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Freitag, 19. Juli 2019
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Bücher-Tausch 
 
Freiburg: Ebneter Bücherhäusle
Bücherhhäusle in der Telefonzielle / Foto: Daniel Jäger
 
Freiburg: Ebneter Bücherhäusle
Eine ehemalige Telefonzelle als Ebneter Bücherhäusle, als öffentlicher Bücherschrank in der Steinhalde bei der Eschbachbrücke.

Dieser Schrank bietet die Möglichkeit, ganz einfach und kostenlos Bücher zu tauschen und weiter zu verschenken.

Ein Bücherschrank lebt von reger Beteiligung. Deswegen ist Jede und Jeder dazu eingeladen, die Bücher in diesem Schrank mitzunehmen und zu lesen. Dabei steht völlig frei, ob man das gelesene Buch behält, wieder zurückbringt oder im Tausch ein anderes Buch in den Schrank stellt. Der Art der Bücher sind dabei keine Grenzen gesetzt: Romane, Gedichtbände, Krimis, Sachbücher, Kinderbücher - alles geht.

Generell beruht dieser öffentliche Bücherschrank auf dem Tauschprinzip, floriert also am besten, wenn ein reges Geben und Nehmen stattfindet.

Viel Freude beim Lesen
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Vom Lichtbild zum Schnappschuss
Ausstellung zur Fotografie in Karlsruhe im Stadtmuseum

Die Ausstellung "Vom Lichtbild zum Schnappschuss. Fotografie in Karlsruhe 1840 bis 1990" spannt im Stadtmuseum vom 20. Juli bis 26. Januar den Bogen vom Aufkommen der Daguerreotypie durch Wanderfotografen um 1840 und der Gründung des ersten Fotoateliers in Karlsruhe um 1852 durch Theodor Schuhmann bis zur Presse-, Werbe- und Reisefotografie im 20. Jahrhundert.

Nachlässe von Wilhelm Kratt, Hermann Schmeiser, der Fotografenfamilie Bauer, Friedrich Wilhelm Ganske und Horst Schlesiger bilden den Schwerpunkt der Präsentation. Diese werden in einer Auswahl gezeigt und wirken so wie eine Bilderschau zur Geschichte der Stadt und ihrer Bevölkerung. Daneben wird auf das Hofatelier der Gebrüder Hirsch und dessen Auftragsarbeiten für die Monarchie sowie auf das Schicksal ihrer Inhaberin Ella Hirsch unter dem NS-Regime eingegangen. Außerdem wird die Entwicklung der Fotografie sowie der Kameratechnik anhand zahlreicher Exponate veranschaulicht, wobei auch die Amateurfotografie und der Karlsruher Fotohandel eine Rolle spielen.

In der Frühzeit der Fotografie waren es oft Künstler, die sich dem neuen Medium zuwandten, um damit ein besseres Auskommen zu erzielen, als dies mit ihrer bisherigen Tätigkeit möglich war. So sahen die ersten Fotoateliers eher wie Malerateliers aus mit vielen Teppichen, schwerem Mobiliar und allerhand Kunstwerken und Nippes an Wänden und auf Tischen. Man wollte den Kunden, die sich hier porträtieren ließen, ein besonderes Ambiente bieten. Im Zentrum der Schau steht die Inszenierung des Fotoateliers von Oscar Suck um 1890. Dieser hatte sein Geschäft 1869 in der Kaiserstraße 223 gegründet. Im Sinne eines lebendigen Museums können sich Besucherinnen und Besucher in historischer Kulisse fotografieren lassen.

