lesen-oder-vorlesen.de
Mittwoch, 25. April 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Sonstiges

Veranstaltungstipp: IDIL BAYDAR ALS JILET AYSE
Jilet Ayse / Foto: Veranstalter
 
Veranstaltungstipp: IDIL BAYDAR ALS JILET AYSE
DEUTSCHLAND, WIR MÜSSEN REDEN!

COMEDY
EWERK Freiburg, SAAL

FR 08.07. | 20.00 UHR

Jilet Ayse ist schwer und gewichtig, rein und rassig und glaubt das auch noch, wenn sie in den Spiegel schaut. Der ansonsten übrigens hauptsächlich dem Zuschauer vorgehalten wird. Sie ist überzeugt davon, das richtige Instrument zur Persönlichkeitsbildung und zur individuellen Freiheit gefunden zu haben – Sturheit! Getreu dem Motto: „Wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirr' sie!“ hinterlässt sie leidenschaftlich vorgetragene Argumentationsketten, die nur am Anfang logisch und gerecht erscheinen. Das tun sie aber immer für Jilet Ayse! Und wir sollten es glauben. Immerhin schwört sie uns in guter, alter Kanak-Sprachen-Tradition, dass alles, was uns unglaubwürdig vorkommt, die Wahrheit ist. Und schon kommt es uns bekannt vor.

Für jede ihrer Überzeugungen würde sie auch glatt sterben. Nicht sofort, klar. Aber wenn sie einen persönlichen Vorteil in ihrem Tod sehen würde, wär' sie sofort dabei. Und so erleben wir altbekannte Stereotypen, nagelneue Schimpfwörter, ungelogene Wahrheiten und garantierte Tatsachen am laufenden Band und mit besonders breiter Brust vorgetragen. Aggression ersetzt Überzeugungskraft bei Jilet Ayse und Lautstärke fehlende Argumente. Wenn sie etwas zu ihrem eigenen Wohl erreichen kann, dann wird sie trotz aller Vehemenz schnell opportunistisch, ohne zu wissen, was das ist. Sie verbreitet Botschaften, Lösungen und Angst in den ersten Reihen. Und doch wird sie geliebt. Davon ist sie zumindest überzeugt. Vermeintlich naiv begegnet sie Unbekanntem und hofft, irgendwann den Lohn für ihr anständiges Leben zu bekommen. Der Weg dahin ist sicher noch weit, aber äußerst unterhaltsam für den Zuschauer.

EINTRITT: € 17 / € 13 (erm.) | KARTEN: www.ewerk-freiburg.de | BZ-Kartenservice
Mehr
 

 
Karlsruhe: Musik, Kirche und Märchen
Buntes Unterhaltungsprogramm auf der Seebühne

Mit einem zweistündigen Konzert eröffnet der Musikverein "Harmonie Untergrombach" am Samstag, 2. Juli, um 15 Uhr das Wochenendprogramm der Seebühne im Zoologischen Stadtgarten. Am Sonntag, 3. Juli, wird von 15 Uhr bis 15.30 Uhr die Reihe "Kirche im Grünen" mit einem Gottesdienst zu Schöpfung und Taufe fortgesetzt, bevor das "Jugendorchester Stadt Karlsruhe" von 16 Uhr bis 18 Uhr die Besucherinnen und Besucher unterhält. Musikalisch weiter geht es dann am Montag, 4. Juli, von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit einem Konzert des Harmonika Sextetts "Karlsruhe + 1".

"Es war einmal" heißt es wieder am Mittwoch, 6. Juli, von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Mit einer Märchenstunde für Jung und Alt eröffnen Sigrid Droberg-Hager, Gisela Pütter und Christel von Arnim von der "Märchenerzählgruppe Elfriede Hasenkamp" die Märchensaison 2016. Für die musikalische Umrahmung sorgt Ulrike von Arnim-Elsner mit klassischen Werken auf der Harfe.

