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Sonstiges

30. Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF)
 
30. Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF)
Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events
21. – 24. Januar 2018, Messe Freiburg

► Volles Haus zur Jubiläums-Kulturbörse – nahezu 400 Aussteller auf der 30. IKF 2018
► Länderschwerpunkt SCHWEIZ mit vielseitigem Programm
► Künstler und Aussteller aus 25 Ländern
► IKF errichtet fünfte Bühne
► Umfangreiches Live-Angebot mit 194 Gruppen, Bands und Künstlern
► IKF online – täglich 4 Stunden Live-Berichterstattung
► Der Kulturbörsenpreis DIE FREIBURGER LEITER zum ersten Mal auch in der Sparte „Walk Act“
► Letzte IKF von Holger Thiemann

Die Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum mit einer zusätzlichen fünften Bühne, einem Länderschwerpunkt SCHWEIZ, der Auslobung einer zusätzlichen vierten FREIBURGER LEITER für den besten Walk Act und mit einer Reihe von Jubiläumsüberraschungen.
Erwartet werden Teilnehmer – Künstlerinnen, Künstler und Ausstellerinnen und Aussteller – aus 25 Ländern. Die Hallen 1 und 2 sind mit nahezu 400 Ausstellern ausgebucht; ein breit aufgestelltes Rahmenprogramm und neue Angebote komplettieren das Programm.
Dazu Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM: “Die Fachmesse bietet mit diesem umfangreichen und vielfältigen Angebot eine derartige Fülle von Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, dass jeder Besucher mit vielen Ideen, Kontakten und konkreten Absprachen für das neue Veranstaltungsjahr bestens ausgerüstet sein wird. Darüber hinaus trägt insbesondere der Länderschwerpunkt SCHWEIZ dazu bei, dass sich für das Fachpublikum neue, länderübergreifende Perspektiven und Chancen ergeben. Damit beweist die IKF insgesamt ihre herausragende Stellung im internationalen Kulturund Eventbereich eindrücklich… und das alles bereits im 30. Jahr.” Stolz mit dem Erreichten darf auch der Initiator und Leiter der IKF, Holger Thiemann, sein, der sich mit der 30. Kulturbörse verabschiedet und die Leitung an seine Nachfolgerin, Susanne Göhner, übergibt.

DIE INTENATIONALE KULTURBÖRSE FREIBURG 2018

- Überblick -

Auftakt: Opening Gala (Sonntag, 21.01.2018)
Als Auftakt für den dreitägigen Veranstaltungsmarathon erwartet die Besucherinnen und Besucher wie immer eine Vorführung der Extraklasse mit tollen Künstlern, charmant-frecher Musik, atemberaubender Artistik, filigraner Wortakrobatik, Comedy & Kabarett und jeder Menge exzellenter Unterhaltung. Zehn Acts sind es in diesem Jahr: E1NZ (CH, DE), Federspiel (AT), Lara Stoll (CH), Patti Basler (CH), Bodo Wartke & Melanie Haupt (DE), Lukas & Aaron (SE, FI) Mick Holsbeke (USA), Fanfares Les Traine-Savates (FR), Mr. Skotty (DE) und G. Traber & Duo Draak (CH). Moderator: Peter Spielbauer (DE).

Schlusspunkt: Der Varieté-Abend (Mittwoch, 24.01.2018)
Der Varieté-Abend bildet wie immer den fulminanten Abschluss der IKF. Neun internationale Artisten entführen das Publikum in eine Welt, die wie keine andere dazu geeignet ist, dem Alltag zu entfliehen. Mit von der Partie sind: Geschwister Sprung (DE), Lukas & Aaron (SE, FI), Lazer Wizards (FR), Duo Masawa (AR, IT), Fernando Pose (ES), Xavier Mortimer (FR), Maicol Gatto (IT), Unduzo (DE) und Linda Sander (DE). Moderation: Sascha Korf (DE).

