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Montag, 25. Oktober 2021
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Theater im Museum für Fotografie
© Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
 
Theater im Museum für Fotografie
Ein Rückblick auf die 1920er Jahre
bis 13.02.2022
Museum für Fotografie, Berlin

In einer detektivischen Spurensuche beleuchtet die Schau ein bisher kaum bekanntes Kapitel der Geschichte des ehemaligen Landwehrkasinos, des jetzigen Museums für Fotografie. Im Kaisersaal, dem großen Ausstellungsraum des Museums im 2. Obergeschoss wurde vor 100 Jahren ein Theater eingerichtet. In der Ausstellung wird anhand von Theaterfotografien, Programmheften, Besetzungszetteln, Postkarten und Plakaten dessen wechselhafte Geschichte vorgestellt.

Das Landwehrkasino wurde 1909 als Versammlungshaus des Reserveoffizierscorps errichtet. Nach dem 1. Weltkrieg fehlten dem Militär die Mittel, daher musste das repräsentative Herzstück des Kasinos, der Kaisersaal, vermietet werden. Dort eröffnete Gustav Charlé im August 1921 das Neue Theater am Zoo. Die Bühne lag im Neuen Westen, dem Zentrum der Vergnügungskultur der „goldenen“ Zwanzigerjahre rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und den Kurfürstendamm, und bot mit Operetten wie Tanztheater, mit Stücken von Shakespeare über Wedekind bis Roda Roda, mit Klavierabenden wie Lustspielen ein sehr breites und abwechslungsreiches Programm.

Vom Neuen Theater am Zoo zum Deutschen Volkstheater
Das Theater erlebte eine schnelle Abfolge von Sensationserfolgen, Pleiten und Direktionswechseln. 1929 übernahm Joachim von Ostau die Bühne und benannte sie in Deutsches Volkstheater um. Bereits ein knappes Jahr später war sein Vorhaben gescheitert, ein kulturell bedeutsames Theater zu etablieren. Wie viele andere Bühnen wurde das Haus in Folge der Weltwirtschaftskrise in den frühen 1930er Jahren aufgegeben. Das Theaterexperiment im Landwehrkasino steht so exemplarisch für das Berliner Theaterleben der Weimarer Republik.

Vielfältige Einblicke in das Berliner Theaterleben der Zwischenkriegszeit
Theaterfotografien von Lotte Jacobi und Joseph Schmidt dokumentieren Inszenierungen des Neuen Theaters am Zoo / Deutschen Volkstheaters. Sie geben aufschlussreiche Einblick in die aufgeführten Stücke, die Bühnengestaltung und Kostüme der Zeit. Auch die Tanzfotografie ist mit Aufnahmen Suse Byks von Stücken des bekannten Choreografen und Tanztheoretikers Rudolph von Laban sowie Bildern Martin Badekows von der Nackttänzerin Celly de Rheidt vertreten.

Die Präsentation versammelt Objekte aus den Beständen der Kunstbibliothek, der bpk-Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, der Staatsbibliothek zu Berlin, der Akademie der Künste, der Stiftung Stadtmuseum Berlin, des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, des Bildarchivs akg-images und der Universitätsbibliothek Leipzig. Sie wird zusammen mit der Ausstellung „Ruth Walz. Theaterfotografie“ im Kaisersaal des Museums für Fotografie präsentiert.

Katalog zur Ausstellung
Zur Ausstellung gibt es eine von Justine Tutmann im Deutschen Kunstverlag herausgegebene Publikation: „Theater im Museum für Fotografie“, 112 Seiten, 74 Abbildungen, ISBN 978-3-422-98696-1, Preis: 19 Euro.

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin

zum Bild oben:
Neues Theater am Zoo, 1932, Postkarte, Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim,
© Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Museumsgeisterbahn – ein Museumserlebnis bei Nacht
Richard Wagner Museum, Bayreuth
Samstag, 30. Oktober 2021

Von 17 bis 22 Uhr treiben Geister ihr Unwesen und begegnen den Besucherinnen und Besuchern sprechend, musizierend, tanzend und gestikulierend auf einem nächtlichen Rundgang.

„Nachts im Museum“… – In der Filmkomödie aus dem Jahr 2006 erlebt der erfolglose Träumer Larry Daley als Nachtwächter im New Yorker Museum of Natural History merkwürdige Dinge: Schon kurz nach Sonnenuntergang werden die Museumsexponate lebendig und beginnen, im Museum umherzuwandern und Unruhe zu stiften. Passenderweise kurz vor Allerheiligen wird sich im Richard Wagner Museum ähnliches ereignen.

Geister treiben ihr Unwesen und begegnen den Besucherinnen und Besuchern sprechend, musizierend, tanzend und gestikulierend auf dem nächtlichen Rundgang, der wie auf einer Fahrt mit der Geisterbahn ein Museumserlebnis der ganz besonderen Art verspricht.

Durch die erstmalige Kooperation des Museums mit der Studiobühne Bayreuth soll das Haus mit diesem in Bayreuth völlig neuartigen Projekt nach den vielmonatigen, bedrückenden pandemiebedingten Schließungen von seinen Geistern zum Leben erweckt werden.‌

Organisatorisches

Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die regulären Museumseintrittspreise.

Aufgrund der aktuellen Lage ist der Besuch nur für Geimpfte, Genesene und Getestete mit Nachweis möglich.
Detaillierte Informationen zum GGG-Nachweis

Das Museum schließt aufgrund der Vorbereitungen für die Veranstaltung am 30. Oktober bereits um 14 und öffnet wieder ab 17 Uhr.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 25. bis 31. Oktober
Colombischlössle / Foto: Daniel Jäger
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 25. bis 31. Oktober
(43. Kalenderwoche)

Besucherinnen und Besucher benötigen aktuell einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder über einen negativen Corona-Test. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren gelten generell als getestet.

Augustinermuseum

Kunstpause: Heilige und ihre Attribute
Ob Rad, Turm oder Kelch – oft geben Dinge Aufschluss darüber, welche Heiligenfigur man vor sich hat und was diese erlebt hat. Um Heilige und ihre Attribute dreht sich eine Kurzführung mit Peter Kalchthaler im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Mittwoch, 27. Oktober, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung telefonisch unter 0761 201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Dienstag, 26. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Johann Baptist Kirner. Der Blick des Zeichners
Um den virtuosen Zeichner Johann Baptist Kirner und seinen Blick auf die Welt geht es bei einer Führung im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, am Samstag, 30. Oktober, um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung telefonisch unter 0761 201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 28. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Vortrag zu Beuys und Lehmbruck: Denken ist Plastik
Um Joseph Beuys und Wilhelm Lehmbruck geht es bei einem Vortrag am Donnerstag, 28. Oktober, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Unter dem Titel „Denken ist Plastik“ beleuchtet Johanna Adam, Kuratorin der großen Beuys Retrospektive an der Kunsthalle Bonn, Verbindungslinien zwischen den beiden Künstlern. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Mittwoch, 27. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Online-Vortrag: Giftige Schlangen im Schwarzwald
Von den sechs in unserer Region vorkommenden Schlangenarten sind zwei giftig: Die Kreuzotter und die Aspisviper. Klemens Fritz, der sich seit über 30 Jahren mit einheimischen Reptilien beschäftigt und Bestandsaufnahmen durchführt, berichtet am Dienstag, 26. Oktober, ab 19 Uhr bei einem Online-Vortrag Spannendes über unsere beiden Giftschlangenarten. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
freiburg.cloud1x.de/MNM_Vortrag_26.10

Archäologisches Museum Colombischlössle

Leben in und um Freiburg vor der Stadtgründung
Eine Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ findet am Sonntag, 31. Oktober, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 28. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Schaugrabung
Im Keller des Wentzingerhauses, Münsterplatz 30, gräbt ein Team des Landesamtes für Denkmalpflege derzeit eine spätmittelalterliche Latrine aus. Sie stammt aus der Zeit vor der Errichtung des aktuellen Gebäudes. Interessierte haben am Freitag, 29. Oktober, von 10 bis 14 Uhr die Gelegenheit, Arbeitsschritte einer Ausgrabung, wie Fundbergung und Dokumentation, mitzuerleben. Wer zuschauen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Tierisch gruselig: Halloween in der Gifttier-Ausstellung
Museum Natur und Mensch
am Sonntag, 31. Oktober

Familien-Aktionstag mit freiem Eintritt im Gruselkostüm und unter 27 Jahren

Achtung, gruselig: Am Sonntag, 31. Oktober, lädt das Museum Natur und Mensch zum Halloween-Aktionstag in der Ausstellung „Tierisch giftig“ ein. Von 10.30 bis 16 Uhr gibt es ein schaurig-schönes Familienprogramm mit Mitmachstationen und Kurzführungen. Wer im Gruselkostüm kommt oder unter 27 Jahre alt ist, erhält freien Eintritt. Alle anderen zahlen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Tierische Schreckgespenster oder faszinierende Lebewesen mit besonderen Fähigkeiten? Manch einer gruselt sich beim Anblick von giftigen Schlangen, Skorpionen und Spinnen. Dass das eigentlich gar nicht nötig ist, erfahren Neugierige bei Kurzführungen jeweils zur vollen Stunde. Für ganz Mutige gibt es jeweils zur halben Stunde die Möglichkeit – ungiftigen – Schlangen ganz nah zu kommen und sie sogar zu streicheln. Zusätzlich stehen Spinnenbasteln und Kinderschminken auf dem Programm. Außerdem gibt’s Halloween-Fingerfood zur Stärkung.

