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Sonstiges
| | | | | Karlsruhe: Seminare für Kinder im Zoo | Anmeldungen sind jetzt schon möglich
Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zwei Kinderseminare an. Anmeldungen sind ab sofort möglich. "Wasser und Kraft – im Zoo und anderswo" ist Thema des ersten Seminars am Samstag, 30. September, von 9.30 bis 12 Uhr. Es ist geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren und wird angeboten von Dr. Cornelia Lang vom Institut für Hydromechanik sowie Dr. Julia Ehlermann vom Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt. Die Kinder können dabei die unterschiedlichen Formen von Wasserkraft entdecken und wie sie von Tieren, Pflanzen und Menschen auch in der Technik genutzt wird. Nach einem kleinen Vortrag tauchen die Teilnehmer in die Welt des Wasser mit vielen Experimenten ein. Wie kommen Tiere und Pflanzen ans Wasser, wie kann Wasser transportiert und gespeichert werden? Diese und andere Fragen sollen gemeinsam untersucht und erforscht werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro.
"Ein Zoo voll Bakterien - Bakterien im Zoo" lautet der Titel des zweiten Kinderseminars am Samstag, 28. Oktober, von 9.30 bis 12 Uhr. Es ist ebenfalls für Kinder von sechs bis zwölf Jahren gedacht. Es wird geleitet von Dr. Anke Neumann, Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik – Technische Biologie, sowie Dr. Julia Ehlermann, Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt. Bakterien sind winzige, für das bloße Auge unsichtbare Lebewesen, die es bereits seit Milliarden Jahren auf der Erde gibt. Für andere Lebewesen sind Bakterien wiederum lebensnotwendig. Sie helfen etwa den Zootieren, die Nahrung zu verdauen, und schützen sie an vielen Stellen ihres Körpers vor Krankheiten. Wie bei allen Lebewesen gibt es aber auch bei den Bakterien "Bösewichte", die schaden. Viele Krankheiten der Tiere werden von Bakterien verursacht und müssen deshalb bekämpft werden. Zusammen soll der "Zoo der Bakterien" erkundet werden. Auch bei diesem Seminar beträgt der Unkostenbeitrag 20 Euro.
Treffpunkt für beide Veranstaltungen ist um 9.30 Uhr in der Ettlinger Straße 4b am Eingang der Zoopädagogik ins Exotenhaus. Anmeldungen über Marjana Serdarusic, marjana.serdarusic@kit.edu, Telefon 0721/608-24350 (vormittags) oder per Fax 0721/608-24857.
zum Bild oben:
Interessantes zum Thema Wasser und Bakterien gibt es für Kinder von sechs bis zwölf Jahren bei den beiden Seminaren im Zoo zu erfahren. / Foto: Zoo Karlsruhe | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Kunst im Gehege | Bildhauersymposium am Mundenhof vom 2. bis 10. September
Zum zweiten Mal findet auf dem Mundenhof das BildhauerSymposium „Kunst im Gehege“ statt. Von Samstag, 2., bis Sonntag, 10. September, arbeiten 30 Bildhauerinnen und Bildhauer aus der Region mit den unterschiedlichsten Materialien rund um den Spielplatz am Nistplatz.
Täglich von 9 bis 19 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen.
Die Abschlussausstellung findet am Sonntag, 10. September, von 11 bis 16 Uhr statt.
Veranstaltet wird das Symposium von der Künstlerinitiative Atelier Kunstgehege. | | | | | |
| | | | | | Karlsruhe: Gefeierte Idole ihrer Zeit | Führung durch Ausstellung über jüdische Sportstars
Vom 1. September bis 7. Oktober macht die Wanderausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" des Zentrums deutsche Sportgeschichte e. V. auf dem Platz der Menschenrechte vor dem ZKM Station. Sie würdigt die großen Verdienste jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Am Mittwoch, 6. September, um 18 Uhr gibt es für Interessierte eine kostenfreie Führung durch die Schau. | | Mehr | | | |
| | | | | | Karlsruhe: Badens künftige Rolle am Oberrhein | Vortrag von Dr. Sven von Ungern-Sternberg am 7. September im Stadtmuseum
Einen Vortrag zum Thema "Badens künftige Rolle am Oberrhein. Grenzüberschreitende Entwicklungspotenziale im Rahmen der Trinationalen Metropolregion Oberrhein“ hält Dr. Sven von Ungern-Sternberg (Freiburg) am Donnerstag, 7. September, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Die kostenlose Veranstaltung ist Teil der Reihe "Heimat in Bewegung – Heimatbewusstsein in Baden im Zeitalter von Mobilität und Migration", die der Landesverein Badische Heimat in Kooperation mit der Landesvereinigung Baden in Europa und dem Stadtmuseum derzeit veranstaltet. | | Mehr | | | |
| | | | | | Karlsruhe: Orte jüdischer Geschichte | Historischer Stadtrundgang am 30. August vermittelt Einblicke
Auf „Orte jüdischer Geschichte“ macht am Mittwoch, 30. August, um 19 Uhr ein Stadtrundgang mit Jürgen Schuhladen-Krämer aufmerksam. Die kostenlose Führung im Rahmen des „Historischen Mittwochabends“, zu der sich Interessierte am Kronenplatz unter dem Dach der Boulebahn treffen, vermittelt Einblicke in drei Jahrhunderte jüdischen Lebens in Karlsruhe - von den Anfängen 1717 bis zur Zerstörung nach 1933, aber auch den Neubeginn nach 1945. Die ausgesuchten Adressen sowie Orte der Religiosität und des profanen Alltags - zum Teil noch sichtbar, häufiger aber nicht mehr - sind fußläufig in etwa eineinhalb Stunden zu erreichen.
