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Dienstag, 27. Oktober 2020
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Ammann
 
Buchtipp: Thomas Ammann "Die Machtprobe"
Wie Social Media unsere Demokratie verändern

Die sozialen Medien sind allgegenwärtig und längst Teil der Politik geworden – ein unkontrollierter Machtfaktor. Thomas Ammann zieht eine Zwischenbilanz ihres Erfolgs und unterwirft ihre Rolle in der Demokratie einer scharfsichtigen Kritik.

Den Aufstieg der sozialen Medien hat der Journalist Thomas Ammann von Anfang an begleitet: Für ihn sind sie weder Teufelswerk noch Heilsbringer an sich. So wären etwa die passgenaue Organisation nachbarschaftlicher Hilfe in der Corona-Krise oder der immense Erfolg der Fridays-for-Future-Bewegung ohne Social Media nicht zu denken – aber ebenso wenig ein US-Präsident, der sein Land per Twitter-Dekreten regiert.

Die sozialen Medien bieten Chancen für die Demokratie – und unterminieren zugleich ihre Grundlage, auch weil ihre global agierenden Betreiber sich nur an ihre eigenen Regeln halten. Etwas, das Freiheit verspricht (und manchmal hält), begünstigt umgekehrt eine manipulative Gegenöffentlichkeit, die Fake News verbreitet und Hass und Verrohung ohne Sanktionen geschehen lässt.

Zu lange haben wir diese Gefahren verdrängt, wie Ammann anhand aktueller Beispiele und überraschender Hintergrundinformationen zeigt. Unser Umgang mit Social Media definiert in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unsere Demokratie: Der Kampf um unser politisches System hat bereits begonnen.

Edition Körber-Stifung 2020, 310 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN: 978-3-89684-284-8
 
 

Sonstiges 
 
 
Pestizidprozess gegen Verleger
Entscheidung über Klage gegen Geschäftsführer des oekom verlags wird weiterhin erwartet

München/Bozen, 22.10.20: Nach der Verhandlung über eine mögliche Anklageerhebung gegen den Geschäftsführer des oekom verlags, Jacob Radloff, sowie mehrere Vorstandsmitglieder des Umweltinstituts München steht das Ergebnis noch aus. Es bleibt also abzuwarten, ob sich neben oekom-Autor Alexander Schiebel (»Das Wunder von Mals«) und Karl Bär, Agrarreferent am Münchner Umweltinstitut, weitere Personen im sogenannten »Pestizidprozess« vor Gericht verantworten müssen.

Schiebel, Radloff und das Umweltinstitut München waren bereits 2017 aufgrund ihrer Kritik am Pestizideinsatz im Südtiroler Apfelanbau vom Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft und damaligen stellvertretenden Landeshauptmann Arnold Schuler angezeigt worden. Während gegen Alexander Schiebel und Karl Bär vom Umweltinstitut inzwischen Klage wegen übler Nachrede erhoben wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Bozen im Falle aller übrigen Anzeigen zunächst einen Antrag auf Einstellung aus Mangel an Beweisen für die von den Klägern unterstellte Mittäterschaft an »erschwerter Verleumdung« gestellt. Landesrat Schuler legte dagegen Widerspruch ein, weshalb es am heutigen Tag vor Gericht in Bozen zu einer Anhörung kam.

Jacob Radloff gab heute vor Gericht eine spontane persönliche Erklärung ab. Darin bewertet er die Anzeige gegen die Beklagten als schweren Angriff auf die Meinungsfreiheit: »Ich stehe voll und ganz zu meiner Verantwortung als Verleger, aber ich verstehe beim besten Willen nicht, warum ich hier in Bozen vor Gericht stehen soll. Die Entscheidung, die Diskussion über Südtirols Pestizidproblem auf die juristische Ebene zu verlagern, ist mir vollkommen unverständlich.«

Radloff später zur Verhandlung: »Mein Beruf als Verleger birgt viele Risiken, und schon oft musste ich mich damit auseinandersetzen – seien es ökonomische Risiken oder ideologische Auseinandersetzungen – aber noch nie in all den Jahren musste ich mich vor Gericht dafür verantworten. Alexander Schiebel geht es in seinem Buch eigentlich um eine politische Frage, nämlich wie Landwirtschaft ohne gravierende Schäden für Mensch und Umwelt gestaltet werden kann. Wie wir mit dieser uns alle betreffenden Frage umgehen, sollte Bestandteil der demokratischen Auseinandersetzung sein – und nicht in Strafprozessen verhandelt werden.«

Ebenfalls zur Verhandlung am Bozener Landesgericht stand heute, ob auch gegen aktive und ehemalige Vorstände des Umweltinstituts München Anklage erhoben wird. Das Umweltinstitut initiierte im Jahr 2017 eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zur Aufklärung über den hohen Pestizideinsatz in Südtirol, auf die Landesrat Arnold Schuler und über 1300 Obstbauern aus der Region mit Anzeigen wegen übler Nachrede reagierten. Auch in diesen Fällen steht die Entscheidung des Gerichts aus.

Den Betroffenen der »Pestizidprozesse« in Bozen drohen bei einer Niederlage nicht nur eine Haft- oder Geldstrafe, sondern auch mögliche Schadensersatzforderungen von der Landesregierung und den Nebenklägern in Millionenhöhe und damit der finanzielle Ruin.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Zela Sol
 
Buchtipp: Zela Sol "Aufschrei"
Die Geschichte eines Trennungskindes

„Brav sein wird zu deiner zweiten Natur, nur nicht anecken und die Missgunst des Stiefs erregen. Er mag dich so schon nicht. Er liebt dich nicht. Er interessiert sich auch nicht für dich. Ja, nicht selten hasst er dich. Er empfindet dich als störend. Du bist im Weg, und du weißt es“, so beginnt das aufrüttelnde Buch „Aufschrei – Die Geschichte eines Trennungskindes“ von Zela Sol.

Dass es in Patchwork-Familien etwas bunter hergeht, halten viele inzwischen für ganz normal. Sowieso scheint es, als hätten die „umverteilten“ Kinder weniger Langeweile und mehr Spaß: Sie packen regelmäßig die Koffer, pendeln zwischen zwei Kinderzimmern und fahren doppelt so oft in den Urlaub. Überhaupt haben sie von allem mehr: mehr Eltern, mehr Omas und Opas, mehr Geschwister. Ist das wirklich so? Natürlich nicht!

Hin und hergerissen zwischen eigenen Emotionen und im besten Fall den Argumentationen der Eltern, erleben Patchwork-Kinder ihre neue Familienrealität oft genug als bedrohlich und verwirrend und fühlen sich alleingelassen. In einer Welt, die von den undurchsichtigen Motiven der Erwachsenen bestimmt ist, treiben sie wie ein Blatt, das im Sturm vom Baum gerissen wird. Einfach ist das nicht.