Zwischen diesen beiden Abenden wartet ein riesiges Angebot von verschiedenen Veranstaltungen, Live-Auftritten, Performances, Sonderschauen, SPECIALS, Seminaren, Workshops und vieles mehr auf die Fachbesucher. 194 Gruppen, Bands und Künstler werden – teils in Kurz-Auftritten, teils mit ihren gesamten Produktionen – zu sehen sein, beinahe 400 Aussteller zeigen ihre Angebote und Dienstleistungsmöglichkeiten und viele Sonderveranstaltungen sorgen für eine breite Palette an Informationsmöglichkeiten.

DIE ANGEBOTE IM EINZELNEN

(1) Länderschwerpunkt SCHWEIZ
Wie bereits in den letzten Jahren bietet die IKF auch in ihrem Jubiläumsjahr Neues und Besonderes. Im Januar 2018 setzt die IKF mit dem Gastland SCHWEIZ besondere Akzente. Das kulturelle Angebot und Schaffen in der Schweiz wird in allen Bereichen der Internationalen Kulturbörse Freiburg präsent sein. War schon der Eröffnungsabend durch die Regiearbeit der beiden Schweizer Regisseure Rolf Corver und Günther Baldauf stark „schweizgeprägt“, so ist es der „Schweizer Abend“ (Dienstag, 23.01.2018) in Gänze! Auch hier führt Rolf Corver, zusammen mit Günther Baldauf, Regie und öffnet das Fenster zur bunten Welt der eidgenössischen Bühnenkunst: Einige der besten Repräsentantinnen und Repräsentanten – sozusagen das „Who is Who“ der Schweizer Kabarett-, Comedy- und Kleinkunstszene – garantieren unterhaltsame, abwechslungsreiche Stunden auf hohem Niveau. Wie könnte es auch anders sein, wenn Ursus & Nadeschkin, die Aushängeschilder der Schweizer Theater- und Comedyszene, die Kabarettistin Uta Köbernick, der Spokenword-Künstler Renato Kaiser, der Stimmartist Martin O., das Kabarett-Duo Knuth & Tucek und der Satiriker Andreas Thiel sich an einem Abend auf derselben Bühne wiederfinden. Durch den Abend führt das Duo Lapsus.

Auch im Rahmen der Kurzauftritte (Montag, 22.01. bis Mittwoch, 24.01.2018) werden sich 19 Schweizer Künstlerinnen, Künstler und Gruppen aus verschiedenen Genres dem Fachpublikum der IKF präsentieren. In einem ganz besonderen Special (s.u.) widmet sich die IKF der neuen Volksmusik aus der Schweiz.
Auch am „Schweizer Stand” in der Ausstellerhalle liegt ein Fokus auf diesem einzigartigen Schaffen der Schweizer Volksmusikszene. Hier werden Festivals und Künstler aus dieser außerhalb der Schweiz noch weitgehend unbekannten Szene vorgestellt. Mit der Präsentation der auch im Ausland sehr angesehenen Accademia Teatro Dimitri, die eine der vier Theaterhochschulen der Schweiz mit Bewegungstheater ist sowie der KTV ATP (Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz), der Veranstalterin der Schweizer Kulturbörse in Thun, ist der Schweizer Stand bestens aufgestellt und lädt darüber hinaus an einem eigenen „Meeting Point“ dazu ein, Kontakte zu knüpfen und/oder zu vertiefen.
Komplettiert wird das “Schaufenster” in die Schweiz durch ein eigenes Kapitel SCHWEIZ im 568 Seiten starken Katalog zur 30. Internationalen Kulturbörse Freiburg. Unter der Rubrik „Wir stellen vor … aus der Schweiz“ werden 18 ausgewählte kulturelle Angebote und Einrichtungen aus der Schweiz präsentiert.
Was aber wäre ein Schweizer Länderschwerpunkt ohne eines der wichtigsten Schweizer Urgesteine? Es würde einfach etwas Entscheidendes fehlen und deshalb wird Stiller Has am letzten Abend der Börse (Mittwoch, 24.01.2018) die Schweizer Mundart mit dem rauen und urwüchsigen Gesang von Endo Annaconda ein wenig vom Messegelände hinaus in die Stadt nehmen und im Jazzhaus Freiburg zu hören sein… (Support: Das Züricher Duo Steiner & Madlaina).
Mag die Schweiz – gemessen an der Bevölkerungszahl – eher zu den kleineren Ländern gehören, gemessen an der Zahl ihrer hochkarätigen Künstlerinnen und Künstler und deren Renommee außerhalb der Landesgrenzen ist sie groß – und davon kann man sich auf der 30. IKF einen guten Eindruck verschaffen!


