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Montag, 25. Oktober 2021
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Buchtipps

Buchtipp: Harald Welzer
 
Buchtipp: Harald Welzer "Nachruf auf mich selbst"
Die Kultur des Aufhörens

Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flughäfen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.

Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den Absurditäten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.

Verlag S.Fischer 2021, 288 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-10-397103-3
 
 

Buchtipp: Beate Maxian
 
Buchtipp: Beate Maxian "Das Collier der Königin"
Roman

Ein unerwartetes Erbe rüttelt Leas Alltag als Versicherungsangestellte auf: Ihre zurückgezogen lebende Tante Gloria vermacht ihr ein Diamantcollier, das schon lange im Familienbesitz ist. Handelt es sich bei dem sagenumwobenen Schmuckstück wirklich um das Collier Marie Antoinettes, das während der Französischen Revolution verschwand? Und wie kam es in den Besitz von Leas Familie? Gemeinsam mit dem charmanten Historiker Elias macht sich Lea von Wien aus nach Paris auf die Suche. Sie tauchen tief in das Grauen der Französischen Revolution ein. Aber sie finden auch ihr Glück in der Stadt der Liebe.

Beate Maxian, Österreichische Autorin mit bayerischen Wurzeln, verbrachte ihre Kindheit in Österreich, Bayern und im arabischen Raum, lebt heute in Oberösterreich und Wien. Sie schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten. Ihre Wien-Krimis mit der Journalistin Sarah Pauli (Goldmann) sind Bestseller in Österreich. Sie erhielt das Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden und wurde mehrfach für Literaturpreise nominiert. Beate Maxian ist Begründerin des Krimi Literatur Festival.at. Darüber hinaus veröffentlicht sie erfolgreich Romane, inspiriert von historischen Begebenheiten, wie bei Heyne "Die Frau im hellblauen Kleid" (2017), "Das Geheimnis der letzten Schäferin" (2018) und "Die Tränen von Triest" (2019). www.maxian.at

Heyne Verlag 2021, 338 Seiten, € 11,00 (D), 11,40 (A) / SFr 16,90
ISBN 978-3-453-42528-6
 
 

Buchtipp: Mick Herron
 
Buchtipp: Mick Herron "Spook Street"
Ein Fall für Jackson Lamb

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer

Der junge River Cartwright, einer von Jackson Lambs Slow Horses, hat Sorgen: Eine Bombe wurde mitten in London gezündet, und Opfer des Anschlags sind unschuldige Jugendliche, die einfach nur etwas Spaß zusammen haben wollten. Die Slow Horses müssen möglichst schnell herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt, bevor die Situation eskaliert. Rivers zweite Sorge gilt seinem Großvater, der einstigen Nummer 2 des britischen Geheimdienstes und mittlerweile so vergesslich, dass er nicht einmal mehr weiß, welche Geheimnisse er um keinen Preis verraten darf, aber gleichzeitig ahnt, dass seine Nachfolger ihn möglichst schnell ins Jenseits befördern wollen.

Der Autor Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende ›Jackson-Lamb‹-Serie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem CWA Gold Dagger for Best Crime Novel, dem Steel Dagger for Best Thriller und dem Ellery Queen Readers Award.

Diogenes Verlag 2021, 464 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A) / SFr 24,00
ISBN 978-3-257-30084-0
 
 

Buchtipp: Dieter Hombach
 
Buchtipp: Dieter Hombach "Kreuzberger Leichen"
Kriminalroman

Eine Leiche im tief verschneiten Viktoriapark ruft den Berliner Kommissar Hartenfels auf den Plan. Der Mann, der den Toten gefunden hat, meldet gleichzeitig seine Frau als vermisst. Ein merkwürdiger Zufall? Hartenfels, erfahrener Kommissar und Liebhaber deutscher Hausmannskost, glaubt nicht an Zufälle. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf ein altes Verbrechen, eine hohe Summe Bargeld und eine mysteriöse Buchhandlung. Aber wie hängt all das miteinander zusammen?

Gmeiner Verlag 2021, 315 Seiten, € 13,00 (D)
ISBN 978-3-8392-0040-7
 
 

Buchtipp: Wolf Gregis
 
Buchtipp: Wolf Gregis "Sandseele"
Ein Tagesschau-Bericht triggert den zehn Jahre lang verdrängten Einsatz des Ex-Bundeswehroffiziers und Afghanistanveteranen Martin Küfer. Staub, Gestank, Elend und Dosenbier – alles ist plötzlich wieder da und sprengt die vermeintliche Normalität seines Lebens von einem Moment zum anderen. Sein afghanisches Kopfkino nimmt an Fahrt auf.

