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Pressemitteilungen

 
Jetzt anmelden: 9. Bundesweiter Vorlesetag am 16. November 2012
Deutschlands größtes Vorlesefest will für das Lesen begeistern

Mainz / Berlin / Hamburg, 22. August 2012. DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn rufen dazu auf, sich am 16. November mit einer Vorleseaktion am 9. Bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen – jeder kann mitmachen. Deutschlands größtes Vorlesefest will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Lesen wecken. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. Im vergangenen Jahr fanden zum Bundesweiten Vorlesetag in ganz Deutschland mehr als 12.000 Vorleseaktionen statt. Ziel für 2012 ist es, die Zahl noch weiter zu steigern und damit einen neuen Rekord zu erreichen. Wer dabei sein möchte, kann sich und seine Vorleseaktion ab sofort unter www.vorlesetag.de anmelden.

Die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten machen den Bundesweiten Vorlesetag ebenso erfolgreich wie Prominente aus Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft. Kinderbuchautor Paul Maar („Das Sams“), der am diesjährigen Vorlesetag teilnehmen wird, betont: „Kinder brauchen Geschichten so nötig wie Vitamine und Mineralstoffe. In einer Zeit, in der Kinder täglich von einer Flut optischer und akustischer Reize überspült werden, kann eine Geschichte zur kleinen Rettungsinsel im Informationsmeer werden.“

Die Vorleser leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag für eine lebendige (Vor-)Lesekultur in Deutschland. Bei der Wahl der Vorleseorte sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Neben Kindertagesstätten, Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen können auch an ungewöhnlichen Orten Vorleseaktionen stattfinden, zum Beispiel in Museen, Fabriken, Fernsehstudios oder Tierparks.

Unter allen Teilnehmern werden 50 ZEIT-Editionen „Krimis für junge Leser“, 10 DB-Vorlesekoffer sowie 50 DB-Vorlesebücher verlost.

Tipps und Informationen zur Organisation einer Vorleseaktion und zum Vorlesen finden sich im Internet ebenfalls auf www.vorlesetag.de
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Osterhase & Co. – Stiftung Lesen empfiehlt Vorlesebücher zu Ostern
Mainz, 28. März 2012. Es ist mal wieder soweit: Ostern steht vor der Tür und damit das große Eierbemalen, Osterstrauchschmücken und Schokoladenhasen-Verstecken. Eine ebenso schöne Tradition ist auch das Vorlesen von Ostergeschichten. Für alle, die in diesem Jahr noch das ein oder andere Buch im Osternest verstecken wollen, hat die Stiftung Lesen 17 Titel für die ganz Kleinen, Grundschul- sowie Kindergartenkinder zusammengestellt, die für österliche Vorlesestunden an den Feiertagen sorgen.

Seit der – nach wie vor wunderbaren – „Häschenschule“ hat sich einiges getan. Die Auswahl an ostereierbunten Bilderbüchern ist riesig und bietet für jeden Hasenfan das Passende: vom OsterWimmelbuch bis zum interaktiven Osterspielbuch, bei dem man per Drehscheibe geringelte, getupfte oder gestreifte Eier produziert. Und natürlich kommen auch die kleinen Hasenabenteuer nicht zu kurz.

Auch der Kinderbuchtipp der Woche steht dieses Mal ganz im Zeichen des Osterfests – allerdings stehen nicht Osterhase und Co. im Mittelpunkt, sondern Doktor Heinrich Faust, Famulus Wagner und ein kleiner schwarzer Pudel. Der „Osterspaziergang“ aus Goethes „Faust“ wird im neuen Band der Reihe „Poesie für Kinder“ von den hintergründigen Bilderwelten Klaus Ensikats begleitet und sorgt bei den Kindern für Neugier auf den Klassiker, bei den Eltern für ein Wiederentdecken des lang Vergessenen.

Die Liste mit den Leseempfehlungen „Osterhase & Co.“ steht zum Download unter http://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/89 zur Verfügung, der Kinderbuchtipp wird unter http://www.stiftunglesen.de/buchtipp/1032 vorgestellt.
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Mit dem Bilderbuch die Welt entdecken
Stiftung Lesen empfiehlt Bücher für Kleinkinder

Mainz, 07. Februar 2012. Bücher machen auch Kleinkindern Freude – wenn die Bücher altersgerecht gestaltet sind und die Lebenswelt der Allerkleinsten widerspiegeln. Um Kinder bereits früh und möglichst spielerisch an die Welt der Bücher und Geschichten heranzuführen und so ihre Lust auf das Lesen zu wecken, hat die Stiftung Lesen in ihren aktuellen Leseempfehlungen 14 fröhlich-bunte Papp-Bilderbücher für Kinder zwischen drei Monaten und vier Jahren zusammen gestellt.

