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Montag, 20. November 2017
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Sonstiges

 
„Leipziger Lesekompass“ zeichnet 30 aktuelle Kinder- und Jugendmedien aus
Auswahl greift auch das Potenzial digitaler Medien für die Leseförderung auf

Die Leipziger Buchmesse und die Stiftung Lesen haben die diesjährigen prämierten Titel des „Leipziger Lesekompass“ bekanntgegeben. Die 30 Gewinner wurden aus allen Neuerscheinungen auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt der letzten zwölf Monate unter Aspekten der Lesemotivation und -förderung von einer interdisziplinären Jury bewertet und ausgewählt. Unter ihnen befinden sich Titel unterschiedlicher Genres genauso wie verschiedene Lesemedien, darunter erstmals eine Kinderbuch-App. Damit greift der „Leipziger Lesekompass“ aktiv das Leseförderungs-Potenzial digitaler Medien auf, spiegelt die aktuellen Interessen der Kinder und Jugendlichen wider und verweist auf neue Markttrends. Ein Überblick über die prämierten Titel ist unter www.leipziger-lesekompass.de verfügbar.

Eltern und Pädagogen eine Orientierung auf dem oft unübersichtlich scheinenden Markt für Kinder- und Jugendbücher zu geben und möglichst alle Kinder und Jugendlichen zum Lesen zu motivieren – dies sind die Hauptanliegen des „Leipziger Lesekompass“. Gestaffelt in die Altersgruppen 2-6, 6-10 und 10-14 Jahre werden jährlich zur Leipziger Buchmesse jeweils zehn Bücher und Medien prämiert, die sich für die Leseförderung besonders eignen. Dabei wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auch eine App ausgezeichnet: diese entstand auf der Grundlage eines Bilderbuchs und ist mit multimedialen und interaktiven Elementen ausgestattet, die die Kinder zum Handeln und Weiterlesen anregen.

Wie wertvoll solche Entwicklungen gerade für Wenigleser sind, erklärt Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Digitale Medien sprechen nachweislich besonders die Kinder und Jugendlichen an, die eher selten zum Buch greifen. Aus diesem Grund versteht sich der ‚Leipziger Lesekompass‘ nicht nur als klassischer Buchpreis, sondern greift bewusst aktuelle multimediale Trends auf. Denn erfolgreiche Leseförderung nutzt die Potenziale aller Lesemedien: das gedruckte Buch ebenso wie E-Books, Apps und andere digitale Medien.“

Ergänzend dazu betont Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, die Bedeutung von Lesekompetenz für alle Bereiche des Lebens: „Sei es in der Schule, im späteren Beruf oder in der Familie – schwache Leser haben es in der heutigen Gesellschaft deutlich schwerer. Um dieser Herausforderung so früh wie möglich zu begegnen, gibt der ‚Lesekompass‘ Eltern, Erziehern und Lehrkräften das passende Rüstzeug an die Hand, um bei Kindern und Jugendlichen die Freude am Lesen zu wecken und sie so nachhaltig für das geschriebene Wort zu begeistern.“

Dementsprechend wird die Präsentation des „Leipziger Lesekompass“ von drei Workshops während der Leipziger Buchmesse begleitet, in denen Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern Tipps zum Einsatz der Titel in Schule und Alltag mitgegeben werden. Weitere Workshops zum „Leipziger Lesekompass“ in ganz Deutschland folgen im Laufe des Jahres.
 
 

 
Radiotipp: Frisch ausgepackt
Aktuelles vom Buch- und CD-Markt
Moderation: Christoph König

Habt ihr schon wieder alles ausgelesen, alle CDs gehört und keine Ahnung, was ihr jetzt als nächstes kennenlernen wollt? Dann ist das eure Sendung! Jede Woche bekommen wir viele spannende und großartige Neuerscheinungen auf den Tisch. In “Frisch ausgepackt” stellen wir euch einige davon vor, lesen aus Büchern, hören in Hörbücher hinein, und natürlich spielen wir für euch jede Menge Musik. Und obendrein gibt es heute noch eine echte Quatschgeschichte über das Schlaraffenland von Martin Ebbertz.

Samstag, 15.03.2014, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
 
 

ÖKO-TEST-Magazin März 2014
 
ÖKO-TEST-Magazin März 2014
Die März - Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28. Februar 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro. Wieder mit dabei: das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Produkte "Made in Germany"
Insgesamt 72 Hersteller wurden gefragt, wieviel „Germany“ in ihrem Produkt steckt. Knapp die Hälfte hat bewiesen: jede Menge. Doch es gibt leider auch sehr viele Hersteller, die wichtige Fertigungsschritte ins Ausland verlagert haben, etwa nach China, Thailand oder Pakistan. Auf solchen Produkten kann man dann einfach nicht mehr mit „made in germany“ werben. Zudem verweigerten eine Reihe von Herstellern Auskunft darüber, wo genau ihre Produkte gefertigt werden. Warum nur?

Test: Grüne Bohnen
Ist die Ware, die führende Handelsunternehmen anbieten, in Ordnung? Im Test waren 21 Produkte von sieben Ladenketten. Ganz frei von giftigen Spritzmitteln waren elf Bohnenproben, darunter alle Bio-Produkte. Doch zwei Testprodukte von Rewe und Lidl, eine Probe von Edeka sowie eine von Real enthielten jeweils ein Pestizid in erhöhter Menge.

Test: Kontaktlinsenpflegemittel
Für Kontaktlinsenträger ist Hygiene und Sauberkeit das A und O. Umso unverständlicher, dass bei der ÖKO-TEST Untersuchung etliche Pflegemittel gegenüber Bakterien und Pilzen nicht gut genug wirkten. Gegen Viren versagten sogar alle Mittel im Test. Zudem sind Augenschäden langfristig nicht ausgeschlossen, weil bei den meisten Kontaktlinsenpflegemitteln ein zellgiftiger Effekt festgestellt wurde.

Test: Kinderzahnpasta
Der Schwarze Peter bleibt mal wieder bei den Eltern hängen: Weil sich Kinderärzte und Zahnärzte nicht darauf einigen können, ob das karieshemmende Fluorid via Tablette oder per Zahnpasta verabreicht werden soll, müssen sie nun entscheiden, welcher Variante sie den Vorzug geben. An den Inhaltsstoffen der untersuchten Kinderzahncremes hatte ÖKO-TEST vielfach nichts auszusetzen. Doch große Marken wie Odol, Colgate und Signal fielen wegen mehrerer problematischer Substanzen durch.

Test: Kinderfahrradanhänger
Drei von acht getesteten Modellen fielen ausgerechnet im Sicherheitscheck durch. Ein Anhänger schwächelte in puncto Seitenaufprallschutz. Bei einem anderen hatte der Kopf des Prüfdummys nach einer 180-Grad-Drehung des Anhängers Bodenkontakt. Schließlich läuft man mit einem Gefährt Gefahr, an Hindernissen hängen zu bleiben.

Test: Nagellack
Gelackmeiert: Das Testprodukt der Nobelmarke Chanel enthielt im Test einen verbotenen Stoff. Es ist verkehrsfähig – ebenso wie der untersuchte Nagellack der kultigen Marke Butter London. Denn darin steckt Phenol. Der Stoff kann zu Nervenstörungen führen und steht zudem im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Fünf Marken bekamen immerhin noch das Testurteil „gut“.

Test: Colorwaschmittel
Die Testprodukte haben sich überraschend gut in der Waschprüfung präsentiert: Die gut angetrockneten Flecken von Karottenbrei, Schokoladensoße, Rotwein, Matsch und Blut waren nach der Wäsche ganz raus oder nur noch schwach zu erkennen. Und das, obwohl diese hartnäckigen Flecken vorher nicht extra behandelt wurden. Bei einem Waschmittel mit ÖKO-Anstrich war die Waschleistung allerdings schwächer. Und ein bekanntes Markenprodukt schnitt wegen umstrittener Zutaten und Deklarationsmängeln nur mit „befriedigend“ ab.

