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Sonntag, 19. Mai 2019
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Roman Rausch
 
Buchtipp: Roman Rausch "Die Schwarzkünstlerin"
Ein Faust-Roman

In seinem neuen Roman «Die Schwarzkünstlerin» widmet sich Roman Rausch dem historischen Dr. Faust und seinem Gegenspieler, dem Abt Trithemius. Von ihm stammt die ausführlichste Quelle zum Treiben des Zauberers, den der Abt für einen Scharlatan hielt. Rausch erzählt die fesselnde Geschichte zweier konkurrierender Männer, die berühmt-berüchtigt dafür waren, mit dem Teufel im Bunde zu sein und einer allerdings historisch nicht verbürgten Frau, die - wie sollte es anders sein - Margarete heißt:

Die junge Novizin Margarete hat ein Laster: Wissbegier. Nicht einmal ihr geschätzter Beichtvater, der berühmte Schriftgelehrte Trithemius, will ihr einen Funken Entfaltung zugestehen. Sie streift den Habit ab – und flieht aus dem Kloster. Auf einem Markt in Heidelberg lernt sie den erfolglosen Astrologen und Alchemisten Georg Helmstetter kennen und schließt sich ihm an. Unter dem Namen Doktor Faustus schlagen sie sich als wandernde Zauberkünstler durch, bis Margarete Zweifel kommen. Ist der Mann an ihrer Seite nicht vielmehr ein Meister des Betrugs? Schmähschriften tauchen auf, die Faust im Pakt mit dem Teufel zeigen. Margarete bleibt. Und muss diese Entscheidung teuer bezahlen …

Der Autor Roman Rausch, 1961 in Mainfranken geboren und aufgewachsen, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Medienbereich und als Journalist. Für seine Würzburger Kommissar-Kilian-Krimis wurde er 2002 auf der Leipziger Buchmesse und 2011 mit dem Weintourismuspreis ausgezeichnet. 2015 folgte der Bronzene HOMER für «Die letzte Jüdin von Würzburg». Er lebt als Autor und Schreibcoach in Würzburg und Berlin.

rororo 2019, 464 Seiten, € 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27573-9
 
 

Sonstiges 
 
 
Kinofilm „Kinder der Utopie“
Bundesweiter Aktionsabend am 15. Mai

Am Mittwoch, 15. Mai, wird bundesweit in über 150 Kinos der Film „Die Kinder der Utopie“ gezeigt. Dieser Dokumentarfilm dreht sich um sechs junge Erwachsene – drei mit, drei ohne Behinderung – die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedersehen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: sein Film „Klassenleben“ (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten – damals noch außergewöhnlicher als heute. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Sie sind entschlossen, ihre Zukunft anzupacken, sind voller Träume, voller Zweifel und voller Respekt miteinander.

„Die Kinder der Utopie“ lädt ein, sich mit dem Thema Inklusion in der Schule aus einer neuen Perspektive zu befassen: unter der Frage, was die Schule uns für das Leben in dieser Gesellschaft mitgibt. Dabei bezieht der Film nicht Position für oder gegen ein spezielles Inklusionskonzept. Im Mittelpunkt stehen die Protagonisten mit ihren Lebensgeschichten. Er zeigt, wie vermeintlich Stärkere und Schwächere miteinander kooperieren können, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt.

Der Aktionsabend am 15. Mai wird bundesweit über die Webseite www.diekinderderutopie.de organisiert und vom Kölner Verein Mittendrin getragen. In Freiburg wird der Film am 15. Mai um 18.15 Uhr im Saal 3 der Harmonie (Grünwälderstraße 16-18) gezeigt. Im Anschluss diskutieren Expertinnen und Experten aus dem Schul- und Hochschulbereich mit dem Publikum. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es eine Zusatzvorstellung um 18.30 Uhr im Podium der Harmonie (ohne Publikumsgespräch). Tickets gibt es an der Abendkasse, unter Tel. 0761/3866521 und online auf kinotickets.online/freiburg-harmonie/booking/31056. Für Menschen mit Rollstuhl sind Plätze reserviert. Diese bitte telefonisch oder über die Abendkasse buchen.

