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Sonstiges

 
Theatertipp: Andreas Rebers - Rebers muss man mögen - Eine Abrechnung
Kabarett
Montag, 02. Mai 2016 | 20.00 Uhr
Im Vorderhaus Freiburg

Rebers ist wie eine losgerissene Kanone, die in jedem Fall geladen ist, aber bei der man nie sicher sein kann, wann und wen es erwischt und genau das macht diesen Mann und seine Show so überraschend und frisch.
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Theatertipp: Maxi Schafroth - Faszination Bayern
Kabarett
Sonntag, 01. Mai 2016 | 19.00 Uhr
Im Vorderhaus Freiburg

„Faszination Bayern“ ist der zweite Meilenstein der von langer Hand geplanten Kabarett-Trilogie. Dabei geht die Reise heraus aus dem strukturschwachen Allgäuer Raum, über den Lech, bis in die gelobte Universitätsstadt München. Dort begegnet Schafroth Starnberger Zahnarztkindern in Geländewagen, Münchner Bildungsbürgern in senfgelben Cordhosen und hippen Szene-Pärchen mit Holz-Look-Brillen.
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VIDEOBOX »Looking at…«
Foto: Luke Fowler, The Modern Institute, Glasgow
 
VIDEOBOX »Looking at…«
Luke Fowler
»The Poor Stockinger, the Luddite Cropper and the Deluded Followers of Joanna Southcott«

3.5. - 3.7.2016
Staatsgalerie Stuttgart

Nach der Reihe »Silent« Cinema im letzten Jahr konzentriert sich die aktuelle Präsentation der Staatsgalerie Stuttgart unter dem Titel »Looking at …« auf filmische Porträts mit Ton – im engeren Sinne von einzelnen Menschen, Gruppen oder von sich selbst wie auch von Orten und Landschaften.

Ab Mai ist in der VIDEOBOX die Arbeit von Luke Fowler zu sehen, der sich den Titel seines Videos aus dem epochalen Band »Die Entstehung der englischen Arbeiterklasse« (1963) von dem marxistischen Historiker Edward Palmer Thompson (1924-1993) lieh. Im Mittelpunkt des Videos steht Thompsons radikale Arbeit für die »Workers’ Education Association« (WEA) in Nordengland Mitte des 20. Jahrhunderts. Fowler hat dazu Bild-, Text- und Tonfragmente aus Archiven von Rundfunkanstalten, Universitäten und der WEA sowie auch selbst produziertes Material und Neuinterpretationen von Texten verwendet. So entsteht ein dichtes Bild von Thompsons Engagement für eine demokratisierte Arbeiter- und Erwachsenenbildung, das angesichts heutiger Standardisierung und Kommerzialisierung im Bildungssektor äußerst relevant wirkt.

Vergessene Geschichten, experimentelle Ideen, radikale Ideologien und ihre Protagonisten stehen im Zentrum von Luke Fowlers filmischen Collagen. Seine früheren Filme galten etwa dem Mitbegründer der antipsychiatrischen Bewegung Ronald D. Laing, dem Post-Punk-Musiker Xentos »Fray« Bentos oder dem Komponisten und politischen Aktivisten Cornelius Cardew.

Die Reihe »Looking at …« der VIDEOBOX

Bilder vom Menschen wandeln sich ständig. In der Realität und in der Kunst, die lange schon und quer durch alle Medien das Porträt als Genre durchzieht. Was bedeuten Künstlern heute Porträts? Welche Fragen stellen sie an das Genre? Welche formalen und bildnerischen Lösungen finden sie in ihren Auseinandersetzungen mit Fragen nach dem Sein und der Stellung von Menschen in der Welt und Gesellschaft, in der sie leben?

Im zweimonatigen Wechsel werden ausgewählte Filme und Videos von internationalen jüngeren wie etablierten Künstlern und Filmemachern in der VIDEOBOX gezeigt, die dokumentarisch, experimentell, essayistisch oder narrativ arbeiten. Viele von ihnen lösen sich dabei von traditionellen Parametern des Genres Porträt und verwischen die Grenzen von Dokumentation und Fiktion.

Die Reihe »Looking at …« der VIDEOBOX wird nach Andrea Büttner, »Little Sisters: Lunapark Ostia« und Luke Fowler mit Anna Gaskell, »Echo Morris« (5.7.-4.9.2016), Eva Könnemann, »Das offenbare Geheimnis« (6.9.-30.10.2016) und Chan Hau Chun, »32 and 4« (1.11.2016-8.1.2017) fortgesetzt.

Die Reihe »Looking at …« wird ermöglicht durch die Börse Stuttgart.
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Feindbilder
Rechtfertigung von Gewalt und Krieg zwischen Imagination und Realität

Vortrag und Diskussion mit
Dr. Rainer Rothfuß


Mittwoch, 4. Mai 2016, 19.30 Uhr,
Uni Freiburg, KG I, HS 1221, Platz der Universität 3, Eintritt 2,50 €

Europa betreibt in treuer Gefolgschaft der USA eine suizidale Politik der "verbrannten Erde" gegenüber seinen östlichen und südöstlichen Nachbarn in Russland und Nahost. Zur medialen Manipulation der Massen wird das Eskalations-Instrument der Feindbildgenese bemüht. Weil die globale Medienmacht im Westen beheimatet ist, empfinden seine Bewohner kaum die Brisanz der Lage. In einem höchst hierarchischen medialen Diskurs, basierend auf aggressiver Debattenverweigerung, sind "die Bösen" immer "die Anderen", die Nicht-Westlichen und alle, die für deren Standpunkte Verständnis aufbringen. Wahrheit und Lüge werden geschickt vermischt, um Glaubwürdigkeit zu heischen und die wahren Absichten der Meinungsmache zu verschleiern. Die geographische Wissenschaftsdisziplin der "Kritischen Geopolitik" ist angetreten, um diese Mechanismen zu entlarven. Ihre praktische Fortsetzung findet sie im Ansatz der "Geopolitik von unten".
Dr. Rainer Rothfuß ist Geograph und Konfliktforscher. Als Professor für Politische Geographie leitete er von 2009 bis 2015 eine Forschergruppe an der Universität Tübingen, die sich insbesondere mit interreligiösen Konflikten zwischen Muslimen und Christen in Afrika und im Nahen Osten beschäftigte. Derzeit ist er als unabhängiger Berater für Fragen der religiösen Verfolgung, Flüchtlingshilfe und Geopolitik für verschiedene Organisationen international tätig.
 
 

7.  „Forschertage“ in Bad Krozingen
Foto: KUR UND BÄDER GMBH BAD KROZINGEN
 
7. „Forschertage“ in Bad Krozingen
Kurhaus und Kurpark werden zum Forscherraum

Bereits zum siebten Mal organisiert der Verein „wo wissen wächst“ in Kooperation mit der Kur und Bäder GmbH die „Forschertage“ in Bad Krozingen. Dieses Mal findet die Veranstaltung am 26. und 27. April 2016 im und ums Kurhaus herum statt.

Unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer können die kleinen Forscherinnen und Forscher in vielen attraktiven Workshops selbst handeln und aktiv werden. Im Foyer, im großen Kursaal und im Kurpark dreht sich alles um Chemie, Biologie, Physik, Geografie, Technik und Handwerk.

31 Institutionen aus Wirtschaft, Handwerk, Hochschulen und Schulen bieten kindgerecht in abwechslungsreichen Workshops Einblick in die Naturwissenschaften, das Handwerk und die Technik.

Zielgruppe sind Kindergartenkinder und Grundschülerinnen und Grundschüler der 1. und 2. Klassen.

Über 1700 Kinder mit 300 begleitende Erzieherinnen und Lehrkräften von der Grenzecke bis zum Markgräflerland, vom Hochschwarzwald bis zum Kaiserstuhl werden an beiden Tagen das Kurhaus in einen großen Forscherraum verwandeln.

Exotische Tiere und Fossilien, ein Rettungswagen des DRK, das THW, Mitmachaktionen mit dem Ball und jede Menge Experimente aus Chemie, Biologie, Mathematik, Physik und Medizin - das alles gibt es unter anderem in drei Workshop - Staffeln an beiden Tagen zwischen 8.30 und 15.45 Uhr.