Test Berufsunfähigkeitsversicherungen
Ausgerechnet dann, wenn man eine Berufsunfähigkeitsversicherung braucht, enden viele untersuchte Policen – nämlich mit dem 60. Geburtstag des Versicherten. Solche Angebote schützen also lediglich die Versicherer davor, nicht zahlen zu müssen. Die betroffenen Versicherungsnehmer sind im Ernstfall dann nicht nur krank, sondern auch arm. Zudem haben viele Verbraucher erst gar keine Chance auf einen bezahlbaren Schutz.

… und außerdem:

Vegan leben: Experten halten es für einen logischen Schritt, dass immer mehr Menschen die Auswüchse der industriellen Landwirtschaft nicht mehr mittragen wollen und konsequent auf tierische Produkte verzichten. Doch ist eine vegane Ernährung wirklich gesund und gut für die Umwelt? ÖKO-TEST hat sich ausführlich mit der Ernährungsform auseinandergesetzt und ist zu überraschenden und nachdenklich stimmenden Erkenntnissen gekommen.
 
 

 
Karlsruhe: Bester Vorleser nominiert
Sieger des Stadtentscheids kommt vom Markgrafengymnasium

Sieger des Karlsruher Stadtentscheids beim diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist Philipp Maisch aus Hohenwettersbach. Die Jury hat den zwölfjährigen Schüler des Markgrafengymnasiums kürzlich in der städtischen Kinder- und Jugendbibliothek zum besten Leser nominiert. Damit setzte sich Philipp Maisch gegen 19 andere Karlsruher Schulsieger und -siegerinnen durch und qualifizierte sich für den Wetterbewerb auf Bezirksebene ab Mitte März.

Insgesamt 15 Mädchen und vier Jungen aus den 6. Klassen von Karlsruher Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen traten im Vorlesewettbewerb um flüssiges und ausdrucksstarkes Lesen gegeneinander an. Zunächst durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Abschnitt aus einem selbst ausgewählten Buch vorlesen, anschließend war eine Textstelle aus einem ihnen unbekannten Buch an der Reihe - dieses Jahr aus dem Jugendbuch von Rüdiger Bertram "Norden ist, wo oben ist".

Seit 1959 veranstaltet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich den Vorlesewettbewerb für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Ziel der Veranstaltung, an der dieses Jahr bundesweit rund 600.000 Kinder teilgenommen haben, ist es, Leselust zu wecken und Lesekompetenz zu steigern. Das Finale der Landessieger findet vom 30. Juni bis 2. Juli in Berlin statt.
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Kindertheatertipp: DER RATTENFÄNGER VON HAMELN
Petra Gack / Foto: HG Gack
 
Kindertheatertipp: DER RATTENFÄNGER VON HAMELN
EIN SCHAUSPIEL MIT MUSIK VON UND M IT PETRA GACK

im EWERK Freiburg
am Sonntag 09.03. um 15.00 Uhr

Ein geheimnisvoller Fremder lockt mit seinem Pfeifenspiel die gefräßigen Ratten aus der Stadt Hameln. Als er seinen wohlverdienten Lohn nicht erhält, kommt er erneut mit seiner Flöte – doch diesmal sind es die Kinder, die dem Rattenfänger folgen ...

Ein spannender Klassiker rund um das Mittelalter – eine Epoche, die gar nicht so finster war, wie es oft heißt.
ab 6 Jahren
 
 

 
Theatertipp: „Wer hebt das Aug zu Kunigonden - Melodramen des 19. Jahrhunderts“
Für Heinrich Heine war es noch ganz klar:
„In England ist die Liebe eine Tragödie,
in Frankreich eine Komödie,
in Italien eine Oper
und in Deutschland ein Melodram.“

Aber was ist ein Melodram? Diese Kunstgattung, die sich im 19. Jahrhundert in allen Schichten allergrößter Beliebtheit erfreute, ist heute völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Bei Melodramen handelt es sich um Kompositionen zum Vortrag von Gedichten – nicht für Gesang, sondern zur Rezitation: frei, oft aber rhythmisch, dynamisch und – in gewisser Weise – auch melodisch stark miteinander verknüpft und aneinander gebunden. Melodramen sind heutzutage Kunstwerke aus dem Raritäten-Kabinett. Umso mehr lohnt es sich, diese verborgenen Schätze voller Inbrunst, Tragik aber auch viel Humor wieder zu heben. Und so wollen wir unsere Zuschauer mitnehmen auf eine Reise ins 19. Jahrhundert, in die Zeit der
„Declamation mit Musik“. Das Programm umfasst Vertonungen von Gedichten Friedrich Schillers, Gustav Schwabs und Gottfried August Bürgers und anderen durch Komponisten wie zum Beispiel Bernhard Anselm Weber, Michael Haller und Franz Liszt.
Am Piano: Kersti Löscher
Rezitation: Peter Haug-Lamersdorf

