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Mittwoch, 25. April 2018
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Sonstiges

 
Karlsruhe: OB Mentrup kondoliert zum Tode des Kunstkritikers Dr. Peter Kohl
Zum Tode des Kunstkritikers hat Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den Angehörigen im Namen der Stadt wie auch persönlich das herzliche Beileid ausgesprochen. Als Literatur- und Filmkritiker habe sich Kohl "als scharfsinniger Beobachter, aus dessen pointierten Rezensionen eine tiefe Kenntnis der Szene und Wortwitz hervorstachen" profiliert, würdigt Mentrup in seinem Kondolenzschreiben "eine markante Persönlichkeit der Karlsruher Kulturlandschaft". Dem Kulturreferat der Stadt Karlsruhe sei Dr. Peter Kohl über viele Jahre ein sachkundiger und wertvoller Mitarbeiter gewesen. OB Mentrup: "Seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen ist er noch heute in bester Erinnerung. Engagiert betreute er die Kulturnachrichten, er produzierte Texte für verschiedene Buchprojekte, und er redigierte eine Fülle von Redeentwürfen für den Herrn Oberbürgermeister und den Herrn Kulturreferenten." Die Stadtverwaltung Karlsruhe stehe in tiefer Trauer an der Seite der Angehörigen und werde dem Verstorbenen ein dankbares und ehrendes Gedenken bewahren.
 
 

Musikferienwochen in Bella Italia
Foto: Veranstalter
 
Musikferienwochen in Bella Italia
Trommeln, Singen, Urlaub machen in Calmancino
11.- 17. Juni 2017 und 18.- 24. Juni 2017.

Entspannte Urlaubstage: Musik, Gemeinschaft, Erholung und Genuß. Afrobrasilianische Trommelrhythmen und Lieder - spontan entstehende kreative, musische, tänzerische, theatralische und spielerische Ideen. In Calmancino, einem alten italienischen Bergbauernhof abseits von Lärm, Hektik und Tourismus

Newcomer steigen mit Spaß und netten Leuten ins Musik- und Rhythmus-Feeling ein. Fortgeschrittene Musiker- und Trommler-/innen perfektionieren ihre Spieltechnik, lernen neue Arrangements, Grooves & Breaks kennen und können eigene Impulse in eine talentierte Gruppe einbringen.

Daneben bleibt Raum für entspanntes Zusammensein, Sessions und Freizeitaktivitäten: ans Meer fahren, wandern oder biken, Kulturdenkmäler und historische Städte besichtigen.

Mehr Infos, Fotos, Videos und den Anmeldelink gibt's im Web ...
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Konzerttipp: "Dieter Ilg Trio"
am 1. Juni 2017 in Haus Wahnfried, Bayreuth

Erstmals wird in der Reihe "Musica Bayreuth" in diesem Jahr ein Konzert in Haus Wahnfried stattfinden. Dort präsentiert das Dieter Ilg Trio ein klassisch-jazziges Programm, in dessen Zentrum jazzig bearbeitete Werke von Richard Wagner und Ludwig van Beethoven stehen.

Jazz und Klassik - Dieter Ilg kennt und verbindet diese beiden Welten. Den Werken klassischer Komponisten entnimmt er das Material für sein Trio und hebt die Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres auf. Das Ergebnis ist Kammerjazz, verblüffend dynamisch und eingespielt virtuos.

In ihrer 56. Saison zeigt die "Musica Bayreuth", was im Bereich der klassischen Musik möglich ist und stellt in einem abwechslungsreichen Programm einen neuen Wagner, überraschende Grenzgänge, junge Meister und schöne Traditionen für Jung und Alt vor.
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Theatertipp: „Stück Plastik“
Martin Schurr und Natalia Herrera / Foto: Hermann Posch
 
Theatertipp: „Stück Plastik“
von Marius von Mayenburg

In dieser „Edelboulevard-Komödie“ nimmt der Autor die Mischung von Fremdenfeindlichkeit und verdruckster Deutschtümelei, Glutenunverträglichkeit und Hygienefimmel, Standesdünkel, Konsumgier und Weltelendsbetroffenheitsgetue treffend auf die Schippe.

Zum Stück:

Das Leben ist eine Überforderung. Darin sind sich Michael und seine Frau Ulrike einig, obwohl sie einander sonst meist missverstehen. Also wird Jessica engagiert. Jessica räumt auf und wäscht ab, putzt und kocht und hilft dem pubertierenden Sohn des Paares bei den Hausaufgaben. Sogar für die Seelen- und andere Nöte der Eheleute hat sie ein offenes Ohr.

Doch daraus entstehen neue Probleme, denen Ulrike und Michael noch weniger gewachsen sind: Darf man Geld offen rumliegen lassen, wenn die Putzfrau kommt? Und wie entschuldigt man sich bei ihr dafür, dass man es hat rumliegen lassen?

