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Samstag, 5. Dezember 2020
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Gerald Orthen
 
Buchtipp: Gerald Orthen "Trümmerschatten"
Kriminalroman

In den Wirren der Nachkriegszeit wird in einem Dorf an der Sieg ein Lehrer brutal ermordet. Dessen kirchenkritische, liberale Haltung erregte in dem katholisch geprägten Ort großes Missfallen. Musste er deshalb sterben? Der ehrgeizige Kommissar-Anwärter Eugen Kranzel aus Bonn übernimmt den Fall. Zwischen Wiederaufbau und Neubeginn stößt er auf dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit. Als die Ermittlungen von oberster Stelle torpediert werden, erkennt Kranzel, dass nicht nur seine Karriere auf dem Spiel steht …

Der Autor Gerald Orthen wurde 1969 in Remagen bei Bonn geboren und lebt seit 2008 mit seiner Familie in Berlin. Dort arbeitet der Jurist als Personalleiter für einen Krankenversicherungsverband. Nach früheren Fachveröffentlichungen hat er vor einigen Jahren seine Schreibleidenschaft in einem spannend unterhaltenden Metier entdeckt. Gerald Orthen gehört einer Autorengruppe in Berlin-Tegel an und legt nach verschiedenen Kurzgeschichten nun mit „Trümmerschatten“ seinen ersten zeitgeschichtlichen Kriminalroman vor.

Gmeiner Verlag 2020, 320 Seiten, € 13,00 (D)
ISBN 978-3-8392-2767-1
 
 

Sonstiges 
 
 
„Kommunale Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2019“
Landesweite Studie dokumentiert das Interesse Jugendlicher an politischer Beteiligung vor Ort – Klimaschutz ist Topthema

Rund 52 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren in Baden-Württemberg haben sich schon einmal politisch beteiligt. Für mehr als zwei Drittel von ihnen, 68 Prozent, stehen Klimaschutz und Umwelt ganz oben, wenn es um das Interesse für politische Themen geht. Diese Ergebnisse sind Teil der Jugendstudie „Kommunale Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2019“, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt vorgelegt hat.

Nach der Studie von 2018, die sich mit Jugendbeteiligung aus Sicht der Kommunen im Land beschäftigt, kommen nun die Jugendlichen selbst zu Wort. 3.269 Jugendliche sind online befragt worden. In 106 zusätzlichen persönlichen Interviews konnten Jugendliche über ihre Erfahrungen mit Jugendbeteiligung berichten und ebenso ihre Beteiligungswünsche äußern. Sie wurden in fünf ausgewählten Kommunen durchgeführt.

93 Prozent der befragten jungen Menschen halten es für wichtig, dass Jugendliche an ihren Wohnorten mitentscheiden dürfen. Weniger als die Hälfte hat die Erfahrung gemacht, dass Erwachsene ihre Meinung hören wollen. Auf den Klimaschutz als Topthema beim politischen Interesse folgen das Internet und die Menschenrechte. Aber auch kommunale Themen bewegen junge Menschen: Treffpunkte im öffentlichen Raum, der öffentliche Personennahverkehr und Parks werden am häufigsten genannt. Bei den Beteiligungsformen verteilen sich die Wünsche nahezu gleichmäßig auf Online-Formate, den Jugendgemeinderat und Projektbeteiligungen. Und bei einer hohen Zufriedenheit mit dem jeweiligen Wohnort weisen die Jugendlichen auch auf Schwierigkeiten hin: zu wenig Information über Beteiligungsmöglichkeiten, zu wenig Zeit und das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Die 106 persönlichen Interviews bilden auch die Grundlage für fünf Profile von Kommunen unterschiedlicher Größe. Dabei steht jedes Profil stellvertretend für die Besonderheiten, unter denen Jugendbeteiligung stattfindet und vermittelt ein Bild davon, wie Jugendliche ihre Lebenswelt und ihre Beteiligungsmöglichkeiten sehen.

Die Erhebungen zu der Studie fanden im Zeitraum von April bis Oktober 2019 statt. Die Teilnahme stand allen Jugendlichen in Baden-Württemberg offen. Die LpB hat an Schulen, in Jugendverbänden und in den Sozialen Medien zur Teilnahme eingeladen Es gab keine gezielte Vorauswahl der Befragten. Der Fragebogen ist breit gestreut worden; die Daten sind aber nicht repräsentativ. Für die persönlichen Interviews sind fünf Kommunen unterschiedlicher Größe aus allen vier Regierungsbezirken des Landes ausgewählt worden. Die Jugendlichen selbst wurden zufällig auf der Straße, in Jugendhäusern oder in der Schule angesprochen und befragt.

Die Studie „Kommunale Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2019“ ist kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt und heruntergeladen werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Karlsruhe: Ausstellung
Foto: Elke Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle
 
Karlsruhe: Ausstellung "Verborgene Spuren" verschoben
Städtische Galerie zeigt Schau wegen Covid-19 Pandemie erst im Frühjahr 2021

Die Vorbereitungen für den Aufbau der Ausstellung waren längst in vollem Gang und die Transporttermine für die zahlreichen Leihgaben größtenteils vereinbart. Doch dann wurden die Bedenken immer größer, dass die neue Sonderausstellung "Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900-1950" in der Städtischen Galerie wegen der Covid-19 Pandemie möglicherweise doch nicht wie geplant ab dem 11. Dezember gezeigt werden kann.

"Wir haben daher überlegt, ob eine Verschiebung in das kommende Jahr möglich und sinnvoll wäre. Die wichtigste Entscheidungsgrundlage hierfür war natürlich die Reaktion der Leihgeber", sagt Brigitte Baumstark, Leiterin der Städtischen Galerie Karlsruhe. Nachdem die Anfragen gestartet waren, dauerte es nur wenige Tage und die allesamt positiven Antworten lagen vor.

"Wir sind sehr dankbar, dass alle Leihgeber ohne Ausnahme der Verlegung der Ausstellung in das Frühjahr 2021 zugestimmt haben. Das ist angesichts so hochkarätiger Werke wie beispielsweise einem frühen Gemälde von Sonia Delaunay-Terk aus der Kunsthalle Emden oder den Fotografien von Ellen Auerbach aus der Akademie der Künste Berlin keineswegs selbstverständlich", so Ursula Merkel, Kuratorin der Schau.

Die Ausstellung soll nun vom 6. Mai bis 8. August 2021 gezeigt werden und wird Teil der 25. Europäischen Kulturtage Karlsruhe 2021.

zum Bild oben:
Sonia Delaunay-Terk, Deux Fillettes Finlandaises, 1907, Kunsthalle Emden,
Foto: Elke Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle
 
 

Sonstiges 
 
 
Wirtschaftspolitik in Zeiten der Corona-Krise
Zeitschrift „Deutschland & Europa“ mit stärkerer didaktischer Ausrichtung

„Wirtschaftspolitik in Zeiten der Corona-Krise“ – zu diesem aktuellem Thema liegt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ vor. Sie verbindet die bewährte fachwissenschaftliche Ausrichtung mit einer stärkeren didaktischen Aufbereitung. Das Heft richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg der Sekundarstufe II.

