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Sonntag, 29. Januar 2023
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Vernissage mit Poetry Slam von Marie Lemor
© NAthalie DAvid Making of
 
Vernissage mit Poetry Slam von Marie Lemor
! un deux trois Soleil

Immer wieder geht die Sonne auf !

Am Donnerstag, den 2. Februar um 19 Uhr eröffnen wir im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die Ausstellung „Un deux trois Soleil ! Immer wieder geht die Sonne auf !“ von und mit der französischen Künstlerin Nathalie David. Special Guest wird die Poetry Slammerin Marie Lemor sein. Gezeigt werden alte Arbeiten, die vielleicht unter einem anderen Blickwinkel neu betrachtet werden. Es gibt Farbzeichnungen von 1994, fotografische Arbeiten von 1992 und 2013, fast schwarz-weiße Zeichnungen, die während der Zeit der Pandemie entstanden sind und Hommagen an Mütter. Die Ausstellung kann zwischen dem 3. Februar und dem 24. März zu unseren Öffnungszeiten besucht werden. Außerdem wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten: u. a. mit Filmvorführungen im Kommunalen Kino Freiburg. Nähere Informationen zum Begleitprogramm folgen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg, und dem Kommunalen Kino Freiburg statt. Eintritt: frei. Sprache: Deutsch/Französisch.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Gruselgrab
Kein Mucks! – Der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka

Von Rodney David Wingfield
Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim
Mit: Ute Christensen, Karl-Heinz Fiege, Charles Regnier, Gernot Duda, Heinz Schimmelpfennig, Lilo von Plüskow u. a.
Regie: Dieter Eppler
(Produktion: SDR 1984)

Das Ehepaar Sally und Richard Gordon strandet nachts nach einer Autopanne in einem englischen Dorf. An der Kreuzung begegnet ihnen ein Leichenwagen, der Gasthof "Weiße Eule" bleibt verschlossen, der Arzt Dr. Buckley öffnet nicht - und als Richard der Orgelmusik Richtung Kirche nachgeht, kriegt er am Friedhofstor einen Schlag auf den Kopf! Richard behauptet, eine geisterhafte Glocke gehört und einen Beerdigungszug gesehen zu haben. Doch niemand glaubt ihm.
"Gruselgrab" ist eines der wenigen Stereo-Hörspiele in dieser "Kein Mucks!"-Reihe und laut Bastian Pastewka ein feiner Mystery-Thriller.

Wir sind dabei! Mit fast 13 Mio. Wiedergaben seit Juli 2020 ist der Krimi-Podcast "Kein Mucks!" einer der erfolgreichsten der ARD. Der SWR macht mit und holt die besten Kultkrimi-Hörspiele von SWF und SDR aus dem Archiv - ausgewählt von Bastian Pastewka.

Samstag, 04. Februar 2023, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Neue Veranstaltungsreihe im Colombischlössle: „Archäologie aktuell“
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg
 
Neue Veranstaltungsreihe im Colombischlössle: „Archäologie aktuell“
Erste Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, 1. Februar, um 19 Uhr statt

Wie hat sich die Gesellschaft über die Zeit verändert? Woher stammen die Bräuche unserer Trauerkultur? Ist Nachhaltigkeit ein Trend der Gegenwart? Renommierte Fachleute aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen eröffnen im Archäologischen Museum Colombischlössle spannende Perspektiven auf diese Themenschwerpunkte.

Das Haus nimmt in Kooperation mit der Katholischen Akademie die Ausstellung „Untergang und Aufbruch – Frühmittelalter am südlichen Oberrhein“ zum Anlass, gesellschaftliche, politische und kulturelle Phänomene interdisziplinär zu diskutieren. Stefan Orth, Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“, führt als Moderator durch die drei Abende.

Das Frühmittelalter war keine Zeit des Untergangs, sondern des Umbruchs. Wie sah dieser gesellschaftliche Wandel aus und was bedeutet diese neue Erkenntnis für uns heute? Darüber sprechen beim ersten Termin am 1. Februar Sebastian Brather, Professor für frühgeschichtliche Archäologie, Merol Gründer, Geschäftsführerin von Südwind, und die Kulturanthropologin Fatma Sagir.

Weitere Gesprächsrunden finden am Mittwoch, 1. März, zum Thema „Trauerkultur im Wandel“ und am Mittwoch, 29. März, mit dem Fokus auf „Nachhaltigkeit und Konsum“ statt. Die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe ist kostenfrei.

zum Bild oben:
Archäologisches Museum Colombischlössle – Städtische Museen Freiburg
Ausstellung „Untergang und Aufbruch – Frühmittelalter am südlichen Oberrhein“
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg
 
 

Bibliotheken 
 
 
Offene Bibliotheksführung im Neuen Ständehaus Karlsruhe
Interessierte lernen das Angebot kennen

Bei einem halbstündigen Rundgang durch die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus bekommen Neukundinnen, Neukunden und andere Interessierte eine kompakte Einführung in die Nutzung der Stadtbibliothek. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die umfassenden Möglichkeiten, die sie mit einem Bibliotheksausweis – auch in den Stadtteilbibliotheken – haben.

Dazu gehören Computernutzung und Zugriff auf alle digitalen Angebote - etwa ein Filmstreaming-Dienst, über 17.000 E-Learning-Kurse, digitale Magazine und Zeitungen aus aller Welt. Neben allen Medienabteilungen sowie den Arbeits- und Leseplätzen werden die Suche im Online-Bibliothekskatalog und die Sortierung im Haus erläutert, damit gewünschte Medien problemlos gefunden werden können.

Der Rundgang ist kostenlos und findet alle zwei Wochen jeweils mittwochs um 17:30 Uhr statt. Treffpunkt ist die Infotheke im Erdgeschoss des Neuen Ständehauses, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Termine sind am 1. und 15. Februar sowie am 1. und 15. März.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 30. Jan. bis 5. Febr.
(Kalenderwoche 5)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen und Tickets stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Der Eintritt unter 27 Jahren sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.

