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 Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Andreas Winter "Abnehmen durch Annehmen" | Unbewusste Gefühle verstehen – körperlichen Ballast loswerden
Verständnis statt Verzicht: Übergewicht, oder präziser: ein stressbedingt erhöhter Körperfettanteil, entsteht nicht durch zu viel Essen, davon ist Andreas Winter überzeugt. Sein neuer Ratgeber „Annehmen durch Abnehmen“ bietet einen Perspektivwechsel. Der tiefenpsychologische Ansatz und ein zehntägiges Programm verhelfen zur Lösung unbewusster emotionaler Belastungen und fördern so die innere Heilung und ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper. Erhältlich als Buch und Hörbuch.
Die Diätindustrie boomt: Appetitzügler und Abnehmspritzen, Ernährungsberater und Fitnessinfluencer, Keto oder Paleo, Low Carb oder High Protein – jedes Jahr kommen neue Wundermittel und -programme auf den Markt, doch steigt die Zahl der Übergewichtigen kontinuierlich weiter. Das zeigt, dass Diäten kein Heilmittel sind, sondern ein Geschäftsmodell, das vom Scheitern der Betroffenen lebt.
Nicht erst seit seinem Bestseller „Abnehmen ist leichter als Zunehmen“ geht Andreas Winter einen radikal anderen Weg. Der studierte Diplom-Pädagoge und Leiter eines der ältesten Coaching-Institute Deutschlands hat einen tiefenpsychologischen Ansatz entwickelt, bei dem es um das Verständnis der emotionalen Mechanismen geht. Sein neues Buch „Abnehmen durch Annehmen“ ist deshalb kein Ratgeber für eine Bikinifigur, sondern eine Einladung zur Selbstbefreiung: „Sie finden in diesem Buch Fallgeschichten aus meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung, fundierte psychologische Erklärungen, einen humorvollen Blick auf scheinbar ernste Themen – und ein alltagstaugliches Begleitprogramm für zehn Tage, das tiefgreifender wirkt als jede Kalorientabelle.“
Die „Winter-Diät“ verlangt nicht Disziplin oder Genussverzicht; vielmehr unterstützt sie dabei, die unbewussten Ursachen des Essverhaltens zu erkennen und zu ändern. Andreas Winter geht es um nichts weniger als Selbstannahme und den Weg zu Heilung, Freiheit und Leichtigkeit.
Mankau Verlag 2026. 190 Seiten,€ 18,00 (D), 18,50 (A)
ISBN 978-3-86374-794-7
Auch als Hörbuch:
1 MP3-CD im Jewelcase, 8-seitiges Booklet
Gesamtlaufzeit ca. 304 Min. € 18,00 (D)
ISBN-978-3-86374-797-8
Ansonsten:
Auch als Download erhältlich: € 12,99 (D) | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | Freiburger Leiter 2026 | Preis für herausragende künstlerische Leistung verliehen
Auf der Internationalen Kulturbörse Freiburg wurde am Eröffnungsabend der IKF Award 2026 - Culture Connects People - feierlich in Form der Freiburger Leiter verliehen. Die seit 2008 verliehene Auszeichnung würdigt die besondere künstlerische Qualität und zählt zu den renommierten Preisen im deutschsprachigen Veranstaltungs- und Bühnensektor.
In diesem Jahr geht die begehrte Auszeichnung an Toy Toy Toy aus dem Bereich Theater im öffentlichen Raum, die die Jury und das Fachpublikum mit einer herausragenden Darbietung überzeugten.
Nominiert waren folgende Produktionen:
• Musik: TRËI - ONE'S FOR SORROW, TWO'S FOR JOY
• Darstellende Kunst: Jane Mumford – LEBEN
• Theater im öffentlichen Raum: Toy Toy Toy
Die Gewinner:
Toy Toy Toy, das sind die Yo-Yo-Künstler Naoto Okada und Shu Takada. Sie verwandeln das Spiel mit dem Yo-Yo in eine Kunstform. Beide verkörpern japanische Präzision, Eleganz und Leidenschaft in vollendeter Harmonie. 2022 gründeten sie gemeinsam die Company Toy Toy Toy. Ihre spektakuläre Performance wurde 2025 beim 44. Festival Mondial du Cirque de Demain und beim Salieri Circus Festival jeweils mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Wenn Naoto Okada und Shu Takada auftreten, verschmelzen Körper, Rhythmus und Technik zu purer Magie.
Freiburger Leiter
Zusätzlich zur Preisskulptur Freiburger Leiter – sie symbolisiert den schwungvollen Aufstieg zum Erfolg – erhalten die Ausgezeichneten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Darüber hinaus werden sie zur nächsten Internationalen Kulturbörse Freiburg sowie zur Schweizer Künstlerbörse in Thun eingeladen, was ihnen wertvolle Präsentations- und Vernetzungsmöglichkeiten bietet.
Mit der Verleihung der Freiburger Leiter unterstreicht die IKF ihre Rolle als bedeutende Plattform für Kreativität, künstlerische Exzellenz und die Förderung innovativer Bühnenschaffender. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Tag der offenen Tür im Hallenbau | Kunstmuseum Karlsruhe präsentiert sich mit neuem Namen
Das Kunstmuseum Karlsruhe - bislang Städtische Galerie Karlsruhe - tritt erstmals unter seinem neuen Namen auf: Zum Tag der offenen Tür im Hallenbau - dem Gebäude, das unter anderem das Kunstmuseum und ZKM beherbergt, werden am 1. Februar 2026 Führungen, Workshops und Einblicke angeboten.
Von 11 bis 13 Uhr lädt das Kunstmuseum Karlsruhe anlässlich der Umbenennung zu einem Sektempfang und – in Kooperation mit der Hochschule für Musik – zu Live-Musik ein. Im Anschluss stellt Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseums, das Jahresprogramm 2026 vor.
Im Mittelpunkt des Tages steht die Ausstellung „RATATATAA“ des Künstlerduos Özlem Günyol & Mustafa Kunt: In mehreren thematischen Rundgängen werden Werke betrachtet, die sich mit Protest, Freiheit, Macht und Repräsentation auseinandersetzen. Ein Rundgang findet in türkischer Sprache statt.
Führungen und Einblicke hinter die Kulissen:
11.30 Uhr: Familienführung „Rumgepurzelt und Stillgestanden“ in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“ (Teilnahmezahl begrenzt, Anmeldung an der Kasse)
12, 14 und 15 Uhr: Kurzführungen in „Özlem Günyol & Mustafa Kunt. RATATATAA“
15.30 Uhr: Kuratorinnenführung „Von Bahnhöfen und Schrebergärten“ mit Dr. Lil Helle Thomas in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“
16 Uhr: Führung in türkischer Sprache in „Özlem Günyol & Mustafa Kunt. RATATATAA“
17 Uhr: Kuratorinnenführung „Puppen, Zombies, Vogelmensch“ mit Christina Korzen in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“
Mitmachen & Entdecken:
11 bis 14 Uhr: Free Climbing – Die Kletterwand „Free Solo“ von Özlem Günyol & Mustafa Kunt darf bestiegen und erkundet werden.
11 bis 18 Uhr: Hallenbau Origami, Hallenbau Rallye und Postkartentisch – ausgediente Ausstellungsplakate zu neuen Kunstwerken falten, Kunstmuseums-Postkarten gestalten und versenden oder alle Institutionen des Hallenbaus auf eigene Faust erkunden
15 Uhr: „Heute bin ich Kunst – Skulpturen aus Körpern und Worten“: ein Workshop mit Spaß und Bewegung für Kinder ab 6 Jahren (Teilnahmezahl begrenzt, Anmeldung an der Kasse)
Das vollständige Programm des Kunstmuseum Karlsruhe ist hier einsehbar.
zum Bild oben:
Ab 1. Februar mit neuem Namen: Die Städtische Galerie Karlsruhe heißt künftig Kunstmuseum.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Ausstellungsansicht „Ende der Zeitzeugenschaft?“ (c) Freiburg, Foto: P.Seeger | | | | | Ende der Zeitzeugenschaft? | Neue Sonderausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Bald wird es keine lebenden Zeitzeug*innen der NS-Verbrechen mehr geben. Überlebende des Holocaust werden ihre Erlebnisse und Erfahrungen dann nicht mehr persönlich mitteilen können. Die Sonderausstellung "Ende der Zeitzeugenschaft?" im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) der Museen Freiburg hinterfragt, was Zeitzeug*innenschaft ist und welche Bedeutung sie in der Gesellschaft seit 1945 hat. Die Ausstellung läuft von Dienstag, 27. Januar, bis Sonntag, 13. September.
Die Übernahme des Projekts des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist die erste Sonderausstellung des DZNS seit der Eröffnung des Hauses im vergangenen Jahr. Sie nimmt unterschiedliche Aspekte von Zeitzeug*innenschaft in den Blick: Wie entstehen aus Erinnerungen Erzählungen und was beeinflusst sie? Was hat sich im Umgang mit ihnen seit 1945 verändert? Wer oder was erinnert uns in 50 Jahren an den Holocaust und die NS-Verbrechen? Wie kommen wir ohne direkte persönliche Begegnungen mit Zeitzeug*innen aus? Und wie gehen Museen oder Gedenkstätten damit in Gegenwart und Zukunft um?
