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Montag, 17. Mai 2021
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Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Jane Austen
 
Hörbuchtipp: Jane Austen "Mansfield Park"
Hörspiel
Übersetzt von Manfred & Gabriele Allié

In Mansfield Park wächst die aus schwierigen Verhältnissen stammende Fanny Price bei ihrer wohlhabenden Tante und deren vier Kindern auf. Dort wird sie mehr geduldet als geliebt. Nur ihr Cousin Edward begegnet ihr mit Zuneigung. Doch das beschauliche Landleben gerät aus den Fugen, als die Londoner Bonvivants Mary und Henry Crawford auftauchen und mit ihren Kabalen und durchtriebenen Verführungskünsten alles auf den Kopf stellen.

Diese Hörspielinszenierung von Iris Drögekamp bringt Jane Austens meisterhafte Dialoge und scharfen Witz zum Klingen. Mit den Stimmen von Sophie Rois, Sina Martens, Timo Weisschnur, Lisa Hrdina, Sascha Nathan, Felix von Manteuffel u. v. a.

der Hörverlag 2021, 3 CBs, Hörbuch CD, 4h 14min, € 20,00 (D), 20,00 (A) / SFr 30,50
ISBN 978-3-8445-4172-4
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der menschliche Makel (1/2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Philipp Roth
Aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren
Mit: Jürgen Hentsch, Michael Mendl, Sophie Rois, Peter Dirschauer u. v. a.
Musik: Gerd Bessler
Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Norbert Schaeffer
(Produktion: SWR 2003)

Professor Coleman Silk nennt zwei Studenten, die sein Seminar schwänzen, "dunkle Gestalten". Zufälligerweise sind es Schwarze. Dies setzt eine Geschichte in Bewegung, die an die Grundfesten des amerikanischen Selbstbewusstseins rührt. Schwer beschädigt quittiert der Professor den Dienst, verliert seine Frau und wird durch die fast 40 Jahre jüngere Faunia ins Leben zurückgeworfen.
Roth gibt Einblicke in die brüchige Identität eines fast weißhäutigen Sohnes schwarzer Eltern, der für die Entscheidung, seine Rassenzugehörigkeit zu ignorieren und sich neu zu erfinden, einen hohen Preis zahlt.

Sonntag, 23. Mai 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag

(Teil 2, Pfingstmontag, 24. Mai, 18.20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Bernd Hainmüller
 
Buchtipp: Bernd Hainmüller "Tod am Schauinsland"
Das „Engländerunglück« am 17. April 1936 und seine Folgen
Eine historische Dokumentation

»Wir sind durch tiefen Schnee gestampft, es wurde immer kälter und dunkler, jede Orientierung ging verloren. Es war die Hölle«, so schildert Stanley C. Few, was er und seine 26 Mitschüler auf der Wanderung von Freiburg nach Todtnauberg am 17. April 1936 erleiden mussten. Few überlebte. Fünf Jungen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren starben an Erschöpfung und Unterkühlung. Der Lehrer Kenneth Keast wollte die Tour auf keinen Fall abbrechen. Schließlich waren es Bürger aus der Gemeinde Hofsgrund, die den Schülern zu Hilfe kamen.

85 Jahre nach dem tödlichen Ereignis erzählt Bernd Hainmüller in »Tod am Schauinsland«, was genau an jenem Tag geschah. 20 Jahre recherchierte er in Archiven und erfasste akribisch die Quellenlage, die er mit Bild und Textauszügen anschaulich wiedergibt. Er beweist dabei auf erschütternde Weise, wie das Schicksal der Schüler für Nazipropaganda missbraucht und Kenneth Keast nie zur Rechenschaft gezogen wurde. Vor dem Hintergrund der britischen »Appeasement«-Politik und den Bestrebungen Hitler-Deutschlands nach einem Bündnis mit England, hatten weder Großbritannien noch Nazi-Deutschland Interesse an der Aufklärung des Falles von fahrlässiger Tötung.

Der Autor klärt zudem auf, warum es drei Erinnerungsorte gibt: das von den Nazis erbaute monomentale »Engländerdenkmal« am Schauinsland, den »Eaton-Gedenkstein« und die »Elternplakette« an der Kirche in Hofsgrund.

Das Buch ist eine Kooperation des Arbeitskreises Regionalgeschichte Freiburg e.V. und des Freiburger Theaters. Dort wird das Stück »Schauinsland« von Pamela Carter in diesem Jahr uraufgeführt. Die Bühnenfassung thematisiert die Sicht der Schüler. Der genaue Aufführungstermin steht aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht fest.

Der Autor Bernd Hainmüller, geboren 1948, ist Soziologe, Erziehungswissenschaftler und Grund- und Hauptschullehrer und war bis 2013 Lehrerausbilder am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Offenburg. Er forscht seit vielen Jahren zur Geschichte des Nationalsozialismus in Freiburg, v.a. zur Freiburger Hitlerjugend, der Biographie des Freiburger Oberbürgermeisters Franz Kerber und als Mitarbeiter des Blauen Hauses Breisach über die Deportation badischer Juden nach Gurs.

Rombach Verlag 2021, 226 Seiten, € 26,00
ISBN 978-3-7930-9973-4
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Digitale Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg ab 17. Mai
Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet, solange die Inzidenz unter 100 bleibt. Ein Besuch ist derzeit nur mit vorheriger Buchung eines Zeitfenstertickets möglich, erhältlich unter www.freiburg.de/museen-tickets. Alternativ kann die Anmeldung auch telefonisch zu den Öffnungszeiten der Museen über die jeweiligen Kassen erfolgen:
Augustinermuseum: Tel. 0761 / 201-2531
Haus der Graphischen Sammlung: Tel. 0761 / 201-2550
Museum für Neue Kunst: Tel. 0761 / 201-2583
Museum für Stadtgeschichte: Tel. 0761 / 201-2515
Museum Natur und Mensch: Tel. 0761 / 201-2566
Archäologisches Museum Colombischlössle: Tel. 0761 / 201-2574
Ab Dienstag, 18. Mai, ist für den Besuch ein aktueller, zertifizierter Negativtest oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung vorzulegen.

Das Veranstaltungsprogramm findet digital statt:

Orgelkonzert als Livestream
Leon Tscholl, Studierender an der Musikhochschule Freiburg, spielt am Montag, 17. Mai, um 16 Uhr ausgewählte Werke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum. Das Konzert findet ausschließlich als Livestream statt und ist über
www.facebook.com/augustinermuseum zu finden.

