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Sonstiges

Jazzfestival Freiburg 2015
Brad Mehldau / Foto: Michael Wilson
 
Jazzfestival Freiburg 2015
vom 19.-27. September 2015

Das Freiburger Jazzfestival hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Treffpunkt der internationalen Jazzszene entwickelt. Neuentdeckungen der europäischen Musikszene sind ebenso Programm wie die Auftritte gefeierter Jazzgrößen.
Gleichzeitig bietet das Festival auch immer eine Plattform für lokale und regionale Themen aus Freiburg und Baden-Württemberg.

Die Begegnung zwischen junger und etablierter Jazzszene ist in der Zusammenarbeit des Contemporary Big Band Projects mit dem Freiburger Schüler Jazzorchester ein richtungsweisender Teil des Programms.

Höhepunkte des Jazzfestivals in diesem Jahr ist das Konzert von Brad Mehldau (USA) und der Auftritt des aktuellen Jazz-Echo Preisträgers für internationalen Gesang Andreas Schaerer mit seinem Trio Rom-Schaerer-Eberle (Östereich/Schweiz).

PROGRAMMÜBERSICHT

SA 19.09. | 20.00 Minigipfel (GASTSTÄTTEN)
SO 20.09. | 20.00 Rom Schaerer Eberle (Jazzhaus)
MO 21.09. | 20.30 Stephan Plecher Trio (Schützen)
DI 22.09. | 20.00 Christian Muthspiel 4 feat. Steve Swallow (Jazzhaus)
DI 22.09. | 20.00 To the Dark Side of the Moon (E-WERK Freiburg)
MI 23.09. | 20.00 Le Bang Bang meets Martin Kälberer (Jazzhaus)
MI 23.09. | 20.00 Mahaphon Clang (E-WERK Freiburg)
MI 23.09. | 21.30 Ohropack (E-WERK Freiburg)
DO 24.09. | 20.00 Khalifé Schumacher Tristano (Jazzhaus)
DO 24.09. | 20.30 Sarah Buechi (Schützen)
FR 25.09. | 20.00 The Contemporary Big Band Project & … (E-WERK Freiburg)
FR 25.09. | 20.00 Wasserfuhr Quartett (FORUM Merzhausen)
SA 26.09. | 20.00 Brad Mehldau – Solo (E-WERK Freiburg)
SO 27.09. | 14.00 Uferjazz (Am Ufer der Dreisam)
SO 27.09. | 20.00 Lisa Simone (Jazzhaus)

Veranstalter:
E-WERK Freiburg e.V. und Jazzhaus Freiburg GmbH
In Kooperation mit Jazzkongress im Schützen und artisse-kulturvereint Merzhausen


Informationen zu allen Veranstaltungen und Karten über

www.jazzfestival-freiburg.de
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Tanztheatertipp: RITUAL
Von und mit Gary Joplin und Nicholas Janni

SAAL im EWERK Freiburg
PREMIERE DO 17.09. | 20.00 UHR
FR 18.09. | 20.00 UHR

RITUAL erzeugt auf subtile Weise einen spirituellen Raum, in der sowohl der Tänzer als auch der Trommler wie zu Behältnissen für Themen werden, die im Sog archetypischer Symbole der Seele auftauchen - Vorgeburtliches, Geburt, die Beziehung zur Mutter, Sexualität, religiöser Fundamentalismus, Adoleszenz, Verlorenheit, familiengeschichtliche Prägungen und spirituelles Erwachen. Nicholas Janni und Gary Joplin rühren mit ihrem Stück an tiefe, menschheitsgeschichtliche Themen und Stimmungen, das mit seinem aufwühlenden und zugleich befreienden Charakter zu einer wertvollen Erfahrung für den Zuschauer werden kann.

In RITUAL fügen Nicholas Janni und Gary Joplin afrikanische Trommel, interdisziplinäre Bewegungserforschung und eine besondere und intensive Beziehung zwischen spirituellem Ansatz und künstlerischer Arbeit zu einer neuartigen und kraftvollen Performance zusammen, die an der Schnittstelle von Ritual, Tanz und Theater zu beheimaten ist.

