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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Eine langweilige Geschichte
Nach dem gleichnamigen Roman von Anton Cechov
Hörspielbearbeitung: Christian Schuller
Regie: Günter Bommert
Produktion: MDR 1998
Länge: 84 Minuten

”Es gibt in Russland den verdienten Professor Nikolaj Stepanovic Soundso; er ist Geheimrat und Ritter so vieler russischer und ausländischer Orden, dass die Studenten ihn “Ikonenwand” nennen, wenn er die Orden einmal anlegen muss.” So beginnt der innere Monolog eines berühmten Mediziners, der weiß, dass er bald sterben muss. Gequält durch Schlaflosigkeit und Todesangst, sieht er seine Umgebung zum ersten Mal mit scharfem Blick, verfehlt aber die Gelegenheit, seiner geliebten Ziehtochter das rettende Wort zu sagen, um das sie ihn anfleht.

Sonntag, 03.06.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Tod im Bild. Der Fall Fabritius
Hörspiel von Bernd Schmidt
Regie: Stefan Hilsbecher
Produktion: SWR 2007
Länge: 57 Minuten

Am Morgen des 12. Oktober 1654 weht ein frischer Westwind durch die Straßen von Delft. Carel Fabritius hat seine Pinsel sortiert. Der junge Maler erwartet einen Gast, den er porträtieren soll. Vom »Goldenen Zeitalter« der holländischen Malerei ahnt er allerdings nichts. Wie auch. An diesem besagten 12. Oktober 1654 wird Carel Fabritius sterben. 350 Jahre später: Die Restauratorin Sybille Rohrbach-Sonnenschein ist besessen von dem Fabritius-Gemälde »Torwache«. Sie entwendet es aus dem Schweriner Museum, weil sie vermutet, das Bild erzähle die Geschichte eines Mordes.

Freitag, 01.06.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Woher kennen wir den?
Hörspiel von Franz Mon
Regie: Franz Mon
Produktion: SWR 2012 – Ursendung
Länge: 54 Minuten

Das neue Stück von Franz Mon besteht aus einer Folge von Dialogen. Worüber jeweils gesprochen wird, stellt sich erst im Verlauf des Wortwechsels heraus. Es sind scheinbar Alltagssituation, ein Gerede um Dinge wie, wohin jemand möchte oder woher jemand kommt. Ein Wort gibt das andere. Wer das Wort hat, hat recht; genauso wie der, der ihm etwas entgegnet. Es gibt Themen, die im Hin und Her eines Wörter- und Sätzepingpongs permutativ durchgespielt werden, um ihnen einen unerwarteten Sinn abzutrotzen und sie dem Gewohnten zu entreißen. Aber auch der Tod Schillers kommt zur Sprache oder Nofretetes museales Schicksal; und der Ort Hamm an der Bergstraße spielt eine Rolle.

Donnerstag, 31.05.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Der Besuch des Leibarztes (2. Teil)
Nach dem gleichnamigen Roman von Per Olov Enquist
Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele.
Regie: Walter Adler
Produktion: NDR/SWR 2002
Länge: 67 Minuten

Als Physikus und Armenarzt von Altona revolutionierte er die Medizin, und in Dänemark hätte er fast eine friedliche politische Revolution zuwege gebracht: Graf Struensee, Aufklärer, Freidenker, Humanist. 1768 beordert man ihn an den dänischen Hof, wo er Christian VII. betreuen soll. Der überträgt Struensee fast alle politische Macht. Doch dem Reaktionär Guldberg ist der Aufklärer ein Dorn im Auge. Und Struensees von Christian selbst angezettelte Liaison mit der Königin macht ihn anfechtbar.

Montag, 28.05.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag
 
 

 
Hörspieltipp: Der Besuch des Leibarztes, Teil 1
Nach dem gleichnamigen Roman von Per Olov Enquist
Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Walter Adler
Produktion: NDR/SWR 2002
Länge: 73 Minuten

Als Physikus und Armenarzt von Altona revolutionierte er die Medizin, und in Dänemark hätte er fast eine friedliche politische Revolution zuwege gebracht: Graf Struensee, Aufklärer, Freidenker, Humanist. 1768 beordert man ihn an den dänischen Hof, wo er Christian VII. betreuen soll. Eine unbarmherzig-strafende Erziehung hat aus dem einstigen Kronprinzen einen stammelnden, verstörten Monarchen gemacht. Christian fasst schnell Zutrauen. Während er sich mehr und mehr in seine Innenwelten zurückzieht, überträgt er Struensee fast alle politische Macht.

