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Freitag, 24. November 2017
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Sonstiges

 
Theatertipp: Schien der Mond?
Eine Nachtgeschichte aus „Tynset“
von Wolfgang Hildesheimer
mit Ullo von Peinen

Ein „Winterbett“ und ein „Sommerbett“. Zwischen diesen beiden entspinnt sich der nächtliche Monolog eines alternden Nichtschläfers. Im einen betätigt er sich gern als telefonbuchlesender Anrufer klingender Namen, ein Netzwerk dunkler Machenschaften aufdeckend, doch der Anrufer wird selbst zum Gejagten… Schließlich bevölkert er das andere, sein geliebtes Sommerbett, mit einer illustren Gasthausgesellschaft im Jahre 1522… Ullo von Peinen bearbeitete dieses virtuose Sprachspiel zwischen Wirklichkeit und Fiktion bereits 1993 für das Theater Freiburg. Dafür fügte er zwei Erzählbögen aus Hildesheimers grandiosem Monolog „Tynset“ – 1966 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet – zu einer Nachtgeschichte. – Nach 22 Jahren begegnet er diesem Text neu, der für ihn nichts von seiner Faszination verloren hat – im Gegenteil! Bad. Zeitung 1993: „…ein Stuhl, ein Tisch, ein altmodisches Telefon – sie sind nichts als Requisiten in einem Stück, das nur einen Hauptdarsteller kennt: die Sprache. Und diese scheint dem Schauspieler Ullo von Peinen wie eine zweite Haut gewachsen zu sein. Er trifft den Ton, die Melodie dieses Themas mit Variationen, das sich gelegentlich zur Fuge verdichtet… leise und präzise, subtil und glasklar.“

Gastspiel im Wallgrabentheater Freiburg
am Sonntag, 29.11.15 um 20.00 Uhr
 
 

 
Workshop der Kultur- und Kreativwirtschaft Freiburg
Am 16. Dezember um 17:00 im Konzerthaus Freiburg

Anknüpfend an die Veranstaltung „Kultur erhebt sich“ im Juli
und die Ergebnisse der Online-Befragung der Kultur- und Kreativschaffenden
in der Region Freiburg veranstalten die FWTM
und das Kulturamt Stadt Freiburg am 16. Dezember 2015 im
Konzerthaus Freiburg einen Workshop für dieselbe Zielgruppe.
„Aufbauend auf den Umfrageergebnissen“, so FWTMGeschäftsführer
Bernd Dallmann, „soll mit den Teilnehmer/innen
erarbeitet werden, wie die Rahmenbedingungen für
die Kultur- und Kreativwirtschaft in Freiburg verbessert werden
können, um die Branche langfristig zu stärken.“ Die Überlegungen
gehen in Richtung eines weiteren Wirtschaftsclusters.

Mit der Teilnehmerzahl in den verschiedenen Teilbranchen ist
in allen Teilbranchen das Signifikanzniveau für eine Hochrechnung
erreicht worden, sodass mit den Ergebnissen repräsentative
Aussagen über die gesamte Kultur- und Kreativwirtschaft
der Region getroffen werden können.

Die Befragung ergab insbesondere Handlungsbedarf in den Bereichen
Raumbedarf, Sichtbarkeit der Branche Beratungsleistungen
bzgl. Unternehmertum und Unterstützung bei der Vermarktung
sowie Networking. Ein Ergebnis war die große Bedeutung
der Region Freiburg – und die geringe Bedeutung der
Schweiz und Frankreich als Absatzmarkt und Kooperationspartner.

Mit mehr als 9.000 Beschäftigten ist die Kreativwirtschaft Freiburg
nicht nur von ökonomischer Relevanz sondern auch ein
wichtiger Standortfaktor, prägend für die Stadtentwicklung und
bedeutender Impulsgeber für Innovation und gesellschaftlichen
Fortschritt.

Zum Workshop sind alle Kreativschaffenden herzlich eingeladen.

