lesen-oder-vorlesen.de
Mittwoch, 16. Juni 2021
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


Museums- und Ausstellungstipps 
 
Öffentliche Führungen in der Städtischen Galerie Karlsruhe
Hanns Ludwig Katz, "Männliches Bildnis" © Elke Walford
 
Öffentliche Führungen in der Städtischen Galerie Karlsruhe
Rundgänge mit Nachweis / Selbstständiger Besuch ohne Testpflicht oder Terminbuchung

Den niedrigen Inzidenzwerten ist es zu verdanken, dass Besucherinnen und Besucher nun wieder ohne Testnachweis und Terminbuchung die Ausstellungen der Städtischen Galerie genießen können. Es gilt jedoch weiterhin die Pflicht zur Hinterlegung der Kontaktdaten und zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Zusätzliche Lockerungen seit dem Wochenende
Seit Sonntag, 13. Juni, kann das Museum erstmals wieder analoge Führungen durch die Sonderausstellungen anbieten. Diese bleiben allerdings noch an Nachweise gebunden - nur Geimpfte, Genesene oder tagesaktuell negativ Getestete dürfen an den geführten Rundgängen teilnehmen. Darüber hinaus gelten Abstandsregeln und die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

Neustart des Führungsangebots und der Workshops
Regelmäßige Führungstermine, unter anderem durch die Ausstellung "Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen Karlsruhe 1900-1950" finden außer Sonntag auch jeden Donnerstag um 12.15 (Kurzführung) und jeden Freitag um 16 Uhr statt. Ab Sonntag, 20. Juni, öffnet auch die Kinderwerkstatt im Museum wieder ihre Türen und findet analog statt. Das Angebot startet an diesem Tag unter dem Motto "Farbe, die knallt!", wo Kinder Wachs-Sgraffiti und andere Kratztechniken ausprobieren können. Die nächste Werkstatt zum Thema "Blumengrüße aus Papier" lädt kreative Kinder am Samstag, 26. Juni, von 15 Uhr bis 16.30 Uhr in die Galerie ein.

Sonderausstellung zu Karlsruher Künstlerin
Eine der voraussichtlich letzten digitalen Führungen findet am Mittwoch, 16. Juni, statt. Interessierte können sich unter ticket.galerie@kultur.karlsruhe.de für die Ausstellung zur Karlsruher Künstlerin Peco Kawashima anmelden. Am Donnerstag, 24. Juni, ist um 12.15 Uhr dann eine analoge Führung durch "Peco Kawashima. Encounters" geplant.

zum Bild oben:
Das in expressiver Farbigkeit gemalte "Männliche Bildnis" des 1892 in Karlsruhe geborenen Malers Hanns Ludwig Katz wirbt als Plakatmotiv für die Ausstellung.
© Elke Walford
Mehr
 

Sonstiges 
 
 
MUSIKTHEATER: SCHAUINSLAND - THE MISFORTUNE OF THE ENGLISH
Sa, 19. 06 2021 // 19.00 Uhr // Grosses Haus
PREMIERE | URAUFFÜHRUNG
Musiktheater von Pamela Carter und Kommando Himmelfahrt // In englischer und deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Ein Auftragswerk des Theaters Freiburg

Es ist kalt. Immer dichter fällt der Schnee. Schuljungen in kurzen Hosen kämpfen sich durch den unwegsamen Schwarzwald. Warum sind sie hier? Es ist längst zu spät, um umzukehren. Dunkelheit und dichter Nebel umgeben sie, Orientierung ist unmöglich. Waren sie schon auf dem Gipfel? Endlich dringt der Klang einer Glocke durch den Sturm – vielleicht die Rettung. Am 17. April 1936 besteigen 27 englische Jungen zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung ihres Lehrers trotz eines vorhergesagten Wintereinbruchs den Schauinsland. Gutgelaunt und gespannt auf Abenteuer, erkunden sie das ihnen unbekannte Deutschland am Vorabend des zweiten Weltkrieges. Doch der Ausflug endet in einer Katastrophe, die bis heute ihre Familiengeschichten und die der Retter aus dem Dorf Hofsgrund prägt. Fünf Jungen überleben die Wanderung nicht.

Das Musiktheaterkollektiv Kommando Himmelfahrt erzählt die Geschichte des historischen »Engländerunglücks« als atmosphärisch dichte Musiktheaterkomposition für Sprecher, Sängerin, acht Kinder, Kammerorchester und tiefe Bassdrones. Für dieses Projekt schrieb die renommierte englische Autorin Pamela Carter einen Text, der Fiktives und Fakten montiert. Beobachtungen der Kinder und poetische Exkurse werden zu einer wortmächtigen Allegorie über männliche Gemeinschaften, gefährlichen Heroismus und die Unbezwingbarkeit der Natur.

Musikalische Leitung Hiroki Ojika | Konzept, Regie und Komposition Kommando Himmelfahrt (Thomas Fiedler, Jan Dvorak, Julia Warnemünde) | Kostüm und Bühne Eylien König | Licht Mario Bubic | Video-Design Carl-John Hoffmann | Dramaturgie Annika Hertwig | Mitarbeit Kostüm Charlotte Werkmeister | Mit Janina Staub, Fabian Gerhardt, John Eckhardt (E-Bass), Philharmonisches Orchester Freiburg, Statisterie des Theater Freiburg.
Mehr
 

Sonstiges 
 
 
Podcast der Kunstkommission
Erster Teil behandelt Graffiti zwischen Subkultur und Auftragsarbeit

Die Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum veröffentlicht eine Podcastreihe. Die Kommission wurde 2014 durch den Gemeinderat berufen, um die Stadtverwaltung bei Projekten zu Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum zu beraten. Durch ihre Veranstaltungsreihe an „neuralgischen Punkten“ möchte die Kunstkommission grundsätzliche Fragen zu Kunst im öffentlichen Raum besprechen und zu einem innerstädtischen Diskurs beitragen. Da Veranstaltungen vor Ort lange nicht möglich waren und auch derzeit nur unter Einschränkungen stattfinden können, hat sich die Kommission entschlossen, eine Podcastreihe aufzunehmen.

In ihrem ersten Podcast unter dem Titel „Graffiti - zwischen Subkultur und Auftragsarbeit“ behandelt die Kunstkommission Graffiti in der Stadt Freiburg aus verschiedenen Perspektiven. Wie sind Graffiti entstanden? Wie funktionieren sie heute, wie in Freiburg? Wie wirken Graffiti, die in Auftrag gegeben werden – können und sollen legale Graffiti illegale Graffiti verhindern? Weitere Teile sind bereits geplant.

Der Podcast ist auf der Webseite der Kunstkommission abrufbar, unter „Veranstaltungen“
www.freiburg.de/pb/992828.html
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Torsten Schäfer
 
Buchtipp: Torsten Schäfer "Wasserpfade. Streifzüge an heimischen Ufern"
Die Geheimnisse der vergessenen Ufer

Wer kennt sie nicht, jene kleinen, versteckten Bäche, Teiche und Seen, an deren Ufer man die Sommertage seiner Kindheit verbracht hat? Für sein neues Buch »Wasserpfade« hat sich Torsten Schäfer auf Spurensuche begeben: in das »Dreifussland« zwischen Rhein, Main und Neckar, in dem er die geheimnisvoll faszinierenden Ufer seines Heimatflusses, der Modau, ebenso erkundet wie versteckte Quellen, mystische Waldteiche und den Auen-Urwald des Altrheins.

Seit jeher zieht es Menschen an Bäche, Teiche und Flüsse. Gewässer verbinden Landschaften, bieten Nahrung und Transportwege und bilden faszinierende Ökosysteme. Doch was früher die Lebensader von Dörfern und Städten war, fristet heute nicht selten ein zubetoniertes, verstecktes und durch Klimawandel gefährdetes Dasein. Wie geht es unseren Gewässern in Zeiten von Hitzesommern und Wassermangel? Für sein Buch hat sich Torsten Schäfer auf die Suche nach Antworten begeben. Er beobachtet, taucht ein, fühlt – und erzählt: von vergessenen Quellen im Wald, von Brunnenputzern und Welsfischern – und von »seiner« Modau, der er von der Quelle im Bergland bis zur Mündung in den Altrhein folgt.

»Ich habe die Ufer verfolgt, bin eingetaucht, es hat mich verwandelt, während sich die Flüsse und Teiche selbst verwandelten« beschreibt Schäfer seine Erkundungen. Mit sprachlicher Eleganz schildert er dabei die Schönheit, aber auch die Bedrohung unserer Wald- und Wasserlandschaften in Zeiten steigender Wassernot und sinkender Artenvielfalt. Ein Plädoyer für das Innehalten und präzise Schauen, durch das sich der wahre Wert unserer Gewässer offenbart.

oekom Verlag 2021, 288 Seiten,€ 24 Euro (D), 24,70 (A)
ISBN 978-3-96238-226-1
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Wellen
Ein Spiel für Stimmen
Nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf
Aus dem Englischen von Marlys und Herbert E. Herlitschka
Mit: Gustl Halenke, Solveig Thomas, Henny Schneider-Wenzel, Gert Westphal, Pinkas Braun, Wolfgang Büttner, Walter Hilsbecher
Musik: Peter Zwetkoff
Hörspielbearbeitung: Walter Hilsbecher
Regie: Bernhard Rübenach
(Produktion: SWR/WDR 1962)

Im letzten ihrer großen experimentellen Romane lässt Virginia Woolf die äußere Handlung zugunsten der Innenansicht ihrer Figuren zurücktreten. In deren poetischen inneren Monologen sind Empfindungen, Gedachtes und Vorgestelltes traumartig miteinander verbunden. Drei Männer und drei Frauen sind seit der Kindheit miteinander befreundet. Einen Bruch in ihrem Leben markiert der frühe Tod des Freundes Percival. Die Endlichkeit des Lebens und die Definition des Selbst in Abgrenzung zu anderen sind zentrale Motive in "Die Wellen".

Sonntag, 20. Juni 2021, 18:20 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Sonstiges 
 
 
Bundestagswahl 2021
Für den Unterricht: „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“

Mit der aktuellen Ausgabe zur Bundestagswahl 2021 liegt in der Reihe „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ erneut eine praktische Handreichung für Lehrkräfte vor. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie jetzt erhältlich. Die Standpunkte und Meinungen verschiedener Parteien zu wichtigen Themen lassen sich anhand einer übersichtlich gestalteten Tabelle miteinander vergleichen. Ein ganzseitiges Schaubild zeigt, wie die Wahl funktioniert. Durch die Zuordnung zentraler Begriffe wie Opposition, Zweitstimme oder Verhältniswahl kann es ergänzt werden. Und was passiert nach der Wahl? Eine Graphik veranschaulicht die verschiedenen Wege zur Regierungsbildung. Ein „Koalitionsrechner“ verdeutlicht, welche Möglichkeiten es gibt, die notwendige absolute Mehrheit an Parlamentssitzen zu erreichen.

Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen und Lückentexten ansprechend aufbereitet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter www.lpb-bw.de/machs-klar stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung, so zu dieser Ausgabe beispielsweise ein Arbeitsblatt zum Thema „Misstrauensvotum und Vertrauensfrage“. Links zu Videos und Learning Apps sind ebenso zu finden. Die Inhalte der Handreichung können damit aufgegriffen und interaktiv vertieft werden.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion (auch als Klassensatz) im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe auch im PDF-Format zum Herunterladen bereit. Zusätzlich ist ein Poster „Die Bundestagswahl am 26. September 2021“ in der Plakatgröße DIN A 1 erhältlich und kann ebenfalls im LpB-Webshop bestellt werden.
Mehr
 

Lesungen / Vorträge 
 
 
Lesung: PORTO ZAHLT EMPFÄNGER
Briefe ins 1.000-jährige Stadtjubiläum
Di 15.06. | 19:00 Uhr | Livestream über #infreiburgzuhause.de

Im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums können Freiburger*innen noch bis zum 15.07.21 Briefe in die Zukunft unserer Stadt schicken. Diese werden erst 2120 geöffnet und bis dahin im Stadtarchiv verwahrt. Niemand weiß, was in diesen Briefen steht, es sei denn die Briefeschreiber selbst erklären sich freiwillig bereit, ihren Brief vorzutragen und uns schon 2021 einen spannenden Einblick in Ihre Gedanken zu geben.

Getrieben von der puren Neugier, was denn nun in die Zukunft geschrieben worden ist, tragen bei „PORTO ZAHLT EMPFÄNGER“ zehn repräsentative Absender*innen auf der Bühne des E-WERK Freiburg die Briefe vor und lassen uns an ihren Botschaften teilhaben. Unter dem Titel „PORTO ZAHLT EMPFÄNGER“ bekommen die Zuschauer*innen so einen beeindruckenden Einblick davon, welche Gedanken und Fragen in die nächste Generation gerichtet werden.

Eine Veranstaltung des E-WERK Freiburg in Kooperation mit der Stadt Freiburg zum Stadtjubiläum.

MIT:
Moderation: Bühnenduo Einfachso
Mehr
 

Sonstiges 
 
Histoires de saucisses
Extrawurst (c) Mathias Lauble
 
Histoires de saucisses
"Extrawurst" au Wallgrabentheater de Freiburg

Une idée bien intentionnée, mais qui donne rapidement lieu à des débats houleux qui mettent à l’épreuve le monde en apparence si idyllique d’un petit club sportif. La majorité doit-elle toujours l’emporter sur la minorité ? Le barbecue fait-il partie du patrimoine culturel allemand ? Les athées doivent-ils tolérer les religions ? Et d’ailleurs, les végétariens ne sont-ils pas eux aussi une sorte de communauté religieuse ? Ici, athées et croyants, Allemands et Turcs, moralisateurs et intransigeants s’affrontent de manière aussi irrévérencieuse que burlesque. Le conflit, anodin au départ, prend des proportions de plus en plus importantes, l’enjeu dépassant rapidement le banal achat d’un nouveau barbecue : il s’agit, ni plus ni moins, de redéfinir le vivre-ensemble. Les frontières entre « gauche et droite », « tolérants et intolérants », « religieux et non-croyants » deviennent de plus en plus floues.

Les spectateurs sont assis dans la salle tels des membres de l’association et assistent au démantèlement complet de la communauté dans cette comédie au rythme effréné, délicieusement cynique et très actuelle.

