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Sonstiges

Gespräch mit Sylvia Löhken über ihr Buch „Leise Menschen – gutes Leben“
Sylvia Löhken / Foto: presse
 
Gespräch mit Sylvia Löhken über ihr Buch „Leise Menschen – gutes Leben“
- Wann wurde Ihnen zum ersten Mal bewusst, dass Ihr Thema die leisen Menschen sind?

Das Thema hat sich über Jahre hinweg entwickelt. Im Nachhinein sehe ich zwei Gründe.

Erstens bin ich selbst introvertiert und habe schon als Kind oft den Eindruck gehabt, dass ich bestimmte Dinge deutlich anders wahrnahm als andere. Zum Beispiel fand ich Kindergeburtstage anstrengend. Und ich schrieb lieber Klassenarbeiten, anstatt mich fleißig zu melden. Feiern und mündliche Beteiligung habe ich dann zwar gelernt – und alle Erwachsenentätigkeiten, die dem entsprechen –, aber Energie kosten beide noch immer.

Zweitens habe ich immer gern mit Menschen gearbeitet, die ebenfalls leise sind. Viele meiner Kunden und Klientinnen sind in der Wissenschaft tätig, in der Verwaltung oder im IT-Bereich. Ich konnte die Probleme, denen Intros im Alltag begegnen, natürlich ziemlich gut verstehen, und ich habe für viele dieser Probleme Lösungswege entwickelt, die einen Versuch wert sind.

Dass der Weg vom Nachdenken zum ersten Buch so lange gedauert hat, beweist: Wir Intros brauchen manchmal ein wenig länger – was übrigens nichts mit Intelligenz zu tun hat. Wenn wir aber etwas als wichtig erkannt haben, dann bleiben wir gern dran.

- In Ihren Büchern stützen Sie sich auf wichtige Forschungsergebnisse zum Thema Intro- und Extroversion. Können Sie uns einen Überblick geben?

Die Forschung ist spannend: Einerseits haben wir über das Thema solide gesichertes Wissen, andererseits hat sich in den letzten Jahren noch einmal viel Neues ergeben.

Carl Gustav Jung definierte schon 1921 in seiner Arbeit „Psychologische Typen“ die Intro- und Extroversion als Merkmale, die unseren Persönlichkeitskern tief prägen. Ob wir „Intro“ (nach innen gewandt) oder „Extro“ (nach außen gewandt) sind, ist dabei keine Entweder-Oder-Entscheidung: Denn wir sind alle Mischungen aus Eigenschaften, die in verschiedenen Bereichen des Gehirns angesiedelt sind und die uns „nach innen“ oder „nach außen“ ausrichten.

Hier kann die neuere Forschung konkrete Ergebnisse liefern, die zeigen, dass unsere Persönlichkeit eine neurobiologische Grundlage hat.

Ausschlaggebend für den Unterschied zwischen Intros und Extros ist dabei,
- wie viel Stimulation von außen wir schätzen und ertragen können,
- wie ausführlich wir unseren Gedanken nachgehen und wie lang das dauert,
- wie viel Ruhe beziehungsweise Aktivität wir benötigen, damit es uns gut geht und
- wie risiko-, belohnungs- und sicherheitsorientiert wir sind.

Die meisten Menschen haben eine erkennbare Tendenz zur Intro- oder Extro-Seite. Diese ist angeboren, wird aber erst während des Heranwachsens im Kontakt mit anderen Menschen stabil: Denn das Gehirn ist ja mit der Geburt noch lange nicht fertig entwickelt.

- Ganz provokant gefragt: Sind laute Menschen nicht automatisch glücklicher und erfolgreicher, weil sie sich besser verkaufen können und sich häufiger durchsetzen?

Nö. Denn was wir unter Glück und Erfolg verstehen, hängt eben von unserer Persönlichkeit ab. Menschen verstehen ganz unterschiedliche Dinge als Belohnung. Biologisch heißt Belohnung: Der Nucleus accumbens leuchtet auf, Dopamin wird ausgeschüttet. Der Auslöser kann aber alles Mögliche sein: ein Leseabend oder eine Party, ein Börsenhoch oder eine Bergwanderung, die Beförderung oder zwei Stunden für die Arbeit an einem Lieblingsthema. Und manchmal, am ungesunderen Ende der Skala, auch die nächste Flasche oder der nächste Ausflug ins Spielcasino ...

