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Samstag, 25. September 2021
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Hasnain Kazim
 
Buchtipp: Hasnain Kazim "Mein Kalifat"
Ein geheimes Tagebuch, wie ich das Abendland islamisierte und die Deutschen zu besseren Menschen machte

Ein junger Mann fährt mit dem Zug. Er ist auf dem Weg von Wien nach Berlin und bleibt zufällig in Dresden hängen. Er verpasst den Anschluss und gerät durch Zufall auf die Gegendemo zu Pegida. Plötzlich kommt dem jungen Mann die Idee – er hat sich immer schon über Pegida aufgeregt – sich auf die Bühne zu stellen und das Kalifat auszurufen. Er wird das Volk islamisieren und im Grunde den Pegida-Leuten endlich einen Grund zu geben, wenigstens sinnvoll zu demonstrieren und nicht gegen ein Phantom.

Soweit die Legende, wie der Kalif zum Kalifen wurde – nacherzählt und aufgeschrieben von Hasnain Kazim. Mit »Mein Kalifat« liefert der Bestsellerautor eine gnadenlose Abrechnung mit allem, was in unserem Land schiefläuft: herrlich überdreht, komplett fiktiv und trotzdem sehr wahr.

Verlag Penguin 2021, 288 Seiten, € 13,00 (D), 13,40 (A) /SFr 18,90
ISBN 978-3-328-10734-7
 
 

Sonstiges 
 
 
Zweite Ausgabe der Freiburg Art Fair
Regionale Künstlerinnen und Künstler zeigen Solidarität

Nachdem die erste Ausgabe der Freiburg Art Fair (FAF) im vergangenen Herbst beim Publikum und bei den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern großen Anklang gefunden hat, setzt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) als Veranstalterin gemeinsam mit der FAF GbR das Veranstaltungsformat in diesem Jahr mit der zweiten Ausgabe fort.

Die FAF ist eine reine Künstlermesse, sie wird von Künstlerinnen und Künstlern für ihre Kolleginnen und Kollegen organisiert und versteht sich als Kunstmarkt jenseits der klassischen Galerien. Dabei soll die lokale Kunstproduktion, die ein großes und qualitatives Spektrum umfasst, einem breiten Publikum vor Augen geführt werden. Insgesamt 60 Künstlerinnen und Künstler, die alle aus der Region stammen, werden zeitgenössische Kunst in vielseitigen Erscheinungsformen zeigen. Die FAF bietet Kunstinteressierten so die Chance, viel Neues und
(noch) Bezahlbares zu entdecken.

Wie auch im letzten Jahr werden die Arbeiten dafür auf besondere Art in der Halle 1 der Messe Freiburg von den Künstlerinnen und Künstlern selbst vorgestellt, vermittelt und verkauft. Die Kunstwerke werden so präsentiert, wie sie aus dem Atelier kommen – ohne Inszenierung, ohne spezielle Beleuchtung, ohne zusätzliche Unterhaltung oder Rahmenprogramm. Dennoch wird es zwei verschiedene Präsentationsformen von Kunst geben: das Lager und die Wand. An den Außenwänden der Halle wird dicht nebeneinander ein großer Teil der Werke aufgereiht. Die Reihenfolge der an der Wand gezeigten Arbeiten folgt dabei dem Anspruch von Abwechslung und Spannung. In der Mitte der Messehalle werden winkelförmige Präsentationswände aufgestellt. An diesen Wänden können sich Interessierte gemeinsam mit den Produzenten Werke aus dem Lager holen, um diese isoliert zu betrachten – ein idealer Moment, mehr über die Kunst zu erfahren und sich mit der Schöpferin oder dem Schöpfer auszutauschen. Auch für andere Interessierte bietet sich dann die Gelegenheit, mehr zu erfahren. Die Besucherinnen und Besucher sollen aktiv am Geschehen beteiligt werden und unmittelbar erleben, dass ein künstlerisches Werk nicht nur Handelsware ist, sondern es Ideen und Geschichten transportiert. In einer lockeren, offenen und kommunikativen Atmosphäre steht die Kunst im Mittelpunkt – sozusagen Frei Ab Fabrik.

Der entscheidende Unterschied zu allen anderen Kunstmessen ist der gemeinschaftlich-soziale Charakter. Angesichts der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Künstlerinnen und Künstler hat die FAF GbR ein Teilnahmemodell entwickelt, bei dem alle von der Veranstaltung profitieren können. Diejenigen, die ihre Kunst verkaufen, geben 30 Prozent der Erlöse in einen Topf, der nach der Messe an die Teilnehmenden ausgeschüttet wird. So steht die solidarische Idee des Miteinanders im Zentrum der FAF, die durch jeden einzelnen Verkauf automatisch unterstützt wird.

„Durch diese besondere Veranstaltung erhalten die Künstlerinnen und Künstler nicht nur die Gelegenheit, ihre Werke auszustellen. Die FAF ist gleichzeitig eine Plattform, die die Gelegenheit bietet mit Kunstbegeisterten und damit potenziellen Kundinnen und Kunden ins Gespräch zu kommen“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Doberschütz und die letzte Staatsjagd (1/2)
Von Tom Peuckert

Mit: Felix Goeser, László I. Kish, Thomas Arnold, Heike Warmuth, Nadja Engelbrecht u. a.
Musik: Jean-Boris Szymczak
Regie: Thomas Leutzbach
(Produktion: WDR 2020)

Berlin 1990, die Zeit der Wende. Privatermittler Doberschütz soll seinen Bekannten Lutz Vieweg beschatten und gerät tief in ein politisches Kräftemessen. Ist Vieweg wirklich harmlos? Und was ist das Motiv des unbekannten Auftraggebers?
Das Finale der Politkrimi-Reihe erzählt vom Ende einer Gesellschaftsordnung. Frank Doberschütz ist vom Alkoholmissbrauch gezeichnet und steht im Scherbenhaufen seines Lebens. Während seine Freundin Tanja ihren Weg ins neue System sucht und mit der Vergangenheit, dem Unrechtssystem DDR, aufräumen will, bleibt Doberschütz nur die Flucht. Oder die Flucht nach vorn?

Samstag, 02. Oktober 2021, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi

(Teil 2, Samstag, 9. Oktober 2021, 19.05 Uhr)
 
 

Sonstiges 
 
Kunst mit Kettensäge
Aktion „Werbegrabung“ des Künstlers Erik Sturm (c) Patrick Seeger / Stadt Frbg.
 
Kunst mit Kettensäge
Künstler legt Plakate der letzten 20 Jahre an der Litfaßsäule am Wiehrebahnhof frei

Workshop am Samstag, 16. Oktober, macht Plakate zugänglich

Kunst mit Kettensäge: Bei seiner Performance „Werbegrabung Freiburg“ hat der Künstler Erik Sturm heute (21. Sept.) am Alten Wiehrebahnhof die Litfaßsäule an der Ecke Quäkerstraße / Adalbert-Stifter-Straße aufgeschnitten und dabei einen Block aus Plakaten der letzten zwanzig Jahre freigelegt. In einem öffentlichen Workshop am Samstag, 16. Oktober, werden die verklebten Plakate nun Schicht für Schicht abgelöst und zugänglich gemacht. Alle Freiburgerinnen und Freiburger sind herzlich eingeladen,

Anmeldungen sind bis Donnerstag, 14. Oktober, möglich per Mail an mnk@stadt.freiburg.de. Interessierte sind gebeten, bei der Anmeldung das gewünschte Zeitfenster anzugeben. Die Einheiten dauern jeweils eine Stunde und starten von 10 bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde.

