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Sonstiges

 
9. Internationales Treffen der Partnerstädte auf dem Rathausplatz
am 23. und 24. Juni


Alle zwei Jahre präsentieren sich auf dem Rathausplatz die
Freiburger Partnerstädte, dieses Jahr bereits zum neunten Mal. Wie
auf einem Markt öffnet sich ein Fenster zur Welt, das auf lebendige
und unterhaltsame Weise Einblicke in Leben und Kultur der
Partnerstädte gewährt. Das Dutzend ist hier mittlerweile komplett:
Vor zwei Jahren, als das letzte Partnerschaftstreffen über die Bühne
ging, kamen mit der südkoreanischen Metropole Suwon, der
israelischen Stadt Tel Aviv und mit Wiwilí in Nicaragua gleich drei
neue Partnerstädte hinzu. Dadurch ist das große Spektrum an
Musikgruppen, Tänzern und Bands, Künstlerinnen und
Kunsthandwerkern noch breiter und farbiger geworden – und nicht
zuletzt die gastronomische Vielfalt noch verlockender.

Das Treffen der Partnerstädte findet am Freitag, 23., und Samstag,
24. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz statt.
Feierlich eröffnet wird das Treffen am Freitag um 10 Uhr durch den
Ersten Bürgermeister Otto Neideck mit Oberbürgermeister Yeom aus
Suwon, dem amerikanischen Generalkonsul James W. Herman und
der italienischen Konsulin Giacinta Oddi. Bereits ab 9.45 Uhr spielt
hier die Madison College Big Band. Neben einem umfangreichen
Programm auf der Kulturbühne gibt es in der Stadt noch weitere
Begleitveranstaltungen und Ausstellungen.

Vertreterinnen und Vertreter aller zwölf Partnerstädte sind mit dabei,
mehrere Delegationen sind eigens für den Anlass angereist. Im
Mittelpunkt steht diesmal die Partnerstadt Padua: Vor genau 50
Jahren wurde der gemeinsame Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.
Die traditionsreiche Universitätsstadt und Hauptstadt der Provinz
Veneto bereichert mit Kulturveranstaltungen und kulinarischen
Überraschungen das diesjährige Programm.

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HUMAN TRADE NETWORK
 
HUMAN TRADE NETWORK
Vier internationale Theaterabende über Menschenhandel
MI. 21. bis SO. 25. Juni 2017
mit Beiträgen aus Rumänien, Indien, Burkina Faso und Deutschland

Die vier Theaterabende setzen sich mit Ursachen, Strukturen, Dimensionen und Folgen von Menschenhandel auseinander. Theaterschaffende aus Rumänien, Indien, Burkina Faso und Freiburg stellen sich der Frage: Was ist ein Mensch wert? Alle Künstler haben intensive Recherchen betrieben und mit sehr individuellen künstlerischen Handschriften einen eigenen Theaterabend entwickelt:

MI. 21.6.17, 19 UHR, KLEINES HAUS
INDIEN: #SUPERNOVA
Theatrale Recherche über sexuelle Ausbeutung von Kindern von Abhishek Majumdar, Indien
auf Hindi mit deutschen und englischen Übertiteln
In »#supernova« wird die Geschichte eines Jungen aus Nordindien verhandelt, der in Dubai verkauft wird. Sein Online-Profil #supernova gibt seinen Kunden vor, dass er ein großartiger Performer im Sexgeschäft ist. Die indischen Theatermacher Abhishek Majumdar und Rahul Rai untersuchen mit ihrem Stück unsere Welt, in der alles mit nur einem Mausklick erhältlich ist. Wortwörtlich alles. (Altersempfehlung: ab 18 Jahren!)

