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Montag, 17. Februar 2020
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Hörbuchtipps 
 
 
Hörspieltipp: When weather was wildlife
Hörspiel von Werner Cee
Mit: Neville Tranter, Freddie Wadling, Adrian, Becky und Rachel Unthank, Stian Westerhuis, Hans Hollinger u. a.
Komposition und Regie: Werner Cee
(Produktion: SWR 2020)

Alle reden vom Wetter; vom Klima reden zurzeit alle - es ist Zeit, diesen Diskurs künstlerisch zu führen. Seit Menschengedenken existiert der Wunsch, ins Wettergeschehen auf der Erde einzugreifen. An die Stelle ritueller oder religiöser Wetterbeschwörungen ist heute die Beeinflussung der Atmosphäre durch Chemie und Physik getreten. Wetter verliert seinen "Wildlife"-Charakter. Diese Soundstück nutzt Originaltöne einer Ätna-Beschwörung, Wettersounds, Texte zum Geo-Engineering und zum Ausbruch des Laki-Vulkans 1783/84.

Donnerstag, 20. Februar 2020, 22:03 Uhr, Ursendung, 46´00 Min.
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Sonstiges 
 
Improtheater: Die Improshow - Theater L.U.S.T
Theater L.U.S.T. - Die Impro Show / Foto: Tamara Burg
 
Improtheater: Die Improshow - Theater L.U.S.T
Mi 19.02. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Beim Improvisationstheater gibt das Publikum auf Anfrage der Schauspieler*innen immer wieder Vorgaben und Herausforderungen für das, was auf der Bühne passieren soll. Die Zuschauer*innen bestimmen z.B. Orte der Handlung, ein Hobby, Gefühlszustände, Charaktereigenschaften, den Titel der Geschichte oder einen Gegenstand, der eine Rolle spielen soll.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das ist der besondere Reiz des Improtheaters. Alles entsteht in jedem Augenblick neu vor den staunenden Augen des Publikums.

Spontan, ohne Absprache, nur von Vorschlägen aus dem Publikum und der Kreativität des Schauspielteams beflügelt.
Die Bühne erstrahlt im gleißenden Licht und der Countdown beginnt: “5-4-3-2-1-los!” zählt das Publikum ein, und dann legen die Spieler*innen in Begleitung erfahrener Impromusiker los; egal, ob sie eine Idee haben oder nicht!

Eintritt 16,00€/10,00€
 
 