Sechs fachwissenschaftliche Beiträge renommierter Autorinnen und Autoren beleuchten die wirtschaftspolitischen Ursachen, Folgen und Maßnahmen rund um die Corona-Krise aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein einleitender Überblick analysiert das Krisengeschehen genau und bewertet die wirtschaftspolitischen Maßnahmen. Der inhaltliche Bogen ist dann weit gespannt: er reicht von den Folgen der Corona-Krise für die gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit von Pflegerinnen und Pflegern, über die Frage, inwiefern die staatlichen Programme auch klimapolitische Impulse erhalten, bis hin zu den auf europäischer Ebene getroffenen Maßnahmen. Abschließend werden die Auswirkungen der Krise auf die Globalisierung thematisiert.

Zusätzlich zu den fachwissenschaftlichen Beiträgen stellt „Deutschland & Europa“ wie gewohnt Materialien für die unmittelbare Anwendung im Unterricht zur Verfügung. Sowohl die Aufsätze als auch die Texte, Schaubilder und Karikaturen werden nun stärker didaktisch eingebunden. Dabei sind die Inhalte des baden-württembergischen Bildungsplans von 2016 für die Fächer Gemeinschaftskunde und Wirtschaft/WBS (Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung) Ausgangspunkt der Überlegungen. So enthalten die „Ideen für den Unterricht“, die jedem Fachbeitrag folgen, beispielsweise Leitfragen mit passenden Aufgaben. Ein „Moodle“-Raum, in dem Zusatzmaterialien, mögliche Tafelbilder, Übungsklausuren wie auch interaktive Elemente zu finden sind, rundet das Angebot ab.

Das D&E-Heft 79-2020 „Wirtschaftspolitik in Zeiten der Corona-Krise“ umfasst 76 Seiten und ist kostenlos. Es kann (auch als Klassensatz) online bei der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop oder www.deutschlandundeuropa.de. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.
 
 

Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Agatha Christie
 
Hörbuchtipp: Agatha Christie "Eine Leiche zur Bescherung"
Weihnachtsgeschichten zu Plumpudding und Weihnachtsgans
Übersetzt von Hans Erik Hausner, Maria Berger, Maria Meinert, Rolph Gail, Adi Oes, Lotte Schwarz

Heiligabend auf die feine englische Art – doch da findet sich eine Leiche zwischen Tea-Time und Weihnachtsdinner. Da darf der Plumpudding samt Abenteuer mit Hercule Poirot, ein Mordfall mit Miss Marple und natürlich Weihnachten in der Kindheit mit Agatha Christie nicht fehlen! Die bekanntesten Weihnachtskrimis und manch Überraschung von Agatha Christie mit den beliebten Ermittlern Hercule Poirot und Miss Marple sind genau das Richtige für den, der eine Pause vom Weihnachtstrubel braucht.

Enthält: Weihnachten in Abney Hall, Eine Weihnachtstragödie, Die Ankunft von Mr. Quinn, Die Pfarrerstochter, Hercule Poirot und der Plumpudding

der Hörverlag 2020, Hörbuch CD, 3 CDs, Laufzeit: 3h 43min
ISBN: 978-3-8445-4080-2
 
 

Bibliotheken 
 
 
Neues aus der Stadtbibliothek Freiburg
Mitteilungen für Kalenderwoche 49 (2. Dezember)

Mittwoch, 2. Dezember, 10 bis 12 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde im Regiocafé der Stadtbibliothek
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder EReader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Mittwoch, 2. Dezember, von 10 bis 12 Uhr im Regiocafé der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17, statt. Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten im November-Lockdown
Wie mit PM am 4. November mitgeteilt, hat die Stadtbibliothek auf Schichtbetrieb ihrer Mitarbeitenden umgestellt. Sie verkürzt daher die Öffnungszeiten in der Hauptstelle am Münsterplatz wie folgt:
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr.
Die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald sowie die Mediothek im Rieselfeld behalten die alten Öffnungszeiten.
Der Bücherbus fährt mit dem bisherigen eingeschränkten Fahrplan.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Lehrjahre der Männlichkeit. Geschichte einer Jugend (1/3)
Nach dem Roman "L'Éducation sentimentale. Histoire d'un jeune homme"
Von Gustave Flaubert
Aus dem Französischen von Elisabeth Edl
Teil 1 - Bohemeleben in Paris
Mit: Senta Berger, Patrick Güldenberg u. v. a.
Musik: Peter Kaizar
Hörspielbearbeitung: Manfred Hess
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2020 - Ursendung)

Das Meisterwerk der literarischen Moderne verbindet Liebe mit Politik, Kunst, Literatur, Geld - vielfältig, böse, melancholisch.
Frédéric Moreau ist 18, als er sich heftig in Marie Arnoux verliebt. Doch die ist verheiratet und Mutter. Der Heldaus der Provinz tröstet sich in Paris mit Rosanette und stolpert in die 48er-Revolution, die eine ganze Gesellschaft aus der Bahn wirft. Snobistische Bürgersöhne, Salonrevolutionäre, leichte Mädchen, Arbeiter, Halbkriminelle, steinreiche Unternehmer und Adlige arrangieren sich mit der reaktionären Konterrevolution, die in das Second Empire mündet.

Sonntag, 06. Dezember 2020, 18:20 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel an Sonntag

(Teil 2, 13. Dezember; Teil 3, 20. Dezember 2020; jeweils 18.20 Uhr)
 
 

Sonstiges 
 
Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital
IKF 2021 digital © FWTM
 
Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) - digital
Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events
18. – 20. Januar 2021

Save the date: Premiere für die Internationale Kulturbörse
Freiburg, 18. – 20. Januar 2021 – digital

Die 33. Internationale Kulturbörse Freiburg 2021 hätte – wäre es nach der Veranstalterin, der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) gegangen – eine „ganz normale“ IKF werden sollen, live vor Ort, mit ca. 400 Ausstellern, 200 Live-Auftritten von Künstlern, einem umfangreichen Rahmenprogramm, zahlreichen Neuerungen und erwartbaren 5000 Fachbesuchern. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie musste die IKF live vor Ort jedoch abgesagt werden. Erstmals in ihrer Geschichte wird die IKF nun - in reduzierter Form - ausschließlich digital stattfinden. Premiere also für die IKF und auch für die Messe Freiburg, denn die IKF wird die erste Eigenmesse der FWTM sein, die digital über die virtuelle Bühne gehen wird.