Die Kunstaktion und der Workshop sind Teil des Projekts Ping-Pong, einer Kooperation der Kunststiftung Baden-Württemberg und des Freiburger Museums für Neue Kunst. Alle Infos dazu gibt es unter www.freiburg.de/ping-pong.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 27.9. bis 3.10.
(39. Kalenderwoche)

Besucherinnen und Besucher benötigen aktuell einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder über einen negativen Corona-Test. Schülerinnen und Schüler, Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gelten generell als getestet. Eine Voranmeldung ist außerhalb der Veranstaltungen nicht nötig.

Augustinermuseum

Kunstpause: Live-Restaurierung des Korntawerplans
Die Restauratorin Isabelle Rippmann stellt ihre Arbeit am Korntawerplan bei einer Kurzführung am Mittwoch, 29. September, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Dienstag, 28. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung: Freundschaftsspiel
Eine Führung durch die Ausstellung "Freundschaftsspiel. Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung : Museum für Neue Kunst" findet am Sonntag, 3. Oktober, um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. In der Ausstellung treffen Meisterwerke der Klassischen Moderne auf zeitgenössische Positionen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Donnerstag, 30. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Online-Vortrag: Von Buschvipern und Feuersalamandern
Johannes Penner von der Universität Freiburg (Frogs & Friends) gibt am Dienstag, 28. September, um 19 Uhr einen persönlichen Einblick in seinen spannenden Forschungsalltag. Der Online-Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Tierisch giftig!“ im Museum Natur und Mensch statt. Dabei berichtet der Wissenschaftler über seine Forschungen zu Fröschen, Salamandern und Schlangen, die ihn vom Spessart über Westafrika bis in den Schwarzwald und wieder zurück führten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/MNM_Vortrag_28.9.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Archäologie – Musik – Aperitif
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt am Sonntag, 3. Oktober, von 11 bis 13 Uhr zur Matinee „Archäologie – Musik – Aperitif“ ein. Zu Beginn spielen Ulrike Wettach-Weidemaier und Sonja Kanno-Landoll an der Querflöte Stücke von Georges Bizet, Ignaz Joseph Pleyel, Ludwig van Beethoven, Jaap de Lange und Michael Henry "Mike" Mower. Im Anschluss schildert der Archäologe und Ausstellungskurator Hans Oelze, was wir über die Vorgeschichte Freiburgs wissen und welche neuen Erkenntnisse es gibt. Bei einem kleinen Umtrunk besteht dann die Möglichkeit zur anregenden Diskussion. Die Veranstaltung kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Anmeldung per Mail an arco-museum@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2571 ist bis Donnerstag, 30. September, 15 Uhr erforderlich.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Führung durch die Sonderausstellung "Gurs 1940" im Stadtmuseum
Anmeldung bis Dienstag, 28. September notwendig

Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais bietet am Donnerstag, 30. September, um 18 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung "Gurs 1940. Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden" an. Im Mittelpunkt der Führung mit Jürgen Schuhladen-Krämer steht die Deportation von über 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden und der Saarpfalz am 22. Oktober 1940.

Die Führung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis Dienstag, 28. September per Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231 notwendig.

Aktuelle Informationen zur Ausstellung sowie zu den Corona-Schutzmaßnahmen finden Sie unter: www.karlsruhe.de/stadtmuseum
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Martin Becker
 
Buchtipp: Martin Becker "Kleinstadtfarben"
Roman.

Kriminalkommissar Pinscher frisst, statt zu essen, er säuft, statt zu trinken, er quarzt, statt zu rauchen, und er ackert, statt zu arbeiten. Pinscher wiegt hundertdreißig Kilo bei einer Körpergröße von einssiebzig, wobei das um fünf Zentimeter geschummelt ist. Sein Aussehen gibt nur zum Teil seine Maßlosigkeit wieder. Seine Kleidung ist zwar ordentlich, aber immer ein wenig aus der Mode. Denn so ganz ist er nie weggekommen aus der Kleinstadt Mündendorf, in die er nun - nach Jahren in der Großstadt – aufs Polizeirevier zwangsversetzt worden ist. Er muss jetzt etwas tun, was er all die Jahre vermieden hat: sich der Erinnerung stellen und wirklich Abschied von seiner Mutter nehmen. Und Frieden mit sich selber finden.

Martin Becker, 1982 geboren und in Plettenberg im Sauerland aufgewachsen, ist freier Autor und Literaturkritiker für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Kleinstadtfarben“ ist sein dritter Roman. Martin Becker lebt in Halle.

Luchterhand Verlag 2021, 288 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 (A) / SFr 28,90
ISBN: 978-3-630-87637-5
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Pfinzgaumuseum Karlsruhe: "Leben und Arbeiten vor 100 Jahren"
Kostenfreie Themenführung am Sonntag, 26. September / Anmeldung notwendig

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Sonntag, 26. September, um 11.15 Uhr eine Führung zum Thema "Leben und Arbeiten vor 100 Jahren" an. Der Rundgang mit Helene Seifert ist kostenfrei und führt über den historischen Dachspeicher der Karlsburg.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis Freitag, 24. September per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231 erforderlich. Der historische Dachspeicher ist leider nicht barrierefrei zugänglich.

Informationen zur Ausstellung sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen finden Sie unter: www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Konzert zu Engelbert Humperdincks 100. Todestag
 
Konzert zu Engelbert Humperdincks 100. Todestag
27. September 2021, 19 Uhr, Haus Wahnfried Bayreuth

Maria Held, Violine, und Eric Chumachenco, Klavier, spielen Humperdincks Werke für Violine und Klavier sowie ausgewählte Werke von Richard Wagner und Josef Rheinberger.

Engelbert Humperdinck, geboren am 1. September 1854 in Siegburg, starb am 27. September 1921 in Neustrelitz. Genau an seinem 100. Todestag am 27. September 2021 spielen Maria Held, Violine, und Eric Chumachenco, Klavier, Humperdincks Werke für Violine und Klavier sowie ausgewählte Werke von Richard Wagner und Josef Rheinberger. Haus Wahnfried als Aufführungsort ist historisch mit Humperdinck verknüpft: Von 1881 bis 1882 war er Richard Wagners Assistent bei den Bayreuther Festspielen, daher hat er sicherlich den Saal in Haus Wahnfried gekannt und auch selbst auf dem Steinway-Flügel gespielt. Später gab Humperdinck Wagners einzigem Sohn Siegfried Unterricht in Kompositionslehre.