Patchwork-Familien sind hoch komplexe und äußerst herausfordernde Gemeinschaftssituationen, denen vor allem die Kinder oft nicht gewachsen sind. Die Autorin Zela Sol erzählt in ihrem Buch „Aufschrei“ in eindringlichen und bleibenden Worten von ihren eigenen Kindheitserfahrungen durch die Trennung der Eltern, dem großen Schmerz und der Machtlosigkeit in einem Konstrukt, dem sie ausgeliefert war.

Zela Sol über ihr Buch: „In keinem Fall ist meine Geschichte eine Anklageschrift, die pauschal an Trennungseltern adressiert ist. Manchmal ist eine Trennung unvermeidlich. Ich bin nicht in der Position, Trennungseltern zu verurteilen, ihre Gründe zu verharmlosen oder anzuzweifeln. Aber oft sind die Motive nach meinem Empfinden oberflächlich. Wird die Entscheidung voreilig, kurzsichtig getroffen, wirken die potenziellen neuen Glücksaussichten verblendend, die Konsequenzen geringfügig. Meine Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.“

Die Autorin Zela Sol, Jahrgang 78, lebt verheiratet, kinderlos und als Teilzeitstiefmutter. In den letzten sieben Jahren hat sie ihre Erlebnisse als Trennungskind in einem Buch verarbeitet und damit zwei Geschenke entdeckt: das Schreiben und sich SELBST. Mit der Seele als Federführer trifft sie gerne des „Pudels Kern“. Die kollektive Entwicklung aus einer traumatisierten Gesellschaft ist
ihr Antrieb.

Kamphausen.Media 2020, 285 Seiten, € 18,00 (D), 18.50 (A)
ISBN: 978-3-95883-475-0
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 26.10. bis 1.11.2020
Augustinermuseum

Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Aktuell sind außerdem ein Glaskabinett in der zweiten Etage und die südliche Empore geschlossen. Das Museum ist damit nur eingeschränkt barrierefrei, der Aufzug fährt nur bis ins erste Obergeschoss zum Kaiserfenster. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Kunstpause: Der Orgelprospekt aus Gengenbach
Um den Orgelprospekt aus Gengenbach geht es bei einer Kurzführung mit Peter Kalchthaler am Mittwoch, 28. Oktober, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 27. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Meisterblätter von Hendrick Goltzius
Eine Führung durch die neu eröffnete Ausstellung „Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius“ findet am Samstag, 31. Oktober, um 10.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 29. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Familienprogramm: Wir machen Druck!
„Wir machen Druck!“ lautet das Motto eines Familienprogramms am Sonntag, 1. November, von 14 bis 16 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32. Familien mit Kindern ab 5 Jahren lassen sich von Hendrick Goltzius' Werken inspirieren und experimentieren anschließend selbst in der Druckwerkstatt. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro. Erwachsene zahlen 5 Euro, zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder Telefon 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 29. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Modern Love: Führung mit der Museumsleiterin
Eine Führung mit der Museumsdirektorin Christine Litz durch die Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)“ findet am Donnerstag, 29. Oktober, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Mittwoch, 28. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Werke aus der Sammlung
Der Freundeskreis des Museums für Neue Kunst lädt am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr zum gemeinsamen Austausch über Werke der Sammlung des Museums, Marienstraße 10a, ein. Die Teilnahme an diesem „kunst:dialog“ ist im regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro inbegriffen. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 29. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Führung zum Kriegsteppich
Eine Führung nach Feierabend findet am Dienstag, 27. Oktober, um 17 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt. Die Ethnologin Heike Gerlach spricht in der Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ über den Kriegsteppich. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis um 15 Uhr am Tag der Veranstaltung erforderlich.

Museumsarbeit hautnah: Präparation
Sind die Tiere alle echt? Wie präpariert man ein Eichhörnchen? Neugierige können am Sonntag, 1. November, von 14 bis 16 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, der Präparatorin Daniela Reininghaus bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Wer teilnehmen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder ist der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Workshop: Pen & Paper
Mit Stift, Papier und viel Fantasie schlüpfen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren am Samstag, 31. Oktober, von 13 bis 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, in die Rolle römischer Legionäre. Unter Anleitung eines Gamemasters würfeln sie sich mit Spaß und Glück in die Vergangenheit zurück. Wer mitmachen möchte, zahlt 10 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 27. Oktober, 15 Uhr erforderlich.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: John Niven
 
Buchtipp: John Niven "Die F*ck-it-Liste"
Roman
Aus dem Englischen von Stephan Glietsch

Amerika in der nahen Zukunft. Nachdem Donald Trump zwei Amtszeiten durchregiert hat, ist jetzt seine Tochter Ivanka an der Macht. Das Land ist tief gespalten, die Jahre populistischer Politik haben ihre Spuren hinterlassen. Derweil erhält Frank Brill, ein anständiger Zeitungsredakteur in einer Kleinstadt, der gerade in den Ruhestand getreten ist, eine folgenschwere Diagnose: Krebs im Endstadium. Anstatt sich all die Dinge vorzunehmen, die er schon immer machen wollte, erstellt er eine sogenannte F*ck-it-Liste. In seinem Leben musste er wiederholt Tiefschläge erleiden, nun beschließt er sich an den Menschen zu rächen, die für diese Tragödien verantwortlich zeichneten.

Die F*ck-It-Liste ist einerseits politische Satire, andererseits ein gnadenloser Thriller, der John Niven in angriffslustiger Form zeigt.

Der Autor John Niven, geboren 1966 in Schottland, spielte in den 80er-Jahren Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones und arbeitete nach dem Studium als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch Music from Big Pink. 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends einen internationalen Bestseller. Es folgten zahlreiche weitere Romane, darunter Kultklassiker wie Coma oder Gott bewahre. Neben Romanen schreibt John Niven Drehbücher. Er wohnt in der Nähe von London.

Der Übersetzer Stephan Glietsch, geboren 1967, war lange Jahre Redakteur beim Musikmagazin Spex. Als freier Autor und Literaturübersetzer lebt und arbeitet er in Köln. Neben den Romanen von Irvine Welsh übersetzte er u.a. sämtliche Bücher von John Niven.

Verlag Heyne 2020, 320 Seiten, € 22,00 [D], 22,70 [A] / SFr 30,90
ISBN: 978-3-453-26847-0
 
 

Sonstiges 
 
 
Lernort Kommune – Schule und kommunale Jugendbeteiligung
Neue Handreichung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Wie kann Demokratiebildung in der Schule mit der kommunalen Jugendbeteiligung verzahnt werden? Und wie kann ihr Zusammenwirken gelingen, so dass neue Bildungsperspektiven entstehen? Das lotet eine neue 80-seitige Broschüre aus, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) vorliegt.

Die Handreichung „Lernort Kommune – Schule und kommunale Jugendbeteiligung“ stellt u. a. sechs „Module“ sowie weitere Varianten von Beteiligungs- und Arbeitsformaten für Schulen und Gemeinden vor. Die „Pilotprojekte“, die es zur Teilhabe von jungen Menschen in den südbadischen Gemeinden Gundelfingen, Waldkirch, Ettenheim und Emmendingen gab, werden anschaulich erläutert. Da zwei von ihnen evaluiert wurden, lassen sich Erkenntnisse aus diesen „Modellen“ nachlesen. Und auch ein Umsetzungsvorschlag zur Verankerung des Projekts „Schule und kommunale Jugendbeteiligung“ im Fachunterricht und im Schulkonzept Demokratiebildung enthält die Broschüre. Schließlich werden Ergebnisse in Form von Leitlinien formuliert.

Die Handreichung „Lernort Kommune – Schule und kommunale Jugendbeteiligung“ möchte all diejenigen ermutigen und unterstützen, die in Schulen und Gemeinden Jugendbeteiligungsformate entwickeln oder auf der Suche nach passenden Beteiligungsmöglichkeiten sind.

Die Broschüre „Lernort Kommune – Schule und kommunale Jugendbeteiligung“ ist kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Fliege fort, fliege fort (1/2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Paulus Hochgatterer
Mit: Franz Nagler, Anke Schubert, Andreas Schlager, Manuel Kandler, Susana Fernandes Genebra, Irene Kugler u. v. a.
Musik: Hans Platzgumer
Hörspielbearbeitung und Regie: Steffen Moratz und Nicole Paulsen
(Produktion: SWR 2020)

Psychiater Horn und Kommissar Kovacs ermitteln: In Furth am See werden grausame Gewalttaten verübt. Die Opfer sind alte Menschen. Geflüchtete werden von rechtslastigen Wachmännern eingeschüchtert, verhaltensoriginelle Jugendliche übernehmen eine Freizeiteinrichtung, Anarchisten und stramme Katholiken prallen an Fronleichnam aufeinander. Und dann wird auch noch ein elfjähriges Mädchen entführt. Raffael Horn und Ludwig Kovacs stoßen auf ein gigantisches gesellschaftliches Tabu.
2007 wurde "Die Süße des Lebens", der erste Kriminalroman mit Horn und Kovacs, bereits vom SWR als Hörspiel produziert.

Freitag, 30. Oktober 2020, 22:03 Uhr SWR2
SWR2 Krimi

(Teil 2, Freitag, 6. November, 22.03 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Volker Klüpfel und Michael Kobr
 
Buchtipp: Volker Klüpfel und Michael Kobr "Funkenmord"
Kriminalroman

Kluftinger steht vor einem Rätsel: Wie um Himmels Willen funktioniert eine Waschmaschine? Wieso gibt es verschiedene Sorten Waschmittel? Und wie überlebt man eine Verkaufsparty für Küchenmaschinen bei Doktor Langhammer? Weil seine Frau Erika krank ist und zu Hause ausfällt, muss sich Kluftinger mit derartig ungewohnten Fragen herumschlagen. Die Aufgaben im Präsidium sind nicht weniger anspruchsvoll: Der Kommissar will nach über dreißig Jahren endlich den grausamen Mord an einer Lehrerin aufklären. Die junge Frau wurde am Funkensonntag an einem Kreuz verbrannt. Doch das Team des Kommissars zeigt wenig Interesse am Fall »Funkenmord«. Nur die neue Kollegin Lucy Beer steht dem Kommissar mit ihren unkonventionellen Methoden zur Seite. Der letzte Brief des Mordopfers bringt die beiden auf eine heiße Spur.

Ullstein Verlag 2020, 496 Seiten, € 22,99 [D], 23,70 [A]
ISBN: 9783550081804
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Jubilar Beethoven steht zwei Mal im Mittelpunkt
Konzertreihe "Musik im Rathaus" ab 4. November
Weniger Plätze und Coronaregeln

Sechs Abende mit "Musik im Rathaus": Vom 4. November bis 9. Dezember präsentiert das städtische Kulturbüro die seit 1990 etablierte Konzertreihe im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz. Gelegenheit für einstündigen Musikgenuss bei freiem Eintritt gibt es immer mittwochs um 18.30 Uhr.

Anmeldung für Konzerte im Internet

Die Veranstaltungen finden in diesem Jahr unter Coronabedingungen statt. Das bedeutet: Im Bürgersaal steht nur ein Viertel der üblichen Plätze zur Verfügung, außerdem werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher abgefragt. Die "Buchung" wurde ins Internet verlegt. Pro Anmeldevorgang können maximal zwei Personen für ein Konzert angemeldet werden. Die Angabe von Vorname, Name, Adresse und Telefonnummer ist dabei zwingend erforderlich. Das Formular wird jeweils um 18 Uhr des dem Konzert vorangehenden Mittwochs auf der Internetseite www.karlsruhe.de/musikimrathaus freigeschaltet. Für das erste Konzert am 4. November beispielsweise kann man sich ab Mittwoch, 28. Oktober, 18 Uhr anmelden.

Im Rathaus und im Bürgersaal muss eine Maske getragen werden, die Mund und Nase bedeckt. Es werden nur Personen zugelassen, die angemeldet sind und eine Maske tragen. Der Einlass in den Bürgersaal beginnt um 18 Uhr. Dabei werden feste Plätze zugewiesen.

Reihe startet mit dem Trio con brio und "Brillianten Bearbeitungen"

"Musik im Rathaus" beginnt mit "Brillanten Bearbeitungen": Das Trio con brio mit der Gitarristin Andrea Förderreuther, der Flötistin Christina Singer und der Bratschistin Lydia Bach eröffnet den Konzertreigen am 4. November mit Auszügen aus der Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart. Bearbeitungen von Franz Schuberts "Der Hirt auf dem Felsen" und Johannes Brahms "Geistlichem Wiegenlied" repräsentieren romantische Innigkeit. Zeitgenössisch wird es mit Lana Janjanins "Nobody's Folklore: Folk Song N. 2", Chick Coreas "Spain" und Chris Dumigans "Aubade, Pastorale, and Dance".

Der musikalische Jubilar des Jahres 2020, Ludwig van Beethoven, steht bei der Musik im Rathaus mit Recht zweimal im Mittelpunkt. Beethoven und seine Zeitgenossen ist das Programm des Ensembles aus Lehrenden des Badischen Konservatoriums am 11. November überschrieben. Divertimenti und Serenaden: Noble Unterhaltung für Holzbläsertrio bringt das Busch Kollegium am 18. November in den Bürgersaal.

Wasser ist das verbindende Element des Liederprogramms "Waters. Vom Wasser" von Rotation 4.0, das am 25. November erklingt. Das Posaunenquartett Opus 4 aus Karlsruhes Partnerstadt Halle bringt am 2. Dezember Musik über die Weihnachtsfreude aus Renaissance und Barock mit. Zum Abschluss der Reihe stehen am 9. Dezember noch einmal Werke von Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, auf dem Programm. In ihrem Duoabend interpretieren der Geiger Josef Rissin und die Pianistin Olga Rissin-Morenova Beethoven und Eugen Werner Velte.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
„Der Bruderkrieg“
Gespräch, Lesung, Filmausschnitte zu „150 Jahre deutsch-französischer Krieg 1870/71"

150 Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 blicken wir zusammen mit anderen Institutionen in Freiburg auf dieses Ereignis zurück und fragen, wie es gelungen ist, aus Erbfeinden gute Nachbarn zu machen, und was wir tun müssen, um diese nachbarliche Freundschaft auch in Zukunft zu erhalten.

Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 29. Oktober um 18 Uhr online statt. Sie stellt eine umfangreiche Dokumentation vor: „Der Bruderkrieg“ von Hermann Pölking und Linn Sackarnd ist eine in vielerlei Hinsicht interessante Arbeit, die als umfangreiches Buch wie auch als dreiteilige filmische Dokumentation für den Sender ARTE die deutsche wie die französische Seite gleichermaßen in den Blick nimmt. Dazu beziehen sie neben den offiziellen Dokumenten auch private Zeugnisse, Tagebücher, Briefe und Bilder mit ein. Wir wollen Ihnen zusammen mit dem Autoren-Duo in einer Online-Veranstaltung einen möglichst vielfältigen Eindruck von dieser Arbeit vermitteln. Die Freiburger Schauspielerin Lena Drieschner liest Textbeispiele. Darüber hinaus sehen Sie zeitgenössische Photographien und Ausschnitte aus Filmen.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Benjamin Eckert und Fabian Eckert
 
Buchtipp: Benjamin Eckert und Fabian Eckert "Die 35-Tage-Challenge"
Dein Weg in ein umweltbewusstes Leben

In nur fünf Wochen das eigene Leben nachhaltig umkrempeln? Nichts leichter als das! … zumindest, wenn man einen Begleiter wie diesen hat: mit seinen 35 Tages- und 5 Wochen-Challenges ist der Umstieg in ein ressourcenleichtes, klimaschonendes Leben gar nicht schwer.

Alle Challenges enthalten einen Anfänger- und einen Expertenmodus. Kleine Veränderungen ermöglichen einen leichten Start, Next-Level-Aufgaben reduzieren den ökologischen Fußabdruck deutlich. Der Clou dabei: Die zahlreichen Informationen, Tipps und praktischen Anleitungen verknüpfen Klimaschutz mit individuellen Aspekten wie gesundheitlichem Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit.

• In 35 Tagen zu einem nachhaltigen Lebensstil
• Tages- und Wochen-Challenges für Anfänger und Profis
• Mit zahlreichen Tipps und Informationen

oekom Verlag 2020, 160 Seiten, € 19 (D)
ISBN 978-3-96238-175-2
 
 

Sonstiges 
 
 
Verleger vor Gericht
Geschäftsführer des oekom verlags droht Anklage wegen übler Nachrede in Südtirol

Verhandlung gegen Geschäftsführer von größtem deutschen Nachhaltigkeits-verlag am 22.10. in Bozen. Vorwurf: Jacob Radloff hat ein Buch verlegt, das durch Kritik an Pestizideinsatz angeblich dem Ansehen der Südtiroler Landwirtschaft schadet. Strafgerichtsprozess wäre weitere Eskalation im Südtiroler »Pestizidprozess« und schwerer Angriff auf die Meinungsfreiheit.

München/Bozen, 20.10.2020: Die Angriffe auf die Meinungsfreiheit in Europas größter Apfelanbau-Region Südtirol erreichen die nächste Stufe: Am 22. Oktober wird am Bozner Landesgericht darüber verhandelt, ob auch gegen den Geschäftsführer des Münchner oekom verlag, Jacob Radloff, Anklage erhoben wird. Radloff verlegte im Jahr 2017 Alexander Schiebels Buch »Das Wunder von Mals«, wegen dem Schiebel im Januar 2021 vor Gericht gestellt wird. Der Vorwurf gegen Radloff lautet »Mittäterschaft beim Verbrechen der üblen Nachrede«.

Neben Schiebel ist auch Karl Bär, Agrarreferent im Umweltinstitut München, wegen übler Nachrede zum Schaden der Südtiroler Obstwirtschaft angeklagt. Der Prozess gegen Karl Bär begann bereits im September. Schiebel und Bär hatten den hohen Pestizideinsatz in der größten zusammenhängenden Apfelanbau-Region Europas öffentlich kritisiert. Initiator der insgesamt über 1600 Anzeigen ist der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft, Arnold Schuler.

Jacob Radloff, Geschäftsführer des oekom verlags: »Der oekom verlag publiziert seit mehr als 30 Jahren zu den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit. Neben der Vermittlung von relevantem Wissen für eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung sehe ich es als unsere Aufgabe an, auch auf ökologische Missstände hinzuweisen. »Das Wunder von Mals« von Alexander Schiebel erfüllt diese Aufgabe auf ganzer Linie. Dass ich mich als Verleger des Buches nun in Bozen wegen haltloser Vorwürfe als Verbrecher vor Gericht verantworten soll, ist für mich absolut unverständlich. Berechtigte Kritik, Meinung und offene Diskussion muss erlaubt sein und bleiben, und ich baue auf die italienische Justiz, dass sie das genauso sieht.«

Die Staatsanwaltschaft Bozen hatte zunächst nach zwei Jahren Ermittlungen gegen Jacob Radloff die Einstellung der Anzeige beantragt. Landesrat Schuler legte jedoch Widerspruch ein, weshalb nun am 22. Oktober im Gericht in Bozen darüber verhandelt wird, ob Anklage erhoben wird oder nicht und ob ggf. weitere Ermittlungen gegen Radloff stattfinden.

