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Montag, 16. September 2019
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Märzengrund
Hörspiel von Felix Mitterer
Mit: Heinz Tipotsch, Bernhard Eberharter, Magdalena Wurm, Martha Brugger, Gebhard Eberhart u. a.
Musik: Maria Ma
Regie: Martin Sailer
(Produktion: ORF 2018)

Was treibt den Zillertaler Bauernsohn Elias dazu an, sich allen Erwartungen seiner Umwelt radikal zu entziehen, sein Erbe auszuschlagen, sich in den 'Märzengrund' zu begeben und diese hochgelegene Alm 40 Jahre nicht mehr zu verlassen? Felix Mitterer ist auf diese reale Geschichte gestoßen und hat das Recherchierte mit seiner Poesie verbunden. Realisiert wurde das Hörspiel im Landesstudio Tirol unter Martin Sailers Regie mit bühnenerprobten Laien aus dem Zillertal. Denn sie wissen, was dort der "Märzengrund" bedeutet.
Ausgezeichnet als Hörspiel des Jahres 2018 in Österreich.

Sonntag, 08. September 2019, 18:20 Uhr, 58´00 Min.
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide "Tiere pflanzen"
Faszinierende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Tieren
18 attraktive Lebensräume im Naturgarten gestalten

Bund fürs Leben! Kann man Tiere pflanzen? Ja, das geht – mit einheimischen Wildpflanzen! Wie genau, erklärt Ulrike Aufderheide in ihrem Buch »Tiere pflanzen«, erschienen im pala-verlag. Denn Pflanzen und Tiere haben sich im Laufe der Evolution aneinander angepasst. So darf man Stieglitze erwarten, wenn man Wilde Karden pflanzt, Bläulinge beim Hornklee oder Holzbienen beim Blasenstrauch. Mit »Tiere pflanzen« kann jeder im Kleinen sofort damit beginnen, etwas gegen den dramatischen Artenverlust und die anhaltende Bedrohung von Lebensräumen zu tun.

18 spannende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Insekten oder Vögeln hat die Autorin für ihr Buch ausgewählt. Jeder Partnerschaft ist ein Lebensraum im Naturgarten zugeordnet. Lebendig, attraktiv und ökologisch wertvoll lassen sich damit alle Standorte im Garten gestalten – vom Blumenrasen bis zur Wildstrauchhecke.

Das Buch stellt die Tiere und Pflanzen mit ihren Bedürfnissen vor, macht ökologische Zusammenhänge verständlich und erklärt praxisnah, worauf es ankommt, damit die kleinen Lebensgemeinschaften gelingen.

Biologin Ulrike Aufderheide hat »Tiere pflanzen« ersonnen – ein Weg zu mehr Artenschutz, der jedem offen steht. Wollen Sie Stieglitze im Garten? Dann pflanzen Sie Wilde Karden – und die Vögel kommen ganz von selbst. Jede wilde Blume ist ein guter Anfang.

pala-verlag 2019, 176 Seiten, € 19,90
ISBN: 978-3-89566-388-8
 
 

Sonstiges 
 
 
Tag des offenen Denkmals am Samstag, 7. September
Führung über den Hauptfriedhof, Konzert in der Einsegnungshalle

Freiburg. Am Samstag, 7. September, beteiligt sich der Eigenbetrieb Friedhöfe zum zweiten Mal am Tag des offenen Denkmals. In Kooperation mit dem Baurechtsamt findet um 18 Uhr eine Führung über den Hauptfriedhof statt; Treffpunkt ist das Hauptportal des Hauptfriedhofs.

Im Anschluss daran findet um 20 Uhr ein Konzert mit dem Instrumental-Trio „Poco di Vino“ in der Einsegnungshalle statt.

Zu beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Mechthild-Mayer-Stiftung bereichert Kultur
Ausschüttungen kommen Städtischer Galerie und Literarischer Gesellschaft zugute

„Bleibendes schaffen für kommende Generationen“ – das haben sich die 25 Stiftungen zum Ziel gesetzt, die von Karlsruherinnen und Karlsruhern zugunsten der Allgemeinheit errichtet wurden und durch die Stadt verwaltet werden. Sie helfen, Projekte, Ideen oder konkrete Hilfe zu realisieren, die ansonsten nicht möglich wären.

