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Dienstag, 24. April 2018
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Sonstiges

 
Freiburg: Veranstaltungen der Joseph-Wirth-Stiftung
zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs

2014 steht im Zeichen des 100. Jahrestages des Kriegsbeginns 1914. Diesem einschneidenden Ereignis widmet die Joseph-Wirth-Stiftung mehrere Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Français Freiburg und dem Frankreich-Zentrum der Universität.

Joseph Wirth, der 1914 Reichstagsabgeordneter der Zentrumspartei war, erlebte die ersten Augusttage 1914 in Freiburg. Er meldete sich freiwillig zum Sanitätsdienst beim Deutschen Roten Kreuz und betreute bis zu seiner eigenen schweren Erkrankung 1917 Verwundete an vielen Fronten des Krieges.

Montag, den 21. Juli 2014, 19 Uhr, lädt die Joseph-Wirth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Français Freiburg und dem Frankreich-Zentrum der Universität zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über den Ersten Weltkrieg ein.
Prof. Dr. Wolfgang Eckart von der Universität Heidelberg spricht zum Thema: „Überwiegend beängstigend” – Medizin und Krieg: Deutschland 1914-1918.
Professor Eckart ist Medizinhistoriker und Lehrstuhlinhaber für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin in Heidelberg. Die Veranstaltung findet im Haus „Zur Lieben Hand” der Universität , Löwenstraße 16, statt.

Für den 14. November 2014 ist eine Veranstaltung zum Thema “Im Westen nichts Neues … Der Schriftsteller Erich Maria Remarque” vorgesehen. Referent ist Dr. Thomas Schneider, Privatdozent und Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Osnabrück.
 
 

 
Freiburg: Stolpersteinenthüllung am 20. Juli 2014
Am Sonntag, 20. Juli 2014, 15 Uhr, wird vor dem Haus Herrenstraße 19 im Rahmen einer Gedenkveranstaltung ein STOLPERSTEIN für Joseph Wirth enthüllt. Der Zentrumspolitiker, Stadtverordnete und spätere Reichskanzler Joseph Wirth (1879 – 1956) verbrachte in diesem Haus seine Kindheit und Jugend. Auf Initiative der STOLPERSTEINE Freiburg soll nun dem unerschrockenen Politiker Wirth in seiner Heimatstadt ein dauerhaftes Zeichen gesetzt werden.

Joseph Wirth wurde im März 1933 von den neuen nationalsozialistischen Machthabern ins Exil getrieben. Während der Jahre seines Exils in Österreich und ab 1935 in Frankreich warnte er vor dem Nationalsozialismus und engagierte sich als Katholik gegen Antisemitismus und Judenverfolgung. Seine persönlichen Kontakte reichten bis in den Vatikan. Nach seiner Flucht aus Frankreich in die Schweiz am 1. September 1939 knüpfte er Kontakte zum militärischen Widerstand in Deutschland und bemühte sich auf höchster Ebene um einen Friedensschluss mit England. In den letzten Kriegsjahren entwickelte Wirth gemeinsam mit den sozialdemokratischen Exilpolitikern Otto Braun und Wilhelm Hoegner Konzepte für einen demokratischen Neubeginn nach dem Krieg.

Nach einem Grußwort von Marlis Meckel von der Aktion STOLPERSTEINE Freiburg spricht die Historikerin und Wirth-Biographin Dr. Ulrike Hörster-Philipps über “Joseph Wirth im Exil”.

Die eigentliche Verlegung des Stolpersteins findet bereits am 14. Juli 2014 im Rahmen einer größeren Aktion statt, bei der mehr als zehn Stolpersteine in Freiburg verlegt werden. Hier wird es eine kurze Erinnerung an Joseph Wirth geben, zu der Prof. Dr. Hugo Ott einige Worte des Gedenkens sprechen wird


Lebenslauf von Dr. Joseph Wirth (1879-1956)