(2) SPECIALS & Sonderschauen
Neben der bereits erwähnten Opening Gala, dem Varieté-Abend und dem Schweizer Abend gibt es noch weitere großformatige Veranstaltung auf der 30. IKF zu erleben: Die SPECIALS & Sonderschauen.
Unter dieser Überschrift präsentiert die IKF besondere Programme und Künstler, zeigt herausragende Produktionen, thematisch ungewöhnliche Programme, Künstlerpersönlichkeiten, Installationen, außergewöhnliche Performances und vieles mehr.
Zur Jubiläumsbörse wurden folgende Beiträge ausgewählt:
● Ein Poetry Slam-Wettkampf mit Artem Zolotarov, Sophie Passmann, Tanasgol Sabbagh, Alexander Burkhard, Jean-Philippe Kindler, Julian Heun und Felix Römer als Moderator.
● Ein Konzert der vielfach international ausgezeichneten Jazz-Formation Echoes of Swing.
● Eine Bewegungsperformance der französischen Gruppe Underclouds Cie, die u.a. in der Ausstellerhalle 2 über den Köpfen von Ausstellern und Besuchern die Welt und sich auf den Kopf stellen werden.
● Einen Einblick in die Neue Schweizer Volksmusik mit Auftritten von Christian Zehnder, La Triada und Ambäck.
● Eine Walk Act-Parade mit den Gruppen Stiltlife StreetTheater, RicoArt, Cie La Trappe à Ressorts, dem Elefanten des Centre de Titelles de Lleida, Theater Zonder Blabla und Fanfare Les TraineSavates.
● Eine Wissenschaftsshow mit Physikanten & Co.
● Die Nachwuchsshow Cool & Fresh mit Ihor, Danilo, Phil Os, Samira, Tridiculous, Lukas, Lukas & Julia sowie Sammy Tavalis als Moderator.
● Das Konzert mit Stiller Has (Support: Steiner & Madlaina) im Jazzhaus.
● Ein Miniaturtheater mit der französischen Gruppe La SoupeCie
● Das musikalische Karrussell KARRUZIK mit der G.Traberproduktion & Duo Draak aus der Schweiz
● Eine Karrikaturen-Performance mit Harold Hugenholtz „Theatre Caricature“ aus den Niederlanden.
● Eine Interaktive Videoperformance mit dem Kollektiv Hotel Regina und dem letzten fahrenden Flipperkasten der Schweiz.
● Die Rakete I-MAG 341 der Gruppe Peus de Porc aus Katalonien mit ihrer Ein-Mann-Raketen-Show.
● Eine ganz ungewöhnliche Performance („The Trip“) der katalanischen Gruppe Tombs Creatius.
● Ein Wassercafé - entworfen und vorgeführt vom Ensemble Kroft.
● Eine Schwarzlicht-Zauberwelt der Gruppe Grusel Gewusel.
● Der fünfte Teil der Ausstellung des Deutschen Kabarettarchivs e.V. mit dem Titel „Drum verändert das System. Kabarett zwischen den Ideologien. Die Jahre 1967 bis 1982“.
● Eine beinahe therapeutische Performance in einem Auto, vorgeführt vom englischen Performance-Künstler Charlie O’Taney.


