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Donnerstag, 5. August 2021
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Claudius Crönert
 
Buchtipp: Claudius Crönert "Letzter Tanz auf Sankt Pauli"
Zeitgeschichtliche Kriminalroman

Hamburg 1941: Kriminalkommissar Krell, ein gewissenhafter Beamter, ermittelt in einer Mordsache. Als er feststellt, dass ein hoher SS-Mann in den Fall verwickelt ist, untersagt ihm sein Vorgesetzter weitere Nachforschungen. Aber der Kommissar kann den Fall nicht ruhen lassen. Doch dann wird seine Tochter Jette bei einem Swing-Abend gesehen. Die 16-Jährige hatte kurz zuvor die verbotene Swingmusik für sich entdeckt - und die erste Liebe. Während sich Krell für das Wohl seiner Familie entscheidet, bricht es Jettes Herz, als ihr Liebster eingezogen wird.

Der Autor Claudius Crönert, geboren 1961, in Hamburg aufgewachsen, lebt als Literat in Berlin. Er schreibt Krimis und historische Romane. Informationen über sein Werk finden Sie im Internet unter www.claudius-croenert.de

Gmeiner Verlag 2021, 343 Seiten, € 15,– (D)
ISBN 978-3-8392-0042-1
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Greser & Lenz: SCHLIMM
Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst
bis 21. November 2021

Zum 25-jährigen Jubiläum des Zeichnerduos präsentiert das Caricatura Museum Frankfurt die Karikaturen aus dieser Epoche.

Achim Greser, geboren 1961 in Lohr am Main, und Heribert Lenz, geboren 1958 in Schweinfurt, lernten sich während ihres Studiums für Graphik- und Kommunikationsdesign in Würzburg kennen. Ihre Begeisterung für die Werke der Neuen Frankfurter Schule mündete bald in erste gemeinsame humorzeichnerische Experimente. In den 1980er Jahren (Greser 1986 und Lenz 1988) gingen sie nach Frankfurt zum Satiremagazin Titanic, wo sie auf die Mitglieder der Neuen Frankfurter Schule F.K. Waechter, F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth und Hans Traxler trafen. Zunächst in freier Mitarbeit für die Gebrauchsgrafiken der Titanic zuständig, fiel schnell ihr komisches Talent auf und Cartoons und Comics, die in Einzel- und Gemeinschaftsarbeit entstanden waren, wurden veröffentlicht. Bundesweite Bekanntheit erlangten sie durch ihre sehr erfolgreiche Comicserie „Genschman“ (über Hans-Dietrich Genscher als Superman) und „Die roten Strolche“ (über die SPD unter dem Vorsitz von Rudolf Scharping).

Mitte der 1990er Jahre wurde der Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Johann Georg Reißmüller, auf die Zeichner aufmerksam. Achim Greser hatte zuvor eine lose Reihe komischer Zeichnungen zur Literatur und dem literarischen Leben im Feuilleton der F.A.Z. veröffentlicht, nun wollte Reißmüller sie beide für tagesaktuelle Karikaturen im Politikteil gewinnen. Obwohl Greser & Lenz dem linksideologisch geprägten Milieu entstammten, nahmen sie das Angebot und die Herausforderung der konservativen Tageszeitung an und publizierten in ihrem eigenen Stil und ihrer Herangehensweise ihre tagespolitischen Karikaturen.

1996 erschien ihre erste Karikatur in der F.A.Z. zur BSE-Krise. Zu sehen: zwei sich freudig abklatschende Fliegen über einem Rind, Untertitel: „Die gute Nachricht für Eintagsfliegen: BSE-Inkubationszeit liegt bei 10 Jahren.“. 2007 wurde erstmals eine Zeichnung auf Seite eins abgedruckt. Zu sehen ist Angela Merkel neben dem Weihnachtsmann im Schlitten, Angela Merkel sagt: „Ich reise nur noch mit Ihnen. Ihre CO2-Bilanz ist sagenhaft.“ Weitere Veröffentlichungen auf Titelseiten folgten, unter anderem 2013 mit der Karikatur „Die Baupläne des Irren von Limburg“ über den römisch-katholischen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in Limburg, der 2013 als Protz-Bischoff Schlagzeilen machte. Seit 2008 erscheinen zudem in der F.A.Z.-Rubrik „Staat und Recht“ zweiwöchentlich farbige Tierzeichnungen, in denen die Zeichner ihre Faszination für Vielfalt und Skurrilität der Fauna ausleben. Auch in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung werden ihre Karikaturen regelmäßig veröffentlicht. Seit 2005 versammelt die F.A.Z. jährlich in den „Chroniken eines Jahres“ Karikaturen von Greser & Lenz. Zudem publizierten sie im Stern sowie im Focus.

Gleich zweimal gewannen sie den Deutschen Karikaturenpreis, 2004 und zuletzt 2018, 2015 erhielten sie den Ludwig-Emil-Grimm-Preis für Karikatur, 2016 den Karikaturpreis der deutschen Anwaltschaft.

Die Redaktion der F.A.Z. lässt dem Künstler-Duo bei ihren Zeichnungen fast alle Freiheiten, lediglich Fäkalhumor und Obszönitäten müssen ausgeklammert werden. Die Karikaturen erscheinen meist in thematischer Nähe zu einem Artikel. Sie behandeln politische, kulturelle, sportliche, wirtschaftliche, aber auch religiöse Themen. Getreu ihrem Motto: „Jeder Krieg hat seine Opfer, das gleiche gilt für den guten Witz.“ zeichnen sie zur Finanz- und Immobilienkrise, zur Klimakatastrophe, zur Flüchtlingskrise ebenso wie zum Erstarken des Rechtsextremismus und Covid-19. Nicht immer ist das Publikum den Karikaturen gewogen, einige führten zu heftigen Kontroversen unter der Leserschaft.

Mit ihrem feinsinnig hintergründigen Witz setzen sie auf den Moment des Unerwarteten und nicht auf die bloße Illustration des Leitartikels. Damit revolutionierten sie die tagespolitische Karikatur. Greser & Lenz breiten einen eigenen Kosmos aus. Bei ihnen wird auf Witz gezeichnet, mit bis auf das Kleinste ausformulierten Sujets. Ihre Pointen sind messerscharf und illustrieren den Kern komplexer Sachverhalte. Nicht allein Größen aus der Politik, Wirtschaft oder der Kirche finden Eingang in ihre Zeichnungen. Häufig karikieren Greser & Lenz die Auswirkungen der politischen Entscheidungen auf das Alltagsleben. Immer unterhaltsam, immer entlarvend, aber nie mit erhobenem Zeigefinger will das Zeichnerduo aufklären und die Betrachter provozieren. Als „Witzemacher“ lautet ihre oberste Prämisse: Hauptsache das Publikum lacht!