Anmeldung:
16.12.2015, 17:00 - 21:00 Uhr, Konzerthaus Freiburg,
Eintritt frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Anmeldung bis 09.12.2015 an Kristina Müller
(kristina.mueller@fwtm.de)
 
 

Ulm: Geschichtenerzähler in der Märchenjurte
Weihnachtsmarkt Ulm: Sven Wisser / © UNT
 
Ulm: Geschichtenerzähler in der Märchenjurte
Was wäre der Advent ohne Geschichten und ohne leuchtende Augen von Kindern, die ihnen lauschen? In der Märchenjurte auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt erweckt der Theatermacher und Schauspieler Sven Wisser die uralte Tradition des Geschichtenerzählens Jahr für Jahr zu neuem Leben. Wenn es draußen stürmt und schneit, verbreitet in der mongolischen Jurte ein Kaminfeuer wohlige Wärme. Während Sven Wisser und seine Kollegen ihre Gäste mit Märchen und Sagen in fremde Welten entführen, machen es sich die Zuhörer auf Fellen, Teppichen und Sitzkissen bequem. Neben Geschichten für Kinder gibt es eigene Abendprogramme für erwachsene Zuhörer. Wer den vorweihnachtlichen Trubel ein paar Augenblicke hinter sich lassen möchte, findet in der Ulmer Märchenjurte eine kleine Oase der Ruhe.
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Mündige Maschinen?
Das Denken der Dinge im digitalen Zeitalter

Ein Vortrag im Museum für Kommunikation zum Verhältnis von Mensch und Maschine

Wir kennen sie aus Science-Fiction-Romanen, Filmen und Computerspielen: intelligente
Maschinen, die dem Menschen körperlich überlegen sind, komplexer denken und sogar
Gefühle entwickeln können. Hinter diesen Fiktionen steckt die faszinierende und zugleich
beunruhigende Vorstellung, dass die Technik ein eigenes Bewusstsein entwickeln und
den Menschen überflüssig machen könnte. Wie realitätsnah ist diese Fiktion im Zeitalter
der intelligenten Betriebssysteme? Roboter fahren Autos, spielen Fußball und schreiben
Texte, in vielen Lebensbereichen ersetzen sie bereits den Menschen und sie lernen stetig
dazu. Erleben wir die Geburt der mündigen Maschine aus dem Geist der smarten
Technologie?

Am Mittwoch, dem 18. November 2015 um 19 Uhr, lädt das Museum für
Kommunikation Frankfurt in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt zum
Realitätscheck ein. In seinem Vortrag bespricht Prof. Gerd Döben-Henisch die
Grundprinzipien von Intelligenz, Lernen, Wissen und Gefühlen und widmet sich der
Frage, ob und wieweit die Eigenschaften des Menschen auf technischem Weg ersetzbar
sind.


Referent: Prof. Dr. phil Dipl. theol Gerd Döben-Henisch,
Philosoph, Informatiker, Künstler, Theologe,
Fachbereich Informatik, Schwerpunkt Intelligente Systeme im
interdisziplinären Masterstudiengang „Barrierefreie Systeme
(BaSys)“, Frankfurt University of Applied Science (FRA-UAS).

Studienleitung: Dr. Ralph Fischer, Evangelische Akademie Frankfurt

Termin: Mittwoch, 18. November 19 – 21 Uhr

Ort: Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main

Kosten: Eintritt frei

Anmeldung: blumer@evangelische-akademie.de / (0) 69 17 41 526 15
 
 

 
Jugend und Salafismus
Fachtagung für Alle, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten

24. November, 14.30 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Zähringen, Lameystraße 2

Salafisten, radikale Vertreter des Islam, werben seit einiger Zeit
auch unter Freiburger Jugendlichen für ihre Ideen. Eine
Halbtages-Veranstaltung am Dienstag, den 24. November, soll
fundierte Informationen zu diesem Phänomen liefern und der
Frage nachgehen, wie mit dieser Herausforderung umgegangen
werden kann.