Digitale Führung: Die Sängerin
Musik gehörte zum Alltag des Klosterlebens. Das Singen und die Herstellung von Notenbüchern waren jedoch eine besondere Kunst. Bei einer digitalen Führung durch die Ausstellung „buochmeisterinne“ im Museum für Stadtgeschichte am Montag, 17. Mai, um 18.30 Uhr entführt Silvia Sprenger in die Rituale und Klangwelt der Sängerinnen. Die Veranstaltung ist kostenfrei über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/Stadtgeschichte_n_digital

Digitale Kunstpause: Fassungslos? Eine kurze Geschichte der mittelalterlichen Holzskulpturen
Viele der mittelalterlichen Holzskulpturen im Augustinermuseum waren einmal richtig bunt. Oft ist diese farbige Fassung heute nicht mehr erhalten. Die Restauratorin Sabrina Kunz nimmt Interessierte am Mittwoch, 19. Mai, um 12.30 Uhr mit auf Spurensuche. In der Online-Kurzführung erläutert sie, woran man erkennen kann, dass die Figur einmal farbig gefasst war. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/DigitaleKunstpause

Digitale Führung: Kleine Vorgeschichte des Breisgaus
Im Jahr 2020 feierte die Stadt Freiburg die Verleihung der Marktrechte vor 900 Jahren. Die archäologischen Spuren in und um Freiburg reichen jedoch viele Jahrtausende vor die Zeit der Stadtgründung zurück. Was die Forschung heute über das Leben vor der Stadt weiß, erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwoch, 19. Mai, um 18.30 Uhr bei einer Online-Führung mit dem Archäologen Hans Oelze. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n

Piktogramme und Emojis: Onlinegespräch mit den Kuratoren
Bei einem Onlinegespräch am Donnerstag, 20. Mai, um 18 Uhr sprechen die Kuratorinnen Isabel Herda (Museum für Neue Kunst) und Anja Dorn (Direktorin des Leopold-Hoesch-Museums Düren) mit dem Kurator Maxim Weirich (Szenograph) über die aktuelle Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis“ im Museum für Neue Kunst. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://global.gotomeeting.com/join/507688317
Es besteht auch die Möglichkeit, sich über ein Telefon einzuwählen:
0892 0194 301 Zugangscode: 507-688-317

Digitale Führung zu „Spuk!“
Eine digitale Führung zur Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“, die derzeit im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen ist, findet am Samstag, 22. Mai, um 16 Uhr online statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/Spuk_digital

Digitale Führung: Der Schatz der Mönche
Am Pfingstsonntag, 23. Mai, findet um 10.30 Uhr eine digitale Führung zur Ausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien“ im Augustinermuseum statt. Einzigartige Stücke aus dem Klosterschatz bieten Einblicke in die Gedankenwelt und das Leben im Kloster St. Blasien. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/Der_Schatz_der_Moenche

Digitale Führung: Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis
Eine digitale Führung durch die aktuelle Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“, bietet das Museum für Neue Kunst am Pfingstsonntag, 23. Mai, um 15 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauchen ein in die Geschichte des modernen Piktogramms und lernen unterschiedliche Zeichensysteme kennen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/Piktogramme_Lebenszeichen_Emojis
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das krumme Haus
Nach dem Roman von Agatha Christie
Aus dem Englischen von Giovanni und Ditte Bandini
Mit: Alexander Radszun, Axel Wandtke, Effi Rabsilber, Wolfgang Pregler, Jens Wawrczeck, Meike Droste, Ursula Werner u. v. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Irene Schuck
(Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019)

In Three-Gabels, dem krummen Haus mit den vielen Giebeln, wohnen drei Generationen unter einem Dach. Die Familienmitglieder werden allesamt reich beschenkt vom Oberhaupt - ein wohlhabender griechischer Geschäftsmann. Doch dann wird Aristide Leonides tot aufgefunden. Wer hat den 87-Jährigen vergiftet? Jeder Bewohner könnte es gewesen sein - von der jungen Ehefrau des Millionärs bis zum Hauslehrer seiner Enkel. Erst wenn der Fall gelöst ist, kann Sophia, die Lieblingsenkelin des Ermordeten, ihren Verlobten heiraten. Hinter jeder Tür wimmelt es von plausiblen Motiven - Scotland Yard ermittelt.

Freitag, 21. Mai 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Axel HackeIm
 
Buchtipp: Axel HackeIm "Bann des Eichelhechts"
und andere Geschichten aus Sprachland

Axel Hackes Sprachland ist das einzige Land der Welt, das ausschließlich aus Sprache besteht, in dem die Zeit in Verwöhnminuten gemessen wird, die Menschen in Schlafanfallbüros arbeiten und sich Eichelhecht und Aschenpudel Gute Nacht sagen.

Wer gerne reist, der mache sich auf ins Sprachland. Dort sind die Menschen nicht an der schnöden Wirklichkeit regelgerechten Redens und korrekten Schreibens interessiert, sondern am Gegenteil: am Falschen, auch am Lächerlichen, am Hoch- und Tieftrabenden, am Irritiertsein, dem kurzen Stutzen und an der Poesie sowie dem Nachdenken, das sich daraus ergibt. Hier wird die Zeit in Verwöhnminuten gemessen, die Menschen arbeiten in Schlafanfallbüros, tragen Ganskörpertattoos, und das Wort Reißverschluss schreiben sie Rajs-ferszlus. Es haben Arten überlebt wie der Eichelhecht, der Rächerlachs und der Aschenpudel, es wachsen schwarzäugige Erbsen und die seltenen Tiftrienen. Es gibt gerade und gebogene Zahlen, und man isst gebratene Caprihosen sowie Gerichte mit schönen Namen wie Kleine Kopffüßer ertranken. Aus Axel Hackes Reise in dieses nahe und doch ferne Land ist ein lustiges, verträumtes, versponnenes Sprachspielbuch entstanden. Große Kunst. Und ein noch größeres Vergnügen.

Verlag Antje Kunstmann 2021, 264 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-95614-431-8
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Smartphone.25 – Erzähl mal!
Sammlungsaufruf der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Das Smartphone feiert Geburtstag! Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums wendet sich das Museum für Kommunikation Frankfurt an die Öffentlichkeit und ruft zur Einsendung alter Handys und Smartphones auf. Die Absender*innen erhalten einen Platz in der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation.

Wie? Indem sie ergänzend zu den Geräten ihre Geschichte(n) erzählen. Unterstützt werden sie dabei vom Team des Museums für Kommunikation Frankfurt.

Mobiltelefone nehmen einen wichtigen Platz in unserem Alltag ein und sind zu einem ständigen Begleiter geworden. Vor allem das Smartphone, mit dem sich das klassische Mobiltelefon zu einem funktionsreichen Computer im Taschenformat entwickelte, hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Das erste Mobiltelefon mit umfangreichen Zusatzfunktionen kam vor 25 Jahren auf den Markt. Das Gerät Nokia 9000 Communicator wurde am 15. August 1996 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neben Fax und SMS konnten mit diesem Gerät erstmals von unterwegs Internetseiten aufgerufen werden. Verglichen mit den heutigen Geräten war das Gerät eher sperrig und keineswegs „intelligent“, aber ausgehend von diesem Gerät hat sich die Technik kontinuierlich verbessert und damit auch die Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten erweitert.

