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Sonntag, 5. Dezember 2021
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Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Meine digitale Sicherheit Tipps und Tricks für Dummies"
von Matteo Große-Kampmann und Chris Wojzechowsk

Digitale Sicherheit – auch für Privatanwender wichtig

IT-Sicherheit sollte nicht nur für Unternehmen zu den Top-Prioritäten gehören. Auch für Privatanwender steigt die Zahl der Bedrohungen für den heimischen Computer rasant. Mit welchen Tipps und Tricks man stationäre und mobile Endgeräte absichert, Phishings-Mails zuverlässig erkennt und sicher im Internet bezahlt das wissen die beiden IT-Spezialisten Matteo Große-Kampmann und Chris Wojzechowski. In ihrem neuen Ratgeber „Meine digitale Sicherheit für Dummies“ zeigen sie, wie es geht.

Identitätsdiebstahl, Schadsoftware auf dem Rechner, Phishing-Mail? Wir wissen alle, welche Gefahren uns im digitalen Alltag drohen und doch verschließen wir oft die Augen davor. Dabei kann jeder Benutzer eines Computers mit einigen wenigen Schritten und Handgriffen zur Sicherheit seiner Daten beitragen.

„Neue Geräte, neue Apps und neue Software – mit der Nutzung nehmen auch die Risiken im Umgang mit modernen Technologien zu“, sagen die beiden Autoren Matteo Große-Kampmann und Chris Wojzechowski in ihrem Buch „Meine digitale Sicherheit Tipps und Tricks für Dummies“. Und weiter: „Die Gefahrenlage hat sich verändert. Wer verhindern will, zum Betrugsopfer zu werden, der hat viele Möglichkeiten, diese Gefahr zu reduzieren. Dafür muss jedoch jeder selbst tätig werden“.

Die beiden Security-Experten zeigen, warum eine skeptische Grundhaltung vonnöten ist und wie man pragmatisch und mit so wenig Zeitaufwand wie möglich wichtige Schutzmaßnahmen für sich und die Familie ergreifen kann. Präzise und gut verständlich erläutern sie, wie man sich am besten bei einer Browserwarnung verhält, sichere Online-Anbieter findet, Accounts pflegt, Smart-TVs sicher betreibt, oder was zu tun ist, wenn der Rechner gehackt wurde.

Schummelseiten und der Top-Ten-Teil bieten einen schnellen Überblick – ideal für alle, die es eilig haben und abends dennoch gerne beruhigt einschlafen wollen.

Die Autoren Matteo Große-Kampmann und Chris Wojzechowski sind geschäftsführende Gesellschafter der AWARE7 GmbH, einem IT-Security-Unternehmen in Gelsenkirchen, das professionelle Penetrationstests, Live-Hacking-Shows und Seminare zur IT-Sicherheit anbietet. Sie halten Fachvorträge auf Kongressen, bei Firmenevents, bei Verbraucherzentralen und anderen Institutionen und Organisationen, veröffentlichen regelmäßig Forschungsartikel und stehen in Funk und Fernsehen Rede und Antwort zu aktuellen Fragen der IT-Sicherheit.

Wiley 2021, 176 Seiten, € 9,99 (D)
ISBN: 978-3-527-71834-4
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 6. bis 10. Dezember
(Kalenderwoche 49)

Bitte beachten: Für alle Veranstaltungen gilt das 2G-Modell

Mittwoch, 8. Dezember, 10 bis 12 Uhr, und Freitag, 10. Dezember, 15.30 bis 17.30 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und um Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächsten Onleihe- und IT-Sprechstunden finden am Mittwoch, 8. Dezember, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 10. Dezember, von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. Dezember, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos sind über Marius Barbot (Tel.0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. Dezember, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 8., und Freitag, 10. Dezember, 15.30 bis 17.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Freitag von 15.30 bis 17.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 8. Dezember, 17 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, am Mittwoch, 8. Dezember, um 17 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 10. Dezember, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club Training an. Das nächste eSports-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren findet am Freitag, 10. Dezember, ab 15 bis 18 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Der Eintritt ist frei.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. Ray Dorsey
 
Buchtipp: Dr. Ray Dorsey "Schluss mit Parkinson"
Die verschwiegenen Ursachen der Krankheit - und was Sie selbst tun können!

Parkinson nimmt weltweit dramatisch zu, noch vor Alzheimer! Und die Betroffenen werden immer jünger: Bereits bei 40-Jährigen können die ersten Symptome auftreten, die etliche der Leidtragenden im Laufe der Zeit zu Pflegefällen werden lassen.

Mit diesem Buch schlagen vier renommierte Neurowissenschaftler Alarm und fordern zum Handeln auf: Wir dürfen die gravierenden Auswirkungen von Umweltgiften auf landwirtschaftlichen Anbauflächen, in der Industrie oder gar Freizeiteinrichtungen wie Golf- und Fußballplätzen nicht länger ignorieren! Denn längst ist erwiesen, dass Chemikalien maßgeblich mitverantwortlich sind für die Entstehung von Morbus Parkinson.

Auf Grundlage neuester Forschungsergebnisse klären die Autoren nicht nur über die Auswirkungen von Giften auf unser Nervensystem auf, sondern über weitere Ursachen der Krankheit wie das Schädelhirntrauma, über Behandlungen mit Dopamin-Ersatz-Medikamenten, neue operative Möglichkeiten und berichten über bahnbrechende Erfolge mittels Bewegungstherapie.

Diese bisher einzigartige Abhandlung über die Parkinson-Krankheit ist ein Weckruf an Politik und Gesellschaft und zeigt zugleich Lösungswege auf, um die Lebensqualität der betroffenen Menschen zu verbessern.

Narayana Verlag 2021, 304 Seiten, € 24,80 (D)
ISBN: 978-3-96257-257-0
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Nikolaus-Aktion: Das Museum für Neue Kunst verschenkt Bilderrahmen
Nikolaus-Überraschung im Museum für Neue Kunst: Kommende Woche werden dort 16 leere Bilderrahmen verschenkt. Von Dienstag, 7. Dezember bis Sonntag, 12. Dezember stehen die Rahmen im Treppenhaus des Museums zur Abholung bereit. Es gibt unterschiedliche Maße und Materialien von Holz bis Metall – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die Rahmen stammen aus einer Schenkung von Gabriele Rauschning. Bislang waren sie mit Grafiken von Max Beckmann, Käthe Kollwitz, Edouard Manet und Arnulf Rainer bestückt. Für eine 2022 geplante Ausstellung werden die Grafiken nun einheitlich gerahmt.

