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Hörspieltipps

 
Krimi-Hörspieltipp: Michael Koser "Der letzte Detektiv (33) - Blackout"
Komposition: Frank Duval
Regie: Werner Klein
BR 1998, Länge: 48'49

BR2-Radio am Mittwoch, 7.9.2011, 20.03 Uhr
online hörbar unter http://bayern2.radio.de/

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2014. Er wacht auf. Wie jeden Morgen. Soweit nichts Besonderes. Aber wenn er aufwacht, liegt er im Bett. Normalerweise. Diesmal nicht. Diesmal liegt er im Eingang eines Hauses. An einer Straße. Ist er schon mal auf der Straße aufgewacht? Er kann sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, wo er ist. Nicht, wie er hierher gekommen ist. Und vor allem nicht, wer er ist. In seinem Kopf ist nichts als Nebel. Als der Nebel anfängt, sich zu lichten, erkennt er das Haus. Hier wohnt er. Und in seiner Hosentasche findet er einen Zettel: „Sie sind Jonas. Nur Jonas. Der letzte Detektiv. Sie sind in Lebensgefahr. Tauchen Sie unter!” Und Sam? Seinen unentbehrlichen Begleiter und Ratgeber hatte Jonas offensichtlich im Appartement zurückgelassen. Am Tag davor. Sam weiß auch wieso: von wegen dem Stromausfall und dem daraus resultierenden mangelhaften Ladezustand des kleinen Blechkastens auf Rädern. Und Sam weiß bald noch mehr: Jonas ist das Opfer von Memoryklau. Vulgo. Andere nennen es illegale Entnahme individueller Gedächtnissegmente zwecks kommerzieller Verwertung!

Mit Bodo Primus, Peer Augustinski, Diana Körner, Nicola Tiggeler, Dirk Galuba, Michael Tregor, Christian Buse u.a.

Michael Koser, geb. 1938 in Berlin, Schriftsteller. Hörspiele u.a. Film Noir (Dradio Kultur 2000), Die Schule der Glücksritter oder: Arsène Lupin trifft Al Capone (Dradio Kultur 2004). Weitere Krimireihe Professor van Dusen (RIAS/Dradio Kultur 1978-99, 79 Folgen).
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Hörspieltipp: Apologie des Zweifels
Hörspiel von Ernst Meister
Regie: Otto Düben
Produktion: SDR 1971
Länge: 49 Minuten

Sonntag, 04.09.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Soldaten in den deutschen Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Gläubige und ungläubige Meinungen über Leben und Leben nach dem Tod werden konfrontiert mit Jean Pauls “Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei”. Diese Textverschränkung wird vom Autor ausdrücklich nicht als theologische Angelegenheit verstanden, sondern als “Apologie des Zweifels” überhaupt.
 
 

 
Hörspieltipp: Rosmarie
Alemannisches Mundarthörspiel
von Christina Calvo
Musik: James Dugger
Regie: Gerhard Willert
Produktion: Südwestfunk Studio Freiburg 1987
Länge: 45 Minuten

Samstag, 27.08.2011, 21.05 Uhr, SWR4 Mundarthörspiel BW

Seit Jahren sind die Schwestern Carola und Dorothee mit sich selbst – zu zweit – allein. Sie leben zusammen, aufeinander angewiesen und gleichzeitig voneinander abgestoßen. Ihre Gespräche kreisen um die immer gleichen Themen: die Mahlzeiten, das tägliche Kreuzworträtsel in der Zeitung und die Vergangenheit. Jede der Schwestern fantasiert sich ihre ganz eigene Version zurecht. Die Schmerzen des Alters, die Verletzungen der Seele, ihre Einsamkeit und Carolas Klebstoffsucht vernebeln und erzeugen zugleich ganz eigene Erinnerungen. Die gemeinsame Projektionsfläche dafür bietet die schon vor vielen Jahren verstorbene dritte Schwester: Rosmarie. Wenn sie nur Rosmarie noch lebte! Oder ihr Sohn Rolf doch endlich mal wieder zu Besuch käme! Ein Dialog in der Dämmerung zwischen zärtlicher Melancholie und makaberer Verbitterung entspinnt sich zwischen den beiden Alten, Schwestern im Geiste von Ham und Clov aus Becketts »Endspiel«. Und wie Wladimir und Estragon warten sie auf die Ankunft ihres persönlichen Godots. Bis am Ende die Türglocke läutet.
 
 

 
Hörspieltipp: Lesezeit "Das Tier in der Nacht"
von Uri Orlev
Regie: Christian Maatje
Produktion: HR 2008
Länge: 51 Minuten

Samstag, 27.08.2011, 16.05 Uhr, SWR2 Spielraum

Das Tier in der Nacht ist schlau. Es meidet das Licht und wartet darauf, dass es im Zimmer des kleinen Jungen dunkel wird. Der fürchtet sich und beschwört das Tier: »Licht, Licht, Licht auf dich, komm mir nicht zu nah!« Doch jede Nacht lernen sie sich ein bisschen besser kennen, bis am Ende die Freundschaft über die Furcht siegt.

"Ein liebevolles Trostbuch zum Vorlesen und zum Selberlesen."
Süddeutsche Zeitung

"Uri Orlev erzählt eine warmherzige Geschichte voller Fantasie über Verlust und Angst und ihre Bewältigung. Das Buch ist seit zehn Jahren erstmals wieder erhältlich und die passende Lektüre für kleine Angsthasen."
Brigitte

"Er erzählt die Geschichte von dem kleinen Angsthasen einfühlsam und in liebevoll klaren Bildern."
Nürnberger Nachrichten
 
 

 
Hörspieltipp: Rosebud
Von Christoph Schlingensief
Regie: der Autor
Produktion: WDR 2002 - Hörspielpreis der Kriegsblinden 2003
Länge: 60 Minuten

Sonntag 21.08.2011, 22.05 Uhr, SWR2
Diese Hörspiel steht nach der Sendung zum Download auf: www.swr2.de/hoerspiel

Der ehemalige Bürgerrechtler und Verleger Peter Rosmer und der FDP-Politiker Guido Kroll gründen angesichts der Ödnis der politischen Medienlandschaft in der Berliner Republik die Sonntagszeitung ZAS. Die soll dem proklamierten Ende der Spaßgesellschaft den politischen Spaßjournalismus entgegensetzen. Prompt stürzt ihnen mit der Entführung der Kanzlergattin auch ein geeigneter Aufmacher ins Haus. Blöd nur, dass der ehrgeizige, auf den Pulitzer-Preis versessene Reporter Rolli Koberg den Coup inszeniert hat. Wahrheit muss werden! Und das liberal! Kroll läuft zu echter Raserei auf … „In dem bizarren Lärmen von Schlingensiefs Highspeed-Hörspiel“ erkannte die Jury einen „post-satirischen Realismus, mit dem der Autor seine innovative Hörspielarbeit und seine operativ inszenierte Literatur konsequent fortsetzte“.
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Hörspieltipp: Kommt ein Mann zur Welt
Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Martin Heckmanns
Musik: Ulrich Bassenge
Regie: Iris Drögekamp
Produktion: SWR 2008
Länge: 75 Minuten

Sonntag, 21.08.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Das Stück erzählt die Geschichte eines Lebens im Zeitraffer. In kurzen Szenen von der Geburt bis zum Friedhof wird die Vita Brunos durchlaufen, eines wankelmütigen Sängers und Lebenskünstlers ohne feste Grundsätze. Innere Stimmen erzählen ihm von Anfang an sein Leben in der Vergangenheitsform, als sei es vorherbestimmt. Bruno kämpft dagegen an für die seltenen Momente der Individualität und des Glücks. Aus Gesprächsfetzen und angerissenen Begegnungen bastelt sich Bruno eine Biografie und weiß doch bis zuletzt nicht sicher, was er hätte besser machen sollen. “Ich hätte vielleicht ...” lautet sein letzter Halbsatz. So endet ein Leben in der Multioptionsgesellschaft
 
 

 
Hörspieltipp: Paulas Gespür für Mord
Kriminalhörspiel von Kerstin Rech
Produktion: SWR Tübingen 2011
Länge: 45 Minuten – Ursendung

Samstag, 13.08.2011, 21.05 Uhr, SWR4 BW Mundarthörspiel

Tatort Rosenweg 3. Ein Perserteppich wird am helllichten Tag aus dem Haus getragen und in einem Wagen verstaut. Auffällig: Aus dem einen Ende der Teppichrolle schaut ein blonder Haarschopf hervor. Paula Hertel hat alles von ihrem Lehnstuhl vor dem Fenster aus beobachtet. Die Rentnerin kombiniert: die Theuners von nebenan wollen einen Mord vertuschen und die Leiche fortschaffen. Schon immer waren ihr die Nachbarn suspekt.
Umso sonderbarer ist das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen. Bei der blonden Frau handelte es sich nicht um eine Leiche, sondern um eine Schaufensterpuppe. Das Ehepaar Theuner hat sich mit der neugierigen Nachbarin nur einen Scherz erlaubt. Doch was ist aus Achim Theuners Geliebten geworden? Und warum klingt Frau Theuners englischer Akzent so sonderbar? Mit Hilfe ihrer Untermieterin Ellen und dem Medizinstudenten Lothar kommt Paula Hertel einem tödlichen Geheimnis auf die Spur.
 
 

 
Hörspieltipp: ARD Radio Tatort "Ehrbare Töchter"
Hörspiel von Thomas Koch
Musik: Rainer Quade
Regie: Claudia Johanna Leist
Produktion: WDR 2011
Länge: 55 Minuten

Donnerstag, 11.08.2011, 19.05 Uhr, SWR2 Krimi

Diese Folge steht nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!

Eine junge Türkin wird in Duisburg tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen die Kollegen von Kommissar Taraki zur Marxloher “Hochzeitsmeile” in Duisburg, die zur Boomtown der türkischen Community und zum Hoffnungsträger für einen maroden Stadtteil geworden ist. Das Team gerät in heftige kulturelle Turbulenzen, weil der Mord jede Menge Fragen zu muslimischen Partnerschaftsmodellen aufwirft und die bestehenden Vorurteile herausfordert. Ermittler Nadir Taraki wird zudem noch mit der quälenden Frage konfrontiert, ob er sich bei einem Einsatz mit HIV infiziert hat. Die tragische Liebesgeschichte, die Taraki in dem Fall entdeckt, konfrontiert ihn mit seinen existenziellen Zukunftsängsten.
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