Der Nokia 9000 Communicator leitete einen weitreichenden kulturellen Wandel ein. Er führte zu umfassenden Veränderungen im Kommunikationsverhalten, von denen private und Arbeitswelt betroffen waren und immer noch sind. Den eingeschlagenen Weg mit Geräten und Geschichten nachzuzeichnen, ist Ziel des Projekts „Smartphone.25 – Erzähl mal!“

Sammlungsaufruf der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ruft die Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones auf, ihre alten Geräte einzuschicken:

Wie?
Direkt auf der Projektwebseite Kontakt aufnehmen und Foto uploaden:
https://smartphone25.museumsstiftung.de

Oder mit einer Sendung an:
„Smartphone 25“
Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Mai
Achtung, Absenderinformationen für die Kontaktaufnahme durch das Museumsteam nicht vergessen!

Was passiert dann?
Das Museumsteam nimmt Kontakt zu den Einsender*innen auf und stimmt die Übergabe der Geräte mit ihnen ab.

Besonderes Interesse besteht an ganzen Objektreihen, die den Wechsel vom „klassischen“ Mobiltelefon zum „intelligenten“ Smartphone zeigen. Erwünscht sind auch Reihen, die alle Geräte umfassen, die ein Mensch in seinem Leben genutzt hat. Einen besonderen Platz bekommen dabei die Geschichten, die hinter den jeweiligen Objekten stecken. Neben den Objekten selbst suchen wir deshalb gezielt mit den Einsender*innen nach persönlichen „Smart-Storys“. Hierbei kann es sich um besondere Smartphone-Erlebnisse handeln, aber auch um alltägliche Geschehnisse oder reflektierende Erzählungen über das eigene Nutzungs- und Kommunikationsverhalten.

Eine Auswahl der „Smart Storys“ und Objektreihen werden dauerhaft in die Sammlung der Museumsstiftung aufgenommen und in einer digitalen Ausstellung ab 15. August 2021 präsentiert. Die virtuelle Ausstellung wird den mobilen und digitalen Alltag der Nutzerinnen und Nutzer untersuchen. Die Einsender*innen erhalten eine Einladung zur Eröffnung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Twittering Machine
Von Klaus Buhlert
Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Katherina Sattler, Nils Rovira-Muñoz, Moritz Kienemann und Nils Strunk
Musik: Another Plus Band
Regie: Klaus Buhlert
(Produktion: SWR 2017)

Paul Klees Aquarell "Die Zwitschermaschine" ist die Vision eines mechanischen Vogelkonzerts. Klaus Buhlert hat das stumme Bild in ein vielstimmiges akustisches Spiel übertragen. Dabei verknüpft er die Träume von der Überwindung der Erdanziehung mit der Katastrophenfahrt der Titanic oder einer wütenden Abrechnung mit dem Kunst- und Musikbusiness. Diese Proteste wider den Lauf der Welt gleichen einem Vogel, der ewig fliegt und flieht, wenn er bedroht wird, und doch ständig wunderschön zwitschern muss. Die Produktion eignet sich besonders für Stereokopfhörer.

Donnerstag, 20. Mai 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Zu Gast bei Vogelspinne und Königskobra
Die blattgrüne Mamba erkundet ihr Terrarium (c) Markus Oulehla
 
Zu Gast bei Vogelspinne und Königskobra
„Tierisch giftig!“ läuft ab Mittwoch, 19. Mai, im Museum Natur und Mensch

Auge in Auge mit der größten Giftschlange der Welt, der Königskobra, oder der giftigsten, dem Inlandtaipan? Das Museum Natur und Mensch macht es möglich: „Tierisch giftig!“ heißt die spannende Lebendtier-Ausstellung, die ab Mittwoch, 19. Mai, das „Who’s who“ der Gifttiere präsentiert. Zu sehen ist sie bis Sonntag, 23. Januar 2022.

Skorpione, Vogelspinnen, schwarze Witwen – die Natur hat sie alle mit einer Superwaffe ausgestattet: Gift. Schon seit Millionen von Jahren nutzen sie es, um sich vor Feinden zu schützen oder selbst Beute zu fangen. Aber wie gefährlich sind Klapperschlange und Co. eigentlich für uns Menschen? Beim Pfeilgiftfrosch rät schon der Name zur Vorsicht. Doch sollte man sich auch vor der Samtschrecke oder dem Riesentausendfüßer in Acht nehmen?

Was Besucher und Besucherinnen erwartet
Die Sonderausstellung zeigt lebende Tiere in Terrarien. Die Besucherinnen und Besucher lernen eine faszinierende Vielfalt von Gifttieren kennen. Zu den Highlights zählen die Schwarzen Witwen, die Gila-Krustenechse und die Königskobra. Die Ausstellung thematisiert die unterschiedliche Wirkung und Nutzung tierischer Gifte ebenso wie die artgerechte und verantwortungsvolle Haltung der gezeigten Tiere. Bei fast allen Tieren handelt es sich um Nachzuchten, die außerhalb der Ausstellung bei Michael Steige leben. Ein erfahrener Tierpfleger aus dem Team von „Natur-Themen Steige“ kümmert sich um die Pflege und Betreuung der Tiere.

Gifte als Lebensretter
Viele Gifttiere haben es in sich: Manche könnten mit einem Biss oder Stich theoretisch hunderte Menschen gleichzeitig töten. Doch bei keiner giftigen Art stehen wir Menschen auf dem Speiseplan. Und trotzdem kommt es überall auf der Welt täglich zu schweren Giftunfällen – meist durch Unachtsamkeit, Unwissen oder Übermut. Tierische Gifte können aber auch Leben retten: Einerseits lassen sich mit ihnen Gegengifte herstellen. Andererseits sind sie wichtiger Baustein für die Entwicklung dringend benötigter Medikamente. So kommen beispielsweise in der Krebstherapie Bestandteile des Skorpiongiftes zum Einsatz.

Begleitprogramm
Das Begleitprogramm zur Ausstellung findet digital und vor Ort statt und richtet sich vor allem an Familien. Groß und Klein sind eingeladen, mehr über die Themen Naturschutz, verantwortungsvolle Tierhaltung oder das richtige Verhalten bei einem Giftunfall zu erfahren. Weitere Infos zur Ausstellung und zum digitalen Begleitprogramm gibt es immer aktuell auf der Internetseite www.freiburg.de/tierisch-giftig. Interessierte finden dort auch eine digitale Story, die zur Reise durch die Welt der Gifttiere einlädt.

