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Buchtipps

 
Buchtipp: Bo Svernström "Opfer"
Thriller
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann

Mit «Opfer» erscheint das packende Thrillerdebüt des schwedischen Journalisten Bo Svernström im Rowohlt Taschenbuch Verlag - der Auftakt einer Reihe um den Stockholmer Kriminalkommissar Carl Edberg und sein Team:

Nördlich von Stockholm findet ein Bauer einen Mann in seiner Scheune, nackt und brutal gefoltert. Als Kommissar Carl Edson von der Reichsmordkommission mit seinem Team eintrifft, stellen sie schockiert fest, dass der Mann noch lebt. Noch bevor Edson tiefer in die Ermittlungen einsteigen kann, berichtet Reporterin Alexandra Bengtsson über den Fall. Das Opfer, Marco Holst, ist ein Krimineller, er hatte viele Feinde. Persönliche Rache? Ein blutiger Krieg in der Unterwelt? Doch bevor Holst eine Aussage machen kann, stirbt er im Krankenhaus. Als scheinbar wahllos weitere Morde an Kriminellen begangen werden, sucht die Reichsmordkommission fieberhaft nach einem Muster. Bis eine Spur Carl Edson und Alexandra Bengtsson in die Vergangenheit führt, zu äußerst düsteren, gewalttätigen Ereignissen.

«Ein außergewöhnlicher Erstling mit einem Plot, der eine vollkommen unerwartete Wendung nimmt,» schrieb Dagens Nyheter über «Opfer» und Aftonbladet befand: «Gerade, wenn man sich auf der sicheren Seite wähnt, wenn man denkt, man weiß, was als nächstes passiert, zieht einem Svernström den Boden unter den Füßen weg.»

Der Autor Bo Svernström, Jahrgang 1964, promovierte in schwedischer Literatur und arbeitete jahrelang als Journalist für Aftonbladet, eine der größten schwedischen Zeitungen. «Opfer» ist sein Debütroman, der in elf Ländern erscheint. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stockholm.

rororo 2019, 592 Seiten, € 12,00 (D), 12,40 (A)
ISBN: 978-3-499-27629-3
 
 

 
Comicromane zum Schulstart
Medienempfehlungen der Stiftung Lesen

Die Schule geht wieder los! Und das verheißt nicht nur Vorfreude. Denn die Schule ist manchmal ein gefährliches Pflaster: Hier treiben sich Pausenbrot-Diebe und Rivalen herum, schleichen geheim Verliebte durch Flure, nerven Lehrer mit Hausaufgaben und verbünden sich Gleichgesinnte.

Die kleinen und großen Katastrophen des Schulalltags kennen auch die Comic-Heldinnen und -Helden unserer aktuellen Medienempfehlungen nur zu gut! All-time-favorites wie Greg und sein bester Kumpel Rupert schlittern hier von einem Fettnäpfchen ins nächste – obwohl sie doch eigentlich nur das Beste wollen. Nikkis Mega-Geburtstagsparty läuft so gar nicht nach Plan, während Collin mit seinem Youtube-Channel in den Wahlkampf als Klassensprecher zieht und Lotta aus „Mein Lotta-Leben“ unerwartet in die Sprachferien geschickt wird.

Der ganz normale Schulwahnsinn wird hier gepaart mit jeder Menge Witz, einer wilden Mischung aus Bildern und Texten, liebenswerten Losern und immer einem Happy End. Die Antihelden der Comicromane sorgen nicht nur für viel Gekicher und Schadenfreude, sondern auch für Momente der Empathie und Identifikation. Denn wer hat das alles nicht schon selbst erlebt?

Perfekte Lektüre für den Schulanfang nach den Sommerferien – zum Lesen in der großen Pause, unterm Tisch oder nach den Hausaufgaben.
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Buchtipp: Ulrike Aufderheide "Tiere pflanzen"
Faszinierende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Tieren
18 attraktive Lebensräume im Naturgarten gestalten

Bund fürs Leben! Kann man Tiere pflanzen? Ja, das geht – mit einheimischen Wildpflanzen! Wie genau, erklärt Ulrike Aufderheide in ihrem Buch »Tiere pflanzen«, erschienen im pala-verlag. Denn Pflanzen und Tiere haben sich im Laufe der Evolution aneinander angepasst. So darf man Stieglitze erwarten, wenn man Wilde Karden pflanzt, Bläulinge beim Hornklee oder Holzbienen beim Blasenstrauch. Mit »Tiere pflanzen« kann jeder im Kleinen sofort damit beginnen, etwas gegen den dramatischen Artenverlust und die anhaltende Bedrohung von Lebensräumen zu tun.

