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Sonntag, 14. April 2024
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Svante Pääbo
 
Buchtipp: Svante Pääbo "Die Neandertaler und wir"
Übersetzt von Sebastian Vogel

Kaum eine Frage beschäftigt uns Menschen so wie die, wer wir sind und woher wir kommen. Dass wir der Antwort ein großes Stück nähergerückt sind, verdanken wir dem Biologen und Mediziner Svante Pääbo. Ihm gelang es, das Genom der Neandertaler zu entschlüsseln. Für diese bahnbrechende Forschung wurde er 2022 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. In »Die Neandertaler und wir« schildert der Pionier der Paläogenetik seine faszinierende Arbeit an urzeitlicher DNA. Dieses spannende Stück Forschungsgeschichte ist ab sofort in aktualisierter Form wieder erhältlich.

Als Svante Pääbo und seinem Team eines Nachts 1996 die Entschlüsselung von genetischem Material aus dem jahrtausendealten Armknochen eines Neandertalers gelingt, machen sie eine unerwartete Entdeckung: Das Neandertaler-Material enthält DNA-Sequenzen, die im Vergleichsmaterial Tausender moderner Menschen noch nie gefunden wurden. Das lässt nur einen Schluss zu: Sie haben erstmals DNA eines ausgestorbenen Verwandten des Menschen gewonnen. Ein sensationeller Befund, der ein völlig neues Licht auf die Entwicklung des Menschen wirft, und ein Höhepunkt in Pääbos vielfach preisgekröntem Forscherleben, das mit der Arbeit an ägyptischen Mumien, Höhlenbären und Mammuts begann.

DVA 2024, 416 Seiten, € 26,00 (D), 26,80 (A) / SFr 35,50
ISBN: 978-3-421-07020-3
 
 

Buchtipps 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 15. bis 20. April
(Kalenderwoche 16)

Mittwoch, 17. April, 15.30 Uhr
Vorlesestunde in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Ursula Hölker liest für Kinder ab 3 Jahren die Geschichte „Der böse Kern“. Das Vorlesen findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 17. April, um 15.30 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17. April, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Die Geisterbibliothek" (Stadtteilbibliothek Haslach)
Bo liest gerade, als plötzlich jemand nach ihrem Buch greift und sie, da sie nicht loslässt, mitsamt dem Buch in eine Geisterbibliothek zieht. Die Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, zeigt am Mittwoch, 17. April, um 16 Uhr, das Bilderbuchkino „Die Geisterbibliothek“, für Kinder ab 4 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17. April, 16 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest unsere Vorlesepatin lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 17. April, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 18. April, 16 bis 18 Uhr
Gesellschaftsspiele-Treff (Stadtteilbibliothek Haslach)
Eine große Auswahl an Spielen für alle Altersgruppen und Genres erwarten Interessierte am Donnerstag, 18. April, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 18. April, 16 Uhr
Desinformation und Fake News – Wo finde ich verlässliche Informationen? (Stadtbibliothek)
Im heutigen Nachrichtendschungel verlässliche Informationen zu finden, ist eine große Herausforderung. Die Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, bietet am Donnerstag, 18. April, um 16 Uhr einen Vortrag zum Thema mit konkreten Tipps und Werkzeugen, um Fake News zu identifizieren. Nur mit Anmeldung per Email an infothek-stadtbibliothek@stadt.freiburg.de. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 19. April, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus Mulhouse (Stadtbibliothek)
Der Bibliobus aus Mulhouse steht am Freitag, 19. April, von 14.30 bis 16.30 Uhr auf dem Münsterplatz vor der Stabi. Mit dem Ausweis der Stadtbibliothek können Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache ausgeliehen werden. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 19. April, 16 Uhr
Basteln mit Vorlesen (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 5 Jahren liest Elena Beste am Freitag, 19. April, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, Geschichten und lädt zum Basteln ein. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 20. April, 13 bis 19 Uhr
Pen & Paper – Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspiel Verein Freiburg lädt am Samstag, 20. April, von 13 bis 19 Uhr zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Bei „Pen & Paper“ geht es um das gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben Stift und Papier werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt für Mitglieder des Rollenspielvereins Freiburg ist frei, für Nichtmitglieder wird eine Gebühr von 4 € erhoben.

Samstag, 20. April, 16 bis 19 Uhr
Living Library (Stadtbibliothek)
Bei der „Living Library“ wird ein „lebendiges Buch“ in Form von Menschen, die sich für ein Gespräch zur Verfügung stellen, „entliehen“. So entsteht die Möglichkeit, mit unbekannten Lebenswelten unterschiedlicher Menschen in Kontakt zu treten. Die Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, veranstaltet am Samstag, 20. April, von 16 bis 19 Uhr eine „Living Library“. Der Eintritt ist frei.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Führung durch Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum
Susanne Stephan-Kabierske stellt ausgewählte Stücke vor

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Vor hundert Jahren, am 13. April 1924, öffnete es erstmals seine Pforten. Von Beginn an erfuhr das Museum breite Unterstützung aus der Bevölkerung – vor allem in Form von Schenkungen. Mit der Sonderausstellung „Durlach x 100. 100 Schenkungen aus 100 Jahren Pfinzgaumuseum“ würdigt das Pfinzgaumuseum diese bis heute anhaltende Verbundenheit der Durlacher*innen mit „ihrem“ Museum und zeigt bis 15. September 100 Objekte, die es seit seiner Gründung als Schenkung erhalten hat. Am Sonntag, 14. April um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung und stellt ausgewählte Stücke vor. Egal ob groß oder klein, ob alt oder noch relativ neu: Jedes der Objekte erzählt eine ganz besondere Geschichte und lässt ein Stück Vergangenheit wieder lebendig werden. Die Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Besucherinnen sind zu einer Entdeckungsreise eingeladen, bei der sie die Vielfalt der Ausstellungsstücke erleben. Die Bandbreite umfasst Alltagsgegenstände, Objekte aus Handwerk, Landwirtschaft und Handel, Kinderspielzeug, Kleidungsstücke, Urkunden, Gemälde und vieles mehr. Darunter vermutlich auch das ein oder andere Stück, das man nicht in der Museumssammlung erwartet hätte.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie unter karlsruhe.de/pfinzgaumuseum
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Luca Ventura
 
Buchtipp: Luca Ventura "Der blaue Salamander"
Der Capri-Krimi

Als Inselpolizist Rizzi an einem sonnigen Morgen die ersten Pfirsiche in seinen Gärten hoch über dem Meer pflückt, ahnt er nicht, was in der Nacht geschehen ist. Modedesignerin Rosalinda wurde ermordet, ihre Leiche soeben im Beichtstuhl der Kirche entdeckt. Nicht nur im Dorf, auch in der Villa von Signora de Lulla herrscht Aufregung. Rosalinda war hier oft zu Besuch, zuletzt hat sie noch die kostbare Handtasche aus Salamanderleder besichtigt. Warum nur musste sie sterben?

