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Sonstiges

Konzert-Dinner mit Enya Haas in Schloss Reinach
Enya Haas / Foto: Veranstalter
 
Konzert-Dinner mit Enya Haas in Schloss Reinach
Ein zauberhaftes Klavierkonzert zwischen Klassik, New Age und Minimal Music wird begleitet von einem Konzertmenü mit drei Gängen, Aperitif und Getränken

Seine Musik flankiert mittlerweile Schwarzwald-Ausstellungen in Nah und Fern, das Fernsehen hat ihn entdeckt, und die Zahl seiner Fans wächst und wächst: Der junge Komponist und Pianist Enya Haas (22) aus Triberg ist ein Stern, der immer deutlicher am deutschen Musikhimmel leuchtet. Klavier spielt Haas schon, seit er neun Jahre alt ist. Mit 13 hat er seine erste Komposition verfasst. Längst spielt der junge Musiker, der einst mit klassischer Musik seine Ausbildung begonnen hat und Weltmusik-Stars wie Ludovico Einaudi zu seinen Idolen zählt, nur noch seine eigenen Werke und hat mehrere CDs veröffentlicht. In der Musik, so Enya Haas, könne er all seine Gefühle ausdrücken, egal ob positiv oder negativ, und der Schwarzwald mit seiner beeindruckenden Natur sei seine Quelle der Inspiration dabei. Nun kommt Enya Haas bereits im vierten Jahr in Folge zu einem Konzert ins Schloss Reinach nach Freiburg-Munzingen.

Fließendes Wasser ist ein Bild, das Enya Haas beim Komponieren immer wieder inspiriert. Wie das Wasser sei auch die Musik etwas für ihn, das ständig im Fluss sei, so der junge Musiker in einem Interview. Am 28. Januar 2017 ist Enya Haas mit seiner Musik in Schloss Reinach in Freiburg Munzingen zu Gast: „Enyas Musik lässt niemanden unberührt“, sagt Hotelier René Gessler. „Bei unserem Konzertmenü bietet sich daher eine wunderbare Gelegenheit, sich gleich in zweifacher Weise musikalisch und kulinarisch verwöhnen zu lassen!“ Der Konzertabend beginnt um 17:30 Uhr mit einem Aperitif, ab 18:00 Uhr spielt Enya Haas, anschließend genießen die Konzertbesucher ab ca. 20:00 Uhr noch ein 3-Gänge-Menü incl. aller Getränke. Reservierungen sind unter 07664 – 4070 möglich.
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Karlsruhe: Über die Entwicklung deutscher Warenhaus-Architektur
Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung zur Knopf-Dynastie im Stadtmuseum

"Paris war lange das Vorbild - Wie die deutsche Warenhaus-Architektur zu ihrem eigenen Stil fand" ist das Thema eines Abendvortrags von Journalist Bernd Serger am Donnerstag, 26. Januar, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Im Rahmen der Sonderausstellung "Waren. Haus. Geschichte. Die Knopf-Dynastie und Karlsruhe" nimmt der Ausstellungsautor Interessierte mit auf eine bilderreiche Reise durch die Geschichte der deutschen und europäischen Warenhaus-Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Bis zur Wende zum 20. Jahrhundert wurden die meisten deutschen Geschäftshäuser nach dem Pariser Vorbild gebaut: zu den bekanntesten zählen unter anderem "Au Printemps" und "Galeries Lafayette". Erst der deutsche Architekt Alfred Messel schuf mit der Pfeilerbauweise einen unverwechselbaren Stil, nach dem auch das Warenhaus der Geschwister Knopf in Karlsruhe erbaut wurde. Der Eintritt ist frei.
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Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Bewerbungsphase für Jugendliche läuft bis Ende Januar

Elf lokale Projekte, die sich gegen Extremismus und für
Demokratie einsetzen, dürfen sich in diesen Tagen über ein
verspätetes Weihnachtsgeschenk freuen: Sie erhalten eine
Förderung aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und
Menschenfeindlichkeit". Freiburg zählt zu den mittlerweile 250
Teilnehmerstädten des Programms. Es läuft seit 2015 für fünf
Jahre. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend stellt dafür jährlich 104,5 Millionen Euro bereit.

