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Sonstiges
| | | Theatertipp: „Stück Plastik“ | von Marius von Mayenburg
In dieser „Edelboulevard-Komödie“ nimmt der Autor die Mischung von Fremdenfeindlichkeit und verdruckster Deutschtümelei, Glutenunverträglichkeit und Hygienefimmel, Standesdünkel, Konsumgier und Weltelendsbetroffenheitsgetue treffend auf die Schippe.
Zum Stück:
Das Leben ist eine Überforderung. Darin sind sich Michael und seine Frau Ulrike einig, obwohl sie einander sonst meist missverstehen. Also wird Jessica engagiert. Jessica räumt auf und wäscht ab, putzt und kocht und hilft dem pubertierenden Sohn des Paares bei den Hausaufgaben. Sogar für die Seelen- und andere Nöte der Eheleute hat sie ein offenes Ohr.
Doch daraus entstehen neue Probleme, denen Ulrike und Michael noch weniger gewachsen sind: Darf man Geld offen rumliegen lassen, wenn die Putzfrau kommt? Und wie entschuldigt man sich bei ihr dafür, dass man es hat rumliegen lassen?
Distanz und Nähe, Arbeit und Selbstverwirklichung, Kunst und Leben heißen auch die weiten Felder, in denen Ulrikes Chef, der Künstler Serge Haulupa zu Hause ist. Er entdeckt Jessica als Performerin. In seinen Installationen soll sie den Dreck der Welt wegmachen. Wer wird die Oberhand gewinnen? Die stille Jessica, die zum Schluss allen eine erlösende Bouillabaisse serviert, oder Haulupa, der in seinen grandiosen Tiraden die Kleinfamilie mitsamt Theaterpublikum zur sozialen Plastik stilisiert?
Der Autor Marius von Mayenburg:
„Ich habe eine Schwäche für Putzfrauen. Ich wollte ein abendfüllendes Stück über eine Person schreiben, die anderen in ihrem Haushalt hilft. Schon seit längerer Zeit bin ich von Menschen fasziniert, die eine bestimmte politische Identität haben, die sich also beispielsweise als linksliberal bezeichnen würden und die an den Kampf für die Rechte von Unterprivilegierten glauben, die aber gewisse Hausarbeiten nicht selbst übernehmen wollen. Sie wollen ihre eigene Toilette nicht putzen. Dieses politische Doppelleben interessiert mich: Bestimmte Ideale zu haben, ihnen aber selbst nicht gerecht zu werden.“
Uraufführung: 25.04.2015 | Schaubühne Berlin | Regie: Marius von Mayenburg
Wallgrabentheater Freiburg seit 5. Mai
Regie: Hans Poeschl
Mit: Regine Effinger / Matthias Happach / Natalia Herrera / Hans Poeschl / Martin Schurr
Weitere Aufführungen siehe Spielplan des Wallgrabentheaters ... | Mehr | | | |
| | | | Bayreuth: „Internationaler Museumstag“ im Richard Wagner Museum | Am 21. Mai 2017 ist „Internationaler Museumstag“. Unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm.
Das Richard Wagner Museum beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem besonderen Programmangebot am Internationalen Museumstag.
Eine Vortragsreihe zum „Luther-Jahr“ beleuchtet in drei Vorträgen unterschiedliche Aspekte des Nachwirkens Martin Luthers in Sprache und Musik. In zwei Sonderführungen erhalten Besucher spannende Einblicke in Bereiche des Museumsbetriebs, die ihm gewöhnlich verschlossen bleiben, wie Depot und Technikräume. Daneben wird eine allgemeine Museumsführung angeboten. In einer Sonderausstellung präsentieren Studierende des Fachbereichs Mediendesign ihre Auseinandersetzung mit dem Werk und Erbe Richard Wagners.
Der Eintritt ins Museum und zu den Vorträgen, Sonderführungen und der Sonderausstellung ist an diesem Tag frei. | Mehr | | | |
| | | | „Artist Talk“ mit Susanne Kühn am | Freitag, 19. Mai, um 19 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung
Wer die Künstlerin Susanne Kühn persönlich treffen und mit ihr ins
Gespräch kommen möchte, ist herzlich eingeladen zu einem „Artist
Talk“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Bereits
ausgebucht ist das Gespräch am Dienstag, 16. Mai, mit der
Künstlerin und mit der Kuratorin Isabel Herda. Doch es gibt einer
zweite Gelegenheit: Auf die graphischen Spaziergänge durch die
Kunstgeschichte folgt am Freitag, 19. Mai, um 19 Uhr, ein Gespräch
mit Susanne Kühn und der Pariser Architektin Inessa Hansch. Es
findet in englischer Sprache statt. Für beide Veranstaltungen ist der
Eintritt frei.