Rosalinda Fervidi stellt exquisite Ledertaschen und Gürtel her und verkauft sie in der Boutique ihrer Lebenspartnerin. Ihr Großvater hat sie schon früh in das Geheimnis des raren blauen Salamanders eingeweiht, der auf den Faraglioni vor Capri lebt. Seither ist sie fasziniert davon. In den Sechzigerjahren wurde mit seinem Leder eine legendäre Handtasche hergestellt. Von den drei Exemplaren ist eine im Besitz der betagten Filmschauspielerin de Lulla, sicher aufbewahrt in ihrer Villa auf Capri. Doch nun ist die Handtasche verschwunden und Rosalinda tot – ermordet. Hat das eine mit dem anderen zu tun? Schließlich hat Rosalinda die exzentrische Signora de Lulla in letzter Zeit immer wieder besucht und sich sehr für das Modell interessiert. Enrico Rizzi und Antonia Cirillo folgen den Spuren des Salamanders – und staunen, wohin er sie führt.

Diogenes Verlag 2024, 336 Seiten, € 18.00 (D), 18,50 (A) / SFr 24.00
ISBN 978-3-257-30099-4
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Tauben im Gras
Nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Koeppen
Mit: Ulrich Noethen, Siemen Rühaak, Werner Wölber, Jens Harzer, Walter Renneisen u. v. a.
Komposition: Günter Lenz
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: HR / SWR / WDR 2009)

20. Februar 1951 in einer Großstadt der US-amerikanischen Besatzungszone. Es könnte München sein. Das Wirtschaftswunder zeigt seine ersten Früchte, die Faschisten und ihre Mitläufer spielen Demokratie, die Amerikaner glauben an eine humane Zukunft Deutschlands, der „Kalte Krieg“ bedroht die Gegenwart. Über eine mosaikartige Szenenfolge, nach dem Montageprinzip verknüpft, gleiten zahlreiche Personen wie eine Taubenschar scheinbar zufällig durch den Tag. Sie münden am Abend in einer Lesung im Amerikahaus und in einem Bräuhaus, wo die alte Bereitschaft zu Rassismus und Gewalt wieder aufflammt.

Sonntag, 14. April 2024, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Lesung | Tanz des Verrats, Mathias Enard
Am Freitag, den 12. April um 19.00 Uhr kommt der französische Schriftsteller und Übersetzer Mathias Enard nach Freiburg ins Centre Culturel Français, um aus seinem neuen Roman „Tanz des Verrats“ zu lesen.

Zum Buch: September 2001, ein Kongress auf der Havel. Gewürdigt wird Paul Heudeber, Mathematiker, Kommunist und KZ-Überlebender, der spätestens seit seinem ungeklärten Tod Heiligenstatus genießt. Alle Blicke der Anwesenden wandern verstohlen zu Maja Scharnhorst, Pauls großer Liebe, mit 83 faszinierend wie eh und je, auch sie eine Legende, die sich irgendwann für eine Karriere im Westen entschieden hat – ohne Paul. Als die Bilder der zerstörten Twin Towers die Festgesellschaft erreichen, nimmt die Veranstaltung eine ganz andere Wendung. Und es ist an Irina, der Tochter dieser überlebensgroßen Liebenden, die losen Fäden ihrer Geschichte zu entwirren und neu zu verflechten.

Eintritt: Vorverkauf online über Reservix, Abendkasse (wenn noch Tickets vorhanden sind) € 9 | € 6. Sprache: D/F.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Michael Glaw
 
Buchtipp: Thomas Michael Glaw "Huldrychs Ende"
Ein satirischer Kriminalroman

Der Autor entführt seine Leser:innen in eine Welt skurriler Figuren, mysteriöser Intrigen und schräger Wendungen. Hauptkommissar Lukaschonsky, wie immer in seinen unverkennbaren Trenchcoat gekleidet, steht vor der Herausforderung, ein Dickicht aus Verdächtigen zu durchdringen. Ob aus Buchhandlungen, eso-terischem Verschwörungsmilieu oder vermeintlich unschuldiger Literaturkritik – alle geraten ins Visier des Ermittlers.

Am Morgen nach einem schillernden Fest auf Schloss Iringsburg, das die Eröffnung der 250. Buchhandlung des Librorius Imperiums feiert, erschüttert ein rätselhafter Todesfall die literarische Szene. Der Chef des Hauses, Huldrych Librorius, wird leblos auf der Terrasse aufgefunden und Hauptkommissar Louis Lukaschonsky, begleitet von seinem treuen Dackel Waldemar, steht einem schier unlösbaren Rätsel gegenüber. Unterstützung findet der Hauptkommissar in der charmanten Kommissarin Jana Vecera, die ihren Chef nicht nur um Haupteslänge überragt, sondern auch mehr Grips als er und Waldemar zusammen besitzt. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter dem rätselhaften Tod des Literaturkrösus.

Mit spitzer Feder und einem Hauch schwarzen Humors treibt Thomas Michael Glaw die Handlung seines Kriminalromans auf die Spitze. Die Leser:innen dürfen sich in „Huldrychs Ende“ auf einen literarischen Genuss freuen, der die Abgründe des Münchner Literaturbetriebs satirisch auf die Schippe nimmt und dabei mit jeder Seite neue Überraschungen bereithält.

Mediathoughts Verlag 2024, 160 Seiten, € 14.50 (D)
ISBN 978-3-947724-44-4
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Mit anderen Augen
Hörstück von Helmut Oehring unter Verwendung von Texten seiner gleichnamigen Autobiografie
Mit: Hagen Kleinert
Gebärdendolmetscher: Christina und Uwe Schönfeld
Musik: Daniel Göritz (Gitarre)
Textbuch: Stefanie Wördemann / Helmut Oehring
Sound- und Klangregie: Torsten Ottersberg / GOGH surround music production
(Produktion: SWR 2015)

Als Kind gehörloser Eltern aufgewachsen in der ehemaligen DDR und dort Kriegsdienstverweigerer, spielen in Helmut Oehrings Leben Gehörlose und Hörende eine gleichberechtigte Rolle. Von ihnen erzählt der Gitarrist und Autodidakt, der es wider Erwarten bis zum Mitglied der Akademie der Künste gebracht hat. Oehring, einer der interessantesten Komponisten zeitgenössischer Musik, versteht sich als politischer Künstler, der in seinem Werk Gesellschaft bewusst spiegelt. So auch in seinem autopoetischen Hörspiel-Debut, das verspielt, humorvoll wie ernst mit den Mitteln von Trash, Collage. Neuer- und Pop-Musik arbeitet.

Samstag, 13. April 2024, 23:03 Uhr
SWR2 Ohne Limit Hörspiel
 
 

Sonstiges 
 
Theatertipp:
Foto: Veranstalter
 
Theatertipp: "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall"
Ein Schauspiel mit Gesang von Martin Heckmanns

Wenn Sie heute verstanden hätten, was die Tiere Sie fragen, hätten Sie morgen eine bessere Antwort?

Esel, Hund, Katze und Huhn, alle ohne Perspektive, ausgebeutet und geschlagen oder geflüchtet, schließen sich zusammen, gründen eine Band – und hoffen auf ein besseres Leben. Aus der Truppe wird eine Kampfgemeinschaft gegen kapitalistische Ausbeutung… aber ist Gewalt auch keine Lösung?

Martin Heckmannsʾ ausgelassene Umsturzphantasie feiert den Übermut, die Widersprüche und die Auseinandersetzung in einer angstgeprägten Zeit. Der Autor gibt den Tieren Stimmen und Lieder und stürzt ihre Beherrscher:innen in Erklärungsnot. Und findet schließlich in Visionen vom guten Sterben noch eine Hoffnung auf ein befreites Miteinander.

Wallgraben Theater Freiburg
Premiere 12. April 2024
Regie: Regine Effinger & Hans Poeschl

Uraufführung: 22. September 2022, Staatstheater Kassel
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Malaussène-Trilogie (3/3) | Sündenbock im Bücherdschungel
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Daniel Pennac
Aus dem Französischen von Eveline Passet
Mit: Patrick Güldenberg, Lilith Häßle, Laura Maire, Natalie Spinell, Linda Olsansky u. v. a.
Musik: Stereo Total
Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Regie: Philippe Bruehl
(Produktion: SWR 2015)

Als Verlagslektor und Sündenbock vom Dienst in den Editions Tallion hat Benjamin Malaussène schon immer riskant gelebt, wenn sich die Enttäuschung abgelehnter Möchtegern-Dichter bei ihm entlud. Im Auftrag der strengen Verlegerin Reine Zabo muss er in die Rolle des unglaublich erfolgreichen Bestsellerautors J.L.B. schlüpfen, der inkognito bleiben möchte und Auftritte scheut. So gibt Benjamin als Double professionell Interviews und erträgt sein Bild als J.L.B. auf Postern in Paris. Und dann wird Benjamin während einer Lesung von einer Kugel getroffen. Zufall? Gibt es nicht. Nicht in Belleville.

Samstag, 13. April 2024, 19:04 Uhr
SWR Krimi
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 8. bis 12. April
(Kalenderwoche 15)

Dienstag, 9. April und Freitag, 12. April, 15.30 bis 17 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Dienstag und Freitag, zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 9. April, 10 bis 12 Uhr, Freitag, 12. April, 16 bis 18 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächsten Onleihe- und IT-Sprechstunden finden am Mittwoch, 9. April, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 12. April, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 10. April, 15.30 Uhr
Bilderbuchkino in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 10. April, um 15.30 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 10. April, 16 bis 17 Uhr
Elterncafé (Stadtteilbibliothek Haslach)
Während Kinder einer spannenden Geschichte lauschen, können (werdende) Eltern bei ausgewählter Lektüre und gemütlicher Atmosphäre mit Hebammen ins Gespräch kommen. In Kooperation mit Hebammen und Pädagoginnen des Projektes „ElternStärke HaWei“ findet das nächste „Elterncafé“ am Mittwoch, 10. April, von 16 bis 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 10. April, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, am Mittwoch, 10. April, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 11. April, 16 bis 18 Uhr
Sprachentreff – Lesen und Vorlesen in vielen Sprachen
(Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, präsentiert zum „Sprachentreff“ am Donnerstag, 11. April, von 16 bis 18 Uhr eine Auswahl an (Bilder)-büchern in vielen Sprachen. Eltern sind eingeladen, ihren Kindern daraus vorzulesen. Der „Sprachentreff“ bietet auch die Möglichkeit zur Vernetzung und Austausch von Muttersprachlern oder zweisprachigen Eltern. Der Eintritt ist frei.
 
 

Bibliotheken 
 
3D-Druck-Kurse in der Stadtbibliothek Karlsruhe
© Monika Müller-Gmelin, Presse- und Informationsamt, Stadt Karlsruhe
 
3D-Druck-Kurse in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Neue Termine für April und Mai

Die nächsten Termine für 3D-Druck-Kurse in der Stadtbibliothek sind am Freitag, 12. April und Freitag, 3. Mai jeweils von 16 bis 18 Uhr. Die Plätze sind begrenzt. Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung per E-Mail an
bibliothekspaedagogik(at)kultur.karlsruhe.de möglich.

Im zweistündigen Crashkurs erlernen Anfängerinnen und Anfänger die Grundlagen des 3D-Drucks, wie beispielsweise den Umgang mit CAD-Dateien, Informationen zu verschiedenen für den Druck nutzbaren Materialien sowie Hinweise zu allgemeinen Fehlern und Problemen. Während des Kurses wird beispielhaft ein Modell gedruckt.

Die Stadtbibliothek als Wissens- und Lernort möchte allen Menschen Zugang zu neuer Technologie und damit Teilhabe an gesellschaftlichen Innovationsprozessen ermöglichen. Mit der Förderung "WissensWandel" (Deutscher Bibliotheksverband e.V.) wurde daher, neben dem humanoiden Kommunikationsroboter Karlotta, auch ein 3D-Drucker für die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ermöglicht. Seit April 2023 bietet die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus regelmäßig 3D-Druck-Kurse an.

© Monika Müller-Gmelin, Presse- und Informationsamt, Stadt Karlsruhe
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die fünf Sekunden des Mahatma Gandhi
Von Walter Erich Schäfer
Mit: Michael Konstantinow, Theodor Loos, Egon Clauder, Elisabeth Lothar, Heinz Walter Weiss u. v. a.
Komposition: Rolf Unkel
Regie: Cläre Schimmel
(Produktion: SDR 1949)

Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 30. Januar 1948 von einem fanatischen Hindu ermordet. Das Hörspiel rekapituliert die näheren Umstände dieser Tat und ist zugleich eine Allegorie der letzten fünf Sekunden seines Lebens. Das äußere Geschehen tritt hinter die erdachte Zwiesprache des Sterbenden mit den Dingen zurück: Die Kugel, von der er getroffen wurde, die Erde, auf die er gestreckt ist, der Fluss, in den man seine Asche streuen wird. Von diesen Gesprächen scheint noch einmal jener Geist auszustrahlen, der Gandhi für seine Nachwelt zum Beispiel wahrhaftiger Menschlichkeit werden ließ.

Sonntag, 07. April 2024, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 8. bis 14. April 2024
(15. Kalenderwoche)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen sind unter www.freiburg.de/museen-tickets zu finden, Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.