Öffnungszeiten und Preise
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Tickets kosten 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Mitglieder des Freundeskreises, mit Museums-Pass-Musées und für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren (bis 31. Juli) bzw. unter 21 Jahren (ab 1. August) ist der Eintritt frei. Solange sich die Inzidenz in Freiburg zwischen 50 und 100 bewegt, ist eine Voranmeldung notwendig. Zeitfenster-Tickets sind online erhältlich unter www.freiburg.de/museen-tickets. Alternativ ist zu den Öffnungszeiten des Museums eine telefonisch Buchungunter 0761 / 201-2566 möglich. Tickets sind aktuell nur drei Tage im Voraus buchbar.
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Sonstiges 
 
 
Rassismus – Geschichte, Spuren, Kontinuitäten
Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe

Mit der Geschichte des Rassismus und seinen ideologischen Grundlagen setzt sich ein neues Heft der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auseinander. Als aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ ist es ab sofort erhältlich. Es zeigt verschiedene Positionen auf und erläutert Phänomene und gegenwärtige Erscheinungsformen von Rassismus.

Das 88-seitige Heft umfasst zwölf Aufsätze. Ausgehend von der Frage „Was ist Rassismus?“ wird den Verflechtungen mit dem Kolonialismus nachgegangen. Im Vordergrund stehen dabei die europäischen und deutschen Kolonialgeschichte, ebenso wird der Rassismus in der Geschichte der Einwanderungsgesellschaft thematisiert. Menschen, die Rassismus im Alltag erleben, berichten in eigenen Beiträgen von ihren Erfahrungen und verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Ein Aufsatz beschäftigt sich mit rassistischer Sprache. Schließlich geht es um die politische Bildung. So gibt ein Gespräch zwischen drei Antirassismustrainerinnen einen Einblick in die Bedingungen ihrer praktischen Arbeit.

Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit.

Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Lesungen / Vorträge 
 
Leitungsmodelle zwischen kirchenrechtlichen Normen und pastoraler Praxis
Prof. Schüller (c) Lars Berg / KNA-Bild
 
Leitungsmodelle zwischen kirchenrechtlichen Normen und pastoraler Praxis
online-Veranstaltung in der Reihe Kirchenvisionen

Laut Kirchenrecht obliegt die Leitung einer Pfarrei einem Priester. Aufgrund des Priestermangels werden in manchen Diözesen bereits alternative Leitungsmodelle erprobt. Die Frage, welche anderen Formen der Leitung es in der Kirche überhaupt gibt, nimmt die Online-Veranstaltung „Leitungsmodelle zwischen kirchenrechtlichen Normen und pastoraler Praxis“ am Mittwoch, 19. Mai um 19:30 Uhr in den Blick. Thomas Schüller, Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster, wird überraschende Möglichkeiten des Kirchenrechts in dieser Frage aufzeigen. Gleichzeitig kommt mit Barbara Metzner eine Pastoralassistentin zu Wort, die in Mettau in der Schweiz bereits seit einigen Jahren als Gemeindeleiterin arbeitet.

Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet die Reihe „Kirchenvisionen“ gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde Littenweiler/PH Freiburg, der Studienbegleitung für Theologiestudierende an der Universität Freiburg und dem Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Freiburger Andruck
Der Übersetzer Tobias Scheffel stellt seine Übersetzung des Briefwechsels von Albert Camus und Maria Casarès vor

Premierenlesung als Livestream aus dem Literaturhaus Freiburg auf #inFreiburgzuhause am 18. Mai um 19.30 Uhr

Die Lesereihe Freiburger Andruck setzt sich bei der kommenden Veranstaltung mit der Neuerscheinung „Schreib ohne Furcht und viel“.Eine Liebesgeschichte in Briefen 1944-1959 auseinander. In einer Lesung und im Gespräch mit dem Übersetzer Tobias Scheffel wird das Werk vorgestellt. Die Veranstaltung findet statt als Livestream am 18. Mai, von 19.30 Uhr an auf der Seite www.infreiburgzuhause.de

Im Frühjahr 1944 lernen sich die Theaterschauspielerin Maria Casarès und Albert Camus, der Autor von „Die Pest“ und „Der Fremde“ im besetzten Paris kennen. Wenig später beginnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, die anderthalb Jahrzehnte währt – bis zu Camus' tragischem Unfalltod am 4. Januar 1960. Welche Intensität diese Liebe hatte, welche Höhen und Tiefen sie durchlebte, das dokumentiert ausführlich und eindrucksvoll der Briefwechsel der beiden. In einer höchst poetischen Sprache versichern sie einander ihre Liebe, tauschen sich aus über Alltägliches wie über die großen Ereignisse in Politik und Literatur.

2017 erschien der umfangreiche Briefwechsel der beiden aus den Jahren 1944-1959 in Frankreich. Der Rowohlt Verlag veröffentlicht die deutsche Übersetzung von Claudia Steinitz, Andrea Spingler und Tobias Scheffel am 18. Mai. Die Freiburger Andruck-Veranstaltung ist somit eine veritable Premierenlesung.

Der Freiburger Übersetzer Tobias Scheffel stellt den Briefwechsel im Gespräch mit dem Chefdramaturgen des Theater Freiburg Rüdiger Bering vor. Gemeinsam mit der Schauspielerin Anja Schweitzer liest er ausgewählte Briefe aus diesem Band.

Tobias Scheffel, 1964 in Frankfurt am Main geboren, lebt seit 1988 in Freiburg. Er übersetzt Essays, Belletristik und Kinder- und Jugendliteratur aus dem Französischen. Er übersetzte unter anderem Bücher von Robert Bober, Georges Perec, Denis de Rougement, Frédéric Beigbeder, Véronique Olmi und Pierre Lemaitre – von ihm zuletzt die beiden Romane“ „Die Farben des Feuers“ und „Spiegel unseres Schmerzes“. Für seine Übersetzungen von Robert Bober und Fred Vargas erhielt er 2005 den erstmals verliehenen Eugen-Helmlé-Preis. 2011 wurde ihm der Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk als Übersetzer zugesprochen.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren und Übersetzerinnen und Übersetzern vor. DieLesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Der Freiburger Andruck findet als Livestream aus dem Literaturhaus auf #inFreiburgzuhause statt. Der Stream ist kostenlos, eine Spende ist erwünscht.
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Bibliotheken 
 
Neue Digitalangebote in der Städtischen Galerie Karlsruhe
Ausstellungsansicht "Daniel Roth. Stac Lee" / Foto: Städtische Galerie/Heinz Pek
 
Neue Digitalangebote in der Städtischen Galerie Karlsruhe
Führungen und Webinar "StädtischeGalerie@Kitchen"