Augustinermuseum

Familienführung: Wem gehört die Welt?
Was heißt eigentlich Kolonialismus und wo begegnet er uns im Alltag? Das erfahren Familien mit Kindern ab 8 Jahren bei einer Führung durch die Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ am Sonntag, 5. Februar, um 14 Uhr im Augustinermuseum. Die Veranstaltung zeigt: Alle können etwas tun, um das Leben auf der Erde ein Stück zu verbessern. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus 8 Euro Eintritt, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Die Sammlung Gabriele Rauschning
Was bedeutet es, Kunst zu besitzen und mit ihr zu leben? Darum geht es bei einer Führung am Samstag, 4. Februar, um 15 Uhr durch die Ausstellung „Kammerspiel: Die Sammlung Gabriele Rauschning“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Die hochkarätige, ursprünglich private Grafiksammlung umfasst 150 Werke aus Impressionismus, Klassischer Moderne und Gegenwartskunst. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus 5 Euro Eintritt, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Artist Talk mit Lilly Lulay
Am Donnerstag, 2. Februar, um 18 Uhr ist die Künstlerin Lilly Lulay zu Gast im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Sie kommt ins Gespräch mit den Kuratorinnen der Ausstellung „Phänomen Großmann trifft auf künstlerische Fotografie“ und spricht über ihre Videoarbeit „Istanbul up and down“ (2015). Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Mit Pilum und Gladius
Eine Matinee findet am Sonntag, 5. Februar, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. In voller Montur mit Pilum und Gladius bietet der Archäologe Max Krupa einen Einblick in den Alltag eines römischen Legionärs. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Oksana Danych an der Violine, Elisaveta Belinskaya am Cello und Rimma Vainshtein am Klavier. Anschließend besteht bei einem Getränk die Möglichkeit zur Diskussion. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n): Von der Burg zur freien Stadt
Schlafender Ritter, Rappenpfennig und Siegel entführen Interessierte am Freitag, 3. Februar, um 12.30 Uhr bei einer Führung im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, in die Zeit der Stadtgründung und des Erhalts des Marktrechts. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Online-Vortrag: „Menschen ohne Geschichte sind Staub“
Bei einem Online-Vortrag am Donnerstag, 2. Februar, um 18 Uhr gibt Anna Hájková, Professorin für moderne europäische Kontinentalgeschichte an der University of Warwick, einen Einblick in ihr Buch „Menschen ohne Geschichte sind Staub“. Die Untersuchung befasst sich mit der queeren Geschichte des Holocausts und macht auf die queeren jüdischen Opfer aufmerksam. Anschließend gibt William Schäfer Einblick in seine Forschungen zur Verfolgung von queeren Menschen in Freiburg während des Nationalsozialismus und der Stigmatisierung, die auch nach 1945 andauerte. Die Veranstaltung findet als Teil der Gedenkveranstaltungen zum 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, in Kooperation mit der Rosa Hilfe Freiburg e.V. statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Über den folgenden Link können Interessierte virtuell teilnehmen: https://meet.freiburg.de/b/jul-dhec9a-r4l
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Flüstern in stehenden Zügen
Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Clemens J. Setz
Mit: Raphael Muff, Evamaria Salcher und Franz Solar
Komposition: Stefan Weber
Hörspielbearbeitung und Regie: Philip Scheiner
(Produktion: ORF 2021)

Ein Mann sitzt allein zu Haus. Seine Sehnsucht nach menschlicher Nähe kompensiert er durch Anrufe bei Call-Centern und Fake-Hotlines, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mithilfe vorgefertigter Sätze leichtgläubige Internet- und Kreditkartennutzer ausnutzen. C. dreht den Spieß um: Zuerst rügt er sie wegen ihrer Geschäftspraktiken oder ihrer unzureichenden Deutschkenntnisse. Dann versucht er, mehr über ihre Biografien herauszufinden. Doch ihr Job ist es nicht, Mensch zu sein - und so führen seine Versuche immer wieder in Kommunikationswüsten.
Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats Juni 2021.

Sonntag, 29. Januar 2023, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Juli Zeh / Simon Urban
 
Buchtipp: Juli Zeh / Simon Urban "Zwischen Welten"
Roman

Zwanzig Jahre sind vergangen: Als sich Stefan und Theresa zufällig in Hamburg über den Weg laufen, endet ihr erstes Wiedersehen in einem Desaster. Zu Studienzeiten waren sie wie eine Familie füreinander, heute sind kaum noch Gemeinsamkeiten übrig.

Stefan hat Karriere bei Deutschlands größter Wochenzeitung DER BOTE gemacht, Theresa den Bauernhof ihres Vaters in Brandenburg übernommen. Aus den unterschiedlichen Lebensentwürfen sind gegensätzliche Haltungen geworden. Stefan versucht bei seiner Zeitung, durch engagierte journalistische Projekte den Klimawandel zu bekämpfen. Theresa steht mit ihrem Bio-Milchhof vor Herausforderungen, die sie an den Rand ihrer Kraft bringen.

Die beiden beschließen, noch einmal von vorne anzufangen, sich per E-Mail und WhatsApp gegenseitig aus ihren Welten zu erzählen. Doch während sie einander näherkommen, geraten sie immer wieder in einen hitzigen Schlagabtausch um polarisierende Fragen wie Klimapolitik, Gendersprache und Rassismusvorwürfe. Ist heute wirklich jeder und jede gezwungen, eine Seite zu wählen? Oder gibt es noch Gemeinsamkeiten zwischen den Welten? Und können Freundschaft und Liebe die Kluft überbrücken?

Luchterhand Literaturverlag 2023, 448 Seiten, € 24,00 [D], 24,70 [A] / SFr 32,90
ISBN: 978-3-630-87741-9
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Sonstiges 
 
 
ZIGEUNER SEIN
Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

im Kommunalen Kino Freiburg

Das Koki zeigt in Kooperation mit der Aven Kulturinitiative am Holocaust-Gedenktag den Dokumentarfilm ZIGEUNER SEIN des bekannten Dokumentarfilmemachers Peter Nestler. Er zeigt das Trauma der Überlebenden und ist einer der ersten Filme, die sich mit dem Genozid an den Sinti und Roma, seiner Nicht-Thematisierung und dem Fortwirken des Antiziganismus im Nachkriegs-Deutschland und in Österreich beschäftigen. In ebenso beeindruckenden wie berührenden Interviews hält er die Erinnerungen der Überlebenden filmisch fest.

Begrüßung und Moderation des Abends: Anita Reili Reinhardt (Gründerin der Aven Kulturinitiative) und Neriman Bayram. Nach dem Film veranstalten wir in Andenken an die Opfer ein Konzert mit den Musikern:

Angelo Brand (Solo Gitarre)
Bobeye Reinhardt (Kontrabass)
Magnio Loeffler (Rhythmus Gitarre)
Rodolfo Lehnebach (Geige)

Schweden 1970 / 47 Min. / OmU
Regie: Peter Nestler
Fr 27.01., 19:30
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 30. Januar bis 4. Februar
(Kalenderwoche 5)

Montag, 30. Januar, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Emil im Schnee“ (Mediothek Rieselfeld)
Beim Rodelausflug trifft Emil plötzlich auf einen sprechenden Eisbären. In der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, wird am Montag, 30. Januar, um 16 Uhr, das Bilderbuchkino „Emil im Schnee“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 31. Januar, und Freitag, 3. Februar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Str. 10, stehen 4 Konsolen (PS4, XboxOne, Switch, 3DS), iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Dienstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr 30 Minuten spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK- Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 31. Januar, 15 Uhr
Lesetreff (Stadtbibliothek)
Beim Lesetreff am Dienstag, 31. Januar, um 15 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, bespricht Ursula Dietrich den Roman „Ein Hummerleben“ von Erik Fosnes Hansen. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1. Februar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 3. Februar, 16 bis 18 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächsten Onleihe- und IT-Sprechstunden findet am Mittwoch, 1. Februar, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 3. Februar, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1. Februar, und Freitag, 3. Februar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und jeden Freitag zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1. Februar, 16 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Geschichten am Mittwoch, 1. Februar, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1. Februar, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, CarlKistner-Str. 59, am Mittwoch, 1. Februar, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 2. Februar, 16 Uhr
Vorlesen auf Ukrainisch (Stadtteilbibliothek Haslach)
Malen, Spielen und Vorlesen auf Ukrainisch, Russisch und Deutsch bietet die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, am Donnerstag, 2. Februar, um 16 Uhr, für Kinder von 3 bis 8 Jahren. Der Eintritt ist frei.
 