Augustinermuseum

Orgel für Kids: Kinderlieder
Am Sonntag, 14. April, um 14 Uhr verzaubert die Welte-Orgel
Familien mit Kindern ab 7 Jahren im Augustinermuseum am Augustinerplatz mit ihrem variantenreichen Klang. Doch wie entsteht eigentlich ein Ton auf der „Königin der Instrumente“? Die Organistin Miriam Schuler erläutert bei einer Führung ihre Bestandteile und Funktion. Anschließend tüfteln Groß und Klein gemeinsam einen Orgel-Bausatz zusammen. Die Veranstaltung klingt mit Kinderliedern auf der Welte-Orgel aus. Die Teilnahme kostet 4 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Museum für Neue Kunst

Gespräch: Jour Fixe mit Dirk Sommer
Beim Jour Fixe am Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr ist Dirk Sommer zu Gast im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. In seinem künstlerischen Schaffen geht es um Menschen und ihre Geschichten. Der auf Kreta und bei Freiburg lebende Künstler liest einige kurze Texte, an welchen er gerade arbeitet. Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat des Fördervereins und findet im Museumscafé statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Familienführung mit Deutscher Gebärdensprache: anders hören
Am Sonntag, 14. April, um 14 Uhr findet im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, eine Familienführung mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) statt. Mit welchen Sinnen nehmen wir Klang wahr? Können wir Töne auch spüren oder uns vorstellen? Das erkunden Familien mit Kindern ab 5 Jahren in der interaktiven Ausstellung „anders hören“. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Escape Game: Verschollen in der Zeit
Die Gräfin Maria Antonia de Colombi ist mit ihrer Zeitmaschine verschollen und braucht Hilfe. Mutige Rätselfans ab 12 Jahren können sie am Freitag, 12. April, um 17.30 Uhr bei einem exklusiven Aufenthalt in der Ausstellung „KeltenKids“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, durch das Entschlüsseln geheimnisvoller Codes und Hinweise retten. Die Teilnahme ist für geschlossene Gruppen mit mindestens 5 bis maximal 10 Personen geeignet und kostet pro Person 6 Euro. Eine Anmeldung ist per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de bis Mittwoch, 10. April, erforderlich.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Lesung: Mirjam Zadoff, „Gewalt und Gedächtnis“ (2023)
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus lädt zu einer Lesung am Dienstag, 9. April, um 19.30 Uhr mit Mirjam Zadoff im Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, ein. Die Autorin und Judaistin liest aus ihrem Buch „Gewalt und Gedächtnis. Globale Erinnerungen im 21. Jahrhundert“ (2023). Anhand von Beispielen aus aller Welt zeigt sie auf, wie unterschiedlich Erinnerungen an Geschichte der Gewalt wachgehalten oder vergessen werden. Mit Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus, spricht Zadoff anschließend über Ideen für eine globale Erinnerungskultur. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Gegenworte“ in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg. Tickets kosten im Vorverkauf 9 Euro, ermäßigt 6 Euro.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
Inspirierende Impulse zum Auftakt ins Frühjahr im Forum Würth Arlesheim
(c) Sammlung Würth, Inv. 3477, Foto: Philipp Schönborn, München
 
Inspirierende Impulse zum Auftakt ins Frühjahr im Forum Würth Arlesheim
Begleitend zur aktuellen Ausstellung «Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth» realisiert das Forum Würth Arlesheim ein vielfältiges Kulturprogramm.

Zum Auftakt der Workshop Serie «Wald x Würth» kann am 11. April eine eigene Pflanzenpresse gebaut werden. Als Begleiter auf sommerlichen Spaziergängen können so gesammelte Blumen, Blätter getrocknet und haltbar gemacht werden. Wer schon immer einmal mehr über das komplexe Zusammenleben der Bäume erfahren wollte, hat am Freitag den 19. April die Gelegenheit dazu. Gezeigt wird der Dokumentarfilm «Das geheime Leben der Bäume», basierend auf dem gleichnamigen Bestseller des Försters und Autors Peter Wohlleben. Von April bis Mai bieten die beliebten Sonntags­ateliers, die Möglichkeit die Schaffenskraft der ausgestellten Künstlerinnen und Künstler nachzuempfinden. Am Muttertag gibt es eine kleine Werkstatt in der Gross und Klein eine eigene Stofftasche gestalten können. Am 2. Juni, in der Buchpräsentation «Waldbilder» begeben sich der Zürcher Fotograf Markus Bühler und der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm in einem «Gespräch unter Freunden» auf die Spuren des Waldes und gewähren Einblick in das Faszinosum Wald und in ihre ganz persönlichen Waldmomente. Kurz vor den Sommerferien am 18. Juni, können in der «Kräutermanufaktur» Rezepturen erlernt werden, welche vom Waldrand inspiriert sind.

Zu sehen ist aktuell die Ausstellung «Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth»
An Aussagekraft und damit verbundener Deutungsvielfalt kann den Wald so leicht kein Sujet der Kunstgeschichte überbieten. Die Ausstellung im Forum Würth Arlesheim vereint rund 60 signifikante Werke der Sammlung Würth, von Alfred Sisley bis Anselm Kiefer. In wechselnden künstlerischen Positionen wird Einblick in die Faszination und Bedeutung des Waldes und der Bäume für den Menschen und die Bildende Kunst gegeben.

Ein separater Walderlebnis-Raum mit sensorischen Impulsen und ein Audio-Waldspaziergang in das angrenzende Naturschutzgebiet Reinacher Heide schlagen zudem eine Brücke in die Umgebung und ermöglichen weitere individuelle Walderfahrungen direkt vor Ort.

«Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth».
23. März 2024 bis 03. August 2025
geöffnet Dienstag bis Sonntag 11–17 Uhr, Eintritt frei.

zum Bild oben:
Richard Kissling, Waldlandschaft mit Badenden,
um 1905
Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm
(c) Sammlung Würth, Inv. 3477
Foto: Philipp Schönborn, München
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Sonstiges 
 
 
Theater Freiburg freut sich über neue Stühle im Kleinen Haus
Der Zuschauerraum des Kleinen Hauses hat eine neue Bestuhlung bekommen. Möglich gemacht haben dies die TheaterFreunde Freiburg, die das Projekt über sogenannte „Stuhlpatenschaften“ finanziert haben.

Wer schon einmal eine Vorstellung im Kleinen Haus besucht hat, weiß: So richtig gemütlich waren die Plastikstühle im Saal nicht, auf denen man es sich für ein bis zwei Stunden – nun ja – bequem machen musste, um ein Schauspiel, Tanzgastspiel oder eine Diskursveranstaltung zu sehen. Diese Erfahrung gehört nun der Vergangenheit an: Ab sofort wartet das Kleine Haus dank neuer Stühle mit mehr Sitzkomfort auf. Das Theater Freiburg hat die spielfreien Tage vor Ostern genutzt, um 158 Stühle aus schwarzem Holz mit dunkelrotem Sitzspiegel einzubauen, welche die grauen Plastikstühle in Reihe 1-8 ersetzen. Die Kinosessel im ersten Rang bleiben erhalten.

Neben erhöhtem Komfort bestechen die neuen Stühle auch durch Nachhaltigkeit und Regionalität. Produziert wurden sie von der Firma Hiller aus Kippenheim im Schwarzwald, das Holz stammt hauptsächlich aus einheimischen Holzbeständen aus dem Schwarzwald und den Vogesen. Auch der Stoff des Sitzspiegels ist ein natürlich wachsender Rohstoff, er besteht zu 96% aus Schurwolle.

Ermöglicht haben die Anschaffung der neuen Stühle die TheaterFreunde Freiburg, die für das Projekt Stuhlpat_innen gesucht und gefunden haben. Für 300 € konnten Zuschauer_innen und Freund_innen des Theaters einen Stuhl spenden und sich mit einer Namensplakette auf dem Stuhl verewigen. 68 Personen haben bisher eine Stuhlpatenschaft übernommen und insgesamt 105 Stühle gestiftet.

„Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg der Aktion und darüber, dass wir dem Theater Freiburg auf diese Weise neue Stühle zur Verfügung stellen konnten“, so der Vereinsvorsitzende Gernot Hugo. „Es wird beizeiten auch eine kleine Einweihungsfeier geben, zu der wir alle Stuhlpatinnen und -paten ins Theater einladen werden.“

Für eine Patenschaft ist es aber auch nach dem Einzug der Stühle noch nicht zu spät. „Wer Interesse hat, eine Stuhlpatenschaft zu übernehmen, kann sich gerne bei uns melden – es gibt noch ein paar Namensplaketten zu vergeben“, sagt Gernot Hugo.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Kuno Kohns Capriccio
Hörspiel von Hermann Kretzschmar nach Texten von Alfred Lichtenstein
Mit: Lars Rudolph, Bernd Michael Lade, Sandra Bayrhammer, Christian Redl, Frank Gratkowski, Klaus Burger u. a.
Komposition: Hermann Kretzschmar
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: HR / SWR 2011)

anschließend:
Musik von Hermann Kretzschmar

Alfred Lichtenstein verdichtete als einer der ersten Expressionisten in Deutschland die Ambivalenz von Großstadterfahrungen zwischen Rausch, Anonymität, Freiheit von Konventionen und fluider Identität. Er fiel an der Front 1914 im Alter von 25 Jahren. Als sein Alter Ego entwarf er provokativ die Figur des Kuno Kohn. Der ist schwul, jüdisch und bucklig - ein verhasster wie geliebter Bohemien und Außenseiter. Hermann Kretzschmar überführt die Prosa-Fragmente wie meisterlichen Gedichte Lichtensteins in die Form eines Capriccios aus theatraler Szene, Revue- wie Kunstlied und Ensemblemusik.

Samstag, 06. April 2024, 23:03 Uhr
SWR Ohne Limit | Hörspiel (bis 2 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Richard Béliveau
 
Buchtipp: Richard Béliveau "Krebszellen mögen keine Himbeeren"
Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen
Der große Bestseller vollständig überarbeitet und aktualisiert

Ein Versprechen, das seit Jahren überzeugt: Durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel kann jeder sein Krebsrisiko signifikant reduzieren. Dieses Buch beschreibt anschaulich, welches die besten krebshemmenden Nahrungsmittel sind und wie sie wirken. Sowohl Menschen, die aktiv vorbeugen wollen, als auch an Krebs Erkrankte, die ihre Behandlung auf natürliche Weise unterstützen möchten, finden hier wertvolle Orientierung. Zehn Jahre nach der ersten deutschen Ausgabe erscheint nun die lang erwartete Aktualisierung des erfolgreichen Bestsellers zur Krebsprävention. Es wurden zahlreiche neueste Forschungsergebnisse integriert, z.B. zu folgenden Themen:

-Entstehung und Behandlung von Krebs
-krebshemmende sekundäre Pflanzenstoffe
-die Rolle von Entzündungen bei Krebs-die Wirkung von Fetten, Alkohol, Soja und Salz
-die Wirkung von Gewürzen (Ingwer, Thymian, Minze, Oregano, Kurkuma, Petersilie, Basilikum)
-Gesundheitsempfehlungen der WHO

Mit vielen praktischen Tipps und zahlreichen farbigen Abbildungen.

Goldmann Verlag 2018, 432 Seiten, € 16,00 (D), 16.50 (A) / SFr 22.50
ISBN: 978-3-442-17739-4
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Malaussène-Trilogie (2/3) | Wenn alte Damen schießen
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Daniel Pennac
Aus dem Französischen von Eveline Passet
Mit: Patrick Güldenberg, Lilith Häßle, Laura Maire, Natalie Spinell, Linda Olsansky u. v. a.
Musik: Stereo Total
Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Regie: Philippe Bruehl
(Produktion: SWR 2015)

Vier Morde an alten Frauen innerhalb eines Monats! Außerdem erwischt's noch einen Polizisten. Belleville ist in Aufruhr. Die Polizei ermittelt fieberhaft, denn es geht um Drogenkriminalität, Korruption und kapitales Verbrechen. Eine der vielen verdächtigen Spuren führt zu den Malaussènes, wo einige alte Männer als "Großväter" Familienanschluss gefunden haben. Benjamin Malaussène, der geborene Sündenbock, wird von der Polizei verfolgt, und Julia, seine große Liebe, gerät bei ihrer journalistischen Arbeit in tödliche Gefahr. Doch zum bitteren Ende kommt es sogar noch schlimmer.

Samstag, 06. April 2024, 19:04 Uhr
SWR Krimi

(Teil 3 "Sündenbock im Bücherdschungel", Samstag, 13. April 2024, 19.04 Uhr)
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Pfinzgaumuseum: Kostümführung mit
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Vivien Müller
 
Pfinzgaumuseum: Kostümführung mit "Marktfrau Bawette"
Am 7. April auf dem historischen Dachspeicher im Pfinzgaumuseum

Bei der Kostümführung "Auf einen Plausch mit… Marktfrau Bawette aus de Palz" am Sonntag, 7. April, um 15 Uhr führt Eva Unterburg im historischen Gewand durch den historischen Dachspeicher des Pfinzgaumuseums in der Karlsburg Durlach. Die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei auf kurzweilige Art, was die Marktfrau von der anderen Rheinseite über Landwirtschaft und Handwerk in Durlach zu erzählen weiß. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen zum Pfinzgaumuseum und dem Veranstaltungsprogramm finden Sie online
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 1. bis 7. April 2024
(14. Kalenderwoche)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen sind unter www.freiburg.de/museen-tickets zu finden, Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.

