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Sonstiges

PROF. DR. FLORIAN HUFNAGL GEHT IN DEN RUHESTAND
Florian Hufnagl, © Hannes Magerstaedt
 
PROF. DR. FLORIAN HUFNAGL GEHT IN DEN RUHESTAND
Im Februar 2014 geht der Leitende Museumsdirektor der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich, Commendatore dell'Ordine della Stella della Solidarietà Italiana und Träger des Verdienstordens 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Florian Hufnagl in den altersbedingten Ruhestand.

In den 33 Jahren seiner Tätigkeit für Die Neue Sammlung formte Florian Hufnagl dieses Staatliche Museum – das älteste und größte Designmuseum weltweit – zu einer international führenden Institution, die in der Pinakothek der Moderne beheimatet ist und seit 2000 als weiteren Standort im Neuen Museum in Nürnberg den Bereich Design verantwortet. Die von Hufnagl geprägten Ausstellungen trugen zu einem wesentlichen Teil zur großen internationalen Resonanz und Beliebtheit dieser Häuser bei.
Industrial Design oder Schmuck, Automobile oder Fotografie, chinesische Möbel oder marokkanische Teppiche als Inspiration der ModerneGrenzbereiche zwischen Design und Kunst – unter dem Dach der Pinakothek der Moderne zeigte Hufnagl Ikonen, Mythen, avantgardistisches und demokratisches Design: von Colani und Zaha Hadid bis zu Gijs Bakker, Donald Judd oder Stefan Wewerka, von Driade, Alessi und Ikea bis zu Rosenthal, von Lamborghini, Ferrari, Mercedes und Audi bis zum Panda, und lockte damit Millionen Besucher in dieses Haus.
Mit buchstäblich Tausenden von Neuerwerbungen erweiterte und ergänzte er die Sammlungen des Designmuseums, zuletzt ein umfangreiches Konvolut an DDR-Design. Eine Fülle von Publikationen krönt seine Arbeit für Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich.
Die Konzeption, Einrichtung und Eröffnung der Pinakothek der Moderne 2002 gestaltete Florian Hufnagl entscheidend mit. Das Kunstareal München ist unter seiner Ägide zu einem internationalen Begriff geworden.

Bereits seit 1980 als Konservator für Die Neue Sammlung tätig, wurde Florian Hufnagl 1990 Direktor des Museums. Seit 1980 lehrte er als Dozent am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde 1997 Honorarprofessor an der Akademie der Bildenden Künste, München. Seit 1998 war er Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Staatlichen Museen und Sammlungen in Bayern.
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ERÖFFNUNG ART AFFECTS FREIBURG
IM AFFEKT GESPROCHEN
Spoken Word-Performance: Melinda Nadj Abonji & Jurczok 1001
Eröffnung: Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach, Freiburg

„Im Affekt gesprochen“ ist eine eigens für ART AFFECTS entwickelte und uraufgeführte Live-Performance mit poetischen Bildern und rhythmischen Wortspieleskapaden; gesprochen, gesungen und präsentiert von den zwei Zürcher AutorInnen, MusikerInnen und SprechkünstlerInnen Melinda Nadja Abonji („Tauben fliegen auf“, Deutscher Buchpreis 2010) und Jurczok 1001. Seit 1998 arbeiten beide an einer eigenständigen Bühnensprache aus kurzen Erzählungen, Spoken-Word-Texten, Elektrischer Geige, Gesang, Human Beatbox und Loops. Ihre genreübergreifende Zusammenarbeit ist einmalig in der deutschsprachigen Literatur.