Die Städtische Galerie lädt im Mai zu digitalen Rundgängen via Zoom durch aktuelle Sonderausstellungen ein. Am Freitag, 14. Mai, um 16 Uhr bringen Christina Korzen und Dr. Claudia Pohl Interessierten die Schau "Daniel Roth. Stac Lee" näher, am Mittwoch, 26. Mai, um 18 Uhr steht dazu ein weiterer Termin an. Wer den Werner-Stober-Preisträger 2020 kennenlernen möchte, kann sich am Mittwoch, 19. Mai, um 18 Uhr einer Führung durch "Ralf Gudat. The black, the green, and the white gold" mit Christina Korzen und Stefanie Patruno anschließen. Anmeldung unter ticket.galerie@kultur.karlsruhe.de, anschließend wird der Zugangslink verschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

In der Reihe "StädtischeGalerie@Kitchen" findet überdies am Samstag, 29. Mai, um 16 Uhr wieder ein kostenfreies Webinar statt. Inspiriert von Kunstwerken aus der Städtischen Galerie Karlsruhe geht es unter der Leitung von Carmen Beckenbach ans Backen oder Kochen in der heimischen Küche. Anmeldung unter kunstvermittlung.galerie@kultur.karlsruhe.de, danach folgen Zugangslink und Rezeptliste.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Als ich im Sterben lag (3/3)
Nach dem gleichnamigen Roman von William Faulkner
Aus dem Amerikanischen von Maria Carlsson
Mit: Sophie Rois, Sylvester Groth, Katleen Morgeneyer, Tom Schilling, Robert Dölle, Patrick Güldenberg, Jordi-Leon Sun, Sybille Canonica, Werner Wölbern, Lambert Hamel, Ulrich Matthes, Robert Gallinowski u. v. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
(Produktion: SWR 2019)

Faulkner schickt die Familie der toten Farmersfrau Addie Bundren auf ihrem Leichenzug in Fluten und ins Feuer. Ein Gesamtbild ergibt sich allein über die Stimmen aller an dieser Höllenfahrt Beteiligten, die in inneren Monologen oder dialogisch, polyphon, kakophonisch und auch mal aus dem Sarg heraus hadern, lügen, träumen, beten und philosophieren. In einer Sprache, die kein simples Idiom abbildet, sondern überhöht und stilisiert.
William Faulkner wurde zweimal mit dem Pulitzer-Preis und dem O'Henry Award ausgezeichnet, erhielt den National Book Award und 1950 den Nobelpreis für Literatur.

Sonntag, 16. Mai 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Wendy Jo Peterson
 
Buchtipp: Wendy Jo Peterson "Brot backen für Dummies"
Der Duft nach frisch gebackenem Brot

Brot backen ist nicht schwer, wenn man weiß wie. Mit den Rezepten und Tipps der Ernährungsexpertin Wendy Jo Peterson aus ihrem Buch „Brot backen für Dummies“ gelingen auch Backanfängern schmackhafte Brote, Brötchen, Brezeln und sogar Bagels und Ciabatta.

Frisches Brot füllt nicht nur den Magen, sondern erwärmt auch das Herz. Wissenschaftler vermuten, dass bereits seit mehr als 30.000 Jahren Brot gebacken wird. Im Laufe der Zeit wurde allerdings immer weniger Brot zuhause gebacken. Bis heute, denn jetzt findet die jahrhundertealte Tradition, Mehl, Wasser und Hefe in einen köstlichen Laib Brot zu verwandeln, wieder immer mehr Anhänger.

Die Ernährungsberaterin Wendy Jo Peterson ist ein absoluter Brotbackfan. Ihr Wissen rund um Brot, Brötchen, Brezel und Brioche hat sie nun in diesem Backbuch „Brot backen für Dummies“ zusammengestellt. Auch ohne Backerfahrung gelingen mit diesem praxiserprobten Buch Hefe- oder Sauerteige, ob süß oder salzig, ob aus Weißmehl oder Vollkorn. Peterson zeigt, wie richtig geknetet wird und Brötchen, Brezeln und Zöpfe geformt werden. Mit ihren Ratschlägen gelingen kernige Müslibrötchen genauso, wie knusprige Croissants oder ein raffiniertes Orangen-Cranberry-Brot.

„Brot backen für Dummies“ bietet über 70 köstliche Rezepte. Ergänzt wird der Ratgeber mit Ideen für Dips und Aufstriche und Tipps zur besten Aufbewahrung.

Schummelseiten und der Top-Ten-Teil bieten einen schnellen Überblick – ideal für alle, die es eilig haben und nur mal kurz nachschlagen möchten, damit sie den unvergleichbaren Duft eines frisch gebackenen Laib Brots schneller genießen können.

Verlag Wiley 2021, 242 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71836-8
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Internationaler Museumstag
Freier Eintritt, Escape-Game, digitale Führungen und Familienangebote

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 16. Mai, ist der Eintritt in die fünf Häuser der Städtischen Museen Freiburg frei. Das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum für Stadtgeschichte sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Besuch ist nur nach Voranmeldung möglich. Das Programm findet weitgehend online statt.

Escape Game: Reise ins Jahr 2120
Als Highlight ist ein kniffliges Escape Game geboten, das sowohl in den fünf Museen, als auch online lösbar ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen auf eine Reise in die Zukunft: Im Jahr 2120 sollen zum 1.000-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg alle Schätze aus Kunst und Kultur präsentiert werden. Doch der Zugangscode für das Zentrale Kunstdepot, wo die Werke schlummern, ist verloren gegangen. Wer es schafft, fünf Rätsel zu knacken, hilft mit, das 1.000-jährige Stadtjubiläum zu retten. Mitmachen kann jeder und jede – entweder unter www.freiburg.de/museumstag oder vor Ort.

Neue Ausstellungen
Gleich mehrere neue Sonderausstellungen warten auf die Besucherinnen und Besucher: Im Haus der Graphischen Sammlung ist seit Anfang Mai „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ zu sehen. Auf die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ kann sich das Publikum im Museum für Neue Kunst freuen. Dort ist außerdem die Schau „Foresta Nera“ mit großformatigen, abstrakten Gemälden von Friedemann Hahn zu sehen. Im Augustinermuseum lässt sich „Der Schatz der Mönche“ bewundern. Das Museum für Stadtgeschichte wartet mit der Schau „buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen“ auf. Und im Archäologischen Museum Colombischlössle können Groß und Klein in die Vergangenheit eintauchen: Dort läuft die Ausstellung zum Stadtjubiläum „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“.

Online-Führungen und Workshops
Zu allen Sonderausstellungen gibt es an diesem Tag digitale Führungen. Doch damit nicht genug: Es stehen auch Themenführungen zu Kelten und Römern, mehrere Familienangebote und ein Emoji-Workshop auf dem Programm. Eine Übersicht über alle Online-Veranstaltungen gibt es unter www.freiburg.de/museumstag.