Augustinermuseum

Orgelmusik im Augustinermuseum
Am Freitag, 5. April, um 18 Uhr spielt Georg Schäfer von der Hochschule für Musik Freiburg auf dem größten Ausstellungsobjekt des Augustinermuseums am Augustinerplatz, der Welte-Orgel, ausgewählte Stücke. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Kuratorinnenführung: anders hören
Am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr findet im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, eine Führung mit Anja Busam und Roberta Čebatavičiūtė durch die von ihnen kuratierte Ausstellung „anders hören“ statt. Mit welchen Sinnen nehmen wir Klang wahr? Können wir Töne auch spüren oder uns vorstellen? Die Veranstaltung lädt zum Sehen, Hören, Fühlen – aber auch zum experimentellen Erkunden von Klang ein. Die Teilnahme kostet 2,50 plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum Natur und Mensch

Vom Ei zur Schildkröte
Was bedeutet es, wenn Schildkröten aus Nordamerika beginnen, in Freiburg Eier zu legen? Das erläutern die Expertinnen und Experten der Reptilienauffangstation Dragon Shelter e. V. am Sonntag, 7. April, von 14 bis 16.30 Uhr an einem Infostand im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32. Mit dabei sind auch einige ihrer Schützlinge. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familienführung: KeltenKids
Wie lebten die Menschen in der Eisenzeit? In der Ausstellung „KeltenKids“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Samstag, 6. April, um 15 Uhr auf eine interaktive Zeitreise. Sie entdecken spannende Fundstücke, erkunden ein Playmobilmodell mit den Comic-Helden Asterix und Obelix und tauchen am Hafen oder auf dem Markt spielerisch in die Eisenzeit ein. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n): Vauban, mehr als ein Stadtteil!
Im Fokus einer Führung am Freitag, 5. April, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, stehen die Veränderungen Freiburgs unter französischer Krone durch den Festungsbaumeister Marquis de Vauban. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Michael E. Mann
 
Buchtipp: Michael E. Mann "Moment der Entscheidung"
Menschheit am Limit: Die Zeit zu handeln ist jetzt

Unser Planet befindet sich an einem kritischen Punkt: Der fortschreitende Klimawandel bedroht die Grundlagen unseres Lebens, denn es sind nur wenige Grad, die über das Schicksal der Menschheit entscheiden. In seinem neuen Buch »Moment der Entscheidung« unternimmt der renommierte Klimaforscher Michael E. Mann eine spektakuläre Wanderung durch die Erdgeschichte und liefert ein Plädoyer für verstärkten Klimaschutz sowie die Bewahrung unseres fragilen, menschlichen Existenzbereichs.

Rund 4,5 Milliarden Jahre hat die Erde bewiesen, dass sie bestens ohne Menschen zurechtkommt. Erst vor etwa zwei Millionen Jahren tauchten die ersten Urmenschen auf. Was hat deren Existenz auf einmal möglich gemacht? Ironischerweise genau das, was die Menschheit jetzt bedroht: der Klimawandel – allerdings kein menschgemachter. Durch diesen entstanden die perfekten Rahmenbedingungen, die letztendlich auch die Entwicklung der Menschheit begünstigten.

Welche Faktoren für das Entstehen und Überleben der Menschheit entscheidend waren, schildert Klimatologe Michael E. Mann in seinem Buch. Seine faszinierenden Einblicke in die eigentlich komplexe Klimawissenschaft machen deutlich, dass nur durch das Wissen über vergangene Klimawandelereignisse Prognosen hinsichtlich der Zukunft möglich sind. Die größte Gefahr für die Zukunft der Menschheit sieht der Klimaforscher darin, nicht endlich ins Handeln zu kommen. Denn der Existenz- bzw. Temperaturbereich für menschliches Überleben ist eng und zerbrechlich; »zu kalt« oder »zu warm« ist schnell erreicht. Das Bestehen der Menschheit hängt daher davon ab, diese Schwellen nicht zu überschreiten.

»Der Klimawandel ist eine Krise, jedoch eine lösbare Krise«, schreibt Mann, für den trotz aller Dringlichkeit auch Hoffnung besteht. Indem er die Ursachen erdgeschichtlicher Entwicklungen reflektiert und einordnet, erhalten seine Leser*innen das notwendige Wissen an die Hand, um die Schwere der sich entfaltenden Klimakrise zu verstehen – und wie wichtig es ist, um die Zukunft zu kämpfen.

oekom Verlag 2024, 384 Seiten, € 34,00 (A), 25,00 (A)
ISBN 978-3-98726-069-8
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Serge
Nach dem gleichnamigen Roman von Yasmina Reza
Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Mit: Hans-Werner Meyer, Werner Wölbern, Linda Blümchen, Cristin König, Maja Beckmann u. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2022)

Die Geschwister Popper, eine jüdische Familie: Serge, verkrachtes Genie und homme à femmes, Jean, der Ich-Erzähler, und Nana, die Jüngste mit dem unpassenden spanischen Mann. Nach dem Tod der Mutter entfremdet man sich immer mehr. Zu ihren Lebzeiten hat keiner die alte Frau nach der Shoah und ihren ungarischen Vorfahren gefragt. Jetzt schlägt Serges Tochter Joséphine einen Besuch in Auschwitz vor. Virtuos hält Reza das Gleichgewicht zwischen Komik und Tragik, wenn bei der touristischen Besichtigung die Temperamente aufeinanderprallen.

Ostermontag, 01. April 2024, 18:20 Uhr
SWR Hörspiel
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Reise auf der Morgenröte (2/2)
Nach dem gleichnamigen Fantasy-Roman von C. S. Lewis
Aus dem Englischen von Ulla Neckenauer
Teil 2: Der Sonne entgegen
Mit: Friedhelm Ptok, Valentina Biesinger, Theo Burkholder, Jonathan Berlin, Camille Dombrowski, Martin Engler, Jan Alexander Thomas, Peter Kaempfe u. v. a.
Musik: b. deutung
Hörspielbearbeitung und Regie: Robert Schoen
(Produktion: SWR / NDR 2024 - Premiere)

Nachdem Eustace sich vorübergehend in einen Drachen verwandelt hat, wird aus ihm ein guter Kamerad. Beherzt finden die Kinder einen Lord nach dem andern. Als sie auf der Morgenröte Aslans Land erreichen, begegnen sie dort dem Löwen Aslan persönlich. Der eröffnet ihnen, wer sein Land betrete, könne nicht mehr zurückkehren. Doch Kaspian will heim nach Narnia, um zu Hause weiter zu regieren. Dafür beschließt die tapfere Riesenmaus Riepischiep, die Mission allein zu Ende zu führen. Lucy, Edmund und Eustace hingegen müssen in ihre Welt zurück. Die drei finden sich in Eustaces Elternhaus wieder.

Ostermontag, 01. April 2024, 14:05 Uhr, Premiere
SWR Spielraum
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
FLORIAN SLOTAWA. STUTTGART SICHTEN.
© VG Bild-Kunst Bonn, 2024
 
FLORIAN SLOTAWA. STUTTGART SICHTEN.
SKULPTUREN DER STAATSGALERIE
5.4. – 16.6.2024

Am 5. April 2024 wird das Kunstgebäude nach aufwendiger Sanierung mit der Pop-Up-Ausstellung »Florian Slotawa. Stuttgart sichten. Skulpturen der Staatsgalerie Stuttgart« wiedereröffnet, eine Neuinszenierung der bereits 2018 in den Hamburger Deichtorhallen sehr erfolgreichen Präsentation. Der in Italien lebende Künstler Florian Slotawa (*1972 in Rosenheim) zeigt im zentral gelegenen Kuppelbau mit dem goldenen Hirsch im Herzen der Landeshauptstadt bis zum 16. Juni über 50 Skulpturen aus dem Bestand der Staatsgalerie in ungewöhnlichen Arrangements.

