lesen-oder-vorlesen.de
Freitag, 20. Mai 2022
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Durlachs Geschichte mit dem Smartphone erleben
Orgelfabrik betrachtet mit der Stadtgeist-App © Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Durlachs Geschichte mit dem Smartphone erleben
Geführte Rundgänge stellen Erweiterung der App "Stadtgeist Karlsruhe" vor

Die Augmented History App "Stadtgeist Karlsruhe" geht in die nächste Runde und erzählt nun auch Durlacher Geschichten auf multimediale Art und Weise. Am Sonntag, 22. Mai, wird die erweiterte App im Rahmen des Naturpark-Marktes in Durlach vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürgern können sich von 11 bis 17 Uhr am Stadtgeist-Informationsstand auf dem Vorplatz der Karlsburg über das Projekt informieren und mit dem eigenen Smartphone an geführten Rundgängen teilnehmen. Die kuratierten Führungen finden um 14 und 16 Uhr statt.

Bürgerinnen und Bürger haben mitgestaltet
Die App wurde von Bürgerinnen und Bürgern mitgestaltet. Zwei Jahre lang wurde recherchiert und nach Bildern gesucht, wurden Archive durchwälzt und alte Geschichten neu entdeckt. Nun können an sieben Standorten Durlacher Geschichten durch die Kamera des eigenen Smartphones erlebt werden, ergänzt durch authentisches Bild- und Videomaterial sowie Originaldokumente. Zu den Standorten gehören etwa das Markgrafengymnasium, die Orgelfabrik, der Turmberg oder der Basler-Tor-Turm.

zum Bild oben:
Die App "Stadtgeist Karlsruhe" ermöglicht den Blick auf die historische Ansicht der Orgelfabrik durch die Kamera des eigenen Smartphones.
© Stadt Karlsruhe
Mehr
 


Lesungen / Vorträge 
 
 
Lesung mit David Diop – Reise ohne Wiederkehr
Am Montag, den 23. Mai um 19:30 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, eine Lesung mit dem franko-senegalesischen Autor David Diop statt. Der Gewinner des International Booker Prizes stellt sein neustes Buch „Reise ohne Wiederkehr oder Die geheimen Hefte des Michel Adanson“ vor. Diop erzählt die Lebensgeschichte des Botanikers Michel Adanson (1727-1806), der als erster weißer Naturforscher den Senegal bereist. Zur Veranstaltung anmelden kann man sich per Mail an kultur@ccf-fr.de oder telefonisch unter 0761-207 3915. Der Eintritt kostet € 9 und € 6.
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Familiennachmittag für ukrainische Geflüchtete in der Städtischen Galerie Karlsr
Gemeinsam ausgewählte Kunstwerke betrachten / Eintritt frei

Die Städtische Galerie Karlsruhe bietet ukrainischen Geflüchteten in der Stadt mit einem Familiennachmittag am Samstag, 21. Mai, von 15 bis 17 Uhr einen offenen Ort der Begegnung und des Austauschs im gemeinsamen Betrachten ausgewählter Kunstwerke. Der Museumsbesuch wird von einem Workshop begleitet, bei dem Kinder wie Erwachsene kreativ tätig werden können.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch sowie Ukrainisch und/oder Russisch statt. Der Eintritt und die Teilnahme sind frei. Um die Vorlage eines ukrainischen Passes wird gebeten.
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Museumsfest im Pfinzgaumuseum am 22. Mai
Pfinzgaumuseum in der Karlsburg / Foto: Monika Müller-Gmelin
 
Karlsruhe: Museumsfest im Pfinzgaumuseum am 22. Mai
Führungen und Aktionen für Groß und Klein / Musik im Festsaal/ Naturparkmarkt

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach feiert am Sonntag, 22. Mai, sein Museumsfest. Bei freiem Eintritt ist zwischen 11 und 18 Uhr im Festsaal der Karlsburg und in den Museumsräumen allerlei geboten.

Den ganzen Tag über finden Aktionen und Führungen für kleine und große Besucherinnen und Besucher statt. Auf dem Programm stehen verschiedene Rundgänge durch die Dauerausstellung sowie durch die Sonderausstellung "Das kommt auf den Teller! Landwirtschaft und Ernährung in Durlach früher und heute".

Im Festsaal ist ab 14 Uhr Musik aus und für Durlach angesagt: Die "Swinging Grooveties" und "Cherry’s Band" spielen Swing, Jazz und Songs der 1960er-Jahre. Für die Kleinen gibt es ab 13 Uhr eine Bastelaktion.

Passend zum Thema der Sonderausstellung bietet zeitgleich auf dem Platz vor der Karlsburg der Naturparkmarkt regionale Produkte, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.

Das detaillierte Programm des Museumsfests und weitere Informationen zu den Ausstellungen und den aktuellen Corona-Regelungen ist unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum zu finden.

zum Bild oben:
Im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg in Durlach gibt es Führungen zu der Sonderausstellung "Das kommt auf den Teller! Landwirtschaft und Ernährung in Durlach früher und heute".
Foto: Monika Müller-Gmelin
Mehr
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Von der unbändigen Kraft der Musik
Badisches Konservatorium: Kinderkonzert und Tag der offenen Tür am 21. Mai

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause lädt das Badische Konservatorium für Samstag, 21. Mai, zu einem Kinderkonzert sowie zum Tag der offenen Tür ein.

Ab 14 Uhr dreht sich im Albert-Schweitzer-Saal (Reinhold-Frank-Straße 48a) für Familien mit Kindern ab vier Jahren alles um "Die kleine schiefe Note", die Künstlerinnen und Künstler der städtischen Musikschule erstmals musikalisch zum Leben erwecken. Das Konzert basiert auf einer Geschichte des Hamburger Autors Boris Ziefle und handelt vom Mut des Andersseins, von Fehlertoleranz und vor allem von der unbändigen Kraft der Musik.

Im Anschluss an das Konzert öffnet das Konservatorium wenige Gehminuten entfernt in seinem Hauptgebäude in der Jahnstraße 20 die Türen zum Kennenlernen und Ausprobieren sämtlicher Instrumente und Unterrichtsfächer. Von 15 bis 18 Uhr beantworten die Lehrkräfte alle Fragen rund um Instrumente, Üben und Unterricht. Im Garten bewirtet der Elternbeirat mit Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Mehr
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Die Zerstörung von Mensch und Welt im Zeitalter der 4. industriellen Revolution
40 Jahre „Die Antiquiertheit des Menschen“ von Günther Anders

Tagung in Präsenz und online, zusammen mit der Internationalen Günther Anders-Gesellschaft und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg.

Mit dem radikalen Denken des Philosophen Günther Anders befasst sich über 40 Jahre nach dem Erscheinen seines Buches „Die Antiquiertheit des Menschen“ die Tagung „Die Zerstörung von Mensch und Welt im Zeitalter der 4. industriellen Revolution“. Die Tagung findet von Freitag, 20. Mai, 18 Uhr bis Samstag, 21. Mai, 21 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, statt.

Vorträge von Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann (Philosophie & Vorstand der internationalen Günther-Anders-Gesellschaft), Prof. Dr. Martina Heßler (Technikgeschichte), Prof. Dr. Alfred Nordmann (Wissenschafts- und Technikphilosophie) und Prof. Dr. Roberto Simanowski (Literatur- und Medienwissenschaften) werden ergänzt durch Gespräche und Workshops.

In seinen Texten verfolgte Anders einen anthropologischen Ansatz, dessen innovative Pointe die Umkehrung der klassischen Verhältnisbestimmung von Mensch und Technik ist: Nicht mehr „Was macht der Mensch mit der Technik?“, sondern „Was machen die Geräte und Apparate mit uns, ihren Erfindern?“, lautet seine Frage, die sich der Erfahrung einer zunehmenden Zerstörung der Humanität stellt. Die Selbstverkleinerung des Menschen angesichts einer immer mächtigeren Technik führt Anders zufolge perspektivisch in die Selbstvernichtung.

Die Tagung nimmt das unkonventionelle Denken des Philosophen zum Ausgangspunkt, um neu gestellte Zukunftsfragen der Menschheit anhand von zwei Schlüsseltechnologien zu diskutieren: Human Enhancement (durch Gentechnik, synthetische Biologie und Neuro-Enhancement) und Künstliche Intelligenz. Beide Technologien sind dabei, das Verhältnis von Mensch und Welt fundamental zu verändern und in entscheidender Weise zu bestimmen, wer und wie wir zukünftig sind.

Für einen Teil der Veranstaltung ist auch eine Online-Teilnahme per Live-Stream möglich.

Die Kosten für die Teilnahme an der Tagung in Präsenz betragen 30 €, ermäßigt 10,00 €, die Kosten für die Teilnahme an den Online-Vorträgen betragen 15 €, ermäßigt 5,00 €. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Tanja Dränert
 
Buchtipp: Tanja Dränert "Dein magischer Platz. Das Kraftort-Coaching"
- Stärkende Plätze für jede Lebenssituation finden
- Die Energie des Kraftorts gezielt nutzen
- Mit zahlreichen Übungen, Anregungen und Ritualen

Die eigenen Kraftinseln finden. Bei Kraftorten denken viele an alte Kultstätten und religiöse Heiligtümer. Doch ein magischer, stärkender Platz kann auch ganz unauffällig und von Mensch zu Mensch verschieden aussehen. Was macht Kraftorte aus? Wie erkenne ich sie und kann sie für mich nutzen? Welche Rolle spielt die Natur als Kraftort? Die richtigen Antworten kennt Tanja Dränert aus ihrer täglichen Arbeit als Naturcoach und Kinesiologin. In ihrem aufwendig farbig gestalteten Ratgeber „Dein magischer Platz“ zeigt sie, wie man stärkende Plätze für jede Lebenssituation findet.

Kraftorte sprechen in Bildern, Zeichen, Gedanken, Empfindungen, Tönen, Düften, Formen und Farben, die es in unsere Sprache zu übersetzen gilt. Kraftorte können uns auch in Kontakt bringen mit unseren Widerständen und Blockaden, mit unseren Mustern und Glaubenssätzen. Dabei regen sie zu einer Auseinandersetzung mit uns selbst an.

In ihrem Buch „Dein magischer Platz“ erklärt Tanja Dränert einfühlsam, wie wir die Energien an bestimmten Orten nutzen können, um wieder in unsere innere Mitte zurückzufinden, neue Kraft zu tanken und uns weiterzuentwickeln und mit welchen Methoden wir genau die für uns passenden Plätze finden. Dabei geht es nicht darum, uns „nur“ zu erholen, um dann so wie bisher weiterzumachen. Sondern darum, bei uns anzukommen, die Themen anzuschauen, die uns noch daran hindern, und somit das Leben zu führen, das unserem wahren Selbst entspricht.

„Dein magischer Platz“ gibt Tipps, wie bestimmte Landschaftsformen dabei helfen können, besondere Themen zu bearbeiten. Außerdem gibt das Buch Einblicke in die Bedeutung der Himmelsrichtungen sowie die Botschaften von Bäumen, Pflanzen und Tieren. Zahlreiche Coachingübungen und Rituale helfen, den Orten und sich selbst näher zu kommen. Angefangen beim Aufenthalt in der Natur bis hin zum kleinen Kraftanker für den Arbeitsplatz oder zu Hause.

mankau Verlag 2022, 254 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 (A)
ISBN 978-3-86374- 638-4
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: James Joyce: Ulysses (1/18)
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman in 18 Teilen
Aus dem Englischen von Hans Wollschläger
Teil 1: Telemachos
Mit Manfred Zapatka, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jens Harzer, Margit Bendokat u. a.
Bearbeitung, Musik und Regie: Klaus Buhlert
(Produktion: SWR/DLF 2012)

Vor 100 Jahren ist der "Ulysses" von James Joyce erschienen. SWR2 wiederholt aus diesem Anlass seine vielfach gerühmte gut 23-stündige Hörspielfassung in 18 Teilen. Das Meisterwerk der klassischen Moderne läutet eine Zeitenwende in der Romanliteratur ein: In 18 Kapiteln wird aus verschiedenen Perspektiven und über zahlreiche Stilregister ein Tag in Dublin erzählt. Das erste Kapitel beginnt um acht Uhr morgens und stellt einen der Protagonisten des Romans vor, den jungen, aus Paris zurückgekehrten Dichter und Gelehrten Stephen Daedalus. Gleich Telemachos, der zu Beginn von Homers "Odyssee" sich auf die Suche nach seinem Vater macht, begibt sich Stephen auf den Weg durch Dublin, um zu entscheiden, wie er künftig leben will.

Samstag, 21. Mai 2022, 23:03 Uhr,
SWR2 Ohne Limit - Hörspiel

(Kapitel 2 bis 7, Samstag, 28. Mai 2022, 23.03 bis 4 Uhr /
Kapitel 8 bis 12, Samstag, 4. Juni 2022, 23.03 bis 6 Uhr /
Kapitel 13 bis 17, Samstag, 11. Juni 2022, 23.03 bis 6 Uhr /
Kapitel 18 "Bloomsday“, Donnerstag, 16. Juni 2022, 0.03 bis 2 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Stefan Hertmans
 
Buchtipp: Stefan Hertmans "Der Aufgang"
Roman

Als Stefan Hertmans sich zum Kauf eines alten Hauses in Gent entschließt, ahnt er nichts von den Geschichten, die sich hinter dessen Mauern abgespielt haben. Er macht sich auf die Suche nach den Spuren der früheren Bewohner und entdeckt die fesselnde Geschichte eines SS-Offiziers und dessen pazifistischer Frau. Angetrieben von einem tiefen Bedürfnis nach Verständnis, tastet sich Hertmans an diese Figuren heran und beleuchtet damit zugleich die Tragödie eines ganzen Landes.

Willem Verhulst erblindet mit sechs Jahren auf einem Auge und wird dadurch zu einem scheuen Außenseiter. Doch während seiner Gärtnerlehre entwickelt er sich zu einem großmäuligen Verfechter der flämischen Sache und beginnt Sympathien für die Ideologie der Nationalsozialisten zu hegen. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg zieht Verhulst mit seiner Frau, der Niederländerin Meintje, und ihren Kindern nach Gent, wo er unter der deutschen Besatzung Karriere macht. Meintje hingegen bleibt ihren pazifistischen Überzeugungen ein Leben lang treu und unternimmt alles, um ihre Kinder von der Naziideologie fernzuhalten. In der Zerreißprobe dieser Ehe macht Stefan Hertmans auf unnachahmliche Weise Weltgeschichte in all ihrer Komplexität erlebbar.

Diogenes Verlag 2022, 480 Seiten, € 26.00 (D), 26.80 (A) / SFr 35.00
ISBN 978-3-257-07188-7
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Internationaler Museumstag im Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Stadtmuseum und Museum für Literatur bieten Führungen und Workshop

Das Stadtmuseum und das Museum für Literatur im Prinz-Max-Palais öffnen im Rahmen des Internationalen Museumstags am Sonntag, 15. Mai, von 11 bis 18 Uhr ihre Tore bei freiem Eintritt.

Im Stadtmuseum dreht sich alles um die Sonderausstellung "Karlsruhe im Fokus. Fotografische Impressionen aus den 1970er- bis 1990er-Jahren von Adelheid Heine-Stillmark, Walter Schnebele und Dietmar Hamel". Die Schau präsentiert rund 400 aus den Beständen des Stadtarchivs Karlsruhe stammende Fotografien, die unterschiedliche und mitunter ungewöhnliche Blickwinkel auf Gebäude, Ereignisse und das Leben in der Fächerstadt eröffnen.

Um 14 Uhr führt Kuratorin Dr. Christiane Sutter durch die Sonderausstellung und erläutert allerlei Wissenswertes zu den gezeigten Aufnahmen und zum Schaffen der Fotografierenden. Um 15 Uhr findet ein Workshop zum Thema "Street Fotografie" mit dem Karlsruher Fotografieverein Lichtwert e.V. statt. Nach einer Einführung geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ein eigenes Handy oder eine eigene Kamera mitbringen sollten, auf Motivsuche in die Karlsruher City. Dabei werden Grundlagen zum Fotografieren von Menschen im öffentlichen Raum sowie praktische Tipps etwa zur Perspektivwahl vermittelt. Um Anmeldung bis 12. Mai an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231 wird gebeten. Details unter www.karlsruhe.de/stadtmuseum.

Im Museum für Literatur steht an diesem Tag ab 11 Uhr eine Führung mit Dr. Franz Littmann auf dem Programm. Dabei trifft Goethe bei einem Besuch in Karlsruhe Johann Peter Hebel, Baumeister Friedrich Weinbrenner und den Botaniker Karl Christian Gmelin. Treffpunkt für Literaturinteressierte ist das 2. OG. Weitere Informationen unter www.literaturmuseum.de.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Phantome des Hutmachers
Nach dem Roman von Georges Simenon
Aus dem Französischen von Eugen Helmlé
Mit: Burghart Klaußner, Wolfgang Pregler, Martin Seifert, Effi Rabsilber, Julian Greis, Tino Mewes, Alexander Radszun, Josefine Israel, Marion Breckwoldt, Friedhelm Ptok, Jürgen Uter, Markus John, Kai Hufnagel, Maximilian Scheidt, Marie Löcker, Katja Brügger, Marion Gretchen Schmitz, Tilo Werner, Theresa Berlage und Lientje Fischhold
Musik: Andreas Bick
Hörspielbearbeitung und Regie: Janine Lüttmann
(Produktion: NDR 2020)

La Rochelle im Spätherbst. Es regnet schon seit Wochen. Die Stadt ist abends nahezu verwaist, denn ein Mörder geht um, der alte Frauen bestialisch erwürgt. Der Polizei fehlt bislang jeder Anhaltspunkt. Nur der Schneider Kachoudas, ein armer Migrant, kommt dem Mörder zufällig auf die Schliche. Wird er den vermögenden, angesehenen Mann verraten? Würde man ihm glauben? Zwischen dem Mörder und seinem unfreiwilligen Mitwisser entspinnt sich eine bemerkenswerte Beziehung. Derweil geht das Morden weiter. Ein beklemmendes, raffiniertes Psychogramm und ein Klassiker der Non-Maigrets von Georges Simenon.

Samstag, 21. Mai 2022, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 17. bis 21. Mai
(Kalenderwoche 20)

Dienstag, 17. Mai, 15.30 Uhr
Vorlesestunde (Kinder- und Jugendbibliothek)
Für Kinder von 3 - 5 Jahren liest Vorlesepatin Lisa Adams lustige und spannende Bilderbücher am Dienstag, 17. Mai, um 15.30 Uhr, in der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Mai, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Mai, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen (ab Niveau A2), sich kennenzulernen und auszutauschen. Infos sind über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Mai, 14 bis 16 Uhr
SprachCafé Deutsch für Anfänger (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr findet das Sprachcafé Deutsch für Anfänger statt. In lockerem Rahmen werden sprachliche Grundlagen vermittelt, um die Angst vor der deutschen Sprache zu nehmen. Infos über Tel. 0176/3454 0899, Kontakt ist auf deutsch, persisch oder englisch möglich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 18. Mai, 15.30 – 17.30 Uhr und Freitag, 20. Mai, 15 –16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch von 15.30 bis 17 Uhr und jeden Freitag von 15 Uhr bis 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 18. Mai, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, am Mittwoch, 18. Mai, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 18. Mai, 16 Uhr
Vorlesen für Kinder (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Geschichten am Mittwoch, 18. Mai, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 19. Mai, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Kunterbunt (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt am Donnerstag, 19. Mai, von 16 bis 17 Uhr, zur „Stunde Kunterbunt“. Charlotte bietet Lesen, Spielen und Basteln für Kinder ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 20. Mai, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club-Training an. Das nächste Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren findet am Freitag, 20. Mai, ab 15 bis 18 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 20. Mai, 17 Uhr
„The Nagual“mit Mesias Maiguashca (Stadtbibliothek)
In der Reihe „Freiburger Gespräche zur Neuen Musik“ findet am Freitag, 20. Mai, um 17 Uhr, in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, ein Vortrag mit dem Komponisten Mesias Maiguashca statt. Sein selbst entworfenes „Instrument“ bringt Holz- und Metallobjekte mittels Kontaktmikrophonen in einer besonderen Art zum Klingen. Im Vortrag vermittelt er einen Einblick in diese Arbeit und präsentiert eine Version von The Nagual (1993), für Metallobjekte, Tonband und 2 Spieler, die 2021 in Zürich realisiert wurde. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 21. Mai, 13 bis 21.30 Uhr
Pen & Paper – Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspielverein lädt am Samstag, 21. Mai, ab 13 Uhr, zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Beim Rollenspiel „Pen & Paper“ geht es ums gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben „Stift und Papier“ werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für Mitglieder des Rollenspielvereins ist der Eintritt frei, für Nichtmitglieder wird eine Gebühr von 3 Euro erhoben.
Mehr
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Karlsruhe: Vom Leben der Familien in der Grötzinger Malerkolonie
Erzähl- und Leseabend im ehemaligen Atelier des Malers Otto Fikentscher

Zu einem Erzähl- und Leseabend im ehemaligen Atelier des Malers Otto Fikentscher (Kirchstraße 18) lädt die Ortsverwaltung Grötzingen für Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr ein.

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert fanden sich im Grötzinger Schloss Augustenburg vier Malerfamilien zusammen: Jenny und Otto Fikentscher, Anna und Gustav Kampmann, Ida und Franz Hein, Ellinor und Karl Biese. Sie hatten sich der Plein-Air-Malerei verschrieben, wollten gemeinsam die neue Lebensform der Künstlerkolonie ausprobieren. Während die anderen zum Arbeiten nach Karlsruhe fuhren, hatte Otto Fikentscher sein Atelier im Schloss. 1901 ließ er sich an der Kirchstraße zudem ein eigenes Atelierhaus bauen. Nachdem sich die Malerkolonie 1905 weitgehend aufgelöst hatte, blieben Jenny und Otto Fikentscher in Grötzingen. Heute wohnt und arbeitet der Maler Horst Leyendecker im Atelierhaus Fikentschers, seine Frau Jutta wird durch das Atelier führen und vom Leben der Familien in der Malerkolonie erzählen.

Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter groetzingen@karlsruhe.de

Der Abend ist Teil des Begleitprogramms der großen Sonderausstellung "Göttinnen des Jugendstils" im Badischen Landesmuseum und bildet den Auftakt zur Ausstellung "Die Malweiber der Jahrhundertwende - Zwischen Umbruch und Tradition", die vom 12. Juni bis 17. Juli im Grötzinger Rathaus zu sehen ist.
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Freiburg: Freier Eintritt und Mitmachaktionen für alle
(c) Patrick Seeger/Städtische Museen Freiburg
 
Freiburg: Freier Eintritt und Mitmachaktionen für alle
Die Städtischen Museen Freiburg bieten am Sonntag, 15. Mai, beim Internationalen Museumstag ein vielfältiges Programm an

„Museen mit Freude entdecken“ lautet das Motto des Internationalen Museumstags, zu dem die Städtischen Museen Freiburg am Sonntag, 15. Mai, von 10 bis 17 Uhr einladen. Er wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ausgerufen und will auf die Vielfalt und Bedeutung von Museen und die Arbeit der Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aufmerksam machen.

Fünf Häuser, ein Tag, freier Eintritt für alle: Nach dem rein digitalen Format 2020 und dem hybriden Modell 2021 freuen sich die städtischen Museen darauf, in diesem Jahr endlich wieder ein buntes Präsenz-Programm anzubieten. Mit dabei: Das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum für Stadtgeschichte. Auf alle großen und kleinen Gäste warten spannende Führungen durch die Sonder- und Dauerausstellungen, abwechslungsreiche Mitmachaktionen für Jung und Alt und ein Escape Game.

Im Augustinermuseum am Augustinerplatz findet um 11 Uhr eine Führung mit Mitgliedern des Freundeskreises zum Thema „Passionsaltar des Hausbuchmeisters“ statt. Die Highlights des Museums stehen um 14 und 15 Uhr im Mittelpunkt. Wer mehr über die Figuren des Münsters erfahren möchte, kann um 15.30 Uhr an einer Kombiführung in Kooperation mit der Münsterbauhütte teilnehmen. Treffpunkt ist der Hof der Münsterbauhütte.

Im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, gibt es um 10, 11 und 14.30 Uhr Kurzführungen durch die Ausstellung „Christoph Meckel. Mensch-Sein, Kind-Sein, Ich-Sein“. Für Kinder folgt von 14 bis 17 Uhr eine Mitmachaktion: In der Druckwerkstatt für Klein und Groß wird mit Hoch- und Tiefdruck experimentiert.

Im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, steht alles im Zeichen der aktuellen Ausstellung „Someone Else. Die Fremdheit der Kinder“. Um 14 und 16 Uhr gewährt eine Kurzführung Einblicke in die Sonderausstellung. Auf Jugendliche wartet der Workshop „Ich und Ihr: Wie fremd ist mir meine Familie?“ von 14.30 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr gibt es ein Kunstgespräch mit Omer Fast zu seinem Film „Continuity" (2012). Eine Führung zur Sammlung des MNK gibt es um 10.30 Uhr. Groß und Klein können außerdem von 14 bis 17 Uhr im Treppenhaus ein Farb-Stimmungs-Barometer anfertigen.

Im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, können Interessierte bei einem Escape Game um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr ihr detektivisches Know-How testen. Um 10, 12 und 15 Uhr gibt es Kurzführungen durch die Sonderausstellung „Habalukke – Schätze einer vergessenen Zivilisation“. Von 11 bis 16 Uhr freuen sich die Kinder des Jugendclubs „Junges ArCo" darauf, alle kleinen Museumsgäste in die Welt der Steinzeit, der Römer oder Kelten zu entführen. Wer selbst kreativ werden und eine kleine Erinnerung vom Tag mitnehmen will, kann sich bei schönem Wetter von 11 bis 16 Uhr im Colombipark einen Muschelanhänger schleifen.

Auch im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, kommen vor allem Familien auf ihre Kosten. Von 10.30 bis 16.30 Uhr erhalten alle neugierigen Menschen stündlich Einblick in das verborgene Leben eines Bienenstocks. An der Mitmachstation „Kröten in Gefahr“ können Kinder von 10 bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 16.30 Uhr Wechselkröten hautnah erleben und im Anschluss kreativ werden.

Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, bietet um 10.30 und um 13.30 Uhr Familienführungen an. Dabei geht es um das Thema Zeit. Wie teilten sich die Menschen Wochen, Tage und Nächte ein, bevor die Uhr zu ticken begann? Groß und Klein können auch ihre eigene Sanduhr bauen – die Mitmachstation ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Um 12, 14.30 und 16 Uhr erhalten Jugendliche und Erwachsene bei Kurzführungen Einblicke in Themen rund um Freiburg und seine Geschichte.

Das gesamte Programm mit weiteren spannenden Angeboten steht auf www.freiburg.de/museumstag. Zum Infektionsschutz wird weiterhin das Tragen einer FFP2 oder medizinischen Maske sowie das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln empfohlen. Näheres zum Internationalen Museumstag 2022 steht auf museumstag.de.

zum Bild oben:
Foto aus der Ausstellung „Habalukke – Schätze einer vergessenen Zivilisation“ im Archäologischen Museum Colombischlössle.
(c) Patrick Seeger/Städtische Museen Freiburg
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 16. bis 22. Mai
(20. Kalenderwoche)

Infos zu Preisen und Tickets unter www.freiburg.de/museen-tickets
Freier Eintritt unter 27 und mit Museums-Pass-Musées

Augustinermuseum

Führung mit den Augustinerfreunden: Das Ende ist nah!
Um die Darstellung des Jüngsten Gerichts geht es bei einer Führung mit Lea von Berg vom Freundeskreis Augustinermuseum am Sonntag, 22. Mai, um 11 Uhr im Augustinermuseum. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Jour Fixe mit Albert Baumgarten und Helga Ege
Zu einem Gespräch mit dem Galeristen Albert Baumgarten von der Galerie Baumgarten und Helga Ege von der Kunst- und Kulturstiftung PEAC lädt der Förderverein des Museums für Neue Kunst am Freitag, 20. Mai, um 17 Uhr ein. Das Gespräch findet in der Ausstellung „Christoph Meckel. Mensch-Sein, Kind-Sein, Ich-Sein“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Werner Witt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail an info@pro-mnk.de ist bis Donnerstag, 19. Mai, 17 Uhr erwünscht.

Inklusive Führung mit Gebärdensprache zu Christoph Meckel
Eine inklusive Führung am Sonntag, 22. Mai, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, dreht sich um die beiden druckgrafischen Zyklen zu den Menschen- und Kinderrechten der Grafikers und Literaten Christoph Meckel (1935–2020). Bea Blumrich übersetzt die Führung in Gebärdensprache. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; dazu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Artist Talk mit Cristina Ohlmer
Ein Artist Talk mit der Künstlerin Cristina Ohlmer findet am Donnerstag, 19. Mai, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Ihre Arbeit „Beyond Transparency“ ist derzeit in der Dauerausstellung zu sehen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 ist bis Mittwoch, 18. Mai, 15 Uhr erwünscht.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Habalukke: Führung mit dem Kurator
Spannende Einblicke in die Ausstellung „Habalukke – Schätze einer vergessenen Zivilisation“ bietet Kurator Hans Oelze am Mittwoch, 18. Mai, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Besucherinnen und Besucher erfahren, was es mit den ausdrucksstarken Statuetten der Mittelmeer-Kultur Habalukke auf sich hat. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichte(n): Handwerk, Handel und Gewerbe
Wie wurde in früheren Zeiten Handel ohne Geld betrieben? Um diese Frage geht es bei einer Führung am Freitag, 20. Mai, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Silbertaler, Rappenpfennige und Groschenklippen bezeugen die Höhen und Tiefen der frühen Freiburger Wirtschaft. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Web-Talk: Die Freiburger Sektion des DAV in der NS-Zeit
„Die Freiburger Sektion des Deutschen Alpenvereins in der NS-Zeit“ lautet das Thema eines Web-Talks am Mittwoch, 18. Mai, um 20.15 Uhr mit Ulrich Rose von der Sektion Freiburg-Breisgau des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Veranstaltung wird moderiert von Julia Wolrab, Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg, und Jost Großpietsch von der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkinitiativen in Baden-Württemberg (LAGG). Das Gespräch ist Teil der Web-Talk-Reihe „Freiburger Vereine und Verbände in der Zeit des Nationalsozialismus. Versuch einer lokalen und regionalen Bestandsaufnahme“, einer Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Albert-Ludwig-Universität Freiburg. Die Veranstaltung ist über folgenden Link zu erreichen:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
documenta 15
Exkursion nach Kassel

Zur documenta nach Kassel führt die Exkursion der Katholischen Akademie Freiburg vom 8. bis 10 Juli. Die documenta, eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, wird dieses Jahr von dem Künstler*innenkollektiv ruangrupa aus Jakarta kuratiert. Deshalb stehen die Auseinandersetzung mit (künstlerischer) Kollektivität und gemeinschaftlichem Ressourcenaufbau sowie die Frage nach gerechter Verteilung an die aktuelle soziale und kulturelle Situation im Vordergrund. Bei der dreitägigen Exkursion geht es auch um die Frage, wie sich Kirche und religiöse Themen zur und mit der Kunst positionieren.

Die Exkursion findet in der Reihe „Kunst trifft Kirche“ in Zusammenarbeit mit dem Referat Kunst, Kultur, Kirche im Erzbischöflichen Ordinariat statt. Die Kosten betragen für Busfahrt, 2-Tagesticket documenta, Führungen und Konzert, sowie Übernachtung / Frühstück im DZ 369,00 €, im EZ 424,00 €, für Studierende ermäßigt für 130,00 €.

Anmeldung bis 27. Mai bei Rist Reisen KG, info@rist-reisen.de, Telefon: 07644 227.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Einzigen
Von Maja Zade
Regie: Björn SC Deigner
Mit: Jenny König, Ole Lagerpusch, Sascha Nathan, Annette Paulmann, Wolfram Koch, Emma
Beimel
(Produktion: SWR 2020)

Maja Zade gehört zu den deutschsprachigen Theaterautorinnen, die stilsicher und dialogstark die Generation der jetzt 40-Jährigen ins Zentrum rückt. Liberal erzogen, von der Globalisierung geprägt, entdeckt sie hinter der Leichtigkeit des Seins plötzlich tiefe Verwerfungen. Über Ihr Hörspieldebüt notierte Zade: "Was ist, wenn man nach dem Tod der besten Freundin entdeckt, dass sie ein Doppelleben geführt hat? In einer anderen Stadt, in einem anderen Land, mit einem anderen Mann, mit Menschen, die ihr vielleicht noch näher waren als man selbst? Wie geht man mit einer Trauer um, die durchtränkt ist von dem Gefühl, dass die Freundschaft verraten wurde?"

Sonntag, 15. Mai 2022, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Von großen und kleinen Hühnern"
Meine Zeit als Glucke
Erzählt und gezeichnet von Silke Braemer

Am Anfang waren zehn flauschige Hühnerküken. Und der Wunsch, ihnen das zu geben, was sie brauchen: Wärme, das richtige Futter, den Platz für ihre rasante Entwicklung, ihren Bewegungsdrang und Spieltrieb, ihre Neugier und Raum für ihr Sozialleben. Auf dass sie zu prächtigen Hennen und – huch! – Hähnen werden. Wohin mit Letzteren, wenn man sie nicht essen will? Nicht nur auf diese Frage findet Silke Braemer in ihrem neuen Buch »Von großen und kleinen Hühnern«, erschienen im pala-verlag, eine Antwort.

Unterhaltsam berichtet die Autorin über ihre Zeit als Glucke – und als Hennen-Versteherin: Denn da ist noch Dickie, die alte Henne, die mit der Ankunft der Kleinen ihre Einzelhuhnprivilegien bedroht sieht.

Einfühlsam und fachlich fundiert beschreibt Silke Braemer, was sie beobachtet und wie sie die kleinen Wesen aufzieht – auf manchmal ungewöhnliche Weise. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel über das Gefühlsleben der Hühner und über artgerechte Hühnerhaltung.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2022. 144 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-415-1
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: "Percussion Plus" eröffnet neue Klangwelten
Solisten des Badischen Konservatoriums geben am 13. Mai Benefizkonzert

Ein großes Spektrum an Schlagzeuginstrumenten erwartet Zuhörerinnen und Zuhörer am Freitag, 13. Mai, um 19:30 Uhr im Ordensteinsaal in der Kaiserallee 11 c. Unter dem Titel "Percussion Plus" geben fünf Solisten des Badischen Konservatoriums ein Benefizkonzert. Grundidee ist, die klangliche Palette mit anderen Instrumenten zu kombinieren und zu erweitern. Trompete, Violine, Horn und Violoncello eröffnen zusammen mit Marimba, Vibraphon, Drum Set und Percussion-Instrumenten wie dem Pandeiro eine Vielzahl neuer Klangwelten. Ist kein anderes Instrument mit von der Partie, dient der Computer als Spielpartner - wie bei der Uraufführung von Adam Scott Neals "Terminal Moraine" für Vibraphon und Computer. Mit dabei sind neben Initiator Frank Thomé (Schlagzeug) auch Julia Mielke (Violine), Reinhard Armleder (Violoncello), Sean Guptill (Trompete), Thomas Crome (Horn) und das Percussion Ensemble BadenBackBeat.

Tickets gibt es bei der Tourist-Info am Marktplatz, im Musikhaus Schlaile, in der Postgalerie oder online über Reservix. Der Erlös des Abends fließt in den Fonds zur Anschaffung eines neuen Konzertflügels. Weitere Informationen und die Übersicht zu den Benefizkonzerten sind unter www.kons-spendensymphonie.de zu finden.

Hintergrund: Das Badische Konservatorium, die Musikschule der Stadt Karlsruhe, zieht 2023 in die ehemalige Dragonerkaserne. Um den dann wesentlich größeren Konzertsaal des neuen Unterrichtsgebäudes ausreichend mit Klang zu füllen, startete die Musikschule die Kampagne "KONS-Spendensymphonie" zur Finanzierung eines Steinway-Konzertflügels. Im Rahmen der Kampagne konzertieren bekannte Künstler wie Peter Lehel, Frank Dupree oder das KIT-Kammerorchester ebenso für die gute Sache wie die eigenen Lehrkräfte des Hauses.
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Gratis-Comic-Tag in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Am 14. Mai können sich Comic-Fans kostenlose Hefte abholen

Die Stadtbibliothek beteiligt sich wieder am Gratis-Comic-Tag. Die Auswahl reicht von Manga über Superhelden, frankobelgische Abenteuer, Disney bis zu Independent Comics. Dabei kann es sich um Leseproben für aktuelle Serien oder auch um exklusive Ausgaben handeln. Große und kleine Comicnerds, Sammlerinnen und Sammler oder Neueinsteiger finden die Gratis-Hefte für Kinder und Erwachsene am Samstag, 14. Mai, in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus.

Von 10 bis 15 Uhr können sich Comicfans kostenlose Hefte im zweiten Stockwerk abholen. Wer noch mehr lesen möchte, findet dort die umfangreiche Comic- und Graphic Novel Abteilung der Stadtbibliothek. Ganz wichtig ist beim Gratis-Comic-Tag auch das Zusammenkommen – gemeinsam nach Comics stöbern und sich über neu Entdecktes oder heiß Erwartetes auszutauschen.

Der Gratis-Comic-Tag findet in Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich seit 2010 statt. 19 Comic-Verlage haben speziell für diesen Tag 35 verschiedene Gratis Comichefte produziert, um zu zeigen, wie bunt und abwechslungsreich dieses Genre ist.
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Im Gespräch über das Werk Sigmar Polkes
© The Estate of Sigmar Polke, Cologne / VG Bild-Kunst, Bonn 2022
 
Karlsruhe: Im Gespräch über das Werk Sigmar Polkes
Internationaler Museumstag: Am 15. Mai sind alle Angebote und der Eintritt frei

Unter dem vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufenen Motto "The Power of Museums" begehen die Museen am Sonntag, 15. Mai, den 45. Internationalen Museumstag. Der Eintritt und alle Angebote in der Städtischen Galerie Karlsruhe sind deshalb frei.

Im Begleitprogramm zur Ausstellung "Sigmar Polke. Dualismen" treten Anna Polke (Köln), Prof. Dr. Dietmar Rübel (München), Prof. Dr. Christian Spies (Köln) sowie Ausstellungskuratorin Stefanie Patruno um 14 Uhr unter dem Titel "Es gibt doch keine Zeit, nur Malerei" in einen Dialog über das Werk Sigmar Polkes. Sie sprechen anlässlich des Museumstags über die Entstehung von Polkes Arbeiten, über Ausstellungskonzepte und Einflüsse des Künstlers.

Um 15 Uhr beginnt überdies eine Führung durch die Polke-Ausstellung und gleichzeitig können Kinder ab sechs Jahren am Workshop "Vogel, Schnecke, Höhlentier - Tiere im Museum" teilnehmen. Auch die Dauerausstellung der Galerie kann am Museumstag kostenlos besucht werden.

zum Bild oben:
Sigmar Polke, Reiherbild IV, 1969, Städtische Galerie Karlsruhe, Sammlung Garnatz
© The Estate of Sigmar Polke, Cologne /
VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Foto: Heinz Pelz, Karlsruhe
Mehr
 

Bibliotheken 
 
 
Neue Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Karlsruhe
Ab 14. Mai hat die Zentrale im Ständehaus eine Stunde länger auf

Die Stadtbibliothek im Ständehaus verlängert ihre Samstagsöffnung um eine Stunde. Ab 14. Mai ist die Zentrale der Stadtbibliothek immer von 10 bis 15 Uhr für Besucherinnen und Besucher da. Die Kinder- und Jugendbibliothek sowie die Amerikanische Bibliothek behalten die Öffnungszeiten von 10 bis 14 Uhr bei.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Kein Haus aus Sand
Hörstück von Anja Kampmann
Komposition: Frank Berendt
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2022 in Kooperation mit Arbeit an Europa e. V. - Ursendung)

Die Gruppe "Arbeit an Europa" (https://arbeitaneuropa.com) hat das "European Archive of Voices" ins Leben gerufen. In über 50 Interviews mit Zeitgenossen aus vielen Nationen und Regionen des Kontinents geht es um das zentrale Thema: Was war Europa, was ist es, was könnte es werden. Die Poetin und Romanautorin Anja Kampmann entwirft in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Frank Berendt eine "fremdsprachliche" Collage aus den Dokumenten. Es geht hier nicht um politische Botschaften, den einen verbürgten oder behaupteten Sinn, sondern um den Glanz humaner Binnenerzählungen in klangpoetischer Zuspitzung.

Samstag, 14. Mai 2022, 23:03 Uhr, Ursendung
SWR2 Ohne Limit - Hörspiel (bis 2 Uhr)
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Internationaler Museumstag im Museumsdepot Heusenstamm
(c) Foto: Sven Moschitz / Museum für Kommunikation
 
Internationaler Museumstag im Museumsdepot Heusenstamm
Sonntag, 15. Mai 2022, 10-17 Uhr, im Sammlungsdepot Heusenstamm, Eintritt frei
Internationaler Museumstag und 14. Internationales Treffen historischer Postfahrzeuge

Die Sammlungen der Museen für Kommunikation feiern dieses Jahr ihren 150. Geburtstag. Aus diesem Anlass öffnet das Sammlungsdepot des Museums für Kommunikation in Heusenstamm am Sonntag, 15. Mai 2022 seine Türen: 75.000 Objekte aus der Post- und Telekommunikationsgeschichte, darunter Postkutschen, Kraftfahrzeuge, Gemälde, Telefone, Radios, Fernsehgeräte und viele andere Objekte warten auf die Besucher:innen. Das Depot ist für die Öffentlichkeit sonst nur jeden ersten Freitag im Monat im Rahmen eines geführten Rundgangs geöffnet.

Zugleich findet das 14. Internationale Treffen der Sammler:innen historischer Postfahrzeuge statt. Auf dem Außengelände sind zahlreiche liebevoll restaurierte Postfahrzeuge zu bestaunen – vom Postmoped bis zum fahrbaren Postamt. Eine historische Postkutsche lädt zu Rundfahrten ein.

Sammlungsdepot Heusenstamm
Mit rund 15.000 qm Fläche ist das Depot in Heusenstamm der größte Magazinstandort der Museumsstiftung. Seit dem Jahre 2000 beheimatet das Gebäude des ehemaligen Fernmeldezeugamtes Heusenstamm alle Großobjekte der Sammlungen – dazu zählen 75.000 Objekte aus der Post- und Telekommunikationsgeschichte, darunter Postkutschen, Kraftfahrzeuge, Gemälde, Telefone, Radios, Fernsehgeräte und viele andere Objekte.

- - -

Programm am So, 15. Mai 2022:
11 – 16 Uhr, Eintritt frei (Kosten für einzelne Programmpunkte sind hier unten ausgewiesen)

Rundfahrten mit der historischen Postkutsche
(2 EUR pro Person, unter 6 Jahre 1 EUR)

Stündliche Führungen durch das Depot für Erwachsene und Kinder
(ab 6 Jahre 1,50 EUR, ab 18 Jahre 4 EUR)

„Schau genau!“
Eine Depot-Rallye lädt die Kinder zur Entdeckungstour im Sammlungsdepot ein

Kinderwerkstatt
Kleine Erfinder:innen können sich in Upcycling ausprobieren und aus Elektroschrott Neues gestalten

Erlebnisprogramm „Alte Technik, neues Netz“
Fernschreiben über das Internet, Demonstrationsmodell Internet und Streaming. Verschicken Sie ein analoges Telegramm über das Internet

Historische Elektrofahrzeuge aus 100 Jahre Elektromobilität bei der Post

Post-Oldtimerschau auf dem Außengelände in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung historischen Postgutes e.V.