Die Veranstaltung, die von der Stadt ausgerichtet wird und an der
Vertreter von Polizeipräsidium, Schulamt, Deutschen roten Kreuz,
Informationszentrum 3. Welt, SOS Kinderdorf und
Regierungspräsidium teilnehmen, wendet sich an alle, die mit
Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten und sich für das
Thema interessieren, wie Lehrerinnen und Lehrer,
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Im Zentrum der
Veranstaltung stehen fünf Foren, die das Phänomen der
Radikalisierung, die verschiedenen islamistischen Strömungen
sowie Interventionsmöglichkeiten beleuchten. Einführend
referieren Ingrid Silber, Rektorin der Schenkendorfschule, Karim
Saleh, Projektleiter „Jugend und Islam“ beim Informationszentrum
3. Welt und Benno Köpfer vom Landesamt für
Verfassungsschutz. Im Anschluss an die Foren ist eine
Aussprache im Plenum vorgesehen. Um eine rechtzeitige
Anmeldung wird gebeten.

Bürgerhaus Zähringen, Lameystraße 2.
Anmeldung unter: gerhard.rueffer@stadt.freiburg.de
 
 

 
Das Jugendwort steht fest: „Smombie“ macht das Rennen
München, 13.11.2015: Die jährlich neu zusammengestellte, unabhängige 20-köpfige Jury aus Jugendlichen, Sprachwissenschaftlern, Pädagogen und Medienvertretern machte es sich nicht leicht: Am Vormittag wurde angeregt diskutiert und analysiert bis für das Gremium „Smombie“ als Gewinnerwort feststand. Diese Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie meint in der Jugendsprache Menschen, die wie gebannt mit dem Handy über die Straße gehen und nicht gucken, wohin sie laufen.

„Smombie“ ist eine Wortkomposition aus Smartphone und Zombie. Sprachwissenschaftlich wird dies als Kunstwort oder sogenanntes Portmanteauwort bezeichnet. „Smombie ist mein absolutes Lieblingswort“, erklärt Jurorin Ilknur Braun, „es beschreibt punktgenau die heutige Selbstverständlichkeit vieler Menschen im Umgang mit dem Smartphone.“
Die Wahl blieb spannend bis in die letzten Minuten des zweiten Wahlgangs. Hier mussten die Juroren aus den Top 5 das finale Gewinnerwort ermitteln. Den zweiten Platz belegte „Earthporn“, was so viel bedeutet wie „eine schöne Landschaft“.
Bereits zum neunten Mal rief der Langenscheidt Verlag zur Wahl des Jugendworts des Jahres auf. Unter www.jugendwort.de konnten alle Nutzer bis Ende Oktober über die Top 30 abstimmen. Die Kriterien für die Top 30 sind sprachliche Kreativität, Originalität, Verbreitungsgrad des Wortes sowie gesellschaftliche oder kulturelle Ereignisse, die die Sprache der Jugendlichen beeinflussen.
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Karlsruhe: Schnäppchenjagd für Bücherwürmer
Bücherflohmarkt in der Amerikanischen Bibliothek

Die Amerikanische Bibliothek im Kanalweg 52 veranstaltet am Samstag, 21. November, ihren herbstlichen Bücherflohmarkt. Von 10 bis 14 Uhr können Bücherwürmer nach Schnäppchen - von Krimis bis Kinder- und Sachbücher - jagen. Auch CDs und DVDs sind im Angebot.
Damit sich die Besucherinnen und Besucher dazwischen ein wenig stärken können, bietet die Bibliothek hausgemachte, traditionelle Leckereien wie American Apple Pie oder Cookies an.
 
 

 
Karlsruhe: Frauen trainieren Schlagfertigkeit
Vortrag der Kontaktstelle Frau und Beruf in der Stadtbibliothek

Mit dem Vortrag "Schlagfertigkeit können Sie trainieren" setzt die Kontaktstelle Frau und Beruf am Samstag, 14. November, von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek ihre Reihe "Blickkontakt" fort. Sozialpädagogin Verena Anlauf geht dabei unter anderem darauf ein, wie Frauen Schlagfertigkeit einsetzen können, Provokationen bestimmt und deeskalierend abzuwehren sind und was zu tun ist, um schnell aus der Erstarrung herauszukommen und locker zu bleiben.

Die Teilnahme kostet vier Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos im Internet
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