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Dienstag, 18. Juni 2019
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Buchtipps

Buchttipp: Boris Meyn
 
Buchttipp: Boris Meyn "Sturmzeichen"
Historischer Kriminalroman
Götzendämmerung der Nationalsozialisten in Hamburg

Hamburg zwischen Swing und Schwarzem Freitag. Eine vergnügliche Woche will Journalistin Ilka Bischop in ihrer Heimatstadt Hamburg verbringen. Ihre Pläne werden durchkreuzt, als der jüdische Bankier Simon Bernstein – der auch noch ihr Mieter ist – tot aufgefunden wird. Statt sich zu amüsieren, ermittelt sie quer durch Hamburgs Unterwelten und politische Gruppierungen. Unterstützung und Insider-Informationen erhält sie von ihrem Freund bei der Kripo. Die NSDAP marschiert mit ihrer totalitären Ideologie nicht nur auf den Straßen auf, sondern treibt auch einen schmerzhaften Riss direkt durch Ilkas Familie und Freundschaften. Daneben treibt die emanzipierte Mittdreißigerin die ganz private Frage um, ob sie schwanger ist – und wenn ja, von wem…

Reale Personen der Zeitgeschichte geben sich mit fiktionalen Figuren ein Stelldichein an Hamburger Orten, die die Stadt im Jahr 1929 und auch heute prägen.

Im neunten Band der historischen Krimireihe um die Familie Bischop nimmt Autor Boris Meyn seine Leser mit auf eine Reise ins Hamburg des aufkeimenden Nationalsozialismus: zwischen Weltwirtschaftskrise und Straßengewalt, zwischen Kokainfesten und Gangstern, zwischen Blutstreue und Freiheit in der Hansestadt.

»Ich will das nationalsozialistische Deutschland nicht fiktionalisieren, sondern die Vorgänge damals aus zeitgenössischer Perspektive verständlich und nachvollziehbar darstellen.« Boris Meyn

Der Autor Boris Meyn, geb. 1961, ist promovierter Kunst- und Bauhistoriker. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zur Hamburger Architektur- und Stadtgeschichte veröffentlicht und parallel dazu begonnen, historische Kriminalromane zu schreiben. Die Bände um die Bischops sind Bestseller. Der Autor lebt in Wotersen im Lauenburgischen. Bisher von Boris Meyn bei Rowohlt erschienen: »Der Tote im Fleet«, »Der eiserne Wal«, »Die rote Stadt«, »Der blaue Tod«, »Die Schattenflotte«, »Totenwall«, »Elbtöter« und »Fememord«.

rororo 2019, 256 Seiten, € 10,00 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27470-1
 
 

Demenz. Den richtigen Weg finden
 
Demenz. Den richtigen Weg finden
Ein Ratgeber für Angehörige und Freunde

Schusselig? Oder dement? Wo liegt die Grenze? Kann eine demente Person allein in ihrer Wohnung leben? Wie können sich Kranke und Gesunde verstehen, wie schwierige Situationen besser bewältigen? Und dann der ganze Papierkram! Wenn aus einer bösen Vorahnung eine Diagnose wird, gibt es für die Angehörigen viele Fragen. Das sind zum Teil sachliche Belange, aber vor allem auch emotionale. Etwa: Wie gehe ich damit um, nicht mehr erkannt zu werden? Einen umfangreichen Ratgeber für Angehörige und Freunde legt nun die Stiftung Warentest vor: Demenz – Den richtigen Weg finden.
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Kinderwerkstatt für Erwachsene
Freitag,14. Juni 2019 17 Uhr-19 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt/Main

Einmal ganz ohne Kinder können Erwachsene auf über 200 Quadratmetern ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Schreiben mit Tinte und Feder oder Karten drucken – die Kinderwerkstatt öffnet an diesem Freitag von 17 bis 19 Uhr und ist damit ein gelungener Start ins Wochenende.