Organisatorisches
Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage der Besuch der Veranstaltung nur für Geimpfte, Genesene und Getestete mit Nachweis möglich ist. Zudem ist die Kontaktdatenerfassung erforderlich.
Vorverkauf seit Dienstag, 14. September 2021, persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums oder per schriftlicher Bestellung. Telefonische Bestellungen oder Reservierungen sind nicht möglich.
Der Eintritt beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €.
Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn.

Zum Programm

Engelbert Humperdincks Gesamtwerk für Violine und Klavier umfasst einen Sonatensatz und zwei Einzelsätze. Außerdem gibt es eine Violinsonate von Humperdincks Kompositionslehrer Josef Rheinberger zu hören. Von Richard Wagner kommen „Isoldes Liebestod“ – von Franz Liszt bearbeitet für Klavier solo – und „Träume“ aus den Wesendonck-Liedern, arrangiert für Violine und Klavier, zur Aufführung.

Zu den Aufführenden

Maria Held studierte in Würzburg bei Max Speermann und Grigori Zhislin und an der Menuhin Academy in der Schweiz bei Alberto Lysy. Sie war viele Jahre in renommierten deutschen und österreichischen Orchestern tätig, u. a. als Konzertmeisterin, und spielt oft Kammermusik in verschiedenen Besetzungen. Mit Eric Chumachenco verbindet sie eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit, so gaben sie zuletzt mehrere Duo-Abende im Marmorsaal von Schloss Mirabell in Salzburg. 2021 erhielt Maria Held vom Deutschen Musikrat ein Stipendium im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Durchführung dieses Humperdinck-Projekts.

Eric Chumachenco studierte in London, Freiburg i. Br. und Salzburg bei Maria Curcio, Vitalij Margulis und Christoph Lieske. Er konzertiert regelmäßig als Solist und Kammermusiker und arbeitet seit 1990 als Lehrer an der Universität Mozarteum Salzburg. Seine Transkription von Carl Orffs „Carmina Burana” für Klavier solo genießt weltweite Anerkennung.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 20. bis 24. September
(Kalenderwoche 38)

Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. September, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) findet jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung statt. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. September, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen können Teilnehmende hier von 16 bis 18 Uhr Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 22. September, 17 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen lesen am Mittwoch, 22. September, um 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 24. September, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an. Das nächste Training steigt am Freitag, 24. September, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 24. September, 17 Uhr
Gespräche zur neuen Musik mit Adrian Nagel „Stilleben“ (Stadtbibliothek)
In der Reihe „Freiburger Gespräche zur neuen Musik“ spricht der Komponist Adrian Nagel von stillen und fragilen Klangphänomenen auf dem Akkordeon und dem Kontrabass. Das Online-Gespräch findet am Freitag, 24. September, um 17 Uhr statt. Der Link wird auf www.freiburgerkomponisten.de bereit gestellt. Der Eintritt ist frei.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Café Ü und die Weltliteratur
Cécile Wajsbrot im Gespräch mit Anne Weber
Im Rahmen des Freiburger Übersetzungsfestivals Café Ü
– in Freiburg übersetzt | Festival, Ausstellung, Digitales (19.-30.09.2021)
Literaturhaus Freiburg
Sonntag, 26. September | 17.30 Uhr

Eine Übersetzerin, die sich als Autorin selbst übersetzt, übersetzt eine Autorin, die über eine Übersetzerin schreibt, die eine Autorin übersetzt, die die Autorin selbst übersetzt hat: Das Café U in Hochform. Cécile Wajsbrots aktueller Roman Nevermore erzählt von einer Übersetzerin, die sich nach dem Tod einer befreundeten Schriftstellerin nach Dresden zurückzieht, um dort an der Übertragung von Virginia Woolfs Roman To the lighthouse zu arbeiten. Das wirft Fragen auf, schließlich hat Cécile Wajsbrot selbst einen Roman von Virginia Woolf übersetzt. Nevermore wiederum wurde von Anne Weber ins Deutsche übertragen. Sie ist eine der renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Französischen und gewann 2020 für Annette — Ein Heldinnenepos den Deutschen Buchpreis. Beziehungsweise: Annette — Une Epopée, denn Anne Weber verfasst ihre eigenen Bücher zweisprachig.

Guillaume FiedIer-Plas vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg navigiert uns durch die komplexen Bezüge zwischen Sprachen, Realitäten und Berufungen und spricht mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen

Sprache: D + F
Eintritt: €9 | €6 ermäßigt
Mehr Infos und gesamtes Programm online
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Das Meer 2022
© DuMont Kalenderverlag
 
Kalendertipp: Das Meer 2022
Wer das Meer liebt und dort gerne seinen Urlaub verbringt, findet bei diesem Kalender das Meer in all seinen Faceten mit zwölf spektakulären Naturfotografien in brillantem Bilderdruck im Großformat in 58,4 x 48,5 cm, mit den wichtigsten Feiertagen.

Wenn der Urlaub im kommenden Jahr nicht klappen sollte, bringt dieser Kalender das Meer in die eigenen vier Wände: Hier kommen Strandläufer, Muschelsucher, Sandburgenbauer, Klippenspringer, Angler, Segler, Wellenreiter, Surfer auf ihre Kosten ... Aus den 12 handverlesenen Kalender-Bildern spricht die ungeheure Kraft und Faszination des Meeres. Einsame Strände und sanfte Wellen, schroffe Küsten und tosende Brandung – die stimmungsvollen Fotografien in diesem hochwertigen Wandkalender zeigen das Meer zu allen Jahreszeiten und in all seinen Facetten – mal kraftvoll und als Urgewalt, mal still und voller Romantik. Die Aufnahmen von Top-Fotografen zeigen Meer-Impressionen aus allen Teilen Europas und der Welt.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

DuMont Kalenderverlag 2021, 58,4 x 48,5 cm, Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, € 32,00
EAN: 4250809648248
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Denkfabrik Chancengleichheit
Wie lassen sich Geschlechterstereotypen überwinden?

Vorträge und Workshops am Freitag, 1. Oktober, im Historischen Kaufhaus Freiburg

Wie stark beeinflussen Geschlechterstereotypen unser Denken und Handeln? Warum verhindern sie die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männer? Und was muss getan werden, um ihren Einfluss zu verringern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Denkfabrik Chancengleichheit, zu der die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau und die Kontaktstelle Frau und Beruf am Freitag, 1. Oktober, ins Historische Kaufhaus am Münsterplatz einladen. Von 10 bis 16 Uhr finden Vorträge und Workshops rund um das Thema „Das Wirken von

Geschlechterstereotypen und deren Überwindung“ statt. Die Teilnahme an der Denkfabrik ist kostenfrei und nur mit Anmeldung unter www.freiburg.de/frauenbeauftragte oder www.frauundberuf.freiburg.de möglich. Wer teilnimmt, muss geimpft oder genesen sein oder einen negativen Test vorweisen.

Die Zuschreibungen, was typisch weiblich oder männlich ist, wirken sich vielfältig auf unsere Arbeitswelt aus. Über Jahrzehnte hinweg hat sich an der geschlechtsspezifischen Berufswahl kaum etwas verändert: Rund 57 Prozent der jungen Männer und rund 70 Prozent der jungen Frauen konzentrieren sich auf jeweils 20 Ausbildungsberufe. Jungen wählen dabei eher Berufe wie Mechatroniker oder Elektroniker. Mädchen entscheiden sich für Ausbildungen zur medizinischen Fachangestellten, Bürokauffrau oder Friseurin – mit den bekannten Folgen, wie geringen Verdienst- und Aufstiegschancen.