Der TTC Heusenstamm sorgt für das leibliche Wohl!

In den Räumen des Museums ist das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske vorgesehen.

Das Sammlungsdepot
Museum für Kommunikation
Philipp-Reis-Straße 4 - 8
63150 Heusenstamm
Mehr
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Lirum Larum Lesetreffen im Theater Freiburg
Leseteam stellt das Programm vor
Freiburger Schulen und Mitwirkende sind eingeladen

Zwölf „Lesegäste“ folgen in diesem Jahr der Einladung zum „Lirum Larum Lesefest“ und lesen stadtweit den Kindern aus ihren frisch erschienenen Werken vor.

Am Dienstag, 17. Mai um16 Uhr stellt das Leseteam im Werkraum des Theater Freiburg die diesjährigen Lesegäste und deren Bücher der Öffentlichkeit vor. Unterstützt von den „Lesedachsen 2022“ – Carlotta (10), Henry (9), Mathilde (9) und Sara (10) – wählte das Team aus mehr als 60 Neuerscheinungen zwölf Bücher aus. Das Spektrum ist breit gefächert, von Bilderbücher über Comics zu Kinderromanen, von Kinderbuch-Debütantinnen und -debütanten bis zu bekannten Autorinnen und Autoren. Der Lesedachs freut sich besonders auf Sabine Bohlmann, die den vierten Band ihrer Erfolgsbuchreihe, „Frau Honig und die Magie der Worte“, vorstellen wird.

Das 29. Freiburger Kinderliteraturfestival findet dann vom 9. bis 16. Oktober 2022 statt. Geplant sind mehr als 50 Veranstaltungen. In diesem Jahr finden mehr Veranstaltungen in Schulen statt als üblich, um mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Die Jugendkunstschule und das Junge Theater bieten in diesem Jahr erstmalig eine Projektwoche an. Im Literaturhaus findet eine Mitmach-Ausstellung zu „Hey, hey, hey, Taxi“ von Saša Stanišic statt.

Alle Freiburger Schulen mit Schülerinnen und Schülern zwischen sechs und zehn Jahren sind zum Lirum Larum Lesetreffen 2022 eingeladen. Die Teilnahme am Lesetreffen ist Voraussetzung, um Interesse an den kostenlosen Schulveranstaltungen anzumelden. Über das genaue Procedere wird beim Lesetreffen informiert. Das Leseteam steht anschließend für Beratungen zur Verfügung.

Um Anmeldung unter www.freiburg.de/lesefest wird gebeten. Eine digitale Teilnahme ist auch möglich. Der Zugang wird mit der Anmeldung vergeben.

Das Lirum Larum Lesefest ist eine Veranstaltung von Kulturamt Freiburg in Kooperation mit Theater Freiburg und Literaturhaus Freiburg und in Zusammenarbeit mit vielen Institutionen, Vereinen und Buchhandlungen.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Tod des schwarzen Witwers
Von Martin Mosebach
Mit: Felix von Manteuffel, Susanne Schäfer, Ole Lagerpusch u. a.
Regie: Thomas Wolfertz
(Produktion: hr 2022)

Ein älterer Mann liegt in einer Blutpfütze in seinem Vorortreihenhaus. Er ist brutal erschlagen worden - ein Raubmord? Denn schnell stellt sich heraus, dass er frisch verwitwet ist und seine verstorbene Frau ihm ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. Seine Frau war stark pflegebedürftig und er hat sie aufopferungsvoll bis zu ihrem Tod gepflegt. Ein Modell-Ehemann also? Seltsam nur, dass Kommissar Haas und sein Kriminalassistent Teschenmacher während ihrer Untersuchungen entdecken, dass der Mann davor schon zweimal verheiratet war, jedes Mal mit einer wohlhabenden und zugleich schwerkranken Frau.

Samstag, 14. Mai 2022, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi - ARD Radio Tatort
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Ist der Orgelgeist zurück?
(c) Foto: Axel Killian/Städtische Museen Freiburg
 
Ist der Orgelgeist zurück?
Der Konzertbetrieb auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum ist vorerst eingestellt

Mysteriöse Vorkommnisse legen den Konzertbetrieb im Augustinermuseum still, immer wieder kommt es zu unerklärlichen Störungen: Die Welte-Orgel spielt wie von Geisterhand oder gibt schräge Töne von sich. Eine Ursache konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden. Expertinnen und Experten prüfen derzeit systematisch alle möglichen Gründe für das rätselhafte Eigenleben des 300 Jahre alten Instruments.

Schon 2016 gab es vergleichbare Ereignisse. Fachleute vermuteten damals einen Einfluss von Störfrequenzen auf die Elektronik der Orgel und schirmten sie dagegen ab. Danach liefen die Konzerte reibungslos – bis jetzt. Bis die technische Ursache gefunden oder der Orgelgeist vertrieben wurde, müssen die beliebten samstäglichen Orgelkonzerte leider ausfallen.

zum Bild oben:
Zu sehen ist die Orgel im Augustinermuseum
(c) Foto: Axel Killian/Städtische Museen Freiburg
Der Orgelprospekt von 1732-33 mit Holzfiguren von Matthias Hirschfeld stammt aus der Abteikirche in Gengenbach. Er wurde 1923 bei der Einrichtung des Augustinermuseums wiederaufgebaut. 1935 hat die Firma M. Welte & Söhne eine Kirchenorgel hinter den Prospekt eingebaut. Im Rahmen der Restaurierung und des Wiederaufbaus der Orgel im sanierten Augustinermuseum 2009/10 wurde ein Original-Spieltisch von M. Welte & Söhne aus dem Jahre 1936 eingebaut. Dieser stand bis 1991 im Kloster Lichtenthal in Baden-Baden und war 2009 vom Waldkircher Orgelbauer Jäger & Brommer mit neuem Innenleben versehen worden.
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 9. bis 14. Mai
(Kalenderwoche 19)

Mittwoch und Donnerstag, 11. und 12. Mai, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung angeboten. Infos sind über Marius Barbot (Tel. +49 176 81 14 87 56) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 11. und 12. Mai, 16 bis 18 Uhr
SprachCafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, Deutsch zu sprechen (ab Niveau A2), sich kennenzulernen und auszutauschen. Infos sind über Marius Barbot (Tel. +49 176 81 14 87 56) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch und Donnerstag, 11. und 12. Mai, 14 bis 16 Uhr
SprachCafé Deutsch für Anfänger (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr findet das Sprachcafé Deutsch für Anfänger statt. In lockerem Rahmen werden sprachliche Grundlagen vermittelt, um die Angst vor der deutschen Sprache zu nehmen. Infos über Tel. +49 176 34 54 08 99, Kontakt ist auf deutsch, persisch oder englisch möglich. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 11. Mai, 15.30 bis 17.30 Uhr, und Freitag, 13. Mai, 15 bis
16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch von 15.30 bis 17 Uhr und jeden Freitag von 15 Uhr bis 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 11. Mai, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen
und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach,
Staudingerstr. 10, am Mittwoch, 11. Mai, um 16 Uhr, für Kinder ab 3
Jahren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 12. Mai, 15 Uhr
Vorlesen auf ukrainisch, russisch und deutsch
(Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Stadtteilbibliothek Haslach sind Kinder von 3 bis 8 Jahren eingeladen, am Donnerstag, 12. Mai, um 15 Uhr, mit Marina Bey zu malen, spielen und Bücher zu entdecken - auf ukrainisch, russisch und deutsch. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 12. Mai, 16 Uhr
Vorlesen für Kinder (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Geschichten am Donnerstag, 12. Mai, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 12. Mai, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Kunterbunt (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt am Donnerstag, 12. Mai, von 16 bis 17 Uhr, zur „Stunde Kunterbunt“. Charlotte bietet lesen, spielen und basteln für Kinder ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 12. Mai, 18 Uhr
Online-Veranstaltung: Europa Quiz (Europe Direct)
Die Europe-Direct-Zentren und das Staatsministerium Baden-Württemberg laden anlässlich der Europawoche ein, online beim Europa-Quiz mitzuraten. Mit den Quizmastern Birgit Bujard und Andreas Christ geht es quer durch Baden-Württemberg und damit durchs Herz Europas. Der Link zur Anmeldung ist unter www.stadtbibliothek.freiburg.de abrufbar. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 13. Mai, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der Gaming-Zone der Jugendbibliothek Club-Training an. Das nächste Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren findet am Freitag, 13. Mai, ab 15 bis 18 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, statt. Der Eintritt ist frei.
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ in Baden-Württemberg
(c) Städtische Museen Freiburg, Foto: Axel Killian
 
Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ in Baden-Württemberg
Augustinermuseum schickt hundert Portraits ins digitale Rennen

Am Wochenende fällt der Startschuss für den ersten Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ in Baden-Württemberg – und das Augustinermuseum ist mit dabei. Ein Hackathon ist ein Event, bei dem Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen in Teams innovative, teils auch ungewöhnliche digitale Lösungen entwickeln. Der Begriff setzt sich aus “Hacking” und “Marathon“ zusammen. Das Kick-off-Wochenende für den mehrwöchigen Contest findet am 7. und 8. Mai im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe (ZKM) statt.

Das Augustinermuseum schickt für den Kultur-Hackathon einen Datensatz mit hundert Portraits, alle hochauflösend fotografiert, samt Metadaten ins Rennen. Weitere 30 Kultureinrichtungen aus dem Bundesland stellen ebenfalls Datensätze bereit, aus denen die Hackerinnen und Hacker neue Online-Anwendungen programmieren können.

Profilbild, Beziehungsstatus und Interessen: Das Augustinermuseum stellt seine Kulturdaten in einem kurzen Pitch-Video vor, das an Dating-Apps erinnert. Die Porträts werden durch witzige Chats, Hashtags oder Memes lebendig. Unter dem Titel „Look at me! 100 Gesichter, 100 Geschichten“ sind die hochaufgelösten Gemälde zu sehen – darunter Werke von Franz Xaver Winterhalter, Wilhelm Dürr der Ältere oder Wendelin Moosbrugger. Sie wurden dank des Förderprogramms „Neustart Kultur“ der Deutschen Digitalen Bibliothek mit Fördermitteln des Bundes digitalisiert und wissenschaftlich bearbeitet. Das Pitch-Video des Augustinermuseums und weitere Infos gibt es unter:
https://codingdavinci.de/de/daten/look-me-100-gesichter-100-geschichten.

Alle eingereichten offenen Kulturdaten wurden bereits Mitte April veröffentlicht. Beim Kick-off-Wochenende werden sie nun vorgestellt, erste Ideen entwickelt und Teams gebildet. Anschließend folgt eine siebenwöchige Sprintphase, in der Teams die Daten nutzen, um aus ihren Ideen lauffähige Prototypen zu entwickeln. Im Fokus steht die Frage, wie sich durch das Zusammenspiel der Daten neues Wissen produzieren und etwas Sinnvolles für die Gesellschaft generieren lässt.

Alle Projekte werden beim großen Finale am Freitag, 24. Juni, im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart präsentiert. Auf die Teilnehmenden warten attraktive Preise. Die Datengeberinnen und Datengeber profitieren von innovativen digitalen Programmen.

Zum Bild oben:
Zu sehen ist die „Betende“ (1919) von Ernst Würtenberger – eines der hundert Porträts, die das Augustinermuseum für den Kultur-Hackathon ins Rennen schickt.
(c) Städtische Museen Freiburg, Foto: Axel Killian
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 9. bis 15. Mai
(19. Kalenderwoche)

Infos zu Tickets und Preisen: www.freiburg.de/museen-tickets Freier Eintritt unter 27 Jahren und mit Museums-Pass-Musées

Vorankündigung: Internationaler Museumstag
Am Sonntag, 15. Mai, findet von 10 bis 17 Uhr in allen Häuser der Städtischen Museen Freiburg der Internationale Museumstag statt. Der Eintritt in alle Museen ist an diesem Tag frei. Neben Führungen durch die Sonder- und Dauerausstellungen erwartet die Gäste ein buntes Programm mit Mitmachaktionen für Groß und Klein, Workshops und ein Escape Game. Details und weitere Infos zum Programm unter www.freiburg.de/pb/1868228.html.

Augustinermuseum

Kammerkonzert mit dem SWR-Symphonieorchester
Kammermusik im besonderen Ambiente der Skulpturenhalle erwartet das Publikum bei einem Konzert mit Mitgliedern des SWR-Symphonieorchesters am Freitag, 13. Mai, um 20 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Dirk Hegemann und Markus Tillier spielen auf Viola und Cello Werke von Joseph Bodin de Boismortier, Alessandro Rolla und anderen. Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro und sind an der Museumskasse im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung zu Christoph Meckel
Für den als Schriftsteller bekannten Christoph Meckel (1935–2020) spielte die bildende Kunst zeitlebens eine genauso wichtige Rolle wie die Literatur. Die Führung am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr durch die Ausstellung „Christoph Meckel. Mensch-Sein, KindSein, Ich-Sein“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, stellt eine Auswahl seiner druckgrafischen Werke vor. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; dazu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Jour Fixe mit Julia Galandi-Pascual
Zu einem Gespräch mit Julia Galandi-Pascual, Leiterin der Paul Ege Art Collection, lädt der Förderverein des Museums für Neue Kunst am Donnerstag, 12. Mai, um 18 Uhr ins Museumscafé, Marienstraße 10a. Im Fokus steht der Vergleich von öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat des Fördervereins, das jeden zweiten Donnerstag im Monat, meist im Museumscafé, stattfindet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail an info@pro-mnk.de ist bis Mittwoch, 11. Mai, 17 Uhr erwünscht.

Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichte(n): Wentzingers Leben und Kunst
Bei einer Führung durchs Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, am Freitag, 13. Mai, um 12.30 Uhr lernen Interessierte den Erbauer Johann Christian Wentzinger nicht nur als Künstler, sondern auch als Privatmann kennen. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Familienspuren von Hans Arno Joachim
Um die Familiengeschichte des Schriftstellers Hans Arno Joachim (1902–1944) dreht sich eine Führung am Sonntag, 15. Mai, um 11 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof in Freiburg, Elsässer Straße 35. Der in Freiburg geborene Autor floh 1933 nach Frankreich und wartete dort vergeblich auf eine Fluchtmöglichkeit in die USA, bevor er verraten und nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Hier wurde er 1944 ermordet. Auf dem Jüdischen Friedhof in Freiburg befinden sich die Gräber seiner Mutter Emilie Joachim und Großmutter Zippora Roos sowie Erinnerungsschriften für seinen Vater Hermann Joachim wie auch für Hans Arno Joachim selbst. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist der Friedhofseingang.
Mehr
 



Seite 1 2 
historix2.jpg
modo2.jpg
prolixWodsch.png
gruenequellen.jpg

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 


Copyright 2010 - 2022 Benjamin Jäger