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Dienstag, 26. Mai 2020
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Remigiusz Mróz
 
Buchtipp: Remigiusz Mróz "Bis zum Ende"
übersetzt aus dem Polnischen von Marlena Breuer und Jakob Walosczyk

Wie bittet man einen Menschen um Hilfe, dessen Leben man zerstört hat? Vor allem, wenn man sich wie Kasandra ein neues, sehr komfortables Leben aufgebaut hat? Als ihr Sohn entführt wird, bleibt ihr keine andere Wahl: Sie muss Damian um Hilfe bitten. Sein Leben ist eine Katastrophe: Damians Verlobte Ewa ist seit zehn Jahren verschwunden. Und Kasandra, die ihm helfen sollte, sie zu finden, hat ihn aufs Übelste verraten. Damian glaubt noch immer, dass Ewa am Leben ist. Doch um das zu beweisen, braucht er Kasandra. Die beiden schließen einen Deal. Und kommen der Wahrheit gefährlich nahe. Zu nahe. Denn während Kasandra in einem berüchtigten Frauengefängnis ums Überleben kämpfen muss, steht Damian nach all den Jahren plötzlich Ewa gegenüber.

Der Autor Remigiusz Mróz, geboren 1987, hat einen Ph.D. in Jura und gab seine Anwaltskarriere auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit gerade mal 30 Jahren hat er bereits 25 Bücher veröffentlicht, darunter eine Justizthrillerreihe, die sich allein in Polen über 1,5 Millionen Mal verkauft hat und die für das Fernsehen verfilmt wird. In Polen ist jedes seiner Bücher auf Platz 1 der Bestsellerliste.

rororo 2020, 400 Seiten, € 10,00
ISBN: 978-3-499-00252-6
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Freiburg: Museen planen Kolonialismus-Ausstellung für 2021
Online-Workshop am Dienstag, 9. Juni, 19 Uhr

Bis heute prägen die Folgen des Kolonialismus unsere Welt. Auch für Freiburg gilt es, koloniale Verflechtungen aufzuarbeiten. Die Städtischen Museen widmen dem Thema 2021 eine Ausstellung.

Trotz aktueller Einschränkungen durch das Corona-Virus können sich Interessierte aktiv an der Planung der Ausstellung beteiligen. Projektleiterin Beatrix Ihde lädt am Dienstag, 9. Juni, von 19 bis 20.30 Uhr zu einem Online-Workshop ein, bei dem sie das Konzept der Ausstellung vorstellt. Wer mitmachen will, kann sich bis Freitag, 5. Juni, per Mail an beatrix.ihde@stadt.freiburg.de anmelden. Danach erhalten die Teilnehmenden einen Link zum Online-Meeting.

Freiburg war in die deutsche Kolonialpolitik eingebunden. Nicht nur die Akteure in den Kolonien waren von der Rassenideologie überzeugt, sondern auch hier in der Stadt waren rassistische Denkmuster verbreitet. Wie äußerten sich diese im Alltag? War damit nach Ende des deutschen Kolonialismus 1919 endgültig Schluss? Oder wurden manche Vorurteile und Handlungsmuster über Generationen hinweg weitergegeben und wirken bis heute? Die Themen Kolonialismus und Rassismus werfen viele Fragen auf. Die Ausstellung beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer
Teil 1+2

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von A. L. Kennedy
Aus dem Englischen von Ingo Herzke
Mit: Max von Pufendorf, Jonas Minthe, Matti Krause, Lisa Hagmeister, Josefine Israel, Matthias Bundschuh, Anne Müller u. a.
Musik: Tobias Leluschko und Kay Poppe
Hörspielbearbeitung: Jörgpeter von Clarenau
Regie: Lisa Krumme
(Produktion: NDR/SWR 2020 - Ursendung)

Dan der Dachs ist los! In Schottland lebt er mit Onkel Stan und drei streitsüchtigen Lamas in einer ländlichen Wohngemeinschaft. Das kann nur turbulent werden! Und so folgt auf das "fast ganz ungeplante Abenteuer" auch gleich noch das "ganz ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer": In zwei Teilen wird eine weitere unglaubliche Geschichte von Onkel Stan und seinem Freund Dan erzählt. Dieses Mal geht es um den bösen Dr. P'Krall. Der möchte sämtliche Ungewöhnlichkeiten aus der Welt quetschen. Kein Wunder, dass ihm Onkel Stan sofort auffällt. Der ist ungeheuerlich ungewöhnlich und deshalb ein heißer Anwärter aufs Ausgequetscht-Werden.

Sonntag, 31. Mai 2020, 14:05 Uhr, Ursendung, 45`00 Min.
SWR2 Spielraum

Teil 2:
Montag, 01. Juni 2020, 14.05 Uhr, Ursendung,
45´00 Min.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
AUGUST SANDER. SARDINIEN 1927
© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
 
AUGUST SANDER. SARDINIEN 1927
Pinakothek der Moderne, München
SAMMLUNG+ | SAAL 8 | BIS OKTOBER 2020

Die Stiftung Ann und Jürgen Wilde in der Pinakothek der Moderne zeigt ab 19. Mai 2020 aus ihren Sammlungsbeständen ein seltenes Konvolut von originalen Fotografien von August Sander, die dieser während einer Italienreise im Jahr 1927 aufgenommen hatte.

August Sander (1876 –1964) gilt als einer der bedeutendsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit und des Neuen Sehens der 1920er- und 1930er-Jahre. Mit seinem epochalen Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ nimmt er eine herausragende Position innerhalb der Fotografiegeschichte des vergangenen Jahrhunderts ein.

Wenige Jahre bevor er mit dem Bildband „Antlitz der Zeit“ (1929), dem Ankündigungsband zu seinem epochalen Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“, als Porträtist der Gesellschaftsordnung der Weimarer Republik bekannt wurde, unternahm er 1927 mit dem befreundeten Schriftsteller und Italienliebhaber Ludwig Mathar (1882–1958) eine gemeinsame Reise nach Italien. Mathar hatte 1926 seine Reisebeschreibung „Primavera. Frühlingsfahrten ins unbekannte Italien“ veröffentlicht und plante ein Buch über die wenig bekannte Insel Sardinien. Im Frühjahr 1927 durchstreiften der Schriftsteller und der Fotograf für mehrere Wochen das zu dieser Zeit noch wenig bereiste Eiland, das als geheimnisvolles, unbequemes und geradezu exotisches Reiseziel galt.

Mit Zug und Postauto bewegten sich Sander und Mathar von der Hauptstadt Cagliari ausgehend von Süden nach Norden über die Insel. Sie besichtigten historische Sehenswürdigkeiten wie Kirchenbauten oder landestypische Nuraghen und besuchten entlegene Dörfer und Ortschaften. Durch den befreundeten Maler Filippo Figari erhielten sie Kontakt zur ländlichen Bevölkerung und konnten religiöse Traditionen und Bräuche unmittelbar erleben.

Für die beim Münchner F. Bruckmann Verlag mit Ludwig Mathar geplante, aber nicht realisierte Buchveröffentlichung nahm August Sander über dreihundert Fotografien von Architektur, Landschaft, Menschen und Brauchtum auf. Sie zeigen Sanders respektvoll aufmerksamen Zugang zu Situationen des alltäglichen Lebens und lassen die besonderen Eigenheiten von Landschaft, Bauwerken und Bevölkerung sichtbar werden. Sanders Fotografien stellen ein einzigartiges künstlerisches und ethnografisches Bildzeugnis Sardiniens dar, das von Ludwig Mathar als „ein berückend schwermütiges, ein geschichtlich rätselhaftes, ein künstlerisch eigenartiges, ein volkstümlich urwüchsiges Land“ beschrieben wurde.