Bei schlechter Witterung müssen die Veran­­stal­tun­­gen ausfallen. In der Regel erfolgt eine Absage zirka zwei Stunden vor Be­­ginn. Infor­­ma­tio­­nen hierzu gibt es unter Telefon 0721/133-6815 bei der Kassen-Info des Zoologischen Stadtgartens.
Mehr
 

Ismael Ivo tanzt »Francis Bacon«
Ismael Ivo tanzt »Francis Bacon. Unsichtbare Räume«, Foto: Judith Lutz
 
Ismael Ivo tanzt »Francis Bacon«
Die legendäre Tanzperformance »Francis Bacon« von Ismael Ivo und Johann Kresnik kehrt im Oktober 2016 auf Einladung der Staatsgalerie Stuttgart an das Theaterhaus Stuttgart zurück.

Eine nackte Sphinx, mit ihren Beinen in einem weißen Sack und einem Schlachtermesser als Krücke. Ein Körper, der von der Decke hängt wie Schlachtvieh. Und Ismael Ivo sich windend, nach Atem ringend.

Mit dem 1993 im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführten und 2012 für das Tanzfestival »ImPulsTanz« neu produzierten Stück »Francis Bacon« kehrt der brasilianische Tänzer und Choreograph Ismael Ivo auf Einladung der Staatsgalerie Stuttgart an seine Ursprünge zurück. Vielleicht letztmalig wird Ivo ab dem 9.10.2016 »Francis Bacon« auf der Bühne selbst interpretieren. Erstmalig wird die Performance im direkten Vergleich mit Gemälden Francis Bacons zu erleben sein, die zeitgleich in der Ausstellung »Francis Bacon. Unsichtbare Räume« (7.10.2016-8.1.2017) in der Staatsgalerie Stuttgart gezeigt werden.

Die Staatsgalerie Stuttgart widmet sich in ihrer Sonderausstellung den isolierenden Räumen und Käfigen im Werk des irischen Ausnahmekünstlers, die die schmerzvollen Figuren eingrenzen. Die Ausstellung vereint 40 großformatige Gemälde und bedeutende Triptychen internationaler Sammlungen sowie rund 30 Arbeiten auf Papier.

Das spektakuläre Tanzstück von Ismael Ivo und Johann Kresnik bearbeitet 21 der heute ikonischen Bilder des 1992 verstorbenen Malers Francis Bacon choreographisch. Darunter ist auch Velázquez‘ Porträt des Papstes Innozenz X., das Bacon zu einer zombiehafte Karikatur inspirierte.

Ismael Ivo, geboren 1955 in São Paulo, war Mitglied des Alvin Ailey Dance Centers in New York. Seit 1985 lebt Ivo in Europa. Er arbeitete u.a. als Leiter des Tanztheaters am Deutschen Nationaltheater in Weimar, von 2005-2012 als Leiter der Sektion Tanz der Biennale von Venedig. Ivo begründete 1984 »ImPulsTanz«, das heute größte Europäische Tanzfestival. 2012 präsentierte er auf dem Festival ein Reenactment der Performance »Francis Bacon«.

Kreativität wecken, neues Denken anregen - die L-Bank hat sich das Heranführen von Jugendlichen an die Kunst zur Aufgabe gemacht. Für Jugendliche von 16 bis 20 Jahren ist dank der Förderung der L-Bank ein großzügiges Kontingent an preisreduzierten Eintrittskarten erhältlich.

Termine:
9.10.2016 / 10.10.2016 / 13.10.2016 / 14.10.2016 /15.10.2016

Karten:
42,- Euro (zzgl. VVK-Gebühr)
Die Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Besuch der Ausstellung »Francis Bacon. Unsichtbare Räume« in der Staatsgalerie Stuttgart und ist gültig während der gesamten Laufzeit der Ausstellung (7.10.2016-8.1.2017).

5,- Euro für Jugendliche von 16 bis einschließlich 20 Jahren (incl. VVK-Gebühr)

Vorverkauf:
theaterhaus.de
Der Vorverkauf beginnt ab sofort.