Greser & Lenz leben heute in einem Jugendstilhaus in Aschaffenburg, in getrennten Wohnräumen, aber gemeinsamer Zeichenwerkstatt. Täglich werden dort tagesaktuelle Themen studiert und diskutiert, ausgewählt und skizziert. Ihre Vorschläge übermitteln sie der F.A.Z.-Redaktion zunächst als Skizzen. Sobald sie die Auswahl der Redaktion erhalten, arbeiten sie die Karikatur mit künstlerischen Mitteln, handwerklicher Präzision und Liebe zum Detail aus. Nach alter Schule mit Tusche, Feder und Aquarellfarben auf Papier, die eingescannt an die Redaktion gesendet werden. Gezeichnet wird an getrennten Tischen, Greser ist meist für das Lettern der Sprechblase verantwortlich. In den vielen Jahren der Zusammenarbeit haben sie ihren gemeinsamen Stil entwickelt. Inzwischen lässt sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr sagen, von wem die Karikatur stammt.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0) 69 212 301 61
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
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Hörspieltipps 
 
ARD Radio Tatort: Du hast mich nicht geliebt
(c) SWR/Thorsten Hein
 
ARD Radio Tatort: Du hast mich nicht geliebt
Letzter Einsatz für Nina Brändle (Karoline Eichhorn) und Xaver Finkbeiner (Ueli Jäggi) vom LKA Stuttgart

Das badisch-schwäbische Ermittlerduo Finkbeiner und Brändle verabschiedet sich nach 14 Dienstjahren mit einem Fall aus der Schlagerszene vom ARD Radio Tatort. In der Episode „Du hast mich nie geliebt“ liegt die erfolgreiche Schlagersängerin Mia, gespielt von der Songwriterin und YouTuberin Bina Bianca, tot auf einem Stuttgarter Gehweg. Offensichtlich ein Sturz aus dem 2. Stock eines Mietshauses. Für Brändle und Finkbeiner stellt sich die Frage: War es Suizid oder wurde die Sängerin hinuntergestoßen? Es gibt Hinweise, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten. In der Inszenierung von Alexander Schuhmacher treten die bekannten Schauspieler und Sprecher Christian Redl und Jens Wawrczeck in Gastrollen auf und bilden das Schlagerduo „Lovers“.

„ARD Radio Tatort: Du hast mich nie geliebt“
Krimihörspiel von Hugo Rendler
Länge: 53‘58‘‘
Produktion: SWR 2021
In der ARD-Audiothek ab 6. August: https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-radio-tatort/1998988
SWR2, 13. August 2021, 19:05 Uhr
Im ARD-Hörfunk vom 11. bis 16. August 2021

zum Bild oben:
SWR2 KRIMI, "ARD Radio Tatort: Du hast mich nie geliebt", Kriminalhörspiel von Hugo Rendler, Regie: Alexander Schuhmacher, am Freitag (13.08.21) um 19:05 Uhr. Mit Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner), Karoline Eichhorn (Nina Brändle), Matti Krause (Sieger) (v. li.).
Copyright: SWR/Thorsten Hein
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Einstiegskurs
Von Agnieszka Lessmann
Mit: Karina Plachetka, Hedi Kriegeskotte, Michael Stiller, Dunja Dogmani u. a.
Regie: Felicitas Ott
(Produktion: SWR 2018)

"Deutschlehrer dringend gesucht" - diese Annonce veranlasst Emma, im Alter von 50 Jahren einen Neuanfang zu wagen - als Sprachlehrerin für Geflüchtete. Ihre Mutter verfolgt unterdessen vor dem Fernseher, wie Tausende geflohene Menschen in Deutschland aus Bussen und Bahnen steigen, anonyme Ankömmlinge, die tiefsitzende Ängste in ihr wecken. Ausgerechnet diese Neuankömmlinge will Emma unterrichten. Ihre persönlichen Geschichten konfrontieren Mutter und Tochter mit deren eigener Fluchterfahrung, die sie 1968 von Warschau über Wien nach Deutschland führte.

Sonntag, 08. August 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Sonstiges 
 
 
Informationsportal östliches Europa
Aktuelle politische Landeskunde über 24 Länder
im Online-Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Die Region „Östliches Europa“ sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Das Online-Portal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert über insgesamt 24 Länder dieser Region und lenkt den Blick auch auf aktuelle Problemlagen.

Seit dem Zerfall der Vielvölkerstaaten Sowjetunion und Jugoslawien bergen die Regionen im Osten nach wie vor Konfliktpotential: Die aktuellen oder erneut eskalierten Konflikte in der Ukraine und im Kaukasus gelten als Paradebeispiele. Belarus' Machthaber Lukaschenko geriet in die Kritik aufgrund seines rechtsstaatswidrigen Umgangs mit Oppositionellen. Auch in einigen Staaten der Europäischen Union (EU) werden freiheitlich-demokratische Prinzipien immer wieder verletzt. So erregte der ungarische Präsident Orbán Aufsehen wegen seiner feindlichen Politik gegenüber Menschen, die zur LGBT-Gemeinschaft gehören (LGBT: englisch für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender); zudem gehört Ungarn mutmaßlich zu jenen Staaten, die im jüngsten Skandal um die Software „Pegasus“ das Ausspähen von Journalistinnen und Journalisten veranlasst haben sollen. Polen hat mit seiner Justizreform die Disziplinierung von Richterinnen und Richtern gesetzlich etabliert und geht der EU gegenüber auf Konfrontationskurs. Der EU-Ratsvorsitz von Slowenien wird von Sorgen und Zweifeln begleitet. Schließlich stehen Serbien und Kosovo als Beitrittskandidaten vor den Toren der EU, obwohl sie die Beitrittsvoraussetzungen nicht erfüllen.

Das LpB-Infoportal steht neu überarbeitet zur Verfügung und bietet landeskundliche und politische Grundlagen zu 24 Ländern des „Östlichen Europas“, einschließlich Russlands. Es informiert über wichtige Wendepunkte, Konflikte und Herausforderungen in der Region und hält Nutzerinnen und Nutzer auch über die aktuelle Politik auf dem Laufenden. Unter https://osteuropa.lpb-bw.de steht es kostenlos zur Verfügung.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Denken leicht gemacht
Von Ria Endres
Mit: Rosel Zech u. Mark Oliver Bögel
Musik: Eckhard Koltermann
Regie: Hans Gerd Krogmann
(Produktion: SWR 2005)

Eine beliebte TV-Moderatorin, die in der Öffentlichkeit nur „die Fernsehphilosophin“ genannt wird, hat ihre eigenen Sendung „Denken leicht gemacht“ trotz hoher Einschaltquoten plötzlich aufgegeben und sich in ihre Villa im Taunus zurückgezogen. Und nun? Sie gerät in eine neue Gedanken- und Gefühlswelt, nachdem die Erfolgsstory plötzlich von ihr abgefallen ist. Die Fernsehphilosophin erinnert sich ohne Selbstmitleid an ihr früheres Leben und an ihre scheinbar sicheren Prinzipien für den Erfolg. Aber wer ist sie wirklich gewesen und wer ist sie jetzt? Ohne Publikum?

Sonntag, 01. August 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Englisch 2022
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Englisch 2022
Tagesabreißkalender

Mit dem Englisch Sprachkalender lernen Sie täglich 5 bis 10 Minuten Englisch. Ein Mix aus Sprachtraining, Information und Unterhaltung ermöglicht Ihnen, Ihre Sprachkenntnisse beständig zu verbessern.. Mit klar strukturiertem Wochenrhythmus:

Montag: Wissenswertes zu Land & Leuten
Dienstag: Berühmte Zitate oder typische Fehler
Mittwoch: Grammatik üben
Donnerstag: Fettnäpfchen vermeiden oder Umgangssprache verstehen
Freitag: Wichtiger Wortschatz
Wochenende: Landestypische Rezepte oder unterhaltsame Rätsel

Verlag Langenscheidt bei PONS 2021, 640 Seiten, € 10,00 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-12-563475-6
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Digitale & analoge Veranstaltungstipps der Städt. Museen Freiburg 2. bis 8.8.
(31. Kalenderwoche)

Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig. (Telefonische Reservierung unter 0761 201-2566 oder Online-Buchung unter www.freiburg.de/museen-tickets).

Augustinermuseum

Kunstpause – Schnee im August: Das Schneewunder von Grünewald
Schnee im August? Peter Kalchthaler klärt bei einer Kurzführung im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Mittwoch, 4. August, um 12.30 Uhr das Mysterium auf und stellt das Gemälde „Das Schneewunder“ aus dem Jahr 1519 von Matthias Grünewald vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Dienstag, 3. August, 15 Uhr erforderlich.

Orgelmusik im Augustinermuseum
Jakob Wolfes von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Freitag, 6. August, um 18 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 5. August, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung – Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Eine Führung durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ findet am Samstag, 7. August, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt. Wer an der Führung teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 5. August, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Themenführung – Bildzeichen: vom Piktogramm zum Emoji
Was haben Piktogramme und Emojis gemeinsam? Eine Führung durch die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ am Donnerstag, 5. August, um 18 Uhr gibt Aufschluss. Wer an der Führung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Mittwoch, 4. August, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n) – Spurensuche zur Baugeschichte des Wentzingerhauses
„Spurensuche zur Baugeschichte des Wentzingerhauses“ ist der Titel einer Kurzführung am Freitag, 6. August, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Peter Kalchthaler nimmt die Teilnehmenden mit auf einen Streifzug durch das barocke Künstlerhaus von Johann Christian Wentzinger, das seit seiner Errichtung viel erlebt hat. Die Führung kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 5. August, 15 Uhr erforderlich.
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Sonstiges 
 
Gemeinderat wählt Dominika Szope zur Leiterin des Karlsruher Kulturamts
Dominica Szope / Foto: Felix Grünschloss
 
Gemeinderat wählt Dominika Szope zur Leiterin des Karlsruher Kulturamts
Die Kunstwissenschaftlerin und ZKM-Kommunikationschefin folgt Dr. Susanne Asche nach

Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat Dominika Szope im nichtöffentlichen Teil der gestrigen Plenarsitzung (28. Juli) zur neuen Leiterin des Kulturamts der Stadt Karlsruhe gewählt. Szope folgt Dr. Susanne Asche nach, die Ende August in den Ruhestand geht.

Szope ist in der Karlsruher Kulturszene keine Unbekannte. Seit 2011 leitet die 45-Jährige die Abteilung Kommunikation & Marketing am Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe, ist in zahlreiche Projekte wie Ausstellungen, Veranstaltungen sowie Vermittlung und Forschung verantwortlich eingebunden und daher mit Akteuren aus der Kultur, den Hochschulen, zahlreichen Initiativen, aber auch der lokalen Politik und Wirtschaft in Austausch.

Dominika Szope studierte Kunstwissenschaft, Philosophie/ Medientheorie und Architektur an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Nach einer dreijährigen wissenschaftlichen Mitarbeit am ZKM in den Jahren 2003 bis 2006 übernahm sie 2006 eine Lehrtätigkeit im Fachbereich Medienwissenschaft an der Universität Siegen. 2010 folgte die Gründung der Kommunikationsagentur relationales in Karlsruhe, in deren Rahmen sie neben andern Tätigkeiten die Expertenkonsultation für die Wirtschaftsförderung des Landes Niedersachsen übernahm.

Dominika Szope ist verheiratet und hat einen Sohn.
 
 

Bibliotheken 
 
 
Arnim Töpel im Kulturzelt in der Klotze
Die Stadtbibliothek Karlsruhe präsentiert Ausnahmekünstler am 4. August

Am Mittwoch, 4. August, präsentiert die Stadtbibliothek im Kulturzelt in der Günther-Klotz-Anlage musikalisches Kabarett mit Arnim Töpel. Der Heidelberger, ehemaliger Radio-Talker beim Südwestfunk und gelernter Rechtsanwalt, gehört zu den kreativsten und vielseitigsten Künstlern der Szene. Konzerte, Vorträge, Lesungen, jedes Jahr ein Mundart-Krimi, Kinderbücher, Biografien, und immer wieder neue Songs und Texte für die Bühne, auf der der Blues-Denker am Piano seit über 20 Jahren beruflich steht. Eines seiner Markenzeichen ist der atemberaubende Wechsel zwischen Hochdeutsch und Kurpfälzer Dialekt - bei ihm alles andere als Plattform für Blödelei und Dödeltum, sondern klangmächtig, unverblümt und identitätsstiftend.

Für Karlsruhe stellt er einen dreisprachigen Querschnitt seines Schaffens zusammen: kurpfälzisch, hochdeutsch und immer musikalisch. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. In Zusammenarbeit mit der Karlsruhe Marketing und Event GmbH. Tickets kann man ab 12,20 Euro online über Reservix oder an der Abendkasse ab 19 Uhr erwerben. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.
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Buchtipps 
 
Buchtipp:  Dr. Michael Greger & Gene Stone
 
Buchtipp: Dr. Michael Greger & Gene Stone "How Not To Die"
Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen

Dr. Michael Greger, international renommierter Arzt, Ernährungswissenschaftler und Gründer des Online-Informationsportals Nutritionfacts.org, lüftet in seinem weltweit außergewöhnlich erfolgreichen Bestseller das am besten gehütete Geheimnis der Medizin: Wenn die Grundbedingungen stimmen, kann sich der menschliche Körper selbst heilen.

In How Not To Die analysiert Greger die häufigsten 15 Todesursachen der westlichen Welt, zu denen z. B. Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Bluthochdruck und Parkinson zählen, und erläutert auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse, wie diese verhindert, in ihrer Entstehung aufgehalten oder sogar rückgängig gemacht werden können.

Darüber hinaus erklärt er auf verständliche und enorm fesselnde, aber stets wissenschaftlich fundierte Weise, welche Lebensmittel besonders wertvoll und gesund für die verschiedenen Organe und Funktionen des menschlichen Körpers sind, und wie diese am besten kombiniert und verzehrt werden können. Sein „Tägliches Dutzend“ fasst in einer so übersichtlichen wie praktischen Checkliste alle die Lebensmittel zusammen, die eine optimale Gesundheit unterstützen.

Narayana Verlag 2019, 512 Seiten, € 24,80 (D)
ISBN: 978-3-946566-12-0
 
 

Bibliotheken 
 
 
Karlsruhe: Expertenrat zum Calliope mini
Service von Kinder- und Jugendbibliothek und VDI Karlsruhe

Die Kinder- und Jugendbibliothek und der VDI Karlsruher Bezirksverein bieten seit geraumer Zeit Kindern die Möglichkeit, sich mit dem MINT-Bereich zu beschäftigen, zu forschen und zu spielen. Ein Angebot ist die Ausleihe von Calliope mini inklusive Zubehör. Der Calliope mini ist ein Mikrocontroller, der für Bildungszwecke entwickelt wurde. Ziel ist es, Kindern einen spielerischen Einstieg in das Programmieren und algorithmische Denken zu ermöglichen.

Bei Fragen und Problemen mit dem ausgeliehenen oder eigenen Calliope mini kann man nun einmal im Monat einen Experten online zurate ziehen. Jeden letzten Freitag im Monat bieten Stadtbibliothek und VDI eine digitale Fragestunde zum Calliope mini an. Ein Experte beantwortet alle Fragen und gibt wertvolle Tipps im Zeitraum 16 bis 17 Uhr über den BigBlueButtonChat. Der Chat wird kurz vor der Veranstaltung freigeschaltet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Echte Hightlightds in „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Überraschung in Tiengen: 6000 Jahre alte Muschelkette und keltische Keramikflasche entdeckt

Neue Funde erweitern ab Mittwoch, 28. Juli die Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ im Archäologischen Museum Colombischlössle. Darunter ist ein Muschelperlencollier aus der Jungsteinzeit, das das Museumsteam vor Rätsel stellt. Denn es ist völlig unklar, wie das wertvolle Stück in eine Abfallgrube auf dem heutigen Gelände des Neubaugebiets Tiengen kam.

Bis in den Winter hinein haben im letzten Jahr die Ausgrabungen „Hinter den Gärten“ in Tiengen angedauert. Besondere Funde haben die Archäologinnen und Archäologen direkt an die konservatorische Abteilung des Landesamts für Denkmalpflege in Esslingen übergeben, die die Objekte begutachtet und restauriert hat. Nun kommen sie zurück nach Freiburg und ergänzen die Ausstellung im Colombischlössle.

Besonders gefreut hat sich das Team des Museums über das jungsteinzeitliche Muschelperlencollier und eine keltische Keramikflasche. „Das sind echte Highlights – für uns ein Glücksfall“, freut sich Ausstellungskurator Hans Oelze.

Die filigranen Perlen der Kette haben Menschen vor über 6000 Jahren aus Muscheln hergestellt. Dazu haben sie die Schalen zu runden Scheiben verarbeitet, sie mit feinen Feuersteinbohrern durchlocht und anschließend poliert. Ein unfassbarer Aufwand bei knapp 100 nur etwa 4 mm großen Perlen.

Die Keramikflasche ist aus der Zeit zwischen 250 und 50 vor Christus, der sogenannten LaTène-Zeit. Sie wurde auf der Töpferscheibe gedreht und ist so dünn, dass eine Meisterhand am Werk gewesen sein muss. Innen sind die Drehspuren noch gut zu erkennen, außen wurde die Flasche mit viel Liebe geglättet und poliert. Durch den hohen Glimmeranteil im Ton funkelt die Flasche im Streiflicht.

Normalerweise sind Stücke von solch hoher Qualität nur als Grabbeigaben bekannt. Beide Objekte sind aber in Abfallgruben der jungsteinzeitlichen und späteren keltischen Siedlung entdeckt worden – eine absolute Rarität und sehr außergewöhnlich. Die Flasche könnte einen Schaden gehabt haben, die Perlenkette hätte man aber sicher nicht weggeworfen. Selbst wenn Teile der Kette beschädigt gewesen wären, hätten die restlichen Perlen noch immer einen enormen Wert gehabt. Doch die Archäologinnen und Archäologen haben die Perlen im Verbund, also „aufgefädelt“ geborgen.

Möglicherweise hat sie jemand verloren – aber hätte man ein so kostbares Stück nicht gesucht? Oder wurde sie tatsächlich absichtlich entsorgt? Und wenn ja - weshalb? Für Hans Oelze sind die Fundumstände des Muschelcolliers „absolut ungewöhnlich und sogar etwas rätselhaft“.

Neuerscheinung: Band zu Grabungsprojekten in Baden-Württemberg
Den Ausgrabungen in Tiengen widmet sich auch ein Aufsatz im neu erschienenen Band „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2020“, den das Landesamt für Denkmalpflege herausgibt. Verfasst haben ihn Marcel El-Kassem vom Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit Andreas Hanöffner und Lucie Siftar vom Archäologischen Baustellen Service in Süddeutschland. Das reich bebilderte Buch präsentiert Grabungsprojekte aus allen Epochen des Bundeslandes: von der Altsteinzeit über das Mittelalter bis hinein in die Neuzeit.

Öffnungszeiten und Tickets
Die Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ läuft noch bis zum 9. Januar 2022. Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und mittwochs bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis und ohne Voranmeldung möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin.
 
 

Sonstiges 
 
 
WRITER IN RESIDENCE
ONLINE WORKSHOP IN DER SPIELZEITPAUSE

THEATRE SCENE ANATOMY
Samstags, 07.08. / 14.08. / 21.08. / 28.08.2021 // 10.00 – 13.00 Uhr
Zweiter Online-Workshop am Theater Freiburg mit Vinicius Jatobá, Writer in Residence

Seit 2020 ist der brasilianische Schriftsteller, Essayist und Regisseur Vinicius Jatobá Writer in Residence am Theater Freiburg. Er stammt aus dem brasilianischen Rio de Janeiro, seine Stücke werden in Europa, Kanada und den USA aufgeführt.

Vinicius Jatobá will anderen beim Geschichtenerzählen helfen. Deshalb zeigt der Kulturjournalist, Schriftsteller, Regisseur und Kurator angehenden Autoren jetzt bereits in einem zweiten Online-Workshop, wie man Geschichten mit Dramaturgie zu einem Theaterstück macht.

In seinem zweiten Schreibworkshop untersucht er gemeinsam mit den Kursteilnehmer_innen den Aufbau einer Szene und eines Aktes: emotionale Spannungsbögen, Umgang mit Geschichte und Handlung sowie die Setzung von Figurenanordnung, Konflikten und Ungesagtem. Dabei werden Texte von Harold Pinter, Yasmina Reza, David Mamet, Vaclav Havel, Caryl Churchill, u.a. gelesen. Die einzelnen Szenen werden erst gemeinsam angehört bzw. gelesen und dann analysiert.

Die Kurssprache ist Englisch, die Teilnahme ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter workshop@theater.freiburg.de
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Lucy Pollock
 
Buchtipp: Lucy Pollock "Buch über das Älterwerden"
(für Leute, die nicht darüber sprechen wollen)

Alles, was Sie über das Älterwerden wissen müssen: Wir werden immer älter. Doch wie können wir unsere gewonnene Lebenszeit – und die unserer Angehörigen – so glücklich und gut wie möglich gestalten?

Antworten gibt die Geriaterin Dr. Lucy Pollock anhand von vielen Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag. Voller Mitgefühl und Humor beschreibt sie die Probleme, die ihr während ihres jahrzehntelangen Umgangs mit alten Menschen häufig begegnet sind. Und sie zeigt Lösungswege auf, nach denen wir alle als Angehörige oder mit zunehmendem Alter suchen. Dabei untermauert die Autorin die Bedeutung des offenen Gesprächs und macht so den Leser*innen Mut, auch heikle Themen anzusprechen.

DuMont Buchverlag 2021, 352 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN 978-3-8321-8150-5
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 26. bis 30. Juli
(Kalenderwoche 30)

Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29. Juli, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) findet in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr eine Einführung statt. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29. Juli, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr bietet die Stadtbibliothek das Sprachcafé Deutsch an. In lockerem Rahmen besteht die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das Sprachcafé findet im Stadtgarten statt, ist offen für alle und ohne Anmeldung. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 30. Juli, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club Training an. Das nächste eSports-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren findet am Freitag, 16. Juli, ab 15 bis 18 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Wer teilnehmen will, muss geimpft, getestet oder genesen sein (3G-Regeln). Für Schüler genügt die Bescheinigung über den Testnachweis in der Schule. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 30. Juli, 17 Uhr
Gespräche zur neuen Musik (Stadtbibliothek)
In der Reihe „Freiburger Gespräche zur neuen Musik“ setzt sich der Komponist Mehran Sherkat Naderi mit dem Konzept der "Grenze" auseinandersetzen und wie sie sein Leben und seine kompositorische Praxis beeinflusst hat. Das Online-Gespräch findet am Freitag, 30. Juli, um 17 Uhr statt. Der Link zur Veranstaltung wird auf www.freiburgerkomponisten.de bereitgestellt. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten während der Sommerferien
Während der Sommerferien ist die Hauptstelle zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Die Mediothek Rieselfeld, die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald sowie die Fahrbibliothek sind von Dienstag, 10. August, bis Freitag, 3. September, geschlossen. Erster Öffnungstag danach ist Dienstag, 7. September.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Digitale & analoge Veranstaltungstipps der Städt. Museen Freiburg 26.7.-1.8.
(30. Kalenderwoche)

Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig. (Telefonische Reservierung unter 0761 201-2566 oder Online-Buchung unter www.freiburg.de/museen-tickets).

Augustinermuseum

Führung – Der Schatz der Mönche
Eine Führung durch die Ausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien“ findet am Freitag, 30. Juli, um 17 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 29. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Orgelmusik im Augustinermuseum
Leon Tscholl von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Samstag, 31. Juli, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 29. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Kunstpause – Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Mit dem Ausstellungskurator Andreas Fischer geht es bei der Kunstpause am Mittwoch, 28. Juli, um 12.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“. Die Teilnahme an der halbstündigen Führung kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Dienstag, 27. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Themenführung – Die Sprache der Zeichen: vom Bild zum Satz
Wie wird aus Zeichen Sprache? Eine Führung durch die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ am Donnerstag, 29. Juli, um 18 Uhr gibt Aufschluss. Wer an der Führung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Mittwoch, 28. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Familiennachmittag – Urlaub am Wasser
Eine Entdeckungsreise durchs Museum für Neue Kunst, Marienstraße 5a, führt Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 1. August, ab 14 Uhr am Rhein entlang bis zum Meer. Als Erinnerung an den Kurzurlaub entsteht aus vielen Materialien eine dreidimensionale Collage einer Uferlandschaft. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag 29. Juli, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Online-Vortrag – Spinnentiere – immer giftig, immer gefährlich?
Spinnentiere setzen Gifte bei der Jagd oder zur Verteidigung ein. Die wenigsten sind jedoch für den Menschen gefährlich. Bei einem Online-Vortrag zur Ausstellung „Tierisch giftig!“ im Museum Natur und Mensch erzählt der Biologe Christoph Hörweg am Dienstag, 27. Juli, um 19 Uhr über seine Arbeit im Naturhistorischen Museum in Wien. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/MNM_Vortrag_27.7._Spinnentiere

Archäologisches Museum Colombischlössle

Digitale Führung – Von der Jagdstation
in Munzingen zum Kybfelsen
„Von der Jagdstation in Munzingen zum Kybfelsen“ lautet der Titel einer digitalen Führung am Mittwoch, 28. Juli, um 18.30 Uhr zur Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“, die aktuell im Archäologischen Museum Colombischlössle zu sehen ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei unter folgendem Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n

Museum für Stadtgeschichte

Familienführung – Traumberuf Ritter
„Traumberuf Ritter“ ist der Titel einer Führung für Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 1. August, um 14 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Kleine Zeitreisende erkunden den schlafenden Ritter vom Helm bis zur Stiefelspitze, probieren selbst ein Kettenhemd an und prägen zur Erinnerung eine Münze nach dem ersten mittelalterlichen Geldstück von Freiburg. Die Führung kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung per Mail an
museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 29. Juli, 15 Uhr erforderlich.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Helga Föger
 
Kalendertipp: Helga Föger "Mondleben 2022"
Wandkalender

Ein attraktiver, großformatiger Wandkalender, der Mondinformationen und -tipps für die Bereiche Gesundheit, Ernährung, Garten und Landwirtschaft sowie Beruf und Karriere, Familie und Partnerschaft vermittelt.

Das besondere Extra ist ein großer Mond-Jahresplaner als Poster zum Herausnehmen.

Die Autorin Helga Föger lebt und arbeitet im Einklang mit den natürlichen Rhythmen auf ihrem eigenen Hof in der ländlichen Idylle des an bäuerlichen Traditionen reichen österreichischen Waldviertels. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich die »Mondfrau« intensiv mit Mystik, Astrologie und alten, oft in Vergessenheit geratenen Volksweisheiten. Ihre Erkenntnisse setzt sie auch praktisch um und gibt sie – um eigene Erfahrungen bereichert – an ihre Leserinnen und Leser weiter.

Verlag Heyne Ludwig, 14 Seiten, € 15,99 (D), 15,99 (A) / SFr 24,50
SBN: 978-3-453-23891-6
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Städtische Galerie Karlsruhe:
Fotomontage: Städtische Galerie Karlsruhe
 
Städtische Galerie Karlsruhe: "Stimmen der Hoffnung", Kino und Führungen
Rahmenprogramm zur Ausstellung "Verborgene Spuren" im Juli und August

Mit mehreren Veranstaltungen wird das Begleitprogramm zur Ausstellung "Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900-1950" im Juli und August fortgesetzt.

An den Donnerstagen 29. Juli und 12. August können sich Besucherinnen und Besucher jeweils um 16 Uhr einer Kuratorinnenführung mit Dr. Ursula Merkel (29. Juli) und Florentine Seifried (12. August) durch die Schau der jüdischen Künstler*innen anschließen. Um Anmeldung per Mail an ticket.galerie@kultur.karlsruhe.de oder Telefon 0721/133-4411 wird gebeten.

"Selbst ist die Frau: Das filmische Gesamtwerk von Ellen Auerbach" hat die Kinemathek Karlsruhe einen Filmabend mit Werken der 1906 in Karlsruhe geborenen, 1933 nach Palästina und später in die USA emigrierten Künstlerin betitelt. Zu sehen sind am Donnerstag, 19. August, um 19 Uhr sechs Kurzfilme (1933-1936), zwei Filmporträts mit Interviews und vier Kurzfilme ihrer Freunde, kommentiert von Thomas Tode, freier Filmemacher, Kurator und Publizist. Tickets sind zum Preis von 7 Euro bei der Kinemathek unter Telefon 0721/937-4714 erhältlich.

Die ursprünglich für 21. Juli geplanten und krankheitsbedingt verschobenen "Stimmen der Hoffnung" erklingen später. das analoge Konzert in den Räumen der Ausstellung findet nun am Donnerstag, 9. September, um 19 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen Musikstücke des Architekten und Komponisten Richard Fuchs, der 1887 in Karlsruhe geboren wurde und 1939 nach Neuseeland emigrierte., ferner kommen Werke von Gustav Mahler und Johann Sebastian Bach zu Gehör. Ausführende sind Anna Lena Denk-Erlich (Mezzosopran), Jaleh Perego (Moderation und Violine) und Fan Yang (Klavier). Der Eintritt beträgt 10 Euro (Sitzplatz) beziehungsweise 8 Euro (Stehplatz), Anmeldung ist erforderlich unter ticket.galerie@kultur.karlsruhe.de oder unter Telefon 0721/133-4411.

zum Bild oben:
Konzert in den Räumen der Ausstellung mit Werken von Richard Fuchs, Gustav Mahler und Johann Sebastian Bach statt. Ausführende sind Anna Lena Denk-Erlich (Mezzosopran), Jaleh Perego (Moderation und Violine) und Fan Yang (Klavier).
Fotomontage: Städtische Galerie Karlsruhe
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Buchtipps 
 
Buchtipp:  Bernd Schwarze
 
Buchtipp: Bernd Schwarze "Mein Wille geschehe"
Kriminalroman. Nach einer gemeinsamen Idee und mit einem Nachwort von Sebastian Fitzek
»Manchmal benutzt Gott das Böse in uns, um Gutes zu tun.«

Ein erfolgloser, von Skrupeln geplagter Pastor ist plötzlich fähig, die Menschen mit seinen Predigten zu begeistern. Ursache seiner wundersamen Verwandlung: Der Kirchenmann hat eine Todsünde begangen – Mord! Ein ebenso ungewöhnlicher wie authentischer Kriminalroman, geschrieben vom pastoralen Leiter der Kultur- und Universitätskirche St. Petri zu Lübeck, Dr. theol. Bernd Schwarze.

Im Affekt schlägt Pastor Benedikt Theves einem gewalttätigen Ehemann, der ihm ausgerechnet in der Sakristei seiner Kirche ein abscheuliches Video zeigt, das schwere silberne Altarkreuz über den Schädel. Tief erschüttert und gleichzeitig seltsam befreit versteckt der Pastor sein Opfer in der Krypta. Schon bald spürt er eine nie gekannte Energie in sich. Hat ausgerechnet sein Verstoß gegen das 5. Gebot ihm zu Selbstbewusstsein und Charisma verholfen? Um den Schwachen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, schwingt er ab sofort nicht nur das Kruzifix, sondern auch wirkmächtige Reden im Namen des Herrn. Er wird beliebter, seine Kirche platzt aus allen Nähten, aber nicht nur die schöne Frau des Opfers sucht auf einmal Theves` Nähe – sondern auch der misstrauische Hauptkommissar René Wilmers, der dem Pastor ebenso im Nacken sitzt wie sein schlechtes Gewissen …

Die Idee zu diesem tiefsinnigen Kriminalroman kam Pastor Bernd Schwarze bei einem gemeinsamen Abendessen mit seinem Freund Sebastian Fitzek. (Ob Fitzek ihm dabei auch seine Sünden gebeichtet hat: darüber schweigt er wie ein Grab.)