Die Bücher bieten vieles, um Neugier und Lesespaß bei den kleinen Lesern zu wecken: Witzige Reime, liebenswerte Buchfiguren, ganz einfache bis vergnüglich-wimmelige Illustrationen, Geschichten, die auf den Alltagserfahrungen der Kinder aufbauen – und viele interaktive Ideen wie Klapp- und Schiebeelemente, Soundchips oder Spielanregungen. Die Welt wird aber erst wirklich rund, wenn Erwachsene den Kleinsten als Begleiter und Vermittler zur Seite stehen: beim Entdecken und Staunen, beim Vorlesen, Singen, Fragen und Erzählen. Und das am besten jeden Tag!

Die Liste mit den Leseempfehlungen „Bücher für die Allerkleinsten“ steht zum Download unter http://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/86 zur Verfügung.

Die Buchempfehlungen für Kleinkinder knüpfen an die Initiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ an, das Stiftung Lesen und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam initiiert haben und umsetzen. Es ist das bislang größte frühkindliche Sprach- und Leseförderungsprogramm in Deutschland, um Kinder schon so früh wie möglich mit dem Thema „Lesen“ in Berührung zu bringen und ihre Bildungschancen damit nachhaltig zu verbessern (www.lesestart.de).
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„Einfach geht anders!“ –
Stiftung Lesen empfiehlt 14 realistische Romane für Jugendliche

Mainz, 11. Januar 2011. Ausgrenzung, Einsamkeit, zerrüttete Familien, überforderte Eltern und Gewalt – auf den ersten Blick könnte man meinen, dass in den aktuellen Jugendromanen alles Leid der Welt gebündelt wird. Gleichgültig lassen die neu erschienenen, von der Stiftung Lesen empfohlenen Bücher für junge und junggebliebene Leser ab 13-14 Jahren nicht. Die 14 Jugendromane behandeln ernste Themen und fungieren als eine Art Katalysator, um sich Ängsten zu stellen oder gefürchtete Szenarien gefahrlos durchspielen zu können – auch wenn die Realität für die meisten jungen Menschen hierzulande nicht so bedrohlich aussieht.

Die Geschichten, in deren Mittelpunkt jugendliche Helden, ihr Alltag, ihre Sorgen und Wünsche stehen, werden bei aller Ernsthaftigkeit mit viel Witz, Originalität und Spannung erzählt. Eine lohnende Lektüre sind sie nicht nur für jugendliche Leser – auch Erwachsene erhalten beim Lesen die Gelegenheit, die Alltagswelt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben.

Die Liste mit den Jugendbuchempfehlungen „Einfach geht anders! Realistische Romane für junge Leser“ steht unter http://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/85 zum Download zur Verfügung.
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10 Jahre Dietrich Oppenberg-Medienpreis:
Lesen im digitalen Zeitalter – Auszeichnung für herausragende
Medienbeiträge

Die Preisträger: Uwe Jean Heuser (DIE ZEIT), Albrecht Meier (Der Tagesspiegel), Waltraud Schwab (taz), Andreas Bernhard und Lars Reichardt (Süddeutsche Zeitung Magazin)

Niedersächsischer Kultusminister und KMK-Präsident Dr. Bernd Althusmann würdigt Beitrag der Medien zur Lesekultur

Preis der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Haus NRZ besteht bereits seit 10 Jahren


Mainz / Essen, 13. Dezember 2011. Wie beeinflusst das Internet unser Denken? Wie verändert es unser Leseverhalten – und vor allem das der Kinder, die in das digitale Zeitalter hineingeboren wurden? Und warum überhaupt Lesen lernen, wenn die Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben fehlt? Diesen Fragen gingen die diesjährigen Preisträger des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises in ihren ausgezeichneten Beiträgen nach. Bereits seit zehn Jahren würdigen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ mit dem Dietrich Oppenberg-Medienpreis Beiträge, die die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft reflektieren und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben. Unterstützt werden die Stiftungen dabei von der Kultusministerkonferenz der Länder. „Wir brauchen mehr Öffentlichkeit für die Vermittlung von Lesekompetenz. Auch in Zeiten digitaler Medien gilt: Lesen ist die Schlüsselkompetenz für Fortschritt und Wohlstand des Einzelnen und der Gesellschaft. Insbesondere die Integration von traditionellen und neuen Leseformen in die moderne Informations- und Wissensgesellschaft verdient mehr Aufmerksamkeit. Deshalb ist dieser Preis so wichtig“, sagte der Niedersächsische Kultusminister und KMK-Präsident Dr. Bernd Althusmann anlässlich der heutigen Preisverleihung und hob die Rolle der Medien für eine lebendige Lesekultur hervor.