(3) Das Seminarprogramm
Zu Unrecht wird das Seminarprogramm im Rahmen der Internationalen Kulturbörse Freiburg bisher eher am Rande erwähnt. Denn was im Rahmen dieses Informationsangebotes alles vorgestellt, erklärt und behandelt wird, bedeutet für die Akteure der Kultur- und Eventszene wichtiges und elementares Know-how. In diesem Jahr informieren zehn Referentinnen und Referenten über elf verschiedene Themen, darunter Themen wie: Aspekte der Digitalisierung des Musikmarktes; Umsatzsteuer bei Verträgen mit internationalem Bezug; Ausländersteuer; GEMA; Absicherung von Requisiten, Equipment und Elektronik; Von Kunst leben können; Spot on! - Ihre Präsenz und Wirkung; Pressearbeit; Künstliche Intelligenz und Newsletter Marketing.
Die Teilnahme erfordert keine Anmeldung und keine Teilnahmegebühren!

(4) Der Kulturbörsenpreis FREIBURGER LEITER
Auch beim Kulturbörsenpreis FREIBURGER LEITER gibt es Neues zu berichten. Die Organisatoren von der FWTM haben sich entschlossen, einen vierten Preis auszuloben und vergeben auf der 30. IKF zum ersten Mal die FREIBURGER LEITER Walk Act für den besten Walk Act. In einer großen Parade werden alle Gruppen zu sehen sein und unmittelbar danach können die Fachbesucher ihr Votum abgeben. Eine Anerkennung für ein Genre, das zu Unrecht oft im Schatten der anderen Disziplinen innerhalb der Darstellenden Kunst steht!


(5) Die Kurz-Auftritte
Die Kurz-Auftritte waren und sind das Herz der Kulturbörse. Mit 147 Auftritten in den vier Genres (Musik, Darstellende Kunst, Straßentheater und Walk Acts) haben die (Fach)Besucherinnen und Besucher die Chance, sich in konzentrierter Form über eine Vielzahl von Künstlern, deren Arbeit und über deren neuesten Produktionen informieren zu können.
Das Angebot reicht dabei von bekannten Namen und „alten“ Hasen (u.a. Andreas Thiel /CH, Bernd Gieseking /DE, BlöZinger /AT, Cara /DE,GB, Daniel Ziegler /CH, GlasBlasSing Quintett /DE, Houschma-Housch /UA, Johnny Melville /GB, Kabarett Magdeburger Zwickmühle /DE, Martin O. /CH, das Freiburger Oropax Chaos Theater /DE, Pe Werner /DE, Pepe /ES, Ursus & Nadeschkin /CH) bis zu vielversprechenden jungen und (noch) unbekannteren Künstlern und Gruppen (u.a. Ambäck /CH, Belcirque /BE, CH, Compagnie des NAZ /FR, Epiphany 3 /US, AM, Lara Stoll /CH, Lukas & Aaron /SE, FI, Maicol Gatto /IT, Sarah Stiefel /DE, Tsubasa Watanabe /JP). Zwischen diesen beiden Polen (bekannt – weniger bekannt) finden sich dann alle denkbaren Abstufungen und Variationen: Bekannt im Ausland, aber weniger bei uns (u. a. ACE-K /JP, Cal y Canto Teatro


/ES, Christoph Spörk /AT, Karim Slama /CH, Les Objets Volants /FR, Violons Barbares /FR); bei Kennern bekannt und bewundert, aber noch nicht beim breiten Publikum angekommen (u.a. Bahur Ghazi /SY, CH, Curly Strings /EE, Linnett /DE, MAZ /CA, Ringmasters /SE); Senkrechtstarter (u. a. Salim Samatou /MA, Suchtpotenzial /DE, Mirja Regenburg /DE); neu und außergewöhnlich (Andrea Pancur /DE, Cie Yokai /FR, MEMENTO /DE, Christina Zurbrügg & Band /CH, AT, Eclecta /CH, Lukas & Aaron /SE, FI, Martin Kälberer /DE, Micha Marx /DE, Compagnie MaRRAM /DE) usw. usf.