Freitag, 31. Januar, 19 Uhr
Kinosaal im Alten Wiehrebahnhof
Eintritt: 8/6 €; Kombiticket für beide Abendveranstaltungen: 10/8 €


CHRONIK DER ANGST
Annette Pehnt & Gunther Geltinger in Lesung und Gespräch
Moderation: Christa Binswanger

„Wenn man dieses Buch einem Genre zuordnen wollte, wäre es vielleicht der psychedelische Naturalismus. Oder man nennt es einfach einen außergewöhnlichen Roman.“
David Hugendick (Die Zeit) über Gunther Geltingers Roman „Moor“

„Annette Pehnt […] begibt sich in ihrem neuen Buch auf die Spuren jener schönen, […] minimalistischen Prosaformen, die vom Romanehrgeiz der derzeitigen Belletristik fast verdrängt wurden.“
Ursula März (Die Zeit) über Annette Pehnts „Lexikon der Angst“

Die letzten Bücher von Annette Pehnt und Gunther Geltinger rücken Gefühle ins Zentrum, verarbeiten diese jedoch auf sehr verschiedene Weise. Überrascht Geltinger mit einem neuen Ton des Pathos, einer barocken, pastosen Sprache, so ist der Pehntsche Ton eher schnörkellos, knapp und zurückgenommen, eingepasst in regulierende und ordnende Systeme wie die des Lexikons und der Chronik. Verbunden sind beide Texte über die Bedeutung des Gefühls am Beispiel der Angst, ihrer Unberechenbarkeit und durchschlagenden Energie und ihrer Eingebundenheit in der Zeit und Gesellschaft, in der wir leben.

Christa Binswanger, Dozentin für Gender und Diversity an der Universität St. Gallen und Habilitandin am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, spricht mit beiden AutorInnen über Affekte in der Literatur und Lektüren der Angst.

Freitag, 31. Januar, 20 Uhr
Kinosaal im Alten Wiehrebahnhof
Eintritt: 8/6 €; Kombiticket für beide Abendveranstaltungen: 10/8 €

Kartenvorbestellung per E-Mail oder telefonisch (07 61/28 99 89)
 
 

 
„Prepare for Life! Raising Awareness for Early Literacy Education“
Publikation führender internationaler Experten zur frühkindlichen Sprach- und Leseförderung erschienen

Mainz, 28. Januar 2014. Mehr als 40 Fachbeiträge international führender Experten enthält die soeben veröffentlichte englischsprachige Publikation „Prepare for Life! Raising Awareness for Early Literacy Education“. Kulturelle, soziale und politische Parameter für eine zeitgemäße frühkindliche Sprach- und Leseförderung stehen im Mittelpunkt der Beiträge, die aus den Vorträgen und Diskussionen der gleichnamigen internationalen Fachkonferenz im März 2013 entstanden sind. Diese bis dato einmalige Zusammenkunft führender internationaler Wissenschaftler und Praktiker wurde von der Stiftung Lesen ins Leben gerufen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert.

Die Publikation richtet sich an Verantwortliche und Akteure im Bereich der Leseförderung und steht als E-Book im PDF-Format zum kostenlosen Download unter http://www.stiftunglesen.de/institut-fuer-lese-und-medienforschung/Veröffentlichungen/publikationen zur Verfügung.

In der Publikation finden sich unter anderem Beiträge aus Sicht der Hirnforschung zur frühkindlichen Entwicklung (Prof. Dr. hc mult. Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt am Main), zu Begriff und Inhalten der Early Literacy Education (Prof. Susan B. Neuman, Professorin für Erziehungswissenschaften an der University of Michigan) sowie zu ihrer ökonomischen Relevanz und Nachhaltigkeit (Prof. Eric A. Hanushek, Professor für Ökonomie an der Stanford University).

Der Band dokumentiert darüber hinaus die „Leipzig Recommendations“, in denen die Konferenzteilnehmer konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der frühkindlichen Förderung formuliert und an Politiker, Wissenschaftler und Fachkräfte wie auch an Familien und Ehrenamtliche in 35 Ländern adressiert haben. „Auf den Anfang kommt es an! Mit der Fachkonferenz und den ‚Leipzig Recommendations‘ setzen wir einen wichtigen Impuls, damit der frühkindlichen Leseförderung mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Wir rufen alle Akteure auf politischer, institutioneller und privater Basis dazu auf, einen ganzheitlichen Bildungsansatz in der frühkindlichen Förderung zu entwickeln und umzusetzen, der insbesondere soziale und kulturelle Faktoren berücksichtigt. Nur so ermöglichen wir Kindern Bildungs- und damit auch Lebenschancen.“
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Frankfurter KOMMBar: Seid Ihr noch versichert?
(Freiwillige) Gesundheitskontrolle im Internet im Museum für Kommunikation Frankfurt