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| | | | | | Karlsruhe: Stehen Heimat und Fortschritt im Konflikt? | Vortrag von Professor Dr. Paul-Ludwig Weinacht im Stadtmuseum
Das Stadtmuseum setzt seine Vortragsreihe "Heimat in Bewegung - Heimatbewusstsein in Baden im Zeitalter von Mobilität und Migration" fort. Am Donnerstag, 10. August, kommt Professor Dr. Paul-Ludwig Weinacht (Universität Würzburg) nach Karlsruhe, um über das Thema "Alte und neue Bodenständigkeit. Heimat und Fortschritt im Konflikt?" zu sprechen. Beginn des Vortrags im Stadtmuseum (Prinz-Max-Palais) ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Weinacht schlägt drei Merkmale vor, die einen für Baden tauglichen Heimatbegriff ausmachen. Denn in den Konflikten zwischen Heimat und Fortschritt, so der Politikwissenschaftler, stehen sich zwei Fortschrittsbegriffe gegenüber: ein technischer und ein ökologisch-ideologischer. Jeder verhalte sich zur Heimat anders und das führe zur Frage, ob es feste Merkmale für Heimat gibt. Als Hauptmerkmal hat Weinacht die Bodenständigkeit ausgemacht, die in den Kulturausprägungen von Landwirtschaft, Industrie und Intelligenz verschieden wahrgenommen wird.
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| | | | | | Leseempfehlungen der Stiftung Lesen: Apps, E-Books & Co. | Die kleine Raupe Nimmersatt als interaktive Spiele-App? Die Schweine Piggeldy und Frederick als animiertes Bilderbuch? Aber ja! Diese und noch viele weitere Anwendungen laden zum Abenteuer „Geschichten-Apps“ ein. Ob als spielerische Ergänzung zu bekannten Kinderbuchklassikern, Versuchslabor für eigene Geschichten oder als Entdeckungsreise in fremde Welten – die digitalen Fundstücke für kleine Zuhörer, Erstleser und geübte Textprofis regen an zum Ausprobieren, Rätseln, Erfinden und nicht zuletzt zum (Vor)Lesen.
Digitale Medien gehören zum Alltag von Kinder und Jugendlichen. Die Fähigkeit zu lesen ist dabei gefragter denn je. Denn Lesen findet überall statt – auch am Tablet, Smartphone und Computer. Die Begeisterung für die Technik bietet oftmals einen zusätzlichen Lektüreanreiz. Wir ermutigen daher alle Eltern, Kita- und Lehrkräften, Bibliothekare und Lesepaten, die empfohlenen Apps mit ihren Schützlingen auszuprobieren. | | Mehr | | | |
| | | | | | Silke Stoll wird neue Leiterin des Museums Natur und Mensch | Einstimmig wählte der Gemeinderat am Dienstag (25.7.) die promovierte Biologin Silke Stoll zur neuen Leiterin des Museums Natur und Mensch. Sie tritt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens am 1. Januar 2018 die Nachfolge von Caroline Hilti an. Diese hatte das Haus seit 2012 geleitet und die Stadtverwaltung Ende Februar dieses Jahres auf eigenen Wunsch verlassen. Seitdem leiteten Tilmann von Stockhausen, Direktor der Städtischen Museen Freiburg, und Tina Brüderlin, Leiterin der Ethnologischen Sammlung des Museums, das Museum kommissarisch. Für die Neubesetzung der Stelle wurde eine gemeinderätliche Auswahlkommission eingerichtet.
Silke Stoll, Jahrgang 1971, stammt aus dem sächsischen Dohna. Von 1992 bis 1998 studierte sie Biologie in Potsdam und Jena und verbrachte dabei auch ein Semester an der Universidad Nacional de Rio Cuarto im argentinischen Cordoba. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster tätig, wo sie 2003 ihre Promotion abschloss. Es folgten Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Münster sowie im Naturkundemuseum Reutlingen.
Seit 2008 ist Silke Stoll Abteilungsleiterin für Sammlungen und Ausstellungen am Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf. Das Haus verfolgt mit der Kombination aus Naturkundemuseum und Zoologischem Garten ein bundesweit einzigartiges Konzept. Stoll plant die Dauer- und Sonderausstellungen, betreut die Sammlungen, das Archiv und die Bibliothek.
Die Biologin ist seit 2014 Sprecherin der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund.
Zuvor übte sie diese Funktion zwei Jahre stellvertretend aus. Bereits seit neun Jahren wirkt sie dort in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften mit. In diesem Rahmen ist sie auch Mitherausgeberin der Fachgruppenzeitschrift „Natur im Museum“. Die neue Museumsleiterin ist fachlich vielseitig interessiert: Stoll betreut die Arbeitskreise Entomologie und Paläontologie / Mineralogie, sie ist Schriftführerin des jährlich erscheinenden Magazins „Entomologie heute“ und organisiert den Westdeutschen Entomologentag mit. Daneben hat sie zahlreiche Aufsätze und Fachbeiträge in diversen Bänden und Magazinen publiziert. Ein Schwerpunkt lag dabei zuletzt auf der Provenienzforschung, die sich mit der Objekt- und Herkunftsgeschichte von Kulturgütern und damit auch von naturkundlichen und ethnologischen Objekten befasst. | | | | | |
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