Der ermäßigte Eintritt für Jugendliche wird ermöglicht durch die L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg
Mehr
 

 
Veranstaltungstipp: FREMDSEHEN
EIN TANZ-PERFORMANCE ABEND DER SCHULE FÜR TANZ, IMPROVISATION UND PERFORMANCE (TIP) VON BEWEGUNGS-ART FREIBURG

TANZ
EWERK Freiburg, SAAL

FR 01.07. | SA 02.07. | jeweils 20.00 UHR

Nach innen sehen, nach außen sehen, Eigenes sehen, Fremdes sehen. Ansehen, fernsehen, fremdgehen? Vierzehn Tänzerinnen laden ein, Perspektiven einzunehmen und Blicke schweifen zu lassen. Genießen Sie die Lust, Schönheit, Freude und nicht zuletzt den Humor der Bewegung, von sinnlich bis sprühend über explosiv bis skurril und doch voll Poesie - acht eigene Kompositionen zum Abschluss der Ausbildung 2014-2016.

Das Ausbildungskonzept der Schule für Tanz, Improvisation und Performance (TIP) ist einzigartig in Europa. Hier werden die körperlichen und tänzerischen Fertigkeiten, sowie im besonderem Maße die kreativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler individuell gefördert und ausgebildet. Diese Basis und die vielfältigen Einflüsse ihrer Ausbildung in Neuem Tanz spiegeln sich im umfangreichen Bewegungsrepertoire der Stücke wieder.

TANZ: Alison McGregor (USA), Andrea Berchtold (AUS), Belinda Winkelmann (CH), Daniela Wölfel (D), Ewelina Kotwa (PL/DK), Farina Meier (D), Friederike Steffens (D), Irene Carreño (COL), Jael Hiltbrunner (CH), Mayra Bosshard (CH), Meret Rufener (CH), Sarah Herr (D), Yael Landau (IL), Zoe Ingellis (CH)
BEGLEITUNG: Lilo Stahl, Bernd Ka und Günter Klingler

EINTRITT: € 13 / € 8 (erm.) | KARTEN: www.ewerk-freiburg.de | BZ-Kartenservice
Mehr
 

Karlsruhe: „Schräge Vögel“: Versteigerung läuft noch bis 30. Juni
Dialog der besonderen Art im Exotenhaus des Zoos Karlsruhe / Foto: Birgin
 
Karlsruhe: „Schräge Vögel“: Versteigerung läuft noch bis 30. Juni
Ausstellung im Exotenhaus / Gebot steht bei 725 Euro

„Schräge Vögel“: Über 20 Vogelskulpturen von Axel Birgin sind derzeit im Unterholz der großen Freiflughalle im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens zu entdecken. Da kann es dann auch schon einmal zu Dialogen der besonderen Art kommen, wenn nämlich der eine oder andere echte Vogel an einem Kunst-Vogel vorbei kommt. Ein Vogel wird am Ende der Ausstellung definitiv nicht ins Atelier von Birgin zurückkehren. Denn diesen Paradiesvogel hat Birgin zugunsten des Artenschutzprojekts des Zoos Karlsruhe in Ecuador zur Verfügung gestellt. Noch bis zum 30. Juni läuft die Versteigerung. Das aktuelle Gebot liegt bei 725 Euro. Gebote können - mit Anschrift des Bieters - per Mail an zoo@karlsruhe.de gerichtet werden. Aber auch eine Abgabe des Angebots an einer Zugangskasse des Zoologischen Stadtgartens ist möglich.

Das aktuelle Höchstgebot wird auf www.karlsruhe.de/zoo, auf www.facebook.com/stadtverwaltung.karlsruhe sowie im Exotenhaus veröffentlicht.
Mehr
 

Karen Duve erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
Karen Duve / Foto: Verlag Galiani Berlin
 
Karen Duve erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
Während ihr jüngster satirischer Roman Macht für einige Kontroversen gesorgt hat, lobt die Preisjury entschieden Karen Duves mutige und sprachkräftige Erzählkunst, „die das Komische vielseitig und gewagt gestaltet. (…) Duves Humor tendiert zu Schwärze und Sarkasmus und erprobt auch die Grenzen des Komischen.“

„Engagement verbindet sich mit Poesie, Realismus mit Fantastik, Pathos mit Trash, Heiterkeit mit Melancholie, Zorn mit Empathie, all das durchzogen vom Grundton des Tragikomischen.“

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Karen Duve am 11. Februar 2017 im Kasseler Rathaus für ihr Gesamtwerk verliehen. Seit 1985 vergibt die Stiftung Brückner-Kühner den Kasseler Literaturpreis jährlich an Autoren, „deren Werk auf hohem künstlerischen Niveau von Komik und Groteske geprägt ist.“ Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Loriot, Ernst Jandl, George Tabori, Katja Lange-Müller und unser Autor Frank Schulz.