18 spannende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Insekten oder Vögeln hat die Autorin für ihr Buch ausgewählt. Jeder Partnerschaft ist ein Lebensraum im Naturgarten zugeordnet. Lebendig, attraktiv und ökologisch wertvoll lassen sich damit alle Standorte im Garten gestalten – vom Blumenrasen bis zur Wildstrauchhecke.

Das Buch stellt die Tiere und Pflanzen mit ihren Bedürfnissen vor, macht ökologische Zusammenhänge verständlich und erklärt praxisnah, worauf es ankommt, damit die kleinen Lebensgemeinschaften gelingen.

Biologin Ulrike Aufderheide hat »Tiere pflanzen« ersonnen – ein Weg zu mehr Artenschutz, der jedem offen steht. Wollen Sie Stieglitze im Garten? Dann pflanzen Sie Wilde Karden – und die Vögel kommen ganz von selbst. Jede wilde Blume ist ein guter Anfang.

pala-verlag 2019, 176 Seiten, € 19,90
ISBN: 978-3-89566-388-8
 
 

 
Buchtipp: Klaus Hahlbrock "Kein Leben ohne Vielfalt"
Ein Plädoyer für die Rettung unserer Lebensgrundlagen

Das schwierige Verhältnis von Instinkt, Bewusstsein und Handeln: Obwohl wir um die Gefahren unserer Umweltzerstörungen wissen, setzen wir sie rücksichtslos fort. Warum ist das so? Das neue Buch »Kein Leben ohne Vielfalt. Ein Plädoyer für die Rettung unserer Lebensgrundlagen« von Klaus Hahlbrock verdeutlicht, wie unverzichtbar die Vielfalt in allen Lebensbereichen ist, und fordert dazu auf, unser destruktives Verhalten zu zügeln – um unser Überleben zu sichern.

Eigentlich wissen wir alles, was nötig ist, um den Kampf gegen die mannigfaltigen Bedrohungen der biologischen und kulturellen Vielfalt aufzunehmen. Doch wie kommen wir von diesem Wissen zu einem zukunftsorientierten, ökologisch wie ökonomisch verantwortlichen Handeln? Für Klaus Hahlbrock steht fest: nur durch die Zähmung jener selbstsüchtigen Instinkte, die einmal für das Überleben der Menschheit unerlässlich waren und jetzt in ihr Gegenteil umschlagen.

Sein Buch »Kein Leben ohne Vielfalt« legt dar, wie wir Menschen zu dem wurden, was wir sind, welche Bewusstseinsstufen wir durchlaufen haben, was die Motive unseres selbstzerstörerischen Verhaltens sind – und wie wir die nächste, integrale Bewusstseinsstufe erreichen, in der Natur und Mensch wieder als Einheit gesehen werden. Ein Appell, die Trennung von Mensch und Um-Welt zu durchbrechen.

Der Autor Klaus Hahlbrock ist Professor em. für Biochemie und war langjähriger Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft. Außerhalb der Wissenschaft wurde er bekannt durch seine Bücher »Kann unsere Erde die Menschen noch ernähren?«, erschienen innerhalb der 12-bändigen Buchreihe des Forums für Verantwortung, und »Natur und Mensch. Der lange Weg zum ökosozialen Bewusstsein«.

oekom Verlag 2019, 160 Seiten, € 18,00 (D), 18.50 (A)
ISBN 978-3-96238-123-3
 
 

 
Buchtipp: Kira Mohn "Show me the Stars"
Leuchtturm-Trilogie

Kira Mohn hat schon die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Leben getan. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, studierte Pädagogik, lebte eine Zeit lang in New York, veröffentlichte Bücher in Eigenregie unter dem Namen Kira Minttu und hob zusammen mit vier Freundinnen das Autoren-Label Ink Rebels aus der Taufe. Beim Rowohlt Polaris Label KYSS erscheint jetzt der Auftakt ihrer Romance-Trilogie über drei junge Frauen, einen Leuchtturm und die große Liebe: «Show me the Stars».

Die junge Journalisten Liv wollte eigentlich gerade durchstarten, aber ein verpatztes Interview kostet sie den ersten Job. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt.

«Show me the Stars» ist eine Liebesgeschichte für alle Fans von Mona Kasten, Laura Kneidl und Colleen Hoover und erscheint bei KYSS. Der zweite Teil der Trilogie, «Save me from the Night», erscheint am 17. September und Band drei, «Find me in the Storm», am 17. Dezember 2019.