Die interessanten Fragen sind deshalb: Was genau ist für mich eine Belohnung? Wann spüre ich Glück? Was gilt in meinem Leben als Erfolg? Und was mache ich daraus? Natürlich gibt es auch Hindernisse. Aber die sollten nicht das letzte Wort haben, wenn es um unsere Lebenszeit geht.


Damit das nicht so abstrakt bleibt, hier zwei Beispiele:
Ich habe, während das Buch entstand, mit Boris Grundl gesprochen, der als junger Mann durch einen Unfall zum Querschnittsgelähmten wurde. Heute ist er ein erfolgreicher Redner und Unternehmer im Rollstuhl, der vielen anderen Menschen Mut macht: Menschen mit gesunden Körpern, die aber bei ihm etwas suchen, was sie selbst gern hätten.

Ein anderes Beispiel ist die Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch, die die Verbindung zwischen Sprache und Machtverhältnissen so klar und beharrlich herausarbeitete, dass sie sich in ihrer Community so richtig unbeliebt machte. Sie berichtet, dass sie das die Professur kostete, die sie sich so gewünscht hatte. Und gleichzeitig hat sie durch ihren ganz eigenen Weg einen großen Einfluss darauf genommen, wie wir heute mit Sprache und mit dem Geschlechterunterschied umgehen. Als unabhängige Forscherin – eigentlich ist sie eine Gelehrte – kann sie sich auch gut ernähren und ihrem Wissensdurst nachgehen.

- Was sind die besonderen Stärken, die Intros auszeichnen?

Ich habe zehn Stärken vorgeschlagen, die im Grunde alle Menschen haben können, die bei Intros mit ihrer neuronalen Ausstattung besonders häufig vorkommen: Vorsicht, Konzentration, Substanz, Zuhören, Ruhe, Unabhängigkeit, analytisches Denken, Schreiben, Beharrlichkeit, Einfühlungsvermögen.
Auf diesen Stärken baut übrigens das Buch auf. Ein gelungenes Leben hat viel mit der Fähigkeit zu tun, die eigenen Stärken zu erkennen und zu nutzen. Und dafür andere Dinge niedriger zu hängen.

- Wie gelingt es Intros, ihren Wünschen und Vorstellungen gemäß zu leben? Gibt es ein Geheimrezept?

Die US-Countrysängerin Dolly Parton, eine Power-Extrovertierte, hat dazu etwas Kluges gesagt: „Finde heraus, wer du bist – und dann tu es mit Absicht!“ Die Intro-Version dazu: Erkunden Sie Ihre Stärken, Ihre Hürden, Ihre Bedürfnisse – und dann gestalten Sie Ihr Leben so, dass die Stärken zur Geltung kommen, die Hürden Sie nicht behindern und Ihre Bedürfnisse Raum haben.

- Als Coach und Speakerin sind Sie in einer eher lauten Branche unterwegs. Hätten Sie es als Extro da nicht einfacher?

Einfach ist für viele beharrliche Intros erst einmal kein Kriterium. ☺ Viel wichtiger scheint mir zu sein, dass ich das tue, was mir wirklich wichtig ist und am Herzen liegt. Der nächste Schritt ist dann, danach zu fragen, wie ich diese Aufgabe, wenn ich sie einmal gefunden habe, als Intro gestalte.

- Auch Angela Merkel und Günter Jauch gelten als introvertierte Persönlichkeiten. Welche Anregungen für ein gutes Leben würden Sie ihnen geben?

Die letzte Antwort gilt auch für diese beiden Personen. Ich vermute, diese beiden prominenten Intros haben schon vieles hinbekommen in Sachen gutes Leben. Sonst könnten sie ihre Knochenjobs kaum über viele Jahre hinweg tun. Fällt Ihnen auch auf, dass wir über ihr Privatleben so gut wie nichts wissen? ☺


- „Leise Menschen – gutes Leben“ ist der Titel Ihres neuesten Buchs und zugleich der Abschluss einer Trilogie zum Thema Introversion. Muss man die beiden VorgängerBücher gelesen haben, um den dritten Band zu verstehen?

Ganz bestimmt nicht – großes Ehrenwort! Aber wer die beiden ersten Bücher gelesen hat, wird garantiert neue Anregungen finden.

- Und zum Schluss: Was machen Sie, wenn Sie das Gefühl haben, mal „laut“ sein zu müssen, werden Sie dann auch mal laut?

*schweig* ☺


Dr. Sylvia Löhken ist Rednerin, Coach und Trainerin. Als leiser Mensch hilft sie anderen Intros bei der Verwirklichung ihrer beruflichen und privaten Ziele. Aufgrund ihrer Erfahrungen als Wissenschaftlerin und Managerin in einer großen internationalen Organisation kennt sie wichtige Arbeitsumfelder ihrer Kunden und ist in so verschiedenen Feldern wie Management, Kommunalpolitik und Forschung tätig. Sylvia Löhken lebt mit ihrer Familie in Bonn, hat eine Vorliebe für das leise Japan, in dem sie drei Jahre in einer leitenden Position tätig war.

Das aktuelle Buch „Leise Menschen – gutes Leben“ bildet den Abschluss der Bestseller-Trilogie zum Thema Introversion. Voraus gingen die beiden Bände „Leise Menschen – starke Wirkung“ (2012) und „Intros und Extros“ (2014) mit Übersetzungen in 20 Sprachen und mit 500.000 weltweit verkauften Exemplaren.

www.intros-extros.com

Leise Menschen – gutes Leben
Das Entwicklungsbuch für introvertierte Persönlichkeiten
GABAL Verlag, Hardcover, 288 Seiten
Format: 15,6 x 23 cm
€ 24,90 (D) / € 25,60 (A)
ISBN: 978-3-86936-800-9

Auch als E-Book erhältlich
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Judith Kakon erhält den diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle
Preisverleihung und Vernissage am Freitag, 15. September, im Kunsthaus L6

Judith Kakon erhält den diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle. Ihre Arbeit überzeugte die Jury, der in diesem Jahr Heidi Brunnschweiler (E-Werk Freiburg), Susanne Kühn (AdBK Nürnberg) und Heinrich Dietz (Kunstverein Freiburg) angehörten. Die Mitglieder der Vorschlagskommission waren in diesem Jahr Andrea Mihaljevic (hKDM Freiburg), Susanne Ramm-Weber (Kunstjournalistin, künstlerischer Beirat Kunstverein Offenburg), Ines Goldbach (Kunsthaus Baselland).

Die 1988 in Basel geborene Judith Kakon wird als bisher fünfte Preisträgerin mit dem diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle ausgezeichnet, der von dem gleichnamigen Elektrogroßhändler und Technologiedienstleister ausgelobt und zusammen mit dem städtischen Kulturamt verliehen wird.

Kakon schloss ihren Master of Fine Arts am Bard College im letzten Jahr in New York ab. Für die Ausstellung im Kunsthaus L6 entwickelte sie neue Arbeiten.

Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis der Alexander Bürkle Gruppe wird alle drei Jahre jungen bildenden Künstlerinnen und Künstlern gestiftet, die aufgrund ihrer bisherigen Entwicklung wichtige Beiträge zur zeitgenössischen Kunst erwarten lassen. Sie sollen das 35. Lebensjahr nicht vollendet und ihre Ausbildung unmittelbar beendet haben sowie aus dem Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz stammen oder dort arbeiten. Bisherige Preisträger sind Kathrin Herzner, Vera Mayer, Christoph Poetsch und Maria Tackmann.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. September, um 18 Uhr im Kunsthaus L6, Lameystraße 6, statt. Dort eröffnet Samuel Dangel vom Kulturamt. Zur Einführung spricht die Kunstwissenschaftlerin Eveline Weber vom Kunstraum Alexander Bürkle. Anschließend übergibt Paul Ege von der Alexander Bürkle Gruppe den Preis.

Zur Finissage am Sonntag, 5. November, um 11 Uhr wird der Katalog zur Ausstellung vorgestellt.

Das Kunsthaus L6 in der Lameystraße 6 ist donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist am 3. Oktober geschlossen. Der Eintritt ist frei, Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.
 
 

 
„REISE IN DEN HERBST“
"... alles wie gehabt oder Zeitenwende?“

Dokumentarfilm von Martin Keßler
2017, 90 min

Wir zeigen und diskutieren den aktuellen Film über das politische und gesellschaftliche Klima im Lande unmittelbar vor der Bundestagswahl

Premieren am
Di. 19.9.2017, 19.30 Uhr, Naxos Kino, Frankfurt/Main
Fr. 22.9.2017, 20.00 Uhr, BABYLON, Berlin (Mitte)
anschließend Tournee

„Reise in den Herbst“ startet zu Beginn des Jahres 2017. Eines Jahres mit richtungsweisenden Wahlen. In den Niederlanden, Frankreich, Deutschland. Und in dem sich viele fragen: Erleben wir jetzt auch in Europa und Deutschland den Durchmarsch der Rechtspopulisten? Schlammschlachten auf niedrigstem Niveau? In denen Fremde, Flüchtlinge als Sündenböcke dienen. Um von den eigentlichen Fragen abzulenken?: Nach den Ursachen des Vertrauensverlustes in etablierte Parteien und Institutionen. Und wie man dem begegnen soll. Ist das „alte System“, gar der Kapitalismus, am Ende? Und was kommt danach?

Auf der Suche nach Antworten reisen wir quer durch Deutschland. Wir sprechen mit „einfachen Leuten“, die ihre Miete kaum noch zahlen können. Mit dem Schweizer Soziologen Jean Ziegler und mit Opel-Arbeitern, deren Fabrik platt gemacht wurde und die vor der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern stehen. Wir treffen Andreas Ehrholdt, der einst die Hartz IV-Proteste begann. Und „Pulse of Europe“-Demonstranten, die das Schicksal der EU nicht mehr den Politikern allein überlassen wollen. Wir treffen die Nürnberger Berufsschüler, die die Abschiebung ihres Klassenkameraden nach Afghanistan verhindern wollen. Aber auch „Revolutions-Romantiker“, die auf einen grundlegenden Umsturz hoffen. Wir begegnen führenden Rechtspopulisten, Angela Merkel und Martin Schulz. Sind zum G 20-Gipfel in Hamburg. Und erleben die Wahlniederlagen von Geert Wilders und Marine Le Pen live vor dem heimischen Fernseher. Und die neusten „Streiche“ von Donald Trump. So wie Millionen in Deutschland und weltweit, die sich mittels Medien ihr Bild von einer „Zeitenwende“ machen, von der man sagt, dass sie uns alle betreffen wird.

Filmprojekt gefördert von: Business Crime Control (BCC), Haleakala Stiftung in der GLS-Treuhand, Otto-Brenner-Stiftung, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
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Buchvorstellung: Bernd Gieseking
 
Buchvorstellung: Bernd Gieseking "Früher hab´ ich nur mein Motorrad gepflegt"
im Caricatura Museum Frankfurt

Bernd Gieseking präsentiert am Donnerstag, dem 14. September 2017 um 20 Uhr sein neuestes Werk „Früher hab´ ich nur mein Motorrad gepflegt. Wie ein Sohn tapfer versucht, sich um seine alten Eltern zu kümmern“. Ein humorvolles, aber auch rührendes Buch über das Älterwerden und -sein, das Erwachsenwerden der erwachsenen Kinder, um Liebe, Sorge und Freundschaft. Gieseking beschreibt den Selbstversuch, sich ganz in den Dienste der Eltern zu stellen, nachdem sein Vater gestürzt ist und sich einen „Seitenrippenbruch“ zugezogen hatte. Einen Sommer lang möchte der Sohn seine Eltern unterstützen und sich um Haus und Hof kümmern. Was nun aber, wenn die Eltern doch merklich fitter sind als erwartet und man selbst irgendwie langsamer ist als gedacht??

Bernd Gieseking, geboren 1958, ist Kabarettist und Autor. Bekannt aus diversen Auftritten in Funk und Fernsehen, schreibt Gieseking Kolumnen für die wahrheit und die Satireseite der taz, Kinderhörspiele für den WDR sowie Bücher und Kinderbücher. Seit mittlerweile 20 Jahren präsentiert Bernd Gieseking im Rahmen einer Deutschlandtournee seinen jährlichen satirischen Rückblick „Ab dafür!“.

Caricatura Museum Frankfurt
14. September 2017, Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr
Eintritt: 8 Euro
Vorverkauf: im Museumsshop und unter Tel. 069 212 30161

Fischer Verlag, EUR 9,99 (D)
ISBN: 978-3-596-29844-0
 
 

 
Leseempfehlungen der Stiftung Lesen
Wir reden mit! (Vor)Lesebücher zu Politik und Partizipation

Mainz, 1. September 2017. Mitsprechen, Einmischen, Verändern: Demokratie lebt davon, dass sich möglichst viele für sie engagieren. Das gilt nicht nur für Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche sind gefragt, wenn es gilt, Gemeinschaft zu gestalten – egal, ob beim Bau eines neuen Spielplatzes oder beim Einsatz für Kinderrechte. Wie das geht, zeigen elf aktuelle Bilder-, Vorlese- und Sachbücher. Mit Meerschweinchendemokratie, Käsebrotabstimmung, Vogelrevolution oder Politik im YouTube-Format lernen schon die Jüngsten, dass ihre Stimme zählt.

Die demokratische Meinungsbildung verlangt nach der Fähigkeit, Kontexte einzuordnen. Wer lesen kann, ist darauf bestens vorbereitet. Kinder und Jugendliche, die häufig zum Buch oder E-Book greifen, verstehen komplexe Sachverhalte meist besser als Altersgenossen mit weniger Leseerfahrung. Dadurch fällt es ihnen leichter, eigene Schlussfolgerungen zu ziehen, ihren Forderungen Gehör zu verschaffen und Veränderungen anzustoßen. Der Gewinn ist groß, denn die kindlichen und jugendlichen Ideen verschaffen der Gesellschaft neue Perspektiven.

Wir wünschen Ihnen einen spannenden Wahlendspurt bis zum 24. September. Viel Freude beim Debattieren, Abwägen und Entscheiden!

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Freiburg: Schloss Ebnet - Führung und Bildvortrag
Schloss Ebnet / Foto: Vistatour
 
Freiburg: Schloss Ebnet - Führung und Bildvortrag
Zum Tag des Offenen Denkmals - Motto "Macht und Pracht"

Schloss Ebnet und der Kunstmaler Benedikt Gambs (Kurzführung)
Die Kurzführung durch Gartensaal und Stiegenhaus wirft Schlaglichter auf die wechselvolle Geschichte des Schlosses und auf seine künstlerische Ausstattung. Im Mittelpunkt stehen Leben und Wirken des Barockmalers Benedikt Gambs.

Vom Umgang mit Baudenkmälern in Freiburg (Bildvortrag)
Der Kurzvortrag veranschaulicht anhand von Bildgegenüberstellungen, wie man in der Nachkriegszeit mit manchen Baudenkmälern umging. Mit Blick auf einige der jüngsten Abrissobjekte stellen wir zur Diskussion, wie es aktuell um den Denkmalschutz in Freiburg bestellt ist.

Brigitte von Savigny (Stadträtin der Kulturliste), Joachim Scheck (Vistatour), Dauer (Führung & Vortrag): 1h; Eintritt frei (Spendenhut)
Ort: Schloss Ebnet, Gartensaal

Veranstalter: Frhr. v. Gaylingsche Verwaltung. Der Schlosspark ist bis 18.00 Uhr öffentlich zugänglich. Das Schloss (Gartensaal) kann nur im Rahmen der beiden Veranstaltungen von 11-13 Uhr besucht werden. Das ursprünglich angekündigte Streitgespräch über die in die Kritik gekommene Rolle der Öffentlichen Hand beim Denkmalschutz unter Moderation von Schlossherr Nikolaus von Gayling sowie der Vortrag von Laszlo Glozer fallen aus.