Montag, 24.2., 20 Uhr im Wallgrabentheater Freiburg
 
 

 
Gesprächsreihe „stattGeschichten - Freiburger Migrationsgeschichte“ in der Stadt
Protagonistas – Erzählcafé mit politisch engagierten Frauen aus verschiedenen Kulturen

In der Reihe "stattGeschichten - Freiburger Migrationsgeschichte" findet am Freitag, 21. Februar um 20 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz der nächste Gesprächsabend unter dem Titel "Protagonistas - Erzählcafé mit politisch engagierten Frauen aus verschiedenen Kulturen" statt.

Vier Frauen erzählen aus ihrer Lebensgeschichte und von ihren politischen Erfahrungen. Sie kamen zwischen den 50er und 70er Jahren aus Spanien, aus Italien, aus Offenburg und aus Portugal nach Freiburg. In den 80er Jahren waren sie aktiv in Migrantinnenorganisationen, in der Gewerkschaft und im Betriebsrat. Ein Dialog zwischen Protagonistinnen, die im Aufbau der Selbstorganisationen für Migrantinnen und Migranten aktiv waren - offen für Fragen aus dem Publikum.

Die Gesprächspartnerinnen sind Pilar Buesa, Teresa Baronchelli, Jutta Volderauer und Emilia Mortillaro, die Moderation übernehmen Birgit Heidtke und Miriam Alvarez. Der Abend wird musikalisch begleitet von Vilma Rueda (Sopran) und Beata Bedkowska Huang (Gitarre).

Der Eintritt ist frei. Veranstalter des Abends sind das städtische Kulturamt, das Stadtarchiv in Kooperation mit der Feministischen Geschichtswerkstatt Freiburg e.V. und der Stadtbibliothek.
 
 

Freiburg: Skulptur „Rohblock“ von Matthias Dämpfle wieder zurück auf dem Schloss
Matthias Dämpfle vor seiner Skulptur „Rohblock“
 
Freiburg: Skulptur „Rohblock“ von Matthias Dämpfle wieder zurück auf dem Schloss
Die Skulptur „Rohblock“ des Freiburger Künstlers Matthias Dämpfle ist wieder zurück auf dem Schlossberg. 2012 war sie ein Teil der Ausstellung „aussichtKUNST“, die unter Trägerschaft des Kuratoriums Schlossberg von Helga Irion auf dem Schlossberg kuratiert wurde. Insgesamt waren dabei zwölf Künstlerinnen und Künstler mit 20 Arbeiten beteiligt.

Letztes Jahr entschied sich das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Skulptur „Rohblock“ zu kaufen und sie als Dauerleihgabe an die Stadt Freiburg zu übergeben. Anfang des Jahres konnte das Kulturamt gemeinsam mit dem Künstler und dem Forstamt die Skulptur wieder auf ihrem Platz direkt vor dem Greiffenegg-Schlössle aufbauen, nachdem sie zuvor im Skulpturengarten des Morat-Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg gelagert war.

Die Arbeit zeigt einen tonnenschweren Granitblock samt Bohrlöchern und Arbeitsspuren. Folgt man dem Weg weiter hinauf zum Schlossberg, sieht man hinter die trügerische Kulisse. Eine nur sechs Zentimeter dicke Granitplatte, gehalten von einem Metallgerüst, ist Grundlage für die Illusion eines riesigen, unbearbeiteten Granitrohblocks.

Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach ist hocherfreut: „Ich bin dem Ministerium dankbar für den Ankauf dieser Skulptur, mit dem es einen spannenden Freiburger Bildhauer fördert. Dadurch kann die Stadt an einem prominenten Ort eine neue Skulptur dauerhaft im öffentlichen Raum zeigen“.
 
 



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