeschichten. Es wird gelauscht, gespielt, gemalt und getobt. Eltern können sich währenddessen im Café bei Kaffee und Croissant entspannen.
Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Literaturhaus Freiburg und der Volksbank Freiburg
So 28.02., 11 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt pro Kind: 3 Euro (inkl. Kaffee und Croissant für Mama oder Papa: 5 Euro)
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| | | | LITERARISCHES WERKSTATTGESRPÄCH | Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich in der Regel am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.
Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Do 25.2., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt frei | | | | |
| | | | DADA SIMULTAN | Mit Urs Allemann, Michael Braun und Norbert Lange
„Wie erlangt man die ewige Seligkeit? Indem man Dada sagt. Wie wird man berühmt? Indem man Dada sagt. Wie kann man alles Aalige und Journalige, alles Nette und Adrette, alles Vermoralisierte, Vertierte, Gezierte abtun? Indem man Dada sagt. Dada ist die Weltseele, Dada ist der Clou, Dada ist die beste Lilien- milchseife der Welt."
Mit solch schillernden Manifesten traten im Frühjahr 1916 Dada- Künstler auf die Kleinkunstbühnen in Zürich und Berlin und wirbelten die Kultur und Sprachordnung durcheinander. Lautgedichte, Simultanpoeme, Tänze und dramatische Szenen wurden zelebriert – die schrägen Aktionen der Dadaisten galten auch als künstlerischer Protest gegen die Barbareien des Ersten Weltkriegs. „Wahnsinn und Mord wetteiferten miteinander, als Dada 1916 in Zürich aus dem Urgrund emporstieg", schreibt Hans Arp in seinen Erinnerungen. „Dada wollte die Menschen aus ihrer jämmerlichen Ohnmacht aufschrecken."
Zum 100. Dada-Jubiläum würdigen die Dada-Forscher und -Rezitatoren Urs Allemann, Michael Braun und Norbert Lange mit ihrer literarischen Performance die bedeutendste künstlerische Rebellion des 20. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen unter anderem Texte von Hugo Ball, Hans Arp, Elsa von Freytag von Loringhoven, Kurt Schwitters, Tristan Tzara, Raoul Hausmann und Walter Serner.
Urs Allemann, geboren 1948, lebt als Schriftsteller und Poesieperformer in Goslar und erhielt unter anderem den Schweizer Literaturpreis. Der Literaturkritiker und Essayist Michael Braun, geboren 1958, lebt in Heidelberg und ist unter anderem Herausgeber von Hugo Ball. Der magische Bischof der Avantgarde. Norbert Lange, geboren 1978, arbeitet als Lyriker und Übersetzer in Berlin.
Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Di 23.02., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 7/5 Euro | | | | |
| | | | Städtische Förderung für 13 Tanz- und Theaterprojekte | 13 Produktionen der Freien Tanz- und Theaterszene erhalten 2016 eine städtische Förderung
Ende Dezember entschied eine Jury des Kulturamtes
darüber, welche freien Tanz- und Theatergruppen für das
kommende Jahr eine städtische Projektförderung erhalten
werden. 2016 werden es insgesamt 11 Produktionen sein.
Zusätzlich erhalten drei Gruppen eine dreijährige
Konzeptionsförderung.
Gefördert werden zwei Kind
Gefördert werden zwei Kinder- und
Jugendtheaterproduktionen (Theater RadiX, SpielRaum
Theater), zwei Performance-Projekte (The Human Factory,
Cié La Performance), zwei Theaterproduktionen (Company
Extensio, Theater Pro) sowie vier Tanzproduktionen (TAIM
Kollektiv, Jo Koppe, Head Feed Hands, Kompanie Off Space)
sowie ein Butoh-Tanzprojekt der Compagnie Nuage Fou.
Eine dreijährige Konzeptionsförderung wurde dem Shibui
Kollektiv von Emi Miyoshi zugesprochen. Für das
Theaterensemble „Harry hol schon mal den Wagen“ sowie die
Zusammenarbeit der Theatergruppe „off the record group“ mit
dem Tanzchoreographen Tom Schneider („snap deluxe“) läuft
die dreijährige Konzeptionsförderung nach 2016 aus.
44 Projektanträge lagen der Jury in diesem Jahr vor, davon
zwei Anträge auf Konzeptionsförderung. Für 2016 standen
dem Kulturamt insgesamt 108.000 Euro für die Förderung von
Freien Tanz- und Theaterprojekten zur Verfügung.
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| | | | STEFAN F. ETGETON: RUCKSACKKOMETEN | Beats & Stories
Weshalb sollen wir uns eigentlich immerfort ändern? Könnte man damit nicht auch mal ganz woanders anfangen – bei Europa zum Beispiel? Das hätte eine Veränderung doch auch bitter nötig! So jedenfalls sieht es der frisch promovierte, seinem eigenen Leben gegenüber leicht ratlose Fiete. Und geht mit seinem Freund Jann Spille auf große Tour, mit klassischer Philosophie wohlbewaffnet, voller Neugier, zu allem entschlossen. Trampend legen diese Taugenichtse des 21. Jahrhunderts größte Umwege durch Südosteuropa zurück, immer wieder aufgehalten durch Liebe, Rausch und Arbeit. Bis sich ausgerechnet vor der Akropolis enthüllt, dass sie ja alles, wonach sie suchen, schon bei sich haben.
Etgetons Roadtrip voller Witz und Tempo liest sich „wie Schillers Ode an die Freude – nur in Prosa, 270 Seiten lang und in die Gegenwart verlegt", meint der SWR anerkennend. Den Rhythmus zum Text liefert DJ Fred Pferd. Er unterlegt die Lesung aus Rucksackkometen mit Musik, die der Autor ausgewählt hat.
