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Hörspieltipps
| | | Hörspieltipp: Grauzone | Kriminalhörspiel von Katja Röder
Mit: Karoline Eichhorn, Ueli Jäggi, Arnd Klawitter, Oliver Nägele, Gesine Cukrowski u. v. a.
Regie: Mark Ginzler
(Produktion: SWR 2014)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 48 Minuten
Ein Steuerfahnder des Freiburger Finanzamtes wird ermordet aufgefunden. In seiner Wohnung werden beträchtliche Mengen Bargeld sichergestellt. Wie kommt der Mann an das Geld? Kann es etwa Bestechungsgeld sein – im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit im Amt? Die Kommissare Finkbeiner und Brändle haben auch die mittellose Schwester des Opfers im Visier. Aber hat sie tatsächlich ein Mordmotiv? Die Ermittler stoßen auf einen ehemaligen Kollegen des Opfers, der seit einigen Jahren in der Psychiatrie einsitzt. Er bezichtigt prominente Bürger der Stadt des massiven Steuerbetrugs. Alles Phantasien eines Kranken? Finkbeiner und Brändle stoßen auf ein Netz aus Intrigen, das sich zwischen Wirtschaft und Politik bis hoch ins Ministerium spannt.
Aus Anlass des 100. ARD Radio Tatorts am 17. Juni wiederholen wir diese beliebte SWR-Folge.
ARD Radio Tatort
Freitag, 10.6.2016, 22:03 Uhr, SWR2 Krimi | | | | |
| | | | Hörspieltipp: Das grüne Auge von Fallun | Suchlauf auf einer vergangenen Skala
Hörspiel von Stephan Krass
Mit: Matthias Brandt
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 49 Minuten
Das Hörspiel des Rundfunkredakteur, Dichter und Hörspielautor Stefan Krass wurde von einer unabhängigen Kritikerjury der Akademie der Darstellenden Künste zum “Hörspiel des Monats Februar 2013” gekürt. Aus der Begründung: “Die Produktion besticht durch ihre konsequent und geradlinig, dabei unprätentiös und konzentriert ausgeführte Grundidee, eine Epoche der bundesdeutschen Geschichte aus der Erinnerung eines Heranwachsenden, dann jungen Erwachsenen zu spiegeln – beginnend in der Nachkriegszeit der 1950er-Jahre im Westen und bis zum politisch-gesellschaftlichen Aufbruch, der sich dort in den 1970er-Jahren vollzog.” Christian Hörburger ergänzt in der Funk-Korrespondenz: “Es entstand ein wunderbarer Klangraum auf der Suche nach einer verlorenen Zeit.” Und Bettina Schulte resümierte in der Badischen Zeitung: “Hören schafft hier Möglichkeiten, die diejenigen der rein visuellen Wahrnehmung sogar noch überschreiten können.”
Donnerstag, 9.6.2016, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio | | | | |
| | | | Hörspieltipp: Deathangel | Hörspiel von Marco Blaauw
Regie und Komposition: Marco Blaauw
(Produktion: SWR, ZKM Institut für Musik und Akustik 2016)
Länge: ca. 54 Minuten
Grundlage dieses Hörspiels ist ein Interview, das Marco Blaauw mit seinem Vater (geb. 1928) geführt hat. In diesem Interview ging es um die großen Fragen: um Leben und Tod. Die Antworten des Vaters kristallisierten sich als Zeitporträt einer Generation heraus, deren Erfahrungen und Prägungen ein langes 20. Jahrhundert in seinen geschichtlichen Ereignissen und Verwerfungen überspannen. Geboren in den Jahren der Weltwirtschaftskrise von 1929/30, erlebte Blaauws Vater Armut, Krieg, den starken Einfluss der Religion, den wirtschaftlichen Wiederaufbau, Neujustierungen und abrupte Änderungen der Ethik, Kapitalismus und Überfluss der Nachkriegszeit, die Globalisierung, den Siegeszug neuer Technologien und schließlich die sogenannten sozialen Medien. Die Geschichten in “Deathangel” werden chronologisch erzählt, von seinen frühesten Erinnerungen um 1933 bis heute. Die Sprache in diesem Hörspiel ist ein niederländischer Dialekt, der seine Wurzeln im Plattdeutschen hat. Improvisationen, Sound-Processing und Soundscapes stellen dabei das musikalische Gerüst dar.
Dienstag, 7.6.2016, 23:03 Uhr, SWR2 ars acustica
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| | | | Hörspieltipp: Nordlichter | Hörspiel von Christina Baron
Mit: Christina Baron, Geza Luisa Bering und Ludwig Müller
Regie: Christina Baron
(Autorenproduktion 2014)
Länge: 39 Minuten
Eines Tages, von einem Moment auf den nächsten, findet sich die Autorin in einer menschenleeren Welt wieder. Alles scheint wie immer: der Wind in den Bäumen, die Vögel, ein Hund in der Ferne. Aber sonst ist es still, viel zu still, keine Menschenseele weit und breit. Die Protagonistin richtet sich im Radiostudio der Universität ein und strahlt eine Sendung aus: „Hier sendet Christina Baron. Ich befinde mich in der Marienstraße 5 in Weimar. Wenn Sie mich hören, geben Sie mir ein Zeichen ....“ Vielleicht ist da draußen noch jemand, dem es ähnlich geht? Die Tage und Wochen verstreichen und die Radiosendung wird zunächst zur Routine, dann zu einem Tagebuch, zu einem Gesprächspartner in einer scheinbar ausweglosen Situation. Doch wie lange kann man senden, ohne etwas zu empfangen?