Wie von der IKF nicht anders zu erwarten, bieten die Auftritte erneut einen sehr guten Überblick über die Bandbreite des künstlerischen Schaffens.
In der Musik finden sich Vertreter von Swing, Jazz, Pop, Kammermusik, Folk, Chanson, Weltmusik, Liedermacher, Celtic, Flamenco, Blues, Funk, Neue Volksmusik, Gipsy, Klezmer, A Cappella, Reggae, Soul, Indie-Rock.
Im Bereich der Darstellenden Kunst sind folgende Spielarten der Bühnenkunst zu sehen: Comedy, Kabarett, Pantomime, Clownerie, Jonglage, Schattentheater, Zauberkunst, Zirkus, Artistik, Akrobatik, Entertainment, Tanz, Theater, Puppentheater, Figurentheater, Objekttheater, Slapstick, Satire, Poetry Slam, Wortakrobatik, Comics, Luftakrobatik, Varieté, Wasserakrobatik, Videoinstallationen, Musikcomedy, Musikkabarett, Musiktheater, Bewegungstheater, Theaterkabarett.
Im Straßentheater und bei den Walk Acts reicht die Spannbreite vom klassischen Walk Act, über Figuren- und Puppentheater, Bewegungstheater, Marching Bands, Clownerie, Jonglage-Varianten, Tanz, Performances, Pantomime, Zauberei bis zu Zirkusdarbietungen.

Das alles wird professionell begleitet von 15 Moderatorinnen und Moderatoren, die entweder selber als Künstler/Künstlerinnen auf der Bühne stehen oder aber über entsprechende Voraussetzungen verfügen, um für jeden auftretenden Künstler und jede auftretende
Künstlerin den passenden „roten Teppich“ auszurollen.

(6) Publikumsveranstaltungen
Seit ein paar Jahren hat sich die IKF verstärkt für das Nicht-Fachpublikum geöffnet. Eine Reihe von Publikumsveranstaltungen bietet dem Nicht-Fachpublikum die Möglichkeit, in den Genuss von hochkarätigen Aufführungen und Shows zu kommen – zu sehr günstigen Preisen.
Neben der Eröffnungsgala (Sonntag, 21.01.2018) und dem Varieté-Abend (Mittwoch, 24.01.2018) am Schlusstag der 30. IKF, sind dies das Konzert der Jazz-Formation Echoes of Swing (Dienstag, 23.01.2018), der Schweizer Abend (Dienstag, 23.01.2018) und das Konzert mit Stiller Has (Support: Steiner & Madlaina) im Jazzhaus (Mittwoch, 24.01.2018).
Tickets für all diese Veranstaltungen sind erhältlich unter www.kulturboerse-freiburg.de/

(7) Die fünfte Bühne
Um das umfangreiche Programm auch gut und professionell zeigen zu können, haben sich die Veranstalter der FWTM dazu entschlossen, eine zusätzliche und damit fünfte Bühne, in der Messe Freiburg aufzubauen.
Mit nahezu 400 Sitzplätzen ist dieser dritte Theatersaal etwas kleiner als die beiden anderen Säle mit ihren jeweils ca. 700 Plätzen. Aber mit seinen steil ansteigenden Zuschauerreihen, einem ovalen Grundriss und der damit dichteren und intensiveren Atmosphäre besteht die Möglichkeit, die Auftrittsbedingungen besser mit den Auftrittswünschen bzw. den individuellen Gewohnheiten der Künstler in Übereinstimmung bringen zu können.

(8) Der Katalog
Wie immer erscheint zur Fachmesse ein umfangreicher, zweisprachiger Katalog. In ihm finden sich alle Informationen über die verschiedenen Programmpunkte, die ausstellenden Unternehmen, alle auftretenden Künstlerinnen und Künstler, das Rahmenprogramm und zusätzliche Informationsangebote wie z.B. die Reihe „Wir stellen vor“, in der in diesem Jahr 24 unterschiedliche Kunst- und Kultureinrichtungen, Festivals, Künstler, Publikationen etc. in Wort und Bild porträtiert werden.
Der Katalog kann über die Website der Kulturbörse bestellt sowie vor Ort während der Fachmesse gekauft werden.