Kyss by Rowohlt Polaris 2019, 416 Seiten, € 12,99
ISBN: 978-3-499-27599-9
 
 

 
Buchtipp: Natasha Solomons "Das goldene Palais"
Roman
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Englischen von Martin Ruben Becker

Mit «Das goldene Palais» von Natasha Solomons erscheint ein opulenter Roman über eine jüdische Bankiersfamilie, die nicht zufällig an die Rothschilds denken lässt:

Wien, 1910. Die alte, über ganz Europa verteilte Familie Goldbaum hat ihren enormen Reichtum Bankgeschäften zu verdanken. Greta, das jüngste Kind, ist ein eigenwilliges Wesen. Ihr droht eine Ehe mit Albert, dem Spross des englischen Zweigs der Familie, von dem es heißt, er sei spröde und sauertöpfisch, noch dazu ein leidenschaftlicher Schmetterlingsjäger. Doch Greta beschließt, die Sache auf sich zukommen zu lassen – und tut gut daran.Während das private Glück unverhofft über Greta hereinbricht, zeigen sich immer bedrohlicher die Vorboten eines großen kriegerischen Konflikts. Ein Konflikt, in den die Goldbaums als Teil der politischen Aristokratie und Finanziers von Waffengeschäften tief verstrickt sind …

Die Autorin Natasha Solomons wurde 1980 geboren. Sie lebt mit ihrer Familie in Dorset, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann als Drehbuchautorin arbeitet. Ihre Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. «Das goldene Palais» ist ihr fünfter Roman.

Kindler Verlag 2019, 608 Seiten, € 22,00 /D), 22,70 (A)
ISBN: 978-3-463-40701-2
 
 

 
Buchtipp: David Wallace-Wells "Die unbewohnbare Erde"
Leben nach der Erderwärmung

Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schmalen

Ganz egal, wie gut wir informiert sind – ausreichend alarmiert sind wir nicht: Die heute schon spürbaren und die schlimmstmöglichen Folgen der Klimaerwärmung sind das Thema des Journalisten David Wallace-Wells in diesem fesselnden Report, der zugleich polarisiert und aufrüttelt. Wie kann und wird das Leben auf der Erde in nur 40, 50, 60 Jahren aussehen? Sicher ist: Heutige Teenager und Kinder werden noch erleben, wie sich die Bedingungen für die Menschheit auf der Erde dramatisch verschlechtern, sie werden erleben, wie sie in Teilen unbewohnbar wird.

In seinem Sachbuch »Die unbewohnbare Erde«, welches nun im Ludwig Verlag erscheint, präsentiert David Wallace-Wells die ungeschönte Wahrheit darüber, was Wissenschaft und Forschung für die Erde und uns Menschen voraussehen. Wallace-Wells macht die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Mehrheit der Menschen oft gar nicht erreichen, begreifbar, ja fühlbar. Der Autor zeichnet ein erschreckendes Bild unserer Zukunft und womit wir zu rechnen haben, wenn nicht bald drastische Änderungen in Wirtschaft, Politik, Berichterstattung und unser aller Leben vorgenommen werden.

„Es ist schlimmer, viel schlimmer, als Sie denken. Das langsame Voranschreiten des Klimawandels ist ein Märchen, das vielleicht ebenso viel Schaden anrichtet wie die Behauptung, es gäbe ihn gar nicht.“
David Wallace-Wells

Am Ende steht die drängende Frage: Haben wir überhaupt noch eine Chance, das Unheil abzuwenden? Ein Weckruf, der gerade noch rechtzeitig kommt, nicht um die Erde wie sie heute ist noch zu bewahren, aber um uns auf den „ramponierten Zwischenzustand vom Best-Case-Szenario“ zu retten.

Der Autor David Wallace-Wells ist Kolumnist und stellvertretender Chefredakteur beim „New York Magazine“, wo er häufig zu Themen wie dem Klimawandel und der Zukunft von Wissenschaft und Technologie schreibt. Im Juli 2017 verfasste er eine Titelgeschichte zu den dramatischen Konsequenzen der Erderwärmung, die innerhalb kürzester Zeit Millionen Leser erreichte und der meistgelesene Artikel in der Geschichte des Magazins wurde. Er löste damit eine globale Debatte unter Wissenschaftlern und Journalisten aus, über die Art und Weise, wie über die Bedrohung durch den Klimawandel informiert werden sollte.

Verlag Ludwig 2019, 304 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A) / SFr 25,90
ISBN 978-3-453-28118-9
 
 

 
Neue Buchreihe: »Bibliothek der Nachhaltigkeit«
Auch die Ökologie und Nachhaltigkeit hat ihre »Klassiker« – Vordenkerinnen und Vordenker, die ihrer Zeit voraus waren, Pioniere und Autorinnen, ohne deren Konzepte und Analysen spätere Erkenntnisse nicht möglich gewesen wären. In seiner neuen Buchreihe »Bibliothek der Nachhaltigkeit« legt der oekom verlag ab Oktober 2019 bedeutende Öko-Klassiker wieder auf: »Wiederentdeckungen für das Anthropozän«, die uns noch heute wichtige Impulse für die Diskussion und Praxis der Nachhaltigkeit, Transformation und Zukunftsfähigkeit liefern.

