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Montag, 16. Juli 2018
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Lesungen 
 
ZWISCHEN/MIETE: FELIX SCHILLER
 
ZWISCHEN/MIETE: FELIX SCHILLER
Junge Literatur in WGs

Seit nunmehr acht Jahren verwandelt die Reihe „zwischen/miete“ WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. Der 1986 geborene Lyriker Felix Schiller gehörte einst zu den Mitbegründern der Reihe, bevor es ihn nach Berlin verschlug, ins Finale des Wettlesens open mike, ans Haus für Poesie. Heute nimmt der „zwischen/miete“-Veteran auf der anderen Seite des Sofas Platz und stellt sein Debüt „regionale konflikte“ (hochroth, 2017) vor.

Schillers Texte nehmen politische und ökonomische Konflikte im europäischen Raum zum Anlass, über die rhythmische Durchmischung von Gemeinschaft und Individuum nachzudenken: im Emotionalen und im Gedanklichen, im Körperlichen und im Politischen. Ein Almanach mit 29 Konflikten, inklusive einer Europakarte. Die Krisenherde als Seitenzahlen, die Form fast durchgehend Fragen.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Freiburg und dem Studierendenwerk Freiburg
Datum: 13.07.2018, 20 Uhr
Ort: WG in der Stadtstraße 19, 79104 Freiburg
Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Conrad Amber
 
Buchtipp: Conrad Amber "Bäume auf die Dächer, Wälder in die Stadt!"
Projekte und Visionen eines Naturdenkers

Jeder Wald, jeder neu gepflanzte Baum ist ein wichtiger Beitrag zu einem besseren Leben auf unserem Planeten. Engagiert und mitreißend wirbt Conrad Amber dafür, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Am Beispiel von 30 ganz konkreten Ideen zeigt er, wie einfach es oft ist, im eigenen Umfeld etwas zu verändern. Denn mehr Grün ist fast überall vorstellbar und realisierbar: in der Stadt, auf dem Hausdach und an Straßen. Ein optimistisches und inspirierendes Lesebuch für alle, die anpacken und gleich morgen aktiv werden möchten.

Der Autor Conrad Amber hat eine Leidenschaft: Mit unglaublichem Aufwand sucht und besucht er seit vielen Jahren alte, echte Baumpersönlichkeiten und naturbelassene Wälder. Sein Ziel: Mit berührenden, stimmungsvollen Bildern den Wert dieser Naturdenkmäler möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Er setzt sich darüber hinaus für den Schutz alter Bäume und ihre Katalogisierung ein. Auf seiner Facebook-Seite steht er in regem Austausch mit zahlreichen Baumbegeisterten.

Kosmos Verlag 2017, 272 Seiten, EUR 19,99 (D)
EAN 9783440154038
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Ronsdorf
Kriminalhörspiel von Dirk Schmidt
Mit: Matthias Leja, Sönke Möhring, Uwe Ochsenknecht, Hans Peter Hallwachs u. v. a.
Komposition: Rainer Quade
Regie: Claudia Johanna Leist
(Produktion: WDR 2018)
Audio unter radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar

Eigentlich waren Vorderbäumen, Scholz, Lenz und Latotzke gerade dabei, sich eine Auszeit vom mörderischen Alltagsstress zu nehmen und sich auf sich selbst zu besinnen, als die Pflicht ruft. Kramski, der geistige Vater der Task Force Hamm, braucht Hilfe bei einem komplizierten Fall, der Einfühlungsvermögen, kriminalistischen Scharfsinn und diplomatisches Geschick verlangt. Bei einer Verfolgungsjagd in Wuppertal ist ein junger Student zu Tode gekommen und es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kollegen dort nicht die ganze Wahrheit sagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für Scholz & Kollegen.

Freitag, 13.07.2018, 22:33 Uhr Ursendung 54´00 Min., SWR2 Krimi - ARD Radio Tatort
Sonntag, 15.07.2018, 21:03 Uhr Zweitsendung SWR4 BW
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Freiburger Museumsnacht
Livemusik im Colombischlössle (c) Städt.Museen Freiburg, Foto: Rita Eggstein
 
Freiburger Museumsnacht
am Samstag, 21. Juli, 18 – 1 Uhr:
Performances, Konzerte und Aktionen zum Motto „jetzt“

Kulturgenuss und Sommerflair: Unter dem Motto „jetzt“ laden die Städtischen Museen Freiburg am Samstag, 21. Juli, zur Museumsnacht 2018 ein. Besucherinnen und Besucher erwartet eine lange Nacht voller überraschender Begegnungen – bei Konzerten, Performances, Aktionen und Themenführungen.

Neben den fünf Städtischen Museen Freiburg öffnen neun weitere Institutionen ihre Pforten: das Adelhauser Kloster, das Uniseum, das Fasnetmuseum, die Archäologische Sammlung der Universität, das Planetarium, der Kunstverein, der Münsterbauverein und das Kommunale Kino im Alten Wiehrebahnhof. Neu hinzugekommen in diesem Jahr ist die Künstlerwerkstatt im Kunsthaus L6.

