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Freitag, 23. Juni 2017
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Sonstiges

 
Reiseipp: Im Herbst nach Madison
Bürgerreise in die amerikanische Partnerstadt

In Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg bietet die Freiburg-Madison-Gesellschaft gemeinsam mit dem Veranstalter reisen³ von 16. bis 24. Oktober eine Bürgerreise in Freiburgs amerikanische Partnerstadt Madison an. Die Hauptstadt des Bundesstaates Wisconsin ist mit rund 220000 Einwohnern fast identisch groß wie Freiburg. Weitere Gemeinsamkeiten sind der Bischofssitz, eine für amerikanische Verhältnisse vergleichsweise ökologisch orientierte Stadtpolitik sowie die Universität, mit der die Uni Freiburg seit den 1960er Jahren einen regelmäßigen Austausch pflegt.

Verbindendes und Trennendes kann man sicherlich auch im interessanten Programm der Bürgerreise entdecken, das neben Madison auch Aufenthalte in Chicago und Boston vorsieht. Eine Besonderheit dieses Angebots ist die Unterbringung in Madison: Die Reisenden kommen in Gastfamilien unter und können sich dabei ein Bild machen von der besonderen Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Madisoner. Die „homestays“ werden ebenso wie die Angebote vor Ort vom „Freiburg Sister City Committee“ organisiert. Im Reisepreis von 2598 Euro (im Doppelzimmer) sind sämtliche Transfers (auch zum Flughafen Frankfurt), der Lufthansaflug, die vier Übernachtungen in Boston und Chicago sowie alle Gebühren und Steuern enthalten. Nähere Informationen und Anmeldung bei reisen³ – aktivreisen in Freiburg, Konviktstr. 21-23, Tel. 22055, freiburg@reisen-hoch-drei.de
 
 

 
„Zuhause in Europa – gemeinsam in Frieden leben“
Der Europatag am Donnerstag, 12. Mai, auf dem Kartoffelmarkt bietet wieder ein buntes Programm

Am Donnerstag, 12. Mai, von 13 bis 17 Uhr veranstalten der InfoPoint
Europa Freiburg und die Stadtbibliothek mit 16 Kooperationspartnern
den Europatag auf dem Kartoffelmarkt. Sein diesjähriges
Motto lautet „Zuhause in Europa – gemeinsam in Frieden leben“.

Solidarität und gemeinsames Handeln sind unverzichtbar für ein
friedliches Zusammenleben in Europa. Dieser Aktionstag bietet nun
Informationen und Aktionen rund um Europa und die EU. Mehrere
Organisationen stellen ihre Projekte vor. Dazu gehören „SOS Europa
– Menschenrechte kennen keine Grenzen“, humanitäre Hilfsprojekte
in Europa und der Welt, Integrationsprojekte, die Bildungsberatung,
ein Alphabetisierungsprojekt und der Europäische
Verbraucherschutz. Präsentiert werden unter anderem eine
kostenlose Reise-App, Online-Schlichter sowie EU-geförderte
Projekte zu Ausbildung und Arbeit in Europa.

Um 13 Uhr eröffnet Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach das
Fest. Danach lockt an den Info-Ständen auf dem Kartoffelmarkt
„Europa für alle Sinne“: ein buntes Programm mit Begegnungen,
Musik, Sprachenrad, Gewinnspielen und therapeutischem Malen.
Gäste können Buttons gestalten, Sorgenpuppen für Frauen und
Mädchen in Krisenregionen basteln und auf einer „EuropaKletterpyramide“
über die EU-Staaten klettern, um so einen EUGipfel
der besonderen Art zu erleben.
 
 

 
„Ein Plakat ist eine Fläche, die ins Auge springt!“
Eine Spurensuche im Frankfurter Stadtraum

Vom versteckten Hinweis auf die nächste Party bis zum Mega-Plakat, von Street Art bis
zur politischen Klebemarke: Im Rahmen der Wechselausstellung „Berührt – Verführt.
Werbekampagnen, die Geschichte machten“ lädt das Museum für Kommunikation am
Sonntag, den 8. Mai 2016, um 11 Uhr zu einer Spurensuche mit Michael Frank im
Frankfurter Stadtraum ein und bietet einen Blick auf die unterschiedlichsten Formen von
Werbung.
Plakate, Aufkleber, Graffiti, Mega-Lights, Nasenschilder und Litfaßsäulen suchen in der
Öffentlichkeit unsere Aufmerksamkeit. Sie stören unser Blickfeld und das sollen sie auch,
denn Störung ist eines der Grundprinzipien von Werbung und Reklame. Sie muss sich
hervortun, soll Blickfang und Augenfalle sein. Andererseits hat Werbung ihren eigenen
ästhetischen Reiz, gehört zur Urbanität und städtischen Kommunikation. Immer schon
war die Stadt auch ein Ort des Marktes und des Handels, der damit verbundenen
Konkurrenz und der Bewerbung der eigenen Ware oder Dienstleistung.


Termin: Sonntag, 8. Mai 2016, 11 – 13 Uhr

Kosten: 5 Euro

Treffpunkt: Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
 
 

 
Karlsruhe: Stressbewältigung für Frauen
Vortrag der Kontaktstelle Frau und Beruf in der Stadtbibliothek

Strategien zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz und im privaten Bereich stehen im Mittelpunkt des Vortrags "Stress und Karriere", zu dem die Kontaktstelle Frau und Beruf im Rahmen der Reihe "Blickkontakt" für Samstag, 7. Mai, von 11 bis 12.30 Uhr in die Stadtbibliothek einlädt. Referentinnen sind die Berufs- und Betriebspädagogin Petra Rausch-Schneider und die Diplom- und Medienpädagogin Sybille Tuschter. Die Teilnahme kostet fünf Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Theatertipp: Andreas Rebers - Rebers muss man mögen - Eine Abrechnung
Kabarett
Montag, 02. Mai 2016 | 20.00 Uhr
Im Vorderhaus Freiburg

Rebers ist wie eine losgerissene Kanone, die in jedem Fall geladen ist, aber bei der man nie sicher sein kann, wann und wen es erwischt und genau das macht diesen Mann und seine Show so überraschend und frisch.
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Theatertipp: Maxi Schafroth - Faszination Bayern
Kabarett
Sonntag, 01. Mai 2016 | 19.00 Uhr
Im Vorderhaus Freiburg

„Faszination Bayern“ ist der zweite Meilenstein der von langer Hand geplanten Kabarett-Trilogie. Dabei geht die Reise heraus aus dem strukturschwachen Allgäuer Raum, über den Lech, bis in die gelobte Universitätsstadt München. Dort begegnet Schafroth Starnberger Zahnarztkindern in Geländewagen, Münchner Bildungsbürgern in senfgelben Cordhosen und hippen Szene-Pärchen mit Holz-Look-Brillen.
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VIDEOBOX »Looking at…«
Foto: Luke Fowler, The Modern Institute, Glasgow
 
VIDEOBOX »Looking at…«
Luke Fowler
»The Poor Stockinger, the Luddite Cropper and the Deluded Followers of Joanna Southcott«

3.5. - 3.7.2016
Staatsgalerie Stuttgart

Nach der Reihe »Silent« Cinema im letzten Jahr konzentriert sich die aktuelle Präsentation der Staatsgalerie Stuttgart unter dem Titel »Looking at …« auf filmische Porträts mit Ton – im engeren Sinne von einzelnen Menschen, Gruppen oder von sich selbst wie auch von Orten und Landschaften.

Ab Mai ist in der VIDEOBOX die Arbeit von Luke Fowler zu sehen, der sich den Titel seines Videos aus dem epochalen Band »Die Entstehung der englischen Arbeiterklasse« (1963) von dem marxistischen Historiker Edward Palmer Thompson (1924-1993) lieh. Im Mittelpunkt des Videos steht Thompsons radikale Arbeit für die »Workers’ Education Association« (WEA) in Nordengland Mitte des 20. Jahrhunderts. Fowler hat dazu Bild-, Text- und Tonfragmente aus Archiven von Rundfunkanstalten, Universitäten und der WEA sowie auch selbst produziertes Material und Neuinterpretationen von Texten verwendet. So entsteht ein dichtes Bild von Thompsons Engagement für eine demokratisierte Arbeiter- und Erwachsenenbildung, das angesichts heutiger Standardisierung und Kommerzialisierung im Bildungssektor äußerst relevant wirkt.

Vergessene Geschichten, experimentelle Ideen, radikale Ideologien und ihre Protagonisten stehen im Zentrum von Luke Fowlers filmischen Collagen. Seine früheren Filme galten etwa dem Mitbegründer der antipsychiatrischen Bewegung Ronald D. Laing, dem Post-Punk-Musiker Xentos »Fray« Bentos oder dem Komponisten und politischen Aktivisten Cornelius Cardew.

Die Reihe »Looking at …« der VIDEOBOX

Bilder vom Menschen wandeln sich ständig. In der Realität und in der Kunst, die lange schon und quer durch alle Medien das Porträt als Genre durchzieht. Was bedeuten Künstlern heute Porträts? Welche Fragen stellen sie an das Genre? Welche formalen und bildnerischen Lösungen finden sie in ihren Auseinandersetzungen mit Fragen nach dem Sein und der Stellung von Menschen in der Welt und Gesellschaft, in der sie leben?

Im zweimonatigen Wechsel werden ausgewählte Filme und Videos von internationalen jüngeren wie etablierten Künstlern und Filmemachern in der VIDEOBOX gezeigt, die dokumentarisch, experimentell, essayistisch oder narrativ arbeiten. Viele von ihnen lösen sich dabei von traditionellen Parametern des Genres Porträt und verwischen die Grenzen von Dokumentation und Fiktion.

Die Reihe »Looking at …« der VIDEOBOX wird nach Andrea Büttner, »Little Sisters: Lunapark Ostia« und Luke Fowler mit Anna Gaskell, »Echo Morris« (5.7.-4.9.2016), Eva Könnemann, »Das offenbare Geheimnis« (6.9.-30.10.2016) und Chan Hau Chun, »32 and 4« (1.11.2016-8.1.2017) fortgesetzt.

Die Reihe »Looking at …« wird ermöglicht durch die Börse Stuttgart.
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Feindbilder
Rechtfertigung von Gewalt und Krieg zwischen Imagination und Realität

Vortrag und Diskussion mit
Dr. Rainer Rothfuß


Mittwoch, 4. Mai 2016, 19.30 Uhr,
Uni Freiburg, KG I, HS 1221, Platz der Universität 3, Eintritt 2,50 €

Europa betreibt in treuer Gefolgschaft der USA eine suizidale Politik der "verbrannten Erde" gegenüber seinen östlichen und südöstlichen Nachbarn in Russland und Nahost. Zur medialen Manipulation der Massen wird das Eskalations-Instrument der Feindbildgenese bemüht. Weil die globale Medienmacht im Westen beheimatet ist, empfinden seine Bewohner kaum die Brisanz der Lage. In einem höchst hierarchischen medialen Diskurs, basierend auf aggressiver Debattenverweigerung, sind "die Bösen" immer "die Anderen", die Nicht-Westlichen und alle, die für deren Standpunkte Verständnis aufbringen. Wahrheit und Lüge werden geschickt vermischt, um Glaubwürdigkeit zu heischen und die wahren Absichten der Meinungsmache zu verschleiern. Die geographische Wissenschaftsdisziplin der "Kritischen Geopolitik" ist angetreten, um diese Mechanismen zu entlarven. Ihre praktische Fortsetzung findet sie im Ansatz der "Geopolitik von unten".
Dr. Rainer Rothfuß ist Geograph und Konfliktforscher. Als Professor für Politische Geographie leitete er von 2009 bis 2015 eine Forschergruppe an der Universität Tübingen, die sich insbesondere mit interreligiösen Konflikten zwischen Muslimen und Christen in Afrika und im Nahen Osten beschäftigte. Derzeit ist er als unabhängiger Berater für Fragen der religiösen Verfolgung, Flüchtlingshilfe und Geopolitik für verschiedene Organisationen international tätig.
 
 



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