Anmeldung und Information: (069) 6060 321 oder buchungen-mkf@mspt.de (Teilnehmerzahl ist begrenzt)

Kosten: 20 € inkl. Material
 
 

Buchttipp: Maria Hol
 
Buchttipp: Maria Hol "Gewitter im Kopf"
Migräne und Kopfschmerzen nachhaltig stoppen

In Deutschland leiden rund zehn Prozent der Bevölkerung an Migräne, der Anteil von Menschen mit Spannungskopfschmerz ist sogar noch höher. In ihrem Ratgeber „Gewitter im Kopf“ zeigt die erfahrene Heilpraktikerin und Gesundheitsexpertin Maria Holl, wie es Betroffenen gelingt, Schritt für Schritt in ein schmerzfreies, entspanntes Leben zurückzukehren.

Zu den typischen Symptomen bei Migräne gehören regelmäßig wiederkehrende und pulsierende Kopfschmerzen, oftmals begleitet von Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Migränebeschwerden setzen meist in der Pubertät ein, treten manchmal aber auch schon ab dem dritten Lebensjahr auf. Die Betroffenen empfinden die Schmerzen häufig wie ein „Gewitter im Kopf“. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie Maria Holl – unter anderem bekannt durch ihre TinnitusAtemtherapie – hilft seit vielen Jahren Betroffenen bei der Bewältigung dieser weitverbreiteten Leiden mit ihrem eigens entwickelten Therapieprogramm, der Maria-Holl-Methode. Ihre Behandlungsmethode ist auch bei „normalem“ Kopfschmerz hochwirksam. Menschen mit Migräne besitzen in der Regel ein hohes Maß an Energie und großes kreatives Potenzial. Die im neuen Ratgeber „Gewitter im Kopf“ vorgestellten Übungen regen die eigene Kreativität an und ermöglichen so, ein Leben ohne Angst vor Schmerzattacken zu führen. „Sie brauchen so gut wie keine Hilfsmittel. Nur die Entscheidung, mit dem Üben zu beginnen“, erklärt Maria Holl. Die körperorientierte Kombination von Achtsamkeit, angewandter Chinesischer Gesundheitslehre, Selbstmassage und Bioenergetischer Analyse ist für Erwachsene wie für Kinder und Jugendliche gleichermaßen geeignet. Das Übungsprogramm lehrt, den energetischen Zustand des Körpers in Balance zu bringen und dabei auch negativen Gedanken oder Blockaden entgegenzuwirken. „Auf Dauer wird der Körper durch die Übungen leichter, wärmer, entspannter. Man erlangt ein besseres Körpergefühl, spürt seine Grenzen eher, nimmt die eigenen Körperbedürfnisse wahr und lernt, darauf zu reagieren und für sich zu sorgen,“ so Maria Holl über ihr Therapieprogramm.

Die Autorin Maria Holl (geb. 1953) ist Diplom-Sozialarbeiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeitet seit 1981 in eigener Praxis als Psychotherapeutin, Coach und Meditationslehrerin in Aachen. 1995 entwickelte sie die Tinnitus-Atemtherapie nach Holl (TAT), deren Wirksamkeit durch eine wissenschaftliche Studie der Universität Regensburg bestätigt wurde. Sie bildet Therapeuten in dieser Methode aus und veröffentlichte mehrere Bücher und Audio-CDs zur Behandlung psychosomatischer Beschwerden, unter anderem „Tinnitus lindern“, das in fünf Sprachen übersetzt wurde.

Mankau Verlag 2019, 158 Seiten, € 10,90 (D),11,30 (A)
ISBN 978-3-86374-496-0

Interview mit Maria Holl

1. Laut Statistik leiden etwa zehn Prozent der Deutschen unter Kopfschmerzen und Migräne. Was versteht man überhaupt darunter, und was ist der Unterschied zwischen den beiden Beschwerdeformen?

Maria Holl: Es gibt ganz unterschiedliche Kopfschmerzen; inzwischen kennt die Medizin zwischen 180 verschiedene Kopfschmerzarten. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) unterscheidet zwischen den drei am häufigsten vertretenen Kopfschmerztypen: Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerz und Migräne. Eine Migräne ist sehr viel mehr als Kopfschmerzen, die schon unangenehm genug sind. Bei Migräne kommen noch Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen hinzu. Während bei Kopfschmerzen Bewegung manchmal die Schmerzen lindert, verschlimmert sich die Migräne dadurch.