Besuch vor Ort nur mit Anmeldung
Vor Ort sind die Hygiene- und Schutzauflagen zu beachten. Die Besuchszahl in den jeweiligen Häusern ist begrenzt. Auch am Museumstag ist der Besuch nur mit einer Anmeldung maximal drei Tage im Voraus möglich. Kostenfreie Zeitfenstertickets können unter www.freiburg.de/museen-tickets online gebucht werden. Alternativ nehmen die Museen auch telefonische Reservierungen unter den Telefonnummern der jeweiligen Kassen entgegen:

Augustinermuseum, Tel. 0761 / 201-2531
Haus der Graphischen Sammlung, Tel. 0761 / 201-2550
Museum für Neue Kunst, Tel. 0761 / 201-2583
Museum für Stadtgeschichte, Tel. 0761 / 201-2515
Museum Natur und Mensch, Tel. 0761 / 201-2566
Archäologisches Museum Colombischlössle, Tel. 0761 / 201-2574
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Buchtipps 
 
 
Buchprojekt „Sichtbar in Freiburg“
mit 35 Portraits über queeres Leben ergänzt Plakatkampagne „Ich bin Freiburger_in“

Projekt des Vereins Fluss e.V. unterstützt von städtischer Geschäftsstelle Gender & Diversity

Der Verein Fluss e.V. hat ergänzend zur Plakatkampagne „Ich bin Freiburger_in“ nun ein Buch über die Geschichten von 35 queeren Menschen in Freiburg herausgegeben. Unterstützt wird das Buchprojekt von der städtischen Geschäftsstelle Gender & Diversity. Und es ist als Projekt auch Teil des Stadtjubiläums Freiburg 2020.

Die Publikation basiert auf Interviews, die im Rahmen des Podcasts „Sichtbar in Freiburg“ geführt wurden. Die daraus entstandenen Portraits stellen LSBTTIQ-Menschen in der Öffentlichkeit, in der Schule, in der Arbeit, in den Medien und der Politik vor. Die Geschichten geben eine Vorstellung davon, wie man die Welt und Geschlecht bislang wahrgenommen hat, ins Wanken bringen, stellt gegebenenfalls die Überzeugung von entweder-oder, normal-nicht-normal, richtig-falsch in Frage und sensibilisiert im besten Fall dazu, zu Sichtbarkeit beizutragen, auch ohne sich selbst als queere Person zu definieren. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg und von der Stadt Freiburg -Geschäftsstelle Gender
& Diversity.

Mehr Informationen unter: www.sichtbar-in-freiburg.de sowie auf der Webseite der Geschäftsstelle Gender & Diversity www.freiburg.de/gender-diversity
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Respekt
Von Erhard Schmied
Musik: Stefan Scheib
Regie: Matthias Kapohl
(Produktion: SR 2021)

Auf dem Weg zum Flüchtlings-Café "Marabu" entdeckt Sabine Jarstein eine Frauenleiche zwischen parkenden Autos. Michel Paquet und Amelie Gentner von der Saarlouiser Mordkommission finden bald heraus, dass die tote Jutta Quirin für den Bundestagsabgeordneten Dr. Becher gearbeitet hat. Sabine Jarsteins Bruder hat sie darauf aufmerksam gemacht, er weiß überhaupt auffällig viel über Jutta Quirin. Dr. Becher, am äußeren rechten Rand der Parteienlandschaft angesiedelt, inszeniert die Trauer um seine Mitarbeiterin als öffentliche Provokation. Das hat Folgen …

Freitag, 14. Mai 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Krimi - ARD Radio Tatort
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Uwe Klausner
 
Buchtipp: Uwe Klausner "Operation Werwolf - Ehrensold"
Zeitgeschichtlicher Kriminalroman

Berlin, Juli 1941. Noch immer hat die Polizei den gefürchteten »Werwolf« nicht gefasst. Kommissar Sydow, der mit dem Fall betraut wurde, läuft die Zeit davon. Umso mehr, da der Serientäter überaus geschickt agiert und über exzellente Verbindungen verfügt, die bis in die Reihen der SS reichen. Einmal SS, immer SS - welche Bedeutung das geflügelte Wort besitzt, wird Sydow auf drastische Weise klar. Sind es doch genau diese »alten Kameraden«, die eine Enttarnung des Täters verhindern wollen - um jeden Preis - die Liquidierung Sydows eingeschlossen …

Gmeiner Verlag 2021, 251 Seiten, € 13,00 (D)
 
 

Sonstiges 
 
 
Europatag am 9. Mai: Internetportal bietet Informationen und Materialien
Im Online-Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Der Europatag am 9. Mai rückt alljährlich das Thema Europa ins Rampenlicht. Ein Online-Portal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet grundlegende Informationen über die EU, setzt sich mit aktuellen Fragestellungen auseinander und stellt kostenlos Materialien für den Unterricht bereit.

Der Politikwissenschaftler Martin Große Hüttmann von der Universität Tübingen beleuchtet die wichtigsten gegenwärtigen Herausforderungen für die EU: die europäische Politik in der Corona-Pandemie, die europäische Migrationspolitik und die gemeinsame Außenpolitik. Der 9. Mai 2021 ist gleichzeitig Startpunkt eines europaweit angelegten Projekts. Mit der „Konferenz zur Zukunft Europas“ eröffnet die EU einen Bürgerbeteiligungsprozess, dessen Ziel es ist, neue Ideen und Visionen für ein Europa von morgen zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Auch darüber informieren die Seiten.

Die rund um den Europatag stattfindenden Europawochen sind für die Schulen immer wieder Anlass, das Thema im Unterricht aufzugreifen oder zu vertiefen. Das Portal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet hierfür umfassende und abwechslungsreiche Unterrichtsmaterialien. Es steht online zur Verfügung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Als ich im Sterben lag (2/3)
Nach dem gleichnamigen Roman von William Faulkner
Aus dem Amerikanischen von Maria Carlsson
Mit: Sophie Rois, Sylvester Groth, Katleen Morgeneyer, Tom Schilling, Robert Dölle, Patrick Güldenberg, Jordi-Leon Sun, Sybille Canonica, Werner Wölbern, Volkert Kraeft, Ulrich Matthes, Robert Gallinowski u. v. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
(Produktion: SWR 2019)

Als Addie Bundren stirbt, hat sie ihrem Mann das Versprechen abgenommen, sie in ihrem 40 Meilen entfernten Heimatort Jefferson beizusetzen. Am dritten Tag nach ihrem Tod zieht die Familie auf einem klapprigen Mauleselgespann los: Der zahnlose Witwer Anse; der älteste Sohn Cash, der den Sarg seiner Mutter selbst gezimmert hat; der als verrückt geltende Darl; der jähzornige Pferdenarr Jewel; die Tochter Dewey Dell, die schwer an einem Geheimnis zu tragen hat und der fünfjährige Nachzügler Vardaman. William Faulkner bezeichnete den 1930 erstmals erschienenen Roman als seinen besten.