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Der große Kritiker des Größenwahns

Größe ist kein Wert an sich. Sie kann vorteilhaft sein, muss es aber nicht. In der Ökonomie führt Größe zu Machtkonzentration, verdrängt Vielfalt und ist häufig nicht nachhaltig. Diesen Drang nach »immer mehr« hat Ernst F. Schumacher bereits 1972 kritisiert – und damit eine Frage aufgeworfen, die heute aktueller ist denn je: die nach dem »rechten Maß«.

In »Small is beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß« plädiert Schumacher für eine »Miniaturisierung der Technik« sowie dafür, »ein Maximum an Glück mit einem Minimum an Konsum zu erreichen«. Die Wiederauflage seines Weltbestsellers erscheint am 7. Oktober 2019.

Ernst F. Schumacher, »Small is beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß«, 320 Seiten, Hardcover mit Leinenrücken, ISBN 978-3-96238-136-3, 22 Euro / 22,70 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

Ernst F. Schumacher (1911–1977) war ein britischer Ökonom deutscher Herkunft, der sich für humane Wirtschafts- und Technikstrukturen einsetzte. Schumacher glaubte an die Überwindbarkeit des Kapitalismus und an eine Ökonomie, deren Grundlage die Würde des Menschen ist.

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Die Frau hinter den »Limits to Growth«

Um existenzielle Probleme wie den Klimawandel anzugehen, müssen wir die Strukturen und Prozesse verstehen, die ihnen zugrunde liegen. Donella H. Meadows’ nachgelassenes Werk »Die Grenzen des Denkens. Wie wir sie mit System erkennen und überwinden können« zeigt mit vielen praxisnahen Beispielen und einfacher Sprache, wie komplexe Systeme funktionieren, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und wie man sie steuern kann.

Bekannt wurde Meadows vor allem mit »Die Grenzen des Wachstums« (»Limits to Growth«). Die Grundlagen für ihren bahnbrechenden Bericht an den Club of Rome sind jedoch in den »Grenzen des Denkens« dargelegt. Wer das Gedankengebäude hinter den Wachstumsgrenzen verstehen will, sollte dieses am 7. Oktober 2019 in Wiederauflage erscheinende Buch lesen.

Donella H. Meadows, »Die Grenzen des Denkens. Wie wir sie mit System erkennen und überwinden können«, 288 Seiten, Hardcover mit Leinenrücken, ISBN 978-3-96238-135-6, 22 Euro / 22,70 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

Donella H. Meadows (1941–2001) war eine amerikanische Pionierin der Umweltanalyse. Sie wurde als Hauptautorin des Bestellers »Limits to Growth« weltbekannt. Das Werk basiert auf Meadows’ Kenntnissen über Systemtheorie und komplexe Systeme.

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Schlüsseltexte eines Nobelpreisträgers

Paul J. Crutzen ist einer der vielseitigsten Denker unserer Tage. Ob nuklearer Winter, globale Erwärmung oder Ozonabbau – die Objekte der Forschung von Crutzen sind so vielfältig wie bahnbrechend. Aktuell wird er insbesondere mit dem Begriff des »Anthropozän« in Verbindung gebracht, den er wesentlich geprägt und in die Diskussion eingebracht hat.

Das am 7. Oktober 2019 erscheinende Buch »Das Anthropozän« versammelt »Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter« sowie Einführungen in sein Werk von Michael Müller, Klaus Töpfer, Hans-Joachim Schellnhuber, Kai Niebert und Volker Gerhardt.

Paul J. Crutzen, »Das Anthropozän. Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter«. Herausgegeben von Michael Müller. 224 Seiten, Hardcover mit Leinenrücken, ISBN 978-3-96238-137-0, 20 Euro / 20,60 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

Paul J. Crutzen (geb. 1933) hat den Begriff »Anthropozän«, auch Menschenzeitalter genannt, populär gemacht. Der niederländische Meteorologe erhielt 1995 den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über das Ozonloch. Darüber hinaus forschte er zum Klimawandel und nuklearen Winter.

Michael Müller (Hrsg.) war Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt sowie langjähriger Sprecher der Enquete-Kommission »Schutz der Erdatmosphäre« und Vorsitzender der Enquete-Kommission »Schutz des Menschen und der Umwelt«. Bis heute arbeitet er unermüdlich für die sozial-ökologische Transformation.
 
 



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