2. Bis heute ist medizinisch nicht eindeutig geklärt, was Kopfschmerzen und Migräne wirklich auslöst. Welche Ursachen werden vermutet, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Maria Holl: Die bekannten Kopfschmerzarten werden einer von zwei großen Kategorien zugeordnet: primäre Kopfschmerzen, bei denen keine Ursache erkennbar ist, oder sekundäre Kopfschmerzen, die als Folge einer Erkrankung auftreten. Eine klare Ursache können etwa verspannte Nackenmuskeln sein, ausgelöst durch eine Fehlhaltung. Wenn das auszuschließen ist, vermutet die Medizin ein Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn. Besonders die Funktion von Serotonin wird in diesem Zusammenhang diskutiert. Aus der Sicht der Maria-Holl-Methode sind Migräne und Kopfschmerz Symptome einer energetischen Imbalance des gesamten Körpers und können durch die Übungen der MHM erfolgreich behandelt werden.

3. Seit vielen Jahren unterstützen Sie Menschen mit Migräne in Ihrer Praxis bei der Bewältigung dieses Symptoms. Woran kann man feststellen, dass die Kopfschmerzen nicht auf eine andere Erkrankung hinweisen?

Maria Holl: Die meisten Patienten sind bei ihrem Hausarzt gewesen und haben schon abgeklärt, ob die Kopfschmerzen und die Migräne eine organische Ursache haben und medizinisch behandelt werden müssen. Falls dies vorab noch nicht geschehen ist, bitten wir darum, dies zunächst von einem Arzt ihrer Wahl untersuchen zu lassen.

4. Nach der Tinnitus-Atemtherapie nach Holl® (TAT) haben Sie nun die Maria-Holl-Methode® (MHM) entwickelt, um Betroffenen zu helfen. Was ist das Besondere an dieser Methode, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Anwendung erfolgreich ist?

Maria Holl: Es gibt keine Voraussetzungen für die Anwendung der Maria-Holl-Methode, die für den in unserer Zeit lebenden normalen Menschen entwickelt wurde. Jeder, der bereit ist, 30 Minuten täglich zu üben, kann die Methode erfolgreich anwenden.

5. Die MHM wirkt vordergründig sehr einfach, da die Übungen am Anfang leicht umzusetzen sind. Dennoch schreiben Sie, dass Sie selbst mehrere Jahre gebraucht haben, um die Methode komplett zu verstehen. Worin besteht die „Tiefe des Programms“ für Sie als Begründerin?

Maria Holl: Bei der Maria-Holl-Methode kommt es auf das ausdauernde und tägliche Üben an. Der Körper kommt durch die Übungen wieder in Balance, und seine Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Sie beginnen damit, die oberen Schichten der körperlichen Verspannungen und Balancestörungen zu heilen. Auf Dauer dringen sie in tiefere Schichten vor, und die Tiefe des Menschen ist endlos. Deshalb können Sie mit der MHM Schicht um Schicht Ihres Körpers in Balance bringen.

6. Die Übungen der Maria-Holl-Methode® erhöhen die Lebenskraft und sorgen gleichzeitig schrittweise dafür, dass das Qi im Körper wieder frei fließen und zirkulieren kann. Wie kommt es zu den Blockaden und Verspannungen der Lebensenergie?

Maria Holl: Täglich kommt es zu Blockierungen und Verspannungen. Sie sind unsere Schutzmechanismen. Immer, wenn Sie sich erschrecken, sich unwohl fühlen, sich nicht entscheiden können oder wenn Sie irritiert sind, ziehen Sie sich zusammen. So entstehen Blockierungen und Verspannungen. Sobald Blockierungen und Verspannungen zu viel werden, entstehen Symptome und Krankheiten.

7. Zur Unterstützung des Übungsprogramms empfehlen Sie, ein Tagebuch zu führen und einen Vertrag mit sich selbst abzuschließen. Was sollte darin festgehalten werden, und welche Vereinbarungen gilt es einzuhalten?

