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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Bibliotheken 
 
Online-Umfrage der Stadtbibliothek Karlsruhe
Die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Online-Umfrage der Stadtbibliothek Karlsruhe
Was wünschen sich die Menschen in und um Karlsruhe von ihrer Stadtbibliothek? Sind es Spielecken für Kinder oder Leselandschaften für Jugendliche? Romantische Romane oder mehr Konsolenspiele? Einen kreativen Maker Space oder eine Bibliothek der Dinge? Stille Arbeitsplätze oder ein lebendiges Workshop-Angebot? Spannende Events oder lieber informative Beratungsformate? Die Stadtbibliothek möchte es wissen.

Vom 15. Juni bis zum 31. Oktober führt die Stadtbibliothek eine Online-Umfrage zu diesen und vielen weiteren Fragen durch. „Die Ideen und Wünsche unserer Nutzerinnen und Nutzer, aber auch das Feedback von Menschen, die die Stadtbibliothek nicht (mehr) nutzen, sind uns sehr wichtig. Nur so können wir gemeinsam die Stadtbibliothek der Zukunft gestalten und umsetzen“, sagt Maren Krähling-Pilarek, die seit Februar die Leitung der Stadtbibliothek übernommen hat.

Den Link zur Umfrage und weitere Informationen gibt es online
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Das GEDOK-Haus. Wohnen und Arbeiten im Denkmal
Das Ortskuratorium lädt zu Vortrag und Führung ein

Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 12. Juli 2024 von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr zu einem Vortrag über das GEDOK-Haus mit anschließender Führung durch das Gebäude in der Hölderlinstraße 17 in 70174 Stuttgart ein. Es referiert und führt Dr. Kerstin Renz, Studienleiterin bei der Evangelischen Akademie Bad Boll. Das GEDOK-Haus wurde 1955 ausschließlich für Frauen gebaut, die als Künstlerinnen arbeiten und selbstbestimmt wohnen wollten.

Renz erläutert den Ursprung und Fortgang dieser Idee der Moderne. Im Anschluss daran führt sie durch Haus, Garten und Atelier. Dabei besteht die Gelegenheit, mit Bewohnerinnen ins Gespräch zu kommen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Dr. Fritz Fischer, Tel. 01573-0709399. Vortrag und Führung sind kostenfrei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Schon zur Zeit seiner Entstehung war das 2011 und 2015 auch von der DSD geförderte GEDOK-Haus inmitten des Stuttgarter Westens ein ungewöhnliches Projekt. Heute ist es ein lebendiges Kulturdenkmal, das aus Atelier- und Wohnhaus besteht mit Ausstellungs- und Veranstaltungssaal im Untergeschoss, einem bezaubernden Garten und dem Garten-Atelierhaus und einem im Jahr 1958 gebauten Saal für künstlerischen Tanz.

Es gibt drei Varianten von Ateliers und Atelierwohnungen. Das gleichmäßige Licht an der Nordseite schätzen insbesondere die bildenden Künstlerinnen. Die Wohnateliers an der Südseite mit ihren Balkonen und dem weiten Blick über die Stadt sind multipel nutzbar. Das gartenseitige Erdgeschoss enthält mit Terrasse und Veranstaltungssaal hervorragende Möglichkeiten, um sich untereinander und mit der Stadtgesellschaft zu verbinden. Bis heute erfüllt die Architektur die Anforderungen an ein intergenerationelles Haus, in dem sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

Die Referentin geht verschiedenen Fragen nach: Was können wir heute von Häusern wie dem GEDOK-Haus lernen? Wie funktioniert Gemeinschaft mit und unter Individualisten? Was ist nötig, damit das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach und in einem städtebaulich dichten Umfeld zum erfolgreichen Projekt wird? Das bald 70 Jahre alte Haus und seine Bewohnerinnen aller Altersgruppen geben an diesem Sommerabend Auskunft.
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Sonstiges 
 
«GERMANY – why not!»
Foto: Veranstalter
 
«GERMANY – why not!»
Andi Europäer
Ein Völkerschau von Philipp Löhle

Wen haben Sie heute zu sich eingeladen, der morgen schnellstens (!) wieder verschwinden sollte?

Seit 2015 werden im Auftrag des Auswärtigen Amtes in ganz Afrika Informationsveranstaltungen durchgeführt, die Afrikaner davon abhalten sollen, die Flucht nach Europa anzutreten. Ist wirklich so!

Die Zuschauer werden zum Publikum einer solchen Veranstaltung, bei der 4 unterschiedliche, aber eben doch "typische" Durchschnittsdeutsche von einer Moderatorin vorgeführt werden. Der Abend läuft aus dem Ruder, die Beteiligten bekämpfen sich, entlarven sich, je authentischer sie sich gebärden.

Bitterbös-komische Gesellschaftssatire.

«Wenn ich Afrikaner wäre, man müsste mich prügeln, damit ich nach Deutschland gehe.»

Premiere 15. Juni 2024
Regie: Hans Poeschl

UA 31. Januar 2020, Staatstheater Nürnberg

PHILIPP LÖHLE, geboren 1978 in Ravensburg und aufgewachsen in Baden-Baden, ist einer der international meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker seiner Generation und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.
Löhle ist vor allem für gesellschaftskritische Komödien bekannt.
Nach „Wir sind keine Barbaren“ und „Du (Normen)“ ist „Andi Europäer“ die dritte Produktion am Wallgraben Theater

Wallgraben Theater
Rathausgasse 5a - 79098 Freiburg
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Andrea Flemmer
 
Buchtipp: Andrea Flemmer "Asthma – Das Selbsthilfebuch"
Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Allein in Deutschland sind fünf Millionen Menschen davon betroffen. Der Name stammt von dem griechischen Arzt Hippokrates und bedeutet so viel wie „schweres Atmen“ oder „keuchen“. Die lebenslange ‚Volkserkrankung‘ kann durch sorgfältige Behandlung erheblich gelindert werden, wie das vorliegende neue Buch von Dr. Andrea Flemmer zeigt. Nach einer Einleitung, die darüber aufklärt was genau Asthma ist, wo die Ursachen liegen und durch welche Symptome sie sich äußert, gibt die Autorin hilfreiche Tipps, wie man die Krankheit bestmöglich bewältigen kann – u.a. in Sachen Therapiemöglichkeit, Ernährung und Sport. Damit wird dieser Selbsthilfe-Ratgeber zum unverzichtbaren Begleiter für alle Betroffen sowie deren Angehörige.

