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Mittwoch, 22. November 2017
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Sonstiges

 
Karlsruhe: Einen Bücherschrank für Grötzingen
Ortsvorsteherin Eßrich zeigte sich begeistert über schnelle Umsetzung

Auch Grötzingen hat nun einen Bücherschrank. Ortsvorsteherin Karen Eßrich übergab den neuen Bücherschrank in der Mühlstraße Mitte September an die Bewohnerinnen und Bewohner. „Der öffentliche Bücherschrank ist ein weiteres Projekt in Grötzingen, bei dem es um ein reichhaltiges Nehmen und Geben geht, bei dem man sich selbst einbringt und gleichzeitig von anderen profitiert“, sagte sie.

Claudia Plischke, die den Bücherschrank ehrenamtlich betreut, hatte auch gleich eine Idee, wie der Schrank den Austausch fördern kann. "Eine Anregung hätte ich an die Nutzer: Schreiben Sie doch einen kleinen Kommentar auf einen Zettel, den Sie ins gelesene Buch stecken. So wissen auch andere, wie Sie das Buch fanden."

Erfreut war Eßrich, wie reibungslos alles vonstatten lief. "Ich bin begeistert, wie schnell auch alles umgesetzt werden konnte: Zwischen Antrag und öffentlicher Übergabe heute lagen weniger als zwei Monate!"
 
 

Karlsruhe: Endspurt in der Weinbrenner-Schau
Foto: ONUK
 
Karlsruhe: Endspurt in der Weinbrenner-Schau
Wegen großer Nachfrage mehr Rundgänge / Fahrradführung am 4. Oktober

Die viel beachtete Ausstellung zum Lebenswerk von Friedrich Weinbrenner in der Städtischen Galerie Karlsruhe ist noch bis einschließlich Sonntag, 4. Oktober, zu sehen. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Führungsangebot erweitert. Die Rundgänge finden donnerstags um 12.15 Uhr, freitags um 16 Uhr, samstags um 15 Uhr sowie sonntags um 15 und 15.30 Uhr statt. Am Sonntag ist außerdem jeweils zwischen 15 und 16.30 Uhr die Kinderwerkstatt geöffnet. Weitere Führungen werden mittwochs angeboten: Am 16. und 30. September um 11 Uhr sowie am 23. September um 18 Uhr.

Zur Fahrradführung
Die für den 20. September angekündigte Fahrradführung „Weinbrenner und die anderen … Vorgänger, Schüler, Weggefährten und ihre Bauten“ muss auf Sonntag, 4. Oktober, verlegt werden und startet an diesem Tag um 11 Uhr am Karl-Friedrich-Denkmal am Schlossplatz. Die Gebühr beträgt acht Euro, Teilnehmende müssen ihr eigenes Fahrrad mitbringen.

Zur Ausstellung
Die Ausstellung „Friedrich Weinbrenner 1766–1826. Architektur und Städtebau des Klassizismus“ zum 300. Stadtjubiläum Karlsruhes bietet mit weit über 400 Exponaten einen umfassenden und faszinierenden Einblick in das Schaffen des berühmten Baumeisters des Klassizismus, der wie kein anderer vor oder nach ihm das Erscheinungsbild der Fächerstadt geprägt hat. Der begleitende Katalog ist an der Museumskasse schon seit längerem vergriffen. Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis freitags 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.staedtische-galerie.de.

zum Bild oben:
Aufgrund der großen Nachfrage wird das Führungsangebot erweitert. / Foto: ONUK
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Theatertipp: Bea von Malchus
"Die Kennedys" / Foto: www.brittschilling.de
 
Theatertipp: Bea von Malchus "Die Kennedys - ein Western ohne Pferde"
Solotheater

Sie werden an diesem musikalischen Theaterabend über den Kennedy-Clan nicht nur Millionär, Sie werden auch mit Frank Sinatra Rührei essen und mit Marlene Dietrich schlafen! Sie werden vier absolut wirkungslose Arten, Fidel Castro umzubringen, erlernen, sich mit Mafiabossen treffen und Amphetamine nehmen. Sie werden mit einem Torpedoboot ohne TÜV fahren und eine mobile Hirn-OP durchführen. ... Hatte ich schon erwähnt, dass Sie an mehreren Kriegen - und zwar durchweg als Held - teilnehmen? Und endlich die Weltgeschichte begreifen? Wenn Ihnen das zu viel ist, können Sie auch Robert Kennedys Robbe füttern, im Westwing die Möbel umstellen, oder Jackie das Haar toupieren. Doch egal, wie Sie sich entscheiden - am Ende werden Sie erschossen. Sorry! But no risk no Kennedy! Let´s do it!

Text, Regie, Spiel: Bea von Malchus
Musikalische Regie: Sascha Bendiks
Kostüm: Yvonne Forster
Bühne : Jens Burde

PREMIERE: 24. September, 20 Uhr im Wallgraben Theater
weitere Vorstellungen: 26. und 27. September. 20 Uhr
 
 

Jazzfestival Freiburg 2015
Brad Mehldau / Foto: Michael Wilson
 
Jazzfestival Freiburg 2015
vom 19.-27. September 2015

Das Freiburger Jazzfestival hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Treffpunkt der internationalen Jazzszene entwickelt. Neuentdeckungen der europäischen Musikszene sind ebenso Programm wie die Auftritte gefeierter Jazzgrößen.
Gleichzeitig bietet das Festival auch immer eine Plattform für lokale und regionale Themen aus Freiburg und Baden-Württemberg.

Die Begegnung zwischen junger und etablierter Jazzszene ist in der Zusammenarbeit des Contemporary Big Band Projects mit dem Freiburger Schüler Jazzorchester ein richtungsweisender Teil des Programms.

Höhepunkte des Jazzfestivals in diesem Jahr ist das Konzert von Brad Mehldau (USA) und der Auftritt des aktuellen Jazz-Echo Preisträgers für internationalen Gesang Andreas Schaerer mit seinem Trio Rom-Schaerer-Eberle (Östereich/Schweiz).

PROGRAMMÜBERSICHT

SA 19.09. | 20.00 Minigipfel (GASTSTÄTTEN)
SO 20.09. | 20.00 Rom Schaerer Eberle (Jazzhaus)
MO 21.09. | 20.30 Stephan Plecher Trio (Schützen)
DI 22.09. | 20.00 Christian Muthspiel 4 feat. Steve Swallow (Jazzhaus)
DI 22.09. | 20.00 To the Dark Side of the Moon (E-WERK Freiburg)
MI 23.09. | 20.00 Le Bang Bang meets Martin Kälberer (Jazzhaus)
MI 23.09. | 20.00 Mahaphon Clang (E-WERK Freiburg)
MI 23.09. | 21.30 Ohropack (E-WERK Freiburg)
DO 24.09. | 20.00 Khalifé Schumacher Tristano (Jazzhaus)
DO 24.09. | 20.30 Sarah Buechi (Schützen)
FR 25.09. | 20.00 The Contemporary Big Band Project & … (E-WERK Freiburg)
FR 25.09. | 20.00 Wasserfuhr Quartett (FORUM Merzhausen)
SA 26.09. | 20.00 Brad Mehldau – Solo (E-WERK Freiburg)
SO 27.09. | 14.00 Uferjazz (Am Ufer der Dreisam)
SO 27.09. | 20.00 Lisa Simone (Jazzhaus)

Veranstalter:
E-WERK Freiburg e.V. und Jazzhaus Freiburg GmbH
In Kooperation mit Jazzkongress im Schützen und artisse-kulturvereint Merzhausen


Informationen zu allen Veranstaltungen und Karten über

www.jazzfestival-freiburg.de
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Tanztheatertipp: RITUAL
Von und mit Gary Joplin und Nicholas Janni

SAAL im EWERK Freiburg
PREMIERE DO 17.09. | 20.00 UHR
FR 18.09. | 20.00 UHR

RITUAL erzeugt auf subtile Weise einen spirituellen Raum, in der sowohl der Tänzer als auch der Trommler wie zu Behältnissen für Themen werden, die im Sog archetypischer Symbole der Seele auftauchen - Vorgeburtliches, Geburt, die Beziehung zur Mutter, Sexualität, religiöser Fundamentalismus, Adoleszenz, Verlorenheit, familiengeschichtliche Prägungen und spirituelles Erwachen. Nicholas Janni und Gary Joplin rühren mit ihrem Stück an tiefe, menschheitsgeschichtliche Themen und Stimmungen, das mit seinem aufwühlenden und zugleich befreienden Charakter zu einer wertvollen Erfahrung für den Zuschauer werden kann.

In RITUAL fügen Nicholas Janni und Gary Joplin afrikanische Trommel, interdisziplinäre Bewegungserforschung und eine besondere und intensive Beziehung zwischen spirituellem Ansatz und künstlerischer Arbeit zu einer neuartigen und kraftvollen Performance zusammen, die an der Schnittstelle von Ritual, Tanz und Theater zu beheimaten ist.

MIT Gary Joplin – Tänzer, Nicholas Janni – Percussion
Regie: Nicholas Janni
Choreografie: Gary Joplin
Dramaturgie: Sigrid Schonlau
Kostüm: Yvonne Forster
Produktion: Conny Winterholler
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

EINTRITT € 14 / € 11 (erm.)
KARTEN www.ewerk-freiburg.de und BZ-Kartenservice
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Karlsruhe: Neue Blickkontakte nach der Sommerpause
Vorträge der Kontaktstelle "Frau und Beruf" in der Stadtbibliothek

Die von der Kontaktstelle "Frau und Beruf" in Kooperation mit der Stadtbibliothek Karlsruhe organisierte Veranstaltungsreihe "Blickkontakt" wird nach der Sommerpause mit Vorträgen zu den vielfältigen Aspekten des Berufslebens, der Berufsrückkehr und der Neuorientierung fortgesetzt. Die monatlichen Veranstaltungen finden im Oktober, November und Dezember jeweils samstags von 11 bis 12.30 Uhr im Ständehaussaal der Stadtbibliothek Karlsruhe statt.

Am 19. September startet die Reihe mit einem Vortrag zum Thema "Feedback geben – Feedback nehmen." Dabei stellt Geographin, Businesscoach und Trainerin Bärbel Pföhler Regeln vor, die für eine gute Gesprächskultur wichtig sind.

Am 10. Oktober geht es in dem Vortrag von Gesa Krämer, Geschäftsführerin des Institutes conilia cct und Körperpsychotherapeutin aus Karlsruhe, um das „richtige“ Ja und Nein sagen. „Die kürzesten Worte Ja und Nein erfordern das meiste Nachdenken“, wusste schon Pythagoras, dass es eine Frage der inneren Haltung und klaren Kommunikation ist, Grenzen souverän zu meistern.

Mit dem Vortrag „Schlagfertigkeit können Sie trainieren“ von Sozialpädagogin, Trainerin und Coach Verena Anlauf geht es am 14. November weiter. Dabei wird vermittelt, wie Provokationen deeskalierend abgewehrt werden können, in welchen Situationen Schlagfertigkeit einsetzbar ist und warum auch Humor manchmal hilft.

Am 5. Dezember geht Coach und Finanzbeamtin Brigitte Trapp auf das Thema "Selbstannahme" ein. "Haben wir kein Mitgefühl mit uns selbst, können wir auch kein gesundes Selbstvertrauen entwickeln. Dies ist auch im Beruf eher hinderlich", bringt Trapp näher, wie das eigene Denken und Fühlen in kleinen Schritten zu ändern ist.

Für die Teilnahme ist vor Ort jeweils ein Kostenbeitrag von vier Euro zu zahlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das vollständige Programm ist bei der Kontaktstelle Frau und Beruf erhältlich.
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Karlsruhe: Zeigt her eure Häuser
Führung durch Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums

Durch die Dauerausstellung des Durlacher Pfinzgaumuseums führt am Sonntag, 30. August, um 11.15 Uhr Helene Seifert. Der Rundgang kostet keinen Eintritt und steht unter dem Motto „Zeigt her eure Häuser .... Hausbau und Stadtentwicklung Durlachs.“
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Karlsruhe: Für die Nachwelt gerettet
Restaurierung der der ersten deutschen E-Mail

"Wilkommen in CSNET!": Mit diesem Betreff ging am 2. August 1984 die erste Internet-E-Mail ein, die an einen eigenständigen deutschlandweit verfügbaren E-Mailserver gesendet wurde. Leider existiert das elektronische Original der ersten deutschen Mail nicht mehr. Überliefert ist die Nachricht nur in Form eines Ausdrucks auf einem 90 mal 38 Zentimeter großen Stück Druckerpapier. Die Restaurierung und damit den Erhalt der äußerst gefährdeten Nachricht hat nun die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) finanziell unterstützt und so ihren Fortbestand für künftige Generationen gesichert. Denn das Druckerpapier der 1980er-Jahre ist säurehaltig, was seine Haltbarkeit stark beeinträchtigt. Dazu kommen mechanische Schäden und die verblasste Druckerschwärze. Das Stadtarchiv stellt das Projekt am 5. September beim 11. Nationalen Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts in Köln vor.

Laura Breeden, Mitarbeiterin des Computer Science Network (CSNET) Koordinations- und Informationszentrums am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, bestätigte mit der ersten E-Mail einst dem Mitarbeiter der Informatik-Rechnerabteilung an der Universität Karlsruhe, Michael Rotert, und in Kopie dessen Vorgesetztem Werner Zorn offiziell die Betriebsbereitschaft des CSNET, einem Vorläufer des heutigen Internets. Damit markiert die erste E-Mail einen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Internets und des elektronischen Nachrichtenverkehrs. Prof. Rotert überließ dem Stadtarchiv Karlsruhe den Ausdruck im Jahre 2009.

Probleme der Bestandserhaltung

Die erste deutsche Internet-E-Mail veranschaulicht wie kaum ein anderes Dokument signifikante Probleme der Bestandserhaltung, mit denen Archive – wie auch andere Kultureinrichtungen – im frühen 21. Jahrhunderts konfrontiert sind: Der Ausdruck der ersten E-Mail zeigt die Flüchtigkeit digitaler Unterlagen, die oftmals nur kurze Zeit überdauern und rasch wieder gelöscht werden. Mit dem „Digital Turn“ der letzten Jahrzehnte ersetzen elektronische Überlieferungsformen sukzessive Papierunterlagen. Abgesehen von einer notwendigen Sensibilisierung in der Verwaltung für die Bedeutung und die Erfordernis zur Aufbewahrung von „born-digital“ Unterlagen, gestaltet sich gerade deren dauerhafter Erhalt als die derzeit komplexeste Aufgabe für die Archive. Der stete Wandel der Technik, von Software und Hardware, erschwert die Konzeption langzeitstabiler digitaler Archivierungslösungen und verlangt ständige Anpassungen an aktuelle Systemumgebungen.

Papier, das im Zeitraum von cirka 1850 bis in die 1980er-Jahre hinein hergestellt wurde, enthält einen hohen Säuregehalt, was eine raschere Alterung zur Folge hat. Es verfärbt sich bräunlich, wird brüchig und zerfällt schließlich. Der Zerfallsprozess bedroht die papiergebundenen Archivalien und Bibliotheksbestände nahezu flächendeckend und kann nicht gestoppt, sondern allenfalls verlangsamt werden. Hierzu dient das chemische Verfahren der Massenentsäuerung, das das Papier neutralisiert. Die Behandlung führt allerdings nicht zu einer Stabilisierung bereits brüchigen Papiers. Sie muss frühzeitig angewendet werden, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die Massenentsäuerung kann die Probleme, die aus dem Einsatz säurehaltigen Papiers erwachsen, aber nicht lösen – das Verfahren ist zudem sehr kostenintensiv. Vielmehr muss präventiv der Einsatz von alterungsbeständigen Papieren (nach DIN ISO 9706), Druckfarben und Schreibstoffen forciert werden, wodurch Folgekosten für die aufwendige Massenentsäuerung von Papieren entfallen. Auch muss auf säure- und holzschliffhaltiges Recycling-Papier verzichtet werden. Nur so lässt sich schriftliches Kulturgut dauerhaft für künftige Generationen bewahren.
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