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Buchtipps

 
Buchtipp: Natasha Solomons "Das goldene Palais"
Roman
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Englischen von Martin Ruben Becker

Mit «Das goldene Palais» von Natasha Solomons erscheint ein opulenter Roman über eine jüdische Bankiersfamilie, die nicht zufällig an die Rothschilds denken lässt:

Wien, 1910. Die alte, über ganz Europa verteilte Familie Goldbaum hat ihren enormen Reichtum Bankgeschäften zu verdanken. Greta, das jüngste Kind, ist ein eigenwilliges Wesen. Ihr droht eine Ehe mit Albert, dem Spross des englischen Zweigs der Familie, von dem es heißt, er sei spröde und sauertöpfisch, noch dazu ein leidenschaftlicher Schmetterlingsjäger. Doch Greta beschließt, die Sache auf sich zukommen zu lassen – und tut gut daran.Während das private Glück unverhofft über Greta hereinbricht, zeigen sich immer bedrohlicher die Vorboten eines großen kriegerischen Konflikts. Ein Konflikt, in den die Goldbaums als Teil der politischen Aristokratie und Finanziers von Waffengeschäften tief verstrickt sind …

Die Autorin Natasha Solomons wurde 1980 geboren. Sie lebt mit ihrer Familie in Dorset, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann als Drehbuchautorin arbeitet. Ihre Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. «Das goldene Palais» ist ihr fünfter Roman.

Kindler Verlag 2019, 608 Seiten, € 22,00 /D), 22,70 (A)
ISBN: 978-3-463-40701-2
 
 

 
Buchtipp: David Wallace-Wells "Die unbewohnbare Erde"
Leben nach der Erderwärmung

Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schmalen

Ganz egal, wie gut wir informiert sind – ausreichend alarmiert sind wir nicht: Die heute schon spürbaren und die schlimmstmöglichen Folgen der Klimaerwärmung sind das Thema des Journalisten David Wallace-Wells in diesem fesselnden Report, der zugleich polarisiert und aufrüttelt. Wie kann und wird das Leben auf der Erde in nur 40, 50, 60 Jahren aussehen? Sicher ist: Heutige Teenager und Kinder werden noch erleben, wie sich die Bedingungen für die Menschheit auf der Erde dramatisch verschlechtern, sie werden erleben, wie sie in Teilen unbewohnbar wird.

In seinem Sachbuch »Die unbewohnbare Erde«, welches nun im Ludwig Verlag erscheint, präsentiert David Wallace-Wells die ungeschönte Wahrheit darüber, was Wissenschaft und Forschung für die Erde und uns Menschen voraussehen. Wallace-Wells macht die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Mehrheit der Menschen oft gar nicht erreichen, begreifbar, ja fühlbar. Der Autor zeichnet ein erschreckendes Bild unserer Zukunft und womit wir zu rechnen haben, wenn nicht bald drastische Änderungen in Wirtschaft, Politik, Berichterstattung und unser aller Leben vorgenommen werden.

„Es ist schlimmer, viel schlimmer, als Sie denken. Das langsame Voranschreiten des Klimawandels ist ein Märchen, das vielleicht ebenso viel Schaden anrichtet wie die Behauptung, es gäbe ihn gar nicht.“
David Wallace-Wells

Am Ende steht die drängende Frage: Haben wir überhaupt noch eine Chance, das Unheil abzuwenden? Ein Weckruf, der gerade noch rechtzeitig kommt, nicht um die Erde wie sie heute ist noch zu bewahren, aber um uns auf den „ramponierten Zwischenzustand vom Best-Case-Szenario“ zu retten.

Der Autor David Wallace-Wells ist Kolumnist und stellvertretender Chefredakteur beim „New York Magazine“, wo er häufig zu Themen wie dem Klimawandel und der Zukunft von Wissenschaft und Technologie schreibt. Im Juli 2017 verfasste er eine Titelgeschichte zu den dramatischen Konsequenzen der Erderwärmung, die innerhalb kürzester Zeit Millionen Leser erreichte und der meistgelesene Artikel in der Geschichte des Magazins wurde. Er löste damit eine globale Debatte unter Wissenschaftlern und Journalisten aus, über die Art und Weise, wie über die Bedrohung durch den Klimawandel informiert werden sollte.