6. September 1879 geb. in Freiburg, aufgewachsen in der Herrenstr. 25 (heute: Nr. 19)
1899-1906 Studium der Mathematik, Nationalökonomie und Naturwissenschaften in Freiburg
1926 Promotion
1908-1913 Gymnasialprofessor am Freiburger Realgymnasium
1911-1913 Mitglied im Bürgerausschuss und Stadtverordneter in Freiburg
1913-1914 Mitglied des Badischen Landtags
1914-1918, 1920-1933 Mitglied des Reichstags
1918-1920 Badischer Finanzminister
1920-1921 Reichsfinanzminister im Kabinett von Constantin Fehrenbach
1921-1922 Reichskanzler (10. Mai 1921 bis 22. Oktober 1922)
1929-1930 Minister für die besetzten Gebiete im Kabinett Hermann Müller
1930-1931 Reichsinnenminister im 1. Kabinett Heinrich Brüning
1933-1939 Exil in Österreich und Frankreich
1939-1945 Exil in der Schweiz
1948 Rückkehr nach Freiburg
1952 Mitbegründer der „Deutschen Sammlung. Bewegung für Einheit, Frieden und Freiheit"“
1953-1956 Mitbegründer des „Bundes der Deutschen für Einheit, Frieden und Freiheit“ und gleichberechtigter Vorsitzender gemeinsam mit Wilhelm Elfes
1953 Spitzenkandidat der Gesamtdeutschen Volkspartei bei den Bundestagswahlen neben Gustav Heinemann
3. Januar 1956 gestorben in Freiburg
5. Januar 1956 Beisetzung auf dem Freiburger Hauptfriedhof
 
 

 
Frankfurt: Schüler der IGS Nordend präsentieren ihre Filme
... rund um das Thema „Kommunikation“ im Museum für Kommunikation Frankfurt

15 Schüler der Integrierten Gesamtschule Nordend besuchten auch in diesem Jahr wieder einen Video-Workshop über das gesamte Schuljahr hinweg im Museum für Kommunikation Frankfurt. Das Projekt regte die Schüler zur Auseinandersetzung mit dem Thema Kommunikation und Video an, ermöglichte ihnen das Kennenlernen des Museums als außerschulischen Lernort und förderte ihre Medien- und Sozialkompetenz. Das Ergebnis wird am Dienstag, den 8. Juli um 11.30 Uhr im Museum für Kommunikation Frankfurt präsentiert. Die Zuschauer dürfen sich auf Filme verschiedener Genres wie Spielfilme, Dokumentationen, Interviews und Trickfilme freuen rund um das Thema Kommunikation. Auch die Lebenswelten der Schüler und Schülerinnen werden dargestellt. Geleitet wurde das Projekt von Necmettin Atasoy (Lehrer, IGS Nordend) und Jutta Mertens (Freie Medienpädagogin, Museum für Kommunikation Frankfurt). Zudem hat das Medienzentrum Ostend das Projekt unterstützt.

Termin: Dienstag, 8. Juli 2014
Uhrzeit: 11.30 Uhr
Kosten: Eintritt frei
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Literaturbüro und Kommunales Kino: Sommer Haus Fest
Bevor im August die Sommerpause anbricht, möchten wir – das Kommunale Kino und das Literaturbüro/Literatur Forum Südwest – mit unserem Publikum, allen Freunden, Kooperationspartnern und Mitgliedern an einem hoffentlich sommerlich-warmen Freitagabend feiern. Gegrilltes und Fußball draußen, Musik, Tanz und Kurzfilme drinnen.

Eine Basisausrüstung für das Grillen stellen wir zur Verfügung, freuen uns aber über alles, was darüber hinaus mitgebracht wird.

Alter Wiehrebahnhof, Freiburg
Freitag, 4. Juli, ab 18 Uhr
 
 

Chefredakteur von Finanztest verlässt Stiftung Warentest
Hermann-Josef Tenhagen / Foto: Stiftung Warentest
 
Chefredakteur von Finanztest verlässt Stiftung Warentest
Hermann-Josef Tenhagen, langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Finanztest, verlässt die Stiftung Warentest auf eigenen Wunsch zum 30. September 2014. Er wird Geschäftsführer und Chefredakteur eines Start-ups für Finanzinformationen im Internet. „Ich bleibe den Finanzinformationen treu, möchte aber noch einmal etwas Neues aufbauen – und diese Plattform bietet mir die Möglichkeit dazu“, sagt Tenhagen.