Für die Ausstellung im DZNS wurden Ausschnitte aus zehn Interviews mit überlebenden Freiburger*innen ergänzt. Dazu gehören unter anderem die Schriftstellerin Lotte Paepcke, der als US-Agent bekannt gewordene Fred Mayer, der in der Colombistraße 11 wohnhafte Max Eisenmann und der spätere Pfarrer Helmut Schwarz. Auch eine Leihgabe des Maximilian-Kolbe-Werks Freiburg geht in die Ausstellung ein: die Häftlingsjacke, die der polnische Überlebende Jozef Krzepina (*1920) auf einem „Todesmarsch“ aus dem KZ Sachsenhausen tragen musste. Krzepina besuchte Freiburg auf Einladung des Kolbe-Werks viele Jahre im Zuge von Zeitzeugengesprächen und Überlebenden-Treffen und schenkte die Jacke 1993 dem Kolbe-Werk zum 20. Jahrestag seines Bestehens.
Eine neue Audiotour in der Museen Freiburg App setzt das Thema der Sonderausstellung mit Objekten und Zeugnissen der Dauerausstellung in Beziehung. Dabei geht es um die zentrale Frage, wer oder was Zeug*in des Holocausts sein kann, auch nach dem „Ende der Zeitzeugenschaft“. Zudem bietet das DZNS ein breites Vermittlungsangebot für Gruppen und Schulklassen an, zum Beispiel mit Workshops. Infos gibt es unter www.museen.freiburg.de/schule bzw. www.museen.freiburg.de/gruppen. Viele Veranstaltungen begleiten die Ausstellung. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino findet die Reihe „HINSCHAUEN“ statt – Filmvorführungen mit anschließendem Austausch. Bei einem Erzählcafé auf dem Grethergelände geht es um Erfahrungen von Überlebenden und ihren Familien nach 1945. Im DZNS selbst findet ein Gespräch mit dem Nachkommen Joachim S. Nelson über die als jüdisch verfolgte Freiburger Familie Nelson statt. Zum Abschluss der Sonderausstellung diskutiert das DZNS auf einem Podium unter dem Motto „Wie gestalten wir das Erinnern ohne direkte Zeitzeug*innen? Alternative Formen des Erinnerns an den Holocaust“. Alle aktuellen Veranstaltungen gibt es unter www.museen.freiburg.de/kalender.
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.
Kuratiert hat die Wanderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ Anika Reichwald, bis 2024 am Jüdischen Museum Hohenems tätig, heute Kuratorin am Jüdischen Museum Berlin. Die aktuelle Projektleitung liegt bei Dinah Ehrenfreund vom Jüdischen Museum Hohenems. Für die Freiburger Ausstellung hat Caroline Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterin des DZNS, die Projektleitung übernommen. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Von bewegenden Lebensgeschichten bis ins Tierreich ? | Jahresauftakt im Dreiländermuseum
Den Auftakt macht die Sonderausstellung „Manfred Weil: Leben!“, die vom 28. Januar bis 1. März 2026 im Dreiländermuseum zu sehen ist. Sie widmet sich dem bewegenden Leben und Werk des Künstlers Manfred Weil und entstand in Kooperation mit dem Burghof Lörrach anlässlich des Holocaust-Gedenktags.
Die Vernissage findet am Dienstag, 27. Januar 2026, um 16:30 Uhr statt.
Die Ausstellung wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet: Dazu zählen Vorträge, Lesungen, Führungen sowie persönliche Gespräche mit Schulamith Weil, Tochter des Künstlers, die an mehreren Tagen in der Ausstellung anwesend sein wird. Ergänzt wird das Programm durch eine Filmvorführung im Burghof Lörrach. Den Abschluss bildet die Finissage am Sonntag, 1. März 2026, mit Rundgang und Gespräch.
Kurz darauf eröffnen wir auch die große Sonderausstellung „Inspiration 12 – Tiere“, die vom 31. Januar bis 4. April 2026 zu sehen ist. Die Vernissage findet am Freitag, 30. Januar 2026, um 18:00 Uhr statt.
Zum zwölften und letzten Mal in dieser Form bringt das inklusive Kunstprojekt Inspiration Menschen mit Beeinträchtigung aus dem gesamten Dreiländereck zusammen. Ausgehend von Tierdarstellungen aus der Museumssammlung und zwei Werken zeitgenössicher Künstlerinnen aus Lörrach sind fantasievolle, farbenreiche und sehr persönliche Arbeiten entstanden, die zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken einladen.
Erstmals wird Inspiration 12 in der großen Sonderausstellungsfläche im 1. Obergeschoss des Dreiländermuseums präsentiert. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Workshops, Märchen- und Erzählabenden sowie einem Inklusionstag lädt Menschen aller Altersgruppen dazu ein, Kunst gemeinsam zu erleben und kreativ zu werden.
Ausgewählte Termine im Überblick
Di, 27.01., 16:30 Uhr
Vernissage Manfred Weil: Leben!
Di, 27.01., 18:00 Uhr
Filmvorführung „MICH KRIEGT IHR NICHT!“ (Burghof Lörrach)
Mi, 28.01., 19:00 Uhr
Vortrag zur jüdischen Geschichte des Dreilands
Fr, 30.01., 18:00 Uhr
Vernissage Inspiration 12 – Tiere
So, 01.02., 16:00 Uhr
Spätschicht im Museum: Führung & Gespräch (Inspiration 12 – Tiere)
Do, 05.02., 18:00 Uhr
Lesung & Gespräch: Alisa Weil – Deutschland, Palästina und zurück
So, 08.02., 15:00 Uhr
Öffentliche Führung Manfred Weil: Leben!
Sa, 28.02., 14:00–17:00 Uhr
Inklusionstag: Ungehindert durchs Dreiländermuseum: ALLE können barrierefrei und eintrittsfrei durch das gesamte Museum. Es gibt eine Führung in einfacher Sprache und weitere Angebote. Unter anderem treten das Maskentheater UTOPIK FAMILY aus dem Schweizer Jura mit ihrem Programm „Come prima“ und das Maskentheater Lörrach auf.
So, 01.03., 11:30 Uhr
Finissage Manfred Weil: Leben!
Mi, 18.03., 10:00 Uhr
Mittwoch-Matinee Inspiration 12 – Tiere
Mehr zum Nachlesen:
Alle Termine und Begleitveranstaltungen zu „Manfred Weil: Leben!“ und „Inspiration 12 - Tiere“ finden Sie übersichtlich in den jeweiligen Ausstellungsfaltblättern, die auf unserer Website zum Download bereitstehen und im Museum erhältlich sind.
Dreiländermuseum, Basler Straße 143, D-79540 Lörrach | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Ekaterina Feuereisen "Inventur der Erinnerungen" | Über das Alleinsein inmitten von Menschen
Berlin, 2019. Nach einer schwierigen Kindheit mit einer drogenabhängigen Mutter hat die namenlose Erzählerin sich im Hier und Jetzt mit ihrer Partnerin Elif ein gemeinsames Leben aufgebaut. Alles ist gut. Sie ist glücklich. Sollte glücklich sein. Ihre glücklichen Erinnerungen, an das Erblühen der Liebesbeziehung zwischen Elif und ihr, werden zunehmend mit den negativen Erinnerungssequenzen aus ihrer lieblosen Kindheit umhüllt. Und es sind gerade die kleinen Momente, der Alltag, die Eigenheiten von Elif, die sie wütend machen. Scheinbare Banalitäten, die das Gefühlschaos zum Ausbruch bringen und ihr den Boden unter den Füßen wegreißen. Sie will nachgeben, tolerant sein – und fühlt sich gleichzeitig allein und missverstanden. Die Geister der Vergangenheit verfolgen sie, flüstern ihr Versprechen ins Ohr, pflanzen giftige Gedanken, die das Positive, das sie zu kultivieren versucht, zu ersticken drohen.
Haymon Verlag 2025, 256 Seiten, € 23,90 (D)
ISBN 978-3-7099-8221-1 | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Verfassungsresilienz - Handlungsfähigkeit und Wehrhaftigkeit des Grundgesetzes | Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Ausgabe
„Verfassungsresilienz“ – unter dieser prägnanten Überschrift geht die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) der Frage nach, wie gut das Grundgesetz vor Angriffen geschützt ist. Die neue Ausgabe versammelt acht wissenschaftliche Beiträge zur Wehrhaftigkeit seiner Normen. Welche Handlungsfähigkeit in Staat und Gesellschaft lassen sich aus ihnen ableiten? Über die Ausgestaltung des Konzepts der „wehrhaften Demokratie“ wird intensiv diskutiert.
Die Beiträge zeichnen die historische Entwicklung von Verfassungsresilienz und wehrhafter Demokratie in Deutschland nach, knüpfen aber auch an aktuelle Diskussionen an. Sie fragen nach Verfassungsresilienz angesichts von Klimakrise und digitaler Transformation. Gegenstand einer eigenen Untersuchung ist die Verfassungsgerichtsbarkeit „zwischen formalisierter Rechtspolitik und demokratischer Praxis“. Das Spannungsverhältnis zwischen Freiheits- und Abwehrrechten wird in einem Aufsatz über „Parteiverbot und Grundrechtsverwirkung“ diskutiert. Und auch die freiheitlich-demokratische Resilienz auf Landesebene greift das Heft auf – im Blick auf Landesparlamente, Landesbehörden und Landesverfassungsgerichte. Schließlich wird „Verfassungstreue“ thematisiert: als Leitbild und Dienstpflicht bei Beamten und weiteren öffentlich Bediensteten wie auch als Erziehungsauftrag für Schulen und Bildungseinrichtungen.
Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Workshop für Kinder | Ideen, Anregungen und Wünsche für den Kinderbereich der Stadtbibliothek Freiburg
Bücher, DVDs, Filme und Videospiele: Die Stadtbibliothek am Münsterplatz bietet nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern und Jugendlichen leichten Zugang zu vielen Medien. Der Kinderbereich hat 35.000 Medien, die jedes Jahr 500.000 Mal ausgeliehen werden. Das macht etwa ein Drittel der gesamten Leihen in der Bibliothek aus.
Damit das Lesen im Kinderbereich in Zukunft noch mehr Spaß macht, bekommt er ein neues Aussehen. Und wer sind die Profis, wenn es um den Kinderbereich geht? Natürlich die Kinder! Am Samstag, 7. Februar, von 10 bis 13 Uhr am Münsterplatz 17 können sie bei einem Workshop vor Ort ihre Ideen, Anregungen und Wünsche nennen.
Alle Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren dürfen kommen. Und ganz wichtig: Eltern sind verboten! Assistenzpersonen sind willkommen. Worum es geht: „Welche Medien wünsche ich mir? Was möchte ich ausleihen? Wo fühle ich mich wohl? Wie möchte ich sitzen?“ Diese und weitere Fragen bekommen die jungen Leseratten gestellt. Ihr Feedback hilft dabei, die Kinderbibliothek sinnvoll umzugestalten.
Die Kinderbeteiligung machen die Stadtbibliothek und das Kinderbüro Freiburg zusammen. Das ist das erste Mal, dass Kinder bei einer Umgestaltung mitmachen können. Wer Interesse hat, meldet sich bis Mittwoch, 4. Februar, unter iris.steinhaeuser@freiburg.de an. | | | | | |
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Sonstiges
© Foto: Oliver-Selim Boualam | | | | | Kunstrauschen 2026: Karlsruhes freie Kunstszene öffnet ihre Türen | Am Freitag, 6. Februar 2026, lädt das Kunstrauschen von 17 bis 23 Uhr erneut dazu ein, die unabhängige Kunstszene Karlsruhes in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken. Parallel zur art karlsruhe öffnen 20 Off-Spaces und Projekträume ihre Türen und bieten einen besonderen Einblick in zeitgenössische Kunst abseits des Mainstreams.
Von Hinterhofwerkstätten über Privatwohnungen bis hin zu Ateliers und ehemaligen Industriehallen eröffnen die teilnehmenden Räume einen facettenreichen Einblick in zeitgenössische Kunst abseits etablierter Institutionen. Besuchende begegnen dabei nicht nur den Werken, sondern auch den Künstlerinnen und Künstlern selbst und erhalten unmittelbare Einblicke in künstlerische Prozesse und Perspektiven. Als Einladung zum Dialog und zur Begegnung entsteht so – parallel zur art karlsruhe – ein vielschichtiger Blick auf die kreative Energie Karlsruhes, die die Stadt als UNESCO Creative City of Media Arts auszeichnet.
Die teilnehmenden Räume
Als Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es zudem am Abend des Kunstrauschen einen Shuttlebus, der von 19 bis 22 Uhr die AHOI studios und das Nordbecken von der Haltestelle Rheinhafen aus anfährt.
Teilnehmende Räume: AHOI studios, Atelierhaus Alter Schlachthof, CIRCUS 3000, COLA TAXI OKAY, CU, Die Neue Fledermaus, Kunstperipherie/n, Luis Leu, Medienkunstinitiative Lichtspielsauna e.V., Nordbecken, Projektraum Rochade, Projektraum Spektrum, Schauraum B9, schillllerstrasse, Showroom Schmitt, ßpace – die Anstoß e.V., studio hö, Studio Karat, V8, V12
Weitere Informationen zum Kunstrauschen und den teilnehmenden Räumen finden Sie auf der Seite der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | „Anders machen – Dein Lerntagebuch gegen Diskriminierung“ | Neue Publikation für junge Menschen am Übergang zwischen Schule und Beruf
Das neue Buch „Anders machen“ richtet sich an junge Menschen, die sich am Übergang von der Schule in das Berufsleben befinden. Es ist ein Buch, dass nicht nur gelesen, sondern aktiv bearbeitet und auch im Unterricht eingesetzt werden kann. Herausgegeben wird das 128-seitige Lerntagebuch von der Baden-Württemberg Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) im Rahmen des Projektes zur werteorientierten Demokratiebildung „Läuft bei Dir! Werte. Wissen. Weiterkommen“.
„Anders machen“ beschäftigt sich mit dem Thema Diskriminierung. Die kurzweiligen Kapitel orientieren sich an zentralen Lebensbereichen Jugendlicher wie etwa Ausbildung, Beruf oder Freizeit. Ausgehend von persönlichen Werten und der eigenen Identität, werden verschiedene Diskriminierungsformen, deren Auswirkungen auf Betroffene sowie Möglichkeiten des Umgangs damit beleuchtet.
Das Lerntagebuch zeichnet sich insbesondere durch die interaktive und kreative Gestaltung aus: Das Buch darf und soll bearbeitet und mit eigenen Anmerkungen und Illustrationen versehen werden. Ergänzt wird es durch auditive Elemente, die über QR-Codes abrufbar sind. Die kurzen Texte, Grafiken und Aufgaben sind so konzipiert, dass sie ohne Vorkenntnisse im Unterricht und in der außerschulischen pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können.
Die Veröffentlichung „Anders machen – Dein Lerntagebuch gegen Diskriminierung“ kann kostenlos im LpB-Shop unter www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Eine barrierefreie Version der Publikation steht dort und auf der Homepage des Projekts unter https://www.läuft-bei-dir.de als Download zur Verfügung. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 26. Januar bis 1. Februar | (Kalenderwoche 5)
Bitte beachten: Infos zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Filmvorführung und Gespräch mit Dory Sontheimer:
„Das Vermächtnis der sieben Schachteln“
Anlässlich der neuen Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ lädt das DZNS am Mittwoch, 28. Januar, von 18 bis 20 Uhr zu einer Filmvorführung und einem Gespräch mit Dory Sontheimer ins Kommunale Kino, Urachstraße 40, ein. Nach dem Film „Das Vermächtnis der sieben Schachteln“ (2018) spricht Sontheimer über die Entdeckung ihrer Familiengeschichte. Ihre Recherche führte sie von Barcelona über Freiburg bis nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA. Die Filmvorführung findet in der Originalfassung (Spanisch, Katalonisch, Deutsch) mit englischen Untertiteln statt, das anschließende Gespräch wird auf Deutsch und Englisch geführt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem KoKi und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher. Tickets gibt es zum regulären Eintrittspreis unter www.koki-freiburg.de/das-vermaechtnis-der-siebenschachteln/.
Museum für Neue Kunst
Artist Talk: Olga Jakob
Beim Artist Talk am Donnerstag, 29. Januar, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist diesmal Olga Jakob (*1985) zu Gast. Die Kuratorinnen der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ sprechen mit ihr über ihr künstlerisches Werk, ihr Malereiverständnis, den Begriff „textile Bilder“ und die Zusammenarbeit für dieses Projekt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Glasmalerei in verschiedenen Epochen
Bei einer Führung am Sonntag, 1. Februar, um 11 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz stellt Hans-Ludwig Wagner vom Freundeskreis ausgewählte Glasmalereien aus verschiedenen Epochen vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Matinee am Sonntag, 1. Februar, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, dreht sich alles um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Pia Micheel verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin, von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Für die musikalische Untermalung sorgt das deutsch-nigerianische Cello-Duo Godwin Ude und Walter-Michael Vollhardt. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
(c) Museum für Kommunikation Frankfurt | | | | | Die Nazis waren ja nicht einfach weg | Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus seit 1945 ´
Ausstellung im Museum für Komunikation, Frankfurt/Main
Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 26. Juli 2026
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Im Museum für Kommunikation eröffnet die Ausstellung in der Woche des Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz, am 29. Januar 2026.
Die Ausstellung greift gezielt die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf, um die Thematik an den Lebensalltag heutiger Jugendlicher heranzurücken: Sie behandelt die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie hat der Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 die deutsche Gesellschaft geprägt und welche Formen des Umgangs mit dieser Vergangenheit brauchen Jugendliche heute? | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | „Jugendgemeinde – WAS?“ | Leitfaden Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg
Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist der Leitfaden für Jugendgemeinderäte in vierter und aktualisierter Auflage ab sofort erhältlich. Unter dem Titel „Jugendgemeinde – WAS?“ liegt er als Broschüre vor und kann auch online unter www.lpb-bw.de abgerufen werden.
Wer einen Jugendgemeinderat gründen will oder Anregungen für einen bestehenden Jugendgemeinderat sucht, findet hier alltagstaugliche Tipps und Erfahrungsberichte. Von der Wahl eines Jugendgemeinderats über die Erstellung einer Geschäftsordnung bis hin zum Verfassen von Anträgen und dem kleinen 1x1 des Projektmanagements – der Leitfaden thematisiert alles Wichtige rund um die Praxis im Jugendgemeinderat. Sechs Kapitel umreißen auf 50 Seiten die wesentlichen Aspekte der Arbeit. Der Leitfaden verlinkt zudem auf zusätzliches Material auf der Homepage der LpB: Musteranträge, Beispiele für Satzungen und vieles mehr.
Der Leitfaden versteht sich als Empfehlung, Good-Practice-Sammlung und Orientierungsangebot. Er richtet sich an Kommunen, an Fachkräfte in der Jugendbeteiligung und an Jugendliche selbst. Die Broschüre „Jugendgemeinde – WAS?“ ist kostenlos und kann im Webshop der LpB bestellt oder heruntergeladen werden: www.lpb-bw.de/shop. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Kristina Hortenbach "Pleiten, Pech und Papa" | Roman
Trifft die Generation Ü80 auf die Generation Ü50 sind köstliche Turbulenten geradezu vorprogrammiert.
Ein erfrischender Familienroman mit Tiefgang, großen Gefühlen und viel Humor. Apothekerin Carmen hat ihr Leben gut sortiert – bis ihr 83-jähriger Vater Heinz nach einer Hochwasserkatastrophe plötzlich vor ihrer Tür steht. Im Gepäck: Excel-Tabellen, Bofrost-Kataloge und jede Menge Eigenheiten. Sehr zur Freude von Partner Frank. Während Heinz seine Jugendliebe Hilde wiederfindet, die kurzerhand Zwergpudel Sherry mit in die neu entstandene Wohngemeinschaft bringt, und Frank immer mehr Zeit auf dem Golfplatz verbringt, fragt Carmen sich zunehmend: War das schon alles? Als ihr Vater sich für einen Marathon anmeldet und Pläne für die gemeinsame Zukunft mit Hilde schmiedet, überdenkt Carmen ihre Lebensentscheidungen. Ein Blick in die Vergangenheit beim Klassentreffen bringt schließlich alles durcheinander – oder vielleicht endlich in Ordnung?
Heyne Verlag 2025, 400 Seiten, € 13,00 (D), 13,40 (A) / SFr 18,50
ISBN 978-3-453-44266-5 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 26. Januar bis 1. Februar | (Kalenderwoche 5)
Montag, 20. Januar, 16 bis 16.30 Uhr
Bilderbuchkino im Rieselfeld (Stadtteilbibliothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt Kinder ab drei Jahren am Montag, 26. Januar, um 16 Uhr zum Bilderbuchkino ein. Im Anschluss findet eine Malaktion statt. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 27. Januar, 10 bis 12 Uhr
Sprachcafé Deutsch für Frauen (Stadtbibliothek)
Im Sprachcafé für Frauen am Dienstag, 27. Januar, um 10 Uhr können Frauen in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, in lockerem Rahmen Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 27. Januar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie-Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das vom Verein Mehr Demokratie entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Der nächste Demokratie-Dienstag findet am 27. Januar von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 30. Januar, 14 bis 16 Uhr; und Samstag, 31. Januar, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 28. Januar, und am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 12 Uhr sowie am Freitag, 30. Januar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, und Donnerstag, 29. Januar, 15 bis 16.30 Uhr
ENTFÄLLT: Gaming für Kinder (Stadtbibliothek).
Die Termine für das Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, am Mittwoch, 28. Januar, und Donnerstag, 29. Januar, müssen leider entfallen.
Mittwoch, 28. Januar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 28. Januar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 16 bis 16.30 Uhr
Märchenstunde mit Bibo (Stadtteilbibliothek Haslach)
Vorlesepatinnen lesen mit der Handpuppe Bibo in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, am Mittwoch, 28. Januar, um 16 Uhr Märchen für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 28. Januar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 19.30 bis 20.30 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mitt-woch, 28. Januar, um 19.30 Uhr ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Le-setipps zu erhalten. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 29. Januar, 15.30 Uhr
Erzähltheater Kamishibai (Stadtteilbibliothek Mooswald)
In der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, wird am Donnerstag, 29. Januar, um 15.30 Uhr eine Bilderbuchgeschichte mit dem japanischen Erzähltheater Kamishibai für Kinder ab 4 Jahren gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 29. Januar, 16.30 bis 17.30 Uhr
Einführung in 3D-Druck (Stadtbibliothek)
Wie 3D-Druck funktioniert, führen Mitarbeitende der Infothek am Donnerstag, 29. Januar, um 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, vor. Vermittelt werden Grundkenntnisse von der Auswahl eines 3D-Modells im Internet über die Druckvorbereitung bis zur Umwandlung eines Kunststoffstranges in den gewünschten Gegenstand. Nur mit Anmeldung über die VHS (0761/368 9510, www.vhs-freiburg.de). Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, stehen vier Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde lang spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 15.30 bis 16 Uhr
Vorlesestunde auf Spanisch (Stadtbibliothek)
Judith Herrera Gomez liest am Freitag, 30. Januar, von 15.30 bis 16 Uhr in der Kinderbibliothek, Münsterplatz 17, spannende und lustige Geschichten auf Spanisch für Kinder ab 3 Jahren vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 16 bis 16.45 Uhr
Kasperle-Theater im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Günter Manthey spielt am Freitag, 30. Januar, um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren Kasperle-Theater in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 18 bis 20 Uhr
Manga- und Anime-Treff (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet einmal monatlich einen offenen Treff für Fans von Man-gas und Animes an. Das nächste Treffen findet am Freitag, 30. Januar, ab 18 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, statt. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Andrea Flemmer "Der Ernährungsratgeber für ein gesundes Herz" | Alles, was Sie über herzgesunde Lebensmittel wissen müssen. 80 Rezepte, fettarm und herzgesund
- Mit Ernährungsumstellung das Herzinfarktrisiko um bis zu 30% reduzieren
- Alle wichtigen Informationen kompakt und verständlich
- Für alle, die einem Herzinfarkt vorbeugen möchten und alle, die nach einem Infarkt ihren Lebensstil ändern wollen
- 80 Rezepte für ein gesundes Herz
Täglich werden in Deutschland rund 10.000 Menschen mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert, 300.000 Menschen im Jahr erleiden einen Infarkt, über 52.000 sterben an den Folgen. In Deutschland kommen auf je 100.000 Einwohner etwa 300 Infarkte jährlich. Herz-Kreislauf-Krankheiten sind weltweit für ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich. Dabei sind die reichen Industrienationen stärker betroffen.
Durch eine herzgesunde Ernährung kann man das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweislich um mindestens ein Drittel reduzieren! Basierend darauf zeigt Dr. A. Flemmer was herzgesundes Essen ausmacht und wie man mit den richtigen Lebensmitteln das Herzinfarktrisiko minimieren kann. Dieser Ernährungsratgeber informiert auch ausführlich über die Erkrankungsrisiken für das Herz. Er liefert viele praktische Tipps, die helfen, die Ernährung langfristig umzustellen.
Verlag Schlütersche 2014, 160 Seiten, € 19,95 € (D), 20,06 (A)
ISBN: 978-3-89993-744-2 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Museen Freiburg freuen sich über Rekordergebnis | 2025 kamen 361.022 Interessierte in die fünf Häuser
Erfolgreicher Start fürs Dokumentationszentrum Nationalsozialismus: 41.064 Besucher*innen seit Eröffnung im März
Publikumsmagnet war bis Ende des Jahres die Ausstellung „Insekten. Schillernd schön und tierisch wichtig“ mit 50.796 Gästen
Eiszeitkunst, Impressionismus oder zeitgenössische Positionen, Geschichtsthemen, flauschige Küken oder schillernde Insekten: Die Museen Freiburg boten 2025 ein vielfältiges Programm aus Archäologie, Kunst, Geschichte und Natur. Mit ihren Ausstellungen, Projekten und Vermittlungsangeboten erzielten sie einen neuen Besucher*innenrekord. Insgesamt kamen 361.022 Menschen in das Augustinermuseum, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle sowie in das neu eröffnete Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 35.296 Personen (2024: 325.726). Während das Museum für Stadtgeschichte als eigenes Haus 2025 wegfiel (2024: knapp 14.800 Gäste), legte das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus mit 41.064 Besucher*innen einen erfolgreichen Start hin. Als größter Publikumsmagnet erwies sich die Ausstellung „Insekten. Schillernd schön und tierisch wichtig“ des Museums Natur und Mensch mit 50.796 Gästen.
Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus (DZNS) als Außenstelle des Augustinermuseums am 21. März 2025 war ein besonderer Höhepunkt des Museumsjahres. Bis Ende Dezember besuchten 41.064 Menschen das Haus am Rotteckring. Neben Gästen aus der Region und ganz Deutschland kamen viele aus den Nachbarländern Frankreich und Schweiz, aber auch aus Israel, Skandinavien, Lateinamerika, Kanada oder den USA. Die positive Resonanz schlägt sich auch in der großen Nachfrage bei den Vermittlungsangeboten für Schulen und Erwachsenengruppen nieder. Mit dem DZNS und der dort stattfindenden historisch-politischen Bildung leisten die Museen Freiburg einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung.
Das Augustinermuseum (AM) mit dem Haus der Graphischen Sammlung (HGS) besuchten im vergangenen Jahr 147.929 Kunstbegeisterte, ein Plus von 5.179 Gästen (2024: 142.750). Besonders großen Zuspruch erhielt die Ausstellung „Licht und Landschaft. Impressionisten in der Normandie“ (24. Mai bis 30. November), die sich auch viele Gäste aus Frankreich ansahen. 47.903 Besuchende tauchten in die Werke von Malern wie Jean-Baptiste Camille Corot, Gustave Courbet und Claude Monet ein, die die Naturschauspiele der nordfranzösischen Region eindrucksvoll festhielten. Die Ausstellung basierte auf der Sammlung „Peindre en Normandie“, die in den 1990er Jahren in Caen gegründet wurde. Die Schau „Alter. Grafik aus fünf Jahrhunderten“ (26. April bis 17. August) zog 5.423 Besuchende ins Haus der Graphischen Sammlung. Gezeigt wurden rund 80 Werke von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert, darunter Arbeiten von Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Rembrandt van Rijn, Marie Ellenrieder, Max Liebermann, Käthe Kollwitz und Pablo Picasso. Die Werke stammten größtenteils aus den grafischen Sammlungen von Augustinermuseum und Museum für Neue Kunst.
Das Museum Natur und Mensch (MNM) zählte 2025 95.028 Natur- und Kultur-Fans (2024: 86.017). Das entspricht einem Zuwachs von 9.011Besuchenden – ein besonders erfreuliches Ergebnis. Die Ausstellung „Mensch Macht Musik“ (5. Juni 2024 bis 26. Januar 2025) erreichte insgesamt 36.648 Personen. Große und kleine Gäste waren eingeladen, Instrumente aus unterschiedlichen Weltregionen kennenzulernen und die vielfältigen Rollen von Musik zu erkunden. Der Frühlingsklassiker „Vom Ei zum Küken“ (8. März bis 27. April) lockte 29.893 Fans an, vermittelte vielschichtige Inhalte der Naturkunde und regte zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten und nachhaltiger Landwirtschaft an. Als erfolgreichstes Ausstellungsprojekt der Museen Freiburg im Jahr 2025 erwies sich „Insekten. Schillernd schön und tierisch wichtig“ (4. Juni 2025 bis 11. Januar 2026). Bis Jahresende kamen 50.796 Besucher*innen. Zu sehen waren großformatige Makrofotografien von Janosch Waldkircher und zahlreiche Präparate. Ergänzt um interaktive Mitmachstationen lud die Ausstellung Klein und Groß dazu ein, die faszinierenden Tiere mit allen Sinnen zu erforschen und ihre Bedeutung für Mensch und Umwelt zu erkennen.
Auch das Archäologische Museum Colombischlössle (ARCO) erzielte ein sehr gutes Ergebnis, 38.610 Interessierte kamen in das Haus – 5.095mehr als im Vorjahr (2024: 33.515). Zahlreiche Projekte und Aktionen steigerten die Anziehungskraft, darunter der neu gestaltete Medienraum „Zeitmaschine“, das jährlich stattfindende Colombischlössle-Fest und eine neue Museums-Rallye für Kinder. Auch der der neue „Colombini“-Spielplatz, der an ein Römerlager erinnert, weckte bei vielen Familien Interesse am Thema und dem benachbarten Museum. Familien und Kinder waren auch die Kernzielgruppe der Ausstellung „KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit“ (30. November 2023 bis 11. Mai 2025), die insgesamt 50.953 Personen besuchten. Dank ihres großen Erfolgs geht die Schau nun auf Reisen und ist noch bis zum 8. März 2026 im Museum im Deutschhof in Heilbronn zu sehen. Die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ (23. Oktober 2025 bis 8. März 2026) zählte bis zum Jahresende bereits 8.119 Besucher*innen. Noch bis Frühjahr 2026 werden dort die berühmtesten Eiszeitfiguren Europas als detailgetreue Nachbildungen sowie Originale aus dem Badischen Landesmuseum präsentiert.
Ins Museum für Neue Kunst (MNK) kamen 2025 38.391 Besucher*innen (2024: 48.665). „Modern Times – Bilder der 1920er Jahre“ (27. September 2024 bis 23. Februar 2025), eine Kooperation mit dem Lindenau-Museum Altenburg, zeigte Werke vom Expressionismus bis zur Neuen Sachlichkeit, ergänzt um zeitgenössische Positionen. Insgesamt nutzten 21.715 Kunst-Interessierte die Gelegenheit, Werke von Otto Dix, Conrad Felixmüller oder Elisabeth Voigt zu sehen. Mit „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ (14. März bis 21. September) erreichte das MNK besonders die Zielgruppe der jungen Erwachsenen und zählte 19.002 Gäste. Das Museum stellte die lange in Vergessenheit geratene Malerin, Bildhauerin und Puppenmacherin Marta Kuhn-Weber (1903–1990) und ihr vielseitiges Werk vor. Im Mittelpunkt standen ihre einzigartigen Puppen, die gesellschaftliche Rollenbilder, Gender und Sexualität thematisieren. In die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“ (3. Oktober 2025 bis 22. Februar 2026) kamen bis Jahresende 7.269 Besucher*innen. Im Fokus stehen zwei Künstler*innen, deren Werke aus unterschiedlichen Zeiten stammen, sich aber in einer gemeinsamen Fragestellung begegnen: Wie lässt sich Malerei denken, erleben und erfahren?
Auch das Bildungsangebot der Museen Freiburg fand 2025 große Resonanz. Mehr als 37.810 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an Führungen, Workshops, Lesungen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen teil – ein Plus von 6.051Personen gegenüber dem Vorjahr (2024: 31.759). | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
(c) Carl Cheng, Santa Monica State Beach, 1988. Courtesy the artist | | | | | Ausstellungstipp: Carl Cheng - Nature Never Loses | Museum Tinguely, Basel
Bis 10. Mai 2026
Nature Never Loses umfasst sechs Jahrzehnte des zukunftsweisenden, die Genres sprengenden Werks des Künstlers Carl Cheng (*1942, San Francisco; lebt und arbeitet in Santa Monica). Nach seinem Studium der bildenden Kunst und des Industriedesigns entwickelte Cheng seine künstlerische Praxis erstmals in den 1960er Jahren in Südkalifornien, inmitten politischer Unruhen, einer interdisziplinären Kunstszene, einer boomenden Luft- und Raumfahrtindustrie der Nachkriegszeit und einer rasanten Veränderung der Landschaft. Sein sich ständig weiterentwickelndes Werk, das eine Vielzahl von Materialien und Medien umfasst, setzt sich mit Umweltveränderungen, der Bedeutung von Kunstinstitutionen für ihr Publikum und der Rolle der Technologie in der Gesellschaft auseinander – Themen von dringender Aktualität.
Die Ausstellung wird organisiert von Alex Klein, Head Curator & Director of Curatorial Affairs, The Contemporary Austin, in Zusammenarbeit mit dem Institute of Contemporary Art, University of Pennsylvania, Bonnefanten, Maastricht und Museum Tinguely, Basel.
zum Bild oben:
Carl Cheng, Documentation of Santa Monica Art Tool and its installation Walk on LA, Santa Monica State Beach, 1988. Courtesy the artist. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg | Sonderausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“
Das Sonderheft „Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg“ enthält umfangreiche Materialien zur Wahl am 8. März 2026. Es ist in Zusammenarbeit des Landtags von Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) entstanden.
Texte, Abbildungen und Grafiken sowie konkrete Arbeitsanregungen behandeln verschiedene Aspekte rund um die Landtagswahl: Wofür sind die verschiedenen politischen Ebenen zuständig? Wer sind die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten und wer die Bewerberinnen und Bewerber im Wahlkreis vor Ort? Wer darf wählen? Wie werben die Parteien um die Stimmen der Wahlberechtigten und welche Rolle spielen die Sozialen Medien im Wahlkampf?
Die Publikation regt zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Wahlen in der repräsentativen Demokratie an. Thematisiert werden zudem das neue Wahlrecht, das erstmals bei baden-württembergischen Landtagswahlen die Vergabe von Erststimme und Zweitstimme vorsieht, und die Sitzverteilung im Parlament.
Das 20-seitige Heft kann sowohl im schulischen Unterricht als auch im außerschulischen Bereich eingesetzt werden. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten, um mit Jugendlichen Landespolitik und die anstehende Landtagswahl zu thematisieren. Erstmals sind dabei auch 16- und 17-Jährige wahlberechtigt.
Die Sonderausgabe kann im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann, auch im Klassensatz, im Webshop der LpB bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Carolin Amlinger "Zerstörungslust" | Donald Trump versprach vor seiner erneuten Wahl, die liberale Demokratie aus den Angeln zu heben. Er wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt. In ihrem Bestseller "Gekränkte Freiheit" zeigten Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, wie Libertarismus und Autoritarismus miteinander verschmelzen könnten. Zwei Jahre später hat die Realität ihre soziologische Diagnose auf bedrückende Weise bestätigt. Nun befassen die Soziolog:innen sich mit den Wähler:innen und Followern von Trump, Musk sowie der AfD.
Woher diese Lust an der Zerstörung? Und warum folgen so viele Bürger:innen den libertären Autoritären in den selbstgewählten Faschismus? Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Forschungen, darunter einer Vielzahl ausführlicher Interviews, u. a. mit AfD-Anhängern und Mitgliedern libertärer Vereinigungen, entwickeln Amlinger und Nachtwey eine Erklärung: Im Kern richtet sich diese Revolte gegen die Blockade liberaler Gesellschaften, die ihre Versprechen auf Aufstieg und Emanzipation nicht mehr einlösen. In diesem Sinne geht es Trump, Musk, Weidel und ihren Anhänger:innen, schließen die beiden mit Erich Fromm, um die Zerstörung der Welt als letzten, verzweifelten Versuch, sich davor zu retten, von ihr zermalmt zu werden.
Suhrkamp Verlag 2025, 464 Seiten, € 30,00 (D)
ISBN 9783518432662 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 19. bis 25. Januar | (Kalenderwoche 4)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Vortrag: Erinnerungen an Gerald Schwab
Das DZNS lädt Interessierte am Dienstag, 20. Januar, um 19 Uhr ins Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstraße 62, zu einem Vortrag über Gerhard Abraham Schwab (*1952 in Freiburg) ein. Christiane Walesch-Schneller, Vorsitzende der Gedenk- und Bildungsstätte Blaues Haus in Breisach, zeichnet dessen Lebensstationen nach: die unter anderem durch Naziverfolgung geprägte Kindheit, die geglückte Flucht in die USA und die Teilnahme als US-Soldat an der Befreiung Europas. Als Übersetzer nahm Schwab ab 1946 an den Nürnberger Prozessen teil und besuchte von dort aus seine zerstörte Heimat: Breisach, Freiburg, Lörrach. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Haus der Graphischen Sammlung
EXTRABLATT: Giandomenico Tiepolo „Die Flucht nach Ägypten“
Im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, stellt Felix Reuße am Mittwoch, 21. Januar, um 12.30 Uhr ausgesuchte Werke von Giandomenico Tiepolo (1696–1770) vor. Gezeigt werden Radierungen aus der 1753 vollendeten 27-teiligen Serie „Die Flucht nach Ägypten“. In der Reihe „EXTRABLATT“ laden die grafischen Sammlungen des Augustinermuseums und des Museums für Neue Kunst im Wechsel einmal im Monat zu einer Präsentation ausgewählter Werke ein. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Um sich einen Platz zu sichern, ist die Buchung eines zusätzlichen kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop nötig.
Museum für Neue Kunst
Konzert des Kammerchors Freiburg: „Aspiration“
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Musik-Fans am Donnerstag, 22. Januar, um 18 Uhr zu einem besonderen Konzert in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Inspiriert durch die Werke von Artur Stoll und Olga Jakob präsentiert der Kammerchor Freiburg sein musikalisches Programm „Aspiration“. Gesungen werden Stücke von Alice Parker, Carol Barnett, Ysaÿe Barnwell und Edward Elgar. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Führung: Ins Licht gerückt! Künstlerinnen im 19. Jahrhundert
Bei der Führung am Freitag, 23. Januar, um 17.30 Uhr erkunden Interessierte die Präsentation „Ins Licht gerückt! Künstlerinnen im 19. Jahrhundert“ im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Im Dachgeschoss des Hauses zeigt sie Werke von Malerinnen aus der Sammlung. Die Teilnehmenden erfahren mehr über einzelne Biographien und Werke sowie über die teils schwierigen Lebensumstände. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Inklusive Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt am Sonntag, 25. Januar, um 12 Uhr zu einer inklusiven Führung für sehende und blinde Menschen ein. In der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ entdecken Interessierte die künstlerische Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen Europas. Dreidimensionale Nachbildungen berühmter eiszeitlicher Figuren laden zum Begreifen von Tier- und Menschenformen sowie ihrer Rohstoffe ein. Bei eiszeitlichem Flötenklang erleben die Teilnehmenden kreative geistige Ausdrucksformen von der schwäbischen Alb – der Wiege der Kunst. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | Theatertipp: Achtsam Morden | Nach dem gleichnamigen ersten Teil der Bestsellerreihe von Karsten Dusse
Theaterfassung von Bernd Schmidt
Björn Diemel, völlig überforderter Anwalt und Verteidiger – vor allem professioneller Krimineller – braucht Hilfe. Von einem Achtsamkeitscoach! Was begann, um seine Ehe zu retten und seine Vaterpflichten wieder wahrzunehmen, verändert sein Leben – allerdings ganz anders als erwartet… aber achtsam!
Eine Krimi-Komödie für drei Darsteller:innen in 19 Rollen.
Wallgraben Theater Freiburg
Wiederaufnahme 16. Januar 2026
Regie Marcel Keller
Besetzung David Köhne / Daniel Leers / Katharina Rauenbusch
«Ein Heidenspaß. Da passt alles. Großer Applaus.»
(Badische Zeitung, Ossenberg)
«Lustige Krimikomödie voller Action und Klischees.»
(Kulturjoker, Klötzer) | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 19. bis 25. Januar | (Kalenderwoche 4)
Dienstag, 20. Januar, 16 Uhr
Lesekreis Französische Literatur (Stadtbibliothek)
Der Lesekreis Französische Literatur mit der Romanistin Elisabeth Egerding tauscht sich in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, am Dienstag, 20. Januar, um 16 Uhr über französische (Gegenwarts-)Literatur aus. In diesem Termin wird über den Roman „Les Victorieuses“ von Laetitia Colombani gesprochen. Das Sprachniveau ist B2/C1. Anmeldung per Email an elisabeth-egerding@web.de. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 23. Januar, 14 bis 16 Uhr;
und Samstag, 24. Januar, 10 bis 12 Uhr,
Digitale Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 21. Januar, und am Samstag, 24. Januar, jeweils von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 23. Januar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, und Donnerstag, 22. Januar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 15.30 Uhr
Vorlesestunde in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Tamara Stump liest lustige Geschichten für Kinder ab 4 Jahren am Mittwoch, 21. Januar, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 16 Uhr
Bilderbuchkino: „Tilda & Pony Törtchen“ (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, liest eine Vorlesepatin aus „Tilda & Pony Törtchen: Ein Pony ist eifersüchtig“ und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet am Mittwoch, 21. Januar, um 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 21. Januar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 18 Uhr
Musikalisch-Literarischer Neujahrsauftakt
Die Stadtbibliothek und die Musikschule Freiburg begrüßen mit einem musikalisch-literarischen Auftakt am Mittwoch, 21. Januar, um 18 Uhr gemeinsam das neue Jahr. Das Improtheater Freiburg lässt sich vom Motto „Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft“ inspirieren und wechselt sich mit Beiträgen der Musikschüler*innen ab. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 22. Januar, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für die digitale Sprechstunde ist am Donnerstag, 22. Januar, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 22. Januar, 16.30 bis 17.30 Uhr
Einführung in Künstliche Intelligenz (Stadtbibliothek)
Um Grundlagen, Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz geht es in einem Vortrag der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, am Donnerstag, 22. Januar, um 16.30 Uhr. Der Vortrag gibt Tipps für gute Prompts, zeigt wichtige Aspekte im Umgang mit KI auf und beleuchtet mögliche Gefahren. Anmeldung über die VHS (Tel. 0761 368 9510, www.vhs-freiburg.de). Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Ausstellungsansicht „Urformen“ (c) Foto: Patrick Seeger | | | | | Archäologisches Museum Colombischlössle: „Archäologie aktuell“ | Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt anlässlich der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg zur Reihe „Archäologie aktuell“ ein. Interessierte erleben an zwei Abenden spannende Debatten über historische und aktuelle Perspektiven und bekommen die Gelegenheit zum Austausch mit Expert*innen.
Der erste Termin findet am Mittwoch, 21. Januar, von 19 bis 20 Uhr statt. Miriam N. Haidle von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gibt in ihrem Vortrag mit dem Titel „Die Kunst der Aufmerksamkeit“ Einblick in frühe Entwicklungen: Seit zwei Millionen Jahren nutzen Menschen Werkzeuge und Techniken, um Aufmerksamkeit zu lenken, Wissen zu teilen und gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Vor rund 100.000 Jahren begannen sie, bewusst Spuren zu hinterlassen – war dies die Grundlage späterer Kunst? Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.
Die zweite Veranstaltung, eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion mit dem Titel „(Er)Findung der Kunst?“, findet am Mittwoch, 4. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen menschliche Ausdrucksformen seit der Urgeschichte. Schon früh entstanden Objekte, die über reine Funktionalität hinausgingen: Figuren, Symbole und Malereien, die Fragen nach Bedeutung, Ästhetik und Funktion aufwerfen. Handelt es sich dabei um „Kunst“ im heutigen Sinne oder vielmehr um die Darstellung von Weltwahrnehmung? Es diskutieren der Bildhauer Tobias Eder, die Anthropologin Marion Mangelsdorf und die Urgeschichtlerin Sybille Wolf. Die Moderation übernimmt Stefan Orth, Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Museum für Kommunikation Frankfurt: Jahresprogramm 2026 | Künstliche Intelligenz, Demokratiebildung und Erinnerungskultur
Das Museum für Kommunikation präsentiert sein Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm 2026 mit Fokus auf KI, Medienkompetenz und gesellschaftlichem Dialog
In unserem Pressegespräch zieht Dr. Annabelle Hornung eine Bilanz ihres ersten Jahres als Direktorin, zugleich richtet sie den Blick nach vorn: Auch 2026 steht im Fokus der Vermittlung von Künstlicher Intelligenz, ihren Chancen und Risiken. Am 27. Mai eröffnet das Museum den Stelenwald „20+1: 20 und (d)eine Perspektive auf KI“ neu in der Dauerausstellung. Dafür setzt es die mit einem Ideenforum im Dezember 2025 gestarte Zusammenarbeit mit der interessierten Öffentlichkeit fort. Aufbauend auf zentralen Fragen der Teilnehmenden zu selbstlernenden Algorithmen und dem gesellschaftlichen Einfluss von KI werden die seit 2017 in die Ausstellung integrierten digitalen Stelen mit Statements von Expert:innen neu bespielt.