Das neu renovierte Stuttgarter Kunstgebäude eröffnet zum 5. April 2024 nach rund zweieinhalbjähriger Bauzeit mit einer Präsentation der Staatsgalerie Stuttgart, »Florian Slotawa. Stuttgart sichten«, und zeigt Skulpturenbestände des Museums in einer Inszenierung des Künstlers Florian Slotawa.

»Endlich ist es soweit – das kulturelle Herz mitten in der Landeshauptstadt schlägt künftig noch stärker: Stuttgart erhält mit dem markanten Kunstgebäude einen lebendigen Ort für Kunst und Stadtgesellschaft zurück«, sagte Kunststaatssekretär Arne Braun am Donnerstag (7. März). »Mit der Ausstellung der Staatsgalerie freuen wir uns auf einen fulminanten Auftakt im frisch renovierten Stuttgarter Kunstgebäude, dessen Bespielung mit Spannung erwartet wird«, so Braun weiter. Die Verbindung der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart mit für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg ikonografischen Marken und Unternehmen (Bosch, Porsche etc.) bildet Kunst und Wirtschaft ab – beides sind wichtige und identitätsstiftende Standortfaktoren für Baden-Württemberg.

Vermögen und Bau Stuttgart hat das Kunstgebäude von Mitte 2021 bis Anfang 2024 saniert. Dabei wurden die Anforderungen an einen modernen Museums- und Veranstaltungsbetrieb in multifunktionalen und technisch hochwertig ausgestatteten Räumen in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege erfolgreich umgesetzt. Die Ausstellungsflächen im Bestand wurden revitalisiert, die Gastronomie vom ersten Obergeschoss in das Erdgeschoss mit einer Außenterrasse zur Stauffenbergstraße und zum Schlossplatz hin verlegt. Zur besseren Orientierung entstanden eine neue Treppe am Marmorsaal, neue Aufzüge und ein Rundweg durch die Ausstellungsräume. Zudem wurden die Sanitärbereiche und die Garderobe neugestaltet und vergrößert. Eine Catering-Küche und neueste Veranstaltungstechnik verbessern die Infrastruktur zusätzlich.

Die Staatsgalerie Stuttgart hat im Auftrag des Landes auch das Gebäudemanagement inne und stellt den technischen Betrieb des Gebäudes sicher.

DIE AUSSTELLUNG

»Florian Slotawa. Stuttgart sichten. Skulpturen der Staatsgalerie Stuttgart« ist die Neuinszenierung der bereits 2018 in den Hamburger Deichtorhallen sehr erfolgreichen Präsentation. Der in Italien lebende Künstler Florian Slotawa (*1972 in Rosenheim) zeigt darin über 50 Skulpturen aus dem Bestand der Staatsgalerie in ungewöhnlichen Arrangements: Die Skulpturen dienen ihm als Material für ein plastisches Gesamtkunstwerk und geben zugleich einen epochalen Überblick über die Entwicklung der Skulptur und der über 180-jährigen Sammlungsgeschichte der Staatsgalerie, die vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart reicht. Einerseits bringt Slotawa die Skulpturen in spannungsvolle Dialoge, indem er sie nach seiner eigenen Ordnung inszeniert. Andererseits, wie im Fall des Picasso-Ensembles »Die Badenden«, baut er dieses aus Baumarktmaterialien nach oder präsentiert ganz selbstverständlich Alltagsgegenstände in Kombination mit den wertvollen Skulpturen des Museums.

Den Titel »Stuttgart sichten« nimmt der Künstler auf besondere Weise wörtlich, indem er etwa Waschmaschinen und ein Auto von ikonischen Stuttgarter Herstellern oder Biergläser einer lokalen Brauerei in sein Werk integriert. »Mich reizt es, die Alltagswelt mit der Kunst zusammenzubringen, weil ich denke, dass die Kunst dann nahbarer wird«, so Florian Slotawa.

Der Künstler erweitert den Begriff der Skulptur, indem er die traditionelle Plastik als Material für seine künstlerische Neuinterpretation verwendet, die tief mit der Tradition des avantgardistischen Aufbruchs verbunden ist. Zentral ist für ihn die Frage: Was ist Skulptur heute?

Mit Werken von: John Adams-Acton, Alexander Archipenko, Hans Arp, Karl Begas, Rudolf Belling, Charlotte Bönhoff, Alexander Calder, Anthony Caro, Eduardo Chillida, Johann Heinrich von Dannecker, Karl August Donndorf, Max Ernst, Lucio Fontana, Otto Freundlich, Julio González, Otto Herbert Hajek, Rudolf Hoflehner, Donald Judd, Lotte Kaufmann, Ernst Ludwig Kirchner, Jannis Kounellis, Norbert Kricke, Henri Laurens, Kaspar-Thomas Lenk, Richard Long, Aristide Maillol, Walter De Maria, Constantin Meunier, Christiane Möbus, Bruce Nauman, Clara Rilke-Westhoff, Auguste Rodin, Dieter Roth, Karin Sander, Florian Slotawa, Mark Di Suvero und Rolf Szymanski.

Die Ausstellung »Florian Slotawa. Stuttgart sichten. Skulpturen der Staatsgalerie Stuttgart« ist vom 5. April bis 16. Juni 2024 im Kunstgebäude am Schlossplatz zu sehen.

Gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Baden-Württemberg Stiftung

Mit freundlicher Unterstützung von:
Porsche Zentrum Stuttgart
Bosch

zum Bild oben:
Florian Slotawa, Hamburger Reihe, 2018, Ausstellungsansicht, Florian Slotawa, Stuttgart sichten, Skulpturen der Staatsgalerie Stuttgart, Deichtorhallen Hamburg, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf
© VG Bild-Kunst Bonn, 2024
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 2. bis 5. April
(Kalenderwoche 14)

Bücherbus pausiert in den Osterferien
Der Bücherbus pausiert von Dienstag, 2. April bis Freitag, 5. April. Die Hauptstelle, die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald sowie die Mediothek Rieselfeld sind zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Dienstag, 2. April, 10 bis 12 Uhr
Sprachcafé für Frauen (Stadtbibliothek)
Im SprachCafé für Frauen bieten wir in lockerem Rahmen die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das nächste Sprachcafé findet am Dienstag, 2. April, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz statt. Es ist offen für Frauen und ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 2., und Freitag, 5. April, 11 bis 12.30 und 15.30 bis 17 Uhr
Gaming in den Osterferien (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren am Dienstag, 2. April und Freitag, 5. April von 11 bis 12.30 und von 15.30 bis 17 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 3. April, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, am Mittwoch, 3. April, um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 4. April, 16 Uhr 18 Uhr
Gesellschaftsspiele-Treff (Stadtteilbibliothek Haslach)
Eine große Auswahl an Spielen für alle Altersgruppen und Genres erwarten Interessierte am Donnerstag, 4. April, von 16 Uhr 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59. Eintritt ist frei.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Echos Kammern
Nach dem gleichnamigen Roman von Iris Hanika
Mit: Stephanie Eidt, Valery Tscheplanowa, Kathrin Angerer, Leslie Malton, Heikko Deutschmann, Jeremy Mockridge u. a.
Komposition und Musik: Ulrike Haage
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2022)