Der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus, bedauert den Weggang von Tenhagen. „Hermann-Josef Tenhagen hat in den vergangenen 15 Jahren unsere Zeitschrift Finanztest zu einer der wichtigsten Wirtschaftszeitschriften in Deutschland gemacht. Er hat nicht nur inhaltlich starke Akzente gesetzt, sondern war auch ein gefragter Gesprächspartner in den Medien, in denen er die Testergebnisse vorstellte und schwierige Zusammenhänge kurz und verständlich erläutern konnte. Wir bedauern seinen Abschied und danken für seine hervorragende Arbeit. Für die Zukunft wünschen wir ihm beruflich und persönlich alles Gute.“

Hermann-Josef Tenhagen hatte als stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter „Wirtschaft und Umwelt“ bei der taz gearbeitet, bevor er 1998 als Nachrichtenchef zur Badischen Zeitung ging. 1999 wechselte er als Chefredakteur zur Zeitschrift Finanztest, dem größten unabhängigen Verbraucher-Finanzmagazin Deutschlands mit einer monatlich verkauften Auflage von rund 230.000 Exemplaren.
 
 

Veranstaltungstipp: Leben zwischen Glauben und Wissenschaft
 
Veranstaltungstipp: Leben zwischen Glauben und Wissenschaft
Autobiographisches zu Kirche und moderner Gesellschaft

mit Prof. Dr. Franz Xaver Kaufmann
(Soziologie, Bonn)

am Montag, 2. Juni 2014, 20.00 Uhr
Katholische Akademie, Wintererstr. 1, Freiburg

Das Thema

Franz Xaver Kaufmann, der Bielefelder Religionssoziologe, dem das öffentliche Gerede von Religion immer nichtssagender und der Glaube immer wichtiger wurde, ist kürzlich 80 Jahre alt geworden. Jetzt legt er Rechenschaft ab über ein Leben, das er zugleich als Wissenschaftler und als gläubiger Katholik geführt hat.

Geboren in eine sehr katholische Familie, aufgewachsen in der Diasporasituation der Zwinglistadt wird ihm die Begegnung mit Hans Urs von Balthasar wichtig, aber auch der Horizont des französischen Existentialismus bei Raymond Aron.

Kaufmann beschreibt die allmähliche innere Loslösung von den ansozialisierten kirchlichen Zwängen einer triumphalistischen Epoche der Pius-Päpste. Das Konzil und die Synode der deutschen Bistümer werden ihm befreiende und vertiefende Erfahrung. Eine Biografie gewinnt Kontur und Farbe, die etwas Exemplarisches und Generationstypisches hat. Die Spannung zwischen den ererbten autoritativ fordernden kirchlichen Traditionen und einer ihnen gegenüber fremden und freieren Umwelt, deren "Werthaltigkeit" ebenfalls unhintergehbar bleibt, wird deutlich, aber auch der Plausibilitätsverlust einer kirchlichen Autorität, die sich anmaßt, im Namen Gottes zu sprechen und das Leben umfassend zu regeln. Und die allmähliche Wiederentdeckung einer die säkulare Moderne "auf Augenhöhe" herausfordernden kulturellen und sozialen Substanz der jüdisch-christlichen, auch katholischen Tradition, die sich weder vor dem Urteil der Geschichte zu schämen noch im Horizont absehbarer Zukünfte zu verstecken braucht.

Der Referent

Franz-Xaver Kaufmann, geb. 1932, em. Prof. für Sozialpolitik und Soziologie an der Universität Bielefeld. Von 1979 bis 1983 Direktor am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld, von 1980 bis 1992 am von ihm gegründeten Institut für Bevölkerungspolitik. Forschungsschwerpunkte u.a. Religionssoziologie; Mitherausgeber von »Christlicher Glaube in moderner Gesellschaft« (Herder).

