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Buchtipps

 
Buchtipp: Doris Dörrie "Alles inklusive"
Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive?

Ihren albernen Vornamen verdankt Apple ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Das, ein paar Neurosen und die Liebe zu gebügelten Blusen und Bürgerlichkeit. Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie in ihrer Kindheit. Wie damals in Spanien in dem Zelt am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als Apples Mutter Karl Birker kennenlernte. Ingrid, die Strandkönigin von Torremolinos, barbusig, schön und verwegen, und Karl, der Bankangestellte aus Hannover mit Frau und Sohn und schmuckem Ferienhaus, verliebten sich Hals über Kopf ineinander – mit unausdenklichen Folgen für fünf Menschen. Dreißig Jahre später reiht die erwachsene Apple ein Liebesdesaster ans andere, während ihre beste Freundin Susi ein Haus in Spanien sucht. Dort, unter der Sonne des Südens, soll Susis schwerkranker Mann Ralf endlich gesund werden. Und Ingrid, auch mit über sechzig noch ein rebellischer Freigeist, kehrt nach drei Jahrzehnten an den Schauplatz jener verhängnisvollen Sommerliebe zurück. Vor lauter Hotelbunkern erkennt sie das einstige Fischerdorf kaum wieder – mit manchen alten Bekannten ergeht es ihr genauso ... Ein herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, über die Zumutungen der Liebe und das Glück der Freundschaft, und über unsere ewige Sehnsucht nach dem Süden.

Diogenes Verlag 2011, 256 Seiten, EUR (D) 21,90. (A) 22,60 / sFR 26,90
ISBN 978-3-257-06781-1
 
 

 
Buchtipp: "Lieblingswörterbuch. Die schönsten und persönlichsten Wörter ....
... prominenter Menschen."

Prominente geben Duden ihr Wort

Die Dudenredaktion fragte anlässlich des Gedenktages zu Konrad Dudens 100. Todestag am 1. August 100 Prominente aus Kultur, Showbusiness, Politik, Wirtschaft und Kirche, was ihr persönliches Lieblingswort ist – und was die Geschichte dahinter.

Renate Künast, Iris Berben, Udo Jürgens, Wolfgang Schäuble, Harry Rowohlt, Xavier Naidoo, Roger Willemsen, Eckart Witzigmann, Marc Bator, Reinhold Messner, Margot Käßmann u. v. a. gaben Duden ihr Wort.

Heraus kam das „Lieblingswörterbuch“, eine unterhaltsame Mischung der unterschiedlichsten Wörter: veraltete Wörter, Wörter, die sich einfach schön aussprechen oder besonders lang sind, Wörter, die mit dem Berufsleben der Person zu tun haben oder für ein Lebensmotto oder eine persönliche Einstellung stehen.
Einige Beispiele: Quintenzirkel, Fräulein, Abendrot, aufmüpfig, liebäugeln, Schmackofatz, verflixt, Verwegenheit, Zuversicht, Frommwerden, Gegenwart, Grenzgang, Hingabe, Kastaniengefühle ...

Das „Lieblingswörterbuch“ ist ein Geschenkbuch mit Tiefgang, das einen unterhaltsamen Einblick in das Leben von Prominenten gibt und zum Nachdenken über die deutsche Sprache anregt: über ihre Vielfalt, Wandelbarkeit und Tradition.

Duden 2011, 128 Seiten, EUR 8,95
ISBN: 978-3-411-70107-0
 
 

 
Buchtipp: Thráinn Bertelsson "Walküren"
Sexskandale, Erpressung und Machtgier - ein scharfsinniger, bissig-humorvoller Krimi aus Island

Eine Abgeordnete der isländischen Frauenpartei wird in einem Auto am Stadtrand ermordet aufgefunden. Es gibt nicht wenige, die ein Interesse an ihrem Tod gehabt haben. Freyja Hilmarsdóttir arbeitete an einem Buch über die Stellung der Frau in der Gesellschaft, über Schönheitswahn und Pornografie. Das Buch beinhaltet zwei brisante Interviews mit den Ex-Frauen einflussreicher Männer, die ihre Ehefrauen im Laufe ihrer Karriere gegen jüngere eingetauscht haben. Das Erscheinen dieses Skandalbuchs mit dem Titel Valkyren wird gespannt erwartet, doch nach Freyjas Tod ist das Manuskript spurlos verschwunden. Kurz darauf meldet sich ein Erpresser bei den beiden einflussreichen Männern, der behauptet, im Besitz des Manuskripts zu sein. Kommissar Víkingur und sein Team von der Kripo Reykjavík sind nicht die einzigen, die in diesem Fall ermitteln. Auch die Chefin der isländischen Reichspolizei Elín Óskarsdóttir und ihr Assistent wollen unbedingt das Manuskript finden. Geht es also um einen weit reichenden Politikskandal? Oder hat der durchgeknallte Konditor, der das Verlagsgebäude in Brand gesteckt und sich anschließend selbst angezündet hat, etwas mit dem Mord zu tun?

dtv 2008, 358 Seiten, EUR 9,95 / sFR 14,90
ISBN 978-3-423-21032-4
 
 

 
Buchtipp: Heide Koehne »Der Buchladen
Ein atmosphärisch sehr dichtes, stilistisch eindrucksvolles Buch. Die elfjährige Gertrud erzählt von ihrem Leben im Schatten der ungewollt lieblosen Mutter, die in einer deutschen Kleinstadt einen Leihbuchladen führt und fast ausschließlich in und mit den Büchern lebt. Sie lässt die Leser teilhaben an ihrer eigenen Einsamkeit und Wut unter einer stillen Oberfläche, schildert ihr Leben als Außenseiterin, berichtet von ihrem Vater, der schon früh wieder aus ihrem Leben verschwindet, von Fräulein Lakaschus, der Nachbarin, und schließlich von Ludwig Herz, der großen Liebe ihrer Mutter.