Wir gratulieren Karen Duve herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns mir ihr!
Mehr
 

 
#ZukunftsPoetrySlam am 19. Juni 2016
fesa e.V. und Solare Zukunft e.V. bitten zum Slam bei „Freiburg stimmt ein“

Freiburg, Juni 2016: Konsumwahnsinn, Plastikrausch oder Energie – Kreative, die Texte zu diesen Themen vortragen und miteinander wetteifern, sind am 19. Juni um 18:05 Uhr auf der Bühne von fesa e.V. und Solare Zukunft e.V. im Freiburger Stadtgarten zu sehen. Das Publikum kürt Sieger oder Siegerin. Der #ZukunftsPoetrySlam findet im Rahmen des Musikfestivals „Freiburg stimmt ein“ statt.

Menschen über kulturelle Elemente – in diesem Fall poetische Texte – für Nachhaltigkeitsthemen zu begeistern – das ist die Idee, die hinter dem #ZukunftsPoetrySlam von fesa e.V. und Solare Zukunft e.V. steht. Jeder und jede kann kreativ werden, poetische Texte zu den Themen Konsumwahnsinn, Plastikrausch oder Energie verfassen, auf der Bühne vortragen und spielerisch in einen Wettbewerb miteinander treten.

Moderiert wird der Slam von Marvin Suckut, der auch regelmäßig die Poetry Slams im Café Atlantik begleitet. Weiterer Clou: Der Strom für die Bühnentontechnik wird durch Treten auf Fahrrädern erzeugt – doch keine Sorge, die Slammer müssen nicht selbst strampeln.

Schon ab 14 Uhr ist der fesa e.V. mit einem Infostand im Freiburger Stadtgarten vertreten. Falls es regnen sollte, findet der #ZukunftsPoetrySlam im „Hilda 5“ (Hildastraße 5, 79102) statt.

Für die teilnehmenden Slammer gibt es am 18.06.2016 ab 11.00 Uhr einen kostenlosen Filmworkshop mit dem Regisseur und Produzenten Michal Kaufmann. Sie dürfen 2-3 Freunde vorschlagen, die am Workshop teilnehmen, und den PoetrySlam dann abwechselnd mit einer zur Verfügung gestellten Kamera filmen! Der Film wird dann auf der Homepage des fesa e.V. veröffentlicht. Anmeldung für Slammer und für den Workshop unter mail@fesa.de.

Der #ZukunftsPoetrySlam wird unterstützt durch das Agenda 21-Büro Freiburg, die Freiburger Bürgerstiftung und die Stadt Freiburg/Umweltschutzamt.
 
 

Theatertipp: „Romulus der Große“
Hans Poeschl als Romulus / Photograph: duARTE
 
Theatertipp: „Romulus der Große“
von Friedrich Dürrenmatt

Bearbeitung: Hans Poeschl & Peter W. Hermanns
Regie: Peter W. Hermanns

Mit: Hans Poeschl als Romulus, Sybille Denker, Matthias Happach, Peter HaugLamersdorf, Natalia Herrera, Juliane Hollerbach, Johann Jakoby, Ives Pancera & Burkhard Wein

Eine ungeschichtliche historische Komödie: Die Germanen unter Odoaker rücken siegreich auf Rom zu. Kaiser Romulus indes, die Berichte über den Vormarsch ignorierend, geht seelenruhig seiner Lieblingsbeschäftigung nach: der Hühnerzucht. Dummheit, Wahnsinn oder Kalkül?

Friedrich Dürrenmatts Endzeitkomödie mit einem Protagonisten von Shakespeareschem Format ab 22. Juli im Rathausinnenhof bei den 41. Rathaushofspielen.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 


Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger