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 Sonstiges
| | | | | Theatertipp: Achtsam Morden | Nach dem gleichnamigen ersten Teil der Bestsellerreihe von Karsten Dusse
Theaterfassung von Bernd Schmidt
Björn Diemel, völlig überforderter Anwalt und Verteidiger – vor allem professioneller Krimineller – braucht Hilfe. Von einem Achtsamkeitscoach! Was begann, um seine Ehe zu retten und seine Vaterpflichten wieder wahrzunehmen, verändert sein Leben – allerdings ganz anders als erwartet… aber achtsam!
Eine Krimi-Komödie für drei Darsteller:innen in 19 Rollen.
Wallgraben Theater Freiburg
Wiederaufnahme 16. Januar 2026
Regie Marcel Keller
Besetzung David Köhne / Daniel Leers / Katharina Rauenbusch
«Ein Heidenspaß. Da passt alles. Großer Applaus.»
(Badische Zeitung, Ossenberg)
«Lustige Krimikomödie voller Action und Klischees.»
(Kulturjoker, Klötzer) | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 19. bis 25. Januar | (Kalenderwoche 4)
Dienstag, 20. Januar, 16 Uhr
Lesekreis Französische Literatur (Stadtbibliothek)
Der Lesekreis Französische Literatur mit der Romanistin Elisabeth Egerding tauscht sich in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, am Dienstag, 20. Januar, um 16 Uhr über französische (Gegenwarts-)Literatur aus. In diesem Termin wird über den Roman „Les Victorieuses“ von Laetitia Colombani gesprochen. Das Sprachniveau ist B2/C1. Anmeldung per Email an elisabeth-egerding@web.de. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 23. Januar, 14 bis 16 Uhr;
und Samstag, 24. Januar, 10 bis 12 Uhr,
Digitale Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 21. Januar, und am Samstag, 24. Januar, jeweils von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 23. Januar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, und Donnerstag, 22. Januar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 15.30 Uhr
Vorlesestunde in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Tamara Stump liest lustige Geschichten für Kinder ab 4 Jahren am Mittwoch, 21. Januar, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 16 Uhr
Bilderbuchkino: „Tilda & Pony Törtchen“ (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, liest eine Vorlesepatin aus „Tilda & Pony Törtchen: Ein Pony ist eifersüchtig“ und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet am Mittwoch, 21. Januar, um 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 21. Januar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 21. Januar, 18 Uhr
Musikalisch-Literarischer Neujahrsauftakt
Die Stadtbibliothek und die Musikschule Freiburg begrüßen mit einem musikalisch-literarischen Auftakt am Mittwoch, 21. Januar, um 18 Uhr gemeinsam das neue Jahr. Das Improtheater Freiburg lässt sich vom Motto „Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft“ inspirieren und wechselt sich mit Beiträgen der Musikschüler*innen ab. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 22. Januar, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für die digitale Sprechstunde ist am Donnerstag, 22. Januar, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 22. Januar, 16.30 bis 17.30 Uhr
Einführung in Künstliche Intelligenz (Stadtbibliothek)
Um Grundlagen, Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz geht es in einem Vortrag der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, am Donnerstag, 22. Januar, um 16.30 Uhr. Der Vortrag gibt Tipps für gute Prompts, zeigt wichtige Aspekte im Umgang mit KI auf und beleuchtet mögliche Gefahren. Anmeldung über die VHS (Tel. 0761 368 9510, www.vhs-freiburg.de). Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Ausstellungsansicht „Urformen“ (c) Foto: Patrick Seeger | | | | | Archäologisches Museum Colombischlössle: „Archäologie aktuell“ | Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt anlässlich der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg zur Reihe „Archäologie aktuell“ ein. Interessierte erleben an zwei Abenden spannende Debatten über historische und aktuelle Perspektiven und bekommen die Gelegenheit zum Austausch mit Expert*innen.
Der erste Termin findet am Mittwoch, 21. Januar, von 19 bis 20 Uhr statt. Miriam N. Haidle von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gibt in ihrem Vortrag mit dem Titel „Die Kunst der Aufmerksamkeit“ Einblick in frühe Entwicklungen: Seit zwei Millionen Jahren nutzen Menschen Werkzeuge und Techniken, um Aufmerksamkeit zu lenken, Wissen zu teilen und gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Vor rund 100.000 Jahren begannen sie, bewusst Spuren zu hinterlassen – war dies die Grundlage späterer Kunst? Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.
Die zweite Veranstaltung, eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion mit dem Titel „(Er)Findung der Kunst?“, findet am Mittwoch, 4. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen menschliche Ausdrucksformen seit der Urgeschichte. Schon früh entstanden Objekte, die über reine Funktionalität hinausgingen: Figuren, Symbole und Malereien, die Fragen nach Bedeutung, Ästhetik und Funktion aufwerfen. Handelt es sich dabei um „Kunst“ im heutigen Sinne oder vielmehr um die Darstellung von Weltwahrnehmung? Es diskutieren der Bildhauer Tobias Eder, die Anthropologin Marion Mangelsdorf und die Urgeschichtlerin Sybille Wolf. Die Moderation übernimmt Stefan Orth, Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Museum für Kommunikation Frankfurt: Jahresprogramm 2026 | Künstliche Intelligenz, Demokratiebildung und Erinnerungskultur
Das Museum für Kommunikation präsentiert sein Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm 2026 mit Fokus auf KI, Medienkompetenz und gesellschaftlichem Dialog
In unserem Pressegespräch zieht Dr. Annabelle Hornung eine Bilanz ihres ersten Jahres als Direktorin, zugleich richtet sie den Blick nach vorn: Auch 2026 steht im Fokus der Vermittlung von Künstlicher Intelligenz, ihren Chancen und Risiken. Am 27. Mai eröffnet das Museum den Stelenwald „20+1: 20 und (d)eine Perspektive auf KI“ neu in der Dauerausstellung. Dafür setzt es die mit einem Ideenforum im Dezember 2025 gestarte Zusammenarbeit mit der interessierten Öffentlichkeit fort. Aufbauend auf zentralen Fragen der Teilnehmenden zu selbstlernenden Algorithmen und dem gesellschaftlichen Einfluss von KI werden die seit 2017 in die Ausstellung integrierten digitalen Stelen mit Statements von Expert:innen neu bespielt.
Das Programm des Hauses startet direkt zum Jahresbeginn: Im Januar feiert die Mobiltelefonie ihr 100-jähriges Jubiläum. Dieser langen Historie widmet das Museum ab dem 14. Januar eine Pop-Up-Ausstellung im Museumsfoyer sowie eine digitale Präsentation auf der Website.
Dass Erinnern, auch angesichts des anstehenden „Super-Wahljahres“ wichtig ist, macht die Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ ab dem 29. Januar 2026 deutlich. Sie wurde gemeinsam mit Schüler:innen entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Mit „Samizdat: Worte der Freiheit“ rückt das Museum ab August anlässlich des Buchmesse-Gastlandes Tschechien die Produktion und Verbreitung verbotener Literatur und Gedanken in der Tschechoslowakei in den Fokus. Im Herbst eröffnet schließlich die große Sonderausstellung „Familienbande“. Sie geht der Frage nach, wie sich Familienkommunikation in einer vernetzten Welt entwickelt.
Großes Interesse am Fokusthema Künstliche Intelligenz
2025 hatte die neue Direktorin Dr. Annabelle Hornung den Themenschwerpunkt „Künstliche Intelligenz und Kommunikation“ gesetzt. Seither hat das Museumsteam die Auseinandersetzung mit KI vertieft: Während die Ausstellung „New Realities“ noch bis Anfang 2026 die Wirkmacht bildgenerierender KI erkundete, wurden im Dezember 2025 zwei neue Themeninseln in der Dauerausstellung eröffnet, um die technischen und gesellschaftlichen Auswirkungen im Bereich KI zu vermitteln. Auch in vielen der mehr als 1.100 gebuchten museumspädagogischen Angeboten des Museums hat KI eine wichtige Rolle gespielt, etwa im Creative AI Studio oder im medienpädagogischen Workshop zum Thema Fake News.
