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Buchtipps

 
Tolle Heft Nr. 36: Charakter ist nur Eigensinn
Vor zwanzig Jahren erschien das erste Tolle Heft, ein guter Grund sich zu erinnern. Es sind nicht Kindheitserlebnisse, Schulausflüge, die dem Herausgeber dabei in den Sinn kommen. Da tauchen vor allem Sätze auf, gehörte, gelesene, meist widersprüchliche. Seine 20 liebsten hat er hier gesammelt und - was wäre ein Tolles Heft ohne Bilder? – von den zwanzig Künstlern illustrieren lassen, die bei den bisherigen fünfunddreißig Tollen Heften dabei waren: ATAK, Rotraut Susanne Berner, Blexbolex, Sophie Dutertre, Wolf Erlbruch, Christoph Feist, Anke Feuchtenberger, Moritz Götze, Kitty Kahane, Yvonne Kuschel, Gosia Machon, Max, Thomas M. Müller, Franziska Neubert, Christoph Niemann, Volker Pfüller, Axel Scheffler, Stefanie Schilling, Katrin Stangl, Henning Wagenbreth.

Die Sätze sind unter anderem von Ambrose Bierce, Groucho Marx, Paul Scheerbart, Francis Picabia, Gertrude Stein, Kurt Schwitters, Walter Serner, Joris Karl Huysmans, Maurice Sendak, F. W. Bernstein und Charles Bukowski.

Tolles Heft Nr. 36: Charakter ist nur Eigensinn
Büchergilde Gutenberg 2011, 32 Seiten, EUR 14 / sFR 17,50
Bestellnummer 160366
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Buchtipp: Stefan Kreutzberger, Valentin Thurn "Die Essensvernichter"
Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist

Der im Oktober 2010 gezeigte – und inzwischen in 12 Ländern ausgestrahlte – Film »Frisch auf den Müll« von Valentin Thurn bescherte der ARD eine Rekordquote. Mit diesem von Thurn und Stefan Kreutzberger verfassten Buch und dem Kinofilm »Taste the Waste« gehen Öffentlichkeitskampagnen und viele Verbraucherorganisationen einher.

Rund die Hälfte unserer Lebensmittel – bis zu 20 Millionen Tonnen allein in Deutschland – landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend hat das Brot in den Regalen frisch zu sein. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, eine Delle im Apfel – sofort wird die Ware aussortiert. Die Zeche zahlt der Verbraucher, der Handel hat den Ausschuss längst eingepreist. Der Wunsch der Konsumenten, über alles jederzeit verfügen zu können, verschärft den weltweiten Hunger. Würden wir weniger wegwerfen, fielen die Weltmarktpreise und es stünde genug für die Hungrigen der Welt zur Verfügung. Dem Skandal der Lebensmittelvernichtung – der in hohem Maß auch zum Klimawandel beiträgt – ist auf internationaler, aber auch auf individueller Ebene zu begegnen. Das Buch enthält viele Anregungen, wie jeder Einzelne umsteuern kann: durch regionale Einkaufsgemeinschaften etwa, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen, oder eine gesunde Küche, die sich auf das Verarbeiten von Resten versteht. Aber auch durch Verbraucherdruck auf Supermärkte, Waren kurz vor Ablauf billiger zu verkaufen oder zu verschenken.

Verlag Kiepenheuer & Witsch 2010, 336 Seiten, EUR 16,99 (D), 17,50 (A) | sFr 24,90
ISBN: 978-3-462-04349-5
 
 

 
Buchtipp: Klaus Kufeld "Mir san mir"
Von München, Bayern und dem Rest der Welt

Klaus Kufeld - der mit Reisen, Ansichten und Einsichten ein großartiges Buch über Welterfahrung in unseren Zeiten geschrieben hat (bei Suhrkamp erschienen) - unternimmt einen gründelnden Anlauf, die Mentalität der Münchner und der Bayern zu verstehen. Ein weitgereister Bayer über die kleinen und großen Welten seiner Heimat: Heiter, ironisch und liebevoll widmet er sich den Phänomenen einer Kultur, die von »Nordlichtern« , von Preußen, Sachsen und anderen Stämmen mal belächelt, viel beneidet wird, vom Rest der Welt sowieso.

Woher der bayerische Humor, der in seiner Derbheit dem englischen so nah kommt? Woher die wirtschaftliche Energie dieser südlichen Region? Woher die Gastfreundschaft und Skepsis gegenüber dem Fremden? Was macht sie aus, die Erotik des bayerischen Dialekts? Kunst und Bier - wie geht das zusammen?

Das Buch für alle, die Münchner und Bayern verstehen - und in dem hier vorgehaltenen Spiegel auch viel über sich selbst erfahren wollen.

