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Mittwoch, 23. Januar 2019
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Sonstiges 
 
100 Jahre Frauenwahlrecht
 
100 Jahre Frauenwahlrecht
Neue Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Viele Jahrzehnte kämpften Frauen in Deutschland für das Recht auf politische Beteiligung. Die Revolution von 1918 bringt ihnen endlich das Wahlrecht. Im Januar 1919 ist es erstmals so weit: Bei den ersten demokratischen Wahlen können Frauen und Männer wählen und gewählt werden – am 5. Januar 1919 zur Badischen Nationalversammlung, am 12. Januar 1919 zur Nationalversammlung in Württemberg und schließlich am 19. Januar 1919 zur Deutschen Nationalversammlung.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nimmt die historischen Ereignisse zum Anlass, den mutigen politischen Kampf von Frauen für das Wahlrecht zu würdigen. Ein Postkarten-Set, das die Leistungen herausragender „Wegbereiterinnen der Demokratie“ aus Baden und Württemberg vorstellt, ein Faltblatt, das in einer „Zeitleiste“ die Geschichte der Frauenbewegung nachzeichnet sowie das überarbeitete Faltblatt zum Internationen Frauentag sind ab sofort erhältlich.

Das Faltblatt „Der Weg zu Frauenwahlrecht und Demokratie. Eine Zeitleiste“ zeichnet anschaulich den langwierigen und beharrlichen Einsatz für das Frauenwahlrecht und die politische Teilhabe von Frauen seit der Französischen Revolution bis heute nach.

Das Postkarten-Set „Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten“ porträtiert acht engagierte frühe Parlamentarierinnen aus Baden und aus Württemberg.

Das überarbeitete Faltblatt „Der Internationale Frauentag. Frauenrechte im Mittelpunkt“ skizziert die Geschichte des Frauentags. Zeitgenössische Bilder illustrieren den Text.

Die Materialien sind kostenlos erhältlich über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung ...
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Sonstiges 
 
 
Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse - Ghettolektuell
Kabarett
Freitag, 25. Januar 2019 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

Genial auf den Punkt; charmant und schonungslos; empörend und intensiv, inklusiv und positiv: Jilet Ayse schafft immer dort ein herzliches Lachen, wo man es am wenigsten vermutet. Aber Vorsicht: nichts für zu schwache Nerven oder zu enge Herzen. Explicit Lyric Content. Wallah!
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Ausstellungstipp: «Joan Miró» und HIDDEN
Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth
HIDDEN – Verborgene Orte in der Schweiz. Gastausstellung
Forum Würth Arlesheim
25.01.2019 bis 26.01.2020

Die Ausstellung «Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth» zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Surrealisten. Selten gezeigte Drucke, Zeichnungen und mehrteilige Buchillustrationen veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt Joan Mirós, der sich selbst als «peintre-poète» (Maler-Dichter) verstand. Joan Miró zählt neben seinen Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí und André Masson zu den bekannten Vertretern des Surrealismus.

Sei es ein geheimes Sitzungszimmer im Bundeshaus, eine pinkfarbene Beruhigungszelle in einem Hochsicherheitsgefängnis oder ein steriles Magnetlabor im CERN – der Kunsthistorikerin Catherine Iselin und dem Fotografen Kostas Maros ist es mit «HIDDEN – Verborgene Orte in der Schweiz» gelungen, seltene Einblicke in verborgene Orte zu geben und deren Magie sichtbar zu machen. Das Forum Würth Arlesheim zeigt eine Auswahl der Fotografien in grossem Format (150 × 180 cm).