Sonntag,10.9.2017, 11.00 Uhr
Sonntag,10.9.2017, 12.00 Uhr
 
 

Karlsruhe: Seminare für Kinder im Zoo
Kinderseminare im Zoo / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Seminare für Kinder im Zoo
Anmeldungen sind jetzt schon möglich

Der Zoo Karlsruhe bietet in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zwei Kinderseminare an. Anmeldungen sind ab sofort möglich. "Wasser und Kraft – im Zoo und anderswo" ist Thema des ersten Seminars am Samstag, 30. September, von 9.30 bis 12 Uhr. Es ist geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren und wird angeboten von Dr. Cornelia Lang vom Institut für Hydromechanik sowie Dr. Julia Ehlermann vom Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt. Die Kinder können dabei die unterschiedlichen Formen von Wasserkraft entdecken und wie sie von Tieren, Pflanzen und Menschen auch in der Technik genutzt wird. Nach einem kleinen Vortrag tauchen die Teilnehmer in die Welt des Wasser mit vielen Experimenten ein. Wie kommen Tiere und Pflanzen ans Wasser, wie kann Wasser transportiert und gespeichert werden? Diese und andere Fragen sollen gemeinsam untersucht und erforscht werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro.

"Ein Zoo voll Bakterien - Bakterien im Zoo" lautet der Titel des zweiten Kinderseminars am Samstag, 28. Oktober, von 9.30 bis 12 Uhr. Es ist ebenfalls für Kinder von sechs bis zwölf Jahren gedacht. Es wird geleitet von Dr. Anke Neumann, Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik – Technische Biologie, sowie Dr. Julia Ehlermann, Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt. Bakterien sind winzige, für das bloße Auge unsichtbare Lebewesen, die es bereits seit Milliarden Jahren auf der Erde gibt. Für andere Lebewesen sind Bakterien wiederum lebensnotwendig. Sie helfen etwa den Zootieren, die Nahrung zu verdauen, und schützen sie an vielen Stellen ihres Körpers vor Krankheiten. Wie bei allen Lebewesen gibt es aber auch bei den Bakterien "Bösewichte", die schaden. Viele Krankheiten der Tiere werden von Bakterien verursacht und müssen deshalb bekämpft werden. Zusammen soll der "Zoo der Bakterien" erkundet werden. Auch bei diesem Seminar beträgt der Unkostenbeitrag 20 Euro.

Treffpunkt für beide Veranstaltungen ist um 9.30 Uhr in der Ettlinger Straße 4b am Eingang der Zoopädagogik ins Exotenhaus. Anmeldungen über Marjana Serdarusic, marjana.serdarusic@kit.edu, Telefon 0721/608-24350 (vormittags) oder per Fax 0721/608-24857.

zum Bild oben:
Interessantes zum Thema Wasser und Bakterien gibt es für Kinder von sechs bis zwölf Jahren bei den beiden Seminaren im Zoo zu erfahren. / Foto: Zoo Karlsruhe
 
 

Freiburg: Kunst im Gehege
Kunst im Gehege / Foto: Veranstalter
 
Freiburg: Kunst im Gehege
Bildhauersymposium am Mundenhof vom 2. bis 10. September

Zum zweiten Mal findet auf dem Mundenhof das BildhauerSymposium „Kunst im Gehege“ statt. Von Samstag, 2., bis Sonntag, 10. September, arbeiten 30 Bildhauerinnen und Bildhauer aus der Region mit den unterschiedlichsten Materialien rund um den Spielplatz am Nistplatz.

Täglich von 9 bis 19 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen.

Die Abschlussausstellung findet am Sonntag, 10. September, von 11 bis 16 Uhr statt.

Veranstaltet wird das Symposium von der Künstlerinitiative Atelier Kunstgehege.
 
 



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