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Montag, 6. April 2020
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Bibliotheken 
 
 
Klassik, Jazz, Welt- und Filmmusik
Stadtbibliothek Freiburg hat jetzt auch zwei Musik-Streamingdienste im Angebot

Für alle Fans von klassischer Musik und Jazz bietet die Stadtbibliothek jetzt auch zwei Musik-Streamingdienste an.

Mit mehr als 146.000 CDs ist die Naxos Music Library die weltweit größte Online-Bibliothek der klassischen Musik. Neben Standard- und Nischenrepertoires der gesamten Musikgeschichte ist von mittelalterlicher Musik über Barock, Klassik, Romantik bis hin zu aktuellen zeitgenössischen Kompositionen inhaltlich nahezu alles vertreten. Vertreten sind auch Welt- und Filmmusik, und in einer „Junior Section“ werden englischsprachige Kinderlieder und hörbücher angeboten.

In der Naxos Music Library Jazz finden sich über 180 Labels mit Jazzgrößen von Herbie Hancock, Lee Morgan, Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis bis zu Charlie Parker.

Über die Homepage der Stadtbibliothek oder www.munzinger.de können sich Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek mit ihrer Bibliotheksausweisnummer und ihrem Passwort anmelden und direkt mit dem Streamen beginnen. Wer noch keinen Ausweis der Stadtbibliothek besitzt, kann sich über deren Homepage selbst registrieren. Infos dazu stehen auf www.freiburg.de/stadtbibliothek.

Die Naxos Music Library gibt es auch für mobile Endgeräte, Tablets, Smartphones etc. über die Apps NML (Naxos Music Library) bzw. NML Jazz (Naxos Music Library Jazz) Die Nutzung per Smartphone setzt die Registrierung über die Website von Naxos Music Library voraus.
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Pressemitteilungen 
 
 
Karlsruhe: Kulturamt weist auf Möglichkeit der Projektförderung hin
Künstlerische Projekte im Netz: Online-Formular zur Beantragung steht bereit

Die Corona-Pandemie und die dadurch bedingte Stilllegung des öffentlichen Lebens hat auch für die Kultur tiefgreifende Auswirkungen. Der Bund, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe haben Maßnahmen eingeleitet, um die Folgen für die Institutionen, Einrichtungen und für Selbständige nach Möglichkeit abzumildern. Für die Kultureinrichtungen bieten die Stadt Karlsruhe und ihre Gesellschaften als Vermieter neben den Maßnahmen von Bund und Land die Möglichkeit der zinslosen Stundung der Mietzahlungspflicht bis Ende Juni an. Auch die vorzeitige Auszahlung institutioneller Zuschussraten zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen ist möglich.

Viele entdecken Internet als Bühne

Von der Schließung der Kulturbetriebe und -einrichtungen besonders hart getroffen sind die freischaffenden Künstlerinnen und Künstler. Sie sind ihrer Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten und damit der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit in der Öffentlichkeit beraubt. Gleichzeitig gewinnen das Netz und die digitale Präsentation rasant an Bedeutung. "Es ist faszinierend und beeindruckend, mit wie viel Kreativität und Zuversicht die Künstlerinnen und Künstlerinnen nach Wegen in die Öffentlichkeit suchen. Viele entdecken jetzt das Internet als ihre Bühne", stellt Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein fest.

Analoge Projekte digital präsentieren

Dies möchte die Stadt Karlsruhe unterstützen. Weiterhin stehen - trotz des Verlusts klassischer öffentlicher Auftritts-, Aufführungs- und Präsentationsmöglichkeiten - die Möglichkeiten der Projektförderung des Kulturbüros zur Verfügung. Der Kulturhaushalt sieht in den verschiedenen künstlerischen Sparten Mittel zur Ermöglichung künstlerischer Projekte vor.

"Wir möchten die Kulturschaffenden ermuntern und ermutigen, diese Möglichkeit auch in einer Zeit zu nutzen, in der die Kultureinrichtungen geschlossen sind: Analoge künstlerische Projekte aller Sparten können auch digital präsentiert werden", betont Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche.