Verlag Ludwig 2019, 304 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A) / SFr 25,90
ISBN 978-3-453-28118-9
 
 

 
Neue Buchreihe: »Bibliothek der Nachhaltigkeit«
Auch die Ökologie und Nachhaltigkeit hat ihre »Klassiker« – Vordenkerinnen und Vordenker, die ihrer Zeit voraus waren, Pioniere und Autorinnen, ohne deren Konzepte und Analysen spätere Erkenntnisse nicht möglich gewesen wären. In seiner neuen Buchreihe »Bibliothek der Nachhaltigkeit« legt der oekom verlag ab Oktober 2019 bedeutende Öko-Klassiker wieder auf: »Wiederentdeckungen für das Anthropozän«, die uns noch heute wichtige Impulse für die Diskussion und Praxis der Nachhaltigkeit, Transformation und Zukunftsfähigkeit liefern.

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Der große Kritiker des Größenwahns

Größe ist kein Wert an sich. Sie kann vorteilhaft sein, muss es aber nicht. In der Ökonomie führt Größe zu Machtkonzentration, verdrängt Vielfalt und ist häufig nicht nachhaltig. Diesen Drang nach »immer mehr« hat Ernst F. Schumacher bereits 1972 kritisiert – und damit eine Frage aufgeworfen, die heute aktueller ist denn je: die nach dem »rechten Maß«.

In »Small is beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß« plädiert Schumacher für eine »Miniaturisierung der Technik« sowie dafür, »ein Maximum an Glück mit einem Minimum an Konsum zu erreichen«. Die Wiederauflage seines Weltbestsellers erscheint am 7. Oktober 2019.

Ernst F. Schumacher, »Small is beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß«, 320 Seiten, Hardcover mit Leinenrücken, ISBN 978-3-96238-136-3, 22 Euro / 22,70 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

Ernst F. Schumacher (1911–1977) war ein britischer Ökonom deutscher Herkunft, der sich für humane Wirtschafts- und Technikstrukturen einsetzte. Schumacher glaubte an die Überwindbarkeit des Kapitalismus und an eine Ökonomie, deren Grundlage die Würde des Menschen ist.

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Die Frau hinter den »Limits to Growth«

Um existenzielle Probleme wie den Klimawandel anzugehen, müssen wir die Strukturen und Prozesse verstehen, die ihnen zugrunde liegen. Donella H. Meadows’ nachgelassenes Werk »Die Grenzen des Denkens. Wie wir sie mit System erkennen und überwinden können« zeigt mit vielen praxisnahen Beispielen und einfacher Sprache, wie komplexe Systeme funktionieren, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und wie man sie steuern kann.

Bekannt wurde Meadows vor allem mit »Die Grenzen des Wachstums« (»Limits to Growth«). Die Grundlagen für ihren bahnbrechenden Bericht an den Club of Rome sind jedoch in den »Grenzen des Denkens« dargelegt. Wer das Gedankengebäude hinter den Wachstumsgrenzen verstehen will, sollte dieses am 7. Oktober 2019 in Wiederauflage erscheinende Buch lesen.

Donella H. Meadows, »Die Grenzen des Denkens. Wie wir sie mit System erkennen und überwinden können«, 288 Seiten, Hardcover mit Leinenrücken, ISBN 978-3-96238-135-6, 22 Euro / 22,70 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

Donella H. Meadows (1941–2001) war eine amerikanische Pionierin der Umweltanalyse. Sie wurde als Hauptautorin des Bestellers »Limits to Growth« weltbekannt. Das Werk basiert auf Meadows’ Kenntnissen über Systemtheorie und komplexe Systeme.

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Schlüsseltexte eines Nobelpreisträgers

Paul J. Crutzen ist einer der vielseitigsten Denker unserer Tage. Ob nuklearer Winter, globale Erwärmung oder Ozonabbau – die Objekte der Forschung von Crutzen sind so vielfältig wie bahnbrechend. Aktuell wird er insbesondere mit dem Begriff des »Anthropozän« in Verbindung gebracht, den er wesentlich geprägt und in die Diskussion eingebracht hat.

Das am 7. Oktober 2019 erscheinende Buch »Das Anthropozän« versammelt »Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter« sowie Einführungen in sein Werk von Michael Müller, Klaus Töpfer, Hans-Joachim Schellnhuber, Kai Niebert und Volker Gerhardt.

Paul J. Crutzen, »Das Anthropozän. Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter«. Herausgegeben von Michael Müller. 224 Seiten, Hardcover mit Leinenrücken, ISBN 978-3-96238-137-0, 20 Euro / 20,60 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

Paul J. Crutzen (geb. 1933) hat den Begriff »Anthropozän«, auch Menschenzeitalter genannt, populär gemacht. Der niederländische Meteorologe erhielt 1995 den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über das Ozonloch. Darüber hinaus forschte er zum Klimawandel und nuklearen Winter.

