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Dienstag, 24. April 2018
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Sonstiges

Künstlerische Freiheit und Zensur in der Türkei
Felicitas Börner / Bildquelle: Cevdet Erek
 
Künstlerische Freiheit und Zensur in der Türkei
Vortrag und Diskussion am Freitag, 29. Juli, um 19 Uhr
im Museum für Neue Kunst

Beschränkung der Redefreiheit, Zensur und Verhaftungen: Die
Entwicklungen in der Türkei werfen derzeit viele brennende
Fragen zum Umgang mit der Kunst auf. Das Museum für
Neue Kunst in der Marienstraße 10a greift diese aktuelle
Debatte auf und lädt am Freitag, 29. Juli, um 19 Uhr zur
Veranstaltung „Künstlerische Freiheit und Zensur in der
Türkei“ ein. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet
in deutscher und englischer Sprache statt. Pelin Başaran und
Banu Karaca von der University of New York beleuchten die
Dynamiken, die die künstlerische Freiheit in der Türkei
beschränken. Thematisiert werden aber auch die Strategien,
die die Kunstwelt gegen Zensurmechanismen entwickelt.
 
 

 
Karlsruhe: Auf den Spuren der Karlsburg
Führung durch Dauerausstellung in der Karlsburg

Durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums zur Geschichte der bis 1938 selbstständigen Stadt Durlach führt am Sonntag, 31. Juli, um 11.15 Uhr Susanne Stephan-Kabierske. Der Rundgang steht bei freiem Eintritt unter dem Motto „Auf den Spuren der Karlsburg: Vom Prinzessinnenbau bis zum Jungferngarten“.
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VIDEOBOX »Looking at…«
Anna Gaskell
»Echo Morris«

5.7. - 4.9.2016

Nach der Reihe »Silent« Cinema im letzten Jahr konzentriert sich die aktuelle Präsentation der Staatsgalerie Stuttgart unter dem Titel »Looking at …« auf filmische Porträts mit Ton – im engeren Sinne auf Porträts von einzelnen Menschen, Gruppen oder von sich selbst wie auch von Orten und Landschaften.

Ab Juli ist in der VIDEOBOX die Arbeit »Echo Morris« von Anna Gaskell zu sehen, die 1969 in Des Moines, Iowa geboren wurde und in New York lebt.
»Porträts« nennt die Künstlerin Sarah Morris ihre hochglänzenden Lackbilder und Filme, die sich auf konkrete Orte und Bauten beziehen und dennoch keine Ansichten von Städten sind. Vor allem faszinieren sie pulsierende Metropolen wie Los Angeles, Las Vegas oder Rio de Janeiro und ihre Hightech-Architekturen. Ihre Bilder zeigen Ausschnitte von schillernden Fassaden postmoderner Repräsentationsgebäude als abstrahierte Muster. Sie glänzen auf eine Weise, die dem Glamour von Macht zu entsprechen scheint. Doch zeigen sie urbane Wirklichkeit zugleich als durch und durch synthetisches Konstrukt.
Im Video »Echo Morris« von Anna Gaskell wird die international erfolgreiche Kollegin und Freundin Sarah Morris indes selbst zur Porträtierten. Gaskell folgt ihr mit der Kamera privat wie in der Öffentlichkeit von New York nach London und von Chicago nach Paris. Sie filmt sie in verschiedenen Umgebungen und Tätigkeiten – in ihrem Atelier bei der Arbeit, beim Drehen eines Films, beim Styling für ein Foto-Shooting oder bei einer Ausstellungseröffnung mit anschließendem Dinner. Stets wirkt Morris dabei kamerabereit, cool, souverän und perfekt gestylt. »Echo Morris« zeigt Schauplätze von Geld, Macht und Begehren sowie das Spektakel und die unsichtbare Arbeit, die dahinter steckt.
Eindrücklich an »Echo Morris« ist vor allem der ultraglamouröse Stil, den Gaskell formal wie inhaltlich von Morris’ Filmen übernommen hat. Dazu gehören die starke Farbsättigung, die symmetrische Kadrierung, die hastigen Schnittfrequenzen und der pulsierende Soundtrack. So arbeiten Regisseurin und Hauptdarstellerin im Einverständnis zwischen Kompliment und Parodie. Wer von beiden die narrative Handlungsmacht hat und welche Dynamik ihre Beziehung tatsächlich kennzeichnet, bleibt kaum entscheidbar.