Die Ausstellung endet mit dem Aufkommen der Digitalfotografie sowohl bei Profis wie bei Amateuren und dem Wirken des Karlsruher Pressefotografen Horst Schlesiger, dessen letzte Aufnahmen 1990 entstanden.
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Bibliotheken 
 
 
Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken vom 16. bis 20. Juli
Dienstag, 16. Juli, 15 bis 17 Uhr, und Mittwoch, 17. Juli, 10 bis 12 Uhr
Der IT-Scout kommt (Stadtbibliothek)
Alle Fragen rund um den Computer und das Internet beantwortet der IT-Scout am Dienstag, 16. Juli, von 15 bis 17 Uhr und am Mittwoch, 17. Juli von 10 bis 12 Uhr in der Infothek der Stadtbibliothek am Münsterplatz ausführlich und individuell. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17. Juli, und Donnerstag, 18. Juli, jeweils 14 bis 16 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für Deutschlernende können die Deutschkurse (Niveau A1-C1) kostenlos an Laptops in der Stadtbibliothek genutzt werden. Einführung in die Kurse und Unterstützung bei der Durchführung werden jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, angeboten. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17. Juli und Donnerstag, 18. Juli, jeweils 16 bis 18 Uhr
Sprachcafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet von 16 bis 18 Uhr das Sprachcafé Deutsch in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé ist offen für alle und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17. Juli, 16 Uhr
Bilderbuchkino in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 17. Juli, um 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17. Juli, 17 Uhr
Sommervorlesen mit Erzähltheater im Freien (Stadtteilbibliothek Haslach)
Im Juli bietet die Stadtteilbibliothek Haslach wieder Vorlesen im Freien an. Für Kinder ab 3 Jahren lesen Vorlesepatinnen auf dem Kinderspielplatz im Marienmattenweg am Mittwoch, 17. Juli, von 17 bis 17.30 Uhr vor. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 19. Juli, 16 Uhr
Freitagsbasteln (Mediothek Rieselfeld)
Am Freitag, 19. Juli, um 16 Uhr, findet in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, Basteln für Kinder ab 4 Jahren statt. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 20. Juli, 14 bis 19 Uhr
Mediothek beim Stadtteilfest (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, hat zum Stadtteilfest am Samstag, 20. Juli, von 14 bis 19 Uhr geöffnet und bietet ein vielseitiges Programm. Beim Flohmarkt werden ausgemusterte Spiele, Bücher und Zeitschriften aus dem Bestand der Stadtbibliothek und der Mediothek günstig verkauft. Die neuen elektronischen Spielzeuge Bee-Bot und Maky Maky warten auf kleine Tester. Um 15 Uhr wird „Die kleine Schusselhexe“ mit dem japanischen Erzähltheater Kamishibai gezeigt. Das Kasperltheater mit Sepp Predan spielt für Kinder ab 3 Jahren um 16 Uhr das Stück „Kasperl und der Räuber Pumpernickl“. Für alle, die ihr Können an der Konsole testen oder einfach mal ausprobieren wollen, wird von 17 bis 19 Uhr das „Gaming-Special“ angeboten. Der Eintritt ist frei.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Sagen wir: Ein Mann geht die Straße entlang
Von Tina Saum
Mit: Vladislav Grakovskiy
Regie: Tina Saum
(Produktion: SWR 2019)

Vladislav wartet. Vladislav wartet auf Papiere. Vladislav wartet auf die Papiere, mit denen er aus Usbekistan ausreisen und nach Deutschland einreisen kann. Vladislav wartet. Und er geht durch Taschkent. Die usbekische Hauptstadt hat sich verändert. Andere Gebäude, andere Menschen, andere Plätze mit anderen Namen. Nur Vladislav ist derselbe geblieben. Oder scheint das nur so? In immer enger werdenden Schleifen kreist das Hörspiel um seinen Protagonisten. Und der Protagonist um sich selbst. Und um seine Erinnerung. Denn Vladislav wartet längst nicht mehr. Er lebt als Schauspieler in Stuttgart und betreibt dort sein eigenes Theater.

