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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. med. Kai-Michael Beeh
 
Buchtipp: Dr. med. Kai-Michael Beeh "Die atemberaubende Welt der Lunge"
Was ist ein Atemzug und wo geht er hin?

Einfach tief durchatmen – hinter dieser Selbstverständlichkeit verbirgt sich ein komplexes Wunder der Natur, das sich mit jedem Atemzug wiederholt – 20.000 Mal am Tag. Im Zentrum dieses Wunders steht unsere Lunge, die zugleich wie kaum ein zweites Organ durch unsere Lebensführung und Umwelt bedroht ist. Sie bewältigt gigantische Mengen von Bakterien, Feinstaub und anderen Luftschadstoffen. Und schafft es meistens dennoch auf erstaunliche Weise, lebenslang funktionsfähig zu bleiben. Mitreißend und voller Begeisterung für sein Thema vermittelt der Lungenspezialist Kai-Michael Beeh so unterhaltsam wie humorvoll alles Wissenswerte über die Lunge, ihre erstaunlichen Fähigkeiten und darüber, wie wir sie jung und gesund erhalten können.

Verlag Heyne 2018, 288 Seiten, € 17,00 [D], 17,50 [A] / SFr 24,50
ISBN: 978-3-453-20707-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Führung durch Elsass-Schau im Stadtmuseum
Eine Führung durch die Sonderausstellung "Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871 - Die wechselhafte Geschichte einer Nachbarschaft" gibt es am Sonntag, 16. Dezember, um 15 Uhr im Stadtmuseum, Karlstraße 10. Der Eintritt in die Schau beträgt vier, ermäßigt zwei Euro, die Führung selbst ist kostenlos.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dirk Bockmühl
 
Buchtipp: Dirk Bockmühl "Keim daheim"
Alles über Bakterien, Pilze und Viren

In „Keim daheim“ erzählt der Mikrobiologe Professor Dirk Bockmühl in bester Pop-Science-Manier von der Wunderwelt unserer unsichtbaren Mitbewohner. Von Bakterien, Viren und Pilzen - sie alle gehören zu den Keimen, auch bekannt als Mikroben - , die unserer Gesundheit zuträglich sind, von solchen, die uns krankmachen, und von all denen, die mit uns daheim in unseren vier Wänden wohnen.

Sie sind in uns, auf uns und um uns herum: Keime – Bakterien, Viren und Pilze. Manche sind für unser Leben unverzichtbar, andere einfach nur lästig, und es gibt auch welche, die sehr gefährlich sind. Wunderbar anschaulich führt Professor Bockmühls Hygiene-Sprechstunde mitten hinein in das faszinierende Reich unserer unsichtbaren Untermieter und erklärt alles, was man über sie wissen kann. So erfahren wir, dass der Biofilm nichts mit dem Kino zu tun hat oder was gegen Schweißgeruch hilft. Und wir begeben uns auf eine mikrobiologische Wohnungstour: Danach sehen wir unsere Toilette garantiert mit anderen Augen und wissen uns vor dem Angriff der „Killerlappen“ zu schützen. Ein herrlich schlauer Lesespaß für Allergiker, Phobiker, Reinheitsfanatiker und Putzmuffel und obendrein ein Ratgeber für den richtigen Umgang mit (beinahe) jedem “Keim daheim”.

Wie groß ist das Risiko, sich eine Infektion auf einem Volksfest wie dem Oktoberfest einzufangen? Dazu erklärt Dirk Bockmühl, Professor für Hygiene und Mikrobiologie an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve: „Bei großen Menschenansammlungen sollte man tatsächlich vermehrt auf Hygiene achten. Ganz wichtig ist regelmäßiges Händewaschen, weil über die Hände die meisten Keime übertragen werden, aber auch ein kritischer Blick aufs Brathendl kann helfen, denn nicht gut durchgegartes Geflügelfleisch kann die Ursache für Magen-Darm-Infektionen sein.“ In seinem Buch „Keim daheim“ erläutert Bockmühl nicht nur das Zusammenleben mit Mikroorganismen im eigenen Haushalt, sondern gibt auch Tipps für den richtigen Umgang mit Keimen vor der Haustür.

„Glücklicherweise schützt uns unser Immunsystem vor den meisten Infektionen. Es gibt also keinen Grund, aus Angst vor Infektionen auf den Oktoberfestbesuch zu verzichten, wenn man in punkto Hygiene aufmerksam bleibt“, beruhigt der Mikrobiologe. „Aus hygienischer Sicht sind Umarmungen übrigens viel unkritischer als Händeschütteln.“ – und vielleicht die angenehmste Art, sich vor Keimen zu schützen!

Verlag Droemer 2018, 288 Seiten, € 16,99 (D)
ISBN: 978-3-426-27759-1
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Führungen durch "Blickkontakt" in der Städtischen Galerie
Kinderwerkstatt hat "Weihnachtliche Winterlandschaften" als Thema

Noch bis 20. Januar läuft die Ausstellung "Blickkontakt" in der Städtischen Galerie. Wer Näheres über die "Gesichter einer Sammlung" und Porträts von 1850 bis zur Gegenwart wissen möchte, schließt sich einer Führung an. Rundgänge gibt es am Mittwoch, 12. Dezember, um 11 Uhr, Donnerstag, 13. Dezember, um 12.15 Uhr, Freitag, 14. Dezember, um 16 Uhr sowie Sonntag, 16. Dezember, um 15 Uhr. Auch die sonntägliche Kinderwerkstatt hat wie immer offen und lässt Mädchen und Jungen von 15 bis 16.30 Uhr "Weihnachtliche Winterlandschaften" entdecken.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Durlach flimmert weiter
Sonderausstellung wird bis März 2019 verlängert

All diejenigen, die an "Durlach flimmert. Kino, Film, Vergnügen 1945-1980" interessiert sind, können sich im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach nun noch länger informieren. Die beliebte Sonderausstellung über die Durlacher Kino- und Filmkultur wird bis zum 17. März 2019 verlängert. Am Sonntag, 16. Dezember, um 11.15 Uhr wird eine Führung mit Susanne Stephan-Kabierske angeboten.

