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Freitag, 23. Juni 2017
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Sonstiges

 
Musikschule Freiburg kann in der Turnseeschule ihre Zentrale einrichten
Endlich mehr Platz für die Musikschule Freiburg: Nach
jahrelanger Suche kann sie in der Turnseeschule im Stadtteil
Wiehre ihre Zentrale einrichten. Dort werden mit dem Auflösen
des Werkrealschulzweiges Räume frei. Künftig kann die
Musikschule knapp 400 Quadratmeter im Südflügel für Büros,
Instrumente, Lehrerzimmer und Bibliothek nutzen. Der Umzug
ist Anfang 2016 geplant.

Die Musikschule ist seit Jahrzehnten auf der Suche nach
einem eigenen Haupthaus. Bislang sind die Unterrichtsräume
auf 65 Standorte im Stadtgebiet verteilt, darunter viele
Schulen und Kindergärten. Die Büros befinden sich schon seit
1966 im Haus der Jugend, einem Gebäude des
Jugendbildungswerks. Dort nutzt die Musikschule auch
einzelne Räume für Ensembleproben und Unterricht. Vor
allem für Instrumente, Besprechungen und weiteren Unterricht
fehlt aber der Platz.

Der Raumbedarf der Musikschule wurde bereits 2001 in einer
Studie begründet. Damals wurde eine Verlagerung in das
Lycée Turenne diskutiert. Wegen Eigenbedarf der Schulen
konnte das Raumproblem so aber nicht gelöst werden. 2012
entstand die Idee eines gemeinsamen Musikzentrums mit der
Musikhochschule in der Stadthalle. Das Konzept bekräftigte
den akuten Platzmangel in der Musikschule. Dennoch kam
auch diese Lösung nicht zustande, da die Stadt die
Einrichtung eines Archivs in der Stadthalle anvisiert. Auch
nach der geplanten Sanierung des Haus der Jugend ist nicht
zu erwarten, dass die Musikschule dort mehr Platz findet.

Die frei werdenden Räume an der Turnseeschule bieten nun
eine dauerhafte Verbesserung. Mit dem Standort hat die
Musikschule bereits gute Erfahrungen gemacht: Die
Turnseeschule zählt seit Jahren zum Hauptunterrichtsort. Ein
weiterer Pluspunkt ist die Lage in nächster Nähe zum
bisherigen Verwaltungssitz im Haus der Jugend. Dort bleiben
der Musikschule nach dem Umzug der große Saal und die
Proberäume für die Ensembles erhalten. Auch an den
dezentralen Standorten in den verschiedenen Stadtteilen wird
weiterhin unterrichtet.


Derzeit lernen an der Musikschule 2.957 Schülerinnen und
Schüler von insgesamt 86 Lehrkräften das Musizieren. Die
Kosten für Umbau und Umzug liegen voraussichtlich bei rund
150.000 Euro.

Bürgermeisterin Gerda Stuchlik, Vorsitzende des Vereins
Musikschule Freiburg, freut sich über die positive Perspektive:
“Der neue Standort bietet die Chance, Eltern, Schüler,
Verwaltung, Lehrkräfte und Schulleitung zusammenzubringen
und den musikalischen Austausch anzuregen. Für die Zukunft
ist ein gemeinsames musikpädagogisches Konzept mit der
verbleibenden Turnseegrundschule angedacht.“
 
 

 
Cartoon-Workshops für Kinder und Jugendliche
Jetzt anmelden für 4. oder 6. August


Selbst Cartoons zeichnen – das können Kinder und
Jugendliche bei zwei Workshops im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, ausprobieren. Sie finden im Rahmen der
Ausstellung „Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“ statt.
Die beiden Kurse mit Comiczeichnerin Ludmilla Bartscht
richten sich an unterschiedliche Altersgruppen:

Am Dienstag, 4. August, findet von 10 bis 13 Uhr ein
Workshop für Kinder von 8 bis 12 Jahren statt. Das Motto
lautet „Ich sehe was, was Du nicht siehst…“. Die Teilnahme
kostet 10 Euro. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, 28. Juli,
erforderlich.


Jugendliche von 13 bis 16 Jahren können dann am
Donnerstag, 6. August, von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17
Uhr zum Stift greifen. Hier lautet das Motto: „Was geht? Ein
Moment im Leben“. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Eine
Anmeldung ist bis Donnerstag, 30. Juli, erforderlich.