Ohnehin spielt beim Thema Aufstieg das Klischee, dass Führungskompetenz als männlich gilt, eine große Rolle. Es trägt dazu bei, dass immer noch zu wenige Frauen in den Vorstandsetagen angekommen sind. Selbst die vermeintlich moderne, digitale Welt reproduziert vor allem über die Sozialen Medien stereotype Rollenbilder, die sich durch Algorithmen verfestigen und zur Benachteiligung von Frauen beitragen.

Was ist zu tun? Im Rahmen der Denkfabrik erläutern drei Expertinnen den aktuellen Forschungsstand und mögliche Lösungen zu diesen Themenfeldern. In den anschließenden Workshops können sich die Teilnehmenden austauschen und miteinander diskutieren. Ein interaktiver Workshop am Ende der Tagung zeigt praktische Wege auf, wie sich hinderliche Stereotypen im Alltag entkräften lassen.

Die Reihe Denkfabrik Chancengleichheit wurde von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau entwickelt. Ziel ist es, die Umsetzung der EU-Charta zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf kommunaler Ebene voranzutreiben. In diesem Jahr findet die Denkfabrik in Kooperation mit der Kontaktstelle Frau und Beruf statt. Anlass ist das Jubiläum der beiden städtischen Stellen im vergangenen Jahr.
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Radiotipp: Maxim Biller: "Biografie" – Eine lange Lesenacht
Es liest der Schauspieler Samuel Finzi
(Die komplette Lesung von 28 Stunden, gegliedert in 36 Kapiteln, auf SWR2.de und in der ARD Audiothek)

Maxim Billers Roman "Biografie" ist ein Roman wie eine wilde, anarchische TV-Serie. Wer bin ich und wo komme ich her, lautet die entscheidende Frage, aber die Antwort steckt wie bei Matroschkapuppen in einer Vielzahl von Geheimdienstgeschichten, missglückten Ehen und Affären, Verrat, Betrug, schiefen Geldgeschäften, obskuren Filmprojekten. Es gibt Sex, sehr viel Sex, Geprotze, Klamauk, Witzeleien. Ein Buch des Zuviel - aber in Wirklichkeit ein Buch der geplanten Überforderung. Denn es geht in ihm ums Ganze, um jüdisches Leben nach dem Holocaust - mit allen Verwerfungen der Zeitläufe, der stalinistischen Repression, dem Kalten Krieg, der Wiedervereinigung, dem islamistischen Terror.

Samstag, 25.September 2021, 23:03 Uhr - 06:03 Uhr
SWR2 ohne Limit (Literatur)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Josef H. Reichholf
 
Buchtipp: Josef H. Reichholf "Flussnatur"
Ein faszinierender Lebensraum im Wandel

Flüsse »betreffen« uns alle: Die Dürren der letzten Jahre und die Hochwasserfluten von 2021 führten uns in drastischer Weise vor Augen, welche Fehler beim Ausbau der Bäche und Flüsse gemacht worden sind. In seinem neuen Buch »Flussnatur« nimmt uns Josef H. Reichholf mit hinaus ans fließende Wasser, zu den Ufern, Biberburgen und Auwäldern an Inn und Isar, Donau und Elbe – und zeigt auf, wie sehr sich an unseren Flüssen ausdrückt, wie wir auch mit unserem Land umgehen.

Ob langanhaltende Trockenheit oder Starkregen – es hängt vom Zustand der Flüsse ab, wie sie darauf reagieren. Die Tod und Vernichtung bringenden Fluten dieses Sommers haben das in Deutschland, Österreich und anderen Regionen Mitteleuropas höchst dramatisch vor Augen geführt. Als Verursacher gilt der Klimawandel, doch dieser wirkt nur im Hintergrund. Dürre und Fluten entstehen, weil Auwälder gerodet, Feuchtgebiete trockengelegt, Flüsse begradigt und Flächen versiegelt wurden. All das hat den Wasserhaushalt überlastet.

»Wollen wir wirklich besser vorsorgen, müssen wir unsere Flüsse wieder frei(er) fließen lassen und ihnen viele kleine Überschwemmungsgebiete zubilligen«, sagt Josef H. Reichholf, Autor des neuen Buchs. »Der Rückbau ist geboten, denn solche Gebiete mindern die großen Fluten. Allein den Klimawandel für die aktuellen Hochwasserfluten verantwortlich zu machen, wäre nur eine willkommene Ausrede, um konkret wieder einmal nichts zu tun.«

Mit »Flussnatur« lädt der renommierte Naturwissenschaftler, Ökologe und Bestsellerautor zu nachdenklich stimmenden Exkursionen an verschiedene Flüsse Mitteleuropas ein – und zeigt dabei nicht nur, dass Fließgewässer zu den vielfältigsten und biologisch interessantesten Landschaftsbestandteilen zählen, sondern auch, warum sie so konfliktträchtig sind.

Das Buch berichtet über erfolgreiche Renaturierungen, führt Stauseen vor, die sich zu Vogelparadiesen entwickelt haben, und bringt uns das Leben von Flussbewohnern wie Biber, Eisvogel & Co nahe. Es liefert eine Darstellung der Natur unserer Flüsse, die ihresgleichen sucht.

oekom Verlag 2021, 320 Seiten, € 24,00 (D), 24,70 (A)
ISBN 978-3-96238-285-8
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 20. bis 26. September
(38. Kalenderwoche)

Für den Besuch der Museen gilt die 3G-Regel: Besucherinnen und Besucher benötigen aktuell einen Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Corona-Test. Schülerinnen und Schüler, Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gelten generell als getestet. Eine Voranmeldung ist außerhalb der Veranstaltungen nicht nötig.

Augustinermuseum

Führung: Die Formenwelt des Barocks
In die Welt des Barocks können Interessierte bei einer Führung am Freitag 24. September, um 17 Uhr eintauchen. Dabei lernen sie barocke Skulpturen und Altäre der Sammlung des Augustinermuseums am Augustinerplatz kennen. Die Führung kostet 2,50 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung unter Tel. 0761 / 201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 23. September, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Eine letzte Führung durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ findet am Samstag, 25. September, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Donnerstag, 23. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Der Herbst ist da und damit die Jahreszeit, um bei einem Waldspaziergang Pilze zu sammeln. Doch welche Exemplare sind schmackhaft, welche giftig? Pilzsammlerinnen und -sammler können am Montag, 20. September, zwischen 16 und 18 Uhr in die museumspädagogische Werkstatt in der Gerberau 15 kommen, um ihre Funde der Expertin Veronika Wähnert vorzulegen. Die Beratung kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Von der Schwarzwaldgöttin zum Hausgeist
„Von der Schwarzwaldgöttin zum Hausgeist“ lautet der Titel einer Führung am Mittwoch, 22. September, um 17 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Archäologin Angelika Zinsmaier schildert, wie die Jagdgöttin Diana zur Schwarzwaldgöttin wurde und welche Bedeutung die Hausgötter besaßen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Dienstag, 21. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n) – Der schönste Turm der Christenheit
Um den „schönsten Turm der Christenheit“ dreht sich eine Kurzführung am Freitag, 24. September, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Anfang des 14. Jahrhunderts war das Freiburger Münster eines der höchsten Gebäude der Welt. Ein dreidimensionales Modell der Münsterbaustelle veranschaulicht eindrücklich die gotische Baustelle. Die Führung kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Donnerstag, 23. September, 15 Uhr erforderlich.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Abkürzung
Von Magda Woitzuck
Mit: Marleen Lohse, Golo Euler, Christoph Gawenda, Jördis Triebel, Volker Wackermann, Maria Hartmann, Axel Wandtke, Wilfried Hochholdinger und Yohanna Schwertfeger
Regie: Alexander Schuhmacher
(Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020)

