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Mittwoch, 14. November 2018
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Klaus Pfitzner
 
Buchtipp: Klaus Pfitzner "Freispiel: Abenteuer Altsein"
Das Alter ist nichts für Feiglinge, sondern ein Abenteuer, das diejenigen am besten bewältigen können, die rechtzeitig gelernt haben, ihre Erwartungen an das Leben neu zu eichen. Kein Buch über die "Kunst des Alterns", sondern ein (alters)weiser und auch knorriger Erfahrungsbericht.

Radius Verlag 2018, 176 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN 978-3871735530
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
A BIGGER BROTHER
Eine Präsentation in den KUNST|RÄUMEN der Dauerausstellung
im Museum für Kommunikation Frankfurt
18. November 2018 bis 26. Mai 2019

Jim Avignon ist der schnellste Maler weit und breit. Er musiziert, performt und gestaltet wie im Zeitraffer verschiedene Räume auf der ganzen Welt zu Gesamtkunstwerken um. Seine Figuren und Szenarien sind bunt und wirken auf den ersten Blick wie leicht konsumierbare Pop-Kost. Auf den zweiten Blick offenbaren die vermeintlich naiven Werke dann aber eine Auseinandersetzung mit großen Themen wie Kapital, Kunstmarkt und KONTROLLE.

Für das Museum für Kommunikation Frankfurt gestaltet Jim Avignon in den KUNSTräumen einen Beitrag zu dem Phänomen KONTROLLE. Nach den vorangegangenen Präsentationen SlowDown und NetWorks, in denen sich verschiedene Künstler*innen den Phänomenen Beschleunigung und Vernetzung widmeten, kuratiert Margret Baumann mit „A BIGGER BROTHER“ eine weitere Ausstellung für das Museum für Kommunikation, die inhaltlich Bezug nimmt auf die neue Dauerausstellung des Museums für Kommunikation.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
lob der fragilität
Finissage der Ausstellung »Du schaust mich an. Bilder zum Menschsein von Renate Gehrcke«

Im Rahmen der Ausstellung von Renate Gehrcke »Du schaust mich an. Bilder zum Menschsein« findet am Montag, 19. November um 20.00 Uhr in der Katholischen Akademie eine Lesung statt, bei der den Bildern Texte zur Seite gestellt werden, die gleichwohl die positiven Dynamiken des Lebens abbilden wie auch die schmerzlichen Seiten des sich wandelnden Daseins einfangen. In Wort und Musik werden so auf einer künstlerischen Ebene die vielfältigen Facetten des Menschseins zur Sprache und zum Klingen kommen.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter (mail@katholische-akademie-freiburg.de) wird höflich gebeten. Das Karl Rahner Haus, indem sich weitere Bilder der Ausstellung befinden, ist an diesem Abend bis 19.30 Uhr geöffnet.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Michael Wolffsohn
 
Buchtipp: Michael Wolffsohn "Friedenskanzler?"
Willy Brandt zwischen Krieg und Terror

Mit Beiträgen von Thomas Brechenmacher, Lisa Wreschniok und Till Rüger
Die Nahostpolitik der Ära Brandt und ihre Folgen
Der Willy Brandt verliehene Friedensnobelpreis und die mit seiner Ostpolitik verbundene Aura wirken bis heute nach. Der Kniefall in Warschau ist legendär. Die bundesdeutsche Nahostpolitik verlief weniger glücklich.

Hier hat die damalige Bundesregierung schwere Fehler begangen und große Risiken in Kauf genommen. Das wird aufgezeigt auf der Basis erstmals zugänglicher Dokumente. Im Fokus stehen das Olympia-Attentat 1972 auf israelische Sportler in München, die Freipressung der Terroristen im Oktober 1972, der Versuch von Israels Ministerpräsidentin Golda Meir, 1973 den Genossen Willy Brandt für die Friedensvermittlung zu gewinnen, und die Krise zwischen Bonn und Washington während des Yom-Kippur-Krieges 1973, als ein atomarer Weltkrieg drohte.