Bibliotheken 
 
 
Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken vom 17. bis 21. Februar
Dienstag, 18. Februar, 10 bis 12 Uhr
Sprachcafé Deutsch für Frauen (Stadtbibliothek)
Am Dienstag, 18. Februar, von 10 bis 12 Uhr findet das Sprachcafé für Frauen in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé ist offen für alle Frauen und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 18. Februar, 15 bis 16 Uhr
Druckwerkstatt mit 3D-Modellen zu Europa (Stadtbibliothek)
Unter dem Motto „Europa zum Anfassen und Begreifen“ können am Dienstag, 18. Februar, von 15 bis 16 Uhr, in der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17, 3D-Modelle von Europäischen Symbolen, Bauwerken, Karten etc. hergestellt werden. Gezeigt werden die Grundkenntnisse von der Auswahl eines 3 D-Modells im Internet über die Druckvorbereitung bis zur Umwandlung eines Kunststoffstranges in das gewünschte Modell. Zudem informiert Christine Fuchs, Leiterin des Europe Direct-Informationszentrums Freiburg, über aktuelle Themen der Europa-Politik. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 18. Februar, Mittwoch, 19. Februar, und Donnerstag, 20. Februar, 15 bis 17 Uhr
Gamingnachmittag (Kinder- und Jugendbibliothek)
Für Kinder ab 8 Jahren bietet die Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, einen Gamingnachmittag zwischen 15 und 17 Uhr. Gespielt wird auf den Konsolen Nintendo Switch und PS4. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 18. Februar,16 Uhr
Lesekreis Französische Literatur
Die Romanistin Elisabeth Egerding bietet monatlich einen Lesekreis Französische Literatur in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, an. Am Dienstag, 18. Februar, um 16 Uhr wird über den Roman „Vers la beauté“ von David Foenkinos gesprochen. Die Teilnahme setzt die Kenntnis des Romans voraus. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 18. Februar, 16 Uhr
Winterzeit – Vorlesezeit (Mediothek Rieselfeld)
Für Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst in der Mediothek Rieselfeld, Maria-vonRudloff-Platz 2, am Dienstag, 18. Februar, um 16 Uhr, lustige, spannende oder auch nachdenkliche Geschichten. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
Der IT-Scout kommt (Stadtbibliothek)
Alle Fragen rund um den Computer und das Internet beantwortet der IT-Scout am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr in der Infothek der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17 ausführlich und individuell. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, und Donnerstag, 20. Februar, 14 bis 16 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für Deutschlernende können die Deutschkurse (Niveau A1-C1) kostenlos an Laptops in der Stadtbibliothek genutzt werden. Einführung in die Kurse und Unterstützung bei der Durchführung werden jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, angeboten. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, und Donnerstag, 20. Februar, 15 bis 17 Uhr
Gamingnachmittag (Kinder- und Jugendbibliothek)
Für Kinder ab 8 Jahren bietet die Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, jeden Mittwoch und Donnerstag, einen Gamingnachmittag zwischen 15 und 17 Uhr. Gespielt wird auf den Konsolen Nintendo Switch und PS4. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, 16 Uhr
Deutsch-Chinesische Lesung: „Der Feuertopf brodelt“ (Mediothek Rieselfeld)
Wie klingt Chinesisch? Und welche Kindergeschichten erzählt man sich? Bei der zweisprachigen Lesung für Kinder ab 5 Jahren am Mittwoch, 19. Februar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Mariavon-Rudloff-Platz 2, wird auf Deutsch und Chinesisch die Geschichte des brodelnden Feuertopfes erzählt, dessen Duft viele Kinder aus Pekings Gassen anlockt. Im Anschluss können sich alle Kinder mit Tusche und Pinsel an chinesischen Schriftzeichen versuchen. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, 16 Uhr
Bilderbuchkino in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 19. Februar, um 16 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, und Donnerstag, 20. Februar, 16 bis 18 Uhr
Sprachcafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet von 16 bis 18 Uhr das Sprachcafé Deutsch in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé ist offen für alle und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 19. Februar, 17 Uhr
Die ½ Vorlesestunde (Stadtteilbibliothek Haslach)
Für Mädchen und Jungen ab 3 Jahren werden in der halben Vorlesestunde am Mittwoch, 19. Februar, um 17 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Straße 10, Geschichten nach den Wünschen der Kinder gelesen. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 21. Februar, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus aus Mulhouse (Münsterplatz)
Am Freitag, 21. Februar, kommt der Bibliobus aus Mulhouse nach Freiburg. Auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek bietet er von 14.30 bis 16.30 Uhr Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache. Für die Ausleihe genügt der gültige Ausweis der Stadtbibliothek Freiburg. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 21. Februar, 15 bis 18 Uhr
eSports Treff (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten eSports mit 2 Konsolen und einem Gaming-PC an. Spieler, Fans und eSports Begeisterte jeden Alters sind am Freitag, 21. Februar, von 15 bis 18 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 21. Februar, 19.30 bis 22.30 Uhr
eSports-FIFA-Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten digitale Fußballspiele zum Ausprobieren an. Das FIFATraining findet am Freitag, 21. Februar, von 19.30 bis 22.30 in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Der Eintritt ist frei.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Xavier-Marie Bonnot
 
Buchtipp: Xavier-Marie Bonnot "Der erste Mensch"
Kriminalroman
Aus dem Französischen von Gerhard Meier

Ein Fall für Michel de Palma

Die Calanques vor Marseille, tiefe Küsteneinschnitte, türkis glitzerndes Wasser, schroffe Felsen und versteckte Buchten. Doch etliche Meter unter der Wasseroberfläche liegt noch eine ganz andere Welt: jahrtausendealte Unterwasserhöhlen, an deren Wänden prähistorische Felszeichnungen prangen.

Der Archäologe und erfahrene Taucher Rémy Fortin erforscht die Höhlenmalereien, als er panikartig auftaucht und dabei schwerste Verletzungen erleidet. Seine letzten Fotos zeigen gigantische Stalagmiten, eine rätselhafte Hirschkopfstatue und den Schatten einer riesigen Gestalt. Hauptkommissar Michel de Palma, der »Baron« von Marseille, begibt sich auf eine prähistorische Spurensuche und stößt auf ungeklärte Morde, die einem uralten Ritual folgen.