Verlag Quelle & Meyer 2023, 160 Seiten, € 14,95 (D)
ISBN‎ 978-3494019659
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Ballade von Narayama
Ein Musical-Melodram nach der gleichnamigen Erzählung von Shichiro Fukazawa
In der Übersetzung von Klaudia Rheinhold
Mit: Almut Zilcher, Manuel Harder, Jule Böwe, Heinz-Josef Braun u. v. a.
Gesang und Gesangskomposition: Muttis Kinder
Hörspielbearbeitung und Regie: Kai Grehn
(Produktion: SWR 2024 - Premiere)

Vor langer Zeit in einem abgelegenen Tal am Fuß des heiligen Berges Narayama: Ständige Nahrungsknappheit bestimmt alle Sitten und Gebräuche des Dorfes. Diebstahl von Lebensmitteln wird hart bestraft, späte Hochzeiten sollen die Zahl der Esser niedrig halten, überzählige Neugeborene werden getötet, Verzicht auf Lebenszeit gilt als Akt der Solidarität. So muss jeder Mensch, der 70 Jahre alt wird, vom ältesten Sohn auf den Narayama-Berg getragen werden, um zu sterben. Bald muss auch die 69-jährige O Rin auf den Berg. Ihr ältester und verwitweter Sohn Tappei sieht dem Tag mit Sorge entgegen.

Sonntag, 16. Juni 2024, 18:20 Uhr, Premiere
SWR Kultur / Hörspiel
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Führung durch Sonderausstellung im Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013 © Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
 
Führung durch Sonderausstellung im Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Einblicke in Baugeschichte und Erinnerung an Bewohner

Das Stadtmuseum lädt die Besucherinnen und Besucher bis Ende des Jahres dazu ein, in der Sonderausstellung „Prinz-Max-Palais. Ein Haus erzählt Geschichte(n)“ in die bewegte Vergangenheit dieses historischen Gebäudes einzutauchen. Die nächste Führung findet am Sonntag, 16. Juni, um 15 Uhr statt. Judith Göhre führt dabei durch die Sonderausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die Baugeschichte und erinnert an einstige Bewohner und Nutzer der imposanten Stadtvilla. Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos.

1881 bis 1884 als Alterswohnsitz des Millionärs August Schmieder errichtet, kam das Palais um die Jahrhundertwende in den Besitz des letzten badischen Thronfolgers Prinz Max von Baden, dessen Namen es bis heute trägt. Auf Max von Baden folgten verschiedene Mieter und Nutzer, bis 1951 das Bundesverfassungsgericht dort seinen ersten Standort fand. Nachdem das Gericht das Haus 1969 verlassen hatte, gelangte das Prinz-Max-Palais in den Besitz der Stadt Karlsruhe. Es beherbergt seitdem verschiedene Kulturinstitutionen und ist bis heute ein lebendiger und vielseitiger Treffpunkt für Groß und Klein.

zum Bild oben:
Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013 © Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Rassismus tötet – Lesung und Gespräch mit Çetin Gültekin und Mutlu Koçak
Do 13. Juni 2024 | 18:00 – 20:00 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt

In dem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland“ erzählt Çetin Gültekin die Geschichte seines Bruders Gökhan, der am 19. Februar 2020 bei einem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau getötet wurde. Am 13. Juni 2024 ist der Autor zusammen mit seinem engen Freund und Co-Autor Mutlu Koçak für eine Lesung im Rahmen der Veranstaltung "Rassismus tötet – eine bewegende Geschichte und ein aufrüttelnder Appell" zu Gast im Museum für Kommunikation Frankfurt. Vor der Veranstaltung haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, an einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung" teilzunehmen und nach der Lesung die Möglichkeit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.

Mit „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland. Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau“ bietet Çetin Gültekin zunächst einen Einblick in die Geschichte der Familie Gültekin. Wie der Vater 1968 als Gastarbeiter nach Deutschland kam und schließlich entschied in Hanau zu bleiben. Wie Çetin, der 1974 geboren wurde, mit seinem 1982 geborenen Bruder Gökhan eine unbeschwerte Kindheit verbrachte. Zu späteren Zeiten entkam dieser zweimal knapp dem Tod und stand trotz aller Rückschläge immer wieder auf. Den Anschlag am 19. Februar 2020 überlebte er nicht.

„Wenn mir früher Menschen davon erzählten, sie hätten eine Vorahnung gehabt, dass etwas Schlimmes passiert, dann hielt ich sie oft für esoterische Spinner. Doch es war da, dieses unheilvolle Gefühl“, beschreibt Cetin Gültekin den Tag, der das Leben der Familie Gültekin und vieler Weiterer für immer veränderte: Ein Attentäter erschießt aus rassistischen Motiven neben Gökhan Gültekin acht weitere Menschen – mitten in Hanau.

Die Zeit nach dem Anschlag ist für die Angehörigen geprägt von Trauer, Ungewissheit und dem Wunsch nach Aufklärung. Versäumnisse von Politik und Behörden, für Cetin Gültekin eine „Kette des Versagens“, führen zu Unverständnis und dem Ruf nach Gerechtigkeit, der bis heute nicht verstummt ist. Çetin Gültekin kämpft unermüdlich gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland und dafür, dass die Opfer nie vergessen werden.

Am 13. Juni 2024, von 18 Uhr bis 20, Uhr lesen Çetin Gültekin und Mutlu Koçak aus dem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland" im Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main. Ab 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, bei einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung" teilzunehmen.

Tickets und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter https://eveeno.com/lesung-hanau.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Freiburg: Abschied vom L6
Die letzte Ausstellung „Eine neue Bibliothek: Kataloge Freiburger Künstler_innen“ eröffnet am 13. Juni um 18 Uhr

100 Ausstellungen von über 500 Künstlerinnen und Künstler: In den letzten 20 Jahren gab es Einiges zu sehen im L6. Vom 13. bis zum 30. Juni lässt eine letzte Ausstellung an diesem Ort das Geschehene Revue passieren.

Die Städtische Galerie möchte aber auch die Gelegenheit nutzen, nicht nur zurück, sondern auch nach vorne zu schauen. Der neue Standort – das Morat-Institut – bietet mehr Platz und soll in Zukunft eine kleine Bibliothek mit Katalogen aus der Freiburger Kunstszene dauerhaft im Ausstellungsraum präsentieren. Diese Kataloge entstehen am Eröffnungsabend im Kunsthaus L6 durch die Künstlerinnen und Künstler.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr eröffnet, und dauert bis Sonntag, 30. Juni. Geöffnet ist sie donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Feiertags bleibt die Ausstellung geschlossen.