Demokratieförderung durch Medienbildung
Das zentrale Anliegen, das Dr. Annabelle Hornung zum Antritt formuliert hatte, nämlich Medienkompetenz und -bildung als Demokratiestärkung zu begreifen, wurde ebenfalls 2025 umgesetzt. Dabei reichte das Angebot von der Entdeckungstour für die Kleinsten bis hin zur Führung mit demenziell erkrankten Menschen. Auch 2026 gibt das Museum für Kommunikation mit seinen Workshops und Führungen seinen Gästen Tools und Kompetenzen an die Hand, die den Umgang mit Kommunikationstechnologien fördern. Gemeinsam mit der vhs Frankfurt organisiert es drei Weiterbildungskurse, die u.a. ältere Menschen adressieren und hilfreiche Tipps geben, wie KI-Apps etwa für Textverarbeitung und Recherche eingesetzt werden können, um den Alltag zu erleichtern. Ein anderer Kurs befasst sich mit der Festschreibung von menschlichen Vorurteilen durch KI, sowie mit damit verbundenen neuen Formen der Diskriminierung.
Co-Working mit der interessierten Öffentlichkeit
Um die Bedürfnisse und Erfahrungen von Menschen unterschiedlichen Alters mit Künstlicher Intelligenz noch stärker in das Museumsprogramm einzubinden, hat das Museumsteam ein neues Gesprächsformat entwickelt, das Ideenforum: Am 6. Dezember 2025 kamen 100 interessierte Menschen zusammen, um über persönliche Erfahrungen, Perspektiven auf Kommunikation und Gesellschaft und Zugänge zu AI Literacy ins Gespräch zu kommen. Am 14. März ist der zweite Teil dieser Veranstaltungsreihe geplant. Das Museum hat außerdem eine Umfrage zum Nutzungsverhalten der Besucher:innen konzipiert. Daran haben bis jetzt fast 100 Menschen teilgenommen. Die Auswertung der Umfrage bekräftigt ein starkes Interesse daran, KI in soziale, kulturelle und politische Kontexte einordnen zu können. Dabei werden Lernformate bevorzugt, die angeleitet und strukturiert sind. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich eine Mischung aus Zuhören und Ausprobieren in kleinen Gruppen.
Die Ergebnisse der Ideenforen und der Umfrage werden in die Konzeption der Vermittlungsangebote des Museums und in den Stelenwald „20+1 : 20 und (d)eine Perspektive auf KI“ in der Dauerausstellung einfließen. Am 27. Mai wird der Bereich des Stelenwalds mit Statements von Expert:innen zu den meistdiskutierten Themen unserer Museumsgäste in Bezug auf Künstliche Intelligenz neu eröffnet. Eine Medienstation unterstützt Besuchende dabei, sich zurechtzufinden. Sie können mittels eines „Bons“ individuell zusammenstellen, welche Zukunftsthemen sie weiter vertiefen wollen – sie werden dann an die entsprechende Stele gelotst – oder ob sie weiterführende Inhalte auf ihrem Smartphone mit nach Hause nehmen.
Bis zum Ende der Laufzeit von „NACHRICHTEN – NEWS“ im September 2026 geht es im Museum für Kommunikation weiterhin um Orientierung in der zunehmend wachsenden Nachrichtenflut. Während sich die Besuchenden in der Ausstellung mit Nachrichtenproduktion selbst und ihrem eigenen Konsum auseinandersetzen können, bietet das Begleitprogramm Vertiefungsmöglichkeiten. Am 5. Mai 2026 – dem Tag des Lokaljournalismus – veranstaltet das Museum mit seinen Kooperationspartnern aus der Medienbranche einen Aktionstag. Nachdem sich am Vormittag Schulklassen für #UseTheNews anmelden können, finden am Nachmittag Angebote für Familien statt. Am Abend gibt es eine Talkrunde mit bekannten Journalist:innen aus der Region zum Thema „Lokale Berichterstattung als wohltuende Alternative zu den unerfreulichen Nachrichten aus aller Welt?“.
Zwei Pop-Up-Ausstellungen im Museumsfoyer rücken zwei weitere Themen in den Fokus: Ab dem 14.1. wird das 100-jährige Jubiläum der Mobiltelefonie vorgestellt, die am am 7. Januar 1926 mit dem ersten Telefongespräch in einem fahrenden Zug begann. Ergänzt wird die Vor-Ort-Ausstellung mit einer digitalen Präsentation auf der Webseite des Museums.
Eine zweite Pop-Up-Ausstellung findet im Rahmen der World Design Capital 2026 statt: Sie zeigt Klassiker aus der Dauerausstellung, die Designgeschichte geschrieben haben, etwa der Schneewittchen-Sarg von BRAUN oder der Kuba Komet. Die Exponate werden ab dem 1. Juni 2026 im Foyer präsentiert.
Die erste Sonderausstellung des Jahres eröffnet bereits in der Woche des Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz am 29. Januar 2026. „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ ist in Zusammenarbeit mit dem Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg entstanden und thematisiert den Umgang mit dem Nationalsozialimus in Deutschland seit 1945. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf und thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer, aber auch deren Nachkommen.
Das Begleitprogramm der Ausstellung stellt lokale Bezüge zum Thema Erinnerungskultur her. Am 25. Februar lädt das Museum zum Erzählcafé, in dem Frankfurter Initiativen (u.a. die Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main und Förderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken) von ihrer Arbeit berichten. Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 10 können am 26. Februar mit Zeitzeug:innen aus dem Rhein-Main-Gebiet ins Gespräch kommen. Und ab April führt Historikerin Kathrin Rahlwes Interessierte an wichtige Orte der Frankfurter NS-Vergangenheit.
Eine weitere Auseinandersetzung mit der Unterdrückung des freien Lebens durch Diktaturen ist die Eröffnugn der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ am 19. August. Als Reaktion auf die strenge Zensur und die staatliche Kontrolle über alle offiziellen Publikationen in der Sowjetunion entstand Samizdat (russisch in etwa „Selbstverlag“) mit dem Ziel der Reproduktion und Verbreitung von als nicht systemkonform eingestufter Literatur und anderer Texte. Nachdem staatliche Zensur bereits in der Kaiserzeit und der nationalsozialistischen Besatzung unterlaufen wurde, gab es in der Tschechoslowakei eine gut organisierte Samizdat-Bewegung, zu denen auch bekannte Autor:innen wie beispielsweise der spätere Präsident Václav Havel zählten.
Sonderausstellung „Familienbande“ und Audiospur
Gegen Ende des Jahres lädt die große Sonderausstellung „Familienbande“ (ab 22.10.2026) dazu ein, die Vielfalt von Familien und die Entwicklung von Familienkommunikation zu entdecken. Begleitend zu „Familienbande“ wird ein intergenerationeller Audioguide entwickelt, der die Inhalte der Ausstellung anhand unterschiedlicher Perspektiven auf das Thema Familie vermittelt. Erarbeitet werden die Inhalte der Audiospur in einer Reihe von Workshops und im Austausch mit diversen Gruppen.
Mehr Informationen online | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Der Jahresauftakt im Literaturhaus Freiburg | Zum Start ins neue Jahr laden wir Sie und euch ganz herzlich zu Suppe, Brot und Gesprächen an der Langen Tafel ein (28.1.). Bei indischem Daal blicken wir mit interessierten Bücherfreund*innen, Autor*innen und Übersetzer*innen auf die kommenden Veranstaltungen.
Der Literarische Frühsport diskutiert am nächsten Vormittag Shelly Kupferbergs berührenden Roman „Isidor“, am Abend widmet sich das Literarische Werkstattgespräch unveröffentlichten Texten (29.1.).