Die Projektfördermittel des Kulturhaushalts stehen ausdrücklich auch für Vorhaben von Kunst- und Kulturschaffenden offen, die ihr Publikum erst einmal nur im Netz finden können. Dabei gelten allerdings auch die Verhaltensmaßregeln in Corona-Zeiten: maximal fünf Personen dürfen in einem geschlossenen Raum an der Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens mitwirken. Für die Präsentation steht über die KTG die Plattform „smart@home“ (www.karlsruhe-erleben.de/smartathome/kultur) zur Verfügung.

Über Mittelvergabe entscheidet Kulturbüro

Der Weg für die Kunstschaffenden ist einfach: Auf der Kulturseite findet sich das online-Formular zur Beantragung einer Projektförderung (www.karlsruhe.de/b1/kultur/kulturfoerderung/foerderrichtlinien.de). Dabei können und sollen auch Honorare für die künstlerische und technische Realisierung berücksichtigt werden. Die Entscheidung über den Antrag liegt wie bei allen Förderanträgen beim Kulturbüro des Kulturamtes.
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Pressemitteilungen 
 
Endinger Büchermarkt
(c) Endinger Büchermarkt
 
Endinger Büchermarkt
In der aktuellen Situation können wir leider die Planungen für den Endinger Büchermarkt am 24. Mai 2020 nicht aufrechterhalten. Der Termin ist abgesagt.

ABER... Ein neuer Termin, noch für dieses Jahr, ist in Planung. Sobald wir mehr dazu wissen, melden wir uns wieder ...

Die bisher eingegangenen Anmeldungen für den Büchermarkt am 24. Mai verlieren Ihre Gültigkeit, für den neuen Termin ist eine erneute Anmeldung erforderlich.

Wir wünschen Ihnen, wie schon in der Vergangenheit, allzeit ein gutes Buch,
das in diesen Zeiten (mehr denn je) für Erholung & Entspannung sorgt!
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Chlodwig Poth – Zum 90. Geburtstag
Am kommenden Samstag, dem 4. April 2020, wäre Chlodwig Poth 90 Jahre alt geworden. Chlodwig Poth war eine lebende Satirelegende. Er begründete mit anderen die Magazine Pardon und Titanic und beeinflusste den Blick der Gesellschaft auf Politik und Zeitgeschehen. Sein Metier war die Zeichnung, aber auch Romane und Essays spiegelten sein herausragendes Können wider.

Am 4. April wäre der Urvater der Frankfurter Humoristenszene Chlodwig Poth 90 Jahre alt geworden. In seinem Gedenken zeigt das Caricatura Museum eine ganz besondere Hängung seines Kabinetts in der Dauerausstellung mit einem Schwerpunkt auf seinen älteren Zeichnungen. Das Caricatura Museum hofft, dass diese bald wieder nach dem Ende der Corona-Krise dem Publikum zugänglich gemacht werden kann.

Geboren wurde Chlodwig Poth am 4. April 1930 in Wuppertal, aufgewachsen ist er in Berlin Tempelhof. Poths Kunst erlebte ihre Geburtsstunde in der Katastrophe der Nazi-Diktatur und des zweiten Weltkriegs, seine ersten satirischen Zeichnungen fertigte er als Vierzehnjähriger in Berliner Luftschutzkellern an: satirische Anti-Kriegs-Bilderbögen. Mit 16 Jahren verkaufte er seine Karikaturen an Berliner Illustrierte und begann ein Jahr später das Kunststudium in Berlin. Nach seinem Abschluss zog es ihn 1955 nach Frankfurt am Main, die er maßgeblich unterstützte, Satirehauptstadt zu werden. 1962 gründete Poth gemeinsam mit Hans Traxler und den Verlegern Bärmeier & Nikel die Satirezeitschrift Pardon. Bei Pardon formierte sich eine Gruppe von Zeichnern und Autoren, die später als Neue Frankfurter Schule bekannt wurNeben Poth gehörten zur Gruppe Hans Traxler, F.K. Waechter, Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Pit Knorr, Eckhard Henscheid und Bernd Eilert. Mit Helligkeit, Schnelligkeit, respektlosem Witz und handwerklicher Könnerschaft eröffneten sie der Komik in Deutschland neue Wege zu Nonsens und Satire.

Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen u.a. die gezeichnete Buchrezension Roman-Kompress, die Serie Mein progressiver Alltag, die als Sammelband sein wohl populärstes Buch wurde, sowie weitere Bucherfolge wie Ihr nervt mich oder Taktik des Ehekrieges. 1979 gründete Poth zusammen mit Robert Gernhardt, Pit Knorr, Hans Traxler und F.K. Waechter das endgültige Satiremagazin Titanic. Nacheinander erschienen eine nicht enden wollende Serie an Publikationen u.a. der Roman Die Vereinigung von Körper und Geist mit Richards Hilfe, die Cartoon-Bände Das Katastrophenbuch und Frankfurt oder Ein vorletzter Tag der Menschheit. 1990 zieht Poth in den Frankfurter Vorort Sossenheim und beginnt durch das Alltagsleben inspiriert sein bissiges CartoonSpätwerk Last Exit Sossenheim. 2002 erschien seine Autobiographie Aus dem Leben eines Taugewas, worin er ausführlich über seine Krankheit berichtet, welche seine Sehkraft von Jahr zu Jahr verschlechterte, sodass er ab der Jahrtausendwende ausschließlich mit einem speziellen Lesegerät arbeiten musste.

„Sie hat mir Angst und Schrecken eingejagt, die graue Glotze, als ich unter ihr zu zeichnen versuchte.“ Ich habe beobachtet, „wie meine riesigen Finger, die wie genmanipulierte Madenwürmer aussahen, mit einem gewaltigen Knüppel von Federhalter Strichlein für Strichlein setzten.“

Altmeister Poth erhielt 1997 als Erster den Satirepreis Göttinger Elch für sein Lebenswerk und 2003 die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt sowie gemeinsam mit seinen Mitstreitern der Neuen Frankfurter Schule den Binding-Kulturpreis. Am 8. Juli 2004 erlag Chlodwig Poth seinem Krebsleiden.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Eileen Crist
 
Buchtipp: Eileen Crist "Schöpfung ohne Krone"
Warum wir uns zurückziehen müssen, um die Artenvielfalt zu bewahren

Der Erde stehen harte Zeiten bevor. Mit einer geschätzt tausend Mal höheren Aussterberate als der natürlichen steuert sie auf ein Massenaussterben zu. Die amerikanische Soziologin Eileen Crist analysiert in »Schöpfung ohne Krone«, wie es so weit kommen konnte, und folgert: Um die ökologischen Krisen zu lösen, hilft nur der Rückzug der Spezies Mensch.

Hunderte Wale, die vor der Küste von Wales Heringsschwärme jagen; gewaltige Bisonherden in der amerikanischen Prärie; dichte Urwälder auf allen Kontinenten: Pflanzen und Tiere verteilten sich vor gar nicht langer Zeit in unfassbarer Fülle und Vielfalt über die ganze Erde. Heute sind unzählige Arten vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Die Zahlen sprechen für sich: Rund die Hälfte aller auf der Erde lebenden Wildtiere verschwanden in den letzten fünfzig Jahren.

Das momentan grassierende Massenaussterben ist nicht das erste, doch es ist einzigartig – denn mit den Menschen hat sich eine Spezies über alle anderen erhoben und nimmt wissentlich in Kauf, dass Abertausende von Arten für immer verschwinden – konstatiert Eileen Crist in ihrem neuen Buch »Schöpfung ohne Krone. Warum wir uns zurückziehen müssen, um die Artenvielfalt zu bewahren«. »Dadurch droht der selbst ernannten Krone der Schöpfung der Verlust der ihr bekannten Welt.«

Um diese zu erhalten und die Biodiversität nicht weiter zu gefährden, hilft nur der Rückzug: »Nicht die Natur gehört ins Reservat, sondern der Mensch. Er muss realisieren, dass er nur ein Teil einer erhaltenswerten Fülle von Lebensformen ist«, fordert die Autorin und plädiert – mit Fokus auf die Rechte der Frauen – u.a. für eine drastische Senkung der Geburtenraten. Bei aller Radikalität ihrer Argumentation zeichnet ihr Buch aber auch ein liebevolles Bild der menschlichen Zivilisation als Teil einer erhaltenswerten Fülle von Lebensformen auf diesem Planeten.

