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 Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Yael van der Wouden "In ihrem Haus" | übersetzt von Stefanie Ochel
Ein spannungsgeladener Debütroman über Begehren, Macht und Erinnerung. In kunstvoll verdichteter Sprache erzählt die israelisch-niederländische Autorin Yael van der Wouden von zwei Frauen, die in einem Haus aufeinandertreffen – und sich zwischen Abwehr, Anziehung und historischen Verstrickungen immer näherkommen. Körperlichkeit wird dabei zum emotionalen Schauplatz, queere Liebe steht nie losgelöst von Fragen jüdischer Geschichte und Verantwortung. Der Roman lebt von Ambivalenzen, von unausgesprochenen Konflikten und überraschenden Wendungen. Luise Erbentraut findet: "Ein bemerkenswertes Debüt", das es auf die Shortlist des Internationalen Booker-Preises geschafft hat.
Gutkind Verlag 2025, 320 Seiten, € 24,00 (D)
ISBN 978-3-98941-054-1 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Morat-Hallen offiziell eröffnet: Neue Räume für die Freiburger Kunstszene | Städtische Galerie und Halle Nord zeigen zwei Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst
Drei riesige Hallen, knapp 2000 Quadratmeter Fläche: Das weitläufige Gebäude an der Lörracher Straße 31 ist als Sitz des Morat-Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft weit über Freiburg hinaus bekannt. Im Mai 2024 hat die Stadt das Gebäude gekauft und anschließend saniert – ermöglicht durch eine großzügige Spende der in Freiburg lebenden Mäzenin Gertraud Hurrle. Heute haben Oberbürgermeister Martin Horn und Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die traditionsreichen Morat-Hallen mit zwei Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst eröffnet.
Oberbürgermeister Martin Horn: „Dass wir dieses wunderbare Gebäude als Raum für Kunst und Kultur in Freiburg erhalten konnten, war ein echter Gemeinschaftserfolg. Mein besonderer Dank gilt Gertraud Hurrle – nur durch ihre großzügige Spende konnten wir die einmalige Gelegenheit nutzen und das Gelände kaufen. Die Morat-Hallen werden die Kunstszene unserer Stadt in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich mitprägen. Danke auch an alle, die diesen Erfolg durch ihr Engagement möglich gemacht haben.“
„Von der Kooperation zwischen Stadt und Morat-Institut profitiert die Kunst in Freiburg: Mit der Eröffnung der Hallen führen wir das kulturelle und künstlerische Erbe der Familie Morat fort. Und durch Dauerleihgaben an die Museen haben die Freiburger*innen weiterhin Zugang zu den hochkarätigen Kunstwerken. Was mir besonders am Herzen liegt: Mit der Halle Nord haben wir einen neuen Ort für die Freiburger Kunstszene geschaffen. Hier können sich die unterschiedlichsten Initiativen und Vereine entfalten. Genau das brauchen wir, um unsere Stadt als lebendige Kulturstadt voranzubringen“, stellte Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die Bedeutung für Freiburg heraus.
In der mittleren Halle findet die Städtische Galerie, zuvor im Kunsthaus L6 untergebracht, auf knapp 240 Quadratmetern ein neues – und deutlich größeres – Zuhause. Genau wie in der Vergangenheit sind hier wechselnde Ausstellungen zu sehen. In der Halle Nord ist ein neuer Ort für die Freiburger sowie die nationale und internationale Kunstszene entstanden. Ausstellungen, Performances, Projekte: Die knapp 300 Quadratmeter große Halle bietet genug Platz für unterschiedlichste Formate.
Die Städtische Galerie zeigt bis zum 15. März „Following – some kind of same – π“; mit Malerei-, Keramik- und Holzreliefarbeiten von Tim Bohlender, Tanja Goetzmann und Nozomi Tanabe. In der Halle Nord ist bis zum 29. März „Fields of Un/rest“ zu sehen. Darin fragen die Künstler*innen Philip Beck, Betty Blumenstock, Arne Grashoff und Benjamin Koglin sowie die Kuratorin Sharleena Rosing: Was bedeutet es, in einer von Krisen geprägten Gegenwart Kunst zu produzieren.
Rückblick: Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Morat-Familie
Die Morat-Hallen waren jahrzehntelang Sitz des renommierten Morat-Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft. Am 11. November 2023 hat das Ehepaar Morat ihre Stiftung an die Söhne Daniel und Robert abgegeben – pünktlich zum 80. Geburtstag des Gründers Franz Armin Morat. Den in Berlin lebenden Brüdern war es ein Herzensanliegen, dass die Sammlung in Freiburg bleibt. Der Stadt Freiburg war es besonders wichtig, das Erbe der Familie Morat weiterzuführen und das Gebäude als Ort der Kunst und Kultur zu bewahren. Daraus entstand die Idee einer Kooperation zwischen Stadt und Morat-Institut.
In der südlichen Halle ist weiterhin das Lebenswerk von Eva-Maria und Franz Armin Morat gelagert. Über 40 Jahre hinweg hat das Ehepaar mit großer Leidenschaft eine beeindruckende Sammlung zusammengetragen: eine umfangreiche Bibliothek mit etwa 50.000 Bänden kunstwissenschaftlicher Literatur, rund 7.500 Grafiken sowie 500 Gemälde und Skulpturen; darunter Arbeiten von Dürer, Rembrandt und Goya. Besonders spannend sind die umfangreichen Konvolute einzelner Künstler – nirgendwo sonst finden sich so viele Arbeiten von Kurt Kocherscheidt (1943–1992) oder Artur Stoll (1947–2003). Ein bedeutender Teil der Sammlung steht bereits als Dauerleihgabe den Städtischen Museen zur Verfügung und ist damit der Öffentlichkeit zugänglich.
Im Mai 2024 folgte der Ankauf der Hallen. Anschließend erneuerte das Gebäudemanagement (IMF) die veraltete Technik, baute Fluchttüren ein und installierte eine barrierefreie Toilettenanlage sowie eine Küche. Die Sanierung und der Umbau waren im November 2025 abgeschlossen und kosteten circa 580.000 Euro. Geplant ist noch eine Rollstuhlrampe am Vordereingang; über die Fluchttüren am Hintereingang sind die Hallen bereits barrierearm erreichbar.
Die Ausstellungen
Der Eintritt zu beiden Ausstellungen ist frei. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr. An Feiertagen sind Städtische Galerie und Halle Nord geschlossen.
Städtische Galerie: "Following – some kind of same – π" bis zum 15. März
Tim Bohlender, Tanja Goetzmann und Nozomi Tanabe untersuchen das Serielle als künstlerisches Prinzip. Tanja Goetzmanns keramische Hüllen verhandeln Variationen zwischen Funktion, Form und Materialität. Tim Bohlenders Malereien erzeugen durch Spiegelungen, minimale Abweichungen und kleine Störungen seiner grafischen Elemente immer wieder Ungewohntes. Nozomi Tanabes geschnitzte Gesichtsfragmente reflektieren in ihren Wiederholungen Geschichte und Gesellschaft sehr grundlegend als Etwas das über Nachahmung und Adaption funktioniert.
Die drei künstlerischen Positionen – Keramik, Malerei und Holzrelief – erzeugen im Dialog spannungsreiche Übergänge zwischen Fläche, Volumen und Geste. Das serielle Arbeiten wird dabei nicht als bloße Wiederholung verstanden, sondern als poetisch-analytisches Verfahren, das Ordnung schafft und sie zugleich unterläuft.
Halle Nord: "Fields of Un/rest" bis zum 29. März
Die mittlerweile in Berlin lebenden Künstler*innen – Philip Beck, Betty Blumenstock, Arne Grashoff und Benjamin Koglin sowie die Kuratorin Sharleena Rosing – fragen: Was bedeutet es in einer von Krisen geprägten Gegenwart Kunst zu produzieren?