Der Eintritt in die Ausstellung beträgt zwei Euro, ermäßigt kostet es einen Euro, die Führung selbst ist kostenfrei. Zudem ist mittwochs der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher gratis.
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Sonstiges 
 
 
Theatertipp: Günter Fortmeier "Echt sauber!"
Schwarzer Humor, der sich gewaschen hat
Gastspiel im Wallgraben Theater Freiburg
am Montag, 17. Dezember, 20:00 Uhr

Günter Fortmeier (Gewinner des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2016) verwöhnt uns auch in seinem neuen Soloprogramm wieder mit einem Feuerwerk an handgemachten Leckereien. Ob als Schattenspieler, Zauberer, Bauch- oder Handredner, die Vielseitigkeit seines komödiantischen Könnens ist verblüffend. Was immer er uns vorsetzt, alles ist von leichter Hand serviert. „Ein Minimal-Theater mit großer Wirkung“, so schreibt die Presse. Denn: vor Fortmeiers magischem Händetainment ist kein Zwerchfell sicher. Gönnen Sie sich also den Genuss dieses unwiderstehlichen Abends und Sie werden feststellen: Hände gut, alles gut.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Brigitte Kleinod
 
Buchtipp: Brigitte Kleinod "Rückenfreundlich gärtnern"
Richtig bewegen, Gelenke schonen, pflegeleicht gestalten

Aus Gartenlust wird Gartenfrust, wenn nach langem Graben, Jäten oder Schneiden der Rücken und die Gelenke schmerzen. Viele Gärten werden dann irgendwann »pflegeleicht« in eine triste Rasen- oder Schotterfläche umgewandelt. Schade für Mensch und Natur, sagt Gartenplanerin Brigitte Kleinod. Sie zeigt in ihrem Buch »Rückenfreundlich gärtnern«, erschienen im pala-verlag: Wer den Garten körperfreundlich gestaltet und bei der Pflege Rücksicht auf Muskeln, Rücken und Gelenke nimmt, behält lange Freude an seinem grünen Paradies. Passt die Gestaltung der Grünflächen zum Lebensrhythmus und zu den persönlichen Vorlieben, macht die Arbeit Spaß und wird nicht zur Last. Basiswissen zu Standortbedingungen, Bodenbearbeitung und passender Pflanzenauswahl macht die Gartenpflege leichter. Die richtige Körperhaltung lässt sich anhand der anschaulichen Fotos und detaillierten Anleitungen in diesem Buch bei typischen Arbeitssituationen lernen: Boden lockern, Blumen gießen, Hecken schneiden – richtig bewegt, werden Rücken und Gelenke geschont und die Muskeln trainiert. Eine ergonomische Gestaltung der Beete, körperfreundliches Werkzeug und nützliche Hilfsmittel, aber auch kleine Ruheinseln sind weitere Voraussetzungen, um den eigenen Garten zu genießen. Die Autorin informiert auch dazu umfassend und fachlich fundiert. Der Garten wird so zum Jungbrunnen und bleibt ein Naturerlebnisraum. Mit diesem Buch macht Gartenarbeit glücklich!

pala-verlag 2018, 176 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-382-6
 
 

Sonstiges 
 
 
100 Jahre Weimarer Republik. Alles für das Volk. Alles durch das Volk.
„Arbeiter und Soldaten. Große und unübersehbare Arbeit steht uns bevor. Alles für das Volk. Alles durch das Volk. Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue. Es lebe die deutsche Republik.“
Mit diesen Worten wandte sich Philipp Scheidemann am 9. November 1918 an das deutsche Volk. Das Ende ist bekannt. Fehlstart, Krisen, Untergang – so ließe sich ein kritisches Urteil über die erste parlamentarische Republik in Deutschland zusammenfassen.
Und noch immer wähnt sich mancher im Schatten von Weimar, wenn es in der Republik kriselt. Problematische Traditionen, funktionale Schwächen und äußere Belastungen (Wirsching) werden als Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik genannt.
Doch gibt es neben dem langen Schatten von Weimar nicht auch ein positives Erbe der ersten Republik auf deutschem Boden?

In einer Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung bewerten Referentinnen und Referenten das Thema an fünf Abenden aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten universitären und nichtuniversitären Zuhörern Informationen als Hilfe für ihre eigene Urteilsbildung.

Thema: Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918-1923.
Referent: Prof. Dr. Jörn Leonhard, Historisches Seminar, Universität Freiburg
Moderation: Dr. Michael Walter, Politikwissenschaftler, freier Mitarbeiter der Außenstelle Freiburg
Ort: Hörsaal 1199, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I), Platz der Universität 3, 79098 Freiburg
Zeit: Donnerstag, 13. Dezember 2018, 20 Uhr c.t., Eintritt frei
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