Radloff: »Es darf nicht sein, dass sich haltlose Klagen gegen Publizist*innen als Mittel etablieren, um unliebsame Kritik zum Schweigen zu bringen. Weder Autor*innen noch unabhängige Verlage wie wir haben die finanziellen Ressourcen für Anwalts- und Prozesskosten, um sich in aufwändigen Verfahren gegen derartige Anschuldigungen zu wehren. Natürlich besteht die Gefahr, dass – allein aus dem ökonomischen Zwang heraus – schon vorher die Schere im Kopf ansetzt und unbequeme Aussagen vermieden werden. Das hätte einen massiven Einschnitt für freiheitliche Demokratien zur Folge.«

Für die Beklagten und ihren vertretenden Rechtsanwalt Nicola Canestrini handelt es sich bei den Klagen und Strafanzeigen um einen klaren Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Nicola Canestrini: »Die Meinungsfreiheit ist ein fundamentaler Bestandteil der Demokratie und eine der mächtigsten Waffen im Kampf gegen Tyrannei und Machtmissbrauch. Es ist bedauerlich für die Rechtsstaatlichkeit, dass hier jemand angeklagt wird, weil er von diesem Recht Gebrauch macht.«

Neben der Frage, ob Jacob Radloff angeklagt wird, steht am Donnerstag auch zur Verhandlung, ob gegen weitere Mitglieder des Umweltinstituts München Anklage erhoben wird. Der Verein führte in 2017 eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zum Pestizideinsatz in Südtirol, die Anzeigen gegen Agrarreferenten Karl Bär und die Vorstandsmitglieder zur Folge hatten. Auch hier wird über einen Archivierungsantrag aus Mangel an Beweisen entschieden.

Den Betroffenen der »Pestizidprozesse« in Bozen drohen bei einer Niederlage nicht nur eine Haft- und Geldstrafe, sondern auch mögliche Schadensersatzforderungen von der Landesregierung und den Nebenklägern in Millionenhöhe und damit der finanzielle Ruin.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Führung im Stadtmuseum Karlsruhe: Mode in der Weimarer Republik
Charlestonkleid / Foto: Veranstalter
 
Führung im Stadtmuseum Karlsruhe: Mode in der Weimarer Republik
Rundgang durch Sonderausstellung am 1. November

Bubikopf und Charlestonkleid - rund um diese beiden bekanntesten Modetrends der 20er Jahre dreht sich eine Sonderführung im Karlsruher Stadtmuseum am Sonntag, 1. November, um 15 Uhr. Im Rahmen der Ausstellung "Charleston und Gleichschritt" informiert Hildegard Schmid über die Mode in der Weimarer Republik.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die Teilnahme an der Führung nur mit vorheriger Anmeldung bis zum 30. Oktober per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/133-4231 möglich. Ebenso ist das Tragen einer Alltagsmaske Pflicht. Die Führung ist kostenfrei.

Die Ausstellung "Charleston und Gleichschritt" über die Jahre 1918 bis 1933 in Karlsruhe kann auch ohne Führungstermin bei freiem Eintritt individuell zu den regulären Öffnungszeiten des Stadtmuseums dienstags und freitags von 10 bis 19 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 19 Uhr besucht werden.

zum Bild oben:
Stadtmuseun, Sonderausstellung, Charlestonkleid im Bereich Alltag und Gesellschaft (Leihgabe des Kurpfälzischen Museums Heidelberg / Textilsammlung Max Berk)
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Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Live-Stream für Gedenkveranstaltung
Erinnerung an Deportation der jüdischen Bevölkerung nach Gurs vor 80 Jahren

Aufgrund des großen Interesses an der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Deportation jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger wird die Stadt Karlsruhe einen Live-Stream anbieten. Am Donnerstag, 22. Oktober, ab 18 Uhr, kann man online die Gedenkveranstaltung im Generallandesarchiv mitverfolgen.

Neben Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sprechen Solange Rosenberg, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe, und Theresa Schopper, Staatsministerin des Landes Baden-Württemberg, zum Thema "Erinnern für die Gegenwart". Außerdem stellt Dr. Martin Stingl vom Generallandesarchiv die Internetpräsentation "Gurs 1940: Die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in Biogrammen" vor. Die Leiterin des Stadtarchivs und der Historischen Museen Karlsruhe, Dr. Katrin Dort, berichtet über das Gedenkbuch für die Karlsruher Juden.

Aufgrund der Corona-Auflagen und des hierdurch erheblich reduzierten Platzangebots ist eine Teilnahme vor Ort nur für geladene Gäste möglich. Alle Plätze sind bereits vergeben.

Die Gedenkveranstaltung wird unter www.karlsruhe.de/livestream übertragen
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Bibliotheken 
 
 
Karlsruhe: Roboter zum Ausleihen
Angebot der Kinder- und Jugendbibliothek / Programmierkurse des VDI

Um Kindern und Jugendlichen die spannende MINT-Welt näher zu bringen, gibt es ab sofort Ozobot-Roboter und Calliope mini-Boxen zum Ausleihen in der Kinder- und Jugendbibliothek. Das Angebot wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Karlsruhe initiiert, da aufgrund der aktuellen Situation die Bau-, Experimentier-, Elektronik- und Physikbaukästen nicht vor Ort bespielt werden können. Der Ozobot ist ein kleiner Roboter mit fünf Farb-Sensoren und lässt sich ganz ohne Computer über Abfolgen von Farben, zum Beispiel auf Papier, programmieren. Bei dem Calliope mini handelt es sich um einen Kleinstcomputer, den man auf unterschiedliche Weise programmieren kann. Der Karlsruher Bezirksverein des VDI bietet zusätzlich Workshops mit verschiedenen Programmierkursen per Videokonferenz an.

Gemeinsam haben der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Karlsruhe und die Stadtbibliothek im Frühjahr 2019 die TechnoTHEK eingerichtet. Auf der Homepage finden sich viele weitere Informationen wie Anleitungen, Projekte und Druckvorlagen.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Das Meer 2021
 
Kalendertipp: Das Meer 2021
Fotokunst-Kalender zum Aufhängen

Das Meer in all seinen Facetten, zwölf spektakuläre Naturfotografien, brillanter Bilderdruck im Großformat in 58,4 x 48,5 cm, mit den wichtigsten Feiertagen

Ein Kalender für all jene, die das Meer lieben: Strandläufer, Muschelsucher, Sandburgenbauer, Klippenspringer, Angler, Segler, Wellenreiter, Surfer ... Aus den 12 handverlesenen Kalender-Bildern spricht die ungeheure Kraft und Faszination des Meeres. Einsame Strände und sanfte Wellen, schroffe Küsten und tosende Brandung – die stimmungsvollen Fotografien in diesem hochwertigen Wandkalender zeigen das Meer zu allen Jahreszeiten und in all seinen Facetten – mal kraftvoll und als Urgewalt, mal still und voller Romantik. Die Aufnahmen von Top-Fotografen zeigen Meer-Impressionen aus allen Teilen Europas und der Welt.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

Dumont Verlag 2020, 58,4 x 48,5 cm, Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, € 30,00
ISBN 4250809647029
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe und der Fächer - Vortrag im Stadtmuseum
Hans Merkle über "zwei, die zusammengehören"

Karlsruhe trägt den Beinamen "Fächerstadt", da ihr Grundriss an einen geöffneten Faltfächer erinnert. Die Stadt setzt zwar den Begriff Fächerstadt in der Werbung ein, verzichtet aber darauf, den Beinamen Fächerstadt zu vertiefen und damit die Erinnerung an ein Repräsentationsobjekt und einen Gebrauchsgegenstand lebendig zu erhalten, der über vier Jahrhunderte lang die Menschen in Europa begleitet hat. Auch wenn die Fächer heute weitgehend aus dem Alltag verschwunden sind, faszinieren vornehmlich die Exemplare aus dem 18. und 19. Jahrhundert durch ihre oftmals kunstvolle Erscheinung als kostbare und fragile Gebilde.