 

Sonstiges 
 
Intercambios – Eine Theaterperformance zum Thema „Aussterbende Dinge“
Intercambios (c) Foto: Cargo Theater
 
Intercambios – Eine Theaterperformance zum Thema „Aussterbende Dinge“
Cargo Theater

Premiere: Do 09.02. | 20:00 Uhr | Südufer Freiburg
Weitere Termine: Fr 10.02. bis So 12.02. | Do 16.02. bis Sa 18.02. | jew. 20:00 Uhr | Südufer

Als das Cargo-Theater in Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus Peru die Recherche für dieses Projekt beginnt, macht die Gruppe auf dem Dach einer Interviewpartnerin in Lima einen überraschenden Fund: Mit großer Sorgfalt wurde hier über Jahrzehnte hinweg ein einmaliges und umfangreiches Archiv angelegt.

Die Geschichten hinter den vielseitigen Exponaten, die in überquellenden Regalen und verstaubten Einmachgläsern konserviert wurden, sind auf unterschiedlichste Art und Weise alle durch die gleiche Frage miteinander verbunden: Welches sind die Konsequenzen anthropogener Eingriffe in die Kreisläufe dieses Planeten?

In der Theaterperformance „Intercambios“ wird das Publikum durch das nachgebaute Archiv und die fantasiereiche Welt der Deutsch-Peruanerin Soledad Bauer geführt, die sich selbst als „Sammlerin aussterbender Dinge“ bezeichnet. Eine Reise durch verschiedene Mikrokosmen, in denen Insekten Manifeste schreiben und Pflanzen ihre untätigen Betrachter*innen zur Aktion auffordern.

Intercambios wurde 2019 erstmals am Teatro Yuyachkani in Lima aufgehührt und wurde 2022 zum Festival der freien Darstellenden Künste Baden-Württemberg „6 Tage Frei 2022“ in Stuttgart und zum „Favoriten Festival“ 2022 in Dortmund eingeladen.

Wagner Carvalho (Leiter Ballhaus Naunynstraße Berlin und „6 Tage Frei“ Kurator):

„Die interaktive performative Installation Intercambios widmet sich dem Thema des Aussterbens von Arten, Ressourcen und kulturellen Praktiken. Das Cargo-Theater Freiburg und das elgalpon.espacio ermutigen die Zuschauer*innen, in einem Raum zu interagieren, in dem jeder Mensch als Objektsammler*in und Architekt*in zum Mikrokosmos von grundlegender Bedeutung für die Dynamik der Arbeit wird. Die Nachbildung von Soledad Bauers Archiv und ihrer fantasiereichen Welt lässt uns die Beziehung zu der Welt, in der wir leben, überdenken. Wir sind eingeladen, dem Plädoyer für den Erhalt der Biodiversität zu folgen. Die Performer*innen und das Publikum befinden sich in einer ständigen Aushandlung von Ideen, Perspektiven und Strategien.“

In Kooperation mit: Elgalpon.espacio und Teatro Yuyachkani Lima (Peru), E-Werk Freiburg und Informationsstelle Peru e.V.

MIT
Carla Wierer (Cargo-Theater Freiburg), Jorge Baldeon (Elgalpon.espacio Lima), Leon Wierer (Cargo-Theater Freiburg)

Dramaturgische Beratung: Miguel Rubio Zapata (Teatro Yuyachkani Lima)

Gefördert von: Kulturamt der Stadt Freiburg, Goethe-Institut Lima, Brot für die Welt, Landesbank Baden-Württemberg, Innovationsfonds Kunst aus Mitteln des MWK Baden-Württemberg, Fonds Darstellende Künste

Eintritt: 16,00 € / 9,00 €
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Eröffnung des neuen Museums Peter & Traudl Engelhornhaus
Am 21. Januar 2023 feierten die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim die Eröffnung des neuen Museums Peter & Traudl Engelhornhaus. Es handelt sich dabei bereits um das zweite Stiftungsmuseum unter dem Dach der Reiss-Engelhorn-Museen. Vollständig getragen von der Brombeeren-Stiftung widmet es sich schwerpunktmäßig den Themen Glaskunst und Fotografie. Zum Auftakt sind dank der großzügigen Unterstützung der Bassermann-Kulturstiftung Mannheim zwei Sonderausstellungen zu sehen: Zu Ehren der Stifter vereint die Schau „Herzklopfen“ zeitgenössische Glaskunst aus der einzigartigen Sammlung Peter und Traudl Engelhorn. Zu bewundern sind Arbeiten namhafter internationaler Künstlerinnen und Künstler – von Marc Chagall bis Toots Zynsky. Außerdem ist die renommierte Galerie ZEPHYR – Raum für Fotografie mit einer besonderen Präsentation auch im neuen Haus zu Gast. Mit „Apropos Visionär“ zeigt sie die erste Retrospektive zum Werk von Horst H. Baumann, einem heute fast in Vergessenheit geratenen Shooting-Star der Fotografie der 1950er und 60er Jahre.

Ein großzügiges, 10 Meter hohes Atrium mit Lichtdecke und Empore empfängt die Besucherinnen und Besucher im neuen Museum. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss warten attraktive Ausstellungsräume. Die Baukosten in Höhe von 10 Millionen Euro sowie der Unterhalt werden komplett durch die 2013 gegründete Brombeeren-Stiftung getragen. „Das Museum Peter & Traudl Engelhornhaus ist ein besonderes Geschenk an Mannheim. Mit der architektonisch gelungenen Verbindung und Erschließung der bestehenden Ausstellungsbereiche entstand so ein eigener Komplex von Stiftungsmuseen, der die Strahlkraft und Möglichkeiten der rem deutlich erhöht. Die Vision eines Museumsquartiers ist so Realität geworden und verändert auch den Stadtraum“, freut sich Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz über das herausragende Engagement der Brombeeren-Stiftung.

Der Grundstein für das Haus wurde im Juni 2019 im Beisein der im Herbst vergangenen Jahres verstorbenen Stifterin Traudl Engelhorn-Vechiatto gelegt. In dreijähriger Bauzeit entstand der Neubau im Innenstadt-Quadrat C4. Damit befindet er sich in direkter Nachbarschaft zum bereits 2011 eröffneten Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst und umfasst mit diesem gemeinsam eine Ausstellungsfläche von insgesamt 2.500 Quadratmetern. Beide Häuser sind über die Besucherbereiche miteinander verbunden. Für die architektonische Planung und Realisierung zeichnete das Büro motorplan Architekten BDA verantwortlich.

Die beiden Stiftungsmuseen haben einen gemeinsamen repräsentativen Haupteingang über die bisherige Toreinfahrt des Wohnhauses in C4,12. Damit öffnen sich beide Museen prominent zum Toulonplatz und fügen sich harmonisch in das historisch gewachsene Museumsquartier mit dem frühklassizistischen Bau des Museums Zeughaus und dem 1988 entstandenen Museum Weltkulturen. „Das neue Museum Peter & Traudl Engelhornhaus ist eine wunderbare Ergänzung unseres Museumsquartiers“, ist sich rem-Generaldirektor Prof. Dr. Wilfried Rosendahl sicher. „Die hohen, großzügigen Räume bieten ganz neue Präsentationsmöglichkeiten. So können zukünftig beispielsweise auch große Objekte und Installationen gezeigt werden.“