Der erste Preis ging an Uwe Jean Heuser für seinen Beitrag „Denken, wie das Netz will“, erschienen in der ZEIT vom 23. September 2010. Heuser werfe einen differenzierten, die „Pros“ und „Contras“ klug abwägenden Blick auf die digitale Medienrevolution, der ein „im besten Sinne des Wortes nachdenklich stimmendes Bild einer Lesekultur im Wandel“ entstehen lasse, so die Preisjury in ihrer Begründung. Den zweiten Preis erhielt Albrecht Meier: Seinen Artikel „Von Phantásien nach Digitalien“, erschienen im Tagesspiegel vom 16. Oktober 2010, würdigte die Jury als einen „wertvollen Beitrag zum Dialog der Medien-Generationen“, indem er auf sehr sensible Weise dem veränderten Leseverhalten und der Entstehung eines neu strukturierten „Lese-Gehirns“ der „Digital Natives“ nachspüre.

Für ihren Beitrag „Die Extraklasse“ in der tageszeitung vom 23. Oktober 2010 erhielt Waltraud Schwab den dritten Preis: Sie porträtiert Schülerinnen und Schüler einer Berliner Schule in einem bildungsfernen Milieu, denen sich der Sinn des Lernens – auch des Lesenlernens – angesichts ihrer empfundenen Perspektivlosigkeit nicht erschließt. Zusätzlich vergab die Jury einen Sonderpreis an Andreas Bernhard und Lars Reichardt vom Süddeutsche Zeitung Magazin. Am 5. November 2010 erschien ihre Reportage „Zwei Nasen tanken Tolstoi“ mit einem sehr ungewöhnlichen Lesezugang zu dessen Romanklassiker „Krieg und Frieden“: Anlässlich des 100. Todestages des Schriftstellers gingen sie mit der Hörbuch-Ausgabe – 54 CDs, 67 Stunden Laufzeit – auf einer Autofahrt von München nach Moskau auf eine faszinierende literarische Expedition, die auf humorvolle Weise Reise-Impressionen mit Romanzitaten verwebt.

Benannt ist der Dietrich Oppenberg-Medienpreis nach dem im Jahr 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen, Dietrich Oppenberg, der als einer der wichtigsten Förderer einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des publizistischen Nachwuchses in Deutschland gilt. „Mich begeistern die Vielfalt und der Facettenreichtum der eingereichten Beiträge“, betonte Dr. Joerg Pfuhl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Lesen und Mitglied der Preisjury. „Insbesondere unseren Preisträgern ist es gelungen, einen jeweils eigenen, aber immer überraschenden Blick auf das Thema Lesen zu werfen. Als Stiftung können wir mit unseren Projekten und Programmen Impulse setzen. Um die Lesekultur in unserem Land lebendig zu halten, braucht es aber auch ein öffentliches Bewusstsein für diese elementare Kulturtechnik, die Voraussetzung für die Teilhabe an unserer Gesellschaft ist.“ „Der Preis hat sich mittlerweile zu einem Markenzeichen entwickelt – mit Potenzial für mindestens zehn weitere Jahre“, bekräftigte Heinrich Meyer, Geschäftsführer Stiftung Presse-Haus NRZ. Informationen zur Ausschreibung für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2012 finden sich unter www.stiftunglesen.de/oppenberg_medienpreis.
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Stiftung Lesen: Professor Markus Schächter ist neuer Kuratoriumsvorsitzender
Mainz, 7. Dezember 2011. Das neue Kuratorium der Stiftung Lesen hat in seiner konstituierenden Sitzung Professor Markus Schächter, den Intendanten des ZDF, zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Zu dessen Stellvertreterinnen bestimmte das Gremium Prof. Dr. Barbara Ischinger, Direktorin der OECD-Direktion für Bildungswesen, und Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und Stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Stiftung Lesen widmet sich der Förderung des Lesens, der Lesemotivation und der Lesekompetenz; sie steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff. Das Kuratorium berät die Stiftung in der Ausrichtung ihrer Programmarbeit und unterstützt sie darin, Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für ihre Ziele zu gewinnen. Dr. Joerg Pfuhl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Lesen: „Wir freuen uns sehr, dass wir für die Mitwirkung in unserem Kuratorium so engagierte und hochqualifizierte Mitglieder gewinnen konnten. Wir sind uns sicher, dass es uns mit Unterstützung des neuen Kuratoriums und seines Vorsitzenden Markus Schächter gelingen wird, die Arbeit der Stiftung Lesen gesellschaftlich noch breiter zu verankern.“

