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Mittwoch, 25. April 2018
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Sonstiges

 
Tanztheatertipp: LA ESCLAVA
Ayelen Parolin / Lisi Estaras (BE/AR)
DEUTSCHLAND-PREMIERE
So, 18.02.2018 / 19.00 Uhr / Kleines Haus

Unberechenbare Körper
Fokus Belgien

Die Geschichte geht so: Ayelen Parolin war schwanger und konnte ihr Solo nicht zeigen, also bat sie eine andere argentinische Choreografin und Performerin, Lisi Estaras, sie an ein paar Terminen zu ersetzen. Es war ein Blitz-Abenteuer für beide Frauen und es stand am Beginn des Wunsches, die Zusammenarbeit auszubauen, die beiden Handschriften zusammenzubringen, die wenigen Ähnlichkeiten und die vielen Unterschiede zu betonen. So entstand eine zweite Arbeit, die das Verhältnis zwischen herrischer Choreografin und abhängiger Bühnensklavin – la esclava – thematisiert.

Es ist wirklich ein abgefahrenes Solo, das Ayelen Parolin hier für und mit Lisi Estaras entwickelt hat: Die Tänzerin kommt in einem exzentrischen Kostüm auf die Bühne, mit einer riesigen Holzkonstruktion auf dem Rücken und sie wirkt wie von etwas besessen. Diese Kunstfigur versucht nach und nach ihre eigene Geschichte auszugraben und ihr Verhältnis zur Welt zu finden. Zwischen Verletzlichkeit und Selbstsicherheit, zwischen Kontrolle und Ruin, versucht diese Bühnensklavin die richtigen Strippen in diesem chaotischen Fluss aus Gedanken und Gefühlen zu ziehen. Und das alles nur, um sich irgendwann der Illusion hingeben zu können, man könnte loslassen und sich von Abhängigkeiten freimachen.

Konzept, Choreografie Ayelen Parolin, Lisi Estaras Musik Bartold Uyttersprot Lichtdesign Carlo Bourguignon Bühnenobjekte Nicolas Vladyslav Kostüme Dorine Demuynck Dramaturgie Sara Vanderieck, Olivier Hespel
Mit Lisi Estaras

Eine Produktion von RUDA asbl in Koproduktion mit Charleroi Danses, Les Brigittines Bruxelles, CDC Le Gymnase – Roubaix, Petites Scènes Ouvertes (PSO). Mit freundlicher Unterstützung von Fédération Wallonie-Bruxelles – Service de la Danse, WBI, WBT/D. Ermöglicht durch Residenzen bei Hellerau – European Center for Arts Dresden, Les ballets C de la B Ghent, Grand Studio Bruxelles. Die Produktion dankt Clara Bauer.
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Karlsruhe: Stadt sucht ehrenamtliche Lesementoren
Grundschülern beim Lesen lernen helfen / Schulungen bei Bedarf

Wer gerne liest und dabei noch Freude und Geduld im Umgang mit Kindern hat, bringt alle Voraussetzungen für ein ehrenamtliches Engagement als Lesementor oder Lesementorin mit. Die Stadt sucht für verschiedene Karlsruher Grundschulen Bürgerinnen und Bürger, die Mädchen und Jungen beim Lesen lernen unterstützen möchten. Dafür ist keine pädagogische Ausbildung erforderlich, das Büro für Mitwirkung und Engagement (BME) bietet bei Bedarf allerdings kostenfreie Schulungen an. Informationen über diese Tätigkeit und Anregungen für weitere Einsatzmöglichkeiten etwa im Seniorenbereich, in Krankenhäusern oder als Begleitung für Blinde gibt es bei persönlichen Beratungen im BME des Amts für Stadtentwicklung in der Zähringerstraße 61. Termine können telefonisch unter 0721/133-1274 vereinbart werden. Einen Überblick über die vielfältigen Einsatzfelder bietet die Online-Freiwilligenagentur im Internet ...
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Eckart von Hirschhausen: Endlich! - Das neue Programm
Dr. Eckart von Hirschhausen: Endlich! @ Tim Ilskens
 