Der Verlust einer Freundschaft, der Tod eines Kameraden, eine mühsam verdrängte Mitschuld: Martin stellt sich den Erinnerungen und durchlebt seinen Dienst am Hindukusch erneut. „Wir haben nicht nur Spuren im Sand hinterlassen, sondern der Sand auch Spuren in uns.“ Gelingt dem Familienvater ein erster Schritt zurück in ein normales Leben?

Der Autor Wolf Gregis, 1981 in Wismar geboren, wuchs in Schwerin auf und lebt heute in Rostock. Seine Erfahrung als Bundeswehroffizier in Afghanistan thematisierte er bereits in „Afghanistan surreal. Wahrnehmungen eines deutschen Soldaten“ (2013).
Der Autor ist Redakteur von Risse. Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern und war 2019 Juror beim Landeswettbewerb Die Freiheit ist ja da. Literaturwettbewerb zum 30. Jahrestag des Mauerfalls. Für die Arbeit an seinem Romandebüt „Sandseele“ erhielt er 2020 das Literaturstipendium der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Verlag Isegrimm Literatur 2021, 382 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN 9783754316023
 
 

Buchtipp: Alexandra Bolena
 
Buchtipp: Alexandra Bolena "Nachhaltig investieren für Dummies"
Geld anlegen mit gutem Gewissen

Im Zuge des wachsenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Umwelt, wollen immer mehr Menschen ihr Geld in nachhaltige Anlagen investieren. Alexandra Bolena, Expertin zum Thema "alternative Geldanlage" und nachhaltige und ökologische Investments weiß, welche Aktien und innovativen Möglichkeiten sich für nachhaltig orientierte Anleger anbieten. In ihrem leicht verständlichen und übersichtlich strukturierten Ratgeber „Nachhaltig investieren für Dummies“, zeigt sie, wie sich Geld „gut“ anlegen lässt.

„Wenn wir unser Geld nachhaltig investieren, stützen wir nicht nur die Unternehmen, die sich um Umweltschutz und Fair-Trade bemühen, sondern zwingen damit letztlich auch andere Unternehmen nachzuziehen“, davon ist Alexandra Bolena überzeugt. Und dies nicht nur, indem wir vor allem nachhaltige Produkte einkaufen, sondern im Besonderen, indem wir unser Geld dahin bringen, wo fair und nachhaltig gewirtschaftet wird.

Alexandra Bolena gibt in ihrem Ratgeber „Nachhaltig investieren für Dummies“ Tipps für die Auswahl von nachhaltigen Aktien, Anleihen, ESG-konformen Fonds und ETFs. Sie erklärt alles über Green und Social Bonds, Investments in nachhaltige Sachwerte, Mikrofinanz oder Crowdinvesting.

Bolena zeigt den Leserinnen und Lesern, wie sie echte nachhaltige Angebote von solchen, die "Green-washing" betreiben, unterscheiden, warum die SDGs eine gute Messlatte sind, was Gütesiegel aussagen und last but not least warum auch die Hausbank einen Beitrag leisten kann und wie man dieser in Sachen Nachhaltigkeit auf den Zahn fühlen kann.

Schummelseiten und der Top-Ten-Teil bieten einen schnellen Überblick – ideal für alle, die es eilig haben und mal schnell nachschlagen möchten, wie sie mit ihren Geldgeschäften die Welt vielleicht ein bisschen besser machen und ihr Erspartes in Unternehmen mit einer nachhaltigen Geschäftsidee investieren.

Die Autorin Alexandra Bolena ist Unternehmensberaterin zum Thema "alternative Geldanlage" und nachhaltige und ökologische Investments. Sie hat einige Lehraufträge und verfasst regelmäßig Fachbeiträge zum Thema Nachhaltigkeit. Alexandra Bolena lebt in Wien.

Wiley Verlag 2021, 320 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71823-8
 
 

Buchtipp: Ulrike Aufderheide
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide "Kleiner Garten naturnah"
Naturoasen im Wohnzimmerformat
lebendig und schön gestalten

Machen Sie etwas aus Ihrem kleinen Garten! Ein Rasen mit Hecken-Borte – so gleichförmig sehen viele kleine Gärten aus. Orte zum Wohlfühlen sind sie häufig nicht. Dabei können sie es sein: Ein Ruheort unter einer schönen Birke, ein Schwimmteich mit Holzdeck, ein Bild aus Stauden und Gräsern zum Betrachten vom Fenster aus: All das ist auch im kleinen Garten möglich.