Die Sammlungspräsentation zeigt 25 originale Abzüge der Sardinienserie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde. Sie entstammen einem von Ludwig Mathar angelegten Erinnerungsalbum, das Ann und Jürgen Wilde 1975 aus dem Nachlass des Schriftstellers erwarben und 1995 erstmals in einer Kabinettausstellung und einem Begleitbuch veröffentlichten. Ergänzt wird die Sammlungspräsentation mit Dokumenten, Archivalien und historischen Buchpublikationen, die den Entstehungs- und Überlieferungszusammenhang der Fotografien illustrieren.

zum Bild oben:
August Sander, Bauernkinder, Iglesiente (?), 1927
Foto: Stiftung Ann und Jürgen Wilde,
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne, München
© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur –
August Sander Archiv, Köln/VG Bild-Kunst Bonn 2020
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Sonstiges 
 
 
FREIBURG FESTIVAL 2020 „PERFORMING DEMOCRACY“
Vier Programmbeiträge in der Spielzeit 2020/2021 // Festivalförderung von Stadt und Land wird teilweise zurückgegeben

Das FREIBURG FESTIVAL 2020 „PERFORMING DEMOCRACY“ kann trotz fortgeschrittener Vorbereitungen aufgrund der Corona-Krise nicht im geplanten Zeitraum (20.-28. Mai 2020) stattfinden. Drei bedeutende Programmbeiträge und eine öffentliche Kunstaktion werden voraussichtlich im Verlauf der Spielzeit 2020/21 gezeigt (s. u.). Die fortgeltenden Förderzusagen der Stadt Freiburg und des Landes Baden-Württemberg ermöglichen uns diese teilweise Verschiebung.

Im Ergebnis wird das Festival die gewährten Fördergelder nicht vollständig abrufen. Somit steht den Geldgebern die nicht unbeträchtliche Summe von insgesamt ca. 60.000 EUR zur weiteren kulturellen Verfügung. Die kooperierenden Häuser E-Werk Freiburg, Theater Freiburg und Theater im Marienbad hoffen, dass mit diesen zurückgegebenen Fördermitteln in finanzielle Bedrängnis geratene Künstler_innen solidarisch unterstützt werden und das Geld weiterhin der Kunst zur Verfügung steht.

Die Kooperationspartner freuen sich mitteilen zu können, diese drei für das FREIBURG FESTIVAL 2020 „PERFORMING DEMOCRACY“ geplanten Programmbeiträge und eine öffentliche Kunstaktion in der Spielzeit 2020/21 zeigen zu können:

1. ELEPHANT/YOU SHOULD SEE ME DANCING WALTZ (Rabih Mroué/Dance On Ensemble)
E-WERK Freiburg
Rabih Mroué zählt zu den eigenwilligsten Stimmen der internationalen Kunstavantgarde. Er konfrontiert die herausragenden Tänzer_innen des Dance On Ensembles – alle über 40 Jahre alt – mit der Präsentation von Gewalt, Katastrophen und Politik in Tageszeitungen.

2. UNTITLED (2020) (Junges Theater Basel)
Theater im Marienbad
Gemeinsam mit sechs jungen Baslerinnen befragt das Theaterkollektiv Henrike Iglesias das emanzipatorische, empowernde, politisierende Potenzial von Selbstportraits on- und offline: Welche Versionen von uns wollen wir teilen? Wie und womit füllen wir Räume? Wie beschreiben wir die Welt? Wer hört uns, wer folgt uns, wer verbindet sich mit uns? Und: Wie starten wir gemeinsam eine Revolution?

3. ORATORIUM. KOLLEKTIVE ANDACHT ZU EINEM WOHLGEHÜTETEN GEHEIMNIS (She She Pop)
Theater Freiburg
Einer der Höhepunkte des Festivals, She She Pops „ORATORIUM. KOLLEKTIVE ANDACHT ZU EINEM WOHLGEHÜTETEN GEHEIMNIS“, das zum Berliner Theatertreffen 2019 eingeladen wurde, soll im Theater Freiburg nachgeholt werden. Das „Oratorium“ des Performance-Kollektivs ist ein dialogischer Theaterabend, bei dem, in Kooperation mit Freiburger Bürger_innen, uneinige Sprechchöre den Umgang mit Privatbesitz und die daraus resultierenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft verhandeln.

4. PARLAMENT DER LEBEWESEN (Club Real)
Stadtraumprojekt
Die Vorherrschaft des Menschen über die Natur als stumme Ressource hat endgültig ausgedient! Club Real ruft stattdessen auf dem Stühlinger Kirchplatz die Organismendemokratie ins Leben. Das PARLAMENT DER LEBEWESEN steht für den Beginn eines Umbruchs, der ein demokratisches Zusammenleben menschlicher und nichtmenschlicher Spezies zum Ziel hat.
Die jeweiligen Aufführungstermine werden noch bekannt gegeben.

Pünktlich zum eigentlichen Festivalstart am 20. Mai veröffentlichen wir auf unserer Homepage www.freiburgfestival.de einen 18-minütigen Trailer, der die ursprünglich eingeladenen Produktionen vorstellt.
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Sonstiges 
 
 
Jahrestag des Grundgesetzes
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unterstreicht in zwei Online-Dossiers die Bedeutung des Grundgesetzes

Mit zwei Online-Dossiers zum Grundgesetz unterstreicht die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) den Jahrestag der Verfassung an diesem Samstag. Vor genau 71 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde in Bonn das Grundgesetz verkündet. Einst als Provisorium gedacht, hat es sich über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg als Wertefundament und Hausordnung unserer Demokratie bewährt. Umfragen belegen: Das Grundgesetz ist in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland eine hoch geachtete Fundamentalnorm.

Die beiden Internetdossiers der LpB bieten einerseits umfangreiche Informationen rund um die Entstehung, den Inhalt und die Bedeutung des Grundgesetzes, andererseits berücksichtigen sie die aktuelle Situation. Das Dossier „Das Grundgesetz und die Corona-Pandemie“ thematisiert die schwierige Abwägung zwischen Freiheitsrechten und Gesundheitsschutz – haben doch viele Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu Einschränkungen von Grundrechten geführt. Die Debatten über diese Gratwanderung greift das Dossier auf. Und schließlich wird auch die Frage gestellt, was die Corona-Krise im Balanceakt von Freiheit und Sicherheit längerfristig für die liberale Demokratie bedeutet.

Online-Dossiers der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zum Grundgesetz unter https://www.lpb-bw.de/verfassungstag-23mai und https://www.lpb-bw.de/grundrechte-und-corona
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Onkel Stan und Dan und das fast ganz ungeplante Abenteuer
Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von A. L. Kennedy
Aus dem Englischen von Ingo Herzke
Mit: Max von Pufendorf, Björn Meyer, Lisa Hagmeister, Josefine Israel, Matti Krause, Markus John, Anne Moll, Gabriela Maria Schmeide, Victoria Trauttmansdorff, Julia Bareither, Felix Wolff, Peter Kaempfe, Anne Müller, Stephan Schad, Paul Schröder u. a.
Musik: Tobias Leluschko und Kay Poppe
Hörspielbearbeitung: Jörgpeter von Clarenau
Regie: Lisa Krumme
(Produktion: NDR 2019)

Tiere in Not! Dan, der Dachs wird gefangen: Er soll zu Dachs-Pastete verarbeitet werden. Und drei depressive Lamas stehen verzweifelt auf einer vom Regen durchweichten schottischen Wiese. Sie wurden mit einem Trick hierhergelockt. Hinter all diesen Gemeinheiten steckt Farmer McGloone. Kann Onkel Stan die Tiere im Alleingang da raushauen? Oder kann sein neuer Freund Dan ihm dabei helfen? Die schräge - mit schwarzem Humor gewürzte - Story entfaltet im Hörspiel ihren ganz besonderen Reiz. Es ist eine anarchistische, kluge und komische Parabel der schottischen Erfolgsautorin A. L. Kennedy, die sich nicht nur an Kinder richtet.

Samstag, 30. Mai 2020, 14:05 Uhr, 55´00 Min.
SWR2 Spielraum

(Ein weiteres Stan-und-Dan-Abenteuer in 2 Teilen: Sonntag, 31. Mai und Montag, 1. Juni; jeweils 14.05 Uhr)
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Debatten-Dienstag online | Match, Swipe, Like - von Dating & Daten
LebenX0: Debattendienstag Sketchnote (c) MSPT / SKoessling
 
Debatten-Dienstag online | Match, Swipe, Like - von Dating & Daten
Livestream am Dienstag, den 26. Mai 2020, um 18.30 Uhr auf www.lebenX0.de

Die nächste Verabredung ist nur eine Wischbewegung entfernt. Zahllose Plattformen, Foren und Netzwerke versprechen uns das perfekte Gegenstück. Das digitale Land der unbegrenzten Möglichkeiten vereinfacht nicht nur unsere Partner*innensuche, der Algorithmus trifft sogar für uns die Entscheidungen.

In der Reihe zur digitalen Debattenkultur „Wir müssen reden!“ lädt das Museum für Kommunikation zu einem „Debatten-Dienstag online“. Die Frage, um die sich die Online-Debatte dreht „Welchen Wert haben meine Beziehungen für mich – und welchen Status verleihen sie mir?“, wird auch in der Sonderausstellung „#neuland: Ich, wir und die Digitalisierung“ thematisiert.

Der Debatten-Dienstag wird seit 2018 live per Video übertragen. Die User*innen können sich per Chat und via Social Media mit Fragen und Anmerkungen von Zuhause am online geführten Gespräch beteiligen.

Zentrale Fragen des Abends sind u.a.
Hat Romantik eine Chance in Zeiten der Algorithmen?
Welchen Wert verleiht mir eine Beziehung?
Wer erlebt In- und Exklusion in Online-Dating-Kanälen?
Wie verändert Corona unser Paar- und Datingverhalten analog und digital?
Online diskutieren:

Dr. Thorsten Peetz (Soziologe, Uni Bremen)
Peetz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. am SOCIUM-Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören u.a. die Soziologie der Bewertung. Hierfür untersuchte er u.a. die Sphäre intimer Beziehungen bei Tinder und anderen Dating-Diensten.

Dr. Heike Melzer (Paartherapeutin, Autorin)
Melzer ist ist Fachärztin für Neurologie und ärztliche Psychotherapeutin. Seit 2004 führt sie eine Praxis für Paar- und Sexualtherapie. In ihrem Buch „Scharfstellung – die neue sexuelle Revolution“ spricht sie über die Spielformen von Liebe & Sex im Internet.

Die Fishbowl wird moderiert von Tine Nowak, Projektleiterin von Leben & Lernen X.0.

Im Rahmen von „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“ – eine gemeinsame Ausstellung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und der Nemetschek Stiftung.

Die Veranstaltung wird im Livestream online übertragen: www.lebenX0.de und www.ausstellung-neuland.de sowie auf der Facebookseite des Museums.

In Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und dem MOK Rhein-Main. Gefördert vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V.
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Buchtipps 
 
 
Hörspieltipp: Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Der Somerset-Fall
Teil 2/2

Frei nach Motiven von Arthur Conan Doyle
Mit: Johann von Bülow, Florian Lukas, Stefan Kaminski, Lena Stolze, Nina Weniger, Winnie Böwe u. v. a.
Künstlerische Gesamtleitung: Leonhard Koppelmann
Regie: Nadine Schmid
(Produktion: DAV 2015)

Geht es vielleicht um mehr als einen schwelenden Nachbarschaftsstreit? Je tiefer Sherlock gräbt, desto schmutziger wird es, und es steht nicht weniger auf dem Spiel als die Zukunft eines ganzen Dorfes. Sherlock & Watson ermitteln auf dem Land - und dort geht es alles andere als beschaulich zu! Hinter der idyllischen Kulisse tobt ein todernster Interessenkrieg zwischen Energiekonzernen, Umweltaktivisten und illegalen Fracking-Unternehmen. Nur gut, dass sich die Ermittlungen als ideale Therapie für den angeschlagenen Privatdetektiv erweisen, der bald wieder zu Höchstform aufläuft.

Freitag, 29. Mai 2020, 22:03 Uhr, 39´00 Min.
SWR2 Krimi
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Gefangene (2/3)
Nach dem Roman "La Prisonnière" von Marcel Proust
Aus dem Französischen von Bernd-Jürgen Fischer
Die Soiree bei den Verdurins
Mit: Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u. a.
Komposition: Hermann Kretzschmar
Musik: Ensemble Modern
Hörspielbearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
Regie: Iris Drögekamp und Hermann Kretzschmar
(Produktion: SWR/Dlf 2019)

Wer ist Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe? Diese ewig alte wie moderne Geschichte spiegelt Proust nicht nur in der Beziehung von Marcel und Albertine sondern auch im tragikomischen Niedergang des homosexuellen Décadent Baron de Charlus, dessen Leidenschaft zum Geiger Morel den Intrigen des Salons von Madame Verdurin zum Opfer fällt. Die Heraufbeschwörung des erinnerten Liebesleids wird bei Proust zum kaleidoskopischen Instrument, das erst den gnadenlosen Blick auf die berauschende Vielfalt der inneren und äußeren Welt ermöglicht.

Donnerstag, 28. Mai 2020, 22:03 Uhr, 90´00 Min.
SWR2 Hörspiel-Studio

(Teil 3, Donnerstag, 4. Juni, 22.03 Uhr)
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Ausstellung im T66 Kulturwerk mit der armenischen Gastkünstlerin Sona Andreasyan
Foto: Veranstalter
 
Ausstellung im T66 Kulturwerk mit der armenischen Gastkünstlerin Sona Andreasyan
Sona Andreasyan ist die fünfte armenische Künstlerin des internationalen Künstleraustauschprogramms, das vom KulturDialog Armenien (Jerewan, Armenien), dem Atelier Mondial (Christoph Merian Stiftung, Basel, Schweiz) und dem Kulturamt der Stadt Freiburg im Breisgau organisiert wird. Seit Januar 2020 ist Sona Andreasyan Gastkünstlerin im „Kunsthaus L6“ in Freiburg. In ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland „in-zwischen“ präsentiert Sona Andreasyan Fotografien, die sie während ihres Aufenthaltes in Freiburg geschaffen hat.