MIT Gary Joplin – Tänzer, Nicholas Janni – Percussion
Regie: Nicholas Janni
Choreografie: Gary Joplin
Dramaturgie: Sigrid Schonlau
Kostüm: Yvonne Forster
Produktion: Conny Winterholler
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

EINTRITT € 14 / € 11 (erm.)
KARTEN www.ewerk-freiburg.de und BZ-Kartenservice
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Karlsruhe: Neue Blickkontakte nach der Sommerpause
Vorträge der Kontaktstelle "Frau und Beruf" in der Stadtbibliothek

Die von der Kontaktstelle "Frau und Beruf" in Kooperation mit der Stadtbibliothek Karlsruhe organisierte Veranstaltungsreihe "Blickkontakt" wird nach der Sommerpause mit Vorträgen zu den vielfältigen Aspekten des Berufslebens, der Berufsrückkehr und der Neuorientierung fortgesetzt. Die monatlichen Veranstaltungen finden im Oktober, November und Dezember jeweils samstags von 11 bis 12.30 Uhr im Ständehaussaal der Stadtbibliothek Karlsruhe statt.

Am 19. September startet die Reihe mit einem Vortrag zum Thema "Feedback geben – Feedback nehmen." Dabei stellt Geographin, Businesscoach und Trainerin Bärbel Pföhler Regeln vor, die für eine gute Gesprächskultur wichtig sind.

Am 10. Oktober geht es in dem Vortrag von Gesa Krämer, Geschäftsführerin des Institutes conilia cct und Körperpsychotherapeutin aus Karlsruhe, um das „richtige“ Ja und Nein sagen. „Die kürzesten Worte Ja und Nein erfordern das meiste Nachdenken“, wusste schon Pythagoras, dass es eine Frage der inneren Haltung und klaren Kommunikation ist, Grenzen souverän zu meistern.

Mit dem Vortrag „Schlagfertigkeit können Sie trainieren“ von Sozialpädagogin, Trainerin und Coach Verena Anlauf geht es am 14. November weiter. Dabei wird vermittelt, wie Provokationen deeskalierend abgewehrt werden können, in welchen Situationen Schlagfertigkeit einsetzbar ist und warum auch Humor manchmal hilft.

Am 5. Dezember geht Coach und Finanzbeamtin Brigitte Trapp auf das Thema "Selbstannahme" ein. "Haben wir kein Mitgefühl mit uns selbst, können wir auch kein gesundes Selbstvertrauen entwickeln. Dies ist auch im Beruf eher hinderlich", bringt Trapp näher, wie das eigene Denken und Fühlen in kleinen Schritten zu ändern ist.

Für die Teilnahme ist vor Ort jeweils ein Kostenbeitrag von vier Euro zu zahlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das vollständige Programm ist bei der Kontaktstelle Frau und Beruf erhältlich.
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Karlsruhe: Zeigt her eure Häuser
Führung durch Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums

Durch die Dauerausstellung des Durlacher Pfinzgaumuseums führt am Sonntag, 30. August, um 11.15 Uhr Helene Seifert. Der Rundgang kostet keinen Eintritt und steht unter dem Motto „Zeigt her eure Häuser .... Hausbau und Stadtentwicklung Durlachs.“
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Karlsruhe: Für die Nachwelt gerettet
Restaurierung der der ersten deutschen E-Mail

"Wilkommen in CSNET!": Mit diesem Betreff ging am 2. August 1984 die erste Internet-E-Mail ein, die an einen eigenständigen deutschlandweit verfügbaren E-Mailserver gesendet wurde. Leider existiert das elektronische Original der ersten deutschen Mail nicht mehr. Überliefert ist die Nachricht nur in Form eines Ausdrucks auf einem 90 mal 38 Zentimeter großen Stück Druckerpapier. Die Restaurierung und damit den Erhalt der äußerst gefährdeten Nachricht hat nun die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) finanziell unterstützt und so ihren Fortbestand für künftige Generationen gesichert. Denn das Druckerpapier der 1980er-Jahre ist säurehaltig, was seine Haltbarkeit stark beeinträchtigt. Dazu kommen mechanische Schäden und die verblasste Druckerschwärze. Das Stadtarchiv stellt das Projekt am 5. September beim 11. Nationalen Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts in Köln vor.