Gefragt sind praktische Vorschläge und Ideen. Eine Vielzahl an Möglichkeiten und Wege zur Verwirklichung naturnaher Gartenwünsche nennt Ulrike Aufderheide in ihrem Buch »Kleiner Garten naturnah«, erschienen im pala-verlag.

Wenn Sie einen kleinen Garten neu anlegen oder pflegen wollen – sei es der Vorgarten, der lange Streifen neben dem Haus oder das Gärtchen in Wohnzimmergröße dahinter –, finden Sie in diesem Buch Anregungen zur Gestaltung, zur Bautechnik und zur naturnahen Bepflanzung. Auch funktionale Elemente wie Stellplätze oder Hauszugänge werden berücksichtigt.

Dabei richtet sich das Buch besonders an diejenigen, die nicht nur Oasen für sich selbst, sondern auch für Tiere und Pflanzen schaffen wollen. Dazu gibt es passende Bepflanzungsvorschläge für unterschiedliche Standorte im kleinen Garten. Um sich die eigenen Bedürfnisse klarzumachen, leitet die Naturgarten-Planerin auch beim Erstellen einer Wunschliste an. Das macht es einfacher, den Traumgarten zu finden und zur wunderschönen Oase des Lebens zu machen.

pala-verlag 2021, 176 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-412-0
 
 

Freiburg-Fotografien von 1852 bis 1904
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg.
 
Freiburg-Fotografien von 1852 bis 1904
Neuer Bildband von Peter Kalchthaler zu Gottlieb Theodor Hase

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“, die 2020 im Augustinermuseum lief, zeigt Kunsthistoriker Peter Kalchthaler die spannendsten Aufnahmen nun in einem neuen Bildband: Soeben ist im Sutton Verlag sein Buch „Alt-Freiburg. Bilder aus den Jahren 1852 bis 1904 von Gottlieb Theodor Hase & Sohn“ erschienen. Der Band umfasst 128 Seiten und 120 Abbildungen. Er ist für 22,99 Euro im Buchhandel und im Museumsshop in der Salzstraße 34 erhältlich.

Der Kunstmaler und Wanderfotograf Gottlieb Theodor Hase (1818–1888) eröffnete im Sommer 1852 sein Atelier in Freiburg. Er war der erste professionelle Fotograf der Breisgaustadt und schuf die ältesten Aufnahmen Freiburgs überhaupt. Seine Arbeiten wurden damit zu wichtigen Zeugnissen der Stadtgeschichte. Sie setzen Architektur und Alltagsleben längst vergangener Tage einzigartig ins Bild – ein Schatz für alle, die hier leben oder Freiburg besuchen.

Über 120 dieser Fotografien präsentiert Peter Kalchthaler nun in dem neuen Band. Die Abbildungen stammen aus der Graphischen Sammlung des Augustinermuseums und umfassen auch Hases Landschaftsaufnahmen aus dem Schwarzwald, für die er auf der ersten deutschen Fotografieausstellung in Berlin 1865 ausgezeichnet wurde.

Ergänzt werden Gottlieb Theodor Hases Bilder durch Aufnahmen seines Sohnes Fritz (1853–1906), die eine nostalgische Zeitreise ins Freiburg des 19. Jahrhunderts ermöglichen. In der Stadt war damals durch den Beginn der dynamischen Gründerzeit vieles in Bewegung.

Peter Kalchthaler, 1956 in Freiburg geboren, ist seit 1994 Leiter des Museums für Stadtgeschichte im Wentzingerhaus am Münsterplatz. Im Augustinermuseum ist er zuständig für die Sammlungsbereiche Stadtgeschichte, Waffen und unedle Metalle sowie seit 2013 Stellvertreter von Direktor Tilmann von Stockhausen. Peter Kalchthaler hat zahlreiche Bücher und Beiträge zur Geschichte Freiburgs veröffentlicht.

zum Bild oben:
Peter Kalchthaler mit dem neuen Bildband zu Gottlieb Theodor Hase. Im Hintergrund ist das Haus Oberlinden 15 zu sehen, in dem Hase 1852 sein erstes Freiburger Atelier betrieben hat.
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg.
 
 



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