„Gerade auch angesichts der zweiten Welle, die für die Kulturund Kreativbranche noch weitaus dramatischere Auswirkungen hat als die erste Welle, ist es uns wichtig, ein Angebot zu schaffen, bei dem sich Aussteller, Künstler und Fachbesucher zumindest online vernetzen und ihre Programme für die Zeit nach Corona präsentieren können,“ so Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM. Und ergänzt: „Unser Bestreben ist es, dass die IKF auch in ihrer digitalen Version als Plattform für Informations-, Kommunikations- und Geschäftsmöglichkeiten genutzt werden kann.“

Dementsprechend ist das Angebot und Programm der digitalen IKF ganz auf Austausch und Präsentation ausgerichtet.

Registrierte Fachbesucher erhalten Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich, in dem das gesamte Angebotsspektrum der digitalen IKF einsehbar und nutzbar ist: Hier präsentieren Aussteller (u.a. Künstler- und Eventagenturen, Verbände, Fachmedien, Technik- und Dienstleistungsfirmen) sich und ihre Angebote. Über einen Online-Terminkalender können mit Ausstellern Meetings im Videochat vereinbart werden. Künstler, die bei der 33. IKF live vor Ort für einen Kurzauftritt vorgesehen waren, stellen Videos der Produktion, mit der sie ausgewählt wurden, vor. Hinzu kommt ein umfangreiches Online-Rahmenprogramm, das neben einem vielseitigen Seminar- und Vortragsprogramm und der Möglichkeit, bei der Vorstellung neuer Projekte dabei zu sein außerdem die Wahl der FREIBURGER LEITER in den Sparten Darstellende Kunst und Musik beinhaltet.

Auch bei der digitalen IKF ist ein zentrales Motto „Sehen und gesehen werden!“: So können registrierte Teilnehmer natürlich auch untereinander Kontakt aufnehmen und das eigene Netzwerk pflegen und ausbauen. Ebenso haben Aussteller und Künstler die Gelegenheit, mit registrierten Fachbesuchern in Kontakt zu treten.

Susanne Göhner, Projektleiterin der IKF, freut sich darüber, „dass wir ab Mitte Dezember die Besucherregistrierung öffnen können und unser Fachpublikum damit die Gelegenheit hat, bereits vor Beginn der IKF erste Informationen zu erhalten.“

Ein Online-Ticket für Fachbesucher ist für 33,00 Euro ab Mitte Dezember hier erhältlich: www.kulturboerse-freiburg.de
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Gefahr ist mein Geschäft
Nach dem gleichnamigen Roman von Raymond Chandler
Aus dem Amerikanischen von Wilm W. Elwenspoek
Mit: Dieter Borsche, Christoph Quest, Renate Schroeter, Charles Wirths u. v. a.
Hörspielbearbeitung: Hermann Naber
Regie: Walter Adler
(Produktion: SWF 1978)

Privatdetektiv John Dalmas hat einen delikaten Auftrag übernommen: Er soll einen reichen Erben aus den Klauen eines männerfressenden Vamps befreien, der anscheinend nur sein Erbe begehrt. So jedenfalls stellt der Vater die Sache dar. Als erstes stößt Dalmas bei seinen Recherchen auf eine Leiche. Dann gerät er an genau die Leute, mit denen er zuletzt gerechnet hat. Und am Ende entpuppt sich der Vamp als eine rothaarige Schönheit, die zwar auf alles eine Antwort weiß, aber längst nicht so hartgesotten ist, wie sie tut. Von etwas härterem Kaliber sind da schon die beiden Burschen, die Dalmas in seinem Appartement auflauern.

Freitag, 04. Dezember 2020, 22:03 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das Hörspiel vom Hörspiel 2020
Werke aus dem Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis
Vorgestellt von Julia Mihály
Regie: die Autorin
(Produktion: SWR 2020)

1931 führte Friedrich Bischoff, damals Intendant in Breslau, bei der "Rundfunk- und Phonoschau Berlin", dem Vorläufer der heutigen Funkausstellung, Ausschnitte aus neuen Hörspielproduktionen vor. Er gab seiner Beispiel-Sammlung aus der Entwicklungsarbeit der Radiokunst den Titel "Das Hörspiel vom Hörspiel".
Unter diesem Titel stellen Mitglieder der unabhängigen Jury Werke aus dem jährlichen Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis vor - Werke der autonomen Radiokunst.

Dienstag, 01. Dezember 2020, 23:03 Uhr, Ursendung
SWR 2 Ars acustica
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Paul Saladino, MD
 
Buchtipp: Paul Saladino, MD "FLEISCH FOR LIFE!"
Warum Vegan krank macht und Fleisch uns heilt

Wir leben länger als je zuvor, aber wir leben nicht besser – Millionen von Menschen leiden an Krankheiten wie Diabetes, Depressionen, Gelenkschmerzen, Herz- und Autoimmunkrankheiten. Millionen weitere haben versucht und versagt, Gewicht zu verlieren und den Gewichtsverlust auch zu halten. Wem das bekannt vorkommt, der ist nicht allein. Der Mediziner Paul Saladino enthüllt in seinem neuen und provokanten Buch anhand von wissenschaftlichen Studien, was unsere Vorfahren längst wussten: Die beste Ernährung, ist die, an die wir seit Jahren am wenigsten denken: Fleisch!

Gelenkschmerzen, mangelnde Konzentration, Erschöpfung – diese und andere Beschwerden weisen Menschen auf, die sich, modernen Ernährungstrends folgend, vegetarisch, vegan oder nach anderen Diäten ernähren. Die Ursache, laut Paul Saladino: Aktuelle Ernährungskonzepte stützen sich auf Pflanzennahrung. Diese aber, so weist Saladino mit wissenschaftlicher Präzision und vielen Studien nach, ist in Wahrheit die Ursache ihrer Beschwerden. Warum? „Pflanzen“, so Saladino, „haben im Laufe der Evolution chemische Keulen entwickelt, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Der Mensch ist einer davon und reagiert zunehmend empfindlich.“ Pflanzen sind demnach alles andere als Superfoods. Die Lösung: Die Rückkehr zur Ernährung für die wir gemacht sind: Fleisch!

Bei einer Ernährung auf Fleischbasis geht es nicht darum, sich ein Steak nach dem anderen aus zweifelhafter Tierhaltung auf den Grill zu packen. Erst „Nose to Tail“, also das Essen von allen Teilen eines Tieres ist gesund. So haben sich Naturvölker schon immer ernährt. Paul Saladino beweist schlüssig und spannend wie ein Krimi, warum eine vegane oder vegetarische Ernährung schadet und Fleisch gut für uns ist und wie man mit einer fleischbasierten Ernährung Zivilisationskrankheiten in den Griff bekommt, diese sogar heilt und körperliche Fitness gewinnt. FLEISCH FOR LIFE! ist ein fundiertes Buch für alle, die auf ihre Ernährung achten und ihre Gesundheit und Fitness fördern, aber wissenschaftlich fundiert informiert werden wollen. Dabei klammert Paul Saladino auch unbequeme Themen wie etwa Massentierhaltung, erhöhte CO2-Werte aufgrund von Tierhaltung oder die Frage nach hohen Cholesterinwerten und von der Pharmaindustrie beworbenen Cholesterinsenkern nicht aus.