Und was wäre Halloween ohne Kürbisse? Gemeinsam gruselige Kürbisgesichter schnitzen können Familien jeweils um 10.30 Uhr, 12 Uhr, 13.30 Uhr und um 15 Uhr. Für diese Aktion ist eine Voranmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-2501 bis Donnerstag, 28. Oktober, 12 Uhr erforderlich. Für alle anderen Programmpunkte ist keine Anmeldung notwendig.

Im gesamten Veranstaltungsbereich gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Harald Welzer
 
Buchtipp: Harald Welzer "Nachruf auf mich selbst"
Die Kultur des Aufhörens

Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flughäfen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.

Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den Absurditäten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.

Verlag S.Fischer 2021, 288 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-10-397103-3
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Arsène Lupin gegen Herlock Sholmès.
Das Duell der Meister (1/2)

Nach dem Roman "Arsène Lupin contre Herlock Sholmès" von Maurice Leblanc
Aus dem Französischen von Sabine Grimkowski
Mit: Rüdiger Vogler, Samuel Weiss, Walter, Renneisen, Hubertus Gertzen, Jenny Langner u. a.
Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Musik: Helena Rüegg
Regie: Stefan Hilsbecher
(Produktion: SWR 2012)

Es ist zum Verzweifeln. Inspektor Ganimard, Chef der Pariser Sicherheitspolizei, kriegt kein Bein auf den Boden. Umsonst kämpft er gegen seinen großen Gegner Arsène Lupin. Ein Los, das einen Millionengewinn erzielt hat, wird gestohlen, ein Baron wird ermordet, eine mysteriöse blonde Dame taucht auf und verschwindet, ein kostbarer Diamant wird gegen einen falschen ausgetauscht. Und hinter allem steckt Lupin, der Ganimard an der Nase herumführt und sich in Luft auflöst, wenn man ihn zu fassen glaubt. Ganimard braucht Hilfe und wendet sich an den berühmten englischen Detektiv Herlock Sholmès.

Samstag, 30. Oktober 2021, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi - ARD Radio Tatort

(Teil 2, Samstag, 6. November 2021, 19.05 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Beate Maxian
 
Buchtipp: Beate Maxian "Das Collier der Königin"
Roman

Ein unerwartetes Erbe rüttelt Leas Alltag als Versicherungsangestellte auf: Ihre zurückgezogen lebende Tante Gloria vermacht ihr ein Diamantcollier, das schon lange im Familienbesitz ist. Handelt es sich bei dem sagenumwobenen Schmuckstück wirklich um das Collier Marie Antoinettes, das während der Französischen Revolution verschwand? Und wie kam es in den Besitz von Leas Familie? Gemeinsam mit dem charmanten Historiker Elias macht sich Lea von Wien aus nach Paris auf die Suche. Sie tauchen tief in das Grauen der Französischen Revolution ein. Aber sie finden auch ihr Glück in der Stadt der Liebe.

Beate Maxian, Österreichische Autorin mit bayerischen Wurzeln, verbrachte ihre Kindheit in Österreich, Bayern und im arabischen Raum, lebt heute in Oberösterreich und Wien. Sie schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten. Ihre Wien-Krimis mit der Journalistin Sarah Pauli (Goldmann) sind Bestseller in Österreich. Sie erhielt das Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden und wurde mehrfach für Literaturpreise nominiert. Beate Maxian ist Begründerin des Krimi Literatur Festival.at. Darüber hinaus veröffentlicht sie erfolgreich Romane, inspiriert von historischen Begebenheiten, wie bei Heyne "Die Frau im hellblauen Kleid" (2017), "Das Geheimnis der letzten Schäferin" (2018) und "Die Tränen von Triest" (2019). www.maxian.at

Heyne Verlag 2021, 338 Seiten, € 11,00 (D), 11,40 (A) / SFr 16,90
ISBN 978-3-453-42528-6
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 25. bis 29. Oktober
(Kalenderwoche 43)

Für alle folgenden Veranstaltungen gilt das 3G-Modell.

Montag, 25. Oktober, 15 Uhr
Lesung mit Oliver Scherz: „Wir sind nachher wieder da, müssen kurz nach Afrika“ (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Am Montag, 25. Oktober, um 15 Uhr liest Oliver Scherz aus „Wir sind nachher wieder da, müssen kurz nach Afrika“ in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstraße 21. Dazu singt der Freiburger Autor Lieder, die er zu seinen Geschichten komponiert, mit Gitarrenbegleitung. Für Kinder ab 7 Jahren. Nur mit Voranmeldung an stadtbibliothek-mooswald@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2280. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 26. Oktober, 15 Uhr
Lesetreff mit „Unsere Seelen bei Nacht“ (Stadtbibliothek)
Zum Lesetreff am Dienstag, 26. Oktober, um 15 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, bespricht Ursula Dietrich den Roman „Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf. Nur mit Voranmeldung an veranstaltungen@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2215. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 26. Oktober, 20 Uhr
Vortrag mit Adrian Geiges:
„Xi Jinping, der mächtigste Mann der Welt“ (Stadtbibliothek)
Über den Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Staatspräsidenten der VR China, Xi Jinping, spricht Adrian Geiges am Dienstag, 26. Oktober, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, und diskutiert im Anschluss mit dem Publikum. In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Freiburg. Nur mit Voranmeldung an info@ki-freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 27. Oktober, 10 bis 12 Uhr, und Freitag, 29. Oktober, 15.30
und 17.30 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächsten Onleihe- und IT-Sprechstunden finden am Mittwoch, 27. Oktober, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 29. Oktober, von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. Oktober, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) findet jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung statt. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Sprachcafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen können Teilnehmende hier von 16 bis 18 Uhr Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 27. Oktober, 17 Uhr
Lesung mit Oliver Scherz:
„Ein Freund wie kein anderer (Stadtteilbibliothek Haslach)
Das Eichhörnchen Habbi begegnet einem schwer verletzten Wolf und möchte ihn nicht einfach allein lassen. Für Kinder ab 8 Jahren liest Oliver Scherz am Mittwoch, 27. Oktober, um 17 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, aus „Ein Freund wie kein anderer“. Nur mit Voranmeldung per e-Mail an stadtbibliothek-haslach@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2261. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. Oktober, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an. Das nächste Training steigt am Freitag, 29. Oktober, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. Oktober, 15 Uhr
Lesung mit Alexander Steffensmeier:
„Lieselotte hat Langeweile“ (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Aus „Lieselotte hat Langeweile“ und weiteren Bilderbüchern liest Alexander Steffensmeier am Freitag, 29. Oktober, um 15 Uhr. Für Kinder ab 4 Jahren findet die Veranstaltung in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergstr. 21 statt. Nur mit Voranmeldung an stadtbibliothek-mooswald@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-2280. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. Oktober, 17 Uhr
Freiburger Gespräche zur neuen Musik mit Carlos Cardenas (Stadtbibliothek)
In der Reihe „Freiburger Gespräche zur neuen Musik“ beschäftigt sich der Komponist Carlos Cardenas mit dem chilenischen Lied "El Pueblo unido" (Das vereinte Volk) in der Neuen Musik. Das Online-Gespräch findet am Freitag, 29. Oktober, um 17 Uhr statt. Der Link zur Online-Veranstaltung wird auf www.freiburgerkomponisten.de bereit gestellt. In Kooperation mit der Interessengemeinschaft Freiburger Komponisten (IFK). Der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. Oktober, 18.30 Uhr
Finissage zur Ausstellung von Marina Bey (Stadtteilbibliothek Haslach)
Derzeit stellt die ukrainische Künstlerin und Psychologin Marina Bey in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, Bilder zum Thema „Vibrant Expressions“ aus. Zur Finissage am Freitag, 29. Oktober, 18.30 Uhr lädt die Stadtteilbibliothek herzlich ein. Nur mit 3G und Voranmeldung an stadtbibliothek-haslach@stadt.freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 30. Oktober, 18 Uhr
Vortrag von Maria Cristina Tangorra „Dante und die Künstler - Geschichte einer Faszination“ (Stadtbibliothek)
Die ungebrochene Präsenz von Dantes Texten verweist in Dichtung, Musik und Kunst bis in die unmittelbare Gegenwart hinein auf die Anziehungskraft, die seine Werke bis heute für Künstler entfalten. Maria Cristina Tangorra präsentiert in einem Bildvortrag am Samstag, 30. Oktober, um 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, ausgewählte Zeugnisse solcher Begegnungen an namhaften Beispielen der bildenden Kunst, von der italienischen Renaissance bis zu modernen Interpretationen. In Kooperation mit der Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg. Nur mit Voranmeldung an dante-haefs@gmx.de oder unter Tel. 0761/74976. Eintritt 2,50 Euro, für Mitglieder der Dante-Alighieri-Gesellschaft frei.
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Lesungen / Vorträge 
 