« Extrawurst » est une nouvelle comédie de la plume des célèbres auteurs comiques Dietmar Jacobs et Moritz Netenjakob, connus du grand public grâce aux émissions télévisées à succès « Die Wochenshow », « Ladykracher », « Das Amt » ou encore « Stromberg ».
Mehr
Autor: Fabian Dopheide

Sonstiges 
 
 
Konzert: EXIL46
Zwei Streicherinnen treffen auf zwei Schlagzeuger
Fr, 18.06.2021 // 20.00 Uhr // Freiburger Theater, Grosses Haus

Exil46 entstand 2014 aus dem Philharmonischen Orchester Freiburg und spielte das erste Konzert während einer England-Tournee des Theaters. Im gleichen Jahr noch nahm die Band eine Demo-CD auf. 2016 dann folgte die Veröffentlichung ihres Debüt-Albums ON THE WAY, welches durchweg begeisterte Kritiken erhielt. Im November 2017 wurden Exil46 vom SWR in ihre Studios eingeladen - das denkwürdige Konzert wurde vom SWR mitgeschnitten und erschien im Juni 2018 als CD (EXIL46 LIVE). Auch für diesen Aufnahme gab es ausschließlich positive Reviews.

Bei ihren Auftritten begeistern Exil46 ihr Publikum mit Musik quer durch alle Genres, mit professioneller Bühnenpräsenz und mit enormen Spaß, der sich sofort auf das Publikum überträgt. 2020 spielten sie am Theater Freiburg bei der Inszenierung DAS KALTE HERZ on Stage die Originalmusik von Martyn Jacques (The Tiger Lillies) (Wiederaufnahme Herbst 2021). Ebenfalls 2021 entstand eine CD für Naxos mit der Einspielung von ON THE WINGS BEHIND THE DOOR von Fabrice Bollon, der dieses Stück für die Band komponierte. Ruhige, von der Klassik inspirierte Passagen wechseln sich ab mit treibenden Rhythmen und coolen Breaks. Die Band lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken – zu raffiniert sind ihre Songs. Fernab vom Rock-Einerlei gibt es viele Kostbarkeiten zu entdecken. Exil46 setzt sich mit dieser spannenden Mischung immer wieder erfolgreich zwischen alle Stühle. Welcome to Exil46…

Mit Friederike Hess-Gagnon (E-Geige) | Dina Fortuna (E-Cello) | Timo Stegmüller (Percussions) |Tilman Collmer (Drums)

Exil46
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der letzte Trychler
Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger
Musik: Ulrich Bassenge
Regie: Susanne Janson
(Produktion: SRF 2021)

Der dritte und letzte Teil der "Meiringer Trilogie": Im Jahr 2056 erlebt Meiringen seine Apokalypse durch unerklärliche Tonphänomene. Ein kakophoner "Weltenlärm" tobt - und zwar so laut, dass er das beschauliche Örtchen nicht nur entvölkert, sondern die Menschen in den Wahnsinn oder sogar in den Tod treibt. H.P. Anliker wird vom Militär zu Hilfe gerufen: Mit seinen Kenntnissen und bahnbrechenden Erfindungen auf dem Gebiet der Audiotechnologie soll die Ursache gefunden werden für den unbeschreiblichen Krach, der die gesamte Gegend unbewohnbar macht. Die Spuren führen weit in die Vergangenheit.

Freitag, 18. Juni 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Krimi - ARD Radio Tatort
 
 

Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Eckart Hirschhausen
 
Hörbuchtipp: Eckart Hirschhausen "Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben"
»Wir müssen nicht die Erde retten – sondern uns.« Eckart von Hirschhausen

Wir leben gesünder und länger als jede Generation vor uns. Und doch sind wir verletzlicher als gedacht: Ein Virus hält uns in Atem und ungebremst schlittern wir in die Klimakrise. Langsam dämmert uns: Gesundheit ist mehr als Pillen und Apparate. Wir Menschen brauchen, um gesund zu sein, als Allererstes etwas zu essen, zu trinken, zu atmen. Und erträgliche Außentemperaturen.

Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde. Eckart von Hirschhausen zeigt, was die globalen Krisen unserer Zeit für die Gesundheit von jedem Einzelnen bedeuten. Er trifft Vordenker und Vorbilder und macht sich auf die Suche nach guten Ideen für eine bessere Welt. Warum kann man gegen Viren immun werden, aber nie gegen Wassermangel und Hitze? Wieso haben wir für nichts Zeit, aber so viel Zeug? Verbrauchen wir so viel, weil wir nicht wissen, was wir wirklich brauchen? Und wie viel CO2 stößt man eigentlich aus, wenn man über die eigenen Widersprüche lacht?

Eine Fundgrube von überraschenden Fakten, Reportagen, Essays und Querverbindungen.
Persönlich, pointiert, gesund.

Gekürzte Lesung mit Eckart Hirschhausen

hörverlag 2021, 2 CDs, ca. 2h 20min, € 17,99 (D)
ISBN 978-3844534481
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Digitale und analoge Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg
vom 14. bis 20. Juni (24. Kalenderwoche)

Hinweis: Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich.Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig. (Reservierung unter Tel. 0761/201 2566 oder Online-Buchung unter www.freiburg.de/museen-tickets). Veranstaltungen finden sowohl digital als auch analog statt. Alle Veranstaltungen sind unter www.freiburg.de/museen-kalender zu finden.

Augustinermuseum

Kunstpause – Wie Blasius in den Schwarzwald kam
„Wie Blasius in den Schwarzwald kam“ lautet der Titel einer Kurzführung mit Peter Kalchthaler durch die Ausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien“ am Mittwoch, 16. Juni, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/2012501 ist bis Dienstag, 15. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Zwischen Himmel und Hölle – Schatz der Mönche
Hat der heilige Benedikt wirklich gelebt oder ist er nur eine fromme Erfindung? Um Benedikt und die Benediktsregeln geht es am Donnerstag, 17. Juni, um 15.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Der Kunsthistoriker Guido Linke und der Theologe Stephan Langer erläutern im Dialog die Hintergründe zu den Klosterregeln des Benediktinerordens. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Zwischen Himmel und Hölle" statt, eine Kooperation des Augustinermuseums mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem Bildungszentrum Freiburg, beides Einrichtungen des Bildungswerks der Erzdiözese Freiburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/2012501 ist bis Mittwoch, 16. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Familienführung: Auf der Suche nach dem „Schatz der Mönche“
Was könnte der „Schatz der Mönche“ sein: Edelsteine und Gold oder doch eher das gesammelte Wissen in Form von Büchern oder der gelebte Glaube? Familien mit Kindern ab 8 Jahren gehen am Sonntag, 20. Juni, um 14 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz dieser Frage nach. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder zahlen nur 2,50 Euro.
Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201 2501 ist bis Donnerstag, 17. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung – Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Eine Führung durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ findet am Freitag, 18. Juni, um 17 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, statt. Phänomene, die gegen den gesunden Menschenverstand verstoßen, werden oft tabuisiert. Dennoch (oder gerade darum) üben sie eine unwiderstehliche Faszination aus. In Freiburg werden sie seit den 1950er Jahren sogar wissenschaftlich dokumentiert und untersucht. Die Fotografien von Leif Geiges stellen eindrucksvoll übersinnliche Erfahrungsberichte und Praktiken vor. Wer an der Führung teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/2012501 ist bis Donnerstag, 17. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Lives Of Performers (1974) – Ein kommentierendes Online-Screening mit Yvonne Hardt
Zu einem Online-Filmscreening mit anschließender Diskussion lädt das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am Donnerstag, 17. Juni, um 18 Uhr ein. In „Lives Of Performers (1974)“ zitiert die Filmemacherin und Choreografin Yvonne Rainer körperliche Gesten, reinszeniert sie und lässt sie so zu einem Vokabular werden. Die Teilnehmenden haben nach dem Screening die Möglichkeit, mit Yvonne Hardt, Professorin für Tanzwissenschaft und Choreographie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, über das Thema ins Gespräch zu kommen: Wie lassen sich alte Gesten verlernen und neue einüben? Was ist der Unterschied zwischen Proben, Übungen und Experimenten? Die Veranstaltung findet im Rahmen des Schauraum-Programms „Anzeichen. Über suchende und widerständige Gesten“ statt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei zu erreichen unter:
https://freiburg.cloud1x.de/Schau_Raum