„Dieses Buch wird einigen gegen den Strich gehen. Es wird viele Kritiker geben, und ich freue mich darauf, ihre Fragen zu beantworten. Letztlich müssen sich die Informationen in diesem Buch an der Verbesserung der persönlichen Gesundheit messen lassen, wenn wir uns einer carnivoren Ernährung aus allen Teilen des Tieres zuwenden“, so Paul Saladino im Vorwort zu diesem Buch.

Millemari Verlag 2020, 408 Seiten, € 29,95 (D)
ISBN: 978-3-96706-029-4
 
 

Sonstiges 
 
 
Theater Freiburg: Aussetzung des Spielbetriebs
Am 25.11.2020 haben Bund und Länder beschlossen, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis mindestens 20.12.2020 zu verlängern. Davon ist auch der Spielbetrieb des Theaters Freiburg betroffen. Da wir damit rechnen müssen, dass die beim Bund-Länder-Gipfel getroffenen Maßnahmen auch über den 20.12.2020 hinaus kurzfristig weiter verlängert werden, hat das Theater Freiburg in Absprache mit nahezu allen Kommunaltheatern Baden-Württembergs entschieden, den regulären Spielbetrieb bis einschließlich 14.1.2021 einzustellen.

Als eine der größten kulturellen Institutionen der Stadt nehmen wir unsere Verantwortung wahr, die getroffenen politischen Entscheidung mitzutragen.

Die Entscheidung des Theaters Freiburg, den Spielbetrieb bis 14.1.2021 auszusetzen, ist mit dem Kulturbürgermeister der Stadt Freiburg, Herrn Ulrich von Kirchbach, abgestimmt. Der Theaterausschuss der Stadt wurde über die Entwicklungen in Kenntnis gesetzt.

Wir hoffen, dass die Umstände es uns ermöglichen werden, ab 15.1.2021 wieder den regulären Spielbetrieb aufzunehmen.

Gleichzeitig wünschen wir uns, bei den nächsten politischen Entscheidung ab Mitte Dezember mit größerer Planungssicherheit rechnen zu können. Den tragfähigen Hygienekonzepten, die die Bühnen in den letzten Monaten erarbeitet haben, sollte auch in politischen Entscheidungen Rechnung getragen werden.

In den kommenden Tagen werden wir die Öffentlichkeit über das geplante Programm ab 15.1.2021 sowie die über die Möglichkeit der Ticket-Reservierung informieren.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Licht in der Landschaft 2021
 
Kalendertipp: Licht in der Landschaft 2021
Fotokunst-Kalender zum Aufhängen

Zwölf faszinierende Aufnahmen renommierter Fotografen, brillanter Bilderdruck im Großformat in 58,4 x 48,5 cm, Schmuckkalendarium mit Feiertagen, Kalenderwochen und Mondphasen - ein wunderbares Geschenk für Naturliebhaber

Lassen Sie Ihre Gedanken in die Ferne schweifen beim Anblick der grandiosen Landschafts-Impressionen im Spiel von Licht und Wolken.
Betrachten Sie die wundervollen Lichtstimmungen im Hohen Venn in Belgien, in der Gletscherlagune Jökulsárlón, Nationalpark Vatnajökull, Island, auf der Alp Rämisgummen mit Ausblick in das Emmental, Kanton Bern, Schweiz, am See Ambléon im Morgenebel, Jura, Bugey, Ain, Frankreich, im Abendrot bei Karlshausen, Eifel, Rheinland-Pfalz, Deutschland, im Morgenrot über dem Bryce Canyon, Bryce Canyon Nationalpark, Utah, USA, in einer Silhouette von Palmen im Sonnenuntergang am Strand von Mazotos, Zypern, am Felsen der Aphrodite, Petra tou Romiou bei Paphos, Zypern, bei Sonnenuntergang am Cumbre Dorsal mit Blick zum Pico del Teide (3.718m), Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien, bei Sonnenuntergang in Kappadokien, Göreme, Zentral Anatolien, Türkei, im Morgenrot am Loch Ard, Trossachs Nationalpark, Schottland, Großbritannien und an einem frostigen Morgen am Loch Bà, Rannoch Moor, Schottland, Großbritannien.

Ein Anblick, der zum Träumen einlädt. Einer der Toptitel unter den Landschaftskalendern.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch für das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltverträglichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjährige Erfahrung.

Dumont Verlag 2020, 58,4 x 48,5 cm, Stabile Spiralbindung mit einem Aufhänger, € 30,00
ISBN 4250809646787
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Toten haben zu tun الموتى مشغولون
Von Mudar Alhaggi und Wael Kadour
Aus dem Arabischen von Larissa Bender
Mit: Rami Khalaf, Yvon Jansen, Sebastian Rudolph
Funkeinrichtung und Regie: Erik Altorfer 
Musik: Martin Schütz 
(Produktion: Dlf 2019)

Ein Hörspiel, das die Kategorien von Heldentum und Feigheit, Stärke und Schwäche hinterfragt.
Der 33-jährige Taha kommt als Flüchtling nach Deutschland. Er hat Familie und Freunde in Syrien zurückgelassen, quält sich mit Schuldgefühlen und Depressionen. Er trifft auf Mira, die ihm ein Zimmer anbietet und ihn großzügig unterstützt. Sie lernt mit ihm Deutsch, hilft bei bürokratischen Problemen. Allmählich aber erkennt Taha die Hilfsbedürftigkeit, die sich dahinter verbirgt, und die anfängliche Rollenverteilung stellt sich als trügerisch heraus.
Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats Januar 2020.

Sonntag, 29. November 2020, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Pinakothek der Moderne | Die Architekturmaschine
Die Rolle des Computers in der Architektur - Verlängerung der Laufzeit

Die Ausstellung im Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne wird verlängert bis zum 6. Juni 2021

Aufgrund der Corona-Krise wurde auch die Pinakothek der Moderne zum 3. November für Besucher und Besucherinnen geschlossen. Da angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen augenblicklich nicht absehbar ist, wann das Museum wieder öffnen kann, hat sich das Architekturmuseum der TUM entschlossen, die laufende Ausstellung „Die Architekturmaschine. Die Rolle des Computers für die Architektur“ bis zum 6. Juni 2021 zu verlängern. Viele Leihgeber, Autoren des Kataloges, Studierende, Sponsoren, Fachbesucher und Kollegen haben sich bereits gemeldet, um zu erfahren, wann sie diese umfangreiche und hoch aufwendige Ausstellung persönlich sehen können. Mit der Verlängerung wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit bieten, diese einmalige Schau besuchen zu können, die die Entwicklung des Digitalen in der Architektur fokussiert und der Frage nachgeht, inwieweit der Computer die Architektur verändert hat.

Bis zur Wiedereröffnung bietet das Architekturmuseum zahlreiche Angebote mit digitalen Führungen und Vorträgen auf YouTube.