Das Augustinermuseum lädt zu einer dynamischen Reise in fernöstliche Sphären ein. Die Tänzerinnen Annemarie Kaufmann und Laura Schuler bringen Bewegung in die Skulpturenhalle. Der Aikido-Verein Aikikai-Freiburg begeistert mit einem Showkampf zwischen den mittelalterlichen Münsterfiguren. Furiose Wortgefechte erwarten die Gäste beim nächtlichen Poetry-Slam. Im Haus der Graphischen Sammlung werfen Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen oder erkunden die aktuelle Ausstellung „Japanische Holzschnitte“ bei einer Themenführung. Für Kinder gibt es eine Button-Bastelstation.


Im Museum für Neue Kunst geht es Schlag auf Schlag zur Sache. Alle 15 Minuten findet eine Kurzführung durch die aktuelle Sonderausstellung »Your North is my South« und die ständige Sammlung statt: von zeitgenössischer Kunst und zukünftigen Technologien bis zu den Werken der klassischen Moderne. Für Action sorgen Performances und Improtheater. Durch den Abend führt Zeremonienmeister Max Färber.

Gleich nebenan, im Museum Natur und Mensch, bringt der Zauberer Castello Groß und Klein zum Staunen. Mit mitreißenden Rhythmen erfüllt der Trommler Murat Coşkun den Innenhof – unterstützt von seinen Kindern Malika und Yasar. Familienführungen durch die Ausstellung „Mensch Biene!“ bieten einen Blick in die Welt der kleinen Flugkünstler und zeigen: Ohne Bienen geht es nicht. Nicht jetzt – und auch nicht in Zukunft.

Das Museum für Stadtgeschichte wird zum vielfältigen Konzertraum: von Kammermusik bis Tango und vom Barock bis in die Gegenwart. Mit der Freiburger Musikschule geht es einmal durch die Geschichte der akustischen Kunst. Genießer kommen bei italienischem Espresso und badischem Wein auf ihre Kosten. Ein einmaliges Erlebnis ist die Mitternachtsführung über den nächtlichen Münsterplatz.

Das Archäologische Museum Colombischlössle entführt Besucherinnen und Besucher in vergangene Zeiten – sie begegnen echten Kelten und versuchen sich beim römischen Spieleparcours. Im Treppenhaus des charmanten Schlösschens sorgt die A-cappella-Formation „Herrengedeck“ für Stimmung.

Wer es klassischer mag, lauscht einem Konzert auf der Welte-Orgel in der Adelhauser Kirche. Im Kapitelsaal verköstigt die Adelhausenstiftung ihre Gäste mit Sekt des Stiftungsweinguts. Der „Bächlechor to go“ sorgt im Uniseum für Erfrischung. Und um Comic-Helden und unser Immunsystem geht es dort beim Science Slam. „Narri-Narro!“ heißt es im Fasnetmuseum, wo Mitglieder des Fördervereins durch die Ausstellung führen. Und in der Archäologischen Sammlung der Universität dürfen sogar echte Antiken angefasst werden.

Im Planetarium können die Besucherinnen und Besucher währenddessen die ewige Weite des Weltalls erkunden. Nicht weniger spektakulär wird es im Kunstverein. Dieser verwandelt sich für eine Nacht in einen audiovisuellen Erlebnisraum mit pulsierenden Elektrosounds und farbigen Lichtblitzen.

Tango zwischen Steinen erwartet die nächtlichen Kulturgenießerinnen und -genießer bei der Freiburger Münsterbauhütte. Und das Kommunale Kino im Alten Wiehrebahnhof lädt zum Filmgenuss mit Live-Musik ein. Außerdem gibt es ein 68er-Special. In der Künstlerwerkstatt L6 erleben Besucherinnen und Besucher hautnah, wie die Künstler_innen Ludmilla Bartscht, Ulrich Birtel und Silke Jaspers arbeiten.

Auch im digitalen Raum geht die Museumsnacht weiter: SocialMedia-Fans können ihre schönsten Fotos unter dem Hashtag #munafreiburg teilen – und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen!

Tickets sind im Vorverkauf an den Museumskassen erhältlich. Zum ersten Mal können auch online Karten erworben werden unter www.freiburg.de/museumsnacht . Im Vorverkauf kostet die Karte 10 Euro. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei!

Tickets an der Abendkasse gibt es für 12 Euro und mit Museums-Pass-Musées für 10 Euro an den Kassen der Städtischen Museen Freiburg. An den anderen Veranstaltungsorten ist kein Ticketerwerb möglich.

Am Tag der Museumsnacht ist das Augustinermuseum (Augustinerplatz) tagsüber regulär von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a), das Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30), das Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) und das Museum Natur und Mensch (Gerberau 32) öffnen erst um 18 Uhr. Am Sonntag, 22. Juli sind die Städtischen Museen Freiburg ab 12 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen und das gesamte Programm für den Abend gibt es online ...
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Ich bin ein Kind. Ich kann seltsame Arten von Wahrheiten ertragen
Hörspiel nach Texten von Harold Brodkey
Mit: André Jung, Herlinde Latzko und Till Kretzschmar
Komposition: Christoph Baumann
Regie: Barbara Liebster
(Produktion: SRF 2000)

Ein Mann sucht nach den Wahrheiten seiner Kindheit. Seine Mutter starb, als er 23 Monate alt war. Der alkohol- und glücksspielsüchtige Vater verkaufte seinen Sohn danach für 350 Dollar an die Kusine nach St. Louis. Mit 14 Jahren verliert der Junge seinen Adoptivvater nach einer Reihe von Schlaganfällen, und zur gleichen Zeit setzte bei der Mutter die tödliche Krebserkrankung ein.
Das Hörspiel ist eine Collage aus Harold Brodkeys „Stories in an Almost Classical Mode“, die in der familiären Welt seiner Kindheit wurzeln. Die literarische Erinnerungsarbeit des 1986 an AIDS gestorbenen Brodkey trägt immer das Zeichen, dass sie interpretiert, träumt und erfindet - und ist somit gnadenlos realistisch wie von fiktionaler Schönheit.

Donnerstag, 12.07.2018, 22:03 Uhr, 55´00 Min., SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Friedemann Hahn
 
Buchtipp: Friedemann Hahn "Foresta Nera"
Kriminalroman

In einem abgelegenen Wirtshaus im Schwarzwald zelebrieren Polizei- und Wehrmachtveteranen ein blutiges Schlachtfest. Regie führt der selbstherrliche Bundesgrenzschutz-Offizier Felix Krüger. Der Polizeioffizier Hans Cremer, der wie viele „Alte Kameraden“ nach der Kapitulation `45 für Frankreichs Fahne in der Fremdenlegion weiterkämpfte, wechselt zum Bundesgrenzschutz und wird von Krüger, nicht ganz legal, als Sonderermittler eingesetzt. Eine Blutspur zieht durch den Schwarzwald und das an­grenzende Rheintal. Ein Kunstmaler erschießt sich angeblich selbst. Ein Mitarbeiter der Organisation Gehlen wird hingerichtet. Mädchen verschwinden und tauchen als Leichen wieder auf. Auf Polizeioffiziere wird geschossen, sie werden gejagt, sie werden ermordet. Hans Cremer sieht einen Zusammenhang zwischen den Anschlägen und Morden im Dreiländereck Baden, Schweiz und dem Elsaß und Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Wer steckt hinter der Organisation Boxsport-Süd? Welche Rolle spielt der Gendarmerie-Commandant Proust? Die Vergangenheit holt die Täter ein. Auch Hans Cremer ist tiefer in die Mordtaten verstrickt, als er anfangs ahnt.

polar Verlag 2018, 210 Seiten, EUR 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN 978-3-945133-61-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
„Freiburg – locus occultus“
Eine Führung durch unbekannte Seiten der Stadtgeschichte

Uwe Schellinger, der als Historiker beim Archiv des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene arbeitet, hat unter dem Titel „Locus Ocultus“ ein Buch über Okkultismus, Spiritismus und den Glaube an paranormale Phänomene in der Freiburger Stadtgeschichte geschrieben. Am Mittwoch, 11. Juli, ab 16.30 Uhr zeigt Uwe Schellinger allen Fans von übersinnlichen Phänomenen die unbekannten Seiten der Stadtgeschichte Freiburgs.

Treffpunkt ist das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: KinderLiteraturtage erfolgreich zu Ende gegangen
150 Veranstaltungen mit 3.500 Kindern und Jugendlichen

Rund 3.500 Kinder und Jugendliche haben an den achten KinderLiteraturtagen in Karlsruhe (KLiK) teilgenommen. Besonderes Augenmerk galt dem Thema der diesjährigen Europäischen Kulturtage "Umbrüche – Aufbrüche: Gleiche Rechte für alle".

Dank der engen Zusammenarbeit zahlreicher Karlsruher Institutionen konnte das Kulturamt der Stadt im Rahmen des Festivals vom 4. bis 29. Juni rund 150 Veranstaltungen anbieten: Lesungen, Schreib-, Mal- und Theaterwerkstätten, Poetry Slam und Inszenierungen. Mehr als die Hälfte aller Karlsruher Schulen hat sich an den KinderLiteraturtagen beteiligt, die mit Lesungen von Temu und Elisabeth Diaab aus "Bunt, gleich und anders… wie Du und ich" sowie Markus Orths "Der reichste Junge der Welt" zu Ende gingen.
 
 



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