So fördert die Mechthild-Mayer-Stiftung, die 2001 aufgrund eines Testamentes begründet wurde, gezielt Projekte der Städtischen Galerie und der Literarischen Gesellschaft. Die in diesem Jahr ausgeschütteten Erträge in Höhe von insgesamt 7.000 Euro ermöglichen es der Städtischen Galerie, Kunstwerke von Studierenden der Karlsruher Kunstakademie zu erwerben. Einige der Kunstschaffenden sind bereits auf der bis 22. September laufenden Ausstellung „TOP_0019 Meisterschüler*innen“ in der Städtischen Galerie zu sehen. Die Literarische Gesellschaft profitiert von einem Druckkostenzuschuss für die nächste Jahresgabe 2020, die eine Auswahl von Texten des Schriftstellers Otto Flake enthalten wird.

"Das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Form von Stiftungen oder auch Zustiftungen zu bestehenden Stiftungen schafft wertvolle Möglichkeiten, das Leben der Menschen in unserer Stadt ganz konkret zu verbessern und zu bereichern", freute sich Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein über den Zugewinn für die beiden Institutionen.
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Sonstiges 
 
Sakradi: Ein bayrisches Kartenspiel
 
Sakradi: Ein bayrisches Kartenspiel
Spielspaß für a pfundige Gaudi

Eine nostalgische Tour durch Bayern kann man auch im Kleinformat erleben. Das knifflige Kartenspiel „Sakradi“ von Dr. Reiner Knizia führt nicht nur in die bayrischen Traditionen ein, sondern macht auch eine ganze Menge Spaß.

Drei Striezis oder drei Busserl? Gibt’s Brotzeit oder geht’s Skifahrn? Mit dem „Sakradi“-Kartenspiel geht alles auf einmal – und im Trio gibt es auch noch Bonuspunkte. Und mit dem Joker kann man flink das Zamperl stibitzen. Denn wer zuerst mit Glück und Taktik die zehn verschiedenen Motive ergattert hat, darf mit einem ordentlichen „Ja, Servus!“ den Tisch abräumen.

Reiner Knizia, seines Zeichens Bestseller-Spieleautor, hat bereits über 500 veröffentlichte Spiele vorzuweisen und setzt mit „Sakradi“ nun noch eins drauf. In Zusammenarbeit mit der DiplomDesignerin Angie Kretschmann von „Striezi“ setzt das Kartenspiel auf charmante, traditionelle und historische Illustrationen des bayrischen Landes und seiner Bewohner.

So kann der Spielenachmittag für die ganze Familie zur zünftigen Gaudi werden!

Süddeutschen Zeitung Edition 2019, Kartenspiel 13,2 x 13,2 x 4,5 cm
Für 3 bis 5 Spieler
Ab 8 Jahren
ISBN 978-3-86497-509-7, € 14,99

Reiner Knizia, Jahrgang 1957, ist ein deutscher Spieleautor. Seine über 500 veröffentlichten Spiele wurden millionenfach verkauft. Zahlreiche davon wurden mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2008 erhielt er sowohl die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ als auch „Kinderspiel des Jahres“.

Bei der Süddeutschen Zeitung Edition erscheinen ausgewählte Bücher aus allen Themenfeldern, die Menschen bewegen. So unterschiedlich die Inhalte der zahlreichen Publikationen auch sind, sie folgen doch einem gemeinsamen Leitgedanken: Entdecke das Besondere!
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Staatsgalerie Stuttgart restituiert 2 Zeichnungen aus der Sammlung Berolzheimer
Bei den Zeichnungen, die sich aktuell im Besitz der Staatsgalerie Stuttgart befinden, handelt es sich um Werke des schwäbischen Spätromantikers Theodor Christoph Schüz (1830-1900) und des niederländischen Malers und Radierers Samuel van Hoogstraten (1627-1678).

