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Mittwoch, 22. November 2017
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Sonstiges

 
Judith Kakon erhält den diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle
Preisverleihung und Vernissage am Freitag, 15. September, im Kunsthaus L6

Judith Kakon erhält den diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle. Ihre Arbeit überzeugte die Jury, der in diesem Jahr Heidi Brunnschweiler (E-Werk Freiburg), Susanne Kühn (AdBK Nürnberg) und Heinrich Dietz (Kunstverein Freiburg) angehörten. Die Mitglieder der Vorschlagskommission waren in diesem Jahr Andrea Mihaljevic (hKDM Freiburg), Susanne Ramm-Weber (Kunstjournalistin, künstlerischer Beirat Kunstverein Offenburg), Ines Goldbach (Kunsthaus Baselland).

Die 1988 in Basel geborene Judith Kakon wird als bisher fünfte Preisträgerin mit dem diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle ausgezeichnet, der von dem gleichnamigen Elektrogroßhändler und Technologiedienstleister ausgelobt und zusammen mit dem städtischen Kulturamt verliehen wird.

Kakon schloss ihren Master of Fine Arts am Bard College im letzten Jahr in New York ab. Für die Ausstellung im Kunsthaus L6 entwickelte sie neue Arbeiten.

Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis der Alexander Bürkle Gruppe wird alle drei Jahre jungen bildenden Künstlerinnen und Künstlern gestiftet, die aufgrund ihrer bisherigen Entwicklung wichtige Beiträge zur zeitgenössischen Kunst erwarten lassen. Sie sollen das 35. Lebensjahr nicht vollendet und ihre Ausbildung unmittelbar beendet haben sowie aus dem Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz stammen oder dort arbeiten. Bisherige Preisträger sind Kathrin Herzner, Vera Mayer, Christoph Poetsch und Maria Tackmann.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. September, um 18 Uhr im Kunsthaus L6, Lameystraße 6, statt. Dort eröffnet Samuel Dangel vom Kulturamt. Zur Einführung spricht die Kunstwissenschaftlerin Eveline Weber vom Kunstraum Alexander Bürkle. Anschließend übergibt Paul Ege von der Alexander Bürkle Gruppe den Preis.

Zur Finissage am Sonntag, 5. November, um 11 Uhr wird der Katalog zur Ausstellung vorgestellt.

Das Kunsthaus L6 in der Lameystraße 6 ist donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist am 3. Oktober geschlossen. Der Eintritt ist frei, Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.
 
 

 
„REISE IN DEN HERBST“
"... alles wie gehabt oder Zeitenwende?“

Dokumentarfilm von Martin Keßler
2017, 90 min

Wir zeigen und diskutieren den aktuellen Film über das politische und gesellschaftliche Klima im Lande unmittelbar vor der Bundestagswahl

Premieren am
Di. 19.9.2017, 19.30 Uhr, Naxos Kino, Frankfurt/Main
Fr. 22.9.2017, 20.00 Uhr, BABYLON, Berlin (Mitte)
anschließend Tournee

„Reise in den Herbst“ startet zu Beginn des Jahres 2017. Eines Jahres mit richtungsweisenden Wahlen. In den Niederlanden, Frankreich, Deutschland. Und in dem sich viele fragen: Erleben wir jetzt auch in Europa und Deutschland den Durchmarsch der Rechtspopulisten? Schlammschlachten auf niedrigstem Niveau? In denen Fremde, Flüchtlinge als Sündenböcke dienen. Um von den eigentlichen Fragen abzulenken?: Nach den Ursachen des Vertrauensverlustes in etablierte Parteien und Institutionen. Und wie man dem begegnen soll. Ist das „alte System“, gar der Kapitalismus, am Ende? Und was kommt danach?

Auf der Suche nach Antworten reisen wir quer durch Deutschland. Wir sprechen mit „einfachen Leuten“, die ihre Miete kaum noch zahlen können. Mit dem Schweizer Soziologen Jean Ziegler und mit Opel-Arbeitern, deren Fabrik platt gemacht wurde und die vor der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern stehen. Wir treffen Andreas Ehrholdt, der einst die Hartz IV-Proteste begann. Und „Pulse of Europe“-Demonstranten, die das Schicksal der EU nicht mehr den Politikern allein überlassen wollen. Wir treffen die Nürnberger Berufsschüler, die die Abschiebung ihres Klassenkameraden nach Afghanistan verhindern wollen. Aber auch „Revolutions-Romantiker“, die auf einen grundlegenden Umsturz hoffen. Wir begegnen führenden Rechtspopulisten, Angela Merkel und Martin Schulz. Sind zum G 20-Gipfel in Hamburg. Und erleben die Wahlniederlagen von Geert Wilders und Marine Le Pen live vor dem heimischen Fernseher. Und die neusten „Streiche“ von Donald Trump. So wie Millionen in Deutschland und weltweit, die sich mittels Medien ihr Bild von einer „Zeitenwende“ machen, von der man sagt, dass sie uns alle betreffen wird.