Michael Müller (Hrsg.) war Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt sowie langjähriger Sprecher der Enquete-Kommission »Schutz der Erdatmosphäre« und Vorsitzender der Enquete-Kommission »Schutz des Menschen und der Umwelt«. Bis heute arbeitet er unermüdlich für die sozial-ökologische Transformation.
 
 

 
Buchtipp: Michael Altmoos "Der Moosgarten"
Naturnah gestalten mit Moosen
Praxiswissen • Inspiration • Naturschutz

Ohne Moos nichts los – doch ganz anders als gedacht! Oft unbeachtet, bestimmen Moose die gesamte Natur mit, sie sind zugleich faszinierend, weich und grün in allen Jahreszeiten. In seinem Buch »Der Moosgarten«, erschienen im pala-verlag, setzt Michael Altmoos sie wissensreich und vergnüglich in Szene. Mit wunderschönen Fotos lädt er zu einem Streifzug ein durch ihre verborgene Welt. Einen eigenen Moosgarten zu gestalten, steht im Zentrum des Buches. Die Bedürfnisse der Moose werden ebenso wie geeignete Moosarten erklärt. Ausgehend vom naturnahen Moosgarten gibt es kreative Variationen für große und kleine Flächen, die auch alte japanische Moostraditionen aufgreifen.

Darüber hinaus gibt der Naturschützer und Ökologe Michael Altmoos spannende Denkanstöße zur Dynamik und zum Wert von Moos an sich. In humorvollen Interviews begegnet er den kleinen Geschöpfen im Moosgarten auch mal ganz anders und sehr persönlich. Dazu passen Tipps zur moosigen Beobachtung in der Natur und zur Gestaltung im Kleinen. Die Welt ist ein Moosgarten!

Denn kein Moos macht irgendetwas kaputt! Daher gibt es keinen Grund, Moose von Mauern und Wänden zu entfernen. Im Gegenteil: Moose leisten gerade in Städten einen großen Beitrag zur Verbesserung des Klimas, sie filtern Feinstaub und befeuchten die Luft. Dieses Buch ist einzigartiges Lesebuch und Ratgeber zu Moosen zugleich – für alle, die Natur und Naturschutz gerade durch Moose mit neuen Blickwinkeln entdecken möchten. Auf gute Nachbarschaft mit Moosen: Michael Altmoos macht Lust aufs große Ganze!

pala-verlag 2019, 208 Seiten, € 24,90
ISBN: 978-3-89566-387-1
 
 

 
Buchtipp: Jane Harper "Zu Staub"
Thriller
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann

Jane Harpers Erstling «The Dry» war ein großer Erfolg im englischsprachigen Ausland und schaffte es auf Platz 1 der Bestsellerliste der «Times». Hollywoodstar Reese Witherspoon, Produzentin von «Gone Girl», sicherte sich die Filmrechte. Die Autorin gewann neben zahlreichen anderen Preisen auch den wichtigsten britischen Krimipreis, den «Gold Dagger». Zuletzt wurde sie mit dem Prix Polar für den besten internationalen Thriller ausgezeichnet.

Und auch bei uns wurde Jane Haper hoch gelobt. Ihr zweiter Thriller «Ins Dunkel» schaffte es im September 2018 auf Platz 10 der Krimibestenliste.

Nun erscheint «Zu Staub», der dritte Thriller von der «Queen of Crime» (Sunday Times). Jane Harper beschreibt darin mit genauem Blick die gnadenlose australische Wildnis. Und sie schreibt über Menschen, die grausamer sein können als jede Natur:

Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der mittlere Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern - zum Bösen?

Jane Harper ist Journalistin beim Herald Sun und lebt in Melbourne.

Rowohlt Polaris 2019, 416 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN: 978-3-499-00098-0
 
 

 
Buchtipp: Sebastian Kretz "Scherben"
Kriminalroman – Tatort Neukölln
Originalausgabe

«Neurotische Käuze mit merkwürdigen Namen» nennt Sebastian Kretz liebevoll die beiden Hauptfiguren seiner Berlin-Krimis, die Kommissare Peggy Storch und Harm Harmsen. Und der TIP Berlin schrieb: «Zwei wie Tee und Kaffee, und das macht durchaus Laune.» Harmsen ist als Osfriese von Haus aus stur und hasst Technik jeglicher Art. Peggy Storch, zwanzig Jahre jünger, ist ebenso brillant wie aufsässig und vertraut lieber auf digitale Forensik als ihr Bauchgefühl. Beide eint, dass ihnen Teamarbeit gar nicht liegt.

Spielte der erste Band der Serie im Kleingarten-Berlin außerhalb des S-Bahnrings, geht es in «Scherben» für Harmsen und Storch nun ins touristisch erschlossene Hipster-Neukölln. Weiterhin schwankt die Beziehung der beiden Kommissare zwischen Ablehnung aufgrund totaler Unterschiedlichkeit und wachsendem wechselseitigem Respekt. Dass Peggy nach einer Partynacht an einem Tatort aufwacht, macht es nicht einfacher. Ihr One Night Stand ist Teil eines Junggesellenabschieds. Die Jungs aus dem ländlichen Niedersachsen nächtigen in einer Air-BnB-Wohnung. Doch am Morgen ist der Bräutigam nicht mehr heiratsfähig, sondern tot.

Alle hatten viel getrunken. In der Nacht kam ein Dealer vorbei, außerdem ein Nachbar, wegen dem Krach. Zwischen den verhinderten Brautleuten hatte es schon vorher gekriselt: unübersichtliche Lage. Und genau das Richtige für das sehr ungleiche Ermittlerteam Storch und Harmsen.

rororo 2019, 240 Seiten, € 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27439-8
 
 

 
Buchtipp: Garry Disher "Kaltes Licht"
Kriminalroman
Aus dem Englischen von Peter Torberg

Im Garten der Wrights auf der Blackberry Hill Farm gleitet eine Schlange über den verdorrten Rasen und unter eine verwitterte Betonplatte. Die aufgeschreckte Familie lässt den Schlangenfänger kommen, doch der buddelt etwas ganz anderes aus: Unter der Platte kommt ein Skelett zum Vorschein. Ein Fall für die Abteilung für ungelöste Verbrechen, in der Sergeant Alan Auhl verstaubte Cold Cases bearbeitet.

Aus der Pensionierung zurückgekehrt, wird er von den jungen Kollegen ziemlich spöttisch empfangen. Er lässt sich nicht beirren und versucht hartnäckig, dem Geheimnis um den »Plattenmann« auf den Grund zu gehen. Warum haben die Erinnerungen der mürrischen Anwohner so viele Lücken?

Der Autor Garry Disher, geboren 1949, wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kriminalromane und Kinderbücher. Seine Bücher wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der wichtigste australische Krimipreis, der Ned Kelly Award, dreimal der Deutsche Krimipreis sowie eine Nominierung für den Booker Prize. Garry Disher lebt in der Nähe von Melbourne.

Unionsverlag 2019, 320 Seiten, € 22.00 (D), 22.70 (A) / SFr 30.00
ISBN 978-3-293-00550-1
 
 

 
Buchtipp: Sigrid Tinz "Haufenweise Lebensräume"
Ein Lob der Unordnung im Garten
Naturschutzprojekte, Artenvielfalt, Gestaltung

Wilde Ecken mit Lebensräumen aus Laub, Holz und Stein - weniger Ordnung für mehr Natur: Sigrid Tinz beweist mit ihrem Buch »Haufenweise Lebensräume«, erschienen im pala-verlag, dass auch Nichtstun ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz ist. Im Garten weniger aufzuräumen, »Abfall« nicht zu entsorgen, sondern als Baumaterial für schützende Haufen zu verwenden, und »Unkräuter« wie Brennnesseln wachsen zu lassen, fördert die heimische Tierwelt. In der leer geräumten Kulturlandschaft finden Wildbienen, Vögel oder Igel immer weniger Nahrung und Unterschlupf. Unser grünes Wohnzimmer kann für sie zum Rückzugsort werden.

Die Geoökologin Sigrid Tinz hält ein Plädoyer für mehr Unordnung im Garten und stellt leicht umsetzbare Naturschutzprojekte aus Totholz, Ästen, Laub und Steinen vor. Sie beschreibt die Bauweisen und Bewohner verschiedener Haufenvarianten, berät bei der Material- und Standortwahl und gibt Tipps für die passende und optisch ansprechende Bepflanzung. Liebevolle Illustrationen und farbige Abbildungen motivieren, wilde Ecken anzulegen. Tierporträts helfen, die Lebensweisen der Wildtiere zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.

Das Buch zeigt: Wenn aus Gartenabfällen schützende Haufen für unsere heimischen Tierarten entstehen, zieht im Garten reichlich neues Leben ein. Und weil ohne Ordnungswahn das Ökosystem gut funktioniert, ist das grüne Paradies noch dazu sehr pflegeleicht.

pala-verlag 2019, 192 Seiten, € 19,90
ISBN: 978-3-89566-389-5
 
 



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