Der Autor Michael Wolffsohn, Prof. Dr., geb. 1947 in Tel Aviv, stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, die 1939 nach Palästina fliehen musste. Seine Eltern kehrten 1954 nach Deutschland zurück. Von 1981 bis 2012 war er Professor für Neuere Geschichte an der Bundeswehr-Universität München. Michael Wolffsohn veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien und hat über 30 Bücher vorgelegt, zuletzt bei dtv der Bestseller »Deutschjüdische Glückskinder. Eine Weltgeschichte meiner Familie«.

dtv 2018, 176 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A)
ISBN 978-3-423-28992-4
 
 

Sonstiges 
 
 
Sieger des 19. Deutschen Karikaturenpreis
Am vergangenen Sonntag wurde zum 19. Mal der Deutsche Karikaturenpreis unter dem Motto "Vorsicht, Heimat" vergeben. Die begehrte Auszeichnung ging an Greser & Lenz, Til Mette, Hauck & Bauer und Sabine Winterwerber.

Mit ihrer Karikatur "Hasenzüchter“ holten Greser & Lenz den „Geflügelten Bleistift in Gold“ nach Hessen. Die Zeichner publizieren im Satiremagazin Titanic und erscheinen mit ihren Karikaturen regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Till Mette wurde von der Jury mit dem "Geflügelten Bleistift für die beste Gesamtleistung“ gewürdigt.

Hauck & Bauer (Elias Hauck und Dominik Bauer) gewannen den "Geflügelten Bleistift für eine besondere Leistung“. Als Newcomerin mit einem "Geflügelten Bleistift“ ausgezeichnet wurde Sabine Winterwerber. Sie hat an verschiedenen Sommerakademien für Komische Kunst teilgenommen, die das Caricatura Museum Frankfurt gemeinsam mit der Caricatura-Galerie in Kassel, der Titanic und anderen Partnern jährlich ausrichtet.

Das Caricatura Museum Frankfurt gratuliert herzlich allen Preisträgern.


Der Deutsche Karikaturenpreis

Der Deutsche Karikaturenpreis, der seit 2000 durch die Sächsische Zeitung, seit 2015 gemeinsam mit dem Weser-Kurier, vergeben wird, gilt unter Karikaturisten als der bedeutendste seiner Art in Deutschland. Anliegen ist es, dem Genre zu größerer Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verhelfen, das Wirken der Karikaturisten über ihr tägliches Schaffen hinaus zu würdigen und gleichzeitig die Bedeutung der Karikatur für die Meinungs- und Pressefreiheit hervorzuheben. Auch in diesem Jahr war Achim Frenz, Leiter des Caricatura Museums Frankfurt, in der Jury vertreten.
 
 

Sonstiges 
 
 
Theatertipp: 1968
Ein partizipatives Happening von by Proxy
Schauspiel
Kammerbühne / Donnerstag, 22. November 2018 / 20.00 Uhr
Einführung um 19.30 Uhr

Zurück aus der Zukunft! In einem partizipativen Happening lädt das norwegische Theaterkollektiv by Proxy das Publikum zu einer Gruppen-Zeitreise sowohl 50 Jahre in die Vergangenheit, als auch 50 Jahre in die Zukunft ein. Denn heute, 50 Jahre nach 1968, stehen wir erneut an einer Schwelle und sollten mit dem Wissen von gestern über die Möglichkeiten von heute sprechen: Ist die Klimakatastrophe noch zu stoppen? Können wir Weltherrscher von nuklearer Kriegsführung ab-, den Rechtsruck und den Verlust des Glaubens an die Demokratie in Europa aufhalten? Was können wir hoffen und wovor sollten wir uns fürchten?

Begeben Sie sich mit by Proxy – die Vergangenheit im Gepäck – auf einen Trip in die Zukunft, schauen Sie in den künftigen Sternenhimmel, wagen Sie einen Blick in das ewige Feuer und entdecken Sie darüber neue Gestaltungsmöglichkeiten. Mit welcher Agenda werden Sie aus der Zukunft zurückkehren?