Die unmittelbar nachfolgend geplante Ausstellung „Neue Nachbarn. Einblicke ins Archiv“ wird in das Jahr 2022 verschoben. Die exakte Laufzeit wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Die weiteren für 2021 geplanten Ausstellungstermine bleiben erhalten:

Taiwan Acts! Architektur im Dialog mit der Gesellschaft: 08. Juli – 03. Oktober 2021
Wer ist der Nächste? Wir müssen über Obdachlosigkeit reden: 04. November 2021 – 06.Februar 2022
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Buchtipps 
 
Neu erschienen: Freiburgs Gespenster
 
Neu erschienen: Freiburgs Gespenster
Spuk und Geister in der Stadt von 1800 bis heute

Spuk und Geistererscheinungen: So etwas gibt es doch gar nicht! Oder etwa doch? Anlässlich des Stadtjubiläums haben Uwe Schellinger und Michael Nahm vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. eine spannende Publikation vorgelegt. Die Neuerscheinung versammelt Quellen und Texte die belegen, wie in der Stadt Freiburg von 1800 bis heute diese Phänomene überliefert und wie über sie berichtet und diskutiert wurde.

Über Spukfälle und Geistererscheinungen wurde seit Jahrhunderten immer wieder in unterschiedlichsten Zusammenhängen berichtet. Seit 1950 bis in die Gegenwart werden sie durch das in Freiburg ansässige Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (IGPP) deutschland- und europaweit wissenschaftlich untersucht. Als „Fundamentaltabu“ innerhalb der menschlichen Wirklichkeitswahrnehmung bilden solche Geschehnisse ein außergewöhnliches Forschungsthema. Allerdings waren bislang die Anzahl und die jeweilige Charakteristik der Spukvorkommnisse und Geistererscheinungen, die sich unmittelbar in der Stadt Freiburg ereignet haben, nur wenig bekannt. Die neue Publikation möchte diese Wissenslücke füllen.

Die beiden Autoren haben für ihre aktuelle Publikation in der lokalen Sagenliteratur, in stadtgeschichtlichen Quellen sowie in Quellen aus der Geschichte des Okkultismus und der Parapsychologie recherchiert.

Uwe Schellinger/Michael Nahm:
Freiburgs Gespenster: Spuk und Geister in der Stadt von 1800 bis heute.
Ein Quellen- und Textbuch, Freiburg;
Eigenverlag, 2020. 158 Seiten, zahlreiche Abbildungen, mit mehreren Kurzbeiträgen anderer Autor_Innen.
Erhältlich zum Preis von 10,- Euro im Infocontainer des Stadtjubiläums
 
 

Sonstiges 
 
 
Französische Kultur ganz gemütlich von zu Hause aus genießen
Das Internet bietet uns die Möglichkeit, trotz Lockdowns unsere Veranstaltungen für Sie zugänglich zu machen. Die regnerischen Herbsttage laden zum gemütlichen Tee-Decke-Couch-Abende ein, und wir sind da, um Sie mit französischer Kultur zu versorgen! Französische Kultur ganz bequem, auf Abruf, von zu Hause aus genießen – das geht!

Auf unserem neuen YouTube Kanal veröffentlichen wir regelmäßig Videos unserer Veranstaltungen. So konnte zum Beispiel die am 12.09. geplante Vernissage des Freiburger Fotografen Telemach Wiesinger, „Temps en france“, online stattfinden. Die Aufzeichnung der Diskussion zwischen Hubert Matt-Willmatt und Philippe und Barbara Maynial zu deren Dokumentarfilm „Les filles de l’escadron bleu“ hat zum jetzigen Zeitpunkt fast 300 Aufrufe. Auf YouTube veröffentlichen wir auch Blicke hinter die Kulissen und Videoplaylisten für Französischlernende etc…

Unsere Abenteuer können Sie natürlich auch auf Facebook und Instagram verfolgen! Dort erwarten Sie spannende Anekdoten, lustige Gewinnspiele und die Möglichkeit, direkt mit uns in Kontakt zu treten. Schauen Sie vorbei!

Am Freitag, 27.11. wird das Gespräch zwischen der Übersetzerin Désirée Schneider und ihrem Mentor Tobias Scheffel zum Ende ihrer Residenz in Freiburg auf unserem YouTube Kanal und Facebook-Seite veröffentlicht (19h30). Verpassen Sie nicht den spannenden Rückblick der jungen Übersetzerin! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Dort finden Sie auch, da Weihnachten naht, unseren „Adventskalender des CCFF“ (Der Inhalt wird erst ab 01.12. veröffentlicht – Vorfreude ist die schönste Freude!). Jeden Tag können Sie ein Kästchen „öffnen“ und ein bisschen französische Kultur entdecken: Film- und Musiktipps, exklusive Weihnachtsgeschichten, von bekannten Autoren gelesen, spannende Gewinnspiele… Rendez-vous am 01.12. auf unserer Internetseite!
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Elvira Werkman
 
Buchtipp: Elvira Werkman "Vögel und die Liebe"
Aus dem Niederländischen
übersetzt von Stephanie Wloch

Wie Vögel lieben: Liebe, Treue, Partnerschaft: Große Gefühle sind nicht nur den Menschen vorbehalten, das zeigt Elvira Werkman in ihrem Buch »Vögel und die Liebe«, erschienen im pala-verlag. Von feuriger Liebe, lebenslanger Treue und Trauer nach dem Tod des Partners ist darin ebenso zu lesen wie von kurzen Affären, Fernbeziehungen, Dreiecksverbindungen und Sex mit der Ex. Auch wenn sich letztlich doch alles um den Fortbestand der Arten und die Fortpflanzung dreht, gibt es doch mehr Partnerschaftsmodelle als gedacht.

Wer wählt wen aus? Welche Arten beherrschen die Kunst der Verführung besonders gut? Und wie oft gehen Vogelfrau oder Vogelmann mit den Nachbarn fremd? So vielfältig wie die Vogelwelt, ist auch ihr Liebesleben, entdeckte Elvira Werkman, als sie nach Antworten auf diese und andere Fragen suchte und mit Dutzenden von Vogelkennern sprach. Die Autorin hat ebenso wie die Ornithologen heterosexuelle und gleichgeschlechtliche Paare beobachtet und dabei festgestellt, dass jeder Vogel eine eigene Persönlichkeit hat und bei der Wahl des Partners, dem Zusammenleben und der Betreuung des Nachwuchses ganz individuelle Entscheidungen trifft.

Ein überraschendes Buch über das verborgene Gefühlsleben der gefiederten Mitgeschöpfe – und über das Glück, Vögel zu beobachten und sie besser zu verstehen.

pala-verlag 2020, 128 Seiten, € 16,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-409-0
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Auf in die Zukunft! (bis 1.00 Uhr)
Die ARD-Kinderradionacht träumt von morgen
Mit Mona Ameziane blicken wir in die Zukunft: rund um Utopien, Träume und Zukunftsvisionen gibt es Hörspiele, Rätsel, Comedy und vieles mehr.