Ob Chipkarte oder Fitness-App – Gesundheitsdaten werden längst digital gespeichert und vernetzt. In der KOMMBar im Museum für Kommunikation Frankfurt wirft der Medienwissenschaftler Christoph Engemann am Donnerstag, 30. Januar 2014, ab 19 Uhr die Frage auf, wer in Zukunft den Nutzen aus der digitalen Speicherung und Übertragung von Diagnosen und Therapieempfehlungen zieht. Der Patient, der Staat, die Ärzte oder die Krankenkassen? Wer gewinnt die Macht über unsere Gesundheitsdaten?

Christoph Engemann lehrt und forscht nach Stationen in Bremen, Stanford und Weimar an der DFG-Kollegforschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“ der Leuphana Universität Lüneburg. Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte ist das Verhältnis von elektronischer Identität und Staatlichkeit. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Außer Kontrolle. Leben in einer überwachten Welt“ (bis 23. Februar) lädt der Kommunikationssalon KOMMBar erneut zum Mitdiskutieren in Lounge-Atmosphäre ein. Im Anschluss an die Diskussion gibt es Musik und Videos des multilingualen Pop-Projekts initials dc (www.initialsdc.net). Für die Gäste der KOMMBar ist die Ausstellung „Außer Kontrolle?“ nach der Veranstaltung bis 22.30 Uhr geöffnet.

Mit der Veranstaltung setzt das Museum für Kommunikation Frankfurt seine KOMMBar-Reihe in der Wintersaison 2013/14 fort. Ganz im Stil eines Kommunikationssalons bietet die KOMMBar Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Themen aus den Bereichen Medien und Kunst.

Donnerstag, 30. Januar 2014, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Eintritt: 4 EUR
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Mit dem „Leipziger Lesekompass“ Begeisterung für das Lesen wecken
Kostenlose Workshops für Lehrkräfte und Eltern auf der Leipziger Buchmesse

Der „Leipziger Lesekompass“, der in diesem Jahr am 13. März 2014 zum dritten Mal auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wird, hat sich als praxisnahe Orientierungshilfe auf dem oft als unübersichtlich empfundenen Kinder- und Jugendbuchmarkt bewährt. Rund 8.000 Neuerscheinungen pro Jahr, verschiedene Lesevorlieben von Mädchen, Jungen, Leseratten und Lesemuffeln sowie die unterschiedlichen Fortschritte beim Lesenlernen sorgen für Unsicherheit bei der Wahl des geeigneten Lesestoffs. Der „Leipziger Lesekompass“ weist Eltern und Pädagogen die Richtung für erfolgreiche Leseförderung und zeigt mit 30 konkreten Titelempfehlungen für Zwei- bis 14-Jährige sowie mit praktischen Tipps, wie Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistert werden können. Ziel der Initiative von Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen ist es, über die praxisnahe Orientierungshilfe Lesefreude bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Neben der Veröffentlichung der 30 prämierten Titel finden bereits auf der Buchmesse kostenlose Workshops zum „Leipziger Lesekompass“ sowohl für Lehrkräfte und für Eltern statt. Einen Überblick über alle Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse rund um den „Lesekompass“ gibt es unter www.leipziger-buchmesse.de/fokusbildung.

Veranstaltungen zum Leipziger Lesekompass auf der Leipziger Buchmesse 2014,
13. bis 16. März 2014

Bekanntgabe der prämierten Titel
13. März 2013, 10.30 – 11.30 Uhr für alle interessierten Besucher der Buchmesse
Forum Kinder-Jugend-Bildung, Halle 2 / Stand B401/C400
Welche Titel können bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für das Lesen wecken? Der „Leipziger Lesekompass“ stellt aus den rund 8.000 jährlichen Neuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchmarkt insgesamt 30 empfehlenswerte Titel für verschiedene Altersgruppen vor, die zum Lesen motivieren. Dabei setzt der „Leipziger Lesekompass“ auf einen breiten Medien- und Themenmix, greift aktuelle Trends auf und stellt einen Bezug zu den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen her. Ausgewählt und präsentiert werden die Titel von einer interdisziplinären Jury aus Buchhandel, Bibliothek, Pädagogik, Medien sowie Jugendlichen. Auch ausgewählte Autoren und Illustratoren geben im Gespräch Auskunft über ihre mit dem „Leipziger Lesekompass“ prämierten Titel.
Moderiert wird die Veranstaltung von der Erfurter Journalistin und Autorin Patricia Stepputtis, selbst Mutter von drei Kindern.

Workshops für Lehrkräfte
13. März 2013, 12.00 – 13.00 Uhr für Lehrkräfte der Klassenstufen 1 bis 4
Congress Center Leipzig, Seminarraum 6/7
14. März 2013, 11.45 – 12.45 Uhr für Lehrkräfte der Klassenstufen 5 bis 8
Congress Center Leipzig, Vortragsraum 11
In den beiden Praxisworkshops für Lehrkräfte der Klassenstufen 1 bis 4 sowie 5 bis 8 stellen die Referentinnen Ute Theilen und Eszter Miletics aus Dresden den Teilnehmern die Titel aus dem „Leipziger Lesekompass“ vor. Zu einer Auswahl wurden exemplarisch lesemotivierende Impulse für den Unterricht entwickelt. Diese kreativen Aktionen mit vielen methodisch-didaktischen Ansätzen werden nicht nur erläutert, sondern im Workshop auch kurz ausprobiert. Konkrete Anregungen und praktische Unterrichtsbeispiele vermitteln den teilnehmenden Lehrkräften einen spannenden Einstieg in die Schullektüre.

Workshop für Eltern
16. März 2013, 10.30 – 11.30 Uhr für Eltern von Kindern zwischen 2 und 6 Jahren
Forum Kinder-Jugend-Bildung, Halle 2 / Stand B401/C400
In der einstündigen Informationsveranstaltung vermittelt Christine Kranz, Referentin für Leseförderung der Stiftung Lesen, Eltern viele praktische Tipps, wie sie mit den Titeln des „Leipziger Lesekompass“ für Zwei- bis Sechsjährige die Kinder – insbesondere auch Jungs – von klein auf spielerisch und erfolgreich an das Lesen heranführen. Denn Vorlesen und gemeinsames Betrachten von Büchern ist ein wichtiger Baustein der Leseförderung. Wortschatz und Konzentrationsvermögen werden ebenso gefördert wie Fantasie und soziale Fähigkeiten – und natürlich liefern witzige, magische, informative oder alltagsnahe Bilderbuchgeschichten jede Menge Stoff für Gespräche und anschließende Aktionen.

Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos, es fällt lediglich der Eintritt zur Leipziger Buchmesse an.


Die Stiftung Lesen ist anerkannter, kompetenter und unabhängiger Partner und Anwalt für das Lesen. Sie fördert Lesekompetenz und Zugänge zum Lesen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen in allen Medien. Als operative Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Partnern – Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen – Forschungs- und Modellprojekte sowie breitenwirksame Programme durch. Zu ihren herausragenden Initiativen zählen der jährliche „Bundesweite Vorlesetag“, der „Welttag des Buches“ und „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom Bundesbildungsministerium finanziert wird. Zahlreiche Prominente unterstützen die Stiftung als Lesebotschafter. Die Stiftung Lesen wurde 1988 gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Die Leipziger Buchmesse ist Literatur- und Bildungsmesse zugleich. Der Bereich „Fokus BILDUNG“ fasst alle ausstellungs- und programmseitigen Angebote zum Thema Bildung zusammen. Die Inhalte reichen von frühkindlicher bis hin zur schulischen Bildung in der Abiturstufe. So erhalten Erzieher, Lehrer und Pädagogen einen umfassenden Überblick über bildungsrelevanten Themen für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeit.
 