Die Verschenk-Aktion ist mit einer kleinen Aufgabe verbunden: Wer seinen Wunschrahmen gefunden hat und mitnehmen möchte, ist aufgerufen, ein Foto davon auf Instagram oder Facebook zu teilen und das Museum für Neue Kunst zu verlinken. Die neuen Besitzerinnen und Besitzer können entweder direkt ein Selfie mit leerem Rahmen vor Ort im Museum machen oder den neu bestückten Rahmen zu Hause fotografieren.

Das Museum für Neue Kunst verfolgt mit dieser Aktion auch die eigenen Ziele in Sachen Nachhaltigkeit. Direktorin Christine Litz und ihr Team setzen sich dafür ein, dass nicht mehr benötigte Dinge außerhalb des Museums weiterverwendet werden, statt sie zu lagern oder zu entsorgen.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Zugang zum Treppenhaus ist kostenfrei. Aktuell gilt für den Besuch des Museums die 2G-Regel.
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Was können wir, aber was wollen wir nicht aus der Pandemie lernen?
Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“

Selten war ein Titel der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ aktueller: Verantwortliche Politiker haben bereits im Jahr 2020 gegen die Expertise ihrer wissenschaftlichen Berater die Lage falsch eingeschätzt. Dass sich dieses „Nicht-Lernen-Wollen“ im zweiten Jahr der Pandemie wiederholt, ist schockierend. Unter der Fragestellung „Was können wir, aber was wollen wir nicht aus der Pandemie lernen?“ befasst sich der Kassler Makrosoziologe Heinz Bude in seinem Online-Vortrag am Donnerstag, 9. Dezember um 19.30 Uhr mit den Folgen der Corona-Pandemie für Politik und Gesellschaft.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Lesungen / Vorträge 
 
Lesung: Max Goldt liest
Max Gold (c) Axel Martens
 
Lesung: Max Goldt liest
Do 09.12. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

"Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet."
Daniel Kehlmann

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.

»Max Goldt zu hören ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich ›Lyrics‹, die des Interpreten bedürfen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht.«
Westfalenpost

Eintritt: 18,00€/15,00€
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Madame Bovary (1/3)
Nach dem gleichnamigen Roman von Gustave Flaubert
Aus dem Französischen von Maria Dessauer
Mit: Friedhelm Ptok, Chris Pichler, Bernhard Schütz u. v. a.
Musik: Michael Riessler
Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Christiane Ohaus
(Produktion: HR/RB/DLR Kultur 2005)

„Welches ist das Gebiet der Dummheit, das stumpfsinnigste Milieu, das die meisten Absurditäten, die meisten intoleranten Dummköpfe hervorbringt? - Die Provinz. Welches sind dort die unerträglichsten Akteure? - Die kleinen Leute, die sich in kleinen Tätigkeiten verausgaben, deren Ausübung ihr Denken verkümmern lässt. Welches ist der am meisten abgenutzte und missbrauchte Sachverhalt, die abgedroschenste Leierkastenmelodie? Der Ehebruch.“
Charles Baudelaire vermerkte 1857, als „Madame Bovary“ erschien, das banale Sujet dieses Romans hindere ihn nicht daran, zum absoluten Kunstwerk zu mutieren.

Sonntag, 05. Dezember 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel

(Teil 2: 12. Dezember; Teil 3: 19. Dezember 2021, jeweils 18.20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Eric-Emmanuel Schmitt
 
Buchtipp: Eric-Emmanuel Schmitt "Madame Pylinska und das Geheimnis von Chopin"
Roman
Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn
Mit fünf farbigen Illustrationen von Daphne Patellis

Seit Eric als Kind das erste Mal ein Klavierstück von Chopin gehört hat, lässt ihn dessen Musik nicht mehr los. Doch auch nach Jahren des Klavierunterrichts vermag er dem Instrument nicht jene überirdischen Klänge zu entlocken, die ihn damals verzaubert hatten. Schließlich bittet Eric die exzentrische Lehrerin Madame Pylinska um Hilfe. Doch anstatt ihn Klavier spielen zu lassen, mischt sie sich mit ihren kuriosen Unterrichtsmethoden mehr und mehr in seinen Alltag ein, um den etwas linkischen Eric aus der Reserve zu locken. Eric ist alles recht – solang sie ihm hilft, hinter Chopins Geheimnis zu kommen. Doch insgeheim fragt er sich: Lehrt Madame Pylinska ihn wirklich nur das Klavierspiel? Oder nicht vielmehr das Wesentliche des Lebens?

»Wenn man Schmitts Bücher liest, ist das, als höre man eine Partitur. Wörter, die singen, die wie Finger über die Tasten des Klaviers gleiten.« Le Figaro

Der Autor Eric-Emmanuel Schmitt, französischer Schriftsteller, Bühnenautor und Filmregisseur, geboren 1960 in St.-Foy-lès-Lyon, wurde mit seinem Roman »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« weltberühmt und u.a. 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet. Sein Werk erreichte im deutschsprachigen Raum eine Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren. »Madame Pylinska und das Geheimnis von Chopin« stand in Frankreich wochenlang auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten und hat sich über 80.000 Mal verkauft. Schmitts Werke wurden in vierzig Sprachen übersetzt.

Verlag C.Bertelsmann 2021, 96 Seiten, € 16,00 [D], 16,50 [A] / SFr 22,90
ISBN 978-3- 570-10403-3
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Führung durch "Wasser marsch!" im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Für Rundgang am 12. Dezember ist eine Anmeldung erforderlich

Am Sonntag, 12. Dezember, um 11:15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung "Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach" und gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Durlach von der Gründung 1846 bis zur Gegenwart.

Die Führung im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis 10. Dezember per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231 erforderlich.

