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Donnerstag, 26. April 2018
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Sonstiges

 
Karlsruhe: Beitrag zur Identifikation
Kulturfrühstück thematisiert am 26. Januar kulturelles Erbe

Die EU-Kommission hat das Jahr 2018 zum Europäischen Jahr des Kulturerbes ausgerufen. Die Bereitschaft, das gemeinsame kulturelle Erbe Europas zu bewahren hängt auch davon ab, wie stark sich die heutige Generation damit identifiziert und es wertschätzt. Woran lässt sich europäisches Erbe in Städten, Dörfern und Kulturlandschaften, in Sprache, Musik, Architektur, Brauchtum und Religion erkennen? In wieweit trägt das Kulturerbe zu einer gemeinsamen Identifikation bei und wie verhält es sich mit Trennendem? Diese und andere Fragen vertieft das nächste Kulturfrühstück am Freitag, 26. Januar, um 10 Uhr im Café Besitos am Marktplatz. Die öffentliche Gesprächsrunde moderiert Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche.
 
 

Theatertipp: Katja Kabanowa
Katja Kabanowa: Katja (Anna-Maria Kalesidis) klagt an / Foto: Rainer Muranyi
 
Theatertipp: Katja Kabanowa
Oper in drei Akten von Leoš Janáček
in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere 27.01.2018, 19:30 Uhr
im Grossen Haus Theater Freiburg
Einführung 18:45Uhr

Leoš Janáček ging nicht nur mit offenen Augen, sondern vor allem mit offenen Ohren durch das Leben und notierte sich seine akustischen Erlebnisse als sogenannte Sprachnotate, die ihm – so der Komponist – „die Rätsel der menschlichen Seele offenbarten“. Beispielsweise das rätselhafte Innenleben einer Katja Kabanowa, deren geheime Verfehlungen während eines monströsen Gewitters so radikal aus ihr herausbrechen, dass man sich fragen muss, ob nicht das eigentliche Gewitter in ihrem Inneren stattgefunden hat. In Alexander Ostrowskis Schauspiel, benannt nach ebendieser wetterleuchtenden Naturgewalt, fand Janáček eine starke Vorlage, die sich mit den unerklärlichen Rätseln der Seele auseinandersetzt, die naturgemäß nie restlos auszuleuchten sind. Auf den zweiten Blick ist jedoch nicht alles Rätselbild, manches nur zu offensichtlich menschengemacht. Dennoch stehen die Figuren vor Katja wie vor einem Mysterium: „Es ist, als ob ein Leuchten von ihr ausginge“, lässt Ostrowski einen Verehrer Katjas staunen. Doch die Faszination bleibt unterdrückt, darf nicht offen ausgesprochen werden. In einer Welt der Ersatzbefriedigungen, bleiben die eigentlichen Sehnsüchte ungelebt – und es gehen diejenigen zugrunde, die ihr inneres Verlangen nicht zurückstellen können. Katja Kabanowa kann ihre Suche nach Liebeserfüllung nicht im Verborgenen leben und schreit ihr Schuldbekenntnis in die Welt. Nachdem sich das Gewitter verzogen hat, findet man ihren leblosen Körper. Das Leuchten ist erloschen. Eine Welt ohne Katja? Man will sie sich nicht vorstellen. Und doch ist es gerade diese Frage, die Janáček am Ende seiner Oper aufwirft.

Tilman Knabe, bekannt für seine starken Bild- und Ausdruckswelten, und damit in der deutschen Theaterlandschaft seit über fünfzehn Jahren eine etablierte Regie-Größe, beschäftigt sich für Freiburg mit Katjas Sehnsüchten und Enttäuschungen. Als Ausgangspunkt dient ihm Janáčeks hochsensitive und eindrückliche Musik.

Weitere Aufführungen sind am 2. Februar und 10. Februar, jeweils 19:30 Uhr
folgende Termine siehe Spielplan ...
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Marc Braverman wieder in Freiburg
Die Mauer überwinden
Eine Vision für Israelis und Palästinenser

Mark Braverman, jüdischer Autor, Traumatherapeut, USA
Übersetzung: Christian Kercher

Donnerstag, 25. Januar 2018, 20:00 Uhr
Auferstehungsgemeinde Littenweiler, Gemeindesaal, Kappler Str. 25

Mark Braverman hat die Mauer überwunden, indem er Palästinenser kennengelernt hat. „Von der anderen Mauerseite erkannte ich, dass es die Israelis sind, die sich selbst gefangen genommen haben.“ Er ermutigt dazu, sich von Martin Luther King und dem Südafrikaner Desmond Tutu inspirieren zu lassen, um die Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen die Besatzung zu stärken. Für die Deutschen sieht er darin die Gelegenheit, ihr Trauma des Dritten Reiches zu überwinden: „Solange sie es für unmöglich halten, die Palästinenser zu unterstützen und damit den Israelis und Juden bei der Befreiung von ihrer Angst zu helfen, bleiben die Deutschen in der Vergangenheit stecken.“
 