 

Den Kultursüden neu entdecken
 
Den Kultursüden neu entdecken
Baden-Württembergs kulturelle Highlights ab 2014 in neuem Gewand

Mit einem geänderten Konzept und unter neuem Namen präsentiert die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) künftig die kulturellen Leuchttürme und Highlights im Land. In der neu konzipierten Broschüre „Kultursüden – Kulturerlebnisse in Baden-Württemberg“ stellen die Städte und Regionen im Süden ihre kulturellen Angebote und Veranstaltungen in kompakter Form und übersichtlich gegliedert vor.

Von Baden-Baden bis Ulm, vom Bodensee bis auf die Schwäbische Alb präsentiert der „Kultursüden“ die Vielfalt des kulturellen Lebens in Baden-Württemberg. Auf einen Blick lässt sich beim Durchblättern ein Spaziergang durch die Kulturlandschaften des Südens erleben. Das Angebot reicht von Ausstellungen und Museen über Open-Air-Veranstaltungen und Festspiele bis hin zu Literatur, Architektur oder Puppenspielkunst. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Kulturszene im Land und stellt eine Übersicht der wichtigsten Kulturveranstaltungen 2014 vor.

Zu den Höhepunkten des Kulturjahres zählt das 600. Jubiläum des Konstanzer Konzils, das von 2014 bis 2018 mit einem Reigen von Veranstaltungen gefeiert wird. Erinnert wird an das kirchenpolitische Großereignis des Mittelalters, das zwischen 1414 und 1418 die wichtigsten Vertreter der abendländischen Christenheit an den Bodensee führte. Konstanz wurde für fünf Jahre zum Zentrum der europäischen Politik und zur Begegnungsstätte der Kulturen Europas. Mit einer großen Landesausstellung vom 27. April bis 21. September 2014 am Originalschauplatz im Konzilsgebäude am alten Hafen und den Konzilsfestspielen am Münsterplatz werden das Konzil und die Alltagswelt des Mittelalters wieder lebendig.

Zur Broschüre „Kultursüden“ gehört ab sofort auch ein Pauschalen-Flyer, der Anregungen für einen Kultururlaub in Baden-Württemberg zusammenstellt und buchbare Angebote bereit hält, die dazu einladen, den Kultursüden zu entdecken.

Weiterführende Informationen zu Kulturangeboten in Baden-Württemberg finden Kulturinteressierte auch online unter www.tourismus-bw.de/Kultur.

Die Broschüre „Kultursüden – Kulturerlebnisse in Baden-Württemberg“ kann kostenfrei bei der TMBW bestellt werden unter prospektservice@tourismus-bw.de oder Tel. 01805/556690
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ÖKO-TEST-Magazin Januar 2014
 
ÖKO-TEST-Magazin Januar 2014
Die Januar- Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 27. Dezember 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Multivitaminsäfte
Von den klassischen Multivitaminsäften kann ÖKO-TEST nur abraten: Viel zu häufig steckt darin isoliertes Betacarotin – teilweise in erheblichen Mengen. Das künstlich hergestellte Vitamin hatte sich in Studien als problematisch für Raucher erwiesen. Zudem mixen die Hersteller weitere Vitamine in die Säfte, was nicht nur überflüssig, sondern auch unklug ist, denn ein möglicher Vitaminmangel sollte immer vom Arzt behandelt werden. Probleme gibt es auch mit den Aromen. Einzig die Bio-Produkte konnten im Test überzeugen.

Test: Papiertaschentücher
Papiertaschentücher belasten die Umwelt – wenn sie nicht aus Recyclingpapier hergestellt werden. Das war aber bei den meisten Produkten im Test nicht der Fall. In puncto Schadstoffe kritisiert ÖKO-TEST überflüssige optische Aufheller. Im Praxistest schnitten viele Produkte ganz passabel ab, einige zerbröselten beim Waschen aber ordentlich, so dass Fussel auf der Wäsche gewiss sind.

Test: Lotionen für trockene Haut
Pflege pur? In jeder dritten untersuchten Körperlotion stecken kritische Konservierungsmittel, etwa Methylisothiazolinon oder allergieauslösendes Chlorphenesin. Aber es gab noch weitere Kritikpunkte, zum Beispiel bedenkliche UV-Filter oder problematische Duftstoffe. Durch die Bank weg mit „sehr gut“ schnitten die Lotionen von Naturkosmetikherstellern ab.