Kühn und Hansch verbindet eine langjährige künstlerische
Zusammenarbeit. Hansch entwickelt architektonische Rahmen, die
Kühns Gemälde und Zeichnungen im Raum verankern. Dies
ermöglicht den Betrachterinnen und Betrachter ungewohnte
Zugänge. Hansch hat auch die kniehohen Holzboxen entworfen, in
denen Susanne Kühn ihre Graphiken in der Ausstellung präsentiert.
Für den Termin am 19. Mai ist keine Anmeldung erforderlich. Die
Artist Talks sind Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung
„Susanne Kühn. Spaziergänge und andere Storys“, die noch bis zum
5. Juni im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen ist. | | | | |
| | | | Biografiegespräche | Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte erzählen einander ihr Leben
Neue Termine im Mai und Oktober im Studienhaus Wiesneck - Interessierte sind herzlich eingeladen
Die Biografiegespräche zwischen Menschen deutscher und
ausländischer Herkunft gehen in eine neue Runde. Für den
nächsten Termin am 12. und 13. Mai (Freitagnachmittag bis
Samstagabend) gibt es nur noch Plätze auf der
Nachrückerliste. Bereits jetzt können sich Interessenten für
den 7. und 8. Oktober (Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag)
melden. Gesucht werden Freiburgerinnen und
Freiburger aller Nationalitäten, die fließend deutsch sprechen
und Interesse am interkulturellen Austausch haben. Die
Teilnahme ist kostenlos, das Projekt wird vom Amt für
Migration und Integration (AMI) finanziert.
Als Begegnungen zwischen Menschen deutscher und
türkischer Herkunft gestartet, gibt es die Biografiegespräche
in rund 20 Städten bundesweit, so auch in Freiburg.
Vergangenes Jahr hat die Stadt als Veranstalterin das
Projekt auf Menschen aller Nationalitäten ausgeweitet. An
bislang sechs Wochenenden haben sich seit 2014 jeweils
acht Männer und Frauen deutscher und türkischer Herkunft
kennen gelernt, aber auch Menschen mit spanischen,
italienischen, kolumbianischen oder japanischen Wurzeln.
Weitere 16 sollen in diesem Jahr hinzukommen. Sie treffen
sich für anderthalb Tage im Studienhaus Wiesneck in
Buchenbach, um einander aus ihrem Leben zu erzählen. Die
Gespräche werden jeweils von einem Tandem moderiert: im
Mai von dem kurdischstämmigen Schriftsteller Murat Kücük
und der Journalistin Ulrike Schnellbach, im Oktober von der
türkischstämmigen Sozialwissenschaftlerin und Stadträtin
Türkan Karakurt und dem Bildungsreferenten Niko Georgi.
Worum geht es bei den Biografiegesprächen?
Erzählen, zuhören, nachfragen, verstehen – das Prinzip der
Biografiegespräche ist einfach. Am Anfang steht das
gegenseitige Interesse: Wie leben, denken und fühlen
diejenigen, die schon immer in Deutschland zuhause waren?
Welche Erfahrungen bringen diejenigen mit, die
dazugekommen sind? Einiges weiß man voneinander – oder
glaubt es zu wissen: Schließlich leben Menschen aus der
Türkei, Italien, Afghanistan oder Eritrea schon seit vielen
Jahren hier. Doch das Zusammenleben ist oft eher ein
Nebeneinander als ein echtes Miteinander. Dies zu ändern
ist Ziel der Biografiegespräche. Sie beruhen auf einem
Konzept des Ost-West-Forums Gut Gödelitz, das nach der
Wiedervereinigung entwickelt wurde, um Ost- und
Westdeutsche zusammenzubringen. Seit einigen Jahren wird
es auch für den interkulturellen Austausch angewendet.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einer
Biografierunde hat eine Stunde Zeit, um zu erzählen, was sie
oder ihn ausmacht und bewegt. Jeder entscheidet selbst,
was er mitteilen möchte. Die anderen können nachfragen,
sie sollen aber nicht bewerten oder diskutieren. Der Abend
ist für den informellen Austausch vorgesehen, für politische
Diskussionen, kulturelle Fragen oder einfach fürs gemütliche
Beisammensein.
