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Freitag, 23. Juni 2017
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Sonstiges

 
Freiburg: Kunst aus dem Internierungslager
Ausstellung mit Zeichnungen und Aquarellen von im Lager Gurs Internierten in der Meckel-Halle der Sparkasse Freiburg

Am 22. Oktober jährt sich zum 75. Mal der Tag, an dem die Freiburger Jüdinnen und Juden in das Lager Gurs deportiert wurden. Aus diesem Anlass zeigt die Stadt zusammen mit der Elsbeth Kasser-Stiftung, der Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau eine Ausstellung in der Meckel-Halle der Sparkasse Freiburg. Zu sehen sind dort rund 40 Bilder, die von Insassen des Lagers geschaffen wurden.

Die Werke stammen aus der Sammlung von Elsbeth Kasser (1910-1992), die zwischen 1940 und 1943 als Krankenschwester in Gurs tätig war. Dort engagierte sich die Schweizerinneben ihrer pflegerischen Tätigkeit, vor allem auch für Bildung und Kultur. Wegen ihres humanitären Engagements wurde sie der „Engel von Gurs“ genannt.

Knapp 200 Zeichnungen und Aquarelle – im Lager entstandene Kunstwerke ebenso wie Bilder von Kindern und Jugendlichen – konnte Elsbeth Kasser in die Schweiz retten. Darunter große, ausdrucksstarke Zeichnungen neben filigranen Skizzen auf Papierresten; Porträts, Landschaften, Glückwunschkarten sowie Zeichnungen mit Bildlegenden, die Einblick in den Lageralltag geben – manche sogar auf humorvolle Weise.

Sie konnte die Werke nach Auflösung des Lagers in die Schweiz retten und bewahrte sie dort ein halbes Jahrhundert unter ihrem Bett auf. Ohnmacht und Scham ließen sie jahrzehntelang schweigen. In ihrem Testament äußerte sie den Wunsch, die Bilder nach ihrem Tod publik zu machen. Heute kümmert sich die Elsbeth Kasser-Stiftung um den Nachlass.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Schautafeln der Ausstellung „Zwangsschule für jüdische Kinder in Freiburg 1936-1940“ der Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule

Zwischen 1939 und 1945 wurden im südfranzösischen Gurs rund 60 000 Menschen interniert: Soldaten des Spanischen Bürgerkriegs, „Politische“, Sinti, Roma und Juden. Allein am 22. Oktober 1940 wurden mindestens 375 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg verschleppt. Die meisten von ihnen fanden in den Vernichtungslagern des Ostens einen gewaltsamen Tod.

• Ausstellung 23.10. bis 13.11., Meckel-Halle Sparkasse Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 186-190, Eintritt frei.
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Das Begleitprogramm:

• Führungen durch die Ausstellung jeden Freitag um 14 Uhr durch Schülerinnen und Schüler der Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule. Anmeldung von Schulklassen und Gruppen telefonisch unter 201 2101. Eintritt frei

• Vortrag „Jüdisches Leben in Freiburg“ Heinrich Schwendemann,
Do, 22.10., 18.15 Uhr, Universität, KG III, HS 3044. Eintritt frei.

• Stolperstein-Führungen mit Marlis Meckel:
Do, 22.10., 11 Uhr, Annaplatz, Kirchstraße
Mo 16.11.,16 Uhr, Sparkasse, Kaiser-Joseph-Straße 186-190.
Die Führungen dauern jeweils etwa 90 Minuten und sind für Rollstuhlfahrende geeignet und kostenlos.