Esther und Hennes wollen das Wochenende in den Bergen verbringen. Doch aus der Abkürzung durch das Naturschutzgebiet wird für das junge Paar ein Horrortrip: Mitten im Funkloch weiß Esther den Weg nicht mehr, Hennes hat vergessen zu tanken. Als Esther von der Pinkelpause zurückkommt, blickt ihr Freund sie aus glasigen Augen an und verschwindet im Wald. Ein Schub? Hat er wieder seine Zustände? Als Esther die Hoffnung schon aufgegeben hat, klopft es an die Scheibe. Doch sie freut sich zu früh.
Magda Woitzuck, 1983 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Hörspielautor*innen ihrer Generation.

Samstag, 25. September 2021, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Eröffnung der Graffiti-Ausstellung „JugendKunstTour“
 
Eröffnung der Graffiti-Ausstellung „JugendKunstTour“
Sa, 25.09.21 l 11:00 l Platz der Alten Synagoge, Freiburg

Die Ausstellung JugendKunstTour ist der Auftakt einer Graffiti-Wanderausstellung durch 10 Gemeinden im Landkreis. Eröffnet wird die Vernissage durch unsere Landrätin Frau Störr-Ritter.

Die JugendKunstTour - JuKuTo - ist ein Kooperationsprojekt des Kreisjugendrings mit 10 öffentlichen Jugendeinrichtungen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. In praktischen Workshops beschäftigten sich Jugendliche über die Kunstform Graffiti mit ihrer Gemeinde und dem Aufwachsen in ihrem Heimatort. Daneben tauchten sie in die Geschichte und Technik der Graffiti-Kunst ein. Herausgekommen sind zehn Wände (2,50 m breit, 2 m hoch), die bei der JuKuTo Vernissage ausgestellt werden. Danach gehen die 10 Graffitiwände auf Wanderausstellung durch alle beteiligten Gemeinden des Projekts. Die beteiligten Gemeinden sind: Neuenburg, Heitersheim, Bad Krozingen, Bötzingen, March, Umkirch, Münstertal, Stegen, Kirchzarten, Titisee/ Neustadt.

Ziel des Projekts ist die Förderung kultureller Bildung, kommunaler Jugendbeteiligung und die Anerkennung von Graffiti als Kunstform und Jugendkultur. Oft wird Graffiti als exklusive Kreativdisziplin des urbanen Raums gesehen. Mit JuKuTo lenken wir den Blick über die Stadtgrenzen Freiburgs hinaus und machen die kreativen Potenziale von Jugendlichen im ländlichen Raum sichtbar. Auf struktureller Ebene stärken wir die Vernetzung des Kreisjugendrings mit 10 kommunalen Jugendreferent*innen im Landkreis.

Projektträger ist der Kreisjugendring, praktisch umgesetzt wurde die JugendKunstTour von den Jugendreferent*innen in den Gemeinden. Finanziert wird das Projekt durch die Aktion Mensch und die Sparkasse im Landkreis.
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Sonstiges 
 
 
Theatertipp: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
Opernpremiere am Sa, 02. 10. 2021 // 19.30 Uhr
Freiburger Theater, Großes Haus

Leoš Janáček | Orchesterfassung von Fabrice Bollon
Libretto vom Komponisten nach der Bildergeschichte LISKY BYSTROUSKY von Stanislav Lolek und Rudolf Těsnohlídek

In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Vielleicht war es ja dieses eine Bild aus der mehr als 200 Bilder umfassenden Sammlung des bekannten Zeichners Stanislav Lolek, das Leoš Janáček den ultimativen Reiz der Füchsin mit einem Schlag vor Augen geführt hat? Da steht sie, die Füchsin, in ausdrucksstarker Pose: keck und kraftvoll, furchtlos herausfordernd, angstbefreit und siegesgewiss. Beeindruckt wird er gewesen sein, von so viel Selbstgewissheit inmitten des dichten Blätter-Waldes. Darauf aufmerksam gemacht hat ihn wohl Marie Stejskalová, seine Haushälterin, so will es jedenfalls die Anekdote: Von einem lauten Auflachen im Nebenzimmer angezogen, soll der ruheliebende Komponist den ersten Hinweis auf die beliebte Bildergeschichte bekommen haben, die seit einiger Zeit in Fortsetzungen in der Brünner Tageszeitung erschienen war. Sein Interesse war geweckt. Janáček setzte einen Comic-Strip in Töne, der unter dem Titel DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN auf den Bühnen der Welt heimisch werden sollte.

Schlau ist sie also dazu, Janáčeks Füchsin, davon spricht der eingedeutschte Titel. Die genaue Übersetzung des tschechischen Originals fügt dem die Verheißung von Abenteuern hinzu, in denen die Füchsin mal aufrührerisch und subversiv agiert, mal zärtlich und träumerisch reagiert. Nicht gleichzeitig, doch immer authentisch: Sie ist das pure Leben. Und das ist maximal faszinierend für den ihr hinterherjagenden Förster, der verzweifelt nach einem Leben sucht, das er verloren zu haben glaubt. Die Poesie der Wald-Bewohner ist den Waldrand-Bewohnern fremd geworden. Durch Janáčeks Sprachmelodien können wir die Tiere verstehen, wo die Menschen seiner Oper kein Gehör für sie haben.

Seitdem sie wieder in Freiheit lebt, sei sie erst Tier, erzählt die den Menschen entkommene Füchsin dem Fuchs, in dem sie das Ideal ihrer Liebeserfüllung findet. Davon sind die Menschen weit entfernt. Sie hinken dem Vergangenen hinterher, den verpatzen Chancen und ruinierten Gelegenheiten. Und also ringen sie mit aller Kraft um einen Moment von Glück. Es ist dieses Ringen um Inspiration, dem die junge Regisseurin Kateryna Sokolova nachspürt. Mitsamt den Ausschlägen zwischen Gewaltausübung und Unterwerfung, Sehnsucht und Glückserfüllung, die Janáček so einzigartig in Musik gesetzt hat. In welche Gefilde die menschliche Inspiration vorzudringen vermag, zeigt uns Leoš Janáček – und prescht mit seiner wundervollen Musik voran.