Hans Merkle legt am Mittwoch, 28. Oktober, um 18 Uhr dar, dass die Stadt Karlsruhe die Erinnerung an dieses kunsthistorisch aufschlussreiche Modeaccessoire lebendig erhalten sollte, um bei Einwohnerinnen und Einwohnern sowie bei Touristinnen und Touristen die Einmaligkeit ihres Grundrisses zu unterstreichen und dem Ruf als Fächerstadt gerecht zu werden.

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung per E-Mail an archiv@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4225 bis zum 26. Oktober erforderlich.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Teure Schwalben
Von Irmgard Maenner
Mit: Irm Hermann, Julika Jenkins, Veronika Bachfischer, Sascha Nathan, Florian Lukas u. a.
Musik: Janko Hanushevsky
Regie: Heike Tauch
(Produktion: DLF Kultur 2019)

„Du träumst wohl von den Hutschwalben!“ Nach einem Unfall holt die Tochter die allein lebende Gunda nach Berlin. Gunda hat Schwalben im Hirn. Sie erlebt fantastische Dinge. Vergangenheit reißt auf, führt Gunda an Abgründe und in Gefahren, doch ihre Schwalben machen die Gegenwart groß, witzig, poetisch und trostvoll. Auch für die Tochter setzt sich etwas in Gang. Im Spannungsfeld zwischen den Frauen entwickelt die Demenz ihr eigenes Drama.
Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats November 2019.

Sonntag, 25. Oktober 2020, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Familienführung im Pfinzgaumuseum
Entdeckungsreise auf dem Dachspeicher / Anmeldung notwendig

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Sonntag, 25. Oktober, um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung über das Durlacher Handwerk und die Geschichte der Landwirtschaft auf dem historischen Speicher der Karlsburg an. Die Familienführung mit Gabriele Rillig ist kostenfrei und steht unter dem Titel "Leben vor der 'Plastikzeit'. Eine Entdeckungsreise auf dem Dachspeicher". Bitte beachten Sie, dass der Dachspeicher nicht barrierefrei zugänglich ist.

Wegen der geltenden Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine Anmeldung bis zum 22. Oktober per E-Mail an archiv@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4225 ist notwendig.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
rosalie und wagner. licht – mythos – material
Das Richard Wagner Museum zeigt vom 20. Oktober 2020 bis 3. Oktober 2021 eine umfassende postume Ausstellung zum Werk der Bühnenbildnerin, Malerin und Lichtkünstlerin rosalie.

Am 12. Juni 2017 verstarb die international renommierte Künstlerin rosalie. Ihr überraschender Tod setzte den damals laufenden Planungen für ein gemeinsames Ausstellungsprojekt im Richard Wagner Museum ein abruptes Ende. 2020 wird nun in Bayreuth, am Ort ihres größten Erfolgs als Bühnenbildnerin, das bedeutende Werk der Stuttgarter Künstlerin in einer umfangreichen Ausstellung gewürdigt. Die Ausstellung eröffnet damit ein Vierteljahrhundert nach jenem Ring des Nibelungen, den rosalie als Bühnen- und Kostümbildnerin spektakulär in Szene setzte. Nach einer eingehenden Sichtung ihres künstlerischen Nachlasses realisiert das Richard Wagner Museum diese Ausstellung in Kooperation mit dem atelier rosalie und seinem Leiter Thomas Jürgens.
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Sonstiges 
 
Impro-Show: Die Mauerbrecher
Mauerbrecher: Corona / Foto: Bernd Schumacher
 
Impro-Show: Die Mauerbrecher
Sa. 24.10. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Die Mauerbrecher unter sich … Sie präsentieren ihren Klassiker – keine Schnörkel, kein Barock. Stichwörter aus dem Leben liefern Inputs – und schon beginnt eine Geschichte mit unbekanntem Ausgang. Lustvoll Risiken eingehen, aus dem Moment agieren, mit spielerischem, humorvollem und zuweilen auch kritischem Blick auf das Alltägliche. Das Publikum kann das Unerwartbare erwarten und sehen, was hinter jeder Maske steckt.

Eintritt: 16 € / 12 €
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Das große Wohnmobil-Handbuch
 
Buchtipp: Das große Wohnmobil-Handbuch
Reisen im Wohn­mobil leicht gemacht

Spontan, flexibel, unabhängig reisen – davon träumen immer mehr Menschen. Wohn­mobile und Campingbusse versprechen, den Traum von Freiheit, Abenteuer und gut gestyltem Vanlife wahr zu machen. Damit bei der Miete, beim Neu- und Gebraucht­kauf und den ersten Reisen alles gelingt, hat die Stiftung Warentest Das große Wohnmobil-Handbuch veröffent­licht.

Der umfassende Ratgeber liefert Antworten auf alle wichtigen Fragen und erklärt u.a., welcher Grund­riss zu welchen Bedürf­nissen passt, welches Basisfahr­zeug Sinn macht und was im kleinsten Bad der Welt nicht fehlen darf. Auch in der alltäglichen Praxis hilft das Hand­buch weiter. Selbst lang­jährigen Wohn­mobil­profis ist oft nicht bekannt, was das beste Verfahren zur Reinigung des Trink­wasser­tanks ist oder wie man Camping­toiletten auch ohne Chemie betreiben kann.

Das große Wohn­mobil-Hand­buch macht Lust auf das große Abenteuer, bietet aber vor allem ganz praktische Unterstüt­zung bei einem breiten Themenspektrum: Von Hinweisen zum Neu- und Gebraucht­kauf über Ratschläge zur richtigen Versicherung und Finanzierung bis hin zu einer detaillierten Über­sicht der verschiedenen Ausstattungs­möglich­keiten bei Küche, Betten, Bad, Multimedia und Diebstahl­schutz. Tipps zur Vorbereitung der Reiseroute, zum Camping mit Kindern oder zum Reisen im Winter runden das Hand­buch ab.

