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Mittwoch, 25. April 2018
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Sonstiges

Theatertipp: EIN SOMMERNACHTSTRAUM mit BERND LAFRENZ
Sommernachtstraum / Foto: Achim Käflein
 
Theatertipp: EIN SOMMERNACHTSTRAUM mit BERND LAFRENZ
SA 25.07. | 20.30 UHR
KAMMERTHEATER im EWERK

Ein Sommernachtstraum ist Lafrenz' 8. Shakespeare-Solo. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse (Tagesspiegel Berlin). Was sich da auf der Bühne tut ist tatsächlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht (Stuttgarter Zeitung).

Herzog Theseus von Athen, selbst mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, muss sich mit dem Fall des alten Egeus auseinandersetzen. Der verklagt seine Tochter Hermia, weil sie Lysander den Vorzug vor Papas Wunschkandidat Demetrius gibt. Gefolgt von Demetrius, Hermias Freundin Helena und einer Truppe von Amateurschauspielern fliehen die Liebenden nachts in den Wald, wo ein Liebeszauber des Kobolds Puck dann für allerlei Verwirrung sorgt.

MIT Bernd Lafrenz
REGIE Abel Aboualiten
EINTRITT € 16 / € 12 (erm.)
KARTEN www.ewerk-freiburg.de BZ-Kartenservice
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Ekaterina Genijewa ist 69jährig verstorben
Ekaterina Genijewa / Foto: privat
 
Ekaterina Genijewa ist 69jährig verstorben
Generaldirektorin der Moskauer Rudomina-Bibliothek für
ausländische Literatur gab den Anstoß zu den „Russischen
Kulturtagen“ und engagierte sich für das literarische Werk
von Marina Zwetajewa

OB Salomon und Kulturbürgermeister von Kirchbach: „Wir
trauern um eine große Freundin der Stadt Freiburg“

Im April weilte sie noch zu den ersten Russischen Kulturtagen in
Freiburg, nun erreichte die Stadt die Nachricht, dass Ekaterina
Genijewa am 9. Juli nach schwerer Krankheit in einer
israelischen Klinik verstorben ist. Die Leiterin der RudominaBibliothek
für ausländische Literatur wurde 69 Jahre alt. Mehr als
25 Jahre stand die promovierte Literaturwissenschaftlerin an der
Spitze der drittgrößten Blibliothek in Russland, die als eine der
weltweit führenden Sammlungen und Forschungsstätten für
ausländische Literatur gilt.

Ihre Verbindung zu Freiburg entstand eher zufällig vor einigen
Jahren, als Ekaterina Genijewa beim damaligen Walter-ScheelForum
für deutsch-russische Kulturbeziehungen in Freiburg und
Bad Krozingen mit Oberbürgermeister Dieter Salomon
zusammen traf. Daraus erwuchs die Idee, die Rolle von Freiburg
in der russischen Literatur durch gemeinsame Veranstaltungen
und Publikationen stärker bewusst zu machen, insbesondere das
literarische Werk von Marina Zwetajewa (1892 – 1941), die
Anfang des 20. Jahrhunderts einige Zeit in Freiburg gelebt hatte.
Deshalb empfand Ekaterina Genijewa Freiburg ebenso als „eine
russische Stadt“, in der dank Zwetajewa und Maxim Gorki
russische Literatur ebenso gegenwärtig sei wie durch Anton
Tschechow in Badenweiler.

Ekaterina Genijewa lud OB Salomon und eine Abordnung der
Freiburger Kulturverwaltung zu Besuchen nach Moskau ein; bei
den Arbeitstreffen in Moskau und in Freiburg entstand die Idee
der Freiburger Russischen Kulturtage, die erstmals im April 2015
mit einem mehrtätigen Veranstaltungsprogramm stattfanden. Im
Dezember 2014 präsentierte Genijewa als Gemeinschaftsprojekt
der Rudomina-Bibliothek und des Freiburger Kulturamts einen
Band mit Gedichten von Marian Zwetajewa „Auf Schiefertafeln
schrieb ichs…" in deutscher und russischer Sprache.