Beide Ausstellungen stecken voller Poesie und Geheimnisse.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Tod unter Gurken
Kriminalgrotesken von Kai Magnus Sting
Folge 3: Letzte Grabungen
Mit: Jochen Malmsheimer, Bastian Pastewka, Kai Magnus Sting und Annette Frier
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR/der Hörverlag 2018)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel

Nach dem fulminanten Erfolg der ersten beiden Folgen beschloss das bewährte Team, einfach so weiterzumachen wie bisher …
Letzte Grabungen: Eine Horde wilder Schweine, die in einem kleinen Dorf Leute in den Tod treibt, eine nette Einladung zum Abendessen, bei dem eine feine Gesellschaft von Kannibalen unliebsame Mitmenschen verschwinden lässt und ein seltsamer Mörder, der bei Vollmond seine Opfer lebendig auf dem Friedhof begräbt. Und überall mittendrin Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg, dem es diesmal selbst an den Kragen geht. Wird er unbeschadet all diesen misslichen Lagen entkommen?

Freitag, 25.01.2019, 22:33 Uhr, 55´00 Min. Ursendung
SWR2 Krimi

(Folge 4, Freitag, 1. Februar, 22.33 Uhr)
 
 

Sonstiges 
 
Musical-Comedy: Life-ToHuWaBoHu ...für immer?
Camilla Kallfaß Life / Foto: presse
 
Musical-Comedy: Life-ToHuWaBoHu ...für immer?
Gastspiel von und mit Camilla Kallfaß
Piano: Johannes Söllner
Mit: Jonas Zeiberts

Samstag 26. Januar 2019 20 Uhr
Löwen Neuried-Ichenheim
Hauptstr. 40, 77743 Neuried-Ichenheim
Tickets: 15 Euro
erhältlich im Löwen mittwochs 18 Uhr bis 22 Uhr und am Tag der Vorstellung
Die Löwen-Gaststube ist am Vorstellungstag ab 18 Uhr geöffnet

Montag 28. Januar 2019 20 Uhr
Wallgraben Theater Freiburg
Rathausgasse 5a, 79098 Freiburg
Vorverkauf: BZ-Ticketservice oder Wallgraben-Theater: 0761/25656
www.wallgraben-theater.com

Eine Frau. Mann weg. Job weg.
Sie kämpft, steht, fällt – steht wieder auf, singt, tanzt und liebt.

Erleben Sie: Vegetarische Metzgerinnen, lüsterne Gurus, steppende Nonnen, Nutella-süchtige Prostituierte und schüchterne Freier!

Mit den Hits der letzten 200 Jahre von Pop/Rock über Operette bis Afrodance.

„Allround-Talent Camilla Kallfaß begeistert das Publikum beim Theatersommer Lauf
‚Camilla Kallfaß – für immer’, so hätte eigentlich die Musical-Comedy-Show am Donnerstagsabend in Lauf heißen sollen. Was dieser Wirbelwind auf der Burg Neuwindeck als Eröffnung des zweiten Laufer Theatersommers, organisiert von der Gemeinde Lauf und dem Baal Novo Theater Eurodistrict, mit dem Stück „Life-ToHuWaBoHu ...für immer?“ (von Camilla Kallfaß) lieferte, begeisterte das Publikum. Das Allround-Talent Camilla Kallfaß dominierte die Bühne, verzauberte, faszinierte, berührte und brachte das Publikum zum Lachen. Ausdrucksstark war ihre Körpersprache und Mimik, aber auch ihre Stimme. Mit ihr zog sie alle Register: rauchig, rockig, klar oder mit Tremolo. Die Mezzosopranistin begeisterte von Operette über Musical bis hin zu Schlager, Pop, Gospel und Chanson. Als passender Gegenpol agierte Pianist Johannes Söllner. […] Unterstrichen wurden die Auftritte mit verschiedenen Tanzeinlagen von Camilla Kallfaß, mal à la Ballett, mal afrikanisch, mal orientalisch oder modern.
Vor der traumhaften Kulisse der Burg Neuwindeck bot sie eine fulminante Show,…." Acher- und Bühler Bote

„Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg“

Eine Show mit Pep und vielen überraschenden Wendungen, die nach dem zugabefordernden Applaus bewies, dass die Zuschauer von ihr begeistert mitgerissen wurden." - WochenZeitung Emmendinger Tor