Donnerstag, 13. Mai 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonn- und Feiertag

(Teil 3, Sonntag, 16. Mai, 18:20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Chatwin
 
Buchtipp: Thomas Chatwin "Mord frei Haus"
Ein Cornwall-Krimi

Ausgerechnet als Daphne zusammen mit ihrem Mann Francis den Sonnenaufgang auf der wilden Landzunge Land`s End genießen will, stört ein Anruf die Ruhe. Daphnes Cousine Annabelle ist außer sich. Vor ihrer Tür liegt ein Toter, eingewickelt in Geschenkpapier. Der Ermordete ist Annabelles grantiger Nachbar. Als Chief Inspector Vincent am Tatort Daphne antrifft, ist seine Laune sofort im Keller. Außerdem mutmaßt er, dass Annabelle selbst die Mörderin ist. Nur dem energischen Eingreifen von Daphne ist es zu verdanken, dass ihre Cousine nicht festgenommen wird. Während Daphne auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, denkt sich der Täter bereits ein neues Geschenk aus. Und es soll nicht das letzte bleiben.

Der Autor Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Er hat Romane wie auch Reisebücher zur Region verfasst. Vielen ist er als Claus Beling und ehemaliger ZDF-Unterhaltungschef bekannt. Fast zwei Jahrzehnte lang hat er in dieser Funktion zahlreiche Filme und Serien kreiert, von Ulrich Mühes «Der letzte Zeuge», den erfolgreichen «Rosenheim-Cops» über internationale Romanverfilmungen bis zur Rosamunde-Pilcher-Reihe. Für die Verdienste um den Tourismus nach Großbritannien sind Rosamunde Pilcher und er im Jahr 2002 mit dem British Tourism Award ausgezeichnet worden.

Rowohlt Polaris 2021, 320 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN: 978-3-499-00397-4
 
 

Sonstiges 
 
 
Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erinnert mit einem Online-Dossier an die Widerstandskämpferin

Kurz vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943 schrieb Sophie Scholl unbemerkt auf die Akte ihres Geständnisses zweimal das Wort „Freiheit“. Die Freiheit war es, für die sie und die Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ kämpften und sich damit gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben. Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl am 9. Mai 2021 erinnert die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit einem Dossier an sie. Was führte sie, ihren Bruder Hans und deren Freunde in den aktiven Widerstand? Neben übersichtlich gestalteten biographischen Angaben stellen eigene Textabschnitte „Die Weiße Rose“ vor und zeichnen das entschiedene Handeln der studentischen Widerstandsgruppe nach. Schließlich wird auch die Erinnerung an Sophie und Hans Scholl thematisiert.

Literaturhinweise, Materialien für Lehrkräfte, Informationen zu Ausstellungen, Erinnerungsorten und -initiativen wie auch weiterführende Links ergänzen das Online-Angebot. Zudem findet sich eine Terminvorschau, die über Veranstaltungen und Aktivitäten rund um den 100. Geburtstag am 9. Mai 2021 informiert.

Das bebilderte Dossier steht online zur Verfügung.
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Sonstiges 
 
 
Mendelssohn-Bartholdy-Platz
Das Areal vor der Musikhochschule bekommt einen Namen

Ein langjähriger Wunsch vieler Musikfreundinnen und -freunde geht bald in Erfüllung. Das Areal vor der Musikhochschule bekommt den Namen „Mendelssohn-Bartholdy-Platz“. Auf seiner Hochzeitsreise hielt sich der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy mit seiner Frau Cécile im April und Mai 1837 in Freiburg auf. Hier hat er einige seiner Werke entworfen oder abgeschlossen, etwa die Vertonung des Psalms 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir“.

Der Senat der Musikhochschule und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach haben diese Würdigung von Mendelssohn Bartholdy auf den Weg gebracht. Sie haben damit eine Lücke geschlossen, die in Freiburg seit langem besteht. 1924 stellte der zuständige Ausschuss der Stadt eine Liste mit Namen geeigneter Komponisten für eine einheitliche Straßenbenennung auf. Diese Liste war von einer nationalistischen und antisemitischen Grundhaltung geprägt. Felix Mendelssohn Bartholdy, musikalisch betrachtet ein zwingender Kandidat, fehlte daher. Als das Freiburger Musikerviertel nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 seine Straßennamen erhielt, wurden sie ganz im Dienste der Nazi-Ideologie ausgewählt.

Mendelssohn hat 1843 das erste deutsche Konservatorium in Leipzig und damit die erste Musikhochschule in Deutschland gegründet. Welch besseren Ort könnte es daher in Freiburg für seine Würdigung eben als das Areal der Hochschule für Musik Freiburg. Die Musikhochschule wird den Platz im Rahmen der Feier zu ihrem 75-jährigen Bestehen in diesem November einweihen.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Onkel Stan und Dan
... und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer (2/2)

Hörspiel in 2 Teilen nach dem gleichnamigen Kinderbuch von A. L. Kennedy
Aus dem Englischen von Ingo Herzke
Mit: Max von Pufendorf, Jonas Minthe, Matti Krause, Lisa Hagmeister, Josefine Israel, Matthias Bundschuh, Leyla Elisa Bulut, Felix Lengenfelder u. a.
Musik: Tobias Leluschko und Kay Poppe
Hang-Improvisationen: Sebastian von Düring-Weckler
Hörspielbearbeitung: Jörgpeter von Clarenau
Regie: Lisa Krumme
(Produktion: SWR/NDR 2021)

Dan der Dachs ist los! In Schottland lebt er mit Onkel Stan und drei streitsüchtigen Lamas in einer Wohngemeinschaft. So folgt auf das "fast ganz ungeplante Abenteuer" und das "ganz ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer" als drittes und letztes Hörspiel der Reihe das "gar nicht lieblich-niedliche Mond-Abenteuer". Denn noch immer lässt sich der böse Dr. P'Krall nicht vertreiben. Er setzt eine resolute Dächsin auf Dan an, der sich prompt in sie verliebt. Muss Onkel Stan gerade jetzt auf den Mond fahren, um dort für Frieden und Freude zu sorgen? Er muss, weil sonst das Wünschen nicht mehr hilft.

Donnerstag, 13. Mai 2021, 14:05, Ursendung
SWR2 Spielraum
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Miriam Georg
 
Buchtipp: Miriam Georg "Elbstürme"
Eine hanseatische Familiensaga

Mit diesem Titel liegt der zweite Teil der hanseatischen Familiensaga von Miriam Georg vor. Mit dem ersten Band, «Elbleuchten», stieg Miriam Georg direkt in die Spiegel-Bestsellerliste ein und begeisterte ihre Leserinnen und Leser. In «Elbstürme» kommt die Liebesgeschichte um Lily und Jo nun zum Abschluss:

Drei Jahre lang lebte Lily Karsten in Liverpool, wo sie fernab der Hamburger Gesellschaft ihre Tochter Hanna zur Welt brachte. Jo, Hafenarbeiter und leiblicher Vater von Hanna, schrieb ihr jeden Tag, erhielt aber nie eine Antwort – denn Henry von Cappeln, Lilys Ehemann, fing alle seine Briefe an sie ab. Voller Wut und Kummer stürzte Jo sich in den Arbeiterkampf. Und den Alkohol.

Als Frau von Cappeln kehrt Lily schließlich nach Hamburg zurück. Ihre Ehe ist wie ein Gefängnis. Doch dann findet sie durch einen Zufall die Briefe von Jo und erfährt, dass er sie nie vergessen hat.

Mit bildhafter Sprache erzählt Miriam Georg nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Lily und Jo, sondern entwirft ein eindringliches Bild der unterschiedlichen Lebensverhältnisse im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Slums am Hafen und Villenviertel an der Alster werden zu eindrucksvollen Schauplätzen dieser Geschichte. Lily und Jo, ein ungewöhnliches Paar, werden zu Symbolfiguren des Aufbruchs.

Die Autorin Miriam Georg, geboren 1987, ist freiberufliche Korrektorin und Lektorin. Sie hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Amerikanisch-Indianische Literatur. Aus Liebe zu schönen Dingen betreibt sie außerdem ein Schmucklabel unter dem Namen Mina Gold. Wenn sie sich nicht auf einer ihrer Reisen befindet, lebt die Autorin mit ihrer gehörlosen kleinen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin Neukölln.

Rowohlt Verlag, 656 Seiten, € 10,00 (D), 10,30 (A)
ISBN 978-3-499-00345-5
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Karlsruhe: Sich der badischen Juden erinnern
Online-Vortrag von Dr. Ernst Otto Bräunche am 6. Mai

Schon früh stellte sich die Stadt Karlsruhe der Verpflichtung, an das Schicksal der nach 1933 zunächst diskriminierten, dann zur Flucht gezwungenen, in das südfranzösische Lager Gurs verschleppten und ermordeten Juden zu erinnern. Sie initiierte (und leitete) in den 1950er Jahren die Instandsetzung des Lagerfriedhofs und übernahm die Geschäftsführung der daraus entstandenen Arbeitsgemeinschaft.

In einem Online-Vortrag erinnert Dr. Ernst Otto Bräunche am Donnerstag, 6. Mai, um 18 Uhr an die badischen Juden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors geworden sind. Bräunche spannt darin den Bogen vom so genannten Judenboykott am 1. April 1933 bis zur Erinnerung 80 Jahre nach der Deportation im Jahr 2020.

Die Veranstaltung ist Teil der 25. Europäischen Kulturtage Karlsruhe und kann auf dem EKT-Youtube-Kanal www.karlsruhe.de/ekt-tv abgerufen werden.
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Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Kunsthandwerkermarkt fällt im Frühjahr aus
Für Herbstausgabe der Veranstaltung läuft Bewerbungsfrist bis 1. Juni

Der für 8. Mai terminierte Kunsthandwerkermarkt auf dem Stephanplatz fällt aus. Die aktuelle Corona-Verordnung untersagt Veranstaltungen im öffentlichen Raum und damit auch Spezialmärkte wie diesen. Für die Herbstausgabe des Kunsthandwerkermarkts (25. September) können sich Interessierte noch bis 1. Juni bewerben, das Formular findet sich auf der städtischen Website. Ob und unter welchen Auflagen sie dann stattfinden könne, bleibe abzuwarten, erklärt dazu das städtische Marktamt.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Museumsnacht 2021 fällt erneut aus
Archivbild der Museumsnacht 2017 / Foto: Rita Eggstein
 
Museumsnacht 2021 fällt erneut aus
Termin für das kommende Jahr: Samstag, 23. Juli 2022

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Städtischen Museen Freiburg die beliebte Museumsnacht absagen. Die bereits geplanten Programmbeiträge sollen auf 2022 verschoben werden. Der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest: Das Event soll am Samstag, 23. Juli 2022 stattfinden.

Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach bedauert die Absage: „Die erneute Verschiebung schmerzt uns sehr. Leider lässt uns das dynamische Infektionsgeschehen verbunden mit einer längeren und intensiven Vorbereitungszeit keine Wahl. Umso mehr freuen wir uns auf das nächste Jahr, wenn wir hoffentlich endlich wieder gemeinsam und live Kultur vor Ort im bekannten Format erleben dürfen. Ob für September eine Sonderveranstaltung in kleinerem Format geplant werden kann, bleibt abzuwarten.“

Bereits 2020 musste die Freiburger Museumsnacht pandemiebedingt entfallen. Im Jahr 2019 hatten rund 5.000 Menschen die Führungen, Konzerte und Performances, die drinnen und draußen geboten waren, besucht. Von Hula aus Hawaii über Akrobatik bis Breakdance und Rahmentrommel – vielfältige Showeinlagen und Mitmachprogramme hatten die großen und kleinen Kulturfans begeistert.

Neben den Museen beteiligen sich weitere Partnerinnen und Partner aus der Stadt an der Museumsnacht. Zu ihnen zählen das Adelhauser Kloster, das Uniseum, der Kunstverein, das Fasnetmuseum, die Münsterbauhütte, das Planetarium und die Alemannische Bühne.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Als ich im Sterben lag (1/3)
Nach dem gleichnamigen Roman von William Faulkner
Aus dem Amerikanischen von Maria Carlsson
Mit: Sophie Rois, Sylvester Groth, Katleen Morgeneyer, Tom Schilling, Robert Dölle, Patrick Güldenberg, Jordi-Leon Sun, Sybille Canonica, Werner Wölbern, Lambert Hamel, Ulrich Matthes, Robert Gallinowski u. v. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
(Produktion: SWR 2019)
Vier Tage nach ihrem Tod, die Bussarde kreisen schon, wird Addie Bundren von ihren Hinterbliebenen in die entfernte Stadt Jefferson gebracht. Dort wollte sie beigesetzt werden. Doch auf dem Weg gerät der Leichenzug in üble Schwierigkeiten, und Fuhrwerk und Sarg gehen beinahe verloren.
Im Hörspiel kommen Addies Angehörige zu Wort, aber auch Freunde und Nachbarn, Arzt und Pastor. Sogar die Verstorbene selbst erhebt die Stimme - bis am Ende dieser tragikomischen letzten Reise die wahren Familienzusammenhänge offenliegen.

Sonntag, 09. Mai 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag

(Teil 2, Donnerstag, 13. Mai; Teil 3, Sonntag, 16. Mai, jeweils 18.20 Uhr)
 
 



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