(9) 30 Jahre Internationale Kulturbörse Freiburg
Als 1989 zum ersten Mal eine Kulturbörse in Freiburg durchgeführt wurde, konnte keiner wissen, dass es diese Veranstaltung 30 Jahre später immer noch geben wird und vor allen Dingen ahnte niemand, dass es diesen Treffpunkt im Kern in mehr oder weniger unveränderter Form geben wird.
Zwar ist die Kulturbörse Freiburg enorm gewachsen – aus ursprünglich einer Bühne für die Live-Auftritte sind mittlerweile fünf Bühnen mit über 200 Live-Auftritten geworden, aus ein paar Informationstafeln im Foyer des Bürgerhauses Seepark wurden Hunderte von Messeständen in den Hallen 1 und 2 der Messe Freiburg und aus einem überschaubaren Treffpunkt für Künstler wurde eine hoch angesehene Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events und einer der wichtigsten Treffpunkte der Branche – dennoch ist die Grundidee die gleiche wie vor 30 Jahren.

Das Ziel der Kulturbörse war es, Künstlern, Veranstaltern, Agenturen und vielen anderen Akteuren der Kulturbranche ein Forum anzubieten, wo sie sich direkt begegnen und austauschen können: Veranstalter können untereinander und mit Künstlern in Kontakt treten, Künstler können sich kennenlernen und voneinander lernen, sie können Agenturen finden (und umgekehrt), und alle, die etwas anzubieten, etwas zu zeigen und zu sagen haben, haben die Chance, dies zu machen. Das ist auch noch heute das Ziel der IKF. Verändert hat sich dabei „nur“ die äußere Form wie technische, infrastrukturelle und kommunikative Möglichkeiten, die Professionalität und die organisatorische Komplexität – was insbesondere mit dem Umzug der Börse im Jahr 2000 in die Messe Freiburg zusammenhängt.
Verändert, im Sinne von ausgeweitet, hat sich auch das inhaltliche Spektrum. Neue künstlerische Genres sind dazu gekommen, die IKF hat sich stärker für das Nicht-Fachpublikum geöffnet, das Gesamtprogramm wurde durch neue Angebote erheblich ausgeweitet – und damit wurde auch der Grad der Internationalität gegenüber den Anfangsjahren deutlich größer – aber die Börse ist nach wie vor und vor allem eines: Ein Ort der Information, der Kommunikation und des kulturellen Austauschs.

Die 31. IKF findet vom 20. bis 23. Januar 2019 in der Messe Freiburg statt.
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Theatertipp: Volkmar Staub & Florian Schroeder - Zugabe
Der kabarettistische Jahresrückblick
Samstag, 21.01. 2018, 19.30 Uhr | Sonntag, 22.01. 2018, 19 Uhr
Paulussaal Freiburg

Deutschland am Ende eines jeden Jahres. Ein Land braucht eine Therapie.
Die Kabarettisten Volkmar Staub und Florian Schroeder ziehen die Couch aus, nehmen den Patienten gründlich unter die Zeit-Lupe und krempeln den ganzen Krempel um. Ein ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien, Liedern und Gedichten. ZUGABE – die ultimative Schocktherapie, jedes Jahr neu, ohne Rezept, an allen Kassen …

»Wenn es so etwas wie ein Witze-Verbot gibt, dann ignoriert das Duo Staub/Schroeder es nach allen Regeln der Satire, die schließlich alles darf, nur nicht langweilen.«
(Kölner Stadt-Anzeiger)
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„Noch’n Gedicht“ - Der große Heinz Erhardt-Abend
Heinz Erhardt alisas Hans-Joachim Heist / Foto: Veranstalter
 
„Noch’n Gedicht“ - Der große Heinz Erhardt-Abend
BAD KROZINGEN. Wenn Hans-Joachim Heist, auch bekannt als Gernot Hassknecht in der ZDF heute-show, die Erhardtbrille aufsetzt, die Haltung von Heinz Erhardt annimmt und in seiner unverwechselbaren Art spricht, meint man, Heinz Erhardt stehe da. Zu erleben ist dies am Mittwoch, den 17. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Kurhaus Bad Krozingen im Rahmen des Winter-Festivals.

