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Sonntag, 24. Januar 2021
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Sonstiges 
 
Verschwörungs-„Theorien“ … nicht nur zu Corona
 
Verschwörungs-„Theorien“ … nicht nur zu Corona
Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ für den Unterricht

Mit einem Thema, das Konjunktur hat, befasst sich die neue Ausgabe von „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie jetzt erhältlich. Die Handreichung für den Unterricht nennt Beispiele für Verschwörungstheorien und erläutert, was dahintersteckt. Die Merkmale dieser „Theorien“ werden anhand typischer Aussagen dargestellt. Mit Hilfe eines Lückentextes lässt sich die genaue Definition von Verschwörungstheorien bestimmen. Ebenso zeigt die vorliegende Ausgabe, welche Gefahren möglicherweise von ihnen ausgehen und wie man mit ihnen und auch mit „Fake News“ umgehen kann.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist mit Schaubildern und Tabellen graphisch ansprechend gestaltet. „Mach´s klar!“ umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Online stehen unter www.lpb-bw.de/machs-klar zusätzlich Arbeitsblätter mit Lösungen, ein Quiz, Learning-Apps und weiterführende Videolinks bereit. Die Inhalte der neuen Ausgabe können so aufgegriffen und interaktiv vertieft werden.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Unterrichtshandreichung auch im PDF-Format zur Verfügung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspiele: Operation Balsam
Nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Patricia Highsmith, gesendet zu ihrem 100. Geburtstag
Aus dem amerikanischen Englisch von Otto Bayer
Mit: Walter Renneisen, Friedhelm Ptok, Siemen Rühaak, Wolfgang Condrus, Helmut Wöstmann, Dieter Eppler, Lilo Winter, Patrick Blank u. v. a.
Musik: Peter Zwetkoff
Hörspielbearbeitung und Regie: Hermann Naber
(Produktion: SWF/NDR 1990)

Durch den Reaktorunfall in Harrisburg 1979 gerät die Nuclear Control Commission in eine kritische Situation. Für Benjamin M. Jackson, den Chef der NCC, wird das Problem der Atommüllentsorgung geradezu existenziell. Da hat jemand in Washington die rettende Idee: Die Regierung soll einer Universität im Mittelwesten ein modernes Sportstadion spendieren, dann könnte man unter der Tiefgarage in riesigen Betonkammern radioaktiven Müll einlagern. Doch plötzlich verschwindet einer der leitenden Mitarbeiter der NCC spurlos.

Freitag, 29. Januar 2021, 22:03 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Zukünfte – Offen für Vielfalt
 
Buchtipp: Zukünfte – Offen für Vielfalt
Ein Plädoyer für einen klugen Umgang mit dem Später

Unsere Vorstellungen von der Zukunft haben einen großen Einfluss auf unser Handeln in der Gegenwart, aber wir können unsere „Zukünfte“ aktiv gestalten, davon ist Dr. Stefan Bergheim überzeugt. Mit seinem inspirierenden Buch „Zukünfte – Offen für Vielfalt“ weckt er die Lust auf eigene Zukunftsarbeit.

„Leben ist Veränderung. Es lässt viele Möglichkeiten zu und eine große Offenheit für das was kommen könnte. Zum Glück. Sonst wäre alles vorherbestimmt und wir Menschen wären nur ausführende Organe irgendeines Planes“, so der Zukunftsforscher und Koordinator des UNESCO Zukünfte-Gipfels.

Sein motivierendes, gut lesbares Handbuch „Zukünfte – Offen für Vielfalt“ plädiert für einen klugen Umgang mit dem Später. Es stellt neue Methoden der Zukünftebildung erstmals in deutscher Sprache dar und lässt den Leser an den praktischen Erfahrungen des Autors aus seinen vielen Projekten teilhaben. Bergheim will Lust auf die eigene Zukunftsarbeit machen und bietet dafür zahlreiche konkrete Anregungen und Werkzeuge. Er empfiehlt kraftvolle Fragen zu stellen, unterschiedliche Menschen einzubinden, Zukünfte spielerisch zu entdecken und Visionen zu entwickeln. „Zukünfte – Offen für Vielfalt“ ist eine Einladung, die Offenheit und Ungewissheit der Zukunft als Geschenk anzunehmen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Wir können unsere Vorstellungskraft trainieren, Annahmen sichtbar machen und mit ihnen experimentieren. Idealerweise machen wir das gemeinsam mit anderen, um die kollektive Intelligenz eines Systems zu nutzen und die vielen verschiedenen Zukunftsoptionen sichtbar zu machen. Aus der Angst vor der Zukunft kann so neue Hoffnung, neue Zuversicht und neues Handeln entstehen.

Aussagekräftige Illustrationen und persönliche Begegnungen des Autors runden das Buch ab und begleiten den Leser auf dem Weg zur eigenen Zukünftekompetenz.

ZGF Verlag 2020, 200 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN 978-3-753116-02-0
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspiele: Phantome
Von Hermann Kretzschmar
Unter Verwendung von Texten aus Racines "Phädra" und Marcel Prousts "Sodom und Gomorrha"
Aus dem Französischen von Bernd-Jürgen Fischer
Mit dem Ensemble Modern und Marcus Meyer
Komposition und Regie: Hermann Kretzschmar
(Produktion: SWR 2021 - Ursendung)

Die Idee einer idealen Übersetzung von Text in Musik und Musik in Text ist eine alte wie immer wieder neue künstlerische Herausforderung. "Phantome" des Komponisten Hermann Kretzschmar reflektiert musikalisch die Innenwelt und Struktur von Prousts "Sodom und Gomorrha" und strukturiert sie kompositorisch neu. Die Musik entstand ursprünglich für die SWR-Hörspielfassung des Romans, wird aber über gut 20 Tableaus in neue Zusammenhängen gesetzt, wodurch die Komposition ihre Selbstständig- wie Unabhängigkeit behauptet. Ihre Resemantisierung leisten ein Racine-Text über die Jugend.

Donnerstag, 28. Januar 2021, 22:03 Uhr
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Sonstiges 
 
Europa im Unterricht – Materialien für eine aktuelle EU-Bildung
Bild: LpB BW
 
Europa im Unterricht – Materialien für eine aktuelle EU-Bildung
„Politik & Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung“ neu erschienen

Mit dem Heft „Europa im Unterricht. Materialien für eine aktuelle EU-Bildung“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Lehrkräfte dabei, ein aktuelles Thema des Bildungsplans umzusetzen. Es ist als Neuausgabe der LpB-Zeitschrift „Politik & Unterricht“ ab sofort erhältlich. Als Autoren konnten Prof. Dr. Helmar Schöne und Thomas Stegmaier von der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd gewonnen werden.

Das Themenheft beschäftigt sich u. a. mit dem Einfluss, den die Europäische Union auf den Alltag der Menschen hat. Dargestellt werden die Phasen von Erweiterung und Vertiefung im europäischen Einigungsprozess. Ebenso kommen die EU-Organe und ihr Zusammenspiel im Gesetzgebungsprozess zur Sprache. Ein aktueller „Baustein“ widmet sich dem europäischen Handeln in der Corona-Krise am Beispiel von gemeinschaftlichen Schulden.

Die Auseinandersetzung mit der Europäischen Union, zu der das Heft anregt, soll auch dazu beitragen, junge Menschen in ihrer Handlungs- und Urteilsfähigkeit zu stärken. Gerade für Jugendliche ist die europäische Integration und Zusammenarbeit eine Selbstverständlichkeit, verbinden sie mit der EU doch die Begriffe Freizügigkeit, kulturelle Vielfalt oder Frieden. Gleichzeitig sprechen sich Jugendliche aber mehrheitlich gegen einen europäischen Staat aus, wie die 18. Shell-Jugendstudie von 2019 für Jugendliche in Deutschland ausführt.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Geschichte, Geografie, Ethik oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Themenheft und die Zusatzmaterialien stehen im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich sind Online-Anwendungen für das digitale Lernen verfügbar. Die Druckfassung ist kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Unterstützung für Museen in Baden-Württemberg
Land unterstützt Museen in kommunaler Trägerschaft bei der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski: „Transparenz ist entscheidend. Die Museen können ihre Bestände nun weiter aufarbeiten, digital erfassen und damit global zugänglich machen“

Das Museum Natur und Mensch in Freiburg, die Reiss-EngelhornMuseen Mannheim und das Museum Ulm erhalten Förderung

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt die drei kommunal getragenen Museen in Freiburg, Mannheim und Ulm mit insgesamt rund 96.000 Euro bei der digitalen Aufbereitung ihrer Sammlungen.

„Es ist der Landesregierung ein großes Anliegen, die Aufarbeitung der Kolonialzeit und ihrer Folgen in Baden-Württemberg konsequent voranzutreiben. Dabei geht es in den Museen darum, die Herkunfts- und Erwerbsgeschichte von Objekten aus kolonialem Kontext zu untersuchen und diese für die Herkunftsgesellschaften zugänglich zu machen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Mittwoch (20. Januar) in Stuttgart.

„Auch in den Sammlungen städtischer Museen finden sich Kulturgüter, die in einem kolonialen Kontext erworben wurden. Die Häuser verfügen aber meist nicht über das erforderliche Personal, um das Thema sachgerecht angehen zu können, oder die erforderlichen Mittel und benötigen daher vor allem in der Anfangsphase Unterstützung“, so Olschowski weiter.

Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände haben sich im Herbst auf eine Strategie zur Erfassung und digitalen Veröffentlichung von Sammlungsobjekten aus kolonialem Kontexten in Deutschland verabredet („3-Wege-Strategie“). Zentrales Ziel ist es, Kulturgüter und andere Objekte mit kolonialem Bezug in den Sammlungen zu digitalisieren und in Abstimmung mit den Herkunftsgesellschaften auf digitalen Plattformen weltweit sichtbar zu machen.

Museum Natur und Mensch Freiburg
Das Museum Natur und Mensch Freiburg plant eine vollständige Digitalisierung der Objekte afrikanischen Ursprungs seiner Ethnologischen Sammlung. Neben Sachmitteln zur digitalen Erfassung der Objekte wird das Wissenschaftsministerium hierzu die hälftige Mitfinanzierung einer (befristeten) Mitarbeiter*innenstelle übernehmen. „Die vollumfängliche Digitalisierung der Afrika-Sammlung ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für die Ethnologische Sammlung. Aufbauend auf den bereits geleisteten Vorarbeiten, wie der im Frühjahr 2020 gelaunchten Online-Sammlung der Städtischen Museen Freiburg, kann somit erstmals die globale Zugänglichkeit der bewahrten Afrika-Bestände gewährleistet werden“, sagte Tina Brüderlin, die Leiterin Ethnologische Sammlung im Museum Natur und Mensch Freiburg.

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Mit der Förderung der Reiss-Engelhorn-Museen sollen diese in die Lage versetzt werden, die kolonialzeitlichen Sammlungskonvolute „Bumiller“ und „Thorbecke“, die Objekte aus Afrika enthalten, digital zu erfassen und öffentlich zugänglich zu machen. Auch hier erhält das Museum neben Sachmitteln eine hälftige Mitfinanzierung einer (befristeten) Mitarbeiter*innenstelle. „Die Aufbereitung kolonialzeitlicher Sammlungen ist eine wichtige und drängende Aufgabe, welche Museen in kommunaler Trägerschaft nur mit zusätzlichen Fördermitteln bewältigen können. Als neuer Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen freut es mich daher sehr, dass uns das Wissenschaftsministerium mit seiner Unterstützung nun in die Lage versetzt, diese Aufgabe noch intensiver als bisher angehen zu können“, so Prof. Dr. Wilfried Rosendahl, der Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen.

Museum Ulm
Das Museum Ulm erhält Sachmittel, mit denen die digitale Erfassung und Veröffentlichung von ca. 120 Objekte aus kolonialem Kontext ermöglicht werden soll. „Mit diesem Beitrag wird die bisherige grundlegende Forschungsarbeit im Museum Ulm wesentlich und entscheidend durch das Wissenschaftsministerium gefördert“, sagte Dr. Stefanie Dathe, Direktorin des Museums Ulm.

Bereits zum 1. Dezember 2020 hat das Linden-Museum Stuttgart mit seiner bemerkenswerten neuen Datenbank „Sammlung digital“ einen virtuellen Zugang in seine Museumsbestände eröffnet. Rund 2.000 Objekte werden zum Start präsentiert. Die Zahl der dort abrufbaren Objekte wird stetig erweitert: www.sammlungdigital.lindenmuseum.de

Erforschung der Herkunfts- und Erwerbsgeschichte
Eine Million Euro fließt in den Jahren 2020 und 2021 in die Provenienzforschung. Damit unterstützt das Ministerium die Kulturinstitutionen des Landes bei der Erforschung der Herkunfts- und Erwerbsgeschichte ihrer Bestände. Die Mittel können beispielsweise für die erforderliche Kofinanzierung von Forschungsanträgen, etwa beim gemeinsam von Bund und Ländern getragenen Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, eingesetzt werden. Auch die Provenienzforschung an nichtstaatlichen Museen und kulturbewahrenden Einrichtungen in Baden-Württemberg fördert das Ministerium.

Weitere Informationen:
Mit der Förderung greift das Wissenschaftsministerium den Wunsch des Museums Natur und Mensch Freiburg (Städtische Museen Freiburg), der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und des Museums Ulm auf, ihre Bestände weiter aufzuarbeiten und zu digitalisieren. Durch die befristete Anschubfinanzierung können an den Museen die erforderlichen Maßnahmen realisiert werden, etwa die Beschäftigung von zusätzlichem Personal oder die Schaffung der erforderlichen technischen Voraussetzungen. Damit werden die Bestände im Sinne der BundLänder-Kommunen-Vereinbarung („3-Wege-Strategie“) aufgearbeitet und digital veröffentlicht. Dabei ist grundsätzlich eine Mitfinanzierung der Museen vorgesehen.

Das Museum Natur und Mensch Freiburg erhält 30.500 Euro, die Reiss-Engelhorn Museen Mannheim insgesamt 61.600 Euro und das Museum Ulm 4.000 Euro für die digitale Fotographie einschlägiger Objekte.
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Sonstiges 
 
 
Theater Freiburg: Proben- und Spielbetrieb
Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen beschließen immer mehr Bundesländer die Verlängerung der Theaterschließungen bis in die Osterzeit 2021.

Auch das Theater Freiburg setzt – nach Abstimmung mit der Betriebsleitung und den anderen Kommunaltheatern – den Spielbetrieb bis zum 31. März 2021 aus. In der Hoffnung, dass die Theater nach der Landesverordnung Anfang April wieder geöffnet werden können, gibt dieser jetzt anvisierte Schließzeitraum dem Theater Freiburg für die nächsten Wochen Planungssicherheit. Gleichzeitig kann der Proben- und Produktionsbetrieb weiter entzerrt werden.

Eine neue Bewertung der Lage soll Mitte Februar erfolgen.
 
 

Bibliotheken 
 
Neue digitale Leseförderung in der Stadtbibliothek Karlsruhe
"TigerBooks" animiert zum Lesen und Vorlesen (c) tigermedia Deutschland GmbH, HH
 
Neue digitale Leseförderung in der Stadtbibliothek Karlsruhe
App "TigerBooks" bringt Kinderbuchhelden auf Smartphones und Tablets

Mit einer App fördert die Stadtbibliothek Karlsruhe jetzt das Lesen bei Kindern auf digitale Weise: "TigerBooks" bringt die Geschichten beliebter Kinderbuch-Helden auf Smartphones und Tablets. Dieses neue Angebot für Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren ist für Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer kostenlos.

Zusätzliche Lern- und Lesespiele

Attraktiver macht die App das Lesen vor allem durch zusätzliche Lern- und Lesespiele, Vorlesefunktion, Animationen und Audiorekorder. Die Kinder können in der App selber lesen oder sich den Text vorlesen lassen. Auch Titel auswählen und laden ist ganz einfach. Die Anwendung ist dabei völlig kindersicher, werbefrei und bietet keine Kaufmöglichkeiten. Da die digitalen Kinderbücher online und offline genutzt werden können, ist TigerBooks auch ideal für unterwegs.

Viele beliebte Helden aus den gedruckten Büchern finden die kleinen Leserinnen und Leser auch in der TigerBooks-App: Conni, Bibi & Tina, Yakari, das Sams, der Regenbogenfisch, die kleine Raupe Nimmersatt, Prinzessin Lilifee, Pettersson & Findus und die Olchis sind nur einige Beispiele. Für die Qualität der Inhalte stehen Kinderbuchverlage wie Oetinger, Ravensburger, Carlsen oder Kiddinx.

6.000 Kinderbuchtitel stehen zur Auswahl

Die App gibt es für Mobilgeräte mit Android- oder iOS-System zum kostenlosen Download bei Google Play oder im Apple AppStore. Bei der Anmeldung wählen die Nutzerinnen und Nutzer die Stadtbibliothek Karlsruhe in einem Ausklappmenü aus und loggen sich dann mit ihrem Bibliotheksdaten ein. Damit stehen ihnen während der Ausleihdauer von zwei Wochen circa 6.000 Kinderbuchtitel unbegrenzt zur Verfügung. In dieser Zeit können sich die Leserinnen und Leser beliebig oft in der App an- und abmelden. Eine erneute Ausleihe des TigerBooks-Zugangs ist nach Ablauf der Frist möglich.
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Hörspieltipps 
 
 
Lebensgeschichte & gesammelte Erfahrungen David Copperfields des Jüngeren (4/5)
Von Charles Dickens
Aus dem Englischen von Carl Kolb
Mit: Mit Heiner Schmidt, Mila Kopp, Erika von Thellmann, Elisabeth Schwarz, Jörg Schleicher, Christine Born, Hans-Helmut Dickow, Edith Heerdegen u. v. a.
Hörspielbearbeitung: Walter Andreas Schwarz
Komposition: Enno Dugend
Technische Realisierung: Walter Jost und Ursula Guggenberger
Regie: Cläre Schimmel
(Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1966)

David Copperfield hat inzwischen zu Dora Spenlow, der einzigen Tochter seines Vorgesetzten, eine herzliche Zuneigung gefasst. Obwohl der Vater des Mädchens sich einer Verbindung widersetzt, kann David seine Freundin dennoch heimführen. Zwar ist er nunmehr seiner früheren finanziellen Sorgen enthoben, aber seine kindlich-verspielte Frau zeigt sich dem Alltag der Ehe nicht gewachsen.
(weiterer Sendetermin: Sonntag, 31. Januar, 18.20 Uhr)

Sonntag, 24. Januar 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
Das Ende der Evolution: Der Mensch und die Vernichtung der Arten
 
Das Ende der Evolution: Der Mensch und die Vernichtung der Arten
Über das rapide Verschwinden der Artenvielfalt und den Einfluss des Menschen spricht der Zoologe und Wissenschaftsjournalist Matthias Glaubrecht am Mittwoch, 27. Januar um 19 Uhr in seinem Online-Vortrag „Das Ende der Evolution“. Der renommierte Evolutionsbiologe sieht mit dem größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier eine weltweite biologische Tragödie auf uns zukommen. Der Mensch ist zum größten Raubtier und zum entscheidenden Evolutionsfaktor geworden, der die Existenz aller Lebewesen – auch seine eigene – gefährdet. Doch es gibt Auswege aus der Artenkrise.

Der Online-Abend findet in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft statt.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Sonstiges 
 
 
Broschüre „Angebote zur Landtagswahl 2021“
Für behördliche Einrichtungen zur Auslage bestens geeignet

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert in einer 20-seitigen Broschüre über ihr vielfältiges Angebot zur Landtagswahl am 14. März 2021. Dabei haben Online-Formate pandemiebedingt eine starke Ausweitung erfahren: „Web-Talks“, digitale Dialoge und Podiumsdiskussionen, Podcast-Reihen, ein „Frühstückskurs“ oder die E-Mail-Hotline „Sie fragen – wir antworten“ finden sich im Programm. Ebenso stellt die Broschüre die LpB-Veröffentlichungen zur Landtagwahl vor, die auf einfache Weise bestellt werden können.

Der Überblick „Angebote Landtagswahl 2021“ richtet sich an Einzelpersonen und – zur Auslage vor Ort – insbesondere an Bürgermeisterämter, Rathäuser, Gemeindeverwaltungen, Landratsämter und weitere behördliche Einrichtungen. Die Broschüre kann in größerer Stückzahl angefordert werden.

Bestellbar ausschließlich über marketing@lpb.bwl.de in der Bestellmenge von 1 bis 30 Broschüren. Es entstehen keine Versandkosten. Als download unter https://www.lpb-bw.de/lpb-spezial-landtagswahl-2021 erhältlich.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Alexandra Kraft
 
Buchtipp: Alexandra Kraft "Der gemeine Unterschied"
Männer und Frauen nehmen unterschiedlich ab. Diätpläne und auch die Wissenschaft haben das allzu lange ignoriert. Heute wissen wir: Wer schlank und gesund werden will, muss die Eigenheiten der Geschlechter beachten. Heute gibt es nicht mehr viele Gründe, warum Frauen auf Männer neidisch sein müssten. Aber das hier ist einer: Wenn Männer abnehmen wollen, nehmen sie meistens auch wirklich ab. Das ist bei Frauen anders. Mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland hat schon eine Diät hinter sich, 28 Prozent sogar mehrere. Belohnt werden sie selten – im Gegenteil: Fast jede zweite erlebt den Jo-Jo-Effekt, nimmt nach dem Ende der Diät schnell wieder zu und wiegt nach einigen Monaten oft mehr als zuvor. Die Männer dagegen verlieren nicht nur schneller, sondern auch signifikant mehr Gewicht als Frauen – das ist die wissenschaftliche Erkenntnis einer internationalen Untersuchung unter Leitung der Universität Kopenhagen mit 2020 stark übergewichtigen Probanden. Mehr noch: Nur knapp acht Prozent der Männer sagen, dass sie jemals mit einer Diät unzufrieden waren. Erst seit kurzem setzt sich in der Ernährungswissenschaft die Erkenntnis durch, dass Frauen und Männer, wenn es um Diäten geht, sehr unterschiedlich ticken. Ihr Übergewicht wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst und begünstigt, sie reagieren physisch und psychisch anders auf bestimmte Nährstoffe, und nicht zuletzt lassen sie sich auf sehr verschiedene Weise zum Abnehmen motivieren. In diesem Buch finden sich die neuesten Erkenntnisse zum geschlechtsspezifischen Abnehmen, mit denen Frauen, Männer oder Paare erfolgreicher abnehmen können. Neben viel Hintergrundwissen, kommen auch Menschen zu Wort, die am eigenen Leib die Vor- und Nachteile bestimmter Diäten erfahren haben. Mit spezifischen Ernährungsplänen und Fitnessübungen kommen hier Frauen wie Männer gleichermaßen auf ihre Kosten.

Verlag Südwest 2020, 224 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A) / SFr 25,90
ISBN: 978-3-517-09979-8
 
 

Sonstiges 
 
 
„Fünf Jahre Grün-Schwarz“
Neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Wenige Wochen vor der Landtagswahl legt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Thema „Fünf Jahre Grün-Schwarz“ ein neues Heft der Reihe „Bürger & Staat“ vor. Die jetzt erschienene Ausgabe befasst sich in elf Fachbeiträgen mit ausgewählten Themen der baden-württembergischen Landespolitik von 2016 bis heute. Was hat sich seit der letzten Landtagwahl im März 2016 getan? Wie wurden die seinerzeitigen programmatischen Aussagen und Absichten in konkrete Politik umgesetzt?

Bestimmten Politikbereichen sind eigene Abhandlungen gewidmet, so der Bildungs- und Wissenschaftspolitik, der Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitspolitik, der Integrationspolitik und auch dem Bereich Energie und Verkehr. Zudem wird die Parteienlandschaft Baden-Württembergs genauer betrachtet. Unter Berücksichtigung der Diskussion um mögliche Reformen thematisiert ein weiterer Aufsatz das Wahlsystem. Das Heft setzt sich mit der AfD in ihrer Rolle als parlamentarische Opposition auseinander und erörtert rückblickend auch die Debattenkultur im Stuttgarter Landtag. Ein knapper Ausblick auf die anstehende Landtagswahl am 14. März 2021 rundet die Zeitschrift ab.

„Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Die LpB-Zeitschrift erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum; gleichermaßen ist die interessierte Öffentlichkeit angesprochen.

Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Mit Zuversicht ins Jahr 2021
(c) Museum für Neue Kunst - Städtische Museen Freiburg
 
Mit Zuversicht ins Jahr 2021
Das Ausstellungsprogramm der Städtischen Museen Freiburg steht

Vorfreude auf Verlängerungen und Neueröffnungen: Gifttiere im Museum Natur und Mensch, Spuk im Augustinermuseum und klassische Moderne im Museum für Neue Kunst

Kükenschau muss nach 30 Jahren erstmals ausfallen

Trotz der aktuellen Schließung blicken die Städtischen Museen Freiburg mit Zuversicht auf das Ausstellungsjahr 2021 und hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung. Mehrere Ausstellungen, die im Vorjahr durch den Lockdown kaum oder gar nicht fürs Publikum geöffnet waren, gehen dann in die Verlängerung. Nur wenige der ursprünglich für 2021 geplanten Projekte verschieben sich dadurch ins Jahr 2022. Mit großem Bedauern muss das Museum Natur und Mensch allerdings die diesjährige Küken-Ausstellung absagen. Erst nächstes Jahr wird der flauschige Nachwuchs dort wieder flattern und piepsen.

Die spektakuläre Ausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien“, die das Augustinermuseum gemeinsam mit der Erzdiözese Freiburg realisiert hat, war zwar pünktlich Ende November fertig, konnte aber bisher noch nicht öffnen. Der Leihgeber, das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal, hat nun sein Einverständnis zur Verlängerung gegeben. Die kunsthistorisch herausragenden Stücke, vom edelsteinbesetzten Adelheidkreuz bis zum originalen Rubens-Gemälde, sind nun bis Sonntag, 19. September, anstatt nur bis Sonntag, 11. April, zu sehen.

Die Grafik-Ausstellung „Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius“ war im Oktober nur ein Wochenende lang geöffnet. Sie wird nun nicht, wie geplant, nach dem 31. Januar abgebaut, sondern bis Sonntag, 21. März verlängert.

Das Museum für Neue Kunst zeigt die im Oktober sehr erfolgreich angelaufene Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)” bis Sonntag, 18. April. Ursprünglich sollte sie am 7. März enden.

Das Archäologische Museum Colombischlössle verlängert „Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger“ ebenfalls bis Sonntag, 18. April und die Jubiläumsschau „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ bis Sonntag, 9. Januar 2022.

Mit großem Bedauern muss das Museum Natur und Mensch die alljährliche Küken-Ausstellung für 2021 absagen. Silke Stoll, Direktorin des Museums: „Diese Entscheidung ist für uns und unser treues, diesem Ereignis entgegen fieberndes Publikum sehr schmerzhaft. Normale Ausstellungen lassen sich so vorbereiten, dass sie einfach öffnen können, sobald es wieder erlaubt ist. Bei den Küken geht genau das nicht. Denn die Bebrütung ist sehr zeitaufwendig und beginnt lange vor der Eröffnung. Danach wird kontinuierlich "nachgelegt". Sollte die Ausstellung nicht öffnen dürfen, könnten wir diesen Prozess nicht einfach stoppen. Das würde einem verantwortungsbewussten Umgang mit lebenden Tieren widersprechen. Und dazu gehören auch die Küken, die noch nicht geschlüpft sind.“ Dafür lädt die Jubiläumsausstellung des ältesten Museums der Stadt „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichte(n) im Museum Natur und Mensch“, nun bis Sonntag, 11. April zum Besuch ein.

Nicht wie geplant 2021, sondern erst 2022 eröffnen die Ausstellungen „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ im Augustinermuseum und die Schau „Habalukke – Schätze einer vergessenen Zivilisation“ im Archäologisches Museum Colombischlössle.

Fest steht aber schon jetzt: Sobald sich die Museumstüren wieder öffnen, ist im Ausstellungsjahr 2021 von Langeweile keine Spur. Hier spukt es gewaltig, dort geht es giftig zu. Es wimmeln Emojis durchs Museum – und Klapperschlangen. Auch große Namen bringt das Jahr mit sich, von Picasso bis Kokoschka. Dabei ist eines klar: Nicht nur Männer prägen und prägten die Geschichte und Kultur Freiburgs. Das zeigen sowohl die Werke mittelalterlicher „buochmeisterinne“ als auch die Porträts heutiger Freiburger Frauen.

Ausstellungsübersicht 2021

Bis 21. März 2021
Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Der niederländische Kupferstecher und Maler Hendrick Goltzius (1558–1617) war der erste Meta-Künstler der Grafik. Damals wie heute begeistern seine handwerkliche Virtuosität und seine kreativen Bilderfindungen. Anders als seine Zeitgenossen entwarf, stach und verlegte das Allround-Talent selbst. Seine Helden, Göttinnen und Himmelsstürmer huldigen dem menschlichen Körper und strahlen große Dynamik aus.
In Kooperation mit der Kunstsammlung der Georg-August-Universität Göttingen.

Bis 11. April 2021
Ausgepackt! 125 Jahre Geschichte(n) im Museum Natur und Mensch
Museum Natur und Mensch
Seit 125 Jahren im Herzen der Stadt und ihrer Menschen: Das älteste Museum Freiburgs feiert Jubiläum – Zeit auszupacken und hinter die Kulissen zu blicken. Expertinnen und Experten, Künstlerinnen und Künstler, Freundinnen und Freunde eröffnen 125 spannende, überraschende, kritische, lustige oder ganz persönliche Perspektiven auf 41 Objekte der Naturkunde und der Ethnologie.

Bis 18. April 2021
Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)
Museum für Neue Kunst
Modern Love untersucht den Zustand von Liebe und intimen Beziehungen im Zeitalter von Internet, sozialen Medien, Neoliberalismus und Globalisierung. Die Ausstellung blickt auf die gesellschaftlichen Strukturen und beleuchtet die Herausforderungen sowie die Möglichkeiten, welche Internet und soziale Medien für unsere intimen Beziehungen bereithalten. Kuratiert von Katerina Gregos, in Kooperation mit Tallinna Kunstihoone (Estland) und IMPAKT, Utrecht (Niederlande).

Bis 18. April 2021
Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger
Archäologisches Museum Colombischlössle
Römische Legionäre prägten 200 Jahre das Leben am Oberrhein. Ihre Hauptaufgabe war es, die Grenzen des Imperiums zu sichern. Doch was taten die Soldaten, wenn gerade kein Krieg war? Die jungen Männer kamen aus dem ganzen Römischen Reich, das zu Glanzzeiten von Ägypten bis Britannien reichte. Mit ihrem vielseitigen Spezialwissen brachten sie Neuerungen in Technik, Bildung und Glauben, deren Einfluss bis in unsere Zeit reicht.

Bis 19. September 2021
Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien.
Augustinermuseum
In seiner fast tausendjährigen Geschichte entwickelte sich das Benediktinerkloster St. Blasien im Schwarzwald zu einem herausragenden Ort der Wissenschaft und der Kunst. 1806, kurz vor der Säkularisation, brachten die Mönche ihre Schätze in Österreich im Stift St. Paul in Kärnten in Sicherheit. Nun kehrt die weltberühmte Sammlung in ihre Heimatregion zurück. In Kooperation mit der Erzdiözese Freiburg und dem Museum im Benediktinerstift St. Paul in Kärnten.

Bis 9. Januar 2022
freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt
Archäologisches Museum Colombischlössle
Schon vor 16.000 Jahren haben Menschen am Tuniberg Rentiere gejagt, in der Bronze- und Eisenzeit das Umland besiedelt und in der Spätantike an der Grenze zum Römischen Reich gelebt. Im dritten Jahrhundert nach Christus fanden Alamannen im Breisgau eine Heimat und weitere 400 Jahre später bestatteten die Merowinger hier ihre Krieger. Sie alle haben Spuren hinterlassen. Archäologische Funde vermitteln ein Bild vom Leben der Menschen in der Region. Wie diese sich veränderte, zeigt ein digital animiertes Geländemodell.

13. März – 13. Juni 2021
buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen
Museum für Stadtgeschichte
Die Frauen im mittelalterlichen Kloster waren auf vielfältige Weise „buochmeisterinne“. Bücher spielten für sie eine zentrale Rolle, sei es in Erziehung, religiöser Bildung und Liturgie oder in der Verwaltung. Aber welche Schriften gab es in Adelhausen und befreundeten Dominikanerinnenklöstern? Wer organisierte Anschaffung und Nutzung? Studierende der Germanistischen Mediävistik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gestalten die Ausstellung mit Exponaten von Stadt, Adelhausenstiftung und weiteren Leihgebern.

1. Mai – 26. September 2021
Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Paranormale Phänomene faszinieren die Menschen schon immer. Seit den 1950er Jahren werden sie in Freiburg wissenschaftlich untersucht. Der Fotograf und Bildjournalist Leif Geiges (1915–1990) arbeitete lange mit dem Parapsychologen Hans Bender zusammen, Professor an der Universität und Gründer des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene. Das beeindruckende Bildmaterial zeigt nachgestellte Spuk-Szenen oder magische Praktiken und Experimente zur außersinnlichen Wahrnehmung.

7. Mai – 12. September 2021
Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen
Museum für Neue Kunst
Emojis sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Über Messenger und soziale Netzwerke haben sie sich weltweit verbreitet und verändern als Bildzeichen jenseits von Sprache die Kommunikation. Doch woher kommen sie und welche Hoffnungen sind mit ihnen verbunden? Die Ausstellung erzählt die Geschichte des modernen Piktogramms von den Anfängen in den 1920er Jahren bis heute und zeigt, wie sich gesellschaftlicher Wandel und Gestaltung gegenseitig beeinflussen. In Kooperation mit dem Leopold-Hoesch-Museum Düren.

19. Mai 2021 – 23. Januar 2022
Tierisch giftig!
Museum Natur und Mensch
Auge in Auge mit der größten Giftschlange der Welt, der Königskobra, oder der giftigsten, dem Inlandtaipan – diese Ausstellung macht es möglich! Skorpion, Vogelspinne, schwarze Witwe, sie alle haben eine Superwaffe: Gift! Seit Millionen von Jahren nutzen sie es, um sich vor Feinden zu schützen oder selbst Beute zu fangen. Aber wie gefährlich sind Klapperschlange und Co. eigentlich für uns Menschen? Neugierige beobachten lebende Tiere, erforschen, wie unterschiedlich die Gifte wirken, und wie die Medizin sie nutzt.

1. Oktober 2021 – 6. März 2022
Freundschaftsspiel. Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung : Museum für Neue Kunst
Museum für Neue Kunst
Mit Meisterwerken der Klassischen Moderne geht das Freiburger Freundschaftsspiel in eine neue Runde. Als Gast hat das Museum für Neue Kunst das Furtwanger Unternehmer- und Sammlerpaar Siedle eingeladen, das eine beeindruckende Sammlung aufgebaut hat. Für den gemeinsamen Auftritt steuert es Gemälde von Oskar Kokoschka, Fernand Léger, Ernst Ludwig Kirchner und Pablo Picasso bei.

13. Oktober – 5. Dezember 2021
In Gesellschaft. Freiburger Frauen* im Blick
Museum Natur und Mensch
Die Hälfte der Bevölkerung sind Frauen*. Auch in Freiburg. Was passiert, wenn sich viele von ihnen treffen? Über 100 Porträtfotos von Britt Schilling zeigen selbstbewusste Individuen in einem Clash aus Kulturen, sozialen Milieus, Altersgruppen und Lebenswirklichkeiten. Die Ausstellung feiert ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede – es entsteht ein Abbild der modernen Stadtgesellschaft.
Ein Projekt des Vereins Element 3 in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch. Gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung, das Kulturamt und das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg.

30. Oktober 2021 – 4. Februar 2022
Johann Baptist Kirner. Der Blick des Zeichners
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Meist spielt er sich ganz im Verborgenen ab, der kreative Prozess von der ersten Ideenskizze über Detailstudien bis zum fertig komponierten und fein ausgearbeiteten Kunstwerk. Das Haus der Graphischen Sammlung erlaubt nun einen ungewöhnlichen Blick in das Labor des virtuosen Zeichners Johann Baptist Kirner. Bleistift, Kreide, Aquarellpinsel oder Feder – gekonnt nutzt er unterschiedliche Techniken. Eine großzügige Schenkung aus Familienbesitz ergänzt die Kabinettausstellung.

27. November 2021 – 27. März 2022
Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben
Augustinermuseum
Die Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806–1866) sind so lebendig, dass man das Lachen der Kinder, das Weinen des Hirten und das Klirren der Gläser förmlich zu hören scheint. Sie erzählen vom Alltag im Schwarzwald und in Italien. Seine Karikaturen zeigen Künstlerkollegen in München und Rom. Die Ausstellung ist die erste umfassende Werkschau des einst berühmten badischen Hofmalers aus Furtwangen, der zu Unrecht in Vergessenheit geriet.

zum Bild oben:
Museum für Neue Kunst - Städtische Museen Freiburg
Wolfgang Schmidt, all the things your are (Alle deine Sachen)
Blatt 15.73, 1973
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Sonstiges 
 
 
Lernplattform „Wimmelbild online“
Neuartiges digitales Angebot zur Demokratiebildung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Ein neuartiges digitales Angebot für die Demokratiebildung an Schulen hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) entwickelt. Die Lernplattform „Wimmelbild online“ nutzt spielerische, aus der Kinderbuchliteratur bekannte Elemente für die pädagogische Arbeit.

Das großformatige „Wimmelbild“ zeigt eine städtische Szene aus der Vogelperspektive. Es lädt zum Entdecken ein. Viele kleine Alltagssituationen zeigen Begegnungen und auch Konfliktsituationen, die zu weiteren Fragen führen. Ist der Zugang zur Kirche auch mit dem Rollstuhl möglich? Was weiß ich über Menschen, die ich nur kurz gesehen habe? Zu welchen Vermutungen verleitet der erste Blick? Kommen Vorurteile ins Spiel? Welche geschichtlichen Orte gibt es in der Stadt? Wie kann ich mich als Jugendlicher politisch einbringen? Demokratie in ihrer ganzen Breite als Herrschaftsform, als Gesellschaftsform und als Lebensform lässt sich auf diese Weise anschaulich vermitteln.

Das Angebot orientiert sich an dem im Schuljahr 2019/2020 in Kraft getretenen „Leitfaden Demokratiebildung“ des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Es unterstützt Lehrkräfte dabei, Demokratiebildung zu verankern – im Schulcurriculum wie auch im eigenen Fachunterricht. 60 Unterrichtseinheiten stehen zur Verfügung, zunächst für die siebten Klassen. Sie orientieren sich an den Bildungsplänen der jeweiligen Fächer, z. B. Deutsch, Ethik, Mathematik, Englisch, Sport. Unterrichtseinheiten für die Klassenstufen fünf und sechs sind in Planung. Und auch höhere Klassenstufen sollen künftig einbezogen werden. Eine fächerübergreifende Verwendung des Bildes ist möglich.

Das „Wimmelbild online“ bietet somit eine ideale Grundlage für die digital vermittelte Demokratiebildung im Unterricht, auch im Fernunterricht. Es kann am PC oder an modernen mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones genutzt werden und ist kostenlos. Jede Lehrkraft erstellt abgeschlossene „Instanzen“ für die eigenen Klassen, die den Datenschutz gewährleisten.

Die digitale Lernplattform gehört zu den Angeboten des Projekts „Demokratie fördern“, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) verankert ist.

Hintergrund zum Projekt „Demokratie fördern“:
Der Landtag von Baden-Württemberg hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit der landesweiten Umsetzung von Maßnahmen zur Demokratieförderung und Extremismusprävention für die Jahre 2020 und 2021 beauftragt. Dieser Auftrag ist eine Folge der Beschlussempfehlungen des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses. Dort wird ein „Aufbruch für Demokratie“ gefordert, der Jugendlichen die Werte der freiheitlichen demokratischen Ordnung vermitteln und menschenfeindliche Einstellungen verhindern soll.

Im Rahmen von „Demokratie fördern“ bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) neben dem „Wimmelbild online“ folgende Angebote an:

- Die „Grundrechtefibel“ sowie Begleitmaterialien für Lehrkräfte an Grundschulen.

- Politische Projekttage zu den Themen Demokratiebildung, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Weitere Informationen zur Lernplattform „Wimmelbild online“ enthält der beigefügte Überblick (klicke auf "mehr")
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Pensionierte
Von Friedrich Dürrenmatt und Urs Widmer
Mit: Hannelore Hoger, Matthias Habich, Bodo Primus, Helmut Vogel u. a.
Musik: Peter Zwetkoff
Hörspielbearbeitung und Regie: Urs Widmer
(Produktion: SWF 1997)

Kommissär Höchstettler von der Berner Kantonspolizei sucht bei seiner vorzeitigen Pensionierung die unerledigten Fälle auf: einen Versicherungsbetrüger, einige Diebe. Sein Ziel ist es nicht, die Schuldigen zu verhaften, sondern ihnen ihre Fehler nachzuweisen. "Der Pensionierte" ist das Fragment eines Kriminalromans, den Friedrich Dürrenmatt 1969 begonnen hat. Urs Widmer, Schweizer, dessen Spaß an der Groteske ihn als Seelenverwandten Dürrenmatts ausweist, hat aus den Handlungsfäden einen Schluss geknüpft. Ein Spiel. Und eine Hommage an Friedrich Dürrenmatt, gesendet zu seinem 100. Geburtstag.

Freitag, 22. Januar 2021, 22:03 Uhr
SWR2 Krimi - Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Die neue Nebenbei-Diät"
Schlank und gesund ohne Kalorienzählen

Kein Mensch möchte, dass sich alles in seinem Leben nur noch um das Thema Abnehmen dreht. Warum auch? Ständig an Verbote und Regeln zu denken, würde inner­halb kurzer Zeit innere Widerstände hervorrufen und die Esslust sogar noch steigern. Um auf lange Sicht Erfolg zu haben, ist es auch gar nicht erforderlich, sklavisch einer Essanleitung zu folgen oder teure Produkte zu kaufen. Viel besser sind kleine dauer­hafte Änderungen, die unkompliziert in den eigenen Alltag passen. Darum geht es in der neuen Nebenbei-Diät der Stiftung Warentest.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Es brodelt in den Küchen
Manfred Kriener liest aus seinem Buch „Leckerland ist abgebrannt“

Ernährung ist Dauerthema, Identitätsstifter und Ersatzreligion. Unsere Esskultur verändert sich rasant. Ob Low Carb und No Carb, Laborfleisch, Insektenragout oder Clean Eating. Verbraucher*innen befinden sich inmitten einer Gemengelage einander widersprechender Trends und Wortneuschöpfungen. Mit seinem Buch „Leckerland ist abgebrannt“ gibt der Berliner Journalist und Autor Manfred Kriener Verbraucher*innen eine Orientierungshilfe. Am 22. Januar 2021 um 19:00 Uhr liest er aus seinem Buch vor.

„Leckerland ist abgebrannt“, das drei Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste stand, ist kein klassischer Ratgeber. Manfred Kriener stellt keine Gebote auf, schreibt weder auf noch vor, was wir essen sollen und was nicht. Er hat ein Informationspaket geschnürt, mit dem Verbraucher*innen ihren eigenen Kompass neu justieren und sich selbst ermächtigen, kluge Ernährungsentscheidungen zu treffen. Krieners Buch vermisst in elf Kapiteln die kulinarische Landschaft, mitunter scharf gewürzt, aber immer nahrhaft für Kopf und Bauch. Er beschreibt Orte und Un-Orte unserer Nahrungsmittelerzeugung; er beantwortet, warum Lachse zu Veganern erzogen werden, wann das erste Laborfleisch in den Regalen liegen wird und was Veganer*innen auf dem Oktoberfest machen. Das tut er mit humorigen Zuspitzungen, für die der mehrfach ausgezeichnete Autor bekannt ist.

Slow Food Deutschland lädt alle Verbraucher*innen am 22. Januar 2021 zu einer einstündigen kostenlosen Online-Lesung mit Manfred Kriener ein. Moderiert wird der Abend von Stella Diettrich, der Kriener Rede und Antwort steht.

Veranstaltungsdetails:
• Anmeldefrist: Mittwoch, 20.1. » Zur Anmeldung klicke unten auf "mehr"
• Die Lesung ist kostenfrei; sie findet via Zoom statt. Die Zugangsdaten werden vorab per Email versandt; sie wird ebenfalls Live auf YouTube übertragen.

Über Manfred Kriener:
Manfred Kriener, Journalist und Autor, gehört zur Gründergeneration der Berliner Tageszeitung taz. Später war er Gründungschefredakteur des Slow-Food-Magazins und des Umweltmagazins zeozwei. Er schreibt als freier Journalist über Klima, Umwelt, Essen und Trinken. Kriener selbst ist seit langem mit Slow Food vertraut. Seit 1995 ist er engagiertes Mitglied bei Slow Food Deutschland und Ehrenmitglied von Slow Food International. Er gehört der Fischkommission von Slow Food an und schreibt regelmäßig Beiträge für die internationale Bewegung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Echt? - theblondproject
Von Gesine Danckwart
Mit: Gesine Danckwart, Judith Rosmair und Anne Ratte-Polle sowie der "Liedertafel Bianca Castafiore"
Regie: Gesine Danckwart und Fabian Kühlein
(Produktion: rbb 2020)

Die Bilder im Kopf, wie Mann und Frau zu sein haben, das dichotomische Weltbild ist wirkmächtig: blond - braun, weiß - schwarz, oben - unten. Warum kleben Macht und Geld in diesem Konzept so beharrlich an denen, die oben sind - und die sind meist weiß und männlich oder verhalten sich so. "Echt?" spiegelt die Überraschung einer Generation wider. Wir sind doch mal ganz vorurteilsfreier gestartet, hatten Ideale und gemeinsame Utopien - und jetzt finden sich die einen als Alleinerziehende ausgebootet und die anderen kämpfen noch immer um die Macht. Drei Frauen und ein Chor suchen den Ausgang aus dem Bilderkanal, der mit der Farbe blond zu tun hat.

Donnerstag, 21. Januar 2021, 22:03 Uhr
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Astrid Fritz
 
Buchtipp: Astrid Fritz "Die Wölfe vor den Toren"
Ein Fall für Serafina

«Serafina ist eine sympathische Heldin mit dem Herzen auf dem rechten Fleck», schrieb der Münchner Merkur über die Hauptfigur in Astrid Fritz‘ Erfolgsserie um eine Armenapothekerin im mittelalterlichen Freiburg. Mit «Die Wölfe vor den Toren» erscheint im Rowohlt Taschenbuch Verlag der sechste Band der Reihe, der im Februar 1418 spielt:

Die Menschen leiden unter der beißenden Kälte. Erschreckend nah heulen des Nachts die ausgehungerten Wölfe und reißen die ersten Schafe. Dann fällt ihnen in dem Dörfchen Würi, gleich vor der Stadt, der junge Müllerssohn Jörgelin zum Opfer. Zum Schock gesellen sich Spukgeschichten über Werwölfe. Man hängt zur Abschreckung sogar einen Wolf an den Galgen. Das Töten geht weiter. Als die junge Heilerin Mia stirbt, kommen der Armenapothekerin Serafina und ihrem Mann, Stadtarzt Achaz, Zweifel, ob die Tiere für das Morden verantwortlich sind oder wer anders sein Unwesen treibt. Das erste Mal ermitteln sie als Ehepaar gemeinsam. In der Würi stoßen die beiden jedoch auf eine Mauer des Schweigens, der sie mit Spürsinn, Wissen und Hartnäckigkeit begegnen.

Die Autorin Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen «Die Hexe von Freiburg», «Die Tochter der Hexe» und «Die Vagabundin». Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.

Rowohlt Taschenbuch Verlag 2020, 304 Seiten, € 10,00 (D)
ISBN: 978-3-499-00182-6
 
 

Sonstiges 
 
 
Aufmerksamkeit. Abgrenzung. Argumente.
Die Wahlkampf-Kampagnen, Strategien und Ideen der Parteien in Baden-Württemberg

Online-Dialog am 14. Januar 2021 zur Landtagswahl: Prominente Parteipolitikerinnen und -politiker nehmen Stellung

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg stehen vor der Tür. Prominente Verantwortliche aus den Parteien nehmen dazu bei einem Online-Dialog der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) an diesem Donnerstagabend Stellung: Worin unterscheiden sich die Parteien, welches sind ihre Wahlkampfthemen und welche Alleinstellungsmerkmale beanspruchen sie jeweils für sich? Welche Vorstellungen für ein zukunftsfähiges und innovatives Baden-Württemberg haben sie? Welche landespolitischen Versäumnisse sind aus ihrer jeweiligen Sicht festzustellen? Und schließlich: Wie schafft man es, Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren und für sich zu gewinnen? Diskutieren Sie mit den Politikerinnen und -politikern aus den Parteien, die derzeit realistische Chancen haben, in den Landtag einzuziehen.

· Oliver Hildenbrand, Landesvorsitzender Bündnis ‘90/Die Grünen

· Manuel Hagel MdL, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg

· Sascha Binder MdL, Generalsekretär der baden-württembergischen SPD

· Emil Sänze MdL, Mitglied des Bundeskonvents und der Bundesstrategiekommission der AfD

· Judith Skudelny, Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg

· Sahra Mirow, Landessprecherin DIE LINKE

Die Moderation übernimmt Georg Bruder, Kommunikationswissenschaftler, SWR aktuell Fernsehnachrichten, Stuttgart.

Termin: Donnerstag, 14. Januar 2021, 20.15 Uhr bis ca. 21.20 Uhr
Virtuell unter https://www.youtube.com/user/lpbbw

Die Veranstaltung findet im Rahmen der neunteiligen Online-Reihe „Im Zeichen von Pandemie und Populismus: Baden-Württemberg vor der Landtagswahl“ statt. Sie ist eine Kooperation des Carl-Schurz-Hauses – Deutsch-Amerikanisches Institut Freiburg e. V., des Colloquium politicums der Universität Freiburg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Weitere Informationen enthalten die beigefügten Programme zur Gesamtreihe wie auch zum Online-Dialog am 14. Januar 2021.
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Bibliotheken 
 
 
Wegen Corona: Stadtbibliothek Freiburg bleibt geschlossen
Rückgabe von Büchern und Medien nicht möglich
Mehr digitale und virtuelle Angebote denn je

Die Hauptstelle am Münsterplatz, die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald, die Mediothek im Rieselfeld sowie der Bücherbus sind bis einschließlich Samstag, 30. Januar, geschlossen.

Die Rückgabe von Medien ist in dieser Zeit leider nicht möglich. Ausgeliehene Medien können online (www.stadtbibliothek.freiburg.de), telefonisch unter 0761/201-2207 (Di bis Fr 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an stadtbibliothek@freiburg.de verlängert werden. Mahngebühren entstehen während der Schließzeit nicht.

Der Lieferservice „Bücher für Kinder“ besteht weiterhin. Weitere Angebote sind in Vorbereitung und werden über die Website der Stadtbibliothek (siehe unten) kommuniziert.

Unter der Überschrift „Digitale Bibliothek“ hält die Stadtbibliothek zahlreiche virtuelle Angebote bereit:
Die mobile Bibliothek Onleihe für unterwegs und zuhause bietet mit rund 20.000 Medien ein breites Spektrum an eBooks, eAudios, eMagazines, ePapers, eVideos und eLearning.
Der Filmdienst Filmfriend führt deutsche Klassiker ebenso wie internationales Arthouse-Kino, anspruchsvolle Dokumentationen und Kinderserien.
Die Musikstreaming-Dienste Naxos Music Library, Naxos Music Library Jazz und Freegal bedienen die Bandbreite von Klassik über Jazz bis zu populärer Musik.
Zugang zu Zeitungen, Zeitschriften und Wirtschaftsinformationen bietet die Rechercheplattform Genios eBib.

Für alle digitalen Dienste können sich Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek über das Internetportal mit ihrer Bibliotheksausweisnummer und ihrem Passwort anmelden und direkt mit dem Streamen beginnen. Wer noch keinen Stabi-Ausweis besitzt, kann sich über die Website der Stadtbibliothek selbst registrieren.

Auf dem neuen Portal ist jetzt auch die Bezahlung per ePayment möglich. Gebühren können dezentral per Paypal, Kreditkarte oder Giropay bezahlt werden. Die Freischaltung zur neuen Jahresgebühr ist weiterhin notwendig, sofern keine Dauermitglied-schaft per SEPA-Mandat vorliegt, kann jedoch per Telefon oder Email erfolgen.
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Bibliotheken 
 
 
Medien-Abholservice in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Nutzerinnen und Nutzer kommen kontaktlos an ihre Bestellung

Im Rahmen der Corona-Landesverordnung bietet die Stadtbibliothek ab sofort einen kontaktlosen Abholservice click&collect an. Nachdem eine widersprüchliche Darstellung in der Verordnung final geklärt wurde, können Öffentliche Bibliotheken Bürgerinnen und Bürgern ein Abholangebot machen.

Die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus, die Kinder- und Jugendbibliothek sowie alle Stadtteilbibliotheken stellen "Medien To Go" bereit. Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek können von Montag bis Freitag im Zeitraum 9 bis 17 Uhr per E-Mail (bestellservice@kultur.karlsruhe.de) oder Telefon (0721/133-4258) den Service erreichen. Es müssen Name, Bibliotheksausweisnummer, Telefonnummer oder E-Mailadresse angegeben werden.

Nach der Bereitstellung der bestellten Medien erhalten Kundinnen und Kunden eine Nachricht mit den Abholmodalitäten. Die Recherche ist im Online-Katalog möglich. Die maximal zehn Medien werden auf das Leserkonto ausgeliehen und stehen dann zu einem vereinbarten Termin in der jeweiligen Bibliothek im Eingangsbereich kontaktlos zur Abholung bereit.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
BADEN IN SCHÖNHEIT
(c) MUSEUM LA8
 
BADEN IN SCHÖNHEIT
Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert

MUSEUM LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Baden-Baden
Ausstellung bis 28.02.2021

Nichts ist so aktuell, so gegenwärtig wie der eigene Leib. Den hat man immer dabei. Und auf den soll man schön aufpassen: Hygieneregeln einhalten, gesund essen, Bewegung, nicht oder nicht so viel rauchen und trinken, gute Frisur, gepflegte Erscheinung. Während des Lockdowns war Einiges nicht möglich, das wir sonst selbstverständlich finden. Wellnessbäder, Fitnessclubs, Schönheitsoperationen, tägliche, ja stündliche Hygiene an Händen und Gesicht – viele heutige Körpertechniken nehmen ihren Anfang in der Badekultur des 19. Jahrhunderts.

Damals mischten sich künstlerische Ideale und medizinischer Fortschritt, Gesellschaftsutopien und Apparatetechnik zu einem neuen Menschenbild. Der Leib war nun nicht mehr Gott und Natur schicksalhaft ergeben. Als Körper wurde er zum Projekt, zum zukunftsoffenen Entwurf.

Idyllische Strände und elektrisches Wasserbad nach Friedrich Eduard Bilz (1842–1922), idealische Nacktheit und Bügelkorsett: Die Ausstellung zeigt, wie sich Kunst und Medizintechnik in der Badekultur ergänzten. Berühmte Künstler wie Aristide Maillol (1861–1944), Christian Landenberger (1862–1927), Ludwig von Hofmann (1861–1945), Karl Albicker (1878–1961) und Sascha Schneider (1870–1927) feierten in ihren Skulpturen und Monumentalgemälden männliche und weibliche Nackte als ebenso natürliche wie ideale Gestalten am Wasser. Den Kunstwerken stehen historische Fitnessgeräte gegenüber, mit deren Hilfe der Normalkörper die künstlerisch überhöhte Schönheit erreichen sollte, beispielsweise der gusseiserne Rumpfdrehstuhl von Gustav Zander (1835–1920). Ergänzt werden die alten Turnapparate durch heutige Fitnessgeräte, bei deren Benutzung die Ausstellungsbesucher die Thesen der Ausstellung mit dem eigenen Leib erfahren können.

Sowohl die medizinische Technik als auch Malerei und Skulptur entwickelten sich im 19. Jahrhundert zu experimentellen Diskursräumen der Erforschung, Verschönerung und Optimierung des menschlichen Leibes. Viele damalige Innovationen und Erfindungen sind bis heute gültig und erfolgreich, weil sie konsequent das Unsichtbare, das körperlich und seelisch Innere, mit dem Sichtbaren, dem Messbaren, Trainierbaren, Operierbaren verknüpften. Die mikroskopische Einsicht in Bazillen und Erreger führte zu allgemeiner Hygiene, klinischer Antisepsis und völlig neuen chirurgischen Möglichkeiten. Ab 1895 konnte mit der Röntgentechnik direkt in das Körperinnere hineingeschaut werden. Die moderne Technik schien eine Art rationalen Gesundheitszauber zu erlauben, der bis heute anhält.

Zeitgenössisch wurden die rasanten Neuerungen der körperlichen Ertüchtigung im und mit Wasser von den Karikaturisten kommentiert. Honoré Daumier (1808–1879) und Grandville (1803–1847) zeigen die Komik der Kurbäder, öffentlichen Schwimmbäder und stadtnahen Badestrände. Wildfremden Menschen bei ihren anstrengenden Freizeitaktivitäten zuzusehen, ist nicht erst eine Erfahrung heutiger Fitnessclubs und am besten mit Humor zu verstehen.

Aktueller Hinweis:
Wir hoffen sehr, dass es möglich sein wird, für Sie die hochaktuelle Ausstellung BADEN IN SCHÖNHEIT. DIE OPTIMIERUNG DES KÖRPERS IM 19. JAHRHUNDERT während der Laufzeit bis 28. Februar 2021 noch einmal zu öffnen, um Sie an den Optimierungs-Anweisungen für die Gesundheit - schon im 19. Jahrhundert! - teilhaben und profitieren zu lassen!

zum Bild oben:
Heilgymnastische Übungen, in: Friedrich Eduard Bilz: Das neue Naturheilverfahren, 1926 (Detail)
(c) MUSEUM LA8
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
#feedback5: Global Warning! – Marshall McLuhan and the arts
Q & A Online Videogespräch (in Englisch) mit Andrew McLuhan & Baruch Gottlieb
Livestream – Freitag, 15.01.21 (18 – 19.15 Uhr)

Die derzeit anhaltende CoronaSituation bedingt Veränderungen – gerade im Hinblick auf Veranstaltungen. Das Museum für Kommunikation reagiert darauf mit zunehmender Digitalisierung der Angebote und nutzt zudem die Chance im virtuellen Museum Gesprächspartner*innen und Besucher*innen zusammenzubringen und den Raum für Dialog, Austausch und Vernetzung im Digitalen zu erweitern.

Im Rahmen der Ausstellung „#feedback5: Global Warning! – Marshall McLuhan and the arts“ laden wir Sie zu einem besonderen Gespräch mit Andrew McLuhan ein. Andrew McLuhan arbeitet seit vielen Jahren an den Bibliotheken seines Großvaters Marshall McLuhan und seines Vaters Eric McLuhan und untersucht deren Referenzen, ihre Lesegewohnheiten und die Rolle, die Bücher und Publikationen in der medientheoretischen Praxis spielten.

Marshall McLuhan hat sich lange damit beschäftigt, wie neue Technologien die Art und Weise, wie wir leben, denken, lernen und kommunizieren verändern. Auch wenn wir zunehmend über Bildschirme kommunizieren, sind diese Technologien und der soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Austausch, der dort stattfindet, immer noch sehr stark von den vorangegangenen Technologien Text und Druck geprägt.

Zu diesem besonderen Anlass wird Andrew McLuhan uns helfen, diese wichtige Beziehung zwischen textuellen und digitalen Daten, zwischen Buch und Bildschirm zu erforschen. Die Videosession widmet sich Marshall McLuhans Büchern und der Art und Weise, wie er mit ihnen als Teil seines Prozesses zum Verständnis der Medien interagierte.

Das Online Video Gespräch, das am Freitag, den 15. Januar 2021 um 18.00 Uhr stattfindet, wird vom Kurator der Ausstellung Baruch Gottlieb eingeleitet und moderiert und auf dem Kanal des Museums für Kommunikation Frankfurt unter https://www.youtube.com/user/mfkfrankfurt als Livestream übertragen.

An Andrew McLuhan können ganz im Sinne des Formats Q & A (Questions & Answers/Fragen & Antworten) Fragen aus dem Chat weitergereicht werden. Das Gespräch wird auf Englisch geführt, die Fragen können auch auf Deutsch gestellt werden.

Gesprächsteilnehmer:

Andrew McLuhan ist Direktor des McLuhan-Instituts - einer Organisation zur Vorbereitung und Förderung der Studien McLuhans. Sein Forschungsprojekt ist die Katalogisierung und Auswertung der Arbeitsbibliothek von Marshall McLuhan in Kanada. https://themcluhaninstitute.com/

Baruch Gottlieb hat an der Universität der Künste Berlin in digitaler Ästhetik promoviert. Er ist aktives Mitglied der Künstlerkollektive Telekommunisten, Arts & Economic Group und laboratoire de déberlinisation. Er ist Kurator von „Feedback #5: Global Warning!“ und künstlerischer Researcher in Residence bei West Den Haag.

#Feedback ist ein Projekt von West Den Haag, kuratiert von Baruch Gottlieb. Die Ausstellung ist ein Ausblick auf den Auftritt Kanadas als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2021 und wurde von der Regierung Kanadas (Botschaft von Kanada in Deutschland) unterstützt.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Daniela Galitzdörfer
 
Buchtipp: Daniela Galitzdörfer "Denk dich schlank"
Abnehmen beginnt im Kopf

Für viele ist der tägliche Gang auf die Waage eine immer wiederkehrende Enttäuschung, wenn die Waage noch immer nicht das erhoffte Traumgewicht anzeigt. Frustriert geben viele auf. Das muss nicht sein, so die Gesundheitsexpertin und Personaltrainerin Daniela Galitzdörfer. In ihrem neuen Buch empfiehlt sie: „Denk dich schlank“. Sie zeigt, warum eine perfekte Figur eine Frage der Geisteshaltung ist.

Können wir uns tatsächlich einfach so ´schlank denken´? Zum Abnehmen reicht es leider nicht, sich in Gedanken in einem tollen Badeanzug am Strand zu räkeln. Wer abnehmen möchte, muss etwas dafür tun. Daniela Galitzdörfer fordert in ihrem Buch ihre Leserinnen und Leser auf: „Erkennen Sie, was Sie bisher am erfolgreichen Abnehmen gehindert hat. Lernen Sie zu denken wie schlanke Menschen“.

Die Autorin vermittelt anschaulich die Psychologie des Abnehmens, aber auch des Schlankbleibens. „Denk dich schlank“ vereint in einzigartiger Weise Expertenwissen und neueste Ansätze aus Pädagogik, Psychologie und Gesundheitscoaching. In fünf Kapiteln zeigt Galitzdörfer, was die Grundpfeiler schlanken Denkens sind, wie ein schlanker Lebensstil in der Praxis aussieht, wie man auf Dauer motiviert bleibt, die Hindernisse aus der Vergangenheit überwindet und die eigene Zukunft positiv gestaltet.

Für alle die bereit sind, ihre Einstellung zum Abnehmen infrage zu stellen, neu zu definieren und persönlich zu wachsen, bietet die Autorin anhand zahlreicher praktischer Übungen und Tipps einen inspirierenden Führer auf dem Weg zum Traumkörper.

„Schlanke Menschen essen bewusst und intuitiv. Und sie wissen, dass es nötig ist durchzuhalten, um ein Ziel zu erreichen“, so die Gesundheitsexpertin Daniela Galitzdörfer.

dielus edition 2020. 236 Seiten, € 19.00 (D), 20.00 (A) / SFr 29.00
ISBN: 978-3-9822120-1-2
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Videotour zu IMPASSE RONSIN im Museum Tinguely, Basel
Seit Mitte Dezember ist die Ausstellung IMPASSE RONSIN. MORD, LIEBE UND KUNST IM HERZEN VON PARIS eröffnet. Bis zum 5. April 2021 präsentiert das Museum Tinguely die erste umfassende Museumssausstellung, die sich dieser einzigartigen Künstlersiedlung inmitten des Pariser Montparnasse Quartiers widmet.

Über 100 Jahre war die «Impasse Ronsin» bekannt als Ort der Kunst, der Kontemplation, des Gesprächs, der Feier, der Innovation, Kreation und Destruktion. Die Ausstellung präsentiert rund 50 Künstler*innen mit über 200 Werken, die alle in der legendären Gasse entstanden sind: u.a. mit Arbeiten von Constantin Brâncuși, Max Ernst, Marta Minujín, Eva Aeppli, Niki de Saint Phalle, Larry Rivers bis zu André Almo Del Debbio oder Alfred Laliberté.

Die Kuratoren Adrian Dannatt und Andres Pardey bieten Ihnen per Video einen Einblick in die Ausstellung >> Videotour starten ...
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Terberger
 
Buchtipp: Thomas Terberger "Tollensetal 1300 v. Chr: Das älteste Schlachtfeld Eu
Eine Ausgrabungsstätte der Superlative: Wer waren die Krieger der Bronzezeit?

Was mit Zufallsfunden im Mai 1996 begann, gilt heute als eine der bedeutendsten Ausgrabungen weltweit: Ein Flusstal in Mecklenburg-Vorpommern war Schauplatz der frühesten in Europa dokumentierten Kriegshandlung. Ein Team von Archäologen und freiwilligen Helfern arbeitet seit 2009 daran, die Ereignisse rund um die Tollense nahe Altentreptow zu rekonstruieren.

Mit Beiträgen der Mitwirkenden und vielen Fotos dokumentiert Thomas Terberger in diesem Buch nicht nur die groß angelegten Ausgrabungsarbeiten, sondern entwirft auch ein Bild des Szenarios, das sich an diesem Flusstal abgespielt haben mag.

- Bronzezeit in Deutschland: wie der Fund im Tollensetal unseren Blick auf die Ur- und Frühgeschichte verändert

- Teamleistung der Forscher: wie Archäologen, Anthropologen, Forensiker und Naturwissenschaftler gemeinsam die Geschehnisse rund um das Schlachtfeld aufdecken

- Die Methoden der Archäologen: wie mit Metalldetektoren und durch den Einsatz von Tauchern tausende Skelett- und Gegenstandsfunde zu Tage gefördert werden

- Wettlauf gegen die Zeit: warum moderne Entwässerungsmaßnahmen die archäologische Arbeit auf dem prähistorischen Schlachtfeld erschweren

Bronze-Funde und Pfeilspitzen aus Feuerstein: Was das Schlachtfeld uns heute über die Bronzezeit verrät

Lange Zeit herrschte die Meinung, dass es in der Bronzezeit eher friedlich zuging. Die Überreste der an der Tollense gefallenen Krieger sprechen jedoch eine andere Sprache: Pfeilspitzen, die noch nach Jahrtausenden fest in Knochen stecken und zahlreiche Waffenfunde erzählen die Geschichte einer heftigen Auseinandersetzung. Verheilte Verletzungen zeugen von der Kampferfahrung der Krieger. Eine Isotopenanalyse deutet darauf hin, dass ein Teil der Opfer nicht aus der Region stammt.

Thomas Terberger gibt faszinierende Einblicke in die archäologische Feldarbeit und lässt eine außergewöhnliche Fundsituation in Beiträgen und Bildern greifbar werden!

Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2020, 112 Seiten
ISBN 978-3806241921
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Lebensgeschichte & gesammelte Erfahrungen David Copperfields des Jüngeren (2/5)
Von Charles Dickens
Aus dem Englischen von Carl Kolb
Mit: Mit Heiner Schmidt, Mila Kopp, Erika von Thellmann, Elisabeth Schwarz, Jörg Schleicher, Christine Born, Hans-Helmut Dickow, Edith Heerdegen u. v. a.
Hörspielbearbeitung: Walter Andreas Schwarz
Komposition: Enno Dugend
Technische Realisierung: Walter Jost und Ursula Guggenberger
Regie: Cläre Schimmel
(Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1966)

David Copperfield ist dem trostlosen Dasein im Londoner Armenviertel entronnen und besucht in Canterbury die Schule, um eines Tages den ehrgeizigen Erwartungen seiner ebenso strengen wie gutmütigen Tante Betsy zu entsprechen. Neben ihr sind es vor allen Dingen der stets vergnügte Mister Dick und der nie verzagende Mister Micawber, durch deren eindringliche Beobachtung er die Vielfalt der menschlichen Charaktere und deren Verhalten in der Gesellschaft einschätzen lernt.

Sonntag, 10. Januar 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag

(weitere Sendetermine: Sonntag, 17. / 24. / 31. Januar, jeweils 18.20 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Grüner leben nebenbei"
Was jeder für Klima und Umwelt tun kann

Dass etwas fürs Klima getan werden muss, ist den meisten Menschen klar. Nur vor konkreten Schritten schre­cken viele zurück: zu anstrengend, zu teuer, zu viel Verzicht. Dass Klima- und Umwelt­schutz viel weniger Aufwand erfordern, als viele denken, und gute Taten keine lebens­fernen Einschränkungen bedeuten, sondern vor allem eine klare, konsequente Haltung, das erklärt ein neuer Ratgeber der Stiftung Warentest. Grüner leben nebenbei heißt er, und er zeigt: Man kann nebenbei eine Menge tun fürs Klima.
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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