Buchtipp: Zwischen Wissenschaft und Glauben
Persönliche Texte
Verlag Herder
Aufl./Jahr: 1. Aufl. Juni 2014
224 S., geb. mit Schutzumschlag, 19.99 Euro

Karten:
»c-Punkt«, Herrenstr. 30, Tel. 0761 2085963
www.spektrum-spirituell.de
€ 6,-/ erm. € 5,- (zuzüglich Vorverkaufsgebühr)
Abendkasse ab 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung der Reihe
SPEKTRUM SPIRITUELL (www.spektrum-spirituell.de)
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Karlsruhe: Bücherflohmarkt vor Karlsburg
Stadtteilbibliothek nimmt an Durlacher Kruschtlmarkt teil

Am nächsten Durlacher Kruschtlmarkt, der am Samstag, 21. Juni, von 8 bis 16 Uhr vor der Karlsburg stattfindet, beteiligt sich auch die Stadtteilbibliothek. Sie bietet am Eingang zu ihren Räumen in der Karlsburg einen Bücherflohmarkt an, auf dem Besucherinnen und Besucher des Kruschtlmarkts ab 8 Uhr für kleines Geld Bücher und andere Medien erwerben können. Die Stadtteilbibliothek Durlach selbst ist an diesem Tag geschlossen, Ausleihe oder Rückgabe von Büchern sind somit nicht möglich.
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Haiku-Wettbewerb der Partnerstadt Matsuyama
Sieben der ersten zehn Plätze in der Kategorie Fremdsprache für Freiburger Einsendungen

Als im Herbst 2013 eine Delegation der japanischer Partnerstadt
Matsuyama anlässlich des 25jährigen Partnerschaftsjubiläums in
Freiburg weilte, übergab Bürgermeister Katsuhito Noshi ein
besonderes Gastgeschenk: Eine hölzerne und kunstvoll verzierte
Haiku-Postbox, in der Haiku-Gedichte gesammelt werden.
Matsuyama gilt als eines der führenden Zentren in Japan für die
traditionelle Gedichtsform Haiku mit jeweils drei Zeilen im
Versmaß fünf – sieben - fünf Silben: In 93 Haiku-Postboxen in
Matsuyama (einige sogar in Straßenbahnen) werden jährlich
rund 21.000 Gedichte gesammelt, von denen die schönsten
regelmäßig prämiiert und veröffentlicht werden.

Die Kaiku-Box für Freiburger Freunde der japanischen Dichtkunst
wurde im November in der Stadtbibliothek aufgestellt; Anfang des
Jahres wurden die Haiku-Gedichte aus Freiburg zu einem
erstmals durchgeführten Wettbewerb der Kategorie
Fremdsprachen nach Japan geschickt und dort von
renommierten Wissenschaftler aus der Ehime-Universität
bewertet. In der Kategorie Fremdsprache wählten die
Sprachwissenschaftler aus insgesamt eingesandten 252
Gedichten von knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
zehn Arbeiten aus, die mit kleinen Präsenten prämiiert werden.

Mit welcher Hingabe und Kreativität die Freiburgerinnen und
Freiburger sich der schwierigen japanischen Dichtkunst
widmeten, zeigt das Ergebnis: Die drei ersten Plätze gingen an
Dichterinnen und Dichter aus den USA, Belgien und Korea – und
die weiteren sieben in der Spitzengruppe an Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus Freiburg und einmal aus Merzhausen.
Große Preise gab es in dem Wettbewerb nicht zu gewinnen,
sondern kleine Anerkennungspräsente und Dankschreiben aus
Matsuyama als Dankeschön fürs Mitmachen.

Oberbürgermeister Dieter Salomon wertet das gute Abschneiden
der Freiburger Einsendungen als einen Beleg, wie sehr die
Partnerschaft mit Matsuyama im Bewusstsein der Freiburger
verankert ist. „Die Haiku-Box war ein großartiges Geschenk, das
zum aktiven Engagement und zur Beschäftigung mit japanischer
Dichtkunst auffordert. Es ist schön, dass so viele Menschen
dieses Angebot genutzt und für den Haiku-Wettbewerb eigene
Texte beigesteuert haben.“
 
 



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