Distanz und Nähe, Arbeit und Selbstverwirklichung, Kunst und Leben heißen auch die weiten Felder, in denen Ulrikes Chef, der Künstler Serge Haulupa zu Hause ist. Er entdeckt Jessica als Performerin. In seinen Installationen soll sie den Dreck der Welt wegmachen. Wer wird die Oberhand gewinnen? Die stille Jessica, die zum Schluss allen eine erlösende Bouillabaisse serviert, oder Haulupa, der in seinen grandiosen Tiraden die Kleinfamilie mitsamt Theaterpublikum zur sozialen Plastik stilisiert?

Der Autor Marius von Mayenburg:

„Ich habe eine Schwäche für Putzfrauen. Ich wollte ein abendfüllendes Stück über eine Person schreiben, die anderen in ihrem Haushalt hilft. Schon seit längerer Zeit bin ich von Menschen fasziniert, die eine bestimmte politische Identität haben, die sich also beispielsweise als linksliberal bezeichnen würden und die an den Kampf für die Rechte von Unterprivilegierten glauben, die aber gewisse Hausarbeiten nicht selbst übernehmen wollen. Sie wollen ihre eigene Toilette nicht putzen. Dieses politische Doppelleben interessiert mich: Bestimmte Ideale zu haben, ihnen aber selbst nicht gerecht zu werden.“

Uraufführung: 25.04.2015 | Schaubühne Berlin | Regie: Marius von Mayenburg

Wallgrabentheater Freiburg seit 5. Mai
Regie: Hans Poeschl
Mit: Regine Effinger / Matthias Happach / Natalia Herrera / Hans Poeschl / Martin Schurr
Weitere Aufführungen siehe Spielplan des Wallgrabentheaters ...
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Bayreuth: „Internationaler Museumstag“ im Richard Wagner Museum
 
Bayreuth: „Internationaler Museumstag“ im Richard Wagner Museum
Am 21. Mai 2017 ist „Internationaler Museumstag“. Unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm.

Das Richard Wagner Museum beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem besonderen Programmangebot am Internationalen Museumstag.

Eine Vortragsreihe zum „Luther-Jahr“ beleuchtet in drei Vorträgen unterschiedliche Aspekte des Nachwirkens Martin Luthers in Sprache und Musik. In zwei Sonderführungen erhalten Besucher spannende Einblicke in Bereiche des Museumsbetriebs, die ihm gewöhnlich verschlossen bleiben, wie Depot und Technikräume. Daneben wird eine allgemeine Museumsführung angeboten. In einer Sonderausstellung präsentieren Studierende des Fachbereichs Mediendesign ihre Auseinandersetzung mit dem Werk und Erbe Richard Wagners.

Der Eintritt ins Museum und zu den Vorträgen, Sonderführungen und der Sonderausstellung ist an diesem Tag frei.
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„Artist Talk“ mit Susanne Kühn am
Ausstellungsmöbel von Inessa Hansch / Foto: Bernhard Strauss
 
„Artist Talk“ mit Susanne Kühn am
Freitag, 19. Mai, um 19 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung

Wer die Künstlerin Susanne Kühn persönlich treffen und mit ihr ins
Gespräch kommen möchte, ist herzlich eingeladen zu einem „Artist
Talk“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Bereits
ausgebucht ist das Gespräch am Dienstag, 16. Mai, mit der
Künstlerin und mit der Kuratorin Isabel Herda. Doch es gibt einer
zweite Gelegenheit: Auf die graphischen Spaziergänge durch die
Kunstgeschichte folgt am Freitag, 19. Mai, um 19 Uhr, ein Gespräch
mit Susanne Kühn und der Pariser Architektin Inessa Hansch. Es
findet in englischer Sprache statt. Für beide Veranstaltungen ist der
Eintritt frei.

Kühn und Hansch verbindet eine langjährige künstlerische
Zusammenarbeit. Hansch entwickelt architektonische Rahmen, die
Kühns Gemälde und Zeichnungen im Raum verankern. Dies
ermöglicht den Betrachterinnen und Betrachter ungewohnte
Zugänge. Hansch hat auch die kniehohen Holzboxen entworfen, in
denen Susanne Kühn ihre Graphiken in der Ausstellung präsentiert.

Für den Termin am 19. Mai ist keine Anmeldung erforderlich. Die
Artist Talks sind Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung
„Susanne Kühn. Spaziergänge und andere Storys“, die noch bis zum
5. Juni im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen ist.
 