 

 
Theatertipp: Die bekannte Band Zärtlichkeiten mit Freunden
Die schönsten Momente
Musik-Kasperett
Donnerstag, 25. Januar 2018 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

Nach reiflicher Überlegung haben sich die beiden Grobmusiker entschlossen, die schönsten Momente aus mehreren Dekaden "Zärtlichkeiten mit Freunden" auf die Bühnen der Schengen-Staaten zu bringen - halt so eine Art Best-Of-Programm.
"Wie Monty Python auf Valium. Anarchistischer Humor at its best." (Südkurier)
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Theatertipp: Die Seehundfrau
RAB-Seehundfrau © Rohrbacher
 
Theatertipp: Die Seehundfrau
Theater R.A.B.
Fr 02.02. und Sa 03.02. 20:30 Uhr | Kammertheater im E-WERK

Eine alte Sage aus den nördlichen Regionen, wo das Meer und die kargen Küstenlandschaften aufeinander treffen, ist die Grundlage für das Theaterstück von Theater R.A.B.
Aus dem Meer steigen in manchen Nächten die Seehundweibchen an Land, winden sich aus ihrem Fell und tanzen in Menschengestalt auf den Klippen. Ein einsamer Fischer stielt einer der Frauen ihr Fell und macht sie zu seiner Gefährtin. In sieben Jahren, so verspricht er ihr, gibt er ihr das Fell zurück…

In dieser R.A.B. eigenen Erzählung der Sage wird das Aufeinanderprallen vom Meerwesen und Landwesen unterstrichen durch einen “Tanz der Sprachen”: Das dramatische Geschehen wird mit Maskenspiel, Gebärdensprache, sowie deutscher und englischer Lautsprache gestaltet. Hörende und Gehörlose erfahren das gleiche Erlebnis.

Schauspiel: Franziska Braegger, Sibylle Gaa, Len Shirts
Regie: Johanna Thoma
Die Produktion wird unterstützt durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Kulturamt der Stadt Freiburg.

Eintritt 16,00 / 12,00 € | KARTEN www.ewerk-freiburg.de / BZ-Kartenservice
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Theatertipp: Carl-Einar Häckner - Saknas
Comedy-Zauberei
Mittwoch, 24. Januar 2018 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

Machen Sie sich gefasst auf einen Abend voll Comic-Clownerie, Offbeat-Zauberei und Brachialhumor vom Feinsten. Der schwedische Mega-Star und durchgeknallte Comedy-Zauberer Carl-Einar Häckner kehrt mit einem Zylinder voll magischem Chaos, mit "silly songs" und seinem blitzschnellen Humor nach Freiburg zurück! Im neuen Programm "Scherben" versucht er das magische Chaos um sich herum zu ordnen.
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Frankreich
„Bürger & Staat“ - Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuem Länderheft

Einen umfassenden Blick auf das gegenwärtige Frankreich eröffnet die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Länderheft jetzt erschienen. 14 überwiegend wissenschaftliche Beiträge beleuchten politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen der jüngeren und jüngsten Zeit.
Einer historischen Betrachtung der V. Republik entlang ihrer Krisen folgen Aufsätze zum Institutionengefüge und dem sich wandelnden Parteiensystem. Der Text zum „Wahljahr 2017“ bietet eine aktuelle politische Analyse; der Beitrag „Sechs Thesen zu Frankreichs Islamdebatte“ berührt ein großes gesellschaftliches Konfliktfeld. Vorgestellt werden zudem das französische Sozialmodell und seine Herausforderungen, die Wirtschaft, die Presse- und Medienlandschaft oder „Frankreichs Weltpolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Die deutsch-französischen Beziehungen werden auch auf der Ebene von Städtepartnerschaften, Deutsch-Französischen Gesellschaften oder des Deutsch-Französischen Jugendwerks näher betrachtet. Schließlich bietet das Heft künstlerische Annäherungen, so durch einen Beitrag zur zeitgenössischen französischen Literatur oder die „Elsass-Ballade, Europa-Blues“ von Jo Berlien, eines Grenzgängers zwischen Straßburg und Deutschland. Unter der Rubrik „Der aktuelle Beitrag“ enthält das neue Heft einen Aufsatz der Politikwissenschaftlerin Theresa King zur Bundestagswahl 2017: „Die Zeit der Wohlfühl-Politik ist vorbei“.

Die Zeitschrift „Bürger & Staat“ richtet sich mit aktuellen Bestandsaufnahmen an das Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit. Sie erscheint dreimal jährlich.
Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden (www.lpb-bw.de/shop).
Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Theatertipp: Waghubinger - Jetzt hätten die guten Tage kommen können
Kabarett
Dienstag, 23. Januar 2018 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf den Dachboden der Garage seiner Eltern. Dort sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.
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