Corso Verlag 2011, 144 Seiten, EUR 19,90 (D), 20,60 (A) / sFR 30,40
ISBN 978-3-86260-029-8
 
 

 
Buchtipp: Kurt Tucholsky / Hans Traxler (Ill.) "Schloss Gripsholm
Eine Sommergeschichte

Eine Sommerliebe in Schweden. Unnachahmlich graziös und amüsant erzählt, schwebend wie ein Schmetterling und sonnendurchflutet wie der Sommer selbst. Seit seinem Erscheinen 1931 haben sich Liebende dieses heitermelancholische Buch voller verliebter Torheiten und Verzauberungen immer wieder geschenkt. Hans Traxler hat Tucholskys Geschichte mit 60 Bildern im Geist der frühen Dreißigerjahre meisterhaft illustriert. Entstanden ist ein Prachtband. Bilder und Text sind aufs Schönste verbunden.

Edition Büchergilde 2011, 176 Seiten, EUR 24,90 / sFR 35,90
ISBN 978-3-940111-88-3
 
 

 
Buchtipp: Jenny Valentine "Das zweite Leben des Cassiel Roadnight"
ch bin Du. Und Du bist tot.

»Es war nicht meine Absicht, er zu werden. Ich suchte mir Cassiel Roadnight nicht aus einer Reihe von Kandidaten aus, die genauso aussahen wie ich. Ich ließ es einfach geschehen. Ich wünschte mir, es wäre die Wahrheit. Mehr habe ich nicht falsch gemacht, zu Anfang jedenfalls.« Ein obdachloser Jugendlicher nimmt die Identität eines vermissten Jungen an. Die Ähnlichkeit der beiden ist so verblüffend, dass nicht einmal die Familie von Cassiel den Betrug merkt. Doch jeder Mensch, jede Familie hat ein Geheimnis. Wer wird die Wahrheit als Erster herausfinden?

dtv 2011, 240 Seiten, EUR 12,90 [D] 13,30 [A] / sFR 18,90
ISBN 978-3-423-24883-9
 
 

 
Buchtipp: Matthias P. Gibert "Zeitbombe"
Kriminalroman um das Thema Sicherheitsverwahrung

Seit Jahren ist die Debatte um die Sicherheitsverwahrung von gefährlichen Straftätern in den Medien präsent. Krimiautor Matthias P. Gibert hat dieses brandaktuelle Thema in den Mittelpunkt seines neuen Kriminalromans „Zeitbombe“ gerückt, dem bereits achten Band seiner erfolgreichen Serie um den Kasseler Kommissar Paul Lenz. Dabei hat sich Gibert auch von dem Justizskandal um – den unschuldig verurteilten – Harry Wörz inspirieren lassen, der schon mehr als zehn Jahre zurückliegt.

Zwischen Kassel und Fulda überfährt ein ICE einen Mitarbeiter der Kripo Kassel. Der tragische Vorfall wird als Suizid zu den Akten gelegt. 14 Tage später der nächste Tote: Erneut ein Polizeibeamter, wieder von einem Zug getötet. Kommissar Paul Lenz beginnt an der Selbstmordvariante zu zweifeln. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen mehr als 20 Jahre zurückliegenden Mordfall. Lenz gräbt trotz massiver Behinderungen aus den eigenen Reihen die alten Akten aus und stellt fest, dass die Sachlage damals nicht so eindeutig war, wie es die Beteiligten heute darstellen …

Matthias P. Gibert, 1960 in Königstein im Taunus geboren, ist verheiratet und lebt als freier Schriftsteller in Kassel. „Zeitbombe“ ist der achte Kriminalroman seiner überaus erfolgreichen Serie um den Kasseler Hauptkommissar Paul Lenz.

Gmeiner Verlag 2011, 367 Seiten, EUR 11,90
ISBN 978-3-8392-1202-8
 
 

 
Lesung mit Lin Jun
Im Rahmen des Festivals "Villa Global" findet eine Lesung / Erzählsalon von Lin Jun statt.

Zeit: am Sonntag 2. Oktober, 15:30.
Ort: Stadttheater Freiburg, Winterer Foyer

Lin Jun präsentiert einen Erzählungsstrang, bestückt mit Ausschnitten aus ihren Romanen.

Einen Buchtipp zum aktuellen Roman "Und ihr liebt China" haben wir online:
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Buchtipp: André Comte-Sponville "Kann Kapitalismus moralisch sein?"
Aus dem Französischen von Hainer Kober

Aus dem Kalten Krieg ist 1989 der Kapitalismus als Sieger hervorgegangen. Doch wozu war dieser Sieg gut? Und was ist seither aus dem Sieger geworden?

Kann Kapitalismus moralisch sein? Diese Frage geht uns alle an. Und zwar nicht nur in Zeiten der Rezession. Denn ob wir es wollen oder nicht: Mit unserer Arbeit, unseren Wertschriften und Bankkonten und mit unserem Konsum sind wir Teil eines ökonomischen Systems, das die einen zu Gewinnern, die anderen zu Verlierern macht. André Comte-Sponville geht den unterschiedlichen Einstellungen zum Thema Unternehmungsführung nach und unterzieht die Mechanismen der Wirtschaft sowie der Moral einer Analyse. André Comte-Sponville stellt die brisanten und fundamentalen Fragen.

Diogenes Verlag 2011, 336 Seiten, EUR (D) 11.90 / (A) 12.30 / sFr 19.90
ISBN 978-3-257-24063-4
 
 



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