 

 
Biografiegespräche
Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte erzählen einander ihr Leben


Neue Termine im Mai und Oktober im Studienhaus Wiesneck - Interessierte sind herzlich eingeladen


Die Biografiegespräche zwischen Menschen deutscher und
ausländischer Herkunft gehen in eine neue Runde. Für den
nächsten Termin am 12. und 13. Mai (Freitagnachmittag bis
Samstagabend) gibt es nur noch Plätze auf der
Nachrückerliste. Bereits jetzt können sich Interessenten für
den 7. und 8. Oktober (Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag)
melden. Gesucht werden Freiburgerinnen und
Freiburger aller Nationalitäten, die fließend deutsch sprechen
und Interesse am interkulturellen Austausch haben. Die
Teilnahme ist kostenlos, das Projekt wird vom Amt für
Migration und Integration (AMI) finanziert.

Als Begegnungen zwischen Menschen deutscher und
türkischer Herkunft gestartet, gibt es die Biografiegespräche
in rund 20 Städten bundesweit, so auch in Freiburg.
Vergangenes Jahr hat die Stadt als Veranstalterin das
Projekt auf Menschen aller Nationalitäten ausgeweitet. An
bislang sechs Wochenenden haben sich seit 2014 jeweils
acht Männer und Frauen deutscher und türkischer Herkunft
kennen gelernt, aber auch Menschen mit spanischen,
italienischen, kolumbianischen oder japanischen Wurzeln.
Weitere 16 sollen in diesem Jahr hinzukommen. Sie treffen
sich für anderthalb Tage im Studienhaus Wiesneck in
Buchenbach, um einander aus ihrem Leben zu erzählen. Die
Gespräche werden jeweils von einem Tandem moderiert: im
Mai von dem kurdischstämmigen Schriftsteller Murat Kücük
und der Journalistin Ulrike Schnellbach, im Oktober von der
türkischstämmigen Sozialwissenschaftlerin und Stadträtin
Türkan Karakurt und dem Bildungsreferenten Niko Georgi.


Worum geht es bei den Biografiegesprächen?

Erzählen, zuhören, nachfragen, verstehen – das Prinzip der
Biografiegespräche ist einfach. Am Anfang steht das
gegenseitige Interesse: Wie leben, denken und fühlen
diejenigen, die schon immer in Deutschland zuhause waren?
Welche Erfahrungen bringen diejenigen mit, die
dazugekommen sind? Einiges weiß man voneinander – oder
glaubt es zu wissen: Schließlich leben Menschen aus der
Türkei, Italien, Afghanistan oder Eritrea schon seit vielen
Jahren hier. Doch das Zusammenleben ist oft eher ein
Nebeneinander als ein echtes Miteinander. Dies zu ändern
ist Ziel der Biografiegespräche. Sie beruhen auf einem
Konzept des Ost-West-Forums Gut Gödelitz, das nach der
Wiedervereinigung entwickelt wurde, um Ost- und
Westdeutsche zusammenzubringen. Seit einigen Jahren wird
es auch für den interkulturellen Austausch angewendet.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einer
Biografierunde hat eine Stunde Zeit, um zu erzählen, was sie
oder ihn ausmacht und bewegt. Jeder entscheidet selbst,
was er mitteilen möchte. Die anderen können nachfragen,
sie sollen aber nicht bewerten oder diskutieren. Der Abend
ist für den informellen Austausch vorgesehen, für politische
Diskussionen, kulturelle Fragen oder einfach fürs gemütliche
Beisammensein.


Termine und Anmeldung:

Das nächste Biografie-Wochenende im Studienhaus
Wiesneck in Buchenbach am 12. und 13. Mai ist bereits
ausgebucht. Es gibt aber eine Nachrückerliste.
Im Herbst beginnt die Veranstaltung am Samstag, 7.
Oktober, um 9 Uhr, und endet am Sonntag, 8. Oktober,
gegen 15 Uhr.
 
 

Keltische Glasperlen - Eine heiße Geschichte ...
Foto: Armin Burger.
 
Keltische Glasperlen - Eine heiße Geschichte ...
Workshop am 13. Mai im Archäologischen Museum


Bei einem Workshop im Archäologischen Museum
Colombischlössle lernen Jugendliche und Erwachsene am
Samstag, 13. Mai, von 13 bis 17 Uhr Glas zu schmelzen und
daraus keltische Perlen zu fertigen. Glas war für die Menschen
in der Eisenzeit wertvoller als Gold. Wer es sich leisten konnte,
trug gerne Schmuck aus vielfarbigen Glasperlen. Aber wie
wurden diese hergestellt? Die Goldschmiedin und Archäologin
Alaka Susanne Harkort freut sich darauf, ihr Wissen über die
Kunst der Glasverarbeitung weiterzugeben.

Die Teilnahme kostet inklusive Material 30 Euro. Eine
Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de
oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Freitag, 5. Mai,
möglich.


Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5,
ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der
reguläre Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 18
Jahren ist der Eintritt frei.
 
 



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