Der Titel reflektiert das Spannungsfeld zwischen Rückzug und Reaktion, zwischen dem Bedürfnis nach Ruhe und äußerer Unruhe. Die Ausstellung untersucht, wie sich gesellschaftliche Umstände im künstlerischen Werk manifestieren, ohne dabei tagespolitisch zu agieren.
Die Künstler*innen arbeiten mit Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Sound und entwickeln teils neue, raumbezogene Arbeiten. Ihre Werke beschäftigen sich mit Materialität, Identität, Körperlichkeit, sowie mit den Bedingungen von öffentlichem Raum und zeitgenössischer Existenz. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Außenansicht der Karlsburg © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Führung durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum Karlsruhe | | Bei der Themenführung „Durlach für Einsteiger: Stadtgeschichte (nicht nur) für Zugezogene, Erstsemester und andere ,Neigeschmeckte‘“ am Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten Überblick über die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt Durlach. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 9. bis 15. Februar | (Kalenderwoche 7)
Montag, 9. Februar, 14 bis 17 Uhr
Vorlesewettbewerb: Stadtentscheid Freiburg (Mediothek Rieselfeld)
Mit 600.000 Teilnehmenden jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb der größte Schülerwettbewerb Deutschlands. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit 6.600 Schüler*innen aus den sechsten Klassen. Der Stadtentscheid für Freiburg findet am Montag, 9. Februar, von 14 bis etwa 17 Uhr in der Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, statt. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 10. Februar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie-Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das vom Verein Mehr Demokratie entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Der Demokratie-Dienstag findet am 10. Februar von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 11. Februar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 13. Februar, 14 bis 16 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 11. Februar, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 13. Februar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 11. Februar, und Donnerstag, 12. Februar, jeweils 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 11. Februar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 11. Februar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 11. Februar, 16 bis 17 Uhr
ie Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 11. Februar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 13. Februar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, stehen 4 Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde lang spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist
frei. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Lisa Jeglitsch "Dunkles Wien - Die Morde von Lainz" | Kriminalroman
Im Lainzer Tiergarten macht eine Joggerin einen grausamen Fund. Der Sohn einer schwerreichen Wiener Familie wurde brutal erstochen und achtlos im Wald abgelegt. Laura Sturm und Karl Suchanek vom LKA Wien übernehmen den Fall. Rasch wird klar, dass mit den Eltern des Toten etwas nicht stimmt. Der Vater des Ermordeten behindert aus fadenscheinigen Gründen die Ermittlungen und auch die Trauer der Mutter wirkt nicht aufrichtig. Hinter den glänzenden Fassaden der Wiener Oberschicht stoßen die Ermittler auf unglaubliche Abgründe.
Gmeiner Verlag 2025, 384 Seiten, € 15,50 (D) / E-Book € 11,99
ISBN 978-3-8392-0870-0 | | | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Der Februar im Literaturhaus Freiburg | Eine fröhlich-chaotische Tier-WG zieht ins Literaturhaus ein: Beim „Wilden Freitag“ stellt Leslie Niemöller für alle ab 6 Jahren den Nachfolgeband ihrer „Gurkentruppe“ vor (6.2.).
Am kommenden Dienstag präsentiert Kaleb Erdmann seinen Roman „Die Ausweichschule“ und spricht über das Verhältnis von Erinnerung und Realität, über die Möglichkeiten und Grenzen von Literatur (10.2.). Mit Pina Kühr feiern wir in der Reihe „Freiburger Andruck“ Buchpremiere im Stadttheater: Leise und unerschrocken erzählt die Freiburger Autorin und Schauspielerin in ihrem Debüt von der Trauer um ein Kind (19.2).
Die aufregendsten literarischen Neuerscheinungen diskutieren die Literaturkritiker*innen der SWR Bestenliste – wir freuen uns mit Ihnen auf Einblicke in die Liste des Monats März (24.2.).
Unsere Druckwerkstatt Riso Club: Das Analoge ist politisch ist bereits ausgebucht; Interessierte an der Lecture zu Beginn des Abends können uns schreiben an: info@literaturhaus-freiburg.de (17.2.). Das Literarische Werkstattgespräch und der Buchclub sind offen für alle (beide am 26.2.).
Mit herzlichen Grüßen aus dem Literaturhaus
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Workshop in den Faschingsferien zur "Bibliothek der Zukunft" | Filmprojekt für Kinder und Jugendliche von 10 bis 15 Jahren im Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Die Stadtbibliothek Karlsruhe bietet in den Faschingsferien ein kreatives Filmprojekt für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren an. Unter dem Titel „Bibliothek der Zukunft“ entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen dazu, wie eine Bibliothek morgen aussehen könnte – mit Bücherhologrammen, geheimen Räumen, digitalen Welten oder analogen Abenteuern.
Vom 16. bis 20. Februar, jeweils von 10 bis 14 Uhr, gestalten die Jugendlichen in der Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais ihre Visionen und setzen diese gemeinsam als Kurzfilm um.
Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich unter:
bibliothekspaedagogik(at)kultur.karlsruhe.de
Für alle, die sich noch unsicher sind, ob das Projekt das Richtige ist, finden zusätzlich Schnuppertage statt:
Dienstag, 3. Februar, von 16:30 - 18:30 Uhr in der Computerspielschule Durlach
Mittwoch, 4. Februar, von 16:30 - 18:30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Weiße Rose
Dort können Interessierte das Projektteam kennenlernen und verschiedene Filmtechniken ausprobieren – ohne Anmeldung.
Das Filmprojekt richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren und findet in Kooperation mit dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe und dem Werkraum Karlsruhe statt.
Gefördert wird es im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung / Labs4future.
zum Bild oben:
Vom 16. bis 20. Februar gestalten die Jugendlichen in der Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais ihre Visionen und setzen diese gemeinsam als Kurzfilm um.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Atelier B2 | | | | | Medienkunst als Entwurf für die Zukunft | UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe auf der art karlsruhe 2026
Die UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe präsentiert sich erneut vom 5. bis 8. Februar 2026 auf der art karlsruhe mit einem eigenen Auftritt unter dem Titel „The Shape of Tomorrow“. Auf der internationalen Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst zeigt sie eine speziell für die art karlsruhe entwickelte Medienkunstinstallation, die sich mit zukünftigen Lebensräumen und dem Verhältnis von Mensch, Technologie und Raum auseinandersetzt. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Installation zu erleben und sich am Stand über die Arbeit der Geschäftsstelle zu informieren.
Im Zentrum steht das begehbare Werk „Soft Utopia“ von Veronika Biebrich, Verena Stella Gompf, Stefan Lotze und Nikolaus Völzow. Die Installation wurde aus einer offenen Ausschreibung ausgewählt, die künstlerische Positionen suchte, welche utopische Ideen von Zusammenleben, Nachhaltigkeit und digitaler Gestaltung erfahrbar machen.
„Soft Utopia“ lädt dazu ein, auf einer großformatigen, weich gepolsterten Liegelandschaft zu verweilen – allein oder gemeinsam. Die Installation schafft einen ruhigen, geschützten Raum, in dem ein über den Liegenden schwebender Bildschirm auf Bewegungen reagiert und diese live sichtbar macht. So entsteht ein wandelbarer Raum, der Begegnung ermöglicht und Zukunft als gemeinsame, unmittelbare Erfahrung spürbar werden lässt.
Weitere Informationen zum Messeauftritt und „Soft Utopia“ gibt es auf der Homepage der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe.
2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ ausgezeichnet. Im internationalen UNESCO Creative Cities Network engagiert sich Karlsruhe gemeinsam mit über 40 Partnerinstitutionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Fokus auf Kreativität und Kultur.
zum Bild oben:
Visualisierung des geplanten Medienkunstwerks für die art karlsruhe 2026
© Atelier B2 | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadtmuseum Karlsruhe | | | | | Führungen im Stadtmuseum Karlsruhe im Februar | Finissage der Sonderausstellung „Szenen einer Stadt“ im Stadtmuseum mit Kuratorenführung und Verlosung
Am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum ist am Sonntag, 1. Februar der Eintritt für alle Besuchenden frei. Bei der Kuratorenführung um 16.30 Uhr führt Dr. Ferdinand Leikam durch die Ausstellung und vermittelt spannende Einblicke in das Leben und Schaffen Horst Schlesigers. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
Bei einer kleinen Verlosung werden ausgewählte Fotografien aus der Ausstellung verlost. Die Stimmabgabe ist von 16 bis 17.30 Uhr möglich, im Anschluss findet die Ziehung der Gewinnerinnen und Gewinner statt.
Führung durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“
Am Sonntag, 8. Februar, um 15 Uhr führt Judith Göhre durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich überraschende „verborgene Geschichten“ verbergen, die vielfältige Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadtmuseum Karlsruhe | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Ausstellung: Winzige Giganten - Die Macht der Mikroorganismen | Museum Brot und Kunst, Ulm
bis 12.04.2026
Als im 17. Jahrhundert die ersten leistungsfähigen Mikroskope erfunden wurden, eröffnete sich eine ganz neue Welt: die Welt des unendlich Kleinen. Aber erst seit dem 19. Jahrhundert beginnen wir zu verstehen, wie überaus wichtig diese Welt für das Leben auf unserem Planeten ist.
Mikroorganismen haben das komplexe Ökosystem auf der Erde hervorgebracht und bilden auch heute noch das Rückgrat für den Kreislauf der Natur. Wir Menschen sind mit ihnen allen verwandt.
Wenn wir Nahrung anbauen, arbeiten wir mit dem Boden. Dort findet sich eine fast unendliche Vielfalt an Mikroorganismen. Sie erfüllen komplexe Funktionen, zersetzen organisches Material, machen Nährstoffe verfügbar, halten Pathogene in Schach. Über die Nahrung gelangen sie in unsere Körper und bilden dort eigene Ökosysteme.
Seit langem schon kooperieren wir mit bestimmten Bakterien und Pilzen, um zum Beispiel Brot und Bier, Joghurt oder Schokolade herzustellen. Diese Lebensmittel erhalten ihren charakteristischen Geschmack erst durch deren Stoffwechselprozesse.
Bakterien, Pilze und Algen weisen zum Teil erstaunliche Fähigkeiten auf. Können sie uns helfen, unseren Müll zu reduzieren und den Klimawandel aufzuhalten? Viele Wissenschaftler:innen arbeiten mit Mikroorganismen, um Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme zu finden. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 2. bis 8. Februar | (Kalenderwoche 6)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Perspektivwechsel: Malen fotografieren
Die Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, bietet am Donnerstag, 5. Februar, um 18 Uhr einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“. Im Gespräch mit Christoph Valentien, Fotograf und Bekannter Artur Stolls, dreht sich alles um die Beziehung von Fotografie und Malerei: Wie kann der Prozess des Kunstschaffens festgehalten werden? Wie kann Stolls Malen dokumentiert werden? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
LeseLounge: Hanna Gagels „So viel Energie – Künstlerinnen in der dritten Lebensphase“ mit Renate Obermaier
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz verwandelt sich am Freitag, 6. Februar, um 17.30 Uhr in eine LeseLounge. Diesmal liest Schauspielerin Renate Obermaier aus Hanna Gagels Studie „So viel Energie – Künstlerinnen in der dritten Lebensphase“. Gagel zeichnet darin den Lebens- und Schaffensweg von Künstlerinnen nach, die angesichts persönlicher und schöpferischer Krisen ihr Werk unbeirrt, teilweise bis ins hohe Alter, weiterführten und erneuerten. Parallel zur Lesung sind Bilder der Kunstwerke zu sehen. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Kinder führen Kinder: Eiszeit – Kalt, aber cool!
Auf Zeitreise in die Eiszeit: Am Samstag, 7. Februar, um 15 Uhr nehmen die jungen Archäologie-Fans des Kulturlotsen-Teams Kinder ab 6 Jahren mit durchs Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. In der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ begegnen sie Mammuts, Höhlenmenschen und kleinen Krabbeltieren. Sie fühlen Formen und Rohstoffe, lauschen dem Klang der Knochenflöte oder erschnuppern eiszeitliche Düfte – und entdecken so mit allen Sinnen die Lebenswelt unserer Vorfahren. Die Teilnahme ist für Kinder frei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Um sich einen Platz zu sichern, ist die Buchung eines zusätzlichen Gratistickets im Online-Shop nötig. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Führung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 8. Februar, um 10.30 Uhr zu einer Führung in die neue Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ ein. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema Erinnern an den Holocaust: Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen immer stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer zu welcher Zeit was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: "Raus aus der Erschöpfung in 100 Tagen für Dummies" | Hundert Tagen sind die Zeitspanne, die es braucht, damit Veränderung nicht nur im Kopf ankommt – sondern im Leben und im Körper spürbar wird. Durch beständige Wiederholungen beginnen sich neue und gesündere Muster zu etablieren, die nach rund drei Monaten durch die Bildung dauerhafter neuronaler Bahnen zu einer neuen Selbstverständlichkeit werden. Der neue Ratgeber „Raus aus der Erschöpfung in 100 Tagen für Dummies“ setzt auf eben dieses Prinzip und begleitet in kleinen Schritten zu einer neuen Lebensqualität.
Erschöpfung ist mehr als Müdigkeit. Sie betrifft nicht nur den Körper, sondern auch das Denken, Fühlen und Handeln. Wenn alltägliche Aufgaben überfordern, das Gedankenkarussell nicht mehr stoppt und selbst Erholung keine Wirkung zeigt, steckt meist mehr dahinter als bloßer Stress.
Der praktische Ratgeber „Raus aus der Erschöpfung in 100 Tagen für Dummies“ unterstützt dabei, wieder zu Kräften zu kommen. Die Autorin Dr. Daniela Voigt setzt nicht auf Durchhalteparolen, sondern unterstützt mit kleinen und machbaren Schritten, um zurück aus dem Erschöpfungszustand zu finden. 100 Einheiten mit praktischen Übungen und realistischen Impulsen auf jeweils einer Doppelseite unterstützen dabei, Energieräuber zu erkennen, klare Grenzen zu setzen und den Alltag schließlich zu verändern. „Es geht nicht darum, einfach weiterzumachen oder auf bessere Zeiten zu hoffen. Der Fokus liegt bei jedem selbst – auf dem inneren Zustand, der Belastung und der Entscheidung, etwas zu verändern“, so die Expertin.
Für alle, die sich im Alltag erschöpft, ausgebrannt oder innerlich leer fühlen, bietet dieses Buch einen klaren, gangbaren Weg zurück ins Leben. Es ist eine Einladung, sich selbst wieder ernst zu nehmen und die eigenen Kräfte bewusst zu stärken, um nicht länger nur zu funktionieren – sondern wieder zu leben.
Verlag Wiley-VCH 2026, 288 Seiten, € 19,99 (D)
ISBN: 978-3-527-72405-5 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 2. bis 8. Februar | Dienstag, 4. Februar, 14 bis 16 Uhr
Wegweiser Bildung berät in Haslach (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Wegweiser Bildung ist Freiburgs zentrale Beratungsstelle für Fragen rund um Bildung für jedes Alter. Bürger*innen können sich am Dienstag, 4. Februar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, in allen Fragen zu Bildung beraten lassen. Die Beratung ist kostenfrei, neutral, anonym und ohne Terminvereinbarung möglich.
Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Februar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 4. Februar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 4. Februar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. Februar, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für die digitale Sprechstunde ist am Donnerstag, 22. Januar, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. Februar, 16.30 bis 17.30 Uhr
Verstehen, was die KI zeigt – Bildgenerierung durch Prompts
(Stadtbibliothek)
In der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, erfahren Besucher*innen am Donnerstag, 5. Februar, ab 16.30 Uhr, wie Bild-KIs funktionieren, was sinnvolle Prompts sind und welche Möglichkeiten und Grenzen in der Bildgenerierung liegen. Eine Anmeldung über die VHS (Tel. 0761 368-9510) ist nötig. Die Veranstaltung ist ausgebucht, Anmeldung mit Warteliste ist aber möglich.