Donnerstag, 18. Juli 2019, 22:03 Uhr, 57´00 Min. Ursendung
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Michael Schmidt-Salomon
 
Buchtipp: Michael Schmidt-Salomon "Entspannt euch!"
Eine Philosophie der Gelassenheit

Wie findet man zu einem sinnerfüllten, glücklichen Leben? Der Schlüssel dazu ist laut Michael Schmidt-Salomon die Überwindung von Schuld und Scham, sowie der Abschied von der Vorstellung des „grandiosen Ich“. Denn um ein gelasseneres Selbst zu entwickeln, muss man von seinem Selbst lassen können. In seinem Buch zeigt uns der bekannte Philosoph, wie wir moralische Schuldgefühle überwinden und zu einer neuen Leichtigkeit des Seins finden, wie wir lernen zu ertragen, was wir nicht verändern können, und zu verändern, was wir nicht ertragen müssen. So gelingt es, die eigenen Fähigkeiten zu entfalten und einen tragfähigen Lebenssinn zu finden.

Ein Weisheitsbuch für das 21. Jahrhundert – originell, positiv und wohltuend unaufgeregt.

Piper Verlag 2019, 160 Seiten, € 16,00 [D], 16,50 [A]
EAN 978-3-492-05950-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Auf den Spuren der Turmberg-Gastwirtschaften
Rundgang mit Susanne Stephan-Kabierske am 17. Juli

"Auf den Spuren der Turmberg-Gastwirtschaften" wandelt Susanne Stephan-Kabierske am Mittwoch, 17. Juli, um 17 Uhr. Der Rundgang auf dem Gipfelplateau führt zu den ehemaligen und noch bestehenden Gaststätten und vermittelt Wissenswertes über die Geschichte der Betriebe sowie zur Turmbergbahn, mit der es aufwärts geht. Treffpunkt für den etwa eineinhalbstündigen Rundgang ist an der Talstation der Turmbergbahn, Kosten fallen für die Turmbergbahn-Fahrkarte an.

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung "Durlach: Der Turmberg ruft!" des Pfinzgaumuseums in der Karlsburg.
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Bibliotheken 
 
 
Karlsruhe: Zur Zukunft von Museen und anderen Lernorten
Kulturausschuss: Stadtbibliothek Mühlburg und Sachstand Prinz-Max-Palais

Im Herbst ist das neue Bürgerzentrum Mühlburg bezugsfertig. Über die Hälfte der Fläche des Neubaus am Entenfang nimmt dann künftig die Stadtteilbibliothek ein, die ihr beengtes Domizil im Gebäude der Volkswohnung am Lameyplatz nach 60 Jahren Ende Juli aufgibt und in den zentral gelegenen Kombi-Bau zieht. Wie die kürzlich eröffnete Grötzinger Bibliothek ist die Stadtbibliothek-Filiale in Mühlburg ab Mitte Oktober niedrigschwelliges Bildungszentrum und sozialer Treffpunkt in einem.

Zur Grundausstattung der neuen Bibliothek gehören etwa eine Kinderbücherei mit viel Platz für Bewegung, ein verglastes Lernstudio, Computerarbeitsplätze sowie eine einladende Lese-Zone mit Tageszeitungen und Zeitschriften. Wie bisher stehen 14.000 Medien jedweder Art zur Auswahl. Die Konzeption der neuen Stadtteilbibliothek nahm am 2. Juli der nichtöffentlich im Rathaus tagende Kulturausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Albert Käuflein ebenso zustimmend zur Kenntnis wie den Sachstandsbericht zur Generalsanierung des Prinz-Max-Palais.

Für die Instandsetzung der repräsentativen Gründerzeitvilla, die Stadtmuseum, Museum für Literatur am Oberrhein/Literarische Gesellschaft sowie Kinder- und Jugendbibliothek beherbergt, hat das Architekturbüro Assem in Zusammenarbeit mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft eine Machbarkeitsstudie erstellt, die nun kostenkontrolliert vertieft werden soll. Danach hat der Gemeinderat das letzte Wort.

Die im Ausschuss präsentierte Expertise enthält Maßnahmen zur infrastrukturellen, baulichen und technischen Ertüchtigung des Hauses samt Umsetzung brandschutzrechtlicher Vorgaben. Gelöst ist nach den Plänen des Büros auch die Zergliederung einzelner Bereiche. Mit der räumlichen Erweiterung des bislang als Technikzentrale genutzten Dachgeschosses ist eine Neustrukturierung möglich - Einheiten rücken zusammen, können schlüssig Geschossen zugeordnet werden und erlauben eine Nutzung der Räume auch durch andere als die derzeit im Haus befindlichen Einrichtungen. Vorgesehen ist, die Kinder- und Jugendbibliothek zunächst im Erd- und Zwischengeschoss zu belassen, das Stadtmuseum belegt mit neu konzipierter Dauerausstellung das Geschoss darüber. Das zweite Obergeschoss wird von den beiden Museen wechselweise bespielt und verfügt über einen Veranstaltungssaal, die Literarische Gesellschaft zieht nach ganz oben.

Ein erster Schritt in die neue bauliche und konzeptionelle Zukunft des Stadtmuseums war die Schließung der 20 Jahre alten Dauerausstellung. Ab Mitte November öffnet als Vorgeschmack auf Kommendes die neuartige Sonderschau „Charleston und Gleichschritt – Karlsruhe in der Weimarer Republik“. Sie lässt die spannenden „Goldenen Zwanziger“ mit anschaulichen Exponaten und Inszenierungen in fünf thematischen Räumen lebendig werden.

Ebenfalls Thema war der Jahresbericht 2018, der die Arbeitsergebnisse der fünf Abteilungen des Kulturamtes mit Blick auf die Umsetzung des Kulturkonzeptes 2025 darlegt. Anknüpfend an die in dem Konzept benannten Themen, Schwerpunkte, Maßnahmen und Strategien soll der Kulturleitplan 2019 fortgeschrieben und um den Aspekt der Nachhaltigkeit erweitert werden. Der Jahresbericht wird – wie in den vorangegangenen Jahren auch - auf der städtischen Website veröffentlicht.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Karlsruhe: Warum freier Journalismus so wichtig ist
Heribert Prantl hält am 18. Juli die 20. Reinhold-Frank Vorlesung / Bürgerkarten

Die 20. Reinhold-Frank-Vorlesung hält der Jurist, Journalist und Autor Heribert Prantl am Donnerstag, 18. Juli, um 18.30 Uhr. Thema seines Vortrags im Bürgersaal des Rathauses am Markplatz ist: "´Lügenpresse auf die Fresse!`- Was der Journalismus kann, warum er so wichtig ist und warum die populistischen Extremisten ihn verketzern". Heribert Prantl arbeitete zunächst einige Jahre als Richter und Staatsanwalt in Bayern. 1988 ging er zur Süddeutschen Zeitung – 25 Jahre als Leiter der Redaktion Innenpolitik, dann als Chef des neuen Ressorts Meinung. Bis 1. März war er zugleich fast ein Jahrzehnt Mitglied der Chefredaktion. Seitdem wirkt er als Kolumnist und Autor.

Die aktuell unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann stehende Vorlesung wird seit dem Jahr 2000 in Erinnerung an den Karlsruher Rechtsanwalt Reinhold Frank (1896-1945) gehalten. Im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler wurde er am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Das Beispiel von Frank soll den Blick auf den Einsatz für Menschen- und Bürgerrechte in Geschichte und Gegenwart lenken: Widerstand im Nationalismus und Kommunismus, Freiheitsbestrebungen in Diktaturen, Zivilcourage im öffentlichen Raum. Mitveranstalter sind die in Karlsruhe ansässigen Justiz-Institutionen.

Eine begrenzte Anzahl an Karten liegt ab Montag, 15. Juli, 8 Uhr, an der Pforte des Rathauses für Bürgerinnen und Bürger bereit. Pro Person gibt es maximal zwei Karten. Sie sind nur gegen Vorlage eines Ausweisdokumentes erhältlich. Das gilt auch für die zweite Person.
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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