Ekaterina Genijewa, 1946 in Moskau geboren, hatte ihr
Literaturstudium an der Staatslichen Universität ihrer Heimatstadt
absolviert und mit dem Doktortitel abgeschlossen. Seit 1972
arbeitete sie an der Rudomina-Bibliothek für ausländische
Literatur – die drittgrößte Bibliothek des Landes -; 1993 wurde sie
Generaldirektorin. Sie war Autorin zahlreicher wissenschaftlicher
Veröffentlichungen, insbesondere zum Leben und Werk von
James Joyce.

„Wir trauern um eine innovative und kreative Persönlichkeit, der
ein gutes Miteinander zwischen unseren Städten und den
Ländern eine persönliche Herzenssache gewesen ist. Wir
werden sie als Freundin der Stadt Freiburg in dankbarer
Erinnerung behalten!“ – so würdigen Oberbürgermeister Dieter
Salomon und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach die
Verdienste der verstorbenen Wissenschaftlerin.
 
 

Karlsruhe: Romantische Stimmung und große Party
Strahlender Pfau / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Romantische Stimmung und große Party
45. Lichterfest im Zoologischen Stadtgarten am 22. August

Über den Stadtgartensee schippert ein Mississippidampfer, auf der Golfwiese leuchtet eine Pyramide, vor dem Exotenhaus scheinen Palmen und ein strahlender Pfau begrüßt die Gäste am Eingang Süd. Dazwischen ziehen bunte Lichtkegel die Blicke auf sich. Es liegt Romantik in der Luft.

So schnell sind zwei Jahre um - das Lichterfest steht wieder vor der Tür. Im Jubiläumsjahr des Zoos wird der Zoologische Stadtgarten am Samstag, 22. August, zum 45. Mal in unterschiedliche Lichtfacetten getaucht. Das Gartenbauamt will so eine einmalige Atmosphäre schaffen, die den Besucherinnen und Besuchern noch lange im Gedächtnis bleibt.

Damit das klappt, ist im Vorfeld ein hoher logistischer Aufwand nötig. Rund 25.000 Leuchtbecher und 3.000 Papierlampions mit Kerzen, Lichterketten mit 11.000 und Leuchtfiguren 13.5000 Glühlampen sorgen für die entsprechenden Lichtverhältnisse. Eine solche Masse benötigt jede Menge Helfer. 100, um genau zu sein. 40 davon sind Kinder, deren Augen beim Basteln der Lampions und entzünden der Kerzen mindestens genauso strahlen dürften wie später die Skulpturen.

Große elektrische Figuren stehen an insgesamt zwölf Standorten. Zehn Orte bieten indirekte Baumbeleuchtung und 17 kleinere Leuchtfiguren sind in sieben Gruppen im Areal verteilt. Das alles sorgt für einen einmaligen Zauber, der den Zoologischen Stadtgarten an diesem Abend umgibt.

Die Menschen sollen aber nicht nur mit Licht betört werden. Die Seebühne bietet von 19.30 Uhr bis 22 Uhr ein buntes Programm mit verschiedenen Entertainern, wie etwa eine Varieteé-Show. Und im Garten Baden-Banden rocken und rollen ab 19.30 Uhr die Band „Reindeers“ mit Klassikern von Little Richard, Bill Haley und natürlich vom King - Elvis Presley. Auch die Veranstaltungsbühne auf der Rasengolfwiese bietet ein abwechslungsreiches Programm. Wer es lieber ruhiger mag, findet im Pavillon an der Platanenallee den richtigen Platz. Dort findet die Mondscheinlesung der Initiative „Schreibende Frau in Baden-Württemberg“ statt.
Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Neben den ansässigen Betrieben finden sich noch elf weitere Stände mit Essen und Trinken.

Der Eintritt zum Lichterfest beträgt ab 18 Uhr fünf Euro und ist über die Kassen Nord, Süd und Ost möglich. Diese sind bis 23 Uhr geöffnet. Die Lichter scheinen bis Mitternacht. Der Vorverkauf beginnt Anfang August an den Kassen des Zoologischen Stadtgartens.

Wie in den vorangegangenen Jahren ist die Feier nicht nur auf den Samstag beschränkt. Am Freitag, 21. August, gibt es am Vorabend zum Lichterfest bereits einen Vorgeschmack mit der Illumination aller elektrischen Figuren. Außerdem spielt ein taiwanesisches Orchester auf der Seebühne. Der Eintritt kostet ebenfalls fünf Euro ab 18 Uhr.