Donnerstag, 6. Februar, 16 bis 18 Uhr
VR-Brille erleben (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Welt der virtuellen Realität erleben können Interessierte ab 12 Jahren am Donnerstag, 6. Februar, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b. Eine Oculus-Quest und eine Sony PS4-VR-Brille stehen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 7. Februar, 10 bis 13 Uhr
Kinderbeteiligung: Zeig uns Deine Ideen für die Umgestaltung der Kinderbibliothek! (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek will die Kinderbibliothek umgestalten – und zwar so, dass sie Kindern gefällt! Darum sind Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ohne ihre Eltern (Assistenzpersonen willkommen) am Samstag, 7. Februar, von 10 bis 13 Uhr eingeladen, ihre Ideen in einem Workshop in der Kinderbibliothek, Münsterplatz 17, zu teilen. In Kooperation mit dem Kinderbüro Freiburg. Anmeldung bis zum 4. Februar per Mail an iris.steinhaeuser@freiburg.de. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Anne-Sophie Stolz | | | | | Von Dürer bis Parr | Das Ausstellungsprogramm 2026 im Kunstmuseum Karlsruhe
Das Kunstmuseum Karlsruhe legt mit dem Ausstellungsprogramm 2026 den Fokus auf seine Sammlung, auf Fotografie sowie auf zeitgenössische Positionen. Mit hochkarätigen Ausstellungen wie „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“ und „Martin Parr. Parrathon“ erwarten die Besucher*innen im Frühsommer und Winter besondere Highlights.
Im Kunstmuseum Karlsruhe verbinden sich historische Perspektiven mit zeitgenössischen Präsentationen, wenn das Haus am 22. Mai 2026 seine erste Eröffnung unter neuem Namen feiert. Auf dem Programm stehen an diesem Abend gleich drei Ausstellungen: die Sonderausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“, der vierte Szenenwechsel der Sammlungsschau „Update! Die Sammlung neu sichten“ sowie die Projektraumausstellung von Tino Zimmermann mit dem Titel „Neue Deutsche Malerei“.
Sammlung trifft auf Gegenwart
Mit der Sonderausstellung „Expressiv!“ richtet das Kunstmuseum Karlsruhe den Blick auf seine Grafiksammlung. Gezeigt werden Werke aus fünf Jahrhunderten, die vielfältige künstlerische Strategien zur Darstellung von Affekten sichtbar machen. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken u.a. von Albrecht Dürer, Rembrandt, Käthe Kollwitz und Rudolf Schlichter zeigen, wie Gefühle, Emotionen und Gesten in der Kunst zu lesbaren Zeichen werden.
Parallel dazu öffnet im 1. und 2. Obergeschoss des Hauses der vierte Szenenwechsel der Sammlungsausstellung „Update!“. Neben neuen Akzenten und Werken in den Themenräumen, ist auch die Berliner Künstlerin Tamina Amadyar zu Gast. Im Künstler*innenraum verbindet sie in ihren großformatigen Porträts Malerei mit persönlichen Erinnerungen und Wahrnehmungen.
Großformatige Malerei ist in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe auch im Projektraum zu sehen: Unter dem ironischen Titel „Neue Deutsche Malerei“ setzt sich Werner-Stober-Preisträger Tino Zimmermann mit aktuellen Themen wie Rechtsruck, Kriegsdiskursen und medialen Narrativen auseinander.
Die Komik der Widersprüche: Martin Parr
Zum Jahresende rückt die Fotografie in den Mittelpunkt: Die Ausstellung „Martin Parr. Parrathon“ zeigt über 200 Arbeiten des britischen Fotografen, der mit scharfem Blick das Absurde im Alltäglichen festhält. In 14 Kapiteln entfaltet sich ein ebenso grellfarbiges wie entlarvendes Panorama der Widersprüche des modernen Lebens – von Massentourismus und Konsumkultur bis hin zu Luxuswelten. Mit „Parrathon“ zeigt das Kunstmuseum Karlsruhe den kürzlich verstorbenen, großen Beobachter der Gegenwart: pointiert, verspielt und stets schonungslos ehrlich.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Förderkreises präsentiert das Kunstmuseum Karlsruhe im Projektraum die großformatigen Malereien der Karlsruher Künstlerin Susanne Ackermann. In lasierenden Farbaufträgen und komplexen Überlagerungen entsteht eine starke Tiefenwirkung zwischen Abstraktion und poetischer Bildwelt.
zum Bild oben:
Das Kunstmuseum Karlsruhe legt mit dem Ausstellungsprogramm 2026 den Fokus auf seine Sammlung, auf Fotografie sowie auf zeitgenössische Positionen.
© Anne-Sophie Stolz | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Archäologie aktuell: (Er-)Findung der Kunst? | Menschliche Ausdrucksformen damals und heute
Was ist Kunst – und seit wann gibt es sie? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „(Er-)Findung der Kunst? Menschliche Ausdrucksformen damals und heute“ am Mittwoch, 4. Februar um 19.00 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5 in Freiburg, zu der die Katholischen Akademie gemeinsam mit dem Archäologischen Museum herzlich einladen.
Auf dem Podium diskutieren der Künstler Tobias Eder (Freiburg), Marion Mangelsdorf (Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Freiburg) und Sibylle Wolf (Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Tübingen), moderiert von Stefan Orth (Chefredakteur der Herder Korrespondenz Freiburg).
Von Beginn der Urzeit an haben Menschen Objekte geschaffen, die über das rein Funktionale hinausgehen. Neben Höhlenmalereien sind vor allem kleine Figuren von Menschen oder Tieren überliefert, wie sie derzeit in der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ im Archäologischen Museum Colombischlössle zu sehen sind. Doch handelt es sich dabei bereits um „Kunst“ im heutigen Sinn? Welche Beweggründe führten dazu, die eigene Lebenswelt in Artefakte zu übersetzen, und was macht Gegenwartskunst aus? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Abends.
Das Podiumsgespräch ist Teil der Reihe „Archäologie aktuell“ und wird von der Katholischen Akademie Freiburg und dem Archäologischen Museum Colombischlössle anlässlich der noch bis zum 8. März laufenden Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ veranstaltet.
Der Eintritt ist frei, das Museum öffnet 30 Minuten vor Beginn.
Weitere Infos unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Andreas Winter "Abnehmen durch Annehmen" | Unbewusste Gefühle verstehen – körperlichen Ballast loswerden
Verständnis statt Verzicht: Übergewicht, oder präziser: ein stressbedingt erhöhter Körperfettanteil, entsteht nicht durch zu viel Essen, davon ist Andreas Winter überzeugt. Sein neuer Ratgeber „Annehmen durch Abnehmen“ bietet einen Perspektivwechsel. Der tiefenpsychologische Ansatz und ein zehntägiges Programm verhelfen zur Lösung unbewusster emotionaler Belastungen und fördern so die innere Heilung und ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper. Erhältlich als Buch und Hörbuch.
Die Diätindustrie boomt: Appetitzügler und Abnehmspritzen, Ernährungsberater und Fitnessinfluencer, Keto oder Paleo, Low Carb oder High Protein – jedes Jahr kommen neue Wundermittel und -programme auf den Markt, doch steigt die Zahl der Übergewichtigen kontinuierlich weiter. Das zeigt, dass Diäten kein Heilmittel sind, sondern ein Geschäftsmodell, das vom Scheitern der Betroffenen lebt.