DO. 22.6.17, 19 UHR, KLEINES HAUS
BURKINA FASO: ADJUGÉ!
Tragische Familiengeschichte von Ildevert Meda & Luca Fusi über Kinderarbeit
auf Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Die Tragödie »Adjugé!« der Compagnie Théâtre Evasion erzählt die Geschichte eines Angestellten einer Zuckerproduktion, dem gekündigt wird, bevor er Anspruch auf Rente hat. Als Saisonarbeiter kann er sich zwischenzeitlich weiter verdingen, kann den wachsenden Schulden jedoch nicht entkommen. Seine Hoffnung, den eigenen Kindern ein besseres Leben bieten zu können, schwindet zusehends. Während der älteste Sohn bei seiner Reise in Richtung Westen vom großen Glück träumt und dabei umkommt, enden die jüngeren Geschwister schließlich als versklavte Arbeiter.

FR. 23.6.17, 19 UHR, WERKRAUM
DEUTSCHLAND: FOR SALE
Deutsch-rumänische Recherche über Kinderhandel von Clemens Bechtel
auf Deutsch mit englischen Übertiteln
Gibt es für alles einen Markt? Ein junger Deutscher kehrt an seinen Geburtsort in Rumänien zurück, um von seiner biologischen Mutter den Preis seiner Adoption zu erfahren. Eine junge Frau wird bei Nacht und Nebel nach Deutschland gebracht, als sich ein Freier in sie verliebt, wird ihr Preis noch einmal neu verhandelt. Clemens Bechtel sammelte in »For Sale« Geschichten wie diese, die ihren Anfang dort nehmen, wo Angebot auf Nachfrage trifft. Der Mensch als Ware?

SA. 24.6.17, 19 UHR, KLEINES HAUS
RUMÄNIEN: VORBITI TACERE? / SPRECHEN SIE SCHWEIGEN?
Performance über prekäre Arbeit von Gianina Caˇrbunariu
auf Rumänisch und Deutsch mit englischen Übertiteln
Inwieweit werden Würde und Entscheidungsfreiheit im An- und Verkaufsprozess von Arbeitskraft respektiert? Was definiert jeden einzelnen von uns abgesehen von der Kraft zu arbeiten? Das sind einige der Fragen, die das Projekt formuliert. Es ist ein Spiel mit Identitäten und Perspektiven, mit unsicheren und trügerischen Übersetzungen, die manchmal grausam und brutal, bisweilen in ihrer Absurdität aber auch amüsant sein können.

SA. 24.6.17, 16 UHR, KAMMERBÜHNE
WAS BIN ICH WERT?
Eine Reise in die Welt der Menschenwertberechner
Vortrag und Gespräch von Jörn Klare, Journalist und Autor

SO. 25.6.17, 16 UHR, WERKRAUM
HUMAN TRADE NETWORK SHOWING
Ein Versuch in globalem Theater mit allen Partnern

Dazu gibt es Publikumsgespräche, eine thematische Ausstellung zum Thema Menschenhandel von Amnesty International Freiburg und Vorträge. Nähere Infos finden Sie im Inernet (klicke auf "mehr") ...

In Zusammenarbeit mit: Amnesty International Freiburg / Gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes & Rumänisches Kulturinstitut Berlin
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Medien- und Leseempfehlungen der Stiftung Lesen in neuem Gewand
Neue Datenbank, thematische Medientipps und kurze Videoclips bieten bessere Orientierung für Eltern, Pädagogen und Ehrenamtliche

Mainz, 1. Juni 2017. Die Datenbank für Medien- und Leseempfehlungen der Stiftung Lesen enthält mehr als 2.000 Titel für Kinder und Jugendliche: Klassiker und Neuerscheinungen, Hörbücher und -spiele, Apps und Games. Ab sofort lassen sich die kostenfreien Tipps unter www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen noch besser auf individuelle Bedürfnisse anpassen. Mit Hilfe kombinierbarer Suchbegriffe können die Medien zielgenau gefiltert, markiert, zu Listen zusammengestellt und exportiert werden. Zusätzlich erscheinen künftig monatlich thematische Leseempfehlungen sowie in loser Folge kurze Videoclips in der Reihe „Kinderbuch-Check“ auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite der Stiftung Lesen.