Museum Natur und Mensch

Digitales Familienprogramm – Tierisch giftig!
Angst vor Schlangen, Spinnen oder giftigen Kröten? Das ist was für Erwachsene! Nicht alle giftigen Tiere sind auch gefährlich für uns Menschen. Online lernen Kinder zwischen 5 und 10 Jahren am Mittwoch, 16. Juni, um 16 Uhr einige Gifttiere der Sonderausstellung „Tierisch giftig!“, die aktuell im Museum Natur und Mensch zu sehen ist, live kennen und erfahren, wozu sie ihr Gift benutzen. Aus Klorollen entsteht eine bunte Gruppe von Pfeilgiftfröschen. Bitte zwei leere Klorollen, einen Tacker, einen dünnen Haushaltsgummi, eine Schere, einen Bleistift und Buntstifte bereitlegen. Das Familienprogramm findet in Kooperation mit dem Freiburger Bündnis für Familie statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung ist kostenfrei zu erreichen unter
https://freiburg.cloud1x.de/MNM_Museumspaedagogik

Archäologisches Museum Colombischlössle

Digitale Führung: Das keltische Prunkgrab von Kappel am Rhein
Die Menschen, die von Griechen und Römern als „Kelten“ oder „Gallier“ bezeichnet wurden, hinterließen wahre Schätze. Dazu zählen die kostbaren Grabbeigaben eines verstorbenen Anführers bei Kappel am Rhein. Die Archäologin Angelika Mecking entführt Interessierte am Mittwoch, 16. Juni, um 18.30 Uhr bei einer digitalen Führung in eine kulturelle Blütezeit vor rund 3.000 Jahren und zeigt, wie die Beherrschung des neuen Werkstoffes Eisen die damalige Welt veränderte. Die Veranstaltung ist kostenlos zu erreichen unter
https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n

Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichte(n) – Der Erpel aus dem Stadtgarten
Im November 1944 soll ein Erpel die Anlieger des Stadtgartens vor den anfliegenden Bombern gewarnt haben. Bei einer Kurzführung am Freitag, 18. Juni, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, erzählt Peter Kalchthaler die Geschichte des Erpels vor der Originalkeramik im Museum. Eine Kopie der Erpelfigur ist seit Ende Mai im Stadtgarten zu sehen. Wer teilnehmen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/2012501 ist bis Donnerstag, 17. Juni, 15 Uhr erforderlich
Mehr
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Live-Restaurierung im Kaiserfenster-Foyer
Augustinermuseum bietet von heute an besondere Einblicke

Der Restauratorin über die Schulter schauen: Ab heute ist das für Besucherinnen und Besucher des Augustinermuseums möglich. Isabelle Rippmann, Restauratorin für Gemälde und Skulpturen, widmet sich in den kommenden Monaten in einer eigens eingerichteten Restaurierungswerkstatt im Kaiserfenster-Foyer einem großformatigen Gemarkungsplan der Stadt Freiburg aus dem 17. Jahrhundert.

Der sogenannte „Korntawerplan“ ist benannt nach seinem Schöpfer, dem Kartografen Job Korntawer. Er ist mit Ölfarbe auf textilen Untergrund gemalt und über 4,50 Meter lang. Korntawer hat ihn 1607 im Auftrag von Bürgermeister und Rat der Stadt Freiburg angefertigt. Der Plan zeigt die damaligen städtischen Gerichts- und Bannbezirke.Eine Beamer-Präsentation im Museum ermöglicht dem Publikum Einblicke in den Aufbau der Werkstatt. Sie informiert über das Restaurierungsvorhaben und die Geschichte des Stadtplans.

Isabelle Rippmann arbeitet dienstags bis freitags während der Öffnungszeiten des Museums am Plan – aber nicht durchgehend. Ab 1. Juli bekommt sie Unterstützung durch eine weitere Restauratorin. Wer sicher sein will, Isabelle Rippmann bei der Arbeit vorzufinden, sollte sich unter augustinermuseum@stadt.freiburg.de nach den aktuellen Zeiten erkundigen.

Der Plan ist nach Abschluss der Restaurierung ab 2023 in den neuen Ausstellungsräumen des Augustinermuseums zu sehen. Vom Kaiserfensterfoyer können die Restauratorinnen das Gemälde nach Abschluss ihrer Arbeiten an seinen späteren Ausstellungsort bringen, ohne es erneut aufrollen zu müssen. Die neuen Räume im ehemaligen Konventgebäude sind über eine Verbindungstür direkt zu erreichen. Besucherinnen und Besucher finden den Plan dort dann als zentrales Stück der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung.

Unterstützt wird die Restaurierung durch die Firma Leica, die dem Museum ein Mikroskop zur Verfügung stellt. Eine Kopie des Plans aus dem frühen 20. Jahrhundert ist in der Meckel-Halle in der Hauptstelle der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau zu sehen.

Restaurierung des Korntawerplans
Jahrzehntelang hatte der Plan auf einer Rolle aufgewickelt im Depot des Augustinermuseums gelagert. Als er 1995 zur Jubiläumsausstellung „875 Jahre Freiburg“ ausgestellt werden sollte, stellte sich heraus, dass er sich durch die lange und unvorteilhafte Lagerung in einem besorgniserregenden Zustand befand.

Damals blieben nur sechs Monate, um das Gemälde für die Ausstellung vorzubereiten. Also beschränkte man sich darauf, die Leinwand zu stabilisieren, zu planieren und die Malschicht zu sichern. Im Oktober 1995 konnte der Stadtplan dann in einem Zwischenzustand präsentiert werden. Danach kam er wieder ins Depot, wo er bis zur heutigen umfangreichen Restaurierung lagerte.

Isabelle Rippmann wird im Laufe ihrer Arbeit am Plan frühere, inzwischen farblich stark veränderte Übermalungen abnehmen. Auch die alten Firnisse, ursprünglich farblose Schutzschichten, die über die Jahrhunderte vergilbt sind, wird sie entfernen und durch neue ersetzen. Dadurch wird die darunter vorhandene Originalmalschicht wieder als solche sicht- und wahrnehmbar. Die unzähligen, über lange Zeit entstandenen Fehlstellen werden gekittet und retuschiert, um dem Gemälde ein geschlossenes, beruhigtes Erscheinungsbild zu verleihen.