Die Autorin Eileen Crist ist Soziologin und als Professorin an der Virginia Tech tätig. In ihren Publikationen beschäftigt sie sich mit dem Konzept der Wildnis, den Wurzeln der ökologischen Krise und Aspekten einer neuen, ökologischen Gesellschaft.

oekom Verlag, 336 Seiten, € 28,00 (D), 28,80 (A)
ISBN 978-3-96238-178-3
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Fakten zu Venedig | Venedig - Faszination und Mythos
Das Team der kunsthalle messmer in Riegel hat ein kleines Projekt gestartet, indem über eine wichtige Persönlichkeit der Stadt Venedig Marco Polo informiert wird.

Jürgen Messmer: "Marco Polo hat mir schon etwas in frühester Jugend bedeutet. Er war der Auslöser, dass ich schon sehr früh nach China wollte. Tatsächlich ging sogar meine erste Geschäftsreise in den fernen Osten. Wir haben aus diesem Grund hierzu ein kleines Video vorbereitet, dass nun auf unserem Youtube- Kanal abrufbar ist. Wir hoffen Ihnen gefällt unser kleiner Gruß aus der Kunsthalle!"
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: S Geburtsverhör
Von Ursula Werdenberg
Mit: Sibylle Mumenthaler, Julian Koechlin, Urs Bihler, Michael Luisier u. v. a.
Musik: Elia Rediger
Regie: Päivi Stalder
Produktion: SRB 2018

Es ist die Geschichte der jungen Anna Weibel. Ihr Liebesglück mit dem Sohn des Gemeindepräsidenten dauert einen Sommer lang. Der Versuch der beiden, sich über gesellschaftliche Schranken hinwegzusetzten, scheitert. Sie treffen sich vor Gericht wieder: Anna muss sich einem "Geburtsverhör" unterziehen.
Das Hörspiel ist ein Zeitdokument über ein Tabu, das einen wahren Vorfall aus dem Jahr 1827 aufgreift. Es basiert auf einer Erzählung der Schweizer Autorin Linda Stibler und auf Gerichtsprotokollen aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt. Geburtsverhöre wurden während der Geburt bei ledigen Müttern durchgeführt, um den Namen des Vaters herauszufinden, damit der Staat nicht für das uneheliche Kind aufkommen musste. Diese seelische und körperliche Foltermethode wurde bis Mitte des 19. Jahrhunderts vom Ehe- und Sittengericht angewandt und von der offiziellen Geschichtsschreibung tabuisiert. In vielen Gegenden der Schweiz galt diese Gerichtspraxis, die nur aufgrund der engen Zusammenarbeit zwischen weltlicher und kirchlicher Obrigkeit funktionierte.

Sonntag, 05. April 2020, 21:03 Uhr, 43´00 Min.
SWR4 BW Mundarthörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Michael Stavarič
 
Buchtipp: Michael Stavarič "Fremdes Licht"
Roman

Elaine ist an einem unbekannten Ort und in einer eisigen, unwirtlichen Umgebung. Erst nach und nach kehrt die Erinnerung zurück, und sie begreift, was passiert ist: dass ihr Großvater einst bei den Inuit in Grönland lebte und er sie mit dem Überleben in Eis und Schnee vertraut machte. Dass sie zuletzt für einen Konzern in Winterthur tätig war und sich dort als Genforscherin mit der Rekonstruktion von Leben beschäftigte. Dass die Erde während eines Kometeneinschlages zugrunde ging und sie die letzte Überlebende zu sein scheint.

Der Autor Michael Stavarič wurde 1972 in Brno (Tschechoslowakei) geboren. Er lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Studierte an der Universität Wien Bohemistik und Publizistik/Kommunikationswissenschaften. Über 10 Jahre lang tätig an der Sportuniversität Wien – als Lehrbeauftragter fürs Inline-Skating. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt: Adelbert-Chamisso-Preis, Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur. Lehraufträge zuletzt: Stefan Zweig Poetikdozentur an der Universität Salzburg, Literaturseminar an der Universität Bamberg.

Luchterhand Verlag 2020, 512 Seiten, € 22,00 [D], 22,70 [A] / SFr 30,90
ISBN: 978-3-630-87551-4
 
 



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