Zum Abschluss ihrer Staffel bekommen die Kinder entweder eine Zaubershow mit Zauberer Sebastian geboten oder erleben Heckers Hexenküche – eine ganz besondere Physik-Show.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Glitzer Tattoos von Nepomuks Kinderwelt sowie ein kleiner Streichelzoo von Zoo Burkart ergänzt den Besuch. Außerdem bietet die Kur und Bäder GmbH einen Schnupperkurs im Minigolf an, damit die Kinder die Zeit vor und nach ihrem Aufenthalt im Kurhaus noch nützen können.

Das Einzugsgebiet der über 1700 Jungforscherinnen und Jungforscher erstreckt sich auf Kindergärten und Grundschulen aus Bad Krozingen, Müllheim, Heitersheim und Umgebung. Es gibt aber zahlreiche Anmeldungen aus der Grenzecke, z.B. aus Lörrach, Weil und Rheinfelden. Darunter sind viele Institutionen, die die „Forschertage“ schon zum wiederholten Mal besuchen und dieses Frühjahrsevent bereits in ihrem jährlichen Terminkalender als feste Einrichtung einplanen.

Wichtig ist dem Verein „wo wissen wächst“ zum einen das Tutoren-Prinzip, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien, Berufsschulen und Realschulen die Workshops für die Kleinen durchführen. Auch Studierende verschiedener pädagogischer Hochschulen sind beteiligt und bieten altersgemäße Workshops für die kleinen Forscherinnen und Forscher an.

Andererseits legt der Verein großen Wert darauf, dass die teilnehmenden Gruppen jeweils möglichst aus nicht mehr als 10 Kindern bestehen. Nur so ist pädagogisch sinnvolles Handeln möglich.

Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Sponsoren. Neben TotoLotto und dem Gewerbepark Breisgau, die zum ersten Mal als Sponsoren dieser Veranstaltung in Aktion treten, unterstützen wieder Personen und Einrichtungen aus Industrie, Handwerk und Gewerbe die siebten „Forschertage“ in Bad Krozingen.

Dass die „Forschertage“ inzwischen in Bad Krozingen längst etabliert sind, zeigt die Tatsache, dass die Veranstaltung ausgebucht ist. Am Mittwoch, den 27. April 2016, können sich es noch wenige Einzelpersonen mit ihren Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren unter 07643/1880 anmelden.
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Arbeitskreis Leben gewinnt „Gute Tat mit Plakat!“-Wettbewerb
Wall AG und Spendenfreun.de präsentieren das Siegerplakat in Freiburg


Der erste Sieger der „Gute Tat mit Plakat!“-Ausschreibung für das Jahr 2016 ist gekürt worden: Dieses Mal gewinnt der Arbeitskreis Leben e. V. mit seinem Projekt „u-25“ den gemeinsamen Wettbewerb der Wall AG und Spendenfreun.de – und wird mit einer kostenfreien Plakatkampagne belohnt. Heute wurde das erste von mehr als 600 Plakaten (Plakatsäulen und City Light Boards) in ganz Freiburg an der Litfaßsäule in der Wilhelmstraße Ecke Moltkestraße vorgestellt. Diese werden dann auf den Verein und sein Projekt aufmerksam machen. Die Plakatkampagne wird darüber hinaus medial von baden.fm begleitet.

Die Online-Plattform „u-25“ bietet Kindern und Jugendlichen mit Suizidgefährdung und ähnlichen Problemen Hilfe und eine erste Anlaufstelle. Sie gibt jungen Menschen die Möglichkeit einer anonymen Beratung durch sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Krisenberatungsstelle Arbeitskreis Leben e. V. Freiburg, um Jüngeren ein spezielles Beratungsformat anbieten zu können. Mit der von der Wall AG gestifteten Plakatkampagne kann der Verein noch besser auf seine Arbeit aufmerksam machen und über dieses tabuisierte Thema öffentlich informieren.



Voraussetzung zur Teilnahme an „Gute Tat mit Plakat!“ ist die Registrierung eines sozialen Projektes oder Initiative auf www.spendenfreun.de. Arbeitskreis Leben e. V. stellte sein Projekt „u-25“ der Jury vor. Das Gremium besteht aus Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister der Stadt Freiburg, Iris Baumann und Bernd Vogt, Wall AG, Susanne und Axel Münchrath, Inhaber von Münchrath. Die Werbeschmiede, Cathrin von Essen, Vorstand der Wilhelm Oberle-Stiftung, Jens Vedder, Geschäftsführer des Spendenfreun.de e.V. und Christian Noll, Geschäftsführer von baden.fm. Aus den zahlreichen kreativen Einsendungen ging der Arbeitskreis Leben e. V. als Gewinner hervor.

Key-Facts für den Wall-Konzern:
· Internationaler Stadtmöblierer und Außenwerber in Deutschland und der Türkei
· Teil des internationalen Konzerns JCDecaux, der Nummer 1 der Außenwerbung weltweit
· Größter Anbieter in Deutschland für das Format City Light Poster (CLP)
· Leistungsstarke Außenwerbung mit mehr al 89.400 Werbeflächen an hochfrequentierten Standorten, darunter 6.064 Flächen an Transportmitteln, wie Tram, Bus und U-Bahn
· Innovative Stadtmöbel in höchster Designqualität
· Eigenes Produktionswerk mit über 10.000 m2 Produktionsfläche
· Höchste Qualitätsstandards bei Reinigung und Wartung der Stadtmöblierung durch festangestellte Mitarbeiter
· Deutschlandweite Vermarktungskompetenz durch WallDecaux Premium Outdoor Sales mit fünf regionalen Verkaufsbüros in Deutschland
· Vermarktungsportfolio in Deutschland: analoge und digitale Werbeflächen in rund 60 Städten, darunter alle Millionenstädte wie Berlin, Hamburg, München und Köln
· Digitale Premium-Werbeflächen in Berlin, Hamburg und Köln im Straßenbild sowie in 25 Berliner U-Bahnhöfen
· Mitarbeiter: 1.050, Stand: 31.03.2016
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21. Mozartfest in Bad Krozingen
Foto: Veranstalter
 
21. Mozartfest in Bad Krozingen
Opernabend

Das 21. Mozartfest endet am Sonntag, den 24. April 2016 um 19.00
Uhr mit einem Opernabend im Kurhaus Bad Krozingen. Solisten der Hochschule für
Musik Freiburg, junge Sängerinnen und Sänger die gerade am Start sind zu ihren
Bühnenkarrieren, präsentieren ihr ganzes Können.

„Ränke und Komplotte“, so lautet erste Teil, gestaltet von Studierenden der Gesangsklasse von
Professor Dorothea Wirtz mit Ausschnitten aus „Le Nozze di Figaro“, „Don Pasquale“ und
„Die lustigen Weiber von Windsor“. Im zweiten Teil präsentieren Studierenden der
Gesangsklasse von Professor Angela Nick „Liebe und Zweifel in Arien und Ensembles“ aus
Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel, Vincenzo Salvatore Carmelo
Francesco Bellini und Jacques Offenbach. Im dritten Teil „Il matrimonio segreto“ oder „Die
heimliche Ehe“ begeistern Szenen aus der Oper von Domenico Cimarosa, gestaltet von
Studierende der Klasse Szenisches Spiel am Institut für Musiktheater unter der Leitung von
Anastasia Vareli, die Gäste des Bad Krozinger Mozartfestes.

Tickets sind im Vorverkauf bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-
164 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Geld oder Leben / La Bourse ou la vie
Gesellschaftsentwürfe in Zeiten von Globalmarkt und EU-Krise

10. Deutsch-Französische Kulturgespräche am Freitag, 29., und
Samstag, 30. April, in der Aula der Universität


Zum zehnten Mal veranstalten das städtische Kulturamt und das
Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität die DeutschFranzösischen
Kulturgespräche. Am Freitag, 29., und Samstag, 30.
April, geht es in der Aula der Universität unter dem Titel „Geld oder
Leben/La Bourse ou la vie“ um Gesellschaftsentwürfe in Zeiten von
Globalmarkt und EU-Krise.

Die Ausgangslage ist komplex. Das Ringen um den Verbleib
Griechenlands in der Eurozone, der Rechtspopulismus, das
dramatische Aufkündigen europäischer Solidarität – all diese Krisen
der EU sind Zuspitzungen eines Perspektivenstreits, der Europa
schon lange im Griff hat. Auch im Dialog zwischen Frankreich und
Deutschland zeigen sich grundsätzliche Diskrepanzen, die Europa
insgesamt umtreiben und zu spalten drohen.

Dabei geht es nicht mehr nur um den Streit von Finanzexperten um
die Haushaltsmoral oder die richtigen Maßnahmen in einzelnen
Ländern. Spätestens mit der Flüchtlingskrise stehen existenzielle
Themen, individuelle Lebensbedingungen, humanistische Werte und
Menschenrechte zur Diskussion. Die Grundprinzipien der offenen
Gesellschaft stehen ebenso vor ihrer größten Bewährungsprobe wie
das Modell Europa insgesamt.

Zum Auftakt am Freitagabend diskutieren Lars Feld, Direktor des
Walter-Eucken-Instituts und einer der fünf „Wirtschaftsweisen“, und
Valérie Rabault, sozialistische Abgeordnete und
Generalberichterstatterin des Finanzausschusses der französischen
Nationalversammlung, über „Konsens oder Konfrontation: Auf der
Suche nach dem richtigen Weg zum Wohlstand zwischen
Sozialpartnerschaft und Klassenkampf“. Ihren Dialog moderiert
Barbara Kunz, Politikwissenschaftlerin und Forscherin im Comité
d'études des relations franco-allemandes (Cerfa).

Das erste von zwei Foren am Samstag zum Thema „Märkte und
Menschen“ führt die Wirtschaftswissenschaftlerin Florence JanyCatrice
mit einem Impuls zum Thema „Die Ökonomie des guten
Lebens und die Notwendigkeit alternativer Wohlstandsindikatoren“
ein. Anschließend diskutieren mit ihr David Bernet, Schweizer
Filmemacher, und Markus C. Kerber, apl. Professor für öffentliche
Finanzwirtschaft an der TU Berlin und Gründer des Thinktanks
„Europolis“. Es moderiert Sabine Syfuss-Arnaud, Ressortleiterin für
Internationales beim französischen Wirtschaftsmagazin Challenges.

Das zweite Forum am Nachmittag steht unter dem Titel „Global
und/oder demokratisch“. Den Impulsvortrag „Was bedeutet TTIP für
unser Demokratieverständnis?“ hält Olaf Zimmermann,
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats. Mit ihm diskutieren
Pierre-Yves Le Borgn‘, PS-Abgeordneter der Nationalversammlung,
Dietrich Murswiek, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der
Universität Freiburg, und Thierry Vedel, Forscher am Centre de
Recherches Politiques de Sciences Po in Paris und Mitbegründer
des Netzwerks „Démocratie électronique“. Es moderiert Christian
Schubert, Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z. in Paris.

Den Abschlussvortrag der Kulturgespräche, „Kann man Freiheit
kaufen? Eine Rehabilitierung des Geldes gegen seine
wohlversorgten Verächter“, hält Armin Nassehi, Professor für
Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Hinzu kommen zwei Präsentationen. Studierende der Studiengänge
Medienkulturwissenschaft, Franko-Media und Interkulturelle Studien
Deutschland/Frankreich präsentieren Poster zum Thema „Wie
leben? Mediale Selbstentwürfe“. Journalistik-Studierende des
Frankreich-Zentrums zeigen Filmbeiträge zum Thema „Deutschland
und Frankreich: Muss Lebensqualität teuer sein?“

Die Gesamtmoderation der Kulturgespräche hat Wolfgang Eßbach,
emeritierter Professor für Soziologie der Freiburger Universität, inne.

Ergänzt wird das Programm durch zwei Arte-Filme am Donnerstag,
28., und Samstag, 30. April, jeweils um 20 Uhr im Kommunalen Kino.
Der Spielfilm „La loi du marché“ (Die Macht des Geldes) mit Vincent
Lindon in der Hauptrolle wird in Originalversion mit deutschen
Untertiteln gezeigt. Der Filmemacher David Bernet stellt seinen
aktuellen Dokumentarfilm „Democracy – im Rausch der Daten“ vor.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei. Alle Veranstaltungen
finden in der Aula der Universität statt. Konferenzsprachen sind
deutsch und französisch; alle Beiträge werden simultan übersetzt.


Weitere Informationen unter www.freiburg.de/korrespondenzen und
bei den Veranstaltern, dem Kulturamt der Stadt Freiburg und dem
Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort ist
auch ein zweisprachiges Programmheft erhältlich.
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