Sonntag, 27.05.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

(Teil 2, Pfingstmontag, 28. Mai, 18.20 Uhr)
 
 

 
Hörspieltipp: Dazwischen
Hörspiel von Hugo Rendler
Regie: Mark Ginzler
Produktion: SWR Freiburg
Länge: ca 45 Minuten

Als Herr Otto, ein mittlerer Angestellter mittleren Alters, die Augen aufschlägt, findet er sich bis zum Kopf gelähmt in einem Bett einer mittelgroßen Intensivstation wieder. Rechts von sich, hinter einer spanischen Wand, vernimmt Herr Otto merkwürdig brodelnde Geräusche. Vielleicht ein Patient mit Luftröhrenschnitt , der nicht in der Lage ist zu sprechen? Als die Nachtschwester Herrn Otto ins Ohr flüstert: „Warte nur, warte, balde brodelst auch Du!“, bekommt er es mit der Angst zu tun. Er schließt die Augen. Das geht. Nur die Ohren kriegt er nicht zu. So wird er Ohrenzeuge, wie der alte Mann hinter der spanischen Wand beginnt, in aller Seelenruhe seinen Koffer zu packen. Links neben Herrn Otto scheint ebenfalls jemand zu liegen. Zumindest vernimmt er gelegentlich ein Atmen. Mehr und mehr schwant ihm, dass er sich nicht mehr so ganz in der Welt befindet, dass er nicht mehr ganz 'hier' ist, aber auch noch nicht so ganz 'dort'. Was dem mittleren Angestellten endgültig den Angstschweiß auf die Stirn treibt, ist die aufgeschnappte Information, dass einer der drei auf Intensiv liegenden Patienten gehen muss. „Zwei bleiben, einer geht!“ Und die Entscheidung, wer von den Dreien dies sein wird, steht kurz bevor. Aber wohin überhaupt gehen?

Samstag, 26. Mai 2012, 21.03 Uhr, SWR4 Mundart und Musik
 
 

 
Hörspieltipp: Ich mag keine Mädchen
Hörspiel von Mariannick Bellot
Aus dem Französischen von Philippe Brühl
Musik: Jérome Filippi
Regie: Philippe Brühl
Produktion: SWR 2012
Länge: 55 Minuten

Der 10-jährige Raoul ist ein schlechter Schüler – außer beim Fußball, am Klavier und vielleicht in Mathe. Am Konservatorium ist er das einzige “farbige” Kind, und auch der Einzige, der Ravel und Kurtág lieber mag als Chopin. Und er hasst den “Mein Pferdchen”-Walzer – lieber sterben, als den zu spielen, selbst wenn er in der Abschlussprüfung auf dem Programm steht …
Raoul ist ein mürrischer Nörgler, mit zarten Momenten, immer leidenschaftlich. Und: absoluter Frauenfeind! Ganz klar, er mag keine Mädchen und versteht nicht, warum sie immer solche Geschichten machen. Am Tag, an dem sein bester Freund sich verliebt, ihm alles anvertraut und ihn als Mittelsmann für seine Liebesbotschaften benützt, bricht eine Welt für Raoul zusammen.

Samstag, 26.05.2012, 16.05 Uhr, SWR2 Spielraum

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download bereit unter: www.swr2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Geschichten aus der großdeutschen Metropulle
Hörspiel von Ingrid Marschang
Regie: Andrea Getto
Produktion: NDR 2010
Länge: 55 Minuten

Johann Marland, Alkoholiker ohne festen Wohnsitz, hat einen Auftrag als Undercover-Detektiv. Mittels Fernrohr soll er die Privatsphäre seiner Berliner Nachbarn ausspionieren, um vorgetäuschter Bedürftigkeit und Sozialmissbrauch auf die Schliche zu kommen. Als Gegenleistung gibt’s Wohnung und Getränke gratis. Marland bezieht Quartier im 18. Stock eines schäbigen Hochhauses, inmitten der Marzahner “Sterbefall- und Müllrabattenkultur”. Durch seine Ermittlungen gerät er auf eine gefährliche Reise, die ihn bis ins württembergische Ludwigsburg und ins badische Triberg führt.

Freitag, 25.05.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 



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