Eckart von Hirschhausen: Endlich! - Das neue Programm
Nach Glück, Liebe und Wundern widmet sich der Doktor der Nation dem größten Thema unserer Zeit: der Zeit! Was macht die Zeit mit uns, was machen wir mit unserer Zeit. Warum tickt die berühmte biologische Uhr, und wie zieht man sie wieder auf? Alle wollen alt werden – aber keiner will alt sein. Von Botox bis Hirnjogging, von Anti-Aging-Cremes bis Ernährungswahn – Dr. Eckart von Hirschhausen bürstet die Erfolgsversprechen unserer Zeit humorvoll gegen den Strich. Leben Verheiratete länger oder kommt es ihnen nur so vor? Hirschhausen trennt wissenschaftlich fundiert den Unsinn von dem, was das Leben tatsächlich lebenswert macht. Die Lebenserwartung ist gestiegen, aber auch die Erwartung ans Leben, an die Medizin, an die ewige Jugend. Wussten Sie, dass die meisten Menschen mit 60 zufriedener sind, als mit 16? Im Neandertal fanden bei einer Lebenserwartung von 30 Jahren die Pubertät und Midlife-Krise gleichzeitig statt. Und heute? Nur wir haben das Problem zwischen Schülerausweis und Seniorenpass: Wofür bekomme ich jetzt bitte Ermäßigung?

„Endlich!“ bietet viele unerwartete Aha-Erlebnisse, erstaunliche Fakten, eine Prise Zauberei und Musik mit dem genialen Christoph Reuter am Klavier. Alles interaktiv, witzig und hintersinnig zugleich. Wenn das Leben endlich ist, wann fangen wir endlich an zu leben? Dr. Eckart von Hirschhausen feiert mit diesem siebten Solo-Programm auch 30 Jahre Erfahrung und Erfolg: „Jeder Abend ist einzigartig. Auf der Bühne bin ich in meinem Element, Live-Auftritte sind mein Lebenselixier. Das spüren und genießen die Zuschauer. Seien Sie dabei! So jung kommen wir nicht mehr zusammen! “

Aufgrund der großen Nachfrage kommt Eckart von Hirschhausen am 20.02.2019 mit seinem Programm „Endlich - Das neue Programm“ erneut nach Freiburg ins Konzerthaus! Nach Glück, Liebe und Wundern widmet sich der Doktor der Nation dem größten Thema unserer Zeit: der Zeit! Was macht die Zeit mit uns, was machen wir mit unserer Zeit.

20. Februar 2019
Freiburg KONZERTHAUS
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Preis: 35,75 bis 46,10€ (inkl. Vorverkaufsgebühr)

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, den Vorverkaufssystemen der Hallen sowie unter der Hotline 06073 – 722 740
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Medienempfehlungen der Stiftung Lesen: Ungleiche Freunde
Freunde sind wichtig – egal, in welcher Lebensphase. Doch gerade für Kinder und Jugendliche sind Freundschaften sehr prägende Beziehungen. Gemeinsam mit Gleichaltrigen sammeln sie Erfahrungen außerhalb der Familie und lernen die Welt durch andere Augen kennen. Dass sich vor allem Gegensätze anziehen ist oder zumindest Neugier wecken, ist dabei für viele eine aufschlussreiche Erkenntnis. Zugleich werden Kita- und Schulkinder durch Freunde hinterfragt und herausgefordert – häufig zum ersten Mal in ihrem Leben. Auch die Heldinnen und Helden unserer aktuellen Leseempfehlungen machen Bekanntschaften, die überraschen, bereichern und so manches Vorurteil über Bord werfen: Sorum und Anders lernen, dass sich Freunde überhaupt nicht ähneln müssen; die tollpatschige Mama Muh und die besserwisserische Krähe erleben gemeinsam die besten Abenteuer; und Ana und Zak sind entgegen allen Erwartungen ein unschlagbares Team – nicht nur, wenn es gilt beim Quiz-Bowl zu gewinnen.

Die Vorlesestudien der Stiftung Lesen zeigen: Kinder, denen schon früh regelmäßig vorgelesen wird, entwickeln später meist ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und einen starken Gerechtigkeitssinn. Den Schlüssel dazu liefern die Geschichten bekannter und neuer Kinderbuchfiguren. Ihre Erlebnisse, Einsichten, Freuden und Sorgen öffnen jungen Zuhörern und Lesern die Augen und erweitern ihren Horizont. Für Freundschaften im wahren Leben ist das ein großer Gewinn! Denn wer geübt ist im Wechsel von Perspektiven, kann anderen Menschen mit mehr Verständnis begegnen.