Laura Breeden, Mitarbeiterin des Computer Science Network (CSNET) Koordinations- und Informationszentrums am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, bestätigte mit der ersten E-Mail einst dem Mitarbeiter der Informatik-Rechnerabteilung an der Universität Karlsruhe, Michael Rotert, und in Kopie dessen Vorgesetztem Werner Zorn offiziell die Betriebsbereitschaft des CSNET, einem Vorläufer des heutigen Internets. Damit markiert die erste E-Mail einen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Internets und des elektronischen Nachrichtenverkehrs. Prof. Rotert überließ dem Stadtarchiv Karlsruhe den Ausdruck im Jahre 2009.

Probleme der Bestandserhaltung

Die erste deutsche Internet-E-Mail veranschaulicht wie kaum ein anderes Dokument signifikante Probleme der Bestandserhaltung, mit denen Archive – wie auch andere Kultureinrichtungen – im frühen 21. Jahrhunderts konfrontiert sind: Der Ausdruck der ersten E-Mail zeigt die Flüchtigkeit digitaler Unterlagen, die oftmals nur kurze Zeit überdauern und rasch wieder gelöscht werden. Mit dem „Digital Turn“ der letzten Jahrzehnte ersetzen elektronische Überlieferungsformen sukzessive Papierunterlagen. Abgesehen von einer notwendigen Sensibilisierung in der Verwaltung für die Bedeutung und die Erfordernis zur Aufbewahrung von „born-digital“ Unterlagen, gestaltet sich gerade deren dauerhafter Erhalt als die derzeit komplexeste Aufgabe für die Archive. Der stete Wandel der Technik, von Software und Hardware, erschwert die Konzeption langzeitstabiler digitaler Archivierungslösungen und verlangt ständige Anpassungen an aktuelle Systemumgebungen.

Papier, das im Zeitraum von cirka 1850 bis in die 1980er-Jahre hinein hergestellt wurde, enthält einen hohen Säuregehalt, was eine raschere Alterung zur Folge hat. Es verfärbt sich bräunlich, wird brüchig und zerfällt schließlich. Der Zerfallsprozess bedroht die papiergebundenen Archivalien und Bibliotheksbestände nahezu flächendeckend und kann nicht gestoppt, sondern allenfalls verlangsamt werden. Hierzu dient das chemische Verfahren der Massenentsäuerung, das das Papier neutralisiert. Die Behandlung führt allerdings nicht zu einer Stabilisierung bereits brüchigen Papiers. Sie muss frühzeitig angewendet werden, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die Massenentsäuerung kann die Probleme, die aus dem Einsatz säurehaltigen Papiers erwachsen, aber nicht lösen – das Verfahren ist zudem sehr kostenintensiv. Vielmehr muss präventiv der Einsatz von alterungsbeständigen Papieren (nach DIN ISO 9706), Druckfarben und Schreibstoffen forciert werden, wodurch Folgekosten für die aufwendige Massenentsäuerung von Papieren entfallen. Auch muss auf säure- und holzschliffhaltiges Recycling-Papier verzichtet werden. Nur so lässt sich schriftliches Kulturgut dauerhaft für künftige Generationen bewahren.
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Karlsruhe: Von der Freude des Sammelns
Historischer Mittwochabend mit Dr. Hans-Jürgen Vogt

Dr. Hans-Jürgen Vogt, Vorsitzender der Regionalgruppe Karlsruhe der Badischen Heimat und des Fördervereins Karlsruher Stadtgeschichte, ist ein leidenschaftlicher Sammler. Seit Jahrzehnten sammelt er Historisches. Im Rahmen der Reihe "Historischer Mittwochabend" des Stadtmuseums und der Historischen Museen Karlsruhe erwartet er am Mittwoch, 26. August, Gäste, um ihnen ausgewählte Stücke aus den Bereichen Jerusalem und Vorderer Orient, Karlsruhe und Baden, Karl May und Groschenhefte, Jugend- und Abenteuerbücher, Kinderspiele und Spielebücher sowie Bilder- und Märchenbücher zu zeigen. Treffpunkt ist um 18 Uhr in der Durmersheimer Straße 53 (Silogebäude neben dem dm-Markt, 2. Obergeschoss).
 