Die Reihe »Looking at …« der VIDEOBOX
Bilder vom Menschen wandeln sich ständig. In der Realität und in der Kunst, die lange schon und quer durch alle Medien das Porträt als Genre durchzieht. Was bedeuten Künstlern heute Porträts? Welche Fragen stellen sie an das Genre? Welche formalen und bildnerischen Lösungen finden sie in ihren Auseinandersetzungen mit Fragen nach dem Sein und der Stellung von Menschen in der Welt und Gesellschaft, in der sie leben?

Im zweimonatigen Wechsel werden ausgewählte Filme und Videos von internationalen jüngeren wie etablierten Künstlern und Filmemachern in der VIDEOBOX gezeigt, die dokumentarisch, experimentell, essayistisch oder narrativ arbeiten. Viele von ihnen lösen sich dabei von traditionellen Parametern des Genres Porträt und verwischen die Grenzen von Dokumentation und Fiktion.

Die Reihe »Looking at …« der VIDEOBOX wird nach Andrea Büttner und Luke Fowler mit Eva Könnemann, »Das offenbare Geheimnis« (6.9.-30.10.2016) und Chan Hau Chun, »32 and 4« (1.11.2016-8.1.2017) fortgesetzt.

Die Reihe »Looking at …« wird ermöglicht durch die Börse Stuttgart.
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Theater L.U.S.T.
Theater LUST - Foto: Veranstalter
 
Theater L.U.S.T.
IMPROKRIMI

SÜDUFER Freiburg, Haslacher Straße
FR 22.07. | 20:30 UHR

Theater L.U.S.T. improvisiert aus Vorgaben des Publikums einen komplexen Kriminalfall. Spannung und Witz vereinigen sich zu einer Live-Darstellung des beliebten Genres. Wie immer wird das Publikum als Ideengeber stark einbezogen. Es wählt den Kommissar, das Opfer, Tatwaffe, Tatort und noch vieles mehr. Hier ist Mitfiebern angesagt und höchste Kombinationsfähigkeit nicht nur des Kommissars sondern auch des Publikums ist gefragt, denn in der Pause wird es in geheimer Wahl den Mörder bestimmen. Weder Zuschauer noch der Kommissar erfahren das Ergebnis! Der Kriminalbeamte soll ja unbefangen ermitteln und den Täter dennoch überführen – „Justizirrtum“ natürlich eingeschlossen! Unglaublich lustig und spannend bis zum Schluss.

Seit 1997 spielt Theater L.U.S.T. professionelles Improtheater. Spontan und inspiriert von den Vorschlägen des Publikums. Ohne Netz und doppelten Boden, gespickt mit Wortwitz, Comedy und musikalischen Einlagen.

Eintritt: € 16 | 10
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Kulturelle Vielfalt!
Kunst- und Kulturarbeit (nicht nur) mit geflüchteten Menschen

Freitag 15. Juli, 12.30 bis 17.30 Uhr, Glashaus Rieselfeld

Angesichts der aktuellen Situation globaler Migrations- und
Fluchtbewegungen steht auch die Kulturarbeit vor neuen
Herausforderungen. Die Zielgruppe der geflüchteten Menschen
rückt in den Fokus und zeigt einmal mehr, dass unsere
Gesellschaft schon lange kulturell vielfältig ist. Die Frage der
persönlichen Haltung, mit der Kulturschaffende entsprechende
Projekte angehen, ist zentral: Wer profitiert vom Projekt? Wo sind
meine Kompetenzgrenzen? Was sind meine Ziele? Wie erreiche
ich Teilnehmerinnen und Teilnehmer und speziell Mädchen und
Frauen? Wie gehe ich mit sprachlichen oder kulturellen Barrieren
um? Wie diversitätsbewusst ist meine Kunst und
Kulturvermittlung?

Das Kulturamt hat daher eine Veranstaltung für Freitag, den 15.
Juli, von 12.30 bis 17.30 Uhr im Glashaus Rieselfeld organisiert.
Dort gibt ein Vortrag von Sabine Kroner, Berlin, Impulse für eine
interkulturelle Arbeit in und außerhalb von Bildungseinrichtungen.
Außerdem werden Informationstafeln vorbereitet, die Beispiele
aus der Praxis, Methoden oder eine Kunstgattung in den Blick
nehmen.

Herzlich willkommen sind alle Akteurinnen und Akteure des
Netzwerks Kulturelle Bildung und des Netzwerks Interkulturelle
Kunst und Kultur sowie Interessierte aus Schulen, Kinder- und
Jugendeinrichtungen sowie Kunst- und Kulturschaffende.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter:
Martina.Wolff@stadt.freiburg.de
 
 

 
Karlsruhe: Bücherflohmarkt in der Kinder- und Jugendbibliothek
Ihren nächsten Bücherflohmarkt bietet die Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, am Samstag, 16. Juli, an. Zwischen 10 Uhr und 14 Uhr warten aussortierte Medien der Kinder- und Jugendbibliothek auf neue Besitzer. Bereits ab einem Preis von 50 Cent sind Kinder- und Jugendbücher im Angebot, Manga, Sachbücher und vieles mehr.
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Berühmter Künstler und Kinderbuchautor Janosch im Europa-Park
Künstler Janosch in einer Hängematte im Hotel „El Andaluz“
 
Berühmter Künstler und Kinderbuchautor Janosch im Europa-Park
Janosch kam und fühlte sich sofort wohl in Deutschlands beliebtestem Freizeitpark. Im Vorfeld der großen Janosch-Ausstellung, die vom 26. November 2016 bis zum 08. Januar 2017 in der Mercedes-Benz Hall des Europa-Park zu sehen sein wird, wollte sich der öffentlichkeitsscheue Künstler selbst ein Bild von Deutschlands größtem Freizeitpark machen. Janosch, der auf Teneriffa lebt, war bei seinem ersten Besuch begeistert: „Der Europa-Park ist ja ein riesen Ding − unglaublich, was hier aufgebaut wurde.“ Zusammen mit der Inhaberfamilie Mack besichtigte Janosch die europäischen Themenbereiche, die großen Achterbahnen und die Ausstellungsräume, in denen im Winter rund 200 Bilder aus mehreren Jahrzehnten seines Schaffens gezeigt werden.

Janosch ist vor wenigen Wochen 85 Jahre alt geworden. Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Künstler, Zeichner, Buchillustratoren und Kinderbuchautoren. Unter anderem haben ihn Figuren wie Schmuddel, der Bär, die Tigerente oder Wondrak berühmt gemacht.

zum Bild oben:
Mit großem Vergnügen legte sich Künstler Janosch in eine Hängematte im 4-Sterne Hotel „El Andaluz“ des Europa-Park.
 
 

 
Karlsruhe: Sammlerstücke warten auf Käufer
Schilderflohmarkt des Tiefbauamts am 16. Juli / Erlös für soziale Zwecke

Ob Blickfang für Haus und Garten oder originelles Mitbringsel – Straßenschilder sind bei Sammlern beliebt. Wer Nachschub braucht, ist beim zwölften Schilderflohmarkt des städtischen Tiefbauamts am Samstag, 16. Juli, richtig. Von 10 bis 14 Uhr können im Bauhof der Verkehrslenkung (Neureuter Straße 21) ausrangierte Verkehrsschilder aller Art sowie ganze Ampeln günstig erworben werden. Außerdem haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich individuelle Straßennamenschilder anfertigen zu lassen. Der Erlös der Aktion kommt sozialen Zwecken zugute, bei der Auflage im Vorjahr kamen 10.300 Euro für Karlsruher Kindergärten zusammen.
 
 



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