„Wir wollen alle Leseförderer dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern“, so Ulrike Weber, Leiterin des Bereichs Leseempfehlungen und Ehrenamt der Stiftung Lesen. „Mit unserem verbesserten Angebot machen wir es Eltern, Fachkräften aus Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel sowie ehrenamtlichen Vorlesern noch einfacher, genau die Titel zu finden, die sie brauchen.“ Denn angesichts der über 8.000 jährlichen Neuerscheinungen auf dem deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarkt stellt sich in jeder Saison erneut die Frage, welche Geschichten sich besonders gut zum Vorlesen, Selberlesen und gemeinsamen Lesen eignen.

In den thematischen Medienempfehlungen werden in monatlichen Abständen circa zehn Neuheiten vorgestellt, die Bezug nehmen auf zeitrelevante Themen und saisonale Anlässe. In der ersten, dieser Mitteilung beigefügten Ausgabe stehen Geschichten im Mittelpunkt, die die Vielfalt moderner Familienformen abbilden. Diese Liste finden Sie als direkten PDF-Download hier: http://www.netzwerkvorlesen.de/download.php?type=documentpdf&id=2050
Tipps für die passende Ferienlektüre werden in den Folgemonaten ebenso ihren Platz haben wie digitale Neuerscheinungen oder Medien zur Reformation.

In der neuen Videoreihe „Kinderbuch-Check“ präsentiert Ulrike Weber in kurzen Clips aktuelle Titel des diesjährigen Leipziger Lesekompass‘. Die ausgewählten Sach- und Romangeschichten richten sich an Kinder und Jugendliche in drei Alterskategorien: 2 bis 6 Jahre, 6 bis 10 Jahre und 10 bis 14 Jahre. Auch hier spielen Vielfalt, Aktualität sowie die Eignung für die Leseförderung eine große Rolle: Bienen, wippende Zootiere und abenteuerlustige Katzen sollen Lust aufs Vor- und Selberlesen machen: http://www.youtube.com/c/StiftungLesenMedia

Die Stiftung Lesen arbeitet dafür, dass Lesen Teil jeder Kindheit und Jugend wird. Denn Lesefreude und Lesekompetenz sind wichtige Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung und ein erfolgreiches Leben. Als operative Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen breitenwirksame Programme sowie Forschungs- und Modellprojekte durch. Dazu zählen der „Bundesweite Vorlesetag“, der „Welttag des Buches“ und „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt. Mehr unter www.stiftunglesen.de
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Karlsruhe: Karlsruher Fahrradstadtplan 2017 erschienen
Neuer Fahrradstadtplan 2017 erschienen / Foto Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Karlsruher Fahrradstadtplan 2017 erschienen
Karte mit Routen und Ausflugszeilen ist ab 1. Juni im Buchhandel erhältlich

„Ganz schön Drais“ ist Karlsruhe als Geburtsstadt des Laufrad-Pioniers zum 200. Jubiläum des Fahrrads. Pünktlich zu den Feierlichkeiten im Rahmen der Heimattage 2017 legt die Stadt den Fahrradstadtplan neu auf. Kartiert hat das Liegenschaftsamt Haupt- und Nebenrouten, Fahrradstraßen sowie ausgeschilderte touristische Radrouten in und um Karlsruhe. Hinzu kommen Einrichtungen für Radfahrer, interessante Ausflugsziele und Freizeitangebote sowie ein informatives Begleitheft. Auch Regengüsse können der Karte nichts anhaben – auf wasserfestes Papier gedruckt und in einer transparenten Hülle verpackt hält der Plan allen Wetterbedingungen stand. Wer die neue Fahrradkarte – basierend auf dem amtlichen Stadtplan im Maßstab 1: 20 000 - kaufen möchte, bekommt sie ab 1. Juni für sieben Euro im Buchhandel.
 