Nicht erst seit seinem Bestseller „Abnehmen ist leichter als Zunehmen“ geht Andreas Winter einen radikal anderen Weg. Der studierte Diplom-Pädagoge und Leiter eines der ältesten Coaching-Institute Deutschlands hat einen tiefenpsychologischen Ansatz entwickelt, bei dem es um das Verständnis der emotionalen Mechanismen geht. Sein neues Buch „Abnehmen durch Annehmen“ ist deshalb kein Ratgeber für eine Bikinifigur, sondern eine Einladung zur Selbstbefreiung: „Sie finden in diesem Buch Fallgeschichten aus meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung, fundierte psychologische Erklärungen, einen humorvollen Blick auf scheinbar ernste Themen – und ein alltagstaugliches Begleitprogramm für zehn Tage, das tiefgreifender wirkt als jede Kalorientabelle.“
Die „Winter-Diät“ verlangt nicht Disziplin oder Genussverzicht; vielmehr unterstützt sie dabei, die unbewussten Ursachen des Essverhaltens zu erkennen und zu ändern. Andreas Winter geht es um nichts weniger als Selbstannahme und den Weg zu Heilung, Freiheit und Leichtigkeit.
Mankau Verlag 2026. 190 Seiten,€ 18,00 (D), 18,50 (A)
ISBN 978-3-86374-794-7
Auch als Hörbuch:
1 MP3-CD im Jewelcase, 8-seitiges Booklet
Gesamtlaufzeit ca. 304 Min. € 18,00 (D)
ISBN-978-3-86374-797-8
Ansonsten:
Auch als Download erhältlich: € 12,99 (D) | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | Freiburger Leiter 2026 | Preis für herausragende künstlerische Leistung verliehen
Auf der Internationalen Kulturbörse Freiburg wurde am Eröffnungsabend der IKF Award 2026 - Culture Connects People - feierlich in Form der Freiburger Leiter verliehen. Die seit 2008 verliehene Auszeichnung würdigt die besondere künstlerische Qualität und zählt zu den renommierten Preisen im deutschsprachigen Veranstaltungs- und Bühnensektor.
In diesem Jahr geht die begehrte Auszeichnung an Toy Toy Toy aus dem Bereich Theater im öffentlichen Raum, die die Jury und das Fachpublikum mit einer herausragenden Darbietung überzeugten.
Nominiert waren folgende Produktionen:
• Musik: TRËI - ONE'S FOR SORROW, TWO'S FOR JOY
• Darstellende Kunst: Jane Mumford – LEBEN
• Theater im öffentlichen Raum: Toy Toy Toy
Die Gewinner:
Toy Toy Toy, das sind die Yo-Yo-Künstler Naoto Okada und Shu Takada. Sie verwandeln das Spiel mit dem Yo-Yo in eine Kunstform. Beide verkörpern japanische Präzision, Eleganz und Leidenschaft in vollendeter Harmonie. 2022 gründeten sie gemeinsam die Company Toy Toy Toy. Ihre spektakuläre Performance wurde 2025 beim 44. Festival Mondial du Cirque de Demain und beim Salieri Circus Festival jeweils mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Wenn Naoto Okada und Shu Takada auftreten, verschmelzen Körper, Rhythmus und Technik zu purer Magie.
Freiburger Leiter
Zusätzlich zur Preisskulptur Freiburger Leiter – sie symbolisiert den schwungvollen Aufstieg zum Erfolg – erhalten die Ausgezeichneten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Darüber hinaus werden sie zur nächsten Internationalen Kulturbörse Freiburg sowie zur Schweizer Künstlerbörse in Thun eingeladen, was ihnen wertvolle Präsentations- und Vernetzungsmöglichkeiten bietet.
Mit der Verleihung der Freiburger Leiter unterstreicht die IKF ihre Rolle als bedeutende Plattform für Kreativität, künstlerische Exzellenz und die Förderung innovativer Bühnenschaffender. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Tag der offenen Tür im Hallenbau | Kunstmuseum Karlsruhe präsentiert sich mit neuem Namen
Das Kunstmuseum Karlsruhe - bislang Städtische Galerie Karlsruhe - tritt erstmals unter seinem neuen Namen auf: Zum Tag der offenen Tür im Hallenbau - dem Gebäude, das unter anderem das Kunstmuseum und ZKM beherbergt, werden am 1. Februar 2026 Führungen, Workshops und Einblicke angeboten.
Von 11 bis 13 Uhr lädt das Kunstmuseum Karlsruhe anlässlich der Umbenennung zu einem Sektempfang und – in Kooperation mit der Hochschule für Musik – zu Live-Musik ein. Im Anschluss stellt Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseums, das Jahresprogramm 2026 vor.
Im Mittelpunkt des Tages steht die Ausstellung „RATATATAA“ des Künstlerduos Özlem Günyol & Mustafa Kunt: In mehreren thematischen Rundgängen werden Werke betrachtet, die sich mit Protest, Freiheit, Macht und Repräsentation auseinandersetzen. Ein Rundgang findet in türkischer Sprache statt.
Führungen und Einblicke hinter die Kulissen:
11.30 Uhr: Familienführung „Rumgepurzelt und Stillgestanden“ in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“ (Teilnahmezahl begrenzt, Anmeldung an der Kasse)
12, 14 und 15 Uhr: Kurzführungen in „Özlem Günyol & Mustafa Kunt. RATATATAA“
15.30 Uhr: Kuratorinnenführung „Von Bahnhöfen und Schrebergärten“ mit Dr. Lil Helle Thomas in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“
16 Uhr: Führung in türkischer Sprache in „Özlem Günyol & Mustafa Kunt. RATATATAA“
17 Uhr: Kuratorinnenführung „Puppen, Zombies, Vogelmensch“ mit Christina Korzen in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“
Mitmachen & Entdecken:
11 bis 14 Uhr: Free Climbing – Die Kletterwand „Free Solo“ von Özlem Günyol & Mustafa Kunt darf bestiegen und erkundet werden.
11 bis 18 Uhr: Hallenbau Origami, Hallenbau Rallye und Postkartentisch – ausgediente Ausstellungsplakate zu neuen Kunstwerken falten, Kunstmuseums-Postkarten gestalten und versenden oder alle Institutionen des Hallenbaus auf eigene Faust erkunden
15 Uhr: „Heute bin ich Kunst – Skulpturen aus Körpern und Worten“: ein Workshop mit Spaß und Bewegung für Kinder ab 6 Jahren (Teilnahmezahl begrenzt, Anmeldung an der Kasse)
Das vollständige Programm des Kunstmuseum Karlsruhe ist hier einsehbar.
zum Bild oben:
Ab 1. Februar mit neuem Namen: Die Städtische Galerie Karlsruhe heißt künftig Kunstmuseum.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Ausstellungsansicht „Ende der Zeitzeugenschaft?“ (c) Freiburg, Foto: P.Seeger | | | | | Ende der Zeitzeugenschaft? | Neue Sonderausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Bald wird es keine lebenden Zeitzeug*innen der NS-Verbrechen mehr geben. Überlebende des Holocaust werden ihre Erlebnisse und Erfahrungen dann nicht mehr persönlich mitteilen können. Die Sonderausstellung "Ende der Zeitzeugenschaft?" im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) der Museen Freiburg hinterfragt, was Zeitzeug*innenschaft ist und welche Bedeutung sie in der Gesellschaft seit 1945 hat. Die Ausstellung läuft von Dienstag, 27. Januar, bis Sonntag, 13. September.
Die Übernahme des Projekts des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist die erste Sonderausstellung des DZNS seit der Eröffnung des Hauses im vergangenen Jahr. Sie nimmt unterschiedliche Aspekte von Zeitzeug*innenschaft in den Blick: Wie entstehen aus Erinnerungen Erzählungen und was beeinflusst sie? Was hat sich im Umgang mit ihnen seit 1945 verändert? Wer oder was erinnert uns in 50 Jahren an den Holocaust und die NS-Verbrechen? Wie kommen wir ohne direkte persönliche Begegnungen mit Zeitzeug*innen aus? Und wie gehen Museen oder Gedenkstätten damit in Gegenwart und Zukunft um?
