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Sonstiges

 
Mehr Babies, mehr Ausländer, mehr Arbeit, mehr PS
Das Statistische Jahrbuch 2015 liegt jetzt vor

Dicker denn je: Fundgrube enthält 316 Seiten voller Daten zu Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur, Wahlen, Verkehr und mehr

Jahr für Jahr ist es ein Fundus an Geschichten und Daten,
inzwischen hat es den Umfang des Freiburger Telefonbuchs erreicht:
Seit heute liegt das Statistische Jahrbuch 2015 vor, das vom Amt für
Bürgerservice und Informationsverarbeitung herausgegeben und
vertrieben wird. Auf 316 Seiten enthält dieses Kompendium alle
wichtigen Statistiken der Stadt.

Fast jeden Lebensbereich haben die Autoren bewährt gründlich unter
die Lupe genommen. In 15 Kapiteln skizzieren sie demografische,
wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Aspekte. Im 20-
seitigen Schlusskapitel ziehen sie Vergleiche zu Nachbarkreisen und
den anderen Stadtkreisen in Baden-Württemberg. Zeitreihen zeigen
die Entwicklungen der letzten Jahre auf, während StadtbezirksTabellen
innerstädtische Unterschiede vor Augen führen. Enthalten
sind auch die Ergebnisse des Bürgerentscheids zum SC-Stadion am
1. Februar und der Migrantinnen- und Migrantenbeiratswahl am 19.
Juli 2015.

Eine Auswahl der Themen:

Am 1. Januar 2015 hatte Freiburg nach amtlicher Zählung 222.203
Einwohner (plus 0,9 Prozent gegenüber 2014). Ein Jahr zuvor
waren es 220.286 gewesen. Die amtliche Einwohnerzahl basiert
auf dem Zensus zum Stichtag 9. Mai 2011. Ihre Fortschreibung nach
Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Familienstand erfolgt auf
Grundlage des Bevölkerungsstatistikgesetzes nach dem Begriff der
„Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Dieses Verfahren ist
bundesweit für alle Gemeinden einheitlich und wird von den
Statistischen Landesämtern angewendet. Die danach ermittelte
Einwohnerzahl dient für interkommunale Vergleiche und zur
Anwendung von Rechtsvorschriften mit Bezug zur Einwohnerzahl
einer Gemeinde (z.B. im Wahlrecht oder bei Finanzzuweisungen).

Damit liegt die amtliche Einwohnerzahl um 4.162 Personen über der
Einwohnerzahl des städtischen Melderegisters, das am 1. Januar
2015 insgesamt 218.041 Personen und ein Jahr zuvor 215.950
Personen verzeichnet hat. Dieses Register beruht auf allen
melderechtlichen Vorgängen (wie Zu- und Wegzügen). Es wird
laufend aktualisiert und ist für statistische Auswertungen auf örtlicher
Ebene maßgeblich. Unter anderem wird damit die Struktur der
Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit in der
Stadt insgesamt und in ihren einzelnen Stadtbezirken festgestellt.

Der Anstieg der Bevölkerungszahl hängt mit dem unvermindert sehr
hohen Geburtenüberschuss zusammen. Mit einem Überschuss
von 550 Personen reicht das Jahr 2014 knapp an den Rekord von
2010 (plus 583) heran. Den 1.860 Freiburgern, die 2014 verstarben,
stehen 2.410 Lebendgeburten von ortsansässigen Müttern
gegenüber. Somit trägt der „natürliche Saldo“, wie der
Geburtenüberschuss auch genannt wird, knapp ein Drittel zum
erwähnten Bevölkerungszuwachs bei.

Stärker als der natürliche bestimmt aber der Wanderungssaldo die
Veränderung der Bevölkerungszahl. Im Jahr 2014 konnte Freiburg
21.354 Zuzüge und 20.046 Wegzüge verzeichnen. Daraus resultiert
ein Außenwanderungssaldo von 1.308 Personen – der niedrigste
Wert seit 2007. Besonders die Wanderungsverluste mit dem Umland
lagen 2014 (minus 865) deutlich höher als im Vorjahr (minus 584).
Dieser Wanderungsverlust in Rekordhöhe liegt wohl daran, dass es
für viele Haushalte, gerade junge Familien, schwieriger geworden ist,
sich in Freiburg mit entsprechendem Wohnraum zu versorgen.