Dr. Susanne Hammer, Direktorin der Stiftungsmuseen, hat es besonders die aus 19 Glaselementen bestehende Fassade angetan, die sich über die unteren beiden Stockwerke zieht. Durch die leicht geschwungene Wölbung der Elemente entstehen spezielle Licht- und Spiegeleffekte. „Die Fassade scheint zu leben und nimmt ihre Umgebung auf. Je nach Blickwinkel, Tages- oder Jahreszeit erscheint sie immer wieder neu. Sie ist gleichzeitig das Gesicht der Stiftungsmuseen und das größte Glas-Kunstwerk der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn. Ein echter Hingucker!“

Die bisherige Nutzung des Hauses C4,12 als Wohnhaus bleibt ab dem zweiten Obergeschoss erhalten. Es befindet sich im Eigentum der Brombeeren-Stiftung, die weiterhin für ein sozial-verträgliches Wohnen in Mannheims Mitte Sorge trägt. Einen stadtklimatischen Beitrag leistet die Dachbegrünung mit bienenfreundlicher Bepflanzung.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Führung im Pfinzgaumuseum Karlsruhe am 29. Januar
Blick auf die Karlsburg © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Führung im Pfinzgaumuseum Karlsruhe am 29. Januar
Bei der Themenführung lernen Interessierte über die Geschichte Durlachs

Bei der Themenführung „Durlach für Einsteiger“ am Sonntag, 29. Januar, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske Interessierte einmal quer durch die Durlacher Geschichte. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die wichtigsten Stationen in der Entwicklung Durlachs von der markgräflichen Residenzstadt über ein landwirtschaftlich geprägtes Städtchen bis hin zu einem modernen Industriestandort.

Die Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen im Pfinzgaumuseum gibt es online
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Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
Vom Fluchen und Schimpfen im Stadion
Eine Gesprächsrunde in zwei Halbzeiten
Do, 26.1.2023, 19 Uhr, Museum für Kommunikation Frankfurt

Der Trainer schimpft, die Teams schimpfen, Fans schimpfen – doch warum? Muss das sein? Hat das Schimpfen im Fußballstadion positive Effekte? Und was sind unerwünschte Spielarten des Fluchens und Schimpfens beim Sport? Bei der Gesprächsrunde mit zwei Halbzeiten diskutieren Axel Hoffmann (Autor, Fan, Mitarbeiter Eintracht Museum), Mara Pfeiffer (Sportjournalistin, Autorin, Podcasterin) und Alexander Stoler (Schiedsrichter-Betreuer FSV Frankfurt) über sprachliche Aggressionen in Schrift und Sprache im Stadion und in der Fußballkultur. Die Gesprächsrunde wird moderiert von Markus Philipp (Moderator, Sportreporter u.a. hr-Fußballtalk Heimspiel). In der Halbzeit ist das Museumscafé für Drinks und Snacks geöffnet. Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Potz!Blitz! Vom Fluch des Pharao bis zur Hate Speech“.

Es diskutieren:

Axel „Beve“ Hoffmann ist Mitarbeiter des Eintracht Museums und moderiert dort die Veranstaltungsreihe „Tradition zum Anfassen“. Außerdem hat er das Buch „Dein Verein. Eintracht Frankfurt“ zur Geschichte der Frankfurter Eintracht veröffentlicht.

Mara Pfeiffer ist freiberufliche Journalistin und Autorin. Seit vielen Jahren widmet sie sich außerdem dem 1. FSV Mainz 05, unter anderem als Kolumnistin für die Allgemeine Zeitung Mainz. Sie gehört zur Crew des 2019 gegründeten Podcasts "FRÜF - Frauen reden über Fußball".

Alexander Stoler war 16 Jahre als Schiedsrichter bis zur Kreisoberliga tätig und ist seit sieben Jahren als Schiedsrichterbeauftragter ehrenamtlich beim FSV Frankfurt aktiv. Nebenbei betreut er für den DFB Gastnationalmannschaften bei Spielen in Deutschland. 2021 initiierte Stoler den Gorelikov Cup, ein ukrainisch-deutsches Juniorenfußballturnier in Czernowitz (Ukraine).

Markus Philipp ist TV-Journalist, Reporter und Moderator, u.a. für den Hessischen Rundfunk und die ARD, wo er unter anderem die Fernsehsportsendung „Heimspiel“ moderiert. Für die ARD berichtet er regelmäßig von sportlichen Großereignissen im In- und Ausland

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Do, 26.1.2023, 19 Uhr
Vom Fluchen und Schimpfen im Stadion

Anmeldung: https://eveeno.com/fluchen-im-stadion_mkf
Kosten: 4 € zzgl. Museumseintritt
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Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
Archäologie aktuell - Gesellschaft im Wandel
„Gesellschaft im Wandel“ ist der Titel einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 1. Februar um 19 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Sie bildet den Auftakt für die Reihe „Archäologie Aktuell“, bei der renommierte Fachleute zur Diskussion eingeladen sind.

Der erste Gesprächsabend nimmt den Umbruch der Gesellschaft zu Beginn des Frühmittelalters in den Blick: Archäologische Funde haben deutlich gemacht, dass mit dem Untergang des Römischen Reiches keineswegs alle kulturellen oder sozialen Errungenschaften zusammenbrachen, sondern sich transformierten. Wie sich dieser gesellschaftliche Wandel zeigte und mit welchen Transformationsprozessen wir heute zu tun haben, diskutieren Sebastian Brather, Professor für Frühgeschichtliche Archäologie/Archäologie des Mittelalters, Freiburg, Meral Gründer, Geschäftsführerin von Südwind, Freiburg, und die Freiburger Kulturanthropologin Fatma Sagir.

Das Podiumsgespräch veranstalten die Katholische Akademie Freiburg und das Archäologische Museum Colombischlössle anlässlich der Ausstellung "Untergang und Aufbruch. Frühmittelalter am südlichen Oberrhein".

Keine Anmeldung möglich. Das Museum öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Der Eintritt ist frei.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Art’s Birthday 2023
Mit: Matthew Herbert & The New Radiophonic Workshop u. v. a.
(Produktion: Dlf Kultur/SWR/E-Werk Freiburg 2023)

Der „Art's Birthday“ geht zurück auf den Fluxuskünstler Robert Filliou. Er erklärte 1963 den 17. Januar zum 1.000.000. Geburtstag der Kunst. Seitdem beteiligen sich immer mehr Künstler*innen und Veranstalter an der jährlichen Party. Zum 1.000.060. „Art's Birthday“ vernetzt die European Broadcasting Union (EBU) Konzerte aus der ganzen Welt. In einer Kooperation beteiligen sich Deutschlandfunk Kultur, SWR2 und E-Werk Freiburg mit Konzerten und Performances u. a. mit Matthew Herbert & The New Radiophonic Workshop und dem Festival "Vibrant Matter - Vibrant Bodies".

Samstag, 28. Januar 2023, 23:03 Uhr, Premiere
SWR2 Ohne Limit - ars acustica (bis 2 Uhr)
 
 

Sonstiges 
 
Tanztheater: DAS INNERE BEBEN
Das innere Beben © Nicolas Clausen
 
Tanztheater: DAS INNERE BEBEN
CIA. NADINE GERSPACHER

Premiere: Do 02.02. | 20.00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weitere Termine: Fr 03.02. bis Sa 04.02. | jew. 20.00 Uhr | So 05.02. | 19.00 Uhr | Saal

Inspiriert von den Witwen-Balkonen (balcones de viudas) im Teatro Colón in Buenos Aires/Argentinien platziert die Freiburger Tänzerin und Choreografin Nadine Gerspacher ihr neues Stück »Das innere Beben« in einen geschützten Raum, ein Haus. Hüterin dieses Witwenhauses ist »Madame«. Sie wacht über den Hort der Freiheit und der in ihm gelebten radikalen Offenheit. Mit ihrer Ansprache macht sie das Publikum zu Vertrauten und mahnt Anteilnahme und Respekt.