Maria Holl: Als Erstes formulieren Sie Ihr persönliches Ziel. Danach wählen Sie aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis einen Motivationscoach, mit dem Sie am Anfang zweimal wöchentlich telefonieren und berichten, ob Sie geübt haben und welche Erfahrungen Sie beim Üben hatten. Als Drittes legen Sie die tägliche Übungszeit fest.
 
 

Buchtipp: Thomas Erle
 
Buchtipp: Thomas Erle "Der Gesang"
Roman

Auch 16 Jahre nach dem verheerenden Atomunfall gilt der Schwarzwald als verstrahlt und unbewohnbar. Auf der Suche nach seinen seit der Katastrophe verschollenen Eltern dringt Felix immer tiefer in das Sperrgebiet vor. Er trifft auf Gutes und Bedrohliches und lernt auch mit dem ihm Unverständlichen umzugehen. Doch nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen haben sich völlig verändert. Immer wieder begegnet Felix dem unheimlichen Gesang, einer Kraft, die niemand erklären kann, und die alles Leben bedroht …

Der Autor Thomas Erle verbrachte Kindheit und Jugend in Nordbaden. Nach dem Studium in Heidelberg zog es ihn auf der Suche nach Menschen und Erlebnissen rund um die Welt. Es folgten 30 Jahre Tätigkeit als Lehrer, in den letzten Jahren als Inklusionspädagoge. Parallel dazu entfaltete er ein vielfältiges künstlerisches Schaffen als Musiker und Schriftsteller. Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet er in der Regio. In seiner Freizeit erkundet er mit Vorliebe den Schwarzwald._x000D_ Seit Ende der 90er Jahre verfasste er zahlreiche Kurzgeschichten, von denen die erste 2000 veröffentlicht wurde. 2008 erschien zum ersten Mal ein Kurzkrimi. 2010 gehörte er zu den Preisträgern beim Freiburger Krimipreis, 2011 folgte die Nominierung zum Agatha-Christie-Krimipreis. »Teufelskanzel«, der erste Roman um den sympathischen Weinhändler Lothar Kaltenbach, erschien 2013 und wurde auf Anhieb ein Erfolg.

Gmeiner Verlag 2019, 412 Seiten, € 15,00
ISBN 978-3-8392-2354-3
 
 

Buchtipp: Aimee Molloy
 
Buchtipp: Aimee Molloy "Die Mutter"
Ein Fehler und du verlierst alles
Roman
Aus dem Englischen von Katharina Naumann

«Ein elektrifizierender Thriller und eine subtile, clevere Abrechnung mit den endlosen Ansprüchen an moderne Mütter», urteilte das People Magazine über Amy Molloys «Die Mutter» und kürte den Roman, der unmittelbar nach Erscheinen in den USA auch auf Platz 5 der New-York-Times-Bestsellerliste einstieg, zum Buch der Woche. Das Romandebüt der zuvor bereits im Sachbuch erfolgreichen Autorin verkaufte sich in 19 Länder. Eine Verfilmung mit Kerry Washington in der Hauptrolle ist in Arbeit.

Zum Inhalt: Sie treffen sich jede Woche. Sie teilen Freuden, Sorgen und Nöte. Eine Gruppe Frauen, die nur eines verbindet: Sie sind alle frischgebackene Mütter, und das schweißt zusammen. Freundschaften entstehen. Und ein Plan - einmal eine winzige Auszeit vom Babyalltag zu nehmen, abends in einer Bar. Ein harmloser Spaß. Doch daraus wird schnell bitterer Ernst. Die alleinerziehende Winnie lässt ihren kleinen Sohn Midas für den Abend bei einer Babysitterin. Als Winnie nach Hause kommt, ist ihr Kind spurlos verschwunden, niemand hat etwas bemerkt. Es folgen Tage, in denen jede der Mütter durch die Hölle geht: Sarah will Antworten. Collette weiß zu viel. Nell hat etwas zu verbergen. Und eine Mutter hat etwas Unaussprechliches getan ...

«Die Mutter» thematisiert neben den widersprüchlichen Erwartungen an Mütter zudem die Urangst aller Eltern: das Verschwinden des eigenen Kindes. Die deutsche Erstausgabe erscheint nun bei Rowohlt Polaris.