Unionsverlag 2020, 352 Seiten, € 19.00 (D), 19,60 (A) / SFr 26.00
ISBN 978-3-293-00555-6
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts
vom 13. Februar bis zum 14. Juni 2020
im Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst

Der bebilderte Jahresrückblick Beste Bilder greift gnadenlos die politischen, gesellschaftlichen und sportlichen Ereignisse des vorangegangenen Jahres auf und diskutiert sie seit nunmehr zehn Jahren mit allen Mitteln des Satirischen. Das Caricatura Museum Frankfurt würdigt das Jubiläum mit der großen Sonderschau Beste Beste Bilder- Die Cartoons des Jahrzehnts und zeigt die herausragendsten Cartoons, Karikaturen und satirischen Zeichnungen des letzten Jahrzehnts.

Die Ausstellung vermittelt gesellschaftsrelevante und politische Ereignisse der vergangenen Dekade und gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Satire und Humor, aber auch der Zeichenstile im deutschsprachigen Raum. Vertreten sind 81 Künstlerinnen und Künstler, darunter viele bekannte aus renommierten Tageszeitungen, politischen Magazinen und Zeitschriften wie Bettina Bexte, Gerhard Glück, Katharina Greve, Gerhard Haderer, Rudi Hurzlmeier, Til Mette oder Stephan Rürup. Zudem präsentieren auch jüngere Vertreterinnen und Vertreter der Zunft der Cartoonisten ihre Werke.

Die rund 300 Exponate fangen Geschehnisse und Stimmungen ihrer Zeit erbarmungslos ein. Dabei lassen sie die Höhe- und Tiefpunkte des Jahrzehnts aufs Komischste Revue passieren. Angefangen beim Google-Überwachungswahn, nervtötenden Vuvuzelas zur Fußball-WM in Südafrika, den Missbrauchsskandalen der katholischen Kirche und der erzwungenen Sparpolitik der Griechen. Weiter geht es mit Doktortitel-Plagiaten von PolitikerInnen, dem Tod von Loriot und dem auf ewig unfertigen Hauptstadtflughafen BER. Nochmals weiter über den fahrlässigen Untergang der Costa Concordia, die Problemfälle Uli Hoeneß und Ebola sowie den schwerwiegenden Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo. Bis hin zur nie enden wollenden Klimadebatte, IS-Terror, Flüchtlingswelle, Brexit und schließlich den Politclowns Salvini, Johnson und Trump.

Die Cartoons beschreiben die Dekade anschaulich und verständlich, mit allen Höhepunkten und Skandalen – und das ohne große Worte, aber mit viel Humor.

Unter dem Titel Beste Bilder zeigt der Lappan-Verlag regelmäßig die besten Cartoons eines Jahres. Diese werden turnusmäßig zum Jahreswechsel in der Caricatura Galerie Kassel ausgestellt. Just ist der 10. Band der -Reihe erschienen. Der Katalog zur Ausstellung 10 Jahre Beste Bilder ist jüngst bei Lappan in der Caricatura Edition publiziert worden.

Bislang kann schon auf eine ordentliche Sammlung des gezeichneten Witzes zurückgeblickt werden – angefangen mit 70 Karikaturistinnen und Karikaturisten für den ersten Band 2010, kamen Jahr für Jahr neue Namen hinzu, so dass rückblickend an die 90 Künstlerinnen und Künstler mit insgesamt über 3.000 komischen Zeichnungen die Seiten füllten. Die Besten Bilder sind nicht nur eine Chronik der Zeit, sie dienen zudem seit 2016 als Grundlage für den Deutschen Cartoonpreis.

Ausstellung

In der Ausstellung werden insgesamt 284 Exponate von 81 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein. Damit ist Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts die bisher größte Gruppenausstellung von Cartoonistinnen und Cartoonisten in Deutschland.
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke deutschsprachiger Zeichnerinnen und Zeichner der letzten zehn Jahre. Es werden jeweils die prägnantesten Ereignisse herausgegriffen und bebildert. Jedes Jahr erhält eine farbliche Kennzeichnung mittels eigener PassepartoutCouleur, sodass beim chronologischen Gang durch das Jahrzehnt jederzeitige Orientierung gewährleistet ist.
Eine große Fläche bietet Platz für die insgesamt 16 Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Cartoonpreises seit 2016.