Kooperationspartner vor Ort sind das Kino Harmonie, das In-ViaNetzwerk Schule für Alle, der Verein Lebensraum für alle und die Stadt Freiburg. Weitere Infos gibt es bei der Behindertenbeauftragten (Tel. 201-3505, sarah.baumgart@stadt.freiburg.de) und der Koordinationsstelle Inklusion (Tel. 201-3040, guido.willmann@stadt.freiburg.de).
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Exkursionen ins Bild: Wutach, Weidfelder, Wässerwiesen
Auf Erkundungstour durch die Landschaft des 19. Jahrhunderts geht es am Mittwoch, 15. Mai, um 17 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum. Werner Konold, Professor für Landespflege, und Kurator Felix Reuße führen unter dem Motto "Wutach, Weidfelder, Wässerwiesen" durch die Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Exkursionen ins Bild. Autoren des Katalogs gehen auf Erkundungstour“ in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg. Die Teilnahme kostet 2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung ist per Mail an info@alemannischesinstitut.de oder unter Tel. 0761 / 150 675 70 erforderlich. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr im Museumshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34.
 
 

Bibliotheken 
 
 
Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken von 13. bis 17. Mai
Sprachcafé Deutsch für Frauen (Stadtbibliothek)
Das nächste Sprachcafé für Frauen findet am Dienstag, 14. Mai, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. In lockerem Rahmen gibt es die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé ist offen für alle Frauen und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Der IT-Scout kommt! (Stadtbibliothek)
Alle kleinen und größeren Fragen rund um den Computer und das Internet beantwortet der IT-Scout am Dienstag, 14. Mai, von 15 bis 17 Uhr und am Mittwoch, 15. Mai, von 10 bis 12 Uhr in der Infothek der Stadtbibliothek am Münsterplatz ausführlich und individuell. Der Eintritt ist frei.

Frühlingszeit – Vorlesezeit (Mediothek Rieselfeld)
Für Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst in der Mediothek Rieselfeld, Mariavon-Rudloff-Platz 2, am Dienstag, 14. Mai, um 16 Uhr lustige, spannende oder auch nachdenkliche Geschichten. Der Eintritt ist frei.

Verkürzte Servicezeit des Bücherbusses
Wegen Sanierungsarbeiten an der Eschbachbrücke und der Vollsperrung der Schwarzwaldstraße ändert sich ab Mittwoch, 15. Mai, die Servicezeit des Bücherbusses an der Haltestelle Feyel-Schule. Während der Bauphase gilt die Öffnungszeit: Mittwochs von 14 bis 14.45 Uhr.

E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über das Online-Portal Onleihe bietet die Stadtbibliothek ELearning Sprachkurse an. Für Deutschkurse (Niveau A1-C1) können die Lernenden kostenlos die Laptops in der Stadtbibliothek nutzen. Eine Einführung in die Kurse und Unterstützung bei der Anwendung gibt es jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.

Gaming-Nachmittag (Kinder- und Jugendbibliothek)
Einen Gaming-Nachmittag für Kinder ab 8 Jahren bietet die Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, mittwochs und donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr. Es kann auf den Konsolen Nintendo Switch und PS4 gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Sprachcafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Das Sprachcafé Deutsch findet jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. In lockerem Rahmen gibt es die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé ist offen für alle und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Die halbe Vorlesestunde (Stadtteilbibliothek Haslach)
Mädchen und Jungen ab 3 Jahren können in der halben Vorlesestunde am Mittwoch, 15. Mai, um 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Straße 10, Geschichten nach Wunsch lauschen. Der Eintritt ist frei.

Bibliobus aus Mulhouse (Münsterplatz)
Der Bibliobus aus Mulhouse kommt am Freitag, 17. Mai, nach Freiburg. Auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek bietet er von 14.30 bis 16.30 Uhr Bücher, Zeitschriften und CDs in französischer Sprache. Für die Ausleihe genügt der gültige Ausweis der Stadtbibliothek Freiburg.

Freitagsbasteln (Mediothek Rieselfeld)
Basteln für Kinder ab 4 Jahren ist am Freitag, 17. Mai, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, geboten. Der Eintritt ist frei.

Literatur-Podium der Haslacher Wundertüte
Der Verein Haslacher Wundertüte lädt am Freitag, 17. Mai, um 18.30 Uhr zu einem offenen Literatur-Podium in Elkes Hinterhof, Uffhausenerstr. 4, Freiburg-Haslach, ein. Das Thema lautet: „Haslacher Freitext #9: Ökologische Zukunft – wo können wir leben?“. Die Bühne ist geöffnet für eigene Texte mit einer Lesedauer von 5 bis 10 Minuten, die sich mit der ökologischen Zukunft des Planeten beschäftigen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Einführung in den 3D-Druck (Stadtbibliothek)
Die ersten Schritte auf dem Gebiet des 3D-Drucks erläutern Mitarbeitende der Infothek am Samstag, 18. Mai, um 12 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz. Mit Hilfe des Ultimaker²Druckers wird am praktischen Beispiel der Weg von der Auswahl eines 3D-Modells im Internet über die Vorbereitung bis hin zur Umwandlung eines Kunststoffstranges in den gewünschten Gegenstand gezeigt. Die Einführung dauert rund eine Stunde. Nach zwei Stunden gibt es die Möglichkeit, das fertige Modell zu betrachten. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Anzahl der Sitzplätze ist aber begrenzt. Der Eintritt ist frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
AKABENI
Uta Pütz: strizzispace
 
AKABENI
eine gemeinsame Ausstellung von Claudia de la Torre, Tim Bohlender und Uta Pütz

Vernissage am Freitag, 10. Mai, im Kunsthaus L6

In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung werden Claudia de la Torre, Tim Bohlender und Uta Pütz mit verschiedenen Farbkonzepten direkt auf der Wand miteinander interagieren. Für die Ausstellung AKABENI, japanisch für ‚Purpurrot‘ oder auch ‚Morgenröte‘, haben sie sich mit der Architektur des Kunsthauses L6 beschäftigt. Sie wollen diese Auseinandersetzung manifestieren, indem sie Farbflächen jeweils unterschiedlich direkt an die Wand bringen. Bei ihrem Vorhaben hat die Farbe immer eine Referenz außerhalb des Ausstellungsraums.

Claudia de la Torre nimmt eine eigene Arbeit als Ausgangspunkt für ihre Wandmalerei. Sie achtete beim Lesen von „In the Ocean of Night“, einem Science-Fiction-Roman von Gregory Bedford aus dem Jahr 1972, auf sämtliche Erwähnungen von Farben und knickte die entsprechende Seite so um, dass die Spitze der Seite auf den Farbnamen deutet. Das so entstandene Eselsohr bemalte sie in der zu lesenden Farbe. So entstanden kleine Kompositionen aus bunten Dreiecken, die sich, im entsprechenden Maßstab vergrößert, als malerische Interventionen im Ausstellungsraum wiederfinden sollen.

Tim Bohlenders Idee für eine Wandmalerei basiert ebenfalls auf einem Buch. Genauer, auf einem Buch über Ikebana aus dem Jahr 1963. Diese Art von Büchern aus den 60er und 70er-Jahren dient ihm oft als Quelle und Anregung für seine künstlerische Arbeit. Die im Ikebana tief verwurzelte japanische Ästhetik in Kombination mit dem Layout der 60er Jahre ergibt eine Formensprache, die der Künstler in eine Wandmalerei übertragen wird.

Diese Flächen, im Ausstellungsraum vergrößert, dienen nun als Hintergrund für kleinformatige Serien der Künstlerinnen und des Künstlers, die speziell für die Ausstellung im L6 entstehen und eine Wechselwirkung mit den Wandmalereien eingehen werden.

Auch Uta Pütz setzt ihre Farbflächen in Beziehung zu den kleinformatigen Arbeiten von Bohlender und de la Torre. Für die Farbgebung stellt sie zwei unterschiedliche Grautöne nebeneinander. Bei diesen beiden Farbtönen handelt es sich eigentlich um fotografische Arbeiten: Aus allen privaten Schnappschüssen, die während Stipendienaufenthalten in Indien und Island entstanden sind, hat sie nach Ländern getrennt den durchschnittlichen Farbwert ermittelt und als Farbe mischen lassen. Das Ergebnis ist ein warmes (Indien) und ein kühles (Island) Grau.

Die Wände des Ausstellungsraumes werden durch die extrahierten und komprimierten Inhalte der Bücher und Fotos zu Flächen, die den Index der künstlerischen Idee auf sich tragen. Die Aneignung des vorgefundenen ästhetischen Materials, aus dem ursprünglichen Zusammenhang gelöst, bringt eine Spannung zwischen Idee, formaler Sprache und raumgreifender farblicher Intervention mit sich.

Die Vernissage findet am Freitag, 10. Mai, um 19 Uhr im Kunsthaus L6 statt. Die Ausstellung kann bis zum 16. Juni besichtigt werden und ist Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am 30. Mai ist das Kunsthaus geschlossen. Der Eintritt ist frei! Das Kunsthaus L6 befindet sich in der Lameystraße 6 in Freiburg-Zähringen.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Heiko Daniels: Stylites - 37 Jahre / 18 Meter
Eine Hagiofonie
Hörspiel von Heiko Daniels
Mit: Sylvester Groth, Jakob Diehl u. a.
Regie: Alexander Schuhmacher
(Produktion: HR 2016)

Symeon Stylites der Ältere (* 389 in Sisan, heute vermutlich Samandað in der türkischen Provinz Hatay nahe der syrischen Grenze; † 459 in Qal' at Sim' an, ca. 35 km nordwestlich von Aleppo) begründete die Tradition der Säulenheiligen. 37 Jahre lang lebte er ohne Unterbrechung auf einer zuletzt 18 Meter hohen Säule. Er ist der bekannteste Heilige seiner Zeit. Bis heute fasziniert seine beispiellose Askese unterschiedlichste Autoren wie Theologen, Mystiker, Dadaisten und Surrealisten. Das Hörspiel "Stylites" erzählt vom Widerstreit der Legenden über diesen Säulenheiligen.

Sonntag, 12.05.2019, 18:20 Uhr, 88 Min.
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Sonstiges 
 
 
Theatertipp: DAS LEBEN DES ANDEREN
Plötzlich Lehrer! Plötzlich Künstler! Ein Quereinsteiger-Stück
Samstag, 11. Mai 2019, Freiburger Theater, Werkraum, 19.00 Uhr

Montag, 07.50 Uhr, an einem Freiburger Gymnasium: Michael Kaiser, seit 18 Jahren im Theaterbetrieb tätig, schreibt quietschend seinen Namen an die Tafel. Seit seinem Abitur hat er kein Klassenzimmer mehr betreten, aber jetzt ist er plötzlich Lehrer, und die 5b macht es ihm nicht leicht. // Szenenwechsel // Freitag, 23.10 Uhr, am Theater Freiburg: Christian Heigel beendet mit der Nachbesprechung einer Probe seinen vorerst letzten Arbeitstag als Künstlerischer Leiter des Jungen Theaters. Am Montag unterrichtet er wieder Deutsch und Englisch – kehrt zurück in sein altes Leben.

Für DAS LEBEN DES ANDEREN haben ein Lehrer und ein Künstler in einem Experiment auf Zeit ihre Jobs getauscht und die Institutionen Schule und Theater einem Stresstest unterzogen. Nun begeben sie sich gemeinsam mit fünf jugendlichen Performer_innen auf die Suche nach einer Vision vom Leben, Lernen und Arbeiten. Zwischen kleiner Pause und großer Bühne, Notenkonferenz und Publikumsbeschwerde, künstlerischer Utopie und institutioneller Dystopie geraten die Systeme Kunst und Bildung in eine krisenhafte Unordnung.

Wer entscheidet, was gelernt wird? Nach welchen Regeln wird gespielt? Wie können die Schule und das Theater auf eine Gesellschaft im permanenten Wandel reagieren? Und was müssen wir womöglich verlernen?

Bühne und Kostüme Caroline Stauch
Mit Christian Heigel, Teresa Jägle, Michael Kaiser, Noah Menzinger, Timon Roosen, Malika Scheller, Charlotte Wunderlich
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Befreiung des Prometheus
Hörstück von Heiner Goebbels nach einem Text von Heiner Müller
Live-Version für Sprecher, Schlagzeug und Sampler
Mit: Ernst Stötzner, David Moss und Heiner Goebbels
Musik und Realisation: Heiner Goebbels
(Produktion: SWR/artmobil 2002)

SWR2 stellt im Mai drei Werke von Heiner Goebbels vor, die erstmals online stehen. Bevor er international als Komponist und Theatermacher reüssierte, revolutionierte er 1984 das Hörspiel aus dem Geiste der Popmusik. Prometheus ist hier Thema: Für die Menschen hat er das Feuer geraubt. Zur Strafe wurde er von den Göttern an den Kaukasus geschmiedet und erst von Herakles befreit. Goebels nutzt Heiner Müllers Textversion, um den Mythos auf politische Perspektiven hin zu lesen: Trotz seiner Rolle als Aufklärer gehört Prometheus am Ende dem Kreis der Machthaber an und stärkt ihre Herrschaft.

Donnerstag, 09.05.2019, 22:03 Uhr 49´00 Min.
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 



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