Dem Kuratorium der Stiftung Lesen gehören ferner an: Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Helge Braun, Mitglied des Deutschen Bundestags und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Ulla Burchardt, Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Dr. Karl Graf zu Eltz, Dr. Thomas Feist, Mitglied des Deutschen Bundestags, Kai Gehring, Sprecher für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Mitglied des Aufsichtsrats der MLP AG und Stifter der Manfred Lautenschläger-Stiftung, Patrick Meinhardt, Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. h. c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Petra Sitte, Forschungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Dr. Peter Spary, Politikberater und ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels e. V., Dr. h. c. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestags, Dr. Ulrich Wechsler, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München und ehemaliges Vorstandsmitglied der Bertelsmann AG. Ständiger Gast im Kuratorium ist zudem ein Vertreter des Bundespräsidialamts.

Die Stiftung Lesen ist anerkannter, kompetenter und unabhängiger Partner und Anwalt für das Lesen. Sie fördert Lesekompetenz und Zugänge zum Lesen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen in allen Medien. Als operative Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Partnern – Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden, und Unternehmen – Forschungs- und Modellprojekte sowie breitenwirksame Programme durch. Zu ihren herausragenden Initiativen zählen der jährliche „Bundesweite Vorlesetag“, der „Welttag des Buches“ und „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, das größte Leseförderprogramm Deutschlands, das die Stiftung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung umsetzt. Zahlreiche Prominente unterstützen die Stiftung als Lesebotschafter. Die Stiftung Lesen wurde 1988 gegründet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff.
 
 

 
Aufruf zu Clixmix-Kreativwettbewerb
Grundschulkinder nutzen das Internetportal Clixmix.de als Inspiration für ihre Wettbewerbsbeiträge

Mainz, 22. November 2011. Das Internet gehört für Kinder heute ganz selbstverständlich zu ihrer Lebenswelt. Initiiert von der Stiftung Lesen und der Deutschen Post unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, will das Wissens- und Spieleportal Clixmix.de Kinder in der heutigen Medienwelt begleiten: Das werbefreie Internetportal bietet kindgerechte Themen an, die sich eigenständig durch Filme, Hörstücke, Rätsel und interaktive Grafiken erkunden und erforschen lassen. Jetzt sind alle Schülerinnen und Schüler an Grund- und Förderschulen in Deutschland zu dem Wettbewerb „Mit den Clixmix-Tieren auf Seefahrt!“ aufgerufen.

Der Clixmix-Kreativwettbewerb lädt Schulklassen an bundesweit 20.000 Grund- und Förderschulen zur Teilnahme ein: Die Schülerinnen und Schüler können sich über spannende Filme, Experimentierbögen, Geschichten und Spiele auf www.clixmix.de mit dem Thema Seefahrt auseinandersetzen und sich Anregungen holen. Ihre eigenen Geschichten, Bilder, Collagen oder Hörbeiträge zu der Frage „Welche Abenteuer erleben die Clixmix-Tiere auf ihrer Seefahrt?“ schicken sie bis zum 15. Januar 2012 an Stiftung Lesen, Clixmix.de, Römerwall 40, 55131 Mainz. Besonders fantasievolle und originelle Arbeiten werden mit Preisen rund um das Thema Seefahrt belohnt. Als Hauptgewinn winkt eine Schifffahrt mit der ganzen Klasse. Die Gewinner werden im Februar 2012 benachrichtigt.