Das Kunsthaus L6 befindet sich in der Lameystraße 6 und ist per Mail an samuel.dangel@stadt.freiburg.de oder Tel. 0761/2012113 erreichbar. Mehr Informationen gibt es auch unter www.freiburg.de/kunsthausl6
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Buchvernissage mit Richard McGuire
I Never Read
Mittwoch, 12.6.2024,
18 Uhr

Das Cartoonmuseum Basel ist an der Kunstbuchmesse I Never Read (12.6. –15.6.2024) mit einer ausgesuchten Auswahl an Kunstbüchern unterwegs.

Richard McGuire signiert zur Buchvernissage
Ort: Kaserne Basel
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Andreas Telkemeier
 
Buchtipp: Andreas Telkemeier "Permakultur in der Stadt"
Von der Vision nachhaltigen Lebens im urbanen Raum

Wie können wir in der Stadt nicht nur nachhaltig, sondern auch zufrieden und miteinander verbunden leben? In seinem Buch »Permakultur in der Stadt« aus dem pala-verlag vereint Andreas Telkemeier eine Fülle motivierender und zukunftsfähiger Alternativen zur Gestaltung des Lebens in der Stadt: einfach loslegen, egal welche Vorkenntnisse man mitbringt, und ohne Verbote zu einem nachhaltigen Lebensstil gelangen.

Neben vielen Ideen für die »grüne Permakultur« bietet der Diplom-Permakultur-Designer Andreas Telkemeier auch Inspirationen für andere Lebensbereiche: vom Wohnen in Gemeinschaft oder in Tiny Houses über erneuerbare Energien und nachhaltige Mobilität bis hin zu bewusstem Konsum mit Repaircafés, Leihläden oder offenen Werkstätten.

Permakultur ist eine ganzheitliche Lebensweise. Sie zeigt, wie wir unsere Ressourcen effizient nutzen und den Energieverbrauch gering halten können – für einen sowohl ökonomisch als auch ökologisch und sozial nachhaltigen Lebensstil.

pala-verlag 2024, 176 Seiten, € 24,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-434-2

gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Lesereise: Marie Darrieussecq "DAS MEER VON UNTEN"
Marie Darrieussecq gilt als eine der wirklich bedeutenden Autorinnen Frankreichs; ihr viel gelobter und gerühmter Roman »Das Meer von unten« ist im März diesen Jahres bei uns in der wunderbaren Übersetzung von Patricia Klobusiczky erschienen.

Nun freue ich mich ganz besonders, dass Marie Darrieussecq auf Lesereise nach Deutschland kommt.

Wir starten am Sonntag, dem 9. Juni um 20:00 Uhr im Roten Salon der Berliner Volksbühne. Das Gespräch mit der Autorin führt Patricia Klobusiczky, Auszüge aus dem Roman werden von Kathrin Angerer vortragen.

Am Montag, dem 10. Juni wird ab 19:00 im Literarturhaus München Judith Heitkamp vom BR das Gespräch mit der Autorin führen und Wiebke Puls von den Münchener Kammerspielen Auszüge aus dem Text vortragen.

Am Dienstag, dem 11. Juni, sind wir um 19:30 Uhr im Hamburger Literaturhaus, hier führt die Übersetzerin mit der Autorin das Gespräch und wird auch die deutschsprachigen Passagen lesen.

Am Mittwoch, dem 12. Juni sind wir um 19:30 Uhr in Düsseldorf zu Gast im Institut Français, in Kooperation mit der Buchhandlung Müller & Böhm und dem Heine Haus. Das Gespräch führt auch hier Patricia Klobusiczky.

Am Donnerstag, dem 13. Juni schließlich öffnet für uns das Kölner Literaturhaus um 19:30 seine Türen, die Autorin wird mit ihrer Übersetzerin über Empathie und Moral sprechen, Auszüge aus dem Roman wird uns Christiane Nothofer zu Gehör bringen und die Buchhandlung Klaus Bittner übernimmt den Büchertisch.

Dann gibt es eine kleine Pause.

Und dann, am 18. Juni, kommt die Autorin noch einmal aus Paris zu uns, genauer, nach Bonn, wo sie wiederum im Gespräch mit ihrer Übersetzerin im Institut Français ab 19:00 Uhr über ihren Roman und seine berührenden Themen sprechen wird, Martin Sinn übersetzt das Gespräch konsekutiv und das Literaturhaus Bonn ist unser Partner an diesem Abend.

Wer die Autorin schon einmal auf einem Lesepodium erlebt hat, weiß, wie klug und anregend ihre Sicht auf die Welt ist und was es für eine Freude ist, ihren Gesprächen zu lauschen. Fühlen Sie sich also aufs herzlichste eingeladen, diesem Gespräch über Gastfreundschaft im weitesten Sinne zu folgen!
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der schlecht gefesselte Prometheus
Hörspiel nach der gleichnamigen Erzählung von André Gide
Aus dem Französischen von Maria Schaefer-Rümelin
Mit: Kurt Lieck (Prometheus), Erwin Klietsch, Arthur Mentz, Alexander Hegarth u. a.
Hörspielbearbeitung: Helmut F. Hilke
Komposition: Karl Sczuka
Regie: Gerd Beermann
(Produktion: SWF 1951)

Prometheus brachte den Menschen die Beherrschung des Feuers bei - und somit Helligkeit, Wärme und aufklärerische Erkenntnis. Zeus bestraft den unsterblichen Gott und ein Adler frisst seitdem regelmäßig seine nachwachsende Leber. Der französische Romancier André Gide (1869 - 1951) lässt Prometheus sich von seinen Fesseln befreien und mitsamt seinem Adler in ein Pariser Gasthaus einkehren in diesem heiter-absurd-doppelbödigen Hörspiel.

Samstag, 15. Juni 2024, 23:03 Uhr
SWR Kultur / Ohne Limit – Hörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Garry Disher
 
Buchtipp: Garry Disher "Stunde der Flut"
Kriminalroman
Aus dem Englischen von Peter Torberg

Eine bohrende Frage treibt Charlie Deravin in alte Ermittlungen: Was ist vor zwanzig Jahren mit seiner Mutter geschehen?

Menlo Beach, ein paar bescheidene Hütten zwischen holprigen Schotterpisten und struppigen Eukalyptusbäumen, Asbest in den Wänden, Meersalz in der Luft. Charlie Deravin ist vom Dienst bei der Kriminalpolizei suspendiert, tätlicher Angriff auf einen Vorgesetzten. Bei seinen einsamen Strandspaziergängen drehen sich Charlies Gedanken stets um den gleichen alten Fall: den seiner Mutter. Verschwunden, vor zwanzig Jahren. Der Hauptverdächtige: sein Vater.

Damals freigesprochen, halten sich die Gerüchte hartnäckig, doch Charlie will nicht an die Schuld seines alternden Vaters glauben. Die nagende Ungewissheit treibt Charlie wieder zurück in die kalten Ermittlungen – und in die Abgründe seiner eigenen Familie.

Unionsverlag 2024, 336 Seiten, € 24.00 (D), 24,70 (A) / SFr 32.00
ISBN 978-3-293-00584-6
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 10. bis 16. Juni
(Kalenderwoche 24)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Inklusive Führung mit Gebärdensprache (DGS): Bellissimo!
Im Fokus einer inklusiven Führung am Sonntag, 16. Juni, um 10.30 Uhr durch die Ausstellung „Bellissimo!“ im Augustinermuseum am Augustinerplatz steht die italienische Tafelmalerei vom 13. bis 16. Jahrhundert. Prächtige Goldgründe, leuchtende Farben und raffinierte Techniken – so begeistern die Werke der italienischen Renaissance. Die Führung wird von einer Gebärdensprachdolmetscherin (DGS) begleitet. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Gespräch: Jour Fixe mit Danesh Ashouri
Beim Jour Fixe am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr ist Danesh Ashouri zu Gast im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Der interdisziplinär arbeitende Künstler ist Wissenschaftler und Ingenieur der Biomedizintechnik. In seinen Werken widmet er sich den Herausforderungen und ethischen Bedenken, die biomedizinische Technologien und deren Einsatz beim Menschen mit sich bringen. Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat des Fördervereins und findet im Museumscafé statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Museum Natur und Mensch

Führung: Mensch Macht Musik
Musik ist eine wichtige Quelle für Identität und Zugehörigkeit. Eine Führung am Sonntag, 16. Juni, um 14 Uhr durch die Ausstellung
„Mensch Macht Musik“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, gibt Einblicke in die Macht von Musik. Interessierte erfahren, wie sowohl Regierungen und Herrschende als auch Unterdrückte sich ihre Kraft zu Nutze machen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familienführung: KeltenKids
Durch die Comic-Helden Asterix und Obelix wurden die Kelten weltberühmt. Aber wie lebten die Menschen in der Eisenzeit wirklich? Bei einer Führung am Samstag, 15. Juni, um 15 Uhr durch die Ausstellung „KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen Familien mit Kindern ab 5 Jahren auf eine interaktive Zeitreise. Sie entdecken spannende Fundstücke, erkunden ein Playmobilmodell und tauchen am Hafen oder auf dem Markt spielerisch in die Eisenzeit ein. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n): Gesammelte Erinnerungen
Bei einer Führung am Freitag, 14. Juni, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, geht es um gesammelte Erinnerungsstücke, die spannende Geschichten aus dem 20. Jahrhundert erzählen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Vortrag: Vom Markenhof nach Palästina
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus lädt zum Vortrag „Vom Markenhof nach Palästina. Zionistische Träume im Dreisamtal“ am Montag, 10 Juni, um 18.30 Uhr der Geschichts-AG des Kollegs St. Sebastian in Stegen ein. Einen selbstständigen jüdischen Nationalstaat in Palästina zu schaffen, begeisterte Anfang des 20. Jahrhunderts viele europäische Jüdinnen und Juden, auch den Freiburger Unternehmer Konrad Goldmann. Mit der Gründung eines landwirtschaftlichen Lehrguts für jugendliche Palästinasiedlerinnen und -siedler auf dem Markenhof in Kirchzarten wollte er zur Verwirklichung dieses Traums beitragen. Was war das für eine Einrichtung? Dieser und weiteren Fragen sind die Schülerinnen und Schüler nachgegangen und präsentieren im Vortrag ihre Forschungsergebnisse. Die Veranstaltung findet im Theatersaal der VHS Freiburg, Rotteckring 12, statt. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag ist eine Veranstaltung der Geschichts-AG am Kolleg St. Sebastian Stegen in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Tough
Von Tom Peuckert
Mit: Felix Kramer, Margarita Breitkreiz, Aenne Schwarz, Manuel Harder, Bibiana Beglau, Michael Mendl, Alexander Hörbe u. a.
Musik: Tarwater
Regie: Kai Grehn
(Produktion: rbb 2024)

In den Masuren finden Taucher einen Toten, Würgemale am Hals, nackt, keine Identität. Doch eine Narbe an seiner Hüfte verrät ein künstliches Hüftgelenk mit registrierter Nummer und führt die polnische Polizei direkt nach Berlin, wo Ariane Kruse und Christian Wonder den Fall auf den Tisch bekommen: Arndt von Schellenberg, alter preußischer Adel, war Kunsthändler, charmant, distinguiert und diskret. Nie gab es Beschwerden, was seine Kundschaft betraf. Gut, die beiden Monets in seinem Bankfach stellten sich als Fälschungen heraus, aber die waren nur für seine eigene Altersversorgung gedacht.

Samstag, 15. Juni 2024, 19:04 Uhr
SWR Kultur / Krimi - ARD Radio Tatort
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung
© Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
 
Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung "Auftakt des Terrors"
Im Begleitangebot findet am Sonntag, 9. Juni, um 15 Uhr eine Kuratorinnenführung durch die Karlsruher Ausstellung mit Luisa Lehnen statt.

Bis Sonntag, 16. Juni, zeigen das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und der Lernort Kislau die Ausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ im Prinz-Max-Palais.

Der Begriff "Konzentrationslager" lässt die meisten Menschen vor allem an Gaskammern, Krematorien und industrialisierten Massenmord denken. Dass dieser Massenmord erst in der Hochphase des Zweiten Weltkriegs in Gang gesetzt wurde, ist nur wenig bekannt. In Vergessenheit geraten ist damit zugleich die Geschichte der sogenannten "frühen Lager" wie zum Beispiel des KZ Kislau auf der Gemarkung der heutigen Gemeinde Bad Schönborn.