Der Anstieg des Außenwanderungssaldos mit dem Ausland
gründete 2014 (also vor der Flüchtlingswelle 2015, deren Zahlen im
Jahrbuch noch nicht auftauchen) hauptsächlich auf den hohen
Zuzügen aus der und geringen Wegzügen in die Europäische Union.
So ist die Zahl der Ausländer und Ausländerinnen weiter gestiegen.
Zum 1. Januar 2015 wies Freiburg einen Ausländeranteil von 14,7
Prozent auf; ein Jahr zuvor waren es 14,0, vor fünf Jahren 12,9 und
vor zwanzig Jahren 11,3 Prozent. Die Zahl der Personen mit
deutscher Staatsangehörigkeit blieb etwa konstant. Dagegen stieg
die Zahl der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit um fast
2.000. Diese Wanderung war 2014 noch stark beruflich bedingt:
Ausländische Arbeitskräfte und Studierende ziehen nach Freiburg,
(deutlich weniger) deutsche Arbeitskräfte ziehen ins Ausland.

Im August 2014 hat die Bundesagentur für Arbeit die Aufbereitung
ihrer Beschäftigungsstatistik modernisiert und neu abgegrenzt. Daher
ist es, auch in Freiburg, schwierig, die Beschäftigtenzahlen von 2014
mit den Vorjahren zu vergleichen. Ungeachtet dessen stellt die
städtische Statistik fest, dass sowohl die Zahl der Beschäftigten,
die in Freiburg wohnen, als auch die der ansässigen Arbeitsplätze
leicht gestiegen ist. 2014 gaben 72.410 sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte Freiburg als ihren Wohnort an (plus 2.101 Personen),
dies liegt im Rahmen der Zuwächse der vergangenen Jahre von
1.000 bis 2.000 Beschäftigten jährlich. Zum gleichen Zeitpunkt gab
es 114.602 Arbeitsplätze in Freiburg. Dieser deutliche Sprung (plus
5.154 Stellen) liegt vermutlich auch am erwähnten Revisionseffekt.

Entsprechend dem Zuwachs an Arbeitsplätzen in Freiburg wächst
die Zahl der Berufseinpendler wesentlich stärker als die Zahl der
Auspendler. Im Jahr 2014 pendelten 62.595 Personen in die Stadt
und 20.567 Personen aus der Stadt. Bei den Einpendelnden liegen
Frauen mit einem Anteil von 51 Prozent vorn, bei den
Auspendelnden sind es die Männer (60 Prozent).

Wer die Gewerbeanmeldungen (2.062) den Abmeldungen (1.887)
gegenüber gestellt, erhält 2014 in Freiburg einen Saldo von 175
Anmeldungen. Die meiste Bewegung gibt es seit Jahren im Bereich
„Handel mit und Instandhaltung/Reparatur von Kraftfahrzeugen“.

Die Zahl der Arbeitslosen ist zum 31. Dezember 2014 gesunken
(minus 186 Personen), nachdem sie seit 2011 zugenommen hatte.
Dabei sank die Zahl der arbeitslosen Frauen (minus 110) stärker als
die der Männer (minus 76). Die Arbeitslosenquote im
Jahresdurchschnitt bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag wie
im Vorjahr bei 6,0 Prozent. Leicht gestiegen ist dagegen die Zahl der
Bedarfsgemeinschaften. So gab es Ende 2014 15.732 Personen
(plus 122) in 8.592 Bedarfsgemeinschaften (plus 92). Davon gelten
11.189 (plus 68) Personen als erwerbsfähige Hilfebedürftige.

Zum ersten Mal seit Jahren gesunken sind die Zahlen der
angekommenen Gäste und der Übernachtungen. Im Jahr 2014
kamen 712.053 Personen (minus 5.375) und sorgten für 1.357.965
Übernachtungen (minus 29.670). Ursache dieses Rückgangs ist der
Wegfall der Polizeiakademie, die als meldepflichtige Einrichtung rund
400 Schlafgelegenheiten bot. Laut FWTM hatte die Polizeiakademie
im Jahr 2013 noch 31.000 Übernachtungen gemeldet.

Während die Zahl der Gäste insgesamt sank, ist die Zahl der
ausländischen Gäste erneut angestiegen – um 16.575 auf 243.174
Personen. Auch die Übernachtungen von ausländischen Gästen sind
entsprechend angestiegen (plus 23.696). Allerdings sank die
Aufenthaltsdauer je Gast auf 1,91 Tage (minus 0,13).

Angeführt wird die Liste der häufigsten Übernachtungen mit großem
Abstand von Gästen aus der Schweiz. Sie kamen 2014 auf 104.777
Übernachtungen (plus 13.931). Es folgen die Gäste aus Frankreich
und Italien mit 39.822 bzw. 37.325 Übernachtungen. Häufiger als im
Vorjahr übernachtet haben Gäste aus Großbritannien (plus 4.651),
Spanien (3.291) und China (2.747). Am stärksten zurückgegangen
ist die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus den Niederlanden
(minus 4.982), USA (minus 3.250), Dänemark (minus 939) und
Japan (minus 754)

Am 1. Januar 2015 waren in Freiburg 111.114 Kraftfahrzeuge
angemeldet, darunter 86.894 Personenkraftwagen. Dies ist der
höchste je am Ort gemessene Bestand. Da auch die Einwohnerzahl
seit Jahren stark steigt, hat sich der „Kraftfahrzeuge-pro-Kopf-Wert“
kaum verändert. Am 1. Dezember 2015 kamen 504 Kfz (darunter
394 Pkw) auf 1000 Einwohner. Seit 2008 sind beide Werte konstant.

Aufschlussreich ist auch die Aufteilung Personenkraftwagen nach
Kraftstoffarten. Zum Stichtag 1. Januar 2015 waren 55.423
„Benziner“ mit Otto-Motor gemeldet (minus 448), 30.163 DieselFahrzeuge
(plus 1527), 445 Fahrzeuge mit Benzin/Flüssiggas (plus
14), 318 Hybriden mit Benzin- und Elektroantrieb (plus 63) und 108
reine E-Autos (plus 47). Damit hat sich der langjährige Trend
fortgesetzt, wonach die Zahl der Benzin-Fahrzeuge zurückgeht,
während der Bestand an Diesel-Fahrzeugen stetig wächst. Bei den
alternativen Antriebsformen ist ein starkes Wachstum erkennbar,
dennoch bleibt ihr Anteil an den Pkw-Zahlen verschwindend gering.

Zudem fällt in der Kraftfahrzeugstatistik auf, dass auch in Freiburg
immer mehr Motorleistung gefragt ist. So ist der Anteil der Pkw
unter 55 kW/75 PS von 2008 (20,3 Prozent) bis heute (14,4 Prozent)
stetig gesunken. Zugleich ist die Quote der leistungsstärksten Pkw
mit über 110 kW/150 PS deutlich angewachsen, von 16,4 (2008) auf
23,1 Prozent.

Das Statistische Jahrbuch 2015 kann als Druckversion ab sofort für
10 Euro plus Versandkosten beim Amt für Bürgerservice und
Informationsverarbeitung (Fax 201-5598, statistik@stadt.freiburg.de)
bestellt werden. Umfangreiche statistische Informationen sind auch
im Internet unter www.freiburg.de/statistik verfügbar.
 
 

 
Theatertipp: Bea von Malchus "Die Kennedy’s – Ein Western ohne Pferde"
Sie werden an diesem musikalischen Theaterabend über den Kennedy-Clan nicht nur Millionär, Sie werden auch mit Frank Sinatra Rührei essen und mit Marlene Dietrich schlafen!

Sie werden vier absolut wirkungslose Arten, Fidel Castro umzubringen, erlernen, sich mit Mafiabossen treffen und Amphetamine nehmen. Sie werden mit einem Torpedoboot ohne TÜV fahren und eine mobile Hirn-OP durchführen... Hatte ich schon erwähnt, dass Sie an mehreren Kriegen - und zwar durchweg als Held - teilnehmen? Und endlich die Weltgeschichte begreifen?
Wenn Ihnen das zu viel ist, können Sie auch Robert Kennedys Robbe füttern, im Westwing die Möbel umstellen oder Jackie das Haar toupieren. Doch egal, wie Sie sich entscheiden - am Ende werden Sie erschossen. Sorry! But no risk no Kennedy!

Let´s do it!

Wallgrabentheater Freiburg
am Montag, 18.01.2016, 20 Uhr
MIT BEA V. MALCHUS
 
 

 
Planetarium: Erfolgreiche Bilanz
Über 47.000 Besucher kamen 2015 zur multimedialen Weltraumreise ins Planetarium

Für das Planetarium Freiburg hat das neue Jahr mit einer
guten Nachricht begonnen: Die Besucherzahlen sind 2015
erneut gestiegen. 47.369 Menschen haben eine Vorstellung
besucht. Das sind rund 1.400 mehr als im Jahr zuvor, in dem
das Planetarium bereits 45.970 Gäste verzeichnete. Das
Angebot war mit 587 Vorführungen ähnlich umfangreich wie
im Vorjahr (579).

Der Anstieg der Besucherzahlen machte sich vorrangig in den
396 öffentlichen Vorführungen und den 131 Veranstaltungen
für Schulklassen bemerkbar. Das öffentliche Programm
besuchten 30.859 Zuschauerinnen und Zuschauer –
fast 2.000 mehr als im Vorjahr. Am Programm für
Schulklassen nahmen 10.610 Schülerinnen und Schüler teil,
723 mehr als 2014.

Für Vorschulgruppen fanden 2015 insgesamt 34 Vorführungen
statt. 4.339 Kindergartenkinder nahmen daran teil, etwas
weniger als im Vorjahr (5.014). Ähnlich entwickelten sich die
Zahlen bei den Sondervorführungen und Events für
geschlossene Gruppen: 1.561 Menschen besuchten eine der
26 Sonderveranstaltungen, 2014 waren es 2.137 Personen.

Insgesamt präsentierte das Planetarium 18 verschiedene
Programme, und damit mehr als je zuvor. Wie gewohnt waren
die multimedialen Reisen auf unterschiedliche Zielgruppen
zugeschnitten. Der Spielplan bot acht verschiedene
Abendprogramme, vier Familienvorstellungen am Nachmittag
sowie sechs Vorführungen für Kinder.

Im Fokus standen zwei Abendprogramme mit ganz aktuellem
Bezug: „Einstein und die Schwarzen Löcher“, ein Programm,
welches das Planetarium zum 100-jährigen Jubiläum der
Allgemeinen Relativitätstheorie in Kooperation mit dem
Planetarium Melbourne/Australien entwickelt hat. Und ebenso
die Neuproduktion „Zurück in die Heißzeit“, die passend zur
jüngsten UN-Klimakonferenz in Paris neueste Daten zur
klimatischen Geschichte der Erde lieferte.

Ab August gab es einen zusätzlichen Leckerbissen: Die
Musikshow „Queen Heaven“ mit den Hits, Clips und Videos
der berühmten Band um Freddie Mercury. Ein gefragtes
Angebot – alle 20 Vorführungen waren ausverkauft. Zu den
weiteren Höhepunkten im Planetariumsjahr zählte ein
Gastspiel von Musikern der Gruppe „Mehrklang“ im März. Sie
nutzten die besonderen akustischen und optischen
Möglichkeiten der Planetariumskuppel für wirkungsvolle
Soundeffekte und begeisterten damit das Publikum. Daneben
zeigte sich 2015, dass sich das Planetarium hervorragend als
Eventlocation der besonderen Art eignet: Eine internationale
Kreuzfahrt-Reederei nutzte die Räumlichkeiten für einen
aufwändigen Empfang mit Reiseberichten unter einem
tropischen Sternenhimmel.

Für das Planetarium war es das zweite volle Betriebsjahr, in
dem die moderne Fulldome-Projektionsanlage zum Einsatz
kam. Das Jahr 2016 bringt nun weitere Neuerungen mit sich –
wenn auch nicht technischer, sondern persönlicher Art: Der
Physiker und Mathematiker Otto Wöhrbach, der das
Planetarium seit 1983 geleitet hat, verabschiedet sich Ende
Mai in den Ruhestand. Es bleibt also spannend, natürlich auch
mit Blick auf das Programm im neuen Jahr, das wieder viele
aufregende Weltraumreisen bereithält.
 
 

 
Kulturamt fördert zehn Projekte für kulturelle Bildung in 2016
Ende des Jahres hat eine Fachjury des Kulturamts darüber
entschieden, welche Projekte für kulturelle Bildung im
Rahmen des „Innovationsfonds Kulturkonzept“ eine städtische
Projektförderung erhalten werden.

Insgesamt lagen der Jury 14 Anträge vor, an zehn Projekte
vergab sie die Fördermittel von insgesamt 33.000 Euro. Die
geförderten Projekte decken ein breites künstlerisches und
thematisches Spektrum ab und vernetzen Schulen, Künstler
und Kulturschaffende und Kulturinstitutionen in Freiburg.

Die Holst Sinfonietta e.V. erprobt mit Kindern, auf welchen
Alltagsgegenständen der Küche sich Musik machen lässt.
Das Atelier im Grün wird in Kooperation mit mehreren
Schulen mit den Sandsteinen der Kronenbrücke ein
Bildhauer-Projekt umsetzen. Bei der Kompanie Bie steht in
einem generationsübergreifenden Projekt zeitgenössischer
Tanz im Mittelpunkt, während Jugend Pro Arte e.V. mit
verschiedenen Schulen und der Musikhochschule das
Tanztheaterstück „Der Feuervogel“ auf die Bühne bringen
wird. Die Freiburger Straßenschule bietet obdachlosen
Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, sich unter
professioneller Anleitung künstlerisch zu betätigen.
Unterstützt werden, anlässlich des 20-jährigen Bestehens, ein
Foto- sowie ein Musikprojekt.

Die Fotomediale Freiburg des Vereins Kommunikation &
Medien e.V., die Schüler, Studierende und Fotografinnen und
Fotografen vernetzt und jährlich ein umfangreiches Angebot
an künstlerischen Workshops anbietet, erhält eine dreijährige
Förderung.

Außerdem werden in diesem Jahr zwei Projekte gefördert, die
2014 eine mehrjährige Förderung zugesprochen bekommen
haben: „Über das Theater zum Wesentlichen“, ein
Theaterprojekt von Kubus³ e.V. und der „Jugend Kunst
Parkour“, ein Kooperationsprojekt von E-Werk e.V. und
Kubus³.
 
 

 
LYRIK VON JETZT
Mit Mónika Koncz, Simone Lappert und Felix Schiller

Ein polyphoner Querschnitt: 2003 begründet, versammelt die Gedichtsammlung Lyrik von Jetzt (Wallstein) in ihrer dritten Ausgabe Stimmen einer außergewöhnlich versierten, vielgestaltigen und produktiven Generation von Lyrikern unter 35 Jahren. Während die Beiträger der ersten Anthologie vielerorts in Verlagen untergekommen sind – prominentestes Beispiel ist Jan Wagner, Preisträger der Leipziger Buchmesse –, bezieht die neueste Sammlung erstmals auch Autoren aus Österreich und der Schweiz ein. Sie geht auf einen intensiven Austausch zurück. Junge Lyriker von der Nord- und Ostsee bis südlich der Alpen haben in Blogs, Lesungen und Festivals zueinander gefunden.

Ein eindrucksvolles Zeugnis davon legt die trinationale Anthologie ab, aus der die in Freiburg lebenden Dichter und Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg 2015 Mònika Koncz und Felix Schiller sowie die sowie die aus Basel anreisende Autorin Simone Lappert (Debütroman Wurfschatten, Metrolit) lesen werden. Das Gespräch umkreist eigene Sprechweisen, aber auch Lieblingstexte anderer Autoren aus der Anthologie und nähert sich damit einer Lyrik von jetzt, die gerade durch ihre Vielfalt besticht.

Moderation: Beate Thill.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Buchhandlung Schwarz

Mi 20.01., 19:30 (Bitte beachten: Termin vorverlegt) | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
Karlsruhe: Der Karlsruher Münzskandal von 1975
Vortrag von Adelheid Wibel am 14. Januar im Stadtmuseum

Den Landessieg im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewann 2011 eine Schülergruppe des Bismarckgymnasiums mit ihrer Untersuchung des „Karlsruher Münzskandals“ von 1975. Adelheid Wibel, damals mit von der Partie und nun Studierende in Heidelberg, berichtet am Donnerstag, 14. Januar, 18 Uhr, bei freiem Eintritt im Stadtmuseum, Karlstraße 10, in Wort und Bild über das, auch in der Schau „Genug gejubelt!?“ thematisierte Ereignis. Mitarbeitende der Münze hatten damals auf eigene Rechnung Falschmünzen geprägt.
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Freiburg hat einen Kulturagenten
Vier Freiburger Schulen können über vier Jahre ihr Kulturprofil ausbauen

Ralf Eger ist der neue Kulturagent in Freiburg. Das städtische
Kulturamt hat sich im vergangenen Jahr mit Unterstützung durch
das Amt für Schule und Bildung erfolgreich an dem bundesweit
erfolgreichen Modellprojekt „Kulturagenten für kreative Schulen“
beworben. Mit diesem Projekt haben ausgewählte Schulen die
Möglichkeit mit einem Kulturagenten ihr Kulturprofil professionell
zu stärken und mit Kunstschaffenden und Kultureinrichtungen zu
kooperieren. Insgesamt sind seit diesem Jahr zehn Städte in
Baden-Württemberg am Programm „Kulturagenten für kreative
Schulen“ beteiligt: Freiburg, Baden-Baden, Göppingen,
Pforzheim, Schwäbisch Gmünd, Mannheim, Heidenheim,
Heilbronn, Ulm und Konstanz.

Die Stadtverwaltung hat vier Freiburger Schulen ausgesucht. Für
vier Jahre wird den Albert-Schweitzer-Schulen I bis III sowie der
Schneeburgschule, also zwei Grundschulen, einer Förderschule
und einer Werkrealschule mit Ralf Eger ein sehr erfahrener
Kulturagent an die Seite gestellt. Der neue Kulturagent hat bereits
sein Büro in der Freiburger Schulprojektwerkstatt in der
Weiherhofschule bezogen. Ralf Eger besitzt selbst einen
künstlerischen Hintergrund und bringt als vormaliger Kulturagent in
Baden-Baden und Hamburg eine Menge fachliches Know-how mit.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, den
Lehrerkollegien, Schulleitungen, Künstlern und Kulturinstitutionen
wird er in den nächsten vier Jahren Ideen zur Verknüpfung von
Fachunterricht und Kunst entwickeln und deren Umsetzung
begleiten. Aktive Begegnungen mit Kunst und Kultur in Museen,
Konzerthäusern, Bibliotheken, Theatern, Kulturzentren sowie mit
freischaffenden Künstlern sollen künftig in das Schulleben integriert
werden.

Das Kulturamt wird den neuen Kulturagenten und die beteiligten
Schulen über die gesamte vierjährige Laufzeit des Programms
unterstützend begleiten. Das Modellprogramm soll das vom
Kulturamt federführend und in Kooperation mit dem Freiburger
Bildungsmanagement koordinierte lokale Netzwerk „Kulturelle
Bildung Freiburg“ bereichern, indem langfristige Kooperationen
zwischen Schulen und Künstlern und Kulturinstitutionen aufgebaut
werden.

Die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator sind die
Initiatoren und Hauptfinanziers des Programms, als
mitfinanzierende Partner agieren in Baden-Württemberg das
Kultusministerium sowie in Freiburg das Kulturamt aus
Sondermitteln der Kulturellen Bildung. Insgesamt zehn
Kulturagentinnen und -agenten wurden jetzt für BadenWürttemberg
zentral von der Landesvereinigung Kulturelle
Jugendbildung (LKJ) eingestellt, die LKJ koordiniert und betreut die
Aktivitäten über das Landesbüro der Kulturagenten und unterstützt
die lokalen Netzwerke in ihrer Arbeit.
 
 

 
Theatertipp: Brian D. Barnes „A Christmas Carol“
Der Klassiker
(in englischer Sprache)
mit Brian D. Barnes

Seit über 40 Jahren gastiert Brian D. Barnes bei uns mit einer der bezauberndsten Weihnachtsgeschichten der Weltliteratur: „A Christmas Carol“ von Charles Dickens. Er führt dabei die Verwandlung des Ebenezer Scrooge vom knorrigen, geizigen Alten, der Weihnachten für die Ausbeutung der Besitzenden hält, zu einem liebevollen, freigiebigen alten Herren vor.

Wallgrabentheater Freiburg
25 Fr „Frohe Feste“ von Alan Ayckbourn 20.00
26 Sa „Frohe Feste“ von Alan Ayckbourn 20.00
27 So „Frohe Feste“ von Alan Ayckbourn 15.00
 
 



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