Macht euch mit uns auf die Reise in die Zukunft! Fünf Stunden lang träumt die ARD-Kinderradionacht von neuen Welten, denkt sich coole automatische Helfer aus, überlegt, wie wir essen, schlafen und uns kleiden werden.
Heute wird die 14. ARD-Kinderradionacht zur Zeitmaschine. Träumt mit, fantasiert, spinnt herum ... Wie wollt ihr leben? Wie werdet ihr mit euren Freundinnen und Freunden sprechen? Und leben die vielleicht gar nicht mehr auf der Erde?
Mehr dazu erfährt man auf www.kinderradionacht.de. Also, ran an die Radios und auf in die Zukunft!

Freitag, 27. November 2020, 20:03 Uhr, Ursendung
ARD-Kinderradionacht
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Helmut Luft:
 
Buchtipp: Helmut Luft: "Der Mann über 60"
Luft stellt die reiferen Jahre des Mannes unter einem ganzheitlichen Ansatz dar. Das umfasst sowohl die biologisch-körperlichen wie auch den psychisch-geistigen Aspekte des männlichen Seins. Das Wesen des Mannes wird aus der Entwicklung seiner Organsysteme und den Stufen der psychischen Entwicklung mitsamt den unbewussten Phantasien und Handlungsweisen abgeleitet. Dabei wird eine Korrektur seines phallokratischen Selbstverständnisses durch den Feminismus als notwendig angesehen. - Ein in die Tiefe gehender Ratgeber: ohne Tabus und mit der notwendigen Direktheit und mit unterstützender Empathie und wissenschaftlicher Erfahrung geschrieben.

Das dritte Lebensalter von 60 bis 80 ist Höhepunkt und Zeit der Reife, aber auch des Wandels. Probleme der Berufsaufgabe, der Spannungen zwischen den Generationen, der Schatten der Zeitgeschichte und des unterschiedlichen Alterns von Partnern werden auch in ihren unbewussten Aspekten beschrieben. Im Hinblick auf die im Laufe dieser 20 Jahre zu erwartenden bedrohlichen Altersveränderungen des Körpers wird die Notwendigkeit rechtzeitiger Vorsorge betont.

Im vierten Lebensalter ab 80 Jahren geht es um den Umgang mit den bereits eingetretenen oder unmittelbar drohenden Verlusten, Leiden und Gebrechen. Luft beschreibt den Sinn von Fehlleistungen, Träumen, Märchen und die weitgehend unbekannt gebliebenen Hilfen, die sie für gutes Älterwerden bieten. An Beispielen von Dichtern und Künstlern wird nachgewiesen, wie die Kreativität sich oft erst im Alter besonders entfaltet.

Zum dringlichen Thema Demenz vertritt Luft die Ansicht, dass diese nicht nur als (bisher behandlungsresistente) Krankheit, sondern auch als eine natürliche Lebensphase gesehen werden kann, und das Vergessen stimmungsausgleichende Wirkung haben kann. Die letzten Kapitel handeln von der Vorbereitung auf das Sterben und die Ideen, die Philosophie, Religion und moderne Psychoanalyse dazu beitragen.

Brandes & Apsel Verlag 2020, 216 Seiten, € 22,90 (D)
ISBN 9783955582784
 
 

Bibliotheken 
 
 
Neues aus der Stadtbibliothek Freiburg
Mitteilungen für Kalenderwoche 48 (25. November)

Mittwoch, 25. November, 10 bis 12 Uhr
Onleihe- und IT-Sprechstunde im Regiocafé der Stadtbibliothek
Bei Fragen rund um die Onleihe der Stadtbibliothek und Hilfe bei den entsprechenden Einstellungen auf dem eigenen Tablet oder E-Reader helfen die IT-Scouts der Stadtbibliothek weiter. Die nächste Onleihe- und IT-Sprechstunde findet am Mittwoch, 25. November von 10 bis 12 Uhr im Regiocafé der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17, statt. Bei diesem Termin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten im November-Lockdown
Wie mit PM am 4. November mitgeteilt, hat die Stadtbibliothek auf Schichtbetrieb ihrer Mitarbeitenden umgestellt. Sie verkürzt daher die Öffnungszeiten in der Hauptstelle am Münsterplatz wie folgt:
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr,
Samstag 10 bis 13 Uhr.
Die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald sowie die Mediothek im Rieselfeld behalten die alten Öffnungszeiten.
Der Bücherbus fährt mit dem bisherigen eingeschränkten Fahrplan.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Gabriele Hennicke
 
Buchtipp: Gabriele Hennicke "Echte Schwarzwälder"
Geschichten vom Königstiger bis zur Gartengräfin

Die Journalistin Gabriele Hennicke hat einen Spürsinn für Menschen mit außergewöhnlichen Biografien. In ihrem neuen Buch „Echte Schwarzwälder“ erzählt sie in 25 spannenden, reich bebilderten Reportagen von Frauen und Männern, die ihre Leidenschaft zum Beruf machen, ihre Träume verwirklichen und die besonderen Lebensbedingungen im Schwarzwald kreativ nutzen.

Da gibt es den Holzbildhauer, der Masken für jahrhundertealte und neu gegründete Fastnachtszünfte entwickelt und herstellt. Atomkraftgegner, die es von der Bürgerbewegung zum Ökostromanbieter schafften. Einen Betriebswirt, der Misohersteller wird. Eine Agrarbiologin, die ein Tee-Unternehmen aufbaut. Die junge Bäuerin, für die der Erhalt einer Nutztierrasse wichtiger ist als eine hohe Milchleistung. Der Ranger, der sein Leben der Wutachschlucht verschreibt. Eine Chemietechnikerin, die ihren Garten zum Geschäftsfeld macht. Den Schäfer, der seinen Beruf nur aus Idealismus und seiner Freude an der Natur und den Tieren ausübt. Ein junges Paar, dem auf seiner Weltreise klar wird, »dass wir unsere Kultur eingetauscht haben gegen eine globalisierte, wenig individuelle Lebensform, bei der alles immer effektiver, schneller, höher, weiter sein muss«. Mit einfachsten Mitteln hingegen wird ein Hirtenjunge zum Olympiasieger und ein junger Mann auf der Suche nach seiner Bestimmung zum Käsekuchenkönig.

Die Autorin Gabriele Hennicke ist freie Journalistin. Sie lebt in Münstertal und arbeitet in der Fauststadt Staufen. Ebenfalls im Rombach Verlag erschienen: »Jenseits von Bollenhut und Kuckucksuhr. Tüftler, Pioniere und Originale aus dem Schwarzwald«.

Rombach Verlag 2020, 168 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5193-0
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Debatten Dienstag Online zum Thema "Der verbesserte Mensch: der Cyborg in uns"
Dienstag, 24.11. (18.30 - 20 Uhr)

Im Rahmen der Ausstellung „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ findet der nächste Debatten-Dienstag Online statt. Der Debatten Dienstag ist eine Reihe die auf die Etablierung einer digitalen Debattenkultur zielt – ganz nach dem Motto „Wir müssen reden“ lädt das Museum für Kommunikation Frankfurt zu Diskussion und Vernetzung ein. Hier können alle mitreden, Fragen stellen, Ideen einbringen und mit Expert*innen in den Dialog treten.

Die Optimierung des Menschen – Fiktion oder bereits Realität? Seit der Aufklärung überlässt der Mensch seine Entwicklung nicht länger einem möglichen Schöpfer, sondern nimmt sie in seine eigene Hand. Seinen Körper betrachtet er nun viel mehr als Maschine, die durch Eingriffe „repariert” werden kann. Der Cyborg verkörpert den Traum der menschlichen Optimierung, im Unterschied zum Roboter – dem künstlichen Menschen.

Elle Nerdinger (Cyborg e.V.), Ilona Nord (Prof. für Ev. Theologie an der Uni Würzburg) und Christopher Coenen (Dipl.-Pol., Leiter „Gesundheit und Technisierung des Lebens“ am KIT) diskutieren über künstliche Menschen, Cyborgs und die Grenzen des Machbaren. Die Moderation übernimmt Nina Voborsky (Museum für Kommunikation).

Die Veranstaltung wird per Livestream auf www.lebenX0.de übertragen. Per Chat können Zuschauer*innen eigene Fragen und Gedanken in das Gespräch mit den Expert*innen einbringen.

Debatten Dienstag Online – Di 24. November 2020 | 18.30 - 20 Uhr
Der verbesserte Mensch: der Cyborg in uns
Livestream via Facebook und auf https://www.lebenx0.de
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Hessischer Kulturpreis 2020 vergeben
Geehrt werden das Caricatura Museum Frankfurt und die Caricatura Galerie Kassel

Frankfurt am Main, 19.11.2020. Das Kuratorium um Ministerpräsident Volker Bouffier und die Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn informierte das Caricatura Museum Frankfurt und die Caricatura Galerie in Kassel am Mittwoch, 18. November 2020, schriftlich über die Auszeichnung mit dem Hessischen Kulturpreis 2020. Hierin belobigt das Land Hessen insbesondere die Einzigartigkeit der beiden Einrichtungen und den wichtigen Beitrag, den sie in der politischen Meinungs- und Willensbildung leisten. Museumsleiter Achim Frenz: „Die Auszeichnung ehrt uns sehr. Die Ehrung würdigt einmal mehr die Auswirkung und den Einfluss unserer Arbeit auf Deutschland und Europa. Die Werke unserer Künstlerinnen und Künstler zeigen einen einzigartigen Blick auf die vergangenen wie aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehnisse und lehren den Betrachtenden, Dinge kritisch zu hinterfragen.“
Ministerpräsident Bouffier charakterisiert Museum und Galerie als „Talentschmiede für die satirische Bildkunst“ und hebt in der Begründung der Jury-Entscheidung zuvorderst die Wertigkeit dieses bedeutenden Genres hervor. „Das verdienstvolle Wirken hat eine Strahlkraft, die weit über die hessischen Landesgrenzen hinausgeht.“

Das Caricatura Museum in Frankfurt sowie die Caricatura Galerie in Kassel sind mehr als nur Ausstellungsflächen für Werke komischer KünstlerInnen. Ihr Engagement findet auf weiteren Feldern statt. Zusammen mit dem Satiremagazin TITANIC veranstalten sie seit 2007 jährlich die Sommerakademie für Komische Kunst, ein bundesweit einzigartiges Projekt, das sich der Aus- und Weiterbildung von Talenten aus diesem Bereich widmet. Darüber hinaus veranstaltet das Museum im Rahmen des Frankfurter Museumsuferfests seit 2009 das Festival der Komik und bietet der Komischen Kunst im wahrsten Sinne des Wortes eine Bühne. Neben diesem gesellschaftlichen Engagement bewahrt das Museum mit den Werken der Neuen Frankfurter Schule die satirische Tradition Deutschlands. Die Werke von F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, F.K. Waechter und Hans Traxler werden den Besuchenden dauerhaft in wechselnden Hängungen zugänglich gemacht.

Beide Einrichtungen sind in Deutschland einmalig. Um die Menschen über die hessischen und deutschen Grenzen hinaus an den Bereichen Cartoon und Karikatur sowie Komische Zeichnung und Komische Malerei teilhaben zu lassen, organisiert die „Caricatura Agentur“ Wanderausstellungen, die weltweit gebucht werden können.

Neben dem politisch und gesellschaftlich wichtigen Genre der Komischen Kunst ist dieses vielseitige Arbeiten und Engagement das, was das Museum und die Galerie so besonders macht. Museumsleiter Achim Frenz sieht in seinem Schaffen einen klaren Bildungsauftrag und fordert diesen, mittelfristig auszubauen. Ein wissenschaftliches Arbeiten an Komischer Kunst in Form einer Akademie wäre nicht nur für Frankfurt eine Bereicherung. Die Auszeichnung mit dem Hessischen Kulturpreis könnte die Erreichbarkeit dieses Vorhabens in nähere Zukunft gerückt haben.

Seit 1982 würdigt der mit 45.000 Euro dotierte Hessische Kulturpreis jährlich die besonderen Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung. Das aktuelle Kuratorium besteht aus dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn sowie weiteren Persönlichkeiten des öffentlich-kulturellen Lebens, u.a. Prof. Susanne Pfeffer, Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Karin Wolff, Staatsministerin a.D., Geschäftsführerin Kulturfonds Rhein-Main. Bisherige PreisträgerInnen des Hessischen Kulturpreises sind unter anderem Regisseur Volker Schlöndorff (1987), Philosoph Jürgen Habermas (1999), Bratschistin Tabea Zimmermann (2002) oder Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann (2012). Im vergangenen Jahr ging der Preis an die Frankfurter Architekten Andrea Wandel und Wolfgang Lorch.

Die feierliche Verleihung des Preises wird aufgrund der Pandemie erst im nächsten Jahr stattfinden.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0) 69 212 301 61
caricatura.museum@stadt-frankfurt.de
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Jörg Schöning
 
Buchtipp: Jörg Schöning "Die Tote aus der Playboy Bar"
Ein Freiburg-Krimi

Juni 1970: Ganz Freiburg ist auf den Beinen, um die Festwoche zum 850. Stadtjubiläum zu feiern. Auch im mondänen Nachtclub „Playboy“ in der Moltkestraße geht es hoch her. Honoratioren und Halbwelt, Politiker und Playgirls, Krämerseelen und Künstlernaturen - rund um den legendären Pool im Untergeschoss des Clubs von Gina Wildkatze sind sie Teil eines schillernden Kapitels in der Geschichte der Breisgau-Metropole.