Termine und Anmeldung:
Das nächste Biografie-Wochenende im Studienhaus
Wiesneck in Buchenbach am 12. und 13. Mai ist bereits
ausgebucht. Es gibt aber eine Nachrückerliste.
Im Herbst beginnt die Veranstaltung am Samstag, 7.
Oktober, um 9 Uhr, und endet am Sonntag, 8. Oktober,
gegen 15 Uhr. | | | | |
| | | | Keltische Glasperlen - Eine heiße Geschichte ... | Workshop am 13. Mai im Archäologischen Museum
Bei einem Workshop im Archäologischen Museum
Colombischlössle lernen Jugendliche und Erwachsene am
Samstag, 13. Mai, von 13 bis 17 Uhr Glas zu schmelzen und
daraus keltische Perlen zu fertigen. Glas war für die Menschen
in der Eisenzeit wertvoller als Gold. Wer es sich leisten konnte,
trug gerne Schmuck aus vielfarbigen Glasperlen. Aber wie
wurden diese hergestellt? Die Goldschmiedin und Archäologin
Alaka Susanne Harkort freut sich darauf, ihr Wissen über die
Kunst der Glasverarbeitung weiterzugeben.
Die Teilnahme kostet inklusive Material 30 Euro. Eine
Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de
oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Freitag, 5. Mai,
möglich.
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5,
ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der
reguläre Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 18
Jahren ist der Eintritt frei. | | | | |
| | | | Theatertipp: Anna Mateur and the Beuys | Protokoll einer Disko
Musikkabarett
im Vorderaus Freiburg
am Freitag, 05. Mai 2017 | 20.00 Uhr
Anna Mateur macht nichts anderes als sonst, nur anders. Also Lieder. Und Cover. Und Chaos. Sprich Kunst.
Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne.
Sie tanzt.
Sie schreit.
Sie spontant.
Sie macht Musik.
Viel Musik. Und Pausen. Denn Pausen sind auch Musik.
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| | | | Veranstaltungstipp: „Vor der Ehe wollt` ich ewig leben“ | Stephan Bauer
in der Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen
am Freitag, 5. Mai, um 20 Uhr
Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben“. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… - und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.
Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.
Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex - dann können wir es auch offiziell machen.“
Stephan Bauers neues Programm ist wie immer ein pointenpraller Mega-Spaß! Frei ab 18, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“. Seine Fans werden es lieben!
Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen
Bundesstrasse 44, Eingang Christophorusweg 4, 79206 Breisach
07664.3135, www.hosp.de
Eintritt VVK ohne Geb. bei uns € 18, Restkarten Abendkasse € 21
VVK + Geb.: www. Reservix.de, alle BZ-Verkaufsstellen, Breisach-Touristik | Mehr | | | |
| | | | Wahl in Frankreich und die Bedeutung für die Grenzregion: | Info und Diskussion am Donnerstag, 27. April
Anfang Mai findet die Stichwahl des neuen französischen
Staatsoberhauptes statt. Die erstarkte Front National, der
Rücktritt des bisherigen Amtsinhabers und die Bedeutung
Frankreichs in Europa machen die Wahlen besonders brisant.
Der Info- und Diskussionsabend „Wahlen in Frankreich und ihre
Bedeutung für die deutsch-französische Grenzregion am
Oberrhein“ am Donnerstag, 27. April, dreht sich um dieses
aktuelle Thema. Los geht es um 19.30 Uhr in der
Stadtbibliothek am Münsterplatz. Veranstalter sind der InfoPoint
Europa, der Kreisverband Europa Union Freiburg und die
Gesellschaft für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Anders als in Deutschland oder der Schweiz verfügt der
französische Präsident oder die französische Präsidentin über
eine große Machtfülle. Die anstehende Wahl eröffnet
spannende Fragen: Wer entscheidet in der französischen
Politik? Welche Rolle hat das Parlament? Welche Themen
werden die kommenden Jahre bestimmen? Wie wird sich das
Ergebnis auf die deutsch-französische Grenzregion am
Oberrhein auswirken? Über diese Fragen informieren und
diskutieren Clarisse Kauber, Studien-Referentin des Euro
Instituts in Kehl, Tobias Fahrländer vom Eurodistrict Region
Freiburg / Centre et Sud Alsace und Clémence Haacke,
Politologin aus Strassburg.
Der Eintritt ist frei. | | | | |
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