Heide Koehne gelingt hier eine ebenso scharfsinnige wie einfühlsame Analyse einer Mutter-Tochter-Beziehung.

Das Buch kommt ab 26. August druckfrisch in den Buchhandel.

Berlin University Press 2011, 180 Seiten, EUR 19,90 (D) bzw 20,50 (A)
ISBN 978-3-86280-013-1

 
 

 
Buchtipp: Tilmann Waldthaler mit Carlson Reinhard "Bei Sonne, Wind und Regen"
Der ideale Begleiter für die eigenen Radtouren

Deutschland ist ein Dorado für Fahrradbegeisterte aus aller Welt: Über 70 000 Kilometer ausgebaute Radwanderwege durchziehen das Land, vom Ochsenweg im hohen Norden bis zum legendären Donauradweg im Süden. ...
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Buchtipp: Anke Bahr & Lotte Kinskofer "Hermann für Frau Mann"
- Freiburger Beziehungschaos -

WIE BACKE ICH EINEN TRAUMMANN? Lilly Mann aus Freiburg sucht einen Partner für ihre Mutter Eva. Besser gesagt: einen Aufpasser. Die Psychologie-Studentin will ins Ausland, hat aber kein Vertrauen in Frau Mama, denn die ist eine plan- und allzu sorglose Hippie-Frau. Lillys Einstellung lautet dagegen: Nichts ohne meine Kontrolle! Zur gleichen Zeit versucht auch Eva, einen Mann zu formen: Sie möchte Simon, dem Sandkastenfreund ihrer Tochter, zeigen, wie man ein echter Kerl wird, denn sie findet, dass er immer mehr zu Lillys Schoßhündchen verkommt. Was als turbulentes Verwirrspiel beginnt, droht in einem handfesten Beziehungschaos zu enden …

Alle wollen nur das Beste – wo bleibt es nur? Ein wunderbarer Beziehungsroman über eine Hippie-Mutter und ihre wohlgeordnete Tochter. Ein freches Buch, in dem sich jede Frauengeneration wiederfindet!

Gmeiner Verlag 2011, 229 Seiten, EUR 9,90
ISBN 978-3-8392-1205-9
 
 

 
Buchtipp: "WIEN, Küss die Hand, Moderne"
mit Beiträgen u. a. von Thomas Glavinic, Sibylle Hamann, Elfriede Jelinek, Thomas Kapielski, Georg Kreisler, Ulrich Ladurner, Verena Mayer, Hans Menasse, Michael Stavaric, Georg Stefan Troller

»Für Deutsche kann Wien vor allem dann gefährlich werden, wenn sie sich von der vermeintlich selben Sprache einen Startvorteil erhoffen. Solch freudiger Erwartung wird hier mit allen Mitteln der Garaus gemacht. Seit Jahren zirkuliert die Anekdote von der naiven deutschen Studentin, die sich von ihren Wiener Bekannten mit einem frohgemuten »Sakalaa« zu verabschieden begann. Sie soll die mürrische Abschlussfrage der Supermarkt-Kassierinnen, »Sackerlaaa?« (»’ne Tüte auch?«) für eine Grußformel gehalten haben; in einer Stadt, in der man sich mit »Babaaa« verabschiedet, gar nicht so abwegig. Und was taten die Wiener, als sie dahintergekommen waren? Sie grüssten die Ahnungslose fortan feixend mit »Sakalaa«; eine Eigenschaft, die der Philosoph Rudolf Burger in anderem Zusammenhang »zähnefletschende Herzlichkeit« nannte. Für das körperlose Quälen seiner Mitmenschen hat der Wiener übrigens annähernd so viele Worte wie der Eskimo für den Schnee: »sekkieren«, »häkeln«, »papierln«, »pflanzen«, »buserieren«, »tratzen«, »abschasseln« und so weiter. Und der Deutsche ist sein liebstes Versuchstier.«

Corso Verlag 2011, 160 Seiten, EUR 24,95 (D), 25,70 (A) / sFR 37,90
ISBN 978-3-86260-018-2
 
 

 
Buchtipp: Michael Moritz "Tod in der Rheinaue"
Ein Toter am Kaiserstuhl stört den Winterschlaf
Kriegsfotograf Kilian stößt an die Fronten der eigenen Vergangenheit

Der erfolgreiche Kriegsfotograf Killian kehrt nach zwanzig Jahren von den Eindrücken der Front leer und müde in seine südbadische Heimat zurück; in der Hoffnung, am sonnigen Kaiserstuhl wieder Licht in seine Seele zu bekommen. Killian hat den Tod in allen Facetten abgelichtet, jetzt sehnt er sich danach, wieder das Leben zu finden. Während eines frühmorgendlichen Shootings in den Rheinauen stößt Killian mit seinem Kanu auf eine Wasserleiche. Da es sich um keinen unbekannten Toten, sondern um Killians alten Schulfreund handelt, wird die Suche nach sich selbst zur Jagd auf den Mörder. Dabei trifft Killian auf alte Bekannte seiner Kindheit und Jugend und erlebt manche Überraschung.

emons Verlag 2010, 256 Seiten, EUR 9,90
ISBN 978-3-89705-718-0
 
 



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