Sie gehörten zur Sammlung des jüdischen Juristen Dr. Michael Berolzheimer (1866-1942). Der angesehene Geschäftsmann und Kunstsammler sah sich und seine Familie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft gezwungen, Deutschland im Sommer 1938 zu verlassen. Ihnen gelang die Emigration in die USA. Die umfangreiche Kunstsammlung verblieb jedoch in Deutschland und wurde 1938 und 1939 im Auktionshaus Adolf Weinmüller in München versteigert. Die Familie Berolzheimer hatte keinerlei Zugriff auf die Verkaufserlöse.

Johanna Poltermann, Provenienzforscherin an der Staatsgalerie, ermittelte die Herkunft der Werke gemeinsam mit ihrer Vorgängerin Dr. Anja Heuß und konnte einen NS-verfolgungsbedingten Entzug zweifelsfrei nachweisen. Aufgrund eines 2018 erhaltenen Restitutionsanspruches aus den USA vom Holocaust Claims Processing Office (HCPO), welches die Erben vertritt, begannen die Recherchen, in deren Verlauf proaktiv eine zweite Zeichnung aus dem ehemaligen Eigentum von Michael Berolzheimer als NS-Raubgut identifiziert werden konnte.

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: „Ich freue mich, dass es der Staatsgalerie Stuttgart durch intensive Provenienzforschung gelungen ist, mit der Hoogstraten-Zeichnung ein weiteres geraubtes Werk aus der Sammlung Berolzheimer ausfindig zu machen, das wir nun ebenfalls zurückgeben können. Dies macht deutlich, dass die Staatsgalerie Stuttgart und das Land Baden-Württemberg die Rückgabe von NS-Raubgut umfassend und nachhaltig betreiben und nicht erst tätig werden, wenn entsprechende Anträge der Erben vorliegen.“

Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie: „Es ist für uns selbstverständlich, auf Grundlage der Washingtoner Prinzipien von 1998 eine gerechte und faire Lösung im Einverständnis mit den Erben nach Michael Berolzheimer herbeizuführen. Ich danke daher sehr für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das großzügige Entgegenkommen der Familie Berolzheimer.“

Linda A. Lacewell, Financial Services Superintendent: "Ich freue mich, dass das Holocaust Claims Processing Office des New York State Department of Financial Services (DFS) eine entscheidende Rolle bei der Rückgabe dieser Zeichnungen 80 Jahre nach ihrem Verlust durch die Verfolgung der Nationalsozialisten spielen konnte. Die lobenswerten Bemühungen der Staatsgalerie, gemeinsam mit der DFS diese Ansprüche zu klären, sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit für Holocaust-Opfer, und die DFS wird den Holocaust-Opfern und ihren Erben weiterhin tatkräftig helfen, verloren gegangene Vermögenswerte zurückzugewinnen."

Rückkauf geplant
Bei der Zeichnung von Theodor Christoph Schüz handelt es sich um eine Vorzeichnung zu dem Gemälde »Predigtzuhörer vor der Kirche« (um 1860) aus der Sammlung der Staatsgalerie. Um Vorstudie und Gemälde weiterhin zusammen präsentieren zu können, ist ein Rückkauf vorgesehen. Die Federzeichnung von Samuel van Hoogstraten wird der Familie Berolzheimer hingegen übereignet.

Provenienzforschung an der Staatsgalerie
Seit 2009 wird an der Staatsgalerie Stuttgart Provenienzforschung betrieben. Die Stelle ist im Jahr 2015 durch das Land Baden-Württemberg verstetigt worden. Provenienzforschung beschäftigt sich mit der Herkunft der Kunstwerke und prüft, ob in der Zeit des Nationalsozialismus möglicherweise ein aus heutiger Sicht unrechtmäßiger Besitzwechsel stattgefunden hat. Untersucht werden die Werke, welche vor 1945 entstanden sind und seit 1933 erworben wurden. In der Staatsgalerie Stuttgart sind davon über 6.000 Gemälde, Skulpturen und Grafiken betroffen.

Restitutionen
Aufgrund der bereits durchgeführten Forschungen restituierte die Staatsgalerie Stuttgart seit 1998 insgesamt 12 Kunstwerke aus ihrem Besitz. Auch die Freunde der Staatsgalerie e.V. gaben in der Vergangenheit zwei Werke aus ihrem Besitz an rechtmäßige Erben zurück. Unter den 12 bereits restituierten Werken aus der Staatsgalerie befanden sich bereits 2014 zwei Zeichnungen, die an die Erben nach Michael Berolzheimer zurückgegeben wurden. Der Südwestdeutsche Rundfunk entschloss sich 2014 ebenfalls zur Rückgabe einer Zeichnung an die Familie Berolzheimer.

Die restituierten Werke aus der Sammlung Dr. Michael Berolzheimer:

Theodor Christoph Schüz (1830-1900), Familie vor der offenen Kirchentür, der Predigt zuhörend (1858), Bleistift auf bräunlichem Papier, 49,2 x 40,1 cm

Samuel van Hoogstraten (1627-1678), Mann mit Fackel (ohne Datierung), Federzeichnung, 7,8 x 10 cm
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 2. bis 8. September
Augustinermuseum

Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Kunstpause – Das Höllental und seine Bahn
Um das Höllental und seine Bahn geht es bei einer Kurzführung durch die Ausstellung „Schwarzwald-Geschichten. #blackforeststories“ mit Mirja Straub am Mittwoch, 4. September, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Führung – Schwarzwald-Geschichten
Eine Führung durch die Ausstellung „Schwarzwald-Geschichten. #blackforeststories“ findet am Sonntag, 8. September, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Führung – Highlights des Augustinermuseums
Zu den Highlights des Augustinermuseums geht es bei einer Führung durch die Dauerausstellung am Sonntag, 8. September, um 11 Uhr. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.


Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichten – Gesammelte Erinnerungen
Um gesammelte Erinnerungen geht es am Freitag, 6. September, um 12.30 Uhr bei einer Kurzführung im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Von Firmenschildern bis hin zu SC-Freiburg Souvenirs – der „Freiburger Setzkasten“ bewahrt kostbare und teils kuriose Dinge. Wer den Geschichten dahinter auf den Grund gehen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.


Museum für Neue Kunst

After-Work – Freundschaftsspiel
Zum Kunstgenuss nach Arbeitsschluss lädt der Förderverein des Museums für Neue Kunst, Marienstraße 10a, mit einer After-WorkFührung ein. Am Donnerstag, 5. September, um 18 Uhr erkunden Besucherinnen und Besucher die aktuelle Sonderausstellung „Freundschaftsspiel. Sammlung Grässlin“. Wer möchte, kann den Feierabend dort mit einem Glas Sekt beginnen. Den Eintritt bestimmt jeder Gast selbst.

Familiennachmittag – Alle Vögel sind schon da!
Familien mit Kindern ab 5 Jahren entdecken am Samstag, 7. September, ab 14 Uhr im Museum für Neue Kunst ein besonderes Kunstwerk: dort fliegen lebendige Vögel umher. Anschließend erfahren große und kleine Besucherinnen und Besucher im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, warum Vögel eigentlich fliegen können und sich sogar in einem Museum wohl fühlen. In der Kreativwerkstatt entstehen eigene bunte Prachtfinken aus Papier und Federn. Kinder zahlen 3 Euro. Für Erwachsene kostet die Teilnahme 3 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Künstler_innengespräch mit Christa Näher und Johannes Honeck
Die Künstlerin und Hans-Thoma-Preisträgerin Christa Näher und der Künstler Johannes Honeck stehen am Samstag, 7. September, ab 16 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, dem Publikum Rede und Antwort. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Hans-Thoma Kunsthaus Bern statt und kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Führung – Freundschaftsspiel
Eine letzte Führung vor Ende der Ausstellung „Freundschaftsspiel. Sammlung Grässlin“ findet am Sonntag, 8. September, um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10, statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.


Archäologisches Museum Colombischlössle

Insiderwissen – Kindheit. Kein Kinderspiel!
„Kindheit: Kein Kinderspiel!“ ist der Titel einer Kurzführung für Jugendliche und Erwachsene mit Museumsleiterin Helena Pastor am Mittwoch, 4. September, um 12.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Für Jungen und Mädchen war die Kindheit vor 2000 Jahren sicher nicht leicht. Wer teilnehmen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
 
 

Sonstiges 
 
Comedy:  Senay Duzcu -  Hitler war eine Türkin?!
Senay Duzcu / Foto: PR
 
Comedy: Senay Duzcu - Hitler war eine Türkin?!
Do 26.09. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

„Du Hitler“ wurde sie von einem nichtdeutschen Mitbürger im Zug beschimpft, als sie ihn bat, sein Rad ordentlich abzustellen, damit die Fahrgäste in den Zug einsteigen können.
Eigentlich will Senay Duzcu doch nur richtig in Deutschland ankommen und die Ordnung achten. Als der Komikerin beim Schminken vor einem Auftritt der künstliche Wimpernstreifen versehentlich vom Oberlid auf die Oberlippe schwebt, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen: Man kann es mit dem „Anpassen“ auch übertreiben.
Jeder Versuch, ihr einen Stempel aufzudrücken, scheitert: Als Deutsch-Türkin ist sie den Ewiggestrigen „zu modern“, den Jüngeren „zu traditionsgebunden“, den Männern als selbstständige Frau „zu emanzipiert“.
Sie ist eine explosive Mischung. Die Tochter aus einer klassischen Gastarbeiterfamilie sprengt jede Schublade: Sonderschülerin und Stipendiatin für Hochbegabte. Legasthenikerin mit Architektur-Diplom.
Ihre streng muslimischen Eltern steckten sie in eine katholische Klosterschule. Unter anderem hatte Senay daher Probleme, einen passenden Ehemann zu finden. Ihre sehr tolerante Mutter sagte immer zu ihr: „Es ist nicht schlimm, Kind. Du kannst einen Nicht-Moslem heiraten, Hauptsache, er wird zu einem Moslem … beschnitten.“ Auch als Architektin wurde sie nie ernst genommen. Auf der Baustelle riefen ihr die türkischen Bauarbeiter zu: „Kommen Sie in zwei Wochen, dann dürfen Sie putzen!“ Es allen recht machen zu wollen, hat sie nun endgültig aufgegeben, denn das geht immer schief. Stattdessen lebt sie schamlos ihr Doppelleben als türkische Frau mit deutschen Ansichten und als deutsche Ayse mit türkischen Wurzeln.
Seit vielen Jahren gehört Senay zu den besten Comedy-Migrantinnen des Landes. Die Komikerin macht Comedy mit Tiefgang und in ihrem neusten Programm erzählt sie ihre eigenen Erfahrungen im Alltag und setzt dem Ganzen mit lebendiger Mimik und Gestik das Sahnehäubchen auf. Jetzt steht sie mit spitzer Zunge und einmalig erfrischender Selbstironie mit neuem Programm auf der Bühne.
Dabei lässt sie fast keine Nationalität aus und lehrt die Nazis, dass die Osmanen schon längst nicht mehr von den Toren Wiens stehen, sondern stattdessen gemütlich auf ihren Balkonen im Ruhrgebiet ganze Lämmer grillen. Und nicht vergessen: Augenwimpern gehören nicht unter die Nase. Ein Damenbart ist da viel schöner.
In ihrem Programm nimmt sie nicht nur „typische Migrantenthemen“ ins Visier, sondern sie greift so ziemlich alle Themen auf, die die Damenwelt (und ganz sicher auch den ein oder anderen Herrn der Schöpfung) bewegen. Die Komikerin war schon in zahlreichen Sendungen zu sehen wie zum Beispiel dem Satiregipfel oder der Ladies Night.
Eintritt: 18,00€/14,00€
 
 



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