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Theatertipp: Yeast Nation – The Triumph of Life
Yeast Nation / Foto: Veranstalter
 
Theatertipp: Yeast Nation – The Triumph of Life
Eine Produktion der Good Company
Do 15.02. | Fr 16.02. | Sa 17.02. um 20:00 Uhr und So 18.02. um 17:00 Uhr
Do 22.02. | Fr 23.02. | Sa 24.02. um 20:00 Uhr | Saal im E-WERK
Musical im EWERK Freiburg

Das aufstrebende Freiburger Ensemble für Musiktheater Good Company präsentiert Yeast Nation von den Tony-prämierten Autoren Greg Kotis und Mark Hollmann. Nach der Europapremiere in Freiburg im November 2017 dürfen sich die Zuschauer nun auf eine Wiederaufnahme freuen: Im Februar 2018 wird Yeast Nation – The Triumph of Life im E-Werk zu sehen sein.

Vor über drei Milliarden Jahren trug sich in unendlicher Tiefe eine zu hundert Prozent wissenschaftlich fundierte Geschichte zu: Am Boden des Urmeeres kämpft die allererste Lebensform unserer Erde ums nackte Überleben. Regiert vom autoritären König Jahn dem Ältesten haben die “Yeasts” - personifizierte Hefezellen – einiges an Maßregelungen zu erdulden. Die Ressourcen sind knapp, Zellteilung steht unter Todesstrafe. Doch ausgerechnet der heißgeliebte Erstgeborene des Königs, Jahn der Zweitälteste steht den Regeln seines Vaters plötzlich sehr kritisch gegenüber. Ob das wohl etwas mit der schönen Jahn der Holden zu tun hat? Der ewig benachteiligten Zweitgeborenen, Jahn der List’gen entgeht dies jedenfalls nicht. Durch eine heimliche Erkundungsreise an die Meeresoberfläche bringt der kühne Thronfolger eine Kette von Ereignissen in Gang, von denen nicht abzusehen ist, ob sie den Untergang der Yeasts oder deren nächsten evolutionären Entwicklungssprung nach sich ziehen werden.

Geführt von der blinden Seherin, Jahn der Namenlosen wird dem Publikum ein musikalisch-eukaryotischer Mix aus Drama, Broadway und Evolutionsgeschichte geboten, an dem sowohl Shakespeare als auch Darwin sicherlich Gefallen gefunden hätten. Zur Musik im Stil von Musicals wie Jesus Christ Superstar und Hair oder der Band Queen irren die Yeasts durch einen Sturm aus Intrigen und unerwarteten Wendungen, der eine ganze Spezies in den Untergang zu treiben droht.

Eintritt 25,00 / 17,00 € | KARTEN www.ewerk-freiburg.de / BZ-Kartenservice
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Theatertipp: Der goldene Topf
Ein bürgerlicher Tisch (S.Mrachacz, M., G.) / Foto: Laura Nickel
 
Theatertipp: Der goldene Topf
Anna-Elisabeth Frick nach E. T. A. Hoffmann
Regie: Anna-Elisabeth Frick
Premiere am Freitag, 02. Februar 2018, Kleines Haus, 20.00 Uhr
Uraufführung
19.15 Uhr Einführung

Student Anselmus ist guter Dinge: Es ist Christi Himmelfahrt, ganz Dresden ist in Feierlaune, er ist auf dem Weg zu einem beliebten Ausflugsort, dem „Linkischen Bade“, die Sonne scheint und er hat ein wenig Geld in der Tasche für eine Tasse Kaffee mit Rum und vielleicht noch eine Flasche Doppelbier ... Doch die gute Laune soll ihm schnell vergehen, denn er läuft (wie sollte es bei einem Tollpatsch wie ihm auch anders sein) beim Überqueren des Marktes direkt in den gut gefüllten Korb eines Äpfelweibs hinein. Diese ist überhaupt nicht begeistert, und obwohl Anselmus ihr vor lauter Schamgefühl kopflos direkt sein gesamtes Geld überreicht, verflucht die böse Alte ihn, noch während er vom Marktplatz flüchtet. – Aus der Traum von einem fröhlichen Gelage. Resigniert setzt er sich unter einen Holunderbusch an die Elbe, um sich ein wenig in Selbstmitleid zu ergehen. Da dringt plötzlich ein Gelispel und Geflüster und Geklingel an sein Ohr – er blickt in die blauen Augen einer grünen Schlange – und schon ist es um ihn geschehen. Er hat sich verliebt. In Serpentina, die Tochter des Archivarius (und, wie sich noch herausstellen wird) Alchimisten und Zauberers Lindholm.

Später ist er sich nicht mehr sicher ... Hat er Serpentina wirklich gesehen, oder war das bloß eine Phantasterei? Wenn er in die Augen Veronikas, der Tochter seines Freundes Konrektor Paulmann, schaut, scheint die Welt eigentlich in Ordnung zu sein. Dann möchte er Hofrat werden, Veronika heiraten und ein ruhiges, geregeltes Leben führen. Doch wenn er dann im Studierzimmer des Archivarius Lindholm sitzt, für den er als Schreiber arbeitet, eröffnet sich ihm die Welt der Phantasie und Poesie, er hört die lieblichsten Melodien und ist sich sicher: Dichter sein und mit Serpentina in Atlantis leben, das ist alles, was er sich erträumen würde ...

Das Wirklichkeitsmärchen DER GOLDENE TOPF. EIN MÄRCHEN AUS DER NEUEN ZEIT gilt als das erfolgreichste Werk E. T. A. Hoffmanns. Er siedelte die Geschichte im realen Dresden des 19. Jahrhunderts an – mit dem erklärten Ziel, dass das Ganze „feenhaft und wunderbar, aber keck ins gewöhnliche alltägliche Leben tretend und seine Gestalten ergreifend“ werden solle. Die mit dem Körber Preis für Junge Regie 2016 ausgezeichnete Nachwuchsregisseurin Anna-Elisabeth Frick wird die romantische Novelle in ihrer eigenen Interpretation zwischen Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Performance auf die Bühne des Kleinen Hauses bringen.

Regie Anna-Elisabeth Frick Bühne Martha-Marie Pinsker Kostüme Mariam Haas Choreografie Graham Smith Komposition Leonard Küßner
Mit Victor Calero, Samantha Gaul/Katharina Ruckgaber, Martin Hohner, Stefanie Mrachacz, Graham Smith

Weitere Termine:
Di, 06.02.2018 / 20.00 Uhr / Kleines Haus
Do, 08.02.2018 / 20.00 Uhr / Kleines Haus
Sa, 25.02.2018 / 18.00 Uhr / Kleines Haus
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30. Internationale Kulturbörse Freiburg mit Erfolg beendet
> Schweizer Künstler des Länderschwerpunktes SCHWEIZ hinterlassen starken Eindruck.
> Gute Atmosphäre in den mit 415 Ausstellern ausgelasteten Ausstellerhallen.
> Neu errichtete dritter Theatersaal wird zum Publikumsmagnet.
> Internationaler Besucheranteil nimmt beständig zu.
> Erste FREIBURGER LEITER Walk Act geht an deutsch-niederländische Gruppe.

Mit einem fulminanten Varieté-Abend ist die 30. Internationale Kulturbörse Freiburg 2018 am Mittwoch, 24. Januar 2018 mit Erfolg zu Ende gegangen. Über den Erfolg der Fachmesse und die Zunahme bei den Besucherzahlen auf über 4.800 Besuchern, zeigte sich der Veranstalter, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co.KG (FWTM), sehr zufrieden.

Mit über 30 Gruppen und Künstlern aus der Schweiz war die 30. IKF in ihrem Jubiläumsjahr stark geprägt vom Länderschwerpunkt SCHWEIZ. Nach einer mitreißenden Eröffnungsgala entwickelte sich der Schweizer Abend am zweiten Tag der Fachmesse zu einem künstlerischen Feuerwerk, das mit Standing Ovations des voll besetzten Theatersaals endete. Den Schlusspunkt bildete dann wie jedes Jahr der Varietéabend, der mit einem bunten Strauß unterschiedlichster artistischer und akrobatischer Spielarten die Jubiläumsbörse überzeugend und sehr unterhaltsam beendete.