 

Theatertipp: Impro-Theater „Syna-psen“
Syna-psen / Foto: Wallgrabentheater
 
Theatertipp: Impro-Theater „Syna-psen“
10. August 2015, um 20.30 Uhr
im Rathaushof Freiburg
und bei Schlechtwetter im Wallgrabentheater

Dieses Mal mit musikalischer Unterstützung von Karsten Kramer. Erregungsübertragung ist das erklärte Ziel. Lachen auf Stichwort – so improvisieren die beiden Schauspielerinnen Szenen und Geschichten aus dem Nichts. Mal tiefgründig, mal komisch, charmant und rasant. Erleben Sie eine Mischung aus Standup-Comedy, Improvisationstheater und Schauspiel.

Sybille Kleinschmitt und Natalia Herrera lassen auch Ihre Syna-psen feiern.
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Freiburg: Vertrag über das Literaturhaus in der Alten Universität steht
Die Albert-Ludwigs-Universität und die Stadt Freiburg vereinbaren eine langfristige Zusammenarbeit

Neue Impulse für den Dialog zwischen Kultur, Wissenschaft und Bürgerschaft: Die Albert-LudwigsUniversität und die Stadt Freiburg haben einen Kooperations- und Mietvertrag unterzeichnet und darin das gemeinsame Ziel festgelegt, im „Literaturhaus Freiburg“ langfristig zusammenzuarbeiten. Es wird künftig von dem Verein „Literatur Forum Südwest e.V.“ betrieben und soll sich zum zentralen literarischen Kompetenzzentrum für Stadt und Region entwickeln. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von 15 Jahren und tritt in Kraft, sobald die Universität das Mietobjekt – Räume in der Alten Universität – an die Stadt übergibt. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die inhaltliche Vernetzung und Kooperation mit Fakultäten und wissenschaftlichen Zentren der Universität, mit studentischen Theatergruppen, Freiburger Kultureinrichtungen sowie mit nationalen und internationalen Partnern ein riesiges Potenzial für alle Beteiligten eröffnet“, sagt Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg. „Die Universität erschließt über das Literaturhaus weitere Publikumsgruppen und wissenschaftlich-kulturelle Kooperationen für ihre Mitglieder.“ Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon: „Der neue Standort und die Partnerschaft mit der Universität eröffnen Entwicklungschancen mit Wirkungen für das kulturelle Leben. Die Stadt unterstützt das Literatur Forum Südwest als Träger nach besten Kräften. Ich bin der Universität, und an erster Stelle dem Rektor Prof. Schiewer, sehr dankbar für das Engagement und die gute Zusammenarbeit.“

Eckpunkte der Vereinbarung:

Die Universität vermietet an die Stadt Büroflächen, Lagerflächen und den Theatersaal mit insgesamt 350 Quadratmeter Fläche in der Alten Universität, in der auch das Uniseum der Universität Freiburg untergebracht ist. Bevor der Betrieb des Literaturhauses starten kann, ist zunächst vorgesehen, dass das Universitätsbauamt Freiburg umgehend nach Vertragsabschluss federführend den Umbau und die Sanierung der Räume veranlasst. Hierzu steuern die Universität und die Stadt jeweils 300.000 Euro bei. Für die Ausstattung des Hauses fließen weitere 65.000 Euro von der Stadt an das Literatur Forum Südwest e.V., die mit Sponsorengeldern weiter aufgestockt werden. 35.000 Euro stellt die Stadt für die Mietkosten des ersten Jahres an die Universität zur Verfügung; ab 2017 wird die Miete als Teil des Zuschusses an das Literatur Forum im städtischen Haushalt ausgewiesen.

Das Literaturhaus und die studentischen Theatergruppen werden den Theatersaal gemeinschaftlich nutzen. Der Universität wird der Saal, bis auf einige Ausnahmen, an den Wochenenden sowie in der Sommerpause des Literaturhauses zur Verfügung stehen. Für die übrigen Zeiten stellt die Universität den Theatergruppen weitere Probe- und Spielstätten bereit – insbesondere den Kinosaal im Rektoratsgebäude.

Ziel von Universität und Stadt ist, dass das Literaturhaus im Frühjahr 2016 eröffnen kann.