Informationen zur Ausstellung sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen sind im Internet unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum zu finden.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Damals im Garten
Hörspiel von Jürgen Becker
Mit: Gudrun Ritter und Tatja Seibt
Regie: Gaby Hartel
(Produktion: SWR 2021)

Berta und Johanna erinnern sich: An die Familie, den Garten und die kalten, harten Tage nach dem Krieg. Berta sucht Hilfe bei Ihren Fotoalben, Johanna möchte die Bilder am liebsten gar nicht sehen. Im Erinnerungsdialog der Schwestern mischen sich individuelle Rückschau und kollektive Erfahrung.
Autor Jürgen Becker greift Themen auf, die schon vielfach beschäftigten: Das Verhältnis von Bild und Sprache, die Konstruktion und Re-Konstruktion von Wirklichkeit, die Frage, was Erinnerung und Identitätsfindung ausmacht. Ein Spannungsverhältnis, das sich für Becker immer auch in der Sprache selbst und im Erzählen festmacht.

Samstag, 04. Dezember 2021, 23:03 Uhr, Ursendung
SWR2 Ohne Limit - Hörspiel
 
 

Sonstiges 
 
Theater: Brachland
Brachland © Theater Zerberus
 
Theater: Brachland
Theater Zerberus
Mi 08.12. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Wie lassen sich Biografien erzählen, ohne sie in ein Korsett abgegrenzter, polarisierender Identitäten zu zwängen? Die szenisch-musikalische Performance behandelt jüdische und nicht-jüdische Ich-Entwürfe und Identitätsauffassungen, Erzählungen von Zeitzeugen zwischen individueller und kollektiver Geschichte, zwischen persönlicher Erfahrung und historischen Zeitläufen. Eine Collage aus gesprochenem Wort, Musik und Sound, die Biografien ineinandergreifen lässt, die einander nicht auslöschen, sondern sich gegenseitig durchdringen und einen neuen, gemeinsamen Klang erzeugen.

In Kooperation mit The Art of Being & Kijo Production.

MIT
Tjadke Biallowons | Renate Obermaier | Inga Siebel | Heinzl Spagl | Wigand Alpers | Burkhard Wein
Musik: Joe Killi | Kai Littkopf | Muneer B. Fennell
Leitung: Joe Killi | Jürgen Reuß | Raimund Schall

Gefördert vom Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Zum Tag der Menschenrechte
Online-Lesung mit Nora Eckert: „Wie alle, nur anders – Ein transsexuelles Leben in Berlin“ / Jetzt anmelden

In der Reihe „Vielfalt & Geschlecht“ laden die städtische Gender & Diversity-Stelle, die Albert-Ludwigs-Universität (Abteilung Gleichstellung, Diversität und akademische Personalentwicklung), das Amt für Soziales und Senioren, der Checkpoint Aidshilfe Freiburg und das Stadttheater zu einer Lesung mit der Autorin Nora Eckert ein. Sie findet zum Internationalen Tag der Menschenrechte am Freitag, 10. Dezember, von 15 bis 16.30 Uhr statt und trägt den Titel „Wie alle, nur anders – Ein transsexuelles Leben in Berlin“. Wegen der pandemischen Lage findet die Lesung online (Zoom) statt. Verbindliche Anmeldungen sind bis Montag, 6. Dezember, möglich unter https://eveeno.com/Lesung_Transsexualitaet_leben

Die Autorin Nora Eckert, geb. 1954 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Neben der journalistischen Arbeit mit Schwerpunkt Opernkritik entstanden mehrere Bücher mit theater- und operngeschichtlicher Thematik. Sie ist inzwischen trans-aktivistisch unterwegs und Vorständin beim Verein TransInterQueer. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist das Thema „Trans und Alter“ (mit Mandat des Bundesverbandes Trans*). Seit 2019 recherchiert Eckert zur Trans-Geschichte beider deutscher Staaten. In „Wie alle, nur anders“ erzählt Nora Eckert ihre Lebensgeschichte. Sie ist neunzehnjährig, als sie 1973 nach West-Berlin zieht, um der Bundeswehr zu entgehen, und begreift dort als vermeintlich schwuler Mann, dass sie transsexuell ist. Es folgt der Aufbruch ins Frausein. Um die sein zu können, die sie ist, heuert sie im Chez Romy Haag an, dem damals bekanntesten Travestieclub Europas. Nicht nur David Bowie geht dort ein und aus. Nach Jahren der Nachtarbeit kehrt sie mit einer Umschulung zur Stenokontoristin 1982 zurück in die bürgerliche Welt. Nun stürzt sie sich ins „hochkulturelle“ Nachtleben der Stadt: Theater, Oper, Konzerte. Die „Schreibdame ohne Abitur“ fängt Mitte der achtziger Jahre selbst zu schreiben an und wird im Nebenberuf eine vielbeschäftigte Opernkritikerin. Die Bühne, auf der sich all dies vollzieht, ist die zweite Heldin dieses Buches, das nicht zuletzt eine große Liebeserklärung ist an das wilde, hedonistische West-Berlin.

Für weitere Infos stehen Snezana Sever (Stadt Freiburg, Gender & Diversity-Stelle, Tel. 0761/201-1900) und Felix Wittenzellner (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Tel. 0761/203-4432) gerne zur Verfügung. Mehr auf www.freiburg.de/gender-diversity.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der blonde Affe
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Janwillem van de Wetering
Aus dem Englischen von Hubert Deymann
Mit: Christian Brückner, Hans-Peter Hallwachs, Wolfgang Büttner, Charles Wirths, Matthias Ponnier, Monica Bleibtreu u. v. a.
Musik: Gerd Husemann, Hermann Mutschler
Hörspielbearbeitung und Regie: Peter Michel Ladiges
(Produktion: SWF/WDR 1984)

Elaine Carnet, eine Möbelfabrikantin, ist die Treppe hinuntergefallen und hat sich das Genick gebrochen - oder wurde sie gestoßen? Der höhnische Gesichtsausdruck der Toten lässt den Commissaris und seine Mitarbeiter von der Amsterdamer Mordkommission an ein Verbrechen denken, zumal es an Motiven nicht fehlt. Noch verdächtiger als ihr Geschäftspartner ist ihr Ex-Geliebter (Christian Brückner), den alle nur den "blonden Affen" nennen. Er lebt einsam auf einem Hausboot und verhält sich äußerst merkwürdig. Und dann ist da noch Francesco Pullini, ein Italiener, dem Elaine 80.000 Gulden schuldet.