Bei der Etablierung der NS-Diktatur kam den frühen Lagern eine zentrale Rolle zu: Die politischen Gegner der Nazis sollten neutralisiert und gedemütigt, Widerstand möglichst im Keim erstickt werden. Zugleich erprobten die NS-Machthaber in diesen Lagern Instrumentarien der Gewalt. Der Weg in den millionenfachen Mord war damit nicht vorgezeichnet, aber geebnet. Anhand exemplarischer Einzelschicksale führt die Ausstellung die nie da gewesene Brutalität vor Augen, die auch schon die Frühphase der NS-Diktatur kennzeichnete.

Der Eintritt in die Sonderausstellung und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

zum Bild oben:
Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013
© Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
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Sonstiges 
 
 
Endinger Büchermarkt 2025 - schon jetzt vormerken!
Liebe Freundinnen und Freunde des Endinger Büchermarktes,

es wird Zeit den Kalender 2025 zu zücken, denn der Termin für den nächsten Endinger Büchermarkt steht fest. Am 31. Mai und 01. Juni 2025 wird das beschauliche Städtchen am Kaiserstuhl bereits zum 19. Mal zur Bücherhauptstadt.

Gerne nehmen wir bereits jetzt Ihre Anmeldungen entgegen. Das Formular und die Marktordnung finden Sie online.

Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr wieder in Endingen begrüßen zu dürfen!

Mit den besten Wünschen grüßen herzlich
Wolfgang Koch & Claudia Glockner
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Stephen King
 
Buchtipp: Stephen King "Ihr wollt es dunkler"
Zwölf neue Geschichten von Meistererzähler Stephen King mit einem ausführlichen Nachwort des Autors
Übersetzt von Wulf Bergner, Jürgen Bürger, Karl-Heinz Ebnet, Gisbert Haefs, Marcus Ingendaay, Bernhard Kleinschmidt, Kristof Kurz, Gunnar Kwisinski, Friedrich Sommersberg, Sven-Eric Wehmeyer

Unheimlich beeindruckend, bedrückend unheimlich

Nach einer außerweltlichen Begegnung in den Wäldern von Maine machen zwei Freunde urplötzlich große Karriere; ihr Geheimnis nehmen sie mit in den Tod. Danny träumt von einer Leiche, die er dann tatsächlich findet; in den Augen der Polizei kann nur er der Mörder sein. Vic macht Ferien in Florida, wo er eine verschrobene alte Frau kennenlernt; eine Bekanntschaft, die in einem Horrorstrudel endet. Das sind nur drei von zwölf neuen Storys, die Stephen King in "Ihr wollt es dunkler" versammelt – viele Genres umspannende Geschichten über das gegenwärtige Amerika, über finstere Mächte und existenzielle Fragen. Seine Erzählsammlungen – zuletzt "Zwischen Nacht und Dunkel", "Basar der bösen Träume" und "Blutige Nachrichten" – stehen regelmäßig weltweit auf den Bestsellerlisten.

Verlag Heyne 2024, 736 Seiten, € 28,00 (D), 28,80 (A) / SFr 37,90
ISBN 978-3-453-27472-3
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 10. bis 14. Juni
(Kalenderwoche 24)

Dienstag, 11. Juni und Freitag, 14. Juni, 15.30 bis 17 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Dienstag und Freitag, zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 12. Juni, 15.30 Uhr
Vorlesestunde in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Ursula Hölker öffnet ihre Plaudertasche und erzählt lustige Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Das Vorlesen findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 12. Juni, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 12. Juni, 16 Uhr
Vorlesespaß in 30 Minuten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen und Handpuppe Bibo lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, am Mittwoch, 12. Juni, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 13. Juni, 16 bis 18 Uhr
Gesellschaftsspiele-Treff (Stadtteilbibliothek Haslach)
Eine große Auswahl an Spielen für alle Altersgruppen und Genres erwartet Interessierte am Donnerstag, 13. Juni, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 13. Juni, 16 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest unsere Vorlesepatin lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Donnerstag, 13. Juni, um 16 Uhr, in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 14. Juni, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der „Gaming-Zone“ der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-KistnerStr. 59, stehen 4 Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS) sowie Ipads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr 1 Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK- Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 15. Juni, 13 bis 19 Uhr
Pen & Paper – Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspiel Verein Freiburg lädt am Samstag, 15. Juni, ab 13
Uhr, zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Beim Rollenspiel „Pen & Paper“ geht es um das gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben „Stift und Papier“ werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren, Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Der Eintritt für Mitglieder des Rollenspielvereins Freiburg ist frei, für Nichtmitglieder wird eine Gebühr von 4 Euro erhoben.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Zwischen Repression, Widerstand und Weltkulturerbe
Mensch Macht Musik, Capoeira-Instrumente aus Brasilien, 2022, Foto: Axel Killian
 
Zwischen Repression, Widerstand und Weltkulturerbe
Neue Ausstellung über Musiktraditionen im Museum Natur und Mensch

Ob bei Zeremonien auf den Marshallinseln, beim Kampftanz Capoeira in Brasilien oder bei modernen elektronischen Klängen aus Simbabwe: Musik spielt – mal laut, mal leise – in den verschiedensten Kulturen eine große Rolle und bringt Menschen weltweit zusammen. Sie ist eine wichtige Quelle für Identität und Zugehörigkeit. Die Ausstellung „Mensch Macht Musik“ präsentiert ab Mittwoch, 5. Juni, im Museum Natur und Mensch traditionelle Instrumente aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Die Objekte erzählen Geschichten über die Bedeutung von Musik für die Menschen vor Ort und darüber hinaus. Bis Sonntag, 26. Januar 2025, sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, die vielfältigen Rollen von Musik zu erkunden und ihren Musikhorizont zu erweitern.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf außereuropäischen Musiktraditionen. Anhand von über 50 Instrumenten aus 24 Regionen weltweit werden unterschiedliche Aspekte von Musik und ihrer Macht – sowohl für Regierungen und Herrschende, als auch für Unterdrückte – aufgegriffen. Dabei verzichtet die Schau auf eine thematische Gliederung nach europäischen musiktheoretischen Ansätzen. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf den einzelnen Instrumenten und deren Geschichten. Verschiedene Fotografien, Hörbeispiele, Filme und eine Leseecke veranschaulichen die Thematik. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher viele der gezeigten Instrumente selbst ausprobieren.