Im Witwenhaus brechen sich aufgestaute Emotionen Bahn und ergreifen Besitz von den Körpern der Akteur:innen. Hysterisch winden und schütteln sich die sieben Tänzer:innen mit verzerrten Gesichtern, Tränen fließen, Schreie durchdringen den Raum. Einem Tsunami gleich reißt das mächtige Beben die »natürliche Ordnung« hinfort.

In gewohnter Manier inszeniert die Cia. Nadine Gerspacher ein von kraftvollem Tanz und akrobatischen Elementen geprägtes Tanztheater, das mit tragisch-komischen Elementen die Befreiung der Gefühle feiert und einen Kontrapunkt zu gesellschaftlicher Repression setzt.

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg, ROXY – TanzLabor Ulm, Free Zone Barcelona und Big Story Productions

MIT
Nadine Gerspacher (künstlerische Leitung, Choreografie) | Ombline Huvelle (choreografische Assistenz) | Raphaëlle Sablic (Tanz) | Andréa Vibert (Tanz) | Camille Lejeune (Tanz) | Hedvig Edvall Bons (Tanz) | Armande Sanseverino (Tanz) | Hanna May Porlon (Tanz) | Genaro Cibils Alberti (Tanz) | Cia. Nadine Gerspacher (Bühne, Kostüm) | Josep Maria Baldomá (Musik) | Oli Lorenz (Licht) | Nicolas Clausen (Foto, Video) | Anna Sagrera (Produktionsleitung) | Nicolas Ricchini (Management, Produktion)

Stück-Dauer: ca. 60 Min.

Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, NEUSTART KULTUR, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Eintritt: 20,00 € / 15,00 €

KARTEN www.ewerk-freiburg.de BZ-Kartenservice
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Wer ist wer?
Kein Mucks! – Der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka

Von Rod Beacham
Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim
Mit: Heiner Kollhoff, Wolfgang Höper, Karin Schröder, Bruno Scheffner, Peter Fricke, Hannelore Schroth, Maria Gräfe u. a.
Regie: Dieter Eppler
(Produktion: SDR 1986)

Mr. Carlyle, ein schwerreicher Baulöwe aus Edinburgh, hat einen gewissen Hammond umbringen lassen, weil dieser von einem großangelegten Betrug wusste. Nun stellt sich allerdings heraus, dass Hammond die Geschichte einem Freund geschrieben hat. Carlyle beauftragt wieder jemanden, damit der Mann im Zug nach Edinburgh ermordet wird. Das wird verhängnisvoll für eine Reihe von Personen im Speisewagen und im Schlafwagen. Zuvorderst für die kräftige Matrone Lavinia Melchett, die sich rührend um alle kümmert - und tatsächlich findet Lavinia Melchett in der Nacht im hinteren Gepäckwagen einen Toten.

Wir sind dabei! Mit fast 13 Mio. Wiedergaben seit Juli 2020 ist der Krimi-Podcast "Kein Mucks!" einer der erfolgreichsten der ARD. Der SWR macht mit und holt die besten Kultkrimi-Hörspiele von SWF und SDR aus dem Archiv - ausgewählt von Bastian Pastewka.

Samstag, 28. Januar 2023, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Buchtipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 23. bis 29. Januar 2023
(Kalenderwoche 4)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen und Tickets stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Der Eintritt unter 27 Jahren sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.

Augustinermuseum

Augustinerfreunde führen: Die Wasserspeier des Münsters
Was stellen die originalen Wasserspeier des Freiburger Münsters dar? Das erfahren Interessierte bei einer Führung am Sonntag, 29. Januar, um 11 Uhr mit Lea von Berg vom Freundeskreis Augustinermuseum. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Kunstpause: Von Hamburg nach Freiburg
Am Mittwoch, 25. Januar, um 12.30 Uhr berichtet die Kunsthistorikerin Isabel Herda bei einer Kurzführung im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, weshalb die Hamburgerin Gabriele Rauschning ihre private Sammlung den Städtischen Museen Freiburg vermachte. Die Schenkung war der Ausgangspunkt für die aktuelle Ausstellung „Kammerspiel: Die Sammlung Gabriele Rauschning“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Artist Talk mit Sven Johne
Im Artist Talk am Donnerstag, 26. Januar, um 18 Uhr spricht der Künstler Sven Johne im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, über seine Arbeit „Anomalien des frühen 21. Jahrhunderts / Einige Fallbeispiele“ (2015). Sein Werk ist Teil der aktuellen Ausstellung „Phänomen Großmann trifft auf künstlerische Fotografie“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Untergang und Aufbruch
Wie sah das Leben im Frühmittelalter aus? Das erfahren Interessierte bei einer Feierabend-Führung am Mittwoch, 25. Januar, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Nach dem Untergang des Weströmischen Reichs brach die Gesellschaft in unserer Region zusammen – davon ging die Forschung lange Zeit zumindest aus. Archäologische Funde zeichnen jedoch ein anderes Bild. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Stadtgeschichte

Familiennachmittag: Leben im Mittelalter
Auf eine Zeitreise ins Mittelalter begeben sich Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 29. Januar, von 14 bis 16 Uhr bei einem Familiennachmittag im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Groß und Klein erfahren, wie die Kinder damals lebten oder wie das Rechnen ohne Null funktionierte. Im Anschluss gestalten alle einen Kreisel aus Holz. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro plus 3 Euro Eintritt, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Webtalk – Sinti und Roma in der NS-Zeit in Freiburg
Das Thema eines Webtalks am Mittwoch, 25. Januar, um 20.15 Uhr ist die Verfolgung von Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus in Freiburg. Ins Gespräch kommen der Historiker Heiko Haumann von der Universität Basel und Tomas Wald vom Roma Büro Freiburg. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Freiburger Vereine und Verbände in der Zeit des Nationalsozialismus. Versuch einer lokalen und regionalen Bestandsaufnahme“ und findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Gedenkstätten Südlicher Oberrhein statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq (BigBlueButton)
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Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
LESUNG UND FILM: IRAN – DIE FREIHEIT IST WEIBLICH
Kommunales Kino Freiburg

In sieben Kapiteln porträtiert Golineh Atai Frauenrechtlerinnen und ihre Familien. Die erfahrene Auslandskorrespondentin Atai kann aufgrund ihres Engagements für Menschenrechte das Land selbst nicht bereisen. Sie hat zwischen Herbst 2020 und Sommer 2021 Interviews mit Frauen geführt, die teilweise im Land, teilweise im Exil leben, in der Türkei, Belgien, Slowenien, Kanada oder den USA, und die alle durch ihren ganz unterschiedlichen Kampf zu Vorbildern geworden sind. Es sind unglaublich mutige Frauen, die für ihre Haltung einen hohen Preis gezahlt haben – und von denen man eigentlich nie etwas hört.

Lesung mit der Schauspielerin Renate Obermaier
Sa 21.1., 19:30

16 FRAUEN
Vier Generationen iranischer Frauen aus Teheran sprechen über ihre Träume, über ihre Sorgen und über die Liebe: Für die Älteren geht es um die Liebe zum Ehemann und zur Mutter, für die Jungen auch um die Liebe zur Kunst, zum Beruf oder zum Haustier. Und während die Jüngeren zukunftsorientiert ihr Leben gestalten, erinnern sich Großmütter und Mütter an verpasste Chancen und unerfüllte Sehnsüchte.