Unsere druckfrischen Programmhefte liegen ab Ende Januar an Freiburger Kultur- und Bücherorten aus. Online finden Sie alle Veranstaltungen bis Ende April bereits auf unserer Website – der Vorverkauf läuft, wir freuen uns auf Sie!
Mit allen guten Wünschen für 2026
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Escape Game in der Dauerausstellung © Pfinzgaumuseum | | | | | Karlsruhe: Escape Game im Pfinzgaumuseum spielen | Das neue Escape Game des Pfinzgaumuseums „Das verfluchte Kindermädchen“ lädt zu einer spannenden Abenteuerreise durch die Räume der Dauerausstellung in der Durlacher Karlsburg ein.
Einst stahl das Kindermädchen Agnes den goldenen Siegelring des kleinen Markgrafen Karl Friedrich. Wegen dieser schändlichen Tat ist sie nun dazu verflucht, als Geist durch die Mauern der Karlsburg zu spuken – so erzählt es die fiktive Geschichte des unterhaltsamen Rätselspiels. In dem Escape Game versuchen die Spielerinnen und Spieler Agnes zu erlösen, indem sie verschiedene Rätsel rund um die Geschichte Durlachs lösen. Gelingt es, das versteckte Schmuckstück wiederzufinden?
Auf spielerische Weise tauchen die Spielerinnen und Spieler bei diesem Vermittlungsformat in die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums ein und erfahren beim Knacken der Rätsel mehr über die spannende Vergangenheit Durlachs.
Die Rätsel des Escape Games wurden von Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Kooperation mit dem Markgrafen-Gymnasium und der TheoPrax Stiftung entwickelt. Es ist ab Sonntag, den 18. Januar 2026, für 3 Euro pro Person spielbar. Das Spiel dauert circa 60 Minuten und ist geeignet für zwei bis fünf Spielende ab 12 Jahren. Das Museum empfiehlt, das Spiel in Begleitung einer erwachsenen Person zu spielen.
Termine und Buchung:
Das Escape Game ist während der Öffnungszeiten des Museums spielbar, frühester Beginn ist 30 Minuten nach Öffnung, spätester Beginn ist 90 Minuten vor Schließung des Museums. Das Escape Game kann montags bis freitags von 9 bis 16 Uh telefonisch unter 0721/133-4231 oder 133-4222 gebucht sowie bei Verfügbarkeit spontan gespielt werden. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Leïla Slimani "Trag das Feuer weiter" | Roman
Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit »brain fog«, einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt. Auf Anraten ihres Arztes reist sie nach Marokko, in das Land ihrer Kindheit, das sie als junge Frau verlassen hat. Als sie auf der Farm ihrer Großeltern in Meknès eintrifft, hat sie das Gefühl eine Fremde zu sein. Sie fragt sich, wer sie ohne die Erinnerungen an ihre Familie ist. Und taucht ein in ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte, die auf ganz eigene Weise vom Kampf gegen gesellschaftliche Grenzen erzählt - und von dem Streben nach Freiheit.
Rabat, 1980. Mia ist sechs Jahre alt, als ihre Schwester Ines geboren wird. Ihre Mutter ist Gynäkologin. Ihr Vater leitet eine Bank. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Mit stillem Befremden verfolgt Mia, wie mühelos sich Ines anpasst, und es braucht Jahre, bis die beiden Schwestern einander näherkommen.
Als Mia zum Studium nach Paris zieht, ist es ein Aufbruch in die Freiheit: Zum ersten Mal kann sie dort ihre Homosexualität offen leben. Und es ist ein Versprechen an ihren Vater: das Feuer, das in ihrem Innern brennt, weiterzutragen. So wie Mathilde, ihre Großmutter, und Aisha, ihre Mutter, entscheidet sie sich für einen ganz eigenen Weg.
Der Roman erzählt vom Widerstand gegen zugewiesene Rollen und von einem inneren Feuer aus Begehren und Freiheit, das weitergegeben wird. Im Spannungsfeld zwischen Rabat und Paris, Anpassung und Aufbruch, entstehen eindringliche Bilder zu Erinnerung und Identität, postkolonialen Erfahrungen, Feminismus und queerer Selbstbestimmung.
Als besonderes Ereignis kommt Leïla Slimani im Januar auf große Lesereise nach Deutschland und Österreich: In München (18. Januar), Wien (19. Januar), Hamburg (20. Januar) und Berlin (21. Januar).
Luchterhand Literaturverlag 2026, 448 Seiten, € 25,00 (D), 25,70 (A) / SFr 34,50
ISBN 978-3-630-87648-1 | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Künstliche Intelligenz im Gemeinschaftskunde- und Wirtschaftsunterricht | „Deutschland & Europa“ – Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft mit neuer Ausgabe
Die neue Ausgabe von „Deutschland & Europa“ versammelt sechs wissenschaftliche Beiträge, die zentrale gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Dimensionen der KI-Entwicklung beleuchten. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die Publikation ab sofort erhältlich.
Das Heft erscheint in einer Phase tiefgreifender technologischer Umbrüche: Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Hoffnungsträger für Produktivität, Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt, zugleich aber auch als Quelle neuer Machtkonzentrationen, sozialer Ungleichheiten und demokratischer Risiken. Während KI-Systeme in Medizin, Bildung oder Wirtschaft enorme Potenziale eröffnen, verschärfen sich Debatten über Regulierung, Transparenz und politische Kontrolle – nicht zuletzt auch wegen wachsender geopolitischer Spannungen.
Die Ausgabe analysiert Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz für die Demokratie, für Arbeitswelt und soziale Gerechtigkeit und diskutiert die Rolle großer Technologie-Konzerne. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der europäischen Perspektive: Zwischen globalem Wettbewerb, digitaler Abhängigkeit und dem Anspruch auf demokratische Gestaltung wird die Frage nach einer eigenständigen, wertebasierten KI-Politik der EU thematisiert. Beiträge zur Rolle von KI in politischen Kampagnen sowie zur Bedeutung von Bildung als Schlüssel für einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien ergänzen das Heft.
„Deutschland & Europa“ bietet neben wissenschaftlichen Analysen eine Vielzahl didaktisch aufbereiteter Materialien für einen kontrovers gestalteten Unterricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Unterricht nicht nur als Werkzeug, sondern als Anlass zur Förderung kritischen Denkens eingesetzt werden kann. Ergänzend steht ein Moodle-Raum für Lehrkräfte zur Verfügung, der Tafelbilder, Materialien zur Differenzierung, Beispielklausuren u. a. bereithält.
Das 76-seitige Heft ist im Internet unter https://www.deutschlandundeuropa.de/ kostenlos verfügbar. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der LpB bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. | | Mehr | | | |
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Sonstiges
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Das erste Quartal im Kulturzentrum Orgelfabrik Karlsruhe | Das Kulturbüro Karlsruhe stellt das Programm der Orgelfabrik Durlach für das erste Quartal 2026 vor. Von Januar bis März erwarten Besucherinnen und Besucher der Orgelfabrik ein abwechslungsreiches Angebot aus Ausstellungen, Musik, Theater und vielem mehr.
Den Auftakt im Januar bildet die Ausstellung „Preymode“ von Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die vom 15. bis 25. Januar läuft. Die Vernissage findet am Mittwoch, 14. Januar, um 19 Uhr statt und setzt sich mit zeitgenössischen Vorstellungen von Verletzlichkeit und Verantwortung auseinander. Im Februar und März folgen drei weitere Ausstellungen, die Themen wie politische Erinnerung, Identität sowie Fragen nach dem Konservieren, Festhalten und Umgang mit Zeit aufgreifen und aktuelle Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft eröffnen.