• Kurzfilme und Zeitzeugengespräch: „75 Jahre Deportation nach Gurs“,
Mo, 19.10., 19.30 Uhr, Kommunales Kino, Urachstraße 40.
Zwei preisgekrönte Kurzfilme aus dem Seminarkurs Geschichte des Friedrich-Gymnasiums erinnern an den 22. Oktober 1940. Der damals 12jährige Zeitzeuge Helmut Schwarz aus einer unmittelbar betroffenen Familie wird über die damaligen Geschehnisse berichten. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Die Ausstellung „ Gurs. Ein Internierungslager Südfrankreich 1939-1943 Aquarelle, Zeichnungen und Fotografien Sammlung Elsbeth Kasser“ ist von Freitag, 23. Oktober bis Freitag, 13. November, von montags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Lirum Larum Lesefest 2015
Das Kulturamt und das Junge Theater Freiburg veranstalten
vom Sonntag, 18. Oktober bis Sonntag 25. Oktober ein
umfangreiches Programm für große und kleine Lesefans.

Am 18. Oktober, ab 12.30 Uhr startet das Kinderliteraturfest im
Theater Freiburg. Das Fest bietet im Laufe der Woche viele
weitere Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen an
besonderen Orten, Kreativwerkstätten, Kino-Aktionen, die
Hörbuchbar, den Bücherbus und vieles mehr. Herzstück der
Lesefestwoche sind die kostenlosen Vorträge direkt an den
Freiburger Schulen.

Allen zum diesjährigen Lesefest eingeladenen Autorinnen und
Autoren gelingt es auf besondere Weise, durch Buchstaben
und Zeichnungen, ganze Welten entstehen zu lassen.
Zu den diesjährigen Autoren zählen der Schriftsteller Klaus
Kordon mit seinem neuen Buch „Lina vom Ziegenberg“.
Zudem Lisa Marie Dickreiter und Winfried Oelsner mit dem
Detektiv-Team „Max und die Wilde 7“, die Illustratorin Sonja
Danowski mit ihren genau ausgearbeiteten Bilderwelten und
Christian Duda, der in seinem Buch „Elke“ die magische
Wirkung von Kuchen beschreibt.
Ebenfalls eingeladen ist der Moderator der „Sendung mit dem
Elefanten“ André Gatzke, der sein neues Spielebuch nach
Freiburg mitbringt.

Außerdem mit dabei sind Thomas Johannes Hauck und seine
liebenswerten Figuren Oma Frida und das Seeungeheuer, Ute
Krause, die sowohl mit Bildern als auch Worten unzählige
Bücher gestaltet hat und Christian Seltmann, der auf der
Bühne sein Buch „Kleiner Ritter Kurz von Knapp“ in ein
interaktives Live-Hörspiel verwandelt.

Die Autorin Stefanie Taschinski stellt ihr Buch „Funklerwald“,
eine Geschichte über Mut, Toleranz und Vielfalt, vor und der in
Freiburg lebende Spiegel-Reporter Alexander Smoltczyk sein
neuestes Zeitreiseabenteuer „Wer hat an der Zeit gedreht?“.
Durch den Autor und Verleger Thomas Wolff (alias Michael
Fuchs) können die Zuhörer den Superhelden Paul
kennenlernen.

Das Fest wird in diesem Jahr durch die Kinder der Klasse 3a
der Gerhart-Hauptmann-Schule in Freiburg begleitet. Die
Schülerinnen und Schüler haben alle Autoren Fragen zu ihrem
Schreiben befragt und stellen die Antworten ebenfalls am 18.
Oktober im Theater vor.

Weitere Partner der Veranstaltung sind: die Stadtbibliothek,
Freiburger Schulen, das Literaturbüro, das Kommunale Kino,
die Jugendkunstschule, der Kinderfilmring, das Theater im
Marienbad, verschiedene Buchhandlungen und viele mehr.
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Theatertipp: „Zum Lachen in den Keller“ - Improtheater „Syna-psen“
im Wallgrabentheater Freiburg
am 19.10. um 20 Uhr

Erregungsübertragung ist das erklärte Ziel. Lachen auf Stichwort – so
improvisieren die beiden Schauspielerinnen Szenen und Geschichten aus dem
Nichts. Mal tiefgründig, mal komisch, charmant und rasant. Erleben Sie eine
Mischung aus Standup-Comedy, Improvisationstheater und Schauspiel.
Sybille Kleinschmitt und Natalia Herrera lassen auch Ihre Syna-psen feiern.

MIT SYBILLE KLEINSCHMITT / NATALIA HERRERA
*Am 19.10. "5 min of fame" - die Syna-psen improvisieren mit den Zuschauern.
Kommen Sie auf die Bühne! Viel Vergnügen beim MitmachImprovisationstheater.
 
 

 
Theatertipp: Hagen Rether - Liebe
Kabarett

Samstag, 24. Oktober 2015 | 20.00 Uhr
KONZERTHAUS Freiburg

Die Welt wird immer komplizierter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten zunehmend undurchsichtig. Während Hagen Rether die Fäden entwirrt und sich wieder darin verstrickt, unermüdlich ordnet und vermeintlich Wohlsortiertes umwirft, erscheint dahinter die Eitelkeit der (Ohn-)Mächtigen und hinter eitlen Politikergefechten der Lobbyismus. Es wäre zum Verzweifeln, wenn die Protagonisten nicht so lächerlich wären … und Hagen Rether weint und lacht. Und singt.
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Freiburg: 48 Breitengrad – mongolische ChorProbe/n
mit Urtiin Duu Sängerin Baadma in Freiburg
Fr | 16. Oktober | 18.00-19.00

Wer in Freiburg sein Pferd besteigt und auf dem 48.Breitengrad immer nach Osten reitet, kommt nach vielen tausend Kilometern in das Herz der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.

In Freiburg gibt es seit einigen Jahren den "Chor des 48.Breitengrades" – es ist der einzige mongolische Chor in Europa, der bereits mit vielen Aufführungen im Dreiländereck und beim SWR auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nach einer längeren Unterbrechung beginnt unserer Chor wieder mit frischer Kraft und frischen Stimmen. Jeder /jede ist herzlichst eingeladen, sich mit kraftvollen Gesängen der Steppe frische Energie zu tanken und sich gegen die Kälte des nahenden Winters vorzubereiten.

Chorleiterin ist die Urtiin Duu Sängerin Baadma. Sie hatte bereits an der Basler Musikakademie mongolische Musik unterrichtet und wird jede Chorstunde mit etwas Stimmbildungsübungen beginnen, bevor man die fröhlichen und geselligen Steppengesänge probt. Einige Auftritte sind für das Jahr 2015 geplant.
Ort: im Mongolei Zentrum, Schwarzwaldstr 88, D-79102, Freiburg /Straßen bahn Linie 1, Richtung Littenweiler, Straßenbahnhaltestelle: Musikhochschule, 50m laufen Richtung nach dem Stadion/

Probe Kosten: 8.- /5.- Euro /Studenten/ pro Probe oder einfach vorbeikommen | Kontakt: 0163 6789700 oder baadma@gmail.com
 
 

 
Karlsruhe: Medienboten bringen Bücher ins Haus
In Durlach gibt es besonderen Service für an das Haus gebundene Menschen

In Durlach gibt es seit dem vergangenen Jahr einen besonderen Service für Menschen, die wegen Alters oder Krankheit ihre Wohnung nicht mehr verlassen können oder im Heim leben. Sie können sich von Medienboten Bücher, Filme, Musik oder Hörbücher aus dem Bestand der Stadtteilbibliothek Durlach bringen lassen. Die insgesamt neun ehrenamtlichen Medienboten im Alter zwischen 30 und 65 Jahren bringen an das Haus gebundenen Menschen nicht nur die bestellte Literatur, sondern lesen ihnen auf Wunsch auch gerne vor, haben Zeit für sie. Bei ihren Besuchen nach vorheriger Terminabsprache weisen sie sich mit einem offiziellen Medienbotenausweis aus.

Weitere Informationen zum Service der Medienboten, den das Stadtamt in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt, der Stadtteilbibliothek, Durlacher Kulturbeirat und Seniorenbüro eingerichtet hat, gibt es bei der Kontaktstelle im Stadtamt unter der Telefonnummer 0721/133-1952. Dort können sich vor allem auch diejenigen melden, die Interesse an einem regelmäßigen Besuch der Medienboten haben.
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Gemeinderat wählt Peter Carp zum neuen Intendanten  des Theaters Freiburg
Peter Carp, der neue Intendant des Freiburger Theaters
 
Gemeinderat wählt Peter Carp zum neuen Intendanten des Theaters Freiburg
Die Würfel sind gefallen: Peter Carp wird neuer Intendant des Theaters Freiburg. Als Nachfolger von Barbara Mundel wird er das Dreispartenhaus ab der Spielzeit 2017/18 leiten. Das hat der Gemeinderat in der heutigen Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen. Die gemeinderätliche Findungskommission unter Leitung von Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach hatte sich bereits im Juni mit großer Mehrheit für Carp ausgesprochen. Der Gemeinderat ist der Empfehlung der Kommission nun gefolgt.

Peter Carp ist 1955 in Stuttgart geboren und in Hamburg aufgewachsen. Er studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften, Publizistik und Medizin in Hamburg und Berlin. In den 80er Jahren wurde er Dramaturg an der Berliner Freien Volksbühne und begann in dieser Zeit auch, als Regisseur zu arbeiten. 1994 inszenierte er in Oberhausen Ibsens „Gespenster“. Seither ist er als freier Regisseur an deutschsprachigen Theatern tätig. In den Spielzeiten von 2004/05 bis 2006/07 zählte er als Schauspieldirektor mit Regieverpflichtung zur Leitung des Luzerner Theaters. Großen Erfolg feierte er unter anderem mit seiner Tschechow Inszenierung „Die Möwe“ und seinem Regie-Debüt im Musiktheater „Hofmanns Erzählungen“.

Seit August 2008 ist Peter Carp Intendant am Theater Oberhausen. Er steht für ein lebendiges, innovatives Theater, das in die Stadtgesellschaft hinein wirkt, aber sich auch international öffnet: Unter seiner Leitung inszenierten in Oberhausen vermehrt Regisseure aus anderen Kulturkreisen und Ländern, wie der Ukraine, Ungarn, Serbien, Rumänien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden und Australien. Internationale Kooperationsprojekte ergänzten den Spielplan.

Neben der internationalen Ausrichtung engagiert sich Peter Carp für die multikulturelle Stadtgesellschaft Oberhausens. Mit Außenprojekten versucht er, neue Zuschauergruppen zu erreichen und den Charakter des „Theaters für die Stadt“ zu stärken. Gleichzeitig strebt er Koproduktionen mit zahlreichen anderen Theatern an. So gab es in der jüngeren Vergangenheit unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem Theater Winterthur, dem Ringlokschuppen Mühlheim – und mit seinem neuen Wirkungsort, dem Theater Freiburg.
 
 

 
Städtepartnerschaften fördern
Vor der Sommerpause hatte der Gemeinderat beschlossen, dass die freundschaftliche Verbindung zur südkoreanischen Millionenstadt Suwon eine offizielle Partnerschaft werden soll. Anfang November wird der Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Im Zuge dessen wird nun auch ein Verein gegründet, um die Begegnungen und den Austausch der Bürgerinnen und Bürger zu fördern.

Wer sich an dem freundschaftlichen Austausch der beiden Städte beteiligen möchte, kann sich beim städtischen Referat für Internationale Kontakte informieren. Und wer lieber an der Kontaktpflege zu Innsbruck und Granada mitmachen möchte, hat dazu in den jeweiligen Partnerschaftsvereinen und –gesellschaften Gelegenheit. Den Kontakt vermittelt das Referat für Internationale Kontakte, E-Mail: kik@stadt.freiburg.de, Telefon: 0761 – 201-1024 (Ariane Hötzer)
 
 



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