D/IR 2018 / 67 Min. / OmU
Regie: Bahar Ebrahim
Sa 21.1., 21:00 / Zu Gast: Die Filmemacherin Bahar Ebrahim
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe:
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Karlsruhe: "Stadt, Mensch, Fluss"
Führung durch Sonderausstellung am 22. Januar

Am Sonntag, 22. Januar, um 11:15 Uhr führt Helene Seifert durch die Sonderausstellung und stellt anhand von Fotografien, persönlichen Gegenständen und weiteren Objekten die Beziehungen der in der Ausstellung präsentierten Karlsruherinnen und Karlsruher zum Rhein vor.

Der Eintrittspreis in die Sonderausstellung beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahme ist jeweils kostenlos bzw. im Eintrittspreis enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen zur Sonderausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie unter www.karlsruhe.de/stadtmuseum.

"Stadt, Mensch, Fluss. Karlsruher*innen am Rhein"

Im Zentrum der Sonderausstellung "Stadt, Mensch, Fluss. Karlsruher*innen am Rhein" stehen 22 Karlsruherinnen und Karlsruher, in deren Leben der Rhein eine wichtige Rolle spielt oder spielte – aber auch solche, die ihrerseits das Gesicht des Flusses bei Karlsruhe prägen oder prägten. Präsentiert werden nicht nur historische Persönlichkeiten, sondern auch und gerade heutige Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt.

Die vorgestellten Menschen sind ebenso unterschiedlich wie ihre Bezüge zum Fluss. Ob als Arbeitsplatz oder Sportfläche, ob als künstlerische Inspirationsquelle oder Naturerlebnisraum – die präsentierten Personen führen vor Augen, welch vielfältige Möglichkeiten der Rhein seit jeher bietet und wie die Karlsruher*innen diese ganz unterschiedlich und immer wieder neu zu nutzen wissen.

Die Sonderausstellung ist noch bis 2. April zu sehen.
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 23. bis 27. Januar
(Kalenderwoche 4)

Dienstag, 24. Januar, 10 Uhr
Sprachcafé für Frauen (Stadtbibliothek)
Im Sprachcafé für Frauen bieten wir in lockerem Rahmen die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das nächste Sprachcafé für Frauen findet am Dienstag, 24. Januar, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz statt. Es ist offen für Frauen und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 24. Januar und Freitag, 27. Januar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der „Gaming-Zone“ der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Str. 10, stehen 4 Konsolen (PS4, XboxOne, Switch und 3DS), iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Dienstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr 30 Minuten spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK- Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 15.30 Uhr
Bilderbuchkino in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 25. Januar, um 15.30 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 16 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Geschichten am Mittwoch, 25. Januar, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, am Mittwoch, 25. Januar, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 19.30 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr, ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Lesetipps zu erhalten. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 26. Januar, 15.30 Uhr
Kamishibai „Dornröschen“ (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Dornröschen muss hundert Jahre hinter einer Dornenhecke schlafen bis sie von einem mutigen Prinzen wachgeküsst wird. In der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergstr. 21, wird am Donnerstag, 26. Januar, um 15.30 Uhr, das Märchen „Dornröschen“ mit dem japanischen Erzähltheater Kamishibai für Kinder ab 4 Jahren gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 27. Januar, 16 bis 18 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Freitag, 27. Januar, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Ausstellung „Changed Conditions“ im Kunsthaus L6
Werke von Jeremy Palluce, Marco Spitz und Nils Weiligmann
Eröffnung am 20. Januar

Eine kritische Haltung gegenüber Kunstmarkt und Institutionen scheint obligatorisch für junge Künstlerinnen und Künstler. Jedoch wird oftmals eine rebellische Attitüde durch gerade jene Mechanismen des Kunstbetriebs, die sie kritisieren, vermarktet und verwässert. Die Ausstellung Changed Conditions stellt die Frage nach der Widersprüchlichkeit, in der sich heutige Künstlerinnen und Künstler befinden. Sie rangieren zwischen ihrer Idealvorstellung der Kunstwelt auf der einen Seite und Business, Konkurrenzkampf und Fetischisierung der eigenen künstlerischen Position auf der anderen. Das Verlangen, mit ihrer Kunst wahrgenommen zu werden, scheint den vermeintlichen Verrat an ihrer eigenen Antihaltung zu implizieren. Die Künstler Jeremy Palluce (Basel), Marco Spitz (Freiburg) und Nils Weiligmann (Karlsruhe) stellen sich diesen Widersprüchen in Form von Arbeiten und Kollaborationen im Kunsthaus L6.
Die Ausstellung wird am 20. Januar um 19 Uhr eröffnet. Die Kunsthistorikerin Marlene Glawe wird in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung dauert vom 21. Januar bis zum 19. Februar. Es gelten folgende Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag, 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
 

Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
Vortrag
© oekom Verlag
 
Vortrag "Klima im Kopf" in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Am Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr liest Katharina van Bronswijk aus ihrem aktuellen Buch "Klima im Kopf: Angst, Wut, Hoffnung: Was die ökologische Krise mit uns macht" im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus. Van Bronswijk ist die Pressesprecherin der Initiative Psychologists for Future. Sie setzt sich in ihrem Buch mit den psychologischen Reaktionen der Menschen im Angesicht der Klimakrise auseinander und beschreibt, wie wir mit Ängsten, Wut und Trauer besser umgehen und sie in Handlungen münden lassen können.

Die eigenen klimabezogenen Emotionen wahr- und anzunehmen ist die Basis dafür, dass wir gegenüber Krisen psychisch widerstandsfähig bleiben beziehungsweise werden können, und nicht "den Kopf in den Sand stecken". Die Autorin spannt immer wieder den Bogen vom individuellen zum gesamtgesellschaftlichen Geschehen und vermittelt mit profunder Sachkenntnis und großer Leichtigkeit, wie wir an der Krise wachsen können, wenn wir über das Lähmende hinweg ins Handeln kommen.

Die Lesung ist eine Kooperation mit Psychologists for Future Regionalgruppe Karlsruhe-Landau und der grün-alternativen Hochschulgruppe Karlsruhe. Der Eintritt ist kostenfrei.

zum Bild oben:
Das Buch „Klima im Kopf: Angst, Wut, Hoffnung: Was die ökologische Krise mit uns macht“ von Katharina van Bronswijk
© oekom Verlag
 
 

Sonstiges 
 
 
Arabische Welt
Neue Ausgabe von „Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ erschienen

Das neue Heft der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ nimmt den arabischen Raum als eine wichtige Weltregion in ihrer ganzen Vielfalt in den Blick. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) kann die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift jetzt bestellt werden.

Die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar rückte das arabische Land in den vergangenen Wochen in den Fokus der Öffentlichkeit, auch unter kritischen Gesichtspunkten. Zudem tragen die angestrebten Energiepartnerschaften Deutschlands mit Katar und anderen arabischen Staaten dazu bei, sie verstärkt in den Blick zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit dieser Weltregion – von der nordafrikanischen Atlantikküste über den Maghreb und die arabische Halbinsel bis in den Nahen Osten in den Irak – soll anhand des vorliegenden Heftes über die Wahrnehmung der arabischen Länder als Konfliktregion, als erdölexportierende Staaten oder als traditionell-religiöse Gesellschaften hinausgehen.

Die Materialien in vier „Bausteinen“ eröffnen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den arabischen Raum näher kennenzulernen. Im Baustein A steht die Landeskunde und die Vielfalt in der arabischen Welt im Mittelpunkt. Zudem wird auf die Lebenswelt von Jugendlichen sowie auf Vorurteile und Stereotype eingegangen. Der Prozess der Entkolonialisierung mit dem Fokus auf Algerien bildet den Kern des Bausteins B. Er enthält auch Materialien zur Arabischen Liga. Die aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage in den arabischen Ländern wird im Baustein C thematisiert: der Arabische Frühling und seine Folgen, die Auswirkungen des Kriegs gegen die Ukraine oder die Jugendarbeitslosigkeit kommen etwa zur Sprache. Baustein D beleuchtet das Gastgeberland der Fußball-WM 2022. Schülerinnen und Schüler können anhand einer abschließenden Aufgabe auch dazu angeregt werden zu beurteilen, ob die Vergabe der WM nach Katar aus ihrer Sicht richtig war oder nicht.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Diese eigenen sich je nach Thema auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Ethik oder Religionslehre. Das aktuelle Heft bietet zudem Materialien für den Geografie- und Geschichtsunterricht sowie die Leitperspektiven Medienbildung (MB), Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV) und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft steht im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Rachel Hanan und Thilo Komma-Pöllath
 
Buchtipp: Rachel Hanan und Thilo Komma-Pöllath "Ich habe Wut und Hass besiegt"
Was mich Auschwitz über den Wert der Liebe gelehrt hat

Ein Jahr. Im Konzentrationslager ist das eine lange Zeit, eine Zeit, die ein Leben in ein Vorher und ein Nachher teilt. Rachel Hanan war 15, als sie ins Konzentrationslager verschleppt wurde, sie überlebte Auschwitz, Bergen-Belsen, Duderstadt und Theresienstadt, bei ihrer Befreiung war sie 16. Sie hat aus diesem Jahr Albträume und dunkle Gedanken mitgenommen, aber auch die Erkenntnis, dass Liebe einen Menschen am Leben erhalten kann. So wie sie und ihre drei Schwestern sich im Lager angesichts unvorstellbarer Härten gegenseitig am Leben erhielten. Rachel macht es sich bis heute zur Aufgabe, diese rettende Liebe an andere Menschen weiterzugeben. Und sie kämpfte in ihrem zweiten Leben darum, wieder glücklich zu sein – mit Erfolg, sagt sie im Alter von 93 Jahren. Dies ist die bewegende Botschaft einer starken Frau, die sich bewusst für die helle Seite des Lebens entschieden hat.

Rachel Hanan, geboren 1929, überlebte als Teenager vier Konzentrationslager, das Bombardement ihres Gefangenentransports, den Todesmarsch, bevor sie nach einem Jahr Martyrium am 9. Mai 1945 von der Roten Armee befreit wurde. 1947 wanderte Rachel nach Israel, das damals noch Palästina hieß, aus, heiratete zwei Jahre später und bekam zwei Söhne. Über 30 Jahre arbeitete sie als Sozialarbeiterin an sozialen Brennpunkten in ihrer Heimatstadt Haifa, später leitete sie dort einen großen Wohlfahrtsverband.

Thilo Komma-Pöllath, geboren 1971, ist freier Journalist und Buchautor (Die Akte Hoeneß) in München; er schreibt u.a. für Süddeutsche Zeitung Magazin, FAS und WELT. Für seine Arbeit wurde er mit Journalisten-Preisen ausgezeichnet.

Verlag Heyne 2023, 288 Seiten, € 20,00 [D], 20,60 [A] / SFr 27,90
ISBN 978-3-453-21841-3
 
 

Lesungen / Vorträge / Diskussionen 
 
 
Internationaler Frühschoppen
Ein badisch-schwäbisches Lese-Derby

Samstag, 11. Februar 2023, um 11:00 Uhr im Swamp, Talstr. 90, 79102 Freiburg
Eintritt frei

Mit den Autoren
Christoph Beutenmüller: SC Freiburg. Populäre Irrtümer und andere Wahrheiten
und
Bernd Sautter: VfB Stuttgart. Populäre Irrtümer und andere Wahrheiten

In seinem Herbstprogramm hat der Klartext Verlag einige neue Bände in der Reihe „Populäre Irrtümer und andere Wahrheiten“ vorgelegt, unter anderem über den SC Freiburg und den VfB Stuttgart. Am Spieltag, das ist Samstag, der 11. Februar 2023, kommt es um 11:00 Uhr im Swamp (Talstraße 90 in Freiburg) zum badischschwäbischen Lese-Derby der beiden Autoren Bernd Sautter (VfB) und Christoph Beutenmüller (SCF).

Es wird gescherzt, gezeigt, gequatscht, gefrozzelt und gequizzt. Unter den Anwesenden werden 3 Exemplare des Buchs HEIMSPIELE von Bernd Sautter verlost. Das Buch erschien 2015 im Silberburg Verlag und betrachtet explizit die Fußballszene in Baden und Württemberg.

Anpfiff ist am Samstag, 11.02.23, um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei. Nach der maximal 90 Minuten dauernden Veranstaltung wird genug Zeit sein, um rechtzeitig zur Stadionöffnung am Mooswald vor Ort zu sein oder sich auf die Live-Übertragung im Swamp einzustimmen. Das Bundesligaspiel SC Freiburg – VfB Stuttgart beginnt um 15:30 Uhr.
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Sonstiges 
 
Performance: Prisma... ein Farb- und Klangspiel
Prisma: Christine Kallfaß (c) Foto: Olaf Creutzburg
 
Performance: Prisma... ein Farb- und Klangspiel
Christine Kallfaß- Theater K

Do 02.02. bis Sa 04.02. | jew. 20.00 Uhr | Südufer Freiburg, Haslacher Straße

Mitten im Winter, auf der Suche nach Farbe, begegnen wir dem Prisma - und ja was? Weiß, wie Schnee, ist keine Farbe, hat aber als weißes Licht alle Farben in sich. Wir nehmen auseinander und fügen zusammen, wie im Regenbogen... Wobei gerade Schwarz und Weiß als scheinbare „Nichtfarben“ für uns besonders spannend sind. Jede Farbe hat ihren sehr eigenen Charakter und jede*r erlebt sie anders. Möglicherweise ist dein Rot ein völlig anderes als das meine? Wir spielen mit Piano, Vibraphon, Klängen, Worten, Texten, Wort-Gebilden, Szenen, Bildern und vor allem Filmaufnahmen. Meereswellen, flackerndes Feuer oder andere Elemente bewegen und verändern die gemalten Bilder, Landschaften und Szenen. Wir geben jeder Farbe ihr eigenes Spiel. Gerne öffnen wir unseren Raum am Ende für ein Publikumsgespräch und hoffen sehr, dass wir uns begegnen, gemeinsam erleben, sehen und hören können!