Für die Ausstellung im DZNS wurden Ausschnitte aus zehn Interviews mit überlebenden Freiburger*innen ergänzt. Dazu gehören unter anderem die Schriftstellerin Lotte Paepcke, der als US-Agent bekannt gewordene Fred Mayer, der in der Colombistraße 11 wohnhafte Max Eisenmann und der spätere Pfarrer Helmut Schwarz. Auch eine Leihgabe des Maximilian-Kolbe-Werks Freiburg geht in die Ausstellung ein: die Häftlingsjacke, die der polnische Überlebende Jozef Krzepina (*1920) auf einem „Todesmarsch“ aus dem KZ Sachsenhausen tragen musste. Krzepina besuchte Freiburg auf Einladung des Kolbe-Werks viele Jahre im Zuge von Zeitzeugengesprächen und Überlebenden-Treffen und schenkte die Jacke 1993 dem Kolbe-Werk zum 20. Jahrestag seines Bestehens.
Eine neue Audiotour in der Museen Freiburg App setzt das Thema der Sonderausstellung mit Objekten und Zeugnissen der Dauerausstellung in Beziehung. Dabei geht es um die zentrale Frage, wer oder was Zeug*in des Holocausts sein kann, auch nach dem „Ende der Zeitzeugenschaft“. Zudem bietet das DZNS ein breites Vermittlungsangebot für Gruppen und Schulklassen an, zum Beispiel mit Workshops. Infos gibt es unter www.museen.freiburg.de/schule bzw. www.museen.freiburg.de/gruppen. Viele Veranstaltungen begleiten die Ausstellung. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino findet die Reihe „HINSCHAUEN“ statt – Filmvorführungen mit anschließendem Austausch. Bei einem Erzählcafé auf dem Grethergelände geht es um Erfahrungen von Überlebenden und ihren Familien nach 1945. Im DZNS selbst findet ein Gespräch mit dem Nachkommen Joachim S. Nelson über die als jüdisch verfolgte Freiburger Familie Nelson statt. Zum Abschluss der Sonderausstellung diskutiert das DZNS auf einem Podium unter dem Motto „Wie gestalten wir das Erinnern ohne direkte Zeitzeug*innen? Alternative Formen des Erinnerns an den Holocaust“. Alle aktuellen Veranstaltungen gibt es unter www.museen.freiburg.de/kalender.
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.
Kuratiert hat die Wanderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ Anika Reichwald, bis 2024 am Jüdischen Museum Hohenems tätig, heute Kuratorin am Jüdischen Museum Berlin. Die aktuelle Projektleitung liegt bei Dinah Ehrenfreund vom Jüdischen Museum Hohenems. Für die Freiburger Ausstellung hat Caroline Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterin des DZNS, die Projektleitung übernommen. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Von bewegenden Lebensgeschichten bis ins Tierreich ? | Jahresauftakt im Dreiländermuseum
Den Auftakt macht die Sonderausstellung „Manfred Weil: Leben!“, die vom 28. Januar bis 1. März 2026 im Dreiländermuseum zu sehen ist. Sie widmet sich dem bewegenden Leben und Werk des Künstlers Manfred Weil und entstand in Kooperation mit dem Burghof Lörrach anlässlich des Holocaust-Gedenktags.
Die Vernissage findet am Dienstag, 27. Januar 2026, um 16:30 Uhr statt.
Die Ausstellung wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet: Dazu zählen Vorträge, Lesungen, Führungen sowie persönliche Gespräche mit Schulamith Weil, Tochter des Künstlers, die an mehreren Tagen in der Ausstellung anwesend sein wird. Ergänzt wird das Programm durch eine Filmvorführung im Burghof Lörrach. Den Abschluss bildet die Finissage am Sonntag, 1. März 2026, mit Rundgang und Gespräch.
Kurz darauf eröffnen wir auch die große Sonderausstellung „Inspiration 12 – Tiere“, die vom 31. Januar bis 4. April 2026 zu sehen ist. Die Vernissage findet am Freitag, 30. Januar 2026, um 18:00 Uhr statt.
Zum zwölften und letzten Mal in dieser Form bringt das inklusive Kunstprojekt Inspiration Menschen mit Beeinträchtigung aus dem gesamten Dreiländereck zusammen. Ausgehend von Tierdarstellungen aus der Museumssammlung und zwei Werken zeitgenössicher Künstlerinnen aus Lörrach sind fantasievolle, farbenreiche und sehr persönliche Arbeiten entstanden, die zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken einladen.
Erstmals wird Inspiration 12 in der großen Sonderausstellungsfläche im 1. Obergeschoss des Dreiländermuseums präsentiert. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Workshops, Märchen- und Erzählabenden sowie einem Inklusionstag lädt Menschen aller Altersgruppen dazu ein, Kunst gemeinsam zu erleben und kreativ zu werden.
Ausgewählte Termine im Überblick
Di, 27.01., 16:30 Uhr
Vernissage Manfred Weil: Leben!
Di, 27.01., 18:00 Uhr
Filmvorführung „MICH KRIEGT IHR NICHT!“ (Burghof Lörrach)
Mi, 28.01., 19:00 Uhr
Vortrag zur jüdischen Geschichte des Dreilands
Fr, 30.01., 18:00 Uhr
Vernissage Inspiration 12 – Tiere
So, 01.02., 16:00 Uhr
Spätschicht im Museum: Führung & Gespräch (Inspiration 12 – Tiere)
Do, 05.02., 18:00 Uhr
Lesung & Gespräch: Alisa Weil – Deutschland, Palästina und zurück
So, 08.02., 15:00 Uhr
Öffentliche Führung Manfred Weil: Leben!
Sa, 28.02., 14:00–17:00 Uhr
Inklusionstag: Ungehindert durchs Dreiländermuseum: ALLE können barrierefrei und eintrittsfrei durch das gesamte Museum. Es gibt eine Führung in einfacher Sprache und weitere Angebote. Unter anderem treten das Maskentheater UTOPIK FAMILY aus dem Schweizer Jura mit ihrem Programm „Come prima“ und das Maskentheater Lörrach auf.
So, 01.03., 11:30 Uhr
Finissage Manfred Weil: Leben!
Mi, 18.03., 10:00 Uhr
Mittwoch-Matinee Inspiration 12 – Tiere
Mehr zum Nachlesen:
Alle Termine und Begleitveranstaltungen zu „Manfred Weil: Leben!“ und „Inspiration 12 - Tiere“ finden Sie übersichtlich in den jeweiligen Ausstellungsfaltblättern, die auf unserer Website zum Download bereitstehen und im Museum erhältlich sind.
Dreiländermuseum, Basler Straße 143, D-79540 Lörrach | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Ekaterina Feuereisen "Inventur der Erinnerungen" | Über das Alleinsein inmitten von Menschen
Berlin, 2019. Nach einer schwierigen Kindheit mit einer drogenabhängigen Mutter hat die namenlose Erzählerin sich im Hier und Jetzt mit ihrer Partnerin Elif ein gemeinsames Leben aufgebaut. Alles ist gut. Sie ist glücklich. Sollte glücklich sein. Ihre glücklichen Erinnerungen, an das Erblühen der Liebesbeziehung zwischen Elif und ihr, werden zunehmend mit den negativen Erinnerungssequenzen aus ihrer lieblosen Kindheit umhüllt. Und es sind gerade die kleinen Momente, der Alltag, die Eigenheiten von Elif, die sie wütend machen. Scheinbare Banalitäten, die das Gefühlschaos zum Ausbruch bringen und ihr den Boden unter den Füßen wegreißen. Sie will nachgeben, tolerant sein – und fühlt sich gleichzeitig allein und missverstanden. Die Geister der Vergangenheit verfolgen sie, flüstern ihr Versprechen ins Ohr, pflanzen giftige Gedanken, die das Positive, das sie zu kultivieren versucht, zu ersticken drohen.
Haymon Verlag 2025, 256 Seiten, € 23,90 (D)
ISBN 978-3-7099-8221-1 | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Verfassungsresilienz - Handlungsfähigkeit und Wehrhaftigkeit des Grundgesetzes | Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Ausgabe
„Verfassungsresilienz“ – unter dieser prägnanten Überschrift geht die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) der Frage nach, wie gut das Grundgesetz vor Angriffen geschützt ist. Die neue Ausgabe versammelt acht wissenschaftliche Beiträge zur Wehrhaftigkeit seiner Normen. Welche Handlungsfähigkeit in Staat und Gesellschaft lassen sich aus ihnen ableiten? Über die Ausgestaltung des Konzepts der „wehrhaften Demokratie“ wird intensiv diskutiert.