Am Sonntag, 23. August, ist zu den normalen Öffnungszeiten und dem üblichen Eintritt Familientag angesagt, an dem sich Kinder zum Beispiel auf einem Karussell vergnügen oder sich kunstvoll Schminken lassen können.
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Karlsruhe: Portraitfotos mit alter Kamera und moderner Technik
Wer Lust auf ein Portraitfoto à la "Hofphotographie" hat, sollte am Abend des Donnerstag, 16. Juli, das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, ansteuern. Einstmals gehörte es bei den "besser gestellten Herrschaften" zum guten Ton, einmal pro Jahr den Hoffotografen aufzusuchen und die Familie ablichten zu lassen. Daher gab es in Karlsruhe mehrere "Großherzogliche Badische Hofphotographen", meist mit ziemlich aufwändiger Einrichtung.

Der Fotograf H. Felix Gross bringt an diesem Donnerstag eine alte Studiokamera aus dem Jahr 1880 ins Stadtmuseum, fertig ab 19 Uhr Portraits und lässt diese sofort auf einem Monitor erscheinen. Wer einen USB-Stick mitbringt, kann die Datei gleich mit nach Hause nehmen. Oder sich das Bild auf einem Fotodrucker in kleinem Format ausdrucken lassen. Der Eintritt ist frei.
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Karlsruhe: Literatur zum Kilopreis
Bücherflohmarkt im Prinz-Max-Parlais

Bücherfreunde kommen am Samstag, 18. Juli, in der Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais auf ihre Kosten. Dort findet von 10 bis 14 Uhr ein Bücherflomarkt statt, auf dem Leseratten von Sachbüchern über Jugendromane bis hin zu Manga alles finden, was das Herz begehrt. Für einen Euro gibt es ein Kilogramm Bücher.
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Freiburg: JUGENDKUNSTPARKOUR 3.0 – Finale Grande
JKP 2015 Kick of Kunstwand / Foto: EWERK
 
Freiburg: JUGENDKUNSTPARKOUR 3.0 – Finale Grande
ICH SEHE – WAS DU NICHT SIEHST
Samstag 11.07. bis Samstag 18.07.

Seit März arbeiten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 23 Jahren in der Projektwerkstatt Kubus³ und im E-WERK unter professioneller Anleitung in den Sparten Theater, Aktionskunst, Flashmob, Bildende Kunst, Figurentheater, Poetry Slam und Video. Sie haben viel Zeit miteinander verbracht, haben im Mai ihre Freunde zum viertägigen Kunstcamp in die Projektwerkstatt eingeladen, gemeinsam kreative Ideen entwickelt, Filme über Künstler geschaut und vor allem Kunst gemacht!

Am 17. und 18. Juli feiert der JugendKunsParkour 3.0 mit einem Finale Grande im E-WERK und der Projektwerkstatt seinen diesjährigen Abschluss. Zwei Tage Action pur präsentieren die Ergebnisse der einzelnen Ateliers und bieten ein knallvolles Rahmenprogramm mit Konzerten, Theater, Gastspielen, Mitmachaktionen und vielen Überraschungen.

Ein Highlight dürfte der Black Forest Battle am 18. Juli im E-WERK sein, bei dem sich internationale Freestyle-Tänzer in den Kategorien HipHop, Popping und Breakdance um den Sieg messen. 100 Prozent des Erlöses gehen an das Freiburger Charity-Projekt „Hip Hop 4 Hope“, in dessen Rahmen Tänzer/innen aus Freiburg, Paris und anderen Städten Straßenkinder in Manila (Philippinen) in Breakdance unterrichten, um ihnen eine Perspektive fernab von Gewalt, Kriminalität und Drogenkonsum aufzuzeigen. Info: www.hiphop4hope.com

Zu Gast im E-WERK ist am 16. Juli außerdem das Ensemble LOKSTOFF aus Stuttgart mit ihrer preisgekrönten Theaterperformance „Revolutionskinder“. Basierend auf der Liebesgeschichte von „Pyramus und Thisbe“ (Ovids Metamorphosen) sowie politischen Ereignissen der jüngeren Vergangenheit verhandelt das Stück die Sehnsucht junger Menschen nach demokratischer Freiheit.