 
Herbstlese
Literaturhaus Freiburg
Sonntag, 24.10.2021, 11–18 Uhr

Diesen Sonntag laden wir zu einem lauschig-langen Lesetag mit Freiburger Autorinnen und Autoren ein: Freuen Sie sich auf elf Kurzlesungen und viele herbstliche Begegnungen im Literaturhaus. Eintritt frei, Lieblingsbücher willkommen: Bringen Sie Ihre Entdeckung aus den letzten Monaten mit und entdecken Sie, was andere begeistert hat.

Es lesen:
11 Uhr Jugend-Schreibwerkstatt „Schreibcouch“
12 Uhr Annette Pehnt („Hieronymus oder Wie man wild wird“) und Andreas Kirchgäßner („Die sieben Farben der Nacht. Marokkos Süden“)
13 Uhr Thommie Bayer („Das Glück meiner Mutter“) und Daniela Engist („Lichte Horizonte“)
14 Uhr Ingeborg Gleichauf („Hannah Arendt und Karl Jaspers. Geschichte einer einzigartigen Freundschaft“) und Dirk Schindelbeck („Notgeld“)
15 Uhr Pause!
16 Uhr Ulrich Land („Dating Tucholsky“) und Sylvia Schmieder („SALING aus dem Wald“)
17 Uhr Gabriele Michel („Von einfachen Dingen“) und Eva-Maria Berg („eine schneise im wasser – une brèche dans l´eau“, „Pour la lumière dans l´espace“)

Literaturhaus Freiburg
Bertoldstraße 17 - 79098 Freiburg
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Mick Herron
 
Buchtipp: Mick Herron "Spook Street"
Ein Fall für Jackson Lamb

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer

Der junge River Cartwright, einer von Jackson Lambs Slow Horses, hat Sorgen: Eine Bombe wurde mitten in London gezündet, und Opfer des Anschlags sind unschuldige Jugendliche, die einfach nur etwas Spaß zusammen haben wollten. Die Slow Horses müssen möglichst schnell herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt, bevor die Situation eskaliert. Rivers zweite Sorge gilt seinem Großvater, der einstigen Nummer 2 des britischen Geheimdienstes und mittlerweile so vergesslich, dass er nicht einmal mehr weiß, welche Geheimnisse er um keinen Preis verraten darf, aber gleichzeitig ahnt, dass seine Nachfolger ihn möglichst schnell ins Jenseits befördern wollen.

Der Autor Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende ›Jackson-Lamb‹-Serie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem CWA Gold Dagger for Best Crime Novel, dem Steel Dagger for Best Thriller und dem Ellery Queen Readers Award.

Diogenes Verlag 2021, 464 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A) / SFr 24,00
ISBN 978-3-257-30084-0
 
 

Sonstiges 
 
 
Theatertipp: SAUDADE
MOVETHECOMPANY / Joshua Beamish
DEUTSCHLANDPREMIERE: SA, 23.10.2021 // 19.30 Uhr
Freiburger Theater, Großes Haus

Im Anschluss an die Vorstellung findet auf der Bühne ein Artist Talk auf Englisch statt

Choreografie Joshua Beamish | Licht Mike Inwood | Stage Management Anne Daroussin | Musik Without Sinking by Hildur Guðnadóttir | Tourmanagement Chelsea Beamish |Mit Joshua Beamish, Sean Aaron Carmon, Patrick Coker, Lloyd Knight, David Norsworthy, Nicholas Sciscione

Danke für die Unterstützung an The Dance Centre, Harbourfront Centre, BAM, City of Vancouver, Brian & Joanna Fisher, Roger Kluge, Ben Rodriguez-Cubenas, Joe Hickey, Louis Hedgecock, Belinda McGuire, Jonathan Marder & Company, Craig Foster, Lynanne Sparrow, Peter Eastwood & Philip Seth, Christopher House/Toronto Dance Theatre, Ame Henderson, Harrison James, Vania Doutel Vaz, Stephanie Williams, Menno Plukker, Joe Melillo.

Der Programmfokus Kanada ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020/21. Er wird unterstützt durch das Canada Council for the Arts und die Regierung von Kanada
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
VR Aktionstag: Was ist virtuelle Realität?
Aktionstag im Museum für Kommunikation Frankfurt
Samstag, 23. Oktober 2021, 11-17 Uhr

Zum Abschluss der großen Sonderausstellung „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ (bis 24. Oktober) beschäftigt sich das Museum für Kommunikation Frankfurt erneut mit Virtual Reality als Zukunftstechnologie: Was ist virtuelle Realität? Wie können reale Welt und digitale Inhalte miteinander verschmelzen?

Der VR-Aktionstag bietet die Gelegenheit, Anwendungsmöglichkeiten von VR und AR kennenzulernen und die Zukunft der immersiven Kunsterfahrung zu testen. Auf einem Markt der Möglichkeiten können die Besucher:innen im Lichthof des Museums mit Expert:innen von Telekom, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und TimeLeapVR ins Gespräch kommen und über die Zukunft der Technologie nachdenken.

Programmpunkte im Überblick

-VR im Arbeitsalltag nutzen: Expert:innen der Telekom stellen VR-Szenarien für den Homeoffice Alltag vor.
-Handwerk digital erleben: Tauchen Sie ab in 130 Berufe im Handwerk. Die Ausbildungsexpert:innen der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main stellen VR als Tool für die Berufsfindung vor.
-Kunstwerke virtuell begehen: Treten Sie sprichwörtlich durch die Leinwand und entdecken Sie den „Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch mit dem Team von TimeLeapVR.
-Kunst erleben: Die Kunsthistorikerin Dagmar Woyde-Koehler stellt ihr Kunstprojekt MINDKISS vor.

Kurzführungen durch die Ausstellung „DelightfulGardenVR“ mit Michael Gödde von TimeLeapVR.

Kosten: Museumseintritt

Die aktuellen Hygienebestimmungen finden Sie auf unserer Website: www.mfk-frankfurt.de

Der VR Aktionstag wird gefördert von der Dr. Marschner Stiftung, der Hessischen Kulturstiftung und experimente# digital – eine Kulturinitiative der Aventis Foundation.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Dieter Hombach
 
Buchtipp: Dieter Hombach "Kreuzberger Leichen"
Kriminalroman

Eine Leiche im tief verschneiten Viktoriapark ruft den Berliner Kommissar Hartenfels auf den Plan. Der Mann, der den Toten gefunden hat, meldet gleichzeitig seine Frau als vermisst. Ein merkwürdiger Zufall? Hartenfels, erfahrener Kommissar und Liebhaber deutscher Hausmannskost, glaubt nicht an Zufälle. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf ein altes Verbrechen, eine hohe Summe Bargeld und eine mysteriöse Buchhandlung. Aber wie hängt all das miteinander zusammen?

Gmeiner Verlag 2021, 315 Seiten, € 13,00 (D)
ISBN 978-3-8392-0040-7
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Debütroman „Die Tschechow-Leserin“ von Guilia Corsalini
Lesung und Gespräch mit der Übersetzerin Ruth Mader-Koltay

Die dritte Veranstaltung der Reihe Freiburger Andruck in diesem Jahr ist die erste, die wieder live vor Publikum stattfinden kann. Die Freiburger literarische Übersetzerin und Dozentin bei der Dante Alighieri-Gesellschaft Ruth Mader-Koltay stellt ihre neueste Übersetzung aus dem Italienischen vor: Den Debütroman „Die Tschechow-Leserin“ von Guilia Corsalini. Die Redakteurin der Badischen Zeitung Bettina Schulte moderiert diese Andruck-Veranstaltung, in der auch auf die Arbeit des jungen Freiburger nonsolo Verlags, in dem der Roman soeben erschienen ist, eingegangen wird. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 27. Oktober in der Stadtbibliothek, Beginn ist um 20 Uhr.

Die vierzig-jährige russischsprachige Ukrainerin Nina ist die „Tschechow-Leserin“ des gleichnamigen Romans. Sie sieht sich gezwungen, ihren kranken Mann und ihre achtzehnjährige Tochter in Kiew zurückzulassen, um in Italien Arbeit zu suchen. In der kleinen Universitätsstadt Macerata betreut sie eine alte Dame und verbringt ihre freien Stunden in der Bibliothek des Instituts für Slawistik, wo sie ihre Leidenschaft für Tschechows Erzählungen wiederentdeckt. Diese Lebenssituation teilt Nina mit zahlreichen in Italien lebenden Ausländerinnen, die teilweise unter illegalen Bedingungen arbeiten, was dem Roman eine traurige Aktualität verleiht. Die Erzählung ist jedoch nicht als Sozialstudie angelegt, im Gegenteil. Giulia Corsalini erschafft eine Figur ganz im Stile Tschechows, die in verhaltenem Ton über die eigenen Erfolge wie auch Verluste reflektiert. Die bewusste Anlehnung von Sprache und Tonalität an Tschechows Erzählungen war zudem eine besondere, aber auch spannende Herausforderung für die Übersetzerin.

Ruth Mader-Koltay gehört zum Team des nonsolo Verlags um die Verlegerin Alessandra Ballesi-Hansen, in dem ausschließlich italienische Gegenwartsliteratur in deutscher Übersetzung erscheint. Der erst 2017 gegründete Verlag wurde dafür vom Italienischen Ministerium für Kulturgüter, kulturelle Aktivitäten und Tourismus mit dem Nationalen Preis für Übersetzung 2020 ausgezeichnet. Für den nonsolo Verlag hat Ruth Mader-Koltay bereits einige Bücher übersetzt, unter anderem den Roman „Ohne Halt ins Blaue“ von Anna Pavignano, der im Mai 2021 erschienen ist.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren und Übersetzerinnen und Übersetzern vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Eintritt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Karten an der Abendkasse,Voran meldung unter www.literaturhaus-freiburg.de
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Max Galli -  Faszination Island
© DuMont Kalenderverlag / Foto: Max Galli
 
Kalendertipp: Max Galli - Faszination Island
Fotokunst-Kalender zum Aufhängen

Island ist ein nordischer Inselstaat, dessen spektakuläre Landschaft durch Vulkane, Geysire, Thermalquelle und Lavafelder geprägt ist. Der Kalender zeigt uns wilde Landschaften, Land der Elfen und Trolle, vom Top-Fotografen Max Galli, Luft- und Bodenaufnahmen mit Bildunterschriften, mit schön gestaltetem Kalendarium und mit den wichtigsten Feiertagen.

Die Insel zwischen Feuer und Eis ist beliebt wie nie zuvor. Dem Top-Fotografen Max Galli gelingt es, Islands wilde Landschaften und Naturgewalten in ihrer ganzen Urwüchsigkeit und Kraft einzufangen. Wasserfälle, Gletscher, Schluchten und die bunten Berge werden durch seine überwältigenden Luft- und Bodenaufnahmen zu Sehnsuchtsorten. Das Covermotiv zeigt einen Schauplatz aus der Serie "Game of Thrones".

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

DuMont Kalenderverlag 2021, 58,4 x 48,5 cm, Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, € 32,00
EAN: 4250809648217
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 18. bis 24. Oktober
(42. Kalenderwoche)

Besucherinnen und Besucher benötigen aktuell einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder über einen negativen Corona-Test. Schülerinnen und Schüler, Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gelten generell als getestet.

Augustinermuseum

Kunstpause: Hans Baldung Griens Amor
Das Bildnis des Amors von Hans Baldung Grien birgt einige Rätsel. Tilmann von Stockhausen, Direktor des Augustinermuseums, deckt diese bei einer Kurzführung im Augustinermuseum am Mittwoch, 20. Oktober, um 12.30 Uhr auf. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Dienstag, 19. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Zwischen Himmel und Hölle: Christus und Johannes
Um die enge Verbindung zwischen Christus und seinem Jünger Johannes geht es am Donnerstag, 21. Oktober, um 15.30 Uhr im Augustinermuseum. Die Kunsthistorikerin Stephanie Stroh und der Theologe Stephan Langer sprechen über die Christus-Johannes-Gruppe, ein vor allem in Frauenklöstern sehr beliebtes Andachtsbild. Die Veranstaltung findet innerhalb der Reihe "Zwischen Himmel und Hölle" statt, eine Kooperation des Augustinermuseums mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem Bildungszentrum Freiburg, beides Einrichtungen des Bildungswerks der Erzdiözese Freiburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet den regulären Eintritt.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Mittwoch, 20. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Konzert: Harfenklänge mit Sann
Harfenklänge erfüllen die Skulpturenhalle bei einem Konzert der Musikerin Sann am Freitag, 22. Oktober, um 18 Uhr. Sann mischt Stimme und keltische Harfe und webt ein Bild aus Klang, Musik und Gefühl. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Orgelmusik im Augustinermuseum
Min Woo von der Musikhochschule Freiburg spielt am Samstag, 23. Oktober, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum. Das Konzert kostet den regulären Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung telefonisch unter 0761 201-2501oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Augustinerfreunde führen: Der Tag des Jüngsten Gerichts
Um Darstellungen des Jüngsten Gerichts geht es bei einer Führung mit Lea von Berg vom Freundeskreis Augustinermuseum am Sonntag, 24. Oktober, um 11 Uhr. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Familienworkshop: Komm ins Mittelalter!
Auf eine Zeitreise durch die mittelalterliche Kunst begeben sich Familien mit Kindern ab fünf Jahren am Sonntag, 24. Oktober, von 14 bis 16 Uhr. Dabei geht es vorbei an rollbaren Eseln, den Grafen von Freiburg und bunten Glasbildern. Im Anschluss gestalten die Kinder selbst einen ledernen Geldbeutel. Für Kinder kostet die Teilnahme 5 Euro. Erwachsene zahlen 5 Euro zuzüglich Eintritt.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Jazz-Konzert mit Engelberth, Obleser und Seibold
Ein Jazz-Konzert ist am Donnerstag, 21. Oktober, um 16 Uhr auf der Bühne im Freiburger Colombipark geboten. Zur Praxis des Jazz gehört es seit jeher, zeitlose Stücke großer Komponistinnen und Komponisten aus früheren Generationen neu zu interpretieren und aufzuführen. Die aktuellen und ehemaligen Stipendiaten der Kunststiftung Baden- Württemberg, Jakob Obleser (Kontrabass), Niko Seibold (Saxophon) und Volker Engelberth (Klavier) widmen sich im Rahmen der Ausstellung "Ping-Pong" einem Programm des legendären und über Jahrzehnte umtriebigen Duke Ellington und seinem Alter Ego Billy Strayhorn.

Zu Gast beim "Freundschaftsspiel"
Eine Führung durch die Ausstellung "Freundschaftsspiel. Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung : Museum für Neue Kunst" findet am Sonntag, 24. Oktober, um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst statt. In der Ausstellung treffen Meisterwerke der Klassischen Moderne auf zeitgenössische Positionen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Der Herbst ist da und damit die Jahreszeit, um bei einem Waldspaziergang Pilze zu sammeln. Doch welche Exemplare sind schmackhaft, welche giftig? Pilzsammlerinnen und - sammler können ihre Funde am Montag, 18. Oktober, von 16 bis 18 Uhr, in der museumspädagogischen Werkstatt in der Gerberau 15 einem Expertenteam vorlegen und sich informieren. Die Beratung kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Workshop: Tierisch giftig!
Ob blau, gelb oder rot: Die Farben der Gifttiere haben alle eine Botschaft: Lass mich in Ruhe, ich bin giftig! Familien mit Kindern ab 3 Jahren gestalten im Workshop zur Sonderausstellung "Tierisch giftig!" am Samstag, 23. Oktober, ab 15 Uhr bunte Pfeilgiftfrösche aus leeren Klorollen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro, für Erwachsene zuzüglich Eintritt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich. Hinweis: Pro Kind bitteein bis zwei leere Klorollen mitbringen.

Online-Gespräch: Mutter sein oder nicht sein
In der Online-Gesprächsreihe zur Ausstellung "In Gesellschaft. Freiburger Frauen* im Blick" im Museum Natur und Mensch treffen Freiburgerinnen auf Frauen* aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Soziales. Im ersten Teil der Reihe am Sonntag, 24. Oktober, um 15 Uhr geht es um unterschiedliche Lebensformen und Familienbilder, weibliche Lebensentwürfe ohne Kinder sowie die gesellschaftliche Dimension von Mutterschaft. Es sprechen Sarah Diehl, Publizistin, Aktivistin und Autorin von "Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich", Felicia Ewert, politische Referentin und Autorin von "Trans.Frau.Sein", und Sarghuna Nashir-Steck, Ethnologin, Dolmetscherin und Leiterin Frauenteestube International Haslach. Die digitale Veranstaltung ist kostenfrei. Der Zugangslink wird im Vorfeld im Veranstaltungskalender der Städtischen Museen unter freiburg.de/museen veröffentlicht.

Archäologisches Museum Colombischlässle

Leben in und um Freiburg vor der Stadtgründung
Eine Führung durch die Ausstellung "freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt" findet am Mittwoch, 20. Oktober, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle statt. Die "Rundreise" führt von Freiburg ins Umland und veranschaulicht die Besiedlung der Region lange vor der Stadtgründung. Erstmals gezeigte Fundstücke, moderne Grabungsmethoden und ein digitales Geländemodell bieten spannende Einblicke in die kleine Vorgeschichte des Breisgaus. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-2501 ist bis Dienstag, 19. Oktober, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichte: Wentzingers vier Jahreszeiten
"Wentzingers vier Jahreszeiten" ist der Titel einer Kurzführung am Freitag, 22. Oktober, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte. Die überlebensgroßen Skulpturen der vier Jahreszeiten erschuf das Allroundtalent Johann Christian Wentzinger für den Schlosspark in Ebnet. Heute ziehen sie Besucherinnen und Besucher mit ihrer Ausdruckskraft im Innenhof des ehemaligen Künstlerhauses in den Bann. Eine Anmeldung telefonisch unter 0761 201-2501oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 21. Oktober, 15 Uhr erforderlich.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Welt im Rücken (1/2)
Nach dem gleichnamigen Buch von Thomas Melle
Mit: Lou Strenger, Camill Jammal, Tilman Strauß, Gro Swantje Kohlhof, Michael Goldberg
Musik: Camill Jammal
Hörspielbearbeitung und Regie: Rebekka David
(Produktion: SWR 2021 - Ursendung)
„Wenn Sie bipolar sind, hat Ihr Leben keine Kontinuität mehr. Die Krankheit hat Ihre Vergangenheit zerschossen, und in noch stärkerem Maße bedroht sie Ihre Zukunft. Sie fangen nicht bei null an, nein, Sie rutschen ins Minus, und nichts mehr ist mit Ihnen auf verlässliche Weise verbunden.” Thomas Melle leidet seit Jahren an einer bipolaren Störung. Schonungslos und mit der hyperscharfen Wahrnehmung, die ihm Manie und literarische Versiertheit zur Verfügung stellen, erzählt er von seinem Umgang mit der Krankheit, von persönlichen Dramen und langsamer Besserung.

Sonntag, 24. Oktober 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel

(Teil 2, Sonntag, 31. Oktober 2021, 18.20 Uhr)
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Staatsräte
Hörspiel nach dem gleichnamigen Buch von Helmut Lethen
Wilhelm Furtwängler: Jens Wawrczeck
Gustav Gründgens: Patrick Güldenberg
Ferdinand Sauerbruch: Christian Redl
Carl Schmitt: Werner Wölbern
Hörspielbearbeitung und Regie: Frank Hertweck, Manfred Hess
(Produktion: SWR 2019)

Der preußische Staatsrat wurde 1933 zu einem "Ehrenrat" des NS-Regimes und einer Institution von Görings Gnaden. Vier Männern der deutschen Elite verlieh er diesen diesen Titel: dem Juristen Carl Schmitt, dem Chirurgen Ferdinand Sauerbruch, dem Theatermann Gustaf Gründgens, dem Dirigent Wilhelm Furtwängler. Ein Treffen der vier ist nirgends dokumentiert. In Helmut Lethens Buch "Staatsräte" kommen diese vier Männer zu fiktiven Herrengesprächen zusammen, als sie Teil der Kulturelite des III. Reiches waren. Worin stimmten sie überein, und was fasziniert an ihnen bis heute?

Samstag, 23. Okober 2021, 23:03 Uhr
SWR2 ohne Limit (Hörspiel)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Wolf Gregis
 
Buchtipp: Wolf Gregis "Sandseele"
Ein Tagesschau-Bericht triggert den zehn Jahre lang verdrängten Einsatz des Ex-Bundeswehroffiziers und Afghanistanveteranen Martin Küfer. Staub, Gestank, Elend und Dosenbier – alles ist plötzlich wieder da und sprengt die vermeintliche Normalität seines Lebens von einem Moment zum anderen. Sein afghanisches Kopfkino nimmt an Fahrt auf.

Der Verlust einer Freundschaft, der Tod eines Kameraden, eine mühsam verdrängte Mitschuld: Martin stellt sich den Erinnerungen und durchlebt seinen Dienst am Hindukusch erneut. „Wir haben nicht nur Spuren im Sand hinterlassen, sondern der Sand auch Spuren in uns.“ Gelingt dem Familienvater ein erster Schritt zurück in ein normales Leben?

Der Autor Wolf Gregis, 1981 in Wismar geboren, wuchs in Schwerin auf und lebt heute in Rostock. Seine Erfahrung als Bundeswehroffizier in Afghanistan thematisierte er bereits in „Afghanistan surreal. Wahrnehmungen eines deutschen Soldaten“ (2013).
Der Autor ist Redakteur von Risse. Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern und war 2019 Juror beim Landeswettbewerb Die Freiheit ist ja da. Literaturwettbewerb zum 30. Jahrestag des Mauerfalls. Für die Arbeit an seinem Romandebüt „Sandseele“ erhielt er 2020 das Literaturstipendium der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Verlag Isegrimm Literatur 2021, 382 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN 9783754316023
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Themenführung durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums Karlsruhe
"Durlacher Geschichten in Bildern" am 31. Oktober / Anmeldung erwünscht

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Sonntag, 31. Oktober, um 11:15 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung an. Der Rundgang mit Helene Seifert ist kostenfrei und steht unter dem Motto "Durlacher Geschichte in Bildern".

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis zum 29. Oktober per E-Mail an stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4231 ist erforderlich.

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen beim Museumsbesuch sind zu finden unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: The Guilty
Von Gustav Möller und Emil Nygaard Albertsen
Aus dem Dänischen von Jörg Hartung
Mit: Matthias Brandt, Jeff Wilbusch, Anja Schneider, Aljosha Stadelmann, Judith Rosmair, Oliver Kraushaar, Helene Herwig, Paul Herwig, Constanze Becker u. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020)

Asger wurde strafversetzt und muss sich nun in der Notrufzentrale um allerlei Probleme kümmern: Clubbesucher mit Überdosis, bestohlene Männer im Rotlichtviertel, Verkehrsunfälle. Doch plötzlich meldet sich eine scheinbar verwirrte Frau und spricht mit ihm wie mit ihrem kleinen Sohn. Asger will schon auflegen, als er merkt, dass die Frau nicht allein ist und sich unfreiwillig in einem fahrenden Auto befindet. Asger setzt alle Hebel in Bewegung, um ihr zu helfen, doch die Zeit läuft ihm davon. Und manchmal gibt es nichts Gefährlicheres als den Wunsch, einen begangenen Fehler wiedergutzumachen.

Samstag, 23. Oktober 2021, 19:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Clash aus Kulturen, sozialen Milieus, Altersgruppen und Lebenswirklichkeiten
Foto aus der neuen Ausstellung (c) Britt Schilling
 
Clash aus Kulturen, sozialen Milieus, Altersgruppen und Lebenswirklichkeiten
Neue Ausstellung im Museum Natur und Mensch und der Verein Element 3 zeigen über hundert Porträtfotos von Freiburgerinnen

Was passiert, wenn viele Freiburgerinnen in einem Raum zusammenkommen und in Dialog treten? Die Ausstellung „In Gesellschaft. Freiburger Frauen* im Blick“ im Museum Natur und Mensch geht seit Mittwoch, 13. Oktober, dieser Frage nach. Zu sehen sind über hundert Porträtfotos von Freiburgerinnen, aufgenommen von der Fotografin Britt Schilling. Die Schau läuft bis Sonntag, 5. Dezember. Sie wurde vom Verein Element 3 initiiert und entstand in Kooperation mit dem Museum und der Frauenbeauftragten der Stadt Freiburg. Gefördert wird sie von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Kulturamt und dem Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg. Eine Online-Gesprächsreihe begleitet die Ausstellung.

Die ausdrucksstarken Aufnahmen zeigen selbstbewusste Individuen in einem Clash aus Kulturen, sozialen Milieus, Altersgruppen und Lebenswirklichkeiten. Die Schwarz-Weiß-Optik stellt eine Gemeinschaft zwischen den Porträtierten her und betont gleichzeitig ihren einzigartigen Ausdruck.

Neben den Fotografien gibt es Ausschnitte aus Gesprächen mit den Porträtierten – unter anderem in einer Audioinstallation. Die Ausstellung feiert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Freiburgerinnen und wirft übergreifende Fragen auf: Welche Rolle spielt die eigene Biografie beim Blick auf Gleichberechtigung? Wie beeinflusst umgekehrt die gesellschaftliche Haltung das Individuum? Und was bewirkt eine starke Frauengemeinschaft?

Fotos entstanden bei der Veranstaltung „Nur für Frauen*“

Die Grundlage der fotografischen Sammlung ist 2019 bei der transkulturellen Veranstaltung „Nur für Frauen*“ entstanden – ein Format, zu dem der Verein Element 3 seit 2012 einlädt. Im Theater Freiburg hatten die Macherinnen ein großes Wohnzimmer eingerichtet, das die Besucherinnen in einen lebendigen Versammlungsort verwandelten.

Am Rande der Veranstaltung hatte die Freiburger Fotografin Britt Schilling eine Fotobox aufgebaut. Die Teilnehmerinnen waren eingeladen, sich so porträtieren zu lassen, wie sie selbst wahrgenommen werden wollten, ohne zusätzliche Inszenierungen. Dabei sind rund hundert Porträts entstanden, die die Besonderheit der Veranstaltung einfangen: Frauengemeinschaft, Diversität, Frauenkultur.

Die Ausstellungsmacherinnen

Die künstlerische Gesamtleitung der Ausstellung liegt bei Margarethe Mehring-Fuchs und Kathrin Feldhaus von Element 3 sowie der Fotografin Britt Schilling und der Gestalterin Julia Benning.

Der Verein Element 3 arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Soziokultur. Im Fokus stehen gesellschaftlich relevante Themen und die Perspektive der Menschen, die von diesen direkt betroffen sind. Intensive Netzwerkarbeit spielt dabei eine große Rolle.

Britt Schilling ist freischaffende Fotografin in Freiburg, eigene Projekte hat sie unter anderem in Ghana und Äthiopien realisiert. 2016 entstand im Rahmen der Ausstellung „Touchdown“ (Bundeskunsthalle Bonn) die Serie „Ich bin nur einmalig“ mit Porträts von Menschen mit Downsyndrom. Gemeinsam mit Julia Benning hat sie auch die Ausstellung „Strafraum. Absitzen in Freiburg“ inklusive Begleitbuch erarbeitet.

Zur aktuellen Ausstellung erscheint ebenfalls ein Begleitbuch, das in Kooperation mit der Frauenbeauftragten entstanden und für 7 Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Es wird vom Landesministerium für Soziales, Gesundheit und Integration sowie von der Sparkasse und Volksbank gefördert.

Öffnungszeiten, Eintritt und 3G-Regel

Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren, Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Besucherinnen und Besucher benötigen aktuell einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder über einen negativen Corona-Test. Ein Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden. Schülerinnen und Schüler, sowie Kinder, die unter sechs Jahre alt oder noch nicht eingeschult sind, gelten als getestet.

Gesprächsreihe zur Ausstellung: „Frauen* im Blick“

Bei der Gesprächsreihe „Frauen* im Blick“ treffen einige der in der Ausstellung porträtierten Freiburgerinnen auf Frauen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Soziales. Die Online-Veranstaltungen sind kostenfrei, der Zugangslink wird im Vorfeld auf www.freiburg.de/in-gesellschaft veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 Sonntag, 24. Oktober 2021, 15–16.30 Uhr
Frauen* im Blick – Mutter sein oder nicht sein
Zum Auftakt geht es um unterschiedliche Lebensformen und Familienbilder, weibliche Lebensentwürfe ohne Kinder sowie die gesellschaftliche Dimension von Mutterschaft.
Mit:
Sarah Diehl, Publizistin, Aktivistin und Autorin von „Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich“
Felicia Ewert, politische Referentin und Autorin von „Trans.Frau.Sein“
Sarghuna Nashir-Steck, Ethnologin, Dolmetscherin und Leiterin Frauenteestube International Haslach.
Moderation: Reinhild Dettmer-Finke, Filmemacherin.

 Sonntag, 7. November 2021, 15–16.30 Uhr
Frauen* im Blick – Diversität, Beruf und Bildung
Die zweite Diskussion dreht sich um die Themen Frau und Beruf in der Einwanderungsgesellschaft, Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit sowie die Perspektive der freien Wirtschaft und Politik darauf.
Mit:
Dhurata Causaj, Medieninformatikerin Astrid Siemes-Knoblich, Verband der Unternehmerinnen Baden
Gabi Rolland, SPD-Landtagsabgeordnete
Nadya Sahutoglu, Projektleitung „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“, Amt für Migration und Integration
Nadya Shehab, Agrar-Ingenieurin
Moderation: Beate Kierey, Journalistin

 Sonntag, 21. November 2021, 14.30–16.30 Uhr
Frauen* im Blick – Frauenrechte, Sexismus und Gewalt
Die dritte Diskussion thematisiert die Gleichberechtigung als Grundrecht, Sexismus, Ursachen von Gewalt an Frauen, Auswirkungen der Globalisierung sowie sexualisierte Gewalt in Kriegs- und Krisengebieten.
Mit:
Şenay Awad, Vorstandsvorsitzende Sozialdienst muslimischer Frauen Freiburg
Christina Gröbmayr, Rechtsanwältin, Vorstandsvorsitzende Bezirksverein für soziale Rechtspflege Freiburg
Dr. Gabriele Michel, Vorstandsvorsitzende AMICA e. V.
Jasmina Prpić, Gründerin und Geschäftsführerin von Anwältinnen ohne Grenzen e. V.
Lúcia Rolim-Schulz, Frauenrechtsaktivistin, Mentorin, Vorsitzende Frauenkommission des Migrant_innenbeirats der Stadt Freiburg Irene Vogel, Stadträtin der Unabhängigen Frauen
Moderation: Dr. Jenny Warnecke, Projektkoordination samo.fa des Interkulturellen Vereins FAIRburg e.V.

 Mittwoch, 10. November 2021, 16–17 Uhr
Sondersendung im Radio Dreyeckland: Our Voice spezial – Frauen im Gespräch
In der Sondersendung von Our Voice, der Geflüchteten-Redaktion von Radio Dreyeckland, steht das Thema Frau-Sein im Fokus. Frauen unterschiedlicher Herkunft und mit Fluchterfahrung erklären ihre persönliche Definition von Frau-Sein und tauschen sich über schöne und schlechte Erfahrungen aus. Die Sendung ist auf Radio Dreyeckland, 102,3 MHz oder im Livestream auf www.rdl.de zu hören.
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Sonstiges 
 
 
Die EU und China – Auf dem Weg zur systemischen Konkurrenz?
Online-Gespräch in der Reihe „Europäische Perspektiven“

Die Online-Veranstaltung in der Reihe „Europäische Perspektiven“ am Donnerstag, 21. Oktober um 19 Uhr nimmt die Beziehungen zwischen der EU und China in den Blick. Nach Jahrzehnten der pragmatischen Wirtschaftspartnerschaft wächst auf europäischer Seite die Frustration über eine zunehmend aggressive Außenpolitik Beijings gepaart mit einem immer autokratischeren Regierungssystem im Inneren. Beim Online-Gespräch zu Gast sind die Sinologin Mareike Ohlberg, der Publizist Uwe Hoering und aus China zugeschaltet die Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung Lea Sahay. Die drei Expert*innen gehen unter anderem der Frage nach, ob sich China zum „systemischen Rivalen“ Europas entwickelt.

Das Online-Gespräch in der Reihe „Europäische Perspektiven“ veranstaltet die Katholische Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Colloquium politicum, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg e. V., Centro Culturale Italiano Freiburg e. V..

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Sonstiges 
 
 
Werte (in) der Demokratie – Ideale und Probleme
Für den Unterricht: Neue Ausgabe von „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“

Mit grundsätzlichen Fragen zur Demokratie setzt sich die aktuelle Ausgabe von „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ auseinander. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie unter dem Titel „Werte (in) der Demokratie – Ideale und Probleme“ jetzt erschienen.

In kurzen Textabschnitten erläutert die Unterrichtshandreichung wesentliche Prinzipien und Merkmale einer Demokratie wie Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Grund- und Menschenrechte oder Pluralismus. Diesen Begriffen werden Probleme gegenübergestellt. Stichworte wie Extremismus, gesellschaftliche Spaltung oder die Frage nach dem Einfluss sozialer Medien sollen dazu anregen, Herausforderungen zu thematisieren und sie zu bewerten. Ein abschließender Abschnitt geht auf demokratische Werte ein. Er lädt über die Zuordnung von Bildern zu Beispielen zur Diskussion darüber ein, ob und in welcher Form sie möglicherweise verletzt werden.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen und Lückentexten ansprechend aufbereitet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung wie Arbeitsblätter mit Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps. Die Inhalte der Handreichung lassen sich damit aufgreifen und interaktiv vertiefen.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe auch im PDF-Format zum Herunterladen bereit.
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Sonstiges 
 
 
„Gendern?! Ein Pro und Contra“
Neues Online-Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zur Gender-Debatte

Zu einer ebenso heftig wie emotional geführten Debatte bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt einen kompakten Überblick. Ein neues Online-Dossier erklärt kurz und knapp, was Gendern überhaupt ist und welche Ausdrucksformen der geschlechtergerechten Sprache es gibt. Zudem findet man eine Gegenüberstellung von Argumenten: jeweils zehn Gründe, die für und gegen das Gendern sprechen. Ein Abschnitt befasst sich mit der Frage, „gibt es eine Gender-Pflicht?“

Ob und in welcher Form Sprache geschlechtersensibel sein soll, daran scheiden sich die Geister. Für die einen ist es Ausdruck der Gleichstellung, für die anderen Bevormundung – warum also ist die Sprachdebatte so hitzig und kontrovers? Auch darüber informiert das Dossier. Eine Sammlung von Themenseiten und Unterrichtsmaterialien sowie Informationen in Leichter Sprache ergänzen das Online-Angebot.

Unter dem vollständigen Titel „Gendern: Ja oder Nein? Was für die gendergerechte Sprache spricht – und was dagegen. Ein Pro und Contra“ kann das Dossier bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter www.lpb-bw.de/gendern kostenlos abgerufen werden.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Alexandra Bolena
 
Buchtipp: Alexandra Bolena "Nachhaltig investieren für Dummies"
Geld anlegen mit gutem Gewissen

Im Zuge des wachsenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Umwelt, wollen immer mehr Menschen ihr Geld in nachhaltige Anlagen investieren. Alexandra Bolena, Expertin zum Thema "alternative Geldanlage" und nachhaltige und ökologische Investments weiß, welche Aktien und innovativen Möglichkeiten sich für nachhaltig orientierte Anleger anbieten. In ihrem leicht verständlichen und übersichtlich strukturierten Ratgeber „Nachhaltig investieren für Dummies“, zeigt sie, wie sich Geld „gut“ anlegen lässt.

„Wenn wir unser Geld nachhaltig investieren, stützen wir nicht nur die Unternehmen, die sich um Umweltschutz und Fair-Trade bemühen, sondern zwingen damit letztlich auch andere Unternehmen nachzuziehen“, davon ist Alexandra Bolena überzeugt. Und dies nicht nur, indem wir vor allem nachhaltige Produkte einkaufen, sondern im Besonderen, indem wir unser Geld dahin bringen, wo fair und nachhaltig gewirtschaftet wird.

Alexandra Bolena gibt in ihrem Ratgeber „Nachhaltig investieren für Dummies“ Tipps für die Auswahl von nachhaltigen Aktien, Anleihen, ESG-konformen Fonds und ETFs. Sie erklärt alles über Green und Social Bonds, Investments in nachhaltige Sachwerte, Mikrofinanz oder Crowdinvesting.

Bolena zeigt den Leserinnen und Lesern, wie sie echte nachhaltige Angebote von solchen, die "Green-washing" betreiben, unterscheiden, warum die SDGs eine gute Messlatte sind, was Gütesiegel aussagen und last but not least warum auch die Hausbank einen Beitrag leisten kann und wie man dieser in Sachen Nachhaltigkeit auf den Zahn fühlen kann.

Schummelseiten und der Top-Ten-Teil bieten einen schnellen Überblick – ideal für alle, die es eilig haben und mal schnell nachschlagen möchten, wie sie mit ihren Geldgeschäften die Welt vielleicht ein bisschen besser machen und ihr Erspartes in Unternehmen mit einer nachhaltigen Geschäftsidee investieren.

Die Autorin Alexandra Bolena ist Unternehmensberaterin zum Thema "alternative Geldanlage" und nachhaltige und ökologische Investments. Sie hat einige Lehraufträge und verfasst regelmäßig Fachbeiträge zum Thema Nachhaltigkeit. Alexandra Bolena lebt in Wien.

Wiley Verlag 2021, 320 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71823-8
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungshinweis: Ausstellung Pförtnerhaus / ZeitRaum
+ Soundwalk Grünwälderstraße + Mural Habsburgerstraße

„KUNST MIT UMDREHUNGEN“
Ausstellung: Meilensteine Freiburger Musikgeschichte
33 Tonträger auf 18 Quadratmetern Off-Space-Raum. Eine bunte Tüte Tonträger mit Historie, Gagfaktor, Nostalgiepotenzial oder Story. Natürlich total selektiv und unvollständig - dafür aber mit zugehöriger SoundCloud-Playlist*. Von der ersten Punk Single aus Freiburg zum jüngsten EBM Label der Stadt, vom prominent gestalteten Cover Artwork zur Compilation mit World League Niveau.
Im Work-In-Progress-Modus kuratiert von Hank Strummer und Thorsten Leucht. Die Ausstellung ist zum großen Teil auch von außen (große Sichtfenster) einsehbar.
Wo: Pförtnerhaus, Fabrikstraße 15, 79102 Freiburg
Wann: Samstag 9. Oktober 2021, 19 - 22 Uhr (Vernissage) + Sonntag 10. Oktober 16 - 19 Uhr + Samstag 16. Oktober, 19 - 22 Uhr + Sonntag 17. Oktober 16 - 19 Uhr (Finissage)
Eintritt / Teilnahme: Eintritt frei. Keine Voranmeldung nötig. Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel, Kontaktnachverfolgung sowie Maskenpflicht.

„NEUSTER INSTAGRAM-SPOTS DER STADT“
Graffiti-Aktion: Neue Farbe braucht die Wand!
Vergleichbar mit dem Mannheimer Referenz-Projekt „Stadt.Wand.Kunst“, engagiert sich Kulturaggregat e.V. seit Jahren u.a. für eine buntere Stadt - für künstlerische Fassadengestaltung im öffentlichen Raum. Auf dass die Summe der einzelnen Murals als „Open Urban Art Gallery“ Beachtung und Anerkennung finde! Murals, das sind großformatige Wandgemälde, meist mit Sprühdosen und Wandfarbe von talentierten Graffiti-Artists an den Bau gebracht. Ein neues Werk wurde im Rahmen des soundcity Festivals gestaltet von Fritz Boogie, smy und didi.
Wo: Lidl / Fabrik (seitliche Hauswand der Fabrik, einsehbar vom Lidl-Parkplatz), Habsburgerstraße 19, 79104 Freiburg
Wann: Jetzt! Fertig! Bereit zum Bestaunen! Produktionszeit war Mittwoch 13. bis Sonntag 10. Oktober 2021

„24/7 GIGPOSTER SCHAUFENSTERGALERIE“
Soundwalk: Black Forest Industries
Die Freiburger Jungs Marsen Frankenstoner, Herr Alexander, Baumi und Hank Strummer eint neben der Liebe für Bands und Livemusik auch die Leidenschaft für Grafik, Geruch frischer Farbe und Siebdrucken. Zusammen bilden sie das Kollektiv Black Forest Industries, beheimatet im Stadtteil Brühl. Dort produzieren sie „south germanys finest screen printed gig posters“. Eine Selektion der stets auf 39 Exemplare limitierten Drucke können in den der Kunst aufgeschlossenen Schaufenstern der Grünwälderstraße angeschaut werden. Band-Poster von u.a. Sharon Jones, Boysetsfire, NOFX, Bad Religion, The Sonics, Melvins, DAF…
Wo: 25 Schaufenster der Grünwälderstraße, 79098 Freiburg
Wann: 24/7 ab Samstag 9. Oktober bis Sonntag 24. Oktober 2021

„SCHEINWERFER AUF DIE FLINTA*-KÜNSTLER*INNEN DER STADT“
Ausstellung: „RebElles“ by Sévérine Kpoti & Sara-Lena Möllenkamp
Mit ihren Solo-Ausstellungen „show:me“ und „Cause Cats Meow“ haben die Künstlerinnen Sévérine Kpoti und Sara-Lena Möllenkamp bereits getrennt voneinander Arbeiten rund um Frauen* auf Bühnen und im Musikbusiness gezeigt. Die erste gemeinsame Schau zeigt neue Fotografien und Collagen auf den 130 Quadratmetern Ausstellungsfläche des frisch bezogenen ZeitRaums – direkt neben dem FreiZeichen. „RebElles“ versteht sich als Auflehnung gegen männlich dominierte Kunstwelten, in einer heteronormativ geprägten Gesellschaft und möchte den Scheinwerfer auf die vielen FLINTA*-Künstlerinnen der Stadt lenken.
Wo: ZeitRaum by FreiZeichen, Haslacher Straße 43, 79115 Freiburg, www.artik-freiburg.de
Wann: Samstag 9. Oktober 2021, ab 18 Uhr (Vernissage) + Freitag 22. bis Sonntag 24. Oktober, 16 - 20 Uhr + Sonntag 7. November 2021, 15 - 19 Uhr (Finissage)
Eintritt / Teilnahme: Eintritt frei. Keine Voranmeldung nötig. Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel, Kontaktnachverfolgung sowie Maskenpflicht.