Wie der Komiker die Pointen setzt, wie er sich an die Brille greift, ganz wie der Meister! Das volle Gesicht, das spärliche Haar: Die physiognomische Ähnlichkeit ist erstaunlich. Wenn Heist die Hornbrille aufsetzt, schlüpft er in die Rolle des Königs der Kalauer und bietet unter dem Motto „Noch’n Gedicht“ einen Querschnitt durch Erhardts schönste Reime und Wortspielereien und präsentiert seine besten Gedichte, Conférencen und Lieder - verschmitzt, spitzbübisch und fantasievoll. Heist als das lebende große Heinz-Erhardt-Buch.

Tickets für die Veranstaltung sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder im Internet erhältlich.
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Theatertipp: Simon & Jan - Halleluja
Musikkabarett
Donnerstag | Freitag | 18. + 19. Januar 2018 | jeweils 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

Simon & Jan singen sich in den Kopf ihres Zuhörers um ihn vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen. Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die geistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern mal übertretend.
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»Profile: Kirsten Boie«
Gesprächsreihe mit Menschen, die uns bewegen

Am Montag, 22. Januar um 19:00 Uhr geht die Reihe »Profile« in die nächste Runde. Zu Gast sein wird Kirsten Boie, die im Gespräch mit Karsten Umlauf (SWR 2) die verschiedenen Gesichter ihrer Person und ihres Wirkens erfahrbar machen wird. Denn hinter dem Namen Kirsten Boie verbirgt sich nicht nur die berühmte Kinder- und Jugendbuchautorin, die mit den »Kindern aus dem Möwenweg«, »Ritter Trenk« und unzähligen anderen Büchern Geschichte geschrieben hat. Sie ist eine Person, die gerade auch Erwachsenen nicht nur zu lesen, sondern »zu denken« gibt. Das belegen zahlreiche Preis, aber z.B. auch das 2016 erschienenen Kinderbuch »Bestimmt wird alles gut«, in dem sie – zweisprachig – die Geschichte einer Flucht aus Syrien schildert. Sie ist eine Frau, die sich offensiv und auf vielen Wegen solidarisch einsetzt: beispielsweise mit der von ihr gegründeten Möwenweg-Stiftung vor allem für Aidswaisen in Swasiland, als »Schirmfrau« für verschiedene schulische Projekte, die das soziale Miteinander oder Lesefreude fördern, und nicht zuletzt mit den rollenaufbrechenden Hauptfiguren ihrer Bücher, die auf sehr sympathische Art mit festgefahrenen Geschlechterklischees spielen. Der Eintritt beträgt 6,-€, ermäßigt 3,-€, eine Anmeldung ist erwünscht (mail@katholische-akademie-freiburg.de).
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»Wie Ritter Trenk lebendig wird«
Kirsten Boie erklärt uns Literatur

In der Reihe »Kunst für Kinder« kommt die Hamburger Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie am 22. Januar um 16:00 Uhr in die Katholische Akademie Freiburg. Wie geht das eigentlich: ein ganzes Buch zu schreiben? Wie kommt eine Schriftstellerin zu ihren Themen – und was macht ein gutes Buch letztlich aus? Für diese und andere Fragen wird die Autorin Rede und Antwort stehen und zusammen mit Kindern und Jugendlichen dem großen Feld der »Literatur« nach­gehen. Im Vorlesen und Erzählen wird sie ihre Bücher, aber auch das Entstehen von Büchern generell nahebringen. Warum Seeräuber-Moses ein Mädchen ist, woher die Idee des afrikanischen Detektivs Thabo stammt – und wie Ritter Trenk lebendig wurde, über dies und vieles mehr wird an diesem Nachmittag gesprochen. Der Eintritt beträgt 3,-€, für Erwachsene 6,- €, um Anmeldung wird gebeten (mail@katholische-akademie-freiburg.de).
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Stadt fördert im 1. Halbjahr 2018 sechs interkulturelle Kunst- und Kulturprojekt
Die Stadt fördert im ersten Halbjahr vier interkulturelle Kunstund Kulturprojekte. Anfang Dezember hatte eine Fachjury des Kulturamts entschieden, welche Projekte eine städtische Förderung erhalten. Insgesamt lagen der Jury 14 Anträge vor. Vier Projektförderungen und zwei Konzeptionsförderungen von insgesamt 22.000 Euro wurden vergeben. Wie schon in den vergangenen Jahren, richten sich einige Projekte ausdrücklich an Migrantinnen und Migranten mit Fluchterfahrungen, darüber hinaus wird in zwei der geförderten Projekte ausdrücklich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gearbeitet.