Samstag, 04. Dezember 2021, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Sonstiges 
 
Improtheater: Impro-Show
Mauerbrecher: Corona © Bernd Schuhmacher
 
Improtheater: Impro-Show
Die Mauerbrecher
Sa 04.12. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Improvisations-Theater heißt stets Überraschung. Keine Vorstellung ist vorhersehbar. Selbst die Spieler*innen wissen vor Beginn einer Szene nicht, was sie spielen werden. Die Vorschläge kommen direkt aus dem Publikum. In der Umsetzung derselben besteht die Kunst eines Impro-Ensembles darin, in Bruchteilen von Sekunden Ideen zu entwickeln, Worte und Gesten aufzunehmen, weiter zu denken und spontan als schlüssige Handlung auf der Bühne zu inszenieren.

Ob das Motiv„ Abendsonne“ in der Gefühlslage „ Hass“ gewünscht, oder eine Szene in verschiedene Genres übersetzt wird, z.B. auf dem Arbeitsamt als Oper oder Western wiederholt wird – das Publikum wählt aus und die Mauerbrecher setzen das Gewünschte nach „5-4-3-2-1-los“ um. Ruhige, tragische Momente wechseln ab mit schnellen, komischen Szenen. Das verspricht interaktives überregionales und nachhaltiges Premium Impro-Theater.

Eintritt: VVK 14 €/10 € | AK 16 €/12 €
 
 

Sonstiges 
 
 
Der Eleusis-Effekt
Performative Rauminstallation für nach dem Ende der Welt
Do 02.12. | 19:00 – 20:30 Uhr || Fr 03.12. | 19:00 – 20:30 Uhr || Sa 04.12. | 19:00 – 20:30 Uhr || So 05.12. | 18:00 – 19:30 Uhr || Saal im EWERK Freiburg (immer jew. 30 Min. und halbstündlich)

In der interaktiven und performativen Rauminstallation „Der Eleusis-Effekt“ setzen sich Sascha Flocken und ein interdisziplinäres Team von Künstler*innen mit Schöpfungsmythen und ökologischen Untergangszenarien auseinander. Was bleibt der Menschheit noch, wenn Politik und Wissenschaft bei der Verhinderung des Klimawandels versagen?

Das Publikum wird für 30 Minuten in ein Ritual eingeweiht, das in einer fiktiven aber nahen Zukunft nach der unumkehrbaren Klimakatastrophe mittels Beschwörungen und Opfergaben die Natur noch einmal zu besänftigen versucht. In Anknüpfung an die antiken Mysterien von Eleusis und den Demetermythos schafft sich die verschworene Gemeinschaft ein neues Narrativ der Hoffnung. Werden wir unsere eigene moralische Verantwortung wieder auslagern? Woran glauben wir, wenn es keine Zukunft mehr gibt? Und welches Gesicht geben wir der Natur?

Unter dem Namen team.team arbeitet der Theaterregisseur Sascha Flocken in verschiedenen freien Projekten mit Teams aus interdisziplinären Künstler*innen zusammen. Dabei loten diese Zusammenarbeiten die Grenzen zwischen kollektivem, teambasiertem und hierarchischem Arbeiten aus. team.team als Dach für Kollaborationen ohne Zwang und Abo. Ziel von team.team ist es, ein Raum zu sein für spartenübergreifende Experimente, das Probieren neuer künstlerischer Techniken und für ästhetische Forschung aller Beteiligten.

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg.

MIT
team.team sind:
Sascha Flocken (Konzept, Idee)
Theresa Scheitzenhammer (Ausstattung, Konzept)
Felix Schiller (Text, Dramaturgie, Konzept)
Burkhard Finckh (Musik, Konzept)

Eintritt: 10,00€/8,00€

Gefördert vom Kulturamt Freiburg
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Zweiter Freiburger Museumsabend auf März verschoben
Angesichts der sich weiter verschärfenden Corona-Lage haben die Städtischen Museen Freiburg und die FWTM entschieden, den zweiten Freiburger Museumsabend auf März zu verschieben. Die Veranstaltung sollte am kommenden Freitag, 3. Dezember, stattfinden. Das Augustinermuseum, das Haus der Graphischen Sammlung und das Museum für Stadtgeschichte hatten ein buntes Programm geplant. Nun soll der Termin am Freitag, 25. März 2022 nachgeholt werden. An diesem Tag endet auch die Kirner-Ausstellung im Augustinermuseum.

Ersatzweise findet am kommenden Freitag zumindest eine kleine Veranstaltung im Augustinermuseum statt: Museumsdirektor Tilmann von Stockhausen lädt um 17.30 Uhr zu einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung "Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben" ein. Es gilt die 2G plus-Regel. Vorab ist eine Anmeldung per Mail an museumspädagogik@stadt.freiburg.de erforderlich.
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Waldspaziergang 2022
© DuMont Kalenderverlag / Foto: Lars van de Goor
 
Kalendertipp: Waldspaziergang 2022
Fotokunst-Kalender zum Aufhängen

Atmosphärische Naturfotografie von Lars van de Goor, Gewinner des Hasselblad award 2016. Brillanter Bilderdruck auf hochwertigem Papier, Format 58,4 x 48,5 cm. Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, mit den wichtigsten Feiertagen

Das Waldbaden kann dieser Kalender nicht ersetzen - aber da nicht jeder Gelegenheiten hat, wirklich in den Wald zu gehen, schon gar nicht jederzeit, ist es eine wahre Bereicherung, mit diesen erstklassigen Fotografien sich den Wald quasi in die Wohnung zu holen. Spätestens seit Peter Wohllebens Buch-Bestseller „Das geheime Leben der Bäume“ ist klar, dass die Menschen vom Thema Bäume und Wald fasziniert sind. Der niederländische Fotograf Lars van de Goor fotografiert auf unnachahmliche Weise magische Momente auf Waldwegen, am Waldrand und unter Bäumen. Er war bereits mehrfach Top-Ten-Finalist beim Fotografiewettbewerb Hasselblad Masters in der Kategorie Landschaft/Natur und gewann ihn 2016. Seine poetischen Bilder vom Wald sind aufgeladen mit einer ganz besonderen Atmosphäre, der man sich als Betrachter nicht entziehen kann. Vielmehr möchte man genau dort sein, wo die Fotografien entstanden sind und dort spazieren gehen.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

DuMont Kalenderverlag 2021, 58,4 x 48,5 cm, Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, € 32,00
EAN: 4250809648217
 
 

Sonstiges 
 
 
„Wir fragten uns, ob wir unser Zuhause je wiedersehen würden“
Neues Lese- und Arbeitsheft in der Reihe MATERIALIEN über die Deportationen der Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern von 1941 bis 1945

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht neues Lese- und Arbeitsheft zur nationalsozialistischen Landesgeschichte: Lernen mit regionalem Bezug

„Wir fragten uns, ob wir unser Zuhause je wiedersehen würden“ – so lautet der Titel des neuen Lese- und Arbeitshefts in der Reihe MATERIALIEN über die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern in den Jahren 1941 bis 1945. Die Publikation, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), beleuchtet die Verfolgung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung seit 1933, den Ablauf und die Zielorte der Deportationen, die Ghettos, Lager und Vernichtungsstätten im besetzten Osten Europas, sowie das Schicksal der Deportierten, von denen viele in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet wurden.