Klänge und Töne sind kulturelle Ausdrucksformen, die meist voller Bedeutungen stecken. Sie begleiten Zeremonien und Riten, historische und mythische Erzählungen. In einigen Fällen ist genau geregelt, wer bestimmte Töne hören oder Instrumente spielen darf. Neben Alter und Geschlecht kann der soziale Status den Zugang behindern. So wurden beispielsweise die Aje-Trommeln von den Marshallinseln bis Ende des 19. Jahrhunderts ausschließlich von Frauen gespielt, die bei Konflikten und Kriegen sehr einflussreich waren. Sie begleiteten die Zeremonien sowie Gesangs- und Tanzaufführungen der Männer. Mit der Kolonisierung und Missionierung verloren sie ihren besonderen Status – auch die Aje-Trommeln verschwanden zu dieser Zeit. Dagegen wird der Musikbogen „Ombulumbumba“ aus Namibia noch heute traditionell von Männern gespielt. Je nach Sprache wird er unterschiedlich genannt, zum Beispiel „Tshitendole“ oder „Segwane“.

Musikstile oder Instrumente können – damals wie heute – auch von Herrschenden verboten sein. Die europäischen Kolonialmächte untersagten sie zum Beispiel in den von ihnen eroberten Gebieten, weil sie die Macht, die von den Instrumenten ausging, fürchteten. So war das Spielen des Angklungs, einer Gleitrassel aus Bambusstäben, im 17. Jahrhundert in Indonesien, zu dieser Zeit niederländische Kolonie, zeitweise verboten. Seit 2010 wird es von der Unesco als immaterielles Weltkulturerbe geführt. Auch der Mbira aus Simbabwe erging es ähnlich. Während der Freiheitskämpfe der 1970er-Jahre erfuhr das Instrument, eine Art Daumenklavier, gepaart mit elektronischer Musik jedoch eine Renaissance. Heute gilt es als Symbol für Widerstand und Unabhängigkeit. Das Mbira-Spiel sowie die Herstellung des Instruments sind seit 2020 ebenfalls immaterielles Weltkulturerbe der Unesco.

Die Macht von Musik zeigt sich auch bei anderen Widerstandsbewegungen. In vielen Regionen begleitet Musik Gruppen, die sich auflehnen. Im Fall des brasilianischen Kampftanzes Capoeira tarnte die Musik die Kampfübungen als Tanz. Der Berimbau, ein Musikbogen aus Brasilien, ist das zentrale Instrument der Capoeira. Er gelangte wahrscheinlich mit versklavten und verschleppten Menschen im Zuge der europäischen Kolonisierung der Amerikas vom afrikanischen Kontinent nach Brasilien. Bis heute gilt Capoeira in Brasilien vielen als Widerstand gegen Marginalisierung, Armut und Gewalt.

Die Ausstellung kuratierte das Team der Ethnologischen Sammlung des Museums Natur und Mensch unter der Leitung von Nicole Landmann-Burghart. Unterstützt wurde es von zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern, zum Beispiel von Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die den Part zum indonesischen Gamelan erarbeitet haben. Auch die aus Namibia stammende und in Deutschland lebende Kuratorin Aino Moongo konnte für das Projekt gewonnen werden. Für die Ausstellung hat sie mit Instrumentenbauern und Musikern in Namibia gesprochen und einen Film über die kulturelle Bedeutung der Instrumente gedreht.

Der Großteil der gezeigten Objekte stammt aus der Ethnologischen Sammlung des Museums Natur und Mensch. Die Provenienzen wurden im Vorfeld kritisch überprüft. So wurden die Fragen geklärt, woher sie kommen und wie sie einst nach Freiburg gelangten. Diese Informationen sind für Interessierte in der Ausstellung transparent aufbereitet.

Ob Familienangebote, Workshops, Vorträge oder Filmvorführungen im Kommunalen Kino: Die Ausstellung begleitet ein umfangreiches und vielseitiges Programm. Wer mag, kann sich im Kampftanz Capoeira ausprobieren, selbst Trommeln fertigen, sein Wissen zu „Weltmusik“ und „Folklore“ hinterfragen oder etwas über die Hip-Hop-Kultur in Tansania erfahren. Alle Veranstaltungen gibt es unter freiburg.de/museen-kalender

Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Freundeskreises, mit Freiburg-Pass und mit Museums-PASS-Musées ist der Eintritt frei.

Weitere Infos zur Ausstellung gibt es unter freiburg.de/mensch-macht-musik

Blick ins Museum für Neue Kunst

Noch bis Sonntag, 8. September 2024, greift das Museum für Neue Kunst ein verwandtes Thema auf. Die Ausstellung „anders hören“ beschäftigt sich partizipativ und integrativ mit verschiedenen Klangwelten in der zeitgenössischen Kunst. Mehr Infos gibt es unter freiburg.de/anders-hoeren. Mit einem Tagesticket für 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, können beide Ausstellungen, sowie alle weiteren Häuser der Städtischen Museen Freiburg, besucht werden.

zum Bild oben:
Museum Natur und Mensch – Städtische Museen Freiburg,
Mensch Macht Musik, Capoeira-Instrumente aus Brasilien, 2022,
Foto: Axel Killian
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Sonstiges 
 
 
Sport, Werte und Politik
Zur Fußball-Europameisterschaft und zu Olympia 2024:
Unterrichtshandreichung „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ mit neuer Ausgabe

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland und der Olympischen Sommerspiele in Paris hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die Unterrichtshandreichung „Sport, Werte und Politik“ vorbereitet. Die neue Ausgabe in der Reihe „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ ist ab sofort erhältlich.