Test: Gummibärchen
Natürlich künstlich: Zahlreiche Hersteller loben auf ihren Verpackungen „natürliches Aroma“ aus. Doch ÖKO-TEST hat untersuchen lassen, was in "natürlichem Aroma" alles drinsteckt und nicht hineingehört. Ergebnis: Häufig ist die Aromendeklaration zu unspezifisch, in einigen Fällen genügt sie nicht den Anforderungen der europäischen Aromen-Verordnung an "natürliche Aromen". Gut dagegen: Wo „veggie“ draufsteht, stimmt das auch.

Test: Höschenwindeln
Es gibt sie, die Unterschiede: Für acht von insgesamt 14 untersuchten Windelmarken reichte es aufgrund der Schwächen im Praxistest nur zu einem „befriedigenden“ Gesamturteil. So nahmen einige Modelle die Feuchtigkeit nicht so schnell auf oder hielten nicht richtig dicht, was sehr ärgerlich ist, denn der Popo bleibt mit solchen Windeln nicht immer ganz trocken. Fast alle Produkte enthalten überflüssige optische Aufheller.

Test: Rechtsschutzversicherungen
Wer in einen Rechtsstreit verwickelt ist, braucht nicht nur gute Nerven, sondern auch viel Geld, um Anwalts- und Gerichtskosten zu bezahlen. Dafür sollte eine Rechtsschutzversicherung einspringen. 68 Tarife von 25 Versicherern standen auf dem Prüfstand. Allein neun Tarife patzten, weil sie gerichtliche Auseinandersetzungen nicht wenigstens ausreichend abdecken.

Test: Klebstoffe
Der ÖKO-TEST ergab: Einige Produkte, die als „lösemittelfrei“ deklariert sind, enthalten dennoch Problemstoffe. Hat der Hersteller Lösemittel verwendet, dann stecken häufig Substanzen in den Klebern, die man sich besser nicht zumutet – etwa flüchtige organische Verbindungen oder aromatische Kohlenwasserstoffe. An fünf lösemittelfreien Alles- und Reparaturklebern hat ÖKO-TEST aber nichts auszusetzen.

… und außerdem:

Hochwasser: Nach einem Hochwasser wie im Juni 2013 stellt sich die Frage, wie wirksamerer Flutschutz aussehen könnte. Höhere und stabilere Deiche lösen das Problem nicht. Stattdessen müssten sich die Flüsse besser ausbreiten können. In der Theorie ist das seit Langem klar. Doch ehrgeizige Pläne stoßen in der Realität auf viele Hürden. Experten regen jetzt neue Schritte an – zum Beispiel Entschädigungen für Bauern, die ihre Felder zur Verfügung stellen.
 
 

Theatertipp: Doppeltüren
Regine Effinger, Katharina Rauenbusch, Peter Haug-Lamersdorf / Foto: Chr.Deutsch
 
Theatertipp: Doppeltüren
Komödie von Alan Ayckbourne
Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Regie Christian H. Voss
Mit Regine Effinger / Susanne Henneberger / Katharina Rauenbusch /
Peter Haug-Lamersdorf / Burkhard Wein / Olaf Creutzburg

Die Doppeltür einer Hotelsuite entpuppt sich in dieser Komödie überraschend als Zeitmaschine: Zwei Morde wurden vor Jahren in ein und demselben Zimmer begangen, ein dritter steht unmittelbar bevor. Geschäftig hasten nun drei Frauen – die erste Ehefrau, die zweite Ehefrau und eine Dame aus dem Gewerbe – quer durch Vergangenheit und Zukunft. Es gilt schließlich ihren eigenen gewaltsamen Tod zu verhindern. Verfolgt werden sie dabei von einem wild entschlossenen Killer und einem immer verwirrteren Hoteldetektiv, bis am Ende nichts mehr so war, wie es gewesen ist.

Wallgrabentheater Freiburg
Termine siehe Spielplan
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