Mit der Reihe MATERIALIEN greifen die Gedenkstätten in Baden-Württemberg und die LpB die Aufforderung der Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg auf, Angebote mit regionalem Bezug an außerschulischen Lernorten zu entwickeln. Die Lese- und Arbeitshefte gliedern sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben. Die Arbeitsaufträge geben Anregungen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte und zur Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen vor Ort.

Das neue Lese- und Arbeitsheft in der Reihe MATERIALIEN ist in enger Zusammenarbeit mit dem Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V. entstanden. Die Texteinheiten und Arbeitsmaterialien wurden von Martin Ulmer, dem Geschäftsführer des Gedenkstättenverbunds, und den Gymnasiallehrkräften Ursula Hepp (Stuttgart), Lars Mayr (Laupheim) und Markus Fiederer (Meßkirch) erstellt. Sie geben einen Überblick über die Geschehnisse, die in Zusammenhang mit den Deportationen der württembergischen und hohenzollerischen Jüdinnen und Juden stehen, und regen zur kritischen Auseinandersetzung mit den Themen Antisemitismus, Ausgrenzung und Verfolgung an. Der Fokus liegt auf der Perspektive der Opfer des nationalsozialistischen Regimes; der Blick wird aber auch auf die Verantwortlichen für die Deportationen gelenkt. Thematisiert werden auch die juristische Aufarbeitung und das Gedenken an die Deportationen seit 1945.

Zuletzt erschienen in der Reihe MATERIALIEN die Hefte:

. „Es war ein Ort, an dem alles grau war …“ Die Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940 (Stuttgart 2020),

- Baden 1933. Die nationalsozialistische Machtübernahme im Spannungsfeld von Landes- und Reichspolitik (Stuttgart 2017),

- „Ich habe den Krieg verhindern wollen“. Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1938 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen (2. Auflage Stuttgart 2015).

Die Hefte der Reihe MATERIALIEN sind kostenlos und können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Sonstiges 
 
 
Tanzgastspiel: THROUGH THE GRAPEVINE
Alexander Vantournhout (Belgien)
DEUTSCHLANDPREMIERE
Fr, 03. 12. 2021 // 20.00 Uhr // Freiburger Theater, Kleines Haus
Einführung vor und ARTIST TALK nach der Vorstellung in der TheaterBar

Konzept, Choreografie Alexander Vantournhout | Kreation & Performance Axel Guérin, Alexander Vantournhout | Choreografische Assistenz Emmi Väisänen | Komponistin Andrea Belfi | Dramaturgie Rudi Laermans | Lichtdesign Caroline Mathieu Lichtentwurf Harry Cole | Technische Produktion Rinus Samyn | Szenografisches Konzept Bjorn Verlinde | Kostüm Anne-Catherine Kunz | Feedback Anneleen Keppens, Maria Ferreira Silva | Kompaniemanagement Esther Maas | Produktionsmanagement Aïda Gabriëls Vertrieb Frans Brood Productions

Mit besonderem Dank an Bram Vandeghinste, Sébastien Hendrickx, Vera Tussing, Gerald Kurdian & Esse Vanderbruggen

Eine Produktion von NOT STANDING in Koproduktion mit Arts Centre Vooruit, PERPLX Kortrijk, Théâtre des Quatre Saisons Gradignan, Cirque-théâtre Elbeuf, Subsistances, Wood Cube, Roeselare, Théâtre de la Ville de Luxembourg, MA scène nationale – Pays de Montbéliard, Les Hivernales CDCN, Malpertuis, Theater Freiburg, Théâtre de l’Arsenal, Workspacebrussels.

Mit Unterstützung der Flämischen Regierung.
 
 

Sonstiges 
 
 
Der Eleusis-Effekt
team.team

Rauminstallation, Interdisziplinär, performative Kunst, Musik, Eco Art, Theater

PREMIERE: So 28.11. | 18:00 – 22:00 Uhr (jew. 30 Min. und halbstündlich) | Saal im EWERK Freiburg
Weitere Termine: Do 02.12. | 18:00 – 21:00 Uhr || Fr 03.12. | 18:00 – 22:00 Uhr || Sa 04.12. | 18:00 – 22:00 Uhr || So 05.12. | 18:00 – 20:00 Uhr || Saal (immer jew. 30 Min. und halbstündlich)

In der interaktiven und performativen Rauminstallation „Der Eleusis-Effekt“ setzen sich Sascha Flocken und ein interdisziplinäres Team von Künstler*innen mit Schöpfungsmythen und ökologischen Untergangszenarien auseinander. Was bleibt der Menschheit noch, wenn Politik und Wissenschaft bei der Verhinderung des Klimawandels versagen?

Das Publikum wird für 30 Minuten in ein Ritual eingeweiht, das in einer fiktiven aber nahen Zukunft nach der unumkehrbaren Klimakatastrophe mittels Beschwörungen und Opfergaben die Natur noch einmal zu besänftigen versucht. In Anknüpfung an die antiken Mysterien von Eleusis und den Demetermythos schafft sich die verschworene Gemeinschaft ein neues Narrativ der Hoffnung. Werden wir unsere eigene moralische Verantwortung wieder auslagern? Woran glauben wir, wenn es keine Zukunft mehr gibt? Und welches Gesicht geben wir der Natur?

Unter dem Namen team.team arbeitet der Theaterregisseur Sascha Flocken in verschiedenen freien Projekten mit Teams aus interdisziplinären Künstler*innen zusammen. Dabei loten diese Zusammenarbeiten die Grenzen zwischen kollektivem, teambasiertem und hierarchischem Arbeiten aus. team.team als Dach für Kollaborationen ohne Zwang und Abo. Ziel von team.team ist es, ein Raum zu sein für spartenübergreifende Experimente, das Probieren neuer künstlerischer Techniken und für ästhetische Forschung aller Beteiligten.

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg.

MIT
team.team sind:
Sascha Flocken (Konzept, Idee)
Theresa Scheitzenhammer (Ausstattung, Konzept)
Felix Schiller (Text, Dramaturgie, Konzept)
Burkhard Finckh (Musik, Konzept)

Gefördert vom Kulturamt Freiburg
Eintritt: 10,00€/8,00€
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Essen gegen Entzündungen"
Wissenschaftliche Grundlagen und die besten Rezepte für gesunde Gelenke
Die Buchreihe der Apotheken Umschau, Band 7

Millionen Deutsche leiden an Gelenkerkrankungen. Die gute Nachricht ist, man kann Entzündungen und Gelenkschmerzen auf natürliche Weise entgegentreten. Deutschlands größte Gesundheitsredaktion hat aktuelles und fundiertes Wissen rund um Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und den neuesten Stand der Wissenschaft in diesem umfassenden Ratgeber zusammengestellt. Vor allem in puncto Ernährung können Betroffene viel bewirken. Denn bewusstes Essen kann nicht nur helfen, Entzündungen und Schmerzen positiv zu beeinflussen. Ganz nebenbei purzeln durch die richtige und ausgewogene Ernährung auf oft die Pfunde. Das schont die Gelenke fördert die Beweglichkeit. Mit einem ausführlichen Wissensteil und über 70 Rezepten, die lecker, alltagstauglich und leicht nachzukochen sind.

Wort & Bild Verlag 2021, 224 Seiten, € 19,99 (D)
ISBN 978-3927216655
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Der Wolf ist zurück.
Gewinn oder Desaster für Naturschutz und Landwirtschaft?

Vortrag und Diskussion, Online - 1. Dezember 2021

Die Rückkehr des Wolfes in Deutschland polarisiert: Ein Teil der Bevölkerung wertet den raschen Anstieg der Wolfspopulation als ökologischen Gewinn, andere sehen Gefahren für Naturschutz und Landwirtschaft. Der Vortrags- und Diskussionsabend „Der Wolf ist zurück“ am Mittwoch, 1. Dezember um 19 Uhr will die unterschiedlichen Sichtweisen zu einem konstruktiven Dialog zusammenbringen. Peter Poschen, Freiburger Professor für sozioökonomische Nachhaltigkeit, führt an diesem Abend ins Thema ein, anschließend diskutieren Felicitas Rechtenwald vom Naturschutzbund Deutschland, Albert Reif vom Badischen Landesverein für Naturkunde und Naturschutz sowie Anette Wohlfarth vom Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg.

Vortrag und Diskussion finden in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft statt.

Eine Teilnahme ist über das Videokonferenz-System Zoom möglich. Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
ABGESAGT: Über Leben und Werk des Fotografen Hermann Landshoff
Dr. Ulrich Pohlmann hält am 1. Dezember einen Vortrag in der Städtischen Galerie
Zwischenzeitlich musste die Veranstaltung leider abgesagt werden.

Mit der Ausstellung von über 200 Arbeiten des deutsch-amerikanischen Fotografen Hermann Landshoff präsentiert die Städtische Galerie Karlsruhe in Kooperation mit der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum bis 30. Januar 2022 einen der bedeutendsten Lichtbildkünstler des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum erhielt den Nachlass des Fotografen Hermann Landshoff 2012 als Schenkung.

Dr. Ulrich Pohlmann, Leiter der Sammlung und Kurator der dort 2013/14 gezeigten Landshoff-Retrospektive, beleuchtet am Mittwoch, 1. Dezember, die Biografie und das facettenreiche Werk des Fotografen. Sein Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Städtischen Galerie.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dominique Manotti
 
Buchtipp: Dominique Manotti "Marseille.73"
Krimi
Aus dem Französischen von Iris Konopik

Elf Jahre nach der Unabhängigkeit Algeriens schwelt es an der Côte d’Azur. Bei Teilen der Marseiller Polizei gehört Rassismus zum guten Ton. Der Mord an einem französischen Busfahrer wirkt wie ein Signal zur Eskalation, Scharfmacher schüren die Pogromstimmung, ein Junge wird auf offener Straße niedergemäht. Man ermittelt halbherzig und schlampig – bis Commissaire Daquin auf den Plan tritt. Doch er ist kein Marseiller …

Rassismus bei der Polizei?
Wir erleben Commissaire Daquin aus Paris beim zweiten großen Fall seiner Laufbahn, bereits jetzt ein unbestechlicher Bulle mit Reibfläche und ausgeprägtem Sinn für Unrechtsverhältnisse. Die blühen in Marseille, zumal die verschiedenen Instanzen der Polizei einen Kleinkrieg um die Deutungshoheit über Recht und Gesetz führen. Von der Polizeizentrale L’Évêché bis zu den Richtern ist die Marseiller Exekutive durchsetzt mit Meistern der Mauschelei. Und in der Gesellschaft, die ihnen vorschwebt, ist für bestimmte Leute kein Platz vorgesehen. Wie weit werden sie gehen, wenn die Lage eskaliert?

1973 erschütterte eine rassistische Mordserie ganz Frankreich mit Marseille als Epizentrum von Fremdenhass, Klüngel und rassistischem Terrorismus: Das ist der historische Kern, um den Dominique Manotti ihren rasanten Roman arrangiert hat. Seine Aktualität in diesen Tagen ist beklemmend.

Die Autorin Dominique Manotti ist Historikerin mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit. Die emeritierte Dozentin war viele Jahre als Gewerkschafterin in der CFDT aktiv und leitete ihre Pariser Sektion. Frustriert von der politischen Perspektivlosigkeit der Mitterrand-Ära begann sie mit fünfzig, Noir-Romane zu schreiben. Inspiriert durch jahrelanges Engagement in sozialen Kämpfen, durch politische Leidenschaft und präzise Kenntnis der Wirtschaftsgeschichte fand Manotti unmittelbar zu ihrem eigenen auffälligen Stil: scharf recherchierte Fakten, schlaglichtartig verknappt, erzählt mit der coolen Eleganz des Noir. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise (u.a. den Duncan Lawrie International Dagger, den Deutschen Krimipreis, den Prix Mystère de la Critique, die Trophée 813 und den Grand Prix du Roman Noir) und lebt in Paris.

Argument Verlag 2020, 400 Seiten, € 23,00 (D)
ISBN 978-3-86754-247-0
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 29.11. bis 4.12. Dezember
(Kalenderwoche 48)

Bitte beachten: Für alle Veranstaltungen gilt das 2G-Modell

Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Dezember, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Dezember, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1., und Freitag, 3. Dezember, 15.30 bis 17.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Freitag von 15.30 bis 17.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1. Dezember, 17 Uhr
Bilderbuchkino „Felix, Kemal und der Nikolaus"
(Stadtteilbibliothek Haslach)
Felix und Kemal leben im selben Haus, werden aber an unterschiedlichen Festtagen beschenkt. Trotzdem stellt Kemal seine Schuhe vor die Tür, weil Felix gesagt hat, Nikolaus kommt zu allen Kindern. Die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, zeigt am Mittwoch, 1. Dezember, um 17 Uhr, das Bilderbuchkino „Felix, Kemal und der Nikolaus“ für Kinder ab 4 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 3. Dezember, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club Training an. Das nächste eSports-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren findet am Freitag, 3. Dezember, ab 15 bis 18 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 4. Dezember, 12 Uhr
Einführung in den 3D-Druck (Stadtbibliothek)
Mit Hilfe des Prusa-i3-Druckers führen Mitarbeitende der Infothek die ersten Schritte des 3D-Drucks vor. Gezeigt werden Grundkenntnisse von der Auswahl eines 3D-Modells im Internet über die Druckvorbereitung bis zur Umwandlung eines Kunststoffstranges in den gewünschten Gegenstand. Die Vorführung findet am Samstag, 4. Dezember, um 12 Uhr, in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Eintritt ist frei.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Otto
Von Dana von Suffrin
Mit: Robert Dölle, Enea Boschen, Luana Velis, Helena Schrei, Clara Naumann, Stephanie Schönfeld, Barbara Horvath, Christiane Roßbach, Helmut Berger u. a.
Musik: Polly Lapskovskaja
Regie: Stefanie Ramb
(Produktion: BR 2021)

Für sein Umfeld war Otto, fast 80 und pensionierter jüdischer Ingenieur, schon immer eine Heimsuchung. Nun ist er ein Pflegefall. Und macht seinen Töchtern Timna und Babi unmissverständlich klar: Ich verlange, dass ihr für mich da seid. Und zwar immer! Die Schwestern erfahren, wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen − auch wenn man ihn sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. Liebevoll und mit schwarzem Humor erzählt Dana von Suffrin, wie Timna versucht, ihre dysfunktionale Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen.

Sonntag, 28. November 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Zweiter Teil der großen Kirner-Doppelausstellung
Johann Baptist Kirner, Ital.Hirtenfamilie, 1835, Priv.besitz, Foto: A.Killian
 
Zweiter Teil der großen Kirner-Doppelausstellung
Augustinermuseum zeigt ab Samstag, 27. November, Gemälde des Furtwanger Künstlers

Das Augustinermuseum präsentiert ab Samstag, 27. November, die Ausstellung „Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben“. Sie ist der zweite Teil der umfangreichen Kirner-Werkschau und vereint erstmals nahezu den gesamten Gemäldebestand des Furtwanger Künstlers. Zu sehen ist sie bis Sonntag, 27. März 2022. Der erste Teil der Doppelausstellung mit Zeichnungen und Studien Kirners läuft noch bis Sonntag, 30. Januar 2022.

Welche Zukunft prophezeit die Kartenlegerin wohl ihrer Kundschaft? Werden die Gebete der Bauernfamilie erhört und wird der Großherzog bei der Jagd erfolgreich sein? Die Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806–1866) sind so lebendig, dass man das Lachen der spielenden Kinder, das Weinen des Hirten und das Klirren der Gläser förmlich hören kann.

Bei den Zeitgenossen sind seine humorvollen Bilder äußerst beliebt. Der badische Großherzog macht Kirner gar zu seinem Hofmaler. Wie konnte der einst berühmte Künstler in Vergessenheit geraten? Tilmann von Stockhausen, Direktor des Augustinermuseums: „Die Kunstgeschichte hat sich lange mehr für Historienmalerei als für den Alltag der einfachen Menschen interessiert, sogenannte Genrebilder waren weniger angesehen. Doch genau diese Geschichten aus dem Leben machen Kirner für uns heute interessant und aktuell.“

Auch wenn er lange in München lebt – die Schwarzwälder Heimat zieht sich thematisch durch Kirners Werk. Die Schwarzwaldstube, in der Menschen arbeiten, feiern und leben, nutzt er gerne als Bühne für seine Bild-Geschichten. Seine Gemälde unterhalten nicht nur, sie geben auch Aufschluss über den Alltag im 19. Jahrhundert, über Arbeit und Tracht.

Neben dem heimatlichen Schwarzwald gilt Kirners Liebe Italien. Mehrere Jahre lebt er in Rom, wo er sich mit seinem Künstlerfreund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier teilt. Die südliche Landschaft und das Licht verändern seinen Malstil. Vor allem aber faszinieren ihn Lebensweise und Tradition der italienischen Landbevölkerung.

Wer nun meint, Kirner beschränke sich auf das idyllische Landleben, irrt. Die in ganz Europa turbulenten Revolutionsjahre um 1848 greift er mehrfach auf. In Gemälden wie „Die Erschießung eines Schwarzwälders“ oder „Ein badischer Freischärler mit seinen beiden Ordonnanzen“ erzählt er von den kriegerischen Seiten dieser Zeit.

Die Schau versammelt zahlreiche Leihgaben, unter anderem aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, dem Badischen Landesmuseum in Karlsruhe, dem Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen in Donaueschingen, der Kunsthalle Bremen, der Hamburger Kunsthalle und dem Lettischen Nationalen Kunstmuseum in Riga. Dazu kommen viele Leihgaben aus Privatbesitz und Werke aus dem eigenen Bestand.

Insgesamt sind rund 120 Arbeiten ausgestellt, darunter 33 Gemälde zusammen mit zahlreichen malerischen und zeichnerischen Vorstudien. Eines der Hauptwerke Kirners, das Gemälde „Spielende Kinder“, hatte der Freundeskreis dem Augustinermuseum im Vorfeld der Ausstellung geschenkt.

Der Katalog zur Doppelausstellung ist im Imhof Verlag erschienen und an der Museumskasse für 29,80 Euro erhältlich. Im Buchhandel kostet er 34,95 Euro.

Führungen durch die Ausstellung finden immer sonntags um 10.30 Uhr statt. Eine Anmeldung unter Tel. 0761/201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist jeweils bis zum vorhergehenden Donnerstag, 15 Uhr, erforderlich. Der Buchungsservice informiert unter Tel. 0761/201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de über Führungen für Gruppen, Schulen und Kindergärten. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden sich unter www.freiburg.de/kirner.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und freitags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Das Ticket ist auch gültig für die Ausstellung im Haus der Graphischen Sammlung sowie als Tagesticket für alle Häuser der Städtischen Museen Freiburg.

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren (ab 1. Januar unter 21 Jahren), Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Besucherinnen und Besucher benötigen aktuell einen Impf- oder Genesenennachweis. Schülerinnen und Schüler, Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von der 2G-Regel ausgenommen.

zum Bild oben:
Johann Baptist Kirner, Italienische Hirtenfamilie, 1835, Privatbesitz, Foto: Axel Killian
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Dezember-Konzerte der "Musik im Rathaus" abgesagt
Kulturamt beendet Reihe wegen steigender Corona-Zahlen vorzeitig

Die aktuelle Ausgabe der beliebten Konzertreihe "Musik im Rathaus" muss wegen rasch steigender Corona-Zahlen vorzeitig beendet werden. Das städtische Kulturamt sagt deshalb die Abende am 13. Dezember mit dem Busch Kollegium Karlsruhe und am 20. Dezember mit dem Posaunenquartett OPUS 4 aus Halle ab. Bereits erfolgte Reservierungen verlieren ihre Gültigkeit.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Von der Schwarzwaldgöttin bis zum Hausaltar
Das Archäologische Museum präsentiert neue Fundstücke zur römischen Religion

Die Dauerausstellung im Archäologischen Museum lädt zu einer spannenden Zeitreise vom steinzeitlichen bis ins mittelalterliche Südbaden ein. Nun gibt es einen weiteren Grund, die Sammlung zu besichtigen: Die römische Ausstellung wurde umgestaltet und präsentiert neue Fundstücke zum Thema „Römische Religion“, die von der göttlichen Hilfe für jeden Lebensbereich erzählen. Bei einer Sonntagsmatinée am 5. Dezember um 11 Uhr findet die erste Führung zum Thema statt, es gilt 2G plus.

Zu welchen Göttern haben die Menschen im Römischen Reich gebetet? Der unterschiedliche religiöse Hintergrund der Objekte erzählt von einer multikulturellen Gesellschaft. Die Legionäre hatten ihre Glaubensvorstellungen in jede Ecke des Reiches gebracht, so auch an den Hoch- und Oberrhein. Gleichzeitig waren die römischen Soldaten in Kontakt mit fremden Gottheiten gekommen, die sie übernahmen und sogar mit den eigenen vermischten.

So haben sie nördlich der Alpen Abnoba kennengelernt, die keltische Göttin des Schwarzwalds, und sie mit der römischen Diana, der Göttin der Jagd, verbunden. Die tatkräftige Jägerin ist im Museum als lebensgroßes Relief zu bewundern. Im Zuge des römischen Straßenbaus hat die Patronin der Natur und der heilenden Quellen neue Aufgaben erhalten – als Schutzgöttin der Reisenden. Die Menschen baten die Göttin in einem kleinen Tempel an einer Straßenstation bei Friesenheim um ihren Beistand. Ihr zur Seite stand Merkur, der Gott der Diebe und Händler, denn auf den neuen Wegen war viel los. Auch er ist in der Ausstellung als Steinfigur zu sehen.

Für die tägliche Anbetung und den persönlichen Schutz besaß jede Familie einen kleinen Hausaltar, ein sogenanntes Lararium, mit kleinen Götterfiguren und Weihgeschenken. Noch heute findet sich in mancher Schwarzwaldstube eine ähnliche Tradition in Form des Herrgottswinkels für den göttlichen Schutz der Familie und des Hauses. Im Archäologischen Museum sind die Fundstücke daher in einem nachgebildeten Lararium ausgestellt.

Wer mehr erfahren möchte, ist herzlich zu einem Museumsbesuch eingeladen. Bei der Matinée „Archäologie – Musik – Aperitif“ am Sonntag, 5. Dezember, um 11 Uhr findet die erste Führung zum Thema statt; der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Anmeldung per Mail an arcomuseum@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2571 ist bis Donnerstag, 2. Dezember, 15 Uhr erforderlich. Bei dieser Veranstaltung gilt 2G plus: Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen tagesaktuellen Test vorlegen.

Für den regulären Museumsbetrieb gilt weiterhin die 2G Regel. Schülerinnen und Schüler sind von der 2G bzw. 2G plus-Regel ausgenommen. Dies gilt auch für Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und mittwochs bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren (ab 2022 unter 21 Jahren), Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Proporz schockt Dialog
Schlagzeilenmutationen von Marc Matter
Mit: Kirsten Drope, Georg Gädker, Judith Hilger und Philipp Niederberger
(Produktion: SWR/SWR Vokalensemble 2021)

Oftmals sind es bloße Überschriften und Schlagzeilen aus Zeitungsnachrichten, die hängenbleiben und Teil des öffentlichen Diskurses werden. Neben der latent politischen Komponente interessiert Marc Matter auch die spezielle poetische Qualität dieser Textform - knapp und gedrungen, oft unter Vernachlässigung grammatischer Regeln, teilt sich diese 'kleine Form' in verbalen Impulsen und Slogans mit. Bei dieser reinen Wortkomposition werden die schriftlichen Fundstücke akustisch weiterverarbeitet. So entstehen neuartige Sprachgebilde, die durch ihre akustische Qualität bestechen, den politischen und gesellschaftlichen Impuls aber noch in sich tragen.

Samstag, 27. November 2021, 23:03 Uhr
SWR2 Ohne Limit - ars acustica
 
 



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