Filmprojekt gefördert von: Business Crime Control (BCC), Haleakala Stiftung in der GLS-Treuhand, Otto-Brenner-Stiftung, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
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Buchvorstellung: Bernd Gieseking
 
Buchvorstellung: Bernd Gieseking "Früher hab´ ich nur mein Motorrad gepflegt"
im Caricatura Museum Frankfurt

Bernd Gieseking präsentiert am Donnerstag, dem 14. September 2017 um 20 Uhr sein neuestes Werk „Früher hab´ ich nur mein Motorrad gepflegt. Wie ein Sohn tapfer versucht, sich um seine alten Eltern zu kümmern“. Ein humorvolles, aber auch rührendes Buch über das Älterwerden und -sein, das Erwachsenwerden der erwachsenen Kinder, um Liebe, Sorge und Freundschaft. Gieseking beschreibt den Selbstversuch, sich ganz in den Dienste der Eltern zu stellen, nachdem sein Vater gestürzt ist und sich einen „Seitenrippenbruch“ zugezogen hatte. Einen Sommer lang möchte der Sohn seine Eltern unterstützen und sich um Haus und Hof kümmern. Was nun aber, wenn die Eltern doch merklich fitter sind als erwartet und man selbst irgendwie langsamer ist als gedacht??

Bernd Gieseking, geboren 1958, ist Kabarettist und Autor. Bekannt aus diversen Auftritten in Funk und Fernsehen, schreibt Gieseking Kolumnen für die wahrheit und die Satireseite der taz, Kinderhörspiele für den WDR sowie Bücher und Kinderbücher. Seit mittlerweile 20 Jahren präsentiert Bernd Gieseking im Rahmen einer Deutschlandtournee seinen jährlichen satirischen Rückblick „Ab dafür!“.

Caricatura Museum Frankfurt
14. September 2017, Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr
Eintritt: 8 Euro
Vorverkauf: im Museumsshop und unter Tel. 069 212 30161

Fischer Verlag, EUR 9,99 (D)
ISBN: 978-3-596-29844-0
 
 

 
Leseempfehlungen der Stiftung Lesen
Wir reden mit! (Vor)Lesebücher zu Politik und Partizipation

Mainz, 1. September 2017. Mitsprechen, Einmischen, Verändern: Demokratie lebt davon, dass sich möglichst viele für sie engagieren. Das gilt nicht nur für Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche sind gefragt, wenn es gilt, Gemeinschaft zu gestalten – egal, ob beim Bau eines neuen Spielplatzes oder beim Einsatz für Kinderrechte. Wie das geht, zeigen elf aktuelle Bilder-, Vorlese- und Sachbücher. Mit Meerschweinchendemokratie, Käsebrotabstimmung, Vogelrevolution oder Politik im YouTube-Format lernen schon die Jüngsten, dass ihre Stimme zählt.

Die demokratische Meinungsbildung verlangt nach der Fähigkeit, Kontexte einzuordnen. Wer lesen kann, ist darauf bestens vorbereitet. Kinder und Jugendliche, die häufig zum Buch oder E-Book greifen, verstehen komplexe Sachverhalte meist besser als Altersgenossen mit weniger Leseerfahrung. Dadurch fällt es ihnen leichter, eigene Schlussfolgerungen zu ziehen, ihren Forderungen Gehör zu verschaffen und Veränderungen anzustoßen. Der Gewinn ist groß, denn die kindlichen und jugendlichen Ideen verschaffen der Gesellschaft neue Perspektiven.

Wir wünschen Ihnen einen spannenden Wahlendspurt bis zum 24. September. Viel Freude beim Debattieren, Abwägen und Entscheiden!

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Freiburg: Schloss Ebnet - Führung und Bildvortrag
Schloss Ebnet / Foto: Vistatour
 
Freiburg: Schloss Ebnet - Führung und Bildvortrag
Zum Tag des Offenen Denkmals - Motto "Macht und Pracht"

Schloss Ebnet und der Kunstmaler Benedikt Gambs (Kurzführung)
Die Kurzführung durch Gartensaal und Stiegenhaus wirft Schlaglichter auf die wechselvolle Geschichte des Schlosses und auf seine künstlerische Ausstattung. Im Mittelpunkt stehen Leben und Wirken des Barockmalers Benedikt Gambs.

Vom Umgang mit Baudenkmälern in Freiburg (Bildvortrag)
Der Kurzvortrag veranschaulicht anhand von Bildgegenüberstellungen, wie man in der Nachkriegszeit mit manchen Baudenkmälern umging. Mit Blick auf einige der jüngsten Abrissobjekte stellen wir zur Diskussion, wie es aktuell um den Denkmalschutz in Freiburg bestellt ist.