Sophonisbe ist Schriftstellerin, jenseits der 50 und lebt in New York City, über die sie auch schreiben will. Um nicht ein bloßes Echo zahlloser New York-Romane zu produzieren, wählt sie als Sprache die sogenannte „lengevitch“, ein Kauderwelsch aus Deutsch und Amerikanisch.
Bei einem ihrer ziellosen Streifzüge durch die Stadt trifft sie einen leibhaftigen Engel, der sie zu einem Empfang bei Beyoncé mitnimmt, wo Sophonisbe Josh kennenlernt, einen jungen Doktoranden aus Yale. Als Sophonisbe ins gentrifizierte Berlin zurückkehrt, verfällt ihre Vermieterin Roxana Josh mit Haut und Haaren.

Sonntag, 31. März 2024, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer
 
Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer "Nervennahrung"
Das richtige Essen für starke Nerven und ein gutes Gedächtnis

Wer morgens nur Kaffee trinkt, sich mittags mit Heißhunger auf einen Hamburger mit Pommes stürzt und spätabends noch ein schwer verdauliches Menü zu sich nimmt, der braucht sich nicht zu wundern, dass ihm die Geistesblitze ausbleiben und dass er schon nach dem Mittagessen in ein „Suppenkoma“ oder in die „Fressnarkose“ fällt.

Wer allerdings weiß, auf welche Lebensmittel es ankommt, um geistig fit zu bleiben und um starke Nerven zu behalten, der ist auf Dauer leistungsfähiger und konzentrierter. Welche Lebensmittel Gehirn und Nerven besonders unterstützen und welche ihnen schaden, zeigt Dr. Andrea Flemmer in ihrem neuen Buch.

Der Einfluss der Ernährung auf die körperliche und geistige Gesundheit wird nach wie vor unterschätzt und findet in Prävention und Therapie viel zu wenig Anwendung. Nicht nur Übergewicht, Diabetes mellitus oder diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich mit einer durchdachten Ernährung verhindern oder behandeln, auch zahlreiche psychische Leiden und Verhaltensauffälligkeiten werden durch die Ernährung beeinflusst.

Aus dem Inhalt:
- Welche Ernährung schadet den Nerven und dem Gehirn?ƒ- Nervennahrung – was ernährt unser Gehirn und welche Nahrungsmittel speziell?
- Vitamine und Mineralstoffe für das Gedächtnis?
- Brainfood im Tagesverlauf
- Wie ernährt man sich am besten vor und bei schwierigen Prüfungen?
- Wie hilft man Kindern sich in der Schule besser zu konzentrieren? Was gibt man für die Pause am besten mit?
- Wenn man älter wird: wie hilft man dem Gehirn?
- Nachtruhe und Träume fördern das Gedächtnis – inwiefern hilft die Ernährung?
- Mit welchen Tricks aus der Nährstoffkiste man noch etwas für seine Nerven tun kann

Die Autorin
Dr. Andrea Flemmer ist Diplom-Biologin und Ernährungswissenschaftlerin. Sie arbeitet im Umweltschutz und veranstaltet Podiumsdiskussionen zu Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltthemen. Die Autorin hat bis heute zahlreiche Ratgeber rund um das Thema Ernährung veröffentlicht.

Schlütersche Verlagsgesellschaft 2011, 180 Seiten, € 16,95 (D), 17,50 (A)
ISBN 978-3-89993-594-3
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Mütter und Söhne
Hörspiel von Manuela Reichart und Simon Strauß
Mit: Corinna Kirchhoff und Patrick Güldenberg
Regie: Laura Laabs
(Produktion: SWR 2021)

"Vater und Söhne". Das ist bekannt. Bisher kaum bespielt hingegen ist das Verhältnis von Müttern und Söhnen. Der Theaterkritiker und Schriftsteller Simon Strauß, Jahrgang 1988; die Literaturkennerin, -kritikerin und Autorin Manuela Reichart: Sie sind einander Mutter und Sohn und gehen das Risiko ein, gegen die Klischees anzuträumen - in einem Hörspiel, das diesen Bund zwischen "regretting motherhood" bis "mein/e Einundalles" umkreist und dabei alle autopoetischen wie fiktionalen Register zieht. Melancholisch, voll böse Ironie, zugleich berührend.

Samstag, 30. März 2024, 23:03 Uhr
SWR2 Ohne Limit Hörspiel
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Führungen durch Sonder- und Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün
 
Führungen durch Sonder- und Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum
Schenkungen aus 100 Jahren und Familienleben vergangener Tage im Blick

Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Vor hundert Jahren, am 13. April 1924, öffnete es erstmals seine Pforten. Von Beginn an erfuhr das Museum breite Unterstützung aus der Bevölkerung – vor allem in Form von Schenkungen. Mit der Sonderausstellung „Durlach x 100. 100 Schenkungen aus 100 Jahren Pfinzgaumuseum“ würdigt das Pfinzgaumuseum diese bis heute anhaltende Verbundenheit der Durlacher mit „ihrem“ Museum und zeigt bis 15. September 100 Objekte, die es seit seiner Gründung als Schenkung erhalten hat. Die Besucherinnen und Besucher sind zu einer Entdeckungsreise eingeladen, bei der sie die Vielfalt der Ausstellungsstücke erleben. Die Bandbreite umfasst Alltagsgegenstände, Objekte aus Handwerk, Landwirtschaft und Handel, Kinderspielzeug, Kleidungsstücke, Urkunden, Gemälde und vieles mehr. Darunter vermutlich auch das ein oder andere Stück, das man nicht in der Museumssammlung erwartet hätte.

Am Sonntag, 31. März um 15 Uhr führt Helene Seifert durch die Sonderausstellung und stellt ausgewählte Stücke vor. Egal ob groß oder klein, ob alt oder noch relativ neu: Jedes der Objekte erzählt eine ganz besondere Geschichte und lässt ein Stück Vergangenheit wieder lebendig werden. Die Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unter dem Titel „Mann - Frau - Kind: Berufe, Aufgaben und Spiele in Durlach“ führt Helene Seifert am Sonntag, 31. März um 16.30 Uhr durch die Dauerausstellung und wirft dabei einen Blick auf das Familienleben vergangener Tage. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie online

zum Bild oben:
Elektrische Trockenhaube "Trumph", 1950er-Jahre © Gustai/Pixelgrün
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