Die Beiträge zeichnen die historische Entwicklung von Verfassungsresilienz und wehrhafter Demokratie in Deutschland nach, knüpfen aber auch an aktuelle Diskussionen an. Sie fragen nach Verfassungsresilienz angesichts von Klimakrise und digitaler Transformation. Gegenstand einer eigenen Untersuchung ist die Verfassungsgerichtsbarkeit „zwischen formalisierter Rechtspolitik und demokratischer Praxis“. Das Spannungsverhältnis zwischen Freiheits- und Abwehrrechten wird in einem Aufsatz über „Parteiverbot und Grundrechtsverwirkung“ diskutiert. Und auch die freiheitlich-demokratische Resilienz auf Landesebene greift das Heft auf – im Blick auf Landesparlamente, Landesbehörden und Landesverfassungsgerichte. Schließlich wird „Verfassungstreue“ thematisiert: als Leitbild und Dienstpflicht bei Beamten und weiteren öffentlich Bediensteten wie auch als Erziehungsauftrag für Schulen und Bildungseinrichtungen.
Die LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Sie erscheint dreimal jährlich und richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Workshop für Kinder | Ideen, Anregungen und Wünsche für den Kinderbereich der Stadtbibliothek Freiburg
Bücher, DVDs, Filme und Videospiele: Die Stadtbibliothek am Münsterplatz bietet nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern und Jugendlichen leichten Zugang zu vielen Medien. Der Kinderbereich hat 35.000 Medien, die jedes Jahr 500.000 Mal ausgeliehen werden. Das macht etwa ein Drittel der gesamten Leihen in der Bibliothek aus.
Damit das Lesen im Kinderbereich in Zukunft noch mehr Spaß macht, bekommt er ein neues Aussehen. Und wer sind die Profis, wenn es um den Kinderbereich geht? Natürlich die Kinder! Am Samstag, 7. Februar, von 10 bis 13 Uhr am Münsterplatz 17 können sie bei einem Workshop vor Ort ihre Ideen, Anregungen und Wünsche nennen.
Alle Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren dürfen kommen. Und ganz wichtig: Eltern sind verboten! Assistenzpersonen sind willkommen. Worum es geht: „Welche Medien wünsche ich mir? Was möchte ich ausleihen? Wo fühle ich mich wohl? Wie möchte ich sitzen?“ Diese und weitere Fragen bekommen die jungen Leseratten gestellt. Ihr Feedback hilft dabei, die Kinderbibliothek sinnvoll umzugestalten.
Die Kinderbeteiligung machen die Stadtbibliothek und das Kinderbüro Freiburg zusammen. Das ist das erste Mal, dass Kinder bei einer Umgestaltung mitmachen können. Wer Interesse hat, meldet sich bis Mittwoch, 4. Februar, unter iris.steinhaeuser@freiburg.de an. | | | | | |
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Sonstiges
© Foto: Oliver-Selim Boualam | | | | | Kunstrauschen 2026: Karlsruhes freie Kunstszene öffnet ihre Türen | Am Freitag, 6. Februar 2026, lädt das Kunstrauschen von 17 bis 23 Uhr erneut dazu ein, die unabhängige Kunstszene Karlsruhes in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken. Parallel zur art karlsruhe öffnen 20 Off-Spaces und Projekträume ihre Türen und bieten einen besonderen Einblick in zeitgenössische Kunst abseits des Mainstreams.
Von Hinterhofwerkstätten über Privatwohnungen bis hin zu Ateliers und ehemaligen Industriehallen eröffnen die teilnehmenden Räume einen facettenreichen Einblick in zeitgenössische Kunst abseits etablierter Institutionen. Besuchende begegnen dabei nicht nur den Werken, sondern auch den Künstlerinnen und Künstlern selbst und erhalten unmittelbare Einblicke in künstlerische Prozesse und Perspektiven. Als Einladung zum Dialog und zur Begegnung entsteht so – parallel zur art karlsruhe – ein vielschichtiger Blick auf die kreative Energie Karlsruhes, die die Stadt als UNESCO Creative City of Media Arts auszeichnet.
Die teilnehmenden Räume
Als Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es zudem am Abend des Kunstrauschen einen Shuttlebus, der von 19 bis 22 Uhr die AHOI studios und das Nordbecken von der Haltestelle Rheinhafen aus anfährt.
Teilnehmende Räume: AHOI studios, Atelierhaus Alter Schlachthof, CIRCUS 3000, COLA TAXI OKAY, CU, Die Neue Fledermaus, Kunstperipherie/n, Luis Leu, Medienkunstinitiative Lichtspielsauna e.V., Nordbecken, Projektraum Rochade, Projektraum Spektrum, Schauraum B9, schillllerstrasse, Showroom Schmitt, ßpace – die Anstoß e.V., studio hö, Studio Karat, V8, V12
Weitere Informationen zum Kunstrauschen und den teilnehmenden Räumen finden Sie auf der Seite der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | „Anders machen – Dein Lerntagebuch gegen Diskriminierung“ | Neue Publikation für junge Menschen am Übergang zwischen Schule und Beruf
Das neue Buch „Anders machen“ richtet sich an junge Menschen, die sich am Übergang von der Schule in das Berufsleben befinden. Es ist ein Buch, dass nicht nur gelesen, sondern aktiv bearbeitet und auch im Unterricht eingesetzt werden kann. Herausgegeben wird das 128-seitige Lerntagebuch von der Baden-Württemberg Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) im Rahmen des Projektes zur werteorientierten Demokratiebildung „Läuft bei Dir! Werte. Wissen. Weiterkommen“.
„Anders machen“ beschäftigt sich mit dem Thema Diskriminierung. Die kurzweiligen Kapitel orientieren sich an zentralen Lebensbereichen Jugendlicher wie etwa Ausbildung, Beruf oder Freizeit. Ausgehend von persönlichen Werten und der eigenen Identität, werden verschiedene Diskriminierungsformen, deren Auswirkungen auf Betroffene sowie Möglichkeiten des Umgangs damit beleuchtet.
Das Lerntagebuch zeichnet sich insbesondere durch die interaktive und kreative Gestaltung aus: Das Buch darf und soll bearbeitet und mit eigenen Anmerkungen und Illustrationen versehen werden. Ergänzt wird es durch auditive Elemente, die über QR-Codes abrufbar sind. Die kurzen Texte, Grafiken und Aufgaben sind so konzipiert, dass sie ohne Vorkenntnisse im Unterricht und in der außerschulischen pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können.
Die Veröffentlichung „Anders machen – Dein Lerntagebuch gegen Diskriminierung“ kann kostenlos im LpB-Shop unter www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Eine barrierefreie Version der Publikation steht dort und auf der Homepage des Projekts unter https://www.läuft-bei-dir.de als Download zur Verfügung. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 26. Januar bis 1. Februar | (Kalenderwoche 5)
Bitte beachten: Infos zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Filmvorführung und Gespräch mit Dory Sontheimer:
„Das Vermächtnis der sieben Schachteln“
Anlässlich der neuen Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ lädt das DZNS am Mittwoch, 28. Januar, von 18 bis 20 Uhr zu einer Filmvorführung und einem Gespräch mit Dory Sontheimer ins Kommunale Kino, Urachstraße 40, ein. Nach dem Film „Das Vermächtnis der sieben Schachteln“ (2018) spricht Sontheimer über die Entdeckung ihrer Familiengeschichte. Ihre Recherche führte sie von Barcelona über Freiburg bis nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA. Die Filmvorführung findet in der Originalfassung (Spanisch, Katalonisch, Deutsch) mit englischen Untertiteln statt, das anschließende Gespräch wird auf Deutsch und Englisch geführt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem KoKi und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher. Tickets gibt es zum regulären Eintrittspreis unter www.koki-freiburg.de/das-vermaechtnis-der-siebenschachteln/.