Öffnungszeiten und Tickets
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und freitags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Dauerausstellung kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren (ab 1. August unter 21 Jahren), Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist nicht zwingend nötig. Da das Kartenkontingent aber beschränkt ist, wird empfohlen, über das Buchungsportal Reservix online ein Ticket zu buchen.
Mehr
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 14. bis 18. Juni
Montag, 14. Juni, 15 bis 15.30 Uhr
Digitaler Bibo-Lese-Raum (Stadtteilbibliothek Haslach)
Das Bibliotheksmaskottchen Bibo lädt Kinder zwischen 5 und 8 Jahren in den virtuellen Lese-Raum der Stadtteilbibliothek Haslach ein. Bibo erzählt von der Bibliothek, stellt neue Kinderbücher vor, lädt auf eine virtuelle Schatzsuche ein oder erzählt Märchen. Am Montag, 14. Juni ist der virtuelle Leseraum von 15 bis 15.30 Uhr über den Link unter www.stadtbibliothek.freiburg.de wieder geöffnet. Die aufgezeichneten Märchen finden sich zum Nachhören ebenfalls auf dem Internetportal der Stadtbibliothek. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18. Juni, 14.30 bis 17.30 Uhr
Bibliobus aus Mulhouse (Münsterplatz)
Am Freitag, 18. Juni, kommt der Bibliobus aus Mulhouse auf den Münsterplatz. Vor der Stadtbibliothek bietet er von 14.30 bis 17.30 Uhr Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache. Für die Ausleihe genügt der gültige Ausweis der Stadtbibliothek Freiburg. Im Bus gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18. Juni, 17.00 bis 18.30 Uhr
Elektronischer Benutzerkatalog der Stadtbibliothek
Wie finden Sie Zeitschriftenartikel zu einem Thema, alle Bücher eines bestimmten Autors, oder was können Sie tun, wenn Sie nur den Titel eines Buches kennen? Die Einführung in den elektronischen Benutzerkatalog am Freitag, 18. Juni, von 17 bis 18.30 Uhr, in der Stadtbibliothek am Münsterplatz hilft Ihnen, sich in den Beständen der Stadtbibliothek zurechtzufinden. Nur mit Anmeldung über die VHS, Tel. 0761/368 9510. Der Eintritt ist frei.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspietipp: r_crusoe™
Von Wittmann/Zeitblom
Musik und Realisation: Christian Wittmann/Zeitblom
(Produktion: Deutschlandfunk/SWR 2021 - Ursendung)

Die Erde nach dem Aussterben der Menschheit. Der Hochleistungsrechner G.A.I.A. aktiviert das für diese Situation vorgesehene Programm r_crusoe™ und modelliert im bio-adaptiven 3D-Druck-Verfahren ein neues, humanes Wesen. Die Mission des selbstlernenden Systems: Wiederbesiedlung des Planeten. Eine Stunde Science-Fiction in einem Hörspiel, das unter Zuhilfenahme klangsynthetischer Mittel über die existenzielle Frage nach der Beschaffenheit von Realität und KI nicht ohne Ironie meditiert: Ist die Welt eine leere Projektionsfläche, auf die der Mensch malt, oder existiert sie nur als Korallenriff?

Donnerstag, 17. Juni 2021, 22:05 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Matthias Robert
 
Buchtipp: Matthias Robert "Fruktoseintoleranz verstehen für Dummies"
Damit der Bauch wieder zur Ruhe kommt

Bei vielen Menschen treten Beschwerden nach dem Essen auf. Die Vermutung an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leiden liegt daher nahe. Manchmal ist ein Zusammenhang leicht herzustellen, zum Beispiel, wenn Blähungen nach dem Verzehr von Milchprodukten auftreten. Häufig ist das aber nicht so einfach erkennbar. Welche Ursachen diese Beschwerden hervorrufen können, das zeigt der Internist und Ernährungsmediziner Dr. Matthias Robert in seinem neuen Ratgeber „Fruktoseintoleranz verstehen für Dummies“.

„Viele meiner Patienten klagen über Verdauungsprobleme. Sie vermuten meist einen Zusammenhang mit Gluten, Histamin oder einem Problem mit der Darmflora. Dabei ist die Fruktoseintoleranz die Nummer eins der diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten“, so der Ernährungsexperte Dr. Robert in seinem Buch „Fruktoseintoleranz verstehen für Dummies“.

Er erklärt gut verständlich und übersichtlich, was eine Fruktoseintoleranz überhaupt ist und was es konkret bedeutet, an einer zu leiden. Er zeigt, welche Lebensmittel bekömmlich sind und welche man besser vom Speiseplan streichen sollte. Außerdem erfahren die Leser, wie man die Ernährung erfolgreich umstellt und was Linderung bei den verschiedenen Beschwerden verschafft. Anschaulich erklärt Dr. Robert außerdem, was im Körper mit der Fruktose passiert und warum es bei einer Intoleranz zu Beschwerden kommt.

Schummelseiten und der Top-Ten-Teil bieten einen schnellen Überblick – ideal für alle, die es eilig haben und mal schnell nachschlagen möchten, wie sie endlich wieder Ruhe im Bauch bekommen.

Verlag Wiley 2021, 176 Seiten, € 12,00 (D)
ISBN: 978-3-527-71783-5
 
 

Sonstiges 
 
 
Theatertipp: Böhmische Dörfer
Cargo-Theater Freiburg

PREMIERE: Do 17.06. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg
Weitere Termine: Fr 18.06. - Sa 19.06. | jew. 20.30 Uhr | Kammertheater

Die Veranstaltung findet im Rahmen der gesetzlichen Corona-Bestimmungen statt. Sie kommt also nur zur Aufführung, wenn die Inzidenzwerte dies erlauben. Den Vorverkauf öffnen wir dementsprechend kurzfristig! In manchen Fällen gibt außerdem einen Online-Stream über #infreiburgzuhause.de.

Die neue Theaterproduktion „Böhmische Dörfer“ des Cargo-Theater ist eine autobiografische Auseinandersetzung der beiden Geschwister Carla und Leon Wierer mit dem Leben ihres Großvaters. Dieser kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Soldat in Stalingrad. Was könnte ihnen der junge Mann, den sie nur von einem Foto kennen, alles vererbt haben? Einen bestimmten Gang, eine besondere Art zu denken? Alpträume, oder den Granatsplitter, den er aus Stalingrad in seiner Schulter mitbrachte?

Ihr Nichtwissen über ihren Opa und seinen undurchschaubaren Einfluss auf ihre Gegenwart, verstehen die beiden Performer*innen als Auftrag: Zuerst lernen sie Russisch, befragen Verwandte, durchstöbern in langen Nächten skurrile Foren und endlose Archive im Internet und nehmen schließlich das Publikum mit auf eine multimediale Recherchereise. Vom böhmischen Dorf Hammern, wo ihr Großvater aufwuchs, geht es in die russische Großstadt Wolgograd, die früher Stalingrad hieß. „Böhmische Dörfer“ ist der anarchisch einkreisende Versuch einer Annäherung an die eigene Familiengeschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart.

VON UND MIT:
Carla Wierer, Leon Wierer

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg
Mehr
 

Sonstiges 
 
 
Theatertipp: DER RISS DURCH DIE WELT
170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung
SCHAUSPIEL von Roland Schimmelpfennig

PREMIERE // Mi, 16.06.2021 // 20.00 Uhr // Freiburger Theater, Kleines Haus

Ein Fluss aus Blut, eine Katastrophe biblischen Ausmaßes vor der alle gleich werden! Eine aufstrebende Künstlerin aus dem „Ghetto“ will diese Vision, ihr Werk DER RISS DURCH DIE WELT von dem Millionär und Kunstmäzen Tom finanziert wissen. Tom und seine deutlich jüngeren Ehefrau laden Sophia und ihren Geliebten auf ein Wochenende in ihre Luxusvilla fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes ein: hipper Smalltalk, subtiles Geflirte, prätentiöse Klassendiskussionen, Missverständnisse, die Fetzen fliegen, Gläser gehen zu Bruch. Schweigen. In diesem weltfremden Refugium imaginiert das Quartett den Weltuntergang, debattiert über soziale Ungleichheit und demonstriert dabei vor allem das Scheitern von Verständigung. Doch der Riss in Roland Schimmelpfennigs Stück mit dem Untertitel 170 FRAGMENTE EINER GESCHEITERTEN UNTERHALTUNG verläuft nicht nur zwischen zwei ungleichen Paaren und dem Dienstmädchen Maria. Ihm geht es um das große Ganze, um den Riss durch den ausgebeuteten Planeten, die Zerstörung der Natur, die heraufziehende Katastrophe: Heuschrecken, Frösche, Totgeburten und Hagelstürme suchen die Figuren heim. Ob sie angesichts des drohenden Unheils doch noch Zusammenhalt finden?