Stefan Ferdinand Etgeton, 1988 im westfälischen Mettingen geboren, studierte Volkswirtschaftslehre in Köln, Warschau, Utrecht und Berlin. 2014 erhielt er den Jury- und den Publikumspreis beim MDR-Literaturwettbewerb.
Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Buchhandlung Schwarz
Do, 18.02., 20 Uhr | artjamming, Günterstalstraße 41 | Eintritt: 8/5 Euro | | | | |
| | | | Frankfurt: Stadtführung am Valentinstag | Two for One
Zum Valentinstag können Paare bei einer Stadtführung gemeinsam die kommunikative Seite Frankfurts erkunden
Das Museum für Kommunikation lädt am 14. Februar 2016, um 11 Uhr passend zum Valentinstag Paare und Verliebte zu einer besonderen Führung durch Frankfurt ein. Im Mittelpunkt der Stadtführung stehen Geschichten rund um das kommunikative Frankfurt. Denn die Stadt, die traditionell für ihre Messe und als Börsenstandort bekannt ist, spielte auch eine wichtige Rolle in der Geschichte der Kommunikation. Hier residierten im 18. Jahrhundert mit der Familie Thurn und Taxis die Lenker der mächtigen Reichspost. Um in Berlin über die Nationalversammlung in der Paulskirche informiert zu sein, wagte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. etwas Neues und ließ eine Ferntelegrafenlinie bauen. Eine Premiere erlebten auch die Mitglieder des Physikalischen Vereins am 26. Oktober 1861 im Senckenbergmuseum. Staunend saßen sie da, als Johann Philipp Reis seine revolutionäre Erfindung vorführte: das Telefon.
Die Führung endet, wie es sich gehört, an einem beliebten Ort des Austauschs: Dem Wasserhäuschen „Fein“ an der Eschenheimer Anlage. Verliebte, die an der Führung teilnehmen, können sich zum Ausklang hier auf ein kostenloses Getränk freuen.
Termin: Valentinstag am Sonntag, 14. Februar 2016, 11 Uhr
Treffpunkt: Justitiabrunnen auf dem Römerberg
Kosten: 5 Euro pro Person, Paare: 2 für 1 | | | | |
| | | | Thomas Presper wird neuer Leiter des Planetariums | In seiner heutigen Sitzung hat der Gemeinderat den
promovierten Geowissenschaftler Thomas Presper zum neuen
Leiter des Planetariums gewählt. Er tritt zum 1. Juni seinen
Dienst an und folgt auf den Physiker und Mathematiker Otto
Wöhrbach. Dieser hatte das Planetarium seit 1983 erfolgreich
geleitet und verabschiedet sich Ende Mai in den Ruhestand.
Als fest etablierte Bildungs- und Kultureinrichtung nimmt das
Planetarium Freiburg eine zentrale Stellung in der Stadt ein.
Das 360-Grad-Kosmoskino bietet eine vielfältige Auswahl an
Programmen und entführt kleine und große Besucher mit
hochmoderner Fulldome-Technik in die unendlichen Weiten
des Weltalls.
Thomas Presper wurde 1963 in Mainz geboren. Von 1984 bis
1990 studierte er an der dortigen Universität
Geowissenschaften mit Nebenfach Kernchemie. Sein
astronomisches Interesse zeigte sich bereits in seiner
Diplomarbeit „Dunkle Matrix im Meteoriten Tieschitz“. Von
1990 bis 1993 folgte die Promotion am Max-Planck-Institut für
Chemie in Mainz (Abteilung Kosmoschemie) und im
Naturhistorischen Museum Wien (MineralogischPetrographische
Abteilung). In seiner Doktorarbeit widmete
sich der Naturwissenschaftler dem Thema
„Pauschalzusammensetzung und Mineralchemie von
arktischen kosmischen Kügelchen und antarktischen
Mikrometeoriten“.
Nach seiner Promotion war Presper zwei weitere Jahre als
Postdoktorand für das Mainzer Max-Planck-Institut tätig. Dort
erforschte er unter anderem Einflüsse des kosmischen
Staubes auf die Ozonschicht und nahm an der
Meteoritensuch-Expedition WAMET/EUROMET 1993 in
Australien teil. 1995 wechselte Presper an das
Niedersächsische Landesmuseum Hannover, wo er in der
Naturkunde-Abteilung die mineralogische und petrographische
Sammlung betreute. Zu seinen Aufgaben zählten die
Konzeption von Ausstellungsmodulen und die Mitarbeit an den
Ausstellungen selbst, sowie die ergänzende
Öffentlichkeitsarbeit.
Der Aufbau und die Kalibrierung eines „Acoustic Composition
Experiments“ führte Presper 1999 ins ferne Missouri (USA),
wo er im Department of Earth and Planetary Sciences der
Washington University in St. Louis forschte.
Seit 2000 bis heute ist Presper wissenschaftlicher Leiter und
Dozent für Naturwissenschaften am Planetarium der
Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl bei Düsseldorf. Dort plant,
koordiniert und realisiert er das gesamte
Planetariumsprogramm, inklusive
Kooperationsveranstaltungen und pädagogischen Angeboten.
Als Teamleiter bildet er festangestellte und ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus und bietet
Weiterbildungskurse und Exkursionen an. Auch die
Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
sowie die Öffentlichkeitsarbeit zählen zu seinen Aufgaben.
Gemeinsam mit dem Vorstand kümmert sich Presper
außerdem um den wirtschaftlichen Betrieb, die Mittelakquise
und die Qualitätssicherung. Zu seinen Wegmarken zählten
2008 der Umbau und die Wiedereröffnung des Planetariums
und 2009 die Organisation der Fachtagung Planetaria.
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