Am Dienstag, 7.6.2016, 19:20 Uhr, SWR2 Tandem
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
Länge: 39 Minuten
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| | | | Hörspieltipp: „Die Geschichte von Franz Biberkopf“ | Hörspiel von Alfred Döblin nach seinem Roman „Berlin Alexanderplatz“
Mit: Heinrich George, Hilde Körber, Hans Heinrich von Twardowsk, Lore Braun u.a.
Komposition: Walter Goehr
Regie: Max Bing
(Produktion: Reichrundfunk Gesellschaft RRG 1930)
Länge: 78 Minuten
Franz Biberkopf, früher Zement- und Transportarbeiter, will nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ein anständiger Mensch werden. So steht er auf dem Alexanderplatz des alten Berlin und betreibt seine kleinen Handelsgeschäfte. Anfangs geht alles gut, aber die Zeiten sind schlecht. Biberkopf hat nicht nur mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sondern wird in einen regelrechten Kampf verwickelt mit etwas, das von außen kommt, das unberechenbar ist und wie ein Schicksal aussieht.
"Mein Denken und Arbeiten geistiger Art gehört, ob ausgesprochen oder nicht ausgesprochen, zu Berlin. In diesem großen, nüchternen, strengen Berlin bin ich aufgewachsen, dies ist der Mutterboden, dieses Steinmeer, der Mutterboden aller meiner Gedanken", schrieb Döblin um 1930, nachdem sein Roman „Berlin Alexanderplatz“ erschienen war.
Spiegel der Stadt (4)
Sonntag, 05.06.2016, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag | | | | |
| | | | Hörspieltipp: Der jüngste Tag (2/2) | Live-Mundarthörspiel nach dem Theaterstück von Ödön von Horváth
Hörfunkbearbeitung und Regie: Klaus Spürkel
(Produktion: SWR/KUMEDI Riegel 2016)
Länge: 50 Minuten
Ein kleiner Bahnhof in einem kleinen Ort in Süddeutschland zu Dampflokzeiten. Das Personal: Der Stationsvorstand, ein »Hiesiger«, seine Frau, etliches älter als er und »nicht von hier«, nebst ihrem Bruder, der Wirt des Gasthauses, die Tochter des Wirts, die Bedienung, Reisende, Fremde, und natürlich das Dorf, in dem sich alle als »seit jeher von hier« fühlen. Ein ganz normaler kleiner Ort eben. Nun geschieht etwas, was die gewohnte Ordnung durcheinanderbringt: Der pflichtbewusste Stationsvorstand versäumt es, ein Signal für den durchfahrenden Eilzug zu geben. Ein Zugunglück mit Toten und Verletzten ist die Folge. Der von allen geschätzte Stationsvorstand wird verhaftet, kommt aber durch die Falschaussage Annas, der Tochter des Wirts, wieder frei. Ein großes Fest wird gefeiert. Danach sagt seine eigene Frau gegen ihn aus. Die Stimmung beginnt zu kippen, bis eine regelrechte Jagd auf ihn losgeht.
Der Aufführungsort, die KUMEDI in Riegel, ist ein ehemaliger kleiner Bahnhof in einem kleinen Ort in Süddeutschland…
Ursendung
Samstag, 04.06.2016, 21.03 Uhr, SWR4 | | | | |
| | | | Hörspieltipp: Der Kater Franz und der Besuch | Von Caroline Ebner
Gelesen von der Autorin
Moderation: Christoph König
Länge: 18 Minuten
Frau P., die Nachbarin, bekommt Besuch. Josepha mit “ph” heißt dieser Besuch, und erweist sich als ein mit Mädchen ziemlich einnehmendem Wesen. Der Kater tut, was er kann, doch es gelingt ihm nicht, sich Josephas Liebesbekundungen zu entziehen, und so muss er Verkleidungen und Verschönerungen aller Art über sich ergehen lassen. Kein Wunder, dass das Ganze nicht lange gut geht. Doch die Wendung, die die Sache nimmt, ist völlig unerwartet und wird hier nicht verraten.
Samstag, 04.06.2016, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte | | | | |
| | | | Hörspieltipp: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (3/3) | Nach dem gleichnamigen Roman von Joël Dicker
Aus dem Französischen von Carina von Enzenberg
”Das Paradies der Schriftsteller”
Mit: Hans Löw, Gerd Wameling, Laura Maire, Christian Redl, Tilo Werner, Marie Löcker, Hedi Kriegeskotte, Markus Graf, Wolf-Dietrich Sprenger, André Szymanski, Stefan Kaminski, Peter Kirchberger u.v.a.
Musik: Peter Harrsch
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: NDR 2015)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 54 Minuten
Marcus Goldman ist gerade mal 30 und ein gefeierter Literaturstar. Gleich von seinem ersten Roman hat er eine Million Exemplare verkauft. Er zieht in ein New Yorker Loft, datet ein TV-Sternchen, flaniert über rote Teppiche und wird auf der Straße erkannt. Als sein Verlag jedoch einen Nachfolge-Hit erwartet, bringt Marcus keinen vernünftigen Satz mehr aufs Papier. Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Mentor Harry Quebert. Der emeritierte Uniprofessor hat selbst einen modernen Klassiker verfasst und wird seitdem als “Die Feder Amerikas” verehrt. Doch bevor er Marcus aus seiner Krise helfen kann, wird auf Harrys Anwesen in der neuenglischen Kleinstadt Aurora die Leiche eines Mädchens gefunden, das im Sommer 1975 verschwunden ist. Als dann herauskommt, dass Harry eine Affäre mit ihr hatte, ist der Skandal perfekt. Harry droht die Todesstrafe. Aber was ist damals wirklich geschehen?
Freitag, 03.06.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
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