Regie Ingo Kerkhof | Bühne Jessica Rockstroh | Kostüme Inge Medert | Licht Cajus Ohrem | Dramaturgie Anna Gojer | Mit Laura Friedmann, Laura Angelina Palacios, Anja Schweitzer, Thieß Brammer, Henry Meyer, Nikolaus Reinke (Live-Musik)
Mehr
 

Buchtipps 
 
Ausstellungs- und Buchtipp: »Nonnengruft – Schätze des Alten Friedhofs«
 
Ausstellungs- und Buchtipp: »Nonnengruft – Schätze des Alten Friedhofs«
Ausstellung vom 18.6. bis 24.7. in Freiburg

Selbst alteingesessene Freiburger wissen nicht, dass viele der Grabmale auf dem Alten Friedhof in Herdern-Neuburg nur Kopien sind. Die Originale wurden zum Schutz vor Umwelteinflüssen in den 1980er Jahren ins Schwarze Kloster am Rotteckring umgelagert. Dort, in der Nonnengruft unterhalb der Kirche St. Ursula, stehen die 34 Originale. Im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums, sind die Grabmale jetzt in einer Ausstellung zu sehen:

Nonnengruft – Schätze des Alten Friedhofs
Ausstellung vom 18. Juni bis 24. Juli
Montag bis Samstag von 12 bis 17 Uhr
Rotteckring 12, Freiburg
Der Eintritt ist frei.

Zu Ausstellung erscheint der gleichnamige Katalog, herausgegeben von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofs in Freiburg i.Br. e.V. Darin werden die Originale ausführlich beschrieben. Zahlreiche Abbildungen und historische Fotografien illustrieren die Grabmale und ihre Geschichte. Ein historischer Überblick verdeutlicht die Besonderheit des Alten Friedhofs, auf dem die Freiburger vom 17. bis weit ins 19. Jahrhundert ihre Toten beerdigten. Inzwischen ist der Friedhof mit seinen ca. 1170 Grabmalen, der St. Michaelskappelle und dem alten Baumbestand ein Kultur- und Naturdenkmal.

Der Bucherlös trägt zum Erhalt des Alten Friedhofs bei.

Rombach Verlag 2021, 100 Seiten, € 12,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5194-7
 
 

Lesungen / Vorträge 
 
Dekolonisierung als Zukunftsprojekt – Lehren aus der Karibik
Dr.Manuela Boatcă (c) Rita Eggstein
 
Dekolonisierung als Zukunftsprojekt – Lehren aus der Karibik
Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“

Die Freiburger Soziologin Manuela Boatcă spricht am Donnerstag, 17. Juni um 19.30 Uhr in ihrem Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ über die Dekolonisierung als Zukunftsprojekt. Nach wie vor sind kolonial geprägte Hierarchien, allen voran Rassismus, allgegenwärtig – in Europa wie in den USA, in ehemals kolonisierten Ländern wie in den einstigen Kolonialmächten. Am Beispiel der Karibik zeigt Manuela Boatcă Möglichkeiten der Dekolonisierung auf, die auf Wiedergutmachung kolonialen Unrechts abzielen.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Ulrike Sprenger
 
Buchtipp: Ulrike Sprenger "Das Proust-ABC"
Vorwort von Alexander Kluge

Von ›Abraham‹ und ›Autobiographie‹ über ›Erinnerung‹ und ›Madeleine‹ bis zu ›Zeit, verlorene‹ und ›Zimmer‹: Das Proust-ABC ist ein pointierter alphabetischer Wegweiser durch Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Es lässt Zusammenhänge erkennen, die sonst im Dunkeln blieben, und ist ein »Lustgenerator für die Wissensbegierde«, wie es Alexander Kluge in seinem Vorwort nennt:

»Ein im positivsten Sinne ›dienender‹ Text wie das Proust-ABC, das uns diese erzählende Quelle auffindbar macht und in ihr navigiert, ist ein Geschenk. Er ist ein Lustgenerator für die Wissensbegierde. Ein solches ABC ergänzt auf wohltuende Art das, was Literatur von sich aus vermag.«

Reclam Verlag 2021, 318 Seiten, € 20,00 (D)
ISBN: 978-3-15-011327-1
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Die Poesie der Emojis
Online-Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene am Freitag, 18. Juni

Der Künstler Hinrich Sachs lädt zur sprachlichen Erkundungstour ein

Welche Gedankenbilder lösen Zeichen in verschiedenen Sprachen aus? Und sind Bildzeichen überhaupt universell verständlich? Der Künstler Hinrich Sachs lädt Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren zu einer sprachlichen Erkundungstour ein. Bei einem Online-Workshop gehen die „Digital Natives“ am Freitag, 18. Juni, von 18.30 bis 20 Uhr gemeinsam der poetischen Kraft von Emojis auf den Grund. Unter dem Motto „Ohr, Auge, Hand: Schriftzeichen hören“ verfassen sie auf dem eigenen Mobiltelefon Kurztexte in ihrer Muttersprache und mischen dabei Emojis mit Schriftzeichen. Im Anschluss teilen sie ihre Ergebnisse per Screenshot. Von Vorteil ist, wenn die Teilnehmenden Kenntnisse in mehr als einer Sprache mitbringen.

Der Workshop ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“, die noch bis 12. September im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10 a, zu sehen ist.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch begrenzt. Daher ist eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 bis Mittwoch, 16. Juni, 15 Uhr erforderlich.Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zugangsdaten.

Hinrich Sachs ist bildender Künstler und Autor. In seinen Arbeiten thematisiert er Bild- und Sprachwelten der gegenwärtigen Gesellschaft. 2019 ist seine experimentelle Künstlerpublikation „Ear, Mind, Eye, Pad” bei Rollo Press in Zürich erschienen. Die zweite, digitale Auflage hat er 2021 veröffentlicht. Sachs lebt und arbeitet in Basel.
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruher Kulturbürgermeister Käuflein gratuliert euroArt
Künstlervereinigung erhält "partizipativen Status" / Grötzingen ist Mitglied

Die Vereinigung der historischen Künstlerkolonien in Europa, euroArt, ist in den Kreis der über 400 internationalen Organisationen aufgenommen worden, die am Europarat partizipativen Status genießen. Auch die ehemalige Künstlerkolonie Grötzingen ist Mitglied der Vereinigung. Die ausgewählten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) werden vom Europarat als besonders repräsentativ für ihren Bereich erachtet und stehen ihm durch ihr Fachwissen als Berater zur Seite.

Mehr Sichtbarkeit für kulturelles Netzwerk
Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein gratuliert euroArt zu dem "enormen Erfolg", denn so gewinne die Organisation bei den europäischen Institutionen an Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung war, dass euroArt inzwischen mit 70 Mitgliedern aus mehr als 12 europäischen Staaten besteht und zusammenarbeitet. Die NGO ist unter anderem am Kulturroutenprogramm des Europarats beteiligt. Zudem ist sie Mitbegründer der "Impressionismus Routen", die sechs thematische Wege zu bedeutenden Stätten der impressionistischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts vereinen.