In Freiburg setzen das Amt für Migration und Integration das
Programm in Kooperation mit dem Informationszentrum 3.
Welt (iz3w) um. Dieses Jahr stehen für Einzelprojekte 54.000
Euro und für Jugendprojekte weitere 6.000 Euro zur
Verfügung. Seit Programmstart haben insgesamt 32
Einzelprojekte und sieben Jugendprojekte einen Zuschuss
erhalten. Mit dem Projekt Turuq wurde zudem eine
Anlaufstelle zur Islamismusprävention geschaffen, an die sich
Betroffene und pädagogische Fachkräfte wenden können.

Nun stehen elf weitere Träger fest, die eine Förderung für ihre
einfallsreichen und mutigen Einzelprojekte erhalten. Zu ihnen
zählen das Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg / Pro
Familia (Aktionen in Straßenbahnen und an Haltestellen am
Tag gegen Rassismus), der Club „The Great Reng Täng
Täng“ (Kneipentalk-Reihe), der Caritasverband Freiburg-Stadt
(Gespräche auf dem Zähringer Platz), der Diakonieverein
Freiburg-Südwest (Fahrradbox "Das Ritzel" für Bewohner und
Geflüchtete), das „Freiburger Forum aktiv gegen

Ausgrenzung“ (Veranstaltungen mit Romnija, Roma und
Deutschen), das Rasthaus Freiburg (Räume und Angebote für
Geflüchtete), sowie die Vereine German-Africa Insight
(mobiler Treff an Brennpunkten), Sicheres Freiburg
(Workshops für Türstehende), Freiburger Wahlkreis 100
Prozent (Film und Diskussion zum Wahlrecht von Migranten),
Südwind (Musikworkshop und Flashmob) und Startinternational
/ emergency aid for children (interkulturelles
Musikprojekt Terricafò).

Aufgepasst, die Bewerbungsphase für Jugendprojekte läuft
noch: Bis Dienstag, 31. Januar, können Jugendliche bis 27
Jahre eine Förderung für ihre Projekte beantragen. Dazu
müssen sie darlegen, wie sich diese für Verschiedenheit,
Toleranz und gegen Diskriminierung und Gewalt einsetzen.
Wer Interesse hat, im Jugendforum über die eingereichten
Projekte zu entscheiden, kann sich gerne bei karim@iz3w.org
melden. Weitere Infos und den Antrag gibt es unter
www.freiburg.de/demokratie-leben. Hier finden sich auch
nähere Beschreibungen zu den geförderten Einzelprojekten.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hat das Ziel
demokratie- und menschenfeindliche Phänomene, wie
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, Islamfeindlichkeit,
Antiziganismus, Ultranationalismus,
Homophobie, Dschihadismus oder linke Militanz abzubauen.
Dazu arbeiten Verantwortliche aus Politik und Verwaltung,
Vereinen, Verbänden, Kirchen und bürgerschaftlich
Engagierte in einer „Partnerschaft für Demokratie“ zusammen.
Gemeinsam entwickeln sie eine Strategie, die sich an den
lokalen Gegebenheiten und Problemlagen vor Ort orientiert.
 
 

„Noch’n Gedicht“ - Der große Heinz Erhardt-Abend
Hans-Joachim Heist als Heinz Erhardt
 
„Noch’n Gedicht“ - Der große Heinz Erhardt-Abend
BAD KROZINGEN. Wenn Hans-Joachim Heist, auch bekannt als Gernot Hassknecht in der ZDF heute-show, die Erhardtbrille aufsetzt, die Haltung von Heinz Erhardt annimmt und in seiner unverwechselbaren Art spricht, meint man, Heinz Erhardt stehe da. Zu erleben ist dies am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 19.30 Uhr im Kurhaus Bad Krozingen im Rahmen des Winter-Festivals.

Wie der Komiker die Pointen setzt, wie er sich an die Brille greift, ganz wie der Meister! Das volle Gesicht, das spärliche Haar: Die physiognomische Ähnlichkeit ist erstaunlich. Wenn Heist die Hornbrille aufsetzt, schlüpft er in die Rolle des Königs der Kalauer und bietet unter dem Motto „Noch’n Gedicht“ einen Querschnitt durch Erhardts schönste Reime und Wortspielereien und präsentiert seine besten Gedichte, Conférencen und Lieder - verschmitzt, spitzbübisch und fantasievoll. Heist als das lebende große Heinz-Erhardt-Buch.

Tickets für die Veranstaltung sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder im Internet erhältlich.
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Literatur-Café: Die Erde ist rund
Oder
Das Gehirn meines Vaters

Während Peter Bichsel in seinen Kindergeschichten von sonderbaren Käuzen, scheinbar scheiternden und lächerlichen Rebellen erzählt, die der Unabänderlichkeit des Bestehenden Schwierigkeiten zu machen versuchen, beschreibt Jonathan Franzen in "Das Gehirn meines Vaters" einen ganz anderen Rebellen wider Willen, der seinerseits mit der Unabänderlichkeit des Bestehenden so seine Schwierigkeiten hat.

Franzen entwirft das Bild seines an Demenz erkrankten Vaters, der die Welt nicht mehr versteht, und Peter Bichsels Figuren hinterfragen unsere alltäglichen Gewissheiten, unser als sicher geglaubtes Wissen von der Welt: Da ist einer, der weiß, aber nicht glaubt, dass die Erde rund ist. Ein anderer gibt allen Dingen neue Namen und ein dritter behauptet, Amerika gibt es gar nicht. Mit humorvollem Ernst beschreiben Bichsel und Franzen neue Wege durch eine Welt, die für die einen aus den Fugen gerät, für die anderen aber einfach nur neue Formen annimmt...

Es lesen: Peter Haug-Lamersdorf / Dirk Schröter
Redaktion: Dirk Schröter

Wallgrabentheater Freiburg
Sonntag, den 22. Januar 2017, 16 Uhr
Kaffee & Kuchen ab 15 Uhr
 
 

 
Besucherzuwachs im Planetarium Freiburg
Mehr als 48.000 Zuschauer kamen 2016 zur Weltraumreise

Gute Nachrichten für das Planetarium Freiburg: Die
Besucherzahlen sind 2016 erneut gestiegen. 48.080
Zuschauerinnen und Zuschauer haben eine der insgesamt
600 Veranstaltungen besucht. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent
gegenüber dem ebenfalls erfolgreichen Vorjahr (47.369
Besucher).

Seinem Bildungsauftrag kam das Planetarium bei über 160
Veranstaltungen für Schulen und Kindergärten nach: Knapp
15.000 Vorschulkinder sowie Schülerinnen und Schüler aller
Schularten starteten zur digitalen Entdeckungstour im Weltall.
Die Zahlen bewegten sich damit auf dem gleich hohen Niveau
wie im Vorjahr, in dem ebenfalls knapp 15.000 Kinder und
Jugendliche die Schul- und Kita-Angebote nutzten.

In den Ferien ist das Planetarium besonders gefragt, daher
wurde das Angebot zu diesen Zeiten erweitert. Neu ist
außerdem das quartalsmäßig erscheinende Programmheft. Es
bietet den Besuchern einen guten Überblick über die
zahlreichen Angebote mit einem Mix aus vielen Themen für
verschiedene Altersstufen. Natürlich gab es 2016 auch wieder
viele neue Programme für Kinder, Familien und Erwachsene.
Diese werden von anderen Planetarien erworben oder aber
vom Team des Planetariums in Eigenregie produziert. Auf
wachsende Nachfrage stießen auch die Sondervorführungen,
beispielsweise für Vereine oder Firmen. In diesem Kontext
fanden 41 Veranstaltungen statt, 15 mehr als 2015.