Der Verein Hip Hop 4Hope erarbeitet zusammen mit professionellen Tänzerinnen mit Migrationserfahrung und geflüchteten jungen Menschen ein Tanztheaterstück, das von den jeweiligen Erfahrungen der Beteiligten berichtet und im März im E-Werk gezeigt werden soll.

Im Projekt „Du bist da“ der Feministischen Geschichtswerkstatt e.V. stehen die Geschichten von Mädchen mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen im Mittelpunkt. Die Geschichten werden im Improvisationstheater und mit Pantomime entwickelt und von den Mädchen selbst als Video produziert, das öffentlich gezeigt werden soll. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Profis begleitet, die selbst auch Migrationserfahrung haben.

Das Projekt „Neue Heimat los!“ ist ein integrativ angelegtes Foto- und Portraitprojekt im öffentlichen Raum. Bewohnerinnen aus verschiedenen Stadtteilen Freiburgs lassen sich professionell fotografieren. Die Großportraits werden von ihnen selbst präsentiert und durch ein Rahmenprogramm ergänzt, das ebenfalls von ihnen gestaltet wird.

Radio Dreyeckland initiiert ein peer-to-peer-Projekt mit Journalistinnen mit Fluchterfahrung. Die sechs bereits aktiven Journalistinnen werden ihre Arbeitserfahrung an weitere geflüchtete Menschen hier in Freiburg weitergeben und damit die Perspektive von geflüchteten Menschen in den Medien weiter stärken.

Das E-Werk erhält eine dreijährige Konzeptionsförderung mit dem Südufer-Chor. Das Interesse an diesem Ausnahmechor, der aus 70 Mitgliedern besteht (zu je einem Drittel geflüchtet, migrantisch oder deutsch) ist ungebrochen, die Vorgehensweise in der musikalischen Erarbeitung des Repertoires nach wie vor ungewöhnlich. Die künstlerische Leitung liegt bei Jan.F. Kurth und Carla Wierer.

Mit Hilfe einer zweijährigen Konzeptionsförderung startet der Verein Ars Narrandi in ein mehrtägiges Festival „Weltgeschichtentage“ mit verschiedenen Aktionen rund um das Erzählen von Geschichten. Als Orte sind Läden in der Innenstadt geplant, der öffentliche Raum sowie das Museum für Stadtgeschichte und die Stadtbibliothek. Die Geschichtenerzählerinnen und -erzähler bringen unterschiedlichste Erzähltraditionen aus ihren Herkunftsländern mit in das Festival.

Das Kulturamt vergibt die Projektförderungen im Bereich Interkulturelle Kunst und Kultur zwei Mal jährlich. Die zweite Ausschreibung für das zweite Halbjahr wird im April bekannt gegeben.

Ansprechpartnerin im Kulturamt ist Clementine Herzog, telefonisch erreichbar unter 201-2112 oder per E-Mail: clementine.herzog@stadt.freiburg.de.
 
 

 
Theatertipp: Maxi Schafroth - Faszination Bayern
Kabarett,
Sonntag, 14. Januar 2018 | 19.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

"Schafroth zerlegte Ländliches wie Kleinbürgerliches, Bauernschläue, Banker-Chuzpe und alternative Betulichkeit in ihre komische Banalität, ohne sie lächerlich zu machen. Und traf dabei beim Publikum ins Schwarze" (Süddeutsche Zeitung)
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