Musikalische Leitung Fabrice Bollon | Regie Kateryna Sokolova | Bühne Nikolaus Webern | Kostüme Constanza Meza-Lopehandia | Licht Dorothee Hoff | Dramaturgie Heiko Voss
Mit Michael Borth, Anja Jung, Junbum Lee, Jinseok Lee, Juan Orozco, Seungwon Choi, Inga Schäfer, Kyoung-Eun Lee, Elisabeth Birgmeier, Samantha Gaul / Katharina Ruckgaber, Irina Jae Eun Park Anja Steinert Janina Staub Margarete Nüsslein, Christiane Klier / Jelena Milovic Yuna Dierstein / Rose Stock, Greta Deimel / Marietta Schantz, Nathanael Schubert / Tim Steinberger, Esterkin / Ella Imberi, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, dem Opernchor des Theater Freiburg und dem Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg
 
 

HörBar 
 
 
Radiotipp: Stuttgarter Besen 2021
Mit: David Kebekus, Lucy van Kuhl, Luan, Salim Samatou, Benedikt Mittmannsgruber, Lea Hieronymus, Thekentratsch, Jan Philip Zymny
Moderation: Florian Schroeder
(Aufnahme vom 21. September im Renitenztheater Stuttgart)

Zum 24. Mal wird der Kleinkunst-Wettbewerb "Stuttgarter Besen" im Renitenztheater Stuttgart verliehen. Aufgezeichnet wird er vom SWR Fernsehen und SWR2.
Es sind acht Kandidaten nominiert, die am 21. September im Renitenztheater antreten: satirische Bühnenkünstler aus den Bereichen Comedy und Kabarett, Musikkabarett und Chanson sowie Poetry Slam. Entscheidende Bewertungskriterien sind die darstellerische und textliche Qualität, sowie die Originalität der Beiträge. Eine Fachjury aus Kabarettisten, Journalisten und Veranstaltern vergibt noch am Veranstaltungsabend die Preise. Als Gastgeber führt der Kabarettist Florian Schroeder (Preisträger Silberner Besen 2006) durch den Abend.

Freitag, 24. September 2021, 22:05 Uhr
SWR2 vor Ort
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Painting to remember
Kath. Akademie: Synagoge Ohel Jakob München, 2011 (c) Alexander Dettmar
 
Painting to remember
Malerei der Erinnerung von Alexander Dettmar

Am Sonntag, 26. September um 16 Uhr lädt die Katholische Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zur Vernissage der Ausstellung „Painting to remember. Malerei der Erinnerung“ von Alexander Dettmar ein. Die Vernissage beginnt mit einer Einführung des Kulturmanagers und Publizisten Bernd Kauffmann und wird von der Freiburger Cellistin Monika Ecker musikalisch begleitet; Bürgermeister Ulrich von Kirchbach wird zudem ein Grußwort sprechen.

Der Künstler Dettmar hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf der Grundlage von Archivmaterialien Synagogen zu malen, die in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zerstört wurden. Die Bilder lassen die Bedeutung des jüdischen Lebens in Deutschland sichtbar werden und sind somit Mahnmal gegen das Vergessen sowie Aufforderung, sich für eine humane, offene und friedfertige Gesellschaft einzusetzen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich: www.katholische-akademie-freiburg.de

Die Kunstwerke von Alexander Dettmar sind vom 27. September bis 17. Dezember 2021, Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr, in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu sehen sowie parallel in der Synagoge der Israelitischen Gemeinde, Nussmannstraße 14, Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr (außer 27.-29. September).

Die Ausstellung ist Teil des Festjahr-Programms #2021JLID „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ und findet mit freundlicher Unterstützung der Erzbischof Hermann Stiftung statt.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Führungen und Vortrag in Pfinzgau- und Stadtmuseum Karlsruhe
Karlsruher Museen kündigen Veranstaltungen im September an

Zwei städtische Museen laden im September mit Führungen und einem Vortrag zur Reise in die Vergangenheit Karlsruhes ein. Zwei geführte Rundgänge am Pfinzgaumuseum legen dabei das Augenmerk auf das historische Durlach, der Vortrag im Stadtmuseum stellt hingegen jüdische Kunst, entstanden im Konzentrationslager, ins Zentrum.

Blick in die Durlacher Geschichte
Am Sonntag, 19. September, lädt das Pfinzgaumuseum in der barocken Karlsburg zu zwei kostenfreien Familienführungen ein, die sich speziell an junge Besucherinnen und Besucher und ihre Eltern oder Großeltern richten. In Begleitung von Susanne Stephan-Kabierske geht es um 15 Uhr unter dem Motto "Durlacher Alltagsleben anno dazumal" auf den historischen Dachspeicher der Karlsburg. Um 17 Uhr beginnt der zweite Rundgang, welcher Interessierte durch die Sonderausstellung "Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach" führt.

Vortrag zu Kunst in Konzentrationslagern im Stadtmuseum
Obwohl Kunst in Konzentrationslagern im Grunde unvorstellbar ist, gelang es dennoch einigen Häftlingen, sich künstlerisch auszudrücken. Wie war das möglich, was trieb sie an und sind diese Werke Kunst oder Dokumente? Manja Altenburg von der Agentur für Jüdische Kultur geht in ihrem Vortrag am Donnerstag, 23. September, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais auf diese Fragen ein. Das Herzstück des Vortrags bilden Horst Rosenthals "Broschüren", die er während seiner Inhaftierung im Lager Gurs anfertigte. "Mickey Mouse im Lager Gurs" ist ein Teil von ihnen. Sie alle setzen mit ihrem Comicstil und einer gehörigen Portion Sarkasmus einen außergewöhnlichen Akzent innerhalb dieser Werke. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Gurs 1940. Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden", die bis Sonntag, 3. Oktober, im Stadtmuseum zu sehen ist.

3G-Regeln für den Besuch maßgeblich
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist im Vorfeld bis zum 17. September (Familienführungen) und 21. September (Vortrag) per Telefon (0721/133-4231) oder E-Mail (stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de) nötig. Der historische Dachspeicher ist leider nicht barrierefrei zugänglich.

Für die Teilnahme an den Führungen und am Vortrag ist der Nachweis eines negativen Corona-Tests (nicht älter als 24 Stunden, bzw. für eingeschulte Kinder die Vorlage eines Dokuments, das den Schulbesuch beweist), einer vollständigen Impfung oder Genesung sowie die Hinterlegung der Kontaktdaten erforderlich. Während der Dauer der Veranstaltung besteht Maskenpflicht (ab 7 Jahren). Es gelten weiterhin die aktuellen Abstandregelungen.
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Buchtipps 
 
 
Die Cafés von Paris, Murielle Rousseau
Insel Verlag/ Suhrkamp, 2021
Premiere - Buchvorstellung mit musikalischer Begleitung
im CCFF, Münsterplatz Freiburg
Mittwoch, 22. September | 19.30 Uhr

Die Pariserin Murielle Rousseau nimmt Sie mit in ihre Lieblingscafés der Stadt. Vom Café de Flore über das Café Marly im Louvre, dem Deux Moulins im Montmartre bis zur Brasserie Lipp: Sowohl die kleinen, mit einfachen Holztischen ausgestatteten Bistrots um die Ecke als auch die traditionellen und interessanten Cafés, in denen sich seit je Kultur und Alltag begegnen, sind untrennbar mit dem Leben und dem Flair der Stadt verbunden.