In der Ausstellung werden viele Digitalisate zu sehen sein. Immer mehr Zeichnerinnen und Zeichner nutzen die Möglichkeit, ihre Zeichnungen mittels digitaler Mal- und Zeichenprogramme anzufertigen. Besonders in der kommerziellen Illustration, im Grafikdesign und der populären Kunst ist die Digitalisierung weit fortgeschritten, die Zahl der digitalen Comics und Cartoons steigt kontinuierlich.

Ausgestellte Künstlerinnen und Künstler: adam, Renate Alf, BECK, Harm Bengen, Bettina Bexte, BURKH, Peter Butschkow, Steffen Butz, Birgit Dodenhoff, Uli Döring, Eugen Egner, Rainer Ehrt, Tim Oliver Feicke, Miguel Fernandez, Marco Finkenstein, Kai Flemming, FLIX, Peter Gaymann, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Markus Grolik, Gymmick, Teresa Habild, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Barbara Henniger, Anton Heurung, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, Dominik Joswig, Ernst Kahl, AD Karnebogen, Petra Kaster, Katz & Goldt, Matthias Kiefel, Kittihawk, Kriki, Uwe Krumbiegel, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Nicolas Mahler, Wolf-Rüdiger Marunde, Piero Masztalerz, Dirk Meissner, Hannes Mercker, Til Mette, Denis Metz, MOCK, NEL, OL, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Thomas Plassmann, Ari Plikat, POLO, Andreas Prüstel, Rattelschneck, Hannes Richert, Leonard Riegel, Holga Rosen, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Schneckensteiff, Tobias Schülert, Reiner Schwalme, Schwarwel, André Sedlaczek, Wolfgang Sperzel, Birte Strohmayer, Klaus Stuttmann, Tetsche, Peter Thulke, © TOM, Karsten Weyershausen, Freimut Woessner, Miriam Wurster, Martin Zak

Zur Ausstellung erscheint das Buch „10 JAHRE BESTE BILDER – Die Cartoons des Jahrzehnts“ in der Caricatura Edition

Auf 380 Seiten präsentiert diese Cartoonsammlung das Beste, was in den letzten zehn Jahren an politischer und gesellschaftlicher gezeichneter Satire entstanden ist.
Mit scharfsinnigen Cartoons von Deutschlands bekanntesten Cartoonistinnen und Cartoonisten. Ein Best-of der Karikatur der letzten Dekade und damit ein ganz besonderes Buch über die Geschichte der Gegenwart, gerade in Zeiten von Fake News von unschätzbarem Wert.
Herausgegeben von Dieter Schwalm (Hrsg.), Wolfgang Kleinert (Hrsg.) Verlag Lappan, Edition Caricatura 384 Seiten, vollfarbig, 20 EUR, ISBN 978-3-8303-3554-2
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Leben und Werk Stefan Holzmüllers im Grötzinger Kunstfachwerk N6
Stefan Holzmüller und Gregor Stehle / Foto: Stehle
 
Leben und Werk Stefan Holzmüllers im Grötzinger Kunstfachwerk N6
Fast vergessener Schatz des ortsbekannten Künstlers gehoben

Leben und Werk Stefan Holmüllers ist im Grötzinger Kunstfachwerk N6 ab 16. Februar eine Ausstellung gewidmet. Trotz internationaler Anerkennung der "wilden und rohen" Keramik des ortsbekannten Künstlers wurde er in seinem Heimatort unterschätzt. Sein Schüler Gregor Stehle hat nun zehn Jahre nach seinem Tod das Werk gesichtet, von dem auch 365 Arbeiten auf dem Speicher der Ortsverwaltung lagerten. 2019 von Freunden und privaten Initiatoren erworben, sind daraus sehr persönliche, bisher unbekannte Schätze über "Frau und Tod" zu sehen. Weitere 160 dokumentierte Stehle fotografisch.

Außerdem belegen 20 Faksimiles die teilweise illustrierte, französische Korrepondenz mit dem "Entdecker" der Art Brut, Jean Dubuffet, und mit Michel Thévoz, dem ersten Leiter der Collection de l’Art Brut in Lausanne. Dieses Museum besitzt zahlreiche Werke Holzmüllers. Ebenso sind Bilder des Fotografen Mario del Curto und der Fotojournalistin Stephanie Pilick ausgestellt. Der Film "Hirsche mit goldenen Hufen" erlaubt weitere Einblicke in die Welt Holzmüllers als Kenners der antiken Mythologie. Laut Stehle habe der Künstler als Schatzsucher Gefühltes ohne Unterbrechung und ohne Werkzeuge mit der Hand in Ton geformt nach dem Motto "Vom objektiven Erleben ins Subjektive".