Zur Geschichte des Literaturhauses:

Das künftige Literaturhaus wird vom Literatur Forum Südwest e.V. getragen, das 1988 von Autorinnen und Autoren aus Freiburg und der Region als gemeinnütziger Verein gegründet worden war. Das vom Verein getragene Literaturbüro verfolgt mit jährlich 90 bis 100 Veranstaltungen das Ziel der Förderung und Vermittlung von Literatur. Die Veranstaltungsformate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen. Das Literaturbüro Freiburg veranstaltet außer der Reihe Großprojekte und versteht sich auch als Labor für neue Literaturformate für ein vielfältiges Publikum.

Seit Anfang der 1990er Jahre verfügte das Literatur Forum über ein Büro in den Räumen des Kunstvereins im Marienbad und nutzte für seine Veranstaltungen Räume des Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof, in dem das Literaturbüro seit 2003 mit der Geschäftsstelle und seinem Veranstaltungsangebot zu Hause ist. 2014 wurde Martin Bruch Leiter des Literaturbüros; er ist Nachfolger von Dr. Stefanie Stegmann, die zuvor seit 2005 die Geschäfte des Literaturbüros geleitet hatte.

Finanzierung:

Die Stadt unterstützt das Literatur Forum seit 1997 mit einer institutionellen Förderung von anfangs 40.000 DM; der Zuschuss ist seitdem kontinuierlich erhöht worden auf zuletzt 86.500 Euro im Jahr 2014. Zudem erhält das Literatur Forum einen Mietzuschuss von rund 6.000 Euro für die Räume im Alten Wiehrebahnhof.

Mit Blick auf die bevorstehende Einrichtung in der Alten Universität hat der Gemeinderat im Doppelhaushalt 2015/2016 den Zuschuss an das Literatur Forum Südwest e.V. auf 144.500 Euro (2015) und 152.550 Euro (2016) erhöht. Damit ist vor allem eine personelle Verstärkung verbunden: Bis zum Start des Literaturhauses wird sich die Personalausstattung von heute 1,5 Personalstellen auf drei Stellen verdoppeln.

Standortsuche:

Weil ein weiterer Ausbau zu einem literarischen Kompetenzzentrum mit stärkerer Vernetzung in die Kulturszene und in die Universität im Alten Wiehrebahnhof nicht zu leisten war, begann 2011 die Suche nach einem größeren und besser geeigneten Standort. Im Mai 2012 hatte das Bürgermeisteramt dem Gemeinderat verschiedene Optionen vorgestellt, darunter auch den von der Universität angebotenen Standort in der Werthmannstraße 4 – 6. Für das Haus Werthmannstraße sprachen vor allem die zentrale Lage neben der Philosophischen und der Philologischen Fakultät, der Universitätsbibliothek und dem Theater, der Zuschnitt und die Größe der Räume.

Eine nähere Untersuchung des Universitätsgebäudes hatte jedoch gezeigt, dass aus Brandschutzgründen und durch weitere bauliche Maßnahmen der Umbau zum Literaturhaus deutlich teurer als zunächst angenommen werde und eine um zwei Jahre längere Bauzeit erfordere. Daraufhin hat der Rektor der Universität im August 2014 den Theatersaal der Alten Universität in der Alten Universität angeboten.

Das Bürgermeisteramt und das Rektorat sehen den künftigen Standort Alte Universität als große Chance für eine gute Entwicklung des Literaturhauses. Stadt und Universität schaffen einen Raum für Wechselwirkungen zwischen Literaturrezeption, Literaturproduktion und Wissenschaft. In der Alten Universität befinden sich auch das Uniseum und das University College Freiburg, an dem derzeit etwa 300 Studierende einen Bachelor of Liberal Arts and Sciences erwerben. In den Räumen in zentraler Innenstadtlage können alle inhaltlichen Ziele umgesetzt werden. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen insbesondere die Universitätsbibliothek, das Theater sowie die Philosophische und die Philologische Fakultät als mögliche Kooperationspartner. Die Lage, die Partnerschaft mit der Universität und die Trägerschaft durch das Literatur Forum Südwest als Trägerverein eröffnen somit die Chance, ein in Deutschland einmaliges Synergiemodell zu etablieren und zukunftsfähig weiter zu entwickeln.
 
 



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