Konzept, Regie, Bühne by Proxy Dramaturgie Tamina Theiß, Anna Gojer
Mit by Proxy, Janna Horstmann, Lukas Hupfeld

Weitere Termine:
Freitag, 23.11.2018 Kammerbühne / 20:00
Samstag, 24.11.2018 Kammerbühne / 20:00
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Sonstiges 
 
Theatertipp: 1917 – RUSSISCHES ROULETTE
Quelle: Immoralisten.de
 
Theatertipp: 1917 – RUSSISCHES ROULETTE
von Kreitmeier & Wetter

im Theater der Immoralisten, Ferdinand-Weiß-Str. 9-11, 79106 Freiburg
nächste Aufführugnen 15.11., 16.11. und 17.11. jeweils 20 Uhr

„Der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, erzeugt stets die Hölle.“ (Karl Popper)
Russiches Roulette – die Gameshow auf Leben und Tod. Sieben Kandidaten kämpfen um die Herrschaft über Russland und ihr politisches Überleben.

1917: Zar Nikolas II. ist unfähig sein Land aus der Krise zu führen und lässt die Aufstände in Russland blutig niederschlagen. Als die Revolution ausbricht, bleibt ihm keine andere Wahl, als abzudanken. Die Mitglieder der Duma und der neugegründete Arbeiter- und Soldatenrat ringen von nun an um die Macht und eine neue Regierung. Fernab in Zürich sitzt der Exilrevolutionär Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, der den Anbruch eines neuen Zeitalters verkündet. Doch ihm sind die Hände gebunden – er darf nicht ausreisen. Da fädelt ein Kompagnon aus alten Tagen mit dem Deutschen Kaiserreich ein Geschäft ein. Die kriegsgeschwächten Deutschen wittern die Gelegenheit, Russland durch die Bolschewiki nachhaltig zu destabilisieren. Es fließen Million und Lenin darf ungehindert Deutschland passieren. Doch als er in Petrograd eintrifft, hat das Spiel gerade erst begonnen …

Die Immoralisten laden ein zu einer Partie „Russisches Roulette“. Zu Gast sind die führenden Köpfe der Russischen Revolution. Unter ihnen Zar Nikolaus II., Lenin, Trotzki und der Schwarzmarktkönig Alexander Parvus. Regeln gibt es keine. Alle Mittel sind erlaubt. Willkommen zum zweiten Teil von Kreitmeier & Wetters Weltkriegstrilogie über das Jahr 1917, das den Lauf der Geschichte für immer verändern wird!

Besetzung:
Destiny’s Child, Moderator: James Foggin
Tatjana: Anna Tomicsek
Lenin: Florian Wetter
Miljukow/ Trotzki: Markus Schlüter
Zar Nikolaus II./ Kerenski: Jochen Kruß
Parvus/ Kornilow: Daniel Leers

Text: Florian Wetter / Manuel Kreitmeier
Regie / Bühne: Manuel Kreitmeier

Dauer ca. 90 Minuten, keine Pause.
Karten zu € 20,- und € 13,- (ermäßigt).

Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Kulturamt der Stadt Freiburg im Rahmen der Institutionsförderung und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Die Moderne als Krisenerfahrung: „Brücke“-Ausstellung in Baden-Baden
Bunte Farben, kraftvolle Formen, entwurzelte Protagonisten: Die Maler der Künstlervereinigung „Brücke“ – darunter Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Emil Nolde – haben sich in ihren Werken häufig mit dem Kosmos der modernen Großstadt beschäftigt. Denn die Moderne zu Beginn
des 20. Jahrhunderts spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Mobilität und Beschleunigung als Alltagserfahrung, neue Techniken in Wirtschaft und Militär – der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Die „Brücke“-Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden spürt diesem Umbruch nach und fragt nach der Aktualität dieses Prozesses. Die Schau mit hochkarätigen Leihgaben ist vom 17. November 2018 bis 24. März 2019 dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Erwachsene zahlen 14 Euro, Schüler ab neun Jahren 5 Euro. Mehr Infos unter Tel. 07221.398980 ...
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