Murielle Rousseau entführt die Leserinnen und Leser in die schönsten und einzigartigsten Cafés ihrer Heimatstadt und erzählt auf besondere, charmante und sehr französische Art zahlreiche Café-Geschichten der Vergangenheit und Gegenwart. Ein lebendiges Porträt der traditionellen und modernen Pariser Caféhaus-Tradition. Mit musikalischer Umrahmung.

Sprache: D
Eintritt: €7 | €5 ermäßigt
Anmeldung: s.lefebvre@ccf-fr.de
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Rebecca Brueder
© Rebecca Brueder, En-dessous de Popigaï - detai
 
Rebecca Brueder "Am I inclined to climb"
Ausstellung im CCFF, Münsterplatz Freiburg
Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Künstlerin
Freitag, 17. September | 19 + 20 Uhr
Einführung: Dr. Caroline Li-Li Yi, Kunsthistorikerin
Führung um 19 Uhr

Rebecca Brueders Skulpturen und Installationen zeigen Steine in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung, mal schwimmend, mal untergetaucht, bereit zum Rollen oder Atmen. Hier erkennen wir den Ursprung, den natürlichen Zustand, den Null-Grad der mineralischen Reise. Dort rutscht man vom Fels zur Konstruktion, dem Aufstieg und dem Schutt. Rebecca Brueder interessiert sich für Steinbrüche, ausbrechende Vulkane, nepalesische Bergsteiger oder Katastrophen auf den Philippinen oder in Syrien. Sie sammelt Informationen über diese stillen Notfälle, diese fernen und zitternden Konfrontationen. Sie reist durch den Medienfluss und sucht nach dem imaginären Potenzial, das sich daraus ergibt. (...) So viele Wechselwirkungen und Aneignungen, mit denen sie spielt, um dann durch die Zeichnung zu den großen bergigen und vulkanischen Ensembles zurückzukehren. Auf der Oberfläche des Papiers verschmelzen Blickwinkel und Maßstäbe; die Silhouetten der berauschten Bergsteiger verlieren sich in der mit gepunkteten Linien ausgebreiteten Bergmasse. Rebecca Brueder träumt von großen Epen, phantasiert von den unmöglichen Überquerungen der Gipfel.

Wie eine Ode an die Landschaft, an diese Überreste einer tausendjährigen Aktion, lädt uns die Künstlerin ein, über einen geologischen Onirismus nachzudenken. Vom Sandkorn bis zum Kies, vom Kieselstein bis zum Felsen, diese scheinbar trägen Körper, diese Überreste überleben uns, da sie den Schneestürmen, den Gletscherspalten, den Erdrutschen, den rauen und endlosen Wogen der Zeit widerstehen. (Auszug aus dem Text Ruées von Elise Giradot)

Am Samstag, 18.09. von 10 bis 13 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, mit der jungen Künstlerin ins Gespräch zu kommen

Eintritt: frei
Anmeldung: s.lefebvre@ccf-fr.de
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Buchtipps 
 
 
„Heimatschutzarchitektur vor Ort“
Autor Ralf Müller stellt Neuerscheinung des Stadtarchivs und des AK Regionalgeschichte vor

Am Montag, 20. September, wird um 18 Uhr in der „Stube“ im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz das Buch „Heimatschutzarchitektur vor Ort. Joseph Schlippe als Leiter des Freiburger Hochbauamts und Wiederaufbaubüros 1925-1951, unter Berücksichtigung der gleichzeitigen Entwicklung in Basel“ vorgestellt. Das Werk von Ralf Müller ist der inzwischen 45. Band der Reihe „Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg i. Br.“, zugleich erschienen als Band 18 der vom Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg e.V. herausgegebenen Reihe „Alltag & Provinz“.

Die im späten 19. Jahrhundert aufkommende Lebensreformbewegung kritisierte die echten oder vermeintlichen Auswüchse der zunehmenden Industrialisierung und des rapiden Wachstums der Städte und formulierte hierauf Antworten in verschiedenen Bereichen. In diesem Kontext bildeten sich auch die Grundlagen der Heimatschutzarchitektur heraus, die in der Weimarer Republik und während der Zeit des Nationalsozialismus ihre Blütezeit erlebte.

Dieser Architekturstil grenzte sich von der in den Augen seiner Protagonisten als dekadent empfundenen Formenvielfalt der Gründerzeit-Architektur ab – aus ästhetischen wie weltanschaulichen Gründen. Die zentralen Ideale der Heimatschutzarchitektur: Häuser mit geneigten Dächern und schlicht gehaltenen Fassaden, ohne allzu große Fenster, erbaut mit regional üblichen Materialien und unaufdringlich eingepasst in das Stadt- und Straßenbild. In Freiburg waren die Ideen nach 1945 handlungsleitend, um die kriegszerstörte Altstadt wieder aufzubauen.

Die jetzt vorgestellte Analyse untersucht die Arbeit des Heimatschutzarchitekten Joseph Schlippe, der von 1925 bis 1951 Leiter des Freiburger Hochbauamtes war. Die Ergebnisse werden in größere politisch-gesellschaftliche Zusammenhänge eingebettet und mit der zeitgleichen Entwicklung in Basel verglichen, die sich trotz der geografischen Nähe beider Städte wesentlich unterscheidet.

Der Eintritt ist frei, es gibt allerdings eine begrenzte Teilnehmerzahl. Daher wird eine Anmeldung per mail an stadtarchiv@stadt.freiburg.de empfohlen. Die Veranstaltung des Stadtarchivs Freiburg findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg sowie dem Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland statt.

Die Publikation ist im Buchhandel oder direkt beim Stadtarchiv, Grünwälderstraße 15, 79098 Freiburg (Telefon: 201-2701, E-Mail: stadtarchiv@stadt.freiburg.de), erhältlich.

Ralf Müller
Heimatschutzarchitektur vor Ort.
Joseph Schlippe als Leiter des Freiburger Hochbauamts und Wiederaufbaubüros 1925-1951, unter Berücksichtigung der gleichzeitigen Entwicklung in Basel
Verlag Stadtarchiv Freiburg i. Br., Freiburg 2021,
572 S., 26 Abb., Format 15,5 x 22,5 cm, gebunden,
ISBN 978-3-923272-46-4, Preis: 30 Euro

Die Veröffentlichungsreihe:
Die Reihe der „Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau“ blickt auf eine lange Tradition zurück. Sie besteht seit 1890 und diente zunächst der Publikation bislang unveröffentlichter Quellen zur Stadtgeschichte. Im Laufe der Zeit verlagerte sich allerdings der Akzent bei den Neuerscheinungen fast gänzlich auf die Seite der darstellenden Arbeiten. Dissertationen mit neuen stadtgeschichtlichen Forschungen stehen nun im Vordergrund. Inzwischen sind 45 Bände (einige als Doppelbände) im Verlag des Stadtarchivs erschienen.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Vlada Mättig und Katharina Vogt
 