“Aufhorchen lässt eine junge Dame, die das Showbiz offenbar mit der Muttermilch eingesogen hat. Camilla Kallfaß ist eine echte Stimmröhre und dazu ein Hingucker auf den Showbrettern, die sie auch tanzend locker durchmisst. Den Namen wird man sich merken.” – Offenbach-Post

Über die Künstler:
CAMILLA KALLFAß ist in Hugstetten bei Freiburg aufgewachsen und lebt seit 2014 in Schutterwald. Sie hat 2004 - 2008 an der Universität der Künste Berlin ein Diplomstudium für Schauspiel, Gesang und Tanz absolviert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Seit 2006 ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum in verschiedenen Produktionen und Theatern auf der Bühne zu sehen. Zu ihrem Repertoire gehören u.a.: die weibliche Hauptrolle Lucy Harris im Musical “Jekyll & Hyde” (u.a. in der Musikalischen Komödie Leipzig und im Staatstheater Cottbus), Manuela in “Vom Wedding nach Las Vegas – Die Manuela-Story” (Kleines Theater am Südwestkorso Berlin u.a.), Gretchen in “Faust- die Rockoper” (Tour), Reno Sweeney in “Anything Goes” (Staatstheater Cottbus), Marion in “Dantons Tod” (Zimmertheater Rottweil), Kitten in “Kauf dir ein Kind” (Neuköllner Oper Berlin).
2015 hatte sie mit ihrer Musical-Comedy „Life-ToHuWaBoHu ... für immer?“ bei den Schönen der Nacht in Freiburg Premiere. 2016 gab sie ihr Debüt im Wallgraben Theater Freiburg mit Sibylle Bergs Theaterstück: „Und jetzt: Die Welt! - Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“, welches im Februar 2017 wegen des großen Erfolges wiederaufgenommen wurde. Seit 2017 ist sie mit dem Baal Novo Theater in "Blutsschwestern und Blutsbrüder" auf Tour und seit 2018 ist sie auch an diesem Theater für verschiedenste musikalische Produktionen und für die Schauspielkomödie „Illusionen einer Ehe“ engagiert. Sie unterrichtet Gesang, Schauspiel und Tanz unter anderem an der Musikschule Offenburg und singt zu diversen Anlässen in der Ortenau und deutschlandweit. Weitere Informationen: www.camillakallfass.com

JOHANNES SÖLLNER ist ein Multimusiker, der in nahezu allen musikalischen Feldern zu Hause ist. Er studierte in Freiburg Schulmusik, Rhythmik, Musiktheorie und Mathematik. Es folgten Masterstudien für Improvisation in Leipzig. Heute ist er glücklich als Pianist des Duo Papillon und als vielgefragter Chordirigent tätig. Auch Improvisation mit Keyboard und Orgel für Improvisationstheater und Stummfilm gehört zu seinen Leidenschaften. Sein vielfach preisgekröntes kompositorisches Schaffen sprengt die Grenzen zwischen den Stilen und umfasst Kammer-, Chor-, Orchester- und Filmmusik. Nach Lehrtätigkeiten für Musiktheorie, Arrangement, Schulpraktisches Klavierspiel und Improvisation an den Musikhochschulen in Freiburg und Karlsruhe ist er heute als freier Musiker "on the road".
www.johannes-soellner.de
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Sonstiges 
 
 
Sarah Schmidt & Katharina Greve - 3 Zimmer, Küche, Bad
Altbau-Roman trifft Hochhaus-Comic
Mittwoch, 23. Januar 2019 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

Am Anfang war die Höhle ... aber kaum hat der Mensch eine Unterkunft gefunden, will er schon wissen, was sein Nachbar eigentlich treibt. Mit der Verbindung ihrer Bücher – einem Comic und einem Roman – befriedigen die Autorinnen diese Neugier und laden zu einer gemeinsamen Haus-Party ein. Die knurrige Frau Scholz aus dem Berliner Altbau trifft auf die komponierende Frau Spieß aus dem Hochhaus.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Audio. Space. Machine
Hörspiel von wittmann/zeitblom
Mit: Alice Dwyer, Elias Falk, Paul Herwig, Leslie Malton, Lars Rudolph, Maria Goja und Gemma Ray (Gesang) u. a.
Komposition: zeitblom
Regie: wittmann/zeitblom
(Produktion: Dlf/SWR/NDR 2019)