Museum für Neue Kunst
Artist Talk: Olga Jakob
Beim Artist Talk am Donnerstag, 29. Januar, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist diesmal Olga Jakob (*1985) zu Gast. Die Kuratorinnen der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ sprechen mit ihr über ihr künstlerisches Werk, ihr Malereiverständnis, den Begriff „textile Bilder“ und die Zusammenarbeit für dieses Projekt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Glasmalerei in verschiedenen Epochen
Bei einer Führung am Sonntag, 1. Februar, um 11 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz stellt Hans-Ludwig Wagner vom Freundeskreis ausgewählte Glasmalereien aus verschiedenen Epochen vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Matinee am Sonntag, 1. Februar, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, dreht sich alles um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Pia Micheel verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin, von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Für die musikalische Untermalung sorgt das deutsch-nigerianische Cello-Duo Godwin Ude und Walter-Michael Vollhardt. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
(c) Museum für Kommunikation Frankfurt | | | | | Die Nazis waren ja nicht einfach weg | Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus seit 1945 ´
Ausstellung im Museum für Komunikation, Frankfurt/Main
Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 26. Juli 2026
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Im Museum für Kommunikation eröffnet die Ausstellung in der Woche des Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz, am 29. Januar 2026.
Die Ausstellung greift gezielt die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf, um die Thematik an den Lebensalltag heutiger Jugendlicher heranzurücken: Sie behandelt die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie hat der Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 die deutsche Gesellschaft geprägt und welche Formen des Umgangs mit dieser Vergangenheit brauchen Jugendliche heute? | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | „Jugendgemeinde – WAS?“ | Leitfaden Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg
Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist der Leitfaden für Jugendgemeinderäte in vierter und aktualisierter Auflage ab sofort erhältlich. Unter dem Titel „Jugendgemeinde – WAS?“ liegt er als Broschüre vor und kann auch online unter www.lpb-bw.de abgerufen werden.
Wer einen Jugendgemeinderat gründen will oder Anregungen für einen bestehenden Jugendgemeinderat sucht, findet hier alltagstaugliche Tipps und Erfahrungsberichte. Von der Wahl eines Jugendgemeinderats über die Erstellung einer Geschäftsordnung bis hin zum Verfassen von Anträgen und dem kleinen 1x1 des Projektmanagements – der Leitfaden thematisiert alles Wichtige rund um die Praxis im Jugendgemeinderat. Sechs Kapitel umreißen auf 50 Seiten die wesentlichen Aspekte der Arbeit. Der Leitfaden verlinkt zudem auf zusätzliches Material auf der Homepage der LpB: Musteranträge, Beispiele für Satzungen und vieles mehr.
Der Leitfaden versteht sich als Empfehlung, Good-Practice-Sammlung und Orientierungsangebot. Er richtet sich an Kommunen, an Fachkräfte in der Jugendbeteiligung und an Jugendliche selbst. Die Broschüre „Jugendgemeinde – WAS?“ ist kostenlos und kann im Webshop der LpB bestellt oder heruntergeladen werden: www.lpb-bw.de/shop. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Kristina Hortenbach "Pleiten, Pech und Papa" | Roman
Trifft die Generation Ü80 auf die Generation Ü50 sind köstliche Turbulenten geradezu vorprogrammiert.
Ein erfrischender Familienroman mit Tiefgang, großen Gefühlen und viel Humor. Apothekerin Carmen hat ihr Leben gut sortiert – bis ihr 83-jähriger Vater Heinz nach einer Hochwasserkatastrophe plötzlich vor ihrer Tür steht. Im Gepäck: Excel-Tabellen, Bofrost-Kataloge und jede Menge Eigenheiten. Sehr zur Freude von Partner Frank. Während Heinz seine Jugendliebe Hilde wiederfindet, die kurzerhand Zwergpudel Sherry mit in die neu entstandene Wohngemeinschaft bringt, und Frank immer mehr Zeit auf dem Golfplatz verbringt, fragt Carmen sich zunehmend: War das schon alles? Als ihr Vater sich für einen Marathon anmeldet und Pläne für die gemeinsame Zukunft mit Hilde schmiedet, überdenkt Carmen ihre Lebensentscheidungen. Ein Blick in die Vergangenheit beim Klassentreffen bringt schließlich alles durcheinander – oder vielleicht endlich in Ordnung?
Heyne Verlag 2025, 400 Seiten, € 13,00 (D), 13,40 (A) / SFr 18,50
ISBN 978-3-453-44266-5 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 26. Januar bis 1. Februar | (Kalenderwoche 5)
Montag, 20. Januar, 16 bis 16.30 Uhr
Bilderbuchkino im Rieselfeld (Stadtteilbibliothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt Kinder ab drei Jahren am Montag, 26. Januar, um 16 Uhr zum Bilderbuchkino ein. Im Anschluss findet eine Malaktion statt. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 27. Januar, 10 bis 12 Uhr
Sprachcafé Deutsch für Frauen (Stadtbibliothek)
Im Sprachcafé für Frauen am Dienstag, 27. Januar, um 10 Uhr können Frauen in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, in lockerem Rahmen Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 27. Januar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie-Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das vom Verein Mehr Demokratie entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Der nächste Demokratie-Dienstag findet am 27. Januar von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 30. Januar, 14 bis 16 Uhr; und Samstag, 31. Januar, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 28. Januar, und am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 12 Uhr sowie am Freitag, 30. Januar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, und Donnerstag, 29. Januar, 15 bis 16.30 Uhr
ENTFÄLLT: Gaming für Kinder (Stadtbibliothek).
Die Termine für das Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, am Mittwoch, 28. Januar, und Donnerstag, 29. Januar, müssen leider entfallen.
Mittwoch, 28. Januar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 28. Januar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 16 bis 16.30 Uhr
Märchenstunde mit Bibo (Stadtteilbibliothek Haslach)
Vorlesepatinnen lesen mit der Handpuppe Bibo in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, am Mittwoch, 28. Januar, um 16 Uhr Märchen für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 28. Januar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 28. Januar, 19.30 bis 20.30 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mitt-woch, 28. Januar, um 19.30 Uhr ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Le-setipps zu erhalten. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 29. Januar, 15.30 Uhr
Erzähltheater Kamishibai (Stadtteilbibliothek Mooswald)
In der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, wird am Donnerstag, 29. Januar, um 15.30 Uhr eine Bilderbuchgeschichte mit dem japanischen Erzähltheater Kamishibai für Kinder ab 4 Jahren gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 29. Januar, 16.30 bis 17.30 Uhr
Einführung in 3D-Druck (Stadtbibliothek)
Wie 3D-Druck funktioniert, führen Mitarbeitende der Infothek am Donnerstag, 29. Januar, um 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, vor. Vermittelt werden Grundkenntnisse von der Auswahl eines 3D-Modells im Internet über die Druckvorbereitung bis zur Umwandlung eines Kunststoffstranges in den gewünschten Gegenstand. Nur mit Anmeldung über die VHS (0761/368 9510, www.vhs-freiburg.de). Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, stehen vier Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde lang spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 15.30 bis 16 Uhr
Vorlesestunde auf Spanisch (Stadtbibliothek)
Judith Herrera Gomez liest am Freitag, 30. Januar, von 15.30 bis 16 Uhr in der Kinderbibliothek, Münsterplatz 17, spannende und lustige Geschichten auf Spanisch für Kinder ab 3 Jahren vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 16 bis 16.45 Uhr
Kasperle-Theater im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Günter Manthey spielt am Freitag, 30. Januar, um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren Kasperle-Theater in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 30. Januar, 18 bis 20 Uhr
Manga- und Anime-Treff (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet einmal monatlich einen offenen Treff für Fans von Man-gas und Animes an. Das nächste Treffen findet am Freitag, 30. Januar, ab 18 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, statt. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Stadtplan Freiburg
Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich
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