Oben genannten Veranstaltungen finden im Nachfall des soundcity Freiburg Festivals statt.

soundcity ist eine Veranstaltung von subculture urban media & kulturaggregat e.V. #soundcityfreiburg

Das soundcity Festival 2021 wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie durch das Kulturamt der Stadt Freiburg.
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 18. bis 22. Oktober
(Kalenderwoche 42)

Montag, 18. Oktober, 13.30 Uhr
Lesung mit Silke Vry „Trau deinen Augen nicht! Die Tricks der Künstler“ (Stadtteilbibliothek Haslach)
Es braucht gar nicht viel, und plötzlich betrachten wir ein Bild lachend, staunend und verwundert. Wie kommt das bloß? Silke Vry nimmt Kinder ab 9 Jahren am Montag, 18. Oktober, um 13.30 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Str. 10, mit auf eine Entdeckungsreise zu den Tricks der Künstler, Maler, Grafiker und Fotografen. Nur mit Voranmeldung (Tel. 0761/201-2261 oder Mail an stadtteilbibliothek-haslach@stadt.freiburg.de). Der Eintritt ist frei.

Montag, 18. Oktober, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „170 Jahre Arbeiterbewegung in Freiburg“ (Stadtbibliothek)
Kaum jemand verbindet mit dem einstigen Verwaltungs- und Garnisonsstädtchen im Breisgau Gewerkschaftsgründungen, eine Arbeiterkultur oder gar Streiks. Und dennoch haben sich bereits im Zuge der demokratischen Revolution von 1848/49 auch hier erste Arbeitervereine gegründet. Die Ausstellung „170 Jahre Arbeiterbewegung in Freiburg“, die die Stadtbibliothek (Münsterplatz 17) von Dienstag, 19. Oktober, bis Samstag, 6. November, zeigt, zeichnet die Entwicklung der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in Freiburg nach. Der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach eröffnet die Ausstellung am Montag, 18. Oktober, um 19 Uhr. In Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Stadtverband Freiburg. Der Eintritt ist frei.
Unter der geltenden Corona-Verordnung ist nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern möglich.

Mittwoch, 20. Oktober, 10 bis 12 Uhr, und Freitag, 22. Oktober, 15.30 und 17.30 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder EReader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächsten Onleihe- und IT-Sprechstunden finden am Mittwoch, 20. Oktober, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 22. Oktober, von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20. Oktober, 14.30 Uhr
Lesung mit Gerlis Zillgens: „Morgen, Tiere, wird‘s was geben“ (Mediothek Rieselfeld)
Die Bewohner von Tierlingen sind sich einig: Im Dezember ist alles doof! Es wird zu früh dunkel, es ist zu kalt und es gibt kein frisches Gras. Nur gut, dass sich Elefantin Elfie daran erinnert, dass die Menschen zu dieser Zeit immer etwas spielen. Nennt sich "Krippen". Aber wie geht das noch mal? Gerlis Zillgens liest und erzählt am Mittwoch, 20. Oktober, um 14.30 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, vom außergewöhnlichsten Krippenspiel aller Zeiten für Kinder ab 4 Jahren. Nur mit Voranmeldung (Tel. 0761/201-2270, stadtbibliothek-rieselfeld@stadt.freiburg.de). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20., und Donnerstag, 21. Oktober, 14 bis 15.45 Uhr
E-Learning-Sprachkurse (Stadtbibliothek)
Über die Onleihe bietet die Stadtbibliothek E-Learning Sprachkurse an. Für die E-Learning Deutschkurse (Niveau A1-C1) findet jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15.45 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, eine Einführung statt. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20., und Donnerstag, 21. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Sprachcafé Deutsch (Stadtbibliothek)
Jeden Mittwoch und Donnerstag findet das Sprachcafé Deutsch statt. In lockerem Rahmen können Teilnehmende hier von 16 bis 18 Uhr Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Infos über Marius Barbot (Tel. 0176/8114 8756). Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20. Oktober, 17 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt‘s Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen lesen am Mittwoch, 20. Oktober, um 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20. Oktober, 20 Uhr
Lesung mit Lena Gorelik „Wer wir sind“ (Stadtbibliothek)
Im Rahmen des Projektes „Jüdisch für alle“ der Liberalen Jüdischen Gemeinde Chawurah Gescher Freiburg liest Lena Gorelik in der Stadtbibliothek (Münsterplatz 17) am Mittwoch, 20. Oktober, um 20 Uhr, aus ihrem autobiographischen Roman „Wer wir sind“. Darin zeichnet die Autorin ihren Weg, der sie als 11-Jährige mit ihrer Familie aus St. Petersburg in die neue fremde Heimat Ludwigsburg führt. Nur mit Voranmeldung (vorstand@gescher-freiburg.de). Der Eintritt ist frei.

Freitag, 22. Oktober, 15 bis 18 Uhr
eSports-Games Training (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Verein Freiburg eSports und die Stadtteilbibliothek Haslach bieten in der „Gaming-Zone“ der Jugendbibliothek Club-Training für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an. Das nächste Training steigt am Freitag, 22. Oktober, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10. Der Eintritt ist frei.
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Vortrag "Leben und Freude am Leben" in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Theologische Überlegungen zur Bedeutung von Religion im Alter

Religionen bejahen das Leben, sie verheißen Heil und Erlösung und geben ethische Orientierung. In einem Vortrag unternimmt Dr. Regina Speck, Theologin und Pädagogin am Institut für Katholische Theologie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe am Donnerstag, 28. Oktober, um 17 Uhr im Ständehaussaal der Stadtbibliothek den Versuch, Religion als Ressource – besonders im Alter – zu deuten. Im Zusammenhang der gesamten Lebensgeschichte von Menschen wird das Alter als kostbare Lebensphase verstanden, in der Leben und Freude trotz mancher widersprechender Erfahrungen zusammenkommen können.

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gut informiert und aktiv leben – Keine Frage des Alters!" in Kooperation von Stadtbibliothek, Seniorenbüro und Pflegestützpunkt statt. Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen – voraussichtlich die 3G-Regel, Maskenpflicht und Datenerfassung. Aktuelle Hinweise sind der Homepage der Stadtbibliothek zu entnehmen.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide "Kleiner Garten naturnah"
Naturoasen im Wohnzimmerformat
lebendig und schön gestalten

Machen Sie etwas aus Ihrem kleinen Garten! Ein Rasen mit Hecken-Borte – so gleichförmig sehen viele kleine Gärten aus. Orte zum Wohlfühlen sind sie häufig nicht. Dabei können sie es sein: Ein Ruheort unter einer schönen Birke, ein Schwimmteich mit Holzdeck, ein Bild aus Stauden und Gräsern zum Betrachten vom Fenster aus: All das ist auch im kleinen Garten möglich.

Gefragt sind praktische Vorschläge und Ideen. Eine Vielzahl an Möglichkeiten und Wege zur Verwirklichung naturnaher Gartenwünsche nennt Ulrike Aufderheide in ihrem Buch »Kleiner Garten naturnah«, erschienen im pala-verlag.

Wenn Sie einen kleinen Garten neu anlegen oder pflegen wollen – sei es der Vorgarten, der lange Streifen neben dem Haus oder das Gärtchen in Wohnzimmergröße dahinter –, finden Sie in diesem Buch Anregungen zur Gestaltung, zur Bautechnik und zur naturnahen Bepflanzung. Auch funktionale Elemente wie Stellplätze oder Hauszugänge werden berücksichtigt.

Dabei richtet sich das Buch besonders an diejenigen, die nicht nur Oasen für sich selbst, sondern auch für Tiere und Pflanzen schaffen wollen. Dazu gibt es passende Bepflanzungsvorschläge für unterschiedliche Standorte im kleinen Garten. Um sich die eigenen Bedürfnisse klarzumachen, leitet die Naturgarten-Planerin auch beim Erstellen einer Wunschliste an. Das macht es einfacher, den Traumgarten zu finden und zur wunderschönen Oase des Lebens zu machen.

pala-verlag 2021, 176 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-412-0
 
 



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