Verlag Knaur 202, 384 Seiten, € 14,99 (D)
ISBN: 978-3-426-52752-8
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Führung durch die Sonderausstellung "Wasser marsch!"
ührung durch die Sonderausstellung "Wasser marsch!"

Veranstaltung im Pfinzgaumuseum Karlsruhe richtet sich an Kinder

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Sonntag, 1. August, um 10 Uhr eine Familienführung durch die Sonderausstellung "Wasser marsch! 175 Jahre Freiwillige Feuerwehr Durlach" an. Die kostenfreie Führung mit Eva Unterburg richtet sich speziell an Kinder und ihre Eltern.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung bis zum 29. Juli ist notwendig: entweder per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231.

Informationen zur Ausstellung sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen gibt es unter: www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Stadtmuseum Karlsruhe lädt zu Veranstaltungen
Vortrag und Lesung locken ins Prinz-Max-Palais

Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais lädt zu zwei Veranstaltungen ein. Am Donnerstag 29. Juli, um 18 Uhr hält Vanessa Hilss einen Vortrag. Die Historikerin und Pädagogin spricht dann über: "'Nicht aus Gründen der Rasse verfolgt?' Über die Wiedergutmachungspraxis nach dem Zweiten Weltkrieg".

In der deutschen Nachkriegszeit war der Umgang mit der Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus ein unrühmliches Kapitel. Über Jahrzehnte wurde ihnen vielfach die Anerkennung als NS-Verfolgte verwehrt. Den Tiefpunkt markierte das 1956 ergangene Urteil des Karlsruher Bundesgerichtshofs. Dieses sah in der Deportation von "Zigeunern" im Jahr 1940 keine rassische Verfolgungsmaßnahme, sondern eine übliche polizeiliche Präventivmaßnahme. Obgleich das Urteil keinen langen Bestand hatte, blieb vielen Sinti und Roma eine Entschädigung verwehrt. Sie waren auch nach dem Nationalsozialismus einer diskriminierenden Rechtsprechung und einer anhaltenden Stigmatisierung ausgesetzt.

Lesung über Karlsruher Holocaustüberlebenden

Am Sonntag, 1. August, um 11 Uhr findet eine Lesung mit dem Titel "Vater unser" statt. Anita Awosusi erzählt die Lebensgeschichte ihres Vaters, des Geigenbauers Hermann Weiß. Er war als 15-jähriger von den Nazis als "Zigeuner" erfasst und 1940 in Ghettos und Konzentrationslager des besetzten Polen deportiert worden. Weiß überlebte und kehrte in seine Heimatstadt Karlsruhe zurück, gründete eine Familie und baute sich eine Existenz als Geigenbauer und Musiker auf. "Nebenbei" erzählt die Tochter des Holocaustüberlebenden auch über die schweren Jahre nach der Befreiung, die von Ablehnung und Vorurteilen gegen eine Minderheit in der Nach-NS-Zeit zeugen.

Beide Veranstaltungen des Stadtmuseums Karlsruhe finden in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. Regionalgruppe Karlsruhe und dem Stadtverband der Sinti und Roma Karlsruhe statt.

Eine telefonische Anmeldung für die Veranstaltungen unter 0721/133-4231 ist notwendig. Der Eintritt ist frei. Die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen für den Besuch sind unter www.karlsruhe.de/stadtmuseum zu finden.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Garry Disher
 
Buchtipp: Garry Disher "Barrier Highway"
Kriminalroman
Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ein Constable-Hirschhausen-Roman. Hirsch patrouilliert, und die Kontrolle schwindet.

Tivertons sirrend heißer Sommer, der müde Steinmauern zermalmt und träge Windräder unter seiner Hitze in die Knie zwingt, wird von einem kalt grünen Winter abgelöst. Unentwegt fährt Constable Hirschhausen über die einsamen Landstraßen, um nach dem Rechten zu sehen.

Oft sind es Kleinigkeiten, mit denen das große Verbrechen sich ankündigt. Ein Unterwäschedieb in den Gärten. Ein randalierender Vater an der Grundschule. Ein vernachlässigtes, eingesperrtes Kind. Familien unter Druck, finanzielle Probleme. Hirsch weiß genau, wie leicht solche Fälle eskalieren können, und bemüht sich mit einfühlsamer Autorität um Kontrolle. Bis sie ihm entgleitet.

Unionsverlag 2021, 352 Seiten,€ 22.00 (D), 22,70 (A) / SFr 30.00
ISBN 978-3-293-00572-3
 
 

Sonstiges 
 
 
Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg
Jetzt Projektanträge für das Jahr 2022 stellen

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2022 beantragen. Bis zum 1. Oktober 2021 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet im November 2021.

In Abstimmung mit der LAGG gelten folgende Förderschwerpunkte:

- Vorrang haben Projekte der Archivierung an Gedenkstätten;

- Vorrang haben zudem Maßnahmen, mit denen digitale Lernangebote entwickelt und ermöglicht werden;

- Vorrang haben darüber hinaus Projekte, die der Gewinnung, Förderung und Ausbildung von Ehrenamtlichen dienen.

Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat. Die Gedenkstättenförderung sieht auch die Förderung von Gedenkstättenverbünden in Baden-Württemberg vor. Über die Förderung von Verbünden entscheidet der Förderbeirat.

Die Fördergrundsätze und die aktuellen Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de. Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Gedenkstättenarbeit
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31 und 0711/164099-56, Fax -55,
erika.riegg@lpb.bwl.de
christina.schneider@lpb.bwl.de
Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.
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Bücher-Tausch 
 
Büchertauschregal in Freiburgs Gartenstadt
Bücherlaube / Foto: Daniel Jäger
 
Büchertauschregal in Freiburgs Gartenstadt
Das öffentliche Bücherregal an der Ecke Fichte-/Arndtstraße der „Arbeitsgemeinschaft Gartenstadt 100 plus“ wurde in einem offenen Holzhäuschen am Englerplatz untergebracht; hier können Kinder und Erwachsene kostenfrei Bücher ausleihen oder einstellen. Neue Bücher sollen rechts unten eingestellt werden, damit sie gestempelt und einsortiert werden können. Dabei wird kontrolliert, dass keine rechtsradikalen oder anderweitig anstößigen Inhalte dabei sind. Bücher mit bedenklichem Inhalt werden aussortiert!
 
 

Bibliotheken 
 
 
Bücherflohmarkt in der Kinder- und Jugendbibliothek Karlsruhe
Bei schönem Wetter findet Stöberaktion im Hinterhof des Prinz-Max-Palais statt

Zu einem Schönwetter-Bücherflohmarkt lädt die Kinder- und Jugendbibliothek für Dienstag, 27. Juli, von 11 bis 17 Uhr ein. Im Hinterhof des Prinz-Max-Palais warten Kinderbücher, Manga, Jugendromane und Sachbücher auf neue Besitzerinnen und Besitzer. Wegen der aktuellen Corona-Regelungen ist der Einlass begrenzt, Besucherinnen und Besucher müssen mit Wartezeiten rechnen.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Neue Ausstellung im Kunsthaus L6
„SYNC“ verwandelt das L6 in eine Filmlandschaft zum Thema Arbeit, Selbstoptimierung und Identität

Künstler und Künstlerinnen sind bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 23. Juli, vor Ort

Von Samstag, 24. Juli, bis Sonntag, 26. September zeigt das Kunsthaus L6 in Freiburg die Gruppenausstellung SYNC der Künstlerinnen und Künstler Jonas Beile, Pegah Keshmirshekan, Sugano Matsusaki, Kim Walz unter Beteiligung der Dramaturgin Lucia Salomé Gränicher.

Die drei Künstlerinnen und der Künstler präsentieren Videoarbeiten, die sich einer hierarchischen und territorialen Aufteilung des Raumes verweigern. Drei fixierte Projektionsflächen in unterschiedlicher Größe und Ausrichtung definieren in ihrer Präsenz den Raum. In einer fortdauernden sowie rhythmischen Synchronisation wechseln sich die filmischen Arbeiten auf den Projektionsflächen ab und fragen dabei nach der Konstitution von Identität in einer kapitalistisch organisierten Leistungsgesellschaft.

Sugano Matsusakis und Pegah Keshmirshekans Arbeit „What´s my Line?“ untersucht wie Erfahrungen auf die Sozialisation einer Person einwirken und wie dieser Prozess die medial produzierten Bilder beeinflusst. Verschiedene Kameraperspektiven auf ein und dieselbe sich wiederholende Szene verweisen auf die stetig neuen Formationen im Rollenspiel der Akteure und Akteurinnen innerhalb ihres Berufsfeldes.

Kim Walzs Arbeit „Prototyp Peer“ handelt von ambivalenten Identitätskonstruktionen, die unter dem Druck der Selbstoptimierung entstehen. An fragmentarischen Motiven von Ibsens Drama Peer Gynt anknüpfend, verfolgt das Update „Prototyp Peer“ die Durchleuchtung der digitalen und realen Erlebniswelten, die an einem heutigen Individuum vorbeiziehen und es prägen.

In „untitled.bts“ fragt Jonas Beile nach dem Moment, in dem Authentizität zu einem Fetisch wird. Die technologischen Mittel erlauben es, Bilder zu schaffen, die uns täuschen. Daraus folgt ein allgemeines Misstrauen gegenüber der Abbildung von vermeintlicher Realität. Was ist Fakt und was Fiktion?

Bei dem Eröffnungsabend am Freitag, 23. Juli, sind die Künstlerinnen und der Künstler vor Ort. An diesem Tag ist die Ausstellung von 19 bis 22 Uhr geöffnet. An anderen Tagen gelten folgende Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für die Ausstellung gilt die jeweils aktuell gültige Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und somit Maskenpflicht. Eine Voranmeldung ist derzeit nicht nötig.

Das Kunsthaus L6 befindet sich in der Lameystraße 6 in Freiburg, Zähringen.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Die Hand spannen. Miniaturen in Wort und Bild von Karl Vollmer
Lesung auf der Dachterrasse

Der Künstler Karl Vollmer liest am Dienstag, 27. Juli um 19.30 Uhr aus seinem Band „Die Hand spannen“. In den Texten und Zeichnungen reflektiert Vollmer seine eigene Kunst- und Lebenserfahrung sowie den Umgang mit der Corona-Pandemie und fragt: Wie können wir und wie wollen wir leben? Musikalisch begleitet der Freiburger Musiker Jonas Hoenig auf dem Kontrabass. Der literarisch-musikalische Sommerabend findet auf der Dachterrasse der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, statt.

Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet die Lesung in Zusammenarbeit mit dem Referat Kunst, Kultur, Kirche im Erzbischöflichen Ordinariat.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.katholische-akademie-freiburg.de. Der Eintritt ist frei.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Online-Künstlergespräch mit Friedemann Hahn
Friedemann Hahn im Atelier / Foto: privat
 
Online-Künstlergespräch mit Friedemann Hahn
Bei einem Online-Künstlergespräch am Donnerstag, 22. Juli, um 18 Uhr spricht der Maler Friedemann Hahn mit Lisa Bauer-Zhao vom Museum für Neue Kunst Freiburg über seine Arbeit und sein Leben. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link erreichbar:
https://global.gotomeeting.com/join/772230797

Hahns Werk kreist um Geschichten, die sich aus Literatur, Kunst, Film und Popkultur speisen. Besonders faszinieren ihn moderne Legenden um Personen, die sich an gesellschaftlichen Abgründen bewegen. Seine Gemälde tragen Titel wie „Painting and Guns“, „Glauser“, „Le Samourai“ oder „Lichtung (nach E. L. Kirchner)“.

Mit der Region ist Friedemann Hahn eng verbunden: Lange Zeit war der Südschwarzwald sein Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Geboren in Singen am Hohentwiel, studierte er Malerei in der Freiburger Außenstelle der Staatlichen Akademie Karlsruhe bei Peter Dreher und an der Akademie in Düsseldorf bei K. O. Götz. 1991 wurde er als Professor an die Kunsthochschule Mainz berufen, dort leitete er bis 2014 eine Klasse für Malerei. Mittlerweile lebt er in Schleswig-Holstein, schreibt, malt und geht auf lange Spaziergänge mit seinem Hund Käpt’n.
Aktuell ist eine Auswahl von Hahns Arbeiten in der Ausstellung „Foresta Nera“ im Museum für Neue Kunst zu sehen.

Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich.Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig. (Reservierung unter Tel. 0761/201 2566 oder Online-Buchung unter www.freiburg.de/museen-tickets).
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Rundgang zu "Das Motiv der Rose"
Themenführung am 25. Juli durch Pfinzgaumuseum und Rosengarten

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Sonntag, 25. Juli, um 11.15 Uhr eine Führung zum Thema "Das Motiv der Rose" an. Der Rundgang mit Helene Seifert ist kostenfrei und beginnt im Pfinzgaumuseum, wo Fayencen mit Rosen-Motiven vorgestellt werden. Im Anschluss daran geht es in den Rosengarten im Durlacher Schlossgarten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis zum 22. Juli per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231 erforderlich.

Informationen zur Ausstellung sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen finden sich unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum.
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