MIT
Christine Kallfaß: Idee, Konzeption, gemalte Bilder, Piano, Stimmartistik, Texte, Performance
Hartmut Nold: Vibraphon
Jürgen Dettling: Film
Luca Brand: Licht
Lena Coelsch, Graphikerin: Plakat, Flyer

Gefördert durch den Landesverband freier Tanz und Theaterschaffender aus Mitteln des Ministerium für Wirtschaft, Forschung, Kunst und Kultur Baden Württemberg /LBBW / Planlight/

Eintritt: 17,00 € / 13,00 €
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Doppelausstellung im EWERK Freiburg
Maeve Brennan: Horses and Angels | Carina Emery: Spindle Still, Motion Felt

Vernissage | Do 2.2.2023 | 18:30-22 Uhr | Begrüßung 19 Uhr, Foyer
Ausstellung | Fr 03.02. – So 26.03. | Galerie 1 & 2

Maeve Brennan (London) | Horses and Angels | Solopräsentation

Das Futur Perfekt ist die Zeitform der vollendeten Zukunft, also dessen, was geschehen sein wird. Angesichts des drohenden Endes der menschlichen Existenz auf der Erde wird die Frage nach der abgeschlossenen Zukunft immer relevanter. Was wird aus unserem Zeitalter, dem Anthropozän, in dem wir Menschen die Lebensbedingungen auf dem Planeten grundlegend verändert haben, in den Erdschichten aufgezeichnet sein?

In ihrer Ausstellung Horses and Angels, in deren Mittelpunkt zwei Filme stehen, setzt die englische Künstlerin Maeve Brennan die kurze menschliche Zeitspanne in Beziehung zum riesigen Zeitrahmen der Erdgeschichte.

In ihrem neuen Film With Horses thematisieren ein sterbendes Pferd und ein neugeborenes Fohlen inmitten einer Landschaft aus Plastikmüll die Zeitlichkeit des Industriezeitalters. In Listening in the Dark erinnern die Forschungen der Künstlerin über Fledermäuse an die Vorgeschichte und die immensen Dimensionen des Erdzeitalters im Verhältnis zum Anthropozän. Indem die Künstlerin den Film mit beleuchteten Fotos von Gesteinsproben aus Erdölbohrungen rahmt, wird die ausbeuterische Haltung des Menschen gegenüber der angesammelten Erdzeit in Form von Fossilien deutlich. Das Aufdröseln dieser Beziehungsgeflechte wirft weitere Fragen auf: Kann es uns gelingen, unseren Horizont zu erweitern und unseren winzigen Platz in der kosmologischen Geschichte zu erkennen?

Carina Emery (Paris) | Spindle Still | Solopräsentation

In ihrer Solopräsentation beschäftigt sich die Schweizer Künstlerin mit verschiedenen Körperzuständen, die durch Drehungen, Rotationen und Beschleunigung ausgelöst werden, sowie den daraus resultierenden Gefühlen der Lähmung und des Verschwindens wie von Paul Virilio für unser Virtualitäts- und Geschwindigkeitszeitalter beschrieben.
Gewöhnlich sind die Sinnesorgane perfekt synchronisiert, sodass sie Reize der Umwelt auf gleiche Weise interpretieren. Was passiert, wenn es einen Unterschied zwischen tatsächlicher und wahrgenommener Bewegung gibt? Wie verhält sich der Körper, wenn der optische Eindruck nicht mit den Signalen übereinstimmt, die das Gleichgewichtsorgan und die Stellungsrezeptoren von Muskulatur und Gelenken ans Gehirn senden?
In Emerys Arbeit wird der Körper in seiner Belastbarkeit, aber auch seiner Verletzlichkeit und der vom Subjekt empfundenen Inkongruenz greifbar gemacht. Ihre Skulpturen können als Sensoren verstanden werden, die spezifischen Beziehungen zwischen Bewegungen und Signalen aufzeichnen, rückverfolgen oder reanimieren. Emery untersucht so, wie Rotations-, Dreh- und Kurbelmomente transformiert, beschleunigt, aber auch gehemmt, gebremst und unterbunden werden können.

MIT:
Künstler:innen // Artists
Maeve Brennan, Carina Emery

Veranstaltungen // Events
Öffentliche Führungen Do 09.02. | 19:00 Uhr | So 05.02 | So 26.02. | jew. 16:00 Uhr | Treffpunkt: Galerie 1, Galerie für Gegenwartskunst

Öffnungszeiten Galerie 1 & 2 // Opening hours
Do | Fr 17-20 Uhr Sa 14-20 Uhr So 14-18 Uhr
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Pisten
Von Penda Diouf
Aus dem Französischen von Anette Bühler-Dietrich
Mit: Abak Safei-Rad
Musik: Niko Meinhold
Gesang: MFA Kera, Naima Schmitt und Diane Davenport sowie Kinder der Märkischen Grundschule Berlin-Reinickendorf
Regie: Christine Nagel
(Produktion: NDR 2022)

Im Jahr 2010 reiste Penda Diouf, die senegalesisch-ivorische Wurzeln hat und in Frankreich lebt, nach Namibia. Sie verehrt den 100-Meter-Läufer Frankie Fredericks, der für sein Land olympische Medaillen gewonnen hat. In der Namib-Wüste stößt Diouf auf die Herero und die Nama, zwei Volksgruppen, die sich einst gegen die deutschen Kolonialherren aufgelehnt hatten, woraufhin die Deutschen einen Genozid an ihnen verübten. „Pisten“ ist eine bewegende Hommage auf die Opfer des Völkermords, verwoben mit Dioufs eigenen Erfahrungen der Ausgrenzung.
Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats Juni 2022.

Sonntag, 22. Januar 2023, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Sonstiges 
 
Konzert: Steve Reich „The Desert Music”
Freiburger Kammerchor (c) Foto: Dominik Probst
 
Konzert: Steve Reich „The Desert Music”
Freiburger Kammerchor / Holst Sinfonietta

Sa 28.01. | 20:00 Uhr | So 29.01. | 19:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

„Der Mensch hat bislang überlebt, weil er zu unwissend war zu verstehen, wie er seine Wünsche realisieren könnte. Nun, da er sie realisieren kann, muss er sie entweder ändern oder vergehen.“

Diese zentrale Textzeile aus Steve Reichs The Desert Music bezieht sich auf den ersten Atomwaffentest in der Wüste New Mexikos. Reich schafft aus diesem und anderen Texten William Carlos Williams' eine symmetrische Großform für achtstimmigen Chor, vier Flöten, sieben Schlagzeuger, vier Klaviere bzw. Keyboards, drei Streichquartette und Kontrabass.

Der Freiburger Kammerchor (Leitung: Lukas Grimm) hat sich für diesen Meilenstein des Minimal-Repertoires mit der Holst Sinfonietta Freiburg (Leitung: Klaus Simon) zusammengetan, deren Mitglieder ausgewiesene Spezialisten für die Werke des New Yorkers sind. Als Freiburger Erstaufführung spielen diese zur Einstimmung Reichs früher entstandenes Ensemblewerk Music for Mallet Instruments, Voices, and Organ von 1973.

Ein Konzertjuwel für Freunde der Minimal Music und der Chormusik gleichermaßen.

MIT
Freiburger Kammerchor (Leitung: Lukas Grimm)
Holst Sinfonietta (Leitung: Klaus Simon)

Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg | Volksbank Freiburg | Sparkasse Freiburg | Geschwister Stäb Stiftung | (Neustart Kultur -> Zusage noch ausstehend!)

Stück-Dauer: Music for Mallet Instruments, Voices, and Organ: 19’ | The Desert Music: 47’

Eintritt: 23,00 € / 14,00 €
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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