 

 
Karlsruhe: „Kunst und Religion – befreundet oder befremdet?“
Kulturfrühstück mit Dr. Susanne Asche am 26. Mai im Café Besitos

Die Evangelische Kirche feiert derzeit den 500sten Jahrestag der Reformation. Martin Luther veränderte nicht nur die Kirche selbst, mit der Reformation begann unter anderem auch die eindrucksvolle Geschichte evangelischer Kirchenmusik. Das nächste Kulturfrühstück am Freitag, 26. Mai, um 10 Uhr im Café Besitos mit Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche beschäftigt sich aus diesem Anlass unter dem Titel "Kunst und Religion, befreundet oder befremdet?" mit der Rolle von Kunst und Kultur in den verschiedenen Weltreligionen und in den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen.

In welchem Spannungsfeld befinden sich Kunst und Religionen weltweit und wie beeinflussten und beeinflussen sie sich? Wie verhalten sich Freiheit der Kunst und Freiheit der Religionen zueinander und welchen Einfluss haben politische Systeme oder gesellschaftliche Normen? Und welche Rolle spielen Musik und bildende Kunst, das gesprochene oder das geschriebene Wort in den Religionen, in den Gotteshäusern oder im Alltag von Gläubigen? Interessierte sind eingeladen, diesen und anderen Fragen bei der Gesprächsrunde auf den Grund zu gehen.
 
 

 
Auf den Spuren von Asterix und Obelix
Ferienworkshop für Kids ab acht Jahren
von Dienstag, 6. Juni, bis Donnerstag, 8. Juni, jeweils von 9 bis 15 Uhr
im Archäologischen Museum Colombischlössle.
Die Teilnahme kostet inklusive Material 80 Euro. Eine Anmeldung ist bis
Dienstag, 30. Mai, möglich.
 
 

Livekonzert mit der Soul- und Jazzsängerin Yana Bibb
Yana Bibb / Fotos: Promo
 
Livekonzert mit der Soul- und Jazzsängerin Yana Bibb
... in Breisach-Niederrimsingen am 9. Juni um 20:00 Uhr im neuen "Birkenmeier Forum"

Es liegt in der Familie: Yana Bibb ist die Tochter von Blues-Star Eric Bibb, Enkelin der Folk-Sängers Leon Bibb und die Großnichte des legendären Jazz-Pianisten John Lewis („Modern Jazz Quartett“). Kaum eine Musikerin könnte also besser geeignet sein, um einem neuen Veranstaltungsort in der Region zu einem unvergesslichen Auftaktabend zu verhelfen. Denn: Am 9. Juni ist Yana Bibb als erste Künstlerin live im „Birkenmeier Forum“ im Ausstellungspark der Birkenmeier Stein & Design GmbH in Breisach-Niederrimsingen zu Gast.

Yana Bibb vereinigt in ihrer Musik Einflüsse aus Soul, Jazz, Blues und europäischer Folklore. Auf ihrem jüngsten Album „Afternoon In Paris“ interpretiert sie neben eigenen Songs auch Klassiker wie „Black Coffee“ von Peggy Lee, Pop-Perlen wie „I Will“ aus dem Repertoire der Beatles und bekennt sich zu ihren Blues-Wurzeln in Songs wie „Bessie’s Advice“. Das Fachmedium „All About Jazz“ würdigte das Album mit vier von fünf Sternen.

Yana Bibbs Konzert in Breisach-Niederrimsingen bildet den Auftakt für weitere Konzerte im „Birkenmeier Forum“. Es beginnt am 9. Juni 2017 um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bar und Büffet im Birkenmeier Stein & Design Ausstellungspark öffnen bereits um 18:30 Uhr.