Seit einigen Jahren arbeitet die Fotografin Sona Andreasyan mit der Gummidrucktechnik, womit sie versucht die Unabhängigkeit des Bildes von der Realität, die die digitale Fotografie mit sich bringt, zu zeigen. Ihre Werke nimmt der Zuschauer nicht als Dokumentation im klassischen Sinn wahr, sondern wie eine symbolische Darstellung der Wirklichkeit. Die Künstlerin versucht in ihren Fotografien allegorische oder symbolische Ausdrucksformen der Fotografie zu finden.

Leider kann aus Gründen der Einschränkungen angesichts Corona die Vernissage im Turm nicht stattfinden.
Bitte haben Sie dafür Verständnis!
Sie können die Ausstellung zu den Ausstellungszeiten aber persönlich besuchen.
Wir begleiten und dokumentieren die Ausstellung ausführlich in den sozialen Medien.

Eröffnung: Freitag, 22. Mai 2020, 20 Uhr (kann leider nicht stattfinden)

artist talk: 20. Juni .2020, 11 Uhr, Brunch/Künstlergespräch mit Sona Andreasyan (sofern möglich)

Öffnungszeiten: Do - Sa, 14-18 Uhr, sowie nach Vereinbarung. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.
Bitte beachten Sie den gesetzlichen Mindestabstand und die Maskenpflicht.

Dauer: 23. Mai bis 20. Juni 2020
Ort: T66 Kulturwerk, Talstrasse 66, 79102 Freiburg.
Email: t66_kulturwerk@t-online.de, Tel.: +49 (0) 761 382984
Verfolgen Sie die Ausstellung auch auf www.t66-kulturwerk.de
Instagram: https://www.instagram.com/t66_kulturwerk/
und Facebook: https://www.facebook.com/T66Kulturwerk

Der Eintritt ist frei.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Dreiländermuseum wieder offen
Wochenthema online: Dreilandobjekte im Museumsdepot

Heute ist es soweit, das Dreiländermuseum öffnet wieder zu den regulären Öffnungszeiten. Vorerst dürfen zwar keine Führungen und Veranstaltungen stattfinden, aber Einzelbesucher*innen - dies schließt Paare oder Familien usw. ein - sind herzlich willkommen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in den Ausstellungsräumen nicht notwendig, da wir große Abstände und die üblichen Hygienestandards sicherstellen können.

Wir bieten Ihnen zwei neue Sonderausstellungen: Die Ausstellung des Vereins Bildende Kunst Lörrach e.V. Von allen Seiten im ersten Obergeschoss stellt Skulpturen von 5 Künstler*innen vor; bis zu 20 Besucher*innen können hier gleichzeitig besichtigen. Im Hebelsaal informiert die Ausstellung Stadt.Entwicklung.Lörrach über Lörrachs Entwicklung in den letzten 350 Jahren. Diese Ausstellung hat freien Eintritt, hier sind zeitgleich bis zu 7 Besucher*innen möglich. In unserer ständigen Dreiländerausstellung können sich zeitgleich 40 Personen aufhalten.

Unsere während der Museumsschließung gestartete Online-Reihe 'Perlen aus der Museumssammlung' führen wir auch nach der Wiederöffnung weiter. So versuchen wir insbesondere, den Kontakt zu unseren Gästen aus der Schweiz und Frankreich aufrecht zu erhalten, für die der Besuch des Dreiländermuseums wegen der geschlossenen Grenzen jetzt noch nicht möglich ist. Schauen Sie also gerne weiterhin in unsere regelmäßigen Online-Angebote. Nachdem wir in der letzten Woche Exponate aus der Dreiländerausstellung präsentiert haben, geht es in dieser Woche um Objekte aus dem Elsass, der Nordwestschweiz und aus Baden, die im Museumsdepot betreut werden. Darunter sind Highlights von besonderem Rang ebenso wie Alltagsgegenstände und Abbildungen aus den drei Ländern am Oberrhein aus verschiedenen Jahrhunderten. Mit einem Augenzwinkern präsentieren wir auch Klischees, die beim Blick auf 'die lieben Nachbarn' eine Rolle spielen können.

Viel Vergnügen beim Besuch im Dreiländermuseum - online und analog!
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Buchtipps 
 
 
Buchtipp: Ratgeber Medikamente für Kinder
1000 Arzneimittel unabhängig geprüft und bewertet

Was tun bei Husten, Ohrenschmerzen oder Halsentzündung? Gibt es wirksame Medikamente gegen Übelkeit und Durchfall? Was hilft bei Kopfläusen, Lippenherpes und Co.? Und vor allem sind all diese Medikamente überhaupt für Kinder zugelassen und geeignet? Medikamente für Kinder, das neue Buch der Stiftung Warentest, gibt Eltern klare Antworten und Sicherheit und hilft dabei mit den richtigen Informationen: Bei der Behandlung von kleinen Wehwehchen mit Mitteln aus der Apotheke genauso wie bei der Therapie von chronischen Erkrankungen mit Medikamenten vom Kinderarzt.

Kinder reagieren häufig anders auf Arzneimittel als Erwachsene. In diesem Buch legt die Stiftung Warentest die Ergebnisse der bisher größten vergleichenden Arzneimittelstudie vor, die in Deutschland je für Kinder gemacht wurde.

Wenn es um die Gesundheit der Jüngsten geht, ist unabhängiger Rat der wichtigste, denn „nur weil ein Arzneimittel in Deutschland zugelassen ist, muss es noch lange nicht empfehlenswert sein“, so Professor Gerd Glaeske, Arzneimittelexperte an der Universität Bremen und auch beim Kinderbuch Leiter eines unabhängigen Gutachterteams der Stiftung Warentest.

In übersichtlichen Tabellen werden die 1.000 am häufigsten verwendeten Medikamente beschrieben und bewertet. Ein anschauliches Ampelsystem bietet einen schnellen Überblick über die Wirksamkeit der unterschiedlichen Inhaltsstoffe. Zusätzlich vermittelt der Ratgeber ein umfangreiches Hintergrundwissen zu den meistverbreiteten Kinderkrankheiten.

Das Buch „Medikamente für Kinder“ hat 384 Seiten und ist ab dem 7. April für 29,90 im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer
 
Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer "Neustart für die Nieren"
Wie Sie die lebenswichtigen Organe natürlich reinigen und dauerhaft stärken.
Mit 7-Tage-Plan

Neun Millionen Deutsche leiden an Nierenschäden, doch nur die Hälfte weiß davon, da sich geschwächte oder kranke Nieren erst spät durch Schmerzen bemerkbar machen. Dann ist die Krankheit oft so weit fortgeschritten, dass nur noch Dialyse oder Transplantation helfen. Wie man es gar nicht erst so weit kommen lässt und Beschwerden entgegenwirkt, zeigt Dr. Andrea Flemmer. Neben Aufbau und Funktion dieses wichtigen Filterorgans stellt sie einfache Umstellungen in Ernährung und Lifestyle vor, die die Nieren reinigen, stärken und Erkrankungen vorbeugen. Ein 7-Tage-Plan mit Rezepten erleichtert den Start in ein gesundes Leben mit starken Nieren.

Verlag riva 2020,192 Seiten, € 14,99
ISBN: 978-3-7423-1270-9
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltippp: Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Der Somerset-Fall
Von Nadine Schmid
Frei nach Motiven von Arthur Conan Doyle
Mit: Johann von Bülow, Florian Lukas, Stefan Kaminski, Lena Stolze, Nina Weniger, Winnie Böwe u. v. a.
Künstlerische Gesamtleitung: Leonhard Koppelmann
Regie: Nadine Schmid
(Produktion: DAV 2015)

Es wird wieder rasant und äußerst knifflig, dabei ist Sherlock Holmes zunächst völlig erschöpft. Diagnose: Burn-out. Er muss unbedingt raus aus dem lauten London. John Watson nimmt seinen Freund kurzerhand mit zu seiner guten Freundin Haffat, die sich im behaglichen Somerset niedergelassen hat. Doch statt Ruhe und Erholung erwarten Sherlock & Watson gleich zwei mysteriöse Verbrechen. Zuerst wird Richie, der Dorf-Spezi, tot im Garten der Cunninghams aufgefunden, dann steht in einer stürmischen Nacht plötzlich eine junge Frau auf Haffats Türschwelle, in der Hand einen Brief mit einer unmissverständlichen Drohung.

Freitag, 22. Mai 2020, 22:03 Uhr, 45´00 Min.
SWR2 Krimi

(Teil 2, Freitag, 29. Mai, 22.03 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
 
Buchtipp: Die Grill­akademie
Klassische Techniken, BBQ-Skills und Profi-Rezepte

So ähnlich wie ein Steak für Kenner verhält es sich mit einem neuen Werk zum Thema Grillen aus dem Hause Stiftung Warentest. Die Grillakademie ist außen kross und innen roh und blutig, denn hier geht es um das, was passionierte Barbeque-Fans wirk­lich wollen: Fleisch. Viel Wissen, etliche Rezepte, und das alles in hoch­wertig geprägtem Hardcover – das ist das perfekte Geschenk für den Sommer. Für einen selbst oder für beste Freunde.

„Unser Ziel ist es, anderen Menschen Genuss und Lebens­freude zu vermitteln“, so Autor Thomas Zapp, der in der Disziplin Grillen schon national und interna­tional zahlreiche Preise einge­steckt hat und mitt­lerweile eine erfolg­reiche Grill­schule betreibt. In dem 320 Seiten starken Buch teilt der Grill­profi offensicht­lich gern sein Wissen. So finden sich umfassende Lektionen mit ausführ­lichen Wissenspaketen zu Steaks, Burgern, Würsten, Fisch- und Meeresfrüchten und Vegetarischem/Veganem mit 180 Rezepten, bei denen allen, die lieber am Grill stehen als am Herd, das Herz aufgehen wird. Das Ganze ist gespickt mit viel Expertenwissen in Sachen Grund­techniken, Zubereitungs­tricks und mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum sicheren Gelingen. Das Buch richtet sich an mutige Einsteiger, aber vor allem an ambitionierte Griller die ihr Können auf ein neues Level heben wollen. Das schließt auch sämtliche tech­nischen Fähig­keiten ein – sei es das fachlich versierte Zerlegen von Tieren oder der richtige Umgang mit den Gerätschaften. Am liebsten möchte man gleich loslegen mit Mojito-Lachs, dem Big Kahuna-Burger aus dem Film Pulp Fiction oder einer Bacon Cheese Bomb. Aber auch für Saucen und Rubs (mit einer Einführung in die Welt der Aromen), leckere Kleinig­keiten (Bits & Bobs), Sweets und Currywurst ist gesorgt, und natürlich für das klassische Steak. Well done!

Die Grill­akademie hat 320 Seiten und ist ab dem 7. April 2020 für 29,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/grillakademie.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Erle C. Ellis
 
Buchtipp: Erle C. Ellis "Anthropozän"
Das Zeitalter des Menschen – eine Einführung

Klimawandel, radioaktiver Fallout, Luftverschmutzung, Mikroplastik, Artensterben – der Mensch hat die Erde inzwischen stark verändert. Schon lange diskutieren Wissenschaftler*innen deshalb, die derzeitige geologische Ära auch nach ihm zu benennen: »Anthropozän« – das Menschenzeitalter. In seinem Buch »Anthropozän. Das Zeitalter des Menschen« erläutert Erle C. Ellis, warum der Begriff so problematisch ist – und wieso es dennoch folgerichtig sein könnte, die »Jetztzeit« nach dem Menschen zu benennen.

»Wir befinden uns im Anthropozän!« Mit diesem frustrierten Ausruf wollte der Nobelpreisträger und Meteorologe Paul Crutzen bei einer Konferenz im Jahr 2000 darauf aufmerksam machen, wie massiv der Mensch in den Planeten eingreift. Seither wurde über den Begriff intensiv diskutiert und gestritten – bis heute.

Bedeutet das Zeitalter des Menschen das Ende der Natur? Wer ist für das Anthropozän verantwortlich – der Homo sapiens, die ersten Bauern oder reiche Konsumenten des Industriezeitalters? Und ist das Anthropozän notwendigerweise eine Katastrophe – eine Umweltkatastrophe, das Ende der Menschheit? Oder könnte es auch ein »gutes« Anthropozän geben, in dem Mensch und Natur gemeinsam in die Zukunft hineinwachsen? Das Buch führt gleichermaßen kompakt wie umfassend in die zahlreichen hitzigen Debatten rund um die neue Ära ein und macht deutlich, dass dabei weitaus mehr auf dem Spiel steht als nur die Einführung eines neuen geologischen Intervalls.

Der Autor Erle C. Ellis ist ein amerikanischer Professor für Geografie und Umweltsysteme an der University of Maryland. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Ökologie von Ökosystemen, die vom Menschen geprägt werden. Sein Ziel ist es, durch seine Forschung eine Wende zu einem nachhaltigen Umgang mit der Erde im Anthropozän anzustoßen.

oekom Verlag 2020, 256 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A)
ISBN 978-3-96238-177-6
 
 

Sonstiges 
 
 
Vorderhaus im Mai 2020
Liebes Publikum,

zur Zeit vermissen wir so viel!, Sie, die Künstler*innen und natürlich die Live-Veranstaltungen.

Und leider vermissen wir immer noch Angaben darüber, wann wir wieder mit unserem Veranstaltungsbetrieb starten können und sich unsere Veranstaltungsorte mit Leben füllen dürfen. Natürlich verstehen wir die Einschränkungen, die unser aller Leben betroffen haben und weiterhin besonders kulturelle Events betreffen werden. Aber unser Publikum wieder zu sehen wäre halt schon schön ...

Die Liste der abgesagten und verschobenen Veranstaltungen ist sehr lang geworden und bis nach den Sommerferien werden wir sicherlich keinen regulären Veranstaltungsbetrieb im Vorderhaus mehr haben. Wir hoffen darauf, dass es uns möglich ist die Lesereihe "unter sternen - vorlesen im August" veranstalten zu können. Und vielleicht können wir bis dahin auch das eine oder andere Live-Format mit Ihnen austesten.

Bis dahin schauen Sie bitte immer wieder mal auf vorderhaus.de vorbei und informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Veranstaltungen.
Ein Tipp: Wir sind auch regelmäßig auf instagram und facebook aktiv, inklusive der Kinderkultur und der ganzen FABRIK.

Und dann noch ein herzliches Dankeschön für den solidarischen Zuspruch und die aufmunternden Worte, die Sie uns per mail und Telefon zukommen ließen. Danke auch für die vielen Geldspenden, die wir in den letzten Wochen erhalten haben. Auch waren wir überrascht, wie viele von Ihnen Ihre bereits erworbenen Tickets uns gutschreiben ließen oder sich an der Aktion Ticketkauf für die imaginäre Veranstaltung "#seidabei - Solidarität mit Künstlern..."beteiligten. - Deshalb schließen wir uns zum Schluß, den immer wieder zitierten Worten unserer Künstler*innen an und bemerken: Sie sind ein wunderbares Publikum!

In Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen!
Bleiben Sie gesund! Das Team vom Vorderhaus
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Northanger Abbey (Teil 1 + 2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen
Aus dem Englischen von Andrea Ott
Mit: Ulrich Noethen, Anna Drexler, Anne Müller u. v. a.
Musik: Jakob Diehl
Hörspielbearbeitung und Regie: Silke Hildebrandt
(Produktion: HR/Der Hörverlag 2019)

Teil 1:
Die 17-jährige Catherine Morland liebt Schauerromane und ist für ihre blühende Fantasie bekannt. Als sie von ihren reichen Verwandten in die Gesellschaft eingeführt wird, lernt sie die Geschwisterpaare John Thorpe und Isabella sowie Henry und Eleanor Tilney kennen. Catherine verliebt sich in Henry und wird von ihm auf das Familienanwesen Northanger Abbey eingeladen. Bald beginnt die junge Frau zu glauben, dass ein düsteres Geheimnis auf dem Landgut lastet.

Teil 2:
Die junge Pfarrerstochter Catherine mit romantischem Gemüt wird von Henry Tilney, einem jungen Geistlichen, der sich in sie verliebt hat, auf den alten Familiensitz Northanger Abbey eingeladen. Dort wird sie durch das Rätsel um den Tod der Hausherrin aber auch aufgrund der Avancen eines anderen Mannes auf eine harte Probe gestellt.

Teil 1: Donnerstag, 21. Mai 2020, 18:20 Uhr, 66´00 Min.
Teil 2: Sonntag, 24. Mai 2020, 18:20 Uhr, 69´00 Min.
SWR2 Hörspiel an Sonn- und Feiertag
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Elvis im Wunderland
– Abenteuer im Reich der Oper: Elvis und Hänsel und Gretel

Von Katharina Neuschaefer
Mit: Michael Tregor, Alex Naumann, Moritz Zehner, Luise Zehner, Franziska Ball, Laura Maire u. a.
Musik: Engelbert Humperdinck und Hans Selmeier
Regie: Katharina Neuschaefer und Leonhard Huber
(Produktion: BR 2018)

Hänsel und Gretel verirren sich im Wald und treffen dort auf die böse Hexe. Die kidnappt die Kinder: Den Hänsel sperrt sie ein, die Gretel lässt sie schuften. Schließlich landet die Hexe im Ofen. Happy End für die Kinder - kein Happy End für die Hexe! So lautet die Kurzversion des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm, das der Komponist Engelbert Humperdinck 1893 in eine Opernhandlung mit Musik verwandelte, die ihn mit einem Schlag berühmt machte. Gut 120 Jahre später betritt Studioschaf Elvis den Märchenwald. Hier findet im Knusperhäuschen ein Tag der offenen Tür statt, und zwar mit dem verlockenden Angebot: "All you can eat!"

Donnerstag, 21. Mai 2020, 14:05 Uhr, 56´00 Min.
SWR2 Spielraum - Hörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Bernhard S. Otis
 
Buchtipp: Bernhard S. Otis "Älterwerden ist nichts für Anfänger"
Gelassen älter werden

Warum jeder Augenblick zählt und was man rechtzeitig wissen sollte, das zeigt Bernhard S. Otis in seinem Buch „Älterwerden ist nichts für Anfänger“. Es ist eine Fundgrube an Erfahrungen, die uns humorvoll hilft, sich auf das Alter vorzubereiten und sich die Freude am Leben zu erhalten. Sein Credo lautet: Wenn man vorbereitet ist, kann einen wenig aus der Bahn werfen.

„Wenn ich meine Aufgabe so gut mache, wie ich hoffe, dann werden meine Leser mit nützlichen Einblicken in den Alterungsprozess ausgestattet, den ich am liebsten als ‚Die Reise des Lebens‘ bezeichne.“ So beginnt Bernhard S. Otis seinen Lebensratgeber „Älterwerden ist nichts für Anfänger“. Nach 65 erfolgreichen Berufsjahren und einer glücklichen Ehe schreibt er darin seine Gedanken und Erfahrungen nieder, um anderen zu helfen, sich mit den zahlreichen altersbedingten Problemen auseinanderzusetzen, aber auch jüngeren Lesern zu ermöglichen, richtig für die Zukunft zu planen. Denn obwohl er beim Verfassen des Buches bereits im Seniorenheim lebt, fühlt er sich geistig noch „wie mit 25“, auch wenn man den Körper inzwischen „vergessen“ könne.

Otis empfiehlt seinen Lesern, die Lebens-Reise schon früh zu planen und mit fortschreitendem Alterungsprozess regelmäßig Anpassungen vorzunehmen: „Arbeiten Sie daran, sich eine positive Einstellung zu bewahren, und sprechen Sie offen mit Ihrer Familie oder Freunden über alle mit der Alterung verbundenen Fragen.“ Allerdings sollte das Alter niemanden davon abhalten, ein glückliches Leben zu führen. Viel zu viele Menschen verschließen, gerade wenn sie älter werden, die Augen gegenüber dem Leben und sehen nicht, dass jeder Tag neue Herausforderungen, neue Abenteuer, neue Chancen und neue Freuden bringe. Ohne zu predigen und mit viel Humor teilt Otis seine gelegentlich auch schmerzvollen Einsichten über das Älterwerden, deren eigentlicher Wert darin besteht, aus Fehlern zu lernen und offen für Neues zu bleiben.

Mankau Verlag 2020, 270 Seiten, € 16,90 (D), 17,40 (A)
ISBN 978-3-86374-555-4
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Freiburg: Freier Eintritt zum Museumstag am Sonntag, 17. Mai
Programm findet online statt

„Museen mit Freude entdecken“ ist das Motto des Internationalen Museumstages am Sonntag, 17. Mai. Der Eintritt in die fünf Häuser der Städtischen Museen Freiburg ist an diesem Tag frei.

Das Augustinermuseum (inkl. Haus der Graphischen Sammlung), das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum für Stadtgeschichte sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Anders als in den letzten Jahren findet vor Ort kein Programm statt.

Vielfältige Angebote rund um den Museumstag zum Hören, Sehen und Mitmachen gibt es jedoch unter www.freiburg.de/museumstag. Einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Ausstellungen bieten Videoführungen mit Gebärdensprachdolmetscherin. Gehörlose und hörende Menschen sind eingeladen, in die Geschichte Freiburgs, das Leben eines Legionärs oder das Werk der außergewöhnlichen Künstlerin Priska von Martin einzutauchen. Mit dem online verfügbaren Audioguide zur Ausstellung „Freiburg.Archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ können auch sehbehinderte Kinder von zu Hause aus zur Reise in die Vergangenheit Freiburgs aufbrechen. Wer mag, kann selbst aktiv werden: Video-Tutorials vermitteln auf spielerische Weise, wie man selbst eine Pflanzenpresse herstellt, eine Sonnenuhr bastelt oder sein eigenes Hufeisen gestaltet.

Online und vor Ort können Groß und Klein am Sonntag die Ausstellungen „Priska von Martin“ im Museum für Neue Kunst, „Freiburg.Archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ im Augustinermuseum, „Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger“ im Archäologischen Museum Colombischlössle und „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“ im Haus der Graphischen Sammlung entdecken.