Die Autorin Aimee Molloy ist als Sachbuchautorin in den USA bereits sehr erfolgreich und genießt Bestsellerstatus. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Brooklyn.

Rowohltd Polaris 2019, 352 Seiten, € 12,99 (D), 13,40 (A)
ISBN: 978-3-499-27636-1
 
 

Buchtipp: Remigiusz Mróz
 
Buchtipp: Remigiusz Mróz "Die kalten Sekunden"
Thriller

Deutsche Erstausgabe
Aus dem Polnischen von Marlena Breuer & Jakob Walosczyk

In Polen ist er derzeit wohl einer der bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller seiner Zeit: Remigiusz Mróz, geboren 1987, hat einen Ph.D. in Jura und gab seine Anwaltskarriere auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit gerade mal 30 Jahren hat er bereits 25 Bücher veröffentlicht, darunter eine Justizthrillerreihe, die sich allein in Polen über 1,5 Millionen Mal verkauft hat und die für das Fernsehen verfilmt wird. In Polen ist jedes seiner Bücher auf Platz 1 der Bestsellerliste.

Im Rowohlt Taschenbuch Verlag erscheint nun sein erster Thriller in deutscher Übersetzung: «Die kalten Sekunden» erzählt die Geschichte von Damian Werner, dessen Freundin in der Nacht ihrer Verlobung nach einer grausamen Vergewaltigung spurlos verschwunden ist. Zehn Jahre nach jener traumatischen Nacht ist Damian Werner ein Schatten seiner selbst. Die polizeilichen Ermittlungen im «Fall Ewa» wurden eingestellt, Damian selbst hat die Hoffnung begraben, seine Verlobte jemals wiederzusehen. Bis sein bester Freund ihm ein Foto im Netz zeigt: Ein Unbekannter sucht eine schöne junge Frau, die er auf einem Konzert gesehen hat. Damian kann es nicht fassen. Es ist Ewa. Eindeutig. Alles ist wieder da. Natürlich glaubt die Polizei ihm nicht, daher beauftragt Damian kurzerhand eine Detektei. Kasandra, die Chefin von Reimann Investigations, will alles daransetzen, Ewa zu finden. Doch sie erwartet auch etwas von Damian. Etwas, mit dem Damian nie im Leben gerechnet hätte …

«Schnürt einem die Luft ab, geht unter die Haut – erschreckend und schmerzhaft realistisch», schreibt die polnische Cosmopolitan über den Thriller und Newsweek nennt Mróz den «heißesten Name der polnischen Spannungsliteratur».

rororo 2019, 384 Seiten, € 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27606-4
 
 

Buchtipp: Dr. Manfred Loimeier
 
Buchtipp: Dr. Manfred Loimeier "Literaturen aus Afrika"
Aufbruch in ein neues Selbstbewusstsein

Während die Strömung der Négritude im frankophonen Sprachraum der 1940er Jahre zur Politik des Panafrikanismus und der internationalen Solidarität mit der afrikanischen Diaspora in der Karibik passt, spannt der Postkolonialismus seit den 1980er Jahren den Bogen von Afrika nach Indien und Australien.
Als gemeinsames Scharnier formte sich dazu in der Gegenwart die These der Transkulturalität aus, die von stets in Bewegung miteinander befindlichen Kulturen ausgeht und Kultur als globales Bindeglied zwischen den Menschen sieht. Loimeier versteht es ausgezeichnet, komplexe und über Jahrzehnte reichende literarische Entwicklungen den Leserinnen und Lesern verständlich näherzubringen.

Der Autor Manfred Loimeier, Professor für afrikanische Literaturen englischer Sprache an der Universität Heidelberg, hat bei Brandes & Apsel Szene Afrika (2012) und Africando (2010) veröffentlicht. Er ist Autor von J. M. Coetzee (2007), Übersetzer, Herausgeber südafrikanischer Kurzgeschichten und von Wortschätze (2012) und Wortwechsel (2002), die 80 Gespräche mit Autoren und Autorinnen aus Afrika versammeln.

Brandes & Apsel Verlag 2018, 192 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 3955582345
 
 



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