Eingerahmt wird das Finale Grande von einem „anKLANG“-Konzert am 11. Juli im ArTik am Siegesdenkmal und einem „ausKLANG“-Konzert am 18. Juli in der Projektwerkstatt mit jungen Bands und Musikern.

Das komplette Programm findet sich auf www.jugendkunstparkour-freiburg.de.

DER EINTRITT ZU DEN MEISTEN VERANSTALTUNGEN IST FREI
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Freiburg: „Tag der Musik“ am Samstag, 11. Juli
Blaskapellen und Akkordeonvereine spielen in der Innenstadt

Zum ersten Mal auf dem Adelhauser Klosterplatz, längere
Spielzeiten auf dem Kartoffelmarkt und Unterlinden –
Keine Musik am Augustinerplatz, Platz am Schwarzen
Kloster und Rathausplatz

Am Samstag, 11. Juli, steht die Freiburger Innenstadt wieder
ganz im Zeichen der Blas- und Akkordeonmusik.

Auf Einladung des städtischen Kulturamts präsentieren an
diesem Tag im Rahmen des diesjährigen Münstersommers
17 Musikvereine die schönsten Stücke aus ihrem breit
gefächerten Repertoire. Ein musikalischer Rundgang durch
Freiburgs Innenstadt im Gefolge der Blaskapellen und
Akkordeonvereine bietet sich geradezu an.

An acht Standorten, in Oberlinden und Unterlinden, vor dem
Regierungspräsidium, auf dem Adelhauser Klosterplatz und
auf dem Kartoffelmarkt, in der Schusterstraße beim Kaufhof,
auf dem Brunnenplatz bei Karstadt und im Musikpavillon im
Stadtgarten – überall dort kann den musikalischen
Darbietungen der Freiburger Blaskapellen und
Akkordeonorchester gelauscht werden.

Die Open Air-Konzerte am „Tag der Musik“ beginnen jeweils
um 10.30 Uhr und um 12 Uhr, an manchen Orten schließt
sich ein weiteres Konzert um 13.30 Uhr an. Bei Regenwetter
fällt der Tag der Musik ersatzlos aus.

Weitere Informationen zum Programm sind beim Kulturamt
am Münsterplatz 30, telefonisch unter 201-2101 erhältlich.
Oder online www.freiburg.de/tagdermusik .
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Frankfurt: Kindermusical "In 80 Tagen um die Welt"
Die Ginnheimer Spatzen zu Gast im Museum für Kommunikation

Das Museum für Kommunikation lädt am 5. Juli ein zu einer Reise „In 80 Tagen um die Welt“ ein. Unter der Regie von Jan Breuers hat die internationale Musicalgruppe Ginnheimer Spatzen vom TSV Ginnheim 1878 e.V. ein Musical für die ganze Familie entwickelt. Rund 80 Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren, darunter auch Flüchtlingskinder, singen, tanzen, sprechen und spielen Musikinstrumente.

Die großen und kleinen Zuschauern erwartet eine 90minütige Abenteuergeschichte mit Liedern und Tänzen aus aller Welt. Die Inspiration lieferte der Roman von Jules Verne: Der exzentrische englische Gentleman Phileas Fogg schließt eine Wette mit dem Bankdirektor der Bank von England ab, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Im Jahre 1872 ist dies ein waghalsiges Abenteuer, vor allem da er 20.000 Pfund, die Hälfte seines Vermögens, wettet. Begleitet von seinem Diener Passepartout und drei kleinen Zirkusartisten rettet er auf seiner Reise eine indische Prinzessin und erlebt spannende Abenteuer in Frankreich, Spanien, Ägypten, Indien, China und Amerika. Ob er - allen Bemühungen des Bankdirektors, seine Reise zu behindern, zum Trotz - die Wette gewinnen wird?

Ebenfalls von Vernes Roman inspiriert ist die aktuelle Sonderausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“, die noch bis zum 30. August im Museum für Kommunikation zu sehen ist. Sie beleuchtet die Globalisierung, Zukunftsvisionen sowie die Geschichte der Museen für Kommunikation und kann im Anschluss an das Musical oder auch vorab besucht werden.

Termin: Sonntag, 5. Juli 2015, 15 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main
Eintritt: MuseumseintrittF
 
 



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