Bilder und Grafiken verdeutlichen die vielfältigen Funktionen sportlicher Aktivitäten. Ein Lückentext lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich mit der Bedeutung des Sports in Deutschland auseinanderzusetzen. Anschauliche Beispiele zeigen, welche Werte im Sport gelten und gefördert werden sollen. Zugleich regt die Handreichung zur kritischen Auseinandersetzung mit der Frage an, warum immer wieder gegen diese Werte verstoßen wird. Auch Vor- und Nachteile von sportlichen Großereignissen werden thematisiert. Argumente dafür und dagegen ermuntern zum kontroversen Austausch über solche Veranstaltungen.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen, Texten und Grafiken ansprechend gestaltet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter https://www.machsklar-lpb.de stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung: Arbeitsblätter, Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps. Die Inhalte der Handreichung lassen sich damit aufgreifen und interaktiv vertiefen. Die Materialien eignen sich für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I, können je nach Thema aber auch in anderen Fächern eingesetzt werden. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe zudem im PDF-Format zum Herunterladen bereit.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Anthony Veasna So
 
Buchtipp: Anthony Veasna So "Nach der Party"
Stories
Aus dem amerikanischen Englisch von Cornelius Reiber

Im kalifornischen Stockton florieren buddhistische Tempel und kambodschanische Geschäfte, seit die Roten Khmer die Menschen aus dem eigenen Land hierhin vertrieben haben. In dieser Stadt, die weder ganz zu Amerika noch zu Asien gehört, begegnen wir Mönchen, nervigen Tanten, von Langeweile gequälten Heranwachsenden, stoßen auf verschwiegene, verdrängte, verbotene Geschichten, heimlichen Wünschen und sexuellen Fantasien.

Respektlos und kühn erzählt Anthony Veasna So in seinem posthum erschienenen Erzählband vom Befreiungskampf der jungen Generation gegen die Stille und das Vergessen

Luchterhand Literaturverlag 2024, 336 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 (A) / SFr 27,90
ISBN 978-3-630-87766-2
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Utlu, Ben Yishai, Wahl: neue Termine, neue Orte!
Infos aus dem Literaturhaus Freiburg

Liebes Publikum,

krankheitsbedingt müssen wir zwei kommende Veranstaltungen verschieben: Statt morgen wird Deniz Utlu am Montag, 8. Juli seinen Roman „Vaters Meer“ im Gespräch mit Karl-Heinz Ott vorstellen. Neuer Ort: Hinterhof der Günterstalstr. 55, bei Regen: Buchhandlung Schwarz, Günterstalstr. 44. Die für den 13. Juni geplante Veranstaltung mit der Dramatikerin Sivan Ben Yishai und Ivna Žic über „Vertrauen in das Wort“ in Kriegszeiten kann leider erst im Herbst stattfinden. Bereits gekaufte Tickets für diese Abende innerhalb unserer Reihe „Ins Freie“ behalten ihre Gültigkeit.

Mit Caroline Wahl und „Windstärke 17“ ziehen wir am 21. Juni aufgrund der großen Nachfrage in den Kinosaal um: Die Lesung findet im Friedrichsbau statt. Bitte beachten Sie, dass wir statt des angesetzten „Pay after“ einen Eintrittspreis von 10 Euro, ermäßigt 6 Euro erheben müssen. Falls Sie bereits einen Platz reserviert haben, ist ab sofort ein Ticket für Sie in der Buchhandlung Schwarz hinterlegt. Dort werden auch Stornierungen und Warteliste-Wünsche notiert (info@buchhandlung-schwarz.de).

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Herzliche Grüße
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Aus dem Hohlraum
Acht Szenen einer Ehe
Ein düster groteskes Kammernhörspiel
Von Bettie I. Alfred
Mit Bettie I. Alfred und Jens Harzer
Regie: Bettie I. Alfred
(Auftragsproduktion für den SWR 2022)

Ein Paar in einer Wohnung. Jeder in seiner Kammer. Die Frau eine erfolglose Schriftstellerin, der Mann ein überflüssiger Erfinder. Man beobachtet sich gegenseitig. Türen gehen auf und zu, Herzen ebenfalls. Man erkennt sich und doch nicht. Man versteht sich und doch nicht. Das Leben, ein Leben und doch nicht. Ewiges Überdenken und doch nicht. Das Leben im Hohlraum ist am Ende das Ende.

Sonntag, 9. Juli 2024, 18:30 Uhr
Hörspiel, SWR Kultur
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Führung durch die Sonderausstellung „Durlach x 100“ im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün
 
Führung durch die Sonderausstellung „Durlach x 100“ im Pfinzgaumuseum
Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Vor hundert Jahren, am 13. April 1924, öffnete es erstmals seine Pforten. Von Beginn an erfuhr das Museum breite Unterstützung aus der Bevölkerung – vor allem in Form von Schenkungen.

Mit der Sonderausstellung „Durlach x 100. 100 Schenkungen aus 100 Jahren Pfinzgaumuseum“ würdigt das Pfinzgaumuseum diese bis heute anhaltende Verbundenheit der Durlacher*innen mit „ihrem“ Museum und zeigt bis 15. September 100 Objekte, die es seit seiner Gründung als Schenkung erhalten hat.

Die Besucher*innen sind zu einer Entdeckungsreise eingeladen, bei der sie die Vielfalt der Ausstellungsstücke erleben. Die Bandbreite umfasst Alltagsgegenstände, Objekte aus Handwerk, Landwirtschaft und Handel, Kinderspielzeug, Kleidungsstücke, Urkunden, Gemälde und vieles mehr. Darunter vermutlich auch das ein oder andere Stück, das man nicht in der Museumssammlung erwartet hätte!

Am Sonntag, 9. Juni, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung und stellt ausgewählte Stücke vor. Egal ob groß oder klein, ob alt oder noch relativ neu: Jedes der Objekte erzählt eine ganz besondere Geschichte und lässt ein Stück Vergangenheit wieder lebendig werden.

Die Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur Sonderausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie auf karlsruhe.de.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
„Frieden in Europa“
© Schülerwettbewerb des Landtags – Antonia Kazi
 
„Frieden in Europa“
Ausstellung zeigt preisgekrönte Plakate des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg

Ab 1. Juni 2024 im Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Bad Urach zu sehen

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) präsentiert in ihrem Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ in Bad Urach preisgekrönte Plakate zum Thema „Frieden in Europa“. Die Ausstellung ist vom 1. Juni bis 28. Juli 2024 zu sehen.

Im Rahmen des 65. Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg im Schuljahr 2022/23 haben sich rund 800 Schülerinnen und Schüler anhand von Plakaten mit dem Thema „Frieden in Europa“ und mit der Frage beschäftigt, wie ein friedliches Miteinander gelingen kann. 13 Arbeiten hat eine Jury mit einem ersten Preis ausgezeichnet, darunter vier Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Die Preisträgerinnen und Preisträger finden auf die Frage nach einem gelingenden Frieden kreative, oft berührende, stets Mut machende und manchmal auch humorvolle Antworten.

Die meisten Generationen in Deutschland kennen heute nur ein Leben im Frieden. Dabei ist Frieden nichts Selbstverständliches. Immer und überall auf der Welt wurden und werden Kriege geführt, in denen viele Menschen ihr Leben lassen und ganze Landstriche zerstört werden: so auch in der Ukraine, die im Februar 2022 von Russland angegriffen wurde.