Interessierte Lehrer können die Wettbewerbsunterlagen bei der Stiftung Lesen beziehen: Informationen dazu unter www.stiftunglesen.de/clixmix. Clixmix.de wurde in diesem Jahr zum Preisträger des bundesweiten Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ gekürt.
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Mehr als 11.000 Vorleseaktionen
Rekordbeteiligung beim 8. Bundesweiten Vorlesetag von ZEIT, Stiftung Lesen und Deutscher Bahn

Mainz/ Hamburg/ Berlin, 18. November 2011. Heute wird in ganz Deutschland vorgelesen: In diesem Jahr beteiligen sich über 11.000 Vorleserinnen und Vorleser an den Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag – mehr als jemals zuvor. Mit dabei sind auch viele Prominente aus Politik, Kultur, Medien und Sport wie etwa Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Ministerpräsident Erwin Sellering, Grünen-Parteichef Cem Özdemir, der Vorsitzende der Linksfraktion Gregor Gysi, die Journalisten und Moderatoren Marietta Slomka und Tom Buhrow sowie Eckart von Hirschhausen, Uli Hoeneß und Gloria von Thurn und Taxis. Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Wir sind begeistert, dass von Jahr zu Jahr mehr Vorleserinnen und Vorleser mitmachen. In diesem Jahr sind es über 11.000 – das ist ein neuer Rekord und ein wichtiger Meilenstein, um in Deutschland eine lang anhaltende Lesebewegung in Gang zu setzen.“ Die Moderatorin Gundula Gause zu ihrem Engagement für den Vorlesetag: „Vorlesen ist für Kinder enorm wichtig – das belegen viele Studien, und ich erlebe es selbst mit meinen eigenen Kindern und in allerlei Vorlesesituationen. Nicht nur, dass durch die Gemeinsamkeit die Beziehung zum Kind gestärkt wird, das Vorlesen trägt in hohem Maß zur Bildung bei. Es erschließt Inhalte und öffnet den Geist für Fantasie und Kreativität.“ „Als ich noch kleine Kinder hatte, habe ich ihnen oft vorgelesen, jetzt sind die Enkel dran“ sagt die Schriftstellerin Ingrid Noll, sie betont, „Vorlesen ist etwas sehr Wichtiges, im kleinen Kreis etwas Intimes und gemeinsam Bewegendes. Es macht sowohl dem Vorleser als auch den Zuhörern Freude und ist noch nach Jahren eine kostbare Erinnerung. Für kleine Menschen ist es zudem der erste Einstieg in die Literatur.“

Zu den Vorlese-Hochburgen in Deutschland zählen am 18. November 2011 Hamburg und Berlin. Dort finden neben mehr als 200 Vorleseaktionen prominent besetzte Veranstaltungen statt, zu denen die Vorlesetags-Co-Initiatoren, die Deutsche Bahn und die Wochenzeitung DIE ZEIT, einladen – darunter Lesungen im Vorlese-Tipi im Berliner Hauptbahnhof, ein Vorlesezug, der mit 120 Berliner Schülerinnen und Schülern sowie prominenten Vorlesern von Berlin nach Hamburg fährt sowie Vorleseveranstaltungen im ICE-Werk in Hamburg-Eidelstedt und im Literaturhaus Hamburg. Als prominente Vorleser mit an Bord des Vorlesezuges sind u. a. die Schauspielerin Mariella Ahrens, Mitglieder der Band Die Fraktion, die Sängerinnen der Band Sternblut Deborah und Ramona Holzmann sowie der Kinderbuchautor Jörg Hilbert.

Der Bundesweite Vorlesetag soll Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken. Denn Vorlesen ist eine Voraussetzung für Bildungsfähigkeit, gerade für Kinder aus bildungsfernen Schichten, wie eine Studie der Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags jüngst belegt hat. Auch über den Aktionstag hinaus engagieren sich rund 9.000 Menschen als ehrenamtliche Vorlesepaten der Stiftung Lesen in Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenheimen und wo immer sie auf offene Ohren stoßen.

Unterstützt wird der Vorlesetag von: ACADEMIA-PRESS/STUDENTEN-PRESSE Internationale Presseauslieferungs GmbH, Borromäusverein e. V., Bulls Press GmbH, Deutscher Bibliotheksverband e. V., buecher.de, Deutscher Städte- und Gemein-debund, Der Paritätische Gesamtverband, Evangelisches Literaturportal e. V., fragFINN e.V., Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG, Kindergärten der FRÖBEL-Gruppe, Nachhilfeinstitut Studienkreis, Sankt Michaelsbund und Škoda Auto Deutschland GmbH.

Informationen über den 8. Bundesweiten Vorlesetag sowie alle Termine finden Sie unter: www.vorlesetag.de.
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