Brigitte von Savigny (Stadträtin der Kulturliste), Joachim Scheck (Vistatour), Dauer (Führung & Vortrag): 1h; Eintritt frei (Spendenhut)
Ort: Schloss Ebnet, Gartensaal

Veranstalter: Frhr. v. Gaylingsche Verwaltung. Der Schlosspark ist bis 18.00 Uhr öffentlich zugänglich. Das Schloss (Gartensaal) kann nur im Rahmen der beiden Veranstaltungen von 11-13 Uhr besucht werden. Das ursprünglich angekündigte Streitgespräch über die in die Kritik gekommene Rolle der Öffentlichen Hand beim Denkmalschutz unter Moderation von Schlossherr Nikolaus von Gayling sowie der Vortrag von Laszlo Glozer fallen aus.

Sonntag,10.9.2017, 11.00 Uhr
Sonntag,10.9.2017, 12.00 Uhr
 
 

Karlsruhe: Seminare für Kinder im Zoo
Kinderseminare im Zoo / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Seminare für Kinder im Zoo
Anmeldungen sind jetzt schon möglich

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zwei Kinderseminare an. Anmeldungen sind ab sofort möglich. "Wasser und Kraft – im Zoo und anderswo" ist Thema des ersten Seminars am Samstag, 30. September, von 9.30 bis 12 Uhr. Es ist geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren und wird angeboten von Dr. Cornelia Lang vom Institut für Hydromechanik sowie Dr. Julia Ehlermann vom Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt. Die Kinder können dabei die unterschiedlichen Formen von Wasserkraft entdecken und wie sie von Tieren, Pflanzen und Menschen auch in der Technik genutzt wird. Nach einem kleinen Vortrag tauchen die Teilnehmer in die Welt des Wasser mit vielen Experimenten ein. Wie kommen Tiere und Pflanzen ans Wasser, wie kann Wasser transportiert und gespeichert werden? Diese und andere Fragen sollen gemeinsam untersucht und erforscht werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro.

"Ein Zoo voll Bakterien - Bakterien im Zoo" lautet der Titel des zweiten Kinderseminars am Samstag, 28. Oktober, von 9.30 bis 12 Uhr. Es ist ebenfalls für Kinder von sechs bis zwölf Jahren gedacht. Es wird geleitet von Dr. Anke Neumann, Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik – Technische Biologie, sowie Dr. Julia Ehlermann, Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt. Bakterien sind winzige, für das bloße Auge unsichtbare Lebewesen, die es bereits seit Milliarden Jahren auf der Erde gibt. Für andere Lebewesen sind Bakterien wiederum lebensnotwendig. Sie helfen etwa den Zootieren, die Nahrung zu verdauen, und schützen sie an vielen Stellen ihres Körpers vor Krankheiten. Wie bei allen Lebewesen gibt es aber auch bei den Bakterien "Bösewichte", die schaden. Viele Krankheiten der Tiere werden von Bakterien verursacht und müssen deshalb bekämpft werden. Zusammen soll der "Zoo der Bakterien" erkundet werden. Auch bei diesem Seminar beträgt der Unkostenbeitrag 20 Euro.

Treffpunkt für beide Veranstaltungen ist um 9.30 Uhr in der Ettlinger Straße 4b am Eingang der Zoopädagogik ins Exotenhaus. Anmeldungen über Marjana Serdarusic, marjana.serdarusic@kit.edu, Telefon 0721/608-24350 (vormittags) oder per Fax 0721/608-24857.

zum Bild oben:
Interessantes zum Thema Wasser und Bakterien gibt es für Kinder von sechs bis zwölf Jahren bei den beiden Seminaren im Zoo zu erfahren. / Foto: Zoo Karlsruhe
 
 

Freiburg: Kunst im Gehege
Kunst im Gehege / Foto: Veranstalter
 
Freiburg: Kunst im Gehege
Bildhauersymposium am Mundenhof vom 2. bis 10. September

Zum zweiten Mal findet auf dem Mundenhof das BildhauerSymposium „Kunst im Gehege“ statt. Von Samstag, 2., bis Sonntag, 10. September, arbeiten 30 Bildhauerinnen und Bildhauer aus der Region mit den unterschiedlichsten Materialien rund um den Spielplatz am Nistplatz.

Täglich von 9 bis 19 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen.

Die Abschlussausstellung findet am Sonntag, 10. September, von 11 bis 16 Uhr statt.

Veranstaltet wird das Symposium von der Künstlerinitiative Atelier Kunstgehege.
 
 

 
Karlsruhe: Gefeierte Idole ihrer Zeit
Führung durch Ausstellung über jüdische Sportstars

Vom 1. September bis 7. Oktober macht die Wanderausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" des Zentrums deutsche Sportgeschichte e. V. auf dem Platz der Menschenrechte vor dem ZKM Station. Sie würdigt die großen Verdienste jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Am Mittwoch, 6. September, um 18 Uhr gibt es für Interessierte eine kostenfreie Führung durch die Schau.
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