Gesamtkatalog angestrebt

Mit dem Verkauf des Ausstellungskatalogs, CDs und signierten Fotos von del Curt soll später ein vollständiger Werkkatalog Holzmüllers ermöglicht werden. Ortsvorsteherin Karen Eßrich ist "es wichtig, ihm zehn Jahre nach seinem Tod Gedenken zu widmen“ und ihn mit der Ausstellung über die Grenzen Grötzingens hinaus weiter bekannt zu machen.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

Eröffnet wird die Schau am Samstag, 15. Februar, 18 Uhr. Führungen laufen am 16. Februar und 1. März, 11 und 15 Uhr, das Katalogprojekt wird am 23. Februar, 14 bis 18 Uhr vorgestellt und zur Finissage, 8. März, spielen Helmut Bieler-Wendt (Geige), Johannes Frisch (Kontrabass) und Eiko Yamada (Blockflöte) von 19 bis 21 Uhr "musique brute".

zum Bild oben:

Gregor Stehle (rechts) kuratierte nun eine Ausstellung über das Werk des Art Brut-Künstlers Stefan Holzmüller (links) aus Grötzingen.
Foto: Stehle
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Sonstiges 
 
 
Konzert: 4. SINFONIEKONZERT
Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 8 G-Dur Hob. I:8 „Der Abend“
Emmanuel Séjourné (*1961): Lost Horizon (UA)
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893): Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
Dienstag, 18. Februar 2020 // 20.00 Uhr // Konzerthaus
Einführung 19.00 Uhr

Eine Vielfalt an abendlichen Stimmungen ist in der G-Dur-Sinfonie von Haydn zu hören. – Und ist DER ABEND nicht auch die Tageszeit, zu der man sich Geschichten erzählt? Von einem fiktiven Ort in den tibetischen Bergen, einer Art utopischem Paradies, erzählt die Musik von Séjourné. Die Komposition nach dem Roman LOST HORIZON von Hilton ist ein Auftragswerk des Theater Freiburg. Legenden umranken auch die ergreifende letzte Sinfonie von Tschaikowsky, die „Pathétique“: „In diese Sinfonie habe ich meine ganze Seele gelegt.“

Dirigent Ektoras Tartanis
Solisten Doris Marronaro (Flöte), Tilman Collmer (Schlagzeug)
Mit Philharmonisches Orchester Freiburg
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Freiburg: Zuwachs für die Grafiksammlung
Museum für Neue Kunst und Augustinermuseum erhalten bedeutende Schenkung

Das Museum für Neue Kunst und das Augustinermuseum erhalten eine umfangreiche Schenkung von rund 150 grafischen Blättern. Unter den Werken sind hochrangige Arbeiten der Klassischen Moderne und des 19. Jahrhunderts. Die Hamburgerin Gabriele Rauschning, die im Dezember 2018 verstorben ist, hat ihre über vier Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung den Städtischen Museen Freiburg vermacht.

Zeichnungen und Grafiken des Expressionismus, unter anderem von Erich Heckel, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz, sind in der Sammlung vertreten. Auch Arbeiten von bedeutenden Künstlern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, darunter Jean Francois Millet, Eduard Manet sowie Max Liebermann und nicht zuletzt Lovis Corinth, sind Teil der Schenkung. Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem zeichnerischen und druckgrafischen Werk von Gerhard Altenbourg (1926–1989). Der international geachtete Künstler war in der DDR zu einer Symbolfigur des inneren Widerstands geworden.

Bis Sonntag, 16. Februar, sind zwei Radierungen von Max Beckmann aus der Sammlung Rauschning in der Ausstellung „Max Beckmann. Die Sammlung Classen“ zu sehen. Das Museum für Neue Kunst zeigt den 1919 entstandenen Holzschnitt „Morgen (Javanische Köpfe)“ von Max Pechstein (1881–1955). Der Künstler hatte 1914 eine Reise zu den Palau Inseln unternommen. Die Grafik spiegelt eindrucksvoll Pechsteins Beschäftigung mit außereuropäischen Kulturen. Eine umfassende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Rauschning ist für 2022 geplant.
 
 



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