Die vom Gemeinderat beschlossene moderate Anpassung
des Eintritts (erstmals seit 2002) hat sich bewährt. Dadurch
und durch die angestiegenen Besucherzahlen konnten 2016
Einnahmen von 182.890 Euro erzielt werden, im Vorjahr
waren es 170.261 Euro.

Für das Planetarium war es das dritte volle Betriebsjahr, in
dem die moderne Fulldome-Projektionsanlage zum Einsatz
kam. Auf personeller Ebene brachte das Jahr 2016 eine
Veränderung mit sich: Im Mai verabschiedete sich der
langjährige Leiter Otto Wöhrbach in den Ruhestand. Seit Juni
leitet der Geowissenschaftler Thomas Presper die Einrichtung.

Unverändert bleibt hingegen der Ausblick auf das kommende
Jahr, das ein gewohnt spannendes und abwechslungsreiches
Programm verspricht. Die Schulveranstaltungen werden an
den aktuellen Bildungsplan angepasst. Und das PlanetariumsTeam
arbeitet an mehreren Eigenproduktionen, die ab Juni
Premiere feiern. Auch 2017 lohnt es sich also, sich im Sessel
unter dem Planetariumshimmel zurückzulehnen, um über die
Wunder des Weltalls zu staunen.
 
 

ZMF-Vorschau: Herbie Hancock
Herbie Hancock / Foto: Douglas Kirkland
 
ZMF-Vorschau: Herbie Hancock
am Sonntag, 23.7.2017 im Zirkuszelt, 20.00 Uhr

Jetzt im sechsten Jahrzehnt seiner Karriere, bleibt Herbie Hancock, wo er immer war: an der Spitze von Weltkultur, Technologie, Wirtschaft und Musik. Herbie Hancock ist nicht nur als legendärer Pianist und Komponist bekannt, sondern ist seit den 60er Jahren ein integraler Bestandteil jeder populären Musikbewegung. Als Mitglied des Miles Davis Quintetts, das einen bahnbrechenden neuen Sound im Jazz einführte, entwickelte er auch neue Ansätze zu seinen eigenen Aufnahmen, gefolgt von seiner Arbeit in den 70er Jahren - mit rekordverdächtigen Alben wie "Headhunters", die elektrischen Jazz mit Funk und Rock in einem innovativen Stil kombinierte, der weiterhin die zeitgenössische Musik beeinflusst. "Rockit" und "Future Shock" markierten Hancocks Ausflug in elektronische Tanzklänge; Im gleichen Zeitraum arbeitete er weiter an einem akustischen Setting mit V.S.O.P., darunter ex-Miles Davis Bandkollegen Wayne Shorter, Ron Carter und Tony Williams.

Zu Ehren seiner Arbeit wurde Hancock im Februar 2016 mit dem Grammy Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Hancock arbeitet derzeit im Studio an einem neuen Album.

Tickets unter 0761/496 8888 und an allen bekannten VVK-Stellen.
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Karlsruhe: Vom Schlächter zur Werbefigur – wer war Dracula wirklich?
Sonntagscafé: Journalistin Ursula Wegener berichtet und zeigt Fotos aus Rumänien

Mit dem Titel "Vom Schlächter zur Werbefigur - wer war Dracula wirklich?" ist das nächste Sonntagscafé am 15. Januar im Internationalen Begegnungszentrum (Kaiserallee 12 d, Großer Saal) überschrieben. Ab 11 Uhr, Einlassbeginn ist um 10.30 Uhr, berichtet die Journalistin Ursula Wegener mit Fotos aus Rumänien wer Dracula war und was tatsächlich hinter seiner schauerlichen Geschichte steckt.

Vor 600 Jahren erwarb sich der rumänische Fürst Vlad III. mit dem Beinamen "Draculea“ ("kleiner Drache“) einen Ruf als fürchterlicher Schlächter und Kämpfer. Das Schloss Bran, sein angeblicher Wohnort, sowie sein Grab gehören heute zum Pflichtprogramm eines jeden Rumänientouristen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, der Mittagsimbiss kostet 3 Euro.
 
 



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