Das historische Bauhaus der Weimarer Republik gilt weltweit als die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der bildenden Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert. Bis die Nazis es 1933 schlossen. 2019: In 18 Tracks beleuchtet dieses popmusikalische Hörspiel auf der Grundlage von Archivmaterial die letzten 100 Jahre, beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Maschine, Demokratie und „individuell künstlerischer“ Massenproduktion.

Donnerstag, 24.01.2019, 22:03 Uhr, ca. 65´00 Min. Ursendung
SWR2 Hörspiel-Studio | 100 Jahre Bauhaus
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Vorschau 2019: Ausstellungen der Städtischen Museen
(c) Sammlung Grässlin, Foto: Wolfgang Günzel, Offenbach
 
Vorschau 2019: Ausstellungen der Städtischen Museen
Die fünf Häuser der Städtischen Museen Freiburg laden mit
ihrem vielfältigen Ausstellungsprogramm auch 2019 ein, Kunst
zu genießen und Geschichte zu erkunden, über den
Tellerrand in die Ferne zu schauen und einen ungewohnten
Blick auf die Heimat zu wagen.

Ist es Zuhause am schönsten – oder in der weiten Welt? Nach
Norwegischen Landschaften zeigt das Augustinermuseum
Schwarzwald-Gemälde und erzählt Geschichten über das
Leben in der Region. In die Ferne schweifen Besucherinnen
und Besucher der Ausstellung „Südsee – Traum und
Wirklichkeit“ im Museum Natur und Mensch. Große Namen
erwarten Kunstfreunde im Haus der Graphischen Sammlung.
Nach Edvard Munch am Jahresanfang sind im Herbst
ausdrucksstarke Arbeiten aus Max Beckmanns Frankfurter
Jahren zu sehen. Hochkarätige zeitgenössische Werke zeigt
das Museum für Neue Kunst in einer Neuauflage des
Freundschaftsspiels – in Kooperation mit der Sammlung
Grässlin, darunter Arbeiten von Isa Genzken und Tobias
Rehberger.

Ein Highlight des Ausstellungsjahres ist die dreiteilige Schau
zum Thema Archäologie – im Vorfeld des 900-jährigen
Stadtjubiläums widmen sich Augustinermuseum, Museum für
Stadtgeschichte und Archäologisches Museum
Colombischlössle (ab 2020) dem Leben in der Stadt Freiburg
seit seinen Anfängen.

Augustinermuseum

bis 17. März 2019
Faszination Norwegen. Landschaftsmalerei von der
Romantik bis zur Moderne
Gewaltige Gebirgsketten, vereiste Flüsse, stille Fjorde und
Mondaufgänge am Strand. Die Schönheit der norwegischen
Natur faszinierte die Landschaftsmaler seit der Romantik. Das
Augustinermuseum präsentiert seit dem 8. Dezember 2018
die Ausstellung „Faszination Norwegen. Landschaftsmalerei
von der Romantik bis zur Moderne“. Alle Kunstwerke stammen
aus der reichen Sammlung des Museums Kunst der
Westküste auf der Nordseeinsel Föhr. Die Ausstellung zeigt
mehr als 50 Gemälde von Johan Christian Dahl bis Edvard
Munch.

19. April – 6. Oktober 2019
Schwarzwald-Geschichten. Black Forest Stories
Kaum eine deutsche Kulturlandschaft ist mit so vielen
Sehnsüchten und Klischees behaftet wie der Schwarzwald.
Warum? Das Augustinermuseum lässt Bilder sprechen:
Gemälde des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erzählen von
der unberechenbaren Natur, den Widrigkeiten des Wetters
und den Traditionen der Menschen. Zu sehen sind unter
anderem Werke von Emil Lugo, Hans Thoma und Franz Xaver
Winterhalter, Wilhelm Hasemann und Curt Liebich.

23. November 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 900 Jahre Leben in der Stadt
Wie die Stadt Freiburg entstand und sich entwickelte, darüber
geben nicht nur Urkunden und Akten Aufschluss, sondern
auch Funde aus der Erde. Archäologische Zeugnisse aus dem
Untergrund schaffen einen unmittelbaren Zugang zu den
Lebenswelten der Menschen früherer Zeiten. Zum 900jährigen
Stadtjubiläum zeigen die Städtischen Museen Freiburg
gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege erstmals
einen umfassenden Überblick über die archäologische
Forschung zur Freiburger Stadtgeschichte.

Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum

bis 17. März 2019
Faszination Norwegen. Edvard Munch
Der expressive Stil des Norwegers Edvard Munch ist
weltbekannt. Mit Dramatik und Leidenschaft widmet er sich
existentiellen Themen. Tod, Angst und Krankheit, Liebe und
Sexualität – was ihn innerlich beschäftigt, stellt er auf virtuose
Weise dar. Die gezeigten Werke stammen aus der Sammlung
des Museums Kunst der Westküste auf der Nordseeinsel
Föhr.

4. Mai – 1. September 2019
Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19.
Jahrhunderts von Johann Martin Morat
In zarten und doch strahlend klaren Farben hat Johann Martin
Morat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Eindrücke
seiner badischen Heimat eingefangen: Vom Schwarzwald
über den Hochrhein, vom Breisgau bis ins Markgräflerland,
vom Bodensee bis in die Schweizer Grenzregion war er
unterwegs. Seine detailreichen Gouachen und aquarellierten
Bleistiftzeichnungen geben auch Aufschluss über die
Siedlungs- und Kulturgeschichte der Region.

26. Oktober 2019 – 16. Februar 2020
Max Beckmann. Die Sammlung Classen
Pulsierendes Nachtleben, schrilles Varieté und bizarre
Jahrmarktszenen – die Großstadt zwischen Krieg und dem
Glanz der 1920er-Jahre: Für Max Beckmann bot Frankfurt am
Main in dieser Zeit schier unerschöpflichen Stoff. Hier widmete
er sich intensiv der Arbeit auf Papier. Als einer der
bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts
schuf er karikierende und zeitkritische Werke, die in ihrer
Ausdruckskraft einzigartig sind.

Museum für Neue Kunst

bis 24. März 2019
To Catch a Ghost
Das Okkulte hat gerade in Krisenzeiten Konjunktur. Derzeit ist
es in allen Medien präsent. Denn was unerklärlich scheint,
verunsichert und fasziniert zugleich. Auch das Museum für
Neue Kunst widmet sich dem Thema. Doch wurden die
Geister, die es zu fangen gibt, tatsächlich von den
Künstlerinnen und Künstlern geschaffen? Oder sind sie
Zeugnisse unserer eigenen Vorstellungskraft? Die Schau
spielt mit Erwartungen, aber auch geheimen Ängsten und
nebulösen Ahnungen. Ist da etwas, was wir nicht sehen,
vielleicht nur spüren können? Wie ist Wahrnehmung zu
beweisen?

13. April – 8. September 2019
Freundschaftsspiel. Sammlung Grässlin : Museum für
Neue Kunst
Die Famlie Grässlin, beheimatet in St. Georgen im
Schwarzwald, sammelt seit zwei Generationen
leidenschaftlich zeitgenössische Kunst, darunter Arbeiten
bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Isa Genzken,
Mark Dion oder Tobias Rehberger. In einer Neuauflage der
Reihe „Freundschaftsspiel“ holt das Museum für Neue Kunst
Werke aus der Sammlung Grässlin nach Freiburg - dort treten
sie in Dialog mit Gemälden und Skulpturen von der
Klassischen Moderne bis zur Gegenwart aus dem
Museumsbestand.

28. September 2019 – 15. März 2020
Hermann Scherer
Hermann Scherer war einer der bedeutendsten
Expressionisten in der Schweiz. Seine Gemälde, Graphiken
und Holzskulpturen thematisieren große Gefühle: Liebe und
Leidenschaft, Angst, Einsamkeit und Verzweiflung,
Überraschung und Glück. Inspiriert durch Edvard Munch und
seine Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollegen Ernst Ludwig
Kirchner entwickelte er eine neue, kraftvolle Formensprache.
In satten, bunten Farben bringen seine Bilder innere
Spannungen und Sehnsüchte zum Ausdruck.

Archäologisches Museum Colombischlössle

bis 30. Juni 2019
Tales & Identities: Deine Entscheidung – Deine
Geschichte
Die Begegnung römischer und keltischer Menschen steht im
Fokus der mit Jugendlichen konzipierten Ausstellung.
Erlebnisstationen und ein digitales Rollenspiel laden zum
aktiven Perspektivwechsel ein. Von Glaubensvorstellungen,
Alltag, Kriminalität, Handel oder Medizin erzählen die
archäologischen Fundstücke. Playmobilmodelle versetzen die
Originale in ein lebendiges Umfeld.

24. Oktober 2019 – 29. November 2020
Der römische Legionär – weit mehr als ein Krieger
200 Jahre lang prägten römische Legionäre das Leben am
Oberrhein. Ihre Hauptaufgabe war es, die Grenzen des
Imperiums zu sichern. Doch wie lebten die Soldaten abseits
des Krieges? Welche gesellschaftlichen Aufgaben nahmen sie
wahr und welche Neuerungen brachten sie in die Region?
Funde aus dem Militärlager von Dangstetten und weitere
erlesene Originale aus dem Oberrheingraben beantworten
diese Fragen.

Museum Natur und Mensch

9. März – 28. April 2019
Vom Ei zum Küken
Die frisch geschlüpften Küken erobern auch in diesem Jahr
die Herzen der Besucherinnen und Besucher im Museum
Natur und Mensch. Groß und Klein sind eingeladen, die
flauschigen Hühnerkinder beim Picken und Probeflattern zu
bewundern und das wuselige Treiben im Kükenhaus zu
beobachten. Wer Glück hat, erlebt sogar den magischen
Moment des Schlüpfens. Naturkundliche und ethnologische
Objekte und spannende Geschichten rund um Ei und Huhn
ergänzen die Schau.

8. Juni 2019 – 2. Februar 2020
Südsee – Traum und Wirklichkeit
Sonne, palmengesäumte Strände und azurblaues Meer:
Reiseberichte europäischer
Entdecker und Weltenbummler sowie Gemälde bekannter
Künstler prägen bis heute unsere Vorstellung von der Südsee
als Paradies auf Erden. Ein Klischee? Wie erleben die
Bewohner_innen ihre Inselwelt mit den Auswirkungen von
Globalisierung und Kolonialismus? Die Ausstellung zeichnet
ein komplexes Bild dieser Region.

Museum für Stadtgeschichte

14. Dezember 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 200 Jahre Forschen in der Stadt
Schon seit dem 18. Jahrhundert forschen Stadthistoriker und
Archäologen an Freiburger Baustellen. Im Laufe der Zeit
haben sie ihre Dokumentationsmethoden systematisiert und
verfeinert. Ein herausragendes Beispiel für archäologische
Forschung am Bau ist das Museum für Stadtgeschichte selbst.
Anhand von Bodenzeugnissen und Baubefunden können
Besucherinnen und Besucher die Entwicklung vom
spätmittelalterlichen Wohnhaus über das barocke
Künstlerdomizil bis zum Museum am Original nachvollziehen.

zum Bild oben:
Museum für Neue Kunst - Städtische Museen Freiburg
Martin Kippenberger, Kostengebirge, 1985
(c) Sammlung Grässlin, Foto: Wolfgang Günzel, Offenbach
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