Die Ausstellung „Frieden in Europa“ wird mit einer kostenlosen Führung am 12. Juni 2024 um 18.30 Uhr offiziell eröffnet. Daran schließt sich um 19.15 Uhr das Konzert „So klingt Frieden“ an. Es findet in der Reihe „Feierabendkonzerte im Haus auf der Alb“ statt.

Das Tagungszentrum ist geöffnet werktags von 9 bis 16 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 13 Uhr. Vor dem Besuch der Ausstellung empfiehlt sich eine telefonische Kontaktaufnahme unter 07125/152-0.
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Der Juni im Literaturhaus Freiburg
Liebes Publikum,

kommen Sie mit auf eine „Reise durch die Zeit mit Kurt Tucholsky“: Der Musiker und Schauspieler Robert Stadlober legt mit Daniel Moheit (Akkordeon) Melodien über hundert Jahre alte Texte. Zeile um Zeile wandert ins Ohr, durch den Kopf, in die Gegenwart (5.6.).

Unsere Reihe „Ins Freie“ setzen wir fort mit Deniz Utlus Roman „Vaters Meer“, moderiert von Karl-Heinz Ott (7.6.). Ivna Žic spricht über „Vertrauen in das Wort“ in Kriegszeiten mit Sivan Ben Yishai, die am letzten Wochenende den Mülheimer Dramatikpreis 2024 erhielt (13.6.). Direkt nach der Europawahl denken Emma Braslavsky und Carolin Amlinger mit Karl-Heinz Ott über Politik, Freiheit und Fiktion nach (19.6.).

Das Junge Literaturhaus fährt im Juni „Bus“: Mit Christina Röckls Kinderbuch im Gepäck düst das Freileser-Fahrrad vom Bolzplatz Zähringer Park (12.6.) über den Bolzplatz Langemarckstraße (13.6.) zum „Wilden Freitag“ ins Literaturhaus (14.6.).

Nach draußen geht es mit Caroline Wahl und „Windstärke 17“ (21.6., Hinterhof der Günterstalstraße 55, ausgebucht), während wir im Literaturhaus die Ausstellung „Rude Girl“ zu Birgit Weyhes Graphic Novel aufbauen (Vernissage: 27.6.). Wie jeden Monat sind Sie außerdem willkommen zu Buchclub und Literarischem Werkstattgespräch (beides 20.6.).

Herzliche Grüße und auf bald!
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Zeit wie im Fieber – Büchner Schrapnell
Hörspiel von Björn SC Deigner
Mit dem Stuttgarter Schauspiel-Ensemble: Sylvana Krappatsch, Paula Skorupa, Gabriele Hintermaier, Marco Massafra und David Müller
Komposition und Musikproduktion: Lukas Huber
Hörspielbearbeitung und Regie: Zino Wey
(Produktion: SWR 2024 in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart - Premiere)

Alte Texte „überschreiben“ - Vergangenheit mit Gegenwart verlinken? Der in Heidelberg geborenen Dramatiker Björn SC Deigner hat Georg Büchners Revolutionspamphlet des „Hessischen Landboten“ von 1834 auf seine Tauglichkeit für die Stadt Stuttgart, in der die Wut-Bürger sich 2010 erhoben, übertragen. Das Theater-Spektakel für Stuttgart wird im SWR-Hörspiel zu einem virtuoses Sprach- und Sprechkunst-Kondensat, das Klischees und Wahrheitsansprüche bürgerlicher Politik-Partizipation ins Absurde-Komische dreht - und in Verzweiflung mündet.

Samstag, 08. Juni 2024, 23:03 Uhr Premiere
SWR2 Ohne Limit – Hörspiel
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Korridore – Staffel 2 (2/12) | Der verfluchte Spiegel
Mit Maximilian Schimmelpfennig, Nisan Arikan und Ulrich Bähnk
Buch und Regie: Lars Henriks
(Produktion: SWR 2024)

Die Horror-Serie für Mystery-Fans: Zoe glaubt nicht, dass sie von einer Geheim-Organisation gejagt werden. Patrick besteht darauf, mit Zoe die Aufzeichnungen seiner Mutter durchzuhören. Gemeinsam hören sie sich die erste Kassette an. Dort berichtet Stummfilm-Experte Rolf Passau aus den frühen Tagen von Internet-Plattformen. Rolf hat mit so etwas eigentlich nichts am Hut, bis ihm zu Ohren kommt, dass auf einem dieser Portale ein verloren geglaubter Stummfilm des Okkultisten und Nosferatu-Produzenten Albin Grau aufgetaucht ist. Und alle, die den Film gesehen haben, verschwinden spurlos.

Samstag, 08. Juni 2024, 19:04 Uhr
SWR2 Hörspiel Krimi

(Folge 3: Die Göttin des Schwarzwalds, Samstag, 22. Juni 2024, 19.04 Uhr)
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Maria Claßen
 
Buchtipp: Thomas Maria Claßen "Felgenkiller"
Niederrhein-Krimi

Manfred »Manni« Hanraths lebt in der Großstadt Grawenhorst am schönen Niederrhein. Jede Woche führt er eine sportliche Abendradtour durch Wald und Feld. An diesem Mittwoch fährt ein Neuer mit - und stirbt nach einem mysteriösen Unfall auf einem schmalen Waldpfad. In den Tagen danach kommen weitere Menschen ums Leben - immer waren sie mit dem Rad unterwegs. Dezimiert ein Wahnsinniger die Fahrradfahrer der Stadt? Die Kriminalpolizei ermittelt in alle Richtungen. Auch Manfred wird verdächtigt.

Der Autor Thomas Maria Claßen ist leidenschaftlicher Fahrradfahrer. Mit seinem Tourenrad bevorzugt er Strecken durch Wald und Feld fern jedes Autolärms. Als profunder Kenner des Niederrheins und der niederländischen Provinz Limburg verbindet der Autor seine spannenden Kriminalgeschichten mit touristischen Highlights seiner Heimat. Außerdem erschienen mehrere Radtourenführer aus seiner Feder. Claßen ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten e. V., im Vorstand des ADFC in Mönchengladbach engagiert und dort seit Jahren aktiv als Tourenleiter.

Gmeiner Verlag 2024, 288 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN 978-3-8392-0588-4
 
 



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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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