Die zahlreichen Fachbesucher der Internationalen Kulturbörse Freiburg 2018 hatten, neben den durchweg attraktiven Abendveranstaltungen, wieder die Möglichkeit, sich umfassend mit Trends, Tendenzen und Angeboten in den Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Events auseinanderzusetzen. Insgesamt sorgten 415 Aussteller für ein umfangreiches Informationsangebot.

Bei den Live-Auftritten erwies sich besonders der neu errichtete dritte Theatersaal als Volltreffer und Publikumsmagnet. Dank einer geschlossenen, ovalen Form bildete sich im Saal fast automatisch eine dichte und angenehme Atmosphäre, mit besonders guten Auftrittsbedingungen für die Künstler.

Insgesamt über 200 Live-Auftritte und Performances von Künstlern und Gruppen aus 25 Ländern waren auf fünf Bühnen zu sehen und sorgten dafür, dass sich die Besucher an den drei Messetagen nonstop live Künstler, Gruppen und Bands ansehen bzw. anhören konnten.

Sehr erfreulich für Veranstalter und für die Besucher ist dabei der anhaltende Trend der Internationalisierung der Fachmesse. Regionen- und länderspezifische Messestände sind optimale Ansprechpartner für alle grenzüberschreitenden Fragen und bieten gleichzeitig den Betreibern die Möglichkeit, sich im deutschsprachigen Raum positiv in Szene zu setzen.

Auch das Rahmenprogramm mit Seminaren und Workshops erfreute sich großen Zuspruchs, so dass es Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM, nicht schwer fällt, eine positive Schlussbilanz zu ziehen: „Zufriedene Aussteller, zahlreiche gute Live-Auftritte, mitreißende Abendveranstaltungen, einen spannenden Länderschwerpunkt, eine wohltuende Atmosphäre aus Leichtigkeit und Professionalität, sowie eine erneute Zunahme bei den Besucherzahlen – was will man mehr? Die IKF ist und bleibt ganz einfach der Branchentreffpunkt für die Kultur- und Eventszene; sie ist eine wichtige internationale Drehscheibe und genießt als Vernetzungsplattform einen hervorragenden Ruf.“

Zu den vielen Angeboten der Fachmesse gehört seit 10 Jahren die Vergabe des Kulturbörsenpreises die FREIBURGER LEITER. Neben den Sparten Theater, Musik und Straßentheater wurde bei der Jubiläumsbörse nun auch zum ersten Mal eine Freiburger Leiter für den besten Walk Act vergeben. Sie ging an die deutsch-niederländische Gruppe Stiltlife StreeTTheater.
Die Gewinner der anderen Preise sind:
Sparte Theater: Karim Slama / CH (Slapstick, Satire)
Sparte Musik: Cara / DE, GB (Weltmusik, Celtic)
Sparte Straßentheater: Tresperté Circo Teatro / ES (Zirkus, Performance)

Der Varietéabend beendete dann eine äußerst gelungene, attraktive und erfolgreiche 30. Internationale Kulturbörse Freiburg 2018, mit der sich gleichzeitig der langjährige Leiter und Gründer der Kulturbörse, Holger Thiemann, von Besuchern, teilnehmenden Künstlern und Ausstellern verabschiedete und den Kulturbörsenstab an seine Nachfolgerin, Susanne Göhner, weiterreichte.

Die 31. IKF 2019 findet statt vom 20. – 23.01.2019 in der Messe Freiburg.
 
 

 
Theatertipp: CAVEMAN "Du sammeln, ich jagen!"
Fr 26.01. | 20:00 Uhr
Titelrolle: MARTIN LUDING
Comedy im EWERK Freiburg, Saal

Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. Seit Sommer 2000 begeistert die Kult-Comedy auch in Deutschland alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im „magischen Unterwäschekreis“ begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt:

Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: „Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?“ Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis und trockenem Humor und ironischen Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung „Rumsitzen, ohne zu reden“ bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten „Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren“ beginnt und gleichzeitig endet.

Mit: Martin Luding
Original: Defending the Caveman von Rob Becker
Übersetzung: Kristian Bader
Regie: Esther Schweins
Produktion und Aufführungsrechte: Theater Mogul GmbH
Eintritt: Ab 39,90 € Info& Karten: www.vaddi-concerts.de
Eine Produktion von VADDI-CONCERTS
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