Darüber hinaus bietet das Quartalsprogramm ein breites Spektrum an Veranstaltungen. Auf der Bühne sind unter anderem Kabarett, Theater und Improvisationsformate zu erleben, ergänzt durch Konzerte und musikalische Abende. Das vollständige Programm mit allen Terminen und weiteren Informationen ist auf der Internetseite des Kulturbüros Karlsruhe zu finden.
zum Bild oben:
Die Orgelfabrik stellt ihr Programm für das erste Quartal 2026 vor.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadtarchiv Karlsruhe, Firmenarchiv Gritzner | | | | | Führungen und Zeitzeugengespräch im Pfinzgaumuseum Karlsruhe | Museum in der Karlsburg erlaubt begleitete Einblicke in seine Ausstellungen zur Durlacher Geschichte
Das Pfinzgaumuseum zeigt die Geschichte der bis 1938 selbstständigen Stadt Durlach. Mehrere Veranstaltungen laden zum Erkunden der Ausstellungen ein – in den Räumen der barocken Karlsburg oder bequem von zuhause aus.
Telefonführung „Löscheimer und Feuerspritze“ durch die Dauerausstellung
Bei der kostenlosen Telefonführung am kommenden Samstag, 17. Januar, um 13 Uhr dreht sich unter dem Titel „Löscheimer und Feuerspritze: Deutschlands erste moderne Feuerwehr in Durlach“ alles um die Anfänge des Feuerwehrwesens in Durlach. Bei diesem barrierefreien Angebot gehen die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Eva Unterburg auf Entdeckungsreise durch die Räume und erfahren Spannendes über den Durlacher Stadtbaumeister Christian Hengst, seine innovativen Ideen und die Feuerwehr in Durlach.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 16. Januar unter stadtmuseum[at]kultur.karlsruhe.de oder 0721 133-4231 ist erforderlich.
Zeitzeuginnen und -zeugen des Badischen Landesmuseums zu Gast im Pfinzgaumuseum
Am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr sind die Zeitzeuginnen und -zeugen des Badischen Landesmuseums zu Gast im Pfinzgaumuseum. In der von Dagmar Vituschek moderierten, lockeren Gesprächsrunde zur Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ berichten die Zeitzeugen Gerhard Lustig und Gudrun Rieckert unter dem Titel „Zur Arbeit und zum Vergnügen: Motorradfahren in den 50er bis 70er Jahren“ von ihren Erlebnissen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Themenführung durch die Dauerausstellung zur Industriegeschichte
Bei der Themenführung „Rauchende Schlote und dampfende Maschinen – Durlacher Industriegeschichte“ am Sonntag, 25. Januar, um 16.30 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und schlägt dabei das spannende Kapitel der Industrialisierung in Durlach auf. Bei dem kurzweiligen Rundgang erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die Entwicklung Durlachs von einem landwirtschaftlich geprägten Städtchen zu einem modernen Industriestandort.
Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Führung durch die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“
Bei der Führung am Sonntag, 25. Januar, um 15 Uhr begleiten Interessierte Georg Hertweck auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Werbefotografie für das Moped „Brummi“ von Gritzner aus dem Jahr 1962.
© Stadtarchiv Karlsruhe, Firmenarchiv Gritzner | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Georg Cremer "Alles schrecklich ungerecht" | Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat
Die Debatte zu Sozialstaat und Sozialpolitik wird geprägt durch eine lange Reihe von Mythen und Halbwahrheiten: Die soziale Schere gehe immer weiter auseinander oder die Mittelschicht schrumpfe kontinuierlich. Andere Narrative werden in Stellung gebracht, um den Sozialstaat zurückzubauen: Der Sozialstaat explodiere ungebremst, er zerstöre die private Hilfsbereitschaft. Sozialmythen sind schädlich. Sie zeichnen ein Bild des Niedergangs, das der sozialen Lage in Deutschland nicht gerecht wird. Und sie stehen einer Debatte im Weg, wie ein Sozialstaat zu gestalten ist, der wirksamer und bürgerfreundlicher ist.
Georg Cremer ist seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme in der Debatte um den deutschen Sozialstaat. Er entschlüsselt Mythen und Halbwahrheiten, zeigt Fakten auf und präsentiert Reformvorschläge für mehr Gerechtigkeit, ohne neue Schuldenberge aufzutürmen.
Herder Verlag 2025, 256 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-451-07361-8 | | | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Krimiwoche in der Stadtbibliothek Karlsruhe | Vom 26. bis 31. Januar 2026 veranstaltet die Stadtbibliothek Karlsruhe erneut die beliebte Krimiwoche und öffnet ihre Türen für ein vielseitiges Programm rund um Spannung, Rätsel und Verbrechen für alle Altersgruppen.
Den Auftakt bildet am 27. Januar von 17 bis 18 Uhr der Krimi-Buchclub im Lesecafé der Zentralbibliothek, geleitet von Jörg Mattusch von der Stephanus Buchhandlung. In diesem Rahmen werden neue Autorinnen und Autoren vorgestellt, Leseerfahrungen ausgetauscht und lebhafte Diskussionen geführt.
Am 28. Januar folgt von 17 bis 18 Uhr eine Ideenwerkstatt mit der Krimiautorin Dr. Rahsan Dogan, die Einblicke in die Entwicklung spannender Krimi-Ideen und deren Umsetzung gibt. Am selben Abend liest Dr. Dogan von 19 bis 20:30 Uhr im Lesecafé aus ihrem Werk „Der Fluch der Waldenser“, das von dunklen Familiengeheimnissen und moralischen Fragen geprägt ist.
Am 29. Januar präsentiert Simon Wasner von 19 bis 20:30 Uhr im Lesecafé seinen Kriminalroman „Mord mit Talblick“, während parallel von 18:45 bis 21:30 Uhr ein Pen-&-Paper-Abenteuer mit dem Titel „The Smoldering Forest“ stattfindet.
Der 30. Januar steht im Zeichen interaktiver Formate: Ein Krimi-Quiz in der Kinder- und Jugendbibliothek lädt von 16 bis 17:30 Uhr junge Fans ab acht Jahren zum Miträtseln ein, bevor am Abend das Improtheater Schmitz’ Katze von 19:30 bis 21 Uhr im Lesecafé einen Kriminalfall gemeinsam mit dem Publikum entwickelt und auf der Bühne löst.
Den Abschluss der Krimiwoche bildet am 31. Januar von 17 bis 18:30 Uhr die Filmvorführung „Hysteria“ in der Kinemathek Karlsruhe. Der deutsche Thriller von Mehmet Akif Büyükatalay thematisiert die Dreharbeiten zu einem Spielfilm über den rechtsextremen Brandanschlag von Solingen 1993 und wirft Fragen nach Kunstfreiheit, Repräsentation und Verantwortung auf. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Bertolt Meyer "Anders" | Ein Buch für alle, die genug haben von Polemik und Spaltung
In vielen gesellschaftlichen Debatten sind Begriffe zu Kampfbegriffen geworden, die die Gegenseite diskreditieren sollen. Von wokem Terror und Gender-Wahnsinn ist die Rede. Gleichzeitig herrscht in linken, großstädtischen Kreisen ein Unverständnis gegenüber denjenigen, für die lokale Verwurzelung, Familie und Dorfgemeinschaft wichtige Werte darstellen. Viele Menschen auf allen Seiten des politischen Spektrums sind sich einig: Da läuft etwas schief. Doch was tun?
Um wieder zusammenzufinden, müssen wir die Psychologie der Unterschiede verstehen. Was bedeutet es, anders zu sein und eine andere Meinung oder Einstellung zu haben? Können wir das Anderssein der Anderen beeinflussen? Was können wir tun, um uns selbst aus dem Teufelskreis von Vorurteilen und manifestierten Meinungen zu befreien? Der Psychologe Prof. Dr. Bertolt Meyer schreibt darüber als Experte und als Mensch, der weiß, was es bedeutet, „anders“ als die Mehrheit zu sein.
Verlag Ullstein 2025, 352 Seiten, € 22,99 (D), 23,70 (A)
ISBN 9783550204135 | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | Neu bei "Missverstehen Sie" mich richtig | Kevin Kühnert stellt seine ersten Gäste vor
"Missverstehen Sie mich richtig" ist eine auch bei YouTube ausgestrahlte Gesprächsreihe, die von Linken-Politiker Gregor Gysi, Journalistin Ulrike Herrmann und der Transformationsforscherin Maja Göpel moderiert wird. Ab Februar 2026 ist Kevin Kühnert neu dabei. | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Florian Illies "Wenn die Sonne unter geht" | Im glühend heißen Sommer 1933 spitzt sich die politische Lage in Europa zu - und die der Familie Mann: Thomas und Katia Mann und ihre sechs Kinder sind nach abenteuerlichen Fluchten im Juni in dem verträumten Hafenort Sanary am französischen Mittelmeer gestrandet. Und jetzt wissen sie alle weder vor noch zurück.
Ein Ort, eine Familie, drei Monate bei dreißig Grad – »Wenn die Sonne untergeht« ist eine große Familienaufstellung: Kaum im unsicheren südfranzösischen Exil angekommen, will Thomas Mann eigentlich sofort wieder zurück in seine edle Münchner Villa. Sein Bruder Heinrich hingegen genießt die Freiheit des Südens. Dazwischen die sechs Kinder von Thomas und Katia: Der eine, Michael, spielt Tag und Nacht Geige, der zweite, Klaus, gründet eine Exil-Zeitschrift, die dritte, Elisabeth, badet und genießt die Zeit ohne Schule. Erika, die älteste, führt Regie und schmuggelt den Besitz der Manns aus München über die Grenze, Golo holt das Geld von den Konten und versorgt den vergessenen Hund. Und Monika? Sie bleibt einfach am Strand von Sanary liegen.
Florian Illies erzählt von der Trauer um den Verlust der Heimat und des Besitzes, der Angst vor den Plünderungen der Nazis, von Trotz und Leidenschaft. Von Wehmut und vom Überlebenswillen, obwohl die alte Welt einzustürzen droht. Und er erzählt von der großen Zerreißprobe zwischen Klaus und Erika und ihrem Vater Thomas.
S.Fischer Verlag 2025, 336 Seiten, € 26,00 (D)
ISBN: 978-3-10-397192-7 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 12. bis 18. Januar | (Kalenderwoche 3)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Expertenführung: Mensch Mammut!
Hans Oelze führt Interessierte im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 14. Januar, um 17.30 Uhr mit durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“. Die Tierwelt der Eiszeit und die Lebensgrundlage der Menschen in der Altsteinzeit sind eng miteinander verwoben. Archäologische Funde machen deutlich, dass es um weit mehr ging, als nur um Ernährung. Teilnehmende tauchen in die Welt der berühmten und weniger bekannten Eiszeittiere ein und erfahren, wie der Mensch in dieser scheinbar lebensfeindlichen Umwelt bestehen konnte. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Webtalk: Die dunkle Seite von Familienrecherche
Im nächsten Webtalk des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus am Mittwoch, 14. Januar, von 20.15 bis 22 Uhr geht es um die Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Nicola Hanefeld erzählt von Verwandten, die deutschsprachige tschechische Juden waren und von den Nazis ermordet wurden. Durch Recherchen tauchten beeindruckende Schriften von Familienmitgliedern auf, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet online statt über:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq
Museum für Neue Kunst
Jazz & Talk: Krischan Lukanow
„Jazz & Talk“ am Donnerstag, 15. Januar, von 19 bis 21 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist kein Konzert im klassischen Sinne. Der Saxofonist Niko Halfmann lädt regelmäßig Musiker*innen ein, die mehr zu erzählen haben als nur Noten. Diesmal ist Krischan Lukanow zu Gast. Er studierte Jazzsaxofon und Pädagogik an der Hochschule für Musik Basel und lebt seither beides: die Bühne und den Unterrichtsraum. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit „La Terrazza ad Arte“. Der Eintritt ist frei.
Augustinermuseum
Kostümführung: Kunstbetrachtung mit einem „Grafen von Freiburg“ Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Freitag, 16. Januar, um 17.30 Uhr zu einem Rundgang mit einem „Grafen von Freiburg“ ein. Angelehnt an die historischen Grafen aus dem Geschlecht von Freiburg-Urach stellt er Bezüge zwischen seiner mittelalterlichen Lebenswelt, den Skulpturen des Münsters und weiteren Kunstwerken her. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
Ausstellungsansicht „MAL ER, MAL SIE“, Foto: Bernhard Strauss | | | | | Museum für Neue Kunst lädt zum Mitmachen ein | Besucher*innen gestalten Präsentation von Artur Stolls Gemälden um
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Donnerstag, 15. Januar, von 18 bis 19 Uhr dazu ein, an der Neuordnung des 17-teiligen Gemäldezyklus „De Norso“ von Artur Stoll mitzuwirken. Besucher*innen haben die Möglichkeit, unterschiedliche Anordnungen der Werke in einem Raummodell selbst zu erproben und darüber zu diskutieren. Die Kuratorinnen setzen die gemeinsam entwickelten Ideen im Anschluss direkt um und hängen die originalen Gemälde entsprechend neu. Die daraus entstehende Präsentation bleibt bis zur nächsten Umhängung am Donnerstag, 5. März, bestehen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Veranstaltung findet anlässlich der aktuellen Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“ statt, in der das Museum zwei Künstler*innen vorstellt, deren Werke aus unterschiedlichen Zeiten stammen, sich jedoch in einer grundlegenden Frage begegnen: Was ist Malerei – und was kann sie sein? | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek vom 12. bis 18. Januar | (Kalenderwoche 3)
Dienstag, 13. Januar, 10 bis 12 Uhr
Sprachcafé für Frauen (Stadtbibliothek)
Im Sprachcafé für Frauen am Dienstag, den 13, Januar, um 10 Uhr, können Frauen in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, in lockerem Rahmen Deutsch sprechen, sich kennenlernen und austauschen. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 13. Januar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das von Mehr Demokratie e.V. entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Der Demokratie Dienstag findet am 13. Januar von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die digitale Sprechstunde findet am Mittwoch, 14. Januar von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, Donnerstag, 15. Januar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 14. Januar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 16 bis 17 Uhr
Geschichtenzauber (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Neues in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepatinnen lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, am Mittwoch, 14. Januar, um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 14. Januar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab 3 Jahren liest unsere Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 14. Januar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 15. Januar, 17 Uhr
Ausstellungseröffnung „Foto verbindet“ (Stadtteilbibliothek Haslach)
Am Donnerstag, 15. Januar, um 17 Uhr wird in der Stadtteilbibliothek
Haslach die Fotoausstellung „Foto verbindet“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des Workshops „20 Jahre Freiburger Jugendfotopreis“ und ist bis zum 12. Februar in der Stadtteilbibliothek Haslach zu den Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 16. Januar, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus Mulhouse (Münsterplatz)
Der Bibliobus aus Mulhouse steht am Freitag, 16. Januar, von 14.30 bis 16.30 Uhr wieder auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek. Mit dem Ausweis der Stadtbibliothek können Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache ausgeliehen werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 16. Januar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10, stehen 4 Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 17. Januar, 13 bis 19 Uhr
Pen & Paper: Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspielverein Freiburg lädt am Samstag, 17. Januar, ab 13 Uhr zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Beim Rollenspiel „Pen & Paper“ geht es um das gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben „Stift und Papier“ werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren; Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Eintritt kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro); für Mitglieder des Rollenspielvereins ist er frei. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 | Politik – einfach erklärt: Neue Ausgabe der Unterrichtshandreichung „Mach´s klar!“
Zur Landtagswahl am 8. März 2026 ist jetzt eine neue Ausgabe von „Mach´s klar!“ erschienen. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die vierseitige Handreichung für den Unterricht ab sofort erhältlich.
Sie informiert über Grundlagen des Staatsaufbaus und Zuständigkeiten im föderalen System. Die Aufgabenverteilung zwischen Kommune, Land und Bund verdeutlicht Beispiele aus dem Alltag. Ein ganzseitiges Schaubild zeigt, wie die Wahl abläuft: Von der Stimmabgabe der Wahlberechtigten, die über die Sitzverteilung im Landtag entscheiden, bis hin zur späteren Regierungsbildung. Das neue Wahlrecht lässt sich über einen Lückentext erschließen. Er geht auf die Bedeutung von Erststimme und Zweitstimme ein, die bei dieser Landtagswahl erstmals zu vergeben sind. Ebenso wird die Absenkung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre thematisiert. Eine Zuordnungsaufgabe unter dem Titel „5 Gründe, wählen zu gehen“ regt zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Wahlrecht an. Fachbegriffe wie Ausgleichs- oder Überhangmandat werden verständlich erklärt.
Die LpB-Reihe „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe ist für eine Schulstunde konzipiert und umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die Handreichung ist mit Schaubildern, Tabellen und Lückentexten ansprechend aufbereitet und enthält Arbeitsaufgaben. Unter www.machsklar-lpb.de stehen online Zusatzmaterialien zur Verfügung: Arbeitsblätter mit Lösungen, Links zu Videos und Learning Apps. Die Inhalte der Handreichung lassen sich damit aufgreifen und interaktiv vertiefen. Die Materialien eignen sich für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I, können je nach Thema aber auch in anderen Fächern eingesetzt werden. „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.
„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion, auch als Klassensatz, im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden. Dort steht die Ausgabe zudem im PDF-Format zum Herunterladen bereit. | | Mehr | | | |
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Bibliotheken
Die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Buchclubs der Stadtbibliothek Karlsruhe laden zum Austausch ein | Die Stadtbibliothek Karlsruhe lädt Literaturinteressierte ab 2026 zu zwei regelmäßig stattfindenden Buchclubs ein.
Der Krimi-Buchclub, geleitet von Jörg Mattusch (Stephanus Buchhandlung), widmet sich der Welt der Krimis und Thriller. In den Treffen werden Leseerfahrungen ausgetauscht, neue Autorinnen und Autoren vorgestellt und Lieblingswerke diskutiert. Die Zusammenkünfte finden jeweils am vierten Dienstag in ungeraden Monaten von 17 bis 18 Uhr statt.
Der Buchclub „Buchtipps“ knüpft an die erfolgreiche Buchtipp-Aktion der Stadtbibliothek an. Im Mittelpunkt stehen persönliche Empfehlungen von Kollegium und Kundschaft – Romane, Sachbücher oder Lyrik, die berühren und inspirieren. Die Treffen finden jeden dritten Mittwoch in ungeraden Monaten von 15:30 bis 16:30 Uhr statt.
Beide Buchclubs sind bereits 2025 gestartet und haben sich nun erfolgreich etabliert. Sie finden in der Zentrale im Neuen Ständehaus statt, sind kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung besuchbar. Die Stadtbibliothek Karlsruhe schafft damit Orte des Austauschs und der Inspiration für alle Literaturbegeisterten. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi | | | | | Museum Tinguely blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 zurück | Das Museum Tinguely konnte im vergangenen Jahr 166.133 Eintritte verzeichnen. Mit diesem bestem Publikumsergebnis seit 1998 blickt das Haus auf herausragende zwölf Monate zurück. Nur in den ersten zwei Jahren nach der Eröffnung 1996 zählte die Institution noch höhere Besucherinnenzahlen. 2025 wäre der Schweizer Künstler Jean Tinguely 100 Jahre alt geworden. Das Museum nutzte den runden Geburtstag seines Hauskünstlers und bot unter dem Motto «tinguely100» mit mehreren Highlights ein Programm, das bei einem lokalen wie internationalen Publikum sehr positiven Anklang fand: Das grosse, publikumsnahe Geburtstagsfest am 22. Mai 2025 im Park und Museum, das ungewöhnliche Geisterbahn-Projekt Scream Machines sowie die erfolg-reiche Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone trugen wesentlich dazu bei, das Museum noch stärker als attraktives Ausflugsziel im vergangenen Jahr zu profilieren. Zusätzlich verhalfen Kooperationen im Rahmen der letztjährigen Grossveranstaltungen in Basel, dem Eurovision Song Contest und der UEFA Women’s EURO 2025, den allgemeinen Bekanntheitsgrad des Künstlers Jean Tinguely über den Kunstbereich hinaus zu erhöhen. Überdurchschnittlich viele Gäste kamen vor allem in den Sommerwochen ins Museum Tinguely und nutzten die Angebote und einzigartige Lage am Rheinufer. Der Entscheid, im Geburtstagsjahr viele Werke der Sammlung begleitet vom Restauratorenteam «on tour» zu schicken, erwies sich ebenfalls als richtig. Das Museum konnte somit europaweit Ausstellungen und Festivitäten unterstützen und auf diese Weise das innovative, spielerische und bis heute aktuelle und relevante Werk des Künstlers Jean Tinguely über die Schweiz hinaus würdigen.
Jean Tinguelys 100. Geburtstag: Basel feiert mit einer spektakulären Hommage
Mit rund 2.000 Gästen eröffnete das Museum Tinguely im Rahmen eines grossen Geburtstagsfestes am 22. Mai 2025 die Kunst-Geisterbahn Scream Machines. Das ambitionierte Gesamtkunstwerk erwies Tinguelys Werk Le Crocrodrome de Zig et Puce Referenz: Zusammen mit Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle hatte Tinguely 1977 für die Eröffnung des Centre Pompidou in Paris eine riesige, begehbare Skulptur mit einer integrierten Geisterbahn geschaffen. Für die Hommage zum 100. Geburtstag mietete das Museum Tinguely die historische Wiener Prater Geisterbahn von 1935 und installierte sie im Solitude Park vor dem Museum. Die jungen Künstler:innen Rebecca Moss und Augustin Rebetez gestalteten die zweigeschossige Bahn künstlerisch neu. Bereits Anfang August hatte die Sommerattraktion über 30.000 Gäste in ihren kleinen orginalen Wägelchen ratternd durch einen fantasievoll inszenierten Kunstparcours mit einer Vielzahl an überraschenden und humorvoll-skurrilen Werken geführt. Aufgrund des grossen Publikumserfolges wurde die Geisterbahn um drei Wochen bis zum 21. September 2025 verlängert. Mit der Vorarbeit des Museums-projektes und Teams konnte der Verein «Rettung und Erhalt der Original Wiener Prater Geisterbahn Basel» das Fahrgeschäft anschliessend übernehmen und an der Basler Herbstmesse
2025 wieder im ursprünglichen Zustand in Betrieb nehmen.
Julian Charrière – das Publikum taucht in ein immersives Museumserlebnis
86.018 Besucher:innen erlebten die Sonderausstellung Julian Charrière. Midnight Zone, die vom 11. Juni bis 2. November 2025 im Museum Tinguely gezeigt wurde. Dem französisch-schweizerische Künstler gelang es, das Publikum auf einen einzigartigen, sinnlichen Tauchgang in die schier unendlichen Tiefen der Ozeane mitzunehmen und die Besucher:innen an seinen Expeditionen, Abenteuern und künstlerischen Bildwelten auf immersive und poetische Weise partizipieren zu lassen.
Museum Tinguely lanciert wissenschaftliche Online-Zeitschrift und neue Publikation zum Künstler-Geburtstag.
Vom 20. bis 22. März 2025 organisierte das Museum in Basel eine internationale Konferenz unter dem Titel Jean Tinguely Revisited. Konferenzbeiträge bildeten die Grundlage für die neue, frei zugängliche Online-Zeitschrift Tinguely Studies, die nun frei zugänglich auf der Website des Museums ist und als zentrale Plattform für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Tinguelys Werk dient. Ebenso publizierte das Museum zum Geburtstag die neue Publikation. «l'univers tinguely – 15 Dimensionen im Œuvre von Jean Tinguely» die dazu einlädt, die beeindruckende Vielfalt von Tinguelys Lebenswerk anhand von rund 15 Themenkreisen und ausgewählten Werken neu zu entdecken (36 CHF, ISBN 978-3-96900-198-1).
Museum Tinguely: 30 Jahre Kulturengagement von Roche in Basel
Das Museum Tinguely ist 1996 anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Roche als Dank an die Bevölkerung Basels eröffnet worden. Niki de Saint Phalle, die Witwe von Jean Tinguely, hatte aus dem Nachlass des Künstlers über 50 Maschinen-Skulpturen und eine große Anzahl an Zeichnungen und Archivalien in die eigens dafür gegründete Jubiläumsstiftung eingebracht. Roche übernahm den Bau des Museums (Architekt: Mario Botta), brachte Werke aus eigenen Beständen ein und finanziert den Betrieb seither vollumfänglich. Das Museum hat in 30 Jahren über 135 Ausstellungen realisiert, die ausgehend von Tinguelys Ideenwelt ein weites Spektrum von Künstler:innen und Themen vorstellen. Ergänzt werden diese durch ein vielgestaltiges Programm aus Konzerten, Gesprächen, Performances und weiteren Angeboten, zu denen auch der Park, das Bistro und der Tinguely Beach zählen. Das Museum Tinguely lädt ein, Kunst aus ungewohnten Blickwinkeln spielerisch zu entdecken, aktuelle Fragestellungen in einem erweiterten Kontext zu diskutieren und den Ort mit seiner einzigartigen Lage am Rhein zu nutzen. Freude, Reflexion und (Wissens-) Austausch stehen dabei im Zentrum. Das Museum Tinguely versteht Kunst als umfassendes, alle Sinne aktivierendes Erlebnis.
Weiterhin zu sehen im Rahmen von «tinguely on tour»:
Schweiz: Musée d’art et d’histoire MAHF & Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle, bis 22. Februar 2026
UK: Hauser & Wirth, Somerset, Nike de Saint Phalle and Jean Tinguely, bis 1. Februar 2026
Allgemeine Informationen:
Öffnungszeiten: Di – So 11-18 Uhr, Do bis 21 Uhr
Website: www.tinguely.ch
Social Media: @museumtinguely | #museumtinguely | #tinguely100 | #artghosttrain
zum Bild oben:
Solitude Park am Tag des Geburtstagsfestes, 22. Mai 2025, mit Jean Tinguelys Schwimmwasserplastik, 1980
© Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Gala gegen Rechts | Vorderhaus Freiburg
Mittwoch, 21.01.26 // 19.00 Uhr
Mit einem vielfältigen Kulturprogramm setzt die Initiative Gesichter gegen Rechts ein deutliches Zeichen für Demokratie und Zivilcourage.
Gemeinsam mit zahlreichen lokalen Künstlerinnen wurde ein hochwertiges und abwechslungsreiches Bühnenprogramm zusammengestellt. Besucherinnen erwartet ein Abend mit Livemusik, Gesang, Tanz, Magie, Drag, Burlesque und Comedy, der unterhält und gleichzeitig Haltung zeigt. | | Mehr | | | |
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Sonstiges
every body (c) Bart Grietens | | | | | Theatertipp: every body | »Abhängen im Glitzerwald, oder: Die Geschichte vom Tisch, der zum Tanzpartner wird.«
Aus einem Händedruck blüht eine Blume auf. Aus einer Drehung stürzt sich ein Vogel herab. Aus einem Tisch wird ein Tanzpartner. Bewegung und Musik zaubern in every_body eine Welt voller Magie auf die Bühne. Sanfte Beats geben den Puls vor. Die Tänzer*innen Chia-Hung Chung und Charlotte Cétaire verbinden dazu Akrobatik und Zirkuskunst mit zeitgenössischem Tanz. Vor einem bunten Glitzerwald mit gelben und violetten Blumen spielen sie mit den Grenzen der Schwerkraft. Mit Humor und Leichtigkeit stellen sie die Welt infrage und zeigen: Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.
Tanz-Performance von Alexander Vantournhout / Not Standing.
Theater Freiburg, Kleines Haus
Deutsche Erstaufführung, Gastspiel
Nur am 16. Januar 2026 | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Pfinzgaumuseum | | | | | Zwei Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe | Laternenführung durch den historischen Dachspeicher
Bei der Laternenführung „Licht und Schatten“ am Sonntag, 4. Januar, um 17 Uhr wird der historische Dachspeicher der Karlsburg einmal ganz anders erlebbar: im Dunkeln! Ein stimmungsvolles Wechselspiel aus Licht und Schatten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Ziegeldach der Karlsburg. Ausgerüstet mit elektrischen Laternen folgen sie dem von Eva Unterburg geführten Rundgang durch die spannende Geschichte von Handwerk und Landwirtschaft in Durlach.
Bitte warme Kleidung anziehen, der Dachspeicher ist nicht beheizt. Die Führung ist kostenlos. Der Dachspeicher ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 2. Januar erforderlich unter: stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder Telefon 0721 133-4231.
Führung durch die verlängerte Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“ im Pfinzgaumuseum
Bei der Führung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr begleiten Interessierte Eva Unterburg auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds. Die Sonderausstellung wird bis zum 8. Februar 2026 verlängert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Symbolbild zur Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach
© Pfinzgaumuseum | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Dr. Andrea Flemmer "Schilddrüsenunterfunktion erfolgreich behandeln" | Wege aus dem Stimmungstief. So bringen Sie ihr Gewicht wieder in Balance
Alles Wissenswerte über die Funktion der Schilddrüse sowie über Ursachen, Symptome und Behandlung der Unterfunktion
Endlich nachhaltig abnehmen, gelassener und ausgeglichener werden – mit natürlichen Methoden und sanften Therapien
Übergewicht, Depressionen, Müdigkeit, niedriger Blutdruck oder ständiges Frieren sind häufige Beschwerden einer Schilddrüsenunterfunktion. Weil die Symptome breit gefächert sind, kann es oft dauern, bis die Erkrankung diagnostiziert wird. Und das, obwohl Störungen der Schilddrüse zu häufigsten Erkrankungen in Deutschland zählen. Dr. Andrea Flemmer liefert in diesem Ratgeber alle wichtigen Informationen, um den hormonellen Teufelskreis zu durchbrechen, nachhaltig abzunehmen und ausgeglichener zu werden. Zusätzlich gibt es Mood-Food-Rezepte mit vielen Glückshormonen sowie ganzheitliche Tipps für Heilkräuter und Gewürze, um sich dauerhaft gut zu fühlen.
Aus dem Inhalt:
Schilddrüsenunterfunktion: Das sollten Sie wissen
Lage und Aufbau der Schilddrüse
Die Hormone der Schilddrüse
Die richtige Ernährung: Leckere Rezepte mit viel Jod
Abnehmen trotz Schilddrüsenunterfunktion
Seelische Befindlichkeit und Schilddrüse – Zusammenhänge erkennen
Leckere Mood-Food-Rezepte mit viel Glückshormonen
Verlag humboldt 2018, 144 Seiten, € 19,99 (D), 20,60 (A)
ISBN 978-3-89993-887-6 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 5. bis 11. Januar | (Kalenderwoche 2)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Perspektivwechsel: er / sie
Die Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ am Donnerstag, 8. Januar, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, bietet einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“. Im Gespräch mit Simone Thomas – Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg – über Artur Stoll und Olga Jakob werden neue Details und Eindrücke sichtbar: Was trennt einen männlichen Künstler aus den 1980er-Jahren und eine zeitgenössische Künstlerin? Was haben sie gemeinsam? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Zeichnungsworkshop: Blumenpracht
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Samstag, 10. Januar, von 14 bis 17 Uhr zu einem Zeichnungsworkshop ein. Wie lässt sich eine bunte Blumenpracht in eine schwarz-weiße Skizze übertragen? Unter der Anleitung von Kunstvermittlerin Annelie Möller nähern sich die Teilnehmenden zeichnerisch mit Bleistift an die Blumenstillleben der Präsentation „Ins Licht gerückt!“ an. Das Material wird gestellt. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Vom Rohstoff zur Eiszeitkunst
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Besucher*innen am Sonntag, 11. Januar, von 11 bis 13 Uhr zu einer Matinee in die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Die Schau zeigt eiszeitliche Kunstwerke mit einer modern wirkenden Ausstrahlung. Bemerkenswert sind die Materialien, aus denen sie bestehen: Stein, Ton, Elfenbein, Geweih, Bernstein und Gagat. Der Archäologe und Archäotechniker Michael Kaiser stellt einige der Rohmaterialien vor und erläutert die damit verbundenen Besonderheiten in der Herstellung der Figuren. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Jazzduo Serhii Danych und Sebastian Spies. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum Natur und Mensch
Letzte Gelegenheit vor Ausstellungsende: Insekten-Dates
Bei den Insekten-Dates im Museum Natur und Mensch, Geberau 32, am Sonntag, 11. Januar, von 14.30 bis 16.30 Uhr können Neugierige ab 2 Jahren lebende Gespenstschrecken, Schaben und weitere spannende Krabbeltiere hautnah erleben. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Insekten – schillernd schön und tierisch wichtig“, die mit diesem Tag endet. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadtmuseum Karlsruhe | | | | | Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Januar 2026 | Führungen durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“
Am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr führt Kira Kokoska durch die neue Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen „verborgene Geschichten“ Einblicke in die Vergangenheit der Stadt und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Im Anschluss an diese Führung besteht ein kulinarisches Zusatzangebot: Unter dem Titel „‚K‘ wie…Kultur, Kaffee und Kuchen“ bietet das Café Palais Max für 9,50 Euro ein Stück Kuchen und ein Kaffeegetränk nach Wahl. Der Kauf an der Museumskasse sowie die Einlösung im Café sind nur an diesem Tag möglich.
Am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr findet eine weitere Führung durch die Ausstellung statt, mit Judith Göhre. Eine Anmeldung ist für beide Führungen nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „‚…von der Bevölkerung kaum wahrgenommen‘. Fotografien zur Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940“
Bei der Kuratorenführung am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr führt Jürgen Stude (Förderverein Mahnmal zur Erinnerung an die nach Gurs deportierten badischen Jüdinnen und Juden e. V.) durch die Sonderausstellung „‚…von der Bevölkerung kaum wahrgenommen‘. Fotografien zur Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs im Oktober 1940“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Dabei stellt er die aus insgesamt sieben Orten überlieferten Fotografien dieses NS-Verbrechens vor. Eintritt und Führung sind kostenlos.
Führung durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt“ im Stadtmuseum
Am Sonntag, 11. Januar, um 16.30 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum. Schlesigers Fotografien aus den Jahren 1950 bis 1990 spiegeln das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt wie auch Alltag, Freizeit und Arbeitswelt der Menschen wider. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung und der Vorführung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadtmuseum Karlsruhe | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 29.12.2025 bis 4.01.2026 | (Kalenderwoche 1)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 4. Januar, von 10.30 bis 12 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Zwischen Macht und Moral
Annegret Rieckmann vom Freundeskreis Augustinermuseum nimmt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 11 Uhr mit auf einen Rundgang durchs Haus am Augustinerplatz. Die vielfältigen Beziehungskonstellationen in den Darstellungen christlicher Altar-Bilder stehen dabei im Fokus. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. Nachbildungen von berühmten eiszeitlichen Figuren sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum Natur und Mensch
Familienführung: Spuren im Schnee
Wer ist im schneebedeckten Winterwald unterwegs? Familien mit Kindern ab 5 Jahren gehen bei einer Führung am Sonntag, 4. Januar, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, verdächtigen Tierspuren nach. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
Museum für Neue Kunst
Führung: MAL ER, MAL SIE
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht die Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
1955: Eine Frau telefoniert im Auto (c) Museum für Kommunikation Frankfurt | | | | | 100 Jahre unterwegs telefonieren | Digitale Präsentation und Pop-Up-Ausstellung zur Geschichte des Mobiltelefons
Am 7. Januar 1926 konnten die Menschen erstmals in einem fahrenden Zug auf dem Weg von Hamburg nach Berlin telefonieren. Die Funkstrecke zwischen einer parallel der Gleise verlaufenden Freileitung und einer Antenne auf dem Dach des Zuges umfasste nur wenige Meter, war damals aber eine technische Sensation. Sie erfüllte den lang gehegten Traum, unterwegs zu telefonieren – und steht am Anfang der mittlerweile 100-jährigen Historie des Mobiltelefons.
Drei Jahrzehnte später setzte sich die Erfolgsgeschichte der mobilen Kommunikation mit dem Autotelefon fort, nachdem die Bundespost 1958 den öffentlichen beweglichen Landfunk (öbL) einführte und dazu mehrere kleine Funknetze zum ersten flächendeckenden Mobilfunknetz der Bundesrepublik zusammenführte. 1988 folgten die ersten tragbaren Mobiltelefone, die außerhalb eines Fahrzeugs genutzt werden konnten. Sie leiteten das Zeitalter des „Handys“ ein. Heute ist das mobile Telefonieren nur eine Funktion unter vielen, doch auch der digitale Alleskönner Smartphone ist vor allem eines: ein Telefon für unterwegs.
Unter dem Titel „100 Jahre unterwegs telefonieren“ feiern die Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg das Jubiläum der Mobiltelefonie sowohl in einer digitalen Präsentation (Expotizer) als auch einer analogen Pop-Up-Ausstellung.
In der digitalen Präsentation wird die Geschichte des Mobiltelefons seit 1926 in sieben Kapiteln zusammengefasst – vom Zugtelefon über das Autotelefon bis hin zum Handy und den aktuellen Smartphones. Die Pop-Up-Präsentationen an allen drei Museen für Kommunikation zeigen anlässlich des Jubiläums eine kleine Auswahl historischer Mobiltelefone und ergänzen somit die virtuellen Inhalte.
Die digitale Präsentation ist ab dem 7. Januar 2026 über die Webseiten der Museen aufrufbar. Die Pop-Up-Präsentationen mit einer Laufzeit von circa fünf Monaten können ab dem 7. Januar 2026 in den Museen für Kommunikation in Berlin und Nürnberg besichtigt werden.
Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt die Exponate ab dem 14. Januar. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 22. bis 28. Dezember | (Kalenderwoche 52)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Tierische Gefährten
Lämmer, Ochsen, Esel und weitere Tiere gilt es am Sonntag, 28. Dezember, um 11 Uhr auf den mittelalterlichen Gemälden und Skulpturen im Haus am Augustinerplatz zu entdecken. Annegret Rieckmann vom Freundeskreis Augustinermuseum gibt dabei Hilfestellung und erklärt die Bedeutung der tierischen Gefährten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Sonntag, 28. Dezember, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. 23 Nachbildungen der berühmtesten eiszeitlichen Figuren und Flöten der Schwäbischen Alb sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum für Neue Kunst
Führung: MAL ER, MAL SIE
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Sonntag, 28. Dezember, um 15 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ ein. Im Mittelpunkt stehen die Werke von Artur Stoll (1947–2003) und Olga Jakob (*1985). Beide Künstler*innen verbindet das Interesse an Farbe, beide suchen das Einfache, Selbstverständliche und Konzentrierte. Dass ihre Arbeiten trotzdem komplett unterschiedlich sind, macht eine Gegenüberstellung der großformatigen Ölgemälde Stolls und der teils beweglichen, raumgreifenden „textilen Gemälde“ Jakobs besonders reizvoll. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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Stadtplan Freiburg
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