Buchtipp: Vlada Mättig und Katharina Vogt "Rauschlos glücklich"
Trinkst du noch oder lebst du schon? Zwei junge Frauen erzählen von ihrer Alkoholsucht und wie sie wieder zurück in ein rauschloses Leben gefunden haben

Wer trinkt nicht auch gerne mal ein Gläschen Rotwein am Abend oder stößt am Wochenende mit Freund*innen auf das Leben an? Einfach mal den Tag entspannt ausklingen lassen oder das wohlverdiente Wochenende gemeinschaftlich einläuten. Trinken bedeutet Spaß haben. Alkohol schafft Entspannung. Und das Feierabendbier gehört nach einem stressigen Tag automatisch dazu. Oder? Doch was passiert, wenn aus einem Gläschen gleich zwei oder drei werden? Oder wenn ein geselliges Zusammentreffen ohne Alkohol nicht mehr vorstellbar scheint? Wann nimmt der scheinbar "normale" Genuss von Alkohol krankhafte Züge an? Wann wird „ein Gläschen“ zur Sucht?

Noch immer gilt Alkoholkonsum als cool, gesellig und als Ausdruck von Lebensfreude. Trinken bis zum Filmriss erfährt Anerkennung, Feiern ohne Alkohol hingegen wirkt verdächtig. Doch die Spanne zwischen einem moderaten Alkoholkonsum und einer ernsthaften Abhängigkeit ist schmal. Vlada Mättig und Katharina Vogt haben dies am eigenen Leib erlebt und wissen, was Alkohol anrichten kann. In ihrem Buch "Rauschlos glücklich" brechen die beiden Freundinnen das Tabu und erzählen offen und ehrlich von ihren Leben, in welchen der Alkohol die volle Kontrolle hatte. Sie zeigen auf, was es insbesondere bedeutet als Frau alkoholabhängig zu sein und in welchen subtilen Formen sich dies manifestiert. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen legen sie dar, wie sie den Alkohol bezwungen und sich gesellschaftlichen Konventionen und Gruppenzwang entgegengestellt haben. Dabei klären sie auf, was wirklich hinter dem Bedürfnis zu trinken steht, wovor der Alkohol die Augen zu verschließen hilft – und wie der Teufelskreis durchbrochen werden kann.

Dieses Buch ist ein Wegweiser für alle, die das Leben nüchtern, frei und selbstbestimmt feiern möchten. Es macht Mut, sich auf das Abenteuer Nüchternsein einzulassen. Denn den Alkohol wegzulassen, bedeutet keinen Verzicht, es ist ein Schritt in ein neues, unabhängiges und vor allem freies Leben!

Vlada Mättig (*1985) und Katharina Vogt (*1986) sind Freundinnen seit Kindheitstagen. Sie teilten in fast 30 Jahren Freundschaft nicht nur die guten und schlechten Zeiten, sondern vor allem auch viele Flaschen Wein – und kennen daher die Schattenseiten des Alkoholkonsums. Heute leben sie beide nüchtern und haben gemeinsam das Unternehmen me | sober. gegründet und unterstützen durch ihr Mentoring-Programm Menschen auf ihrem Weg in die Nüchternheit. Parallel betreibt Vlada Mättig einen gleichnamigen Podcast. Beide leben in Zittau.

Verlag Knaur 2021, 272 Seiten, € 14,99 (D)
ISBN: 978-3-426-79140-0
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Solaris (2/2): Der Ozean
Nach dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem
Mit: Oliver Stokowski, Maria Simon, Bernhard Schütz, Hans Peter Hallwachs, Markus Scheumann, Hilmar Eichhorn, Thomas Rühmann, Lena Stolze, Hansjürgen Hürrig, Claus Hahn
Musik: Mario Schneider
Hörspielbearbeitung und Regie: Peter Rothin
(Produktion: MDR 2006)

Der Astronaut Kris Kelvin versteht schließlich, warum die Crew der Raum-Station des Planeten Solaris sich so seltsam verhält: Jeder von ihnen hat einen höchst persönlichen "Gast", den offenbar der planetarische Organismus auf Grundlage der Gedächtnismuster der Menschen an Bord der Station erschaffen hat: Schatten ihrer Vergangenheit, die Schuldgefühle und Ängste auslösen. Kelvin wird von seiner ehemaligen Geliebten heimgesucht, die seinetwegen Suizid begangen hatte. Als die anderen Forscher einen Plan entwickeln, wie die „Gäste“ beseitigt werden können, versucht er den Plan zu sabotieren.

Sonntag, 19. September 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 13. bis 17. September
(Kalenderwoche 37)

Mittwoch, 15., und Donnerstag, 16. September, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos gibt es über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 15., und Donnerstag, 16. September, 16 bis 18 Uhr
Sprachcafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen besteht die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Infos gibt es über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Freitag, 17. September, 14.30 bis 17.30 Uhr
Bibliobus aus Mulhouse (Münsterplatz)
Am Freitag, 17. September, kommt der Bibliobus aus Mulhouse nach Freiburg. Auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek bietet er von 14.30 bis 17.30 Uhr Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache. Für die Ausleihe genügt der gültige Ausweis der Stadtbibliothek Freiburg. Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung. Der Eintritt ist
frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Sabine Schuppener - Bilder
Ausstellung in der Sonnenbrunnenstrausse Freiburg
Vernissage am Samstag, 18. September 16.00 Uhr
mit Musik von Klezmer bis Klassik von Dieter u. Myrta Bauer

Die Vernissage findet in unserem überdachten Innenhof statt.
Im Anschluss können Sie / Ihr gerne in unserer Strausse zum Essen und Trinken bleiben.

Wir haben geöffnet:
Donnerstags ab 18.00 Uhr, Freitags ab 17.00 Uhr, Samstags ab 17.00 Uhr, Sonntags ab 16.00 Uhr
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Christiane Tramitz
 
Buchtipp: Christiane Tramitz "Das Dorf und der Tod"
Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

Eine furchtbare Entscheidung, die hundert Jahre zurückliegt. Eine ausgelöschte Familie. Und ein Dorf, das bis heute schweigt. Abgründig, erschütternd und packend.

1995, ein idyllisches Dorf in Oberbayern. Kurz vor Weihnachten geschieht dort ein bestialischer Mehrfachmord. Drei Menschen sterben, der Täter begeht Suizid, die Polizei kommt zu dem Schluss, dass „Hass“ das Mordmotiv gewesen ist, und stellt die Ermittlungen ein. Doch woher kommt dieser unbändige Hass? Christiane Tramitz, selbst in diesem Ort aufgewachsen, macht sich auf die Suche und stößt auf furchtbare Ereignisse, die über hundert Jahre zurückliegen: Alles begann mit einer jungen Frau, einer unglücklichen Liebe und einer tragischen Entscheidung, die sich über zwei Generationen hinweg auswirkte und in die ebenso grauenhafte wie verzweifelte Tat mündete.

Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat die Bestsellerautorin einen True-Crime-Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt.

Verlag Ludwig 2021, 288 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A) / SFr 22,90
ISBN 978-3-453-28124-0
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