In der letzten Generalversammlung in Grötzingen wurde ein moderneres Erscheinungsbild für euroArt erarbeitet.
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Elli Voss
 
Buchtipp: Elli Voss "Mit fünfzig erwartest du Meer"
Roman

Eine Busreise erst in und dann aus der berühmten Midlife-Crisis.
Augenzwinkernd, witzig, turbulent und mal ganz.

"Vor sieben Minuten glaubte ich felsenfest, dass mir das Beste noch bevorstand: die Reise zu meinem Lieblingsitaliener Rocco Minelli, dem charmanten Eisverkäufer, der mir vor über vierzig Jahren am Strand von Jesolo eine Extrakugel Vanille geschenkt hat. Per te, la più bella ragazza del mondo. Dieser Satz hat sich unauslöschlich in meine Erinnerung eingebrannt. Wie oft hört man diese Worte schon im Leben? Werner hat mir jedenfalls noch nie ein derartiges Kompliment gemacht. Er ist die Ernsthaftigkeit und Zuverlässigkeit in Person, gesegnet mit dem trockensten Humor seit der Erfindung des Entfeuchtungsgeräts."

Romy wird fünfzig, und ihr Mann Werner schenkt ihr eine romantische Reise nach Italien. Glaubt sie zumindest. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Schnäppchen-Busfahrt handelt, auf der Töpfe und Koffer verkauft werden, ist Romys Freude bereits erheblich gedämpft. Zum Glück sitzt die quirlige Lilo mit im Bus. Als die beiden Frauen an einer Raststätte die strengen Zeitvorgaben des Busfahrers aus den Augen verlieren, fährt der Bus ohne sie weiter. Romy kann nicht glauben, dass ihr Werner sie einfach an der Autobahn stehen lässt. Und beschließt, auszubrechen, um echte Abenteuer zu erleben.

Eine köstliche Mischung aus Lebenserfahrung und neuem Abenteuergeist.

Heyne Verlag, 416 Seiten, € 10,99 (D), 11,30 (A) / SFr 16,90
ISBN 978-3-453-42352-7
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 7. bis 13. Juni
(23. Kalenderwoche)

Die Städtischen Museen sind regulär geöffnet. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist wegen des großen Andrangs aktuell nur im Museum Natur und Mensch notwendig (unter Tel. 0761 / 201 2566 oder online unter www.freiburg.de/museen-tickets). Veranstaltungen finden sowohl digital als auch analog statt. Ein Überblick über alle Angebote ist unter www.freiburg.de/museen-kalender zu finden.

Augustinermuseum

Kunstpause: Mittelalterliche Buchmalerei
„Mittelalterliche Buchmalerei“ lautet der Titel einer Kurzführung mit Guido Linke am Mittwoch, 9. Juni, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Sie führt durch die Ausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 8. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Führung: Der Schatz der Mönche
Eine Führung durch die Ausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien“ findet am Freitag, 11. Juni, um 17 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Einzigartige Stücke aus dem Klosterschatz bieten Einblicke in die Gedankenwelt und das Leben im Kloster St. Blasien. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 10. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Eine Führung durch die Ausstellung „Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges“ findet am Samstag, 12. Juni, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, statt. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine telefonische Anmeldung unter 0761 / 201 2550 ist bis Donnerstag, 10. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Online-Führung: Foresta Nera. Friedemann Hahn
Große Formate, kräftige Farben, schnelle Pinselstriche: Das macht die Gemälde des 1949 geborenen Friedemann Hahn aus. Bei einer Online-Führung am Donnerstag, 10. Juni, um 18 Uhr geht es um die abstrakten Gemälde, die aktuell in der Ausstellung „Foresta Nera“ im Museum für Neue Kunst zu sehen sind. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/Friedemann_Hahn

Digitale Führung: Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis
Eine digitale Führung durch die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“, die aktuell im Museum für Neue Kunst zu sehen ist, findet am Sonntag, 13. Juni, um 15 Uhr statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauchen ein in die Geschichte des modernen Piktogramms und lernen Zeichensysteme unterschiedlicher Künstlerinnen und Gestalter kennen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/Piktogramme_Lebenszeichen_Emojis

Museum Natur und Mensch

Giftschlangen: Tödliche Faszination
Eine Feierabend-Führung durch die Ausstellung „Tierisch giftig!“ findet am Dienstag, 8. Juni, um 17 Uhr im Museum Natur und Mensch, Geberau 32, statt. Vorsicht ja, Panik nein: Viele Menschen haben Angst vor Schlangen – zu Recht? Die Führung gibt einen Einblick in die faszinierende Biologie dieser gefährlichen Tiere. Die Teilnahme ist für Kinder frei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine telefonische Anmeldung unter 0761 / 201 2566 ist bis Donnerstag, 3. Juni, 15 Uhr erforderlich

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familienführung: Kelten für Kids
Durch Asterix und Obelix sind die Kelten als mutige und abenteuerlustige Raufbolde bekannt. Aber wie lebten die Kelten bei uns? Neugierige Familien mit Kindern können am Sonntag, 13. Juni, um 14 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, in die Zeit der keltischen Stadtentwicklung eintauchen. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro; für Erwachsene zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 10. Juni, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Online-Führung: Die Buochmeisterinne
Eine Online-Führung durch die Ausstellung „buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen“, die aktuell im Museum für Stadtgeschichte zu sehen ist, findet am Montag, 7. Juni, um 18.30 Uhr statt. Silvia Sprenger bietet einen Einblick in das Leben der Frauengemeinschaft hinter den Mauern des Konvents Adelhausen. Die Veranstaltung ist kostenfrei über folgenden Link zu erreichen: https://freiburg.cloud1x.de/Stadtgeschichte_n_digital

Führung: Diese Kunst hat viele Seiten
„Diese Kunst hat viele Seiten“ lautet der Titel einer Führung am Sonntag, 13. Juni, um 12 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Welche Rolle Bücher im Leben der Frauengemeinschaften von der Priorin bis zur Sängerin spielten, offenbaren die seltenen Handschriften und Buchmalereien in der Ausstellung „buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen“. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; zuzüglich Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldungper Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 10. Juni, 15 Uhr erforderlich.
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Güldens Schwester
Von Björn Bicker
Mit: Meriam Abbas, Yodit Tarikwa, Murali Perumal, Christoph Franken, Edmund Telgenkämper, Stefan Merki, Shirin Lilly Eissa, Wiebke Puls
Komposition: Derya Yildirim, Sebastian Reier, Tobias Levin
Regie: Björn Bicker
(Produktion: BR 2020)

Fatma ist Lehrerin und wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts wie zuvor. Fatma erzählt, wie die Tat die Schule verändert, wie die Lehrerinnen reagieren, die Schülerinnen, die Eltern, die Öffentlichkeit. Und während sie erzählt, taucht die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde.