Das Programm des Hauses startet direkt zum Jahresbeginn: Im Januar feiert die Mobiltelefonie ihr 100-jähriges Jubiläum. Dieser langen Historie widmet das Museum ab dem 14. Januar eine Pop-Up-Ausstellung im Museumsfoyer sowie eine digitale Präsentation auf der Website.
Dass Erinnern, auch angesichts des anstehenden „Super-Wahljahres“ wichtig ist, macht die Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ ab dem 29. Januar 2026 deutlich. Sie wurde gemeinsam mit Schüler:innen entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Mit „Samizdat: Worte der Freiheit“ rückt das Museum ab August anlässlich des Buchmesse-Gastlandes Tschechien die Produktion und Verbreitung verbotener Literatur und Gedanken in der Tschechoslowakei in den Fokus. Im Herbst eröffnet schließlich die große Sonderausstellung „Familienbande“. Sie geht der Frage nach, wie sich Familienkommunikation in einer vernetzten Welt entwickelt.
Großes Interesse am Fokusthema Künstliche Intelligenz
2025 hatte die neue Direktorin Dr. Annabelle Hornung den Themenschwerpunkt „Künstliche Intelligenz und Kommunikation“ gesetzt. Seither hat das Museumsteam die Auseinandersetzung mit KI vertieft: Während die Ausstellung „New Realities“ noch bis Anfang 2026 die Wirkmacht bildgenerierender KI erkundete, wurden im Dezember 2025 zwei neue Themeninseln in der Dauerausstellung eröffnet, um die technischen und gesellschaftlichen Auswirkungen im Bereich KI zu vermitteln. Auch in vielen der mehr als 1.100 gebuchten museumspädagogischen Angeboten des Museums hat KI eine wichtige Rolle gespielt, etwa im Creative AI Studio oder im medienpädagogischen Workshop zum Thema Fake News.
Demokratieförderung durch Medienbildung
Das zentrale Anliegen, das Dr. Annabelle Hornung zum Antritt formuliert hatte, nämlich Medienkompetenz und -bildung als Demokratiestärkung zu begreifen, wurde ebenfalls 2025 umgesetzt. Dabei reichte das Angebot von der Entdeckungstour für die Kleinsten bis hin zur Führung mit demenziell erkrankten Menschen. Auch 2026 gibt das Museum für Kommunikation mit seinen Workshops und Führungen seinen Gästen Tools und Kompetenzen an die Hand, die den Umgang mit Kommunikationstechnologien fördern. Gemeinsam mit der vhs Frankfurt organisiert es drei Weiterbildungskurse, die u.a. ältere Menschen adressieren und hilfreiche Tipps geben, wie KI-Apps etwa für Textverarbeitung und Recherche eingesetzt werden können, um den Alltag zu erleichtern. Ein anderer Kurs befasst sich mit der Festschreibung von menschlichen Vorurteilen durch KI, sowie mit damit verbundenen neuen Formen der Diskriminierung.
Co-Working mit der interessierten Öffentlichkeit
Um die Bedürfnisse und Erfahrungen von Menschen unterschiedlichen Alters mit Künstlicher Intelligenz noch stärker in das Museumsprogramm einzubinden, hat das Museumsteam ein neues Gesprächsformat entwickelt, das Ideenforum: Am 6. Dezember 2025 kamen 100 interessierte Menschen zusammen, um über persönliche Erfahrungen, Perspektiven auf Kommunikation und Gesellschaft und Zugänge zu AI Literacy ins Gespräch zu kommen. Am 14. März ist der zweite Teil dieser Veranstaltungsreihe geplant. Das Museum hat außerdem eine Umfrage zum Nutzungsverhalten der Besucher:innen konzipiert. Daran haben bis jetzt fast 100 Menschen teilgenommen. Die Auswertung der Umfrage bekräftigt ein starkes Interesse daran, KI in soziale, kulturelle und politische Kontexte einordnen zu können. Dabei werden Lernformate bevorzugt, die angeleitet und strukturiert sind. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich eine Mischung aus Zuhören und Ausprobieren in kleinen Gruppen.
Die Ergebnisse der Ideenforen und der Umfrage werden in die Konzeption der Vermittlungsangebote des Museums und in den Stelenwald „20+1 : 20 und (d)eine Perspektive auf KI“ in der Dauerausstellung einfließen. Am 27. Mai wird der Bereich des Stelenwalds mit Statements von Expert:innen zu den meistdiskutierten Themen unserer Museumsgäste in Bezug auf Künstliche Intelligenz neu eröffnet. Eine Medienstation unterstützt Besuchende dabei, sich zurechtzufinden. Sie können mittels eines „Bons“ individuell zusammenstellen, welche Zukunftsthemen sie weiter vertiefen wollen – sie werden dann an die entsprechende Stele gelotst – oder ob sie weiterführende Inhalte auf ihrem Smartphone mit nach Hause nehmen.
Bis zum Ende der Laufzeit von „NACHRICHTEN – NEWS“ im September 2026 geht es im Museum für Kommunikation weiterhin um Orientierung in der zunehmend wachsenden Nachrichtenflut. Während sich die Besuchenden in der Ausstellung mit Nachrichtenproduktion selbst und ihrem eigenen Konsum auseinandersetzen können, bietet das Begleitprogramm Vertiefungsmöglichkeiten. Am 5. Mai 2026 – dem Tag des Lokaljournalismus – veranstaltet das Museum mit seinen Kooperationspartnern aus der Medienbranche einen Aktionstag. Nachdem sich am Vormittag Schulklassen für #UseTheNews anmelden können, finden am Nachmittag Angebote für Familien statt. Am Abend gibt es eine Talkrunde mit bekannten Journalist:innen aus der Region zum Thema „Lokale Berichterstattung als wohltuende Alternative zu den unerfreulichen Nachrichten aus aller Welt?“.
Zwei Pop-Up-Ausstellungen im Museumsfoyer rücken zwei weitere Themen in den Fokus: Ab dem 14.1. wird das 100-jährige Jubiläum der Mobiltelefonie vorgestellt, die am am 7. Januar 1926 mit dem ersten Telefongespräch in einem fahrenden Zug begann. Ergänzt wird die Vor-Ort-Ausstellung mit einer digitalen Präsentation auf der Webseite des Museums.
Eine zweite Pop-Up-Ausstellung findet im Rahmen der World Design Capital 2026 statt: Sie zeigt Klassiker aus der Dauerausstellung, die Designgeschichte geschrieben haben, etwa der Schneewittchen-Sarg von BRAUN oder der Kuba Komet. Die Exponate werden ab dem 1. Juni 2026 im Foyer präsentiert.
Die erste Sonderausstellung des Jahres eröffnet bereits in der Woche des Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz am 29. Januar 2026. „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ ist in Zusammenarbeit mit dem Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg entstanden und thematisiert den Umgang mit dem Nationalsozialimus in Deutschland seit 1945. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf und thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer, aber auch deren Nachkommen.
Das Begleitprogramm der Ausstellung stellt lokale Bezüge zum Thema Erinnerungskultur her. Am 25. Februar lädt das Museum zum Erzählcafé, in dem Frankfurter Initiativen (u.a. die Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main und Förderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken) von ihrer Arbeit berichten. Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 10 können am 26. Februar mit Zeitzeug:innen aus dem Rhein-Main-Gebiet ins Gespräch kommen. Und ab April führt Historikerin Kathrin Rahlwes Interessierte an wichtige Orte der Frankfurter NS-Vergangenheit.
Eine weitere Auseinandersetzung mit der Unterdrückung des freien Lebens durch Diktaturen ist die Eröffnugn der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ am 19. August. Als Reaktion auf die strenge Zensur und die staatliche Kontrolle über alle offiziellen Publikationen in der Sowjetunion entstand Samizdat (russisch in etwa „Selbstverlag“) mit dem Ziel der Reproduktion und Verbreitung von als nicht systemkonform eingestufter Literatur und anderer Texte. Nachdem staatliche Zensur bereits in der Kaiserzeit und der nationalsozialistischen Besatzung unterlaufen wurde, gab es in der Tschechoslowakei eine gut organisierte Samizdat-Bewegung, zu denen auch bekannte Autor:innen wie beispielsweise der spätere Präsident Václav Havel zählten.
Sonderausstellung „Familienbande“ und Audiospur
Gegen Ende des Jahres lädt die große Sonderausstellung „Familienbande“ (ab 22.10.2026) dazu ein, die Vielfalt von Familien und die Entwicklung von Familienkommunikation zu entdecken. Begleitend zu „Familienbande“ wird ein intergenerationeller Audioguide entwickelt, der die Inhalte der Ausstellung anhand unterschiedlicher Perspektiven auf das Thema Familie vermittelt. Erarbeitet werden die Inhalte der Audiospur in einer Reihe von Workshops und im Austausch mit diversen Gruppen.
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Der Jahresauftakt im Literaturhaus Freiburg | Zum Start ins neue Jahr laden wir Sie und euch ganz herzlich zu Suppe, Brot und Gesprächen an der Langen Tafel ein (28.1.). Bei indischem Daal blicken wir mit interessierten Bücherfreund*innen, Autor*innen und Übersetzer*innen auf die kommenden Veranstaltungen.
Der Literarische Frühsport diskutiert am nächsten Vormittag Shelly Kupferbergs berührenden Roman „Isidor“, am Abend widmet sich das Literarische Werkstattgespräch unveröffentlichten Texten (29.1.).
Unsere druckfrischen Programmhefte liegen ab Ende Januar an Freiburger Kultur- und Bücherorten aus. Online finden Sie alle Veranstaltungen bis Ende April bereits auf unserer Website – der Vorverkauf läuft, wir freuen uns auf Sie!
Mit allen guten Wünschen für 2026
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Escape Game in der Dauerausstellung © Pfinzgaumuseum | | | | | Karlsruhe: Escape Game im Pfinzgaumuseum spielen | Das neue Escape Game des Pfinzgaumuseums „Das verfluchte Kindermädchen“ lädt zu einer spannenden Abenteuerreise durch die Räume der Dauerausstellung in der Durlacher Karlsburg ein.
Einst stahl das Kindermädchen Agnes den goldenen Siegelring des kleinen Markgrafen Karl Friedrich. Wegen dieser schändlichen Tat ist sie nun dazu verflucht, als Geist durch die Mauern der Karlsburg zu spuken – so erzählt es die fiktive Geschichte des unterhaltsamen Rätselspiels. In dem Escape Game versuchen die Spielerinnen und Spieler Agnes zu erlösen, indem sie verschiedene Rätsel rund um die Geschichte Durlachs lösen. Gelingt es, das versteckte Schmuckstück wiederzufinden?
Auf spielerische Weise tauchen die Spielerinnen und Spieler bei diesem Vermittlungsformat in die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums ein und erfahren beim Knacken der Rätsel mehr über die spannende Vergangenheit Durlachs.
Die Rätsel des Escape Games wurden von Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Kooperation mit dem Markgrafen-Gymnasium und der TheoPrax Stiftung entwickelt. Es ist ab Sonntag, den 18. Januar 2026, für 3 Euro pro Person spielbar. Das Spiel dauert circa 60 Minuten und ist geeignet für zwei bis fünf Spielende ab 12 Jahren. Das Museum empfiehlt, das Spiel in Begleitung einer erwachsenen Person zu spielen.
Termine und Buchung:
Das Escape Game ist während der Öffnungszeiten des Museums spielbar, frühester Beginn ist 30 Minuten nach Öffnung, spätester Beginn ist 90 Minuten vor Schließung des Museums. Das Escape Game kann montags bis freitags von 9 bis 16 Uh telefonisch unter 0721/133-4231 oder 133-4222 gebucht sowie bei Verfügbarkeit spontan gespielt werden. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Leïla Slimani "Trag das Feuer weiter" | Roman
Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit »brain fog«, einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt. Auf Anraten ihres Arztes reist sie nach Marokko, in das Land ihrer Kindheit, das sie als junge Frau verlassen hat. Als sie auf der Farm ihrer Großeltern in Meknès eintrifft, hat sie das Gefühl eine Fremde zu sein. Sie fragt sich, wer sie ohne die Erinnerungen an ihre Familie ist. Und taucht ein in ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte, die auf ganz eigene Weise vom Kampf gegen gesellschaftliche Grenzen erzählt - und von dem Streben nach Freiheit.
Rabat, 1980. Mia ist sechs Jahre alt, als ihre Schwester Ines geboren wird. Ihre Mutter ist Gynäkologin. Ihr Vater leitet eine Bank. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Mit stillem Befremden verfolgt Mia, wie mühelos sich Ines anpasst, und es braucht Jahre, bis die beiden Schwestern einander näherkommen.
Als Mia zum Studium nach Paris zieht, ist es ein Aufbruch in die Freiheit: Zum ersten Mal kann sie dort ihre Homosexualität offen leben. Und es ist ein Versprechen an ihren Vater: das Feuer, das in ihrem Innern brennt, weiterzutragen. So wie Mathilde, ihre Großmutter, und Aisha, ihre Mutter, entscheidet sie sich für einen ganz eigenen Weg.
Der Roman erzählt vom Widerstand gegen zugewiesene Rollen und von einem inneren Feuer aus Begehren und Freiheit, das weitergegeben wird. Im Spannungsfeld zwischen Rabat und Paris, Anpassung und Aufbruch, entstehen eindringliche Bilder zu Erinnerung und Identität, postkolonialen Erfahrungen, Feminismus und queerer Selbstbestimmung.
Als besonderes Ereignis kommt Leïla Slimani im Januar auf große Lesereise nach Deutschland und Österreich: In München (18. Januar), Wien (19. Januar), Hamburg (20. Januar) und Berlin (21. Januar).
Luchterhand Literaturverlag 2026, 448 Seiten, € 25,00 (D), 25,70 (A) / SFr 34,50
ISBN 978-3-630-87648-1 | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Künstliche Intelligenz im Gemeinschaftskunde- und Wirtschaftsunterricht | „Deutschland & Europa“ – Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft mit neuer Ausgabe
Die neue Ausgabe von „Deutschland & Europa“ versammelt sechs wissenschaftliche Beiträge, die zentrale gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Dimensionen der KI-Entwicklung beleuchten. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die Publikation ab sofort erhältlich.
Das Heft erscheint in einer Phase tiefgreifender technologischer Umbrüche: Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Hoffnungsträger für Produktivität, Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt, zugleich aber auch als Quelle neuer Machtkonzentrationen, sozialer Ungleichheiten und demokratischer Risiken. Während KI-Systeme in Medizin, Bildung oder Wirtschaft enorme Potenziale eröffnen, verschärfen sich Debatten über Regulierung, Transparenz und politische Kontrolle – nicht zuletzt auch wegen wachsender geopolitischer Spannungen.
Die Ausgabe analysiert Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz für die Demokratie, für Arbeitswelt und soziale Gerechtigkeit und diskutiert die Rolle großer Technologie-Konzerne. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der europäischen Perspektive: Zwischen globalem Wettbewerb, digitaler Abhängigkeit und dem Anspruch auf demokratische Gestaltung wird die Frage nach einer eigenständigen, wertebasierten KI-Politik der EU thematisiert. Beiträge zur Rolle von KI in politischen Kampagnen sowie zur Bedeutung von Bildung als Schlüssel für einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien ergänzen das Heft.
„Deutschland & Europa“ bietet neben wissenschaftlichen Analysen eine Vielzahl didaktisch aufbereiteter Materialien für einen kontrovers gestalteten Unterricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Unterricht nicht nur als Werkzeug, sondern als Anlass zur Förderung kritischen Denkens eingesetzt werden kann. Ergänzend steht ein Moodle-Raum für Lehrkräfte zur Verfügung, der Tafelbilder, Materialien zur Differenzierung, Beispielklausuren u. a. bereithält.
Das 76-seitige Heft ist im Internet unter https://www.deutschlandundeuropa.de/ kostenlos verfügbar. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der LpB bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. | | Mehr | | | |
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Sonstiges
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Das erste Quartal im Kulturzentrum Orgelfabrik Karlsruhe | Das Kulturbüro Karlsruhe stellt das Programm der Orgelfabrik Durlach für das erste Quartal 2026 vor. Von Januar bis März erwarten Besucherinnen und Besucher der Orgelfabrik ein abwechslungsreiches Angebot aus Ausstellungen, Musik, Theater und vielem mehr.
Den Auftakt im Januar bildet die Ausstellung „Preymode“ von Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die vom 15. bis 25. Januar läuft. Die Vernissage findet am Mittwoch, 14. Januar, um 19 Uhr statt und setzt sich mit zeitgenössischen Vorstellungen von Verletzlichkeit und Verantwortung auseinander. Im Februar und März folgen drei weitere Ausstellungen, die Themen wie politische Erinnerung, Identität sowie Fragen nach dem Konservieren, Festhalten und Umgang mit Zeit aufgreifen und aktuelle Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft eröffnen.
Darüber hinaus bietet das Quartalsprogramm ein breites Spektrum an Veranstaltungen. Auf der Bühne sind unter anderem Kabarett, Theater und Improvisationsformate zu erleben, ergänzt durch Konzerte und musikalische Abende. Das vollständige Programm mit allen Terminen und weiteren Informationen ist auf der Internetseite des Kulturbüros Karlsruhe zu finden.
zum Bild oben:
Die Orgelfabrik stellt ihr Programm für das erste Quartal 2026 vor.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Stadtplan Freiburg
Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich
über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer
Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
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