Die Anmeldung zu beiden Workshops ist möglich per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761 /
201-2501.
 
 

Theatertipp: EIN SOMMERNACHTSTRAUM mit BERND LAFRENZ
Sommernachtstraum / Foto: Achim Käflein
 
Theatertipp: EIN SOMMERNACHTSTRAUM mit BERND LAFRENZ
SA 25.07. | 20.30 UHR
KAMMERTHEATER im EWERK

Ein Sommernachtstraum ist Lafrenz' 8. Shakespeare-Solo. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse (Tagesspiegel Berlin). Was sich da auf der Bühne tut ist tatsächlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht (Stuttgarter Zeitung).

Herzog Theseus von Athen, selbst mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, muss sich mit dem Fall des alten Egeus auseinandersetzen. Der verklagt seine Tochter Hermia, weil sie Lysander den Vorzug vor Papas Wunschkandidat Demetrius gibt. Gefolgt von Demetrius, Hermias Freundin Helena und einer Truppe von Amateurschauspielern fliehen die Liebenden nachts in den Wald, wo ein Liebeszauber des Kobolds Puck dann für allerlei Verwirrung sorgt.

MIT Bernd Lafrenz
REGIE Abel Aboualiten
EINTRITT € 16 / € 12 (erm.)
KARTEN www.ewerk-freiburg.de BZ-Kartenservice
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Ekaterina Genijewa ist 69jährig verstorben
Ekaterina Genijewa / Foto: privat
 
Ekaterina Genijewa ist 69jährig verstorben
Generaldirektorin der Moskauer Rudomina-Bibliothek für
ausländische Literatur gab den Anstoß zu den „Russischen
Kulturtagen“ und engagierte sich für das literarische Werk
von Marina Zwetajewa

OB Salomon und Kulturbürgermeister von Kirchbach: „Wir
trauern um eine große Freundin der Stadt Freiburg“

Im April weilte sie noch zu den ersten Russischen Kulturtagen in
Freiburg, nun erreichte die Stadt die Nachricht, dass Ekaterina
Genijewa am 9. Juli nach schwerer Krankheit in einer
israelischen Klinik verstorben ist. Die Leiterin der RudominaBibliothek
für ausländische Literatur wurde 69 Jahre alt. Mehr als
25 Jahre stand die promovierte Literaturwissenschaftlerin an der
Spitze der drittgrößten Blibliothek in Russland, die als eine der
weltweit führenden Sammlungen und Forschungsstätten für
ausländische Literatur gilt.

Ihre Verbindung zu Freiburg entstand eher zufällig vor einigen
Jahren, als Ekaterina Genijewa beim damaligen Walter-ScheelForum
für deutsch-russische Kulturbeziehungen in Freiburg und
Bad Krozingen mit Oberbürgermeister Dieter Salomon
zusammen traf. Daraus erwuchs die Idee, die Rolle von Freiburg
in der russischen Literatur durch gemeinsame Veranstaltungen
und Publikationen stärker bewusst zu machen, insbesondere das
literarische Werk von Marina Zwetajewa (1892 – 1941), die
Anfang des 20. Jahrhunderts einige Zeit in Freiburg gelebt hatte.
Deshalb empfand Ekaterina Genijewa Freiburg ebenso als „eine
russische Stadt“, in der dank Zwetajewa und Maxim Gorki
russische Literatur ebenso gegenwärtig sei wie durch Anton
Tschechow in Badenweiler.

Ekaterina Genijewa lud OB Salomon und eine Abordnung der
Freiburger Kulturverwaltung zu Besuchen nach Moskau ein; bei
den Arbeitstreffen in Moskau und in Freiburg entstand die Idee
der Freiburger Russischen Kulturtage, die erstmals im April 2015
mit einem mehrtätigen Veranstaltungsprogramm stattfanden. Im
Dezember 2014 präsentierte Genijewa als Gemeinschaftsprojekt
der Rudomina-Bibliothek und des Freiburger Kulturamts einen
Band mit Gedichten von Marian Zwetajewa „Auf Schiefertafeln
schrieb ichs…" in deutscher und russischer Sprache.

Ekaterina Genijewa, 1946 in Moskau geboren, hatte ihr
Literaturstudium an der Staatslichen Universität ihrer Heimatstadt
absolviert und mit dem Doktortitel abgeschlossen. Seit 1972
arbeitete sie an der Rudomina-Bibliothek für ausländische
Literatur – die drittgrößte Bibliothek des Landes -; 1993 wurde sie
Generaldirektorin. Sie war Autorin zahlreicher wissenschaftlicher
Veröffentlichungen, insbesondere zum Leben und Werk von
James Joyce.

„Wir trauern um eine innovative und kreative Persönlichkeit, der
ein gutes Miteinander zwischen unseren Städten und den
Ländern eine persönliche Herzenssache gewesen ist. Wir
werden sie als Freundin der Stadt Freiburg in dankbarer
Erinnerung behalten!“ – so würdigen Oberbürgermeister Dieter
Salomon und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach die
Verdienste der verstorbenen Wissenschaftlerin.
 
 

Karlsruhe: Romantische Stimmung und große Party
Strahlender Pfau / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Romantische Stimmung und große Party
45. Lichterfest im Zoologischen Stadtgarten am 22. August

Über den Stadtgartensee schippert ein Mississippidampfer, auf der Golfwiese leuchtet eine Pyramide, vor dem Exotenhaus scheinen Palmen und ein strahlender Pfau begrüßt die Gäste am Eingang Süd. Dazwischen ziehen bunte Lichtkegel die Blicke auf sich. Es liegt Romantik in der Luft.

So schnell sind zwei Jahre um - das Lichterfest steht wieder vor der Tür. Im Jubiläumsjahr des Zoos wird der Zoologische Stadtgarten am Samstag, 22. August, zum 45. Mal in unterschiedliche Lichtfacetten getaucht. Das Gartenbauamt will so eine einmalige Atmosphäre schaffen, die den Besucherinnen und Besuchern noch lange im Gedächtnis bleibt.

Damit das klappt, ist im Vorfeld ein hoher logistischer Aufwand nötig. Rund 25.000 Leuchtbecher und 3.000 Papierlampions mit Kerzen, Lichterketten mit 11.000 und Leuchtfiguren 13.5000 Glühlampen sorgen für die entsprechenden Lichtverhältnisse. Eine solche Masse benötigt jede Menge Helfer. 100, um genau zu sein. 40 davon sind Kinder, deren Augen beim Basteln der Lampions und entzünden der Kerzen mindestens genauso strahlen dürften wie später die Skulpturen.

Große elektrische Figuren stehen an insgesamt zwölf Standorten. Zehn Orte bieten indirekte Baumbeleuchtung und 17 kleinere Leuchtfiguren sind in sieben Gruppen im Areal verteilt. Das alles sorgt für einen einmaligen Zauber, der den Zoologischen Stadtgarten an diesem Abend umgibt.

Die Menschen sollen aber nicht nur mit Licht betört werden. Die Seebühne bietet von 19.30 Uhr bis 22 Uhr ein buntes Programm mit verschiedenen Entertainern, wie etwa eine Varieteé-Show. Und im Garten Baden-Banden rocken und rollen ab 19.30 Uhr die Band „Reindeers“ mit Klassikern von Little Richard, Bill Haley und natürlich vom King - Elvis Presley. Auch die Veranstaltungsbühne auf der Rasengolfwiese bietet ein abwechslungsreiches Programm. Wer es lieber ruhiger mag, findet im Pavillon an der Platanenallee den richtigen Platz. Dort findet die Mondscheinlesung der Initiative „Schreibende Frau in Baden-Württemberg“ statt.
Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Neben den ansässigen Betrieben finden sich noch elf weitere Stände mit Essen und Trinken.

Der Eintritt zum Lichterfest beträgt ab 18 Uhr fünf Euro und ist über die Kassen Nord, Süd und Ost möglich. Diese sind bis 23 Uhr geöffnet. Die Lichter scheinen bis Mitternacht. Der Vorverkauf beginnt Anfang August an den Kassen des Zoologischen Stadtgartens.

Wie in den vorangegangenen Jahren ist die Feier nicht nur auf den Samstag beschränkt. Am Freitag, 21. August, gibt es am Vorabend zum Lichterfest bereits einen Vorgeschmack mit der Illumination aller elektrischen Figuren. Außerdem spielt ein taiwanesisches Orchester auf der Seebühne. Der Eintritt kostet ebenfalls fünf Euro ab 18 Uhr.

Am Sonntag, 23. August, ist zu den normalen Öffnungszeiten und dem üblichen Eintritt Familientag angesagt, an dem sich Kinder zum Beispiel auf einem Karussell vergnügen oder sich kunstvoll Schminken lassen können.
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Karlsruhe: Portraitfotos mit alter Kamera und moderner Technik
Wer Lust auf ein Portraitfoto à la "Hofphotographie" hat, sollte am Abend des Donnerstag, 16. Juli, das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, ansteuern. Einstmals gehörte es bei den "besser gestellten Herrschaften" zum guten Ton, einmal pro Jahr den Hoffotografen aufzusuchen und die Familie ablichten zu lassen. Daher gab es in Karlsruhe mehrere "Großherzogliche Badische Hofphotographen", meist mit ziemlich aufwändiger Einrichtung.

Der Fotograf H. Felix Gross bringt an diesem Donnerstag eine alte Studiokamera aus dem Jahr 1880 ins Stadtmuseum, fertig ab 19 Uhr Portraits und lässt diese sofort auf einem Monitor erscheinen. Wer einen USB-Stick mitbringt, kann die Datei gleich mit nach Hause nehmen. Oder sich das Bild auf einem Fotodrucker in kleinem Format ausdrucken lassen. Der Eintritt ist frei.
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Karlsruhe: Literatur zum Kilopreis
Bücherflohmarkt im Prinz-Max-Parlais

Bücherfreunde kommen am Samstag, 18. Juli, in der Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais auf ihre Kosten. Dort findet von 10 bis 14 Uhr ein Bücherflomarkt statt, auf dem Leseratten von Sachbüchern über Jugendromane bis hin zu Manga alles finden, was das Herz begehrt. Für einen Euro gibt es ein Kilogramm Bücher.
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Freiburg: JUGENDKUNSTPARKOUR 3.0 – Finale Grande
JKP 2015 Kick of Kunstwand / Foto: EWERK
 
Freiburg: JUGENDKUNSTPARKOUR 3.0 – Finale Grande
ICH SEHE – WAS DU NICHT SIEHST
Samstag 11.07. bis Samstag 18.07.

Seit März arbeiten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 23 Jahren in der Projektwerkstatt Kubus³ und im E-WERK unter professioneller Anleitung in den Sparten Theater, Aktionskunst, Flashmob, Bildende Kunst, Figurentheater, Poetry Slam und Video. Sie haben viel Zeit miteinander verbracht, haben im Mai ihre Freunde zum viertägigen Kunstcamp in die Projektwerkstatt eingeladen, gemeinsam kreative Ideen entwickelt, Filme über Künstler geschaut und vor allem Kunst gemacht!

Am 17. und 18. Juli feiert der JugendKunsParkour 3.0 mit einem Finale Grande im E-WERK und der Projektwerkstatt seinen diesjährigen Abschluss. Zwei Tage Action pur präsentieren die Ergebnisse der einzelnen Ateliers und bieten ein knallvolles Rahmenprogramm mit Konzerten, Theater, Gastspielen, Mitmachaktionen und vielen Überraschungen.

Ein Highlight dürfte der Black Forest Battle am 18. Juli im E-WERK sein, bei dem sich internationale Freestyle-Tänzer in den Kategorien HipHop, Popping und Breakdance um den Sieg messen. 100 Prozent des Erlöses gehen an das Freiburger Charity-Projekt „Hip Hop 4 Hope“, in dessen Rahmen Tänzer/innen aus Freiburg, Paris und anderen Städten Straßenkinder in Manila (Philippinen) in Breakdance unterrichten, um ihnen eine Perspektive fernab von Gewalt, Kriminalität und Drogenkonsum aufzuzeigen. Info: www.hiphop4hope.com

Zu Gast im E-WERK ist am 16. Juli außerdem das Ensemble LOKSTOFF aus Stuttgart mit ihrer preisgekrönten Theaterperformance „Revolutionskinder“. Basierend auf der Liebesgeschichte von „Pyramus und Thisbe“ (Ovids Metamorphosen) sowie politischen Ereignissen der jüngeren Vergangenheit verhandelt das Stück die Sehnsucht junger Menschen nach demokratischer Freiheit.

Eingerahmt wird das Finale Grande von einem „anKLANG“-Konzert am 11. Juli im ArTik am Siegesdenkmal und einem „ausKLANG“-Konzert am 18. Juli in der Projektwerkstatt mit jungen Bands und Musikern.

Das komplette Programm findet sich auf www.jugendkunstparkour-freiburg.de.

DER EINTRITT ZU DEN MEISTEN VERANSTALTUNGEN IST FREI
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