Vor Ort sind die Hygiene- und Schutzauflagen zu beachten. Die Besuchszahl in den jeweiligen Häusern ist begrenzt. Für alle Besucherinnen und Besucher gilt Maskenpflicht. Informationen zu den Sicherheitsstandards gibt es online ...
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Freier Eintritt in die städtischen Museen
Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche: Recht auf Kultur gilt auch in diesen Zeiten

Seit vergangener Woche sind die Ausstellungen im Stadtmuseum und in der Städtischen Galerie Karlsruhe nach der Corona-bedingten zweimonatigen Schließung wieder für das Publikum geöffnet. Veranstaltungen und Führungen können aufgrund des Infektionsrisikos derzeit allerdings nicht stattfinden. Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sind mit der Öffnung bis auf weiteres einige Einschränkungen verbunden. So ist nicht nur die Anzahl der Personen begrenzt, die sich gleichzeitig in den Ausstellungsräumen aufhalten dürfen, auch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist zwingend erforderlich.

Deshalb ist der Eintritt in die Städtische Galerie Karlsruhe und in deren große Sonderausstellung "(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980" ab sofort kostenfrei. Auch die Sonderausstellung "Charleston & Gleichschritt - Karlsruhe in der Weimarer Republik" im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais kann gratis besucht werden.

"In diesen schwierigen Zeiten der eingegrenzten Kultur- und Kontaktmöglichkeiten wollen wir den Menschen, die so lange auf Kunst und Stadtgeschichte verzichten mussten, so weit wie möglich entgegen kommen, denn das im Kulturkonzept verankerte Recht auf Kultur soll auch in diesen Zeiten gelten", so Dr. Susanne Asche, Leiterin der Kulturamts der Stadt Karlsruhe.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Verrätselte Architekturen aus den Jahren 1965 bis 1999
"Neubau aus nutzlosen Resten" / Foto: Pelz - Stadt Karlsruhe
 
Verrätselte Architekturen aus den Jahren 1965 bis 1999
Neue Ausstellung mit Werken von Peter Ackermann ab 13. Mai in Städtischer Galerie Karlsruhe

In die zugleich faszinierenden und fremden Bildwelten des Malers und Grafikers Peter Ackermann entführt die Städtische Galerie ab 13. Mai in ihrer nächsten Sonderausstellung. Die Arbeiten knüpfen direkt an das Thema Architektur an. Ackermanns zum Teil ungewöhnliche Zusammenschau von Bauelementen – zum Beispiel von Fassaden und Innenräumen, die wie kulissenhaft ineinander verschoben scheinen – geben dem Publikum Rätsel auf. Die Bauten sind unbewohnt. Der Mensch ist nur indirekt anwesend als derjenige, der sie schuf und nutzte.

Bauwerke als wesentliche Grundlage

Die Bauwerke, ihre Schmuckformen sowie ihre zeitliche Gebundenheit und Vergänglichkeit bilden die wesentliche Grundlage im Schaffen des Künstlers, der er im Laufe der Jahrzehnte immer neue Facetten abgewann. Mit seinen bildmäßigen, geheimnisvollen Radierungen gehörte Peter Ackermann am Beginn der 1970er Jahre zu den begehrtesten deutschen Grafikern, ohne seine Malerei zu vernachlässigen. Nach einer längeren Phase freischaffender Tätigkeit sollte 1977 ein wegweisendes Jahr für ihn werden: Damals hatte er seit kurzem eine Professur an der Hochschule der Künste in Berlin inne, er war eingeladen, an der documenta 6 in Kassel teilzunehmen und er folgte dem Ruf an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, wo er bis zu seiner Emeritierung 1997 lehrte.

Konzentrierter Einblick in Schaffen des Künstlers

Die aktuelle Präsentation gibt so bis 13. September bei freiem Eintritt einen konzentrierten Einblick in sein künstlerisches Schaffen und umfasst 45 Zeichnungen, Radierungen, Aquarelle, Gouachen und fünf Gemälde aus den Jahren 1965 bis 1999. Sie sind alle im Besitz der Kunstsammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe.

zum Bild oben:
Das Bild "Neubau aus nutzlosen Resten" von 1974 findet sich in der neuen Ausstellung der Städtischen Galerie, die dem Werk des Malers und Grafikers Peter Ackermann gewidmet ist.
Foto: Pelz
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Sonstiges 
 
 
Neue Streaming-Angebote des Philharmonischen Orchester Freiburg
Um unsere Kund_innen und Theaterfreund_innen auch in einer Zeit ohne Spielbetrieb mit kulturellen Angeboten versorgen zu können, gibt es auf unserer Homepage Konzertmitschnitte, Interviews und Portraits unseres Philharmonischen Orchester Freiburg online neu zu entdecken und zu genießen.

In regelmäßigen Abständen von 2-3 Wochen stellen wir hier Mitschnitte der vergangenen Jahre bis Ende der Theatersaison 2019/20 zur Verfügung. Begleitet werden diese Konzertmitschnitte durch Videoportraits der Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchester, Interviews und kurze Konzerteinführungen.

Ab Donnerstag, den 14. Mai 2020, 12.00 Uhr, geht das Streaming des Philharmonischen Orchester Freiburg in die zweite Runde: Mit einer „griechisch schlanken Maid“, einer ungewöhnlichen Solobesetzung und einer großen Sinfonie, die den Weg zur Moderne ebnete. Die 4. Sinfonie von Ludwig van Beethoven fiel den Zeitgenossen, darunter auch Robert Schumann, durch ihre klassisch schlanke Form auf. Der tschechische Weltbürger Bohuslav Martinů sog die unterschiedlichen Strömungen der Musik seiner Zeit in sich auf und formte daraus etwas ganz Eigenes: Mit dem Konzert für Streichquartett und Orchester begann seine Auseinandersetzung mit der barocken Form des Concerto grosso und sein Interesse für die Strömung des Neobarock. Was wäre die Musikgeschichte ohne die 4. Sinfonie von Johannes Brahms? In eine äußerlich klassische Form verpackt, ist darin eine ganze Welt, die auf ihre unspektakuläre Art in der Musik nichts mehr nach ihr so sein ließ wie es vorher war: eine fast kammermusikalische Konzentration, konsequente Stringenz in den großen Bögen, die die ganze Form überspannen, motivische Dichtheit und ein ineinander verwobenes Geflecht und harmonische Kühnheit.

Das Konzert vom 13. Dezember 2011 wurde dirigiert von Gerhard Markson, Solist_innen waren die vier Musiker_innen des Berthold Quartett. Konzertmitschnitt des SWR.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Bayreuther Museen: Freier Eintritt am Internationalen Museumstag
© 2020 Richard Wagner Museum Bayreuth
 
Bayreuther Museen: Freier Eintritt am Internationalen Museumstag
Die Museen der Stadt Bayreuth werden pünktlich zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 17. Mai von 10 bis 17 Uhr wieder für die Besucher geöffnet. Nach der zweimonatigen krisenbedingten Schließung laden die Museen aus diesem Anlass bei freiem Eintritt zum Besuch ein. Ab Dienstag, den 19. Mai sind die Museen dann wieder zu den üblichen Zeiten und Eintrittspreisen geöffnet. Das gilt neben dem Richard Wagner Museum auch für Franz-Liszt-Museum und Jean-Paul-Museum.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Virtueller Rundgang durch das Kunstmuseum Wolfsburg ist jetzt online
Endlich ist er öffentlich zugänglich: unser virtueller Rundgang durch die Jubiläumsausstellung Now Is The Time! Das Bildungsprojekt „Let’s get virtual“, das wir im vergangenen Jahr gemeinsam in intensiver Zusammenarbeit mit der VHS Wolfsburg gestartet haben, wurde im Februar fertiggestellt und ist nun endlich online. Sie finden es über unsere Homepage oder auf dieser eigens dafür eingerichteten Website: https://vr.vhs-wolfsburg.de/

Es scheint genau der richtige Zeitpunkt zu sein bei gegenwärtig geschlossenen Kultureinrichtungen und einer verstärkten digitalen Kommunikation kultureller Inhalte. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums präsentierte das Kunstmuseum Wolfsburg im vergangenen Jahr 2019 rund 200 Werke aus seiner umfassenden Sammlung, darunter Andreas Gursky, Cindy Sherman, Sarah Morris, Jeff Koons oder Sam Taylor-Johnson. Im Rahmen des Bildungsprojekts, das in enger Zusammenarbeit zwischen der VHS Wolfsburg und dem Kunstmuseum erarbeitet wurde, haben Teilnehmer*innen die Kunstwerke mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und die Räumlichkeiten für einen Panorama-Blick mit einer 360-Grad-Kamera aufgenommen. Entsprechende Informationen über ausgewählte Kunstwerke bereichern den virtuellen Rundgang. So ist ein großer Teil unserer Sammlung der Öffentlichkeit nun dauerhaft zugänglich. Und mit den Informationen zu einzelnen Kunstwerken bietet der Rundgang auch in diesen schwierigen Zeiten des gesellschaftlichen Lockdowns die Möglichkeit, Kunst zu sehen und mehr darüber zu erfahren.

Der Rundgang kann von zu Hause aus am eigenen Gerät (Laptop, iPad, Mobiltelefon) in 2-D-Qualität oder dreidimensional mit einer VR-Brille begangen werden. Sie ist zudem bei besonderen Events an einer VR-Station im Kunstmuseum erfahrbar.
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Bibliotheken 
 
 
Freiburg: Stadtarchiv seit Dienstag, 12. Mai, wieder geöffnet
Geänderte Öffnungszeiten - Anmeldung vor Besuch erforderlich; Besucherinnen und Besucher müssen sich an Hygiene- und Abstandsregeln halten

Der Lesesaal des Stadtarchivs hat seit Dienstag, 12. Mai, wieder geöffnet. Viele Abläufe im Haus ändern sich und Besucher und Besucherinnen müssen sich an Zugangs-, Abstands- und Hygieneregeln halten. Dies soll eine weitere Ausbreitung von COVID-19 verhindern.

Geänderte Öffnungszeiten: Der Lesesaal ist bis auf weiteres von Montag bis Donnerstag, jeweils von 10 bis 16 Uhr, geöffnet. Die bisherige verlängerte Mittwochs-Öffnungszeit entfällt vorerst. Die Außentür des Stadtarchivs ist geschlossen. Wer eingelassen werden möchte, muss klingeln.

Beratung und Recherche: In der Kanzlei darf sich nur eine Person zu Beratung oder Recherche aufhalten. Beratungsgespräche mit dem Archivpersonal sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wer Beratung benötigt, soll sich per Mail mit dem Archiv in Verbindung setzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs werden die Anfragen in vielen Fällen telefonisch oder schriftlich beantworten können.

Schutz- und Hygienemaßnahmen: Im gesamten öffentlichen Bereich des Stadtarchivs einschließlich des Lesesaals ist das Tragen einer einfachen Mundschutzmaske Pflicht. Jeder muss einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen halten und sich vor Betreten von Kanzlei, Lesesaal und Garderobe die Hände waschen. Wer Symptome wie Husten, Schnupfen und Fieber oder sonstige Covid-19-spezifische Symptome hat, soll auf einen Besuch verzichten.

Voranmeldung mit bestätigter Reservierung erforderlich: Die Nutzung vor Ort ist nur für eine begrenzte Anzahl von Personen möglich. Im Lesesaal dürfen sich maximal drei Personen gleichzeitig aufhalten. Für einen Besuch ist eine Voranmeldung mindestens einen Werktag im Voraus verpflichtend. Möglich ist die Reservierung einzelner, mehrerer halber und/oder ganzer Nutzungstage. Halbe Tage dauern von 10 bis13 Uhr oder von 13 bis 16 Uhr.

Voranmeldungen sind ausschließlich per E-Mail an stadtarchiv@stadt.freiburg.de oder telefonisch zu den Öffnungszeiten unter 201-2701 möglich. Ein Besuch ist nur nach telefonisch oder schriftlich bestätigter Reservierung erlaubt. Wer eine Reservierung doch nicht nutzen kann, soll das Stadtarchiv informieren.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Andrea Camilleri
 
Buchtipp: Andrea Camilleri "Kilometer 123"
Kriminalroman
Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Alles beginnt mit einer unbeantworteten SMS. Die Absenderin ist Ester, und der Adressat ist Giulio. Warum Giulio seiner Geliebten nicht antworten kann: Er liegt nach einem heftigen Auffahrunfall bei Kilometer 123 der Via Aurelia im Krankenhaus. Wer hingegen die SMS von Ester liest, ist Giulios Ehefrau, die vorher von Esters Existenz nichts wusste.
Dies könnte der Anfang einer Liebeskomödie sein, aber der Beigeschmack ist eindeutig ein anderer: Denn ein Zeuge sagt aus, dass Giulios Unfall keineswegs unbeabsichtigt, sondern versuchter Mord war, und die Angelegenheit wird ans Kriminalkommissariat übergeben. Kurze Zeit später findet sich eine Leiche: bei ebenjenem Kilometer 123 auf der Via Aurelia ...

Dere Autor Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er war Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine erfolgreichste Romanfigur ist der sizilianische Commissario Montalbano. Insgesamt verfasste Camilleri mehr als 100 Bücher und galt als eine kritische Stimme in der italienischen Gegenwartsliteratur. Andrea Camilleri war verheiratet, hatte drei Töchter und vier Enkel und lebte in Rom. Er starb am 17. Juli 2019 im Alter von 93 Jahren in Rom.

Kindler Verlag 2020, 144 Seiten, € 22,00 (D), 22,70 (A)
ISBN: 978-3-463-00010-7
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Nadja Étoilée
Nach der Erzählung "Nadja" von André Breton
Aus dem Französischen von Friedhelm Kemp
Mit: Brigitte Horney, Heinz Klingenberg, Walter Andreas Schwarz, Erik Schumann, Ursula Langrock, Edith Heerdegen u. a.
Komposition: Maurice Jarre
Hörspielbearbeitung: André Almuro
Regie: Jean-Jacques Vierne, Marcel Wall
(Produktion: SWF/NDR 1959)

Eine junge Frau ist auf geheimnisvolle Weise mit dem Erzähler vertraut und nähert sich rein intuitiv seinem Leben und seinen Gedanken. Bretons "Nadja Étoilée", eine Mischung aus Traktat, Tagebuch und Erzählung, erschien im Jahre 1928. Assoziativ verknüpft Breton eigene Erlebnisse, die alle mit der jungen Nadja verbunden sind, die wie ein Wesen aus einer Zwischenwelt, eine Pythia, ein Medium erscheint.

Sonntag,17. Mai 2020, 18:20 Uhr, 73´00 Min.
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 



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Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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