Und mittendrin: Jean-Marie Hämmerle! Auf wundersame Weise hat es den Hobby-Detektiv aus der Corona-geplagten Gegenwart in Freiburgs jüngere Vergangenheit katapultiert. Hier erwartet ihn die Traumfrau seines Lebens – und ein Mordfall, der ihm fast das Herz bricht. Während die Zukunft der Stadt wieder einmal auf dem Spiel steht …

Sternwald Verlag 2020, 148 Seiten, € 10,80 (D)
ISBN 978 3 9822201 09
 
 

Sonstiges 
 
 
Seasons of Media Arts geht bis Mitte 2021 in die Verlängerung
UNESCO City of Media Arts Karlsruhe: Weitere Arbeiten kommen neu hinzu

Seit September verwandelt das Festival Seasons of Media Arts ganz Karlsruhe in eine große Bühne für Medienkunst, laden monumentale Sound,- Video- und Lichtinstallationen, interaktive Projektionen auf Gebäudefassaden und Straßen Bürgerinnen und Bürger zum Sehen und Erleben ein. Damit möglichst viele Menschen trotz pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen in den Genuss der von städtischem Kulturamt und Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) initiierten Schau kommen, wird sie bis Mitte 2021 verlängert. Einige der Kunstwerke sind damit länger als ursprünglich geplant zu sehen, andere Arbeiten kommen im Laufe der nächsten Wochen und Monate hinzu.

"Our City" ab 22. November an der Fassade des Turmbergs

Relativ neu dabei ist am ZKM-Kubus die Installation "Funkelnder Kubus" von Walter Giers. Stroboskopische Lichter blitzen unvermittelt an der gläsernen Fassade des Gebäudes auf und machen es zu einer funkelnden, weithin sichtbaren Lichtskulptur. Mit "Our City" haben Marco Zampella & Alexander Liebrich ihren audiovisuellen Festivalbeitrag überschrieben. Ab 22. November bespielen sie die Fassade des Durlacher Turmbergs und ermöglichen, über digitale Schnittstellen Teil eines kreativen Prozesses zu werden und gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Ab Januar werden im Stadtraum dann Werke von PONG.Li Studios, Eva Judkins & Holger Förterer, Marie Sester präsentiert.

Bedeutung von Kunst und Kultur zeigt sich jetzt ganz besonders

Kunst und Kultur ermöglichten neue Perspektiven, gäben Orientierung und stifteten Zusammenhalt, deren Bedeutung "zeigt sich besonders jetzt", ist Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup überzeugt. Die Seasons of Media Arts seien auch das Ergebnis von guten Partnerschaften und Kooperation. Das stärke Karlsruhe "als Medienkunst- und Kreativstadt, bringt neue Impulse und wirkt integrierend in die Stadtgesellschaft".

Verlängerung ist optimistisches Signal

In den schwierigen Zeiten der Corona-Krise, in der größere Ansammlungen von Menschen berechtigterweise nicht durchführbar seien, müsse "die Kunst aus den geschlossenen Räumen des Museums in die offenen urbanen Räume umso mehr vordringen", so Prof. Peter Weibel vom ZKM. Insofern sei es "ein signifikantes Zeichen, ein optimistisches Signal, dass Seasons of Media Arts verlängert wird."

Auch Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche zeigt sich beeindruckt von dem Festival, an dem viele Künstlerinnen und aus Karlsruhe mitwirken. "Als international vernetzte UNESCO Creative City of Media Arts möchten wir aus unserer Kulturstadt heraus ein starkes Zeichen der Hoffnung setzen. Kunst inspiriert, fasziniert und integriert". Kunst im öffentlichen Raum solle soweit möglich zugänglich gemacht werden - stets unter dem Motto "Mit Bedacht und Abstand".
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Buchtipps 
 
 
Buchpräsentation Paul Mason
Die Zukunft gestalten durch eine radikale Verteidigung des Humanismus? Friedrich Engels zum 200. Geburtstag
Freitag, 27. November 2020, 18 Uhr, ONLINE

Am 28. November jährt sich der Geburtstag von Friedrich Engels zum 200. Mal. Als engster Mitarbeiter und wichtigster Mäzen von Karl Marx analysierte auch er den Zusammenhang ökonomischer, technologischer und sozialer Entwicklungen und leitete daraus Perspektiven für die Zukunft ab. Wir nehmen seinen Geburtstag zum Anlass, um auf die aktuellen Perspektiven unserer Zukunftsgestaltung zu schauen. In einem Gespräch zwischen Paul Mason und Martin Endreß werden die Forderungen und Möglichkeiten einer radikalen Verteidigung des Humanismus ausgelotet: Wie sähe eine solche Zukunft aus? Welche Chancen für die Verbesserung menschlicher Gesellschaften gibt es?

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an karl-marx-haus@fes.de. Die Zugangsdaten gehen allen Angemeldeten per E-Mail kurz vor der Veranstaltung zu.
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Fink-Hummel" - Einsteckkalender 2021
Kalender mit 12 eingesteckten Kunstkarten, Titelblatt mit Passepartout und Foliendeckblatt. Dreisprachiges Kalendarium. Kalenderformat: 19 x 24,5 cm. Jede Kunstkarte kann nach Monatsende zum Sammeln, Verschenken oder Schreiben von Kartengrüßen weiter verwendet werden.

"Maria Innocentia Hummel erlangte Weltruhm als eine in wunderbarer Weise begabte Kindermalerin..." "Der Siegeszug der M.I. Hummelkinder um die Welt und die Geschichte einer einzigartigen Frau und Künstlerin!" (https://www.hummel-figuren.de/blog/cat/hummel)

Fink Verlag 2020, 12 Blatt, € 15,54
ISBN 978-3-7717-1865-7
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität
Museum für Kommunikation Frankfurt
18. November 2020 – 29. August 2021

„Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ ist eine Ausstellung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Aufgrund der Situation zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und dem damit einhergehenden Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder kommt das Museum für Kommunikation seinem Bildungs- und Vermittlungsauftrag im November lediglich online nach. Um an der digitalen Eröffnung teilzunehmen benötigen Sie ein internetfähiges Gerät, das online geschaltet ist. Es müssen keine Anwendungen heruntergeladen werden.

Digitale Eröffnung am Mittwoch, 18. November, 19 Uhr ...
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender 2021 Italienisch
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender 2021 Italienisch
Abreißkalender

Jeden Tag sprachlich am Ball bleiben mit dem Sprachkalender 2021! Der perfekte Mix aus Information, Unterhaltung und Sprachtraining ermöglicht Ihnen, Ihre Spanischkenntnisse beständig zu verbessern. Mit der "Vokabel des Tages" als Kalender-Abo für PC, Mac oder Smartphone

Täglich 5 bis 10 Minuten Sprachtraining
Spielerische Übungen zu Wortschatz und Grammatik
Wissenswertes zu Land & Leuten und landestypische Rezepte
Grammatik des Monats mit passenden Übungen
Wiederholungsübung zum Wortschatz des Monats

Verlag Langenscheidt bei PONS 2020, € 10,00 (D/A)
ISBN 9783125634343
 
 



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