Der Autor Michael Hennemann hat das Buch zusammen mit den Experten der Stiftung Warentest erarbeitet. Er ist Journalist und Fotograf und jedes Jahr zehn­tausende Kilo­meter mit seinem eigenen Camper unterwegs. Die Tücken und Freuden des Traum­urlaubs mit dem Wohn­mobil kennt er gut. Die Fotografien im Ratgeber steuert er selbst bei.

Das große Wohn­mobil-Hand­buch hat 288 Seiten und ist ab dem 13. Oktober für 29,90 Euro im Handel erhältlich. Über www.test.de/wohnmobil-handbuch kann es außerdem online bestellt werden.
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Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Michael Christie
 
Hörbuchtipp: Michael Christie "Das Flüstern der Bäume"
Die Geschichte einer Familie und der Bäume, deren Schicksal mit ihnen verbunden ist
Aus dem Englischen von Stephan Kleiner

Jacinda Greenwood weiß nichts über ihre väterliche Familie, deren Namen sie trägt. Sie arbeitet als Naturführerin auf Greenwood Island, doch die Namensgleichheit, so glaubt sie, ist reiner Zufall. Bis eines Tages ihr Ex-Verlobter vor ihr steht. Im Gepäck hat er das Tagebuch ihrer Großmutter. Jahresring für Jahresring enthüllt sich für Jacinda endlich ihre Familiengeschichte, und sie staunt. Denn seit Generationen verbindet alle Greenwoods eines: der Wald. Er bietet Auskommen, ist Zuflucht und Grund für Verbrechen und Wunder, Unfälle und Entscheidungen, Opfer und Fehler – und die Folgen all dessen bestimmen nicht nur Jacindas Schicksal, sondern auch die Zukunft unserer Wälder …

der hörverlag 2020, Hörbuch Download, Laufzeit: 17h, € 29,95 [D], 29,95 [A]
ISBN: 978-3-8445-4063-5
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Wer war Erich Kuby?
Gesprächsabend mit Susanna Böhme-Kuby und Isaak Dentler
Dienstag,27. Oktober 2020, 19 – 20.30 Uhr (Einlass 18.30)
Lichthof, Museum für Kommunikation Frankfurt

Die Maßnahmen zur derzeitigen Covid-19-Prävention bedingen Veränderungen, gerade im Hinblick auf Veranstaltungen. Das Museum für Kommunikation bietet daher ein Programm an, dass unter Einhaltung der geltenden Sicherheits- und Abstandsregeln ein entspanntes Museumserlebnis ermöglicht.

Erich Kuby steht für kritischen Journalismus, er war ein brillanter Redner und eine mahnende Instanz. Weitgehend unbekannt jedoch ist, dass Erich Kuby auch zeichnete.

Susanna Böhme-Kuby und Isaak Dentler vom Schauspiel Frankfurt stellen die Zeichnungen von Kuby vor, zu denen er passende Texte geschrieben hat: Sie entstanden bei seiner Irrfahrt quer durch Europa, von 1939 bis 1945.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch 2020 statt. In dessen Mittelpunkt steht in diesem Jahr der 1958 erstmals erschienene Roman Rosemarie. Des deutschen Wunders liebstes Kind von Erich Kuby.

Wir freuen uns, dass Veranstaltungen im Museum für Kommunikation weiterhin stattfinden können. Der luftige Lichthof unter dem hohen Glaskegel mit der Galerie des Cafés eignet sich bestens, um unsere Gäste und Mitarbeiter*innen mit genügend Abstand zueinander optimal zu platzieren. Eine limitierte Zahl von Gästen hat so Gelegenheit bei Publikumsgesprächen, Lesungen und Konzerten live dabei zu sein.

Nach dem Gespräch bietet sich zudem die Gelegenheit im Museumscafé zu verweilen.

Gesprächspartner*innen vor Ort
• Susanna Böhme-Kuby (Witwe von Erich Kuby, Literaturwissenschaftlerin, Publizistin und Autorin)
• Isaak Dentler (Schauspieler, Synchronsprecher und Theaterregisseur, Schauspiel Frankfurt)

Moderatorin
• Corinna Engel (Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit, Museum für Kommunikation Frankfurt)

Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind die Plätze begrenzt und die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Anmeldung möglich.
Anmeldung per Anmeldeformular: https://eveeno.com/gespraechsabend-kuby
Oder Mail unter veranstaltungen-mkf@mspt.de oder telefonisch unter (069) 60 60 310

Wir freuen uns auf Sie – nehmen Sie Rücksicht aufeinander.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Nacht und Neumond
Von Bodo Traber
Mit: Jörg Buttgereit, Yvette Coetzee-Hannemann, Cathlen Gawlich, Oliver Stritzel, Barnaby Metschurat, Josefin Hagen, Norman Matt u. a.
Komposition: André Abshagen
Regie: Bodo Traber
(Produktion: WDR 2018)

Drei Personen erwachen im Dunkeln in einem menschenleeren Bus: Banker Robert, Richter Albert, Schauspielerin Ellie. Sie stehen auf einer Brücke, die sich auf beiden Seiten ins Nirgendwo erstreckt. Als sie auf ein fernes Licht zugehen, beginnen die Alpträume - oder sind es Erinnerungen? Robert und seine Frau Nina gelangen an eine fantastische App, mit der sie die absolute Macht über einen anderen, realen Menschen erhalten. Je nach Laune der beiden hat dieser Mensch jetzt plötzlich Glück oder Unglück. Aber wohin soll dieses Götterspiel führen? Und warum benimmt sich Ellies Schwester merkwürdig?

23. Oktober 2020, 22:03 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender 2021 Französisch
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender 2021 Französisch
Abreißkalender

Jeden Tag sprachlich am Ball bleiben mit dem Sprachkalender 2021! Der perfekte Mix aus Information, Unterhaltung und Sprachtraining ermöglicht Ihnen, Ihre Spanischkenntnisse beständig zu verbessern. Mit der "Vokabel des Tages" als Kalender-Abo für PC, Mac oder Smartphone

Täglich 5 bis 10 Minuten Sprachtraining
Spielerische Übungen zu Wortschatz und Grammatik
Wissenswertes zu Land & Leuten und landestypische Rezepte
Grammatik des Monats mit passenden Übungen
Wiederholungsübung zum Wortschatz des Monats

Verlag Langenscheidt bei PONS 2020, € 10,00 (D/A)
ISBN 978-3125634336
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 19. bis 25. Oktober
Augustinermuseum

Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Aktuell sind außerdem ein Glaskabinett in der zweiten Etage und die südliche Empore geschlossen. Das Museum ist damit nur eingeschränkt barrierefrei, der Aufzug fährt nur bis ins erste Obergeschoss zum Kaiserfenster. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kunstpause: Das Figurenprogramm des Münsterturms
Um das Figurenprogramm des Münsterturms geht es bei einer Kurzführung mit Adila Garbanzo León am Mittwoch, 21. Oktober, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 20. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Führung zu Meisterwerken in Glas
Um die meisterhaften Glasfenster aus dem Freiburger Münster geht es bei einer Führung am Freitag, 23. Oktober, um 17 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 22. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung: Die Wa(h)re Liebe?
„Die Wa(h)re Liebe?“ lautet der Titel einer Führung durch die Ausstellung „Modern Love“ am Donnerstag, 22. Oktober, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Mittwoch, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Pilzsammlerinnen und Pilzsammler haben am Montag, 19. Oktober, von 16 bis 18 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, sich im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, über ihre Funde zu informieren. In der museumspädagogischen Werkstatt können sie diese den Expertinnen Annika Stobbe und Veronika Wähnert vorlegen. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung: Die Tlingit Portraitmaske
Eine Führung zum Feierabend findet am Dienstag, 20. Oktober, um 17 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt. Tina Brüderlin, Ethnologin und Leiterin der Ethnologischen Sammlung, spricht in der Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ über die Tlingit Portraitmaske. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis zum Veranstaltungstag um 15 Uhr erforderlich.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. med. Martin Marianowicz
 
Buchtipp: Dr. med. Martin Marianowicz "Die Gesundheitslüge"
Risiken und Nebenwirkungen eines kranken Systems

Unser Gesundheitssystem ist krank: Es ist teuer, ineffizient, hyperkomplex und folgt fatalen ökonomisch motivierten Mechanismen. Die Patienten sind mittels ihrer Versicherungsbeiträge die tragende Säule im System – ihr Wohl steht jedoch nicht mehr im Mittelpunkt. Das System belohnt nicht Gesundheit oder Heilung, sagt der Mediziner Martin Marianowicz, sondern vielmehr Krankheit und Übertherapie. Ärzte und Kliniken sind in einem bürokratischen Korsett gefangen, das den hippokratischen Eid unterwandert und in dem die Bedürfnisse des Patienten oft nicht an erster Stelle stehen. In diesem System kann der Patient nicht durchschauen, ob eine Therapie sinnvoll für ihn ist oder nur gewinnbringend für Ärzte und Krankenkassen.

Martin Marianowicz engagiert sich seit 30 Jahren gegen die OP-Wut in Deutschland. In Die Gesundheitslüge zeigt er anhand alarmierender Fakten, neuesten Studien sowie schockierender Fallgeschichten, wie das System uns krank macht anstatt zu heilen oder präventiv zu wirken. Marianowicz macht deutlich, was es zur Heilung unseres Gesundheitssystems braucht: aufgeklärte Patienten und dringend notwendige Reformen durch die Politik.

GU Gräfe und Unzer, 192 Seiten, € 19,99 (D), 20,60 (A) / SFr 26,90
ISBN: 978-3-8338-7136-8
 
 

Bibliotheken 
 
 
Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken vom 19. bis 23. Oktober
Mittwoch, 21. Oktober, 10 bis 12 Uhr, und Freitag, 23. Oktober, 16 bis 17.30 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde in der Stadtbibliothek
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder EReader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Mittwoch, 21. Oktober, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 23. Oktober, von 16 bis 17.30 Uhr im Regiocafé der Stadtbibliothek, am Münsterplatz 17, statt. Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 27. Oktober bis Freitag, 30. Oktober
Bücherbus pausiert in den Herbstferien
Der Bücherbus der Stadtbibliothek pausiert während der Herbstferien von Dienstag, 27., bis Freitag 30. Oktober. Medien aus dem Bücherbus können in der Hauptstelle am Münsterplatz abgegeben werden.
 
 

Sonstiges 
 
 
„Es war ein Ort, an dem alles grau war …“
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht Publikation zur nationalsozialistischen Landesgeschichte: Lernen mit regionalem Bezug
Neues Lese- und Arbeitsheft in der Reihe MATERIALIEN über die Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940

„Es war ein Ort, an dem alles grau war …“ – so lautet der Titel des neuen Lese- und Arbeitshefts über die Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs am 22./23. Oktober 1940. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat das 64-seitige Heft in der Reihe MATERIALIEN jetzt herausgegeben. Beleuchtet werden die Verfolgung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung seit 1933, die Ereignisse und Reaktionen auf die Deportation in das Internierungslager Gurs in Südwestfrankreich 1940 und das weitere Schicksal der Deportierten. Viele von ihnen wurden in den Vernichtungslagern im Osten Europas ermordet. Die Deportation von mehr als 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland markiert einen weiteren Einschnitt in der antisemitischen Politik der NS-Diktatur; der Holocaust nahm konkrete Formen an.

Mit der LpB-Reihe MATERIALIEN greifen die Gedenkstätten in Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung die Forderung der Bildungspläne des Landes auf, Angebote mit regionalem Bezug an außerschulischen Lernorten zu entwickeln. Die Lese- und Arbeitshefte gliedern sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben. Die Arbeitsaufträge regen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte und zur Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen vor Ort an.

Das neue Lese- und Arbeitsheft in der LpB-Reihe MATERIALIEN ist in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Mahnmal zur Erinnerung an die nach Gurs deportierten badischen Jüdinnen und Juden in Neckarzimmern entstanden. Die Texteinheiten und Arbeitsmaterialien wurden von Jürgen Stude, dem Vorsitzenden dieses Fördervereins und des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim e. V., sowie Florian Hellberg, Gymnasiallehrer in Lahr und Landeskundebeauftragter im Regierungsbezirk Freiburg, erstellt. Sie geben einen Überblick über die Geschehnisse im Zusammenhang mit der Deportation und bieten sich zur vertieften Auseinandersetzung mit den Themen Antisemitismus, Kollaboration oder Zivilcourage an. Der Fokus liegt auf der Perspektive der Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Der Blick richtet sich aber auch auf die für die Deportation Verantwortlichen. Zudem wird das Gedenken und die Erinnerung an die Deportation nach Gurs seit 1945 thematisiert.

Zuletzt erschienen in der LpB-Reihe MATERIALIEN die Hefte:

Baden 1933. Die nationalsozialistische Machtübernahme im Spannungsfeld von Landes- und Reichspolitik (Stuttgart 2017).

„Ich habe den Krieg verhindern wollen“. Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1938 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen
(2. Auflage, Stuttgart 2015).

„Heraus zum Massenstreik“. Der Mössinger Generalstreik vom 31. Januar 1933 – linker Widerstand in der schwäbischen Provinz (Stuttgart 2015).

Die Publikation kann vorab online unter www.lpb-bw.de/publikation3510 eingesehen werden.

Die Hefte der LpB-Reihe MATERIALIEN sind kostenlos und können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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