Adresse und Anfahrt siehe hier (klicke auf "mehr):
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Forschen und Lesen:
Alle rund 50.000 Kitas in Deutschland erhalten das MINT-Geschichtenset „Lesen, Staunen, Forschen“ der Klaus Tschira Stiftung und der Stiftung Lesen

Projektpräsentation mit Beate Spiegel (Klaus Tschira Stiftung) und Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen) auf dem Deutschen StiftungsTag in Osnabrück / Projektauftakt am 26. Juli in Baden-Württemberg

Mainz/Heidelberg, 18. Mai 2017. Kinder lieben Geschichten und Experimente. Deshalb haben die Klaus Tschira Stiftung und die Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, das MINT-Geschichtenset „Lesen, Staunen, Forschen“ für Kitas entwickelt. Das Kooperationsprojekt stellten Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung, und Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, gestern auf dem Deutschen StiftungsTag in Osnabrück vor. Gemeinsam werden sie bis 2019 alle rund 50.000 Kindertagesstätten in Deutschland mit Vorlesegeschichten zu naturwissenschaftlichen Themen bestücken. Ziel der Kooperation ist es, Kitafachkräfte und Eltern gleichermaßen mit dem Angebot für MINT- und Sprachförderinhalte zu sensibilisieren.

Der Auftakt des Projekts findet am 26. Juli in Baden-Württemberg statt. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann wird gemeinsam mit Beate Spiegel und Dr. Jörg F. Maas das erste Geschichten-Set stellvertretend für alle Einrichtungen in Baden-Württemberg an die Tageseinrichtung für Kinder Tunzhofer Straße in Stuttgart überreichen. Noch in diesem Jahr folgen Übergaben in Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Bis Ende 2019 werden die Kitas in allen anderen Bundesländern ausgestattet.

Das Geschichten-Set enthält vier Titel aus der Lesemaus-Reihe des Carlsen Verlags zu den Themen Mathematik, Farben, Licht und Akustik sowie eine Begleitbroschüre für die pädagogischen Fachkräfte. In den Materialien werden alltägliche Phänomene aufgegriffen, die Kinder kennen: z. B. Geräusche, Jahreszeitenwechsel oder der nächtliche Sternenhimmel. Für Kitafachkräfte und Eltern bieten diese MINT-Themen viele Gesprächsanlässe zum Entdecken und Ausprobieren. Dabei vertiefen die Kinder ihre Vorstellungskraft, ihre Ausdrucksfähigkeit und erweitern ihren Wortschatz. Ergänzt werden die Hefte durch methodisch-didaktisches Material zur frühkindlichen Sprachbildung. Flankierend wird es zudem ein Online-Fortbildungsangebot für die pädagogischen Fachkräfte geben. Sie erhalten dort praxisnahe Anregungen für den Einsatz der Lesemaus-Hefte im Kitaalltag und Ideen, um den Kindern Lust auf Lesen und Naturwissenschaften zu machen.

„Wir möchten Kinder frühzeitig für Naturwissenschaften begeistern“, erklärt Beate Spiegel. „Die vier MINT-Geschichten, die im Rahmen unserer naturwissenschaftlichen Erlebnistage Explore Science entstanden sind, geben den Kitafachkräften zahlreiche Anregungen für ihre alltägliche Arbeit an die Hand. So können sie die kindliche Entdeckerfreude nutzen, um gemeinsam mit den Kindern deren Umwelt zu erkunden.“

„Kinder sind neugierig und wissbegierig“, ergänzt Dr. Jörg F. Maas. „Geschichten eignen sich hervorragend, dieser Neugier zu begegnen und naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich zu erklären. Mit dem MINT-Geschichtenset ‚Lesen, Staunen, Forschen‘ möchten wir vor allem Erzieherinnen und Erzieher ermutigen, den kindlichen Forscherdrang im Kitaalltag spielerisch zu fördern. Denn im Verbund sind Lese- und naturwissenschaftliche Kompetenzen ein unentbehrlicher Baustein in der ganzheitlichen Bildung von Kindern.“

Weitere Informationen zum MINT-Geschichtenset „Lesen, Staunen, Forschen“ unter www.lesen-staunen-forschen.de



Projektmaterialien „Lesen, Staunen, Forschen – das MINT-Geschichtenset für Kitas“ (in Kooperation mit Carlsen Verlag)

„Paul und Marie feiern Geburtstag“ von Maria Breuer und Daniela Kunkel
Mathematik begegnet uns überall im Alltag – oft völlig unbemerkt. Von der richtigen Anzahl des Geschirrs auf dem gedeckten Tisch über die runde Form eines Kuchens bis hin zur benötigten Menge der Zutaten darin – all das und vieles mehr ist Mathe. Die Geschichte „Paul und Marie feiern Geburtstag“ bietet vielfältige Anknüpfungspunkte, wie im Alltag mit Kindern Mathematik entdeckt werden kann.

„Paul, Marie und die Farben“ von Maria Breuer und Daniela Kunkel
Die Welt ist kunterbunt – sowohl draußen in der Natur als auch in Kita und Schule, am Arbeitsplatz oder zu Hause. In der Tier- und Pflanzenwelt haben Farben lebenswichtige Funktionen und auch in unserem Alltag sind sie von großer Bedeutung: von der Signalwirkung der roten Ampel über das Blaulicht der Feuerwehr bis hin zu den positiven Gefühlen, die jeder von uns mit seinen Lieblingsfarben verbindet. Kinder finden es spannend, die Farben in ihrem Alltag zu entdecken.

„Paul und Marie reisen zu den Sternen“ von Maria Breuer und Daniela Kunkel
Der Blick in den nächtlichen Himmel ist faszinierend: Die hell leuchtenden Sterne und der sich Nacht für Nacht verändernde Mond laden zum Staunen und Träumen ein. Warum ist es tagsüber hell und nachts dunkel? Gibt es Leben ohne Licht? Was ist ein Stern und was ist ein Planet? Das Thema Licht besitzt für Kinder besondere Anziehungskraft und Bedeutung: Von der beruhigenden Wirkung des Einschlaflichts im dunklen Kinderzimmer über die Kerzen am Weihnachtsbaum, die Freude an Laternenumzügen bis hin zu lustigen Schattenspielen.

„Paul und Marie spielen Indianer“ von Maria Breuer und Daniela Kunkel
Kinder lieben Geräusche in ihrer ganzen Vielfalt, wie sich z.B. beim begeisterten Bewegen zu Musik oder der Freude an allem zeigt, was raschelt, knistert, hupt und klingelt. „Paul und Marie spielen Indianer“ regt Eltern und Kitafachkräfte dazu an, gemeinsam mit den Kindern die Geräusche des Alltags und die ihnen zu Grunde liegenden akustischen Phänomene zu entdecken.

Die Stiftung Lesen arbeitet dafür, dass Lesen Teil jeder Kindheit und Jugend wird. Denn Lesefreude und Lesekompetenz sind wichtige Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung und ein erfolgreiches Leben. Als operative Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen breitenwirksame Programme sowie Forschungs- und Modellprojekte durch. Dazu zählen der „Bundesweite Vorlesetag“, der „Welttag des Buches“ und „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt. Mehr unter www.stiftunglesen.de

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung für diese Fächer. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. Sie unterstützt sowohl die Erarbeitung als auch die verständliche Darstellung von Forschungsergebnissen.
www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Forscherstation, Klaus Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung mit Sitz in Heidelberg, wird von der Klaus Tschira Stiftung getragen und ist ein An-Institut der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihr Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte aus Kita und Grundschule für Naturwissenschaften zu begeistern, damit sie gemeinsam mit Kindern die Welt entdecken. Dafür setzt die Forscherstation auf berufsbegleitende Fortbildungen, die Bereitstellung geeigneter Experimentierideen, praxisbezogene Forschung sowie die Qualifizierung wissenschaftlichen Nachwuchses.
www.forscherstation.info


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