Sonntag, 13. Juni 2021, 18:30 Uhr
SWR2 Hörspiel an Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: James Scudamore
 
Buchtipp: James Scudamore "English Monsters"
Roman über ein englisches EliteInternat
Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Mitte der 1980er-Jahre, England: Als der zehnjährige Max Denyer auf ein renommiertes Internat geschickt wird, endet seine idyllische Kindheit abrupt. Die Freiheit auf dem Hof seines fürsorglichen Großvaters weicht einer reglementierten Welt voller willkürlicher Strafen. Doch Max findet Freunde, eine eingeschworene Gemeinschaft von Jungen entsteht, die sich gegen die Drangsal ihrer Lehrer stellen. Nahezu täglich werden die Schüler mit körperlicher und psychischer Gewalt gezüchtigt – allen voran ist es der Geschichtslehrer „Weapons“ Davis, der die Jungen unerbittlich schlägt. Einzig der sanfte Lehrer Crimble, der mit den Kindern Theaterstücke probt, abends mit ihnen Jazz hört und sie in den Ferien zum Wandern mitnimmt, ist eine Vertrauensperson für Max und seine Freunde.

Als Jahre später die inzwischen erwachsenen Männer wieder zusammenkommen, offenbart sich eine bisher totgeschwiegene Geschichte aus ihren einstigen Schultagen und wirft die Freunde zurück in ihre Vergangenheit. Wer wusste was, und wann? Wird es Gerechtigkeit geben, unabhängig davon, welche Konsequenzen es für alle haben wird?

Den Roman durchzieht eine Atmosphäre leiser Grausamkeit; das nuancierte Bild aller Charaktere, auch der Täter, und die nie ausgestellte Gewalt sind bemerkenswert porträtiert. Der Autor Scudamore erzählt diese düstere und zugleich zärtliche Geschichte mit feinfühliger Beobachtungsgabe und einem fantastischen Gespür für Timing.

hanserblau 2021, 464 Seiten, € 22 [D], 22,70 [A]
ISBN : 978-3-446-26946-0
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: O sole mio! (2/2)
Nach dem gleichmaligen Kriminalroman von Johanna Alba & Jan Chorin
Mit: Gottfried Breitfuß, Almut Henkel, Victoria Trauttmansdorff, Sandra Gerling, Giovanni Funiati, Felix von Manteuffel, Leslie Malton u. a.
Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
Regie: Andrea Leclerque
(Produktion: SWR 2018)

Buon giorno, Eure Heiligkeit! Der Papst übernimmt als Dorfpfarrer eine Urlaubsvertretung in einem Fischerdorf. Petrus II. genießt seine Auszeit. Doch dann wird sein Boccia-Partner ermordet, und Petrus muss ermitteln. Seine Nachforschungen führen ihn mitten in die glamouröse Vergangenheit der Amalfiküste.
Johanna Alba ist Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin. Sie hat unter anderem in Rom studiert, wo sie in einer Künstler-WG gleich hinter dem Vatikan wohnte. Jan Chorin ist Historiker und hat sich auf europäische Religions- und Geistesgeschichte spezialisiert. Die Autoren leben in München.

Freitag, 11. Juni 2021, 22:05 Uhr
SWR2 Krimi
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Das Prunkgrab von Kappel am Rhein geht auf Reisen
© Axel Killian
 
Das Prunkgrab von Kappel am Rhein geht auf Reisen
Leihgabe für die Landesausstellung in Konstanz

Das keltische Prunkgrab aus Kappel am Rhein geht auf Reisen: Noch bis Sonntag, 13. Juni, sind die kostbaren Grabbeigaben am gewohnten Ort im Archäologischen Museum Colombischlösse zu sehen. Danach wandern die Exponate als Leihgaben für die große Landesausstellung „Magisches Land. Kult der Kelten in Baden-Württemberg“ ins Archäologische Landesmuseum nach Konstanz.

Bedeutende Zeugnisse der Eisenzeit in Süddeutschland
Dem keltischen Herrscher, der um 620 v. Chr. in Kappel bestattet worden war, hatten seine Zeitgenossen eine fürstliche Ausstattung mit ins Jenseits gegeben. Zu den Beigaben zählen neun Trinkeimer aus Bronze, ein vierrädriger Wagen, Pferdezaumzeug, ein verzierter Dolch und Lanzenspitzen aus Eisen. Das Ensemble gehört zu den wichtigsten Zeugnissen der Eisenzeit in Süddeutschland. Der außergewöhnliche Reichtum zeigt sehr anschaulich, wie sich die Welt veränderte, als eine Gruppe von Menschen den Werkstoff Eisen zu beherrschen gelernt hatte. Ihnen war es gelungen, Besitz anzuhäufen und sich von der übrigen Bevölkerung abzusetzen. Der Fund von Kappel steht damit am Anfang einer neuen Entwicklung.

Analoge und digitale Führung
Wer tiefer in die Thematik eintauchen möchte, hat am Sonntag, 6. Juni, um 12 Uhr, noch einmal die Möglichkeit, an einer Führung im Colombischlössle teilzunehmen. Die Archäologin Angelika Mecking entführt Interessierte in die Zeit vor rund 2.600 Jahren und beantwortet Fragen rund um das keltische Prunkgrab. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine telefonische Anmeldung unter 0761 / 201 2574 ist bis Samstag, 5. Juni, 16 Uhr erforderlich.

Eine kostenfreie, digitale Führung ohne Anmeldung findet am Mittwoch, 16. Juni, um 18.30 Uhr statt. Sie ist über folgenden Link zu erreichen:
https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n

Die Ausstellung in Konstanz läuft vom 24. Juli 2021 bis zum 9. Januar 2022. Sie ist Teil des kulturpolitischen Konzepts „Keltenland Baden-Württemberg“.

Öffnungszeiten und Tickets
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und mittwochs bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren (ab 1. August unter 21 Jahren), Mitglieder des Freundeskreises und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei. Aktuell ist der Zugang ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis möglich. Die Hygieneregeln gelten weiterhin. Eine Voranmeldung ist nicht zwingend nötig. Da das Kartenkontingent nach wie vor beschränkt ist, wird empfohlen, über das Buchungsportal Reservix im Vorfeld online ein Ticket zu buchen. Alle Informationen unter www.freiburg.de/museen-tickets.

zum Bild oben:
Zu sehen ist die Inszenierung der keltischen Grabkammer (um 620 v. Chr.). Bevor das Prunkgrab als Leihgabe nach Konstanz wandert, lädt das Archäologische Museum Freiburg nochmals zur Besichtigung ein.
Foto: Axel Killian
Mehr
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Wanderer
Von Werner Cee
Nach Texten von J. A. Baker
Aus dem Englischen von Bettina Obrecht
Mit: Neville Tranter (Englische Stimme)
Isabel Karajan (Deutsche Stimme und Gesang)
Markus Stockhausen (Flügelhorn, Trompete, Piccolo, Elektronik)
Werner Cee (e-Bass, e-chin, Elektronik)
Komposition und Regie: Werner Cee
(Produktion: SWR 2021 - Ursendung)

Naturverbundenheit als Kunst: In seinem neuen musikalischen Hörstück thematisiert Werner Cee das Verhältnis des Menschen zu seinem Lebensraum. Ausgangspunkt sind Texte des in Deutschland kaum bekannten, in England jedoch verehrten Autors John Alec Baker (1926 - 1987). Er steht in der Tradition des "Nature Writing", in der das Schreiben über die Natur dokumentarische wie poetische wie politische Dimensionen erschließt. Bei Baker ist es die Landschaft von Essex, die magisch zu sprechen beginnt und die er zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchstreift hatte.

Donnerstag, 10. Juni 2021, 22:05 Uhr, Ursendung
SWR2 Hörspiel-Studio
 
 



Seite 1 2 
historix2.jpg
modo2.jpg
prolixWodsch.png
gruenequellen.jpg

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 


Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger