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Dienstag, 24. April 2018
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Sonstiges

 
BILD gestern, funk und Youtube heute?
Wie verändern soziale Medien unseren Alltag und Medienkonsum?

Vierte Gewalt. Agendasetter. Mediatisierung der Politik. Instrumentalisierung der Medien. Lügen- oder Lückenpresse. Aussagen zum Verhältnis von Medien und Politik könnten nicht unterschiedlicher sein. Auf die Frage, wem die Deutschen vertrauen, schneiden Politiker und Journalisten oft relativ schlecht ab, bei allerdings zuletzt steigenden Werten. Die Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung möchte aktuelle Analysen aus Sicht von Wissenschaft, Politik und Journalismus bieten. An fünf Abenden zwischen November 2017 und Januar 2018 bewerten Referentinnen und Referenten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten universitären und nichtuniversitären Zuhörern Informationen als Hilfe für ihre eigene Urteilsbildung.

Der erste Vortrag thematisiert die Zukunft unserer Zeitungslandschaft:
Wenn noch Zeitung? Dann wohl BILD. Die Bildzeitung verkauft täglich immer noch rund 1,7 Millionen Exemplare. Doch in den letzten 20 Jahren hat sie mehr als 2,7 Mio. Käufer verloren. Vom großen Zeitungssterben ist die Rede: Wie soll eine Zeitung finanziell überleben, wenn im Internet vieles kostenlos und schneller zu haben ist? Julian Reichelt, Chefredakteur der BILD Redaktionen, hat die Antwort auf diese Frage.

Donnerstag 9. November 2017, 20 Uhr c.t., Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I), Hörsaal 1199
Bild, BAMS, Glotze meets Youtube, Snapchat, Instagram.
Politikinszenierung und journalistische Verantwortung im Zeitalter von Fake News
Julian Reichelt, Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen und Chefredakteur BILD digital, Berlin
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Rembrandts Graphiken...
Professor Jürgen Müller / Foto: Nils Eisfeld
 
Rembrandts Graphiken...
Vortragsreihe an der Universität Freiburg startet am 10. November

Begleitend zur Ausstellung „Rembrandt. Von der Macht und Ohnmacht des Leibes. 100 Radierungen“ laden das Augustinermuseum und das Kunstgeschichtliche Institut der Universität Freiburg zu einer Vortragsreihe ein. Den Auftakt macht Jürgen Müller, Professor für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden: Er spricht am Freitag, 10. November, um 18 Uhr im Kollegiengebäude I der Universität, Hörsaal 1010, über das Thema „Der Mantel der Barmherzigkeit. Eine neue Deutung von Rembrandts Radierung ‘Das Hundertguldenblatt‘“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Vorträge finden an den Freitagen, 15. Dezember und 19. Januar statt.

Der Referent Jürgen Müller hat die Ausstellung, die noch bis 28. Januar im Haus der Graphischen Sammlung läuft, konzipiert. Im Kurzinterview informiert er über seinen Vortrag:

Warum forschen Sie zu Rembrandt, was interessiert Sie an diesem Künstler?

Wenn ich mich zurückerinnere, so habe ich seit meiner Assistentenzeit immer Seminare zu Rembrandt gegeben. Dabei hat mich der Humor des Künstlers besonders interessiert. Er hat die Fähigkeit, sich über unsere Schwächen und über sich selbst lustig zu machen. Und er ist ein brillanter Analytiker des Menschen.

In Ihrem Vortrag steht das ‚Hundertguldenblatt‘ im Fokus. Welches Detail des Blattes fasziniert Sie am meisten?

Es ist weniger ein Detail als vielmehr Rembrandts Fähigkeit, alles alltäglich erscheinen zu lassen. Er zitiert Motive der italienischen Kunst, ohne dass dies sofort in den Blick gerät. So setzt er sich etwa mit dem großen Klassiker Raffael auseinander, um Möglichkeiten und Fragen der bildenden Kunst auszuloten.

Welche neue Erkenntnis über Rembrandt erwartet die Hörerinnen und Hörer Ihres Vortrags?

Ich werde versuchen, die gesellschaftliche Kritik Rembrandts an den historischen Umständen aufzuzeigen. Vergessen wir nicht, dass im Jahre 1648 und somit zu jener Zeit, als das ‚Hundertguldenblatt‘ entstand, der Dreißigjährige Krieg endete. Dreißig Jahre lang hatten sich Christen gegenseitig umgebracht wie Bestien, wobei jede Seite behauptete, dies geschähe im Namen Christi. Was aber sind das für Christen, die so etwas erlauben und wie geht Rembrandt damit um?
 
 

 
»Revolution ohne Umsturz«
Kritik postkapitalistischer Szenarien

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »100 Jahre Russische Revolutionen. Spurensuche in Deutschland und Europa« an der Universität Freiburg wird am Samstag, dem 11. November 2017 um 11:15 Uhr, auf Einladung der Katholischen Akademie Freiburg, der Kultursoziologe Wolfgang Engler einen Vortrag halten. Engler gilt als eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen aus dem Osten Deutschlands. Über viele Jahre leitete er als Rektor die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Im Rahmen der Redenreihe „Capitalism Now“ und anlässlich des 100ten Geburtstag des Theater Freiburg hielt er in Freiburg viel beachtete Vorträge. Sein Thema am 11. November wird eine Auseinandersetzung mit der These sein, dass der Kapitalismus sich zu Tode siege. Der Vortrag von Prof Engler bildet den Abschluss eines Internationalen Graduiertenkollegs an der Universität Freiburg. Das gesamte Konferenzprogramm ist nach Maßgabe der Plätze öffentlich. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (katharina.bauer@igk1956.uni-freiburg.de)
Ort: Universitätsbibliothek Freiburg, Parlatorium im 1. OG
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Theatertipp: Life-ToHuWaBoHu ...für immer?
Die Musical-Comedy-Show

Gastspiel von und mit Camilla Kallfaß im Wallgraben Theater
am Sonntag, 12. November 2017, 20 Uhr

Piano: Johannes Söllner
Mit: Jonas Zeiberts

Eine Frau. Mann weg. Job weg. Sie kämpft, steht, fällt – steht wieder auf, singt, tanzt und liebt. Erleben Sie: Vegetarische Metzgerinnen, lüsterne Gurus, steppende Nonnen, nutellasüchtige Prostituierte und schüchterne Freier! Lassen Sie sich mitreißen, berühren und verführen von einer Geschichte mit Drama und Humor. Mit den Hits der letzten 200 Jahre von Pop über Operette bis Afrodance.

“Aufhorchen lässt eine junge Dame, die das Showbiz offenbar mit der Muttermilch eingesogen hat. Camilla Kallfaß ist eine echte Stimmröhre und dazu ein Hingucker auf den Showbrettern, die sie auch tanzend locker durchmisst. Den Namen wird man sich merken.” (Offenbach-Post)
 
 

Filmtipp: Die Unsichtbaren - Wir wollen leben
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: Die Unsichtbaren - Wir wollen leben
Deutschland 2016, 110 Minuten
Regie: Claus Räfle
Darsteller: Max Mauff, Alice Dwyer, Ruby O.Fee, Aaron Altaras, Victoria Schulz, Florian Lukas, Andreas Schmidt, Laila Maria Witt, Sergej Moya, Robert Hunger-Bühler Lucas Reiber

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es vielen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden. Aufwühlend erzählt Regisseur Claus Räfle mit seinem außergewöhnlichen Doku-Drama die wahre Geschichte von vier jüdischen Jugendlichen, die sich während des der NS-Zeit in Berlin erfolgreich ihrer Deportation widersetzten. Stilistisch verknüpft sein mutiges, hoch-emotionales Historienkino geschickt Interviews der überlebenden Zeitzeugen mit fesselnden Spielfilmszenen des wenig bekannten Kapitels jüdischen Widerstands.

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein…

DIE UNSICHTBAREN - WIR WOLLEN LEBEN schildert ein weitgehend unbekanntes Kapitel des jüdischen Widerstands während der Zeit des Nationalsozialismus. Das Drehbuch beruht auf Interviews, die Regisseur Claus Räfle und seine Ko-Autorin Alejandra López mit Zeitzeugen geführt haben. Einfühlsam, beklemmend und erstaunlich humorvoll verweben sie die Spielhandlung mit Interviewausschnitten und Archivaufnahmen zu einem dichten, emotional bewegenden Ensembledrama.

Läuft in der Harmonie Freiburg
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FAZ-Artikel: Ist das Buch am Ende?
Manche Buchhändler müssen sich Zweitjobs suchen. Denn nur noch jeder fünfte Deutsche liest Bücher. Erträgt niemand mehr die Einsamkeit der Lektüre?
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Das Verbrechen der Ken Saro-Wiwa
Am Dienstag, den 7. November um 19:00 Uhr wird in der Katholischen Akademie Freiburg die aktuell laufende Inszenierung des Theater Freiburgs besprochen. Das neue Stück des südafrikanischen Autors und Regisseurs Mpumelelo Paul Grootboom ist inspiriert von einer wahren Geschichte: Ken Saro-Wiwa war ein nigerianischer Autor, Fernsehproduzent und Umwelt-Aktivist. Als Mitglied des Volkes der Ogoni wurde er Zeuge der gigantischen Umweltzerstörungen, die die Ausbeutung der Öl-Vorkommen im Niger-Delta durch multinationale Erdölkonzerne anrichteten. Weil er begann, gegen die Öl-Industrie einen gewaltfreien Widerstand zu organisieren, wurde er von einem Militärtribunal des nigerianischen Diktators Sani Abacha verurteilt und hingerichtet. Diskutiert wird das Stück mit Bodo Blitz (Theater der Zeit) und Dr. Michael Billenkamp (Dramaturg, Theater Freiburg). Der Eintritt ist frei.
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Leseempfehlungen der Stiftung Lesen: Vorlesegeschichten
 
Leseempfehlungen der Stiftung Lesen: Vorlesegeschichten
Wenn das Wetter draußen ungemütlich ist und die Tage immer kürzer werden, lockt das heimische Sofa. Doch wie lässt sich am besten die freie Zeit nutzen, die vor wenigen Wochen noch vollgepackt war mit Freibadbesuchen, Fahrradtouren und Fußballspielen im Park? Ganz klar: mit Vorlesegeschichten. Zehn kleine Zappelmänner, Tilda Apfelkern und ein schachbegeisterter Kaiser sorgen auch im Wohnzimmer, in der Bibliothek oder in der Kita für aufregende Abenteuer.

Vorlesen lohnt sich – für kleine Zuhörer und große Vorleser gleichermaßen. Gemeinsam erlebte Geschichten sorgen für Nähe, neuen Gesprächsstoff und Einblicke in fremde Welten. Die aktuelle Vorlesestudie zeigt, dass Eltern sogar schon in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes damit beginnen können. Fingerspiel-, Reim-, Fühl- und Pappbilderbücher sind für Babys ein rundum sinnliches Erlebnis, das ihnen hilft, sich ihre Welt zu erschließen. Und haben junge Familien erst einmal damit angefangen, können sie meist nicht mehr damit aufhören. Selbst für ältere Kinder bleibt das Vorlesen über den Schulstart hinaus ein großer Spaß. Sie lieben es, zusammen mit ihren Eltern, Lehrern oder Vorlesepaten Geschichten kennenzulernen, die sie allein noch nicht meistern können.
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